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Moderator: BBC vertuschte Jimmy Saviles Kindesmißbrauch, weil er mit Prinz Charles befreundet war

2012/12/08

Auch Ex-Moderator Bill Oddie erklärt, daß jeder wußte, daß Jimmy Savile ein Kinderschänder war — warum veröffentlicht kein einziger Journalist irgendwo auf der Welt die Namen der Pädophilen, die den Medien bekannt sind?

(Die Frage ist natürlich rhetorisch gemeint. Die Medien veröffentlichen die Namen nicht, weil in Europa Pädophilie legalisiert werden soll und das Kindesmißbrauchsproblem das Vorhaben wahrscheinlich um Jahrzehnte zurückwerfen würde. Sie können das entweder glauben oder weiter um 20 Uhr den Nachrichten. Ach, Sie meinen, die Medien könnten nicht so dicht halten? Dann lesen Sie auf Seite 288 in „Fünf Finger sind keine Faust“ von Klaus Rainer Röhl, wie die Medienpromis am 14. Mai 1970 auf der Hamburger Redaktionsparty von konkret dicht hielten, als seine Kinder entführt und bei Jürgen Holtkamp zwischengelagert wurden, um sie in ein palästinensisches Waisenlager zu schleusen. Was ich nicht verstehe, ist, wie jemand, der so berühmt wurde, fließend sieben Sprachen beherrschte und im SPIEGEL auftauchte, keinen Eintrag im basisdemokratischen Informationsdachverband Wikipedia hat. Die Geschichte geht auf Seite 293 übrigens gut aus: Stefan Aust befreite die Kinder in Rom.)

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Juli 1999: Der Prinz von Wales und Sir Jimmy Savile in Glencoe

BBC-Moderator Bill Oddie behauptet weiterhin, daß Jimmy Saviles Mißbrauch vertuscht wurde — weil er mit Prinz Charles befreundet war.

Der „Springwatch“-Star, der mit „The Goodies“ auf „Top of the Pops“ erschien, als Savile die Sendung in den 1970er Jahren moderierte, sagte, es gab bei der BBC über Savile einen „kranken Dauerwitz“, ein Pädophiler zu sein.

Er deutete an, daß irgendeine Art von „Zensur-Ausschuß“ verhindert haben könnte, daß die Wahrheit herauskommt — wegen Saviles königlichen Verbindungen.

Der Moderator untermauerte auch Behauptungen anderer ehemaliger BBC-Moderatoren, daß Saviles Eskapaden zu dem Zeitpunkt gut bekannt waren.

Er sagte: „Die Idee, daß die Jugendlichen Opfer waren — das wußte jeder.

Ich war überhaupt nicht überrascht. Und zwar in dem Sinne überrascht, daß dies nicht schon vor Jahren passierte.

Das Establishment oder wer auch immer es ist, entschied, alles totzuschweigen und beschloß, ihn zum Ritter zu schlagen. Er war, zu einem gewissen Grad, ein Freund des Königshauses.“

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Saviles Ferienhaus: Das Freundespaar unterhält sich während der Reise für einen guten Zweck

Er fügte hinzu: „Ich weiß nicht, warum es so lange gedauert hat, um ans Licht zu kommen. Darauf bin ich neugierig.

Ob es irgendwo in England so eine Art Zensurkomitee gab, von dem wir nichts wissen und das diese Sache unterdrückt — jemand versammelt sich in einem Raum und sagt: ‚Ach mach schon, er war ein Freund von Prinz Charles, wenn wir sagen würden, er wäre ein Perversling, sähe es für Prinz Charles furchtbar schlecht aus.‘

Und jemand entscheidet: ‚Ja, du hast recht, wir werden es totschweigen, niemand wird es jemals herausfinden.‘

Ich weiß nicht, wer so etwas machen würde.“

Im Anschluß an eine Fragestunde mit Studenten der historischen Debattiergesellschaft Cambridge Union sagte Oddie am Dienstag, Saviles Ruf galt „einfach als selbstverständlich“.

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Der Prinz von Wales wird im Ferienhaus herumgeführt, von dem Savile gehofft hatte, daß es zu einem Refugium für behinderte Kinder wird

Er sagte: „Es gab diesen kranken Dauerwitz, daß Jimmy Savile jungen Jugendlichen beiderlei Geschlechts auf die Pelle rückte.

Es war einfach selbstverständlich. Es bedeutet nicht, daß jemand dachte, dagegen etwas tun zu müssen — und es war wahrscheinlich nicht klar, wie ernst es war — was das Krankenhauses betrifft, war das Ausmaß sicherlich nicht klar — das ist entsetzlich.

Als dies herauskam, war es überhaupt nicht überraschend. Die Überraschung ist, daß es nicht viel früher herauskam, und das Rätsel oder worum es geht, ist, ob es vertuscht wurde oder ob die Menschen nur beschlossen, es zu ignorieren, oder ob es einen Befehl gab, und wenn ja, von wem und durch wen, und wer sagte, wir werden nicht zulassen, daß dies veröffentlicht wird?

Man fragt sich, wen man sich genauer ansehen sollte. Die BBC, die Polizei, die Leute vom Krankenhaus des staatlichen Gesundheitsdienstes? Wußten sie es alle und sagten es nicht?“

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Bill Oddie behauptet, daß die BBC den sexuellen Mißbrauch durch Savile vertuschte

Oddie erklärte, daß es zu der Zeit eine „naive Groupie-Szene“ gab.

Er sagte: „Dies ist offensichtlich kein mildernder Umstand, aber das einzige, was ich sagen will, ist, daß das eine Zeit in der Geschichte im Fernsehen und im Radio und in Live-Sendungen war, als es eine Art naive Groupie-Szene gab.

Ich glaube nicht, daß die Mädchen besonders häufig den Partner wechselten, schon gar nicht die jüngeren. Es gab Leute, die hingen nach den Konzerten rum und wollten zu den Stars — oder zu den Disk Jockeys.

Wer zu Cliff Richard wollte und dann bei Jimmy Savile landete, hatte dann den Trostpreis.“

Er fügte hinzu: „Die Sache, die man nicht ignorieren konnte, war, daß es die Ära dieser Art von Groupies war.

Nicht der völlig besessene Groupie, es war aber was in Richtung der Beatles der 60er Jahre, als Hunderte von Mädchen weinten und schrien und Gott weiß was — auch das war ziemlich weit verbreitet. (Anm.: Man sollte aber auch an Saviles sehr süße selbstgebastelte Karte mit einem Schnappschuß von Prinzessin Bea, der Herzogin von York, die noch nicht einmal zwei Jahre alt war — siehe: Sir Jimmy, der Pädophile, den jeder sah)

Meine Frau erzählte eines Tages von einer ihrer Freundinnen aus der Zeit, als sie die Monkeys sehen wollten, und das Mädchen sagte: ‚Ich werde versuchen, in die Umkleidekabine zu kommen‘ und meine Frau sagte ‚du weißt aber, daß er nur das eine will‘, und sie sagte, ‚ja, ich weiß, das ist, was ich vorhabe‘.

Aber das ist nicht ganz dasselbe wie ein Pädophiler — das waren nur Rockbands. Die 70er Jahre waren so.“

Oddie, der auf BBC mit seiner Radiosendung „I’m Sorry I’ll Read That Again“ begann, wiederholte die Behauptung, daß der ehemalige Generaldirektor der BBC, Mark Thompson, gewußt haben muß, was mit Savile los war.

Er sagte: „Es ist außergewöhnlich, daß der Ex-Chef der BBC, Mark Thompson, am nächsten Tag sagte: ‚Davon weiß ich nichts.‘

Sie arbeiteten bei der BBC und Sie wissen von gar nichts? Machen Sie sich nicht lächerlich.

Das ist absoluter Unsinn.“

Oddie behauptete, Savile „schmierte sich aus der Sache heraus“, als Kinderschänder im Krankenhaus entdeckt zu werden, weil er ein großer Spender war.

Er sagte: „Jeder der damaligen Zeit wußte etwas — er hatte einen Ruf als Grapscher.

Der schrecklichste Aspekt ist die Vorstellung, Kinder im Krankenhaus zu mißbrauchen — das ist einfach unglaublich. Indem er dem Krankenhaus Millionen von Pfund gab, schmierte er sich sozusagen aus der Sache heraus — das geht auf keine Kuhhaut.“

Neben seinen Kontakten mit Kindern bei der BBC werden auch Saviles Kontakte mit kranken Jugendlichen in den Krankenhäusern von Sussex — dem „Stoke Mandeville Hospital“ — und Leeds — dem „Leeds General Infirmary“ — untersucht.

Hier finden Sie den Originalartikel, BBC covered up Jimmy Savile’s child abuse because he was friends with Prince Charles, claims veteran broadcaster Bill Oddie.

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