Archive for the ‘NATO’ Category

Scheiß auf die Angst

2014/11/01

Chris Spivey über Großbritanniens Blitzfriedenskampagne.

Fuck Fear

5. Oktober 2014 — Alan Henning ist also enthauptet worden, ja?

Nun, was die F***e Cameron anbelangt, ist es mit Sicherheit so, und es ist so, weil es die F***e Cameron sagt.

F**k mich, ich meine, aus Angst wie einer jener gewaltfreien Abweichler verhaftet zu werden, die genauso gefährlich sind wie die extrem barbarischen Terroristen, wagt kein Bastard, etwas anderes zu sagen.

Und die aufmunternden Worte des Premierfleischwolfs (Prime Mincers) scheinen in der Tat gewirkt zu haben, weil ich vom »Club der Aufgeweckten« auf Facebook viele Meldungen gesehen habe, die Hennings Tod beklagen.

Warum verdammt?

Die letzten 3 runter-mit-den-Köpfen (chop, chop, chop off your heads) waren alle so himmelschreiend gefälscht, warum sollte es mit Henning anders sein?

Glauben diese Leute wirklich, daß Hennings Kopf abgehackt wurde? Wenn es so war, dann nicht in dem Video, das von YouIdiot YouTube verboten wurde, soviel ist verdammt noch mal sicher!

Oder vielleicht gehen sie nur auf Nummer sicher, nachdem sie halbherzig scheiterten, ein Video aufzuspüren, das die Enthauptung Tat zeigt. So viel dazu, alles zu hinterfragen.

Aber vielleicht ist es schon wieder, wie ich sage, daß Angst im Spiel ist. Scheiß auf die Angst, Alan Henning wurde in dem Video nicht von Dschihadi John Al Lennonadi enthauptet — was die F***e Cameron und der Comedy Club nur allzu verdammt gut wissen.

Warum zum Teufel sollten sie es dann sagen, wenn nicht, um die Bevölkerung zum Zweck einer noch unheimlicheren Agenda zu täuschen?

Hmmm, wäre es nicht am besten, wenn wir uns die letzte Episode dieses totalen Schwachsinns ansehen?

0502

Hier finden Sie das ganze Video.

Herr Cameron, wenn Sie denken, daß ich derselben Meinung bin wie Sie, nur weil Sie es sagen, während ich die Dinge mit meinen eigenen Augen ganz deutlich ganz anders sehe, dann sind Sie noch dümmer als Sie verdammt noch mal aussehen.

Und unterdessen, während unsere Regierung in Syrien für den Frieden glücklich blitzkriegt, findet sich bei den Schimpansen der DAILY MAIL ein Artikel, daß Deutschland Truppen in die Ukraine entsendet:

Deutschland ist zu seiner erster Entsendung von Truppen in die Ukraine seit dem Einmarsch der Nazis in das damalige sowjetische Territorium im Jahre 1941 bereit, was zu Millionen von Toten führte.

Ein historischer Schritt, 200 Friedenstruppen zu entsenden, darunter 50 Fallschirmjäger, wurde letzte Nacht geprüft, während der vor einem Monat in Kraft getretene bröckelnde Waffenstillstand zwischen den prorussischen Rebellen und der ukrainischen Regierung unter seinem bisher stärksten Druck stand.

Wirklich ziemlich provokativ zu einer Zeit, wo Rußland an der ukrainischen Grenze mindestens 20.000 Soldaten mitsamt schwerer Artillerie stehen hat, und der polnische Premierfleischwolf öffentlich erklärt hat, daß Rußland bereit ist, das Land zu erobern, wie Kurt Nimmo schreibt:

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk warnt auch, daß Rußland zur Invasion bereit ist. »Wir haben Grund zu der Annahme, und wir haben diese Informationen in den letzten Stunden erhalten, daß das Risiko einer direkten Intervention höher ist als noch vor einigen Tagen«, sagte Tusk am Mittwoch.

Radoslaw Sikorski, der polnische Außenminister, sagte am Dienstag, daß Rußland in Vorbereitung einer Intervention Truppen und Militärgerät an der Grenze konzentriert hat. Sikorskis Kommentare fielen zeitlich mit Bemerkungen von Pentagon-Sprecher Konteradmiral John Kirby zusammen, der sagte, daß die russischen Streitkräfte »in äußerster Bereitschaft« („very capable and very ready“) für eine Invasion sind.

Was all dies umso beunruhigender macht, ist, daß ich in der vergangenen Woche von einer glaubwürdigen Quelle eine Nachricht erhielt, die behauptet, daß die Briten still und leise ein gewaltiges Arsenal an Artillerie und Truppen nach Litauen bewegen. Das größte, das meine Quelle jemals gesehen hat.

Ich kann natürlich nicht ohne jeden Zweifel sagen, ob diese Informationen korrekt sind, sie knüpfen aber an das an, was Kurt Nimmo weiter schreibt:

Früher in diesem Jahr hielten die USA und die NATO in an Rußland grenzenden Nationen ähnliche Militärübungen ab, »um zu versuchen, die Spannungen zwischen den osteuropäischen Ländern zu lindern, die zunehmend über Rußlands Schritte beunruhigt sind, eine ähnliche Hegemonie wie während der Sowjetzeit zu schaffen«, berichtete MINTPRESS NEWS am 15. Mai.

Laut dem US-Militärstützpunkt US EUCOM (United States European Command) wurden in Polen, der Slowakei und den baltischen Staaten Estland, Litauen und Lettland Übungen mit mehreren hundert Personen der US-Sondereinsatzkräfte (U.S. Special Forces) durchgeführt. Die Übungen beinhalten dauerhaft stationierte US-Elitetruppen in russischen Anrainerstaaten …

Großbritannien hat angekündigt, im Oktober in Osteuropa eine Militärübung namens »Schwarzer Adler« („Black Eagle“) durchzuführen.

Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon sagte am 28. Juli aus Warschau, es »ist richtig, daß die Mitglieder und Partner der NATO unser Engagement für die kollektive Sicherheit unserer Verbündeten in Osteuropa zeigen« und »das Engagement einer Kampfgruppe um ›Übung Schwarzer Adler‹ (‚Exercise Black Eagle‘) zeigt unsere nachhaltige und substanzielle Unterstützung für die östliche Grenze der NATO«.

Am 1. August sagte der britische Premierminister David Cameron, daß die NATO Rußland zeigen muß, daß sie es »ernst meint«, indem sie in Osteuropa weitere militärische Übungen durchführt und noch mehr Waffen einsetzt.

Sowohl das »US-amerikanische Strategische Kommando« („US Strategic Command“) als auch seine russischen Gegenstücke haben in großem Maßstab Nuklearübungen durchgeführt und die Tiefe der Politik des äußersten Risikos demonstriert und den wieder anlaufenden Kalten Krieg bestätigt. (Anm.: Heiße Luft, da Rußland bei den Übungen regelmäßig mit im Boot sitzt.)

Der Weltkrieg steht vor der Tür und der einzige Weg, nicht darin hineingezogen zu werden, ist die Revolution. Oder wir lehnen uns zurürck und warten, bis die Kacke am Dampfen ist.

Aber dann ist natürlich alles zu spät. Ich sag’s bloß.

Hier finden Sie den Originalartikel, Fuck Fear.

Chris Spivey erhielt nach diesem Artikel einen stürmischen Besuch von der Polizei.

→ THE TAP: Chris Spivey arrested for the second time. Here’s why.

PRESSEMITTEILUNG Verteidigungsministerium, 24.11.95, Okkupationsbereitschaft, vormals »Stay behind«

2014/03/11

Norwegens Verteidigungsministerium über die nordatlantische antikommunistische Widerstandsbewegung.

P R E S S E M E L D I N G. Forsvarsdepartementet. Nr. 093/95. Dato: 24.11.95. Okkupasjonsberedskap, tidligere «Stay behind»

P R E S S E M I T T E I L U N G
Verteidigungsministerium

Nr. 093/95
Datum: 11/24/95

Okkupationsbereitschaft, vormals »Stay behind«

Die Verteidigung (Forsvaret) etablierte 1948 eine Betätigung, die in der Lage sein sollte, auf norwegischem Boden unter einer eventuellen Okkupation die Aktivitäten Evakuierung, Sabotage und Nachrichtendienstinformation durchzuführen. Diese sollten auf den im Zweiten Weltkrieg gemachten Erfahrungen basieren.

Die Betätigung wurde in sogenannten Netzwerken mit Aufgaben auf dem Gebiet der Nachrichtendienstinformation, Sabotage und Evakuierung von Schlüsselpersonal organisiert. Die Netze wurden später in einer gemeinsamen Struktur konsolidiert und erhielten die Bezeichnung »Stay Behind« (og betegnelsen «Stay Behind»). Der Teil der Aktivitäten, der Sabotage beinhaltete, wurde 1983 eingestellt, da er keine operative Funktion mehr hatte. Im Verlauf der nächsten Jahre wurden alle in Norwegen verstreuten Waffen- und Ausrüstungslager eingezogen (trukket inn).

Für das Stammpersonal von »Stay Behind« wurde zunächst Personal mit Erfahrung aus dem Zweiten Weltkrieg rekrutiert. Für die Schlüsselpositionen der Organisation wurden nachher erfahrene und vertrauenswürdige Offiziere mit entsprechendem militärischen Hintergrund rekrutiert. Der Begriff »Stay Behind« wurde in »Okkupationsbereitschaft« («Okkupasjonsberedskap») geändert. Für den nationalen Teil der Einsatzorganisation (beredskapsorganisasjonen) wurden norwegische Bürger mit unterschiedlichem berufsmäßigen und milieumäßigen Hintergrund rekrutiert. Schlüsselfaktoren bei der Rekrutierung waren Moral, Zuverlässigkeit, Motivation und Integrität. Nach einer politischen Zugehörigkeit wurde nicht gefragt.

Das Personal traf eine persönliche und schwere Entscheidung, wenn es beschloß, sich an der Okkupationseinsatzorganisation (okkupasjonsberedskapsorganisasjonen) zu beteiligen. In einer Okkupationssituation (okkupasjonssituasjon) werden sie besonders belastet und gefährdet (belastet og utsatt). Eine operative Tätigkeit in Friedenszeiten, die zur Exposition (eksponering) des Feldpersonals führen könnte, wäre daher völlig unerwünscht und mit den der Organisation zugewiesenen Aufgaben nicht vereinbar.

Die Okkupationseinsatzorganisation hat derzeit die Mission, den norwegischen Behörden Auskünfte und Nachrichtendienstinformationen aus einem ganz oder teilweise besetzten Norwegen zu beschaffen. Nur die norwegischen Behörden haben Zugriff auf die Einsatzpläne (beredskapsplaner), die zur Aktivierung und zum Betrieb der Feldorganisation (feltorganisasjonen) notwendig sind.

Ab 1971 wurde die Ausbildung des Feldpersonals weitgehend an einem separaten Bildungs- und Ausbildungszentrum durchgeführt, wo eine nachrichtendienstbezogene Ausbildung auf der Grundlage einer hypothetischen Okkupationssituation durchgeführt wurde. »Stay Behind« und später »Okkupationsbereitschaft« unterlagen immer dem Nachrichtendienst der Verteidigung (Forsvarets etterretningstjeneste). Der Chef der Okkupationseinsatzorganisation hat die Aktivitäten dem Chef des Nachrichtendienstes der Verteidigung (Sjefen for Forsvarets etterretningstjeneste, SJE) berichtet. Der SJE wiederum hat dem Chef der Verteidigung und dem Verteidigungsminister (Forsvarssjefen og Forsvarsministeren) berichtet. Es ist Routine, den Chef der Verteidigung und den Verteidigungsminister in Verbindung mit ihrem Antritt oder nach besonderen Bedürfnissen zu informieren.

Die Okkupationseinsatzorganisation arbeitet begrenzt mit ausländischen Diensten zusammen, aber sie steht unter norwegischer Verwaltung und Kontrolle.

Hier und hier finden Sie das Originaldokument, P R E S S E M E L D I N G. Forsvarsdepartementet. Nr. 093/95. Dato: 24.11.95. Okkupasjonsberedskap, tidligere «Stay behind»

Was mir dabei einfällt?

Die Frage, ob die Anti-Elite-Revoluzzer-Elite der »Rote Armee Fraktion« intellektuelle Volltrottel waren, die Gladio auf den Leim gingen.

Siehe auch:

→ VOLTAIRE NET: Stay-Behind: die US-Einmischungs-Netze