Archive for the ‘Sandra Fluke’ Category

Schlampen? Gibt es nicht mehr!

2012/09/23

Ellen Makkai über die 23jährige 30jährige studentische Weltrekordhalterin im Empfängnisverhüten.

Promiskuitiv: nicht auf einen Sexualpartner beschränkt (Merriam Webster, Zehnte Ausgabe 1993)

Schlampe: eine Frau, die viele Sexualpartner hatte (Merriam Webster Learners Dictionary)

Das Land ist empört. Ein berühmter Schwätzer, der die Dinge beim Namen nennt, hat eine Schlampe eine Schlampe genannt. Doch in unserem werteneutralen System bejahen wir eine neue Normalität: mehrere Sexualpartner und den One-Night-Stand.

Die Folge? Die heutigen jungen Frauen erkennen nicht, daß sie jedes Mal, wenn sie die Beine breitmachen, um einen neue Liebhaber zu begrüßen, der Anzeige der Schlampen-Skala eine neue Markierung zufügen. „Schlampe“ ist sprachlich überholt, also sind sie nicht länger Schlampen.

Erinnern Sie sich an den 29. Februar 2012?

Sandra Fluke, Jurastudentin an der Universität Georgetown und ehemalige Präsidentin der Georgetown Jurastudenten für Fortpflanzungs-Gerechtigkeit (Georgetown Law Students for Reproductive Justice) bezeugte vor Demokraten im Kongreß, daß sie und andere Georgetownerinnen aufgrund der Empfängnisverhütungs-Politik der Universität „mit finanziellen, emotionalen und medizinischen Belastungen konfrontiert“ sind.

Als Jesuitenschule verweigern die Gesundheitseinrichtungen der Universität Georgetown gemäß den katholischen Lehren Verhütungsmittel und abtreibende Medikamente. Dies widersprucht einer Empfängnisverhütung auf Wunsch, wie sie im Wesentlichen Obamas Gesundheitsreform fordert.

Fluke bezeugte, daß Georgetown kapitulieren und die religiöse Lehre anpassen soll und ihr Steuergelder in Form von subventionierter Empfängnisverhütung unter Obamacare geben soll. Also ihr Sexualleben subventioniert. Geld für Sex — das klingt vertraut.

Folglich verlieh ihr Radio-Gigant Rush Limbaugh den Status einer Schlampe, die an eine Prostituierte grenzt.

In ihrem Plädoyer für Obamacare-Steuergelder übersprang sie die Tatsache, daß das örtliche Pro-Familia-Büro (Planned Parenthood office — „Planned Parenthood“ ist das Mutterschiff von „Pro Familia“) 4 km entfernt ist — vom Campus der Universität Georgetown eine Fahrt von 9 Minuten. Studenten und ärmere Frauen erhalten von Pro Familia alle Arten von kostengünstigem, manchmal auch kostenlosem, empfängnisverhütendem Rüstzeug — und auch Abtreibungen.

Sandra Fluke sagte aus, daß sie und ihre sexuellen Eidgenossen pro Jahr 1000 Dollar für die Empfängnisverhütung brauchen. Pillen kosten laut Pro Familia monatlich 15 bis 30 Dollar. Das macht durchschnittlich 270 Dollar pro Jahr — mit Kondomen, Spermiziden, Verhütungsschwämmen, „Pille-danach“-Medikamenten usw. nur wenig mehr.

Das ist viel Sex. Wann hat sie Zeit, um zu studieren? Und was ist mit ihren Freunden? Warum sollen wir Steuerzahler ihren sexuellen Appetit unterstützen?

Mit Barak Hussein Obamas Empörung kann Sandra Fluke sicher sein, daß ihre Bezeichnung als „Schlampe“ von niemand anderem als dem Präsidenten der Vereinigten Staaten aufgehoben wurde.

Der Präsident eilte mit einem persönlichen Telefonat zur Rettung unseres entjungferten Mädchens und ihre sexuellen Aktivitäten verloren an Aufmerksamkeit. Er ersetzte die explosive „Schlampe“ mit dem edlen „Bürger“, der lediglich eine Frage zur öffentlichen Ordnung stellte. Obama feuerte auf Limbaugh auch ein „verwerflich und roh“, um Sandra Flukes Schamesröte zu befriedigen.

Fluke sagte nach dem Gespräch: „Er sagte mir, ich sollte meinen Eltern sagen, sie könnten stolz auf mich sein.“

Wirklich? Wie sich die Zeiten ändern.

„Stolz“ ist nicht das, was meine Eltern gewesen wären, wenn ich vor Gott und Land ausgesagt hätte, daß ich für meine Sexkapaden als unverheiratete Frau von den Steuerzahlern jährlich 1000 Dollar brauche.

Rush Limbaughs Einschätzung von Sandra Fluke war unnötig hart, besonders in diesen unglücklichen Zeiten sexueller Freizügigkeit. Letzten Endes ist Fluke ein Kind unseres sexualisierten Systems.

Doch Obama tut dieser geschmähten Dame keinen Gefallen. Wenn der Führer der freien Welt anruft, um Worte der präsidialen Zustimmung zu übermitteln, trägt er nur zu Sandra Flukes moralischem und geistigen Zerfall bei, eine Prognose, von der sie keine Ahnung hat.

Eine Schande.

Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen … (Jesaja 5:20)

Die ehemalige Kolumnistin Ellen Makkai ist eine bibellesende Großmutter, die in den Bergen vor Denver lebt.

Hier finden Sie den Originalartikel, Sluts no more.

Verhütungsmittel: Sex-verrückte Studentin geht pleite

2012/05/12

Craig Bannister über die 23jährige 30jährige studentische Weltrekordhalterin im Empfängnisverhüten.

(Anmerkungen in Klammern)

Eine Studentin der Universität Georgetown erklärte vor einer Anhörung, zu der sie die Abgeordnete Nancy Pelosi eingeladen hatte, daß die Frauen in ihrem Programm der juristischen Fakultät so viel Sex haben, daß sie pleite gehen, sollten Sie und ich nicht ihre Verhütungsmittel bezahlen.

Anlässlich einer von Nancy Pelosi abgehaltenen Anhörung, die Präsident Obamas Mandat anpreisen sollte, daß praktisch jede Krankenkasse die vollen Kosten für Verhütung und Abtreibung versichert (es wird höchste Zeit, daß es für die schönste Sache der Welt endlich eine Sex-Versicherung gibt), sagte die Georgetown-Jurastudentin Sandra Fluke, daß es zu teuer ist, während des Jurastudiums Sex zu haben, wenn der Versicherungsschutz nicht einem gesetzlichen Mandat unterstellt wird. (Mehr über die fingierte Anhörung und soziale reproduktive Gerechtigkeit im Artikel (Un-)Fruchtbarkeitsmedizin: Ein Krieg gegen Frauen?)

Flukes Forschung zeigt, daß vier von zehn Studentinnen offenbar so viel Sex haben, daß es schwer ist, über die Runden kommen, wenn sie für ihre Verhütungsmittel selbst zahlen müssen.

„Vierzig Prozent der Studentinnen an der Juristischen Fakultät Georgetown meldeten uns, daß sie als Ergebnis dieser Politik finanziell angeschlagen sind“, berichtete Fluke über Georgetowns Versicherung für Studenten, die Empfängnisverhütung nicht abdeckt.

Nach ihren Berechnungen kostet es eine Studentin im Laufe ihres Drei-Jahres-Pensums an der juristischen Fakultät 3.000 Dollar, um geschützten Sex zu haben.

„Ohne Versicherungsschutz kann eine Frau die Empfängnisverhütung während des Jurastudiums, wie Sie wissen, mehr als 3.000 Dollar kosten“, sagte Fluke bei der Anhörung.

3.000 Dollar für Empfängnisverhütung in drei Jahren? Das macht tausend Dollar pro Sex-Jahr — und sie will, daß wir dafür zahlen.

Ja, wir. Woher glauben Sie, bekommen die Versicherungen das Geld zur Deckung der Kosten, damit sich diese Studentinnen den Sex leisten können? Es kommt aus den Krankenkassenbeiträgen, die Sie und ich bezahlen.

Aber zurück zur Beschwerde dieser Frau, daß Frauen während ihrer Zeit an der Universität 3.000 Dollar für Verhütungsmittel ausgeben.

„Für viele Studentinnen, die öffentliche Stipendien bekommen, wie mich, ist das praktisch der Verdienst eines ganzen Sommers“, klagt sie.

Sie können in nur einem Sommer also genug Geld verdienen, um für volle drei Jahre Sex zu bezahlen. Und, ja, es sind volle Jahre — da dies scheinbar dazu führen könnte, drei Jahre in Folge fast drei Mal pro Tag Sex zu haben.

Bei einem US-Dollar pro Kondom würde sie, wenn sie in der CVS-Internet-Apotheke einkauft, für diese 3.000 Dollar 3.000 Kondome bekommen — 1000 für ein Jahr. Warum gibt CVS.com das Gewicht der Kondom-Produkte eigentlich in Pfund an?

Vorausgesetzt, es ist kein Schaltjahr, macht das 1000 geteilt durch 365 — oder 2,74mal Sex pro Tag, jeden Tag, drei Jahre in Folge. Und, ich dachte, Georgetown wäre eine katholische Universität, wo unverheiratete Frauen dazu neigen, zwanglosen Sex zu meiden. Zumindest erstreckt sich die Krankenversicherung von Georgetown nicht auf Verhütungsmittel — doch von Allem, was man subventioniert, bekommt man mehr, als man haben möchte. (Siehe Milchseen, Butterberge, Windparks, Solardächer, Politiker, Gewerkschafter, etc.)

Und das berücksichtigt noch nicht einmal, daß es in ihrer Nachbarschaft Pro-Familia-Kliniken gibt, die Kondome verschenken und mit einem Preisnachlass verkaufen, was nachhaltig dazu beitragen könnte, ihren sexuellen Eifer ökonomischer zu gestalten.

Zudem könnten diese weiblichen Jurastudentinnen bei einigen anderen Ausgaben womöglich Abstriche machen, um in ihren Budgets mehr Platz für Verhütungsmittel zu schaffen, anstatt uns die Zeche zahlen zu lassen. Wer hat neben den Kursen und dem Studieren und all dem Sex eigentlich noch Zeit zum Fernsehen?

Nicht zu vergessen die faulen Freunde — oder zufälligen Eroberungen? — die jeden Tag 2,74mal Sex haben. Wenn Fluke die Regierung auffordert, jemanden zu zwingen, die Rechnung für die Verhütungsmittel ihrer Freunde zu begleichen, sollten es dann nicht diese Kerle sein?

All dies scheint zumindest zwei wichtige Schlußfolgerungen nahezulegen:

1. Wenn diese Frauen Sex haben wollen, sollten wir nicht gezwungen werden, dafür zu zahlen, und
2. Wenn diese Studentinnen wirklich so verrückt nach Kerlen sind, hätte ich Jura studieren sollen. (Wer auf T-Shirt, Sakko drüber und Friedrich-Engels-Frisur steht.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Sex-Crazed Co-Eds Going Broke Buying Birth Control, Student Tells Pelosi Hearing Touting Freebie Mandate.

Der wahre Grund, warum liberale Linke über Limbaugh entrüstet sind

2012/03/05

Bruce Thornton entzaubert faule Argumente zum Thema Verhütung und Abtreibung.

(Der erste Preis für die deutschsprachigen Nachrichtungen zu diesem Thema geht an die Schlagzeile „Rush Limbaugh wird ausfällig“ auf Nachrichten.at, den zweiten Preis verdient die feministisch-kreative Überschrift „USA: Republikanische ‚Vagina-Monologe‘“ auf DiePresse.com und den dritten Preis kassiert der im Brechtschen Duktus gehaltene Blickfang „Rush Limbaugh und die Schlampen“ auf taz.de)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Rush Limbaugh hat in seiner Radiosendung durch einige Bemerkungen über eine Jurastudentin der Universität Georgetown namens Sandra Fluke das Gekreische der progressiven linken Heulbojen ausgelöst. Als Fluke vor den Abgeordneten der Demokraten im Repräsentantenhaus über Präsident Obamas Verordnung sprach, katholische Einrichtungen zu zwingen, für Empfängnisverhütung zu zahlen, hatte sie die absurde Behauptung gemacht, daß die Verhütungskosten für Georgetown-Jurastudentinnen unerschwinglich wären. (Eine Studentin hat zum Thema Abtreibung natürlich so viel Ahnung wie Alice „Ich habe nicht abgetrieben“ Schwarzer zum Thema Luftraumüberwachung.) Limbaugh reagierte darauf, indem er Fluke eine „Schlampe“ und eine „Prostituierte“ nannte, die „so viel Sex hat, daß sie sich die Empfängnisverhütung nicht leisten kann; sie will, daß Sie und ich — die Steuerzahler — ihr das zahlen“. (Wie sieht so jemand wohl aus? T-Shirt? Richtig! Sakko drüber? Richtig! Friedrich-Engels-Frisur? Richtig!)

Die Empörung der progressiven Linken erreichte die Stratosphäre. Die Demokratische Abgeordnete Louise Slaughter schrieb einen Brief, der die „sexuell aufgeladene, offenkundig anstößige, und obszöne Sprache“ und die „grausamen und verletzenden Worte“ von Limbaugh anprangerte. Jonathan Capehart von MSNBC nannte die Bemerkungen „abscheulich“ und „unhöflich“ und sagte, sie wären sogar für Limbaugh „niedrig“. Die Demokratische „Strategin“ Krystal Ball (also eine Kristallkugel) nannte Limbaugh „verabscheuungswürdig“, „ekelhaft“ und eine „widerliche Person.“ Jamila Bey von der Washington Post bezeichnete die Äußerungen als „Volksverhetzung“ und behauptete, sie „kreuzten den Bereich der sexuellen Belästigung“. Der Georgetown-Präsident sagte, die Äußerungen seien“ frauenfeindlich, bissig, und eine Falschdarstellung der Position unserer Studentinnen“.

Und inmitten der Krise im Nahen Osten und der explodierenden Sozialansprüche fand Präsident Obama Zeit, Fluke persönlich anzurufen und Limbaughs „unangemessene persönliche Angriffe“ zu beklagen. Nach dem Verlust einiger Werbekunden entschuldigte sich Limbaugh für das, was er als seinen „Versuch, humorvoll zu sein“ bezeichnete.

Mich interessieren weder Limbaughs Kommentare noch ob sie „angemessen“ sind oder nicht. Wenn man wie Fluke die politische Küche betritt, sollte man darauf gefaßt sein, daß dort gekocht wird. Und wie immer sind die Reaktionen auf die Kommentare viel interessanter — und sie zeigen erneut die monströse Heuchelei der progressiven Linken. Die therapeutischen Bedenkenträger, die ihre Weltoffenheit, ihr nuanciertes Denken und ihre Sensibilität für die zarten Gefühle der anderen verkünden, waren schon immer die engstirnigsten, boshaftesten, fanatischsten, barbarischsten, dogmatischsten, konformistischsten Menschen auf dem Planeten. Nehmen wir den HBO-Angeber Bill Maher, der Sarah Palin eine „F***e“ nannte und meinte, „Jon Huntsman kann meinen S*****z lutschen“. Ich erinnere mich nicht, daß der Präsident Palin oder Huntsman anrief, um zu bedauern, „daß unser politischer Diskurs entwürdigt wurde“, wie sein PR-Fuzzi Jay Carney sagte. Ebenso wenig wird gefordert, daß die Obama unterstütende Spendenorganisation „Priorities USA Action“ die Million Dollar zurückgeben sollte, die sie von Maher bekam. Weshalb sollte sie? Denken Sie daran, als Obama für die Anhänger der Tea Party den vulgären sexuellen Begriff „Tea-Baggers“ benutzte. (In der sexuellen Freizeitgestaltung ist ein „Tee-Beutler“ ein Mann, der seine Hoden über seinem Partner positioniert und wie einen Teebeutel in dessen Mund senkt.) „Angemessen“ und „entwürdigt“ ist, was dem Auge des progressiven linken Betrachters gefällt und hängt von der Ideologie der Person ab, die angegriffen wird.

In der progressiven linken Hysterie werden wir natürlich auch der „Unterdrückung der Redefreiheit“ angeklagt, wie am Freitag in der Morgensendung „Today Show“, als Fluke sagte, Limbaughs Kommentare wären ein „Versuch, mich zum Schweigen zu bringen“. Ihr kommt offenbar nicht in den Sinn, daß ihre Drohung, Limbaugh zu verklagen – die bevorzugte Massenvernichtungswaffe von liberalen Linken, wenn es darum geht, die Redefreiheit zu zerstören – vielleicht ein Versuch sein könnte, ihn zum Schweigen zu bringen. In Wirklichkeit haben Limbaughs Kommentare einer obskuren Jurastudentin, anstatt sie „zum Schweigen zu bringen“, die größte Bühne auf dem Planeten gegeben, während Limbaughs Entschuldigung zur selben Zeit vermuten läßt, daß es seine Redefreiheit ist, die „unterdrückt“ wird. Und sind die Medien so dumm, daß sie nicht sehen, wie absurd es ist, wenn sie als Gast in der „Today Show“ vor 5,6 Millionen Zuschauern behauptet, daß jemand versuchte, sie „zum Schweigen zu bringen“?

Wichtiger als die Zurschaustellung progressiver linker Heuchelei ist Flukes Behauptung, daß sich die Jurastudentinnen einer angesehenen Privatschule keine Geburtenregelung leisten könnte. Wenn Fluke eine ihrer Kolleginnen hervorzaubern könnte, die kein iPhone, kein iPad, keinen iPod, keinen schnellen Internetanschluß oder keinen Fernseher hat; die pro Woche nicht 20 Dollar bei Starbucks ausgibt, oder jede Nacht Ramen essen muß, oder nie Urlaub macht, nie zum Essen ausgeht, nie in Bars oder auf Konzerte geht; oder die Eltern hat, die Sozialhilfe beziehen und nichts für ihr Studium beisteuern können, oder die in Teilzeit in einem Schnellimbiß arbeitet, oder irgendwelche andere Merkmale von einer Frau hat, die so arm ist, daß sie sich keine Antibabypille leisten kann, dann hätte sie vielleicht Recht. Aber selbst dann sind Kondome in zahlreichen Kliniken und sogar in einigen Einzelhandelsgeschäften kostenlos erhältlich. Und Gott bewahre, wir würden vorschlagen, die junge Dame sollte einfach nur nein sagen. (Keine Chance — dies wäre ein Angriff auf die weltweit erfolgreich umgesetzten hessischen Rahmenrichtlinien zur Verteidigung der Triebstruktur.)

Doch die Kosten für die Geburtenregelung sind nur ein Vorwand. Fluke sagte: „Es geht um die Gesundheit der Frauen.“ Die ungewollte Schwangerschaft ist mit anderen Worten eine Krankheit, etwas wie Brustkrebs, das einer Frau einfach irgendwie passiert, und für das sie keine Verantwortung trägt. So sieht es die Demokratische Minderheitensprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi. Pelosi sagte über die im Senat gescheiterte Gesetzesänderung, religiösen Organisationen zu gestatten, Verhütungsmittel nicht zu finanzieren: „Anstatt über Arbeitsplätze zu sprechen, was ist, was das amerikanische Volk von uns erwartet und verdient, daß es getan wird, weshalb es uns hierher schickt, um es zu tun, wechselten wir zu Blunts Gesetzesänderung, einem stumpfen, weitreichenden Übergriff auf die Gesundheit der Frauen, ein Teil der Agenda der Republikaner, Gesundheitsfragen der Frauen zu mißachten, was Arbeitgebern und Arbeitnehmern Einschnitte erlaubt — diese Gesetzesänderung — Einschnitte in der medizinischen Grundversorgung für Frauen, wie Empfängnisverhütung, Mammographien, Gebärmutterhalskrebs- und Vorsorgeuntersuchungen, und vorbeugende Gesundheitsreformen, von denen gerade bei diesen Präventionsdiensten 20 Millionen Frauen profitieren.“

(Im Demokraten-O-Ton klingt das Ganze wie der Theorieansatz eines nüchternen Habermas — oder wie der Theorieansatz eines Habermas auf Droge: „Instead of talking about jobs, which is what the American people expect and deserve us to be doing, what they sent us here to do, we have moved on to the Blunt amendment, a blunt, sweeping overreach into women’s health, part of the Republican agenda of disrespecting women’s health issues, allowing employers and employees to cut, this amendment, to cut basic health services for women, like contraception, mammograms, prenatal and cervical cancer screenings, and preventative health reform, benefiting 20 million women just in that prevention services piece.“)

Und da Schwangerschaft eine Krankheit ist, sollte jemand anderes die Prämien zahlen, damit eine Frau für die Folgen ihres riskanten, nachlässigen Verhaltens versichert ist. Sie sollte nicht einmal dafür verantwortlich sein, sich in der Klinik kostenlose Kondome zu besorgen und sich selbst um das Risiko zu kümmern.

Bei noch näherer Betrachtung erkennen wir die wahre progressive linke Agenda: mehr Macht für die Regierung und ihre bürokratischen Effizienzschergen, indem jede andere Quelle der moralischen Autorität über unser Verhalten diskreditiert und marginalisiert wird, vor allem Institutionen wie Kirchen. (Wenn Sie nebenbei bemerkt die Kirche retten wollen, dann folgen Sie meinem subversiven Rat und geben Sie die Kirchensteuer künftig einmal im Monat persönlich in der Kirche ab, nachdem Sie zuvor beim Amtsgericht Ihren Kirchenaustritt erklärt haben.) Indem die Menschen von der Verantwortung für ihre Entscheidungen durch die Linderung ihrer schädlichen Folgen befreit werden und andere dafür zahlen, kann die Regierung ihre Macht erhöhen. Tocqueville bemerkte diese Tendenz der Ausdehnung der zentralisierten Macht durch die Infantilisierung der Bürger vor 150 Jahren. Tocqueville schrieb, daß die modernen zentralisierten Regierungen handeln, als „hätten sie die Verantwortung für die Handlungen und privaten Verhältnisse der Untertanen, als hätten sie sich verpflichtet, einen jeden von ihnen in den verschiedenen Vorfällen des Lebens zu leiten und zu unterweisen und ganz unabhängig von ihrer eigenen Zustimmung ihr Glück zu sichern.“ Außerdem verdirbt diese heimtückische Bevormundung die Menschen: „Die Einzelnen sehen ihrerseits die staatliche Gewalt mehr und mehr im gleichen Lichte; sie rufen sie in allen ihren Nöten zu Hilfe und richten ihre Blicke allezeit auf sie als auf einen Schulmeister oder Lotsen.“ All das hat einen Preis: wir verschenken unsere Freiheit und unsere Autonomie, die beide verlangen, daß wir für die Folgen unserer Handlungen die beschwerliche und manchmal schmerzhafte Verantwortung übernehmen.

Unsere modernen progressiven Linken haben diesem Prozeß eine neue Wendung gegeben. Die Befreiung des Sexualverhaltens vom Rahmen der traditionellen Autorität und das Wegfallen der Verantwortung für die Folgen von sorglosem Sex, wie einer Schwangerschaft, machen staatlich geförderte Lust zu einer scheinbar kostenlosen Ablenkung von der erodierten Freiheit und Autonomie, wie es Aldous Huxley in „Schöne Neue Welt“ vorhersagte. (Nach der Trennung von Kirche und Staat kommt die Trennung von Gewissen und Staatsbürger.) Die sexuelle Freiheit übertrumpft nun die politische Freiheit und die sexuelle Lust ist der Honig, der das bittere Gift der verminderten Freiheit versüßt. Die progressiven Linken erhöhen Verhütung und Abtreibung zu „Rechten“, um die notwendige Diskussion über die offensichtlichen destruktiven Folgen der sexuellen Promiskuität zu einem Tabu zu machen. Doch diese „Rechte“ haben nichts mit „Frauengesundheit“ zu tun, sondern mit der Konsolidierung und dem Ausbau der Macht der Regierung auf Kosten anderer Autoritäten wie den Kirchen, die etwas zu sagen haben könnten, was den persönlich und sozial destruktiven Preis dieser „Rechte“ betrifft. Das ist die wirkliche Bedeutung des Aufruhrs, den Rush Limbaugh verursachte: nicht seine Rohheit und Gefühllosigkeit, sondern weil er darauf aufmerksam machte, wie wichtig die Rolle der sexuellen Befreiung für die progressive Agenda ist, die Macht der Regierung auf Kosten der individuellen Freiheit auszuweiten.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Real Point of the Left’s Uproar over Limbaugh.