Archive for the ‘Religion’ Category

Die Religion der Zukunft

2014/05/11

Nathanael Kapner, früher Jude, heute REAL JEW NEWS, über Glaubensklempner und Welterleuchter.

The Religion Of The Future

Weiterverbreitung bitte mit Urheberschaft und Link zu www.realjewnews.com

23. April 2014 — Im Judentum ist eine Bewegung im Gange, die auf die Religion der Zukunft hindeutet.

Sie heißt »Tikkun Olam«, was »Die Reparatur der Welt« bedeutet.

Basierend auf der Kabbala, daß Juden »heilige Partner mit dem Göttlichen« sind, versprechen ihre Führer Rabbi Zalman Schacter-Shalomi und Rabbi Michael Lerner ihren Anhängern, daß ihre Bewegung die »Welt heilen« und »unser Herz heilen« wird.

Doch Juden haben die Welt zerstört und ein Haufen neurotischer Juden wird gar nichts heilen.

Sie haben uns schon mit der Vorstellung angeschwindelt, daß sie ein »Licht für die Völker« sein würden, wenn sie ihren eigenen Staat haben.

Doch auf Palästina, wo die Juden bis zum heutigen Tag morden und plündern, fiel die Finsternis.

Der Zustand der Beziehungen mit ihren eigenen Nachbarn ist alles andere als repariert — und Juden wollen die Welt reparieren?

Ich glaube nicht.


(Anm.: Kein Video? Stattdessen EU-Zensur? Sehen Sie die Predigt hier.)

»Tikkun Olam« ist ein weiterer Schwindel aus listig jüdischen Klischees, ein weiterer Turm voller Dummgebabbel (Tower of Babble) — ohne Christus.

[Video: »Wenn wir ein ›Wir‹-Bewußtsein schaffen könnten, ein Bewußtsein für uns alle gemeinsam.

Denn es gibt in der Tat Millionen und Millionen von Menschen, die eine andere Wirklichkeit wollen — aus Liebe und Fürsorge, aus Güte und Großzügigkeit, aus einem Gefühl für einen Sinn und Zweck des Lebens, der den Individualismus und Egoismus der amerikanischen Gesellschaft transzendiert.

Außerhalb von Tikkun hören Sie so etwas nicht.

Einige Leute ziehen zu den religiösen Rechten, weil sie innerhalb der religiösen Rechten zumindest hören, daß darüber gesprochen wird, selbst wenn darüber gesprochen wird und dann auf eine extrem verzerrte Art und Weise.»]

Der Gründer der Bewegung, Rabbi Zalman, der sich selbst als ein »jüdischer Praktiker für Allgemeinreligion (Jewish practitioner of generic religion)« ausgibt, hat eine Art New Age des Judentums zusammengebraut, für deren Beitritt Sie noch nicht einmal jüdisch sein müssen.

[Video: »Also habe ich die Menschen gelehrt, daß jede Religion ein lebenswichtiges Organ des Planeten ist. Die jüdische Erneuerung sagt das wirklich. Daß es eine neue Sichtweise auf die Kosmologie gibt, und auf unseren Platz und die Ordnung von diesem Organismus namens Erde.«]

Es ist ein Vorläufer der Religion der Zukunft. Denn sie will uns alle schlucken.

Sie können Hindu, Muslim, Buddhist, Atheist und sogar ein Wiccaner sein, der Hexerei praktiziert — so lange Sie Juden über sich herrschen lassen.

Sie können glauben, was Sie wollen.

Doch die Grenze zwischen »jüdischer und nichtjüdischer Welt« wird von den jüdischen Hoflieferanten des göttlichen in Stein gemeißelt werden — entsprechend vernebelt, damit sich die Heiden zugehörig fühlen.

Die Sprache kmag sich vom herkömmlichen Judentums unterscheiden, doch die Absicht dieses New-Age-Judentums ist die gleiche:

Juden sind Götter und die Gojim sind Vieh.

Vor zweitausend Jahren wurde es Licht, doch die Juden gekreuzigten Christus und löschten es aus, damit sie es nur für sich haben — sie sind versessen darauf, es für alle anderen auszulöschen.

Das Judentum hat der Welt nichts zu bieten, außer der fortwährenden Kreuzigung von allem, was gut und schön ist. Sie ermordeten den Herrlichsten, der jemals existiert hat. Was kann von ihnen an Gutem kommen?

Wir brauchen kein weiteres jüdisches Utopia.

Wir haben unseren Anteil gekriegt — erst mit der bolschewistischen Revolution, dann mit der zionistischen Biege (convolution). In Jerusalem fließt immer noch Blut.

Die Reparatur der Welt ist nichts für Juden ohne Jesus.

Und die ultimative Zerstörung der Welt wird ihre Religion der Zukunft sein.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Religion Of The Future.

Atheistische Bloggerin Leah Libresco konvertiert zum Christentum

2012/06/23

Louis Casiano über einen Glaubenswechsel im Internet.

(Anmerkungen in Klammern)

Eine prominente atheistische Bloggerin erklärt, daß sie zum Christentum übertrat.

Leah Libresco machte die Ankündigung am Montag auf ihrer Patheos-Blogseite „Unequally Yoked“. Der Blog-Beitrag mit dem Titel „Das ist mein letzter Beitrag für das Atheisten-Portal auf Patheos“ beschreibt, wie Libresco zu ihrer Entscheidung kam.

Sie sagte, sie rang mit dem Sittengesetz und erforschte, woher es stammt und was dahinter steckt. Freunde sagten ihr, daß ihre Philosophie als Atheistin nicht haltbar wäre.

„Ich war bereit zuzugeben, daß es im Christentum und im Katholizismus Teile gibt, die ziemlich gut in mein moralisches System, über das ich mir äußerst sicher war, passten, während meine eigene Philosophie inzwischen ziemlich zusammengefrickelt und nicht besonders zufriedenstellend war“, schrieb sie.

Sie erwähnt eine Diskussion über Religion in der Nacht vor Palmsonntag und ein Gespräch über Moral, das sie danach mit einem Freund hatte.

Nach einem Hin-und-Her und der Aufforderung ihres Freundes, ein Argument über den Ursprung des Sittengesetzes vorzubringen, hatte sie keine Erklärung. Dann erkannte sie, daß es von einer Person oder einem Wesen kommen mußte.

„Ich glaubte, das Sittengesetz wäre nicht nur eine abstrakte und ferne platonische Wahrheit. Wie es sich zeigt, glaubte ich tatsächlich, daß es eine Art von Person war, und ebenso auch Wahrheit. Und da gab es eine Religion, die mir als der vielversprechendste Weg erschien, sich auf diese lebendige Wahrheit zu berufen“, schreibt sie.

Sie sagte, daß sie trotz ihrer neu gefundenen Religion noch immer über die kirchliche Haltung zur Homosexualität verwirrt ist. (Tja, wie wird man zu einem guten positiven Homosexuellen, der jung und alt jederzeit und überall seine vorbildliche und nachahmenswerte Liebe zeigen kann?)

Ihr Beitrag hatte bis zum Dienstagnachmittag mehr als 750 Kommentare erhalten, von denen die meisten Unterstützung und Glückwunsche zum Ausdruck brachten.

Ein Kommentar lautete: „Ich freue mich für dich, Leah! Ich habe zuvor für dich gebetet, und ich werde es noch steigern. Das Abenteuer hat gerade erst begonnen.“

Es ist nicht das erste Mal, daß ein atheistischer Blogger zur Religion gefunden hat. Ein Blogger, der sich „The Raving Atheist“ nannte, kündigte in seinem Blog vor ein paar Jahren an, daß er zum Christentum konvertierte, berichtete THE BLAZE. Der Blog-Name hat sich seitdem in „The Raving Theist“ geändert.

Laut ihrem Blog wuchs Libriesco in einem säkularen Zuhause in Long Island, New York, auf. Sie begann eine Beziehung mit einem Christen und vereinbarte, einmal in der Woche in die Kirche zu gehen, wenn er dafür in einen Tanzkurs geht. Sie schreibt, daß sich beide einander Bücher und Blogs empfahlen, die zu nächtelangen Diskussionen führten.

Libresco bloggte zuvor für den atheistischen Bereich der Pantheos-Internetseite. Sie sagte, daß ihr Blog nun in den katholischen Bereich umziehen wird. Die Patheos-Internetseite wird für Diskussionen genutzt und um Informationen über verschiedene Religionen zu finden.

Neben Patheos hat Libresco auch für den Religionsteil in der HUFFINGTON POST gebloggt. (Da wird sich die liberale linke HUFFINGTON POST aber freuen, ihren LeserInnen jetzt eine Katholikin präsentieren zu können.)

Libresco antwortete am Dienstag nicht auf eine E-Mail-Anfrage von msnbc.com.

Hier finden Sie den Originalartikel, Atheist blogger Leah Libresco converts to Christianity.

Interessant ist dieser Kommantar einer atheistischen Dame über falsche Atheisten und wahren Glauben:

Wir haben eine verloren

Ich habe noch nie von ihr gehört. *Schulterzucken* Abgesehen von MSNBC sind all die „Nachrichten“-Seiten mit dieser Geschichte natürlich christliche Seiten. Sie pinkeln sich wegen dieser Konversion in die Hose, wenn es denn tatsächlich eine Konversion ist. Ich finde es immer fragwürdig, daß Dekonversionen Leute sind (that deconversions are people), die „nie wahre Christen waren“, und ebenso, daß Atheisten, die eine Religion annehmen, jemals wahre Atheisten waren, aber in diesem Fall frage ich mich, ob sie jemals wahrhaftig eine Atheistin war.

Kommunismus durch Versicherungspflicht

2012/02/16

Ann Coulter über die Vorteile einer Einheitsversicherung.

(MSNBC wurde zuerst durch SPIEGEL-TV und dann durch EMMA-TV und schließlich durch Alice-Schwarzer-TV ersetzt.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Eine Theorie, warum Barack Obama kostenlose Verhütungsmittel will, ist, daß es Rick Santorum hilft. Andere vermuten, es ist, weil Obama ein anti-religiöser Eiferer mit einer liberalen linken Agenda ist. Einsichtige Menschen können darüber streiten.

Am Ende könnte dies Mitt Romney helfen, die Leute daran zu erinnern, daß der „individuelle Auftrag“ das geringste Problem mit ObamaCare ist. Der „individuelle Auftrag“ ist einfach das rechtliche Argument dafür, warum ObamaCare in einem Land verfassungswidrig ist, das eine verfassungsgemäße Sozial- und Krankenversicherung hat.

Das ist weder ein katholisches Problem, noch ein religiöses. Die Konservativen gehen den Demokraten in die Falle, wenn sie es als solches bezeichnen. Es ist ein freiheitliches Problem. Oder „das F-Wort“, wie die Demokraten es nennen.

Wenn liberale Linke etwas wollen, wird es subventioniert, wenn sie es nicht wollen, wird es verboten. Und jetzt können sie ihren liberalen linken Autoritarismus über das ganze Land verhängen, indem Sie ihre Aufträge und Verbote „Versicherung“ nennen.

Liberale linke Fundamentalisten sagen: Ich verstehe nicht, warum jemand Tiere jagen muß; ich verstehe nicht, warum jemand Fleisch essen muß; ich verstehe nicht, warum jemand jeden Tag baden muß; ich verstehe nicht, warum es jemand stört, in einer wassersparenden Toilette Urin zu sehen; ich verstehe nicht, warum jemand Glühbirnen braucht.

Leckt mich, liberale Linke. Ich verstehe nicht, warum jemand eine Abtreibung, kostenlose Verhütungsmittel, Fäkal-‚Kunst‘ mit Fotos von Vaginas auf der Jungfrau Maria, Bauern ohne Landwirtschaft, oder eine 1.000.000-Dollar-Rente für Anthony Weiner braucht.

Aber ich muß das alles subventionieren.

Und jetzt sollen wir alle gezwungen werden, die gesamte Wunschliste der Stadtverordneten von Berkeley zu subventionieren, die ab jetzt „Krankenversicherung“ heißt.

Versicherungen sind nicht für gewöhnliche Aufwendungen im normalen Lauf der Dinge gedacht, wie zum Beispiel Multivitamine, Wandfarben oder Ölwechsel. Versicherungen sind für unerwartete Katastrophen: Brände, Unfälle, Krebs.

Die Grundidee ist, das Risiko von unvorhergesehenen Katastrophen für den Einzelnen auf viele Schultern zu verteilen. Ihren Tank aufzufüllen, ist zum Beispiel keine unvorhergesehene Katastrophe — unter Obama wird es aber eine sein.

Warum also fällt die Geburtenkontrolle unter eine Versicherung? Antibabypillen sind weder sehr teuer — Generika kosten etwa 20 Dollar im Monat — noch kommt die Notwendigkeit dafür wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Warum werden von Krankenversicherungen nicht Maniküren, Rückenmassagen, Karottenkuchen und Kindermädchen abgedeckt?

Liberale Linke fragen verschnupft, warum es so wichtig für die katholische Kirche ist, Versicherungs-Pläne zur Geburtenkontrolle nicht zu bezahlen, aber die bessere Frage ist: Warum ist es für liberale Linke so wichtig, sie dazu zu zwingen? Warten Sie ab, bis Sie für vibrierende Popo-Stöpsel zahlen sollen!

Die Antwort ist: sie wollen, daß die Regierung offiziell die Geburtenkontrolle genehmigt und später die Abtreibung. Das kommt als nächstes. Sie wollen es aus dem gleichen Grund, weshalb Schwule die Ehe für Schwule wollen — es ist rein symbolisch.

Laut Betty Friedan glauben Gender-Feministinnen, daß die Pille von solch einer zentralen Bedeutung für die Nation ist, daß dafür von allen gezahlt werden muß, d.h. über die Versicherung. Das Argument für subventionierte Abtreibungen wird lauten: wir glauben nicht an ein grundlegendes Menschenrecht!

Unabhängig davon, ob es kein „Recht“ ist oder doch, ist es kein Bereich für eine „Versicherung“. Abtreibung ist ein elektiver Eingriff. Keine Familie geht bankrott, weil sie für eine Abtreibung bezahlen mußte — was etwa so viel kostet wie ein Haarschnitt für John Edwards oder Bill Clinton. Können wir die Krankenkassen, für die wir alle gesetzlich verpflichtet sind, nicht auf finanziell ruinöse Probleme begrenzen?

Nein, das ist nicht vorgesehen. Ebenso wie liberale Linke die Verfassung zu einem Vehikel gemacht haben, um all die liberale linke Politik durchzusetzen, für die Amerikaner niemals wählen würden, wollen sie jetzt die „Versicherung“ für den gleichen Zweck einsetzen. Ihre neue Methode verlangt nicht einmal, daß fünf Richter am Obersten Gerichtshof zustimmen.

Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius wird es ganz allein durchsetzen.

Alles, was in der Nähe des feministischen Herzens schlägt, ist im Begriff, ein obligatorischer Bestandteil des Versicherungsschutzes zu werden: Behandlung von Unfruchtbarkeit, Bioresonanztherapie, ein Jahr Vaterschaftsurlaub, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Massagen, Aromatherapie, Alice-Schwarzer-TV, Geschlechtsangleichungen, Geschlechtsumwandlungen, Geschlechtsrückwandlungen. (Dafür sollte ein neues Wort wie Geschlechtshinundherverwandlung geschaffen werden und die Industrie, die Spielzeug zum Umschnallen anbietet, könnte dann vom Gesundheitsministerium gefördert werden — und vom Bildungsministerium, weil der ganze Krempel ja ab dem Kindergarten verfügbar sein muß.)

Und dann, wenn jede einzelne Versicherung im Land gesetzlich verpflichtet ist, eine Million liberaler linker Aufträge zu erfüllen, die nichts mit medizinischen Problemen zu tun haben, werden die Demokraten gerne bereit sein, Krankenversicherungen über die Staatsgrenzen hinweg abzuschließen. Wählen Sie eine Versicherung, die ganz weit weg ist. Alle Versicherungen werden gleich sein.

Das Diktat der regierungsamtlichen Empfängnisverhütung ist nur der Anfang der Kontrolle Ihres Lebens unter ObamaCare. Es gibt schätzungsweise 100.000 weitere Dinge, die das Gesundheitsministerin unter ObamaCare machen muß, gegen die Sie nichts machen können.

Der Gesetzesentwurf hätte „Kathleen Sebelius‘ Traumtagebuch“ heißen sollen.

Wie wir sehen, ist Sebelius keine Gesundheitsministerin, die mit dem Strom schwimmt. Sie ist eine doktrinäre Feministin, der es wichtig ist, eine Botschaft zu senden, indem sie etwas durchsetzt, das mit der Gesundheitsversorgung nur entfernt verbunden ist und alle mehr kosten wird.

Verstehen Sie, warum dies kein katholisches Problem ist? Was nutzt also ein „Kompromiß“, der die katholischen Bischöfe glücklich macht? Sie unterstützten ObamaCare! Sie sollten gezwungen werden, mit den Folgen des totalitären Regimes zu leben, das dem Rest von uns mit ihrer Hilfe aufgezwungen wird.

Vielleicht werden sie vom Auftrag der Empfängnisverhütung aus religiösen Gründen befreit — so wie Gewerkschaften und Obama-freundliche Unternehmen befreit wurden, als sie merkten, daß ObamaCare nichts ist.

Was ist mit dem Rest von uns? Diejenigen, die ObamaCare nicht unterstützen? Wir müssen weiter unter der Fuchtel einer verrückten Gender-Feministin leben, mit unbegrenzter Autorität, alles zu verbieten, was sie nicht will und alles zu subventionieren, was sie will und es „Versicherung“ zu nennen.

Falls Obama im November dieses Jahres wiedergewählt und ObamaCare nicht aufgehoben wird, dann bleibt den Republikanern bloß die Option, unter dem nächsten Republikanischen Präsidenten — falls wir je einen haben — Rick Santorum zum Leiter des Gesundheitsministeriums zu machen.

Er kann den Versicherungskonzernen verbieten, etwas wie Verhütung, AIDS oder Drogenmißbrauch abzudecken, und ihnen den Auftrag geben, alles von Homeschooling-Müttern über Homeschooling-Nachhilfe bis hin zum Kauf seines Buches „It Takes a Family“ zu subventionieren.

Solche Lifestyle-Entscheidungen haben mit „Versicherungen“ genauso viel zu tun wie Verhütungsmittel.

Hier finden Sie den Originalartikel, Communism By Insurance Mandate.

Der Krieg gegen Weihnachten

2011/12/23

Mark D. Tooley über den Weihnachtsmann der liberalen Linken.

(Anmerkungen in Klammern)

Multikulti-Linke wollen Weihnachten zu einer winterlichen Betriebsfeier verwässern, völlig losgelöst von Kultur und Religion. Ein Verbot von Krippen, Bäumen und Weihnachtsliedern macht die Anti-Weihnachts-Kulturkämpfer nicht wirklich glücklich, häufig fühlen sie sich sogar vom Weihnachtsmann bedroht. Liberale Linke sehen hinter der autoritären Transzendenz von Weihnachten, selbst in seiner kommerzialisierten Form, einen Angriff gegen die Autorität des Staates und seiner säkularen Kleriker.

Fox News nahm die regelmäßigen Absurditäten im „Krieg gegen Weihnachten“, in dessen Zuge manchmal sogar ein Verbot von grün und rot in Klassenzimmern gefordert wird, begeistert auf die Schippe. Die American Family Association, eine para-kirchliche Gruppe, greift die Anti-Weihnachts-Aktion ebenfalls an und lobt Unternehmen, die Weihnachten loben.

Religiöse Linke sind durch diese Verteidigung von Weihnachten natürlich beunruhigt, vor allem durch Fox News oder konservative Christen, die sie verachten. Religiöse Linke haben deshalb entschieden, daß die kulturellen Verteidiger von Weihnachten Verräter sind und in Wirklichkeit den Kommerz fördern.

„Die Weihnachten von Fox News trommeln ständig für den Krieg, greifen bei jedem Konflikt auf militärische Lösungen zurück, verteufeln unsere Gegner, und predigen die amerikanische Vorherrschaft“, erklärt der evangelische Links-Aktivist Jim Wallis im friedensbewegten Magazin Sojourners in tiefster rhetorischer Trauer.

Ein Kollege von Wallis nannte Fox News sogar das „Hauptquartier der Widerstandsarmee Gottes (Lords Resistance Army) gegen den Krieg gegen Weihnachten“.

Obwohl dieser Kollege darauf hinwies, daß Anti-Weihnachts-Kreuzfahrer sogar gegen Osterglocken kämpfen, ist Wallis immer noch blind vor Wut: „Die Weihnachten von Fox News verkünden die Werbung für Konsum, die Verteidigung des Reichtums und der Macht, die Schmeichelei des Geldes und der Märkte, und den Angriff auf die Bemühungen zur Überwindung der Armut.“

Wer hätte gedacht, daß Weihnachten so böse ist?

Wallis behauptet, die Fox News Aktion gegen den „Krieg gegen Weihnachten“ richtet sich gegen „Atheisten, Agnostiker, Liberale, Linke, Progressive und die Eiferer für die Trennung von Kirche und Staat — das heißt Demokraten“. Der langjährige Aktivist für eine linksdrehende Welt und Empfänger George-Soros-ähnlicher Menschenliebe hat seine eigene Definition von Polit-Weihnachten. Jesus wurde in einem „besetzten Land“ geboren, unter einer „imperialen Macht“, und er fügte der Weihnachtszeit „politischen Kontext“ hinzu. „In Jesus Christus ging Gott an die Öffentlichkeit“, verkündet Wallis. „Daß Jesus arm geboren war … definiert radikal den sozialen Kontext … und zeigt deutlich die wahre Bedeutung von Weihnachten.“ Wallis frohlockt, daß Jesus „unseren kriegerischen Streit beenden“ wird. (Wenn liberale Linke für die Trennung von Religion und Politik sind, wieso verbinden sie sie dann?)

Wallis‘ 40-jährige religiöse und politische Aktivisten-Karriere verrät natürlich sein Verständnis des Christentums als pazifistische Protestbewegung gegen den amerikanischen Imperialismus und als Forderung nach erzwungener Umverteilung des Reichtums. Im Gegensatz dazu verstehen die Verteidiger der traditionellen Weihnacht diese als Feier eines göttlichen Erlösers, der gekommen ist, um eine sündige Welt zu retten. Religiöse Linke sind für die Erlösung in der Regel viel zu beschäftigt, und denken vor allem an den Glauben, daß nur wohlhabende Imperialisten sündig sind.

Wallis erklärt: „Daß Einkaufszentren und Geschäfte ihre Kunden mit „Merry Christmas“ begrüßen, ist völlig irrelevant für die Bedeutung der Fleischwerdung.“ Stattdessen ist der „Konsumrausch“ in Höhe von „450.000.000.000 Dollar“, die angeblich zu Weihnachten ausgegeben werden, die eigentliche „Blasphemie“. Hat sich Wallis überlegt, wie viele Millionen armer Menschen auf der ganzen Welt wahrscheinlich beschäftigt sind, um Waren für die Amerikaner zu produzieren, die so egoistisch sind, Weihnachten zu feiern? Und ist ein Feiertag, bei dem es ums Schenken geht, wirklich die finsterste Verwendung von Geld?

Selbst auf Weihnachtsbäume und anderes Grün schlägt Wallis ein: es ist „entlehnt von antiken römischen und germanischen Feiern zur Wintersonnenwende, die von der Kirche assimiliert und kooptiert wurden, nachdem Konstantin zwischen seinem Reich und den Christen Frieden schloß“. (Fast so überzeugend wie meine alten Deutsch-, Gemeinschaftskunde- und Sozialkundelehrer. Oder die lustigen Stasi-Taschenbücher von Bernt Engelmann.) Da haben Sie es. Das Weihnachts-Tamtam ist in Wirklichkeit die götzendienerische Frucht des Konstantinianismus, dem ultimativen Schreckgespenst der religiösen Linken und Pazifisten.

Wallis erinnert ein wenig an die alten englischen Puritaner, die einem katholizistischen Weihnachten, das nicht in der Bibel verwurzelt ist, abschworen. Doch die Puritaner glaubten immerhin an eine transzendente Macht über der Regierung und lehnten Utopien ab. Sie schufen fleißig ihren eigenen Reichtum und verlangten keine Abgagen von anderen. Wallis zitiert das Magnificat der Jungfrau Maria, die Jesus kommen sieht: „Er stürzt die Mächtigen … und erhöht die Niedrigen.“ Wallis kommentiert sarkastisch, Fox News würde dies als „Klassenkampf“ verurteilen und schließt: „Wenn es also einen Krieg gegen Weihnachten gibt, dann ist es jener, der von Fox News geführt wird.“

Wer sind die „Niedrigen“ und wer sind die „Mächtigen?“ Die Arbeiterklasse-Konsumenten, die Fox News sehen und bei Wal-Mart einkaufen, und „Frohe Weihnachten“ anstelle von „Frohe Feiertage“ vorziehen, dürften sich eher als die „Niedrigen“ qualifizieren als die multikulturellen Eliten, die sich in der Kommandozentrale der Kultur eingenistet haben und über Religion und kulturelle Traditionen spotten.

Ein Pfarrer und Journalist, der auf der Blogseite der Huffington Post schreibt, wiederholt Wallis‘ Verdacht, daß Weihnachten eine populistische Feier ist. Pfarrer Skye Jethani schimpft über Weihnachten als einen „Feiertag von zweifelhafter Herkunft“, über den die Puritaner „richtig“ dachten: ein „heidnisches Fest, das sich nun als ein christliches verkleidet“. Er verwirft den Weihnachtsmann als eine „Marketing-Dampfwalze für den Einzelhandel“, die Weihnachten wegen der Gewinne anpreist. Und Pfarrer Jethani beklagt, daß „konservative Christen“, die Weihnachten verteidigen, nur ihre eigene traurige „Gefangenschaft im Konsumismus“ veranschaulichen. Also alles Humbug!

Vielleicht können die allerheiligen puristischen Linken der ganzen unheiligen amerikanischen Konsumgesellschaft entkommen, wenn sie sich am Weihnachtsmorgen der nächsten Occupy Wall Street Demonstration anschließen und zur Rettung der Welt einen köstlichen überteuerten Free-Trade Kaffee trinken. Doch wie Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, von denen die meisten sehr arm sind, ziehen es die meisten Amerikaner vor, lieber ordentlich ein Weihnachten voller „dubioser“ kultureller Symbole zu feiern, und unter Freunden und Familie sogar einige großzügige Geschenke zu verteilen.

All den reichen oder armen Konsumenten, denen Traditionen wichtiger sind als elitärer Snobismus: Frohe Weihnachten!

Hier finden Sie den Originalartikel, The War on Christmas.

Lady Gagas Kreuzzug für den Animalismus

2011/12/12

Ben Shapiro über Lady Gagas „Born This Way“ Stiftung.

(Eine ausführliche Analyse der Bildsprache des Videos — schließlich hat frau sich etwas dabei gedacht, Humanismus, Vaginas, Eierstöcke, Föten, Illuminati und Totenköpfe aneinanderzumontieren — liefert der Artikel „Deconstructing Lady Gaga’s ‚Born This Way‘ Video“ von Aylin Zafar auf theatlantic.com.)

Lady Gaga erklärte kürzlich, daß sie eine Stiftung gründet: Die „Born This Way Foundation“. Sie widmet sich „Themen wie Mobbing, Selbstvertrauen, Wohlbefinden, Betreuung und Karriereplanung“. Das klingt alles sehr schön. Keiner mag Mobber; die beste Art und Weise, mit ihnen umzugehen, ist, sowohl allgemein als auch in Besonderen, ihnen eine reinzuhauen. Das Problem liegt allerdings auf der Hand: Die „Born This Way Foundation“ will das entsprechende „Born This Way“ Ethos fördern. In Wirklichkeit untergräbt dieses Ethos jedoch den Kampf gegen Mobbing.

Was genau ist das „Born This Way“ Ethos? Werfen wir einen Blick auf den Text von diesem idiotischen Lady Gaga Song — die schlimmste Botschaft seit John Lennons geistlosem „Imagine“ (abwechselnd im Original und in der Übersetzung):

Just put your paws up
‘Cause you were born this way, baby …

Heb einfach deine Pfoten hoch
Denn wir sind nunmal so geboren, Baby …

I’m beautiful in my way
‘Cause God makes no mistakes
I’m on the right track baby
I was born this way …

Ich bin wunderschön auf meine Art
Denn Gott macht keine Fehler
Ich bin auf dem richtigen Weg
Ich bin nunmal so geboren …

Don’t be a drag – just be a queen
Whether you’re broke or evergreen
You’re black, white, beige, chola descent
You’re Lebanese, you’re Orient …

Sei kein ‚Langweiler‘, sei eine ‚Drag-Queen‘
Egal ob arm oder reich
Ob schwarz, weiß, beige, oder (geschminkt wie) eine Chola
Ob libanesisch, orientalisch …

No matter gay, straight, or bi
Lesbian, transgendered life
I’m on the right track baby
I was born to survive …

Egal ob schwul, hetero, oder bi
Lesbisch, transgender
Ich bin auf dem richtigen Weg
Ich bin geboren um zu leben …

Die innere Logik und die Philosophie des Liedes sind eindeutig. Ebenso wie die Hautfarbe genetisch vorbestimmt ist, so auch das Verhalten. Wir sollten alle „unsere Pfoten heben“ („put our paws up“) — im Grunde sind wir eine Gruppe von Tieren, getrieben von Kräften, die wir nicht verstehen, und von uns sollte nicht erwartet werden, daß wir sie kontrollieren. Das ist ein intellektuell tiefergelegter E.O. Wilson, der Soziobiologe aus Harvard, der glaubt, daß jede menschliche Handlung auf die Biologie reduziert werden kann. Allerdings ist Wilson nicht dumm genug, zu glauben, daß Biologie in irgendeiner Weise Moral genannt werden kann — es ist einfach nur Biologie, und Moral ist ein genetisch auf unserem biologischen Instinkt festgeschriebenes Gitternetz, das vorsieht, unserem Leben Ordnung und Sinn zu geben.

Lady Gaga bringt jedoch ist und sollte durcheinander und rotiert im klassischen naturalistischen Wald- und Wiesen-Fehlschluß (einer humanistischen Renate-Künast-Ethik), was in grundlegender Weise erstmals von David Hume artikuliert wurde. Nur weil etwas biologisch beeinflußt ist, heißt das nicht, daß ich auf diese Weise handeln sollte. Wenn doch, wäre das Leben grobkörnig, sinnlos und kurz. In anderen Worten, die menschliche Zivilisation würde ziemlich nach Occupy Oakland aussehen.

Die Freunde von Lady Gaga lieben diese Art von Logik, weil es sie von jeder Schuld und Verantwortung für ihre Taten freispricht. Will Lady Gaga Sex mit allem, was herumläuft und sich bewegt? Nun, Baby, sie ist nunmal so geboren. Will sie die Homosexualität unter zehn- bis zwölfjährigen fördern? Nun, Baby, sie ist nunmal so geboren. Will sie bizarren Fummel tragen und herumstampfen wie eine Hilfesuchende aus einem Tableau vivant (frz. lebendes Bild) von Salvador Dali? Sie haben es erraten — sie ist nunmal so geboren.

Wenn das aber wahr ist, dann sollten wir aufhören, Mobber zu bekämpfen, weil sie nunmal so geboren sind. Und diejenigen von uns, die religiös sind, und die von ihr verachtet werden, sollten stattdessen geliebt werden, weil wir nunmal so geboren sind. E.O. Wilson glaubt ebenfalls, daß religiöse Instinkte eine biologische Basis haben. Wenn Sexualität eine biologische Basis hat, dann auch der Glaube an Gott — und wenn alles, was eine biologische Basis hat, moralisch ist, dann sind Mobbing und Homophobie auch moralisch. Die Beweise scheinen tatsächlich zu zeigen, daß die Menschen deutlich als Mann und Frau geboren werden, und daß die liberale linke Vorstellung von der Formbarkeit des Geschlechts wissenschaftlich unsinnig ist.

Lady Gagas Aktion wird sich selbst besiegen. Die Wahrheit ist, daß „nunmal so geboren“ zu sein, kein Argument für oder gegen ein bestimmtes Verhalten ist. Wie Katherine Hepburn als Missionarin Rose Sayer in African Queen zu Humphrey Bogarts betrunkenem Kapitän Charlie Allnut sagt: „Natur ist das, Mr. Allnut, über das wir uns in dieser Welt erheben sollen“. Moralisches Handeln ist sehr oft die Bezwingung des Zwangs, schreckliche Dinge zu tun. Wenn Lady Gaga Mobbing beenden will, wird sie ihre deterministische Philosophie auf der nächsten Fünf-Sterne-Raststätte in die Tonne treten müssen.

Irgendetwas sagt mir, daß sie das nicht tun wird. Sie ist weit mehr daran interessiert, Mobbing zu pflegen als es wirklich zu stoppen, und eine „Born This Way“-Generation zu schaffen. Eine faule Generation, weil unsere Instinkte faul sind. Eine vulgäre Generation, weil unsere Instinkte vulgär sind. Eine Generation, die das Gefühl hat, etwas zu verdienen, weil unsere Biologie der gleichen Ansicht ist. Ist so etwas gut?

Die California Foundation, die MacArthur Foundation und das Berkman Center for Internet & Society an der Harvard University finden so etwas offenbar gut. Doch wenn sie Lady Gagas Philosophie unterstützen, bedeutet das nicht, daß sie an ihrer Philosophie interessiert sind, sondern an ihrer Politik. „Born This Way“ ist nur der nächste kürzeste Weg zum liberalen linken Utopia. Zum Leidwesen der liberalen Linken ist jedes Utopia, das auf den schwachen Füßen des naturalistischen Fehlschlusses steht, zum Scheitern verurteilt.

Hier finden Sie den Originalartikel, Lady Gaga’s Crusade for Animalism.

Die 10 dümmsten Erziehungs-Ratschläge

2011/12/05

Sally Meininger und Rhonda Robinson über liberale linke Kindererziehung.

Termini technici
liberal parents: liberale linke Eltern (weil sich der Begriff liberal, so wie der Begriff progressiv, irgendwann als Tarnkappe für links enttarnen wird)

Kindererziehung stellt eine der größten Herausforderungen für Eltern und/oder Erziehungsberechtigte dar. Sie beginnt bereits mit dem ersten Lebenstag und stellt für viele einen scheinbar niemals endenden Kraftakt dar.

Finden Sie dieses Zitat irgendwie seltsam?

Es ist die Einleitung zu einem Artikel über Erziehungstrends. Abgesehen vom Offensichtlichen wird Kindererziehung in die gleiche Kategorie gestellt wie Zelten, Fallschirmspringen oder Tauchen — ein weiteres interessantes und beliebtes Hobby.

Angenommen, der Autor des erwähnten Artikels ist kein Besucher von einem fremden Stern, dann kann man ihm nur einen erstaunlichen Mangel an Verständnis für die menschliche Natur attestieren, zusätzlich zum Schwall dummer Erziehungsphilosophien, die wir immer wieder hören. Es begann in den 60er Jahren. Alles, was an die Werte der Eltern erinnerte, galt als verfault und verpestet. Ein paar Generationen Elternberatung durch liberale linke Psychologen und Sozialpolitiker reichten aus und das Chaos war perfekt.

1. Geschlechtsneutrale Erziehung

Einige Sozialwissenschaftler glauben, daß genderspezifische Farben und Themen der Phantasie von Kindern, und letztendlich ihren Möglichkeiten, Grenzen setzen. Am Ende haben wir hypermaskuline Männer und hyperfeminine Frauen, die sich oft nicht zurechtfinden, theoretisiert Biologin Lise Eliot, eine Kritikerin der traditionellen Rosa-und-Blau-Erziehung.

„Experten“, die mit der Vorstellung ankamen, daß es die Gesellschaft ist, die einem Kind die Vorliebe für „Jungensachen“ oder „Mädchensachen“ diktiert, angefangen mit Babywannen in rosa und blau, haben offensichtlich viel zu viel Zeit mit Ratten im Labor verbracht und zu wenig Zeit mit echten Kindern in einem stabilen häuslichen Umfeld. Alle Eltern von Jungen und Mädchen werden Ihnen sagen, daß „Jungenverhalten“ und „Mädchenverhalten“ wenig mit der Farbe ihrer Kleidung oder irgendetwas aus der Spielzeugkiste zu tun hat.

Im permanenten liberalen linken Streben nach Utopia — wo Frauen nicht länger die primären Erzieher sein werden und Jungen mit Kleidern in die Schule gehen können, ohne daß jemand kichert — werden Fakten genau so ignoriert, wie die Realität. In Wirklichkeit werden Babys biologisch zu gefürchteten Männern, wenn sie in Testosteron baden, während sie noch im Mutterleib sind, wobei sich die Struktur des Gehirns verändert. Später, in der Pubertät, fluten männliche Hormone Gehirn und Körper noch einmal und physiologische Veränderungen verwandeln kleine Jungen in junge Männer.

Die Tatsache, daß etwas so Grundlegendes wie der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen wissenschaftlich nachgewiesen werden muß, ist ein trauriger Indikator dafür, wie tief die liberale linke Erziehungsideologie unsere Kultur durchdrungen hat.

Hier hört es aber nicht auf.

2. „Geschäftskommunikation“ — Nackte Grüne Babies

Die grüne Horde glaubt, die Antwort auf die uralte Erziehungshürde des Töpfchens gefunden zu haben. Sie sind nicht nur daran interessiert, die Umwelt durch windelfreie Mülldeponien zu retten, sondern wollen außerdem, daß Babys unten ohne gehen, um Ihr Zuhause von stinkenden Windeln zu befreien.

Liberale Linke glauben, daß Babys sich ihrer „Geschäftsbedürfnisse“ von Geburt an bewußt sind, und daß sie diese „Bedürfnisse“ kommunizieren können. Durch den Einsatz von Körpersprache und verschiedener Lautäußerungen, „können Babys eine Verbindung mit ihren Körperempfindungen aufrechterhalten und schon früh lernen, was zu tun ist, wenn sie diese Empfindungen erleben“.

Abgesehen von der ökologischen Botschaft liegt dieser Methode die Auffassung zugrunde, daß Eltern „die Sauberkeitserziehung von Druck und Bestrafung befreien“. Als ob Sauberkeitserziehung für Kinder so brutal wäre. Zugegeben, es gibt unwissende Eltern, die von einem Kind mehr erwarten, als das, wozu es entwicklungspsychologisch in der Lage ist. Die einzigen Menschen, die mit dieser Methode tatsächlich trainiert werden, sind aber die Eltern.

Eltern, die sich wegducken mußten, während sie nach einem Waschlappen griffen, werden bezeugen, daß Babys sich ihrer „Empfindungen“ bewußt sein können, es gibt aber keine Kontrolle — ein wesentliches Element beim Töpfchen.

Unsere Empfehlungen für ein erfolgreiches Töpfchentraining:

1. Das erste Anzeichen, daß ein Kind reif genug ist, um aufs Töpfchen zu gehen, ist, wenn es regelmäßig aufwacht — nachts oder von einem Nickerchen — und die Windel ist trocken.

2. Kinder müssen fähig sein, verbal mitzuteilen, daß sie auf das Töpfchen müssen.

3. Kinder müssen physisch in der Lage sein, das Töpfchen selbst zu erreichen.

Das sind die Grundlagen; kleine Körper, die bis zu dem Punkt gereift sind, daß sie ihre „Empfindungen“ nicht nur fühlen können, sondern auch wissen, was dann zu tun ist.

3. Beste Freunde für immer

Vor Jahren saß ich mit einer Mutter am Küchentisch, die ihre Töchter nach dieser Philosophie aufzog. Die zugrunde liegende Denkschule ist, die „autoritäre“ Elternrolle abzuwerfen und ein Freund zu sein. Sie vertraute mir an, daß ihre Kinder in der Lage sein sollten, ihr alles zu erzählen und zog sie entsprechend auf. Sie wollte ihre beste Freundin sein. Mit Erfolg.

Ihre Teenager-Tochter hatte kein Problem, ihre sexuellen Eskapaden weiterzugeben — und sollte später die Erfahrung von AIDS machen. Diese Mutter schaute mich an und sagte: „Oh Rhonda, es gibt einige Dinge, die eine Mutter einfach nicht wissen will!“

Ihr Problem war nicht, daß ihre Tochter ihr alles sagen konnte, es war, daß sie — wie ihre Mutter — auf der gleichen Stufe stand wie die jugendlichen Freunde ihrer Tochter. Sie hatte keinen Einfluß auf das Leben ihres Kindes — keine Autorität. Eltern sein bedeutet, die „Freundschaft“ eines Kindes zu riskieren. Ein Preis, den viele Eltern fürchten. Doch die Kinder zahlen stattdessen einen viel höheren Preis.

Als eine meiner Töchter — um meine Gefühle zu verletzen — einmal zu mir sagte, „Du willst gar nicht mein Freund sein“, antwortete ich:

Warum sollte ich auf Deine Stufe runterkommen? Ich möchte Dich bis auf meine Stufe raufbringen!

Jahre später, als Erwachsene, fand dieselbe Tochter einen Freund, der versuchte, der Freund ihrer Tochter zu sein, erreichte jedoch nicht die Ergebnisse, die sie damals erhofft hatte. Meine Tochter rief mich an, um sich zu bedanken. Sie blickte zurück und sagte, sie brauchte zu jener Zeit wirklich keinen anderen Freund in ihrem Leben, sie brauchte eine Mama.

Die meisten Kinder brauchen eine Mama.

4. Sicherheitserziehung

Alle guten Eltern wollen, daß ihre Kinder sicher, gesund und behütet sind. Gleichwohl denken einige Eltern, ihre Kinder wären zerbrechlich wie Porzellan. Ich kannte Mütter, die kleine Kinder nicht laufen liessen, aus Angst vor aufgeschürften Knien. Und Mütter, die, während sie nicht zu Hause waren, den Kindern verboten, zu essen, aus Angst zu ersticken — Kinder, die alt genug sind und keinen Babysitter brauchen, wohlgemerkt.

Das ist die gleiche Mentalität, die will, daß Fahrräder mit Knieschonern und Helmen gefahren werden. Das Problem ist zweierlei.

Erstens müssen Kinder rennen, klettern und forschen. Die Realität des Lebens besteht darin, daß, während wir für die Sicherheit unserer Kinder verantwortlich sind, wir sie nicht in Luftpolsterfolie packen können. Das einzige, was bei diesen Eltern so zerbrechlich ist wie Porzellan, ist ihre Fähigkeit, das wirkliche Risiko und den Nutzen einzuschätzen.

Zum Beispiel, wird ein Kind, das ohne Desinfektionsmittel im Schmutz spielt, wahrscheinlich Keimen ausgesetzt sein. Das ist das Risiko. Die Vorteile sind, daß das Kind ebenso wahrscheinlich eine wunderbare Zeit erleben wird und während dieses Prozesses sein Immunsystem aufbaut.

Zweitens ist dies die Mentalität der liberalen Linken, die glauben, sie können und müssen uns vor uns selbst schützen.

5. Alles für das Kind — auch wenn es nichts verdient

Gute Eltern wollen ihren Kindern Geschenke machen — daran ist nichts verkehrt. Einige Eltern können sich mehr leisten, als andere. Gute Eltern geben ihren Kindern so viel, wie sie sich leisten können.

Wir bringen unseren Kindern immer etwas bei — das, was wir tun, und das, was wir nicht tun. Eltern, die ihre Kinder mit allem versorgen, was das Herz begehrt, entwickeln eine Anspruchsmentalität. Nicht nur, daß sie glauben, ein Recht auf Geschenke zu haben, sondern auch, daß die Geschenke an Wert verlieren. Wie gewonnen, so zerronnen.

Harte Arbeit ist in Amerika seit der Gründerzeit Tradition. Männer halfen Jungen beim Schritt ins Erwachsenenalter, indem sie Seite an Seite arbeiteten und ein Handwerk oder eine Qualifikation erlernten. Arbeit hilft Jungen, zu kräftigen Männern heranzuwachsen, in einer Weise wie es nichts anderes kann.

Warum also schätzen wir den Wert von Arbeit nicht so sehr, daß wir ihn an unsere Kinder weitergeben?

In meinem Buch sind zehn bis zwölf Jahre alte Jungen im perfekten Alter, um zu lernen, wie man arbeitet. Es gibt für sie keine bessere Zeit, um zu arbeiten und dabei etwas Wertvolleres zu verdienen, als einen Gehaltsscheck: den Charakter, der stolz darauf ist, etwas vollbracht zu haben.

Liberale linke Eltern sorgen sich um das Selbstwertgefühl eines Kindes, doch die Wahrheit ist, daß Eltern einem Kind erzählen können, daß es gut und stark und klug ist, aber selbst ein Kind weiß, daß sie gut reden haben. Das Kind muß es sich erst selbst beweisen, bevor es wirklich daran glaubt. Ich kenne keinen besseren Weg, um Vertrauen, Selbstwertgefühl und eine gute Arbeitseinstellung beizubringen, als an der Seite von Männern oder Frauen mit einem guten Charakter zu arbeiten. Wichtiger als die Umgebung sind Schweiß und Erschöpfung, begleitet von einem Klaps auf den erschöpften Rücken, von jemandem, den das Kind bewundert.

Etwas im Schweiße seines Angesichts zu verdienen, taucht das Verständnis für die Welt um das Kind in ein völlig neues Licht und erzeugt Wertschätzung für die Arbeit und das Eigentum anderer Menschen.

6. Religion erst ab 18

Einmal fragte ich meine Mutter nach dem Fernsehen, „was ist richtig, Schöpfung oder Evolution?“ Sie sagte „es ist etwas, das nie jemand wissen wird“. Und dann fuhr sie fort und erzählte mir, wie viele Priester und Pastoren betrunkene Versager waren — komisch, daß sie nicht erwähnte, wie viele Atheisten Versager waren.

Dies erschütterte mich.

Ich hatte immer eine natürliche Neigung zu Gott, und meine Mutter putzte sie mit ihrer hoffnungslosen, trostlosen Antwort unwissentlich weg. Wahre Offenheit fördert die Diskussion und Erkundung, nicht die Abwesenheit davon. Es ist interessant, daß regelmäßig die Religion die Sache ist, mit der Essig ist und nicht andere Themen.

Gott und die Diskussion über Gott aus dem Leben eines Kindes wegzulassen — zu der Zeit, wenn ein Kind am neugierigsten ist — erschwert es später nur, einen echten religiösen Ausdruck zu erkennen.

7. Sexualität ohne Grenzen

Ich mache mich damit zwar alt, aber ich erinnere mich an die Fersehserie „Unser lautes Heim“ („Growing Pains“), als der Vater im Zimmer seines Sohnes ein Porno-Magazin entdeckte. Der Vater war ein Psychiater und versicherte seiner Frau und dem Publikum, daß alles in Ordnung wäre. Ihr Kind wäre einfach nur neugierig. Sollte diese Neugier dazu führen, Frauen als Lustobjekte zu betrachten? Falls sich das Kind für ‚Sexualität‘ interessiert, hat der Vater sicherlich irgendwo ein gutes medizinisches Lehrbuch der Anatomie.

Dann gibt es Eltern, die ihren Kindern und anderen, Sex in ihrer Wohnung erlauben. Zumindest die Bettlaken sind sauber und Mama sorgte für die Kondome. Die Haltung „sie werden es doch sowieso tun“ offenbart diejenigen, die auf Ausflüchte setzen. Jeder Teenager mit einem Minimum an Ehrlichkeit wird zugeben, zumindest ein wenig enttäuscht zu sein, daß ihre Eltern/Lehrer denken, sie wären hemmungslose Tiere. Resignation plus Gruppenzwang setzt das Kind nicht nur dem Risiko von Geschlechtskrankheiten und ungewollten Schwangerschaften aus, sondern beeinflußt die zukünftigen Beziehungen des Kindes für den Rest seines Lebens — und in der Regel negativ.

8. Andere sollen mein Kind erziehen, andere müssen es besser wissen

Liberale Linke wollen nicht, daß ihren Plänen für den kleinen Schatz die altmodische Moral von Mama und Papa im Weg steht. Ziel ist die Untergrabung der elterlichen Autorität sowie der Überzeugung, daß sie das Zeug haben, ein gesundes und ausgeglichenes Kind aufzuziehen. Eltern müssen vom Kind getrennt werden — vom frühesten Moment an. Früherziehungspädagogik in der Kindheit, Vorschulen (Head Start) für Kleinkinder, danach zwölf Jahre Schule. Dann gibt es die Programme nach der Schule, Sport, Tanzunterricht, Musikunterricht, bis das Kind 18 ist und als junger Erwachsener entweder auf die Welt losgelassen wird oder für weitere vier Jahre der Indoktrination auf ein College ausgelagert wird. Ist es ein Wunder, daß Eltern und Kinder sich so voneinander entfremdet fühlen?

Vertrauen zu entwickeln braucht Zeit, viel Zeit, und noch mehr Zeit. Manchmal hilft nur Homeschooling oder ein Elternteil, der zu Hause bleibt und den Groschen zweimal umdreht — oder zu kostspieligen außerschulischen Aktivitäten „Nein“ zu sagen. Die Momente, in denen uns unsere Kinder die großen Fragen des Lebens stellten, ergaben sich immer zufällig und nicht wenn wir ihnen Gesprächszeit zuteilten. Weil wir Zeit mit unseren Kindern zu unserer Priorität machten, waren wir in jenen flüchtigen Momenten da und konnten diese Diskussionen führen. Dadurch, daß wir zu jenen Zeiten da waren, haben wir zu unseren Kindern ein Vertrauensverhältnis entwickelt und sie suchen uns, wenn die großen Fragen immer größer werden.

9. Selbstwertgefühl über alles

Ich konnte die Eltern noch nie verstehen, die ernsthaft davor Angst haben, gegenüber ihrem Kind aufrichtig zu sein oder ihm entgegenzutreten, weil sie befürchten, ihr Selbstwertgefühl zu verletzen. Erstens, wer ist hier der Boss? Das sollte einfach sein. Es ist derjenige, der größer ist. Zweitens, Kinder sind schon von Natur aus egozentrisch. Warum sollte das gefördert werden? Das Leben ist voll von harten Schlägen. Erfolg ohne Versagen gibt es nicht. Gewiß wollen sie erhobenen Hauptes den Erfolg genießen, ohne vorher hinzufallen. Warum sollten wir als Eltern dieses wertvolle Werkzeug abschaffen?

Es macht einen gewaltigen Unterschied, ein Kunstprojekt zu loben oder die aggressiven Beschimpfungen eines Kindes, das sich „artikuliert“. Es ist schockierend, daß dies ein Thema ist. Tief in ihrem Herzen wissen Kinder, wenn sie etwas getan haben, was kein Lob verdient. Und sie wissen, wann sie schwindeln.

Wodurch sie sich selbst schlechter fühlen, was — Sie haben es erraten — ihr Selbstwertgefühl tatsächlich zerstört. Kinder, die Respekt und Demut lernen und Herausforderungen meistern, sind so begehrt und gefragt, daß ihr Ego nicht mehr gestreichelt werden muß.

10. Schläge gehören verboten

Versohlen ist heute nicht angesagt. Es gilt als Kindesmißbrauch und Angriff auf das über alles wichtige Selbstwertgefühl. Dieses Argument ist lächerlich. Jeder, der schlägt, mißbraucht sein Kind. Doch Versohlen als Strafe für einen zuvor erledigten Anlaß gibt einem Kind Grenzen und lehrt, welche Verhaltensweisen akzeptabel sind.

Sie kennen vermutlich das Bild vom Spielplatz an einer belebten Straßenecke. Es gab keine Zäune, weil die Erwachsenen entschieden, daß es das Spiel der Kinder hemmen würde. Das Gegenteil trat ein.

Die Kinder hielten sich zusammengekauert in der Mitte des Spielplatzes auf, die meisten Spielgeräte standen leer. Sobald Zäune aufgestellt waren, nutzten die Kinder jeden Zentimeter dieses Spielplatzes.

Warum?

Weil sie Grenzen hatten, und dies gab ihnen ein Gefühl der Sicherheit. Richtig eingesetzte Disziplin funktioniert auf dieselbe Weise. Sie unterrichten das Kind, welche Übertretung zu welcher Strafe führt. Es übertritt die Grenze dann ganz bewußt.

Bestrafung erfolgt auf eine Art und Weise, die der Übertretung angemessen ist. Die Grenzen sind festgelegt. Das Kind ist jetzt frei, zu wachsen und eine sichere Umgebung zu erkunden. Manchmal hilft Versohlen, manchmal ein bedeutungsvoller Blick — jedes Kind ist anders. Kinder sind ohne diese Grenzen unsicher und spielen es ständig verzweifelt durch, sich nach jemandem sehnend, der ihrem Verhalten ein Ende setzt, weil sie sich nicht sicher fühlen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Top 10 Boneheaded Parenting Trends From the Left.