Archive for the ‘Occupy’ Category

Wie Goldman Sachs in Kindersexhandel investierte

2013/09/25

Cassie Murdoch über Einnahmequelle Nr. 2.001.911 des rothschildbürgerischen Weltreichs.

How Goldman Sachs Invested in Child Sex Trafficking

2. April 2012 — Die Investmentbank Goldman Sachs zählt nicht gerade zu Amerikas beliebtesten Institutionen, bedenkt man die Stimmung gegen Wall Street und die Rolle beim Zusammenbruch der Weltwirtschaft. Und jetzt werden die Dinge noch ein kleines bißchen schlimmer. Nick Kristof von der NEW YORK TIMES deckte auf, daß Goldman Sachs ein Anteilseigner an dem Unternehmen ist, das BACKPAGE betreibt, eine Internetseite, die er als »das größte Forum für Sexhandel mit minderjährigen Mädchen in den Vereinigten Staaten« bezeichnet. Oh nein. Kunden als Deppen (Muppets) zu bezeichnen ist schlecht, aber die Vergewaltigung von Kindern ist so tief, tiefer geht es nicht.

Betrachten wir also die grausigen Details. BACKPAGE gehört einem Unternehmen namens »Village Voice Media«, dem auch die berühmte Zeitung VILLAGE VOICE gehört. Es war nie zuvor klar, wer genau die Eigentümer von »Village Voice Media« sind, bis Kristof neugierig wurde und herausfand, daß es Finanziers privater Unternehmensbeteiligungen sind, zu denen auch Goldman Sachs gehört. Goldman Sachs hat einen Anteil von 16 Prozent, sie besitzen also nicht das ganze Ding, aber doch mehr als nichts. Sie werden nicht überrascht sein zu hören, daß Goldman Panik bekam, als die NEW YORK TIMES auftauchte, und versuchte, seine Aktien abzustoßen. Sehr edel. Am Freitagnachmittag erklärten sie Kristof, sie hätten »soeben eine Vereinbarung unterzeichnet, um ihre Anteile an das Management zu verkaufen«. Wie schön für sie. Gut, daß sie ihre Anteile an einem Unternehmen, das Kindersexhandel ermöglicht, an jemand anderen umschichten (unload), anstatt den besagten Betreiber für Kindersexhandel zu zerstören, Sie wissen schon, zum Wohle der Welt.

Während Kristof die Enttarnung von BACKPAGE zu seiner eigenen Mini-Mission — hier und hier sind seine beiden vorherigen Artikel — gemacht hat, sind auch viele andere hinter der Firma her. Sie wurden mit zahlreiche Protesten konfrontiert, einige kamen vom »Rebecca-Projekt für Menschenrechte« (»Rebecca Project for Human Rights«), das auch hinter der Internetseite CRAIGSLIST her war, die im Jahr 2010 ihre »erotischen Dienstleistungen« einstellte. Generalstaatsanwälte von 48 US-Bundesstaaten haben BACKPAGE ebenfalls aufgerufen, ihre Werbeanzeigen für Erwachsenendienstleistungen einzustellen, und 19 US-Senatoren haben jetzt einen ähnlichen Brief verfaßt. BACKPAGE hat bisher erklärt, daß sie nicht herausgegriffen werden sollten, weil viele andere Internetseiten ähnliche Probleme haben. Naja, keine besonders reichhaltige Entschuldigung. Sie haben auch gesagt, sie sollten weitermachen dürfen (get a pass), weil sie versuchen, Werbeanzeigen für Minderjährige auszusieben und den Behörden zu melden. Also Leute, dafür gibt es ein extradickes Lob. Gute Arbeit.

Natürlich bietet BACKPAGE nicht nur Werbeanzeigen für Sex mit Minderjährigen, es gibt viele legitime Anzeigen von Erwachsenen, aber es ist keine Frage, daß sie ein Mitspieler in Sachen Zuhälterei von Minderjährigen und anderen schrecklichen Dingen sind, und als Ergebnis räumen sie danach schön auf. Kristof schrieb am 17. März:

»Laut dem Medienforschungsunternehmen ›AIM Group‹ entfallen auf BACKPAGE rund 70 Prozent der Werbung für Prostitution, von fünf Internetseiten, die in den Vereinigten Staaten solche Anzeigen schalten und an Werbeanzeigen für Prostitution jährlich mehr als 22 Millionen Dollar verdienen.«

22 Millionen Dollar sagen Sie? Kein Wunder, daß sie die Sexanzeigen nicht aufgeben wollen. Trotz halbherziger Dementis ist »Village Voice Media« grundsätzlich immun gegen den Druck der Öffentlichkeit, vor allem, weil sie in Privatbesitz sind. (Anm.: Ist eigentlich schon mal jemand aufgefallen, daß sich Politiker begeistert wie Bluthunde für Privatbesitz einsetzen, wenn es sich um private Beteiligungsgesellschaften handelt, sonst aber Privatbesitz unter dem Deckmantel der sozialen Verantwortung wie Bluthunde zerfleischen?) Doch jetzt, nachdem es Kristof gelang, Dokumente zu bekommen, die einige der Besitzer verraten, könnten sich die Dinge ändern.

Es scheint, daß die beiden größten Anteilseigner Jim Larkin und Michael Lacey sind, die zusammen etwa die Hälfte der Anteile besitzen und die Firma auch leiten. Goldman besitzt einen 16-Prozent-Anteil und ist offenbar der bekannteste der anderen Eigentümer. Sie investierten im Jahr 2000, bevor BACKPAGE mit »Village Voice Media« fusionierte. Weitere wichtige Anteilseigner sind eine Investmentgesellschaft namens Trimaran, die jetzt auch versucht, die Aktien loszuwerden, Alta Communications und Brynwood Partners.

Kristof weist darauf hin, daß Goldman ein gigantisches Unternehmen ist und diese Investition für sie nur winzig war:

»Ich habe keinen Grund zu denken, daß Goldmans Top-Führungskräfte von der Verbindung zu Sexhandel wußten. Goldman ist stolz auf seine Geschlechterarbeit (work on gender): seine Initiative ›10.000 Frauen‹ (›10,000 Women‹) leistet rund um den Globus hervorragende Arbeit zur Unterstützung von Frauen in der Wirtschaft.«

Junge, Junge, können wir bitte von der Idee loskommen, daß die Unterstützung einer guten Sache auf irgendeine Weise etwas anderes ausgleicht, das schrecklich ist? Und nur weil diejenigen an der Spitze des Eisbergs vielleicht nicht gewußt haben, was los war, gab es auf einer anderen Ebene sicherlich Leute, die es taten. Goldman hatte vier Jahre lang einen Sitz im Vorstand von »Village Voice Media«, und wie Kristof sagt: »Es gibt keinen Hinweis darauf, daß Goldman oder sonst jemand seine Eigentümerschaft verwendete, um ›Village Voice Media‹ aufzufordern, Begleitserviceanzeigen aufzugeben oder Altersüberprüfungen durchzuführen.« Das ist die Art von Note-1-Verhalten, das wir von »Bürgern« der Wall Street gewöhnlich erwarten können, es gibt also wirklich keinen Grund, erneut außer sich zu geraten.

Was an dieser ganzen Sache so amüsant ist, sprich: so verrückt, daß Sie zu einem jener Menschen werden, die in den Nebel blicken und über nichts Besonderes kichern, ist, daß, sobald Kristof neugierig wurde, sowohl eine Goldman-Sprecherin als auch ein Sprecher für Trimaran sagten, sie hätten »keinerlei Einfluß auf die Firmenoperationen«. Etwas ist an dieser Aussage unglaublich falsch. Es ist wahr, daß sie möglicherweise nicht am Tagesgeschäft des Unternehmens beteiligt waren, aber wenn Sie etwas besitzen, dann haben Sie darüber auch eine gewisse Kontrolle. Kristof weist zu Recht darauf hin, daß sie diese Kontrolle genutzt haben könnten, um etwas zu verändern:

»Würden die Minderheitsaktionäre, darunter Goldman, zusammenarbeiten, statt zu den Notausgängen zu hetzen, dann könnten sie auf ›Village Voice Media‹ Druck ausüben, um die Begleitserviceanzeigen aufzugeben.«

Das bringt uns nun in die perverse Position, eigentlich zu wünschen, daß sich Goldman weiterhin an einem Unternehmen beteiligen sollte, das Zuhältern und dem Verkauf von Kindern dient, in der Hoffnung, daß sie das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt dazu bewegen könnten, etwas weniger böse zu sein. Natürlich müssen wir unsere hübschen kleinen Köpfe mit all diesen komplexen Fragen nicht belasten, weil sie offensichtlich bei den ersten Anzeichen von Ärger absprangen, ohne sich um das eigentliche Problem irgendwelche Sorgen zu machen. Während es zwar nicht viel geben mag, was man wegen Goldmans Rolle tun kann, abgesehen davon, angewidert zu sein, können wir diese Sache zumindest der offiziellen Liste von Gründen hinzufügen, auf Wall Street wütend zu sein, und es sollte den Demonstranten von »Occupy Wall Street« — ja, sie demonstrieren immer noch — etwas Neues geben, das sie auf ihre Schilder schreiben können. (Anm.: Während wir inzwischen keine Genies brauchen, um zu ahnen, daß die OWS-Bewegung künstliche Opposition war, können wir uns zumindest wundern, warum auf ihren Schildern nie einleuchtende libertäre Dinge standen wie »Das Geldsystem ist ein Pyramidensystem« oder »Ungedecktes Papiergeld ist wertloses Geld«, selbst wenn inzwischen bekannt ist, daß die libertären Juden Ludwig von Mises und Ayn Rand zwei weitere rothschildbürgerische Agenten waren.)

Hier finden Sie den Originalartikel, How Goldman Sachs Invested in Child Sex Trafficking.

Und hier die offizielle Goldman-Pressemeldung aus Rothschilds Nachrichten- und Aufklärungsabteilung REUTERS, gut plaziert an einem Sonntagnachmittag (Sun Apr 1, 2012 3:32pm), an dem Diskussionen am Arbeitsplatz statistisch etwas seltener stattfinden:

Goldman-Fonds steigt aus Unternehmen aus, das eine Seite für Sexhandel besitzt

1. April 2012 — Ein privater Beteiligungsfonds der Goldman Sachs Group (GS.N) hat sich bereit erklärt, die Beteiligung an dem Medienunternehmen, das ein Forum für Sexhandel betreibt, an das Management des Unternehmens zurückzuverkaufen, sagte eine Sprecherin am Sonntag.

GS Capital Partners III unterzeichnete am Freitag einen Verkaufsvertrag für seinen 16-Prozent-Anteil am Unternehemen »Village Voice Media«, das die Internetseite namens BACKPAGE besitzt.

Der Fonds begann im März mit »Village Voice Media« zu verhandeln, nach der Feststellung im Jahr 2010, daß »die Richtung des Unternehmens unbequem« wurde, und Goldmans Unfähigkeit, seine Operationen zu beeinflussen, sagte Andrea Raphael, eine Sprecherin von Goldman Sachs.

Der Verkauf wurde erstmalig am Samstag in einem Artikel von Nicholas Kristof in der NEW YORK TIMES berichtet. Der Fonds war auch letzte Woche Gegenstand eines Artikels von Kristof.

Raphael sagte, daß der Fonds im Jahr 2000 in »Village Voice« 30 Millionen Dollar investierte. Die Investition wurde im Jahr 2006 in eine 16prozentige Minderheitsbeteiligung umgewandelt, als »Village Voice« mit »New Times« fusionierte.

Sie lehnte es ab, den Verkaufspreis aufzudecken, sagte aber, daß der Fonds eine »große Mehrheit« seiner Investition verlor.

Village Voice Media stand nicht sofort für einen Kommentar zur Verfügung. (Anm.: Hätten Sie nicht bis Montag warten können?)

Internetwerbung für Prostitution erwirtschaftete im Februar auf fünf US-Internetseiten laut dem Medien- und Kleinanzeigenberater »AIM Group« mindestens 3,1 Mio. Dollar Einnahmen, ein Anstieg von 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fast 80 Prozent der Einnahmen wurden BACKPAGE zugeschrieben, sagte AIM in einem am 22. März veröffentlichten Bericht.

»Village Voice Media« besitzt die alternative Zeitung VILLAGE VOICE, die im Jahr 1955 gegründet wurde.

Im Laufe der Jahre veröffentlichte die Zeitung bahnbrechende Untersuchungen und erhielt drei Pulitzer-Preise. Die Anzeigenrubrik (back pages) hingegen ist seit Jahrzehnten eine Bastion der Begleitservicewerbung.

BACKPAGE veröffentlicht außerdem im ganzen Land Listen für Hunderte von anderen Kleinanzeigen (posts lists for hundreds of other classified advertising throughout the country).

Hier finden Sie den Originalartikel, Goldman fund to exit company owning sex traffic site.

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The Dark Knight Rises: Batman gegen Bane, Nolan gegen „Occupy“

2012/07/20

Christian Toto über Batmans Botschaft.

(Yes, this photoshopped Obama-Bane can also be used freely in any whatever.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Die konservativen Themen, die durch „The Dark Knight“ geisterten, waren kein Zufall.

„The Dark Knight Rises“, der Abschluß von Regisseur Christopher Nolans Batman-Trilogie, zeigt den ideologischen Hintergrund sogar noch deutlicher als zuvor. Es ist unmöglich, Nolans Ekel vor „Occupy Wall Street“ nicht zu spüren, eine Bewegung, die der Film sowohl als inkohärent als auch gewalttätig darstellt, dank einem Klassenkampf-Bösewicht, der mit Atomwaffen bewaffnet ist.

Doch Nolan sendet nicht einfach nur verschlüsselte konservative Botschaften. Er hat die Trilogie auf eine mitreißende Art und Weise zu Ende gebracht und meistert mit Bravour Schauplätze, die den Rahmen der besten Comic-Serie vermitteln, die jemals verfilmt wurde.

Es ist acht Jahre her, seit den Ereignissen von „The Dark Knight“, und Gotham City lebt dank des gesetzlichen Erbes von Harvey Dent in Frieden. Für Batman, der geholfen hatte, Dents betrügerische Heldensaga auf Kosten seines guten Namens aufzubauen, gibt es keine Verbrechen mehr, die er bekämpfen muß. Bruce Wayne, gespielt von Christian Bale, kann seine Tage deshalb abgeschieden von der Gesellschaft in seiner geräumigen Villa verbringen.

Eine neue Welle des Terrors weckt jedoch seine Aufmerksamkeit. Eine bullige Figur namens Bane, gespielt von Tom Hardy, schürt Ressentiments gegen die Reichen und tötet dabei Menschen, was Bruce zwingt, die Kutte abzustauben, um Gotham City zu schützen.

Das wird nicht leicht.

Banes Schergen sind eine beeindruckende Menge, und die Pläne des Erz-Bösewichts, die Stadt — und ihre wohlhabende Elite — zu bezwingen, sind so beharrlich, daß die Situation für jede Superheldenfigur aussichtslos erscheint.

Der neue Film wartet mit einigen neuen Gesichtern auf, darunter Joseph Gordon-Levitt als verdammt guter Cop und Marion Cotillard, die für Bruce Waynes Firma „Wayne Enterprises“ tätig ist. Anne Hathaway spielt Selina Kyle, die Katzendiebin mit einem bösen Aufwärtshaken und tödlichen Stiefeln.

Eine Frau mit einem rotierenden moralischen Kompaß macht solange Spaß, wie Hathaway durch den Set schleicht und ihr Geplänkel mit einem sündhaft drolligen Selbstwertgefühl auflädt.

Ihr Charakter hätte alles um sie herum zum Einsturz bringen können. Ihr Körper hätte wie Michelle Pfeiffer von Banes Bedrohung ablenken können. Dazu eine Reihe von albernen Dialogen und, na ja, denken wir lieber nicht darüber nach.

Stattdessen macht Nolan Selinas emotionalen Bogen zu einer würdigen Ergänzung für die ausgedehnten Diskussionen über Gut gegen Böse. Nolan bringt in den dritten Batman-Film sowohl Komplexität als auch eine gewissenhafte Klarheit, doch Alfred, gespielt von Michael Caine, ist diesmal nicht lange genug präsent, um Batman die Worte zu geben, die er braucht, um den entsprechenden Mut aufbringen.

„The Dark Knight Rises“ vergißt nicht die beiden Vorgänger. Er greift die wesentlichen Elemente zugunsten des weiteren Rahmens auf, wodurch die Trilogie ein Gesamtbild ergibt, in der jeder Teil einem Zweck dient. Wir bekommen immer noch fanfreundliche Cameo-Auftritte, die für den Moment angemessen sind und helfen, die Geschichte der drei Filme auf eine Art und Weise zu vereinen, bei der andere Filmemacher hätten stolpern können.

Der Sinn für Realismus, der schon die beiden Vorgänger durchzog, kehrt mit voller Wucht zurück. Der Film beginnt mit Bruce Wayne, der durch seine Villa humpelt, da die Knorpel in seinen Knien unter der Last der Verbrechensbekämpfung dünner geworden sind. Und weder Bane noch Selina haben irgendwelche Superkräfte. Hardys massige Erscheinung vermittelt die Stärke, die in Banes Schlägen steckt, und Selinas akrobatische Fähigkeiten können mit einer geladenen Pistole in Frage gestellt werden.

Nolan fällt auf seinen „Inception“-Spleen zurück und überlastet die Dialoge, indem er zu viel von Banes Hintergrundgeschichte erklärt. Bruces Liebesgeschichte überzeugt selbst nach Comic-Standards nicht, und der „Battle Royale“ im Mittelteit endet viel zu schnell.

Was Bane betrifft, hat Hardy die wenig beneidenswerte Aufgabe, einem Darsteller zu folgen, der uns Jack Nicholsons Auftritt als Joker vergessen ließ. Doch Hardys fast surreale Masse, und die Art, wie er wie ein Dritte-Welt-Diktator an seiner Kleidung zupft, gibt „The Dark Knight Rises“ eine Bedrohung, die fast so furchtbar ist wie der durchgeknallte Joker.

„The Dark Knight Rises“ erwähnt nie die 99 Prozent oder andere „Occupy Wall Street“-Parolen. Aber Nolan zeigt deutlich den Geist der Patchwork-Bewegung mit ihrem Hang zur Gewalt. (Da sich ein „Occupy“-Mitglied vom Film distanziert, siehe den Artikel „Don’t Occupy Gotham City: A Protester Reviews ‘The Dark Knight Rises’“ auf THE DAILY BEAST, scheint Batmans Botschaft voll angekommen zu sein.) Banes Schergen attackieren buchstäblich Wall Street, prügeln brutal die Reichen und versprechen den guten Menschen von Gotham: „tomorrow, you claim what is rightfully yours.“ (Ich würde mir zwar zutrauen, vorherzusagen, daß überübermorgen der Dritte Weltkrieg ausbricht, aber das, was die Synchronisation aus obiger Dialogzeile macht, muß noch ergänzt werden, vielleicht: „Morgen gehört euch das, was euch rechtmäßig zusteht.“) Catwomans von Juno Temple gespielte Genossin versichert ihr an einem Punkt, als sie eine protzige Hütte betreten, daß „dies das Zuhause von jedem ist“.

Wir haben noch nicht einmal erwähnt, wie Bruce einen guten Teil seines Vermögens verliert, indem er in ein gescheitertes Programm für saubere Energie investiert.

Das ist das Schöne an Nolans Batman-Trilogie. Sie sendet die Art soziopolitischer Botschaften, die nur selten auf der Leinwand zu sehen sind, ohne die Phantasie zu beeinträchtigen. Und mit Hans Zimmer erzeugt „The Dark Knight Rises“ eine Freude, die im Film nur selten erreicht wird.

Hier finden Sie den Originalartikel, ‘The Dark Knight Rises’ Review: Batman Battles Bane, Nolan Nukes Occupy Wall Street.

Derweil, bei den selbsternannten Wächtern auf ABC NEWS …

BREITBART-Interview mit dem lateinamerikanischen „Tea Party“-Mitglied James Michael Holmes, der von ABC fälschlicherweise als Täter genannt wurde

BREITBART NEWS sprach mit „Tea Party“-Mitglied James Michael Holmes, der von Brian Ross und George Stephanopoulos in der ABC-Sendung „Good Morning America“ an diesem Morgen fälschlicherweise als möglicher Verdächtiger in der Schießerei während einer Vorführung des neuen Batman-Films „The Dark Knight Rises“ genannt wurde. Er ist ein 52-jähriger lateinamerikanischer Konservativer, der sich der „Tea Party“ anschloß, weil er mit der Republikanischen Partei unzufrieden war.

„Es war abgefahren“, sagte Holmes über seine Reaktion, als ABC NEWS spekulierte, daß er der Täter wäre, der in einem vollen Kino auf Dutzende von unschuldigen Männern, Frauen und Kinder geschossen haben soll. Er stellte sein Telefon ab und sagt, daß er sich wegen seinen Familienmitgliedern Sorgen macht, die von den Medien kontaktiert werden könnten.

ABC NEWS hat den ersten Bericht inzwischen korrigiert, versuchte aber zuerst, „sozialen Medien“ und „Personen aus der Bevölkerung“ die Schuld zu geben:

Ein früherer Bericht von ABC NEWS deutete darauf hin, daß ein Jim Holmes von einer „Tea Party“-Organisation aus Colorado der Verdächtige sein könnte, doch dieser Bericht war nicht korrekt. Über soziale Medien wurden von Personen aus der Bevölkerung auch mehrere andere Anwohner mit ähnlichen Namen kontaktiert, die mit dem Verdächtigen verwechselt wurden.

Die Korrektur wurde jetzt aktualisiert und ABC NEWS und Brian Ross übernahmen die volle Verantwortung und entschuldigten sich:

Ein früherer Bericht von ABC NEWS deutete darauf hin, daß ein Jim Holmes von einer „Tea Party“-Organisation aus Colorado der Verdächtige sein könnte, doch dieser Bericht war nicht korrekt. ABC NEWS und Brian Ross entschuldigen sich für den Fehler und dafür, diese Information verbreitet zu haben, bevor sie genau geprüft wurde.

Holmes kontaktierte BREITBART NEWS, um zu erklären, daß er weder der Verdächtige ist, der zunächst von ABC NEWS genannt wurde, noch der James Holmes, der in einem Artikel von BREITBART NEWS erwähnt wurde.

Er ist ein konservativer Aktivist, der in der Strafverfolgung tätig ist und in Aurora am Gerichtsgebäude des Countys, in der Nähe des Kinos, in dem die Schießerei stattfand, arbeitete.

Er erklärte seine Entscheidung, warum er den „Tea Party Patriots“ beitrat:

Über das, was ich als die etablierten Republikaner bezeichnen würde, gab es bei mir eine allgemeine Unzufriedenheit. Ich war auf Republikanischen Versammlungen, um zu versuchen, mich zu engagieren, um zu sehen, wem ich mich anschließen könnte. Ich wollte für mein Land eine Veränderung bewirken. Ich würde nicht sagen, daß ich ausgeschlossen wurde, aber niemand in der Republikanischen Partei antwortete mir — keine Menschenseele kontaktierte mich. Ich habe sogar bezahlt, um mich für die „Colorado Hispanic Republicans“ zu engagieren und nichts geschah. Die einzigen Leute, die mich wirklich offen und ehrlich einladen würden, waren die „Tea Party Patriots“. Ich hatte Angebote, diesen Vortrag und jenen Vortrag zu besuchen, und zu Schulungen zu kommen, es war also etwas, bei dem ich spürte, daß ich politisch aktiv war.

Ach ja, denken Sie bitte daran:

Bane-Schöpfer: Der Batman-Bösewicht ist wie Occupy Wall Street

2012/07/19

BREITBART über den Bain-Bane-Vergleich.

(Yes, this photoshopped Obama-Bane can be used freely in any whatever.)

Liberale Linke, die verzweifelt alles daran setzen, um von Präsident Barack Obamas armseliger Wirtschaft auf ein anderes Thema abzulenken, versuchen, Mitt Romney mit dem bulligen Bösewicht in „The Dark Knight Rises“ in Verbindung zu bringen.

Die Person, die half, Bane für „DC Comics“ zu schaffen, widerspricht.

Chuck Dixon gab in der landesweit ausgestrahlten Radiosendung „Schnitt Show“ gestern ein Exklusiv-Interview und erklärte dem Moderator, daß die Bemühungen, Romney mit Bane in Verbindung zu bringen, töricht sind.

Über den Versuch der Massenmedien, die Figur an sich zu reißen, sagte Dixon: „Es ist lächerlich. Es ist offensichtlich, daß Bane nicht als Angriff auf Mitt Romney geschaffen wurde. Wir haben von Romney vor zwanzig Jahren nichts gehört.“ Dixon sagte auch, daß der Vergleich zwischen Bane und Romney im Kontext des Films keinen Sinn macht. „Mein Verständnis ist, daß Bane eher ein ‚Occupy Wall Street‘-Typ ist. Romney ist mehr wie Bruce Wayne.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Bane Co-Creator: Batman Villain Like Occupy Wall Street.

Was würde Che Guevara mit „Occupy Wall Street“ machen?

2012/07/09

Humberto Fontova über die Kinder der Revolution.

(Anmerkungen in Klammern)

Guevara würde „Occupy Wall Street“ in Nanosekunden beenden. Seine Kollegen erinnern sich an einen jubelnden Che, als die sowjetischen Panzer in den Straßen von Budapest den Protest der ungarischen Freiheitskämpfer niederwalzten. Die Jugendlichen, auf die sie mit Maschinengewehren schossen, waren alle „Faschisten und CIA-Agenten!“, schwärmte er.

„Ich bin ein Stalinist“, rühmte sich Che Guevara 1957 gegenüber dem kubanischen Kollegen Carlos Franqui. Die wehleidige Verurteilung von Stalins Verbrechen in der Rede von Chruschtschow waren nichts weiter als „imperialistische Lügen“. Doch Chruschtschows mutige Entscheidung, im Anschluß daran Panzer und kampferprobte sibirische Truppen zu entsenden, um die ungarischen Demonstranten niederzumetzeln, trug laut Che dazu bei, die Irrlehren seiner Rede zu mildern.

Am 9. Oktober 1967 bekam Ernesto „Che“ Guevara eine große Dosis von seiner eigenen Medizin. Ohne Gerichtsverfahren wurde er zum Mörder erklärt, vor eine Wand gestellt und erschossen. Wenn der Spruch „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“ irgendwo paßt, dann hier.

Vor zwei Jahren interviewte der Guardian Oscar-Preisträger Benicio del Toro über seine Rolle als Che Guevara in Stephen Soderberghs Film „Che“, wofür er in Cannes ausgezeichnet wurde. „Verdammt, dieser Kerl ist cool!“ lautete der Titel des Interviews. „Ich höre von diesem Kerl, und er hat einen coolen Namen, Che Guevara!“, sagt del Toro. „Toller Name, toller Mann, tolle Politik! Ich fand also ein Bild von Che, lächelnd, im Kampfanzug, und ich dachte, ‚Verdammt noch mal, dieser Kerl sieht cool aus!‘“

Da haben wir es. Benicio del Toro zeigt, was Millionen von Che-Fans inspiriert, darunter Hunderte, die derzeit Wall Street „besetzen“ — und wozu sie geistig in der Lage sind.

Als Che-Guevara-verehrender Szenepromi ist del Toro in guter Gesellschaft. Johnny Depp trägt oft ein Che-Kettchen und in einem Interview im Magazin VIBE verkündete er seinen tiefen Respekt für Che Guevara. Wären die Rebellen del Toro und Depp schon früher und in Kuba auf die Welt gekommen, dann wäre ihr tiefer Respekt für Castros Kuba wörtlicher ausgefallen. Sie hätten sich in echten Ketten in einem Knast-Regime wiedergefunden und in tiefem Respekt für ihren Rebell Gräben und Massengräber ausgehoben. Wären sie zu langsam gewesen, dann hätte ihnen ein „cooler“ kommunistischer Schütze vielleicht ihre Zähne mit einem „coolen“ tschechischen Maschinengewehr-Kolben ausgeschlagen oder ihre Pobacken mit einem „coolen“ sowjetischen Bajonett aufgeschlitzt.

Den „Geist der Rebellion“ verurteilte Che Guevara 1961 in einer berühmten Rede als „verwerflich“. Guevara befahl: „Die Jugend hat die undankbare Hinterfragung von staatlichen Aufträgen zu unterlassen. Stattdessen haben sie sich dem Studium, der Arbeit und dem Militärdienst zu widmen, und sollten lernen, als Masse zu denken und zu handeln.“

Der erste, der militanteste, und der verbreitetste Widerstand gegen den Stalinismus, den Ernesto „Che“ Guevara — der oft frech mit „Stalin II“ unterzeichnete — auf Kuba verhängte, kam von den kubanischen Gewerkschaftsorganisationen.

Und wer kann es ihnen verdenken? Die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) beginnt einen Bericht über das Kuba von 1957 folgendermaßen: „Ein Merkmal der sozialen Struktur Kubas ist eine breite Mittelschicht.“ Weiter heißt es:

Kubanische Arbeiter sind gewerkschaftlich stärker organisiert als US-Arbeiter. Im Jahr 1957 ist der Durchschnittslohn für einen 8-Stunden-Tag in Kuba höher als für Arbeitnehmer in Belgien, Dänemark, Frankreich und Deutschland. Kubanische Arbeiter verdienen 66,6 Prozent des Bruttonationaleinkommens. In den USA sind es 70 Prozent, in der Schweiz 64 Prozent. 44 Prozent der Kubaner unterliegen der Sozialgesetzgebung, ein höherer Anteil als in den USA.

Im Jahr 1958 hatte Kuba ein höheres Pro-Kopf-Einkommen als Österreich oder Japan. Kubanische Industriearbeiter hatte die achthöchsten Löhne der Welt. In den 1950er Jahren verdienten kubanische Hafenarbeiter pro Stunde mehr als ihre Kollegen in New Orleans und San Francisco.

Tausende von ihnen griffen gegen Che Guevara zu den Waffen. Die „Revolutionäre Volksbewegung“ („Movimiento Revolucionario del Pueblo“, MRP) war eine dieser kubanischen Widerstandsgruppen, die größtenteils aus Arbeitern bestand. FBI und CIA beschrieben sie folgendermaßen:

Starke Gewichtung der Gewerkschaftsmitgliedschaft, mit sozialistischen Neigungen. Beabsichtigt Castros Sturz von innen; befürwortet Verstaatlichung der Wirtschaft, Agrarreformen, utopische Sozialreformen.

Als Che Guevara Kubas „Industrieminister“ war, verkündete er am 26. Juni 1961 in einer Fernsehansprache: „Die kubanischen Arbeiter müssen sich daran gewöhnen, in einem kollektivistischen Regime zu leben, und sie können auf gar keinen Fall streiken!“

Che Guevara prangerte auch diejenigen an, die „ihren eigenen Weg wählen“ — und etwa die Haare lang wachsen lassen und „Yankee-Imperialistischen“ Rock & Roll hören. Sie wurden als wertlose „Rocker“, „Lumpen“ und „Missetäter“ verunglimpft. In seiner berühmten Rede schwor Che Guevara sogar, „den Individualismus aus Kuba verschwinden zu lassen! Es ist kriminell, von Individuen zu denken!“

Zehntausende kubanische Jugendliche machten die Erfahrung, daß Che Guevaras Ermahnungen mehr als ein leerer Wortschwall wurden. Hunderte von „Beratern“ des sowjetischen KGB und der ostdeutschen Stasi, die Kuba in den frühen 1960er Jahren überfluteten, fanden in Guevara einen äußerst eifrigen Gefolgsmann. Für das Verbrechen eines „Rocker“-Lebens — Blue Jeans, lange Haare, Vorliebe für die Beatles und Stones — oder weibischen Verhaltens beförderte die Geheimpolizei Mitte der 60er Jahre Tausende von Jugendlichen von Kubas Straßen und Parks in Gefängnislager, über deren Toren in fetten Buchstaben „Die Arbeit wird Männer aus euch machen“ prangte und auf deren Wachtürmen MG-Schützen postiert waren. Das Kürzel für diese Lager lautete UMAP (Unidades Militares para la Ayuda de Producción, Militäreinheiten zur Unterstützung der Produktion), nicht GULAG, aber die Bedingungen waren ähnlich.

Das weltgrößte Bild des Mannes, dessen Konterfei so viele Szenemenschen auf ihren T-Shirts tragen, ziert heute das Hauptquartier und die Folterkammern der vom KGB ausgebildeten kubanischen Geheimpolizei. Nichts könnte passender sein.

Einen Tag vor seinem Tod in Bolivien sah sich Che Guevara — zum ersten Mal in seinem Leben — endlich mit etwas konfrontiert, das ein richtiger Kampf genannt werden kann. Also befahl er seinen Guerilla-Posten, kein Pardon zu geben, und bis zum letzten Atemzug und bis zur letzten Kugel zu kämpfen. Während seine Männer genau das taten, was er ihnen befohlen hatte, bis zur letzten Kugel zu kämpfen und zu sterben, schlich sich ein leicht verwundeter Che vom Feuergefecht davon und übergab sich mit voll geladenen Waffen seinen Häschern — wobei er winselte: „Nicht schießen! Ich bin Che und ich bin für euch lebend wertvoller als tot!“ (Obwohl dieses Zitat in der offiziellen, im Suhrkamp-Verlag erschienenen Biografie zu finden ist, hat es der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia nicht entdeckt.) Seine bolivianischen Verfolger sahen die Sache anders. Am folgenden Tag, dem 9 Oktober 1967, wurde der Gerechtigkeit Genüge getan.

Hier finden Sie den Originalartikel, Occupation of Wall Street—What Would Che Guevara Do?

Brennende Flagge, „KILL COPS“, Vandalismus: „Occupy Oakland“ feiert „F*ck the 4th“

2012/07/09

John Sexton über die Feierlichkeiten der Wutbürger von Oakland.

Während die meisten Amerikaner den 4. Juli feierten, veranstalteten die degenerierten Reste von „Occupy Oakland“ einen „F*ck the 4th“-Marsch durch die Innenstadt, auf dem es Vandalismus, Morddrohungen und eine Flaggenverbrennung zu sehen gab.

Insgesamt gab es 60 Demonstranten — weit weniger als die Zahlen, die sich vor einem Jahr auf den Straßen drängten, als die Bewegung ihren Höhepunkt hatte. Sie zogen nach Einbruch der Dunkelheit durch die Innenstadt und sprühten Anti-Polizei-Botschaften auf Gebäude, darunter „das Rathaus, die Diensaufsichtsbehörde der Polizei in der Nähe des Rathauses, ein Bekleidungsgeschäft, ein Hotel und eine Bank“. Laut Sgt. Roland Holmgren malte einer der Demonstranten „KILL COPS“ auf eine Tür im Polizeipräsidium.

Die Occupy-Protestler zerstörten außerdem mutwillig einen Streifenwagen, indem sie eine Scheibe einschlugen und einen Reifen zerstochen. Jemand setze einen Abfallbehälter in Brand. Schließlich ging der Marsch zurück in Richtung Frank-Ogawa-Plaza, wo im vergangenen Jahr die Occupy-Zeltstadt existierte.

Von einem Teil des Marsches wurde ein Video hochgeladen, einschließlich der Flaggenverbrennung und der Verhaftung einer Person. Nach Angaben der Polizei wurde er verhaftet, weil er keine Genehmigung für die große Lautsprecheranlage hatte, die im Video unten zu sehen ist. Niemand wurde wegen Vandalismus festgenommen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Occupy Oakland’s ‚F*ck the 4th‘ march features burning flag, ‚kill cops‘ vandalism.

Was geschah mit „Occupy Wall Street“?

2012/07/06

Daniel Greenfield über das Ende von OWS.

Gestern machte ich einen Spaziergang hinunter zum ältesten Teil von New York City, dort, wo die Holländer landeten und in der Nähe des heutigen Standorts der Staten Island Fähre ihre Flagge hissten, wo George Washington in Fraunces Tavern, jetzt voller „Wall Street“-Typen, seinen Offizieren eine Runde ausgab — und wo ein Haufen stinkender Hippies, aufgehetzt von einem antisemitischen kanadischen Magazin, beschloß, einen Park zu besetzen, um auf ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit aufmerksam zu machen.

Zuccotti Park hat wieder seine ursprüngliche Funktion als Ort, wo Sekretärinnen, Bauarbeiter und Polizisten außer Dienst Schnellrestaurants oder verseuchte Imbißwagen der Halal-Mafia aufsuchen, um schnell ihr Mittagessen zu kaufen. Die wenigen Pflanzen bewegen sich in einer Brise, die durch die engen Gassen des Finanzviertels weht, das einige der ältesten und engsten Straßen in der Stadt hat. Ein OWS-Informationsschalter ist das einzige Zeichen von Occupy und verunglimpft mit Pappschildern das NYPD und informiert sarkastisch indische und russische Touristen, die Schnappschüsse von dem im Bau befindlichen Freedom Tower machen: „Denken Sie, diese ‚Menschen‘ sind die ‚Helden‘ von ‚911‘? — Richtig.“

„Occupy Wall Street“ zog einen Block nach Osten. Es verwandelte sich in „Occupy Trinity Church“. Die Medien, die als das inoffizielle PR-Korps für OWS dienten, sind nicht allzu begeistert, zu berichten, daß eine von ihnen bejubelte Bewegung damit beschäftigt ist, von einer historischen Episkopalkirche aus dem Jahr 1697 Land an sich zu reissen, in deren Friedhof mehrere Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung und mehrere Delegierte des Kontinentalkongresses liegen, von Generälen des Revolutionskrieges und einem Kerl namens Alexander Hamilton ganz zu schweigen.

Die Dreifaltigkeitskirche (Trinity Church) war ebenfalls ein begeisterter Anhänger von „Occupy Wall Street“ und half mit Badezimmern und privaten Konferenzräumen, doch die Herausgabe vom Duarte-Platz (Duarte Square) war zu viel. Nachdem sie vom Zuccotti-Park vertrieben wurden, dachten die OWS-Wutbürger, sie könnten die Dreifaltigkeitskirche terrorisieren, ihnen aufgrund der „Tatsache ihrer Besetzung“ das Land zu geben. Stattdessen wurde der Duarte-Platz, benannt nach Juan Pablo Duarte, einem der Gründer der Dominikanischen Republik, zum OWS-Waterloo.

Trotz mehrerer Versuche, den Duarte-Platz zu besetzen, blieb die Dreifaltigkeitskirche standhaft. Nach einem halben Jahr sind die Auswirkungen von „Occupy Trinity Church“ geringer als die von „Occupy Wall Street“.

Als ich vorbeiging bestand der traurige Rest von „Occupy Trinity“ aus drei Personen, eine von ihnen saß mit einem Plastikeimer der „OWS Wäscheservice Stiftung“ da und eine weitere mit einem Schlafsack, auf dem „Occupied“ stand. Ein Pappschild verkündete, daß die Dreifaltigkeitskirche den Duarte-Platz von den Indianern gestohlen hätte und ihn OWS als Vertreter der indigenen Völker zurück geben sollte.

Ein Schild beschuldigte die Dreifaltigkeitskirche, gierig auf 200 Millionen Dollar zu sitzen, während sie den Obdachlosen von Occupy einen mickrigen Streifen Land für ihren Campingplatz verweigert. Auf ihren Internetseiten hat OWS die Dreifaltigkeitskirche beschuldigt, zu den „1 Prozent“ zu gehören und Verschwörungstheorien über die Sakristei gesponnen, die angeblich mehr als 10 Milliarden Dollar in Immobilien besitzen soll.

Doch die 1-Prozentler der Dreifaltigkeitskirche haben niemandem, dem sie die Schuld geben können, außer sich selbst. Beim „May Day Teach-In“ sagte Pfarrer Dr. James Forbes: „Die Occupy-Bewegung ist ein Licht von oben durch die Menschen von unten.“

Dreifaltigkeits-Pfarrer und Seelsorger Mark Bozzuti-Jones sprach über „Das Evangelium von Occupy Wall Street“ und verwendete Occupy außerdem als Metapher für die Göttlichkeit.

Vor kurzem beendete ich ein Buch, Das Evangelium des Barack Hussein Obama nach Markus. Es ist keine politische Erklärung oder Propaganda, sondern eine Linse, damit wir auf neuen Wegen Gottes „Occupy Humanity“ (how God occupies humanity) sehen, predigte Pfarrer Bozzuti-Jones.

In dem Buch erklärt Barack: „Selig sind die, die in Liebe für die Armen leben … Selig sind die, die vor ihrer Zeit sterben, weil sie arm sind. Wehe denen, die dafür eintreten, die wirtschaftlichen Probleme [mit Belastungen] auf dem Rücken der Armen zu lösen. Sie treten dafür ein, die Schulden durch Kürzungen der Sozialprogramme auszugleichen und weigern sich, die Reichsten im Lande zu besteuern.“

Wer eine soziale Protestbewegung mit göttlicher Inspiration begründet und Besetzung als himmlische Taktik billigt, wird den Besetzern dann nur schwer erklären können, daß sie das Land nicht haben können, weil es ihnen nicht gehört. Die Dreifaltigkeitskirche war bereit, sich mit OWS zu verbinden, um der Bewegung einen Hauch von spirituellem Aktivismus zu geben. Als Gegenleistung für all die positive Publicity über den Klerus, der sich mit sozialen Fragen auseinandersetzt, erhielten die OWS-Führer Zugang zu den Tagungsräumen und Toiletten. Den Duarte-Platz bekamen sie nicht.

Occupy Wall Street ist über den Verrat zwar nie hinweg gekommen, wahrscheinlicher ist jedoch, daß OWS eine leichtere Beute roch. Bankräuber Willie Sutton sagte einst: „Ich raube Banken aus, weil dort die Kohle ist.“ Die Dreifaltigkeitskirche hat viel Geld und war eher bereit, den Gemeinwesenarbeitern aus dem Zuccotti Park zu schmeicheln, als die Nachbarn im Finanzviertel. Liberale Linke sind Erpressungskünstler, und die Hungerstreiks und Angriffe am Duarte-Platz sollten unter Androhung von negativer Publicity etwas von diesem Geld abzweigen. Falls die Dreifaltigkeitskirche irgendwelches Geld gab, war es jedenfalls nicht im Plastikeimer der „OWS Wäscheservice Stiftung“, die anscheinend gerade mal genug Geld hatte, um ein paar schmutzige OWS-T-Shirts zu waschen.

OWS könnte in die Zukunft schauen. Die Wall Street trocknet langsam aus. Was der 11. September nicht schaffen konnte hat die Obama-Wirtschaft geschafft. Das Evangelium des Barack Hussein Obama lautet massive Arbeitslosigkeit und ein geringes Vertrauen in die Wirtschaft und das Evangelium von Michael Bloomberg lautet mehr Regulierungen und höhere Steuern.

Weiter die Straße hinunter, vorbei an den traurigen Resten von „Occupy Trinity“, öffnet sich der Broadway bis zum Fluß, wo die Holländer einst für eine Weile ihre Flagge hissten, wo die Geschütze von Fort Amsterdam versuchten, die Engländer aufzuhalten und scheiterten, und hinunter zum Bowling Green Park, dem ersten offiziellen Park in der Stadt, der auf das Jahr 1686 zurückgeht, als die rebellischen Kolonisten eine Statue von König George für Munition einschmolzen.

Am Rand des Wassers können Sie Newark sehen, einst ein Kraftwerk von Stadt, jetzt eine lokale Ausgabe von Detroit. Was Newark von New York „trennt“, sind, abgesehen vom Hudson River und ein paar Buchstaben, die Wall Street und eine Handvoll alter Branchen wie Zeitschriftenverlage — mit einer kurzen Zukunft.

Auf dem Fluß, der in beide Richtungen fließt, schleppt ein schmutziges Schiff eine Ladung Recyclingmüll. In der Ferne streckt die Freiheitsstatue, ein schwaches grünes Strichmännchen, die Hand mit der einst goldenen Flamme. Und ein paar Meilen weiter, oben auf dem Dach eines Künstlerhauses in Greenwich Village, steht eine Statue von Wladimir Lenin. Die Statue wurde nach dem Fall der UdSSR von einem radikalen Professor importiert, der auch einer der Investoren des Gebäudes war. Die Bank hat inzwischen eine Zwangsvollstreckung eingeleitet, aber Wladimir steht immer noch da, eine Hand drohend erhoben, in Richtung Wall Street und Freiheitsstatue.

Hier finden Sie den Originalartikel, Whatever Happened to Occupy Wall Street?

PTBS: Occupy klagt über posttraumatische Belastungsstörung

2012/06/04

Kyle Olson über die kranken Wutbürger der Occupy-Bewegung.

Die isolierten, selbstgefälligen Occupy-Protestler — denen die Führer der Chicagoer Lehrergewerkschaft vor kurzem ihre „absolute“ Loyalität erklärten — riskieren laut ihren Führern, ein posttraumatisches Streßsyndrom zu entwickeln.

All das tägliche Schmollen und Schreien kann einem wirklich auf die Seele gehen, sagen sie. Und der beste Weg, damit umzugehen, ist einmal so richtig gut zu heulen.

Ein von Occupy Chicago veröffentliches Dokument mit dem Titel „Das Trauma bei Protesten und Massenmobilisierungen: Sich selbst und andere unterstützen, um traumatische Ereignisse zu meistern“ beginnt so:

Faktoren, die uns einem höheren Risiko für posttraumatische Belastungsstörungen aussetzen, sind Erfahrungen von Mißbrauch, mangelnde Unterstützung durch unsere Verbündeten, und von den anderen getrennt zu werden, entweder während oder nach der Aktion. Da Mißbrauch in dieser Kultur allgegenwärtig ist, ist es wichtig, zu lernen, unsere traumatischen Erfahrungen in den Aktionen zu heilen und zu integrieren, um unser Leben jeden Tag voll zu leben.

In einem anderen Dokument mit dem Titel „Fakten zur Krise: 10 Wege, um eine posttraumatische Belastungsstörung zu erkennen“ erklärt Occupy Chicago die Warnzeichen:

— sich „emotional kalt“ zu fühlen.
— unkontrolliert zu weinen.
— sich von Familie und Freunden zu isolieren und soziale Situationen zu vermeiden.
— zunehmend auf Alkohol oder Drogen zu vertrauen, um durch den Tag zu kommen.
— sich extrem launisch, reizbar, wütend, ängstlich oder mißtrauisch zu fühlen.
— sich von dem, was normalerweise als eine alltägliche Situationen empfunden wird, überfordert zu fühlen sowie ein vermindertes Interesse, die normalen Aufgaben durchzuführen oder die üblichen Interessen zu verfolgen.
— Schuldgefühle, das Ereignis (event) zu überleben bzw. das Problem nicht zu lösen, das Ereignis (event) nicht zu ändern oder die Katastrophe nicht zu verhindern.
— Ängste und Untergangsstimmungen wegen der Zukunft.

All das trifft auf die Occupy-Menge so ziemlich zu. Die selbstgefällige Kühnheit von Occupy zeigt sich jedoch in einem anderen Dokument mit dem Titel „Trauma und Heilung“. Es empfielt eine gesunde Portion Selbstmitleid und Heulen, um die Auswirkungen von PTBS zu überwinden.

Im Vergleich zu Vergewaltigungen, Massenmord oder anderen schrecklichen Dingen sind Straßendemonstrationen relativ wenig traumatisierend — ein Trauma ist allerdings ein sehr individuelles Ding und Einzelpersonen können von Gas (gassing), Polizeischlägen, Verrat oder sogar von unerwartetem Verhalten von Genossen oder dem Staat stark betroffen sein. Wir können kleine Dinge so gut wie große Dinge betrauern — es ist gesund und wir sollten es tun. Ein bewußter Aufenthalt am „Ort der Trauer“ ermöglicht es uns, tiefer in die Dinge einzutauchen, die wir zur Heilung brauchen, und allmählich können wir Erinnerungen hervorholen, die im Dunkel gelegen haben könnten, um einen früheren Zeitpunkt im Leben zu bewältigen. Viele Menschen, viele Aktivisten wurden verhaftet oder gefangen gehalten oder hatten in ihrer Kindheit und Schulzeit ein Gefühl dieser Art. Es gibt viel zu betrauern und es ist gesund.

Wenn diese Leute nur halb so viel Zeit mit dem Verschicken von Lebensläufen verbringen würden, wie sie sich selbst bemitleiden, dann hätten sie nichts mehr zum Protestieren.

Doch Beschäftigung würde bedeuten, dem „1 Prozent“ und dem bösen kapitalistischen System nachzugeben. Diese Leute glauben, es ist weit besser, herumzustehen und anderen die Schuld für die Probleme in ihrem Leben zu geben und von denen, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten, Reparationszahlungen zu verlangen.

Diese armen Menschen von Occupy. Was für ein schrecklichen Leben, zu dem sie da gezwungen werden.

Möchte jemand ein Taschentuch?

Hier finden Sie den Originalartikel, Occupiers Claim PTSD Spreading Through Ranks.

Occupy LA kostet Steuerzahler 4,7 Millionen Dollar — gesamte Bewegung fast 30 Millionen

2012/05/16

John Sexton über den Segen der Occupy-Bewegung.

Occupy LA erwies sich für die Stadt als sehr viel teurer als ursprünglich angenommen. Nachdem der Park rund um das Rathaus von Los Angeles im im November von der Polizei geräumt wurde, lag die veröffentlichte Schätzung der Gesamtkosten für die 2 Monate lange Besetzung bei 2.300.000 Dollar. Ein neuer Bericht, den die Stadt am Freitag veröffentlichte, geht insgesamt von 4.700.000 Dollar aus. Die Stadt hat gesagt, die Kosten für die Besetzung würden durch nicht näher genannte Budgetkürzungen ausgeglichen werden.

Offiziell wurden die Gesamtkosten für die Besetzungen im Herbst letzten Jahres von niemandem ausgezählt. Doch in den meisten Fällen hat jede Stadt, die ein Lager zu Gast hatte, einige Informationen über die geschätzten Kosten für die Polizeiarbeit und Aufräumarbeiten veröffentlicht. Laut den im ganzen Land erschienenen Presseberichten ergeben sich insgesamt fast 30.000.000 Dollar:

Occupy Asheville — 170.000 Dollar
Occupy Atlanta — 652.000 Dollar
Occupy Austin — 800.000 Dollar
Occupy Bellingham — 51.000 Dollar
Occupy Boston — 1.025.000 Dollar plus 50.000 Dollar für den Park
Occupy Charlotte — 447.000 Dollar
Occupy Chicago — 49.000 Dollar
Occupy Cincinnati — 128.000 Dollar
Occupy DC — 1.640.000 Dollar
Occupy Denver — 782.689 Dollar
Occupy DesMoines — 7.800 Dollar
Occupy Eugene — 130.000 Dollar
Occupy Fresno — 110.000 Dollar
Occupy Hartford — 45.000 Dollar
Occupy Irvine — 23.000 Dollar
Occupy LA — 4.700.000 Dollar
Occupy Lansing — 20.000 Dollar
Occupy Long Beach — 40.000 Dollar
Occupy Minnesota — 400.000 Dollar
Occupy Nashville — 4.500 Dollar
Occupy New Haven — 145.000 Dollar
Occupy New Orleans — 50.000 Dollar
Occupy New York — 7.000.000 Dollar
Occupy Oakland — 3.000.000 Dollar
Occupy OKC — 85.000 Dollar
Occupy Olympia — 252.000 Dollar
Occupy Palm Desert — 88.786 Dollar
Occupy Philadelphia — 1.000.000 Dollar
Occupy Phoenix — 204.162 Dollar
Occupy Portland — 1.290.000 Dollar plus 130.000 Dollar für die Parks
Occupy Providence — 9.000 Dollar
Occupy Raleigh — 60. 000 Dollar
Occupy Richmond — 33.691 Dollar
Occupy Sacramento — 300.000 Dollar
Occupy San Diego — 2.400.000 Dollar
Occupy San Francisco — 950.000 Dollar plus 50.000 Dollar für den Park
Occupy Santa Cruz — 40.000 Dollar
Occupy St. Louis — 2.200 Dollar
Occupy Seattle — 625.999 Dollar
Occupy Tucson — 170.000 Dollar

Summe: 29.110.827 Dollar

Hier finden Sie den Originalartikel, Report: Occupy LA Costs Taxpayers $4.7 Million; Entire Movement Close to $30 Million.

Anschlagsplan in Cleveland: NBC ignoriert OWS-Verbindung

2012/05/09

Ron Futrell über die wundersame Welt der Nachrichtengestaltung.

Die „Occupy-Cleveland“-Mitglieder, die angeblich planten, in Cleveland eine Brücke zu sprengen und Dutzende unschuldiger Menschen zu töten, sollten sich Brian Williams von NBC für ihre Verteidigung nehmen.

Der Pfauen-Sender ignorierte völlig den Hintergrund der Angeklagten. Er erwähnte mit keinem Wort, wer diese Leute waren und wie ihr liberaler linker Hintergrund ihre mutmaßlichen terroristischen Pläne prägte — Pläne, auch Banken, die Republikanische Landesversammlung und andere amerikanische Örtlichkeiten in die Luft zu sprengen.

NBC verbrachte die ersten 10 Minuten der Nightly News mit einem Bericht über den ersten Jahrestag der Tötung von Osama bin Laden — durch Barack Obama, versteht sich — und strickte dann 24 Sekunden über den vereitelten Anschlagsversuch am Maifeiertag ein.

Hier ist die vollständige, von Williams verlesene Meldung:

Das FBI verhaftete in Cleveland, Ohio, heute fünf Männer zwischen 20 und 37 Jahren, die sich selbst als Anarchisten beschrieben. Ihnen wird eine Verschwörung vorgeworfen, um eine Brücke über einem Park in Cleveland zu sprengen. Der Plan wurde durch eine verdeckte FBI-Operation aufgedeckt, die ihnen, wie sie dachten, zu Bombenmaterial verhalf. Wie es bei vielen ähnlichen solchen Situationen der Fall ist, sagte das FBI am Ende, daß im Zusammenhang mit dem Plan nie eine wirkliche Gefahr bestand.

Es wurde kein Video mit Autos gezeigt, die über die Brücke fahren; NBC ließ sie stillgelegt aussehen. Doch pro Tag fahren 13.000 Menschen über die Brücke, und die mit OWS in Verbindung stehenden Verdächtigen dachten sich im Besitz von Plastiksprengstoff, der die Brücke während der Hauptverkehrszeit zerstören und Fahrzeuginsassen töten würde. Trotzdem behauptete Williams, „daß im Zusammenhang mit dem Plan nie eine wirkliche Gefahr bestand“.

Das könnte vielleicht etwas damit zu tun haben, daß das FBI den Männern Sprengstoff-Attrappen gab. Andernfalls wäre NBCs Geliebter Führer an diesem „historischen Tag“ auf den zweiten Platz verschoben worden und Dutzende Amerikaner wären zu unschuldigen Opfern der „Occupy Wall Street“-Bewegung geworden, die liberale Linke so sehr lieben und unzählige Demokratische Politiker so gerne unterstützen.

Der Hintergrund der angeklagten Terroristen war zu der Zeit, als NBC auf Sendung ging, wohlbekannt; am Dienstagabend gab es auf Nightly News eine spezielle West-Coast-Edition, also hatten sie zusätzliche Zeit, um dies zu recherchieren. Sie wußten, daß diese Männer bei OWS waren und entschieden, diese sehr wichtige Tatsache nicht zu berichten. Wer diese Leute sind und was sie motiviert ist von Bedeutung.

Dies ist ein weiterer Fall von selektiver Bearbeitung durch NBC. Können wir sicher sein, daß sie die Person feuerten, die die Audio-Aufnahme von George Zimmerman bearbeitete?

Hier finden Sie den Originalartikel, NBC Nightly News Ignores OWS Connections in Cleveland Bomb Plot.

Verdächtiger im Bombenanschlag auf Brücke unterzeichnete Mietvertrag für „Occupy Cleveland“-Lagerhaus

2012/05/07

Michael Sangiacomo über die Frühlingsenergie der Wutbürger.

(Anmerkungen in Klammern)


Das Gebäude mit der Anschrift Walton Avenue 3619 in der Nähe von Clevelands West Side ist der Wohnsitz der „Occupy“-Bewegung in Cleveland. Anthony Hayne, einer der fünf Verdächtigen, der wegen dem Versuch verhaftet wurde, auf der Bundesstraße 82 zwischen Sagamore Hills und Brecksville eine Brücke zu sprengen, ist auf dem Mietvertrag aufgeführt.

Eine der fünf Personen, die sich selbst als Anarchisten beschreiben und letzte Woche bei dem Versuch verhaftet wurden, eine Brücke in die Luft zu sprengen, unterzeichnete einen Mietvertrag für ein Lagerhaus an der West Side, in dem etwa ein Dutzend Mitglieder der „Occupy Cleveland“-Gruppe lebt.

In einer einstündigen Aufnahme einer Generalversammlung vom Freitagabend, die auf der Internetseite der Gruppe veröffentlicht wurde, äußerten die Führer ihre Besorgnis, daß Anthony Haynes Name auf dem Mietvertrag steht, was seine Verbindung zu der Gruppe stärkt.

„Wir haben eine Person auf dem Mietvertrag für unser Lagerhaus, die mit einer Anklage wegen Terrorismus konfrontiert ist“, sagte einer der Führer. „Wenn das in die Medien gerät, wäre es eine Katastrophe.“

Als vergangene Woche die Verhaftungen von Hayne und vier weiteren Männern bekanntgegeben wurden, beschrieben die Bundesbehörden sie als Mitglieder einer radikalen Randgruppe von „Occupy Cleveland“. Die fünf, die am Montag vor Gericht erscheinen sollen, bleiben im Gefängnis.

Hayne, 35, aus Cleveland, hat eine Vorstrafe aus dem Jahr 2000. Er war einer der fünf vom FBI verhafteten Männer, die angeklagt wurden, am Montagabend in Ohio unter der Brücke auf der Bundesstraße 82 zwischen Sagamore Hills und Brecksville imitierte Sprengladungen angebracht zu haben.

Laut Haftantrag des FBI half Hayne, den versuchten Bombenanschlag zu planen. Darin heißt es auch, er gehörte zu einer Gruppe, die am vergangenen Sonntag einen Seesack mit Rauchgranaten und Gasmasken abholte, sowie zwei schwarze Behälter, von denen die Verdächtigen glaubten, sie enthielten Bomben.

Joseph Zitt, Sprecher für „Occupy Cleveland“, sagte dem Plain Dealer am Samstag, daß, als sie erfuhren, daß Hayne wegen dem Terroranschlag verhaftet wurde, die Organisation daran arbeitete, seinen Namen aus dem Mietvertrag für die Immobilie mit der Adresse 3619 Walton Avenue zu bekommen.

„Der Grundstückseigentümer sagte, es wäre in Ordnung, den Namen zu ändern. Wir arbeiten das jetzt aus“, so Zitt.

Zitt sagte, Hayne wäre zufällig zur Hand gewesen, als die Organisation das Lager mietete, um dort Gegenstände zu lagern und damit es einigen Mitgliedern als Unterkunft dient.

„Wir brauchten einen Namen auf dem Mietvertrag, und er willigte ein“, sagte Zitt. „Ich möchte betonen, daß die Miete für das Lager [600 Dollar pro Monat] direkt an den Vermieter gezahlt wurde. Hayne erhielt zu keiner Zeit Geld.“

Das Einkommen der Gruppe stamme aus Zuwendungen, hieß es am Freitag auf der Generalversammlung.

Occupy Cleveland erwägt, aus dem Lager auszuziehen.

Während der Generalversammlung fragte ein Führer die Gruppe: „Geht es nur mir so? Fühlt ihr euch nicht unwohl, in einem Lager zu leben, wo ein Typ wegen Terrorismus festgenommen wurde? Ich möchte nicht an einem Ort leben, wo das FBI auftaucht.“

Ein anderes Mitglied sagte, die Gruppe hätte Probleme mit den Nachbarn in der Nähe des Lagerhauses, was die Argumentation für einen Umzug stärkt.

Bei dem Treffen verdrängten die Führer einen Mann aus der Bewegung, der nur als „Crazy Larry“ bekannt ist, weil er in der Nacht zuvor ein anderes Mitglied überfiel.

„Er dachte, das Mitglied hätte Informationen über den Bombenanschlag“, sagte Zitt. „Er drohte ihm und schlug ihn. Wir warfen ihn hinaus, und als er das Gebäude verließ, warf er ein Fenster ein und zerschnitt Fahrradreifen. Er ist nicht die Art von Person, die wir in unserer Gruppe wollen.“

Zitt sagte am Samstag, daß Crazy Larry über den Bombenanschlag verärgert war.

Zitt betonte, daß sich die „Occupy Cleveland“-Bewegung der Gewaltlosigkeit verschrieben hat. Er sagte, wenn ihnen bekannt gewesen wäre, daß Hayne und die anderen vier Männer Terrorismus erwägen, hätten sie sie rausgeworfen. (Ja. Sicher. Ganz bestimmt. Und dem FBI gemeldet.)

„Diese Leute waren in Aspekten Teil der Bewegung, aber als wir entdeckten, was los war, haben wir entschieden, daß sie nicht daran teilnehmen können“, sagte Zitt. „Ich wünschte, wir hätten es früher erfahren.“

Zum Zeitpunkt seiner Verhaftung wurde Hayne von Cuyahoga County wegen Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen gesucht. Im Januar bekannte sich Hayne schuldig, in ein Restaurant in Lakewood eingebrochen zu sein und 2.000 Dollar gestohlen zu haben. Er erhielt 18 Monate Bewährung. Ein Richter stellte einen Haftbefehl aus, der im April zu seiner Festnahme führte.

Im Jahr 2007 trat er eine einjährige Gefängnisstrafe an, weil er seine Frau verprügelt hat.

Hier finden Sie den Originalartikel, Suspect in bridge bombing plot signed lease on Occupy Cleveland warehouse.