Archive for the ‘Türkei’ Category

Die Jüdische Revolution von 1908

2013/12/01

Sir Gerald Lowther, britischer Botschafter im Osmanischen Reich, am 29. Mai 1910 in einem vertraulichen Brief an Sir Charles Harding.

1908

Sehr geehrter Charles,

Gorsts (Anm.: Sir Eldon Gorst, britischer leitender Agent und Generalkonsul in Kairo) Telegramm vom 23. April über die gemunkelte Ernennung von Mohamed Farid zum Delegierten der Konstantinopeler Freimaurer in Ägypten »die als eng mit dem Komitee für Einheit und Fortschritt (Anm.: der Jungtürken) verbunden gelten«, veranlaßt mich, Ihnen ausführlich über die Anstrengung der kontinentalen Freimaurerei zu schreiben, die die Bewegung der Jungtürken durchzieht.

Ich tue dies privat und vertraulich, da diese neue Freimaurerei in der Türkei, im Gegensatz zu der in England und Amerika, zum großen Teil geheim und politisch ist, und Informationen zu dem Thema nur streng vertraulich zur Verfügung stehen, während diejenigen, die ihre politischen Geheimnisse verraten, die Hand der Mafia zu fürchten scheinen.

Wie Sie wissen, war die Bewegung der Jungtürken in Paris vollständig getrennt und zu einem großen Teil ohne Kenntnis über das Innenleben von der in Saloniki. Letztere hat eine Population von etwa 140.000, wovon 80.000 spanische Juden sind und 20.000 aus der Sekte von Sabetai Levi (Anm.: Sabbatai Zewi / Schabbtai Zvi / Schabbatai Zwi) oder Kryptojuden, die sich äußerlich zum Islamismus bekennen. Viele der ehemaligen (Anm.: spanischen Juden) haben in der Vergangenheit die italienische Nationalität erworben und sind Freimaurer, die italienischen Logen angehören. Nathan, der jüdische Oberbürgermeister von Rom, steht in der Freimauerei weit oben, und die jüdischen Premiers Luzzati und Sonnino, und andere jüdische Senatoren und Abgeordnete, sind, wie es scheint, ebenfalls Freimaurer. Sie behaupten, von den »Alten Schotten« (»Ancient Scottish«) gegründet worden zu sein und deren Ritual zu folgen.

… Die Inspiration der Bewegung in Saloniki scheint vor allem jüdisch gewesen zu sein (Anm.: Atatürk stammt ebenfalls aus Saloniki), während die Worte »Freiheit«, »Gleichheit«, »Brüderlichkeit«, das Motto der Jungtürken, auch die Devise der italienischen Freimaurer sind … Kurz nach der Revolution im Juli 1908, als sich das Komitee in Konstantinopel etablierte, wurde bald bekannt, daß viele ihrer führenden Mitglieder waren Freimaurer waren. Es wurde festgestellt, daß Juden aller Farben, inländische und ausländische, begeisterte Anhänger der neuen Ordnung waren, bis, wie es ein Türke ausdrückte, jeder Hebräer ein potenzieller Spion des okkulten Komitees wurde, und die Menschen begannen zu bemerken, daß die Bewegung eher eine jüdische als eine türkische Revolution war …

Hier, auf Seite 94 bis 103 in »Young Turks, Free Masons and Jews« von Elie Kedouire, finden Sie den vollständigen Brief; hier, auf Seite 67 bis 68 in »Satanic Voices Ancient & Modern« von David Pidcock, den obigen Auszug.

Siehe auch:

Die jüdischen Jungtürken waren Mörder

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Türkei: Dutzende Fotos von Gaskartuschen mit Chemikalien, die gegen Demonstranten eingesetzt wurden

2013/06/05

J. G. Vibes über die Reaktion auf Erdogans Einkaufszentrumersatz für Istanbuls Gezi-Park.

(Ein Bilderbuchbeispiel an Politik- und Medienverarsche finden Sie hier.)

3. Juni 2013 — Fotos, die am Wochenende in der Türkei aufgenommen wurden, zeigen Gaskartuschen mit toxischen Chemikalien, die verwendet werden, um in Istanbul Demonstranten anzugreifen. Ein Foto zeigt sogar Patronenhülsen, die offenbar auf Demonstranten abgefeuert wurden.

Dozens of Photos Showing Toxic and Chemical Gas Canisters Used on Protesters in Turkey

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Hier finden Sie den Originalartikel, Dozens of Photos Showing Toxic and Chemical Gas Canisters Used on Protesters in Turkey.

Jüdische Gangster verlieren in der Türkei und in Syrien

2013/05/18

AANGIRFAN über die Schlappe der Terroristen vom Arabischen Frühling.

Jewish Gangsters losing in Turkey and Syria

Der „heimliche jüdische“ (Anm.: Erklärungshilfe hier) Premierminister der Türkei, Recep Erdogan, ist in Schwierigkeiten.

In der türkischen Stadt, in der zwei Autobomben explodierten, wurde drei Tage hintereinander gegen Erdogan protestiert.

Viele Menschen machen Erdogan und seine Mossad-Verbündeten dafür verantwortlich, die Explosionen im Rahmen einer Operation unter falscher Flagge organisiert zu haben.

Erdogans Freunde

1802

Der Türke Erdogan ist jüdisch. Die Erdogan-Familie macht insgeheim Geschäfte mit Israel.

YNET meldete am 11. April 2013:

ASSOCIATED PRESS meldete am 13. Mai 2013:

Syrien-Politik der Türkei wird kritisiert, während Erdogan sich auf Treffen mit Obama vorbereitet

… einige Türken beschuldigten ihren Führer, durch die Unterstützung der Rebellen, die Syriens Regierung bekämpfen, die Sicherheit des Landes zu gefährden.

Präsident Assad ist in ganz Syrien beliebt.

(Anm.: 3 Minuten syrische Bilder von Soldaten und Menschen, die nicht in die Verteufelungsstrategie unserer freien Medien passen.)

Momentan gewinnt er den Krieg.

Die syrischen Rebellen — Gangster, die für den Mossad und die CIA arbeiten — werden gehaßt.

USA TODAY meldete am 13. Mai 2013:

Die Syrer wollen nicht, daß Syrien in kleine Verbrecherstaaten wie Saudi-Arabien und Kosovo zerfällt, die korrupte Kolonien von Amerika und Israel wären.

Hier finden Sie den Originalartikel, Jewish Gangsters losing in Turkey and Syria.

Dank Erklärungshilfe wird sogar diese Überschrift aus DIE WELT vom 11. Juni 2011 verständlich:

Erdogan verändert Türkei so tief greifend wie Atatürk

Frankreichs neue Burka-Regierung

2012/05/21

Daniel Greenfield über Scharia-Demokratie.

Francois Hollande ist womöglich der erste durch Muslime gewählte Präsident Frankreichs. Mit geschätzten 93 Prozent an muslimischen Wählern, die für Hollande stimmten, machte ihre Zahl womöglich den Unterschied aus, der zwischen Sieg und Niederlage entscheidet. Die Zusammensetzung der neuen französischen Regierung spiegelt wider, was Hollande seinen muslimischen Wählern schuldet.

Hollande hatte während des Wahlkampfes gesagt, er werde das Gesetz über ein Burka-Verbot auf die bestmögliche Art und Weise aufrecht erhalten, eine Aussage, die viel Raum für die Minimierung der Durchsetzung zuläßt. Und seine Berufung von Christiane Taubira als Justizministerin legt nahe, daß die Freiheit früh genug unter der Burka verschwinden wird.

Taubira, eine radikale Linke aus Guyana, die trotz ihrer Ernennung zur Justizministerin keinen juristischen Abschluß hat, stimmte — zusammen mit nur einer Hand voll Mitgliedern der Nationalversammlung — gegen das Gesetz, Hijabs in Schulen zu verbieten. Im Jahr 2010 stimmte sie nicht für das Burka-Verbot und dieses Jahr unterschrieb sie im Namen der „verschleierten Mütter“ eine Petition von „Alle Mütter sind gleich“ („Mamans Toutes Égales“, MTE), die eine „endlose Reihe von Vergehen“ gegen Muslime angeprangert, darunter das „Anti-Kopftuch-Gesetz“ und die „Anti-Niqab-Gesetzgebung“.

Taubiras Ernennung ist ein Zugeständnis an die Randalierer und Burka-Banditen. Sie wurde von der neuen Regierung nicht wegen ihres Studiums der afro-amerikanischen Ethnologie ausgewählt, sondern als Belohnung für diejenigen, die Autos abfackeln und Frauen in Burkas zwingen.

Taubira hat das Gedenken an den Sklavenhandel für politische Zwecke ausgenutzt und die Verbrechen der muslimischen Sklavenhändler von der Diskussion ausgeschlossen, indem sie sagte, daß der von arabischen Muslimen praktizierte Sklavenhandel nicht allzu oft erwähnt werden sollte, damit „junge Araber auf ihren Schultern nicht das ganze Gewicht des Erbes der arabischen Missetaten tragen müssen“. Eine ähnliche Zurückhaltung gibt es natürlich nicht, wenn es um das Gewicht geht, das junge Europäer auf ihren Schultern tragen müssen.

Die neue Regierung hat drei muslimische Mitglieder: Najat Vallaud-Belkacem, Kader Arif und Yamina Benguigui.

Die in Marokko geborene Najat Vallaud-Belkacem, die im Kabinett als Ministerin für die Rechte der Frau und Regierungssprecherin dienen soll, hat sich gegen ein Burka-Verbot ausgesprochen: „Die Republik kann ihre Zeit nicht damit verbringen, Gesetze zu machen, die ausschließen, verbieten, und stigmatisieren.“

Die Ernennung einer Gegnerin des Burka-Verbots zur Frauenrechtsministerin sendet die klare Botschaft, daß die neue Regierung nicht die Absicht hat, Frauen vor der islamischen Repression zu verteidigen. Das Burka-Verbot kam von einer Frauenrechtsdelegation in der Nationalversammlung. Als führende muslimische Persönlichkeit, deren Leistungen mit dem Thema in direktem Zusammenhang stehen, ist Najat Vallaud-Belkacem in der neuen Regierung positioniert worden, um alle Anstrengungen zu sabotieren, Frauen vor dem Islam zu schützen.

Und das ist nicht das einzige Problem mit Najat Vallaud-Belkacem, die marokkanische und französische Staatsbürgerin und ein ehemaliges Mitglied des durch den König von Marokko bestellten „Rates der emigrierten Marokkaner“ („Conseil de la Communauté Marocaine à l’Etranger“, CCME) ist, dessen Ziel es ist, die marokkanische Identität der französischen Muslime zu stärken und Beratungsarbeit für ihre islamische Erziehung zu leisten. Dies hat dazu geführt, daß ihre Loyalität von einigen Franzosen in Frage gestellt wird, zumal der CCME als Propaganda-Instrument der marokkanischen Regierung beschrieben wurde.

Das Endergebnis von Najat Vallaud-Belkacems Ernennung ist, daß eine Frau, die in Frankreich die marokkanische Regierung vertreten hatte, nun die französische Regierungssprecherin wird. Und eine Frau, die gegen ein Verbot der Burka war, marschiert ins Frauenrechtsministerium.

Von Hollandes beiden anderen muslimischen Ministern vertritt Kader Arif lautstark die Ansicht, daß Israel für Frankreichs auswärtige Probleme verantwortlich ist, weil Israels Aktionen im Gazastreifen Sarkozys Mittelmeer-Union blockierten. Er unterschrieb eine Petition, die fordert, daß Israel die Grenze zum von der Hamas geführten Gazastreifen öffnet, erklärte seine Sympathie für die terroristische Flottille, forderte eine „klare Reaktion“ auf Israels Abwehr der Flottille und unterschrieb zur Unterstützung des Gazastreifens sogar eine Petition für eine von Frankreich unterstützte Flottille zur Eroberung von israelischem Gebiet.

Kader Arifs neue Position steht mit auswärtigen Angelegenheiten nur indirekt im Zusammenhang, aber er hat gezeigt, daß er bereit ist, seine Zuständigkeit zu nutzen, um Israel anzugreifen; dieses Muster wird sich wahrscheinlich fortsetzen, da er als Staatsminister für Kriegsveteranen die israelische Politik für französische Kriegsopfer verantwortlich macht.

Die dritte Muslim-Ministerin, Yamina Benguigui, hat mehrere Filme gemacht, einige wie „Inschallah — Endlich Sonntag!“, die scheinbar kritisch gegenüber der Burka sind, doch gleichzeitig hat sie auch andere gemacht, wie „Schätze — Frauen im Islam“ („Trove — Women of Islam“), die Burka-Förderern als Forum dienen. Yamina Benguigui hat auch daran gearbeitet, den Mythos zu verewigen, daß die von muslimischen Einwanderern verursachten Probleme nicht auf den Islam sondern auf Frankreichs Rassismus zurückzuführen sind.

Yamina Benguigui unterzeichnete außerdem eine Petition gegen Frankreichs nationale Diskussion über Säkularismus und Islam. Zu den Unterzeichnern dieser Petition gehörten der führende Islamist Tariq Ramadan, der pädophile linke Schläger Daniel Cohn-Bendit sowie der derzeitige Außenminister Laurent Fabius.

Die verheerendste Auswirkung von Hollandes Wahlsieg auf Frankreich und Europa könnte sich jedoch aus etwas ganz Anderem ergeben. Während Sarkozy den Antrag der Türkei, der EU beizutreten, blockiert hatte, könnte Hollande Erdogans Eintrittskarte in die EU sein. Der islamistische Außenminister der Türkei hat bereits seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, daß Hollandes Sieg der Türkei die EU-Mitgliedschaft eröffnet, trotz der türkischen Feindseligkeit gegenüber dem Westen, der politischen Repression und der gegenwärtigen Besetzung Zyperns.

Hollande hielt die schätzungsweise 500.000 Türken in Frankreich sicherlich nicht davon ab, zu einem solchen Schluß zu kommen. Ein paar Tage vor der Stichwahl erklärte er in einem Brief, daß er sich der Beziehung mit der Türkei sehr verbunden fühlt und daß er diese Beziehung intensivieren würde, falls er gewählt wird.

Er schrieb: „Europa, das sich bereit erklärt hat, Verhandlungen über eine Vollmitgliedschaft der Türkei zu beginnen, bleibt seinen Prinzipien treu, ‚verschiedene Völker, Kulturen und Glaubensrichtungen zusammen zu bringen‘.“

Hollande, der die katholischen und jüdischen Stimmen verlor und die muslimischen Stimmen gewann, hat dies nicht getan; stattdessen spiegelt seine Regierung die Islamisch-Linke Allianz, die ihn an die Macht brachte. Es ist eine Regierung, die trotz all ihrer Zusagen bei der Burka ein Auge zudrücken dürfte, ein Zeichen für die bevorstehende Unterdrückung der Frauen — das gleiche gilt für die Verkündung des Dschihad auf französischem Boden. Und sie wird ihren Teil dazu beitragen, der Türkei die Tür zu öffnen, was nicht nur Frankreichs, sondern Europas Ende bedeutet.

Hier finden Sie den Originalartikel, France’s New Burqa-Friendly Government.

Türkei: Die neue Bösartigkeit

2012/04/03

Joseph Puder über Recep Tayyip Erdogan.

(Anmerkungen in Klammern)

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan wurde von einigen Israelis als „mittelmäßiger Hitler“ bezeichnet. Dem verächtlichen Ton und seinen neuesten Drohungen liegt ein tiefer Haß auf den jüdischen Staat zugrunde.

Erdogan kündigte soeben (am 6. September 2011) an, daß Ankara den Handel mit Verteidigungswaffen mit Israel einfriert und daß die Marine seiner Nation intensive Patrouillen zur Überwachung des östlichen Mittelmeers aufnehmen wird — ein Schritt, der zu einer Konfrontation mit Israel führen könnte. Erdogan drohte auch mit weiteren Sanktionen gegen Israel. Sein kriegerischer Ton dient dazu, die zwischen Israel und der Türkei bereits bestehende Spannung zu vertiefen.

Erdogan hielt vor kurzem (im Juli 2011) eine Rede vor dem türkischen Parlament, in der er die Rhetorik gegen Israel steigerte. In einem Versuch, aus dem Mavi Marmara Zwischenfall sein „Pfund Fleisch“ und so viel Gewinn wie möglich herauszuschlagen, verlangt er, daß Israel, zusätzlich zu den Entschuldigungen und Entschädigungsversprechen, die Israel den Familien der neun getöteten Türken bereits gemacht hat, Israel als eine Voraussetzung für die Normalisierung der türkisch-israelischen Beziehungen außerdem noch die Blockade des Gazastreifens aufheben muß. Offensichtlich versucht Erdogan Israel einzuschüchtern, um sich an die sunnitisch-arabische und muslimische Welt anzubiedern, und die iranische Unterstützung der Hamas und der Palästinenser zu übertreffen. Was sich den politischen Entscheidungsträgern in Jerusalem auch zeigt, ist, daß Erdogan mehr daran interessiert, Israel zu demütigenden, als daran, den Streit zwischen den beiden Ländern zu beenden.

Laut Washington Times vom 24. August 2011 beschrieb Israels aus dem Amt scheidender Botschafter in der Türkei, Gabby Levy, den türkischen Premierminister Erdogan als „Fundamentalist, der den jüdischen Staat aus religiösen Gründen haßt“. Dies stand in einem vertraulichen Bericht, der von dem US-Botschafter in der Türkei, James F. Jeffrey, nach Washington geschickt und dann auf Wikileaks veröffentlicht wurde. Die Depesche des US-Botschafters wies darauf hin, daß Levy „politische Berechnungen als Motivation für Erdogans Feindseligkeit gegenüber Israel von der Hand wies, wobei er argumentierte, daß die Partei des Ministerpräsidenten durch seine Beschimpfung von Israel in den Umfragen nicht einen einzigen Punkt gewonnen hatte“. Levy nannte bei Erdogans Feindseligkeit gegenüber den Juden seine „tiefsitzenden Emotionen. Er haßt uns religiös und sein Haß breitet sich aus“.

Der Zeitpunkt von Erdogans jüngstem Ausbruch fiel mit dem sogenannten Palmer-Bericht der Vereinten Nationen zusammen, benannt nach Geoffrey Palmer, Neuseelands ehemaligem Premierminister, der das UN-Gremium leitete, das untersuchte, wie israelische Marine-Kommandos am 31. Mai 2010 das türkische Schiff Mavi Marmara übernahmen, was zum Tod von neun Menschen führte. Der Bericht kam zu dem Schluß, daß Israels Blockade des Gazastreifens gerechtfertigt ist, beschrieb den israelischen Einsatz von Gewalt aber als „übertrieben und unvernünftig“. Der Bericht machte außerdem die Türkei dafür verantwortlich, nicht genug unternommen zu haben, um den Sturm auf die Blockade aufzuhalten. „Bei dem Versuch, die Seeblockade zu brechen, handelte die Flotte leichtfertig“, erklärte der Bericht. „Die Mehrheit der Teilnehmer der Flotte hatten keine gewalttätigen Absichten, aber es bestehen ernsthafte Fragen über das Verhalten, die wahre Natur und die Ziele der Organisatoren der Flotte, insbesondere der IHH“, die eine „radikale islamistische Organisation mit Sitz in der Türkei ist, die starke Verbindungen zur Muslimbruderschaft in Ägypten und zur Hamas im Gazastreifen hat“.

Während in dem UN-Gremium einige argumentierten, daß Israel „übertriebene Gewalt“ einsetzte, machte der Palmer-Bericht deutlich, daß das „Personal der Israelischen Verteidigungskräfte auf deutlichen und gewaltsamen Widerstand von einer Gruppe von Passagieren stieß, als sie an Bord der Mavi Marmara gingen, was den Einsatz von Gewalt für ihren eigenen Schutz erforderlich machte. Drei Soldaten wurden gefangen genommen, mißhandelt und durch diese Passagiere einer Gefahr ausgesetzt. Mehrere wurden verletzt“. Außerdem bestätigte der Bericht, daß „humanitäre Schiffe (humanitarian vessels) Inspektionen erlauben und anhalten oder den Kurs ändern sollten, wenn sie dazu angefordert werden“.

Jerusalem akzeptierte den Palmer-Bericht sofort, den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am vergangenen Wochenende veröffentlichte. Ankara dagegen, unter der Regie von Erdogan, erklärte den Bericht für „null und nichtig“. Ironischerweise war es die Türkei, die zunächst eine offizielle UN-Untersuchung über die Ereignisse an Bord der Mavi Marmara verlangte.

Erdogan war ein Protegé des ersten islamistischen Ministerpräsidenten der Türkei, Necmettin Erbakan, der 1996 ins Amt kam und 1997 durch das türkische Militär aus dem Amt entfernt wurde. Erbakan war der Mentor des jungen Erdogan und Erbakans Wohlfahrtspartei wurde von Erdogan in die AKP-Partei umgewandelt. Durch ein transnationales Netzwerk namens Milli Görüs oder „Nationale Vision“ erreichte Erbakan ein hohes Maß an Einfluß. Milli Görüs kooperiert mit dem radikalen Geistlichen Yusuf al-Qaradawi, dem Leiter des so genannten „Europäischen Rates für Fatwas und Forschung“ („European Council for Fatwas and Research“, ECFR). Erbakans fanatischer Judenhaß war in einem Fernseh-Interview aus dem Jahr 2007 zu sehen, das vom Middle East Media Research Institute wiederveröffentlicht wurde, worin Erbakan mutmaßte: Die „Juden hatten seit der Übergabe der Torah die Weltherrschaft gesucht“. Erbakan erklärte: „[D]ie Sicherheit Israels … bedeutet, daß sie über die 28 Länder von Marokko bis Indonesien herrschen werden … Alle Kreuzzüge wurden von den Zionisten organisiert“. Erbakan behauptete: Der „rassistische imperialistische Zionismus organisierte 19 Kreuzzüge, nur um seine Ziele zu erreichen. Um die Kreuzzüge zu organisieren benutzte er die Christen“. Erbakan, der Juden als „Bakterien“ bezeichnet, behauptete auch, daß Juden den Protestantismus erfanden. In einem besonders rühmlichen Anfall von Paranoia erklärte er, daß ein jüdischer Mann namens „Kabbalah“ ein System zur Eroberung der Welt entwarf.

Auf Erbakan geht die Forderung nach einer engen Beziehung zwischen der Türkei und der Islamischen Republik Iran zurück, die auch Erdogan verfolgt, trotz der Tatsache, daß er phantasiert, der Erneuerer des alten Osmanischen Reiches zu sein — in der Geschichte ein Rivale des persischen Reiches. Nach drei gewonnenen Wahlen in Folge konnte Erdogan seine Macht festigen und die Macht der säkularen Militärs praktisch beseitigen. Die oberste Führung des Militärs und der Justiz ersetzte er mit seinen eigenen Loyalisten. Erdogan fühlt sich im Augenblick unbesiegbar, und das erklärt, warum er sich so sehr mit Israel beschäftigt.

Der Handel zwischen der Türkei und Israel hat im Laufe der Jahre für beide Länder erheblich zugenommen. Israels Exporte in die Türkei erreichten 1.300.000.000 Dollar, während die türkischen Exporte nach Israel 1.800.000.000 Dollar in Waren und Dienstleistungen betragen. Für Erdogan ist jedoch seine persönliche Abneigung gegenüber Israel wichtiger als die Interessen der türkischen Wirtschaft. Erdogan verwies den israelischen Botschafter aus Ankara und reduzierte die diplomatischen Beziehungen auf den Zweiten Sekretär. Er hat auch Leibesvisitation von israelischen Passagieren auf großen türkischen Flughäfen angeordnet. Und in einem provokativen Schritt, der die Spannungen in den Beziehungen mit Israel weiter eskalieren lassen soll, hat er letzte Woche angekündigt, daß er einen Besuch des Gazastreifens in Erwägung zieht.

Für die Israelis ist Erdogan zu einem grausamen Gegner geworden, an zweiter Stelle nach Irans Ahmadinejad. Die Israelis schätzen jedoch die Beziehung, die sie mit der einst freundlichen säkularen muslimischen Türkei hatten und hoffen, daß kühlere Köpfe Erdogan irgendwie zurückhalten werden — und so letztlich den Interessen sowohl des türkischen als auch des israelischen Volkes dienen.

Hier finden Sie den Originalartikel, The New Turkish Viciousness.

Warum Rick Perry in puncto Türkei Recht hat

2012/01/20

Daniel Greenfield über den Kurs der demokratisch-islamischen Türkei.

(Bei entsprechenden Parteien wird in den Nachrichten nicht von „demokratisch-islamischen Parteien“ gesprochen, sondern von „islamisch-demokratischen Parteien“, also sozusagen von islamischen Parteien, bei denen die Demokratie zweitrangig ist, marketingtechnisch aber so erfolgreich wie Christian Ströbeles Statement „Ich kenne in Kreuzberg nur NICHT-Islamgläubige Leute“ / „Ich kenne in Kreuzberg nur Nicht-Moslems“.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Überprüfer von Fakten und Kämpfer für die Wahrheit (fact checkers and truth squads) sind der neueste Versuch der Medien, um Leitartikel als Nachricht zu verkaufen. Solche Leitartikel, die sich als Überprüfung verkleiden, sind allgegenwärtig. Während es gelegentlich Fakten gibt, die überprüft werden müssen, verteidigen die Faktensucher größtenteils einen liberalen linken Standpunkt zu einem bestimmten Thema.

Kaum hatte Rick Perry gesagt, daß die Türkei keinen Platz in der NATO hätte und daß manch einer den Eindruck hätte, daß die türkische Regierung von islamistischen Terroristen geführt wird, präsentierten die Medien die Ergebnisse, die ihre Überprüfer der Fakten fanden. Überprüfen wir im Geiste der Überprüfer der Fakten nun selbst die Fakten.

CNN: „Die Türkei wird nicht von islamischen Terroristen regiert. Sie wird von einer Partei mit islamistischen Wurzeln geführt, der Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung oder AKP.“

Das sind die Fakten laut der sogenannten „CNN Truth Squad“, die ihren Namen von einem bestimmten Buch von George Orwell hat. Sehen wir uns die tatsächlichen Fakten an.

Die Fakten: Die AKP ging aus einer Reihe verbotener islamistischer politischer Bewegungen hervor. Das CNN-Wahrheitsministerium erklärt, daß der aktuelle AKP-Führer Erdogan für das Lesen eines islamischen Gedichtes in der Öffentlichkeit verurteilt wurde. (Der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia schreibt, daß Erdogan im April 1998 zu zehn Monaten Gefängnis und lebenslangem Politikverbot verurteilt wurde.) Der Inhalt des Gedichts wird vernachlässigt.

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Allmächtiger, unsere Reise ist unser Schicksal, das Ende ist der Märtyrertod (martyrdom).“

Darüber hinaus wird nicht erwähnt, in welchem Zusammenhang es gelesen wurde — bei Protesten von Islamisten gegen das Verbot ihrer Wohlfahrtspartei. Erdogan kam nicht ins Gefängnis, weil er ein islamisches Gedicht las, sondern weil er ein Gedicht las, das einen gewalttätigen islamischen Sturz der Regierung forderte.

Erdogan wurde speziell wegen „Aufstachelung zur Feindschaft auf Grund von Klasse, Rasse, Religion, Sekte oder regionalen Unterschieden“ verurteilt. Es besteht schon ein Unterschied zwischen der Feststellung, daß Erdogan wegen islamischem Fanatismus verurteilt wurde und der Aussage, daß er verurteilt wurde, weil er ein islamisches Gedicht las. Würde CNN ebenso vage erklären, daß David Irving vor Gericht mußte, weil er ein Buch schrieb?

Was genau war die Wohlfahrtspartei? Sie war eine islamistische Partei unter Ministerpräsident Erbakan, Erdogans islamistischem Vorgänger. Vor ein paar Jahren präsentierte Erbakan einige seiner Gedanken der Presse, als er erklärte, daß die Juden die Welt kontrollieren, die Kreuzzüge organisierten, das gesamte Geld kontrollieren und die protestantische Kirche schufen.

Die AKP-Führer gingen aus Erbakans Milli Görüs Bewegungen hervor. Eine weitere Gruppe, die aus Milli Görüs hervorging, ist die (Internationale Humanitäre Hilfsorganisation) IHH (auch bekannt als Stiftung für Menschenrechte und Freiheit und Humanitäre Hilfe), die von der Regierung der Vereinigten Staaten als terroristische Organisation eingestuft wurde und Verbindungen zu Al Kaida unterhält. Erdogan hat enge Beziehungen zur IHH und sein Sohn ist ein IHH-Mitglied.

Erdogan hat seine eigenen Al-Qaida-Verbindungen. Yasin Al-Qadi, der Al Kaida Millionen zuschleuste, ist ein enger Freund, und obwohl sein Vermögen weltweit eingefroren wurde, genießt er den sicheren Aufenthalt in der Türkei. Der Mitbegründer der AKP-Partei Cüneyd Zapsu, Erdogans Berater und rechte Hand, gab Al-Qaida 300.000 Dollar.

(Die Sache mit dem Terror ist hier:

„A Turkish financial-police report seen by The Wall Street Journal found that in the 1990s, Mr. Zapsu and his mother gave $300,000 to Mr. Qadi’s Muwafaq charity, which U.S. officials labeled a front for al Qaeda shortly after 9/11.“

Passend dazu, für ein Land, in dem Terror-Sympathisanten nicht nur unter Journalisten und Lehrern zu finden sind, sondern auch unter Anwälten und Politikern, die Pressemitteilung Nr. 84/07 der deutsch-islamistischen Bundesregierung vom 9. März 2007, geschrieben von einem Presseteam, das von Kommas noch weniger versteht als ich:

„Sonntag, 18.03.2007 um 18.30 Uhr
Beckstein händigt Bundesverdienstkreuz am Bande an Herrn Cuneyd Zapsu, Berater des Ministerpräsidenten der Türkei, aus, Swiss Hotel, in Cankaya-Ankara, Türkei“)

Mohammed Fatih al-Hassanein, der Kopf einer Al-Qaida Wohltätigkeits-Fassadenorganisation, die half, Bin Laden Unterschlupf zu gewähren, traf sich mit Erdogan privat, und die örtliche Al-Qaida-Vertretung hat in der Türkei ein Büro, wo sie ihr Propaganda-Magazin herausgibt.

Während Erdogan und Gül also nicht losgehen und Bomben legen, haben sie enge Beziehungen zu denen, die es tun und unterstützen sie. Islamistische Parteien haben zwei Routen genommen. Wenn es möglich war, haben sie das politische System infiltriert, und wenn nicht, wählten sie den Terrorismus. Erdogans Gedicht zeigte deutlich, daß er sich für letzteres entschied. Hätte es die AKP nicht geschafft, dann würde Erdogan vielleicht befehlen, an öffentlichen Orten Bomben zu legen. Seit sie erfolglos ist, unterstützt er stattdessen Terrorgruppen wie Hamas.

Ist es fehlerhaft, zu sagen, daß die Türkei von Menschen regiert wird, die manch einer als islamische Terroristen wahrnimmt? Sogar manch einer in der Türkei nimmt die AKP auf diese Weise wahr. Können die AKP-Führer als islamische Terroristen bezeichnet werden? Ein Mitbegründer und Vorstandsmitglied der AKP ist ein Al-Qaida-Spender. Erdogan schützte einen führenden Al-Qaida-Finanzier, den fast jede Regierung und Strafverfolgungsbehörde auf dem Planeten als Terrorist einstufte.

Das türkische Außenministerium spottete, daß die Türkei schon in der NATO gewesen wäre, als Perry zwei Jahre alt war. Eine schöne Argumentation, bloß daß diese Türkei nicht länger existiert. Das von der AKP gesteuerte System Erdogans säuberte das Militär unter der Anschuldigung einer großen Verschwörung, was Stalins Moskauer Schauprozessen das Anschein von Glaubhaftigkeit verleiht. Die Türkei von damals mit heute zu vergleichen, ist wie ein Vergleich des Deutschland, das im Jahre 1926 dem Völkerbund beitrat mit dem Deutschland Adolf Hitlers. Die Türkei hat immer noch den gleichen Namen, ist aber nicht mehr dasselbe Land, sondern ein islamisches Reich.

Gehört die Türkei letztlich in die NATO? Abgesehen von den terroristischen Liebesspielen, ist da die anhaltende Besetzung von Zypern durch die Türkei. Die Republik Zypern ist Mitglied der EU, dessen Gebiet zu einem Drittel von türkischen Siedlern besetzt ist. Die ethnische Säuberung der einheimischen Bevölkerung von Zypern durch Türken bleibt ein Schandfleck für die NATO, zusammen mit den zahlreichen anderen Grausamkeiten, die der türkische Staat beging und weiter begeht.

Neben dem Völkermord an den Armeniern durch gibt es die fortgesetzte Unterdrückung der kurdischen Bevölkerung. In der Türkei gibt es Zehntausende politischer Gefangener, darunter viele, die verhaftet wurden, weil sie ihre Muttersprache sprechen. Türkische Streitkräfte drangen wiederholt ins irakische Kurdistan ein und massakrierten die Zivilbevölkerung, es wird sogar der Einsatz chemischer Waffen vermutet.

Hunderte kurdischer Kinder sitzen in türkischen Gefängnissen weil sie an politischen Protesten teilnahmen. Die Mitglieder eines kurdischen Kinderchors, die San Francisco besuchten und ein kurdisches Volkslied sangen, wurden vor Gericht gestellt. Die Chorleiterin blieb wegen einem Haftbefehl in den Vereinigten Staaten.

Gehört ein brutales Regime, das die eigene Bevölkerung unterdrückt, das Gebiet eines EU-Mitgliedsstaates besetzt und Terroristen unterstützt, in die NATO?

Gibt es irgendeine vernünftige Person, die nicht zur Presse gehört und kein Diplomat ist, die wirklich denkt, daß die Türkei in die NATO gehört? Schauen Sie sich eine Liste mit NATO-Mitgliedern wie Kanada, den Vereinigten Staaten, Portugal, Norwegen und der Türkei an … und sehen sie, welches Land nicht auf diese Liste gehört.

Der einzige Grund, warum die Türkei ein Teil der NATO wurde, war die strategische Geographie den Kalten Krieges. Aber die Sowjetunion ist verschwunden, und die Türkei von heute ist auf den Iran und andere islamische Staaten ausgerichtet, mit denen wir uns wahrscheinlich eines Tages im Kampf befinden.

Während die Medien weiterhin behaupten, daß die AKP moderat ist, zeigen ihre Geschichte und Allianzen etwas anderes. Moderate Regierungen haben keine Gefängnisse voller politischer Gefangener, sie besetzen keine Staaten, die Mitglied der EU sind, sie unterstützen keine Terroristen oder stellen den Islam über die Bürgerrechte.

Über Erdogan und die AKP die Wahrheit zu sagen, heißt nicht nur, eine Bande islamistischer Schläger zu verurteilen, die mit Saudi-Geldern die Kontrolle über das einst modernste muslimische Land übernahmen. Es geht auch um die Rechte der Opfer, die einheimische Bevölkerung von Zypern, die Armenier und Kurden. Es geht darum, sich für die Werte der Freiheit und der Demokratie einzusetzen, und sich dem Terror und der Tyrannei eines Mannes zu widersetzen, der die Türkei zu einem weiteren Iran machen will.

CNN hat sich wie die New York Times und die meisten Medien dazu entschieden, langweilige Lügen zu wiederholen. Vielleicht sollten sie sich bei der Überprüfung der Fakten tatsächlich an die Fakten halten.

Hier finden Sie den Originalartikel, Fact Check: Why Rick Perry Is Right About Turkey.