Archive for the ‘Wiedertäufer’ Category

Studenten sollten masturbieren: Professor angeklagt

2013/02/14

Bob Unruh über einen wissenschaftlichen Vertreter der Wohlfühlsexologie.

Prof accused of ordering students to masturbate
Bildquelle: NEW YORK DAILY NEWS

Lehrkraft für „menschliche Sexualität“ drohte laut Klage, die Unkooperativen durchfallen zu lassen

Laut einer Klage vor einem Bundesgericht forderte eine Lehrkraft für „menschliche Sexualität“ am „Western Nevada College“ in Carson City, daß Studenten masturbieren dann Berichte über ihre Erfahrungen schreiben oder in seinem Kurs durchfallen.

Wie Oliver Darcy auf CampusReform.org berichtet, wurde die Klage im Auftrag von Karen Royce gegen das College, den Ausbilder Tom Kubistant und die College-Präsidentin Carol Lucey eingereicht.

College-Sprecher Mark Ghan erklärte WND, das College untersuchte die Beschwerde und fand nichts, um etwas zu tun. Das US-Bildungsministerium griff auf den Bericht vom College ebenfalls zu und sah keinen Grund für ein Einschreiten.

„Die Tatsache, daß das Bildungsministerium ablehnte, der Sache nachzugehen, hielt die Klägerin nicht davon ab, eine Klage einzureichen“, sagte er WND.

Ghan sagte, er bereitet einen Antrag auf Klageabweisung vor, denn die Vorwürfe sind „in einem solchen Ausmaß verschönert, daß sie nicht widerspiegeln, [was] in der Klasse [passierte]“.

Er lehnte es zwar ab, zu spezifizieren, was geschah, bestritt aber „absolut“, daß die Schüler aufgefordert wurden, sexuell zu handeln.

Die Klage vor einem Bundesgericht stellt es anders dar. Karen Royce, die sagt, daß sie in der Vergangenheit sexuell mißbraucht wurde, erklärte, daß sie das „pure Entsetzen“ fühlte, als sie die letzte Semesterarbeit für die Studenten erfuhr: „Eine sexuelle Fallstudie: Sie selbst.“

Die Semesterarbeit verlangte von den Studenten, genaue Beschreibungen, wie sie ihre Jungfräulichkeit verloren, all ihrer Erlebnisse sexuellen Mißbrauchs, was sie sexuell erregt, ihrer Masturbationsgewohnheiten und ihres promiskuitiven Verhaltens.

Laut der Klage versprach Kubistant, von den Noten der Studenten Punkte abzuziehen, sollten ihre Arbeiten nicht die genauen Angaben beinhalten.

In der Beschreibung für den Kurs im Fachbereich Psychologie hieß es, er behandelt „wesentliche Themen in der menschlichen Sexualität wie Geschlecht, Sexualanatomie, sexuell übertragbare Krankheiten, sexuelle Reaktionen und Störungen, sexuelle Orientierung, sexuelle Nötigung und Sex in Werbespots“.

Karen Royce, die Sozialarbeiterin werden möchte, dachte, der Kurs wäre relevant für Probleme, auf die sie in ihrer Laufbahn stoßen könnte, so die Klage.

„Der erste Tag des Kurses war am 30. August 2011. Zu Beginn des Kurses schloß Kubistant die Tür des Kursraums ab. Kubistant teilte den Kursteilnehmern einschüchternd mit, daß er jeden Studenten zu jeder Zeit einseitig aus seinem Kurs werfen und solchen Studenten ein ‚ungenügend‘ (‚F‘) geben könnte. Kubistant pries sich dem Kurs als angesehener Autor und professioneller Redner an. Kubistant forderte alle Studenten auf, ihn der Form halber ‚Doktor Kubistant‘ zu nennen. Obwohl Kubistant Abschlüsse in Philosophie und ein Beraterdiplom im Bereich Bildung hat, erklärte Kubistant dem Kurs, er wäre ein Psychologe. Obwohl es scheint, daß Kubistant durch den Bundesstaat Nevada keine gültige Zulassung erhielt, erklärte Kubistant dem Kurs, er wäre seit über 20 Jahren ein ‚Ehe-und Familientherapeut‘, ein ‚professioneller Sexualtherapeut‘ und ein Sexualtherapeut mit einer privaten Praxis.“

Der Fall stellt fest, daß Kubistant die Studenten für den Kurs eine „Vereinbarung“ unterzeichnen ließ, in der es heißt, daß die Diskussion sexuell eindeutige Begriffe enthalten könnte, durch die sich die Studenten möglicherweise unbehaglich fühlen.

„Kubistant wies kein einziges Mal darauf hin, daß persönliche sexuelle Auskünfte ein erforderlicher Teil der Erfahrungen des Kurses sein würden,“ so die Klage.

Der Ausbilder erklärte, die Abschlußarbeit würde folgende Diskussionen „erfordern“: Wann fing [ich] an, erstmals meine Genitalien zu erforschen? … Erlebte ich ein homosexuelles Outing, eine homosexuelle Phase, und welche Herausforderungen waren damit verbunden? Beschreiben Sie persönliche promiskuitive Verhaltensweisen; Betrüge ich und wie denke ich darüber? … Listen Sie alle meine Sexualpartner auf und beschreiben Sie die Unterschiede … Wurde ich vergewaltigt oder machte ich die Erfahrunng irgendeiner sexuellen Nötigung? Welche Arten von Fetisch habe ich?

„Die Klägerin fühlte pures Entsetzen“, heißt es in der Klage. „Als Opfer (survivor) sexuellen Mißbrauchs war die Klägerin bei dem Gedanken an das Wiedererleben des sexuellen Mißbrauchs, den sie als Kind erlebte, entsetzt.“

„Die Erinnerungen, die durch Kubistants Forderung wachgerufen wurden, zwangen die Klägerin in ihr Bett, um den ganzen Abend zu weinen“, so die Klage.

Beim vierten Unterricht „gab Kubistant dem Kurs eine Hausarbeit, die von den Studenten verlangte, doppelt so viel zu masturbieren, wie sie es normalerweise tun würden, und ermutigte die Studenten, in ihren Berichten, die Kubistant dann wieder lesen und überprüfen würde, Einzelheiten preiszugeben; zu den Einzelheiten zählten die Zeit der Erregung und wie lange es dauerte, um jeden Orgasmus zu erreichen“, heißt es in der Klage weiter.

Als die Klägerin Kubstant mitteilte, daß sie nicht masturbierte, „wurde Kubistant unruhig und erklärte der Klägerin gereizt, daß sie mindestens drei Mal masturbieren muß. Dann kündigte Kubistant vor dem ganzen Kurs verärgert an, daß sie masturbieren müssen, wenn sie den Kurs bestehen wollen.“

Da sie seine Anforderungen mißtrauisch machten, diskutierte sie Royce mit anderen Professoren und mehreren Ärzten. Sie fand keinen anderen Kurs mit diesen Anforderungen, und die Ärzte waren gegenüber Kubistants Absichten mißtrauisch.

Ihre Beschwerden an College-Beamte brachten keine Ergebnisse, und schließlich trat sie aus dem Kurs aus, heißt es in der Klage.

Infolgedessen wurde ihr nicht nur vorenthalten, einen legitimen Kurs über die menschliche Sexualität zu nehmen, sondern sie litt unter „wirtschaftlichen und extremen seelischen Belastungen, Erniedrigung und dem Verlust der Lebensfreude“.

Mit der Klage werden kompensatorische, allgemeine und spezielle Schadenersatzansprüche geltend gemacht.

Hier finden Sie den Originalartikel, Prof accused of ordering students to masturbate.

Advertisements

Google steckt 200 Millionen Dollar in texanischen Windpark

2013/01/28

Zain Shauk über die neuesten Fortschritte in den Gewerben und Manufacturen zur Rettung der Welt.

28

Google hat wieder einmal weit ausgeholt, um in ein Projekt für erneuerbare Energien zu investieren, diesmal fließen 200 Millionen Dollar in einen Windpark in der texanischen Region Panhandle, erklärte der Konzern am Mittwoch.

Das „Spinning Spur Wind Project“, etwa 35 Meilen von Amarillo, hat 70 Siemens-Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 2,3 Megawatt.

Der von „EDF Renewable Energy“ gebaute 161-Megawatt-Windpark wurde im Dezember in Betrieb genommen.

„Wir suchen Projekte wie ‚Spinning Spur‘, weil dies nicht nur zusätzliche erneuerbare Energien schafft und die örtliche Wirtschaft stärkt, sondern auch intelligente Investitionen darstellen, die im Verhältnis zu den Risiken attraktive Renditen bieten und uns Investitionen in einem breiten Spektrum von Vermögenswerten ermöglichen“, erklärte Kojo Ako-Asare, der leitende Unternehmensfinanzierungsmanager, auf Googles Blogseite.

„Spinning Spur“ ist der neueste Zugang im 1 Milliarde Dollar schweren Erneuerbare-Energien-Portfolio des Unternehmens in Mountain View.

Eine andere Energieinvestition von Google ist der Windpark „Atlantik Wind Connection“ vor der Küste, der 7.000 Megawatt an Windenergie erzeugen soll.

Das Projekt soll laut Google die Windkraft vor der Atlantikküste entlang einer Strecke von 250 Meilen vorantreiben, von New Jersey bis Virginia. An der ersten Phase des Projekts hat das Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von 37,5 Prozent. (Anm.: In der zweiten Phase sieht man wahrscheinlich zu, daß man rechtzeitig aussteigt.)

Google hat auch 280 Millionen investiert, um einen Fonds zu schaffen, der bei der Finanzierung von Solarinstallationen in Eigenheimen durch SolarCity aus San Mateo helfen soll.

SolarCity zahlt für die Installation und Wartung von Solaranlagen an Häusern, mit Kunden, die an die Firma Voraus- oder monatliche Mietzahlungen leisten, so Google.

Das Unternehmen hat seit 2010 insgesamt 11 Erneuerbare-Energien-Investitionen getätigt.

„Insgesamt sind die Erneuerbare-Energien-Projekte, in die wir investiert haben, in der Lage, 2 Gigawatt Leistung zu erzeugen“, wirbt erklärte Google auf seiner Blogseite.

Ein Gigawatt sind 1.000 Megawatt. Nach Schätzungen des wichtigsten staatlichen Netzbetreibers kann ein Megawatt unter normalen Bedingungen 500 bis 700 durchschnittliche texanische Haushalte versorgen, oder etwa 200 an den heißesten Tagen.

Für den vom Windpark „Spinning Spur“ erzeugten Strom wurde laut Google SPS unter Vertrag genommen, ein Versorger für Texas und New Mexico.

Hier finden Sie den Originalartikel, Google puts $200 million in Texas wind farm.

Arthur Robinson rechnete bereits 2009 nach, wie windig Googles Investitionen sind.

Googles 1500-Dollar-Kaffeemaschinen

Google Inc. verbringt sehr viel Zeit damit, sein selbst geschaffenes Image eines „grünen“ Unternehmens zu polieren — weitgehend mit Hilfe der Solaranlage auf der Unternehmenszentrale. Google versucht auch, den Gesetzesentwurf der Regierung zum Emissionshandel zu unterstützen, indem so getan wird, als könnten Kohlenwasserstoff-, Atom- und Wasserkraft durch Solarkraft ersetzt werden.

Google erklärt, seine Multimillionen-Dollar-Solaranlage hätte in den vergangenen zwei Jahren genügend Strom erzeugt, um 5.158 Kaffeemaschinen täglich eine Stunde lang betreiben zu können. Google erwähnt jedoch nicht, daß diese Solaranlage nicht genügend Strom erzeugt, um die Computer für Googles Suchmaschine pro Tag auch nur für eine Minute betreiben zu können, und daß jede Kaffeemaschine, wenn man sie mit Solarkraft betreiben würde, pro Stück etwa 1.500 Dollar kosten würde.

Google behauptet, daß die Gebäude der Zentrale in Mountain View, Kalifornien, mit Sonnenkollektoren zugepflastert sind, die eine Leistung von 1,6 Megawatt haben. Die Installation wurde im Juni 2007 beendet, etwa zur gleichen Zeit wie die 14-Megawatt-Solaranlage auf dem Nellis Luftwaffenstützpunkt für 100 Millionen Dollar, die der „Energie-Experte“ Obama — der jetzt versucht, die Energiewirtschaft der Vereinigten Staaten zu kontrollieren — kürzlich besuchte und als Beispiel dafür ankündigte, was seine Regierung für Amerika plant.

Am 21. Juni 2009 meldete Google, daß diese Anlage 4.592.364 Kilowattstunden Strom erzeugt, oder etwa 2,29 Gigawattstunden pro Jahr. Nellis meldet 30,1 Gigawattstunden pro Jahr. Nellis produziert also 25 Prozent der angekündigten Menge und Google produziert 16 Prozent. Die scheinbaren Verluste von 75 Prozent und 84 Prozent entstehen, weil die Sonne nicht 24 Stunden am Tag scheint, und weil diese Anlagen üblicherweise überschätzt werden. Tatsächlich erzeugt die Anlage von Google im Durchschnitt nur 0,26 Megawatt — nicht 1,6 Megawatt.

Google prahlt damit, daß die durchschnittliche 24-Stunden-Leistung der Solaranlage ausreicht, um 5.158 Kaffeemaschinen täglich eine Stunde lang zu betreiben — basierend auf den täglichen Nachrichtenmeldungen. Die Kosten dieser Solaranlage werden jedoch nicht genannt. Wenn wir davon ausgehen, daß die Anlagen bei Google und Nellis ähnlich kostengünstig sind — die Technologie von beiden entspricht dem Jahr 2007 und unsere Annahme erlaubt technische Unterschiede in den Anlagen, wie die Positionsüberwachung bzw. Positionskorrektur (Solar-Tracking-Arrays) bei Nellis — dann kostete die Anlage von Google schätzungsweise 7.500.000 Dollar. Mit den aktuellen Strom- und Wartungskosten wird sich diese Solaranlage nicht einmal in mehr als 40 Jahren bezahlt machen, so daß sie nichts produziert, was einen Ertragswert hat.

Läßt man die Abschreibung, die Reinigung der Kollektoren, sowie die Mitarbeiter, die für die Anlage zuständig sind unberücksichtigt, dann ergeben diese 7.500.000 Dollar pro Kaffeemaschine 1.454 Dollar. Kostet eine Kaffeemaschine dann mit einem Händlerrabatt vielleicht 46 Dollar und schafft es die Solaranlage von Google, sie pro Tag durchschnittlich eine Stunde zu betreiben, dann beträgt der Preis pro Kaffeemaschine 1.500 Dollar.

Um es klarzustellen: Google ist ein privates Unternehmen. Wenn die Direktoren ihren Mitarbeitern Kaffeemaschinen für 1.500 Dollar zur Verfügung stellen wollen, dann gibt es keinen Grund, sich darüber zu beklagen. Immerhin ist dies nicht unser Geld — oder vielleicht doch? Google verrät nicht den Ursprung der Mittel, mit denen die Solaranlage gebaut wurde — fast alle von diesen Anlagen in den Vereinigten Staaten werden jedoch mit Steuergeldern des Bundes und der Länder gebaut. Diese Steuergelder setzen sich aus Steuergutschriften, Steuervergünstigungen, Zuschüssen öffentlich finanzierter Organisationen, und anderen steuerlichen Subventionen zusammen. Wahrscheinlich wurden diese 1.500-Dollar-Kaffeemaschinen also auf Kosten der Steuerzahler aufgestellt.

Google hat weder eine praktische, Energie erzeugende Solaranlage gekauft, noch wurde deren Kauf vom Steuerzahler akzeptiert. Stattdessen beschaffte sich Google eine 7.500.000 Dollar teure Werbung. Google stellt sich selbst als ein „grünes“ Unternehmen dar — wie grün ist es aber wirklich?

Googles Geschäft ist die Internetsuche. Die Ausrüstung besteht primär aus riesigen Reihen von Computern, die so viel Energie brauchen, daß das neue Rechenzentrum, das derzeit in Oregon in der Stadt The Dalles gebaut wird, in der Nähe des Wasserkraftwerks „Columbia River Hydroelectric Power“ liegt — nicht in der Nähe einer Solaranlage.

Wie bei dem Solar-Werbe-Projekt hält Google auch die Kosten des Stromverbrauchs der Computer geheim. Die Leistungsaufnahme der Anlage in Oregon wird auf 100 Megawatt geschätzt, 24 Stunden am Tag, 365 Tage pro Jahr. In den Vereinigten Staaten hat Google schätzungsweise 19 solcher Zentren und 17 weitere werden in anderen Ländern gebaut oder sind in der Entwicklung. Die Anlage in der Stadt The Dalles ist eine der größten. Wenn wir davon ausgehen, daß die Zentrale in der Stadt The Dalles etwa das Doppelte der durchschnittlichen Größe hat, dann verbraucht Google in den USA schätzungsweise 1.000 Megawatt — oder etwa die Leistung eines Atomreaktors von Palo Verde. Selbst wenn der tatsächliche Verbrauch von Google nur halb so hoch sein sollte, ist unsere Analyse noch brauchbar.

Würde Google mit Sonnenkollektoren, wie den am Firmensitz angepriesenen, 1.000 Megawatt Leistung produzieren, würde der Bau etwa 30.000.000.000 Dollar kosten. Außerdem wären die Kunden von Google unglücklich, wenn sie die Internetdienste nur zur Mittagszeit und bei gutem Wetter nutzen könnten, so daß die meiste Zeit eine Kohlenwasserstoff-Anlage oder ein Atomkraftwerk nötig wäre, um die benötigte Leistung zu liefern.

Wäre die Anlage mit der effizienteren Positionskorrektur aus Nellis ausgestattet, würde diese 1.000-Megawatt-Solaranlage eine Fläche von 40.000 Hektar oder 163 Quadrat-Kilometern (63 square miles) bedecken. Da Googles Gewinn pro Jahr etwa 4.000.000.000 Dollar beträgt, wären für den Bau dieser Anlage die gesamten Unternehmenserträge aus acht Jahren erforderlich — wahrscheinlich eine Ausgabe, die das Management lieber bleiben läßt.

Alternativ könnte Google die 30.000.000.000 Dollar vom amerikanischen Steuerzahler über Freunde in Washington erhalten — Google ist sehr Obama-freundlich. Damit wären die Führungskräfte von Google jedoch staatlichen Lohnkontrollen unterstellt.

Die Direktoren von Google haben für ihre Computer definitiv die beste Option gewählt. Sie betreiben ihr energieintensives Unternehmen mit Kohlenwasserstoff, Kernenergie und Wasserkraft — ihre „grüne“ Energie beschränken sie auf Kaffeemaschinen und andere kleine Dinge an ihrem Firmensitz. Die Energie, die Google in ihren Computer-Anlagen verwendet, trägt dazu bei, ein sehr nützliches Produkt zu schaffen, wie vieles andere, das die Amerikaner mit Energie produzieren können. Weder Google noch das Vermögen seiner Gründer würde ohne die Energie-Wirtschaft, die durch Amerikas freies Unternehmertum geschaffen wurde, existieren — eine Wirtschaft, die durch die Technikfeinde der „grünen“ Obama-Administration jetzt dämonisiert wird.

Das Google-Werbeabteilung praktiziert jedoch unverhohlene Heuchelei. Statt damit zu werben, daß die durchschnittliche 24-Stunden-Leistung ihrer Solaranlage in der Lage ist, 5.158 Kaffeemaschinen für eine Stunde zu betreiben — warum sagen sie uns nicht, wie lange die durchschnittliche 24-Stunden-Leistung ihrer Solaranlage Google selbst betreibt? Aus unserer Berechnung anhand dieser Zahlen sind es 23 Sekunden pro Tag.

Berücksichtigt man die Unsicherheiten aus Googles Verschwiegenheit, schätze ich, daß die gesamte 24-Stunden-Leistung aus Googles Solaranlage ausreichen wird, um Google täglich 10 bis 60 Sekunden zu betreiben — auf Anfrage weigerte sich Google, Informationen bereitzustellen, die eine genaue Schätzung erlauben würden.

Die Amerikaner importieren derzeit 30 Prozent ihres Energiebedarfs — ein Luxus, den sie sich nicht mehr leisten können. Diese 30 Prozent werden nicht in Amerika erzeugt, weil die Steuererhöhungen und Regulierungen sowie das Sponsoring zugunsten von Rechtsstreitigkeiten gegen die amerikanische Energiewirtschaft in den vergangenen 40 Jahren ein wirtschaftliches Umfeld geschaffen haben, das für die Produktion von Energie sehr ungünstig ist. Obwohl die Vereinigten Staaten also über ausreichende nukleare Ressourcen, Kohle, Öl, Erdgas und andere Kohlenwasserstoff-Ressourcen verfügen, wird die meiste neue Energie stattdessen im Ausland erzeugt.

Der Kongreß und die Obama-Regierung treiben einen neuen „Energie-Gesetzesentwurf“ voran, einschließlich des sogenannten „Emissionshandels“, was die Besteuerung und Regulierung der Energiewirtschaft stark erhöhen wird. Um diese Unterdrückung des freien Unternehmertums zu verkaufen, werben die Politiker in Washington für schicke Energietechnologien wie Sonne und Wind, ohne zu erwähnen, daß diese Methoden nur sehr geringe Mengen an Energie erzeugen und mit hohen Kosten verbunden sind. Diese Kosten sind so hoch, daß sie nicht nur enorme Subventionen durch den Steuerzahler erforderlich machen, sondern gar nicht erst in ausreichender Menge finanziert werden können — was zu Energieknappheit und hohen Energiepreisen führt, und letztlich zu Rationierungsmaßnahmen und sinkendem Wohlstand.

Google unterstützt diese politische Farce. Zur Versorgung des unbedeutenden Bürobedarfs und zur Verbesserung des öffentlichen Images verwendet Google Sonnenenergie, und um das Geschäft am laufen zu halten, werden gleichzeitig große Energiemengen genutzt, die durch Kernkraft, Kohlenwasserstoff und Wasserkraft erzeugt werden. Google denkt wohl, daß sich die Amerikaner durch „grüne“ Werbung dazu verlocken lassen, die Produkte von Google zu nutzen und die politische Agenda ihrer Freunde zu unterstützen.

Diese Heuchelei sollte nicht belohnt werden, und Google sollte sich nicht daran beteiligen.

Dr. Arthur Robinson ist Präsident und Forschungsprofessor am „Oregon Institute of Science and Medicine“.

Hier finden Sie den Originalartikel, Google’s $1,500 coffee makers.

In EU-finanziertem Zentrum: Kinder posieren als IRA-Terroristen

2013/01/22

Jonathan Owen und Kunal Dutta über den schmalen Grat zwischen Gutmensch und Wutbürger.

Ehemalige Mitglieder der „Provisorischen irisch-republikanischen Armee“ („Provos“) prahlen mit Waffen vor jungen Kindern, die dann mit einer AK-47 fotografiert werden

Children pose as IRA terrorists at EU-funded centre

27. März 2011 — Fotos von als IRA-Terroristen verkleideten Kindern, die mit Waffen posieren, lösten gestern unter den Gruppen der Opfer in Nordirland Wut aus und veranlaßten die Polizei, die Kinderbeauftragte sowie die Europäische Union zu Untersuchungen.

Der Streit betrifft ein Gemeindezentrum in South Armagh, das Millionen an Pfund von der Europäischen Union erhalten hat, einschließlich Mitteln, die den Frieden und sozialen Zusammenhalt fördern sollen.

Sich selbst als „das Juwel in der Krone des South Armagh Tourismus“ beschreibend, veranstaltete das Ti Chulainn Zentrum in der Nähe von Mullaghbawn eine von Sinn Féin organisierte Jugendveranstaltung, auf der Dutzende von Kindern die Gespräche von ehemaligen IRA-Terroristen hörten.

In dem Zentrum wurden Maschinenpistolen, Gewehre, Pistolen, fahrbare Maschinengewehre, ein Raketenwerfer und sogar eine Panzerfaust ausgestellt, und die Kinder wurden mit Handfeuerwaffen, Gewehren und AK-47s fotografiert.

Es ist nicht bekannt, ob es sich bei den Waffen um Nachbildungen handelte oder ob sie vom Entwaffnungsprozeß unerfaßt blieben.

Die Bilder mit dem Titel „North Armagh Märtyrer in South Armagh“ wurden ins Internet gestellt. Eines, mit der Überschrift „IRA Dude“, zeigt einen mit einer AK-47 posierenden Jungen, gekleidet mit schwarzem Barett, Sonnenbrille, Lederhandschuhen und Kampfuniform.

Nur wenige Monate bevor die Fotos auftauchten wurde das Zentrum kritisiert, weil EU-Gelder für Werbetouren zur Förderung der „stolzen Tradition des Widerstandes gegen die britische Herrschaft in Irland“ verwendet wurden. (Anm.: So etwas im Zeitalter der Neuen Europäischen Sowjetunion?)

Die Bilder kamen in der vergangenen Woche ans Licht, nachdem der Vater eines Jungen, der die Veranstaltung besuchte, die Gruppe für Opfer von Terroristen „Familien handeln für unschuldige Verwandte“ („Families Acting for Innocent Relatives“, Fair) kontaktierte.

William Frazer von Fair sagte: „Der Sohn fragte seinen Vater, ob er der Sinn Fein Jugend beitreten könne. Ich glaube, sie hatten eine hitzige Diskussion, und während dieser entdeckt der Mann die Fotos auf Facebook. Er war verstört und fest entschlossen, sicherzustellen, daß kein anderes Kind mit dem gleichen Druck konfrontiert sein sollte. Er fühlte sich nicht wohl, zur Polizei zu gehen und konnte Sinn Fein nicht, so daß er auf mich zu. Er sagte mir: ‚Sie müssen versuchen, dem ein Ende zu setzen. Die Kinder werden von ihnen vergiftet mit Haß erfüllt‘.“ (Anm.: Klingt eher nach einer Mischung aus ver.di-Jugend / Grüner Jugend / RAF-Jugend, liest man die Ex-Internetseite „Ógra Sinn Féin“: „The long-term aim of Ógra Shinn Féin is to establish a thirty-two county democratic socialist republic.“ Die hochmotivierende Seifenblase einer sozialistischen Republik findet sich auch auf www.meathsinnfein.ie)

Dominic Bradley, Mitglied der SDLP (Social Democratic and Labour Party) im Parlament von Noirdirland (Northern Ireland Assembly) für Newry and Armagh, verurteilte die „raffinierte Gewaltverherrlichung sowie die bewaffneten Mitglieder der Provisorischen irisch-republikanischen Armee, die kleine Kinder hineinziehen“.

Barrie Halliday, Parlamentskandidat der TUV (Traditional Unionist Voice) für Newry und Armagh in den Wahlen im Mai, sagte: „Uns wird ständig gesagt, daß wir die Vergangenheit vergessen sollen, weil für Nordirland eine neue Ära begonnen hat. Diese ekelhaften Bilder zeigen jedoch, daß dies Lügen sind.“

Patricia Lewsley, Nordirland’s Kinderbeauftragte versprach, den Vorfall zu untersuchen. „Meine Arbeit besteht darin, Behörden und Organisationen für ihre Taten zur Verantwortung zu ziehen“, sagte sie.

Die Bilder wurden während eines Wochenendes zum Gedenken gefallener IRA-Mitglieder aufgenommen. Am Sonntag, dem 3. Oktober 2010 marschierten Republikaner durch Mullaghbawn zum Ti Chulainn Zentrum, wo am „South Armagh Roll of Honour“ zum Gedenken an die IRA-Männer ein Denkmal enthüllt wurde.

Der INDEPENDENT vom Sonntag hat festgestellt, daß der Marsch nicht angemeldet war. Die Polizei von Nordirland bestätigte gestern, daß sie eine Untersuchung eingeleitet hat. Die EU Sonderprogrammstelle (Special EU Programmes Body), die das Zentrum aus einem EU-Friedensprogramm bezuschußt hat, wird auch die Fotografien untersuchen.

Weder das Ti Chulainn Zentrum noch Sinn Fein reagierten auf Anfragen für einen Kommentar.

Der Streit kommt zu einer Zeit, in der die britische Regierung ein zehn Jahre altes Förderprogramm, das im Rahmen des Friedensprozesses unternommen wurde, beendet, welches Katholiken als Rekruten für die nordirische Polizei gegenüber Protestanten bevorzugt.

Hier finden Sie den Originalartikel, Children pose as IRA terrorists at EU-funded centre.

Was kommt als nächstes? Eine EU-finanzierte Ausstellung im Kanzleramt, bei der sich Kinder als Rudi Dutschke, Andreas Baader oder Angela Merkel verkleiden?

„Der Wunsch, Sex-SMS zu verschicken, ist im menschlichen Gehirn fest verdrahtet“: Das Gefühl, daß man sie will, ist für Frauen besonders wichtig

2013/01/10

Rob Waugh erklärt, warum Gender-Feministinnen so gerne bei den Nachbarn klingeln und sich nackich zeigen.

'Desire to sext naked pictures is hard-wired into human brains': Feeling wanted is especially important to women
Marta Meana vom Fachbereich für Psychologie an der Universität Nevada, die die Studie analysierte, erklärte, daß auf dem Gebiet mehr Forschung nötig wäre und daß Wissenschaftler die Erotik untersuchen müssen

— Sexualität zu zeigen, ist bei anderen Menschenaffen gewöhnlich

— Psychologin: „Begehrt zu werden, ist für Frauen sehr erregend“

— 47% der Frauen haben phantasiert, zu strippen oder eine Striptänzerin zu sein

„Sex-SMS“ sind ein beliebter Promi-Zeitvertreib, bei dem von Scarlett Johansson bis Vanessa Hudgens alle auf frischer Tat ertappt wurden

Wissenschaftler sagen jetzt allerdings, daß unsere Bereitschaft, anderen nackte Bilder von uns selbst mitzuteilen in Wirklichkeit womöglich gar nicht unsere Schuld ist, sondern in unserem Gehirn fest angelegt sein könnte.

„Begehrt zu werden, ist für Frauen sehr erregend“, behauptet die klinische Psychologin Marta Meana, Präsidentin der „Gesellschaft für Sexualtherapie und Forschung“ („Society for Sex Therapy and Research“).

„Ein zunehmender Datenbestand zeigt, daß die Art, wie Frauen sich selbst empfinden, für ihre Erfahrungen mit der sexuellen Lust und der subjektiven Erregung sehr wichtig sein könnten und vielleicht sogar die Bedeutung der Sicht ihrer Partner überwiegt.“

Jüngste Studien haben festgestellt, daß mehr als die Hälfte der Sex-Phantasien der Frauen den Wunsch reflektieren, auf Männer sexuell unwiderstehlich zu wirken.

In einer kürzlich durchgeführten Umfrage berichteten 47% der Frauen von der Phantasie, sich selbst als Striptease-Tänzerin, Haremsdame oder eine andere Darstellerin zu sehen.

Etwa 50% phantasierten, sich an mehr als einem Mann zu erfreuen.

Marta Meana vom Fachbereich für Psychologie an der Universität Nevada, die die Studie analysierte, erklärte, daß auf dem Gebiet mehr Forschung nötig wäre und daß Wissenschaftler die Erotik untersuchen müssen.

„Die wenigen Daten, die wir haben, zeigen, daß die Erotik einfach nicht im Zaum gehalten werden kann“, sagte sie. „Folglich könnte die Erforschung und die klinische Ausbeute der Erotik dazu führen, die Einbeziehung zu fördern und die Vielfalt und Fülle an sexuellen Wünschen der Frauen zu berücksichtigen.“

Die Forschung könnte die jüngste Flut von durchgesickerten Promi-Fotos erklären.

Die Popularität von Smartphones mit Kameras hat dazu geführt, daß in den vergangenen zwei Jahren mehr Promis-Fotos durchsickerten, auf denen der Öffentlichkeit die nackte Promi-Anatomie vor Augen geführt wird, als in den vergangenen zwei Jahrhunderten.

Die Liste derer, die ihre frechen Schnappschüsse enthüllt haben, beinhaltet Scarlett Johansson, Vanessa Hudgens, den Abgeordneten Wiener, Jessica Alba, Christina Aguilera, Miley Cyrus, Ron Artest, Charlize Theron, Chris Brown, Bret Favre, Rihanna, Pete Wentz, Ke$ha, und Dutzende mehr. Viele haben ihr Handeln sogar verteidigt.

„Ich bin ein Mensch, und wie jedes Mädchen auf dieser Welt bewundere ich meinen Körper, also mache ich Bilder“, schrieb Sängerin Teyana Taylor, nachdem ihre expliziten Selbstbildnisse durchgesickert waren.

Auch Internetseiten, die Selbstporträts von Amateuren zeigen, entwickelten sich auf der ganzen Welt zu einem großen Erfolg — viele davon nutzen Bilder von Facebook und anderen sozialen Netzwerken.

Das Verhalten scheint auch bei Männern aufzutauchen, und einige Forscher glauben, sie könnten das Verlangen von Primaten-Vorfahren geerbt haben.

Männliche Affen und Menschenaffen zeigen ihre Penisse routinemäßig den Weibchen, um sexuelles Interesse anzuzeigen.

Hier finden Sie den Originalartikel, ‚Desire to sext naked pictures is hard-wired into human brains‘: Feeling wanted is especially important to women.

Schicken Sie hier eine E-Mail an Marta Meana, damit Sie Ihnen ihre neuesten Bilder sendet.

FBI: Mehr Menschen mit Hämmern und Knüppeln getötet als mit Gewehren

2013/01/05

Awr Hawkins über den Zusammenhang zwischen Waffenverboten und Waffentoten.

FBI: More People Killed With Hammers/Clubs Than Rifles

Während Befürworter von Waffenverboten darauf drängen, die Gewehre vieler Amerikaner in „Angriffswaffen“ umzubenennen und sie zu verbieten (damit wir sicher sind), beweist die US-Regierung mit den Statistiken der US-Strafverfolgungsbehörde, daß Gewehre nicht das Problem sind.

Laut der jährlichen Kriminalstatistik des FBI übersteigt die Zahl der Morde, die pro Jahr mit Hämmern und Knüppeln begangen werden, bei weitem die Zahl der Morde, die mit einem Gewehr verübt werden.

Dies ist eine interessante Tatsache, besonders inmitten des fieberhaften Drucks der Demokraten, viele verschiedene Gewehre zu verbieten, angeblich natürlich, damit wir sicher sind.

Es scheint jedoch, daß der Eifer der Demokratischen Senatorin für Kalifornien, Dianne Feinstein, und des Demokratischen Senators für West Virginia, Joe Manchin, fehlgeleitet ist. Denn bein Betrachten der Zahlen des FBI für die Jahre von 2005 bis 2011, übersteigt die Zahl der Morde, die mit Hämmern und Knüppeln begangen werden, regelmäßig die Zahl der Morde, die mit einem Gewehr verübt werden.

Bedenken Sie Folgendes: Im Jahr 2005 betrug die Zahl der Morde, die mit einem Gewehr verübt wurden, 445, während die Zahl der mit Morde, die mit Hämmern und Knüppeln begangen wurden, 605 betrug. Im Jahr 2006 betrug die Zahl der Morde, die mit einem Gewehr verübt wurden, 438, während die Zahl der mit Morde, die mit Hämmern und Knüppeln begangen wurden, 618 betrug. Und so geht die Liste weiter — mit Zahlen, die sich von Jahr zu Jahr zwar etwas verändern, doch die Tatsache, daß mehr jedes Jahr mehr Menschen mit stumpfen Gegenständen getötet werden, bleibt konstant.

Im Jahr 2011 gab es zum Beispiel 323 Morde, die mit einem Gewehr verübt wurden, aber 496 Morde, die mit Hämmern und Knüppeln begangen wurden.

Eine weitere interessante Tatsache: Laut FBI sterben jedes Jahr fast doppelt so viele Menschen durch Hände und Fäuste als durch Gewehre.

Mehr auf BREITBART.

Hier finden Sie den Originalartikel, FBI: More People Killed With Hammers/Clubs Than Rifles.

Derweil, im politisch besetzten Chicago, auch bekannt als die Stadt mit den schärfsten Waffengesetzen

Chicago: 532 Morde im Jahr 2012

Im Jahr 2012 wurden in der Stadt Chicago laut den Statistiken der Internetseite „Verbrechen in Chicago“ („Crime in Chicago“) 532 Menschen ermordet. Im Jahr zuvor wurden 441 Menschen ermordet, was bedeutet, daß die Zahl der Morde in der Stadt Chicago von 2011 bis 2012 um 91 zunahm.

Die Chicagoer Polizei konnte heute, am Neujahrstag, nicht erreicht werden, um diese Zahlen zu bestätigen.

Die Internetseite behauptet auch, daß im vergangenen Jahr bis zum 25. Dezember 2012 in Chicago 2.670 Menschen angeschossen wurden. Das ist ebenfalls ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr, in dem in Chicago 2.217 Menschen angeschossen wurden.

Insgesamt bedeutet dies, daß in Chicago im letzten Jahr im Durchschnitt jeden Tag fast 1,5 Personen ermordet wurden, während im Durchschnitt jeden Tag 7,3 Menschen angeschossen wurden.

Die offiziellen Zahlen der Stadt Chicago scheinen jedoch etwas niedriger zu sein.

Chicago meldete letzte Woche den 500. Mord in diesem Jahr. „Die Stadt hat für 2012 den 500. Mord gesehen, eine tragische Zahl, die repräsentativ ist für die Bandenkriminalität und die Verbreitung von illegalen Schußwaffen, die einige Gegenden unserer Nachbarschaft geplagt haben“, erklärte Polizeidirektor Garry McCarthy in der vergangenen Woche.

„Jeder Mord in Chicago ist für mich und die fleißigen Männer und Frauen der Chicagoer Polizei nicht akzeptabel, die in diesem Jahr in der Kriminalität in unserer Stadt insgesamt einen Rekordrückgang erreichte.“

Der Bürgermeister von Chicago ist Rahm Emanuel, der im Jahr 2011 ins Amt kam.

Hier finden Sie den Originalartikel, Report: 532 Murdered in Chicago in 2012.

Demographie ist Schicksal

2012/12/19

Daniel Greenfield erklärt, wie Wählen gehen funktioniert.

BASISDEMOKRATIE

Wahlen werden durch Demographie gewonnen. Kein Suppenkonzern knallt einfach so Dosen seines neuesten „Truthahn-Kokos-Bouillons mit Muskatnuß und Omega-3“ in Gang 6 vom Supermarkt, ohne vorher zu testen, wen solch ein abscheuliches Gebräu demographisch ansprechen könnte. Wer wird das Produkt gut finden? Lesbische alleinerziehende Mütter, geschiedene asiatische Feuerwehrleute oder exzentrische lettische Millionäre? Politik ist kein bißchen anders.

Eine politische Partei hat ihre Basis, definierbare Gruppen, die nach ihrer Botschaft tanzen, die das Fleisch essen, das ihnen ihre Kandidaten zuwerfen. Sie hat die demographischen Gruppen, die sie jedes Mal wählen werden und diejenigen, die ihre Meinung ändern könnten.

Sie kennt deren Rasse, Geschlecht, Alter, Klasse, Sexualität, Wohneigentum und tausend andere statistische Feinheiten. Diese Zahlen sind nach Ländern, Städten und Stadtteilen aufgeschlüsselt, so daß sie zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort, basierend auf der Demographie der Menschen, die dort leben, eine recht gute Einschätzung ihrer Chancen hat.

Diese Art von Informationen sind hilfreich, um Wahlen zu gewinnen, aber die Wählerschaft so hinzunehmen, wie die Karten ausgeteilt werden, das tun nur Deppen. Und mit Deppen meine ich konservative Parteien.

Die Aufschlüsselung der Demographie ist wie ein Blick auf die Karten, die Sie in Ihrer Hand halten. Sobald Sie das getan haben, sind die Karten Ihres Gegners die einzige verbleibende Variable in einem statischen Spiel. Die Wahlkampf-Demographie entspricht den Karten, die jeder Spieler hat. Das macht das Spiel statisch. Blätter werden unweigerlich gewonnen oder verloren — es sei denn, Sie können ein paar neue Karten ziehen.

Der offensichtlichste Weg, das demographische Spiel um den Thron zu gewinnen, ist, mit manipulierten Bezirken zu spielen. Ein manipulierter Bezirk ist so geformt, daß er eine Mehrheit des demographischen Siegers enthält, was nahezu automatisch zu einem Sieg für die Partei führt. Es ist das politische Äquivalent zum Manipulieren eines Kartenspiels.

Manipulierte Bezirke sind von zweifelhafter Legalität, außer wenn ein Bezirk mit einer Minderheiten-Mehrheit (majority-minority district) geschaffen werden, was unter einer Bürgerrechts-Gesetzgebung zur Pflicht wird. Dies manipuliert das Kartenspiel und sichert furchtbar unfähigen Politikern dauerhafte Pfründe — und der Demokratischen Partei ständige Sitze. (Anm.: Diesen Trick dürfte nicht nur die SPD — „Kreuzberger Gespräche ’11: Die Minderheiten sind die Mehrheiten der nächsten Generation“ — beherrschen, sondern mindestens seit dem 31. Dezember 1987 laut BZ auch die CDU: „Türkische Frauen mit Kopftuch und Kleid tummeln sich in Berliner Schwimmbädern — so stellt sich Hanna-R. Laurien die Zukunft vor“)

Aber das ist nur eine Frage der Neuordnung der Karten. Was wäre, wenn Sie neue Karten von außerhalb ins Spiel bringen könnten? Was wäre, wenn Sie den Wert von einigen Karten ändern könnten? Dann wären Sie der beste Falschspieler in Washington DC, London oder Paris.

Sicher, Sie könnten Wahlen gewinnen, wenn Sie ein paar manipulierte Bezirke schaffen, aber ein Land könnten Sie auf diese Weise nicht gewinnen. Um dies zu erreichen, müssen Sie die Demographie des Landes verändern.

Angenommen, Sie würden unseren fiktiven Suppenkonzern betreiben und feststellen, daß der „Truthahn-Kokos-Bouillon mit Muskatnuß und Omega-3“ bei den wichtigsten sozialen Schichten nicht beliebt ist. Die einzigen Leute, die das Zeug mögen, sind arbeitslose pakistanische Einwanderer, lesbische alleinerziehende Mütter und geschiedene asiatische Feuerwehrleute.

Sicher, Sie könnten natürlich versuchen, eine andere Geschmacksrichtung in Auftrag zu geben, aber verdammt noch mal, Sie mögen nun mal diese. Und außerdem haben Sie Ihr gesamtes Werbebudget für die nächsten drei Jahre für die Werbung dafür ausgegeben, und dank Ihrer Werbekampagne verbindet Ihr Unternehmen jetzt jeder mit „Truthahn-Kokos-Bouillon mit Muskatnuß und Omega-3“. Und wenn es die Leute nicht mögen, dann ist Ihr Unternehmen zum Scheitern verurteilt.

Sie könnten versuchen, die Meinung der Menschen zu ändern, oder Sie könnten versuchen, die sozialen Schichten zu ändern, damit Sie eine Demographie haben, die Ihre Suppe mag. Um dies zu erreichen, müßten Sie viele pakistanische Einwanderer holen, eine schlechte Wirtschaftslage schaffen, Scheidung und Homosexualität fördern und im öffentlichen Sektor ein paar Arbeitsplätze schaffen.

Zum Glück kann kein Suppenkonzern so etwas tun. Eine Regierung schon.

Das ist das Tolle an Regierungen, wenn sie im Land die Demographie ändern wollen, mehr Einwanderer wollen, mehr Alleinerziehende und mehr Arbeitslose wollen, können sie all das ohne Umstände tun.

Angenommen, Ihre Statistiken zeigen Ihnen, daß Arbeitslose eher für Sie wählen als Beschäftigte. Dann hätten Sie das Ziel, aus den Reihen der Beschäftigten, die Sie normalerweise nicht wählen, so viele wie möglich zu den Arbeitslosen umzuschichten. Und sobald sie ein von Beihilfen abhängiges Leben leben, werden sie Sie womöglich unterstützen, selbst wenn Sie derjenige sind, der es so hinmanövriert hat, daß sie ihre Beschäftigung los sind.

So etwas ist kinderleicht, wenn Sie zufällig eine Regierung und eine Partei mit umfangreichen Partnerschaften mit progressiven linken gemeinnützigen Organisationen und mächtigen Denkfabriken und Stiftungen haben.

Nehmen wir Arbeiter in Fabriken und sagen wir, daß die Wahrscheinlichkeit, gegen Sie zu stimmen, bei Arbeitern in Fabriken um 40 Prozent geringer ist und daß sie Ihre „Truthahn-Kokos-Bouillon mit Muskatnuß und Omega-3“-Agenda mit einer um 80 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit ablehnen, während die Wahrscheinlichkeit, gegen Sie zu stimmen, bei Arbeitslosen, die in Fabriken beschäftigt waren, nur um 19 Prozent geringer ist und daß sie Ihre Agenda nur zu 56 Prozent ablehnen, und daß sie ihnen sogar ziemlich egal ist, weil ihr Leben auf den Kopf gestellt wurde und sie sich über nichts mehr sicher sind.

Es gibt eine einfache Lösung. Fangen Sie einfach an, unter irgendeinem Vorwand Fabriken zu schließen. (Anm.: Oder neue Wirtschaftszweige zu schaffen.) Beschuldigen Sie sie der Umweltverschmutzung, erhöhen Sie ihre Kosten, Steuern, inspizieren und regulieren Sie sie zu Tode, und tun Sie alles, was in Ihrer Macht steht, um die alteingesessene Arbeiterklasse, die früher — bevor Sie auf der liberalen linken Überholspur durchstarteten — Ihre Basis war, in arbeitslose Männer umzuwandeln, die verbittert dasitzen und Bier trinken und sich fragen, was aus ihrem Land wurde.

Angenommen, Ihre Suppe heißt  Barack Hussein Obama . (Anm.: Name durchgestrichen weil sowas von egal.) 2008 entschieden sich bei einem Geschmackstest 39 Prozent der weißen Arbeiterklasse-Männer für Ihre Suppe. Doch im Jahr 2012 wollen nur 29 Prozent Ihre Suppe. Das ist ein Problem, wenn Völker ihre Regierung wählen — es ist aber kein Problem, wenn Regierungen ihr Volk wählen.

Wenn weiße Arbeiterklasse-Männer für Sie ein Problem sind, dann müssen Sie sicherstellen, daß Ihre Wählerschaft zu einem geringeren Prozentsatz aus weißen Männern besteht, die kein College besuchten.

Sie können mit Ihrer aktuellen Agenda in einem Land mit der gegenwärtigen Zusammensetzung keine Wahlen gewinnen? Träumen Sie groß, planen Sie sogar noch größer. Zerren Sie jeden an die Uni, den Sie kriegen können und importieren Sie die richtigen Immigranten, machen Sie Scheidungen zu etwas Alltäglichem und killen Sie Arbeitsplätze. Nicht sofort. Fangen Sie damit vor vierzig oder fünfzig Jahren an. Sagen Sie, die Sitcom-Familie aus der Familienserie des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ist die moderne Familie und ganz plötzlich sehen liberale Linke nicht mehr wie kommunistische Eierköpfe aus und die Konservativen werden zu Freaks, die aussehen wie Roboter, die über jemanden reden, den sie „Gott“ nennen, über etwas, das sie „traditionelle Familie“ nennen und etwas, das sie als „Arbeitsplätze“ beschreiben.

Bertolt Brecht schrieb „Die Lösung: Nach dem Aufstand des 17. Juni ließ der Sekretär des Schriftstellerverbandes in der Stalinallee Flugblätter verteilen, auf denen zu lesen war, daß das Volk das Vertrauen der Regierung verscherzt habe und es nur durch verdoppelte Arbeit zurückerobern könne. Wäre es da nicht einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“

Brechts Witz ist nun die buchstäbliche Wahrheit. Westliche Regierungen lösen ihre Völker auf und wählen an deren Stelle andere Völker. Die Demokratie erlaubt Völkern, Regierungen zu wählen, aber Macht ermöglicht auch, daß Regierungen ein Volk wählen.

Liberale Linke wollen das demographische Spiel um den Thron gewinnen, indem sie die Demographie verändern. Liberale Linke verändern das Gelände und konservative Rechte versuchen, auf dem neuen Terrain zu kämpfen. Und der einzige Weg, das zu tun, ist, zu liberalen Linken zu werden. Konservative Rechte gewinnen zwar noch Wahlen, doch der Krieg um die Zukunft wird von liberalen Linken gewonnen. Sie schaffen sich demographisch die Wählerschaft, die sie wählen. Sie müssen nicht jede Wahl gewinnen, um den Kampf um die Zukunft zu gewinnen; alles, was sie tun müssen, ist, weiterhin die Demographie zu verändern, bis die konservativen Rechten entweder die Hoffnung aufgeben oder keine konservativen Rechten mehr sind, so daß es nichts mehr gibt, was als Opposition bezeichnet werden kann.

Demographie ist Schicksal. Liberale Linke gestalten Länder entsprechend ihren demographischen Zielen um. Sie verwandeln Nationen in einen großen manipulierten Bezirk, der aus Bevölkerungsschichten besteht, die sie stärker unterstützen. Dazu benutzen sie die Einwanderungs-, Wirtschaft- und Sozialpolitik und jedes andere Werkzeug, das ihnen zur Verfügung steht. Und wenn die konservativen Rechten nicht lernen, das demographische Spiel um den Thron zu verstehen, dann werden sie den Krieg verlieren.

Hier finden Sie den Originalartikel, Demographics Is Destiny.

Ergänzende Worte von H. Müller in der PAZ:

Zu wenig Multikulti

Vereinte Nationen: Politiker in Europa sollen sich konsequenter ein neues Volk formen

Seit selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel „Multikulti“ für gescheitert erklärt hat, war es etwas still geworden um den Begriff von der „multikulturellen Gesellschaft“. Der UN-Sonderbeauftragte für Migrationsfragen, Peter Sutherland, hat nun allerdings klar gemacht, dass der Versuch eines ethnischen Umbaus westlicher Gesellschaften nach wie vor auf der Tagesordnung der politischen Eliten steht.

„Die ethnische Homogenität muss unterminiert werden.“ Zumindest in seiner Deutlichkeit dürfte eine Forderung, wie sie der UN-Sonderbeauftragte für Migrationsfragen vorgebracht hat, mittlerweile fast Seltenheitswert haben. Nach Ansicht Sutherlands, der nicht nur für die Uno, sondern auch für die Investmentbank Goldman-Sachs arbeitet und langjähriger Teilnehmer der „Bilderberger“-Treffen ist, „hängt der Wohlstand der EU-Länder davon ab, ob die Staaten in multikulturelle Gesellschaften umgewandelt werden“. Auch wenn Sutherland den Beweis für diese Behauptung schuldig bleibt, empfiehlt er ernsthaft, dass sich Länder wie Deutschland in Bezug auf Multikulturalität Großbritannien als Vorbild nehmen sollten, wie BBC berichtete.

Obwohl der UN-Sonderbeauftragte noch Nachholbedarf zu sehen glaubt, die Weichen hin zu einer multikulturellen Gesellschaft sind in Deutschland längst gestellt. Im Jahr 2011 haben die Geburten von Eltern mit Migrationshintergrund und der Einwanderungsüberschuss – gesamt 520000 – die Zahl der einheimischen Geburten – etwa 440000 – bereits überstiegen. Verschärfend zu den niedrigen Geburtsziffern Einheimischer und einer anhaltende Zuwanderung von außen kommt im Falle Deutschlands noch verschärfend eine weitere Entwicklung hinzu: eine Auswanderungswelle von häufig gutausgebildeten Deutschen. Profitiert haben davon in den letzten Jahren klassische Einwanderungsländer wie Kanada und Australien, aber auch die Schweiz und Norwegen.

Glaubt man der landläufigen Darstellung vieler Politiker und Medien, dann sind derartige Entwicklungen zwangsläufig und nicht zu verhindern. Dass die spürbare Zunahme von Masseneinwanderung in viele europäische Staaten um das Jahr 2000 durchaus gezielt herbeigeführt worden ist und politischen Zielen gedient hat, wurde erst im Jahr 2010 durch Enthüllungen zur britischen Einwanderungspolitik deutlich. Andrew Neather, früherer Berater der Labour-Regierung unter Tony Blair, hatte unumwunden zugegeben, dass die gezielte Förderung von Zuwanderung Teil der damaligen Regierungspolitik gewesen sei. Offiziell mit wirtschaftlichen Vorteilen gerechtfertigt, waren insgeheim auch politische Ziele verfolgt worden. „Die Rechten sollten mit der Nase auf die Tatsache der Vielfalt gestoßen werden, damit sie ihre altmodischen Ansichten ändern“, wie Neather unverblümt einräumte. Tatsächlich hatte die Einwanderungswelle allerdings noch einen ganz anderen Effekt: zusätzliche Wähler für die eigene Partei. Unter anderem weil Einwanderer aus Commonwealth-Staaten bei legalem Aufenthalt in Großbritannien sofortiges Wahlrecht genießen, hat sich in den Jahren der letzten Labour-Regierung per Masseneinwanderung die Zahl der Wahlberechtigten um 1,3 Millionen vergrößert. Hauptprofiteur dürften nicht nur in Großbritannien Vertreter des linken Parteienspektrums gewesen sein. Da Blairs Labour Party um das Jahr 2000 unter den sozialdemokratischen Parteien Europas als regelrechtes Vorbild gegolten hat, dürfte man mit der Annahme nicht fehlgehen, dass auch Gerhard Schröders SPD in Fragen der Einwanderungspolitik und zusätzlicher Wähler genau nach Großbritannien geschaut hat. Die Bemühungen von Rot-Grün im Jahr 1999, die Möglichkeiten einer doppelten Staatsbürgerschaft massiv auszuweiten, oder in den Folgejahren, per angeordneter, freigiebiger Vergabe von Touristenvisa eine Masseneinwanderung zu ermöglichen, würden dafür sprechen.

Der von der „New Labour“ oder dem „Modernisierer“ Gerhard Schröder verfolgte Ansatz, per „multikultureller Gesellschaft“ politische Ziele zu verfolgen, ist weniger modern, als es zunächst erscheinen mag. Umso verblüffender ist allerdings die Herkunft des Konzepts. Die Blaupause zum Entwurf der modernen multikulturellen Gesellschaften entstammt der britischen Kolonialpolitik. Bewährte Herrschaftspraxis war die Herbeiführung einer ethnischen oder religiösen Zersplitterung der Bevölkerung – im Normalfall per Einwanderung.

Erfolgreich praktiziert wurde derartiges über lange Zeit in Südafrika oder Indien, am offensichtlichsten wahrscheinlich am Handelsplatz der britischen Ost-Indiengesellschaft in Singapur. Die Förderung ethnischer und religiöser Unterschiede in der Bevölkerung beziehungsweise die offensichtliche Bevorzugung einzelner Bevölkerungsgruppen haben über lange Zeiträume Spannungen innerhalb der Bevölkerung aufrechterhalten, die Herrschaftsausübung dafür aber umso mehr gefestigt.

Auch in Hinsicht auf die Bestrebungen, die EU zu „Vereinigten Staaten von Europa“ umzuwandeln, ist ein Blick in die Geschichte angeraten. Erst die Marginalisierung der angestammten Urbevölkerung und die Massenimmigration einer neuen und vor allem bunt zusammengewürfelten (multikulturellen) Hauptbevölkerung, die frei von ihren bisherigen nationalen Bindungen war, hat die Etablierung eines völlig neuen, quasi künstlich geschaffenen Staates namens USA überhaupt möglich gemacht.

Kalifornien: Der Staat will die Kontrolle über die Thermostate

2012/11/26

Felicity Barringer mit einem Vorschlag von 2008, der unter schwarz-rot-grün-gelben Piraten und biodeutschen Eurokraten Begeisterungsstürme auslösen dürfte — immerhin war in Kalifornien zu der Zeit der von allen geliebte falsche Fuffziger Arnold Schwarzenegger am Drücker.

11. Januar 2008 — Die Idee in der Fernsehserie „Outer Limits“ aus den 1960er Jahren war, daß Kräfte von Außen die Kontrolle über Ihr Fernsehgerät übernommen haben.

Aufsichtsbehörden in Kalifornien dürften nächstes Jahr das Ausnahmerecht haben, zur Bewältigung von Stromversorgungsengpässen in neuen oder wesentlich umgebauten Häusern und Gebäuden einzelne Thermostate zu kontrollieren und die Temperaturen per Funk nach oben oder unten zu regeln.

Die vorgeschlagenen Regelungen finden sich in einem Dokument der „Kalifornischen Energie-Kommission“ („California Energy Commission“), die seit mehr als drei Jahrzehnten die Energieeffizienz-Standards für Haushaltsgeräte wie Warmwasserbereiter, Klimaanlagen und Kühlschränke festgelegt hat. Die Änderungen würden erlauben, durch Vorrichtungen die von den Kunden gewählten Temperaturen abzugleichen, wenn der Strompreis stark ansteigt. Die Kunden könnten die von den Vorrichtungen vorgeschlagen Temperaturen außer Kraft setzen. Aber im Notfall könnten die Vorrichtungen die Wünsche der Kunden außer Kraft setzen.

Die endgültige Zustimmung wird im nächsten Monat erwartet.

„Es gibt Zeiten — sehr selten, alle paar Jahre — in denen Sie einen wiederholten Stromausfall erleben, und alles stürzt ab, vom Computer zu Hause bis zu den Ampeln, und Sie wollen nicht, daß es dazu kommt“, sagte Arthur H. Rosenfeld, ein Mitglied der Energie-Kommission.

Eine Reduzierung des Stromverbrauchs einzelner Kunden — wenn nötig, unfreiwillig — könnte dies vermeiden, sagte Dr. Rosenfeld. „Wenn man wiederholte Stromausfälle dadurch unter Kontrolle bekommt, indem jeder im Staat den Schmerz teilt“, sagte er, „dann gibt es viel weniger Schmerzen“.

Während die Vorschläge in Kalifornien wenig Aufmerksamkeit erhalten haben, ist die Empörung Radio und Internet groß. (Anm.: Im US-Radio wird viel mehr über das gesprochen, was gerade los ist — der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia erklärt, warum es diese Kultur, im Radio über das zu sprechen, was gerade los ist, hierzulande nicht gibt: „Als Grund für die insgesamt geringe Etablierung von Talkradios in Deutschland ist die im Vergleich zu den USA eher flüchtigere Hörermentalität zu vermuten: Die geringere Verweildauer der Hörer und die hauptsächliche Nutzung des Radios als Situativmedium [‚nebenbei‘] lassen keine intensive Beschäftigung mit dem Inhalt zu.“)

Der Funk-Thermostat ist keine neue Technologie, obwohl er ständig optimiert wird; die jüngsten Neuerungen wurden diese Woche auf der Fachmesse für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik in Las Vegas ausgestellt.

„Pacific Gas and Electric“, der wichtigste Energieversorger in Nord-Kalifornien, betreibt bereits ein Pilotprogramm in Stockton, das den Kunden ermöglicht, ihre Klimaanlagen an eine ferngesteuerte Vorrichtung anzuschließen, um den Gebrauch in Zeiten hoher Stromtarife zu reduzieren.

Aber die Idee, daß eine Regierung die Nutzung dieser Geräte vorschreiben würde und die Macht besäße, die Wünsche von Hausbesitzern außer Kraft zu setzen, verärgert einige Leute.

„Das ist ein Skandal“, sagte ein Kalifornier in einer E-Mail an Dr. Rosenfeld. „Wir brauchen neue Stromversorger, um das Wachstum in diesem Staat in den Griff zu bekommen, und keinen Big Brother für die Bürger von Kalifornien.“

Die Aufregung im Internet begann, als Joseph Somsel aus San Jose, ein Autor des Online-Magazins AMERICAN THINKER, vor einer Woche einen Artikel über den programmierbaren Funk-Thermostaten schrieb.

Joseph Somsel’s Argumente, mit denen er den Vorschlag angriff, waren entweder populistisch — „Bei der nächsten Hitzewelle räkeln sich die Eliten in La Jolla dann genußvoll zur Meeresbrise“, während „die Tagelöhner in Central Valley in Bakersfield backen“ — marktwirtschaftlich — „programmierbare Funk-Thermostate vernebeln die Preispolitik der Kraftwerks-Entwickler“ — und bürgerlich-libertär — „die neue Vorschrift programmierbarer Funk-Thermostate scheint zweifellos das Gewohnheitsrecht zu verletzen, das durch die Formulierung ‚My Home is My Castle‘ zum Ausdruck kommt“.

Die Nachricht über den Vorschlag aus Kalifornien riß im Internet die Empörungs-Fenster auf, war darüber in Süd-Kalifornien in der NORTH COUNTY TIMES zu lesen, und sie wurde am Mittwoch spöttisch in Rush Limbaugh’s Radiosendung erwähnt.

Die Tatsache, daß ähnliche Funk-Technologien, die freiwillig für Bewässerungssysteme auf Feldern und Golfplätzen sowie vereinzelt für Gebäude auf Long Island genutzt werden, wird im Internet nur selten erwähnt — dagegen finden sich viele Verweise auf George Orwell’s dystopischen Roman „1984“ und auf „Big Brother“, die allgegenwärtige Stimme des Orwellschen Überwachungsstaates.

Ralph Cavanagh, Energie-Experte im „Verteidigungsausschuß für Natürliche Ressourcen“ („Natural Resources Defense Council“), sagte in einem Interview, daß, in einer Zeit des Spitzenverbrauchs von Strom, „die meisten Menschen gerne diese Möglichkeit wählen würden, wenn ihnen die Wahl gegeben wird, sich entweder für eine Temperaturabsenkung um zwei Grad entscheiden oder für ein Leben im 14. Jahrhundert“.

Joseph Somsel sagte am Donnerstag in einem Interview, daß er nach weiteren Recherchen besorgt wäre, daß das Funksignal — oder die Internet Anweisungen von den zentralen Leitstellen der Versorgungsunternehmen, die im Notfall an die Funkstationen, die das Signal senden, geschickt werden — gehackt werden könnten.

Das ist nicht möglich, erklärte Nicole Tam, eine Sprecherin für „Pacific Gas and Electric“, die an dem Pilotprogramm in Stockton arbeitet. Nicole Tam sagte, die Funksignale sind „verschlüsselt und kodiert“.

Hier finden Sie den Originalartikel, California Seeks Thermostat Control.

Kultureller Marxismus für Dummies

2012/11/13

James Jaeger über das Genie der liberalen Linken und den langen Marsch durch die Institutionen.

Termini technici
— the Lenin Marxists: die Lenin-Marxisten i. S. v. „die Hitler-Faschisten“
— spinner group: Spinnergruppe
— social-engineering technologies: Methoden zur Veränderung der Gesellschaft

Als die Lenin-Marxisten die Arbeiter der Welt nicht dazu kriegen konnten, sich zu vereinigen, fiel der Marxismus auseinander, bis eine Spinnergruppe entstand. Antonio Gramsci und sein Buch „Gefängnishefte“ waren der Auslöser für diese Spinnergruppe.

In diesem Buch beschrieb Gramsci den Plan, die kapitalistische Gesellschaft zu zerstören und erst den Sozialismus, und später den von Lenin geträumten Kommunismus einzuführen. Gramscis „Genie“ bestand darin, daß er den Grund erkannte, warum sich die Arbeiter der Welt nicht vereinigen würden: Sie wurden durch ihre jeweilige Kultur stärker zusammengehalten als durch ihren Wunsch, sich als Arbeiter zu vereinigen. Gramsci erkannte, daß, um die kapitalistische Gesellschaft zu zerstören, seine Kultur erst durchdrungen und dann von innen zerstört werden mußte. Dies nannte er „den langen Marsch durch die Institutionen“. In dem Marsch wurden von Gramsci und seinen Kollegen — die spätere Frankfurter Schule — verschiedene Methoden zur Veränderung der Gesellschaft entwickelt und eingesetzt. Die Frankfurter Schule entwickelte die als „Kritische Theorie“, „Kulturpessimismus“ und „Androgynität“ bekannten Methoden. Die „Kritische Theorie“ ist eine Methode, bei der „Experten“ jedes einzelne Element und jede Prämisse einer Kultur hinterfragen. Doch das Ziel einer solchen Untersuchung ist nicht ein tieferes Verständnis der Kultur, sondern darauf einen unbegründeten Verruf zu streuen.

Hier ist ein Beispiel der „Kritischen Theorie“ im täglichen Gebrauch in den kulturell marxistischen Massenmedien.

Was die Medien machen, ist, Fragen zu stellen. Sie machen das dauernd. Nehmen wir zum Beispiel an, ich bin ein marxistischer Redakteur bei einem großen Sender und ich möchte den Ruf von XY ruinieren. Ich bringe einfach einen „Nachrichten“-Artikel mit der folgenden Überschrift: Ist XY schwul? Oder: Ist XY ein Antisemit? Beachten Sie, daß ich nicht behaupte, daß XY schwul oder anti ist, ich stelle einfach nur eine „unschuldige“ Frage. Fragen stellen darf schließlich jeder, nicht wahr? Was soll an einer „unschuldigen“ Frage verkehrt sein? Die gesamte Wissenschaft und die ganze menschliche Zivilisation basieren auf Fragen, nicht wahr? Also stelle ich eine einfache „unschuldige“ Frage, die dann jedem eine kritische Idee implantiert. Und da es kein Gesetz gegen Fragen gibt, kann ich als der Verantwortliche bei einem großen Sender nicht wegen Verleumdung oder übler Nachrede verklagt werden, der Ruf von XY wird aber trotzdem in Mitleidenschaft gezogen. Taucht in den Medien oder anderswo später sein Name auf, dann impliziert die kritische Frage die Theorie, daß er schwul oder antisemitisch ist. Das ist der Grund, warum dieses sozialtechnische Instrument Kritische Theorie genannt wird: endlose Theorien anzufangen, die, unabhängig von den Schäden, den sie in der Gesellschaft anrichten, von einer sehr kritischen Natur sind. Willkommen bei der täglichen Arbeit der Massenmedien.

In unserer „politisch korrekten“, sozial gehackten Gesellschaft sind diese Methoden so sehr implantiert, daß jemand in diesem Forum (die Quelle für diesen Essay) diese Methode verwendete und durch eine „unschuldige“ Frage, die impliziert, ob jemand schwul ist, die gesamte Konversation von einer vernünftigen Diskussion in Richtung einer frivolen und sinnlosen Schmährede umleitete. Wenn Sie auf die Internetseite „Film Industry Reform Movement“ gehen und sich dort die Hunderte von Stunden an Auseinandersetzungen ansehen, werden Sie sehen, daß dies dort von den Apologeten und Verharmlosern Hollywoods die ganze Zeit getan wird.

Doch als Verantwortlicher eines großen Senders — oder als ein Hollywood-Mogul — könnte ich genauso gut fragen: Sind Mütter und Väter wirklich notwendig? Oder: Ist die Kernfamilie veraltet? Oder: Ist Gott tot? Letzteres fragte das marxistisch gefärbte TIME-Magazin in den 1960er Jahren auf der Titelseite. Siehe „CULTURAL MARXISM: The Corruption of America“, auf www.CulturalMarxism.org.

Die wichtigste Methode zur Veränderung der Gesellschaft, die die Frankfurter Schule entwickelte, direkt auf dem Campus der Universität Columbia im marxistisch gefärbten New York — die Kritische Theorie — ist teuflisch „genial“.

Was die kulturellen Marxisten der Frankfurter Schule also taten, war, für die leicht zu beeindruckenden, zugedröhnten Babyboomer die ganzen 1960er und 1970er Jahre lang endlos Bücher zu veröffentlichen. Und die „Kritische Theorie“ wurde nicht nur in Büchern eingesetzt, sondern in allen kulturellen Institutionen: Musik, Malerei, Fotografie, Theater, Literatur, Fernsehsendungen, Werbung, Zeitschriften, Spielfilmen, Rockkonzerten und sogar Kirchen und Hochschulen. Das ist der Grund, warum Hochschulen so liberal links sind und warum aus dem Schulsystem die religiöse Ethik entfernt werden konnte.

Ich erwähnte aber, daß es nicht nur die „Kritische Theorie“ gab — die anderen Methoden heißen „Kulturpessimismus“ und „Androgynität“. Ich überspringe den „Kulturpessimismus“ und gehe direkt zur „Androgynität“. Sie können sich den Film ansehen, er geht auf den „Kulturpessimismus“ genau so ein wie auf die anderen Methoden.

„Androgynität“ ist im Grunde eine Methode zur Veränderung der Gesellschaft, die Männer zu Frauen und Frauen zu Männern macht.

Denken Sie daran, daß der Marxist die kapitalistische Gesellschaft und das freie Unternehmertum zerstören will. Die bürgerliche Gesellschaft ist der Motor der kapitalistischen Gesellschaft und die Familie ist der Grundbaustein der bürgerliche Gesellschaft. Wenn also die Einheit der Familie zerstört werden kann, untergräbt dies die bürgerliche Gesellschaft. Die kapitalistische Gesellschaft würde den Marxisten dann „wie eine reife Frucht“ in den Schoß fallen, wie ein Führer der Frankfurter Schule, Max Horkheimer, schriftlich formulierte. (Anm.: Lenin natürlich auch.) „Androgynität“ ist somit die Methode, die Jugend im Wesentlichen über die Sexualität und die Werte der Familie zu verwirren.

Wenn zum Beispiel angeblich kein einheitliches Modell wie die männlich-weibliche Kernfamilie präsentiert oder vereinbart werden kann, wird die Jugend leicht verwirrt, weil sie wenig oder gar keine Ahnung hat, was seit Tausenden von Jahren etabliert und überlebensfähig ist. Dies liegt daran, weil die „Norm“ durch Modelle verdünnt und verzerrt wird, die von der Zivilisation vor Tausenden von Jahren weitgehend abgelehnt wurden. Und wieder hat die Jugend wenig oder gar keine Ahnung davon, weil sie jung und noch ungebildet ist. Jetzt kommt das Gebet des kulturellen Marxisten, der jede Art von „Familieneinheit“ als „normal“, gleich und praktikabel darstellt — wohingegen dies in Wirklichkeit empirisch nicht bewahrheitet ist. Und wieder ist nur eine Konfiguration langfristig überlebensfähig, und zwar das Modell, das die Zivilisation seit Jahrtausenden nachhaltig erhalten und ausgeweitet hat. Dieses Modell muß wieder hergestellt werden, wenn wir eine Raumfahrt-Zivilisation vom Typ II der Kardaschow-Skala werden wollen (Anm.: Die Sowjets hatten auch Fünfjahrespläne, die nicht funktionierten — warum sollte es mit Weltraumplänen anders sein?), weil wir mit dem eingeschränkten Eine-Weltler-Realitätsbild der kulturellen Marxisten, denen der Blick auf das große Ganze fehlt, keinen neuen Zweig der Menschheit ansiedeln können. Die Vorstellung, daß Mutter Natur eine Population schwul werden läßt, um auf einem übervölkerten Planeten die Geburtenrate zu senken, ist lächerlich. Die Natur hatte für die menschliche Rasse niemals die Absicht, auf nur einem Planeten zu leben. Nur Menschen mit begrenzter Intelligenz denken auf diese Weise.

Der Grund, warum Hollywood und andere „kulturelle“ Institutionen in ihrer zwanghaften Begeisterung für Toiletten- und Gossenhumor (Anm.: „toilet-humor“ ist schon lange mehr Toiletten- als Gossenhumor) für die „Schwulen-Agenda“ kämpfen, ist nicht, weil ihnen an Schwulenrechten irgendetwas liegen würde: alles, was sie wirklich interessiert, ist, unschuldige Schwule zu benutzen, um in die Familienstruktur — und damit in das Gefüge der bürgerlichen Gesellschaft — Verwirrung zu bringen.

Menschen jeder sexuellen Orientierung sollten in der Lage sein, ihrer Tätigkeit nachzugehen, ohne von Politikern oder Filmstudios benutzt, geschädigt oder bevorzugt zu werden.

Die Ausbeutung von Homosexuellen ergänzt jedoch perfekt die Agenda der kulturellen Marxisten, durch „Androgynität“ als Methode zur Veränderung der Gesellschaft die sexuellen und traditionellen Werte anderer Menschen zu zerstören. Ich bin sicher, daß die ihrer eigenen, friedlichen Existenz überlassenen Schwulen und Lesben niemals planten, dies zu tun oder etwas mit dem Versuch zu tun hatten, die grundlegende ein-Mann-eine-Frau-Kernfamilie zu schwächen oder zu zerstören. Dies ist eine ungewollte Folge, denn die Jugend bekommt nicht ein Modell präsentiert, sondern viele widersprüchliche Modelle, und die explodierende Scheidungsrate haben die Gesellschaft so kompliziert gemacht — und es ist kompliziert — es gibt sogar Filme, die Hollywoods eigene demente Kreationen inzestuös ausbeuten.

Hollywood versucht, Männer zu Frauen und Frauen zu Männern zu machen, also können Männer, die „Frauen“ sind, Männer „heiraten“; und Frauen, die „Männer“ sind, können Frauen „heiraten“, und all dies ist „normal“ — es ist halt „kompliziert“. Deshalb ist jeder Hollywood-Film stillschweigend verpflichtet, mindestens eine Frau zu zeigen, die aus einem Mann die Sch***e prügelt (weil dies männlich sein soll), und einen Mann, der sich wünscht, eine Vagina zu haben (weil dies alles sein soll, was eine Frau definiert). Es steht wahrscheinlich schon in den Studio-Verträgen Hollywoods, da das grüne Licht für alle großen Filme von den gleichen 21 politisch liberalen, nicht besonders religiösen, jüdischen Männern mit europäischen Wurzeln kommt, die die Drehbücher kontrollieren und sicherstellen, daß „Androgynität“ und „Kritische Theorie“ richtig implantiert sind. Die Erforschung der Demographie der Studio-Kontrolleure (die nie hinterfragt wird) ist auf www.FilmReform.org zu finden — und die Erforschung, wie die Frankfurter Schule funktioniert, in dem Film „CULTURAL MARXISM: The Corruption of America“ auf YouTube.

Entweder Sie begreifen es oder nicht — oder Sie werden damit konfrontiert.

Hier finden Sie den Originalartikel, Cultural Marxism For Dummies.

Die Aussage über Hollywood wird durch einen Amazon-Kommentar zu Kevin MacDonalds Buch „The Culture of Critique“ bestätigt:

Als Jude kann ich Ihnen sagen, daß Dr. MacDonald Recht hat.

Rezension des Buches: „The Culture of Critique: An Evolutionary Analysis of Jewish Involvement in Twentieth-Century Intellectual and Political Movements“, (Paperback). Als ehemaliger linker Hollywood-Jude (ich schrieb Fernsehsendungen) kann ich aus eigener Erfahrung sagen, daß Prof. MacDonald in diesem Buch 100% Recht hat. Die Sendungen, an denen ich arbeitete, unter anderem die „Mary Tyler Moore Show“, „That Girl“ und „Love American Style“, waren nichts weiter als jüdische Werkzeuge (zum größten Teil), um die Unschuld der weißen angelsächsischen protestantischen US-Kultur zu untergraben („kultureller Marxismus“, wie Prof. MacDonald es nennt). Mich beunruhigte die Studio-„Regel“, daß Kinder gegenüber ihren Eltern als frech und respektlos dargestellt werden sollen. Ich präsentierte meinem Editor (ebenfalls ein jüdischer Bursche), ein paar Mal ein Drehbuch, in dem ich das Kind gegenüber seinen Eltern höflich und respektvoll auftreten ließ. Der Editor änderte die Zeilen, um das Kind görenhaft / frech zu machen und sagte mir dann: „… so sollte es von nun an gemacht werden, es sei denn, ich sage Ihnen etwas anderes“. Da erkannte ich, daß noch etwas anderes los war, außer einfach nur Fernsehen zu machen. Ich erkannte die Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft als Folge von dieser ganzen Propaganda. Ich hörte schließlich mit dem Schreiben auf und wurde Lehrer.

Siehe auch WIKIMANNIA: Die Geschichte der Politischen Korrektheit

Aus der Ära Bill Clinton: US-Chefärztin tritt zurück, Masturbationsstreit

2012/11/09

John Roberts über das schönste Schulerlebnis von morgen.

(Anmerkungen in Klammern)

17. Dezember 1994 — Amerikas Chefärztin trat letzte Woche zurück, nachdem sie erklärte, daß Masturbation ein geeignetes Unterrichtsthema für Schüler sein könnte. Präsident Bill Clinton bat Gesundheitsministerin Joycelyn Elders zu gehen, nachdem sie Konservative verärgerte, als sie die Möglichkeit diskutierte, durch die Förderung von Masturbation sexuell übertragbare Krankheiten zu verhindern. Sie machte diese Äußerungen bei einem AIDS-Treffen der Vereinten Nationen in New York.

Elders, 61, vor etwa zwei Jahren ernannt, war in gesundheitlichen Angelegenheiten bisher sehr entschieden. Sie schlug vor, in Schulen kostenlos Kondome zu verteilen und kritisierte die katholische Kirche. 1992 forderte sie Abtreibungsgegner auf, „ihre Liebesbeziehung mit dem Fötus zu überwinden“. Im nächsten Jahr erklärte sie: „Sehen Sie, wer die Abtreibungs-Bewegung (pro-choice — hierzulande „mein Bauch gehört mir“ oder dichterisch wertvoll „ob Kinder oder keine, bestimmen wir alleine“) bekämpft: Eine Kirche, die von zölibatären Männern beherrscht wird.“ Sie betonte besonders das Verhältnis zwischen öffentlicher Gesundheit und Armut.

Ihr Ton hat die Konservativen entfremdet, vor allem die Republikaner, und viele sagen, daß die letzten Wahlen ihren Arbeitsplatz in Gefahr gebracht hätten (hust), da Clinton nun mit einer republikanischen Mehrheit im Kongress zurechtkommen muß. Medienberichten zufolge wurde Elders von Clinton und seinen engen Mitarbeitern gewarnt, „kontroverse Themen“ zu unterlassen.

Doch bei der UN-Konferenz Anfang dieses Monats (Dezember 1994) wurde sie gefragt, ob Masturbation als eine Möglichkeit zur Prävention von Infektionskrankheiten gefördert werden sollte. „Im Hinblick auf Ihre konkrete Frage in Bezug auf die Masturbation denke ich, daß das ein Teil der menschlichen Sexualität ist, und etwas, das wohl gelehrt werden sollte“, lautete ihre Antwort. „Doch wir haben unseren Kindern nicht einmal die Grundlagen gezeigt. Ich glaube, daß wir uns eine sehr lange Zeit um Unwissenheit bemüht haben, und daß es an der Zeit, daß wir uns um Bildung bemühen.“

Als Clinton letzte Woche über ihre Erklärung unterrichtet wurde, soll er gesagt haben: „Sie muß zurücktreten.“ Sie trat zwar zurück, doch Clintons oberster Berater sagte, wenn sie sich geweigert hatte „wäre sie entlassen worden“.

Der Chefarzt — der sogenannte „Surgeon General“ — ist der ranghöchste Arzt in den USA und leitet den öffentlichen Gesundheitsdienst (und ist eigentlich ein Gesundheitsumerzieher). In den vergangenen Jahren war die Aufgabe einigermaßen unumstritten, mit Ausnahme der Berichte über Tabak in den frühen 1960er Jahren.

C. Everett Koop, ein konservativer Kinderchirurg (der 1979 in seinem Buch „Whatever Happened to the Human Race“ schrieb, daß Dinge, die in den 1970ern undenkbar gewesen sind, in den 1990er Jahren denkbar sein werden, darunter Sex zwischen Erwachsenen und Kindern), der während der Reagan-Regierung (im Januar 1982) ernannt wurde, schuf für den Chefarzt jedoch bald eine ganz neue Rolle. Er argumentierte, daß er die öffentliche Gesundheit vor die Politik stellen muß und setzte sich für öffentliche Sexualerziehung und Kondome für Teenager ein. Koop wurde leise aus der Regierung gedrängt, und Dr. Joycelyn Elders‘ Versuch, seinen Stil nachzuahmen führte letzte Woche zu ihrem öffentlichen Absturz. Schwulenrechte und Abtreibungsrechte-Organisationen begegneten ihren Abgang mit beißender Kritik.

Hier finden Sie den Originalartikel, Surgeon general resigns in masturbation row.

Was würde Che Guevara mit „Occupy Wall Street“ machen?

2012/07/09

Humberto Fontova über die Kinder der Revolution.

(Anmerkungen in Klammern)

Guevara würde „Occupy Wall Street“ in Nanosekunden beenden. Seine Kollegen erinnern sich an einen jubelnden Che, als die sowjetischen Panzer in den Straßen von Budapest den Protest der ungarischen Freiheitskämpfer niederwalzten. Die Jugendlichen, auf die sie mit Maschinengewehren schossen, waren alle „Faschisten und CIA-Agenten!“, schwärmte er.

„Ich bin ein Stalinist“, rühmte sich Che Guevara 1957 gegenüber dem kubanischen Kollegen Carlos Franqui. Die wehleidige Verurteilung von Stalins Verbrechen in der Rede von Chruschtschow waren nichts weiter als „imperialistische Lügen“. Doch Chruschtschows mutige Entscheidung, im Anschluß daran Panzer und kampferprobte sibirische Truppen zu entsenden, um die ungarischen Demonstranten niederzumetzeln, trug laut Che dazu bei, die Irrlehren seiner Rede zu mildern.

Am 9. Oktober 1967 bekam Ernesto „Che“ Guevara eine große Dosis von seiner eigenen Medizin. Ohne Gerichtsverfahren wurde er zum Mörder erklärt, vor eine Wand gestellt und erschossen. Wenn der Spruch „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“ irgendwo paßt, dann hier.

Vor zwei Jahren interviewte der Guardian Oscar-Preisträger Benicio del Toro über seine Rolle als Che Guevara in Stephen Soderberghs Film „Che“, wofür er in Cannes ausgezeichnet wurde. „Verdammt, dieser Kerl ist cool!“ lautete der Titel des Interviews. „Ich höre von diesem Kerl, und er hat einen coolen Namen, Che Guevara!“, sagt del Toro. „Toller Name, toller Mann, tolle Politik! Ich fand also ein Bild von Che, lächelnd, im Kampfanzug, und ich dachte, ‚Verdammt noch mal, dieser Kerl sieht cool aus!‘“

Da haben wir es. Benicio del Toro zeigt, was Millionen von Che-Fans inspiriert, darunter Hunderte, die derzeit Wall Street „besetzen“ — und wozu sie geistig in der Lage sind.

Als Che-Guevara-verehrender Szenepromi ist del Toro in guter Gesellschaft. Johnny Depp trägt oft ein Che-Kettchen und in einem Interview im Magazin VIBE verkündete er seinen tiefen Respekt für Che Guevara. Wären die Rebellen del Toro und Depp schon früher und in Kuba auf die Welt gekommen, dann wäre ihr tiefer Respekt für Castros Kuba wörtlicher ausgefallen. Sie hätten sich in echten Ketten in einem Knast-Regime wiedergefunden und in tiefem Respekt für ihren Rebell Gräben und Massengräber ausgehoben. Wären sie zu langsam gewesen, dann hätte ihnen ein „cooler“ kommunistischer Schütze vielleicht ihre Zähne mit einem „coolen“ tschechischen Maschinengewehr-Kolben ausgeschlagen oder ihre Pobacken mit einem „coolen“ sowjetischen Bajonett aufgeschlitzt.

Den „Geist der Rebellion“ verurteilte Che Guevara 1961 in einer berühmten Rede als „verwerflich“. Guevara befahl: „Die Jugend hat die undankbare Hinterfragung von staatlichen Aufträgen zu unterlassen. Stattdessen haben sie sich dem Studium, der Arbeit und dem Militärdienst zu widmen, und sollten lernen, als Masse zu denken und zu handeln.“

Der erste, der militanteste, und der verbreitetste Widerstand gegen den Stalinismus, den Ernesto „Che“ Guevara — der oft frech mit „Stalin II“ unterzeichnete — auf Kuba verhängte, kam von den kubanischen Gewerkschaftsorganisationen.

Und wer kann es ihnen verdenken? Die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) beginnt einen Bericht über das Kuba von 1957 folgendermaßen: „Ein Merkmal der sozialen Struktur Kubas ist eine breite Mittelschicht.“ Weiter heißt es:

Kubanische Arbeiter sind gewerkschaftlich stärker organisiert als US-Arbeiter. Im Jahr 1957 ist der Durchschnittslohn für einen 8-Stunden-Tag in Kuba höher als für Arbeitnehmer in Belgien, Dänemark, Frankreich und Deutschland. Kubanische Arbeiter verdienen 66,6 Prozent des Bruttonationaleinkommens. In den USA sind es 70 Prozent, in der Schweiz 64 Prozent. 44 Prozent der Kubaner unterliegen der Sozialgesetzgebung, ein höherer Anteil als in den USA.

Im Jahr 1958 hatte Kuba ein höheres Pro-Kopf-Einkommen als Österreich oder Japan. Kubanische Industriearbeiter hatte die achthöchsten Löhne der Welt. In den 1950er Jahren verdienten kubanische Hafenarbeiter pro Stunde mehr als ihre Kollegen in New Orleans und San Francisco.

Tausende von ihnen griffen gegen Che Guevara zu den Waffen. Die „Revolutionäre Volksbewegung“ („Movimiento Revolucionario del Pueblo“, MRP) war eine dieser kubanischen Widerstandsgruppen, die größtenteils aus Arbeitern bestand. FBI und CIA beschrieben sie folgendermaßen:

Starke Gewichtung der Gewerkschaftsmitgliedschaft, mit sozialistischen Neigungen. Beabsichtigt Castros Sturz von innen; befürwortet Verstaatlichung der Wirtschaft, Agrarreformen, utopische Sozialreformen.

Als Che Guevara Kubas „Industrieminister“ war, verkündete er am 26. Juni 1961 in einer Fernsehansprache: „Die kubanischen Arbeiter müssen sich daran gewöhnen, in einem kollektivistischen Regime zu leben, und sie können auf gar keinen Fall streiken!“

Che Guevara prangerte auch diejenigen an, die „ihren eigenen Weg wählen“ — und etwa die Haare lang wachsen lassen und „Yankee-Imperialistischen“ Rock & Roll hören. Sie wurden als wertlose „Rocker“, „Lumpen“ und „Missetäter“ verunglimpft. In seiner berühmten Rede schwor Che Guevara sogar, „den Individualismus aus Kuba verschwinden zu lassen! Es ist kriminell, von Individuen zu denken!“

Zehntausende kubanische Jugendliche machten die Erfahrung, daß Che Guevaras Ermahnungen mehr als ein leerer Wortschwall wurden. Hunderte von „Beratern“ des sowjetischen KGB und der ostdeutschen Stasi, die Kuba in den frühen 1960er Jahren überfluteten, fanden in Guevara einen äußerst eifrigen Gefolgsmann. Für das Verbrechen eines „Rocker“-Lebens — Blue Jeans, lange Haare, Vorliebe für die Beatles und Stones — oder weibischen Verhaltens beförderte die Geheimpolizei Mitte der 60er Jahre Tausende von Jugendlichen von Kubas Straßen und Parks in Gefängnislager, über deren Toren in fetten Buchstaben „Die Arbeit wird Männer aus euch machen“ prangte und auf deren Wachtürmen MG-Schützen postiert waren. Das Kürzel für diese Lager lautete UMAP (Unidades Militares para la Ayuda de Producción, Militäreinheiten zur Unterstützung der Produktion), nicht GULAG, aber die Bedingungen waren ähnlich.

Das weltgrößte Bild des Mannes, dessen Konterfei so viele Szenemenschen auf ihren T-Shirts tragen, ziert heute das Hauptquartier und die Folterkammern der vom KGB ausgebildeten kubanischen Geheimpolizei. Nichts könnte passender sein.

Einen Tag vor seinem Tod in Bolivien sah sich Che Guevara — zum ersten Mal in seinem Leben — endlich mit etwas konfrontiert, das ein richtiger Kampf genannt werden kann. Also befahl er seinen Guerilla-Posten, kein Pardon zu geben, und bis zum letzten Atemzug und bis zur letzten Kugel zu kämpfen. Während seine Männer genau das taten, was er ihnen befohlen hatte, bis zur letzten Kugel zu kämpfen und zu sterben, schlich sich ein leicht verwundeter Che vom Feuergefecht davon und übergab sich mit voll geladenen Waffen seinen Häschern — wobei er winselte: „Nicht schießen! Ich bin Che und ich bin für euch lebend wertvoller als tot!“ (Obwohl dieses Zitat in der offiziellen, im Suhrkamp-Verlag erschienenen Biografie zu finden ist, hat es der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia nicht entdeckt.) Seine bolivianischen Verfolger sahen die Sache anders. Am folgenden Tag, dem 9 Oktober 1967, wurde der Gerechtigkeit Genüge getan.

Hier finden Sie den Originalartikel, Occupation of Wall Street—What Would Che Guevara Do?