Archive for the ‘Steuern’ Category

Erst holten sie Peter Graf.

2014/03/15

Dann holten sie Uli Hoeneß.

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Großbild hier.

Als nächstes holen sie dich!

Mit einem Drucker und einer Schere im Haushalt haben Sie im Handumdrehen einen neuen Hit für Ihren Briefkasten.

Hier noch zwei weitere Motive zur Auswahl, je nach politischer Zugehörigkeit (Nichtwähler oder Wähler):

Steuersünder

Steuerzahler

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Aus ObamaCare wird die ObamaSteuer

2012/06/30

Neil Munro über die größte Steuererhöhung in der amerikanischen Geschichte.

(Anmerkungen in Klammern)

Der Oberste Gerichtshof gab Präsident Barack Obama am Donnerstag nicht nur einen Sieg vor Gericht, sondern auch ein weiteres Wahlkampf-Problem.

Das schon 2010 unbeliebte Gesundheitssystem-Gesetz (das Wort Gesundheitsreform lehne ich ab, da ich noch nicht so zynisch wie ein Politiker bin) wurde per Gerichtsurteil in eine 1,76-Billionen-Dollar-Steuererhöhung umgewandelt, die durch Steuererhöhungen finanziert wird, die von der Mehrheit der Steuerzahler gezahlt werden muß. (Insgesamt besteht Obamacare aus 20 versteckten Steuererhöhungen — 7 davon treffen jeden Bürger, unabhängig vom Einkommen.)

Vertreter der Republikaner sind über diesen Wandel von Obamacare zur Obamasteuer verärgert und erklären, daß die Steuer die Wirtschaft weiter abgewürgen wird.

„Wird [die Obamacare-Steuer] dem Wirtschaftswachstum helfen? … sie ist ein weiterer Beweis dafür, daß die Obama-Administration unserem wirtschaftlichen Wachstum schadet“, sagte Floridas Republikanischer Senator Marco Rubio zu FOX NEWS.

Laut jüngsten Umfragen wird das Gesetz von rund 40 Prozent der Bevölkerung unterstützt, aber von rund 55 Prozent abgelehnt.

Die überwiegende Mehrheit der Unterstützer des Gesetzes wird im November wahrscheinlich für Obama stimmen, unabhängig von der Entscheidung des Gerichts.

Zu den Gegnern des Gesetzes gehören jedoch sehr viele entscheidende Wechselwähler.

Laut Umfragen wird Obama von den Wechselwählern wegen der ins Stocken geratenen Wirtschaft, der hohen Arbeitslosigkeit und der Rekordverschuldung bereits abgelehnt.

Allerdings sind viele dieser Wechselwähler nicht bereit, den Republikanischen Kandidaten Mitt Romney zu unterstützen, teils wegen ihrer ablehnenden Haltung von Romneys steifer Persönlichkeit und ihren Bedenken gegenüber seinen hartgesottenen aber profitablen Wirtschaftspraktiken.

Durch die formale Umwandlung von „Obamcare“ in „Obamasteuer“ ermöglicht das Gericht den Republikanern die Argumention, daß Obama sein Versprechen des Jahres 2008 verletzte, die Steuern für den Mittelstand nicht zu erhöhen.

„Ich kann eine feste Zusage machen — mein Plan sieht vor, daß keine Familie, die weniger als 250.000 Dollar pro Jahr verdient, irgendeine Form der Steuererhöhung zu sehen bekommt“, sagte er im September 2008 in einer Wahlkampfrede in New Hampshire.

Ein Schild des Podiums, auf dem er sprach, trug die Aufschrift: „Steuererleichterungen für den Mittelstand.“

Vor der Verabschiedung des Gesetzes im Jahr 2010 bestritt Obama außerdem, daß es eine Steuer wäre. Im September 2009 sagte Obama zu ABC, das Gesetz „ist absolut keine Steuererhöhung“.

In einer Erklärung rief Romney die Wähler am Mittag auf, ihm zu helfen, die Steuer zu verdrängen.

„Obamacare erhöht die Steuern für das amerikanische Volk um etwa 500 Milliarden Dollar [und] kürzt Medicare um etwa 500 Milliarden Dollar“, sagte er in einer Erklärung im Fernsehen mit dem Kongreß im Hintergrund.

„Obamacare [fügt] unserer Staatsverschuldung Milliarden hinzu und belastet kommende Generationen mit Verpflichtungen … [es] bedeutet für bis zu 20 Millionen Amerikaner, die Versicherung, die sie derzeit haben, zu verlieren“, sagte er.

„Obamacare ist ein Arbeitsplatzvernichter … und, was vielleicht am beunruhigendsten ist, Obamacare setzt Sie zwischen die Bundesregierung und Ihren Arzt“, sagte er.

Romney erklärte, Obamas Gesetz mit einem zu ersetzen, das die Freiheit und Gesundheit der Amerikaner schützt.

„Wir müssen sicherstellen, daß Menschen, die wünschen, ihre derzeitige Versicherung zu behalten, in der Lage sind, dies zu tun … wir müssen sicherstellen, daß jene Menschen, die Vorerkrankungen haben, wissen, daß sie in der Lage sind, versichert zu werden … Wir müssen auch zusichern, daß wir unser Bestes tun, um allen Staaten in ihren Bemühungen zu helfen, sicherzustellen, daß jeder Amerikaner Zugang zu einer bezahlbaren Gesundheitsversorgung hat“, sagte er.

„Wenn wir für uns und unsere Kinder gute Arbeitsplätze und eine wirtschaftliche Zukunft wollen, müssen wir Obamacare ersetzen … Helfen Sie uns, Obamacare zu besiegen. Helfen Sie uns, die liberale linke Agenda zu besiegen, die die Regierung übergroß und aufdringlich macht und in diesem Land Arbeitsplätze vernichtet“, sagte er.

„Obamacare ist die legislative ‚Errungenschaft‘ des Präsidenten, die Obama-Kampagne weiß [aber], daß sie ein Problem hat und die Umfragen zeigen es“, heißt es in einer Erklärung des Republikanischen Landesausschusses.

Die Wähler des wichtigen Staates Ohio stimmten im Jahr 2010 gegen das Gesetz, und Umfragen zeigen, daß das Gesetz in anderen Staaten mit vielen Wechselwählern unbeliebt ist, sagte der Republikanische Landesausschuß.

In Florida, Ohio und Iowa wird das Gesetz in der Überzahl mißbilligt, hieß es im Memorandum. Mehrheiten in New Hampshire und Pennsylvania lehnen das Gesetz ab, so das Memorandum.

Nur kleine Minderheiten in Wisconsin, North Carolina und Nevada halten das Gesetz für verfassungsgemäß, hieß es im Memorandum.

Hier finden Sie den Originalartikel, Obamacare becomes Obamatax.

Nachdem ich im Artikel „BIG F*&$ING TAX?“ der liberalen linken konservativen Konrad-Adenauer-Stiftung-USA das Wort Obamasteuer aus Neil Munros entdeckt habe, komme ich zu der Erkenntnis, daß ich Neil Munros Artikel falsch verstanden haben muß.

Was aber irgendwie nicht so ganz erklärt, weshalb die liberale linke konservative Konrad-Adenauer-Stiftung-USA im ersten Satz von Neil Munros Artikel eine Vollbremsung hinlegte, um nicht auf die 1,76-Billionen-Dollar-Steuererhöhung im zweiten Satz zu stoßen.

Obama-Regierung: 10.000.000.000 Dollar für 355 Arbeitsplätze pro Jahr

2012/06/23

Der FREE BEACON berichtet, daß Nachrechnungen zur Nachhaltigkeit ergaben, daß ein grüner Arbeitsplatz den Steuerzahler jeweils 28.136.014 Dollar und 8 Cent kostet.

Laut einem Experten vom „Wissenschaftlichen Dienst des Kongresses“ („Congressional Research Service“, CRS), der am Dienstag vor dem Kongreß aussagte, investierte die Obama-Administration 10 Milliarden Dollar, um pro Jahr 355 nachhaltige grüne Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien (renewable energy jobs) zu schaffen.

Auf die Frage des Republikanischen Abgeordneten für Colorado, Cory Gardner, „wie viele Arbeitsplätze“ 2009 und 2010 unter dem von der Obama-Regierung genehmigten „1603 erneuerbare Energien Förderprogramm“ („1603 renewable energy grant program“) geschaffen wurden, räumte ein CRS-Spezialist für öffentliche Finanzen ein, daß 10 Milliarden Dollar ausgegeben wurden, um in der Bauwirtschaft über einen Zeitraum von zwei Jahren 3.666 Arbeitsplätze zu schaffen — und nur 355 Arbeitsplätze pro Jahr, die vorangetrieben werden.

Dr. Molly Sherlock, die CRS-Spezialistin, sagte zuerst, die Gesamtsumme der Arbeitsplätze wäre von der Art der Arbeit abhängig und differenzierte zwischen „induzierten“, „direkten“ und „indirekten“ Arbeitsplätzen, worauf Gardner eine Zahl verlangte.

„Ich möchte nur wissen, wie viele Arbeitsplätze geschaffen wurden“, sagte Gardner während der Anhörung.

„Wenn Sie die direkten Arbeitsplätze interessieren, dann haben wir in der Bauphase eine Schätzung von 3.666 geschaffenen direkten Arbeitsplätzen, und 355 geschaffene direkte Arbeitsplätze“, sagte Sherlock. „Direkte Arbeitsplätze wären nur die Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft und die laufenden Betriebs- und Instandhaltungsarbeiten. Aber wenn Sie die damit verbundenen Arbeitsplätze in anderen Branchen interessieren, dann sind die anderen Zahlen interessant.“

„Wenn wir also nur das erste Jahr betrachten, das heißt die durchschnittliche Zahl von Arbeitsplätzen pro Jahr, dann sind es 355 Arbeitsplätze pro Jahr — in zwei Jahren sind das pro Jahr 355 Arbeitsplätze und 10 Milliarden Dollar?“, fragte Gardner.

„Das wären die Arbeitsplätze pro Jahr, die vorangetrieben werden“, erwiderte Sherlock„, dies wären also Arbeitsplätze, die erhalten werden, die durchschnittliche Zahl von Arbeitsplätzen pro Jahr, die vorangetrieben werden, ja.“

„Für 10 Milliarden Dollar?“, fragte Gardner zur Bestätigung.

„Ja“, sagte Sherlock.

In einer Erklärung an den FREE BEACON verteidigte das Energieministerium das Förderprogramm 1603.

„Das sehr erfolgreiche steuerliche Programm 1603 hat eine entscheidende Rolle gespielt, Amerikas Industrie für erneuerbare Energien in den vergangenen drei Jahren dramatisch auszubauen, mehr als 30.000 Projekte mit erneuerbaren Energien zu unterstützen, mehr als 25 Milliarden Dollar an Investitionen in den Privatsektor zu bringen, und in Montage, Bau und Betrieb sowie im gesamten Spektrum der Versorgungskette Zehntausende von Arbeitsplätzen zu schaffen“, erklärte die Sprecherin des Energieministeriums, Jen Stutsman. „Dieses Programm hat dazu beigetragen, eine Infrastruktur zu schaffen, die im Land langfristig die wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen anspornt und sicherstellt, daß die Vereinigten Staaten in der sauberen Energiewirtschaft weltweit wettbewerbsfähig bleiben.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Obama administration program spent $10B to create 355 jobs per year.

Demokratische Steuer-Heuchler

2012/02/13

Larry Elder über das Lieblingsthema liberaler Linker.

(Anmerkungen in Klammern)

Vergeben Sie dem Republikanischen Kandidaten Mitt Romney sein angebliches Versagen, hinreichend zu erklären, warum er „nur“ 14 Prozent seines Einkommens an Steuern zahlt.

Die ehrliche Antwort — „Weil mein Buchhalter nicht herausfinden konnte, wie man sie noch mehr senkt“ — funktioniert nicht, weder in diesem noch in einem anderen Wahljahr. Romney wirkte plattfüßig weil er — wie die meisten Geschäftsleute — versucht, Kosten und Ausgaben zu minimieren.

Dazu gehören Steuern.

Ein normaler wohlhabender Mensch, der stolz darauf ist, würde antworten: „Laß mich das klarstellen, Kumpel. Ich soll nicht jeden rechtlichen Vorteil nutzen, den mir die Steuergesetzgebung bietet, um meine Steuern zu senken?“ Nebenbei bemerkt wanderten etwa 15 Prozent von Romneys letzten zwei Jahreseinkommen in wohltätige Zwecke, wesentlich mehr als der Prozentsatz von den Obamas oder die 380 Dollar — kein Tippfehler — von Joe Bidens Viertel-Millionen-Dollar-Einkommen aus dem Jahr 2006. (Mal abgesehen von den Reichen — wenn es einen Trick gäbe, doppelte Sozialhilfe zu kassieren, würde kein Armer versuchen, dies auszunutzen?)

„Steuerersparnisse“ ermöglichen den Menschen, mehr Geld zu sparen, zu investieren, zu vererben, zu spenden und auszugeben. Das verstehen sogar Demokraten.

Barney Frank, der Demokratische Abgeordnete für Massachusetts, ist einer von ihnen. (Hoppla — wieder ein Kandidat, bei dem der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia sehr darauf bedacht zu sein scheint, Privates wie Homosexualität der Öffentlichkeit unter die Nase zu reiben: „1987 machte Frank auf eigenen Wunsch seine Homosexualität publik.“) Im Jahr 2001 senkte Massachusetts die bundesstaatliche Einkommensteuer. Doch der Gesetzgeber zeigte sich gegenüber den von Schuldgefühlen geplagten, Steuererhöhungen unterstützenden Liberalen gnädig und erlaubte dem Steuerzahler, im Formular ein spezielles Kästchen anzukreuzen, um den alten, höheren Steuersatz zu zahlen. Von mehr als 3 Millionen Steuerzahlern war im Jahr 2004 ein winziger Bruchteil von 1 Prozent bereit, freiwillig den höheren Steuersatz zu zahlen: 930 Steuerzahler. Unter denen, die diese Gelegenheit ablehnten, war Barney Frank. Er erklärte: „Ich traue der führenden Gesetzgebung und Gouverneur Romney nicht zu, die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ Frank sagte: „Ich werde das Geld selbst spenden.“ Wie bitte?! Wohltätigkeitsorganisationen können Geld besser ausgeben als die Regierung, die von Natur aus weniger effizient und teurer arbeitet als private Wohltätigkeitsorganisationen?

Der Demokratische Senator Howard Metzenbaum aus Ohio, er diente 1974 und von 1976 bis 1995, war ein weiterer Steuerunterstützungs-Demokrat, der nicht besonders scharf darauf war, mehr Steuern zu zahlen, als nötig. Nach seiner Pensionierung zog der wohlhabende Metzenbaum jedoch nach Florida, ein Staat, der im Gegensatz zu Ohio ohne Erbschafts- oder Einkommensteuern ist (no estate or personal income taxes). Dies sparte ihm Millionen. (Unter einer Weltregierung unter einer Schönen Neuen Weltordnung wird es solche Schlupflöcher natürlich nicht geben.)

Elizabeth Edwards, die Frau des Demokraten John Edwards, sagte im Wahlkampfjahr 2004, daß reiche Politiker wie ihr Mann „Charakter“ zeigen, wenn sie durch die Unterstützung von höheren Steuern gegen das finanzielle „Interesse“ stimmen.

Dies ist der gleiche John Edwards, der als Strafverteidiger große Ausgleichszahlungen (jury awards — wahrscheinlich jene Zilliardenprozesse, bei denen beispielsweise ein Kunde bei McDonalds ein Haar in der Suppe findet, mit dem er sich versehentlich beinah hätte strangulieren können) durchsetzen konnte und, um das Geld anzunehmen, ein eigenes Sub-Unternehmen schuf, damit er das Geld nicht als Einkommen sondern als Dividende erhält. Völlig legal. Aber dies erlaubte Edwards, so in etwa 600.000 Dollar an Arbeitgeberbeiträgen zur Krankenversicherung (Medicare payroll taxes) zu umgehen.

Demokraten wie Senator John Kerry aus Massachusetts fluchen über die Bush-Steuersenkungen, die reiche Leute — wie er selbst — „nicht brauchen“ und um die sie „nicht gebeten haben“. In Rhode Island muß auf Yachten, die in diesem Bundesstaat angemeldet sind, keine Mehrwertsteuer gezahlt werden — vorausgesetzt, daß das Boot überwiegend in Rhode Island im Einsatz ist. (Ein weiterer Grund für eine Weltregierung — Yachten für alle.) Massachusetts ist nicht so verständnisvoll. Dieser Staat verlangt eine Mehrwertsteuer und jährliche Verbrauchssteuern (a sales tax and annual excise taxes). Die Leute sagen, daß Kerry und seine 23-Meter-Yacht (75-foot) öfter in Massachusetts als in Rhode Island zu sehen sind. Die Buchhalter sagen, daß der wohlhabende Yachtbesitzer fast 500.000 Dollar an Steuern umgehen kann, wenn er sein Boot in Rhode Island anmeldet — was er auch tat. Alles lief gut, bis eine New Yorker Zeitung die Geschichte aufschnappte und Kerry sich „freiwillig“ bereit erklärte, die Massachusetts-Steuern zu zahlen — während er weiterhin darauf bestand, daß er sie nicht wirklich zahlen müßte.

Demokraten wie der verstorbene Ted Kennedy unterstützen die Erbschaftssteuer (estate tax). Und warum auch nicht? Die Kennedy-Familie überträgt Vermögen von Generation an Generation durch Kartelle (trusts), die eben jene Erbschaftssteuer umgehen, die Kennedy dem Reichtum der anderen aufzwingen will. (Irgendwo muß das Geld ja schließlich herkommen.)

Sollten reiche Steuererhöhungs-Unterstützer wie Warren Buffett nicht bereit sein, eher mehr als weniger Steuern zu zahlen? Sogar eine von Buffetts Gesellschaften ficht die Steuerforderungen gegen sie an.

Steuererhöhungs-Demokraten wie der MSNBC-Prediger Al Sharpton verdienen in der Ruhmeshalle der Unverschämtheit einen ganz besonderen Flügel ganz für sich allein. Sharpton allackiert die Steuersenkungen der Bush-Ära und will, daß „die Reichen“ mehr zahlen. Sharpton gibt knapp eine Viertel Million Dollar als Einkünfte aus seiner Gemeinnützigkeit an. Zusammen mit seinem geschätzten Sendergehalt liegen die Einnahmen des „Bürgerrechts-Führers“ wahrscheinlich bei ordentlichen 500.000 Dollar. Nicht schlecht für einen Kerl, der vor nicht allzu langer Zeit ein Volksverhetzer aus Harlem mit Gold-Medaillon und Velours-Jogginghose war, der dadurch berühmt wurde, daß er in einem erfundenen Vergewaltigungs-Fall die Rassen-Karte spielte.

Laut New York Post schuldet Sharpton Steuern — staatlich und bundesstaatlich — in Höhe von insgesamt 3.500.000 Dollar. Wie viel müßte Sharpton verdienen, um 3.500.000 Dollar an staatlichen und lokalen Steuern ansammeln zu können? Wie viel Nerven hat ein Kerl, der eine halbe Mille macht, im Fernsehen aufs Podium zu steigen und höhere Steuern für Reiche zu fordern, wenn sein eigener effektiver Steuersatz 0 Prozent beträgt?

Fragen Sie Sharpton. (Erinnert irgendwie an  Christian Wulff  den Grünen Steuerexperten Cem Özdegier, der folgendermaßen erklärte, warum er keine Steuern zahlte: „Ich habe mein Geld netto für brutto genommen.“)

Hier finden Sie den Originalartikel, Democratic Tax Hypocrisy.

Als Zugabe Al Sharpton: als Sponti, Marxloher und Realpolitiker (v.l.n.r.)

Wie die Römer

2012/01/10

Ben Shapiro über den real existierenden Sozialismus Italiens.

(Anmerkungen in Klammern)

Ich war letzte Woche mit meiner Frau in Europa. Wir verbrachten ein paar Tage davon in Italien, die meisten in Rom, mit all den touristischen Sehenswürdigkeiten: dem Kolosseum, dem Vatikan, der Spanischen Treppe. Im Wesentlichen fuhren wir die Route der Romreise von Audrey Hepburn in Ein Herz und eine Krone nach.

Und natürlich wollte meine Frau ein Souvenir kaufen. Also besuchten wir die unzähligen römischen Flohmärkte, wo Straßenhändler ihre Waren feilboten: billige Kopien von Geldbörsen, Gemälden, Schmuck. Trotz der Probleme mit dem Euro hat der Dollar einen vergleichsweise schlechten Wert, der aktuelle Wechselkurs liegt bei 1 Euro für 1,30 Dollar, also war alles relativ teuer. Doch die Märkte waren überfüllt, und das aus gutem Grund: Italiens wirkliche Wirtschaft besteht aus jenen Märkten, die nicht in den Büchern auftauchen, wo in bar bezahlt wird.

Einige Ökonomen schätzen, daß der Schwarzmarkt volle 50% der italienischen Wirtschaft ausmacht. Selbst Fodor’s Moderner Reiseführer ist über die schiere Größe dieses Marktes erstaunt: „wenn die höchsten Schätzungen zutreffend sind, ist Italiens Schwarzmarkt etwa so groß wie die gesamte Wirtschaft der Schweiz oder Indonesiens. Würden die geschätzten Zahlen des Schwarzmarktes zum offiziellen BIP hinzugefügt werden, dann würde Italien wahrscheinlich Frankreich, Großbritannien und China überholen und die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt werden.“ Das ist für Italien natürlich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein Problem; 1951 berichtete Time: „Die Erhebung von Steuern ist in Italien ein Katz-und-Maus-Spiel, das von beiden Seiten verstanden wird. Die Italiener geben in ihren Steuererklärungen nur einen winzigen Bruchteil ihres wahres Einkommens an, und im Gegenzug verdreifacht die Regierung automatisch das, was auch immer der Steuerzahler erklärt“.

Es gibt einen Grund, warum der Schwarzmarkt in Italien so groß ist: es ist der einzige Weg, wie man überleben kann. Die Immobilienpreise in Rom sind unerhört hoch, und die Steuern sind noch extremer: der Spitzensatz bei der Einkommensteuer liegt bei 43% und die Körperschaftssteuer beträgt 31,4%. Es gibt auch eine 20% Mehrwertsteuer. Kein Wunder, daß in Italien so viele Betriebe nicht jeden Tag öffnen — wozu die Mühe, wenn Sie dafür, daß Sie das Gesetz achten, von der Regierung in Form von konfiskatorischen Steuern bestraft werden?

Und doch kann Italien seinen massiven Sozialstaat nicht bezahlen. Italiens Schuldenquote beträgt jetzt 120%. Das Durchschnittsalter liegt bei weit über 40, und eine neue Generation von Kindern ist nicht auf dem Weg. Rom ist zu einem wunderschönen Relikt geworden, nicht nur in der Architektur, sondern in der Bevölkerung.

Während wir in Italien waren, mußte die Regierung eine Sparmaßnahme in Höhe von 33.000.000.000 Euro durchdrücken; in dieser Woche, waren sie lediglich in der Lage, 8.500.000.000 Euro durch Anleiheverkäufe einzunehmen. (Im TAGESSPIEGEL liest sich das so: „Die Versteigerung langjähriger Anleihen füllte Italiens Kassen mit mehr als sieben Milliarden Euro. Damit wurde das angestrebte Volumen von 5,0 bis 8,5 Milliarden Euro erreicht. Für die zehnjährige Anleihe mussten die Geldgeber aber mit einem Zins von 6,98 Prozent belohnt werden. Er lag damit unter dem im November erreichten Rekordhoch von 7,56 Prozent, aber klar über dem Marktzins für deutsche Bundesanleihen von knapp 1,9 Prozent. Bei dreijährigen Anleihen fiel der Zins von 7,89 auf 5,62 Prozent.“ Alles klar?)

Die Regierung versenkte außerdem ihre an die Inflation gekoppelten Rentenzahlungen, was bedeutet, daß die Senioren laut Reuters eine „Einkommenskürzung“ hinnahmen — obwohl diese Senioren nur dafür bezahlt werden, herumzusitzen und Espresso zu trinken. Doch jetzt werden Anreize geschaffen, damit Arbeitnehmer bis 70 beschäftigt bleiben, und im Jahr 2018 soll das Rentenalter auf 66 angehoben werden. Die italienische Regierung erhöhte außerdem wieder einmal die Steuern, dieses Mal in Form einer 1,5 prozentigen Steuer auf Geld, das nach Italien zurückfließt; und die Regierung will die Mehrwertsteuer um weitere 2% erhöhen. Steuererhöhungen sind offensichtlich die Lösung für ein Steuersystem, das die Menschen in eine Schattenwirtschaft treibt. Das neue Motto der italienischen Regierung lautet: Veni, vidi, tributarium.

Doch niemand zahlt den Tribut. Als die Regierung die neuen Maßnahmen durchdrückte, wußte sie, daß sich niemand daran halten würde. Die New York Times berichtete diese Woche:

Erst kürzlich stand Maurizio Compagnone, ein Mitarbeiter der italienischen Steuerbehörde, eines Morgens in einem Klassenzimmer vor den Schülern der Mittelstufe, hier, in einem grünen Viertel, und predigte die Tugenden des Steuerzahlers.

„Ihr mögt vielleicht denken: ‚Ich bin 13, warum sollte ich mich um die Steuern kümmern?'“, sagte er mit ernster Begeisterung, während die Schüler zusahen, leicht gelangweilt. „Aber ihr könnt einen Schritt in die richtige Richtung gehen. Ihr könnt das Verhalten der Menschen um euch herum ändern, eurer Eltern und Freunde.“

„Und die Kinder werden sie führen“, scheint die Philosophie der italienischen Regierung zu sein. Bloß daß es keine Kinder gibt, und daß die Italiener verhungern würden, wenn sie sich den Gesetzen der Regierung fügen würden. (Die 61.000.000 Italiener haben andere Mäuler, die gestopft werden wollen: „In Italien beziehen fast 500.000 Menschen ihr Gehalt aus der Politik: 180.000 als Parlamentarier, Regional-, Provinz-, Gemeinde- und Bezirksräte; der Rest als Berater und Mitarbeiter dieser Räte“.)

Was macht also ein armer Italiener? Zur Arbeit gehen, und die Regierung sich selbst überlassen. Ich habe noch nie so viele erwerbstätige Arme wie in Italien gesehen. Wo Los Angeles‘ verarmte Gegenden Treffpunkte für Drogendealer und Banden sind, scheint es in Rom blühende Märkte zu geben, wo Gauner zu überhöhten Preisen Kunstdrucke der Stadt verkaufen, und wo die Polizei wegschaut.

Meine Frau und ich kauften ein paar Bilder von einem netten jungen Mann, der uns sagte, er wäre ein Kunst-Student. Wir haben wahrscheinlich zu viel dafür bezahlt, und er war wahrscheinlich kein Kunst-Student — als ich fünf Minuten später zurückkehrte, um ihn nach dem Weg zu fragen, war der junge „Künstler“ in der Nacht verschwunden. Aber was solls? Zumindest hat er etwas verkauft. Ich werde die Bilder noch rahmen, und ich werde sie aufhängen. Und besser das Geld bleibt bei ihm, statt an einen 65-jähriger Rentner zu gehen. Wenn Italien Glück hat, wird er das Geld verwenden, um einen Hausstand zu gründen und zu heiraten — Italiens Katholizismus bedeutet, daß die Menschen, im Gegensatz zu Großbritannien oder den Niederlanden, immer noch heiraten — und ein paar Baby-Italiener in die Welt setzen, die Papas unternehmerisches Geschick dann nutzen werden, um Waren und andere Dienste zu schaffen, die andere kaufen wollen.

Die Lektion für die USA ist klar: egal wie hart die Regierung gegen Steuerhinterzieher und Schwarzarbeiter vorgeht, werden solche Aktivitäten mit einem wachsenden Gouvernantenstaat nur zunehmen. Wenn wir ein funktionierendes System wollen, müssen wir die Menschen an diesem System beteiligen, indem wir das schützen, was sie leisten und verdienen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Doing As the Romans Do.