Archive for the ‘Playboy’ Category

GROUPON? Eher wie „grapsch an“

2012/05/03

Bob Unruh über kreative Sexismusgestaltung.

GROUPON — das Unternehmen, das durch die Werbung für einen Porno-Produzenten eine Boykott-Kampagne auslöste — hat den Wetteinsatz in der Sex-Industrie jetzt verdoppelt und bietet Kunden eine Reise zur Playboy-Villa: „Versuchen Sie herauszufinden, welches der sechs anwesenden Playboy-Bunnies echt flauschige Ohren hat.“

Bekannt wurde die neue Werbung des Rabatt-Anbieters für eine Fantasy-Tour durch die Playboy-Villa durch Morality in Media.

„Nachdem die VIPs aus ihrem Shuttle steigen, werden sie von Tour-Guides durch die glamouröse Naturstein-Landschaft geführt, um in der legendären Grotte ein Bad zu nehmen“, erklärt die Werbung des Konzerns.

Morality in Media sagt, sie werden „GROUPON weiterhin drängen, ihre Unterstützung der sexuellen Ausbeutung von Frauen und Mädchen zu beenden, doch obwohl MIM das Unternehmen landesweit boykottiert, was dazu führte, daß mehr als 10.000 Kunden GROUPON nicht mehr nutzen, hat das Unternehmen dies nicht getan.“

„Woran liegt das? Vielleicht haben wir eine Antwort“, sagte die Gruppe.

Dawn Hawkins, Geschäftsführerin von Morality in Media, sagte, sie durchsuchten die Online-Informationen von GROUPON, „um die Namen der weiblichen Führungskräfte des Unternehmens zu erfahren, damit wir an sie appellieren können“.

„Und stellen Sie sich vor“, sagte sie, „GROUPON hat keine!

„Vielleicht erklärt das, warum das Unternehmen so unsensibel gegenüber der sexuellen Ausbeutung von Frauen und Mädchen ist“, sagte sie.

Hawkins sagte, Playboy „hat mehr als jede andere Person auf der Welt getan, um die sexuelle Ausbeutung von Frauen zu fördern“.

Zu dem Boykott kam es, als War on Illegal Pornography bekanntmachte, daß GROUPON für 28 Dollar eine Tour durch das historische San Francisco Armory anbot, ein ehemaliges Waffenarsenal im alten San Francisco.

Das Problem ist laut War on Illegal Pornography, daß das Gebäude jetzt Kink.com beheimatet, einen Internet-Porno-Konzern.

„GROUPON wirbt sogar damit, daß Besuchergruppen live sehen können, wie gefilmt wird“, so die Anti-Porno-Gruppe.

GROUPON, die eine Anfrage von WND nicht beantworteten, erklärten War on Illegal Porngraphy, „wir bemühen uns um interessante und spannende Angebote, die unsere breite Kundenbasis ansprechen“.

In der Antwort von „Christy A“ vom GROUPON-Kundenservice heißt es weiter: „Wir überprüfen die von uns angebotenen Unternehmen gründlich, weshalb wir diese Bedenken ernst nehmen. Glücklicherweise hat sich dieses Unternehmen als verantwortungsbewußtes Mitglied der Gemeinschaft bewiesen und die in diesem Angebot enthaltene Tour ist historischer und informativer Natur.“

Kink.com sagt, es ist spezialisiert auf Filme mit „jungen sexy Teenagern, die überwältigt werden und in der Unterzahl sind“ und Frauen, die „gefesselt, geschlagen, gedemütigt und zu Objekten gemacht werden“.

Hawkins‘ Organisation fragt: „Ist das wirklich unternehmerische Verantwortung?“

Hawkins‘ Kommentar:

Hier finden Sie den Originalartikel, Groupon? More like ‘grope on’

Jill Ann Spaulding: Was wirklich in Hefs Schlafzimmer geschah

2012/04/09

Falls Sie heute vorhaben, Hugh Hefners Geburtstag zu feiern, lesen Sie bitte erst Chauncé Haydens Interview mit einem Beinah-Betthäschen aus dem Jahr 2004. Und bestellen Sie ihm dann eine Ohrfeige.

(Eine Miniversion des Interviews erschien 2007 auf blick.ch: „Antreten zum Sex! Ex-Playmate packt aus“)

Es ist eine Faszination, die seit Jahrzehnten andauert. Was passiert wirklich hinter den sehr privaten und privilegierten Mauern des Playboy-Anwesens, vor allem im Schlafzimmer? Nun, es sich vorzustellen, war alles, was wir bis jetzt tun konnten, mit ein wenig Hilfe der Seiten des Playboy-Magazins und ein paar prickelnden Geschichten, die an die Presse gelangten, nachdem sie sorgfältig durchsickerten — oder eher zugespielt wurden. Wie viel Spaß könnte Hugh Hefner, der an die Tür der 80er klopft, schließlich haben?

Nun, mit ein wenig Hilfe von Viagra und einer scheinbar endlosen Parade schöner blonder Twens auf der Suche nach Ruhm und Reichtum hat der Gründer des weltweit beliebtesten Männer-Magazins noch immer die beste Zeit seines Lebens!

Jetzt, zum ersten Mal überhaupt, hat eine jener blonden Schönheiten das Unaussprechliche getan. Sie hat das verehrte Gesetz des Schweigens gebrochen. Jill Ann Spaulding, eine beeindruckende Profi-Pokerspielerin mit all den offensichtlichen Attributen, die man in Hefners Stall potenzieller Spielkameradinnen finden kann, hat ein Enthüllungsbuch geschrieben — es hat den Titel „Jill Ann: Upstairs“.

Spaulding hält sich nicht zurück, wenn sie verrät, was wirklich hinter Hefs verschlossenen Türen passiert. Durch die Räume der berühmt-berüchtigten Villa hallen fehlgeleitete und hinterhältige junge Frauen — und schockierende und gefährliche Sexualpraktiken. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs!

Überraschenderweise hat Spaulding beschlossen, dieses bemerkenswerte Buch auf eigene Faust zu veröffentlichen und geschworen, alle Erlöse PREHAD zu geben, ein Dienst, der Opfern von häuslicher Gewalt ebenso hilft wie Obdachlosen. Dennoch haben sich nur wenige Medien an diese exklusive Geschichte, die für die Hauptsendezeit zu heiß ist, herangetraut — bis jetzt.

Ich hatte mich vor kurzem mit Spaulding zusammengesetzt, um ihre Playboy-Erfahrungen zu diskutieren, und natürlich ihre unvergeßliche Woche als Bewohnerin in der Playboy-Villa. Aber Vorsicht — das folgende Interview ist nichts für zarte Gemüter oder solche, die leicht aufgebracht sind. Näher werden wir an Hefs Leben nie herankommen, also genießen Sie es.

Als Hugh Hefners Vertreter Bill Farley um einem Kommentar zu Jill Ann Spauldings Buch gefragt wurde, sagte er: „Niemand hier hat es gesehen und wir werden wahrscheinlich auch nicht losstürzen, um es zu bekommen.“

Chaunce Hayden: Reden wir über dieses Buch, das Sie geschrieben haben, und „Upstairs“ genannt haben.

Jill Ann Spaulding: Gut.

Im Zusammenhang mit diesem Buch von „auspacken“ zu reden, ist eine Untertreibung.

Ich nenne es ein Exposé. (Lacht)

Es ist selten, daß eine Frau, die in die geheimnisvolle und prickelnde Welt der Playboy-Ikone Hugh Hefner eingeladen wurde, erzählt, was hinter diesen sehr privaten Mauern vor sich geht, aber Sie haben es getan. Warum nicht andere?

Die meisten Mädchen, die in dieser Stellung waren, bekommen immer noch Schecks vom Playboy.

Selbst wenn sie erwachsen geworden sind, und sozusagen schon weg sind?

Nun, sie bekommen immer noch Arbeit.

Welche Art?

Wie beim 50-jährigen Playboy-Jubiläum. Sie holten alle früheren Playmates zusammen und sie alle kamen und hingen in der Villa herum — und sie werden dafür bezahlt. Auch wenn sie jedes Jahr das neue Playmate des Jahres bekannt geben, kommen alle früheren Playmates zurück. Es ist wie eine Familie. Es ist sehr aufregend, in die Playboy-Villa zu gehen.

Sie wollen also auf keinen Fall diese offene Einladung verpassen, über das zu reden, worüber Hef womöglich kein Gerede haben will.

Genau. Alle wollen von mir immer wissen, was in der Playboy-Villa vor sich geht. Jeder!

Und?

(Lacht) Ich denke ich werde auf keine Playboy-Partys mehr gehen! Im Buch steht, wie mich Hefs Sekretärin persönlich angerufen und von allen Partys ausgeladen hat.

Weil Sie dieses Buch geschrieben haben?

Weil mich eine seiner Freundinnen hereingelegt hat.

Wer?

Ich möchte ihren richtigen Namen nicht verraten. Im Buch benutze ich einen fiktiven Namen. Sie war eine seiner Haupt-Freundinnen und wir teilten uns ein Bad, als ich in der Villa wohnte. Sie sagte mir, daß Sie, wenn Sie eine von Hefners Haupt-Freundinnen sind, vier Personen zur Playboy-Party einladen müssen. Sie sagte mir auch, daß jede Einladung pro Person 2.000 Dollar kostet, aber daß sie eine für jeweils 1.200 Dollar verkauft. Ich wollte, daß mein Freund hingeht, weil ich das ganze Jahr ohne ihn auf die Partys gegangen war. Ich dachte mir, 1200 Dollar wären es wert, daß er in die Villa kommt. Wie auch immer, sie gibt mir ihre Nummer und ich hinterlasse ihr eine Nachricht, wie sehr ich mir wünsche, daß mein Freund hingehen könnte und daß ich bereit wäre, zwei Riesen zu zahlen. Wie auch immer, sie gibt die Nachricht an Hef.

Warum?

Weil sie ein Miststück ist. Sie wollte, daß ich Schwierigkeiten bekomme. Also ruft mich Hefs persönliche Sekretärin an und sagt mir, „das wäre nicht die richtige Etikette“ und daß ich von diesem Moment an von allen künftigen Playboy-Partys ausgeladen bin. Mein Freund fühlte sich so schlecht! Ich versuchte, es ihm zu erklären, aber es half nichts. Da wußte ich auf der Stelle, daß wars mit Playboy. Ich hätte das Buch wahrscheinlich nicht geschrieben, wenn dies nicht geschehen wäre. Stattdessen würde ich immer noch auf die Partys gehen. Ich war fertig mit Playboy und ich wußte es.

Nimmt die Tatsache, daß Sie keine echten Namen nennen, nicht einiges von Ihrer Glaubwürdigkeit?

Nun, ich tat es, damit sie mich nicht verklagen können.

Aber wenn es wahr ist?

Außerdem will ich sie nicht in Verlegenheit bringen, weil sie Familien haben.

Sie haben kein Problem damit, Hugh Hefner zu nennen.

Richtig, und ich nenne auch Miss Januar.

Bestimmte Personen schützen Sie aber.

Richtig. Ich wollte einfach nicht ihr Leben ruinieren. Viele von ihnen leben dieses Leben immer noch, doch sie haben immer noch eine Chance auszusteigen und vielleicht etwas aus ihrem Leben zu machen.

Gut, lassen Sie uns zurück zu der Geschichte. Sie bekamen einen Anruf von Hugh Hefners persönlicher Sekretärin, die Ihnen mitteilt, daß Sie nicht länger zu den Partys eingeladen sind. Warum?

Weil sie eine von Hugh Hefners persönlichen Sklavinnen ist.

Persönliche Sklavin? Können Sie das erklären?

Als persönliche Sklavin muß sie alle Anweisungen und Regeln von Hugh Hefner befolgen, oder sie muß das Haus verlassen. Sie wird im Haus wohnen, aber sie hat ab 21.30 Uhr eine Ausgangssperre und sie muß jeden Mittwoch und Freitag an der vorgeschriebenen Sex-Nacht teilnehmen. Alle müssen hoch [in Hefs Schlafzimmer], es sei denn, man hatte gerade eine Nasenkorrektur oder eine größere Operation. Andernfalls muß man hoch. Selbst während der Periode oder wenn man krank ist und die Ärzte sagen, daß man nicht teilnehmen kann. Man muß in dieser Nacht dennoch erscheinen.

Was passiert in den Sex-Nächten?

In den Sex-Nächten gehen die Mädchen hoch, und diejenigen, die ganz neu sind, oder diejenigen, die noch kein eigenes Zimmer haben, müssen baden. Das ist Vorschrift. Außerdem müssen sie einen gewissen rosa Pyjama anziehen. Alles ist organisiert und sie sehen proper aus. Man kann sagen, sie wurden reingelegt. Sie ziehen sich an, obwohl sie sich ausziehen, sobald Sie Hefs Raum betreten.

Wie sieht Hefs Zimmer aus?

Es ist stockdunkel, und es dröhnt laute Techno-Musik. Es gibt auch zwei sehr große Fernseher.

Ist es ein sehr großes Zimmer?

Nein, es ist nicht gerade riesig, weil es ein altes Haus ist. Und überall sind Unmengen von Sachen, daß man sich fast schon durchschlängeln muß.

Wie fühlt man sich, wenn man zum ersten Mal in Hefs Zimmer geht und das alles sieht?

Ich habe große Angst!

Wie viele andere Frauen sind mit Ihnen im Zimmer?

In der Nacht, als ich dort war, waren es 12 Mädchen.

Dies ist wahrscheinlich die Millionen-Dollar-Frage. Hat Hef mit den Mädchen eigentlich Sex?

Ich dachte nicht, weil niemand davon erzählt. Es gibt nicht ein einziges Mädchen, das davon erzählt! Ich habe das tatsächlich studiert, bevor ich dort hin ging!

Was meinen Sie damit?

Ich ging im Internet tatsächlich Artikel durch und las in verschiedenen Magazinen die Artikel über Hefs Lebensstil. Sogar GQ und Vanity Fair hatten darüber geschrieben. Ich las alles! Was mir in jedem Artikel auffiel, ist, daß keines der Mädchen über Sex sprach — es gibt aber ein Video mit dem Namen „Inside The Playboy Mansion“. Ich hatte mir sogar das gekauft! Im ganzen Video, wann immer ein Mädchen über Sex mit Hef gefragt wird, sagen sie, „Küssen und Erzählen machen wir nicht.“ Niemand sagt etwas!

Das bringt mich zurück zu meiner Frage von vorhin. Warum?

Nun, die meisten Leute wollen nicht zugeben, daß sie mit einem 78-Jährigen Sex hatten. In der Nacht, als ich dort war, hatten 10 der 12 Mädchen mit ihm Sex.

Mit Sex meinen Sie Geschlechtsverkehr?

Ja.

Wie ist ein Mann, der 78 Jahre alt ist, in der Lage, mit so vielen Frauen Sex zu haben?

Er macht eigentlich gar nichts. Er liegt nur da, mit seiner Viagra-Erektion. Es ist nur eine getürkte Erektion, und jedes Mädchen kommt für zwei Minuten auf ihn, während die Mädchen im Hintergrund versuchen, ihn anzuspornen. Sie rufen Dinge wie: „F**k sie, Papi, f**k sie, Papipapi“. Es ist wie bei Cheerleadern.

Nachdem die zwei Minuten um sind, was passiert dann?

Die Hauptfreundin wischt seinen Pe**s ab. Sie ist das Mädchen, das tatsächlich mit ihm das Bett teilt. Sie schläft dort die ganze Nacht. Sie ist etwa 22 Jahre alt. Alle Mädchen sind gleich. Sie ist dort jetzt seit drei Jahren.

Sie war also eine Teenagerin, als sie sich begegneten.

Ja.

Denken Sie nicht, das ist verrückt?

Ja, aber niemand weiß es genau. Ich glaube, daß nicht einmal die wichtigsten Gäste alles wissen.

Sprechen wir weiter über Hefs Sex-Party.

Wenn es losgeht macht es ihm seine Hauptfreundin [oral], dann hat sie mit ihm Sex. Sie ist die erste, weil das für sie am sichersten ist.

Benutzt Hef ein Kondom, wenn er mit diesen Frauen Sex hat?

Nein. Kein Schutz und keine Tests. Es ist ihm egal.

Ist es den Mädchen, mit denen er Sex hat, auch egal?

Nein, aber sie bekommen 2000 Dollar pro Woche.

Klingt eher nach Prostituierten als nach Freundinnen.

Ja, das tut es.

Aber Sie sind auch in dem Zimmer. Was machen Sie?

Ich denke mir nur: „Oh mein Gott!“ Aber ich wollte ja ein Playmate sein und so wird es nun mal gemacht.

Wenn Sie keinen Sex mit Hefner hatten, was hatten Sie konkret gemacht?

Jedes Mädchen sucht sich ein anderes und sie tun so, als hätten sie miteinander Sex, während Hef ein anderes Mädchen hat. Aber es ist kein richtiger Lesbensex. Wir tun nur so. Die Mädchen mögen sich ja untereinander nicht. Im Hintergrund laufen Schwulenp**nos.

Vom ehemaligen Playboy-Centerfold Victoria Zdrok wurde mir gesagt, daß Hef gerne Schwulenp**nos sieht. Fanden Sie das seltsam?

Ja, aber ich glaube, er muß das Zeug sehen, damit er steht.

Also, warum hatten Sie keinen Sex mit ihm?

Ich war an der Reihe, aber ich sagte: „Nein.“

Was passiert, wenn Sie zu Sex mit Hef „Nein“ sagen?

Nichts, weil ich meine Hose anbehielt. Das ist eine Regel. Wenn Sie Ihre rosa Pyjamahosen anbehalten, heißt das, daß Sie nicht wollen.

Wenn Sie sich weigern, Sex zu haben, fliegen Sie dann aus der Villa?

Auf jeden Fall, aber er gibt nicht so leicht auf. Ich sollte für fünf Tage in der Villa leben. Ich zog ein und hatte die Absicht, sie nicht zu verlassen. Ich wußte nicht, daß sie richtigen Sex hatten.

Was dachten Sie, würde passieren?

Ich dachte, ich würde Anziehen spielen und auf Partys gehen und einfach eine tolle Zeit als [Hefs] Freundin haben. Ich hatte keine Ahnung.

Ich muß nicht sagen, wie naiv das klingt.

Ich weiß, es klingt als ob ich sehr naiv und idiotisch bin, aber ich wollte einfach keinen Sex mit ihm haben, obwohl ich diesen Traum hatte, aber ich wollte auch dieses Leben nicht aufgeben. Ich schaute mich um und dachte mir: „Das soll wohl ein Witz sein! Diese Mädchen sind Stripperinnen … Ex-P**no-Stars.“

Und das sind die Mädchen, die es in den Playboy schaffen?

Ja. Wenn Sie sich die Zeit nehmen, über die Mädchen, die Sie im Playboy sehen, zu recherchieren, würden Sie vermutlich überrascht sein. Wenn Sie ihre Sozialversicherungsnummern abrufen, wären Sie wirklich überrascht.

Kann ein Mädchen in den Playboy kommen, ohne mit Hugh Hefner zu schlafen?

Ja, aber dann muß sie einen anderen Weg wählen.

Welcher Weg ist das?

Hugh Hefner aus dem Weg gehen. Deshalb hat er in der Regel nur sechs oder sieben Mädchen gleichzeitig. Dann muß er im Jahr nur noch sechs oder sieben Monate [im Playboy] ausfüllen.

Die Aufklappbilder?

Ja. Manche Mädchen müssen keine Nu**en sein, um reinzukommen. Zum Beispiel Kerri Harrison. Sie spielte in Seifenopern, also hatte sie bereits eine Anhängerschaft.

Aber wenn Sie versuchen, in den Playboy zu kommen, indem Sie mit Hef schlafen, wie funktioniert das? Was ist der erste Schritt? Gehen Sie in einem Club auf ihn zu und sagen ihm, Sie wollen in den Playboy, und wenn er Sie mag, bringt er Sie nach Hause?

Ja. In dem Buch nenne ich die echten Namen von Mädchen, die tatsächlich mit Hugh Hefner schliefen und Playmates wurden, und sobald sie Playmates waren, zogen sie aus.

Zum Beispiel?

Buffy Tyler. Sie schlief mit Hef und kam in das Magazin.

Ist das wirklich eine so schlechte Sache, wenn sie am Ende bekam, was sie wollte?

Nein, es sei denn, er hat eine Krankheit. Sie war außerdem ein sehr schönes Mädchen. Sie sollte überhaupt keinen Kompromiß eingehen.

Warum erwähnen Sie ihren Namen und nicht andere? Sind Sie nicht besorgt, daß sie Sie verklagt?

Weil sie in den Medien als eine „Hugh Hefner Freundin“ bekannt ist. Sie hat es bereits zugegeben. Brande Rodrick ist ein anderes Playmate des Jahres, auch sie hatte Sex mit Hugh Hefner.

Glauben Sie, daß ein Mädchen zum Playmate des Jahres gewählt werden kann, ohne mit Hugh Hefner zu schlafen?

Nein.

Sie müssen mit Hugh Hefner schlafen, um Playmate des Jahres zu sein?

Ja, das ist meine Meinung.

Aber Sie waren nicht bereit, Sex zu haben. Wurden Sie also aus der Villa einfach rausgeworfen?

Nein, aber ich wurde nicht mehr auf die nächste Party eingeladen. Ich wurde nicht gebeten, die Villa zu verlassen, ich ging einfach freiwillig, weil mir nicht gefiel, was los war und ich hatte nicht vor, mitzumachen. Ich wollte ein Playmate sein, aber ungeschützter Sex mit einem 78 Jahre alten Ur-Opa war einfach nicht mein Ding.

Wie wurde Hef zum ersten Mal auf Sie aufmerksam?

Ich schickte ihm einen Brief mit meinem Bild und es gefiel ihm und er lud mich zu seiner Geburtstagsparty ein. Bevor ich ihn traf, wurde ich schon für Playboy.com fotografiert.

Sie schafften es nie in das Magazin, nur auf die Internetseite von Playboy?

Ja. Die Internetseite macht eigentlich 16.000.000 Dollar im Jahr und sie kriegen mehr Besucher als mit dem Magazin, aber jedes Mädchen möchte natürlich in das Magazin.

Was geschah, als Sie Hugh Hefner auf der Party trafen?

Nichts. Ich traf ein paar Promis und ging nach Hause.

Wie haben Sie erfahren, daß Sie bei Hef einziehen müssen?

Nun, auf der Party versuchte ich, mich an Hefs Tisch zu setzen, aber ein Mädchen sagte zu mir: „Nein, Sie können sich nicht setzen. Dieser Tisch ist nur für Freundinnen oder aktuelle Playmates.“ Ich habe also gedacht: „Wie wurden aus diesen Mädchen Freundinnen? Wie kamen sie zu diesem Recht?“ Ich fing an, ein wenig zu recherchieren und entdeckte, daß jedes einzelne Mädchen, das mit Hugh Hefner auf dem Bett gesehen wurde, als Playmate endete. Jedes Mädchen wurde als Hefs persönliche Freundin beschrieben. Damit wußte ich, daß ich es nur als Hefs Freundin in den Playboy schaffen würde, aber ich dachte, daß es nur bedeutet, mit Hef herumzuhängen und eine bestimmte Zeit für das Magazin zu werben und hinreißend auszusehen. Ich dachte, mein Job wäre es, Hef wie einen echten Playboy aussehen zu lassen, ich habe doch seit 12 Jahren den gleichen Freund. Ich habe in dieser Zeit mit niemand anderem geschlafen.

Er war nicht wütend oder eifersüchtig, daß Sie in der Playboy-Villa gewohnt haben?

Nein, er dachte das Gleiche wie ich. Ich denke, niemand hätte von Hugh Hefner so etwas gedacht, die meisten Leute denken, es ist alles nur Show.

Dies mag eine unangemessene Frage sein, aber wie groß, zum Teufel nochmal, ist Hugh Hefner eigentlich, wenn Sie wissen was ich meine?

Naja… Durchschnitt. Dreizehn Zentimeter. Vielleicht Fünfzehn.

Kommen wir nochmal auf das Leben in der Villa zurück. Hef hat Sie also gebeten, einzuziehen?

Ich habe mich selbst eingeladen.

Und er war einverstanden?

Ja, aber keines der anderen Mädchen wußte davon, und sie wußten nicht, daß ich nach oben eingeladen werde.

Waren sie eifersüchtig oder fühlten sie sich von Ihnen bedroht?

Oh ja, mein Güte, es war verrückt!

Dachten sie, Sie könnten ihnen ihren Platz in dem Magazin wegnehmen?

Genau! Es gibt ja nur so viele Monate! In der Nacht, als ich in seinem Zimmer war, gab es ein Mädchen, das mit ihm schlief, die 36 Jahre alt war und Miss Januar wurde!

Das ist alt für den Playboy, nicht wahr?

Er fing an, mit älteren Mädchen zu gehen, weil die jungen Mädchen ausziehen, sobald sie in das Magazin kommen. Er ist ebenso naiv wie ich, wenn er denkt, sie würden bleiben, nachdem sie in das Magazin kamen. Jetzt, wo er naiv ist, sollte er anfangen, häßlichere Mädchen zu nehmen. Das ist zumindest das Gerücht. Er will einfach keine neuen Mädchen einarbeiten müssen.

Wie endet es im Schlafzimmer schließlich?

Er hat mit seiner echten Freundin An**sex und all die anderen Mädchen feuern ihn an. Sobald er fertig ist, verschwinden alle, und seine Hauptfreundin und er knutschen herum. Man munkelt, daß ein Arzt kommt und kontrolliert, wie es ihm geht, nachdem die Mädchen den Raum verlassen, aber ich habe das nicht gesehen.

Nachdem die Sex-Nacht vorbei ist, was sagen die anderen Mädchen? Ist es ihnen peinlich? Genießen sie es?

Alle finden es schrecklich. Meine Freundin hat mit ihm geschlafen, und jetzt hat sie ein Playboy-Tattoo, das sie wieder loswerden will. Er sucht sich die Mädchen, die schwach oder arm sind, die hnter dem Geld her sind und den Ruhm suchen. Nicht die Mädchen, die schon Stars sind.

Sie erwähnen, daß in Hefs Limousine Drogen herumgereicht werden. Welche Art von Drogen?

Es gibt eine kleine Pille, die [Hef] den Mädchen in seiner Limousine gibt. Ich weiß, was es ist, kann es aber nicht sagen.

Warum?

Weil ich nicht beweisen kann, was es ist und weil ich verklagt werden könnte. Denken Sie nur an seine wichtigste Droge in den 70er Jahren. Ich habe keine Pille bekommen, weil ich nicht seine offizielle Freundin war. Nur die offiziellen Mädchen bekommen eine Pille.

Nicht, um das Thema zu wechseln, aber wenn Sie an den Playboy-Partys teilnahmen, sahen Sie dann etwas von den wilden Sachen, die wir immer darüber hören? Ich meine natürlich die berühmt-berüchtigte Playboy-Grotte.

Ich sah nichts davon. In der Grotte passierte nie etwas. Das einzige Mal, als in der Grotte etwas spannendes passierte, war bei einer Golf-Party. Es war eine private Party, an der Hef nicht beteiligt war, und ich sorgte dafür, daß sich 20 Mädchen in der Grotte ausziehen. In der Grotte waren zwar Jungs, aber sie durften die Mädchen nicht berühren. Ich sagte den Mädchen nur: „Hallo zusammen, um Mitternacht möchte ich, daß alle in der Grotte nackt sind.“

Warum haben Sie sich entschieden, über Ihre Playboy-Erfahrungen zu sprechen?

Um die naiven Mädchen, die leicht zu verführen sind, zu warnen. Viele Mädchen schicken ihre Bilder und werden abgelehnt, aber sie erkennen nicht, daß sie wirklich schön sind.

Sind Sie verbittert, weil Sie es nie in das Magazin schafften?

Ich weiß, daß es wegen meiner mangelnden sexuellen Teilnahme war. Das Lustigste daran ist, daß ich so eine Draufgängerin bin. Als ich die Villa verließ, wollte ich umso mehr in das Magazin.

Warum?

Es ist seltsam. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber jetzt bin ich auf einem Kreuzzug zur Rettung von Frauen und weise ihnen den richtigen Weg. Deshalb spende ich alle meine Einnahmen aus dem Buch für wohltätige Zwecke.

Welche?

Alle Erlöse aus dem Buch gehen an PREHAB, die bei häuslicher Gewalt helfen. Es ist ein Krisenzentrum für mißhandelte Frauen und Kinder. Es hilft jungen Mädchen, ihr Leben umzubauen, anstatt sich nur für die Nacht zurechtzumachen.

Wie wird Hef auf dieses Buch reagieren?

Ich habe schon gehört, daß er ist nicht wirklich glücklich darüber ist.

Was würden Sie abschließend einem Mädchen raten, das in den Playboy will?

Gebt es auf! Außer diesem einen Monat in dem Magazin erreichen nur wenige der Mädchen irgend etwas anderes.

Weitere Informationen über Jill Ann Spaulding finden Sie auf www.jillannupstairs.com

Hier finden Sie den Originalartikel, Jill Ann Spaulding Tells What Really Happened In Hef’s Bedroom.