Archive for the ‘Universität’ Category

Die Überprüfung – Exklusiv – Hatte Obama als Student niedrigere Punktzahlen als George W. Bush?

2012/05/24

Charles C. Johnson über Barack Obamas Leistungen in Schule und Universität.

(Anmerkungen in Klammern)

Präsident Barack Obama wird von seinen Anhängern und den Medien als einer der brillantesten Männer begrüßt, die jemals im Amt waren. Doch seine Weigerung, seine Abschlüsse und akademischen Leistungsnachweise (academic records) zu veröffentlichen, sowie seine Defizite als Student und seine häufigen sachlichen Fehler — selbst auf seinem eigenen Gebiet des Verfassungsrechts — lassen an seiner vermeintlichen Genialität Zweifel aufkommen. Breitbart News hat festgestellt, daß Obamas Noten und Prüfungsergebnisse (Scholastic Aptitude Test, SAT) möglicherweise sogar noch niedriger waren als die seines angeblich weniger fähigen Vorgängers George W. Bush.

Breitbart News hat von Vertretern des Columbia College (der Columbia University) erfahren, daß der (nach den entsprechenden Leistungen zusammengestellte) Austausch-Kurs (transfer class), in dem Obama im Herbst 1981 am Columbia College anfing, zu der Zeit einer der schlechtesten Kurse in der jüngsten Vergangenheit war.

Der Artikel „Dichtes Wohnumfeld entmutigt Austausch-Bewerbungen für das Columbia College“ („Tight Housing Discourages Transfer Applications to CC“) aus dem Columbia Spectator vom 18 November 1981, geschrieben von Student Jeremy Feldman, berichtet mit Verweis auf Vertreter der Zulassungsstelle: „Die Qualität der [Austausch-]Studenten hat zusammen mit der Anzahl der Bewerber zumindest auf dem Papier abgenommen, so die Vertreter.“

Feldman zitierte Robert Boatti, den stellvertretender Dekan der Zulassungsstelle für das College, sowie den verstorbenen Dekan Arnold Collery und fuhr fort:

Boatti schrieb den Rückgang der Austausch-Bewerbungen auch der Politik des Kollegiums zu, die verlangt, daß Austausch-Studenten Kurse im Kern-Curriculum nehmen müssen, sowie der eingeschränkten finanziellen Unterstützung.

Er fügte hinzu, daß eine „Mehrheit“ der Austausch-Studenten von Colleges aus dem Raum New York kommen. Viele kommen von Colleges aus den Gemeinden und nicht von den Elite-Schulen (top-schools) der Nation.

„Nicht einmal die unglücklichsten Leute von Harvard kommen als Austausch-Studenten“, so Boatti.

In Noten und anderen Indikatoren akademischer Leistungsnachweise entsprechen die Austausch-Bewerber „nicht mehr der Art und Weise, wie es bei ihnen zuvor der Fall war“, sagte [Dekan Arnold] Collery.

Boatti bestätigte Collerys Beobachtungen.

Bei den angenommenen Austausch-Studenten liegt die durchschnittliche kombinierte Punktzahl im Scholastic Aptitude Test in Mathematik und Sprache laut Boatti bei 1100 (von 1600 möglichen Punkten) und ihr Notendurchschnitt in ihren früheren Schulen bei etwa 3,0 (bei möglichen Noten von 0,0 bis 5,0).

Die Erstsemester erreichten zusammen eine SAT-Punktzahl, die mehr als 100 Punkte höher lag.

Im Jahr 1981 bewarben sich für Columbia nur 450 Studenten und 67 wurden laut dem Columbia Spectator zugelassen, verglichen mit 650 Bewerbern nur vier Jahre davor.

Wenn Obamas SAT-Punktzahl dem Durchschnitt der Austausch-Studenten entsprach, die Columbia im Herbst 1981 betraten, würde seine Punktzahl signifikant unter der von George W. Bush liegen, dessen kombinierte Punktzahl in Mathematik und Sprache 1206 von möglichen 1600 Punkten betrug, was der New Yorker im Jahr 1999 enthüllte.

In seiner Autobiografie „Ein amerikanischer Traum“ („Dreams from My Father“) beschreibt sich Barack Obama als unkonzentrierter Gymnasiast, dessen Mutter ihn dafür schalt, ein „Faulenzer“ zu sein (die Stelle fehlt in der gebundenen deutschen Ausgabe von 2004 auf Seite 110 nach dem Satz „Verdammt noch mal, Bar, du kannst nicht einfach faul herumhocken und darauf warten, dass dir das Glück schon weiterhilft“). Er beschreibt seine Haltung gegenüber dem Studium am Occidental-College auf Seite 111 als „gleichgültig“ und nennt sich selbst einen „Rumtreiber“ (die Stelle fehlt in der deutschen Ausgabe auf Seite 123 im Satz „Ich lächelte hilflos, spürte, dass Regina mich geringschätzig musterte“), der laut Seite 108 Drogen mißbrauchte und laut Seiten 107 und 123 berühmt-berüchtigt dafür war, das ganze Wochenende Partys zu feiern. (Er feierte so kräftig, daß sich seine Freunde dabei erbrachen: „Bottles everywhere. Cigarette butts. Newspapers. That spot where Jimmy threw up.“ In der deutschen Ausgabe wurde Jimmy bloß „schlecht“. Sie können „Dreams from my Father“ hier lesen.)

Das hat Fragen darüber aufgeworfen, wie Obama im Jahr 1981 auf Columbia einen Platz verdiente und den Weg zur juristischen Fakultät Harvard fand. Obama scheint den Columbia-Zulassungsprozeß, wie vieles in seiner Biographie, fiktionalisiert zu haben. In „Ein amerikanischer Traum“ schreibt Obama auf Seite 129: „Als ich dann von einem Austausch-Programm zwischen Occidental und der Columbia University hörte, bewarb ich mich sofort.“

Doch weder auf Columbia noch am Occidental College existieren Aufzeichnungen über ein solches „Austausch-Programm“.

Breitbart News sprach mit einer offiziellen Quelle des Studentensekretariats vom Occidental College, die bestätigte, daß es bisher nur ein Austausch-Programm zwischen Occidental und Columbia gegeben hat, durch das Studenten an die „Columbia School of Engineering and Applied Science“ kamen, heute bekannt als die „Fu Foundation School of Engineering and Applied Science“.

Obama, der kein Maschinenbaustudent war, wäre für dieses Programm nicht berechtigt gewesen.

Auch für die Zeit zwischen 1970 und 1990 fand sich in den Aufzeichnungen von Occidental kein Austausch-Programm mit irgendeinem anderen Programm der Columbia University.

Darüber hinaus sprach Breitbart News mit Phil Boerner, der 1981 als Austausch-Student vom Occidental College zur Columbia University ging und dort im Jahr 1984 sein Studium abschloß. Er war Obamas Zimmergenosse in New York und ist einer der wenigen Columbia-Studenten, die sich an Obama erinnern. Boerner sprach per Telefon und dementierte, daß es ein „Austausch-Programm“ gegeben hätte.

„Man kann an Colleges jederzeit Austausch-Student werden“, sagte Börner und betonte, daß er nicht für Obama gesprochen hätte. „Zwischen den beiden Hochschulen gab es keine förmliche Vereinbarung.“

Es ist möglich, daß Obama vom Columbia-Minderheitenförderprogramm profitierte, das die Universität in dem berühmten Bakke-Fall des Jahres 1977 (siehe DER SPIEGEL vom 17.10.1977: „Farbenblind“) kürzlich in einem Amicus-Curiae-Brief vor dem Obersten Gerichtshof verteidigte.

Columbia schloß sich mehreren anderen Elite-Universitäten an, die den Einsatz der Rasse als einen Faktor bei College-Zulassungen verteidigten. Die Argumentation lautete, der „Minderheitenstatus muß als unabhängig von wirtschaftlichen oder kulturellen Entbehrungen berücksichtigt werden“. (Hoffentlich erlaubt man diesen intellektuellen Minderheiten dann nicht nur, Journalist, Moderator, Rapper, Escort oder Präsident zu werden, sondern auch Herzchirurg oder Pilot.)

In Anbetracht der Tatsache, daß sich 1981 für Columbia-Austausch-Studenten als ein relativ einfaches Jahr herausstellte, und daß sich Obama als Austausch-Student eines privaten Colleges in Kalifornien bewarb und als Student einer Minderheit angehörte, ist es sehr wahrscheinlich, daß Obama, unabhängig von seinen Punkten und Noten, unter den Bewerbern hervorstach.

Doch weil Obama nie seine akademischen Leistungsnachweise veröffentlicht hat, ist es unmöglich, zu wissen, ob er die Kriterien erfüllte, als Student im ersten Semester zugelassen zu werden oder als Student in einem typischen Austausch-Jahrgang.

Der einzige Weg, dies zu erfahren, heißt für Obama, seine Zeugnisse, Studiennachweise und Punktzahlen veröffentlichen — von Occidental, Columbia und Harvard. Warum Obama hat das nicht getan hat, bleibt ein Rätsel — es sei denn, er hat etwas zu verbergen.

Joel B. Pollak trug zu diesem Bericht bei.

(Diskussionen wie diese würden nie entstehen, wenn sich unsere Systemelite Intelligenztests unterzöge. Burks, Gegenstimme und Opium des Volkes haben das Problem erkannt, wurden allerdings nicht konkret. Ratsam wäre ein IQ-Mindestwert von 127 für Journalisten und 135 für Professoren und Politiker, so daß diejenigen, die ihn nicht erreichen, ein Anrecht auf einen Behinderten-Ausweis haben — der Vorschlag hat höchste Dringlichkeit, um sicherzustellen, daß für den Dienst an der gesellschaftlichen Aufklärungs-, Bildungs- und Politikfront nur die intelligentesten Journalisten, Professoren und Politiker ausgewählt werden, weil wir, das Volk, verdienen, nur von den Besten aufgeklärt, unterrichtet und regiert zu werden.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Exclusive: The Vetting—Did Obama Have Lower SAT Scores Than George W. Bush?

Wofür Sie zahlen und was Ihr Kind an der Universität lernt

2012/03/01

Dennis Prager faßt das Wissen zusammen, mit dem Ihre Kinder einmal die Universität verlassen werden.

(In EU-Land müssen Sie für  die Indoktrination  das Studium Ihrer Kinder zwar keine 20.000 bis 50.000 Dollar pro Jahr zahlen, weil das Geld aus dem liberalen linken Faß ohne Boden kommt, an einer Prüfung, wie Sie sie vor Jahrzehnten gewohnt waren, geschweige denn Ihre Eltern, würden Ihre Kinder trotzdem scheitern.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Während Abiturienten in ganz Amerika nächsten Monat ihre Universitäts-Zulassungen erhalten, wäre es für die Eltern schön, darüber nachzudenken, was sie für die 20.000 bis 50.000 Dollar, die sie jedes Jahr zahlen, bekommen werden:

— Die Vereinigten Staaten sind nicht besser als jedes andere Land, und in vielen Bereichen ist es schlimmer als viele andere. Auf der Weltbühne ist Amerika ein imperialistisches Land und im Inland mißhandelt es seine Minderheiten, mißachtet seine Armen und diskriminiert Nicht-Weiße.

— In Kunst und Literatur gibt es kein besser und schlechter. Der Grund, warum Universitäten in der Vergangenheit Shakespeare, Michelangelo und Bach lehrten, statt beispielsweise guatemaltekische Dichter, Musiker aus Sri Lanka und Geschichtenerzähler der amerikanischen Ureinwohner, war „Eurozentrismus“.

— Gott ist im besten Fall kein Thema und im schlimmsten Fall ein dummer und gefährlicher Glaube.

— Das Christentum ist weitgehend eine Geschichte der Inquisition, Kreuzzüge, Unterdrückung und des Anti-Intellektualismus. Auf der anderen Seite ist der Islam „eine Religion des Friedens“. Daher ist Kritik am Christentum Aufklärung, während Kritik am Islam Islamophobie ist.

— Israel ist ein rassistischer Staat, der moralisch dem südafrikanischen Apartheidstaat gleicht.

— Der Gouvernantenstaat ist die einzige humane Art, dieses Land zu regieren.

— Die Süden wählt die Republikaner, weil er immer noch rassistisch ist, und die Republikanische Partei wendet sich an Rassisten.

— Mütter und Väter sind austauschbar. Behauptungen, daß verheiratete Mütter und Väter als Eltern das Ideal darstellen und einem Kind einzigartige Dinge bieten, sind heterosexistisch und homophob.

— Weiße können rassistisch sein; Nicht-Weiße können es nicht sein, weil Weiße Macht haben, und die Machtlosen nicht rassistisch sein können.

— Die großen Kämpfe auf der Welt und in der Gesellschaft finden nicht zwischen Gut und Böse statt, sondern zwischen Armen und Reichen und den Mächtigen und den Machtlosen.

— Patriotismus ist in der Regel ein Euphemismus für Chauvinismus.

— Krieg ist unehrenhaft. Pazifismus ist edel.

— Menschen sind Tiere. Sie unterscheiden sich von „anderen Tieren“ in erster Linie dadurch, daß sie ein besseres Gehirn haben.

— Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft, die für Frauen schlecht ist.

— Frauen sind Opfer von Männern.

— Schwarze sind Opfer von Weißen.

— Lateinamerikaner sind Opfer von Angloamerikanern.

— Muslime sind Opfer von Nicht-Muslimen.

— Schwule (gays) sind Opfer von Heteros (straights).

— Große Unternehmen sind schlecht.

— Große Gewerkschaften sind gut.

— Ein Text hat keine objektive Bedeutung. Jeder Text hat nur die Bedeutung, die der Leser wahrnimmt.

— Amerikas Gründer waren sexistische, rassistische Sklavenhalter, deren primäres Anliegen die Erhaltung ihres wohlhabenden Status war.

— Die Verfassung bedeutet das, was sie nach Meinung progressiver Linker bedeuten sollte.

— Der amerikanische Abwurf der Atombombe auf Hiroshima war ein Akt des Rassismus und ein Kriegsverbrechen.

— Die Reichen haben das kapitalistische System geschaffen, um ihre Macht und wirtschaftlichen Vorteile zu erhalten.

— Die reichen westlichen Nationen wurden reich, indem sie Nationen der Dritten Welt durch Kolonialismus und Imperialismus ausbeuteten.

— Die Definition von Ehe als Vereinigung von einem Mann und einer Frau ist so unmoralisch wie die Definition von Ehe als Vereinigung von einem Weißen und einer Weißen.

Einige Schlußfolgerungen:

Wenn diese Liste richtig ist, was durch den Besuch einer Universitäts-Buchhandlung festgestellt werden kann, dann verschulden sich die meisten Eltern bzw. deren Kind oder Kinder, um eine Institution zu unterstützen, die vier Jahre lang — während der Jahre, in denen das Leben eines Menschen besonders leicht zu beeindrucken ist — Werte einflößt, die das Gegenteil von jenen der Eltern sind.

Und das ist Absicht.

Wie Woodrow Wilson, der progressive linke Präsident der Universität Princeton, in einer Rede im Jahr 1914 sagte, bevor er Präsident der Vereinigten Staaten wurde: „Ich habe oft gesagt, der Sinn einer Universität besteht darin, zu bewirken, daß junge Menschen sich so stark wie möglich von ihren Vätern unterscheiden.“ (Man muß wahrscheinlich mit Sri Chinmoy meditieren, um über das Großartige und Bedeutsame hinauszugehen — Woodrow Wilson findet sich bei ihm im dritten Absatz.)

Im Jahr 1996, in seiner Festansprache an die Studenten des Dartmouth College, zitierte der damalige Präsident der Universität, James O. Freedman, Wilson im positiven Sinn. Und im Jahr 2002, in einer anderen Festansprache, sagte Freedman, „der Zweck einer Universitäts-Ausbildung ist, die Werte Ihres Vaters zu hinterfragen“.

Für Wilson, Freedman und unzählige andere Universitäts-Präsidenten ist der Zweck einer Hochschul-Ausbildung nicht die Suche nach Wahrheit, sondern die Infragestellung — eigentlich die Ablehnung — der Werte vom Vater. Väter vertreten traditionelle amerikanische Werte. Die Universität ist da, um sie zu untergraben.

Wollen Sie sich immer noch jahrelang verschulden?

Hier finden Sie den Originalartikel, What You’re Paying for Your Child to Learn at College.

Das feministische öffentliche Schulsystem ist eine toxische Umgebung

2012/02/23

Der kanadische Lehrer Brian Simpson — ein Pseudonym — über die Fortschritte des Gender-Feminismus auf Kanadas Schulen.

(Das nachfolgend abgebildete Mädchenspiel zum Steinigen von Jungs finden Sie auf der Internetseite der Firma ‚David and Goliath’, www.davidandgoliathtees.com, die Firma von Todd Harris Goldman, ebenfalls abgebildet, von der auch die im Artikel erwähnten T-Shirts mit den feministischen Mädchen-Sprüchen kommen.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Ich arbeite seit 20 Jahren als Vertretungslehrer (supply teacher) in einer großen kanadischen Stadt, in allen Fächern, vom Kindergarten bis zur 12. Klasse (K-12), und war in mehr als 200 Schulen und in über 1000 Klassen. Ich kann berichten, daß das Bildungssystem von Feministinnen und Lesben übernommen wurde, die unter dem Vorwand von „Toleranz“, „Gewaltfreiheit“ und „Aufgeschlossenheit“ täglich Haß und Gewalt predigen und Männer diskriminieren.

Mädchen, die Kleidung mit Männerhaß-Botschaften tragen, sind leicht zu finden. Zu den Sprüchen auf den T-Shirts gehören: „Idiotenfabrik: Wo Jungs herkommen“; „Jungs sind dumm, schmeißt Steine auf sie“; und, in Begleitung mit dem Profil einer Handfeuerwaffe, „Du hast es so gewollt“!

Andere haben den Aufdruck „Wozu braucht man Jungs wenn es Kreditkarten gibt?“ Oder „Ich liebe empfindliche Jungs, die heulen, wenn ich sie schlage“; oder „MENtal Anxiety MENtal Breakdown MENstrual Cramps MENopause — Did you ever notice how all our problems begin with MEN?“ (Feministische Sprüche, die auf deutschen Schulen geläufig sind, lauten: „Was ist das: 30 Jungs gefesselt am Meeresgrund? Ein guter Anfang“; „In New York wurde ein Junge geboren, der ein Wunderkind ist. Er hat ein Gehirn“; „Was fällt uns auf, wenn ein Junge neben einer Kuh steht? Der intelligente Gesichtsausdruck der Kuh“; „Warum haben Jungs einen Kopf? Damit sie das Stroh nicht in der Hand tragen müssen“; „Was ist der Unterschied zwischen Joghurt und einem Jungen? Joghurt hat Kultur“; „Was ist der Unterschied zwischen einem intelligenten Jungen und dem Yeti? Der Yeti wurde schon mal gesehen“; „Was hat man, wenn man einen Jungen bis zum Hals in Sand eingegraben hat? Zu wenig Sand“.)

Können Sie sich vorstellen, was los wäre, wenn diese Kommentare an Mädchen gerichtet wären?

Ich war in Personalräumen, in denen ich Flugblätter vom Lehrerverband Kanada über Afghanistan gelesen habe. Die ausschließliche Sorge galt Frauen, Mädchen und weiblichen Babys, und keinen männlichen Babys, trotz der Tatsache, daß Jungen eine Waffe tragen müssen; töten müssen und getötet werden; verletzen müssen und verletzt werden, und das ab dem achten Lebensjahr. Ihnen wird der Schulunterricht verweigert und sie werden ihr Leben lang traumatisiert. Den Mädchen wird nur der Schulbesuch verweigert.

Ich war in Klassenzimmern, in denen Videos gezeigt wurden, in denen alle Schuld an Gewalt in den Beziehungen Jugendlicher den Männern gegeben wurde. Sexuelle Gewalt von Frauen gegen Männer wurde nicht erwähnt, und Frauen wurden als „Besitz von Männern“ bezeichnet. Sobald das Video zu Ende war, schoß aus den Mädchen Männerhaß und die Jungs hatten Angst, darüber zu sprechen. Ich sagte den Schülern, daß die Video-Darstellung falsch sei, doch sie bestanden darauf, daß die Video-Darstellung die absolute Wahrheit wäre. Eine solche Indoktrination ist in den Schulen die Norm.

Im Zusammenhang mit den allgegenwärtigen Schulplakaten zum „Unterrichtsmonat Frauen in der Weltgeschichte“ war ich in Klassenleiterzimmern, in denen die Jungs von ihren feministischen Lehrerinnen so schikaniert (abused) wurden, daß sie nicht einmal wagten, zu wimmern, selbst nach regelmäßigen Versuchen, sie dazu zu bekommen, überhaupt etwas zu sagen. In einem Klassenzimmer, in dem Zwölftklässler kurz vor dem Abschluß waren, sah ich einen Jungen, der wegen dem Klima des immer neue Höhepunkte erreichenden Männerhasses weinte.

Beschäftigung

Was die Beschäftigung betrifft, werde ich als Mann routinemäßig diskriminiert, ohne Rückhalt seitens der Führungskräfte.

Bei den Vertetungslehrern gibt es bereits im Vorschulunterricht Geschlechter-Säuberungen — Männer brauchen sich nicht zu bewerben. Die Sekretariatsassistenten (substitute clerks) wollen Frauen, und wenn sie keine bekommen, eine Rarität, kann in der letzten Minute ein Mann angerufen werden — Übersetzung: „Ich konnte keine Frau erreichen.“

Nach meiner Erfahrung sind alle Sekretariatsassistenten Frauen. In den letzten zwei Jahrzehnten sind in verschiedenen Distrikten Telefon- Computer-Anlagen eingeführt worden. Das Ergebnis sieht so aus, daß, wenn die Anlage anruft und nicht die Sekretärin, im Vorschulunterricht auch Männer zu sehen sind, anfangs. Die daraus resultierende Erkenntnis, daß die Geschlechter-Säuberung nicht greift, zeigt sich an Ort und Stelle in Form männlicher Vertetungslehrer, die morgens, wenn sie sich im Büro melden, von Schulsekretärinnen — immer Frauen — „begrüßt“ werden, die fragen: „Was machen Sie denn hier?“ „Ich bin hier für NAME-DER-LEHRERIN.“

Als Reaktion darauf meldet die Sekretärin den Mann der Schulleitung, die eine Geschlechter-Säuberung versucht, indem sie dem männlichen Vertetungslehrer sagt: „Ich kann Ihnen eine 5. Klasse geben.“ „Nein, danke, ich nehme den Kindergarten.“ Manchmal mußte ich solche Angelegenheiten mit der Schulleitung zwei Minuten diskutieren.

Ich selbst bekam auf die Hunderte von Bewerbungen für Unterrichtstätigkeiten nie eine Antwort für eine 2. Klasse, eine 1. Klasse, oder den Kindergarten, und ich hatte nur ein Vorstellungsgespräch für eine Stelle mit einer 3. Klasse — die an eine Frau vergeben wurde.

Fakultäten für Erziehungswissenschaften

Hier sind einige meiner Erfahrungen als Lehramtsstudent.

Im Lehramt zu sein heißt zunächst, in Femininität eingetaucht zu sein. Von Wand zu Wand Frauen, überall: die Studierenden, das Lehrpersonal, das Curriculum, die Plakate an den Wänden, die Feiern, die Klagelieder, die Lehrergewerkschaften, die Studentenausschüsse. In perfektem Gleichschritt sind alle eins, und die Hälfte der Menschheit zählt nichts, außer, wenn es darum geht, schlecht gemacht zu werden, versteht sich.

In einem Kurs hatte der Professor eine vierseitige Kopie an alle Studierenden ausgeteilt — 26 Frauen, 3 Männer, 1 Raum. Der Artikel bestand komplett aus Behauptungen. Eine perfekte Leere an Beweisen. Der Kern des Artikels erklärte, daß Männer, vor allem weiße Männer, alle bevorteilt wären und alle Frauen benachteiligt.

Die Monomanie war bereits so ausgereift, daß sich eine Schwarze beschwerte, daß die Frauengleichstellungsmaßnahmen zwar auch für schwarze Frauen gelten, es aber meist schwarzkaribische Frauen wären, die die Arbeitsplätze bekämen und nicht die schwarzafrikanischen Frauen. Die Frauen im Raum waren voller Sympathie, daß eine solche Situation in Kanada bestehen könnte. Welches Serienmodell von Frauen-als-Opfer-und-Männer-als-Täter hätten Sie gern? Ich wartete, bis das Lamentieren einen Tiefpunkt erreicht hatte und erklärte verschiedene Fakten.

Ich wies darauf hin, daß in Kanadas Militär über 116.000 Männer und Jungen und nur 30 Frauen und keine Mädchen im Dienst getötet worden sind und daß die Regierungen in Kanada und anderswo auf der ganzen Welt darauf mit der „Förderung von Frauen“ reagieren.

Ich wies darauf hin, daß im normalen Arbeitsleben bis zum Jahr 2005 knapp über 96% der Todesfälle am Arbeitsplatz Männer waren und daß im Jahr 2006, mit dem Boom in der Wirtschaft, zum ersten Mal knapp über 1000 Männer getötet wurden und nur etwa 20 Frauen.

Die Frauen, die sprachen — etwa 12 von ihnen — droschen in rasendem Haß auf mich ein. Es war wie in ein Treffen der NSDAP. Ich wurde niedergeschrien. Die Frauen, die darauf bestanden, daß Rettet-die-Frauen/Tötet-die-Männer die richtige Weltordnung wäre, beschwerten sich lautstark über die Ritter in den glänzenden Rüstungen — die wenigen Männer, die im Lehramt erlaubt waren.

Dieser Professor rief mich an einem Sonntag zu Hause an, um ein Treffen zu vereinbaren, um mich zu zensieren, weil ich Gender-Themen zur Sprache brachte. Sie beschwerten sich nicht über das, was die Frauen taten.

Der einzige Mann unter den Professoren ermutigte mich, das Lehramt über die Arbeitsvermittlung der Universität zu verlassen — eine feministische Organisation.

Ich sagte ihnen, daß ich in jedem einzelnen Fall den Frauen geantwortet hätte, die die Themen an erster Stelle angesprochen hatten und daß sie sich zurückzuziehen hätten. Der leitende Professor sagte, er würde mit den Professoren sprechen. Doch diesem Treffen fand ich in meiner Curriculumsplanung einen Artikel über Suizid, der erwähnte, daß Depressionen unter Frauen 50% höher sind als bei Männern — aber nicht erwähnte, daß Suizide bei Männern 400% höher sind als unter Frauen.

Ein anderer Professor teilte im Kurs Anweisungen zu Lernergebnissen aus, in denen uns geraten wurde, Beispiele von Frauen zu behandeln — und nicht Beispiele von Männern.

Weitere Beispiele

Vor diesem Ereignis wurde uns als Lehrkräften in Ausbildung ein Video gezeigt, in dem zwei Lehrer im Team unterrichten. Die Beschreibung der Lehrerin in dem Video beinhaltete die Zeile „Ich hoffe, daß ich als Gleichberechtigte behandelt werde“, und die Zeile des Mannes lautete „Ich muß mein männliches Ego schützen“.

Die gleiche Professorin, die dieses Video gezeigt hatte, hatte ein Lehrbuch gewählt, das Themen für die Unterrichtsplanung beinhaltete. Darunter „Gewalt gegen Frauen“ — und, natürlich, keine Gedanken über „Gewalt gegen Männer“.

Während einer Präsentation erzählte eine Mutter von einer behinderten Tochter, daß einige „glühende Feministinnen“ ihre Tochter in ein männliches Striplokal mitgenommen hatten. Dieses wurde von der Mutter als „wunderbar“ beschrieben. Danach hatte die gleiche „glühende Feministin“ ihre Tochter in die USA mitgenommen, um an einem feministischen „Frauenmusik-Lager“ teilzunehmen, und uns wurden Dias von diesen Frauen gezeigt, von denen viele oben ohne waren. Offenbar wird das Lesbentum gefördert.

„Warum hatten Sie sich denn nicht bei den zuständigen Stellen an der Universität oder an anderer Stelle beschwert?“ Meine Antwort lautet wie folgt: Das Studierendenausschuß hatte ein Handbuch, das für alle Gewalt in den Beziehungen Jugendlicher die Männer verantwortlich machte, und am Fenster am Eingang waren drei gut sichtbare Plakate zu Gewalt in den Beziehungen Jugendlicher zu sehen, die alle den Männern die Schuld gaben. Der Ausschuß nahm außerdem am jährlichen Universitätsgedenktag gegen (den Amokläufer) Marc Lepine teil — auf dem Männern an allem die Schuld gegeben wurde. Was die Universität betrifft, dort gab es Frauenforschung, aber keine Männerforschung, und ein „Frauenzentrum“, aber kein „Männerzentrum“. Auf dem Plakat, das die Männer im Frauenzentrum „begrüßt“, steht:

MÄNNER:

Willkommen im Frauenzentrum

Dies ist ein ZUFLUCHTSORT für Frauen

und nur für Menschen, die sich als Frauen identifizieren.

MÄNNER werden gebeten, vor dem Betreten ANZUKLOPFEN und die Räumlichkeiten kurzzeitig zu nutzen

Nur für den Zugriff auf Ressourcen wie: Broschüren, kostenloses Material und Bücher in der Bibliothek.

Vielen Dank für Ihren Respekt und Ihr Verständnis.

Zu dem Obigen kann ich nur sagen: „Nein zu Respektlosigkeit und Haß.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Feminist Public School System is a Toxic Environment.

(Klicken Sie auf den letzten Link, um zu sehen wie oft die Suchmaschine diese Schlagzeile findet.)

Sodom und Gomorrah Universität

2012/02/14

Michelle Malkin über den homosexuellen Lebensstil unter Professoren und Studenten.

Termini technici
gay-sex: Schwulen-Sex
Queer Resource Center: Tunten-Beratungszentrum

(Anmerkungen in Klammern)

Gott sei Dank: für konservative Uni-Journalisten. Sie sind so tapfer, und verpfeifen die kulturelle Fäulnis, die unsere Hochschulen verpestet. Und sie verraten der Öffentlichkeit die häßliche Wahrheit über den Hedonismus an den Universitäten, der von der ahnungslosen Hochschulverwaltung und den PR-Fuzzis heruntergespielt wird.

Wie gefährlich ist das außer Kontrolle geratene soziale Umfeld auf dem Campus? Ein Bericht der studentischen Journalisten Seth R. Norman und Ashley Rudmann im California Patriot, der konservativen Zeitschrift der kalifornischen Universität Berkeley, gewährt einige haarsträubende Einblicke.

Laut Norman und Rudmann wird eine von der Universität finanzierte Internetseite genutzt, um auf den Campus-Toiletten in Berkeley anonyme Rendezvous-Partner für hochriskanten Schwulen-Sex zu finden. Die Trennwände zwischen den Toiletten sind durch sogenannte ‚Klappenlöcher’ beschädigt, die verwendet werden, „um nachzusehen, ob in der Kabine nebenan ein Mann ist, der an Sex interessiert ist (um Individualismus, Freiheit und Abenteuer unter Homosexuellen zum Ausdruck zu bringen). Wenn ja, steckt ein Partner seinen P**is durch das Loch, um sich mit der Hand, oral oder manchmal auch a**l vom Partner auf der anderen Seite befriedigen zu lassen, in der Regel ohne gegenseitiges Kennenlernen.“ (Laut dem basisdemokratischen Informationsdachverband Wikipedia kann das Klappenloch aber auch lediglich zur verbalen Kontaktaufnahme genutzt werden. Aha. Vermutlich, um nach der Uhrzeit zu fragen oder um Freundschaften fürs Leben zu finden.)

Die Reporter schreiben, daß auf dem Campus von Berkeley 18 Klappenlöcher gezählt wurden, unter anderem auf den Herrentoiletten von zwei großen Hörsälen.

Das ‚UC Berkeley Tunten-Bündnis/Tunten-Beratungszentrum’ (‚UC Berkeley Queer Alliance/Queer Resource Center’ — nicht nur ein erster Preis für Namenskreativität, sondern auch für die Buchstabensuppe LGBTQQIA, die nur noch von UCLGBTQQIA übertroffen wird) gibt die von der Hochschule finanzierte Internetseite heraus, auf der die Klappenloch-Standorte und homosexuellen Sex-Gesuche veröffentlicht werden. Eine Anzeige auf der Internetseite zeigt drei junge nackte Männer, die sich umarmen und lockt: „Finde den besonderen jemand [oder drei]!“ Die Gruppe erhält von der Studentenvertretung kostenlose Büroräume und pro Jahr mehr als 9.000 Dollar.

Einige Einträge aus dem Online-Forum des Tunten-Beratungszentrums:

— „Die Karte zu den Klappenlöchern der Universität Kalifornien ist die beste, die man in diesem Semester bekommen kann. Voller Spaß, lecker lecker, gute Zeit. Wir von der Universität Kalifornien haben die besten Löcher!“

— „Ich war im letzten Jahr zufällig in der Stephens (Hall) und es waren diese beiden heißen Jungs . . . dort drin. Ich machte mit. Es war heiß!“

— „Ich habe so viel über das Wheeler Hole gehört? ist dort eins? und wenn, kann mir ein Bachelorstudent davon erzählen? wenn das K-Loch echt ist, möchte ich mich in diesem Semester anderen Wheeler Jungs anschließen!“

Man möchte meinen, daß Homosexuellen-Aktivisten, die immer an vorderster Front stehen, um lautstark staatliche Gelder zu fordern, um „sicheren Sex“ zu predigen, über diesen gefährlichen und promiskuitiven Trend höchst beunruhigt sein sollten. Dies ist eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Wie bei Badehaus-Enthusiasten ist es bei anonymen Abenteuerlustigen in öffentlichen Toiletten nicht wahrscheinlich, daß sie sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. Für andere Studenten, die diese markierten Toiletten für das benutzen, wofür sie vorgesehen sind, während in der Nähe lüsterne Fremde herumgaffen, ist dies außerdem eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.

Die Campus-Polizei sagte gegenüber dem California Patriot, daß die Situation viel schlimmer ist.

Die Angestellten der Schule sind verpflichtet, diese Schweinerei zu beseitigen. Die studentischen Verhaltensregeln verbieten „Verhaltensweisen, die die Gesundheit oder Sicherheit von Personen bedrohen oder gefährden“. Außerdem verbieten die Universitätsvorschriften die Beschädigung oder den Mißbrauch von Universitätseigentum. Doch der Herausgeber des California Patriot, Robb McFadden, erklärte mir letzte Woche: „[N]ach unserer Kenntnis hat die Universität keine weiteren Maßnahmen ergriffen, um dieses Problem abzustellen.“

In typischer Berkeley-Manier betrachten die Homosexuellen die Bacchusfeste auf den Campus-Toiletten als ein heiliges Fest der Meinungsfreiheit and Vielfalt. Laut John Mendoza, dem Co-Vorsitzenden des ‚Verbandes der kalifornischen Universität für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgenderelle und Intersexuelle’ (‚UC Lesbian Gay Bisexual Transgender and Intersex Association’), ist das Online-Forum des Tunten-Beratungszentrums „ein großartiger Ort für Menschen, um sich auszudrücken“.

„Es ist ein tolles Portal für Campus-Veranstaltungen“, sagte er.

Wer dieses Verhalten ablehnt, gilt natürlich als intoleranter Homosexuellen-Knüppler: Der California Patriot wurde zum Ziel eines anonymen satirischen Hetzartikels, in dem der Reporter der Toiletten-Geschichte abfällig beschuldigt wurde, schwul zu sein. Der Student Justin Wong vom ‚Rat der Tunten’ (‚Queer Council’) klagte, daß der Artikel das Ergebnis einer „Hexenjagd“ wäre. Und ein Vertreter der Universitätsverwaltung Berkeley sagte einem Redakteur, daß der Artikel von Norman und Rudmann „homophob“ wäre.

Eine abartige Praxis, die auf schmutzigen Autobahn-Rastplätzen üblich ist, hat den intellektuellen Elfenbeinturm infiziert, und alles, was die liberalen Linken auf dem Campus tun können, ist, das Opfer zu spielen und die Schuld demjenigen zu geben, der darüber berichtet? Willkommen auf der Sodom und Gomorra Universität: „und siehe, ein Rauch stieg auf von der Erde, wie der Rauch eines Schmelzofens“ (Genesis 19:28).

Hier finden Sie den Originalartikel, Sodom and Gomorrah University.

Kein Wunder, daß Johnny (immer noch) nicht lesen kann

2012/01/25

Larry Sand über kultursensible Bildung und interkulturelle Mathematik.

(Lesen Sie hier den Artikel Bildung: Weniger deutsch, dafür Schema F über die Zustände in EU-Land.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Fakultäten für Erziehungswissenschaften konzentrieren sich auf Modeerscheinungen, nicht auf Wissen und Fähigkeiten. Ich weiß das aus Erfahrung.

Es gibt viele Gründe für die beklagenswerte Bildungssituation in den Vereinigten Staaten von heute, aber der größte sind wohl unsere Fakultäten für Erziehungswissenschaften.

Meine Erfahrung in den 1980er Jahren an der Universität von Kalifornien in Los Angeles („California State University, Los Angeles“, CSULA oder Cal State) war typisch. Die Kurse waren leicht. Strenge war nicht existent. Ich nahm elf Kurse für Leistungspunkte (credits) und bekam zehn As (sehr gut) und eine B (gut) und fühlte mich nicht ein einziges Mal intellektuell gefordert. Es gab in der Regel ein einfaches Vordiplom und eine Abschlußprüfung und ein Referat — was zeigen sollte, daß ich wußte, wie man unterrichtet.

Manchmal waren die Stunden (courses), als wäre man wieder auf der Grundschule. Ich hatte viel Spaß in meinen Methodenkursen (methods classes), besonders im Sportunterricht, wo wir die ganze Stunde spielten.

Die erforderlichen Lehrveranstaltungen (course work) beinhalteten jeweils zehn Wochen an Vorlesungen (classes) in Musik und Kunst — doch Wissenschaft und Sozialwissenschaften wurden in einer fünfwöchigen Vorlesung zusammengefaßt. Einen Grundkurs in Klassenzimmermanagement (classroom management), etwas, das für künftige Lehrer ein großer Vorteil gewesen wäre, gab es nicht.

Statt sich auf die besten Techniken zur Vermittlung von Fähigkeiten und Leitbildern zu konzentrieren, die Schüler benötigen, bleuten die Professoren uns ein, daß wir weder „dressieren“ („drill and kill“) sollen, noch den „Weisen auf der Bühne“ („sage on the stage“) spielen sollen, sondern stattdessen der „Berater an der Seite“ („guide on the side“) sein sollen, der die „schülerische Entdeckung erleichtert“ („facilitates student discovery“). In erster Linie sollten uns die Gefühle der Kinder beschäftigen. Legionen von Schülern, die Lehrer hatten, die in diesen fortschrittlichen Techniken ausgebildet wurden, können kaum addieren oder lesen — sie haben aber wahrscheinlich ein extrem hohes Selbstwertgefühl.

Als ich ins Klassenzimmer kam fühlte ich mich für den Unterricht weniger vorbereitet als an dem Tag, an dem ich an der „Cal State“ mit dem Studium begann.

„Ganzheitliche Sprache“ („whole language“) war die herrschende Theorie des Tages. Es verwirft den traditionellen, erfolgreichen, phonetischen Leseunterricht und ersetzt ihn durch einen „holistischen“ Ansatz, bei dem Schülern beigebracht wird, „kritische Denkstrategien“ zu verwenden, um die Bedeutung von Worten, die sie nicht erkennen, zu erraten. Es war eine Katastrophe für die Lesefähigkeit der Schüler, ist aber in Schulen heute noch beliebt — die Befürworter der „ganzheitlichen Sprache“ sind dazu übergegangen, andere Namen zu verwenden, wie „ausgewogene Alphabetisierung“ („balanced literacy“).

In den 1990er Jahren kam dann die Modeerscheinung des Multikulturalismus, und sie hat epidemische Ausmaße erreicht. Lehrer in spe waren gezwungen, über diese ethnische Gruppe zu unterrichten, über jene verarmte Gruppe, über diese sexuell anomale Gruppe, über jene unterrepräsentierte Gruppe, usw. — alles unter der Rubrik „kultursensibler Bildung“ („Culturally Responsive Education“, CRE).

CRE ist das „Verständnis, daß die Denkweise, das Verhalten, und das Sein eines Menschen von der Rasse, der ethnischen Herkunft, der sozialen Schicht und der Sprache beeinflußt wird“. (Willkommen im Rassen- und Klassenkampf der alten Zöpfe: „Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein.“) Künftige Lehrer sind zur Prüfung verpflichtet, wie ihre eigene „soziokulturelle Identität“ und die Ungleichheiten in Schule und Gesellschaft die „institutionalisierte Diskriminierung“ unterstützen, die eine „privilegierte Gesellschaft, die auf sozialen Klassen und der Hautfarbe basiert“, bewahrt.

Diese Ideen werden übrigens nicht als Theorien präsentiert, sondern als Tatsachen, die nicht in Frage gestellt werden dürfen. Fakultäten für Erziehungswissenschaften (education schools) indoktrinieren ihre Schüler daher mit der tendenziösen Idee, daß alle sozialen Probleme aus „Diskriminierung“ und „Privilegien“ resultieren.

Statt zu lernen, wie man Schüler im Bruchrechnen oder im Einteilen in Kapitel unterrichtet, sollen Lehreranwärter negativen Einstellungen gegenüber kulturellen Gruppen nachgehen. Dies läuft auf die Aussage hinaus, daß die herrschende Kultur verstehen muß, daß sie alle anderen unterdrückt und Wiedergutmachung leisten muß.

Zu den Ablegern der kultursensiblen Bildung zählt „interkulturelle Mathematik“ („anti-racist math“ hat hierzulande nicht als „antirassistische Mathematik“ den Weg in den liberalen linken Hirnwaschgang gefunden), die nun in einer Reihe von Schulbezirken angenommen wurde. In Newton, Massachusetts, zum Beispiel, ist das oberste Ziel der Mathematiklehrer, „zwischenmenschliche Unterschiede in den Ausprägungen der Big Five“ zu lehren („respect for human differences“ hat hierzulande nicht als „Respekt für menschliche Unterschiede“ den Weg in den liberalen linken Hirnwaschgang gefunden). Schüler sollten „den systemübergreifenden Grundwert vom ‚Respekt für die menschlichen Unterschiede‘ ausleben, indem sie Antirassismus- und Antidiskriminierungs-Verhalten (anti-bias behaviors) demonstrieren“. (Hierzulande hilft der Anti-Bias-Ansatz, in der Anti-Bias-Werkstatt Anti-Bias-Arbeit zu leisten oder im Anti-Bias-Workshop Anti-Bias-Fragen zu beantworten.) Das Problem ist, daß man all das bis zur Perfektion tun kann und nicht ein klitzekleines Bißchen Mathematik lernt.

Im Jahr 2008 zeigte Bildungsreform-Professor Jay Greene, wie groß das Multikulti Problem geworden ist. Er und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter untersuchte die Anzahl an Multikultikursen, die unseren Lehrern an Hochschulen angeboten werden. Er schrieb (2008) im City Journal:

„Um festzustellen, wie unausgewogen Lehrer auf Fakultäten für Erziehungswissenschaften vorbereitet werden, zählten wir die Titel und Beschreibungen, die die Worte ‚Multikulturalismus‘, ‚Vielfalt‘, ‚Integration‘ enthielten, sowie Varianten davon, und verglichen diese dann mit der Anzahl jener, die Varianten des Wortes ‚Mathematik‘ verwendeten. Dann errechneten wir eine ‚Multikulturalismus-Mathematik-Verhältniszahl‘ (‚multiculturalism-to-math ratio‘) — ein grober Indikator für die relative Bedeutung von sozialen Zielen gegenüber akademischen Fähigkeiten an Fakultäten für Erziehungswissenschaften.“

Die Ergebnisse waren aufschlußreich:

„Die durchschnittliche Fakultät für Erziehungswissenschaften hat eine Multikulturalismus-Mathematik-Verhältniszahl von 1,82, was bedeutet, daß sie 82 Prozent mehr Kurse mit sozialen Zielen als mit Mathematik anbietet. In Harvard und Stanford ist das Verhältnis etwa 2: fast doppelt so viele Kurse sind sozial statt mathematisch. An der Universität von Minnesota ist das Verhältnis höher als 12. Und an der UCLA (University of California Los Angeles) ist das Verhältnis fast 16: kolossale 47 Titel und Beschreibungen von Kurse enthalten das Wort ‚Multikulturalismus‘ oder ‚Vielfalt‘, während nur drei das Wort ‚Mathematik‘ enthalten.“ (Das Tolle an Bildungsreformen ist, daß es dabei kein „Gehe zurück auf Los“ gibt, sondern daß man das heimliche erwünschte Ziel des Chaos mit jedem neuen Ansatz weiterführen und vorantreiben kann.)

In meinem Staat, Kalifornien, brauchen nun dreißig Prozent der Studierenden Förderkurse (remedial help), die in das ehemals gepriesene System der University of California (UCLA) geraten. Was die Fakultäten der California State University (Cal State) betrifft, zu der die meisten Fakultäten für Erziehungswissenschaften des Bundesstaates gehören, benötigen sechzig Prozent der Studenten Förderunterricht (remediation), und auf Fachoberschulen (city colleges) und berufsbezogenen Schulen (ommunity colleges — vergleichbar mit berufsbildenden Schulen und Berufsfachschulen) benötigen sogar kolossale 90 Prozent Förderunterricht.

Dies bedeutet, daß Kinder in unserem K-12-System (Abkürzung für „Kindergarten bis 12. Schuljahr“ — also der Traum der ganzheitlich-ganztäglichen Kinderabschiebepraxis vom „Kindergarten bis zur Sekundarstufe“) nicht richtig erzogen werden. Fehlende Strenge und falsche Schwerpunkte an Fakultäten für Erziehungswissenschaften tragen einen Großteil der Verantwortung.

Können unsere Schulen umgedreht werden? (Natürlich nicht, weil es kein „Gehe zurück auf Los“ gibt — wo sollte man im Fall einer Abkehr von der Leistungsgleichheit all die schlechten Noten unterbringen? Die Verursacher von Christdemokratten über Sozialdemokratten bis hin zu Freidemokratten würden die nicht einmal geschenkt nehmen und Grüne Freibeuter nur, wenn man damit demokratisch an die Macht kommt. Erziehungslager? Die sind für die Gegner der Leistungsgleichheit reserviert.)

Die Arizona State University (ASU), die das landesweit größte Vorbereitungsprogramm (prep program) für Referendare (undergraduate teacher) betreibt, hat gerade in diesem Jahr ein „radikales“ neues Programm vorgestellt, in dem die Studierenden den Umgang mit speziellen pädagogischen Fähigkeiten demonstrieren müssen, die an einem gängigen pädagogischen Rahmen gemessen werden. Dazu verwendet die ASU das „Teacher Advancement Program“ des „National Institute for Excellence in Teaching“.

Nach Prüfung der Beschreibung dieses neuen Ansatzes zur Lehrerausbildung muß ich sagen, daß es solide aussieht. Anstatt sich mit den „gefühlsduseligen“ Standardmethoden zu beschäftigen, benutzt das Programm objektive Maßstäbe, um Lehrer zu bewerten. Es bleibt abzuwarten, ob die fest verwurzelten „fortschrittlichen“ Kräfte das „Teacher Advancement Program“ abwürgen oder untergraben werden, es ist jedoch eine Herausforderung an den Status quo.

Unsere Fakultäten für Erziehungswissenschaften sind mit Fehlverhalten, das in keinem anderen Beruf toleriert worden wäre, meistens glimpflich davongekommen. Solange wir nicht etwas völlig anderes machen als bisher, werden wir auch weiterhin Lehrer hervorbringen, die Amerikas Kinder verbilden.

Hier finden Sie den Originalartikel, No Wonder Johnny (Still) Can’t Read.

Nicht nur an der „Perv State“-Uni: Sex an Schulen

2012/01/16

John David Powell über den Jerry-Sandusky-Skandal und weitere Mißbrauchsfälle.

Termini technici
butt humping: bumsen

(Anmerkungen in Klammern)

Einige der Stammgäste bei Sparkys Diner erteilten mir diese Woche eine Lektion, weil ich mich wegen der mit Abstand schmutzigsten Geschichte, die sich in diesem Jahrhundert in der akademischen Welt ereignete, nicht für dumm verkaufen ließ.

Mein Argument, daß andere ihren Zorn und ihre Empörung gezeigt haben, besänftigte die Gruppe nicht. Hier ist also meine Erklärung dafür — Sie können sie akzeptieren oder nicht. Sie klingt vielleicht etwas unzusammenhängend, aber ich werde Sie dorthin führen, wo Sie nicht hinmöchten. Vertrauen Sie mir.

Lassen Sie mich zunächst sagen, daß ich mehrere Tage lang so wütend war, daß ich fast jedes Mal spucken mußte, wenn das Thema aufkam. Meine Wut hatte zwei Gründe. Erstens, weil ich fast zwanzig Jahre in der akademischen Welt tätig war, die Hälfte davon auf den höchsten Ebenen, weshalb ich so sicher wie sonstwas weiß, daß — wenn jemand an der Universität Penn State sagt, daß er oder sie nichts von den Gerüchten und Bezichtigungen über Jerry Sandusky gehört hätte, der kleine Jungen mißbraucht — diese Person dann entweder ein Lügner ist, oder so isoliert, daß er oder sie sofort eine andere Beschäftigung suchen sollte.

Nein, ich nehme das zurück. Diese Person ist ein Lügner. Und ich sage auch warum. Universitätsangehörige blühen durch Gerüchte und Anzüglichkeiten auf, und je schmutziger die Geschichten sind, desto besser gefallen sie ihnen. Warum? Weil viele Menschen, die in der akademischen Welt arbeiten, sehr viel Zeit haben, um sich jede böse Geschichte, die ihnen über den Weg läuft, anzuhören. Und in der akademischen Welt gibt es viele böse Geschichten.

Wenn also ein Hausmeister oder eine streberische wissenschaftliche Hilfskraft Zeuge wird, daß sich ein hohes Universitätstier sexuell an einem Kind vergeht, dann können Sie darauf wetten, daß es die Geschichte noch vor Ende der Woche durch die Campusküche schafft.

Der zweite Grund, warum mich diese Geschichte wirklich sauer macht, ist, weil ich weiß, was es heißt, als Kind mißbraucht zu werden und niemanden zu haben, der einem hilft. Dazu erst einmal genug.

Jedes Opfer von sexuellen Übergriffen, unabhängig vom Alter oder Geschlecht, hofft nicht nur, daß die Übergriffe aufhören, sondern betet auch, daß jemand sieht, was passiert, und dem Opfer hilft.

Und jetzt stellt sich für mich die große Frage. Ich verstehe nicht, warum ein Mensch, der einen Umkleideraum betritt und das unmißverständliche Geräusch von Geschlechtsverkehr hört, dann um eine Ecke geht und einen erwachsenen Mann erwischt, der ein Kind bumst, diesen Mann nicht sofort mit seinen bloßen Händen tötet — oder mit dem nächstbesten Gegenstand, der dafür geeignet wäre. Kurz, ich verstehe nicht, warum sich diese Person nicht das Kind schnappt und zum nächsten Telefon rennt und die Polizei ruft. Und ich verstehe nicht, wie jede andere Person mit auch nur dem winzigsten Körnchen Menschlichkeit einen moralisch behinderten Feigling anheuern kann, der dem Kind nicht hilft.

Oh, Sie sagen, das liegt daran, daß niemand wußte, was er sah. Das ist Bockmist, und das wissen Sie. Hier ist etwas, das Sie vielleicht nicht wissen, und die Frage ist: Wenn ich es Ihnen sage, was werden Sie deswegen tun?

Ein Bericht des Bildungsministeriums aus dem Jahr 2004 zeigte, daß etwa jedes zehnte Kind im Kindergarten bis zum Abitur ein Opfer von sexuellem Fehlverhalten seitens der Lehrer, Trainer oder Verantwortlichen wird.

Das sind aber nur die Kinder, die keine Angst haben, darüber zu sprechen, was bedeutet, daß die Zahl höher sein könnte, viel höher.

Um sich diese Zahlen vorzustellen, nehmen wir den Schulbezirk von Houston (Houston Independent School District, HISD), dem alle öffentlichen Schulen der Stadt Houston im Süden von Texas angehören, und der mit mehr als 202.000 Schülern der größte Schulbezirk in Texas und der siebtgrößte in den Vereinigten Staaten ist (und sowohl Middle Schools der Klassen 1-8, als auch High Schools der Klassen 9-12 umfaßt). Wenn der Bericht der Regierung korrekt ist, dann werden rund 20.000 Schüler Opfer von sexuellem Fehlverhalten oder Mißbrauch durch Schulpersonal, bevor sie die High School verlassen.

Oh, aber das würde ja nicht in Ihrer Stadt passieren, nicht in Ihrem Schulbezirk, und nicht an der Schule Ihres Kindes. Richtig, denn diese Dinge passieren immer woanders, und den Kindern von jemand anderem.

Jetzt wäre es an der Zeit, sich mit Ihren Kindern hinzusetzen, um über diese vermeidbare Seuche an unseren Schulen eine ehrliche Diskussion zu führen, denn wenn Sie sich auch nur ein klein wenig darüber ärgern, wie an der staatlichen Universität von Pennsylvania (Penn State, PSU) weggeschaut wurde, selbst nachdem es Andeutungen gab, was geschah, dann sind Sie genauso heuchlerisch, wenn Sie nicht nachschauen, was an der Schule Ihres Kindes los ist, jetzt, nachdem Sie eine Vorstellung haben.

Sehen Sie, ich habe Ihnen gesagt, daß Sie nicht so weit lesen wollen.

„Erstveröffentlichung auf EtherZone.com: Weiterveröffentlichung unter Angabe dieses Hinweises und der Linkadresse.“

John David Powell schreibt seine Kolumnen, für die er mit dem Lone Star Award ausgezeichnet wurde, auf der ShadeyHill Ranch in Texas. Er moderiert auch Gone to Texas auf Blog Talk Radio. Er schreibt regelmäßig für Ether Zone.

Sie erreichen John David Powell unter johndavidpowell@yahoo.com

Hier finden Sie den Originalartikel, Sex in schools not just at Perv State.

Warum Sie mit dem Studium aufhören sollten

2011/12/22

Ben Shapiro über das Wissen der Zukunft.

(Anmerkungen in Klammern)

Junge Menschen gehen immer noch an die Uni, um sich zu bekiffen, zu betrinken und zu befreien. Warum sollten sie es also nicht als Hauptfach wählen? Dies scheint die Philosophie der Universität Yale zu sein, wo ein Doktorand einen Kurs mit dem Titel „Dance Music and Nightlife Culture in New York City“ leitet. Zum Unterricht gehören DJ-Lautsprecher, Ausflüge in Discos wie Le Bain und Boom Boom Room, und ein Seminar zum Thema „Blickkontakt, Türen und Gästelisten: Wie man an der Samtkordel vorbeikommt“ („Looks, Doors and Guest Lists: Getting Past the Velvet Rope“). Madison Moore, die Lehrkraft, ist besorgt „darüber, ob die Leute das ernst nehmen. Es geht jedoch nicht nur darum, sich zu betrinken. Es geht um dessen Geschichte, die Kabaretts von Harlem, das Verständnis von Rasse, Geschlecht und Sex, und um das Thema Gesetz und Prohibition“. Ein so herrliches und verständnisvolles Lernen bekommen Sie an der Universität Yale für den Schnäppchenpreis von nur 53.070 Dollar pro Jahr. (Hier sehen Sie die Lehrkraft, die sicher auch einen Top-Praktikanten beim SPIEGEL abgeben würde, oder die rechte Hand der Geschäftsführung bei der BILD-Zeitung.)

Mit einem 200.000-Dollar-Abschluß im Nachtleben ist es kein Wunder, daß so viele Studenten Occupy Wall Street anschließen und Arbeitsplatzgarantien entsprechend ihrer schulischen Leistungen fordern. Das Problem ist folgendes: sie haben bereits einen Job, der ihren schulischen Leistungen entspricht. Sie sitzen in einem Park und tun nichts, wofür sie auch nicht bezahlt bezahlt. Klingt irgendwie fair, wenn man weiß, daß alles, was man tun muß, darin besteht, dem Türsteher schöne Augen zu machen.

Früher war es so, daß diejenigen die Universität besuchten, die höhere Angestellte werden wollten. Leute, die eine höhere Ausbildung in Englisch, Mathematik oder Naturwissenschaften haben wollten. Leute, die Professoren, Ingenieure, Juristen oder Ärzte werden wollten. Und es war kein Stigma, nicht zur Uni zu gehen — es war nichts verkehrt daran, ein Klempner oder Friseur oder Schweißer zu sein. Tatsächlich konnte man damit häufig sogar mehr Geld machen als eine Führungskraft im unteren Management. (Heute ist es so, daß Hebammen Abitur haben sollen.)

Viele unserer besten Präsidenten waren auf keiner Universität. Viele von denen, die eine Universität besuchten, waren irgendwo in Hintertupfingen und machten einen wenig prestigeträchtigen Abschluß. Heute gilt jeder, der keine Universität besucht als ein Prolet.

Der größte Unterstützer der „jeder an die Uni“ Mentalität war der schlechteste Präsident des zwanzigsten Jahrhunderts, Lyndon Baines Johnson — ja, er war schlimmer als Jimmy Carter. 1965 machte Johnson den Higher Education Act zum Gesetz, wodurch für mehr und mehr Amerikaner Massen an neuen Hochschulen geschaffen wurden. Warum? Nun, Johnson sagte: „Es ist ein deutliches Signal für die Entschlossenheit der Nation, unserer gesamten Jugend die Ausbildung zu geben, die sie verdient, und solange wir eine Regierung haben, wird diese Regierung die alten Feinde der Menschheit bekämpfen, Analphabetismus und Armut und Krankheit — und in diesem Kampf sind alle Soldaten, die die Ehrennadel tragen.“

Jetzt ist es 46 Jahre später und wir sind dem Sieg über Analphabetismus oder Armut oder Krankheit keinen Schritt näher. Wie sich herausstellt, können die meisten Menschen lange bevor sie eine höhere Bildung erlangen lesen und schreiben — laut UNESCO konnten in den USA bereits vor 1940 über 95% der Erwachsenen lesen und schreiben. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag im Jahr 1965 bei knapp über 70, heute liegt sie bei ungefähr 78. In den 45 Jahren zwischen 1920 und 1965 stieg die Lebenserwartung von 54 auf 70, oder etwa doppelt so stark. Diese Sache mit der Krankheit haben wir also nicht ganz besiegt. Was ist mit der Armut? Heute sind mehr Amerikaner von der Regierung abhängig als jemals zuvor in der Geschichte. Millionen Menschen brauchen heute Essensmarken. Im Jahr 1965 betrug die Armutsrate 17%, heute sind es fast 15%. So viel zur Bildung als Allheilmittel. Daß so viele Leute auf die Uni gehen, um zu feiern, ist ohne Zweifel damit verbunden. Es ist die „beste Zeit deines Lebens“. Normalerweise half die Universität, die Gesellschaft zu verbessern; jetzt hilft sie, die Abhängigkeit von der Regierung zu verbessern. Kein Wunder, daß die Regierungsbeschäftigung ständig zunimmt — immer mehr Studenten wird im Unterricht nicht nur vermittelt, wie herrlich eine wachsende Regierung ist, sondern auch, daß sie an wunderbare Jobs kommen, ohne über viel Wissen zu verfügen.

Als ich die juristische Fakultät der Universität Harvard besuchte, gab es überall den Witz, daß die letzten zwei Jahre ein riesiger Schwindel waren. Das erste Jahr lehrte uns die Grundlagen des Rechts — Zivilprozessrecht, Eigentum, Strafrecht, etc. –, aber in den letzten zwei Jahren mußten wir Kurse belegen, die den Legalismus bei Shakespeare zum Thema hatten oder sexuelle Spannungen im Arbeitsrecht. Uns allen war klar, daß der eigentliche Zweck der letzten zwei Jahre darin bestand, uns um weitere 100.000 Dollar zu verschulden, so daß wir nach dem Abschluß gezwungen waren, unsere Seelen an eine große Kanzlei zu verkaufen, nur um auf der Leiter wieder zurück zur Zahlungsfähigkeit zu klettern.

Der Unterschied zwischen der Harvard Law School und anderen Universitäten im ganzen Land ist, daß Sie einen Job finden können, wenn Sie an der Harvard Law School fertig sind. Ein Hochschulabschluss in Theaterwissenschaften bringt Ihnen heute garantiert nichts. Außer erheblichen Schulden ohne Chance auf Erholung. Universitätsabschlüsse sind die neue Hypothekenkrise — die Zinsen wachsen und wachsen und es gibt kaum eine Chance, sie mit einem Abschluß im Hauptfach Tanz (dance major) jemals abzuzahlen. Kein Wunder, daß die Regierung die Studienkredite verstaatlichen will — auf diese Art retten wir die schlechten studentischen Kreditnehmer mit einem Rettungsschirm auf die gleiche Weise wie wir die Subprime-Immobilien-Kreditnehmer gerettet haben.

Hier ist das amtliche Endergebnis: wer nicht auf die Uni geht, um eine Qualifikation zu lernen, die im Leben hilft, sollte sie überspringen und einen Job suchen. Diese armen Einfaltspinsel, die im Zuccotti Park in der Kälte sitzen und mit ihren Elite-Diplomen aus Wesleyan winken, sind der beste Beweis, daß die Uni nichts für jeden ist.

Hier finden Sie den Originalartikel, Why You Should Quit College.