Archive for the ‘Talmud’ Category

Fromme Belzer Juden drohen wegen Einberufungsgesetz mit Exodus aus Israel

2014/03/05

FAILED MESSIAH über eine weitere Episode aus der Serie »Judäa erklärt Israel den
Krieg«.

Belz Hasidim Threaten Mass Exodus From Israel Over Draft Law

27. Februar 2014 — Fromme Belzer Juden, die zweitgrößte Gruppe orthodoxer Juden in Israel, haben gedroht, Israel in Richtung USA zu verlassen, wenn der vorgeschlagene Gesetzesentwurf von der Knesset in seiner aktuellen Form verabschiedet wird, der erlauben würde, daß einige jüdisch-ultraorthodoxe Talmudschüler einberufen werden und Zehntausenden weiterer ultraorthoxer Juden die Türen öffnen würde, um ihre Talmudschulen zu verlassen und einer Arbeit nachzugehen.

Der Schwager des Belzer Rabbiners ist der Rabbi der Satmar-Juden in Kiryas Joel, New York, der angeblich zugesagt hat, bei dieser Masseneinwanderung nach Amerika zu helfen, und Belz behauptet, daß »US-Senatoren« helfen, für die frommen Belzer Juden den Flüchtlingsstatus zu arrangieren.

Die von Belzer Juden kontrollierte Zeitung HAMACHANE HAHAREDI druckte eine Schlagzeile, die den geplanten Exodus der Belzer Juden aus Israel verkündet.

Hier finden Sie den Originalartikel, Belz Hasidim Threaten Mass Exodus From Israel Over Draft Law.

Drei Tage später …

Jüdisch-ultraorthodoxer »Million Man«-Protest gegen Einberufung lockte nur 300.000 Personen, darunter Zehntausende Kinder unter zehn Jahren

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2. März 2014 — Der jüdisch-ultraorthodoxe »Millionen-Mann«-Protestmarsch gegen den Gesetzesentwurf zur Einberufung zog laut Schätzungen der israelischen Polizei nur 300.000 Personen an, während Schätzungen der Medien sogar noch niedriger waren.

Jüdisch-ultraorthodoxe Quellen, bekannt für regelmäßige Übertreibungen, legten die Zahl auf 600.000 fest, was eindeutig nicht der Fall ist. (Anm.: Beachten Sie die magische 6.)

Der Marsch war friedlich — aber er war viel kleiner als gedacht, und viele der jüdisch-ultraorthodoxen Protestierenden waren kleine Kinder.

Hier finden Sie den Originalartikel, Haredi „Million Man“ Anti-Draft Protest Draws Only 300,000 – Including Tens Of Thousands Of Pre-Teen Children.

Einen tag später …

Proteste ultraorthodoxer Juden in London gegen die Regierung von Israel und den Gesetzesentwurf zur Einberufung

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3. März 2014 — Ultraorthodoxe Juden in London, England, angeführt von Rabbi Ephraim Padwa, protestierten gestern gegen die Regierung Israels und den Gesetzesentwurf, ultraorthodoxe Juden in der israelische Armee einzuziehen.

Der Protest in London wurde abgehalten, um sich dem gestrigen Protest in Jerusalem anzuschließen (to coincide with).

Hier finden Sie den Originalartikel, London Haredim Protest Government Of Israel, Draft Of Haredim.

Vier Kommentare:

Yochanan Lavie:

Richtig — zäumt den europäischen Antisemitismus auf, um den jüdischen Staat in die Unterwerfung zu dreschen. Ich nehme lieber Scarlett Johansson als ein schäbiges frommes Luder mit rasiertem Kopf.

Office of the Chief Rabbi:

Schlagzeilen der Welt:

»Juden bekommen ihren Ar*** hoch, um dagegen zu protestieren, daß sie aufgefordert werden, ihren Ar*** hochzukriegen.«

»Fromme Welt zieht in den Krieg gegen den Krieg.«

»Regierungen können uns nicht sagen, was wir tun sollen, dafür sind Rabbis da.«

(The other) Eli:

Zumindest ist die Landschaft in London ist ein bißchen schöner.

Reese:

Die Engländer verachten diese Leute so sehr wie jeder andere. Sie saßen letzte Nacht in ihren Pubs und lachten hysterisch.

Ich würde die frommen Juden einen Bluff nennen, da sie wegen dem realen Leben nicht in die Armee wollen. Ich würde diese frommen Juden ARBEITEN lassen, sie die Männer-Stationen in Krankenhäusern reinigen lassen, sie Bäume in der Wüste pflanzen lassen, sie Müll auf Autobahnen sammeln lassen, ALLES unter strenger RABBINISCHER AUFSICHT.

Ich garantiere Ihnen, sie werden einen Grund finden, auch das nicht zu wollen.

Was ich nicht verstehen will, ist, warum unsere solidarisch verbroderten Zentralratinstanzen dazu nicht wortgewaltig auf die Medienhupe drücken.

Haben wir gerade ein halbjährlich verlängertes Sabbatwochenende?

Rabbi der Satmar-Juden aus Kiryas Joel, New York, sagt, es ist Zeit für einen heiligen Krieg

2014/02/20

YESHIVA WORLD über das Recht, lebenslang faulzupelzen, um das heilige Orakel zu befragen.

Satmar Rebbe Of Kiryas Yoel Says It’s Time to Declare War

19. Februar 2014 — Rabbi Aaron Teitelbaum Shlita der Satmar-Juden kam am Mittwoch, dem 19. März 2014 (19. Adar I 5774) in Israel an. Auf seinem Weg zum beten (daven) des Nachmittagsgebets (Mincha) in Savion, wo er der Gast des Philanthropen Meir Gurwitz ist, wurde der Rabbi über das »Shaked-Komitee« (»Shaked Committee«) und die mit ihm einhergehenden Bemühungen informiert, Kinder (Bnei) auf Talmudschulen (Jeschiwas) in den Wehrdienst einzuberufen.

Der Rabbi war durch die Ereignisse Berichten zufolge überrascht und bestürzt und erklärte nachdrücklich: »Jetzt weiß jeder, daß das ultraorthodoxe Judentum — vereint unter allen Fraktionen und Gemeinden gegen die Dekrete (Gezeiros) — in den Krieg ziehen muß, in einen, der auf der ganzen Welt gehört wird.

Wir müssen einen heiligen Krieg anfangen, um die Talmudschüler (Bocher) zu schützen, die keine Talmudschulen besuchen. Selbst diejenigen, die nicht lernen, verdienen keine Bestrafung durch geistige Vernichtung.«

Im Hinblick auf die jüngsten Bedenken prominenter jüdisch-sephardischer Talmudausleger (Poskim), daß die jüdisch-aschkenasische Gemeinde sie aufgeben wird, erklärte der Rabbi, daß es in der Schlacht keine Unterscheidung zwischen Aschkenasim und Sephardim geben wird, »denn wir werden uns um alle kümmern«.

Es gibt Berichte, daß der Rabbi während seines Aufenthalts daran arbeiten wird, gegen die Einberufung einen Massenprotest anzuberaumen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Satmar Rebbe Of Kiryas Yoel Says It’s Time to Declare War.

Warum laden unsere Kulturbeauftragten und Zentralratinstanzen eigentlich nie Vertreter dieser Gemeinschaft einer Weltstadt ein, um uns noch mehr für die jüdische Kultur zu sensibilisieren?

Falls die Satmarer Juden gerade nicht kommen können, weil sie mit Geschlechtertrennung, Beschneidungsdebatten und heiligen Kriegen beschäftigt sind, könnten es vielleicht die Sanzer Juden, Gerer Juden, Rogatscher Juden, Wischnitzer Juden, Belzer Juden, Bobower Juden, Kotzker Juden, Munkatscher Juden, Lelower Juden, Kalischer Juden oder Klausenberger Juden.

Rabbi in New York: Wir würden es lieben, in Hebron einen Völkermord zu verüben

2013/12/07

FAILED MESSIAH über jüdischen Dschihad.

Haredi Rabbi: We Would Love To Commit Genocide Against Palestinians

21. November 2013 — Rabbi Jisrael Reisman, ein Dekan (Rosch Jeschiwa) der Brooklyner Talmudschule »Yeshiva Tora Vodaas«, deren öffentliche Kurse weltweit live übertragen werden, erklärte seinen Schülern am Samstagabend, daß »wir« es lieben würden, alle nichtjüdischen Einwohner von Hebron und den anderen Städten und Gemeinden im Land Israel zu töten, so wie wir in biblischen Zeiten die Kanaaniter töteten.

Hier ist eine Audiodatei.

Ein Leser schreibt:

Wie Sie wissen, wird Rabbi Jisrael Reismans Bibeltext-Lektion (Tanach Schiur) zu den Stunden nach dem Sabbat (Motzei Schabbat) an Tausende von Juden überall in den Vereinigten Staaten gestreamt und übertragen und hinterher umfassend verbreitet. Diese vergangenen Stunden nach dem Sabbat begann Rabbi Reisman seine Lektion mit der Diskussion von Jehoschuas (Yehoshus) Eroberungen in Kanaan, in der er von Stadt zu Stadt kommt und deren gesamte Bevölkerungen tötet. Die völligen Zerstörung von Hebron durch Jehoschua beschreibend, fügt Rabbi Reisman in einer spontanen Bemerkung hinzu: »Zumindest Hebron (Chevron) können wir uns vorstellen. Nach Hebron zu kommen und alle seine Bewohner zu vernichten ist etwas, das wir lieben würden, wenn es noch einmal passiert (we would love to happen again).«

Es ist fast ein Handzettel und darin liegt seine große Gefahr. Die Art, wie es beiläufig geliefert wurde, erlaubte es, in die Köpfe von Tausenden seiner Zuhörer einzudringen und ohne kritische Reflexion akzeptiert zu werden. Rabbi Reisman bot keinen Wunsch, für Israels aktuellen Konflikt mit den Arabern eine friedliche Lösung zu finden. Stattdessen lernen wir, daß es sein Traum ist und seine religiöse Weltanschauung widerspiegelt, alle arabischen Bewohner Hebrons zu töten. Zu seiner Verteidigung verlangte er nicht nach Juden (he did not call for Jews), tatsächlich hinauszuziehen (to go out) und Araber zu töten. Vielleicht liegt es so nur ein bißchen hinter der jüdischen Version von Dschihad.

Hier ist eine Audiodatei des gesamten Kurses. Der Auszug ist nach etwa 6 Minuten zu hören.

Hier finden Sie den Originalartikel, Haredi Rabbi: We Would Love To Commit Genocide Against Palestinians.

Talmudzeilen: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst, wähle für ihn einen leichten Tod

2013/11/24

Aus dem Babylonischen Talmud, Band VI, S. 26, in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt.

Babylonischer Talmud Bd 6 S 26

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Talmudzeilen: Wer gegen die Israeliten auftrat, bekam sofort den Durchfall

2013/11/23

Aus dem Babylonischen Talmud, Band VI, S. 122, in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt.

Babylonischer Talmud Bd 6 S 122

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Talmudzeilen: Man steckte ihr einen eisernen Sperrhaken in den Mund

2013/11/17

Aus dem Babylonischen Talmud, Band VI, S. 70-73, in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt.

(Hervorhebung des Begriffes: S. 72)

Babylonischer Talmud Bd 6 S 70

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Babylonischer Talmud Bd 6 S 71

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Babylonischer Talmud Bd 6 S 72

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Babylonischer Talmud Bd 6 S 73

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Hausaufgabe:

Vergleiche die Beschreibung des Fluchwassers auf Wikipedia mit der Beschreibung des Fluchwassers in Pierers Konversationslexikon.

Talmudzeilen: Hurerei, beim Manne ist nichts dabei

2013/11/13

Aus dem Babylonischen Talmud, Band VI, Seite 10, in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt.

Babylonischer Talmud Bd 6 S 10

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Derweil, im jüdisch-frommen New York …

Jüdisch-fromme Kleinanzeige: »Suchst du eine junge Frau, die jede Nacht mit dir schläft?«

12. November 2013 — Aus der jiddischen Zeitung DER BLATT der frommen Satmarer Juden:

»Nachtbegleiter. Suchst du eine junge Frau, die jede Nacht mit dir schläft? [xxx-xxxx] Ruf an.«

Hasidic Classified Ad: "Are You Looking For A Young Woman To Sleep With You Every Night?"

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Hier finden Sie den Originalartikel, Hasidic Classified Ad: „Are You Looking For A Young Woman To Sleep With You Every Night?“

Ein Kommentar meint:

Moment mal, ist sein Name Yungerman oder haben sie jüngeren Mann falsch geschreiben? Ich bin sicher, das Telefon würde explodieren, wenn es hieße: »Suchst du einen Jungen, der jede Nacht mit dir schläft?«

Ein weiterer Kommentar meint:

Ist das nicht, wie König David die schöne Jungfrau Abishag fand, um ihn in der Nacht warm zu halten? Was könnte koscherer sein?

Talmudzeilen: Gerichtet mit siedendem Sperma

2013/11/12

Aus dem Babylonischen Talmud, Band VI, Seite 368, in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt.

Babylonischer Talmud Bd 6 S 368

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Bischof Shomalis abschätzige Aussagen über den Talmud verärgern die Freunde des christlich-jüdischen Dialogs

2013/03/14

Lisa Palmieri-Billig über die Religion des Friedens mit Düsenantrieb und Fluxgenerator.

(„Innerhalb des Judentums hat der Talmud trotz der Veränderungen des letzten Jahrhunderts seine doppelte Bedeutung als historischer Faktor noch nicht verloren. Für die Mehrheit der Juden ist er noch immer die höchste religiöse Autorität. Und auch wenn er, wie oben erwähnt, seitens derer, die sich an die moderne Kultur angepaßt haben, nur selten studiert wird, ist er als Produkt des Judentums noch immer ein Gegenstand der Untersuchung für das jüdische Lernen, gleich an zweiter Stelle nach der Bibel.“ — JEWISH ENCYCLOPEDIA)

Bishop Shomali's disparaging statementes on Talmud are disturbing to friends of Christian-Jewish dialogue
(Talmudzitat, Bildquelle: THE UGLY TRUTH)

Jüdische und katholische Gelehrte sind verärgert über die Aussagen des Generalvikars des lateinischen Patriarchen von Jerusalem in einem Interview auf FAMIGLIA CRISTIANA.

10. Juli 2012 — Diejenigen, die Monsignore William Shomali, den Weihbischof und Generalvikar des lateinischen Patriarchats von Jerusalem, kennen und respektieren, waren durch seine Aussagen über den Talmud und das israelische Bildungswesen in der Ausgabe von FAMIGLIA CRISTIANA vom 30. September überrascht und bestürzt. Im Hinblick auf jüdisch-extremistischen Vandalismus gegen christliche heilige Stätten behauptete er, das „Hassen von Christen“ würde in israelischen Schulen und dem Talmud gelehrt werden.

„Der Talmud, das von den Ultraorthodoxen studierte heilige Buch, das mehr verehrt wird als die Bibel selbst, lädt zu religiösem Haß ein, spricht schlecht über Jesus, und noch schlimmer über Maria und Christen im Allgemeinen“, sagte er und fügte hinzu, daß „in israelischen Schulen nicht die Liebe zum anderen gelehrt wird, sondern die Vernichtung des anderen“.

Diese pauschalen, diffamierenden Verallgemeinerungen sorgten bei politischen Vertretern Israels, religiösen Autoritäten der Juden und Freunden des interreligiösen Dialogs für Bestürzung. Während sie die kriminellen Handlungen, die von einer kleinen Gruppe jüdischer Extremisten und „Rowdys“ gegen christliche Stätten begangen wurden, einstimmig verurteilten und dazu aufriefen zu handeln und die Schuldigen festzunehmen, um eine Wiederholung zu verhindern, lehnten sie den Inhalt von Bischof Shomalis Aussagen energisch ab.

Rabbi David Rosen, der Jerusalemer „Direktor für Internationale interreligiöse Angelegenheiten“ („International Interreligious Affairs Director“) des „Amerikanisch-Jüdischen Komitees“ („American Jewish Committee“) strebte zunächst danach, Bischof Shomalis falsche Vorstellung von der Rolle des Talmud im jüdischen Leben zu korrigieren.

„Im Gegensatz zu der uralten Falschmeldung, die unter jenen Christen beliebt ist, die das Judentum im Laufe der Jahrhunderte verunglimpft haben“, sagt er, „wird der Talmud nicht ‚mehr als die Bibel selbst verehrt‘ und ist für Juden nicht einmal ein ‚heiliges‘ Buch, sondern eher ein wichtiges Kompendium von Kommentaren und Diskussionen über die Grundsätze und Gebote der Bibel und der Traditionen, letztere darzulegen“.

Bezüglich Bishop Shomalis Vorwürfen gegen das israelische Bildungssystem sagt Rabbi Rosen: „Obwohl es viel zu tun gibt, um in israelischen Schulen über andere Religionen zu unterrichten … ist es eine völlig ungerechtfertigte Diffamierung, zu behaupten, daß Israels Schulen ‚die Vernichtung des anderen‘ lehren.“

Darauf weist auch Israels Botschafter am Heiligen Stuhl, Zion Evrony, hin: „Monsignor Shomalis Behauptung, daß in israelischen Schulen nicht die ‚Liebe für den anderen‘ gelehrt wird, sondern die ‚Vernichtung des anderen‘ ist völlig falsch und irreführend. Die Werte der Menschenrechte, des Respekts vor den anderen und der Toleranz sind im israelischen Bildungssystem zentrale Themen. Der Weg zur Lösung von Problemen führt nur über Bildung und gegenseitiges Verständnis, nicht über die Erzeugung von neuem Haß … Im Gegensatz zur Lage in den meisten Ländern des Nahen Ostens, leben Christen in Israel sicher, üben ihre Religion frei aus und ihre Zahl nimmt zu.“

Ehrwürden Joseph Sievers, Professor für jüdische Geschichte und Literatur der hellenistischen Periode am „Päpstlichen Biblischen Institut“ („Pontifiico Istituto Biblico“), sagt: „Diese Charakterisierung des Talmud, wie sie FAMIGLIA CRISTIANA berichtet, ist falsch und wirklich schade.“ Er erinnert jedoch daran, daß pädagogische Probleme existieren und berief sich auf eine aktuelle, nuancierte Erklärung der „Versammlung der katholischen Ordinarien des Heiligen Landes“ („Assembly of Catholic Ordinaries of the Holy Land“), die eine „ernste Besorgnis über die Erziehung der Jugend in einigen Schulen, in denen Verachtung und Intoleranz unterrichtet werden“, zum Ausdruck bringt. Er verweist auf den Pfad, der hoffentlich gewählt wird, und zitiert ein anderes Dokument des Vatikan, „Hinweise zur richtigen Präsentation von Juden und Judentum in Predigt und Katechese der römisch-katholischen Kirche“ („Notes on the correct way to present the Jews and Judaism in preaching and Catechesis in the Roman Catholic Church“): „… Unsere beiden Traditionen sind so verbunden, daß sie einander nicht ignorieren können. Das gemeinsame Wissen muß auf allen Ebenen gefördert werden …“

Rabbi Rosen kommentiert: „Ich leugne nicht, daß es unter den Juden Vorurteile gegenüber Christen und dem Christentum gibt … Allerdings sind diese Vorurteile das Ergebnis der tragischen Erfahrungen von Verfolgungen und Vorurteilen, die sie im Laufe der Jahrhunderte durch die Christen erlebten. Ich bedauere zutiefst, daß solche Vorurteile weiterhin bestehen und verurteile vorbehaltlos eine respektlose Handlung gegenüber Christen, ihren Gebetsstätten und ihren Überzeugungen. Solche Taten sind eine Entweihung des Gottesnamens und beleidigen das Judentum tatsächlich noch mehr als das Christentum. Allerdings ist es wichtig, zu verstehen, wo diese Animosität wirklich herkommt und vor dieser Realität nicht die Augen zu verschließen und falsche Sündenböcke zu zeichnen oder alte Vorurteile wiederzukäuen.“

Roms Oberrabbi, Dr. Riccardo Di Segni, findet, Bischof Shomalis Aussagen über die israelischen Schulen „erinnern an eine vorkonziliare Haltung gegenüber dem Judentum, von der wir gehofft hatten, daß sie nicht mehr existiert“, in der die „Liebe“ im Neuen Testament fälschlicherweise dem „Legalismus“ der jüdischen Bibel — oder dem „Alten Testament“ — entgegengesetzt wurde.

„Sie sind sehr störende Proklamationen und stehen im Widerspruch zu den Grundsätzen unseres zeitgenössischen Dialogs“, erklärt Dr. Luigi De Salvia, Präsident von „Religionen für Frieden/Italien“ („Religions for Peace/Italy“), unter Hinweis auf die Direktiven der vatikanischen „Richtlinien und Hinweise für die Konzilserklärung ‚Nostra Aetate Art. 4‘“, die unter anderem besagen: „… Man darf das Alte Testament und die sich darauf gründende jüdische Tradition nicht in einen solchen Gegensatz zum Neuen Testament stellen, daß sie nur eine Religion der Gerechtigkeit, der Furcht und der Gesetzlichkeit zu enthalten scheint, ohne den Anruf zur Liebe zu Gott und zum Nächsten …“

„Hoffentlich werden diese Worte gelöscht oder geklärt“, so Dr. De Salvia. Bezüglich der angeblichen und umstrittenen Referenzen des Talmud, die Jesus betreffen oder auch nicht, stimmen jüdische und christliche Fachleute überein, daß sie für kontrastierende Interpretationen noch immer offen sind.

Rabbi Rosen erklärt: „Es gibt unter den Gelehrten unterschiedliche Meinungen, ob die wenigen Hinweise im Talmud, die sich auf Jesus von Nazareth beziehen, das auch wirklich sind. Der Talmud wurde nicht unter christlicher Herrschaft geschrieben, sondern hauptsächlich unter babylonischer Herrschaft, und somit gibt es überhaupt nur wenige Hinweise auf Christen“, sagt er.

Prof. Sievers beruft sich auf Peter Schäfers „Jesus im Talmud“ und sagt, diese Passagen „unterlagen der christlichen Zensur und können am besten im Rahmen der christlich-jüdischen Polemik der Spätantike verstanden werden.“ (Anm.: Peter Schäfers Buch sagt irgendwie etwas anderes.)

Roms Oberrabbiner warnt: in jedem Fall, „müssen wir mit Augenmaß bewahren. Das Material, auf das sich Bischof Shomali beziehen könnte, nimmt alles in allem 2 bis 3 Seiten von insgesamt 2.700 ein. Es handelt sich um rätselhafte und verwirrte aggadische Erzählungen, und es ist sehr unwahrscheinlich, daß sie sich auf Christen beziehen. Zahlreiche christliche wissenschaftliche Studien, einschließlich italienischer Quellen, bezweifeln ernsthaft, daß dies Sätze über Jesus oder Christen sind. Sie haben keine normative Autorität und dienten im Laufe der Jahrhunderte als Vorwand für die Verbrennung von Talmuds.“ (Anm.: Ist das so wie die Verbrennung von Bibeln?)

„Wir müssen kontextualisieren“, so Roms Oberrabbiner. „Eine ernsthafter interreligiöser Dialog muß die historische Evolution textlicher Interpretationen berücksichtigen.“

„Übermäßig wörtliche Interpretationen der Evangelien und patristischer Texte verbreiten zum Beispiel seit Hunderten von Jahren Haß und Antijudaismus und stiften zum Antisemitismus und zur Gewalt gegen Juden an.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Bishop Shomali’s disparaging statementes on Talmud are disturbing to friends of Christian-Jewish dialogue.

9/11 und Wortspiele?

2013/01/10

Das ist bestimmt schon Millionen passiert — man schlägt ein Buch auf und hat prompt ein mieses Gefühl.

Manche chassidischen Wunderrabbis bedienten sich bei ihren Wundertaten nicht nur verschiedener Sprüche, Amulette und Talismane, sondern auch kabbalistischer Techniken. Eine davon beruht darauf, daß Buchstaben im Hebräischen mit Zahlen identisch sind. Aus dem Zahlenwert eines Wortes gewinnt der Kabbalist mystische Schlüsse oder Zauberformeln.

Ein Chassid, ein reicher Holzhändler, kommt zu seinem Wunderrabbi:

„Rabbi, ich muß große Quantitäten Holz liefern, kann sie aber nur bei Schnee transportieren — und Ihr seht! Es hört in diesem Spätherbst nicht auf zu regnen!“

Der Rabbi denkt nach und erklärt: „Ihr müßt 333 Rubel spenden, das ist der Zahlenwert des Wortes Scheleg (hebräisch = Schnee).“

Der Chassid bringt dem Rabbi die verlangte Summe und legt sogar noch 10 Rubel als Geschenk fur die Rebbezen — Frau des Rabbi — bei.

Nach einer Weile kommt er wieder zum Rabbi und klagt: „Rabbi, Ihr habt mir doch fur 333 Rubel Schnee versprochen — und es regnet immer noch!“

„Da seid Ihr selber schuld“, erklärte der Rabbi, „Ihr habt statt 333 Rubel 343 Rubel gebracht — und 343 ist der Zahlwert von Geschem (Regen)!“

Neues von Salcia Landmann: Jüdischer Witz, München, Berlin: Herbig, 1972

Was mir dabei einfällt?

Wile E. Coyote Netanyahu