Archive for the ‘Nachhaltigkeit’ Category

Windräder 1:1 Vögel

2013/10/22

Windkraft

Am 22. März 2012 schrieben Maxeiner & Miersch in DIE WELT:

… Nach Schätzungen von Biologen werden von deutschen Windenergieanlagen etwa 220.000 Vögel im Jahr zerhackt. …

1998 hieß es im Lexikon der Öko-Irrtümer auf Seite 42 noch:

… Nicht bestätigt haben sich übrigens Befürchtungen, die Windräder würden Vögeln zum Verhängnis. Unsere gefiederten Freunde fliegen einfach darum herum. …

Elektroautos sind nicht so grün wie Sie denken

2013/03/30

Erik Palm über den politischen Erfolg des Jahrhunderts.

Study: Electric cars not as green as you think

21. Mai 2009 — Die ökologischen Vorteile von Elektroautos werden in Deutschland überraschend hinterfragt: durch die grüne Bewegung. Doch jene Risiken treffen nicht auf Amerika nicht zu, versichert die US-Lobby für Elektroautos.

Der deutsche Zweig der Umweltorganisation WWF hat zusammen mit dem „Institut für ZukunftsEnergieSysteme“ eine Studie über die Umweltauswirkungen von Elektrofahrzeugen in Deutschland durchgeführt. (Anm.: „Auswirkungen von Elektroautos auf den Kraftwerkspark und die CO2-Emissionen in Deutschland“)

Deutschland hat, genau wie die USA, das ehrgeizige Ziel der Einführung von Elektrofahrzeugen. Bis 2020 will Deutschland, das aktuell 41 Millionen Autos hat, 1 Million Elektroautos oder Plug-In Hybridfahrzeuge auf der Straße haben. Das Ergebnis der Studie lautet, daß diese Elektroautos die Treibhausgasemissionen nur marginal verringern.

Die Studie, die im März in deutscher Sprache erschien, wurde in Englisch noch nicht weit verbreitet. Der WWF Deutschland sagte, die Publikation einer Zusammenfassung in englischer Sprache ist für diesem Sommer geplant.

„Uns überraschte, daß die Kohlendioxidersparnis so gering war“, sagte Viviane Raddatz, Kfz-Sachverständige des WWF Deutschland, in einem Telefon-Interview aus Berlin.

In einem Szenario für den bestmöglichen Fall nimmt der WWF an, daß die 1 Million Elektroautos oder Plug-In Fahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden und die maximale Laufleistung erreichen. Elektrofahrzeuge haben aber noch nicht die Reichweite normaler Autos.

Die Reduzierung der Kohlendioxidemission dieser einen Million Elektrofahrzeuge würde für den deutschen Verkehrssektor nur 1 Prozent betragen, so die Studie, und die gesamten nationalen Kohlendioxidemissionen würden nur um 0,1 Prozent gesenkt werden. „Das ist keine besonders große Sache“, sagte Raddatz und fügte hinzu, „es wird uns aus dem Schlamassel der Emissionen nicht heraushelfen“.

Der schlimmste Fall

Das Szenario für den schlimmsten Fall sieht vor, daß die Elektroautos nicht mit Strom aus erneuerbaren Quellen laufen würden, sondern mit Strom aus Kohle.

Das könnte der Fall sein, wenn in den frühen Abendstunden mehr Strom für die Plug-in Fahrzeuge benötigt wird. Also dann, wenn die Stromnachfrage durch Pendler zu einer Tageszeit erhöht wird, wenn die Menschen nach Hause kommen und der Stromverbrauch bereits einen Höchststand erreicht.

Die deutschen Anlagen, die heute nur marginal Strom liefern, werden mit Kohle betrieben. Laut Studie ist dies das Hauptproblem. Hinzu kommt, dass, um die gleiche Menge an Energie zu produzieren, durch Kohle mehr Kohlendioxid entsteht, als durch Benzin.

„Die Ironie ist, daß für Elektroautos nicht sehr viel mehr Strom gebraucht wird“, sagte Raddatz. „Das Problem ist aber, wenn sie diesen Höchstverbrauch verursachen, dann müssten wir Kraftwerke haben, die in Betrieb gehen, (wenn) das massive Aufladen beginnt.“

Durch ein Elektroauto mit Lithium-Ionen-Akku, das mit Strom aus einem alten Kohlekraftwerk betrieben wird, könnten über 200g Kohlendioxid pro Kilometer entstehen, verglichen mit aktuellen durchschnittlichen Benzinfahrzeugen, die in Europa 160g Kohlendioxid pro Kilometer produzieren, so die Studie. Das Ziel der Europäischen Union für 2020 sind 95g Kohlendioxid pro km.

Das Problem mit dem Auflademanagement

Der WWF sagte, Systeme zur Energieverwaltung und zum Laden der Batterien könnten den Spitzenverbrauch über Nacht senken. Mit mehr als 1 Mio. Fahrzeuge in Ladestationen wird ein Lademanagement notwendig, ein ntelligentes Stromnetz ist jedoch nicht genug, so die Studie. Stromspeicher werden ebenfalls benötigt.

„Autobatterien sind eine Sache, es müssen aber auch andere Arten von Speichermedien entwickelt werden“, sagte Raddatz. „Um CO2-Einsparungen sicherstellen, wird eine Menge erneuerbare Energie benötigt.“

Das sozialsozialistische  Deutschland plant bis 2020 den Atomausstieg, der WWF hat deshalb in seiner Studie diese Energiequelle nach 2020 nicht berücksichtigt.

Wie bereits erwähnt, nimmt der WWF an, daß nur die Hälfte des derzeitigen Verkehrssystems durch Elektroautos ersetzt werden könnte.

Die Studie besagt, daß mit der gegenwärtigen Reichweite von Elektroautos durch diese bestenfalls nur die Hälfte der gefahrenen Kilometer ersetzt werden könnte.

Präsident Obama hat für die USA bis 2015 ein Ziel von 1 Million Elektrofahrzeugen festgelegt.

Der „Amerikanische Verband für Elektromobilität“ („Electric Drive Transportation Association“, EDTA), die Lobby-Organisation für Elektroautos in den USA, sagte, daß die durch die WWF-Studie in Deutschland erhobenen Risiken in den USA nicht die gleichen sein werden.

„In den USA gibt es für die Umwelt Vorteile, weil das Stromnetz immer sauberer wird“, sagte Jennifer Watts, Sprecherin der EDTA. Sie zitiert eine Studie des Forschungslabors der staatlichen Energiebehörde PNNL („Pacific Northwest National Laboratory“), die besagt, daß 73 Prozent der leichten Nutzfahrzeuge heute ohne Probleme an das Netz angeschlossen werden könnten, und eine Studie des EPRI („Electric Power Research Institute“), die zeigt, daß sich für jede Region des Landes Reduktionen der Treibhausgasemissionen ergeben, wenn das Elektroauto eingeführt wird.

Ein Ort für Elektroautos

Die deutsche Studie — die ihren Anwendungsbereich auf das Studium der Energieeffizienz beschränkt und nicht die Ökonomie von Elektrofahrzeugen berücksichtigte — schließt das Elektroauto nicht aus. Sie betont, daß Elektroautos für den Einzelnen eine zukünftige Rolle im kohlenstoffarmen Nahverkehr haben könnten. Sie schlägt ferner vor, daß marginaler Strom aus einer sauberen Quelle kommen sollte und aus einem intelligenten Stromnetz, mit einem notwendigen intelligenten Lademanagement. Aber dieses System würde viel Zeit in Anspruch nehmen, um es zu entwickeln, betont die Studie.

„Das Elektroauto ist eine ernst zu nehmende Option für den kohlenstoffarmen Transport der Zukunft“, sagte Raddatz, „muß aber mit erneuerbaren Energien verbunden werden, um etwas zu bewirken“.

Hier finden Sie den Originalartikel, Study: Electric cars not as green as you think.

Siehe auch:

— DER WESTEN: Warum Elektroautos der Umwelt schaden können

— EVANGELISCH: Pferdefuß statt Pferdestärke

Kalifornien: Der Staat will die Kontrolle über die Thermostate

2012/11/26

Felicity Barringer mit einem Vorschlag von 2008, der unter schwarz-rot-grün-gelben Piraten und biodeutschen Eurokraten Begeisterungsstürme auslösen dürfte — immerhin war in Kalifornien zu der Zeit der von allen geliebte falsche Fuffziger Arnold Schwarzenegger am Drücker.

11. Januar 2008 — Die Idee in der Fernsehserie „Outer Limits“ aus den 1960er Jahren war, daß Kräfte von Außen die Kontrolle über Ihr Fernsehgerät übernommen haben.

Aufsichtsbehörden in Kalifornien dürften nächstes Jahr das Ausnahmerecht haben, zur Bewältigung von Stromversorgungsengpässen in neuen oder wesentlich umgebauten Häusern und Gebäuden einzelne Thermostate zu kontrollieren und die Temperaturen per Funk nach oben oder unten zu regeln.

Die vorgeschlagenen Regelungen finden sich in einem Dokument der „Kalifornischen Energie-Kommission“ („California Energy Commission“), die seit mehr als drei Jahrzehnten die Energieeffizienz-Standards für Haushaltsgeräte wie Warmwasserbereiter, Klimaanlagen und Kühlschränke festgelegt hat. Die Änderungen würden erlauben, durch Vorrichtungen die von den Kunden gewählten Temperaturen abzugleichen, wenn der Strompreis stark ansteigt. Die Kunden könnten die von den Vorrichtungen vorgeschlagen Temperaturen außer Kraft setzen. Aber im Notfall könnten die Vorrichtungen die Wünsche der Kunden außer Kraft setzen.

Die endgültige Zustimmung wird im nächsten Monat erwartet.

„Es gibt Zeiten — sehr selten, alle paar Jahre — in denen Sie einen wiederholten Stromausfall erleben, und alles stürzt ab, vom Computer zu Hause bis zu den Ampeln, und Sie wollen nicht, daß es dazu kommt“, sagte Arthur H. Rosenfeld, ein Mitglied der Energie-Kommission.

Eine Reduzierung des Stromverbrauchs einzelner Kunden — wenn nötig, unfreiwillig — könnte dies vermeiden, sagte Dr. Rosenfeld. „Wenn man wiederholte Stromausfälle dadurch unter Kontrolle bekommt, indem jeder im Staat den Schmerz teilt“, sagte er, „dann gibt es viel weniger Schmerzen“.

Während die Vorschläge in Kalifornien wenig Aufmerksamkeit erhalten haben, ist die Empörung Radio und Internet groß. (Anm.: Im US-Radio wird viel mehr über das gesprochen, was gerade los ist — der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia erklärt, warum es diese Kultur, im Radio über das zu sprechen, was gerade los ist, hierzulande nicht gibt: „Als Grund für die insgesamt geringe Etablierung von Talkradios in Deutschland ist die im Vergleich zu den USA eher flüchtigere Hörermentalität zu vermuten: Die geringere Verweildauer der Hörer und die hauptsächliche Nutzung des Radios als Situativmedium [‚nebenbei‘] lassen keine intensive Beschäftigung mit dem Inhalt zu.“)

Der Funk-Thermostat ist keine neue Technologie, obwohl er ständig optimiert wird; die jüngsten Neuerungen wurden diese Woche auf der Fachmesse für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik in Las Vegas ausgestellt.

„Pacific Gas and Electric“, der wichtigste Energieversorger in Nord-Kalifornien, betreibt bereits ein Pilotprogramm in Stockton, das den Kunden ermöglicht, ihre Klimaanlagen an eine ferngesteuerte Vorrichtung anzuschließen, um den Gebrauch in Zeiten hoher Stromtarife zu reduzieren.

Aber die Idee, daß eine Regierung die Nutzung dieser Geräte vorschreiben würde und die Macht besäße, die Wünsche von Hausbesitzern außer Kraft zu setzen, verärgert einige Leute.

„Das ist ein Skandal“, sagte ein Kalifornier in einer E-Mail an Dr. Rosenfeld. „Wir brauchen neue Stromversorger, um das Wachstum in diesem Staat in den Griff zu bekommen, und keinen Big Brother für die Bürger von Kalifornien.“

Die Aufregung im Internet begann, als Joseph Somsel aus San Jose, ein Autor des Online-Magazins AMERICAN THINKER, vor einer Woche einen Artikel über den programmierbaren Funk-Thermostaten schrieb.

Joseph Somsel’s Argumente, mit denen er den Vorschlag angriff, waren entweder populistisch — „Bei der nächsten Hitzewelle räkeln sich die Eliten in La Jolla dann genußvoll zur Meeresbrise“, während „die Tagelöhner in Central Valley in Bakersfield backen“ — marktwirtschaftlich — „programmierbare Funk-Thermostate vernebeln die Preispolitik der Kraftwerks-Entwickler“ — und bürgerlich-libertär — „die neue Vorschrift programmierbarer Funk-Thermostate scheint zweifellos das Gewohnheitsrecht zu verletzen, das durch die Formulierung ‚My Home is My Castle‘ zum Ausdruck kommt“.

Die Nachricht über den Vorschlag aus Kalifornien riß im Internet die Empörungs-Fenster auf, war darüber in Süd-Kalifornien in der NORTH COUNTY TIMES zu lesen, und sie wurde am Mittwoch spöttisch in Rush Limbaugh’s Radiosendung erwähnt.

Die Tatsache, daß ähnliche Funk-Technologien, die freiwillig für Bewässerungssysteme auf Feldern und Golfplätzen sowie vereinzelt für Gebäude auf Long Island genutzt werden, wird im Internet nur selten erwähnt — dagegen finden sich viele Verweise auf George Orwell’s dystopischen Roman „1984“ und auf „Big Brother“, die allgegenwärtige Stimme des Orwellschen Überwachungsstaates.

Ralph Cavanagh, Energie-Experte im „Verteidigungsausschuß für Natürliche Ressourcen“ („Natural Resources Defense Council“), sagte in einem Interview, daß, in einer Zeit des Spitzenverbrauchs von Strom, „die meisten Menschen gerne diese Möglichkeit wählen würden, wenn ihnen die Wahl gegeben wird, sich entweder für eine Temperaturabsenkung um zwei Grad entscheiden oder für ein Leben im 14. Jahrhundert“.

Joseph Somsel sagte am Donnerstag in einem Interview, daß er nach weiteren Recherchen besorgt wäre, daß das Funksignal — oder die Internet Anweisungen von den zentralen Leitstellen der Versorgungsunternehmen, die im Notfall an die Funkstationen, die das Signal senden, geschickt werden — gehackt werden könnten.

Das ist nicht möglich, erklärte Nicole Tam, eine Sprecherin für „Pacific Gas and Electric“, die an dem Pilotprogramm in Stockton arbeitet. Nicole Tam sagte, die Funksignale sind „verschlüsselt und kodiert“.

Hier finden Sie den Originalartikel, California Seeks Thermostat Control.

Grüne Arbeitsplätze: Der Betrug der Regierung Obama

2012/09/22

Gregory S. McNeal über Arbeitsplätzchen.

Hat der Teenager, der gebrauchte CDs verkauft, einen grünen Arbeisplatz? Was ist mit einem Öl-Lobbyisten, oder jemand, der in einem Antiquitätengeschäft arbeitet? Nach dem obersten Statistiker der Obama-Administration am „Amt für die Arbeitsmarktstatistik“ („Bureau of Labor Statistics“, BLS) haben sie alle „grüne Arbeitsplätze“.

Die Initiative für „grüne Arbeitsplätze“ kostete 38,6 Milliarden Dollar oder 5 Millionen Dollar pro Arbeitsplatz, und nun erfahren wir durch die Arbeit des Untersuchungsausschusses mehr darüber, wie die Obama-Administration zur Förderung ihrer ideologischen Interessen mit dem Geld der Steuerzahler spielte. Werfen Sie einen Blick in den Video-Auszug des Untersuchungsausschusses:

Diejenigen von uns, die aufmerksam sind, wissen natürlich, daß die Bewegung für grüne Arbeitsplätze die ganze Zeit ein Schwindel ist. Man muß nur die „Green Job Myths“ von Morriss, Bogart, Dorchak und Meiners lesen, um zu wissen, daß schlecht bezahlte Arbeitsplätze zu nicht besonders wünschenswerten Konditionen entstehen, wenn nicht auf die Produktivität Wert gelegt wird, sondern auf spezialisierte Arbeitsplätze, die der Markt nicht nachfragt.

Wie konnte es soweit kommen? Zum Teil können wir das Debakel der grünen Arbeitsplätze dem Vertrauen der Obama-Adminstration auf Interessenverbände zuschreiben, die die Idee der grünen Arbeitsplätze förderten, indem sie in ihre Analyse dubiose Annahmen und Techniken einbetteten. Kurz gesagt waren die gepriesenen „wissenschaftlichen“ Kräfte der liberalen Linken mehr durch Ideologie angetrieben und weniger durch Empirie. Morriss et. al. haben 7 Mythen über grüne Arbeitsplätze vorhergesagt, die sich über jegliche Wissenschaft und Logik hinwegsetzen:

Mythos 1: Jeder versteht, was ein „grüner Arbeitsplätze“ ist.

Fakt 1: Es existiert keine Standarddefinition von einem „grünen Arbeitsplatz“.

Mythos 2: Die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen wird die produktive Beschäftigung steigern.

Fakt 2: Die Schätzungen über grüne Arbeitsplätze in diesen häufig zitierten Studien beinhalten große Mengen an geistlichen (clerical), bürokratischen und administrativen Positionen, die keine Waren und Dienstleistungen für den Konsum produzieren.

Mythos 3: Die Prognosen zu grünen Arbeitsplätzen sind zuverlässig.

Fakt 3: Die Schätzungen in den Studien über grüne Arbeitsplätze verwendeten schlechte wirtschaftliche Modelle, die auf dubiosen Annahmen basierten.

Mythos 4: Grüne Arbeitsplätze fördern das Beschäftigungswachstum.

Fakt 4: Indem anstelle von mehr Produktivität zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, fördern die in der Literatur beschrieben grünen Arbeitsplätze in Wirklichkeit schlecht bezahlte Arbeitsplätze zu weniger erwünschten Konditionen. Wirtschaftliches Wachstum kann nicht durch den Kongreß oder durch die UNO angeordnet werden. Die Einmischung der Regierung in die Wirtschaft — wie zum Beispiel die Beschränkung von erfolgreichen Technologien zugunsten von spekulativen Technologien, die von bestimmten Interessengruppen bevorzugt werden — erzeugt Stagnation.

Mythos 5: Die Weltwirtschaft kann neu erschaffen werden, ohne daß unser Lebensstandard dramatisch abnimmt, indem der Handel verringert und vor Ort produziert und weniger verbraucht wird.

Fakt 5: Die Geschichte zeigt, daß einzelne Nationen nicht alles produzieren können, was seine Bürger brauchen oder wünschen. Menschen und Länder haben Talente, die eine Spezialisierung auf Produkte und Dienstleistungen ermöglichen, die sie zu immer effizienteren und kostengünstigeren Produzenten machen, wodurch alle Menschen reicher werden.

Mythos 6: Regierungverordnungen ersetzen den freien Markt.

Fakt 6: Unternehmen reagieren auf die Forderungen des Kunden / des Marktes schneller und effizienter als auf schwerfällige Regierungverordnungen.

Mythos 7: Es ist ausreichend, den Wunsch nach technologischem Fortschritt zu erfüllen.

Fakt 7: Einige Technologien, die in den Studien zu grünen Arbeitsplätzen bevorzugt werden, sind nicht effizient genug, um das für die heutigen Anforderungen erforderliche Niveau zu erreichen.

Fast jeder Mythos hat sich inzwischen als genau das herausgestellt, was er ist: ein Mythos, der sich auf nichts anderes stützt als auf Ideologie. Solyndra und die dubiosen Zählmethoden der Obama-Administration sind nur ein weiterer Beweis für den Betrug mit grünen Arbeitsplätzen. Morris et. al. erklärten: „Der Versuch, die moderne Gesellschaft nach den Vorgaben der Literatur über grüne Arbeitsplätze zu transformieren, ist ein Versuch von atemberaubender Komplexität und Größe. Dies auf Basis des Wunschdenkens und der schlechten Wirtschaftspolitik der Literatur über grüne Arbeitsplätze zu tun, wäre der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.“ In Anbetracht der zweifelhaften Zählmethoden, mit denen das „Amt für die Arbeitsmarktstatistik“ rechnete, war der Betrug mit grünen Arbeitsplätzen tatsächlich der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.

Gregory S. McNeal ist ein auf Recht und öffentliche Ordnung spezialisierter Professor.

Hier finden Sie den Originalartikel, Rep. Issa Exposes the Obama Administration’s Green Jobs Scam.

Wer einen Blick ins Grüne wirft, entdeckt auch die folgenden beliebten Politikerlügen:

Die zehn Lebenslügen der Ökolobby

Mythos 1: «Der Strom von Wind und Sonne ist im Moment zwar noch teuer, doch die höhere Stromqualität macht den Aufpreis wett.»

Tatsache ist: Strom ist Strom, egal, aus welcher Quelle er kommt. Der Mehrwert ist ideologischer Natur, ökonomisch betrachtet ist der vermeintliche (siehe unten) «Ökostrom» praktisch wertlos. Weil immer nur genau so viel Strom produziert werden muss, wie konsumiert wird, ist die Verfügbarkeit der entscheidende Faktor. Doch wegen der Witterung ist die Produktion von Solar- und Windanlagen weder planbar noch steuerbar und unterliegt extremen Schwankungen. In Norddeutschland laufen Kohlekraftwerke zeitweise im Leerlauf, um bei Bedarf die Produktionsschwankungen von Windanlagen abdecken zu können.

Mythos 2: «Die Alternativenergien sind umweltfreundlich, weil sie keine Ressourcen verbrauchen und kein CO2 erzeugen.»

Tatsache ist: In Anbetracht der geringen Produktivität und der beschränkten Lebensdauer fällt bei den alternativen Stromerzeugern die sogenannte graue Energie massiv ins Gewicht. Das heisst: Für die Herstellung von Solarzellen wird so viel Energie aufgewendet, wie die Anlage in drei bis sechs Jahren erzeugt (bei der Windenergie sind es zwei bis sechs Monate). Entsprechend gross ist der Verschleiss an Rohstoffen und Raum. Das renommierte Paul-Scherrer-Institut (PSI) hat errechnet, dass bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Atomstrom zehnmal weniger CO2 anfällt als bei der gleichen Menge Solarstrom (siehe Grafik).

Mythos 3: «Die Kernenergie ist überholt, die Zukunft gehört den alternativen Energieträgern.»

Tatsache ist: Die Windenergie wird seit Urzeiten genutzt, die Umwandlung von Sonnenlicht in Elektrizität wurde vor 170 Jahren entdeckt – trotzdem konnten sich beide Technologien in der Stromproduktion nie durchsetzen. 1921 bekam Albert Einstein den Nobelpreis, weil er die Grundlagen zur Fotovoltaik lieferte, seit den 1950er Jahren werden Solarzellen bei Satelliten kommerziell genutzt. Im gleichen Zeitraum wurden die ersten zivilen Kernreaktoren gebaut und seither laufend weiterentwickelt. Der nächste Schritt ist die Kernfusion, die kaum radioaktive Abfälle hinterlässt.

Mythos 4: «Die Wirtschaft hat kein Interesse, alternative Energieträger zu fördern, die auch von der Wissenschaft vernachlässigt werden.»

Tatsache ist: Alternativenergie ist ein seit Jahren boomendes Business – allerdings ein hochsubventioniertes. Gemäss Uno setzte die Branche allein im Jahr 2007 weltweit 148 Milliarden Dollar um. Seit 1990 wendet die öffentliche Hand in der Schweiz jährlich über 100 Millionen Franken zur Erforschung von erneuerbaren Energien (EE) und Sparmassnahmen auf (die Kern- und Fusionstechnologie erhielt rund 50 Millionen). Dazu kommen direkte Subventionen in Milliardenhöhe. Trotzdem bewegt sich der Anteil der EE an der Gesamtproduktion im Promillebereich.

Mythos 5: «Die Kernenergie wird subventioniert.»

Tatsache ist: Das Gegenteil ist der Fall. Die Schweizer AKWs haben Rückstellungen in Milliardenhöhe für den künftigen Abbau der Anlagen und die Endlagerung der nuklearen Abfälle gemacht. Auf Kosten der AKWs werden heute alternative Energieträger quersubventioniert. Die Kernenergie verfügt schon lange über keine gewichtige Lobby mehr – sehr wohl aber ihre professionell organisierten Gegner.

Mythos 6: «Subventionen an alternative Energieträger fördern die Innovation.»

Tatsache ist: Mit dem neuen Fördergesetz wurde das Gegenteil erreicht. Weil die Vergütungen für Alternativstrom fünf Prozent Rendite bei voller Amortisation garantieren, besteht kein Anreiz, die Anlagen zu optimieren, zu erneuern oder der Nachfrage anzupassen.

Mythos 7: «Alternativenergie schafft neue und nachhaltige Arbeitsplätze.»

Tatsache ist: Eine spanische Studie hat gezeigt, dass jeder «grüne» Job 2,2 Stellen in der realen Wirtschaft vernichtete, weil das Geld für andere Projekte fehlte oder weil die Industrie wegen der Strompreise ins Ausland abwanderte. Die Fördergelder haben lediglich einen kurzen Boom im Baugewerbe ausgelöst, die meisten Solarzellen werden mit billigem Kohlestrom in Fernost fabriziert.

Mythos 8: «Tschernobyl ist überall.»

Tatsache ist: Bei der weltweit bisher einzigen AKW-Katastrophe mit Todesfolgen starben 1986 in Tschernobyl gemäss Schlussbericht der Atomenergieagentur IAEA und der WHO insgesamt 56 Menschen; dazu kommen 9000 mutmassliche Krebserkrankungen. Die Havarie im teilweise militärisch genutzten Reaktor «Wladimir Iljitsch Lenin» wäre in einem westlichen Kraftwerk technisch nicht möglich.

Mythos 9: «Keine Versicherung übernimmt die vollen Risiken einer AKW-Katastrophe.»

Tatsache ist: Jede Versicherung ist nach oben begrenzt. Mit der Forderung nach einer höheren Deckung wollen AKW-Gegner lediglich den Atomstrom verteuern.

Mythos 10: «Die Entsorgung von nuklearen Abfällen ist nicht gelöst.»

Tatsache ist: In der Schweiz wurde eine sichere Endlagerung von der Bundesbehörde Nagra nachgewiesen. Gemessen an all den giftigen chemischen Abfällen, die wir der Nachwelt hinterlassen, geht es hier um sehr kleine Mengen. Der nukleare Brennstoff, den ein AKW pro Jahr verbraucht, hat im Kofferraum eines Autos Platz. Neuere Anlagen werden ausserdem immer effizienter.

The Dark Knight Rises: Batman gegen Bane, Nolan gegen „Occupy“

2012/07/20

Christian Toto über Batmans Botschaft.

(Yes, this photoshopped Obama-Bane can also be used freely in any whatever.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Die konservativen Themen, die durch „The Dark Knight“ geisterten, waren kein Zufall.

„The Dark Knight Rises“, der Abschluß von Regisseur Christopher Nolans Batman-Trilogie, zeigt den ideologischen Hintergrund sogar noch deutlicher als zuvor. Es ist unmöglich, Nolans Ekel vor „Occupy Wall Street“ nicht zu spüren, eine Bewegung, die der Film sowohl als inkohärent als auch gewalttätig darstellt, dank einem Klassenkampf-Bösewicht, der mit Atomwaffen bewaffnet ist.

Doch Nolan sendet nicht einfach nur verschlüsselte konservative Botschaften. Er hat die Trilogie auf eine mitreißende Art und Weise zu Ende gebracht und meistert mit Bravour Schauplätze, die den Rahmen der besten Comic-Serie vermitteln, die jemals verfilmt wurde.

Es ist acht Jahre her, seit den Ereignissen von „The Dark Knight“, und Gotham City lebt dank des gesetzlichen Erbes von Harvey Dent in Frieden. Für Batman, der geholfen hatte, Dents betrügerische Heldensaga auf Kosten seines guten Namens aufzubauen, gibt es keine Verbrechen mehr, die er bekämpfen muß. Bruce Wayne, gespielt von Christian Bale, kann seine Tage deshalb abgeschieden von der Gesellschaft in seiner geräumigen Villa verbringen.

Eine neue Welle des Terrors weckt jedoch seine Aufmerksamkeit. Eine bullige Figur namens Bane, gespielt von Tom Hardy, schürt Ressentiments gegen die Reichen und tötet dabei Menschen, was Bruce zwingt, die Kutte abzustauben, um Gotham City zu schützen.

Das wird nicht leicht.

Banes Schergen sind eine beeindruckende Menge, und die Pläne des Erz-Bösewichts, die Stadt — und ihre wohlhabende Elite — zu bezwingen, sind so beharrlich, daß die Situation für jede Superheldenfigur aussichtslos erscheint.

Der neue Film wartet mit einigen neuen Gesichtern auf, darunter Joseph Gordon-Levitt als verdammt guter Cop und Marion Cotillard, die für Bruce Waynes Firma „Wayne Enterprises“ tätig ist. Anne Hathaway spielt Selina Kyle, die Katzendiebin mit einem bösen Aufwärtshaken und tödlichen Stiefeln.

Eine Frau mit einem rotierenden moralischen Kompaß macht solange Spaß, wie Hathaway durch den Set schleicht und ihr Geplänkel mit einem sündhaft drolligen Selbstwertgefühl auflädt.

Ihr Charakter hätte alles um sie herum zum Einsturz bringen können. Ihr Körper hätte wie Michelle Pfeiffer von Banes Bedrohung ablenken können. Dazu eine Reihe von albernen Dialogen und, na ja, denken wir lieber nicht darüber nach.

Stattdessen macht Nolan Selinas emotionalen Bogen zu einer würdigen Ergänzung für die ausgedehnten Diskussionen über Gut gegen Böse. Nolan bringt in den dritten Batman-Film sowohl Komplexität als auch eine gewissenhafte Klarheit, doch Alfred, gespielt von Michael Caine, ist diesmal nicht lange genug präsent, um Batman die Worte zu geben, die er braucht, um den entsprechenden Mut aufbringen.

„The Dark Knight Rises“ vergißt nicht die beiden Vorgänger. Er greift die wesentlichen Elemente zugunsten des weiteren Rahmens auf, wodurch die Trilogie ein Gesamtbild ergibt, in der jeder Teil einem Zweck dient. Wir bekommen immer noch fanfreundliche Cameo-Auftritte, die für den Moment angemessen sind und helfen, die Geschichte der drei Filme auf eine Art und Weise zu vereinen, bei der andere Filmemacher hätten stolpern können.

Der Sinn für Realismus, der schon die beiden Vorgänger durchzog, kehrt mit voller Wucht zurück. Der Film beginnt mit Bruce Wayne, der durch seine Villa humpelt, da die Knorpel in seinen Knien unter der Last der Verbrechensbekämpfung dünner geworden sind. Und weder Bane noch Selina haben irgendwelche Superkräfte. Hardys massige Erscheinung vermittelt die Stärke, die in Banes Schlägen steckt, und Selinas akrobatische Fähigkeiten können mit einer geladenen Pistole in Frage gestellt werden.

Nolan fällt auf seinen „Inception“-Spleen zurück und überlastet die Dialoge, indem er zu viel von Banes Hintergrundgeschichte erklärt. Bruces Liebesgeschichte überzeugt selbst nach Comic-Standards nicht, und der „Battle Royale“ im Mittelteit endet viel zu schnell.

Was Bane betrifft, hat Hardy die wenig beneidenswerte Aufgabe, einem Darsteller zu folgen, der uns Jack Nicholsons Auftritt als Joker vergessen ließ. Doch Hardys fast surreale Masse, und die Art, wie er wie ein Dritte-Welt-Diktator an seiner Kleidung zupft, gibt „The Dark Knight Rises“ eine Bedrohung, die fast so furchtbar ist wie der durchgeknallte Joker.

„The Dark Knight Rises“ erwähnt nie die 99 Prozent oder andere „Occupy Wall Street“-Parolen. Aber Nolan zeigt deutlich den Geist der Patchwork-Bewegung mit ihrem Hang zur Gewalt. (Da sich ein „Occupy“-Mitglied vom Film distanziert, siehe den Artikel „Don’t Occupy Gotham City: A Protester Reviews ‘The Dark Knight Rises’“ auf THE DAILY BEAST, scheint Batmans Botschaft voll angekommen zu sein.) Banes Schergen attackieren buchstäblich Wall Street, prügeln brutal die Reichen und versprechen den guten Menschen von Gotham: „tomorrow, you claim what is rightfully yours.“ (Ich würde mir zwar zutrauen, vorherzusagen, daß überübermorgen der Dritte Weltkrieg ausbricht, aber das, was die Synchronisation aus obiger Dialogzeile macht, muß noch ergänzt werden, vielleicht: „Morgen gehört euch das, was euch rechtmäßig zusteht.“) Catwomans von Juno Temple gespielte Genossin versichert ihr an einem Punkt, als sie eine protzige Hütte betreten, daß „dies das Zuhause von jedem ist“.

Wir haben noch nicht einmal erwähnt, wie Bruce einen guten Teil seines Vermögens verliert, indem er in ein gescheitertes Programm für saubere Energie investiert.

Das ist das Schöne an Nolans Batman-Trilogie. Sie sendet die Art soziopolitischer Botschaften, die nur selten auf der Leinwand zu sehen sind, ohne die Phantasie zu beeinträchtigen. Und mit Hans Zimmer erzeugt „The Dark Knight Rises“ eine Freude, die im Film nur selten erreicht wird.

Hier finden Sie den Originalartikel, ‘The Dark Knight Rises’ Review: Batman Battles Bane, Nolan Nukes Occupy Wall Street.

Derweil, bei den selbsternannten Wächtern auf ABC NEWS …

BREITBART-Interview mit dem lateinamerikanischen „Tea Party“-Mitglied James Michael Holmes, der von ABC fälschlicherweise als Täter genannt wurde

BREITBART NEWS sprach mit „Tea Party“-Mitglied James Michael Holmes, der von Brian Ross und George Stephanopoulos in der ABC-Sendung „Good Morning America“ an diesem Morgen fälschlicherweise als möglicher Verdächtiger in der Schießerei während einer Vorführung des neuen Batman-Films „The Dark Knight Rises“ genannt wurde. Er ist ein 52-jähriger lateinamerikanischer Konservativer, der sich der „Tea Party“ anschloß, weil er mit der Republikanischen Partei unzufrieden war.

„Es war abgefahren“, sagte Holmes über seine Reaktion, als ABC NEWS spekulierte, daß er der Täter wäre, der in einem vollen Kino auf Dutzende von unschuldigen Männern, Frauen und Kinder geschossen haben soll. Er stellte sein Telefon ab und sagt, daß er sich wegen seinen Familienmitgliedern Sorgen macht, die von den Medien kontaktiert werden könnten.

ABC NEWS hat den ersten Bericht inzwischen korrigiert, versuchte aber zuerst, „sozialen Medien“ und „Personen aus der Bevölkerung“ die Schuld zu geben:

Ein früherer Bericht von ABC NEWS deutete darauf hin, daß ein Jim Holmes von einer „Tea Party“-Organisation aus Colorado der Verdächtige sein könnte, doch dieser Bericht war nicht korrekt. Über soziale Medien wurden von Personen aus der Bevölkerung auch mehrere andere Anwohner mit ähnlichen Namen kontaktiert, die mit dem Verdächtigen verwechselt wurden.

Die Korrektur wurde jetzt aktualisiert und ABC NEWS und Brian Ross übernahmen die volle Verantwortung und entschuldigten sich:

Ein früherer Bericht von ABC NEWS deutete darauf hin, daß ein Jim Holmes von einer „Tea Party“-Organisation aus Colorado der Verdächtige sein könnte, doch dieser Bericht war nicht korrekt. ABC NEWS und Brian Ross entschuldigen sich für den Fehler und dafür, diese Information verbreitet zu haben, bevor sie genau geprüft wurde.

Holmes kontaktierte BREITBART NEWS, um zu erklären, daß er weder der Verdächtige ist, der zunächst von ABC NEWS genannt wurde, noch der James Holmes, der in einem Artikel von BREITBART NEWS erwähnt wurde.

Er ist ein konservativer Aktivist, der in der Strafverfolgung tätig ist und in Aurora am Gerichtsgebäude des Countys, in der Nähe des Kinos, in dem die Schießerei stattfand, arbeitete.

Er erklärte seine Entscheidung, warum er den „Tea Party Patriots“ beitrat:

Über das, was ich als die etablierten Republikaner bezeichnen würde, gab es bei mir eine allgemeine Unzufriedenheit. Ich war auf Republikanischen Versammlungen, um zu versuchen, mich zu engagieren, um zu sehen, wem ich mich anschließen könnte. Ich wollte für mein Land eine Veränderung bewirken. Ich würde nicht sagen, daß ich ausgeschlossen wurde, aber niemand in der Republikanischen Partei antwortete mir — keine Menschenseele kontaktierte mich. Ich habe sogar bezahlt, um mich für die „Colorado Hispanic Republicans“ zu engagieren und nichts geschah. Die einzigen Leute, die mich wirklich offen und ehrlich einladen würden, waren die „Tea Party Patriots“. Ich hatte Angebote, diesen Vortrag und jenen Vortrag zu besuchen, und zu Schulungen zu kommen, es war also etwas, bei dem ich spürte, daß ich politisch aktiv war.

Ach ja, denken Sie bitte daran:

Obama-Regierung: 10.000.000.000 Dollar für 355 Arbeitsplätze pro Jahr

2012/06/23

Der FREE BEACON berichtet, daß Nachrechnungen zur Nachhaltigkeit ergaben, daß ein grüner Arbeitsplatz den Steuerzahler jeweils 28.136.014 Dollar und 8 Cent kostet.

Laut einem Experten vom „Wissenschaftlichen Dienst des Kongresses“ („Congressional Research Service“, CRS), der am Dienstag vor dem Kongreß aussagte, investierte die Obama-Administration 10 Milliarden Dollar, um pro Jahr 355 nachhaltige grüne Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien (renewable energy jobs) zu schaffen.

Auf die Frage des Republikanischen Abgeordneten für Colorado, Cory Gardner, „wie viele Arbeitsplätze“ 2009 und 2010 unter dem von der Obama-Regierung genehmigten „1603 erneuerbare Energien Förderprogramm“ („1603 renewable energy grant program“) geschaffen wurden, räumte ein CRS-Spezialist für öffentliche Finanzen ein, daß 10 Milliarden Dollar ausgegeben wurden, um in der Bauwirtschaft über einen Zeitraum von zwei Jahren 3.666 Arbeitsplätze zu schaffen — und nur 355 Arbeitsplätze pro Jahr, die vorangetrieben werden.

Dr. Molly Sherlock, die CRS-Spezialistin, sagte zuerst, die Gesamtsumme der Arbeitsplätze wäre von der Art der Arbeit abhängig und differenzierte zwischen „induzierten“, „direkten“ und „indirekten“ Arbeitsplätzen, worauf Gardner eine Zahl verlangte.

„Ich möchte nur wissen, wie viele Arbeitsplätze geschaffen wurden“, sagte Gardner während der Anhörung.

„Wenn Sie die direkten Arbeitsplätze interessieren, dann haben wir in der Bauphase eine Schätzung von 3.666 geschaffenen direkten Arbeitsplätzen, und 355 geschaffene direkte Arbeitsplätze“, sagte Sherlock. „Direkte Arbeitsplätze wären nur die Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft und die laufenden Betriebs- und Instandhaltungsarbeiten. Aber wenn Sie die damit verbundenen Arbeitsplätze in anderen Branchen interessieren, dann sind die anderen Zahlen interessant.“

„Wenn wir also nur das erste Jahr betrachten, das heißt die durchschnittliche Zahl von Arbeitsplätzen pro Jahr, dann sind es 355 Arbeitsplätze pro Jahr — in zwei Jahren sind das pro Jahr 355 Arbeitsplätze und 10 Milliarden Dollar?“, fragte Gardner.

„Das wären die Arbeitsplätze pro Jahr, die vorangetrieben werden“, erwiderte Sherlock„, dies wären also Arbeitsplätze, die erhalten werden, die durchschnittliche Zahl von Arbeitsplätzen pro Jahr, die vorangetrieben werden, ja.“

„Für 10 Milliarden Dollar?“, fragte Gardner zur Bestätigung.

„Ja“, sagte Sherlock.

In einer Erklärung an den FREE BEACON verteidigte das Energieministerium das Förderprogramm 1603.

„Das sehr erfolgreiche steuerliche Programm 1603 hat eine entscheidende Rolle gespielt, Amerikas Industrie für erneuerbare Energien in den vergangenen drei Jahren dramatisch auszubauen, mehr als 30.000 Projekte mit erneuerbaren Energien zu unterstützen, mehr als 25 Milliarden Dollar an Investitionen in den Privatsektor zu bringen, und in Montage, Bau und Betrieb sowie im gesamten Spektrum der Versorgungskette Zehntausende von Arbeitsplätzen zu schaffen“, erklärte die Sprecherin des Energieministeriums, Jen Stutsman. „Dieses Programm hat dazu beigetragen, eine Infrastruktur zu schaffen, die im Land langfristig die wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen anspornt und sicherstellt, daß die Vereinigten Staaten in der sauberen Energiewirtschaft weltweit wettbewerbsfähig bleiben.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Obama administration program spent $10B to create 355 jobs per year.

Grüne Regierungs-Fiaskos nehmen zu

2012/03/06

Rich Trzupek über Kurzschlüsse.

(Anmerkungen in Klammern)

Die Obama-Administration hat drei Jahre und Milliarden an Steuergeldern investiert, um in den Vereinigten Staaten eine Industrie mit „grüner Energie“ zu schaffen. Der Präsident sagt, daß „nachhaltige“ saubere Energiequellen die Zukunft sind und über die zukünftige Sicherheit Amerikas und das Wohlergehen des ganzen Planeten entscheiden. Und doch, nach all der Zeit und all dem Geld, ist alles, was die Regierung nach diesen Bemühungen zeigen kann, eine Reihe spektakulärer Flops, die einen weniger arroganten Führer erröten lassen würden.

Das Solyndra-Fiasko erregte zwar das größte Aufsehen, ist aber schwerlich die einzige grüne Pleite des Präsidenten. Es vergeht kaum eine Woche, ohne daß wir von neuen staatlich geförderten Geldverschwendungen in „saubere Energien“ erfahren. Betrachten wir einige Beispiele.

Ende letzten Jahres (am 30. Oktober 2010) beantragte die „Beacon Power Company“ Insolvenzschutz. Beacon hatte zuvor zur Forschungsfinanzierung für die Produktion von Energiespeichern im industriellen Maßstab ein staatlich garantiertes Darlehen in Höhe von 39.000.000 Dollar erhalten. Diese Art von „Super-Batterien“ werden ausschließlich benötigt, um die Mängel und die Unzuverlässigkeit von Solar- und Windenergie zu decken. (BMW verkauft Ihnen den nächsten Superflop: Agent Ethan Hunts Superauto aus „Mission Impossible: Phantom Protokoll“ fährt superbatteriebetrieben ganze 35 — fünfunddreissig — Kilometer. Stellen Sie sich vor, wie viele Arbeitsplätze durch Konzerne wie BMW entstehen könnten, würde Angela Merkel beschließen, daß für solche Autos auf Autobahnen neben jedem Kilometrierungsschild eine Tankstelle gebaut werden muß. Hitlers Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen würden vor Neid erblassen.)

Am vergangenen Donnerstag (am 26. Januar 2012) beantragte „Ener1 Inc.“ Insolvenzschutz. Ener1 entwickelt Lithium-Akkus für Elektroautos, die von einer Firma namens Think Holdings AS hergestellt werden, die wiederum einen Herstellerbetrieb in Elkhart, Indiana, hat. Ener1 erhielt ein Konjunkturpaket über 130.000.000 Dollar sowie ein Darlehen des Energieministeriums in Höhe von 480.000.000 Dollar und versprach, in Indiana 1.400 Arbeitsplätze zu schaffen, während Think Holdings weitere 415 Arbeitsplätze schaffen würde. Bis heute hat Ener1 stolze 275 Arbeitsplätze geschaffen, während Think Holdings auf 2 Leute geschrumpft ist, die einen Betrieb bewachen, in dem etwa 100 Elektrofahrzeuge lagern — die meisten von ihnen nicht fertig.

Vor einem Jahr pries Vizepräsident Joe Biden Ener1 als eines der „100 Recovery Act-Projekte, die Amerika verändern“ („100 Recovery Act projects changing America“). Zu der Zeit sagte er: „Ein anderthalb Jahren traf diese Regierung ein Urteil. Wir entschieden, daß es nicht ausreicht, neue Arbeitsplätze zu schaffen, wir müssen komplett neue Industrien schaffen.“ (Man braucht nur ein Konjunkturerholungsgesetz und, zack, die Konjunktur erholt sich, als hätte Hitler persönlich das Gesetz erlassen — erholt sie sich nicht, muß so lange ein besseres Konjunkturerholungsgesetz her, bis sich die Konjunktur erholt.) Zu seinem Leidwesen mußte Ener1 erfahren, daß der freie Markt die Begeisterung des Vizepräsidenten nicht teilte. Die Nachfrage nach kleinen teuren Elektroautos mit kurzer Reichweite ist nicht eingetreten und damit gibt es für das Produkt von Ener1 keinen Markt.

Selbst der vielgepriesene Chevrolet Volt wurde zu einem Desaster. Abgesehen von der Brandgefahr gibt es für das Fahrzeug einfach keine Nachfrage — abgesehen von der Regierung, ein paar Konzernen, die Geld zu vergeuden haben und reichen, prominenten Baumknutschern, die sich den Luxus der Anmaßung leisten können. Chevrolet hoffte auf 10.000 verkaufte Volt im Jahr 2011. Tatsächlich wurden 7.671 verkauft. GM hat auf der Volt Fertigungsstraße vorübergehend 1.200 Arbeiter freigestellt und erwägt eine Verlangsamung der Produktion (wobei es weniger Geld verschwenden würde, die Produktion erst dann aufzunehmen, wenn eine Nachfrage einsetzt und so lange erst einmal wie die Griechen von Rettungspaketen zu leben). Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, daß die realen Kosten des (40.000 Dollar teuren) Volt — unter Berücksichtigung aller staatlichen Subventionen, die mit der Entwicklung und dem Bau des Fahrzeugs verbunden sind — bei über 250.000 Dollar pro Stück liegen. (Wie viele Millionen dürfte dann der BMW i8 kosten?) In Anlehnung an einen Lieblingsbegriff der Umweltbewegung ist es schwer zu erkennen, wie die Produktion des Volt auf dem freien Markt jemals nachhaltig sein könnte.

Ironischerweise werden diese grünen Katastrophen zu einem Zeitpunkt enthüllt, wenn sich wissenschaftliche Daten und Meinungen zunehmend gegen den Alarmismus der globalen Erwärmung richten, die die Regierung dazu getrieben hat, dumme grüne Investitionen zu tätigen. Am vergangenen Freitag bezogen sechzehn prominente Wissenschaftler in einem Leitartikel im Wall Street Journal gegen die Panikmacher Stellung. Unter den Unterzeichnern finden sich Koryphäen wie Richard Lindzen, Professor für atmosphärische Wissenschaften, MIT; Rodney Nichols, ehemaliger Präsident und CEO der New York Academy of Sciences; Burt Rutan, Luftfahrt-Ingenieur und Konstrukteur der Voyager und SpaceShipOne; und Harrison H. Schmitt, Apollo 17 Astronaut und ehemaliger US-Senator. die Wissenschaftler sagten unter anderem:

Die vielleicht unbequemste Tatsache ist das Fehlen der globalen Erwärmung seit mehr als 10 Jahren. Wie die „Climategate“ E-Mail des Klimaforschers Kevin Trenberth aus dem Jahr 2009 zeigt, ist dies dem Erwärmungs-Establishment bekannt: „Tatsache ist, daß wir derzeit den Mangel an Erwärmung nicht erklären können, und es ist eine Schande, daß wir es nicht können.“ Doch die Erwärmung fehlt nur, wenn man Computer-Modellen glaubt, bei denen sogenannte Rückkopplungen, die durch Wasserdampf und Wolken verursacht werden, die geringe Wirkung des CO2 erheblich verstärken. (Darum gibt es in Klimaforschungszentren wahrscheinlich auch nur Podiumsdiskussionen und keine Tage der offenen Tür, an dem man den Forschern beim forschen zusehen kann — die Bundesregierung kann nicht riskieren, daß sich unschuldige Bürger totlachen.)

Am Sonntag wies ein Artikel in der Daily Mail auf die ebenso unangenehme Tatsache hin, daß von der berüchtigten „Klimagruppe“ („Climate Unit“) der „University of East Anglia“ veröffentlichte Daten bestätigen, daß es seit 1997 keine nennenswerte Erwärmung gibt. Die Modelle, auf die sich der „Zwischenstaatliche Ausschuß für  Klimaregelungen  Klimaänderungen“ (IPCC) verläßt, prognostizierte, daß die durchschnittlichen globalen Temperaturen über die letzten anderthalb Jahrzehnte hätten steigen sollen. Warum stimmen die Voraussagen nicht mit der Realität überein? Dr. Nicola Scafetta von der Duke University in North Carolina glaubt wie viele Wissenschaftler, daß die Panikmacher beim Klima zu viel Wert auf die Rolle der Treibhausgase legen und nicht genug auf die Sonnenaktivität. „Wenn die Temperaturen weiterhin gleich bleiben oder wieder zu fallen beginnen, wird die Divergenz zwischen den Modellen und den aufgezeichneten Daten schließlich so groß werden, daß die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft die aktuellen Theorien in Frage stellen wird“, sagte er. (Garantiert nicht, solange die Menscheit auch andere Theorien glaubt, wie, daß, wenn Sie eine Million haben und ich keine, und Sie mir Ihre Million leihen und dafür einen Schuldschein bekommen, am Ende zwei Millionen rauskommen.)

Doch trotz der ständig wachsenden Beweise, daß „Klimawandel“ ein Hirngespinst der Phantasie eines Computers ist, fährt die Obama-Administration fort, Geld in Unternehmen zu kippen, deren einzige Existenzberechtigung darin besteht, ein nicht vorhandenes Problem zu bekämpfen. Stellen Sie sich vor, wo wir heute wären, wenn der Präsident diese Gelder nicht verschwendet und stattdessen die Entwicklung billiger zuverlässiger heimischer Energiequellen zugelassen hätte. Wir wären so viel weiter auf dem Weg zur Unabhängigkeit im Energiesektor, wenn wir unsere riesigen Reserven an Kohle und Öl anzapfen und mehr Energie von unseren Freunden in Kanada beziehen würden. Leider sorgt Obamas Energiepolitik dafür, daß unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl zunimmt, während er gleichzeitig nichts tut, um unsere wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Hier finden Sie den Originalartikel, An Administration’s Green Fiascos Pile Up.

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Von Demokratischen Spendern geleitete Solar-Unternehmen erhielten Kreditbürgschaften

2012/02/06

John Rossomando über nachhaltige Sonnenenergie-Pleiten.

(Anmerkungen in Klammern)

Eine Untersuchung des ‚Daily Caller‘ hat ergeben, daß neben dem Pleite gegangenen Unternehmen Solyndra mindestens vier weitere Solarhersteller, die von der Obama-Administration mehr als 500.000.000 Dollar an Kreditbürgschaften erhalten haben, Angestellte oder Vorstandsmitglieder beschäftigen, die den Demokraten große Wahlkampfspenden zukommen ließen.

Und während sich Fragen über mögliche Verbindungen zwischen und diesen bevorzugenden finanziellen Arrangements und politischen Spenden aufdrängen, fingen Obama’s Mitarbeiter im Weißen Haus am Mittwoch plötzlich an, die Fragen des ‚Daily Caller‘ an das ‚Democratic National Committee‘ (die Parteizentrale) umzulenken.

Die Anfrage nach einem Kommentar über die Verbindung zwischen demokratischen Großspendern und Bürgschaften der Obama-Regierung für die von ihnen vertretenen Firmen beantwortete das Weiße Haus dem ‚Daily Caller‘ am Mittwoch mit einem einzigen Satz: „Wir verweisen Sie mit Ihrer Frage an das Democratic National Committee.“

Über Solyndras finanzielle Gesundheit und Bedenken hinsichtlich der langfristigen Lebensfähigkeit berichtete der Daily Caller bereits im Februar — nun sind weitere Unternehmen hinzugekommen, die ebenfalls Bürgschaften erhielten.

Diese Unternehmen leiden trotz ihres bevorzugten Status im Weißen Haus unter sinkenden Aktienkursen. Doch mit dem Ende des Geschäftsjahres der Bundesregierung am Freitag (dem 30. September 2011) könnte sich eine neue Reihe von Bürgschaften ankündigen, die mehr als neun Mal so hoch sind wie das, was die Steuerzahler bereits an dem Pleite gegangenen Unternehmen Solyndra verloren haben.

Als der Daily Caller Joe Barton kontaktierte, den Republikanischen Abgeordneten für Texas, fragte dieser: „Wer war während dieser Zeit zu Besuch im Weißen Haus?“ Barton war ein Vorsitzender im Ausschuß für Energie und Handel (House Energy and Commerce Committee). „Mit wem haben sie gesprochen und worüber haben sie gesprochen? Gibt es weitere Bürgschaften, die in Gefahr sind, nicht zurückgezahlt zu werden? Sind dies sinnvolle Investitionen oder politische Gefälligkeiten?“

„Die Menschen in Amerika haben gerade eine halbe Milliarde Dollar verloren und bevor noch mehr Geld verschwendet wird, verdienen sie, daß diese Fragen beantwortet werden. Ich denke, bis wir genau wissen, was vor sich ging, sollten wir dieses Bürgschafts-Programm abbremsen und auf jeden einzelnen Fall einen genaueren Blick werfen.“

„Die Enthüllungen zeigen immer deutlicher, daß im Fall Solyndra Warnschilder mißachtet wurden,“ fuhr Barton fort. „Doch in den nächsten 48 Stunden wird das Energieministerium weitere 5.000.000.000 Dollar an Bürgschaften bewilligen — eine Frist, die noch geändert werden kann.“

Insgesamt haben Unternehmen wie First Solar, SolarReserve, SunPower Corporation und Abengoa SA von der Obama-Administration bereits Milliarden an Krediten erhalten, um im Südwesten der USA im Rahmen von Konjunkturprogrammen Solarkraftwerke zu bauen.

Doch mit Ausnahme des sich in Privatbesitz befindenden Unternehmens SolarReserve fielen die Aktienkurse der anderen Unternehmen jedesmal, wenn sie die Abgeordneten der Obama-Administration und des Kongresses zur Zustimmung zu Kreditbürgschaften in Milliardenhöhe gewinnen konnten.

Die Zeitung Hill berichtete am Mittwoch, daß das Energieministerium dem in Santa Monica, Kalifornien ansässigen Unternehmen SolarReserve für den Bau einer Solaranlage in Nevada eine Bürgschaft in Höhe von 737.000.000 Dollar zusicherte.

Dieses Unternehmen hat Beziehungen zu Milliardär George Kaiser aus Oklahoma, der im Jahr 2008 für Präsident Obamas Wahl 53.500 Dollar spendete. Durch sein Private Equity Unternehmen Argonaut verfügt Kaiser über eine Mehrheitsbeteiligung an Solyndra.

In der Person von Steve Mitchell, der zugleich im Aufsichtsrat von Solyndra dient, hat Argonaut einen Stimmrechtsanteil im Aufsichtsrat von SolarReserve.

Darüber hinaus zeigen Aufzeichnungen der Kontrollbehörde für Präsidentenwahlen (Federal Election Commission), die das ‚Center for Responsive Politics‘ veröffentlichte, daß James McDermott, Vorstandsmitglied von SolarReserve, seit 2008 insgesamt 61.500 Dollar zu verschiedenen Demokratischen Wahlen beisteuerte, darunter 30.800 Dollar zu Obamas Präsidentschaftswahl.

McDermotts Unternehmen ‚U.S. Renewable Energy Group‘ hat an SolarReserve eine erhebliche finanzielle Beteiligung und zog wegen Verbindungen zu Harry Reid, dem Mehrheitsführer im Senat, die Aufmerksamkeit auf sich — und weil grüne Arbeitsplätze angeblich nach China gingen.

Und Lee Bailey — Vorstandskollege bei SolarReserve und Investor bei U.S. Renewables Group‘ — spendete seit dem Jahr 2008 insgesamt 21.850 Dollar an demokratische Kandidaten, darunter Präsident Obama, den Mehrheitsführer im Senat Harry Reid, die kalifornische Senatorin Barbara Boxer und die damalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

Zum Vorstand von SolarReserve gehört auch Jasandra Nyker von der (grün-alternativen) Vermögensverwaltungsgesellschaft Pacific Corporate Group, in der Ronald Pelosi, der Schwager der ehemaligen Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi, eine führende Position hat.

Andere Zahlen des Center for Responsive Politics zeigen, daß SolarReserve an die Podesta Group im Jahr 2009 100.000 Dollar für  Öffentlichdrecksarbeit  Lobbyarbeit zahlte. Der Direktor des Unternehmens ist Tony Podesta, der Bruder von John Podesta — der Barack Obamas Team zur Regierungsübernahme (transition team) leitete. (Die friedensbewegte ‚grüne Heinrich Böll Stiftung‚ beschreibt ihn so: „John Podesta leitete das ‚TransitionTeam‘ von Präsident Obama, das den Machtwechsel von der Administration Bush zur neuen amerikanischen Regierung organisierte. Er gilt als einer der Vordenker für eine neue progressive Agenda in den Vereinigten Staaten.“)

Die Finanzen von SolarReserve sind nicht öffentlich einsehbar, da das Unternehmen privat geleitet wird, doch First Solar bietet ein transparentes Beispiel. Die Aktie des Solarenergie-Unternehmens seit ihrem Höhepunkt am 17. Februar 2011, an dem sie bei 170,80 Dollar erreichte, mehr als 100 Dollar an Wert verloren. Die Aktie des Unternehmens wurde am Mittwochnachmittag mit 65,77 Dollar gehandelt.

Dieser Marktsturz kam trotz der etwa 2.100.000.000 Dollar an Kreditbürgschaften, die First Solar vom Energieministerium erhielt. Das Unternehmen verkündete am Mittwoch, daß es sich für eine weitere Kreditbürgschaft in Höhe von 1.500.000.000 Dollar vor Ablauf des 30. September nicht qualifizieren würde.

First Solar Gründer und Vorstandsvorsitzender Michael Ahearn, der laut Reuters letzten Monat von dem Unternehmen einen Aktienanteil in Höhe von 68.900.000 Dollar verkaufte, hat, zusammen mit seiner Frau, während der letzten drei Amtszyklen an die Demokratische Partei und an Demokratische Kandidaten 123.650 Dollar gespendet, vor allem in Arizona.

Das größte Solarenergie-Unternehmen der Nation gab seit 2009 außerdem mehr als 1.500.000 Dollar aus, um im Kongreß und in der Obama-Regierung eine starke Lobby für die Konjunkturpakete und die daraus resultierenden grünen Jobs zu schaffen. Dazu zählten etwa 400.000 Dollar, die an die (Unternehmensberatungsgesellschaft) Washington Tax Group LLC gezahlt wurden, die auch Solyndra vertreten. (Das Phrasendresch der Firmenbeschreibung: „The Washington Tax Group LLC is a cutting-edge government relations firm specializing in the development and implementation of legislative and regulatory solutions on a broad range of tax, energy, agricultural, and financial services matters.“)

The Motley Fool‚, die Internetseite für Anleger, meldete am Mittwoch, daß First Solar eine potenziell düstere Zukunft bevorsteht, da ihre Technologie zunehmend im Schatten der Konkurrenz steht.

„Da die Kosten für [Solar] Kollektoren sinken, werden die Systemkosten immer wichtiger, was die aktuellen Probleme von First Solar unterstreicht,“ schreibt Travis Hoium auf Motley Fool. „Kollektoren, die weniger effizient sind, benötigen mehr Land, mehr Montagekräfte, und mehr Zusatzkomponenten als Kollektoren, die effizienter sind. Und weil es in Europa Einspeisevergütungen für Aufdachanlagen gibt, ist First Solar jetzt nicht mehr zeitgemäß.“

SunPower, die Konkurrenz von First Solar, hat für ein Solar-Projekt in Kalifornien eine vergleichbare Kreditbürgschaft in Höhe von 1.300.000.000 Dollar erhalten, doch was die finanzielle Gesundheit der Gesellschaft betrifft, war Wall Street alles andere als optimistisch.

Wie die Aktie von First Solar hat SunPower in den vergangenen Monaten enorm an Wert verloren. Am 29. April 2011 erreichte sie an der Börse 21,40 Dollar und jetzt liegt die Aktie unter 8,36 Dollar. Der Morningstar aus Toronto prognostiziert, daß das Unternehmen „sowohl 2011 als auch 2012 Verluste bekanntgeben wird“. Der Morningstar warnt, daß die Technologie von SunPower „im Vergleich zu seinen Konkurrenten zu teuer“ werden dürfte und erwartet in der absehbaren Zukunft nur „mittelmäßige“ Gewinne.

Für die  Öffentlichdrecksarbeit  Lobbyarbeit von Patrick Murphy, einem engen Vertrauten von Harry Reid, dem Mehrheitsführer im Senat, hat SunPower seit 2009 mindestens 290.000 Dollar gezahlt.

Im Jahr 2010 zahlte die Wahlkampfinitiative (political action committee) von SunPower 15.650 Dollar an Kongreß-Kandidaten der Demokraten und nur 500 Dollar an einen einzigen Kandidaten der Republikaner. Mit 4.000 Dollar ging das größte Stück vom Kuchen an Reid.

Das spanische Unternehmen Abengoa Solar erhielt für ein Solar-Projekt in Arizona eine Kreditbürgschaft in Höhe von 1.450.000.000 Dollar — und hat ähnliche finanzielle Nöte. Für ein anderes Projekt in Arizona erhielt Abengoa Solar vor kurzem eine zweite Kreditbürgschaft in Höhe von 1.200.000.000 Dollar.

Doch trotz der erfolgreichen Finanzierung durch die Obama-Administration hat das Unternehmen seit März beständig an Wert verloren. Der Aktienwert fiel von einem Hoch, das vor sechs Monaten bei 16,50 Dollar lag, am Mittwoch auf 10,45 Dollar pro Aktie.

Fred Morse, der unter Carter und Reagan im Energieministerium diente, leitet für Abengoa Solar die  Öffentlichdrecksarbeit  Lobbyarbeit. Laut dem Center for Responsible Politics hat das Unternehmen seit dem Jahr 2009 an Ernst and Young 330.000 Dollar für  Öffentlichdrecksarbeit  Lobbyarbeit gezahlt.

Laut dem Institute for Energy Research nahm Abengoa Solar auch die Hilfe der Demokratischen Senatorin für Kalifornien Dianne Feinstein in Anspruch, um das Energieministerium zu schnelleren Kreditbürgschaften zu drängen.

„Es ist falsch, wenn wir den Staat entscheiden lassen, wer die Gewinner und die Verlierer sind“, sagte Mark Kramer, ein Fakultätsmitglied der Wharton School of Business an der University of Pennsylvania. „Wenn sie nicht privat finanziert werden können, dann sollten sie wohl nicht existieren.“

In einem Interview mit dem Daily Caller beschrieb Kramer diese Firmen als Fehlinvestitionen, deren Zusammenbruch nicht die Steuerzahler finanzieren sollten.

Doch Rhone Resch, der Geschüftsführer des Industrieverbandes Solarenergie (Solar Energy Industries Association), verteidigt das Kreditbürgschaftsprogramm als eine Investition in saubere Technologien, die Tausende von Arbeitsplätzen geschaffen und die Innovation vorangetrieben haben.

Er vertritt die Meinung, daß die Vereinigten Staaten in die amerikanischen Solarunternehmen investieren müssen, damit sie wachsen, was angesichts der chinesischen Konkurrenz schwieriger geworden ist.

Der harte Wettbewerb wurde als ein Hauptgrund angegeben, als Evergreen Solar aus Massachusetts und SpectraWatt aus New York Anfang dieses Jahres Gläubigerschutz beantragten.

Hier finden Sie den Originalartikel, More solar companies led by Democratic donors received federal loan guarantees.