Archive for the ‘Palästina’ Category

Analyse: Für den »Hamas-Raketenstart«-Bericht wurde die kleinste Spielzeugrakete am Markt verwendet

2014/08/23

Ex-NSA Jim Stone über Medienberichterstattungsterroristen.

Full analysis: Smallest toy rocket on market used for "Hamas rocket launch" newscast

6. August 2014 — Auf Israel WERDEN Raketen abgefeuert, aber nicht von der Hamas. Das Raketenstart-Video beweist es. Die echten Raketen sind Angriffe unter falscher Flagge, von Israel gegen Israel, um die Einebnung des Gazastreifens zu rechtfertigen, damit Israel ihn annektieren kann.

Gestern strahlte die hinduistische Presse einen angeblichen Bericht über einen Hamas-Raketenstart aus, der »beweist«, daß diejenigen, die sagen, daß die Hamas keine Raketen hat, im Irrtum sind. Ich wußte zwar, daß mit diesem Video etwas nicht stimmt, vor allem fehlte eine sichtbare Rakete, es gab aber noch mehr, und letzte Nacht habe ich die Punkte verbunden.

Am offensichtlichsten ist die Tatsache, daß die von der »Hamas« verwendeten Raketen sogar laut IDF ungeleitete (unguided) ziele-und-hoffe-Raketen (point and hope rockets) ohne elektronische Steuereinheit (brainless) sind, die bis zu 65 kg wiegen, MINDESTENS aber 35 kg, und zum Starten eine Rampe benötigen.

Und die Tatsache, daß die Startrampe in dem Video fehlt, nagelt sie in ihrem Schwindel dieses vermeintlichen »Hamas«-Raketenstarts fest und beweist, daß die Rakete eine winzige 100-Gramm-Rakete (three ounce rocket) ist, die ein 10jähriger in einem Spielzeugladen kaufen würde, mit einem zu großen G-Treibsatz (G sized engine), der 500 Gramm (a pound) antreiben kann, um den Rauch zu machen, und keinerlei militärisches Potential hat.

Wie kann nachgewiesen werden, daß es eine 100-Gramm-Spielzeugrakete mit einem zu großen Treibsatz war?

Ganz einfach. Kleine Raketen, wie sie 10jährige starten, sind so schnell, daß die Flossen/Stabilisatoren (back fins) die Rakete durch die vorbeiströmende Luft gerade halten, bevor die Rakete eine Chance hat, seitlich abzudriften und einen zufälligen Kurs zu nehmen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit für eine Startrampe.

Größere Raketen ohne irgenein Führungssystem, was für jede von Israel behauptete Hamas-Rakete gelten würde, benötigen eine Startrampe, damit sie sich geradeaus bewegen, bis sie schnell genug sind, damit die Flossen die Rakete durch die vorbeiströmende Luft gerade halten.

Und größer bedeutet jede Rakete, die mehr als eine Getränkedose wiegt und kein elektronisches Leitsystem hat.

In dem vermeintlichen Video vom »Hamas-Raketenstart« ist die Rakete nicht zu sehen, weil sie zu klein ist, und darüber hinaus gibt es in dem Video keine Startrampe, die für eine Hamas-Rakete des von Israel behaupteten Typs zu lang gewesen wäre, um unter das Zelt zu passen, und in dem Video offensichtlich ERKENNBAR gewesen wäre.

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Im Bild oben wird eine EIN-KILO-Spielzeugrakete auf eine Startrampe gelegt, die groß genug ist, um eine Zulassung erforderlich zu machen. Wie groß wäre die Startrampe für eine 35-Kilo-Rakete?

Der viele Rauch, der in dem Video zu sehen ist, ist das Ergebnis eines zu großen G-Treibsatzes in einer kleinen Spielzeugrakete.

ALLE SPIELZEUGRAKETEN HABEN ZÜNDKABEL VON DER ART WIE IM VIDEO VOM HAMAS-RAKETENSTART, EIN WEITERES WARNSIGNAL.

Wo sind im folgenden Bild die 35-Kilo-Rakete und die Startrampe zu sehen?

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Um es zusammenzufassen: EINE PSYCHOLOGISCHE OPERATION MIT EINEM RAKETENSTART eines frisierten Spielzeugs für einen 10jährigen rechtfertigte es, 500.000 Menschen obdachlos zu machen und Tausende zu töten. DAS ist die Art, wie Juden Handel treiben, denken Sie daran, das Motto des Mossad lautet: »Durch Täuschung sollst du Krieg führen.« DIE TATSACHE DIESES SCHWINDELS MIT EINEM SPIELZEUG BEWEIST: DIE HAMAS HAT KEINE RAKETEN. Und wenn jetzt etwas anderes herbeigeschafft wird, das etwas Reales zeigt, wird DAS auch gefälscht sein — sobald jemand so einen Mist baut wie hier, gibt es keinen Weg zurück.

Und ein weiterer markanter Punkt: Das Fehlen von Startrampen in allen Fotos von Hamas-Raketen beweist, daß sie alle falsch sind, Raketen ohne LEITSYSTEM können ohne eine Startrampe nicht starten, was bedeutet: JEDES FOTO MIT EINER HAMAS-RAKETE IST FALSCH, ein Punkt, den ich übersehen habe.

Zumindest für die Fotoaufnahmen sind die »Raketen« auf Gestellen zu sehen, doch ein Gestell ist keine Startrampe und ohne eine Startrampe, die es einer ungeleiteten Rakete ohne elektronische Steuereinheit ermöglicht, ausreichend zu beschleunigen, damit der Luftstrom die Flossen/Stabilisatoren trifft und sie gerade hält, würde jede Rakete mit mehr als 500 Gramm Gewicht auf einer Spur wie in einer Schüssel Spaghetti durch die Luft trudeln und wilde und unberechenbare Wendungen machen, bis sie irgendwo im Nirgendwo abstürzt.

Haben Sie jemals den Stab einer Flaschenrakete abgeschnitten und sie gestartet? DAS ist, was mit JEDER ungeleiteten Rakete ohne Startrampe passieren wird, und die Tatsache, daß die Hamas-Raketen ohne sie abgebildet werden, beweist, daß die gesamte psychologische Raketenoperation ein SCHWINDEL ist. Israel schießt geleitete Raketen nach Israel, MIT ELEKTRONISCHER STEUEREINHEIT, und weiß genau, wo sie treffen werden.

Und in dem Video gibt es noch einen weiteren lächerlichen Fehler.

Wenn die kleinste Rakete der Hamas Israels eigenen Worten zufolge 35 Kilogramm wiegt, würde der Start einer solchen 35-Kilo-Rakete dem Mann die Eingeweide weggepustet haben, wenn er dumm genug war, während des Starts dahinter zu stehen, wie es das Video zeigte. Was er tat, war selbst für ein 500-Gramm-Spielzeug mit G-Treibsatz riskant. Dieses Video enthält so viele Fehler, daß es nicht einmal einer Prüfung derer standhalten würde, die ein begrenztes technisches Wissen haben. Nun, WESHALB MACHTE ISRAEL DIESEN SCHWINDEL?

»Hamas-Raketenstart-Video« zeigt weder Rakete noch Start

5. August 2014 — Wenn die angebliche »Hamas-Rakete« echt gewesen wäre, hätten die Männer nicht dort stehen können, wo sie waren, um sie zu starten, da der Rückstrahl der Rakete zu stark gewesen wäre. Beim Umgang mit Spielzeugraketen ist größte Vorsicht geboten, DAS VIDEO IST EINE FALSCHMELDUNG.

Aktualisierung: Nachdem ich ein paar Youtube-Videos über Modellbauraketen sah, ist die Sache abgeschlossen — die sogenannten »Hamas-Killerraketen« sind nichts anderes als Spielzeuge mit einem Gesamtstartgewicht von weniger als einem Kilo, und das »Raketenstart-Video« macht dies DEUTLICH, FALLS es in dem Video überhaupt eine Rakete gibt.

Wenn Sie mit einem Raketen-Schwindel Schlagzeilen machen wollten, ist DAS genau der richtige Weg.

Der Reporter weiß von Anfang an, daß ein Raketenstart im Gange ist, trotz der Tatsache, daß nirgendwo im Video eine Rakete zu sehen ist. Es wird nur behauptet, daß das unter dem Zelt passiert. Und dann, voila! Das Zelt wird weggetragen und wir sollen glauben, daß ein Zweig auf dem Boden die Rakete verbirgt. Dieser Zweig ist im folgenden Bild zu erkennen und nicht zu sehen, wenn die Bilder die angeblich verborgene Rakete zeigen. DANN FOLGT DER START UND ER IST NICHT IM VIDEO, die Kamera schwenkt nur auf eine Rauchfahne und ich nenne das Schwachsinn. WIRD EIN RAKETENSTART GEFILMT, GIBT ES IMMER EINE RAKETE, WIE KONNTE DIESE AUSGELASSEN WERDEN?

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Interessant ist, daß dieses Video auftauchte, nachdem klar wurde, daß die Hamas nichts hat. Wenn die Hamas überhaupt etwas hätte, wären es erstens, zweitens und drittens, und auch viertens und fünftens Schußwaffen, und dann Granaten, und auf dem 8. Platz Raketen. Die Hamas hat aber keine Waffen oder Granaten, weil DIESE UNBEABSICHTIGTE TÖTUNGEN VON ISRAELISCHEN SOLDATEN ZUR FOLGE HABEN KÖNNTEN, und Raketen sind eine viel bessere Geschichte.

Studieren Sie dieses Video genau und versuchen Sie, eine Rakete zu entdecken. Vor allem eine so schön lackierte, wie Sie die Propaganda-Videos zeigen. Sie soll in Bild 2 sein. Leute, sie ist nicht da, und die Tatsache, daß auch der Start verpaßt wurde, schreit nach RAUCHBOMBE, ich kaufe es einfach nicht ab. Die Quelle für das Video ist hier.

Und in dem Video ist die Rauchfahne VON DER GLEICHEN ART, WIE SIE BEI EINEM MODELLBAURAKETEN-START ZU SEHEN IST, VIELLEICHT SCHICKTEN SIE GI JOE MIT EINEM FALLSCHIRM HOCH UND JEMAND BEKAM SEINEN LINKEN STIEFEL INS AUGE, DA SICH DER FALLSCHIRM NICHT ÖFFNETE. Wenn dies wirklich ein Raketenstart war, dann schreit das Ausmaß des Rauchs NACH EINER HOBBY-SHOP-SPIELZEUGRAKETE. Vergleichen Sie die Art und das Ausmaß des Rauchs, ER STIMMT ÜBEREIN! Vielleicht ist das der Grund, weshalb das Video nicht mehr zeigt, DER RAUCH SAGT ALLES, WENN ETWAS STARTETE, DANN EINE SPIELZEUGRAKETE MIT EINEM GESAMTGEWICHT VON WENIGER ALS EINEM KILO.

Da diese Frage über die Hamas-Raketen nun aufzutauchen beginnt:

Jemand startete eine große Spielzeugrakete, um alles zu fälschen, vielleicht sogar dieser Nachrichtensprecher selbst, der eigentlich nie wirklich wissen konnte, was in dem Zelt los war. Sehen Sie sich einfach nur beide Videos an — den Spielzeugstart und den vermeintlichen Hamas-Raketenstart und denken Sie nach. Ich sage nur, wie ich es sehe, WENN DIE HAMAS-RAKETE ECHT GEWESEN WÄRE, HÄTTEN DIE MÄNNER NICHT HINTER IHR STEHEN KÖNNEN UND SIE STARTEN — DER RÜCKSTRAHL DER RAKETE WÄRE ZU VIEL GEWESEN, WEIL DIE RAKETE MEHR ALS PAPPE IN DIE LUFT BRINGEN MUSS. Falls echt, startete die Rakete in einem extrem flachen Winkel, wodurch die Leute, die sie starteten, den gesamten Rückstoß direkt ins Gesicht bekommen hätten. Wenn es echt gewesen wäre, wären sie tot. Eine weiteres Warnsignal.

Hier finden Sie den Originalartikel, Full analysis: Smallest toy rocket on market used for „Hamas rocket launch“ newscast.

Was mir dabei einfällt?

Die Frage, warum es ukrainischen Rebellen für die Medien gelingt, pro Woche einen Kampfjet »abzuschießen« und palästinensischen Rebellen nicht. Es muß wohl an der Intelligenz der jüdischen Piloten liegen, die den dummen palästinensischen Rebellen davonfliegen.

Gaza und der Mythos von Israels Existenzrecht

2014/07/19

Nathanael Kapner, früher Jude, heute REAL JEW NEWS, über das Land, das unter dem Joch seines Reichtums nicht mehr aufrecht gehen kann.

Gaza & The Myth Of Israel’s Right To Exist

Weiterverbreitung bitte mit Urheberschaft und Link zu www.realjewnews.com

14. Juli 2014 — Unter den Trümmern von jüdischen Bomben, die in dem als »Freiluftgefängnis« bekannten Gazastreifen explodieren, taucht eine größere Frage auf:

Hat Israel ein »Existenzrecht«?

Der Begriff »Existenzrecht«, angewandt auf Nationen, wird nirgendwo im Völkerrecht anerkannt.

Menschen haben ein Existenzrecht, doch Nationen kommen und gehen.

Die Juden haben dem Volk der Palästinenser, deren Land und Ressourcen sie raubten, dieses Existenzrecht verweigert und intrigieren nun, um das vor der Küste des Gazastreifens neu gefundene Öl zu stehlen. (Anm.: Siehe hier, hier und hier.)

Und kein Druck der Welt wird Netanjahu aufhalten.


(Anm.: Kein Video? Stattdessen EU-Zensur? Sehen Sie die Predigt hier.)

[Video: »Kein internationaler Druck wird uns daran hindern, mit voller Kraft gegen eine terroristische Organisation vorzugehen, die zu unserer Vernichtung aufruft.«]

Moment mal!

Hamas hat unter der Vermittlung von Ägypten wiederholt Waffenstillstände gefordert.

Israel ist an einer Waffenruhe aber nicht interessiert. Sie wollen Gazas Öl.

Jetzt sagt Bibzi, daß kein anderes Land dulden würde, was Israel durchmacht. (Anm.: Plant Deutschland, Neuköllnistan zu bombardieren? Plant Frankreich, Banlieustan zu bombardieren? Plant England, Londonistan zu bombardieren?)

[Video: »Vor kurzem haben Hamas-Terroristen Hunderte von Raketen auf israelische Zivilisten gefeuert. Kein anderes Land lebt unter einer solchen Bedrohung noch würde es eine solche Bedrohung akzeptieren.«]

Keineswegs. Welches Land hat jemals die rechtmäßigen Eigentümer seines eigenen Landes in einem Freiluftgefängnis zusammengetrieben und sie dann »Bedrohung« genannt?

Israel nutzte sogar die sogenannte »Entführung« von israelischen Jugendlichen, um die Bombardierung des Gazastreifens einzuleiten — und die demokratisch gewählte Hamas hat das Recht, das Volk gegen Aggression zu verteidigen.

Am 14. Mai 1948 »erklärten« Ben Gurion und Golda Meyerson mit 34 anderen zionistischen Usurpatoren, daß die Araber nicht länger die Eigentümer ihres Landes wären — es gehörte nun den Juden.

Und heute macht der zio-christliche John Hagee Gott zum Komplizen des jüdischen Diebstahls, indem er behauptet, daß die Juden das Land der Palästinenser zu Recht besitzen.

[Video: »Gott gab Abraham das Land Israel vor viertausend Jahren in einem ewigen Blutsbund. Das Land Israel gehörte damals dem jüdischen Volk, es gehört heute dem jüdischen Volk, und es wird für immer dem jüdischen Volk gehören.«]

Nein, Sie dummer Esel.

Gott versprach das Land Abraham und, Zitat: »seinem Samen«, das heißt, denjenigen, die auf wundersame Weise »geboren« wurden, wie Isaak.

Denn Gott sagte, »in Isaac« würde Abrahams »Same genannt sein«. Orthodoxe Christen werden durch die Taufe wie durch ein Wunder geboren.

Esau war Abrahams physischer Same, doch aufgrund seines schlechten Charakters wurde er als Erbe des Landes disqualifiziert. Genau wie heute die Juden. Ihr schlechter Charakter disqualifiziert sie.

»Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen«, sagt Jesus Christus. Nicht die, die ihn kreuzigten.

Ich sehe nicht viel »Sanftmut« in Israels Führer, oder Sie? Die Palästinenser sind die rechtlichen Besitzer des Landes Israel. Und das Völkerrecht sanktioniert ihr Rückkehrrecht.

Es ist Zeit, zur Rechtsstaatlichkeit zurückzukehren und nicht zu Konstruktionen, die für die Juden maßgeschneidert werden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Gaza & The Myth Of Israel’s Right To Exist.

Analyse: Die Verbindung zwischen Israel und der Hamas

2014/07/12

Richard Sale über Zions gesteuerte Opposition.

Analysis: Hamas history tied to Israel

18. Juni 2002 — Im Zuge eines Selbstmordanschlages am Dienstag auf einen überfüllten Bus in der Stadt Jerusalem, durch den 19 Menschen getötet und mindestens 70 weitere verletzt wurden, übernahm Hamas, die Islamische Widerstandsbewegung, die Verantwortung für die Explosion.

Israelische Offizielle bezeichneten es als den tödlichsten Anschlag in Jerusalem seit sechs Jahren.

Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon schwor sofort, den »palästinensischen Terror« zu bekämpfen und forderte sein Kabinett auf, über eine militärische Erwiderung auf die Organisation zu entscheiden, die von Scharon einmal als »die tödlichste terroristische Gruppe, gegen die wir jemals angehen mußten«, beschrieben wurde.

Die im Gazastreifen und im Westjordanland aktive Hamas will ganz Palästina befreien und an Stelle von Israel einen radikalen islamischen Staat etablieren. Traurige Berühmtheit erlangte sie durch ihre Attentate, Autobomben und andere Terrorakte.

Doch Scharon läßt etwas aus.

Israel und die Hamas mögen sich derzeit in tödlich Kämpfe verbissen haben, doch laut mehreren amtierenden und früheren nachrichtendienstlichen US-Funktionären gab Tel Aviv der Hamas über einen Zeitraum von Jahren, beginnend in den späten 1970er Jahren, direkte und indirekte finanzielle Unterstützung.

Israel »unterstützte die Hamas direkt — die Israelis wollten sie als ein Gegengewicht zur PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) nutzen«, sagte Tony Cordesman, Nahostanalyst für das »Zentrum für Strategische Studien« (»Center for Strategic Studies«).

Israels Unterstützung für die Hamas »war ein direkter Versuch, die Unterstützung für eine starke und säkulare PLO mithilfe einer konkurrierenden religiösen Alternative zu spalten und zu verwässern«, sagte ein ehemaliger leitender CIA-Funktionär.

Laut Dokumenten, die UNITED PRESS INTERNATIONAL von dem israelischen »Institut für Terrorismusbekämpfung« (»Institute for Counter Terrorism«, ICT) erhielt, entwickelte sich die Hamas aus Zellen der 1928 in Ägypten gegründeten Muslimbruderschaft. Bis nach dem Sechstagekrieg 1967, in dem Israel einen atemberaubenden Sieg über seine arabischen Feinde errang, waren islamische Bewegungen in Israel und Palästina »schwach und still« (»weak and dormant«).

Nach 1967 war die Hamas bzw. Muslimbruderschaft zu einem großen Teil aufgrund ihrer Aktivitäten unter den Flüchtlingen aus dem Gazastreifen erfolgreich. Der Erfolg der islamischen Bewegungen beruhte auf einer beeindruckenden sozialen, religiösen, erzieherischen und kulturellen Infrastruktur, genannt Dawa, die daran arbeitete, die Not der großen Zahlen von in Lagern gesammelten palästinensischen Flüchtlingen und von vielen, die am Rande lebten, zu lindern.

»Sozialer Einfluß wurde zu politischem Einfluß«, erst im Gazstreifen, dann im Westjordanland, sagte ein Regierungsfunktionär, der anonym bleiben wollte.

Laut ICT-Papieren wurde die Hamas von Scheich Ahmed Jassin, dem geistlichen Führer der Bewegung, im Jahre 1978 legal unter dem Namen »Al-Mujamma al Islami« als islamischer Verband in Israel angemeldet und baute die Basis an Unterstützern und Sympathisanten durch religiöse Propaganda und Sozialarbeit aus.

Laut US-Regierungsfunktionären kamen die Geldmittel für die Bewegung von den ölproduzierenden Staaten und, direkt und indirekt, aus Israel. Die PLO war säkular und linksgerichtet und unterstützte den palästinensischen Nationalismus. Die Hamas wollte einen transnationalen Staat unter der Herrschaft des Islam, ähnlich wie Khomeini im Iran.

Was die israelische Führung laut diesen Quellen überraschte, war die Art, wie die islamischen Bewegungen nach der iranischen Revolution zunahmen, nachdem im südlichen Libanon, neben (vis-à-vis) der vom Iran unterstützten Hisbollah, der bewaffnete Widerstand gegen Israel anwuchs.

»Nichts liefert so viel Energie zur Nachahmung wie Erfolg«, kommentierte ein Regierungsexperte.

Ein weiterer Faktor für das Wachstum der Hamas war die Tatsache, daß die PLO ihre Operationsbasis in den 80er Jahren nach Beirut verlegte, wodurch der Einfluß der islamischen Organisation in den besetzten Gebieten »wie das Gericht der letzten Instanz« zunehmen konnte, sagte er.

Als die Intifada begann, war die israelische Führung überrascht, als die islamischen Gruppen an Mitgliederzahl und Stärke zunahmen. Die Mitgliederzahlen und die Gewalt der Hamas nahmen sofort zu. Die Gruppe hatte die Lehre vom bewaffneten Kampf zwar immer befürwortet, doch laut Offiziellen der US-Regierung wurde die Lehre nicht praktiziert und die islamischen Gruppen unterlagen auch keiner Unterdrückung wie Gruppen wie die Fatah.

Doch mit dem Sieg der Khomeini-Revolution im Iran und mit der Geburt des vom Iran unterstützten Hisbollah-Terrorismus im Libanon wurde die Hamas im Gazastreifen und später im Westjordanlandv stärker und vertraute auf Terror, um sich der israelischen Besatzung zu wideretzen.

Israel finanzierte die Gruppe zu dieser Zeit auf jeden Fall. Eine nachrichtendienstliche US-Quelle, die nicht genannt werden wollte, sagte, daß die Hamas nicht nur als ein »Gegengewicht« zur PLO finanziert wurde, sondern daß die israelische Unterstützung auch einen anderen Zweck hatte: »Zu helfen, Hamas-Mitglieder, die gefährliche Terroristen waren, in Richtung israelischer Agenten zu lenken und zu identifizieren.«

Indem israelische Informanten die Hamas infiltrierten, konnten sie die Hamas-Mitglieder, die »gefährliche Hardliner« waren, außerdem allein durch das Hören politischer Diskussionen identifizieren, sagte der Funktionär.

Am Ende, als die Hamas eine umfassende Spionageabwehr einrichtete, wurden viele Kollaborateure ausgesondert und erschossen. Terroristische Gewalt wurde die zentrale Lehre und im Gegensatz zur PLO war die Hamas nicht bereit, sich in irgendeiner Weise zu einigen und weigerte sich, selbst die Existenz Israels hinzunehmen.

Doch selbst dann sahen einige in Israel langfristige Vorteile bei dem Versuch, die Hamas weiterhin zu unterstützen: »Auf Seiten des rechten israelischen Establishments dachten einige, daß sich die Hamas und die anderen, falls sie die Kontrolle gewinnen, weigern würden, sich an dem Friedensprozeß zu beteiligen und alle Vereinbarungen torpedieren würden«, sagte ein US-Regierungsfunktionär, der nicht genannt werden wollte.

»Israel würde für die Vereinigten Staaten weiterhin die einzige Demokratie in der Region sein«, sagte er.

All das empört einige ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter.

»Was an so vielen israelischen Operationen nicht stimmt, ist, daß sie versuchen, viel zu sexy zu sein«, sagte der ehemalige CIA-Funktionär Vincent Cannestraro.

Laut dem ehemaligen Funktionär für Terrorismusbekämpfung des US-Außenministeriums Larry Johnson »sind die Israelis ihre eigenen schlimmsten Feinde, wenn es um die Bekämpfung von Terrorismus geht«.

»Die Israelis sind wie ein Typ, der sich die Haare anzündet und dann mit einem Hammer versucht, sie zu löschen.«

»Sie tun mehr, um Terrorismus zu schüren und zu erhalten als ihn einzudämmen«, sagte er.

Die Unterstützung der Hamas mag clever ausgesehen haben, »aber sie war kaum dazu gedacht, die Wogen zu glätten«, sagte er. »Eine Operation wie diese unterstreicht Präsident George Bushs Bemerkung, daß es eine Bildungskrise gibt.«

Cordesman sagte, daß der ägyptische Nachrichtendienst einen ähnlichen Versuch unternahm, Ägyptens Fundamentalisten zu finanzieren, was aufgrund der »Fehldeutung der Komplexität« scheiterte.

Ein Funktionär der israelischen Verteidigung, der gefragt wurde, ob Israel der Hamas Unterstützung gab, sagte: »Ich bin nicht in der Lage, diese Frage zu beantworten. Ich befehligte zu der Zeit eine Einheit im Libanon, außerdem ist es nicht mein Interessengebiet.«

Gebeten, einen Bericht von US-Funktionären zu bestätigen daß Brigadegeneral Jitzhak Segev (Yithaq Segev), der Militärgouverneur von Gaza, US-Funktionären erklärt hatte, geholfen zu haben, »islamische Bewegungen als Gegengewicht zur PLO und zu Kommunisten« zu finanzieren, sagte der Funktionär, er könne nur bestätigen, daß er glaubte, daß Segev im Jahr 1986 diente.

Die Pressestelle der israelischen Botschaft verwies UPI auf ihre Internetseite, als sie um eine Stellungnahme gebeten wurde.

Hier finden Sie den Originalartikel, Analysis: Hamas history tied to Israel.

Jüdischer Staat erleidet palästinensisches Raketen-Inferno, bereits viele Palästinenser gestorben

2014/07/11

Israel under Attack

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Israel under Attack

Juden sprengen palästinensischen Jungen, indem sie ihm Benzin einflößen

2014/07/07

NO DISINFO über das Mordritual an Mohammed Abu Chedair.

Die Übersetzung erfolgte, ohne im Browser Bilder des Artikels anzuzeigen bzw. für die Übersetzung zu übernehmen, da der Originalartikel eine Warnung über explizite Bilder enthält.

5. Juli 2014 — In Bezug auf das rücksichtslose Abschlachten des palästinensischen Jugendlichen Mohammed Abu Chedair (Muhammad Abu Khdeir) wurde ein Bild veröffentlicht, das das Ausmaß der Verletzungen beweist, die er erlitten hat. Das Bild ist gemeinfrei und wurde von der Familie des Jugendlichen zur Verfügung gestellt.

Er wurde von den Zionisten zur rituellen Abschlachtung ausgewählt, weil er schwach und gebrechlich war und sich nicht verteidigen konnte. Gegen drei gewalttätige, extremistische israelische Juden hatte er keine Chance.

Der Grad des von den Zionisten begangenen Verrates sollte niemanden überraschen. Dies ist, was diese brutalen, hedonistischen Juden diesem Jugendlichen angetan haben. Sie haben ihn wirklich lebendig geröstet.

Es ist viel schlimmer. Die dreckigen Juden ließen den Körper des Jungen explodieren, wie das Bild zeigt, sind die Eingeweide zu sehen. Als sie dies taten, lachten sie im Scherz. Das Bild zeigt deutlich einen explodierten Körper. Daher wurde dieser Jugendliche in einem unverständlich Akt der Barbarei wahrscheinlich mit Brandbeschleunigern angegriffen, mit Benzin.

Mit anderen Worten, sie flößten ihm Benzin ein und setzten ihn dann in Brand.

Wissend, daß er verletzlich und schwach war, konnten ihn seine Angreifer leicht zwingen. Sie flößten ihm Benzin ein und entzündeten ihn dann, was seine Explosion verursachte.

Anstatt daß er erstochen wurde, wie früher berichtet wurde, war es eine feuerbasierte Verletzung, die ihn tötete. Die benzininduzierte Explosion war ein Ergebnis des Benzins und der Benzindämpfe in seinem Körper.

Der Raum, in dem sich das Benzin befand und die daraus resultierenden Dämpfe fungierten als ein Mittel, um den Körper des Jugendlichen in eine Benzinbombe zu verwandeln.

Dies ist durch Zoomen in das Bild zu sehen. Das Gesicht scheint einer internen Detonation ausgesetzt gewesen zu sein. Nach unten folgend ist zu sehen, daß er gesprengt wurde, linear durch die Körperhohlräume abwärts. Es gibt am Körper erhebliche Anzeichen von Explosionsschäden am Nacken und abwärts entlang einer Linie im anatomischen Bereich der Speiseröhre und der Bronchien. In den Lungen wurde Ruß gefunden.

Es gab eine Explosion im Darmtrakt, was die Muskulatur der Bauchwand sprengte. Er wurde ausgeweidet, doch in diesem Fall nicht durch das Schneiden eines Messers. Es scheint vielmehr eine explosive Detonation in den Körperhohlräumen gegeben zu haben. Die Explosion bahnte sich den ganzen Weg durch seinen Körper durch den Enddarm. Auch im Beckenbereich ist eine Verkohlung zu sehen.

Kein Wunder, daß CNN Schadensbegrenzung betreibt und sagt, daß die Aussagen, daß Abu Khdeir Benzin eingeflößt wurde, nur ein »Gerücht« sind. Nach den hier zu sehenden anatomischen Schäden, die beispiellos sind, scheint es, daß diese »Gerüchte« kategorisch wahr sind.

Ungeachtet der Niedertracht der Zionisten ist klar, daß diese kriminellen Elemente alle zusammen versuchten, solch einen Ritualmord zu begehen, in der Tat viele von ihnen.

Ihre Erbärmlichkeit sollte nicht überraschen. Sie griffen sogar den Trauerzug dieses Märtyrers an, wie es ihre Tradition ist.

Es ist von diesen Wilden zu erwarten, die ein Kind in einem solchen Maße mit Benzin verbrennen und sprengen, daß es nicht mehr zu erkennen ist.

Mahyudi Monster wie diese griffen zu sozialen Medien, um Haß gegen eine ganze Rasse von Menschen zu fördern, doch es war nicht nur Haß,sondern vielmehr Anstiftung zur Gewalt.

Diese Erzzionisten lächelten und grinsten, als sie zur Vernichtung eines Volkes aufriefen.

Erste Autopsie-Ergebnisse der Leiche eines Ost-Jerusalemer Jugendlichen, der, wie Palästinenser glauben, entführt und von weit rechts stehenden Juden getötet wurde, zeigten, daß er lebendig verbrannt wurde, sagte der palästinensische Generalstaatsanwalt Berichten zufolge.

»Die direkte Todesursache waren Verbrennungen infolge von Feuer und die Komplikationen«, sagte Mohammed Al-A’wewy laut der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA am späten Freitag.

Er wurde nicht nur in Brand gesetzt, sondern vom Feuer diabolisch von innen aufgezehrt. Die Juden verwandelten diesen unschuldigen,gottesfürchtigen Jugendliichen in eine menschliche Benzinbombe, und sprengten ihn dann, indem Sie ihn in Brand setzten. Er verbrannte nicht, sondern explodierte, wie das Bild deutlich macht.

Der Ruß in der Lunge stammt nicht vom Einatmen von Brandrückständen, sondern vielmehr von der inneren Verbrennung des Benzins, das ihm eingeflößt wurde.

Er wurde nicht nur ausgewählt, weil er Palästinenser war, sondern auch, weil er schwach war. Es ist wieder einmal erwiesen, daß die Juden trotz all ihrer mörderischen Waffen Feiglinge sind.

»Unsere Herzen könnten nicht groß genug sein, um all diese Schwierigkeiten aufzunehmen.«

Verwandte des Verstorbenen in Kalifornien trauern und bereiten eine Gedenkstätte vor. Der Junge und seine Familie werden von vielen geliebt.

Es war nicht genug, daß sie diesen Jüngling der Familie Abu Khdeir vernichten mußten. Die Zionisten griffen ein anderes Familienmitglied an, den 15 Jahre alten Tareq Abu Chdair.

Mohammed Abu Chedair wurde durch rituellen Mord zum Märtyrer, als er noch ein hoffnungsvoller, vitaler Jugendlicher war. Es gab keinen Grund für diesen Mord als Folge von Rache. Es gab nichts, um rachsüchtig zu sein, da die Entführung eine kategorische Falschmeldung war.

Diese Juden ermordeten diesen Jugendlichen aus Nervenkitzel. Sie werden nicht zur Rechenschaft gezogen werden, weil sie im Reich der ultimative Ungerechtigkeit leben, im Apartheid-Regime Israel.

Quellen: jpost.com, nytimes.com, liveleak.com

UPDATE aus israelischer Quelle:

»Das Auto fuhr dann mit großer Geschwindigkeit in Richtung French Hill, überfuhr eine rote Ampel und fuhr weiter in Richtung des Jerusalemer Waldes. Wenn die Straßen frei sind, dauert es laut Google Maps nur 12 Minuten, um von der Moschee in Shoafat zu der Stelle zu fahren, wo Abu Khdeirs Leiche abgeladen wurde. Die Familie des Teenagers benachrichtigte sofort die Polizei, die sein Handy zurückverfolgte und etwa eine Stunde später seine verbrannte Leiche fand.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Jews Blow Up and Kill Palestinian Boy By Force-Feeding Him Gasoline.

Siedler planen Holocaust-Gedenkstätte »für« den Gazastreifen

2014/05/23

Tidhar Ofek über das Leiden Zion.

Group plans 'Yad Vashem' for Gaza

24. August 2005 — Eine rechte Gruppe, die sich »Die internationalen Hauptquartiere für die Rettung des Volkes und Landes Israel« (»The International Headquarters for Saving the People and Land of Israel«) nennt, beschloß in einer neuen Initiative die Finanzierung einer Institution, die sich der Erinnerung an die Gemeinden widmet, die während des Rückzugs (Anm.: aus dem Gazastreifen) evakuiert wurden.

Die Gedenkstätte soll laut der Gruppe in den nächsten Monaten in Jerusalem gebaut werden.

Das Zentrum wird Videos und Fotos der ehemaligen Siedlungen, miniaturisierte Modelle der Siedlungen und Fotos der Evakuierung durch Sicherheitskräfte zeigen. Evakuierte werden Rundgänge durch das Zentrum leiten.

Rabbi Shalom Wolfa, einer der Initiatoren des Zentrums, begründete die Notwendigkeit der Institution mit der Behauptung: »Es gibt Familien, die [als Folge des Rückzugs] tatsächlich einen Holocaust erlebt haben, und Gott bewahre, daß das Volk Israel einen weiteren Holocaust erleben sollte.«

Yosef Lapid, Chef der Partei »Shinui«, griff Wolfas Aussagen an: »Es ist traurig, daß die Menschen den Namen des Holocaust manipulieren, um ihre politische Agenda voranzubringen. Sie sagen, daß die IDF die SS ist und daß die Evakuierten, die zu Hotels geschickt werden, eigentlich in Gaskammern geschickt werden.«

In Erwiderung auf die Initiative erklärte ein »Yad Vashem«-Sprecher der JERUSALEM POST: »Die wiederholte Verwendung von Holocaustbildern in politischen Konflikten ist ärgerlich und völlig ungerechtfertigt. Eine solche Verwendung induziert grundlose Vergleiche, die die Erinnerung an den Holocaust mißachten und stellt Holocaustleugnung dar, was den Überlebenden und auch unseren gemeinsamen Werten schadet.«

Rückzugsgegner streuten (speckled) an verschiedenen Punkten der Evakuierungen im Gazastreifen und im nördlichen Samaria Holocaustbilder. Einige nannten Ministerpräsident Ariel Sharon oder Mitglieder der Sicherheitskräfte »Nazis« oder erinnerten die Öffentlichkeit, daß der Holocaust das letzte Mal war, als Juden gewaltsam von ihrem Zuhause (from their homes) vertrieben wurden.

Eine Reihe von Aktivisten und viele ihrer Kinder trugen gelbe oder orangene Davidsterne mit dem Buchstaben »J« auf ihren Hemden. In Vergleichen mit dem berüchtigten Holocaustfoto eines polnischen Kindes mit erhobenen Händen marschierten in Atzmona Kinder, die gelbe Sterne trugen, mit erhobenen Händen zu Bussen.

Hier und hier finden Sie den Originalartikel, Group plans ‚Yad Vashem‘ for Gaz, hier nicht mehr.

Scarlett Johansson stolpert in die Siedlungen

2014/02/12

Die anonymen Journalisten der FINANCIAL TIMES schlachten die heilige Kuh (Israel).

A star stumbles in the settlements

31. Januar 2014 — Die Entscheidung der Schauspielerin Scarlett Johansson, als Botschafterin für Oxfam, die Wohlfahrtsorganisation für sozialen Gerechtigkeit, aufzuhören und weiterhin als Markenbotschafterin für SodaStream tätig zu sein, eine israelische Firma, die in einem Werk im besetzten Westjordanland Brauseautomaten für den Heimgebrauch produziert, könnte als ein Sturm im Brausebecher abgetan werden. Sollte es aber nicht.

Der »Lost in Translation«-Star hat versehentlich einen Suchscheinwerfer auf eine wichtige Frage gerichtet — ob es richtig oder rechtmäßig ist, Geschäfte mit Unternehmen zu machen, die in illegalen israelischen Siedlungen auf palästinensischem Land arbeiten — und ließ ihren Sternenstaub unabsichtlich auch noch auf die Kampagne regnen, Israel zu boykottieren, bis es aus dem besetzten Westjordanland und dem arabischen Ostjerusalem abzieht — ein getrenntes Thema, zumindest bis jetzt.

SodaStream produziert einige der Spender in Maale Adumim, der größten der unter internationalem Recht illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland. SodaStream beschäftigt rund 500 Palästinenser und behauptet, zwischen Arabern und Juden Arbeitsplätze und friedliche Koexistenz zu fördern. Scarlett Johansson sagt, das Unternehmen »schafft eine Brücke zum Frieden zwischen Israel und Palästina«. Das ist naiv — ebenso ihre Zusammenführung dieser Kontroverse mit der BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions), die Israels Isolation befürwortet.

Der Status der Siedlungen ist im Völkerrecht klar, auch dann, wenn Israel beschließt, dies zu ignorieren und die Kolonisierung palästinensischen Landes auszudehnen — während angeblich über die Schaffung eines palästinensischen Staates verhandelt wird. Letztes Jahr erließ die EU Vorschriften, die Zuschüsse für Einrichtungen in illegalen Siedlungen verbietet. Dennoch ließ die EU Israel als einzigen Nichtmitgliedstaat am 80-Milliarden-Euro Forschungs- und Entwicklungsprogramm »Horizont 2020« teilhaben — was israelische Senkrechtstarter für öffentliche EU-Gelder förderfähig macht, sofern sie nicht für die Siedlungen verwendet werden. (Anm.: Dieses Problem sollte für kreative Buchhalter kein Problem sein.)

Das ist kein Boykott, sondern die Anwendung des Gesetzes. Doch wenn Israel seine Besetzung fortsetzt und die von US-Außenminister John Kerry ausgehandelten Friedensbedingungen verschmäht, werden solche Unterscheidungen erodieren. Europäische Pensionsfonds fangen bereits an, ihre Investitionen in israelische Banken mit Niederlassungen in den Siedlungen aufzulösen.

Israelische Führer, von den ehemaligen Ministerpräsidenten Ehud Barak und Ehud Olmert über Justizministerin Tzipi Livni und Finanzminister Yair Lapid der gegenwärtigen politisch rechts stehenden Regierung von Benjamin Netanjahu, haben davor gewarnt, daß Israel vor einem Scherbengericht steht, sollte es mit Palästina keine Einigung erreichen. Die Siedlungen, die jetzt angepeilt werden, könnten sich leicht in einen generellen Boykott verwandeln.

Die Siedlungsromantisierung ist unaufrichtig. Die Besetzung inhaftiert Tausende von jungen Palästinensern, übergibt ihr Land und Wasser an Siedler, zerstört ihre Häuser und zerteilt das Restgebiet mit zahlreichen Kontrollpunkten und abgetrennten Wegen. Es gibt fast keine Grundlagen für eine Wirtschaft. Der Weg zu palästinensischen Arbeitsplätzen ist, die Besatzung zu beenden und die Palästinenser diese Grundlagen bauen zu lassen — nicht, auf dem Land anderer Menschen ohne deren Erlaubnis »Brücken für den Frieden« zu bauen.

Hier finden Sie den Originalartikel, A star stumbles in the settlements.

Die Liga der unkontrollierten Opposition

2014/02/07

Gilad Atzmon über Dieudonné und die Feinde der Geschichte.

The un-controlled Opposition

2. Februar 2014 — Wenn Sie die Welt in der wir leben wirklich verstehen wollen, müssen Sie sich an die zionistischen Medien halten. Die JERUSALEM POST liefert Ihnen die Namen der Juden, die den Planeten besitzen. Der britische JEWISH CHRONICLE unterrichtet Sie über die Israel-Verbindungen des Erzpädophilen Jimmy Savile. HAARETZ läßt mich sogar über all diese Themen sprechen. THE GUARDIAN OF ZION hat die Aufgabe, alles zu unterdrücken.

Gestern stieß ich auf einen Text von Dave Rich, ein britisches Hasbara-Sprachrohr innerhalb des ultrazionistischen »Community Security Trust«. Rich erklärte: »Zu versuchen, zwischen Holocaustleugnern, Neofaschisten, propalästinensischen Linken und revolutionären iranischen Islamisten ›gemeinsame Sache zu machen‹, ist genau das, womit Dieudonné die letzten zehn Jahre verbracht hat.«

Geben wir es zu: Niemand hätte Dieudonnés weitreichende Auswirkungen prägnanter und präziser analysieren können. Doch um Richs Aussage voll und ganz verstehen, müssen wir die koscheren Töne dekodieren und den obigen Satz unter Zuhilfenahme einer vertrauten Terminologie umschreiben.

Holocaustleugner

In der realen Welt gibt es keine »Holocaustleugner«, was wir haben, sind stattdessen Geschichtesrevisionisten — Menschen, die verstehen, daß Geschichte ein kontinuierlicher Versuch ist, die Vergangenheit zu kommentieren, während wir uns in Richtung Zukunft bewegen. Die sogenannten Revisionisten überprüfen und überarbeiten die Vergangenheit und schreiben sie neu. Diejenigen, die Zionisten und Progressive oft als »Holocaustleugner« bezeichnen, sind mehr als oft die letzten wahren Historiker.

Neofaschisten und Faschisten

Zionisten und Progressive neigen dazu, das »faschistische« Etikett all denjenigen anzuheften, die sich der Tyrannei der politischen Korrektheit verweigern — jene wenigen Menschen, die gegen alle Widrigkeiten sagen, was sie denken. Folglich sind diejenigen, die die Zionisten als »Faschisten« bezeichnen, in der Praxis nur ein Haufen authentischer Menschen.

Propalästinensische Linke

Dies deutet in Richtung der letzten Widerstandsnester gegen die koschere Indoktrination innerhalb der Linken, namentlich die wenigen Personen und Organisationen, die zu George Soros‘ Finanzierung NEIN sagen. Im Grunde bezieht sich Rich hier auf die originalen Linken — Personen und Organisationen, die der Politik und der Solidarität der Klasse der arbeitenden Menschen verpflichtet sind und im Gegensatz zu den Gesellschaftsklempnern stehen, die Identitätspolitik betreiben.

Revolutionäre iranische Islamisten

Dies ist das Etikett, das Zionisten und Progressive oft dem echten Widerstand anheften — jene Muslime, die nicht nicht einmal im Frühling für Israel arbeiten würden.

Jetzt, da wir mit dem grundlegenden zionistischen Glossar vertraut sind, sind wir bereit, Richs Aussage korrekt zu übersetzen.

Indem er erklärt, daß Dieudonné artikuliert, »zwischen Holocaustleugnern, Neofaschisten, propalästinensischen Linken und revolutionären iranischen Islamisten ›gemeinsame Sache zu machen‹«, gibt Rich in Wirklichkeit zu, daß es Dieudonné geschafft hat, wahre Historiker, authentische Menschen, originale Linke und den echten Widerstand zu vereinen.

Für den Fall, daß es jemand nicht erkennt: Was Rich hier beschreibt, ist das wahre Dissidententum, eine kompromißlose Liga der unkontrollierten Opposition — jene Menschen und Institutionen, die die zionistisch finanzierte Vorherrschaft von Soros und Konsorten nicht akzeptieren.

Es ist kein Geheimnis, daß die Zionisten und Linken in Panik sind, und das aus gutem Grund. Die Anti-Quenelle-Kampagne, die Dieudonnés Karriere ruinieren sollte, ging kolossal nach hinten los. Und zwar so ziemlich, als es schien, daß die Franzosen mittels »Korrektheit« zionisiert und ihrer revolutionären Neigungen entledigt wurden, setzte ein Tsunami der Ressentiments ein und reinigte die Erde vom koscheren Sozialismus der jüdisch-politischen Macht.

Sie gerieten in Panik und schlugen hart zurück. Einen Tsunami kann man aber nicht mit einem Bumerang bekämpfen.

In der Geschichte der Juden und ihrer Handlanger innerhalb der Linken und der Medien ist Dieudonnés »Quenelle« bereits eine monumentale Entwicklung.

Gilad Atzmon: Der wandernde – Wer?: Eine Studie jüdischer Identitätspolitik

Hier finden Sie den Originalartikel, The un-controlled Opposition.

Scarlett Johansson kommt und SodaStream fällt

2014/01/18

Annie Robbins über SodaStreams Werbebombe.

Scarlett Johannsson watch: SodaStream plunges

15. Januar 2014 — SodaStream ist der Wassersprudelhersteller, der seine Brausekästen in den besetzten Gebieten in Palästina produziert, und Scarlett Johansson, das Starlet von letztens, hat für das Unternehmen einen Mehrjahresvertrag unterzeichnet, der während der Superbowl loslegt. Montag war SodaStreams erster Handelstag seit der Ankündigung, daß Johansson SodaStreams neues Gesicht wäre, und die Aktie bekam eine Tracht Prügel und hat sich in den beiden folgenden Handelstagen nicht wieder erholt.

»Selbst der Star Johansson kann SodaStream nicht helfen und die Aktie sinkt um 26%«, lautete die Schlagzeile auf BLOOMBERG BUSINESSWEEK, und Lawrence Meyers zitiert SodaStream auf INVESTOR PLACE als einen »langfristigen Konkursfall. … eine Modeaktie«. Sehen Sie hier den Kurs.

In einer Pressemitteilung machte SodaStream-Geschäftsführer Daniel Birnbaum für den Verlust unter anderem eine »herausfordernde Ferienzeit« verantwortlich und gestand ein: »Trotz historischer Rekordumsätze haben wir unsere Gewinnziele nicht erreicht und sind von unserer Performance im vierten Quartal enttäuscht.« Die Aktie hat seit dem letzten Herbst satte 40 Prozent verloren.

Die Blogseite MONEY BEAT vom WALL STREET JOURNAL meint: »SodaStream ist schal geworden« und zeigt ein Foto von Scarlett Johansson mit der Bildunterschrift: »SodaStreams neueste Marktschreierin (pitchman) hat bereits hart gearbeitet.« WSJ:

[D]ie israelische Firma hatte ein hippes Produkt mit viel Schwung; sie enthüllte am Samstag sogar Scarlett Johanssen als neueste Marktschreierin — das Unternehmen nannte sie eine Markenbotschafterin.

»Wir erwarteten ein wenig Schwäche im US-Handel, sind aber von der Größenordnung überrascht, was die Rohgewinnspanne und Erträge des Unternehmens angeht, die verfehlt wurden«, schrieb Analyst Jim Chartier von »Monness Crespi Hardt«. (Anm.: Ein Chartanalyst mit dem Namen Chartier?) Er senkte seine Bewertung von kaufen auf neutral. »Während wir weiterhin langfristig an die Geschichte glauben, reagieren wir zurückhaltend, bis wir zu den Fragen der Rohgewinnspanne des Unternehmens mehr Klarheit haben.«

SodaStream wird von der Boykottbewegung angegriffen, weil es eine militärische Besatzung Palästinas und Menschenrechtsverletzungen in Kauf nimmt. Wie vorauszusehen war, gibt es hinsichtlich des wachsenden Boykotts gegen den Konzern, die BDS-Kampagne (Boycott Divestment and Sanctions), oder ob sie sich auf den Kurseinbruch ausgewirkt hat, keine Erwähnung in den Investment-Massenmedien.

Hier finden Sie den Originalartikel, Scarlett Johannsson watch: SodaStream plunges.

Siehe auch:

Außenministerium und PR-Firma erfinden Israel als Land der Leistungen

Holländischer Maschinenbau-Gigant streicht Jerusalem-Projekt

Ariel Scharon, Held des Zionismus

2014/01/14

Ariel Sharon

Auch heute noch bin ich bereit, mich freiwillig zu melden, um für Israel die schmutzige Arbeit zu tun, um so viele Araber wie nötig zu töten, um sie zu deportieren, zu vertreiben und zu verbrennen, uns alle hassen zu lassen, den Diasporajuden den Teppich unter den Füßen zu ziehen, so daß sie gezwungen werden, weinend zu uns zu laufen. Selbst wenn es bedeutet, hier und dort ein oder zwei Synagogen zu sprengen, es ist mir egal. Und es macht mir nichts aus, wenn Sie mich nach getaner Arbeit vor ein Nürnberger Gericht stellen und mich zu lebenslanger Haft verurteilen. Hängen Sie mich, wenn Sie wollen, als Kriegsverbrecher. Dann können Sie Ihr jüdisches Gewissen herausputzen und dem respektablen Club der Kulturvölker beitreten, Völker, die groß und gesund sind. Was viele von Ihnen nicht verstehen, ist, daß die schmutzige Arbeit des Zionismus noch nicht beendet ist, weit davon entfernt.

Ariel Scharon (1928-2014) in einem Interview mit Amos Oz in der israelischen Tageszeitung DAVAR vom 17. Dezember 1982. Das Interview wurde 1982 im Buch »Amos Oz: Poh va-sham be-Erets-Yisra’el bi-setav« unter Verwendung der Abkürzung Z., 1983 im Buch »Amos Oz: Les voix d’Israël« unter Verwendung der Abkürzung T., 1984 im Buch »Amos Oz: In the Land of Israel« unter Verwendung der Abkürzung C. und am 3. September 2001 in »Lettre N° 2« auf FAITS ET DOCUMENTS veröffentlicht.

Zwei Jahrzehnte später, im GUARDIAN:

Israel verachtet das »antisemitische kleine Belgien«

Wütende Gegenreaktion, nachdem Gericht gegen Scharon urteilt

Ariel Scharon

14. Februar 2003 — Israel warf Belgien gestern Antisemitismus vor, nachdem ein Gerichtsurteil gefällt wurde, das zur strafrechtlichen Verfolgung von Ariel Scharon führen könnte, dem israelischen Ministerpräsidenten. Der Oberste Gerichtshof Belgiens entschied am Mittwoch, daß die israelischen Militärkommandanten für die Mitschuld am Massaker von 800 Palästinensern im Libanon im Jahr 1982 strafrechtlich verfolgt werden könnten.

Benjamin Netanjahu, Israels Außenminister, rief gestern den belgischen Botschafter herbei und erklärte ihm, daß das Vorgehen des Gerichts einer »Ritualmordverleumdung« (Anm.: auch Ritualmordlegende, Blutanklage, Blutbeschuldigung, Blutgerücht) gegen das jüdische Volk entspräche. Er forderte außerdem den israelischen Botschafter in Belgien zur Rückkehr für Beratungen auf.

Der israelische Justizminister beschrieb Belgien als ein »kleines und unbedeutendes« Land, und einer der landesweit führenden Rabbiner beschuldigte Belgien, dazustehen und zuzusehen, »wenn jüdisches Blut wie Wasser vergossen wird und die Schreie der Opfer ignoriert werden«.

Die Ritualmordverleumdung beschuldigt Juden im mittelalterlichen Europa des Mordes an christlichen Kindern und ihr Blut zu nutzen, um ungesäuertes Brot zu backen. Es gibt keine Beweise, daß es jemals passierte, obwohl das Gerücht zu den Massakern an Juden in verschiedenen europäischen Städten führte. (Anm.: Und wenn Luther Recht hatte und die Geschichte seitdem gefälscht wurde?)

Israels Angriff auf Belgien ist der neueste Streit zwischen Israel und Europa. Im Januar sagte Ariel Sharon, die EU hätte bei den vorgeschlagenen Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern keine Relevanz. Er unterminierte auch eine Konferenz, die von der britischen Regierung zur Reform der Palästinensischen Autonomiebehörde organisiert wurde.

Benjamin Netanjahu erklärte dem Botschafter: »Israel wird keine weitere Ritualmordverleumdung gegen die jüdische Nation akzeptieren.

Es ist eine unerhörte Entscheidung und es erinnert uns an das ‚alte Europa‘ und alle seine Krankheiten.«

Die Palästinenser wurden nach dem Rückzug der PLO-Kräfte aus den Flüchtlingslagern Sabra und Shatila außerhalb von Beirut von einer christlichen Miliz getötet. (Anm.: War die christliche Miliz zufällig eine proisraelische Miliz?)

Berichte sagten zu der Zeit, daß die israelische Armee die Milizen in die von ihr bewachten Lager ließ, während das Massaker andauerte. Die israelische Regierung führte eine Untersuchung des Massakers durch und Ariel Scharon mußte als Verteidigungsminister zurücktreten.

Die belgische Entscheidung bedeutet, daß Ariel Scharon strafrechtlich verfolgt werden könnte, wenn er als Ministerpräsident zurücktritt, und andere Kommandeure könnten sofort strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie an Belgien ausgeliefert werden.

Ein Sprecher der belgischen Botschaft in Tel Aviv sagte, die belgische Botschaft würde eine »gerichtliche Angelegenheit« nicht kommentieren.

Belgien ist Israels größter Handelspartner nach den USA, vor allem als Folge des Diamantenhandels. Im Jahr 2000 exportierte Belgien nach Israel 854 Mio Pfund an Waren und Dienstleistungen und importierte 2,2 Mrd. Pfund.

Meir Sheetrit, Israels Justizminister, sagte, Belgien wäre ein »kleines und unbedeutendes Land« und fügte hinzu, »es ist eine Schande für das Rechtssystem in diesem Land.

Es hat den klaren Duft einer persönlichen Jagd auf Ministerpräsident Scharon, die aus einer vorsätzlichen palästinensischen Initiative entstanden ist.

Rechtlich ist das praktisch ein Welt-Präzedenzfall, ein Gesetz, das die Verfolgung einer Person wegen angeblicher Handlungen in der Vergangenheit ermöglicht. Es hat auf sie eine klare Rückwirkung und ist deshalb beispiellos.«

Der aschkenasische Oberrabbiner Israel Meir Lau, sagte, er wäre empört, daß Belgien die Rolle des Weltpolizisten übernehme. »Es ist bedauerlich, daß ein Staat, der in einer Zeit ruhig blieb, als er im Namen der Menschheit geschrien haben sollte, sich nun mit einer so anmaßenden und heuchlerischen Stimme selbst zum Ausdruck bringt«, sagte er.

Andere Länder, darunter Großbritannien, haben eine Gesetzgebung, um ausländische Staatsangehörige für Verbrechen vor Gericht zu stellen, die außerhalb ihres Hoheitsgebiets begangen wurden.

Israel hat einen Ausländer für in der Vergangenheit in einem anderen Land begangene Verbrechen vor Gericht gestellt.

Im Jahr 1960 entführten israelische Agenten Adolf Eichmann, den österreichischen Chef des jüdischen Büros in der Gestapo und ein wichtiger Implementierer der Endlösung, aus Argentinien. Das nächste Jahr wurde er der Verbrechen gegen das jüdische Volk und die Menschheit schuldig befunden und anschließend hingerichtet. (Anm.: War das keine »Verfolgung einer Person wegen angeblicher Handlungen in der Vergangenheit«?)

Hochrangigere israelische Quellen sagten, die Reaktion des Ministers und die Entscheidung, den Botschafter zurückzurufen, waren eine Überreaktion.

Alon Liel, ein ehemaliger Generaldirektor des Außenministeriums, erklärte ARMY RADIO: »Einen Botschafter zurückzurufen ist ein sehr ernsten Schritt. Wir dürfen nicht vergessen, daß wir über eine Entscheidung von einem Gericht sprechen, nicht von der belgischen Regierung.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Israel scorns ‚anti-semitic little Belgium‘