Archive for the ‘Spionage’ Category

Meistens vertuscht: Israels aggressive Spionage in den USA

2014/06/06

Jeff Stein über die Strohmänner israelischer Nachrichtendienst und amerikanischer Nachrichtendienst.

Israel’s Aggressive Spying in the U.S. Mostly Hushed Up

8. Mai 2014 — Als der Sicherheitstrupp (the security detail) der nationalen Sicherheitsberaterin des Weißen Hauses, Susan Rice, am Dienstagabend ihre Jerusalemer Hotelsuite bezüglich Wanzen und Eindringlingen freigab, dachten sie womöglich an einen Überraschungsgast im Zimmer von Vizepräsident Al Gore vor 16 Jahren: Ein Spion in einem Luftschacht.

Laut einem ehemaligen leitenden US-Nachrichtendienstmitarbeiter (intelligence operative) hörte ein Agent des Secret Service, der in Gores Bad einen Moment der Einsamkeit genoß, bevor der Vizepräsident (Veep) eintraf, ein metallisch kratzendes Geräusch. »Der Secret Service hatte [Gores] Zimmer zuvor gesichert und alle gingen, bis auf einen Agenten, der beschloß, einen lange Zeit auf dem Klo (pot) zu verbringen«, erinnerte sich der Funktionär (operative) für NEWSWEEK. »Das Zimmer war also völlig ruhig, er dachte einfach nur an seine Zehen (he was just meditating on his toes), und er hörte ein Geräusch in der Entlüftung. Und er sieht, wie die Entlüftungshalterung von innen bewegt wird. Und dann sieht er einen Mann, der dabei ist, aus der Entlüftung in den Raum zu steigen.«

Griff der Agent nach seiner Waffe? Nein, sagte der ehemalige Nachrichtendienstmitarbeiter mit einem leisen Lachen. »Er hüstelte und der Mann ging zurück in die Entlüftung.« (Anm.: Warum sollte eine Marionette einer anderen ein Auge aushacken?)

Für manche ist der Vorfall eine Metapher für die nichtöffentlichen Beziehungen (behind-closed-doors relations) zwischen Israel und Amerika, die bestenfalls »Freinde« (»frenemies«) sind. Die dreiste Eskapade in der Entlüftung »überschritt die Grenze« des akzeptablen Verhaltens zwischen befreundeten Nachrichtendiensten — doch weil es Israel war, wurde es von US-Offiziellen schnell vertuscht.

Trotz schriller Dementis diese Woche von israelischen Offiziellen ist Israel laut Offiziellen des US-Nachrichtendienstes und Quellen aus dem Kongreß dabei ertappt worden, seit Jahrzehnten aggressive Spionageoperationen gegen amerikanische Ziele durchzuführen. Und sie tun es weiterhin. Sie werden nur nicht allzu häufig verhaftet.

Wie NEWSWEEK am Dienstag berichtete, erklärten amerikanische Offizielle der Gegenspionage Mitgliedern des »Komitees für juristische Verfahren des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten« (»United States House Committee on the Judiciary«) und des »Komitees für Auswärtige Angelegenheiten« (»Foreign Affairs committee«) Ende Januar, daß Israels aktuelle Spionagetätigkeiten in Amerika »ohne Konkurrenz und ungehörig« seien und weit über die Aktivitäten der anderen engen Verbündeten hinausgehen, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Japan.

»Sie ist seit Jahren extensiv«, erklärte ein ehemaliger Spitzenfunktionär der US-Sicherheit NEWSWEEK am Mittwoch, nachdem unter anderen israelischen Spitzenfunktionären der israelische »Minister für Nachrichtendienstliche Angelegenheiten« (»Intelligence Affairs Minister«) Yuval Steinitz den NEWSWEEK-Bericht »unmißverständlich« bestritt und sagte, daß Israel alle Spionageoperationen in den USA beendete, nachdem Jonathan Pollard im Jahr 1987 wegen Spionage für Israel verurteilt wurde. In den israelischen Medien wurde ein anonymer Offizieller mit den Worten zitiert, die Schilderung von NEWSWEEK »hätte einen Hauch von Antisemitismus«.

Doch ein ehemaliger US-Nachrichtendienstmitarbeiter, der mit der israelischen Spionage vertraut ist, lehnte den Antisemitismusvorwurf ab. »Es gibt eine kleine Gemeinde ehemaliger CIA-, FBI- und Militärleute, die diese Schilderung verarbeitet (worked) haben und die Geschichte [von NEWSWEEK] absolut bejubeln«, sagte er. »Nicht einer von ihnen ist antisemitisch. Es hat in der Tat nichts mit Antisemitismus zu tun. Es hat nur damit zu tun, warum [Israel] mit Samthandschuhen angefaßt wird — wenn es Japan oder Indien wären, die es auf diesem Niveau tun, wäre es unverschämt.«

Zwei ehemalige Spitzenfunktionäre der Spionageabwehr erklärten NEWSWEEK, daß sich das FBI ab Mitte der 1990er-Jahre, nachdem Israel im Zuge der Pollard-Affäre versprach, die Spionage in den USA einzustellen, regelmäßig gezwungen sah, israelische Diplomaten aus Washington zur Schelte herbeizuzitieren. Einer sagte, daß die Israelis in dem Jahrzehnt nach 9/11 mehrere »Dutzend« Mal herbeizitiert wurden und ihnen befohlen wurde »aufzuhören« (»cut and shit«), wie es ein ein ehemaliger Spitzenfunktionär des FBI ausdrückte. Doch als »Verbündete« kamen die Israelis fast immer mit lediglich einer Warnung davon. (Anm.: Wäre der Filmproduzent Arnon Milchan nicht eine interessantere Geschichte als Jonathan Pollard?)

Doch egal, wie streng der Vortrag des FBI war, der in der Regel persönlich dem leitenden nachrichtendienstlichen Vertreter der Botschaft zugestellt wurde — die Israelis blieben ungerührt, sagte ein anderer ehemaliger Spitzenfunktionär des Nachrichtendienstes. »Sie können einen Israeli nicht in Verlegenheit bringen«, sagte er. »Es ist einfach unmöglich, sie in Verlegenheit zu bringen. Sie fassen sie auf frischer Tat und sie zucken mit der Schulter und sagen: ›Gut jetzt, sonst noch was?‹«

Immer auf der Lauer war laut einem ehemaligen Offiziellen des Nachrichtendienstes die mächtige »israelische Lobby« — das Netzwerk der Freunde Israels im Kongreß, die Industrie und aufeinanderfolgende Regierungen, Republikaner und Demokraten, bereit, jedem wahrgenommenen Affront seitens der US-Sicherheitsfunktionäre zu widersprechen. Ein ehemaliger Spionageabwehrspezialist erklärte NEWSWEEK, er riskierte, sich Israels Zorn allein dadurch zuzuziehen, indem er für amerikanische Offizielle, Geschäftsleute und Wissenschaftler, die sich für Tagungen und Konferenzen nach Israel aufmachten, regelmäßig
Sicherheitsunterweisungen anbot.

»Wir mußten sehr vorsichtig sein, wie wir amerikanische Offizielle warnten«, sagte er. »Wir erhielten regelmäßig Anrufe von Kongreßmitgliedern, die sich über Sicherheitswarnungen zu Reisen nach Israel empörten. Und sie hatten unser Budget. Wenn … der Direktor der CIA einen Anruf von einem empörten Kongreßabgeordneten bekommt — ›Was sind diese Sicherheitsunterweisungen, die Sie geben? Was sind diese Warnungen vor Bedrohungen auf hoher Stufe zu Reisen nach Tel Aviv, die Sie geben? Das ist empörend‹ — er muß gut aufpassen. Es gab immer diese politisch delikaten Angelegenheiten, derer man sich bewußt sein mußte.«

Die jährliche Übung, in der das Außenministerium Sicherheitsprofile über fremde Länder veröffentlicht, verursachte den Nachrichtendiensten riesige Kopfschmerzen, fügte er hinzu. »Die jährliche Bewertung der Bedrohung für die US-Botschaft und Konsulate [in Israel], das war immer eine große Debatte«, sagte er. »Die Nachrichtendienste pflegten immer, auf die höchste Bedrohungsstufe zu drängen, während das Außenministerium zu sagen pflegte: ›Das wird nicht sehr gut rüberkommen (go over), wir können diese Art von Bewertung nicht geben, weil es hinsichtlich der Reisewarnungen und Einschränkungen bestimmte Konsequenzen geben wird.‹ Es war immer eine große, große Debatte, wie Sie die Bedrohung dort drüben bewerten.«

Doch die Gefahr ist real, sagen er und andere ehemalige Offizielle des US-Nachrichtendienstes, die mit Israels Methoden vertraut sind. Israelische Agenten »verfolgen hochrangige US-Marineoffiziere auf Landgang in Haifa, Offizielle der Raumfahrtindustrie oder Wissenschaftler mit geistigem Eigentum, überall. Das ist für die Gemeinschaft schon immer eine große Sorge gewesen.«

In den Staaten versuchen israelische Offizielle und Geschäftsleute andauernd, attraktive amerikanische Ziele zu Israelbesuchen zu locken. Die Vertreter der (Anm.: Waffenentwicklungsbehörde) MAFAT, eine Regierungsbehörde, die das israelische Verteidigungsministerium für seine Rüstungsindustrien einspannt, bereiteten der US-Spionageabwehr große Sorge, sagte einer der ehemaligen Offiziellen des US-Nachrichtendienstes. »Sie waren diejenigen, die uns wirklich große Besorgnis bereiteten. Weil sie einen plausiblen Grund hatten, all diese Konferenzen und Verteidigungseinrichtungen und dergleichen zu besuchen. Es war eine großes Vehikel zur Tarnung für Industriespionage«, sagte er.

»Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer US-Wissenschaftlerin, die auf einer Konferenz war und von einer Gruppe aus [Israel] bearbeitet wurde«, fuhr der ehemalige US-Nachrichtendienstagent fort. »Und diese Wissenschaftlerin, die klug genug war zu erkennen, was sie sah, sagte, es war wirklich unglaublich, wie die Aushorchtechniken (elicitation techniques) eingesetzt wurden — die Einladungen rüberzukommen und das Datendepot (data dump) im Grunde von einer Wissenschaftlerkollegin zu bekommen. Und die Naivität seitens der amerikanischen Wissenschaftler war wirklich verblüffend. Wir sahen das die ganze Zeit.«

Israelische Offizielle waren dreist genug, selbst ihn zu werben (to pitch). Er sagte, daß sich ihm der Handelsattaché der israelischen Botschaft näherte, nachdem er letztens auf einem Treffen der Sicherheitsindustrie in Washington eine Rede hielt. »Er sagte: ›Oh, es war toll, Ihren Hintergrund zu hören, das war eine großartige Rede, die Sie gaben, wie interessant‹, und so weiter. Und ich dachte, jetzt kommt es, jetzt kommt die Werbung (pitch). Und er sagte tatsächlich: ›Haben Sie schon einmal überlegt, rüberzukommen? Wir würden uns freuen, wenn Sie rüberkommen, wir werden alle Ihre Ausgaben zahlen, während Sie drüben sind, wir werden Ihnen die Tour geben …‹ Ich dachte bloß: ›Komm, Jungs, ich bitte euch.‹« (Anm.: Welche Erfahrungen machte auf diesem Gebiet die Redaktion von NEWSWEEK?)

»Ihr Ziel«, fuhr er fort, »ist es, Kontakte zu bekommen, aus den USA und dort rüber zu kommen, und ihnen dann einzuschenken, sie zu bewirten und zu bewerten, um zu sehen, was ihre Schwächen sind. Ich meine, wir hatten da drüben Offizielle der Regierung, denen Drogen angeboten wurden, wie: ›Hey, möchten Sie etwas Gras?‹ Was? Dies sind Offizielle der US-Regierung. Die Drogen und Frauen kommen auf Ihr Hotelzimmer — sie werfen Ihnen alles zu. Egal wie hoch der Offizielle ist.«

Am Mittwoch schmetterte der israelische Nachrichtendienstminister (Intelligence Minister) Yuval Steinitz die Spionagevorwürfe ab und sagte: »Israel spioniert nicht in den USA, wirbt in den USA keine Spione an und betreibt in den USA keine Informationsbeschaffung.« Ebenso sagte der israelische Außenminister Avigdor Liberman, er »würde keiner Spionage in den Vereinigten Staaten zustimmen, weder direkt noch indirekt«. Er bezeichnete die Vorwürfe, die von NEWSWEEK Offiziellen des Nachrichtendienstes zugeschrieben wurden, die den Kongreß informierten, als »bösartig«.

Doch aktuelle und ehemalige Offizielle des US-Nachrichtendienstes standen ihren Mann.

»Es ist wirklich die gesamte Skala, die Sie sich vorstellen können«, sagte ein ehemaliger Offizieller des US-Nachrichtendienstes, der über Jahrzehnte ein bekanntes Gesicht in den Chefetagen mehreren US-Sicherheitsbehörden ist. »Früher waren es französische Studenten, die in die Vereinigten Staaten kamen, als Praktikanten, Sommerbeschäftigte und ähnliches, sie alle hatten einen französischen Offizier der ›Generaldirektion für äußere Sicherheit‹ (›Direction Générale de la Sécurité Extérieure‹, DGSE), dem sie in der Botschaft Bericht erstatten mußten«, sagte er. »Ähnliche Dinge geschehen in Bezug auf die Israelis … [die] in den Vereinigten Staaten viele israelische Reisende haben.«

Solche Pauschalvorwürfe machen die Verteidiger Israels wütend, die darin diesen »Hauch von Antisemitismus« erkennen. Aktuelle und ehemalige Offizielle des US-Nachrichtendienstes, die Pollards vorzeitige Entlassung ablehnten, wurden ebenfalls des Antisemitismus beschuldigt.

Die hohe Zahl junger Israelis, die ihre Besuche in den USA überziehen, sind ein wunder Punkt in Israels Drängen (drive), von der »US-Visum erforderlich«-Liste zu kommen. Ein weiterer ist Israels Unterlassen, verlorene und gestohlene Pässe regelmäßig nicht an Interpol zu melden. Ein größeres Problem ist Israels rauhe Behandlung von arabischen Amerikanern und propalästinensischen Aktivisten, die nach Israel reisen. Quellen im Kongreß zufolge hat sich aber auch die israelische Jagd auf US-militärische, wissenschaftliche und industrielle Geheimnisse als eine große Hürde — wenn nicht als die größte Hürde — bei der Normalisierung im Bereich Visa erwiesen.

Ein ehemaliger Kongreßberater erklärte NEWSWEEK: »Ich war in dieser Unterrichtung — dort waren einige« über israelische Spionage durch Offizielle der US-Sicherheit im Jahr 2013. »In der Unterrichtung, in der ich war, waren leitende Mitarbeiter für auswärtige Angelegenheiten, das gesamte Komitee und der Unterausschuß … Justiz, Republikaner und Demokraten und der Führungsstab. Ich glaube nicht, daß es dort irgendjemand gab, der nicht für ein Mitglied arbeitete, das nicht leidenschaftlich und öffentlich Pro-Israel war«, sagte er.

»Und danach sagten wir: ›Auf keinen Fall. Das darf doch wohl nicht wahr sein.‹« Die Beweise der israelischen Spionage waren überwältigend, sagte er. Das Thema Visumbefreiung war vom Tisch.

»Die Stimmen in dem Raum«, erinnerte sich der Berater, und sagte: »Es geht einfach nicht, daß dies möglich ist.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Israel’s Aggressive Spying in the U.S. Mostly Hushed Up.

Die Geschichte der deutschen Spionage seit dem 11. Jahrhundert

2014/05/09

Michael Shrimpton, der Nachrichtendienstexperte im Auftrag ihrer Majestät, (und ein alter Freund von Nigel Farage, dem Geldpolitikexperten im Auftrag ihrer Majestät) hat ein Buch (vorletzter Artikel auf dieser Seite) über den deutschen Nachrichtendienst geschrieben, darunter eine Instanz namens DVD in einem unterirdischen Stützpunkt in München, die nicht nur für Lockerbie verantwortlich ist, sondern auch für 9/11 und den verschwundenen Flug MH370. Es folgt der Waschzettel.

Spyhunter
von Michael Shrimpton
2014, Paperback, 707 S.
£25.00 – [in den Warenkorb]

IN KÜRZE — MITTE APRIL Die geheime Geschichte des deutschen Nachrichtendienstes. Michael Shrimpton, ein renommierter Rechtsanwalt und Nachrichtendienstspezialist mit tiefen Quellen im Pentagon, der CIA und anderswo, hat eine faszinierende alternative Sicht zur Spionagegeschichte vom 11. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschrieben. Von den Exzessen des Vorsitzenden Mao bis zu den Methoden, die seine Nachfolger heute anwenden, um auf prominente Personen abzuzielen, die in Europa, Amerika und Australien politische und finanzielle Meinungen gestalten.

Spyhunter Michael Shrimpton

Und hier, auf AANGIRFAN (nach dem Absatz in roter Schrift), ein Fundstück aus dem »Michael Shrimpton Report« von 2009:

The DVD (German secret service) are the world’s most ruthless, as well as most secretive, intelligence organisation — they conceived, eg, the operational plans for the Brighton Bombing (ingenious but flawed), the destruction of PanAm Flight 103 (conceived in haste and it showed) and 9-11.

Die Seitenadresse für AANGIRFAN, also aangirfan.blogspot, schreibt sich seit dem Umzug am 2. April 2014, als der Zugriff gesperrt wurde, ohne »g«, also aanirfan.blogspot.

Hollywood-Produzent war ein israelischer Atom-Agent

2014/04/10

Yossi Melman über den Mann aus der verschwiegenen Israel-Südafrika-Connection.

Hollywood producer was an Israeli nuclear agent

18. Juli 2011 — Der israelische Geschäftsmann und Hollywoodproduzent Arnon Milchan war ein langjähriger Waffenhändler und israelischer Nachrichtendienstagent, der für Israels angebliches Atomprogramm Ausrüstungsgegensstände kaufte, behauptet eine neue Biografie.

Das Buch »Vertraulich: Das Leben des Hollywoodtycoons Arnon Milchan, der zum Geheimagenten wurde« (»Confidential: The Life of Secret Agent Turned Hollywood Tycoon Arnon Milchan«) von Meir Doron und Joseph Gelman erzählt Milchans Lebensgeschichte von seinen Tagen als Junge in Rehovot bis zu seinen Freundschaften mit israelischen Ministerpräsidenten, US-Präsidenten und Hollywoodstars.

Milchans Dienste für die israelische Sicherheitsindustrie (security industry) sind der Öffentlichkeit bereits bekannt gemacht worden, er hat sie jedoch immer geleugnet oder es abgelehnt, sie anzuerkennen. Dies ist das erste Mal, daß Milchan diese Behauptungen bestätigt, wenn auch indirekt.

Obwohl die Autoren erklären, eine inoffizielle Biografie geschrieben zu haben, stimmte Milchan zu, sich mit ihnen zu treffen, ihre Fragen zu beantworten und ihre Fehler zu korrigieren. Eine der wichtigsten Quellen für das Buch war Israels Präsident Shimon Peres, ein enger Freund von Milchan.

»Ich bin derjenige, der ihn rekrutierte«, wird Peres zitiert.

Dies geschah in den 1960er Jahren, als Peres als stellvertretender Verteidigungsminister diente. Die Beziehung setzte sich in den 1970er Jahren fort, als Peres Verteidigungsminister wurde und Milchan dann als Agent für Lakam anwarb, eine Abkürzung für das sogenannte »Wissenschaftliche Verbindungsbüro« (»Science Liaison Bureau«). Lakam ist der Name einer geheimen Einheit im Verteidigungsministerium, die beauftragt wurde, für das angebliche israelische Atomprogramm Ausrüstungsgegensstände einzukaufen, und zwar technische Teile und Materialien.

Seit ihrer Gründung Mitte der 1950er Jahre wurde die Behörde von Benjamin Blumberg geleitet. Blumberg wurde 1978 von Verteidigungsminister Ezer Weizman entlassen, nachdem die Likud-Partei an die Macht kam. Weizman behauptete, daß Lakam in illegale Geldüberweisungen an verschiedene Stellen involviert war, darunter die Arbeitspartei.

Blumberg war Milchans Freund und nutze ihn wie auch andere israelische Geschäftsleute, um auf der ganzen Welt Strohfirmen und geheime Bankkonten einzurichten, um die Atomanlage in Dimona und andere israelische Sicherheitsindustrien zu finanzieren.

Die Basis für Milchans geheime Aktionen war das Familienunternehmen »Milchan Brothers«, das in Israel bereits seit der Zeit vor der Unabhängigkeit ausländische Chemieunternehmen vertrat. (Anm.: War diese rothschildbürgerische England-Palästina-Achse legal?)

Lakam war eigentlich eine Nachrichtendiensteinheit für technologische und wissenschaftliche Spionage und diente der israelischen Sicherheitsindustrie als eine Art »Diebstahlunternehmer« (»theft contractor«). Neben der Nutzung von Geschäftsleuten ernannte Lakam außerdem wissenschaftliche Attachés in israelischen Botschaften in aller Welt. (Anm.: Wann endeten diese Aktivitäten?) Blumberg wurde nach seiner Entlassung durch Rafi Eytan ersetzt, der seine Dienste weiterhin nutzte.

Milchan operierte jahrelang im Verborgenen, doch Mitte der 1980er Jahre deckte der US-Zoll einen Versuch auf, über Milchans kalifornisches Unternehmen Milco „Schalter“ zu schmuggeln — Geräteteile, die sowohl für medizinische Zwecke als auch für die Herstellung von Kernwaffen verwendet werden können. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Richard Kelly Smyth, wurde verhaftet und gegen Kaution freigelassen. Er floh bald kurz darauf aus dem Land.

Smyth wurde als flüchtig erklärt und fand laut einigen Berichten Zuflucht in Israel. Im Jahr 2001 wurde er in Spanien gefangengenommen und in die Vereinigten Staaten zurückgebracht, wo er verurteilt und inhaftiert wurde. Das FBI startete eine Untersuchung von Milchans Angelegenheiten, doch er ist nie angeklagt worden.

Laut dem Buch rief Milchan gleich nach dem Fiasko mit den »Schaltern« seinen Freund Peres an, der damals Premierminister war und bat um Hilfe im Umgang mit der Regierung Reagan. Milchan wird in dem Buch mit den Worten zitiert, daß er alles für den Staat Israel tat und für seine Dienste niemals Geld erhielt. (Anm.: Für die Dienste nicht, aber für die Geschäfte.)

Hier finden Sie den Originalartikel, ‚Hollywood producer was an Israeli nuclear agent‘.

Zwei Jahre später legt HAARETZ nach und klammert die Israel-Südafrika-Connection erneut aus:

Haben Hollywood-Bonzen Israel in den 1970er und 80er Jahren geholfen, Waffen zu kaufen?

Did Hollywood bigwigs help Israel buy arms in the 1970s and '80s?

21. November 2013 — Hollywood ist immer auf der Suche nach großen Geschichten und am kommenden Montag wird es die pikanten Einzelheiten erfahren, wie ein Produzent, der in Hollywood arbeitet, seit Ende der 1970er Jahre ein Doppelleben als Waffenhändler und israelischer Nachrichtendienstagent führte.

Arnon Milchan, der israelische Produzent von Hits wie »Fight Club«, »Pretty Woman« und Hunderten weiterer Filme, öffnet sich zum ersten Mal über seine Beteiligung an illegalen Waffenbeschaffungsgeschäften für Israel und seine Förderung des angeblichen Atomprogramms des Landes.

Der Film-Tycoon setzte sich mit der israelischen Journalistin Ilana Dayan zur Staffelpremiere ihres Gegenwartsmagazins »Uvda« (»Fakt«) zusammen und diskutierte seine Bemühungen, Hollywoodkollegen an seiner Arbeit für Israels Verteidigungsministerium zu beteiligen. Die Sendung der Mediengesellschaft »Keshet« ist für Montag, den 25. November auf Israels Sender ARUTZ 2 geplant.

Dies ist nicht das erste Mal, daß Milchans Rolle in israelischen Waffengeschäften und Nachrichtendiensten auftaucht: Erst vor zwei Jahren veröffentlichten die Autoren Meir Doron und Joseph Gelman ein Buch mit dem Titel »Vertraulich: Das Leben des Hollywoodtycoons Arnon Milchan, der zum Geheimagenten wurde« (»Confidential: The Life of Secret Agent Turned Hollywood Tycoon Arnon Milchan«), das behauptete, daß Milchan ein Agent (operative) für Israels »Amt für Wissenschaftsbeziehungen« (»Bureau of Scientific Relations«) war. Die Behörde, geleitet von den führenden Nachrichtendienstlern (spy-masters) Benjamin Blumberg und Rafi Eitan, sammelten Informationen für geheime Verteidigungsprogramme, darunter Israels angebliches Atomprogramm. Die Behörde wurde im Jahr 1986 geschlossen, nachdem Jonathan Pollard wegen Spionage für Israel verhaftet wurde.

Der »Uvda«-Bericht enthält jedoch einige schockierende neue Details über Milchans Arbeit, darunter Behauptungen, daß andere Hollywoodbonzen (Hollywood bigwigs) wie der legendäre, verstorbene Regisseur Sydney Pollack und mindestens ein oscarprämierter Schauspieler in seiner Arbeit für Israel eine Funktion hatten.

Der Bericht zeigt, daß Pollack, der 2008 starb, für Israel in den 1970er Jahren Waffen und andere militärische Ausrüstungsgegenstände kaufte. Auf Dayans Frage, ob Pollack die Einzelheiten der Geschäfte kannte, antwortete Milchan: »Pollack kannte sie, aber ich wollte ihn nicht erschrecken, weil er Amerikaner ist … Er hätte auch ›Nein‹ sagen können. Er sagte viele Male ›Nein‹, aber er sagte auch viele Male ›Ja‹.«

Milchan erzählt Dayan auch, daß er zumindest einen namhaften Schauspieler nutzte, um den US-Wissenschaftler Arthur Biehl — ein Experte für Atomwaffen und ein Mitentwickler der Wasserstoffbombe — zu einem Treffen zu locken. Laut dem Bericht lud Milchan Biehl unter dem Vorwand in die Wohnung des Schauspielers ein, daß der Schauspieler wissenschaftlichen Rat für ein Projekt suchte, an dem er arbeitete.

Milchan sagte, er dachte Biehl würde kooperieren: »Jeder, der in Kalifornien lebt, ist ein ›Star-Fi***r …‹ Sie hören ›Star‹ … sie kommen angerannt.«

Der Produzent vertraute Dayan außerdem an, daß sein Doppelleben nicht immer leicht war, insbesondere dann, wenn er sich wirklich dem Filmemachen widmen wollte. »Ideologisch wollen sie in Hollywood nicht mit einem Waffenhändler arbeiten«, sagte er. » [Sie arbeiten nicht gerne] mit jemandem, der davon lebt, Maschinengewehre und Töten zu verkaufen. Antatt mit jemandem über ein Drehbuch zu sprechen, mußte ich eine halbe Stunde lang erklären, daß ich kein Waffenhändler bin …«

Milchan fuhr fort: »Wenn die Leute wüßten, wie oft ich für mein Land mein Leben riskierte, wieder und wieder. Und plötzlich [muß ich] mich verteidigen: ›Ich bin kein Waffenhändler, ich verkaufe keine Waffen, ich verkaufe keine Raketen.‹ Ich hätte mir bewußt sein sollen, was ich durchmache — und sagen sollen: ›F**k dich.‹ Weißt du was, ich tat es für mein Land und ich bin stolz darauf.« (Anm.: Ob er auch Dialoge für Kriegsdramen schreibt?)

In der Sendung werden auch Robert De Niro, Russell Crowe, Ben Affleck und andere Hollywoodgrößen interviewt.

Milchans Firma »New Regency« arbeitet derzeit an vier Filmen, deren Veröffentlichung für 2013-14 geplant ist, darunter die Sintflutgeschichte »Noah« des Regisseurs Darren Aronofsky mit Russell Crowe, Emma Watson und Anthony Hopkins.

Hier finden Sie den Originalartikel, Did Hollywood bigwigs help Israel buy arms in the 1970s and ’80s?

Weitergabe von Atomwaffen: Israel laut CIA-Bericht schuldig

2013/05/16

Wayne Madsen über Atomwaffenbeschaffungskriminalität.

(Bildmaterial von Jim W. Dean.)

CIA Report: Israel Guilty of Nuclear Proliferation
Freiheit-für-Pollard-Demonstranten

Der israelische Spion Jonathan Pollard spielte bei der Weitergabe von Atomwaffen eine Schlüsselrolle

Weiterverbreitung bitte mit Link zu www.strategic-culture.org

13. Januar 2013 — Es ist klar, daß sich das Weiße Haus Mitte Dezember vergangenen Jahres für Chuck Hagel, den ehemaligen Republikanischen Senator für Nebraska, als Verteidigungsminister entschieden hatte.

Die amerikanische Nachrichtendienstgemeinschaft und das Verteidigungsestablishment sollten sich eine Strategie ausdenken, um die erwartete US-Opposition der Israel-Lobby gegen die Nominierung des israelkritischen Hagel zu bekämpfen.

Die Pro-Hagel-Kreise brauchten eine Geheimwaffe gegen die Israel-Anhänger, die betonen würden, daß Hagel für die „besondere Beziehung“ zwischen den Vereinigten Staaten und Israel nicht förderlich wäre.

Es gab keinen besseren Weg, um zu zeigen, daß Israel kein spezieller Verbündeter der Vereinigten Staaten, sondern eine langjährige feindliche nachrichtendienstliche Bedrohung für Amerika wäre, als durch die Freigabe eines großen Teils des CIA-Schadensberichts über die intensive Spionage, die Jonathan Jay Pollard, der ehemalige Spion des Nachrichtendienstes der US-Marine, im Namen Israels durchführte.


Jonathan Pollard stiehlt Dokumente

Die Freigabe des lange als geheim eingestuften Pollard-Berichts erfolgte am 16. Dezember 2012. Erste substantielle Medienmeldungen über den Bericht folgten allerdings erst rund um den 26. Dezember.

Die jüdischen Medien, darunter YESHIVA WORLD, TABLET MAGAZINE und JEWISH WEEK, behaupteten, daß der Bericht nur zeigte, daß Pollard als geheim eingestufte Informationen über arabische und sowjetische militärische Fähigkeiten offenlegte, ignorierte aber die Tatsache, daß Pollard die Natur der US-Geheimdienstquellen und die Methoden zur Beschaffung solcher Informationen offenlegte, wodurch Zivilpersonen und Militärpersonal der Vereinigten Staaten in extreme Gefahr gerieten.

Explosiv in dem freigegebenen Bericht ist Pollards Engagement in einem als hochgeheim eingestuften israelisch-südafrikanischen Programm zum Testen einer Atomwaffe im Südatlantik / Südindischen Ozean im September 1979.

Das Gutachten namens „Pollard Damage Assessment“ wurde vom „Foreign Denial and Deception Analysis Committee“ des DCI (Director of Central Intelligence) vorbereitet und am 30. Oktober 1987 ausgestellt.

Der Bericht zeigt zum ersten Mal, daß Pollard seine Arbeit als Wachoffizier des Nachrichtendienstes der US-Marine im selben Monat begann, als Israel und Südafrika, eventuell mit der finanziellen Unterstützung von Taiwan, im Südatlantik / Südindischen Ozean, nahe der südafrikanischen Prinz-Edward-Inseln, eine Atombombe zündeten.

Die nicht geschwärzte Schadensbewertung liefert auch Informationen über Pollards Spionagearbeit für Südafrika, bevor oder während er zur gleichen Zeit für Israel spionierte.

Pollards Spionage für Israel und Südafrika belegt, daß er eine Schlüsselrolle dabei spielte, höheren US-Geheimdiensträngen fehlerhafte Informationen über die Atomtests zu liefern. Pollards Mission war klar: Sein israelisches Führungspersonal wollte, daß die Details über die Atomtest geheim gehalten werden.

1602
Vela-Satellit-Aufzeichnung des „Doppelblitzes“ vom südafrikanischen / israelischen Atomtest.

Wenn erwiesen wäre, daß Israel südafrikanische Sanktionen verletzen würde, hätte das „Symington Änderungsgesetz“ („Symington Amendment“) erforderlich gemacht, daß die Vereinigten Staaten alle militärischen und wirtschaftlichen Hilfen für Israel streichen. Selbst die mächtige jüdische Lobby wäre nicht in der Lage, US-Recht zu umgehen.

Der Bericht beschreibt Pollards Arbeit im September 1979 im „Büro des nachrichtendienstlichen Außendienstes der Marine“ („Navy Field Operational Intelligence Office“, NFOIO) in Suitland, Maryland, außerhalb von Washington, D.C.:

„Im September 1979 begann er seine Arbeit als ein nachrichtendienstlicher Recherchespezialist (Intelligence Research Specialist), der dem ‚Marine-Informationszentrum für die ozeanische Überwachung‘ (‚Naval Ocean Surveillance Information Center‘, NOSIC) des ‚Büros des nachrichtendienstlichen Außendienstes der Marine‘ (‚Navy Field Operational Intelligence Office‘, NFOIO) zugeordnet war.“ Der Bericht stellt auch fest, daß Pollard im selben Monat des südafrikanisch-israelischen Atomtests „zugab, daß er ein heimliches Treffen mit dem südafrikanischen Verteidigungsattaché besuchte“.

Im Juli 1980 gestand Pollard seinen Vorgesetzten, daß er über seine Kontakte mit dem südafrikanischen Nachrichtendienst log. Dieses „Zugeständnis“ diente allerdings der Vertuschung dessen, was Pollard über den erfolgreichen Atomtest im Vorjahr wußte.

Dies war, nachdem Pollard und vermutlich andere israelische Maulwürfe die US-Nachrichtendienste glauben machten, daß der — in der Regel mit einer Atomexplosion verbundene — Doppelblitz, der am 22. September 1979 von den optischen Sensoren des sogenannten Bhangmeters am US-Nukleardetektor-Satelliten VELA 6911 erfaßt wurde, als er sich in einer Höhe von einem Drittel der Entfernung zum Mond auf seiner Umlaufbahn über dem Südatlantik bewegte, nichts weiter war als ein Meteor, der in die Atmosphäre eintritt oder ein anderes natürliches Ereignis.

Pollard wies nicht auf einige wichtige Indikatoren hin, die dazu geführt hätten, daß die US-Geheimdienste ihre Aufmerksamkeit am 22. September 1979 auf die Gewässer um Südafrik gerichtet hätten.

Die gesamte südafrikanische Marine wurde für die ganze Woche rund um den 22. September in Alarmbereitschaft versetzt und für die Marinestützpunkte Simonstown und Saldanha wurden in derselben Woche strenge Sicherheitsvorkehrungen angeordnet, doch Pollard saß auf den Informationen und torpedierte während der schicksalhaften Woche wahrscheinlich Analyseberichte von Mitarbeitern über Operationen im Südatlantik / Südindischen Ozean.

Es ist klar, daß gewisse nachrichtendienstliche Kreise in der US-Marine begannen, die CIA mit falschen Erkenntnissen über den nuklearen Doppelblitz zu füttern. Die CIA beschloß, das Unternehmen MITRE mit der Analyse akustischer Aufzeichnungen zu beauftragen, die durch das „Sound Surveillance System“ (SOSUS) der Marine und das „Air Force Technical Applications Center“ (AFTAC) gesammelt wurden, Überwachungssysteme für akustische Signale mit weniger als ein Hertz, die für SOSUS mithilfe akustischer Anordnungen von Unterwasserschallempfängern synchronisierte (piggybacked) Daten in Bermuda, Wales und Island sammeln.

Die Tests zeigten, daß es im Südatlantik einen 2-4-Kilotonnen-Atombombentest gab, wobei nachrichtendienstliche akustische Aufzeichnungen aus Sonaranordnungen der Marine und Luftwaffe Explosionserschütterungen mit niedrigen Oberschwingungen bestätigten.

Ein normalerweise mit Atomexplosionen verbundener Polarlichtblitz wurde von meteorologischen Stationen auf Norwegens Bouvetinsel, Frankreichs Île de la Possession in den nahe gelegenen Crozetinseln und an der japanischen Station „Showa“ in der Antarktis festgestellt.

1603

Für eine Atomexplosion sprechen auch Informationen, die von der „Defense Intelligence Agency“, dem „Naval Research Laboratory“ und dem „Los Alamos National Laboratory“ gesammelt wurden, darunter — bedingt durch die in Windrichtung der Explosion — erhöhte Strahlenwerte bei Schafen in Westaustralien, Tasmanien und Victoria, sowie ionosphärische Störungen, die vom Radioteleskop „Arecibo“ in Puerto Rico festgestellt wurden.

Jemand in den Reihen des Marinenachrichtendienstes bereitete falsche Nachrichtendienstberichte vor und vertuschte Israels und Südafrikas Beteiligung an einem Atomtest. Einer, der verdächtigt wurde, ist Pollard, dessen Aufgabe es war, an dem Tag, als im Südatlantik der Atomtest durchgeführt wurde, Marineoperationen auf der ganzen Welt zu überwachen.

Pollards frühe Verbindung mit Südafrika, die einige Autoren der Schadensmeldung zu entlarven versuchten, als Israel und das Apartheidregime (Anm.: Das, unter dem es Südafrika etwas besser ging als jetzt?) zur gleichen Zeit bei der Entwicklung von Atomwaffen kooperierten, beschreibt der Bericht wie folgt:

„Die folgenden Faktoren, die bezüglich seiner Beschäftigung bei der Marine ans Licht gekommen sind, zeigen, daß Pollard für den Zugang zu sensiblen Informationen der nationalen Sicherheit ungeeignet war:

— Falsche Behauptungen über die berufliche Qualifikation. Pollard erklärte auf seinem Bewerbungsformular für die Marine fälschlicherweise, daß er einen ‚vorläufigen‘ Magister-Artium-Abschluß (M.A. degree) der ‚Fletcher School of Law and Diplomacy‘ hatte. Darüber hinaus behauptete Pollard in einem Interview mit der ‚Task Force 168‘, die für die Erkenntnisgewinnung aus menschlichen Quellen (HUMINT) zuständig ist, im Februar 1980 fälschlicherweise, einen Magister-Artium-Abschluß zu haben, Afrikaans zu beherrschen, und sich für die Marinereserve beworben zu haben. Zu seinem unmittelbaren NOSIC-Vorgesetzten machte Pollard eine andere weit hergeholte Erklärung: Er sagte, er habe wichtige südafrikanische Kontakte, die ihm wertvolle Informationen könnten, und daß er seit vielen Jahren südafrikanische Bürger kenne, weil sein Vater in Südafrika CIA-Leiter (CIA Station Chief) war.“

Der Bericht stellt auch fest: „Nach seiner Festnahme behauptete Pollard in einer Nachbesprechung, daß er sehr nah dran war, freiwillig Spionage zu begehen, als er mit dem israelischen Marineattaché während eines Austausches nachrichtendienstlicher Erkenntnisse zwischen den USA und Israel im Jahr 1983 ein Gespräch auf Hebräisch führte. Obwohl nicht ganz klar ist, wann Pollard begann, Spionage in Betracht zu ziehen, glauben wir, daß es bereits schon 1980-1981 war.“

1604
Ex-CIA-Direktor Woolsey und Hillary Clinton haben sich beide für Pollards Freilassung eingesetzt. Warum?

Hinsichtlich Israels Gebrauch von Pollard als Spion ist die Zusammenfassung des Schadensberichts überraschend mild. Die Zusammenfassung stellt fest, daß Pollards „kurze, aber intensive Spionagekarriere für Israel von Juni 1984 bis zu seiner Verhaftung am 21. November 1985 dauerte“.

Aber auch andere Abschnitte des Berichts stellen fest, daß Pollard bereits schon 1980-81 in Betracht zog, für Israel zu spionieren.

Andere Teile des Berichts zeigen, daß Pollards Spionage für Israel und Südafrika viel früher begann und daß Pollard auch als Teenager ein engagierter Zionist war, der seine Loyalität zu Israel über die der USA stellte.

Natürlich sind es harte nachrichtendienstliche Erkenntnisse wie diese, die verwendet werden können, um zu zeigen, daß Israel seit langem ein Gegner der Vereinigten Staaten und ein gefährliches Spionagezentrum für antiamerikanische Operationen ist.

Zur Zeit des südafrikanische-israelischen Atomtests setzte die Regierung von Präsident Jimmy Carter gegen Südafrika aktiv militärische Sanktionen durch, die 1977 durch die UN-Resolution 418 verhängt wurden.

Zwei Jahre bevor Pollard vom FBI festgenommen wurde, nachdem er versuchte, in der israelischen Botschaft in Washington politisches Asyl zu suchen, nahm das FBI in New York den südafrikanischen Flottenadmiral Dieter Gerhardt und seine ostdeutsche Frau und Spionin Ruth fest — nach einem Hinweis eines sowjetischen Überläufers mit dem Decknamen „Farewell“.

[Hinweis von Jim W. Dean: Das war Wladimir Ippolitowitsch Wetrow (Vladimir Ippolitovich Vetrov; Владимир Ипполитович Ветров; 10. Oktober 1932 – 23 Januar 1985), ein Fang der Franzosen, der später in Botschaften auf der ganzen Welt etwa 250 sowjetische Spione ausmerzte. Dies riß in die sowjetischen Bemühungen ein großes Loch und schuf für die Israelis eine Situation, einzugreifen und ihnen helfen, was sie auch taten. Nachfolgende amerikanische Regierungen haben dies vor dem amerikanischen Volk verborgen, da es die Politik der bedingungslosen Unterstützung eines bewiesenen Feindes enthüllen würde, den unser Kongreß, der vor Unterwürfigkeit übereinander stolpert, finanziell und militärisch unterstützt.]

Gerhardt war der Kommandant der südafrikanischen Marinebasis Simonstown und hatte Zugang zu abgefangenen Nachrichtensignalen aus Südafrikas geheimem Horchposten Silvermine der Nähe von Kapstadt, und die angloamerikanische Nachrichtensignal-Allianz (UKUSA Signals Intelligence Alliance) teilte zu dieser Zeit einige als niedrig eingestufte nachrichtendienstliche Erkenntnisse.

Gerhardts eigenes Eingeständnis, daß er in der militärischen Zusammenarbeit zwischen Südafrika und Israel ein wichtiger Verbindungsmann war, verdeutlicht Gerhardts Rolle als möglicher Verbindungsmann zu Pollard und israelischen Nachrichtendienstaktivitäten in den Vereinigten Staaten. Gerhardt enthüllte später, daß er von dem südafrikanisch-israelischen Atomtest im Südatlantik Kenntnis hatte, der, wie er sagte, den Decknamen „Operation Phoenix“ hatte.

Gerhardts späteres Eingeständnis ergab auch, daß der Atomtest eine „saubere“ Explosion war, ein Indiz dafür, daß Südafrika und Israel eine Neutronenbombe getestet hatten. Israels Besitz von Neutronenbomben ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse des jüdischen Staates.

POPULAR MECHANICS, das inoffizielle Journal der israelischen Lobby zur Entlarvung von Verschwörungen, das jedwede offizielle Beteiligung der US-amerikanischen oder israelischen Regierung an den 9/11-Anschlägen ausschloß, erklärte, daß es keine Atomexplosion gab und daß es Gerhardt Glaubwürdigkeit mangelte.

Der Pollard-Schadensbericht und andere Enthüllungen haben Gerhardts Behauptungen untermauert. Pollard arbeitete sowohl mit den Südafrikanern als auch den Sowjets. Darüber hinaus wurde später festgestellt, daß Israel einige von Pollards Verschlußsachen später mit den Sowjets im Gegenzug für vermehrte Ausreisevisa für Sowjetjuden nach Israel tauschte.

Nachdem Gerhardt in Südafrika zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, und Gerhardts Frau eine 10jährige Strafe erhielt, bot Südafrikas Präsident P. W. Botha im Jahre 1988 einigen Gefangenen eine Amnestie an, darunter Nelson Mandela. Ruth Gerhardt stellte einen Antrag auf Amnestie.

Der Antrag wurde von keinem Geringeren als Richter Richard Goldstone abgelehnt, der selbsternannte Zionist, der gegenüber den israelischen Gräueltaten im Gazastreifen ziemlich extremen Gefühlsschwankungen unterlag. (Anm.: Siehe „Kriegsverbrechen in Gaza: Israel rätselt über Goldstone-Wende“ — lieber SPIEGEL, es wunderten sich bestimmt viele, und ganz bestimmt viele Journalisten, aber bestimmt nicht Israel.) Im Jahr 1988 handelte Goldstone offensichtlich im Auftrag von Israel, um Ruth Gerhardt hinter Schloß und Riegel zu halten.

Im Jahr 1985 begann der israelische Nukleartechniker Mordechai Vanunu, Geheimnisse über Israels Atomwaffenprogramm an die Medien weiterzureichen, darunter die Tatsache, daß südafrikanische Atomwissenschaftler in der streng geheimen israelischen Atomanlage in Dimona in der Wüste Negev häufige Gäste waren. (Anm.: Siehe „The secrets of Israel’s nuclear arsenal revealed“, hier die Übersetzung „Israels Arsenal an Kernwaffen: Die Geheimnisse sind enthüllt“, und „Revealed: how Israel offered to sell South Africa nuclear weapons“, hier die Übersetzung „Enthüllt: Wie Israel Südafrika anbot, Atomwaffen zu kaufen“)

1605
Mordechai Vanunu, dem wir viel verdanken

Im Jahr 1986 wurde Vanunu von einer Mossad-Agentin nach Rom gelockt, von israelischen Agenten gewaltsam entführt und in Israel inhaftiert.

Bemühungen einiger US-Nachrichtendienstler, Vanunu gegen Pollard auszutauschen, wurden von israelischen Vertretern mit eisigem Schweigen beantwortet. Im Jahr 1988 versuchte Israel, Pollard aus der 1987 verhängten lebenslangen Haftstrafe freizubekommen und auf Goldstone wurde Druck ausgeübt, um sicherzustellen, daß die Gerhardts weiter schwiegen, vor allem nach Vanunus peinlichen Enthüllungen über israelische Atomwaffen und Südafrika.

Ruth wurde 1990 freigelassen und ihr Ehemann 1992. Im Jahr 1999 erhielt Gerhardt eine Amnestie und sein Rang als Konteradmiral wurde wiederhergestellt. Vanunu wurde schließlich freigelassen, seine „Freiheit“ hat jedoch weitgehend aus virtuellem Hausarrest in Israel bestanden.

Später bestätigten Aziz Pahad, der stellvertretende südafrikanische Außenminister, und Tyler Drumheller, der ehemalige CIA-Leiter (station officer) für Pretoria, daß Israel und Südafrika im Südatlantik gemeinsam Atomwaffen testeten. (Anm.: Siehe „Wie das Weiße Haus die Welt belügt“)

Die Welt wird weiterhin über Pollard getäuscht, auch heute noch. Einer der wichtigsten Spieler in der israelisch-südafrikanischen Atomwaffenforschung war der israelische Waffenschmuggler Shaul Eisenberg — der Leiter der „Israel Corporation“ und ein Anbieter von militärischer Ausrüstung für China, Nordkorea und die Roten Khmer in Kambodscha.

1606
Shaul Eisenberg — die jüdische 5. Kolonne säubert seinen Wikipedia-Eintrag

Eisenberg, dessen Wikipedia-Eintrag von israelischen Propagandisten neu verfaßt wurde, kontrollierte die Unternehmen „Israel Aircraft Industries“ und „Zim Israel Navigation Shipping Company“. Eisenberg war in der Lage, China und zwei der wichtigsten Verbündeten, Nordkorea und Pakistan, mit Atomwaffenkomponenten von „Operation Phoenix“ zu versorgen.

Es ist dieses Wissen über Israels destruktive Handlungen gegen Amerika, das Hagel und seine Anhänger für den Kampf mit der ruchlosen Israel-Lobby für die Anhörungen zur Bestätigung durch den Senat vorbereiten.

Hier finden Sie den Originalartikel, CIA Report: Israel Guilty of Nuclear Proliferation.

Alliierte und Spione

2013/05/10

JANE’S INTELLIGENCE DIGEST über Amerikas besten Freund.

Allies and Espionage
Bildquelle: DEES ILLUSTRATION

15. März 2002 — Es ist schon merkwürdig, daß die US-Medien, abgesehen von einer Ausnahme, das zu ignorieren scheinen, was die brisanteste Geschichte seit den Terroranschlägen vom 11. September sein könnte — die Zerschlagung eines großen israelischen Spionagerings in den Vereinigten Staaten, der das Justiz- und das Verteidigungsministerium unterwandern wollte und möglicherweise auch die Al-Qaida-Terroristen aufspürte, bevor die Flugzeuge entführt wurden.

Das FBI hat sich beeilt, einen Bericht von der Hand zu weisen, in dem die auf Sicherheitsfragen spezialisierte französische Internetseite INTELLIGENCE ONLINE am 4. März 2002, und die französische Tageszeitung LE MONDE am nächsten Tag noch eingehender, schrieb, daß die US-Behörden seit Februar 2001 rund 120 Israelis verhaftet oder abgeschoben hätten und daß die Untersuchung noch andauern würde. Das FBI betont, daß kein Israeli wegen Spionage angeklagt wurde, stimmte aber zu, daß eine nicht genannte Zahl israelischer Studenten wegen „Einwanderungsverstößen“ ausgewiesen wurden. Susan Dryden, Sprecherin des Justizministeriums, wies die Spionagevorwürfe als „urbane Legende, die seit Monaten im Umlauf ist“ von der Hand.

Wenn die Berichte aus Paris richtig sind, wäre es die größte bekannte Spionageoperation des jüdischen Staates in den USA, die Israels engster Verbündeter sind — und ein Verbündeter, auf den Israel zum Überleben angewiesen ist.

Israels Nachrichtendienste haben die USA ausspioniert und auf amerikanischem Boden verdeckte Operationen durchgeführt, seit der jüdische Staat gegründet wurde.

Dazu gehören beispielsweise der Schmuggel von schätzungsweise 200 Pfund waffenfähigem Uran für Israels in den 1960er Jahren betriebenes geheimes Atomwaffenprogramm sowie Industriespionage im großen Umfang, vieles davon wurde durch das streng geheime „Wissenschaftliche Verbindungsbüro“ („Scientific Liaison Bureau“) geleitet, das unter der hebräischen Abkürzung Lakam bekannt ist und vom israelischen Verteidigungsministerium und seinem ebenso wenig bekannten Nachfolger „Malmab“ („Direktion für Sicherheit für das Verteidigungsministerium“, „Directorate of Security for the Defence Establishment D.S.D.E.“) betrieben wurde. Der Oberste Rechnungshof (General Accounting Office), die Untersuchungsstelle des US-Kongresses, berichtete im April 1996, daß Israel „von allen US-Verbündeten die aggressivsten Spionageoperation gegen die Vereinigten Staaten durchführt“.

Die von INTELLIGENCE ONLINE und LE MONDE beschriebene Operation hätte, falls sie wahr ist, der Sicherheit der USA zwar wahrscheinlich nicht annähernd den Schaden zugefügt, den der amerikanische Marine-Nachrichtenoffizier Jonathan Pollard verursachte, der im Jahr 1987 zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, weil er Israel von 1984 bis 1985 mit einem Berg von Geheimdokumenten versorgte, doch sie wäre immer noch politisches Dynamit und könnte zu einer politischen Reaktion gegen ein innerhalb der internationalen Gemeinschaft zunehmend isoliertes Israel führen.

US-Vertreter gestanden gegenüber Reportern ein, daß die gesamte Untersuchung „zu heiß“ geworden wäre, lehnten es aber ab, weitere Details zu nennen. Einige FBI-Beamte bestätigten zu der Zeit jedoch, daß die Israelis einen großen Lauschangriff durchführten, der in die höchsten Rängen der US-Regierung reichte.

Hier finden Sie den Originalartikel, Allies and Espionage.

Nachrichtendienst-Analytiker: Verschwörer innerhalb der US-Regierung

2012/11/26

Gordon Duff über das seltsame Verhalten der Massenmedien nach einer Warnung vor einem Staatsstreich durch den US-Präsidenten.

Siebzig Stunden vor diesem Artikel veröffentlichte Präsident Barack Obama während eines Fluges mit der „Air Force One“ eine Pressemitteilung, die von der westlichen Presse völlig ignoriert wurde.

Der Präsident hat öffentlich einen Schritt gegen gewalttätige Verschwörer innerhalb der US-Regierung und gegen Spione angekündigt. Er verwendete nicht die Begriffe „AIPAC“ (Anm.: „American Israel Public Affairs Committee“ — „Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) oder „Israel-Lobby“, es ist jedoch äußerst unwahrscheinlich, daß er sich auf etwas anderes beziehen könnte.

Wir können uns in der Tat keine andere Gruppe vorstellen.

Ich wurde privat über einige der Gründe hinter diesem Dokument informiert. Ich werde nicht das erklären, was „vermutet“ wird, sondern das, was bekannt ist:

Es gibt derzeit innerhalb des US-Militärs, innerhalb der Exekutive der Regierung und unter einflußreichen amerikanischen „Extremisten“ einen Plan, Amerikas Regierung durch „Enthauptung“ zu „ändern“.

Lassen Sie mich deutlich werden. Was im Memorandum, das hier in voller Läge zu sehen ist, als „gewalttätig“ bezeichnet wird, bedeutet die „Ermordung“ von vielen US-Führern, einschließlich — und nicht auf den Präsidenten begrenzt — des Vizepräsidenten, Staatssekretärs, Verteidigungsministers und weiterer Personen.

Der Plan nutzt die Ressourcen von großen privaten Rüstungsunternehmen und deren Sondereinsatz- und Nachrichtendienstpersonal. Es wurde eine aktiv Anwerbung festgestellt, was der Grund für die Veröffentlichung des Memorandums war und warum viele Angehörige des Militärs untersucht wurden.

Der Angriff in Benghazi wurde von dieser Gruppe geplant und finanziert.

In den alternativen Medien haben viele bemerkt, was vor sich geht, aber nicht alle. Einige haben Zugang zu kenntnisreichen Quellen bewiesen.

Hinter den Verschwörern stecken Drogenkartelle, die die US-Regierung penetriert haben — ehemalige Lobbyisten, die während der Regierung Bush (43) in die Regierung gebracht wurden, und die nun im Verdacht stehen, in einen Putschversuch involviert zu sein.

Es gibt keine direkten Beweise, daß eine ausländische Regierung in diesen Plan involviert ist, obwohl sich die meisten Personen „fanatisch“ an den militanten Likudisten unter Netanjahu in Israel ausrichten.

Hier (und hier) der Text des Präsidenten:

Weißes Haus
Büro des Pressesekretärs

Zur sofortigen Veröffentlichung

21. November 2012

Memorandum des Präsidenten — Nationale Richtlinien bei einer Bedrohung durch Insider und Programme für Mindeststandards gegen die Bedrohung der Exekutive

MEMORANDUM FÜR DIE LEITER DER ABTEILUNGEN UND AGENTUREN DER EXEKUTIVE

BETREFF: Nationale Richtlinien bei einer Bedrohung durch Insider und Programme für Mindeststandards gegen die Bedrohung der Exekutive

Dieses Memorandum des Präsidenten übermittelt die nationalen Richtlinien bei einer Bedrohung durch Insider und Programme für Mindeststandards gegen die Bedrohung der Exekutive, um Anleitungen zu bieten, um innerhalb von Abteilungen und Agenturen die Entwicklung wirksamer Programme gegen die Bedrohung durch Insider zu fördern, um Handlungen von Mitarbeitern, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen, aufzuhalten, festzustellen und zu mindern. Zu diesen Bedrohungen zählen potentielle Spionage, gewalttätige Handlungen gegen die Regierung oder die Nation, und die unerlaubte Weitergabe von Verschlußsachen, einschließlich der klassifizierten Daten auf miteinander verbundenen Computernetzwerken und -systemen der Regierung der Vereinigten Staaten.

Die Mindeststandards bieten den Abteilungen und Agenturen die Mindestangaben, die notwendig sind, um wirksame Programme gegen eine Bedrohung durch Insider zu erstellen. Diese Elemente beinhalten die Fähigkeit, wichtige, die Bedrohung betreffende Informationen zu sammeln, zu integrieren, zentral zu analysieren, und darauf zu reagieren; Mitarbeiter zu verfolgen, die Verschlußsachen betreffende Netzwerke nutzen; die Belegschaft im Umgang mit der Bedrohung durch Insider zu trainieren; und die bürgerlichen Freiheiten und die Privatsphäre aller Mitarbeiter zu schützen.

Das aus der Bedrohung durch Insider resultierende Potential wird den Schutz von Verschlußsachen der Exekutive und unsere Abwehrkräfte gegen Gegner und Insider stärken, die ihren Zugang mißbrauchen und unsere nationale Sicherheit gefährden.

BARACK OBAMA

Eine sehr reale Bedrohung für die weltweite Stabilität.

Für einige könnte dies wie eine Antwort auf die undichten Stellen innerhalb der CIA und des Weißen Hauses klingen, wäre da nicht die außergewöhnliche Sprache. Bitte achten Sie auf folgendes:

„… um Handlungen von Mitarbeitern, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen, aufzuhalten, festzustellen und zu mindern. … Zu diesen Bedrohungen zählen potentielle Spionage, gewalttätige Handlungen gegen die Regierung oder die Nation …“

Bitte beachten Sie, daß auf „gewalttätige Handlungen“ Bezug genommen wird und von der „Regierung“ und der „Nation“ die Rede ist.

„Regierung“ ist ein Hinweis auf Mordpläne, ohne „Spielraum“.

Mit „Nation“ kann verdeckter Terrorismus unter der Verwendung von Massenvernichtungswaffen gemeint sein. Während der Olympischen Spiele in London unterlag Großbritannien einer solchen Bedrohung, die mit Hilfe von Journalisten, die sich einer großen Gefahr aussetzten, erfolgreich überwunden wurde.

Spionage

Die US-Regierung hatte ein zwölfjähriges Moratorium gegen die Festnahme und strafrechtliche Verfolgung von Spionen in unserer Regierung und unserem Militär, ausgenommen derer, die mit China in Verbindung gebracht werden können.

Der berühmteste chinesische „Spion“ war Wen Lee Ho, ein Atomwissenschaftler der US-Forschungseinrichtung Los Alamos Labs. Er wurde 1999 verhaftet, ein Jahr in Einzelhaft gehalten und dann freigelassen.

Um ein genaues Bild zu bekommen, rief ich zwei Freunde an, einer in leitender Position bei der FBI-Spionageabwehr und der andere ein sehr hochrangiger Geheimdienstoffizier der US-Armee.

Die Frage, die ich ihnen beim Frühstück stellte, war:

„Bitte nennen Sie in Reihenfolge die Länder, die für die Vereinigten Staaten die größte Bedrohung durch Spionage darstellen und die Nationen, die als jene ‚Bedrohung durch Penetration‘ angesehen wird, auf die sich Präsident Obama bezieht.“

Die nicht für die „Popkultur“-Medien bestimmte Beurteilung des FBI:

„Unsere größte direkte Bedrohung ist Israel und die Israel-Lobby. Sie haben systematisch jeden Aspekt der Regierung und des Militärs penetriert, und, wenn sie aus jenen Zweigen keine Dokumente bekommen können, geben ihnen Freunde im Kongreß Zugriff auf alles, was in diesem Zweig erhältlich ist.

Danach kommt Indien, mit jeder Forschungseinrichtung, die durch Penetration durch den RAW (Indiens Nachrichtendienst) bedroht ist, und danach Kuba, Mexiko und die Türkei.

Die primären Endnutzer dieser Nachrichtendienste, die ‚Kunden‘, sind Rußland und China.“

Von der US-Armee:

„Was Israel und den Rest betrifft, stimme ich zu, die Türkei haben wir auf unserem Radar aber nicht gehabt. Die offensichtlichen Endnutzer, basierend auf der Fähigkeit, sind natürlich Rußland und China.

Das Problem, das ich habe, ist, wie eine Pressemitteilung des Präsidenten, ein außergewöhnliches und fast ‚drakonisches‘ Dokument, vom Kongreß und der breiten Presseberichterstattung völlig unerwähnt bleibt. Wenn jemand die Macht hat, die Berichterstattung über so etwas zu unterdrücken, und ich weiß, daß Sie sagen, es ist Israel, würde ich dennoch Beweise wollen.

Obwohl keine offizielle Mitteilung erfolgte, habe ich den Eindruck, daß jede Erwähnung einer Spionage durch Israel nun als hochvertraulich eingestuft wird. Nur Rußland und China werden offiziell aufgeführt, ungeachtet der Sorge, Lobbyisten zu beleidigen, deren Gefühle die Fragen der nationalen Sicherheit überwiegen.“

Dann sehe ich in meinem Fernseher Stunde um Stunde mit Sendungen über Spionage und Terrorismus. Das amerikanische und das britische Fernsehen sind gleich.

Alle Spione sind aus dem Iran und aus Pakistan; Nationen, die laut unseren Nachrichtendiensten keine Bedrohung durch Spionage darstellen.

In meinen beiden Telefoninterviews vom Samstagmorgen, die das Heimatschutzministerium, das meine Telefone abhört, bestätigen kann, habe ich darüber sehr genau nachgedacht. Wenn Sie also das lesen, was Präsident Obama „zwischen den Zeilen“ nicht sagte, ist die Botschaft klar.

Wir sehen keine Ergreifung von AIPAC-Spionen, nicht wie in den frühen Tagen der Regierung Bush, obgleich Generalbundesanwalt John Ashcroft diese Untersuchung verwarf.

Was wir sehen, ist eine Jagd nach Verrätern innerhalb der Regierung und des Militärs, wovon etwas auf dem Weg in die Nachrichten ist.

Die Frage ist aber folgende:

Wie kann ein Präsident der Vereinigten Staaten verkünden, daß die Regierung mit Terroristen und Spionen infiltriert ist, und keine Zeitung und kein Fernsehsender nimmt davon Notiz?

Hier finden Sie den Originalartikel, Press TV: AIPAC, Decapitators Inside US Government: Intelligence Analyst.