Archive for the ‘MKULTRA’ Category

Kansas City: Idiotischer Judenhasser ermordet zwei Methodisten und eine Katholikin

2014/04/15

Kevin Barrett über die »Schüsse auf jüdische Einrichtungen«.

Reports: Idiot Jew-hater kills three Methodists in KC

14. April 2014 — Am Sonntagabend vor dem Pessachfest, gerade als die kämpferischen Behörden in Nevada den Rückwärtsgang einlegten (Anm.: die Behörden sollten Vieh von Land schaffen, das der Sohn von Senator Harry Reid angeblich für eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Form einer 5-Mrd.-Dollar-Solaranlage verplanwirtschaften wollte), erschoß ein Idiot in Kansas City vor einem jüdischen Gemeindezentrum und einem jüdischen Altersheim drei Menschen.
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Berichten zufolge war keines der Opfer jüdisch. (Anm.: Die Opfer des Haßverbrechens sind William Corporon und sein 14jähriger Enkel Reat Griffin Underwood sowie Theresa »Terri« Rose Hastings Lamano — zwei Methodisten und eine Katholikin.)
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Der Verdächtige, ein »notorischer Antisemit« und FBI-Informant (federal informant) namens Frazier Glenn Miller, schrie Berichten zufolge »Heil Hitler«, als er von der Polizei abtransportiert wurde.
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Für die »Antidiffamierungsliga« (»Anti Defamation League«, ADL), das »Südliche Armut-Rechtszentrum« (»Southern Poverty Law Center«, SPLC), das »Amerikanisch-Israelische Komitee für öffentliche Angelegenheiten« (»American Israel Public Affairs Committee«, AIPAC) und den Rest der Israellobby ist der Vorfall eine PR-Goldgrube jenseits der kühnsten Träume. Die Musikanlage der Massenmedien spielt ihre übliche Scheibe und warnt vor der Bewegung der Patrioten. Das nächste Mal, wenn Sie jemandem erklären, wer wirklich hinter 9/11, den Medien oder dem Terror in Palästina steckt, werden Sie zu hören bekommen: »Oh, Sie müssen einer von diesen verrückten judenhassenden Nazis sein, so wie Glenn Miller!«
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Ein perfektes PR-Ereignis wie dieses ist überzeugender als eine Million rationale Argumente. Und die Zionisten wissen es. Sie sind Experten, solche »Vorfälle« in den Dienst ihrer Sache zu stellen.
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Sie produzieren auch in großem Stil »Judenhasser«, im realen Leben und vor allem im Internet. Ein Teil ihres Gefasels ist regelmäßig in den Kommentaren hier auf VETERANS TODAY zu finden. Sie sind diejenigen, die alle Juden hassen, weil sie Juden sind. Einige von ihnen könnten vielleicht echt sein, aber ich wette, daß die große Mehrheit Marionetten sind.
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Auf CBS NEWS hieß es: »Das ›Südliche Armut-Zentrum‹ (›Southern Poverty Law Center‹, SPLC), das Haßgruppen verfolgt, sagte, daß es Millers Frau Marge per Telefon erreichte und daß sie sagte, daß die Behörden bei ihr waren und ihr sagten, daß ihr Mann bei den Anschlägen am Sonntag festgenommen wurde.« CBS und der Rest der Medien kamen jedoch nicht durch.
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Hat Morris Dees vom SPLC Glenn Miller als Kurzwahlnummer?
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Dees und Miller haben eine lange Vergangenheit. Miller saß drei Jahre (1987-1990), weil er versuchte, Dees zu ermorden und kam als ein FBI-Informant heraus — und als Werbesprecher (walking, talking advertisement) für Dees‘ obsessiv-exzessive Finanzmittelbeschaffung. Miller läuft seitdem mit einem großen Schild auf dem Rücken, auf dem steht: »Gefährlicher rassistischer Nazitrottel — bitte schicken Sie Geld an Morris Dees und die ADL, damit sie die Gesellschaft vor Leuten wie mir schützen können.«
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Man vermutet, daß ein gewisser Dr. Louis Jolyon »Jolly« West Millers Gefängnispsychiater war und daß seine gesamte Karriere nach dem Gefängnis eine einzige große psychologische Operation war. Jolly West, ein berüchtigter MK-Ultra-Spezialist für Bewußtseinskontrolle, »behandelte« andere SPLC/ADL-Werbesprecher, darunter Timothy McVeigh, den Sündenbock für den Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City. Wer immer Wests Praxis erbte, wendet bei Leuten wie Glenn Miller vermutlich Hypnotherapie an.
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Andererseits ist es möglich, daß Menschen wirklich so dumm sein können, ohne Hilfe von außen.
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Doch gelinde gesagt ist alles an diesem Fall suspekt — das Timing, die Wahl der Opfer, ein »berühmter weißer Rassist« als Verdächtiger, und zufällig ist er auch noch ein FBI-Informant.

Hier finden Sie den Originalartikel, Reports: Idiot Jew-hater kills three Methodists in KC.

Ein Kommentar:

Pat Kittle:

Ich verfolgte, wie die zionistischen Medien dies hochspielen und gelangte zur sorgfältig manipulierten Vorstellung, die Opfer wären Juden.

Danke dafür, die Sache richtigzustellen, Kevin.

Die drei toten Gojim werden die kommenden Jahre den Interessen der jüdischen Opferindustrie dienen, doch dafür sind die Gojim da, oder?

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DIE CIA-KRONJUWELEN

2012/11/02

Drei unterschiedliche Meldungen aus dem Jahr 2007 über freigegebene CIA-Dokumente.

Finden Sie die Unterschiede in der Berichterstattung von THE AUSTRALIAN, DER SPIEGEL und BILD.


(Foto: Consolidated News Pictures/Getty Images)

Robert Lusetich in THE AUSTRALIAN vom 28. Juni 2007:

Dr. Strangelove: Die CIA veränderte das Bewußtsein einer Vierjährigen

Leicht zu übersehen, auf Seite 425, in der Masse der berühmt-berüchtigten CIA-„Kronjuwelen“-Dokumente („Family Jewels“ files), findet sich ein kurzer Absatz zu den „potenziell peinlichen Aktivitäten der Agentur“.

„Versuche zur Beeinflussung des menschlichen Verhaltens durch die Verabreichung von bewußtseins- oder persönlichkeitsverändernden Drogen an ahnungslose Testpersonen.“

Von all den abscheulichen Taten, die die CIA im Namen der nationalen Sicherheit beging, sind diese Experimente, die prominente Psychiater im Namen der Agentur an unschuldigen Opfern machten — einschließlich erst vierjähriger Kinder — womöglich die dunkelsten.

„Wir haben keine Antwort auf die Frage der Moral“, sagte der ehemalige Direktor Richard Helms, als er über die Art der Projekte befragt wurde.

Die Veröffentlichung der Kronjuwelen enthüllte, daß die CIA diese Dr. Strangeloves finanzierte und Pharmaunternehmen engagierte, die bei den Experimenten helfen sollten.

Die Agentur appellierte an die Pharmariesen, alle Drogen weiterzureichen, die nicht vermarktet werden können, weil die „ungünstigen Nebenwirkungen“ an Mäusen und Affen getestet werden müssen. Alle zur Musterung übergebenen Medikamente würden laut einem internen Memorandum dann an freiwilligen US-Soldaten verwendet werden.

Zu den zahlreichen Bewußtseinskontroll-Programmen, wie MKULTRA, die von der Agentur heimlich gestützt wurden, fanden sich in den „Kronjuwel“-Akten keine weiteren Angaben. 6 Prozent des gesamten CIA-Budgets gingen im Jahr 1953 ohne Aufsicht an MKULTRA.

Nur die Spitze des Eisbergs war zuvor von der CIA unter dem „Gesetz zur Informationsfreiheit“ („Freedom of Information Act“, FOIA) veröffentlicht worden.

Die gestrigen Bestätigungen werden diejenigen trösten, die lange für die Wahrheit gekämpft haben.

Die Art der Experimente, gewonnen aus Regierungsdokumenten und Zeugenaussagen in zahlreichen Klagen gegen die CIA, ist schockierend — sie reicht vom Testen von LSD an Kindern über das Implantieren von Elektroden in die Gehirne der Opfer bis hin zur absichtlichen Vergiftung von Menschen mit Uran.

„Die CIA kaufte meine Dienste 1952 von meinem Großvater, als ich im zarten Alter von vier Jahren war“, schrieb Carol Rutz über ihre Erlebnisse.

„Im Laufe der nächsten 12 Jahre wurde ich auf verschiedene Arten getestet und trainiert. Die Programmierung, die mir von der CIA angetan wurde, sollte meine Persönlichkeit spalten und mich gefügig machen. Sie war traumabasiert, mit Dingen wie Elektroschocks, Drogen und sensorischer Deprivation (um mehrere Persönlichkeiten für besondere Aufgaben zu schaffen). Jede ‚Andere‘ (alter) oder Persönlichkeit wurde geschaffen, um auf einen post-hypnotischen Auslöser zu reagieren, dann eine Handlung zu begehen, und später keine Erinnerung daran zu haben.

Dieses Programm für einen Manchurian-Kandidaten war nur eine der operativen Anwendungen des Bewußtseinskontroll-Szenarios der CIA.

Ihre hart verdienten Steuergelder unterstützten dies.“

Die USA begannen die Experimente nach dem Zweiten Weltkrieg, als sie sich — aus Angst, sie würden den Sowjets in die Hände fallen — Hunderte von Nazi-Ärzten und -Wissenschaftlern schnappten, die die Bewußtseinskontrolle in den Konzentrationslagern erforscht hatten.

Die Führer des US-Militärgeheimdienstes waren paranoid, im Rennen um die Gehirnwäsche hinter den kommunistischen Ostblock zu fallen.

Die Programme wurden sorgfältig verborgen und bis in die 1970er Jahre fortgesetzt — als Helms befahl, den Großteil der Unterlagen zu vernichten.

Einige Verschwörungstheoretiker glauben, daß die CIA ihr in den frühen 1950er Jahren umrissenes Ziel, eine Persönlichkeit zu verändern, erreichte, und daß jemand „eine Handlung begehen kann, die den persönlichen moralischen Grundsätzen zuwiderläuft“.

Der Anwalt von Sirhan Sirhan, Lawrence Teeter, hat gesagt, sein Mandant wurde programmiert, um Robert Kennedy im Jahr 1968 zu ermorden.

Theodore Kaczynski, der Unabomber, nahm freiwillig an Bewußtseinskontroll-Experimenten der CIA teil, als er in den späten 1950er Jahren in Harvard studierte.

Hier finden Sie den Originalartikel, Agency’s Strangeloves altered mind of a girl aged 4.

Axel Frohns Überschrift im SPIEGEL vom 27. Juni 2007 klingt vielversprechend:

Als die Leichen aus dem Keller kletterten

Sie testeten Drogen an nichts ahnenden US-Bürgern, beschatteten Friedensaktivisten und versuchten, ausländische Politiker zu töten: Die Agenten des US-Geheimdienstes CIA scherten sich im Kalten Krieg wenig um Gesetze, wie jetzt veröffentlichte Dokumente belegen.

Washington – Der Gesetzestext ist eindeutig. Die nachrichtendienstliche Tätigkeit der CIA beschränkt sich auf das Ausland. Sie „hat keine Polizeigewalt“ und ist „nicht für die innere Sicherheit“ der USA zuständig. In einer Rede im September 1971 bestätigte CIA-Direktor Richard Helms diesen Kern des CIA-Gründungsdokuments. „Wir spionieren keine Bürger in den USA aus, und wir zapfen keine Telefonleitungen an.“ Beides war gelogen.

Seit seiner Schaffung 1947 hatte sich der Dienst gesetzeswidrig auch im Inland betätigt. Einbrüche, Abhör- und Beschattungsaktionen sowie die Verletzung des Briefgeheimnisses waren nur die Spitze des Eisbergs. Die Erprobung „verhaltensändernder Drogen“ an nichts ahnenden US-Bürgern und Mordkomplotte zur Beseitigung ausländischer Staats- und Regierungschefs gehörten ebenfalls zum Repertoire.

Ungemütlich wurde es für den Dienst erst nach dem Watergate-Einbruch im Juni 1972. Denn vier der fünf verhafteten und später verurteilten „Klempner“, die für das Komitee zur Wiederwahl Präsident Richard Nixons arbeiteten, hatten Verbindungen zur CIA.

Deren neuer Chef James Schlesinger war entschlossen, „die CIA auf solche Aktivitäten zu beschränken, die strikt in ihren gesetzlichen Aufgabenbereich fallen“. Außerdem ordnete er an, ihn über alle Leichen im Keller des Geheimdienstes zu unterrichten. Das Ergebnis war ein umfangreiches Konvolut von Dokumenten, das die früheren Gesetzesübertritte seiner Untergebenen mehr oder weniger genau dokumentierte. Manche Aktionen waren aktenkundig, andere mussten aus dem Gedächtnis der Beteiligten rekonstruiert werden, weil die Unterlagen vernichtet worden waren. Die Loseblattsammlung, im machistischen CIA-Jargon nach dem Slang-Ausdruck für die Hoden „Family Jewels“ genannt, verschwand im Safe des Direktors.

Geheimhaltung aufgehoben

Das National Security Archive in Washington ist ein unabhängiges Forschungsinstitut, das sich unter dem „Informationsfreiheitsgesetz“ (FOIA) für die Freigabe von Regierungsakten einsetzt. Vor 15 Jahren beantragte es, die Geheimhaltung der „Family Jewels“ aufzuheben und sie im Sinne demokratischer Offenheit der Öffentlichkeit nun vollständig zugänglich zu machen. Denn schon seit Jahrzehnten sickerten immer wieder Informationen über die gesetzwidrigen Geheimaktionen der CIA an die Presse.

Nach offenbar reiflicher Überlegung gab der Geheimdienst gestern dem Antrag statt. Gegen 11.30 Uhr lieferte ein CIA-Mitarbeiter die 702 Blatt Dokumente im Archiv ab, und seither sind sie auf dessen Webseite einzusehen.

Das „Skandal-Potential“ der darin enthaltenen Enthüllungen ist leicht ersichtlich. Doch was in den siebziger und achtziger Jahren politisch gewiss hochexplosiv war, kann seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001, das heißt zu Zeiten staatlich sanktionierter Folter und Entführungen, gigantischer Abhöraktionen und E-Mail-Kontrollen sowie geheimer Verfahren gegen US-Bürger vor geheimen Gerichten nur noch mäßig erschüttern. Doch ersichtlich werden alte Traditionen.

Schon 1967 und 1968 erstellte die CIA auf Wunsch des Weißen Hauses illegal Berichte über die Anti-Vietnamkriegsbewegung in den USA und die weltweiten Studentenproteste. „Konfrontiert mit den Tumulten an Universitäten wie Columbia“ in New York und aufgeschreckt durch „die Gewaltausbrüche an der Freien Universität Berlin und anderswo“ wollten die Präsidentenberater wissen, ob diese Proteste „miteinander in Verbindung“ standen. Interessanter war allerdings noch die Frage, ob dahinter nicht „feindliche Kräfte oder Einflüsse“ steckten und ob die „Dissidenten“ nicht möglicherweise aus dem Ausland „finanziert und folglich manipuliert“ wurden. Das Ergebnis der CIA-Studie dürfte allerdings nicht nach dem Geschmack der Auftraggeber gewesen sein, denn es ließen sich nur „Kontakte zwischen Kriegsgegnern zu Hause und im Ausland“ feststellen, aber keine „direkte oder formale Koordination“.

Ähnliches galt für die „Black Power-Streiter in den USA. Auch für sie ließ sich keine bedeutsame Verbindung zum „karibischen schwarzen Radikalismus“ und zum „schwarzen Nationalismus“ auf den Karibikinseln nachweisen. Noch weniger wurden die „Schwarzen Panther“ von „terroristischen Organisationen“ unterstützt, wie FBI-Chef J. Edgar Hoover behauptete.

Ergänzt wurden diese CIA-Ermittlungen durch die Operation MH/CHAOS, ein „weltweites Programm für die verdeckte Sammlung von Informationen über die Unterstützung, Anstiftung, Ausnutzung und Manipulation des US-Extremismus, besonders durch Kuba, das kommunistische China, Nordvietnam, die Sowjetunion, Nordkorea und die arabischen Fedajin.“

Herangezogen wurden dazu mit Vorliebe umgedrehte „Amerikaner mit extremistischen Referenzen“. Daneben legte die CIA-Spionageabwehr fast zehntausend Dateien über „vermutlich militante, subversive oder terroristische US-Bürger“ an.

Im Zeichen des Anti-Kommunismus führte der Geheimdienst Listen über „Reisen von US-Bürgern in kommunistische Länder“, und auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen in New York kontrollierten seine Mitarbeiter die gesamte Post in die Sowjetunion. „Die Briefe wurden von den Postangestellten in Säcke gesteckt und aufgestapelt. Wenn sie dann abends nach Hause gingen, öffneten CIA-Agenten die Post und fotografierten sie. Sowohl ein- wie abgehende Briefe, einschließlich Postkarten, wurden abgelichtet.“ Dasselbe geschah in San Francisco mit der für China bestimmten Post.

Ebenso unrechtmäßig wurden Telefongespräche nach Südamerika, China und in die Sowjetunion zeitweilig überwacht oder abgehört.

Der Russe Juri Noseko, „der wertvollste Überläufer, den die Agency je hatte“, erregte das Misstrauen des CIA-Abwehrchefs James Jesus Angleton und musste mehr als zwei Jahre Isolationshaft und „feindselige Verhöre“ in einem eigens für ihn eingerichteten Geheimgefängnis in Virginia erdulden.

Lügendetektortests und Drogenexperimente

Journalisten, die für ihre Berichte zugespielte Geheimdokumente benutzten, mussten mit illegaler Beschattung und Telefonüberwachung rechnen, selbst wenn es sich bei ihren Gesprächspartnern um US-Senatoren handelte. Für einen Fernsehreporter wurde sogar ein Fotointerpret bemüht, der mit den hochspezialisierten technischen Mitteln seiner Zunft nachweisen sollte, dass es sich bei den Papieren in der Hand des Journalisten auf dem Bildschirm um Geheimdokumente handelte.

Die Liste der illegalen CIA-Aktivitäten lässt sich beliebig fortsetzen: Lügendetektortests an US-Bürgern, Einsatz von elektronischen Geräten im Inland, Experimente mit Drogen, die sich durch besonders schädliche Nebenwirkungen auszeichneten, Missbrauch von CIA-Mitteln zur Finanzierung anderer unauthorisierter Regierungsausgaben und Mordanschläge.

Allerdings war die Vermutung einer CIA-Beteiligung am Attentat auf den südvietnamesischen Präsidenten Diem „unbegründet“. Die Überlegungen „unterer Chargen“ im Weißen Haus zur Ermordung des panamaischen Machthabers Omar Torrijos gelangten „nicht zur Kenntnis“ der entsprechenden CIA-Abteilung. Eingestehen jedoch musste man, dass es beim Attentat auf den dominikanischen Diktator Trujillo „extensive Verbindungen der Agency zu den Verschwörern“ gegeben hatte, und dass die Anschuldigungen über CIA-Mordversuche an Fidel Castro „im Wesentlichen zutreffend“ waren.

Die Historiker des National Security Archive sind von den neuen Erkenntnissen, die sich aus den „Family Jewels“-Dokumenten gewinnen lassen, nicht besonders überwältigt. Doch „der neue CIA-Direktor Michael V. Hayden signalisiert damit, dass er die Freigabe von Dokumenten für wertvoll hält“, meint Spionagespezialist John Prados. „Es ist eine atmosphärische Veränderung festzustellen. Hayden zeigt, dass er auf unserer Seite ist, auf Seiten der Geschichtsforschung.“

BILD gelang es am 27. Juni 2007, dieses Geschwafel in 12 knappe Absätze zu meißeln:

Im Auftrag der CIA: Mafia-Killer sollten Castro umbringen

Die CIA öffnet ihr Archiv. Und erlaubt einen Blick in ihre düstere Vergangenheit.

Am Dienstag gab der US-Geheimdienst Dokumente frei, die Aufschluss über Attentats-, Entführungs- und Spionageversuche des Dienstes über einen Zeitraum von 25 Jahren hinweg geben.

CIA-Direktor Michael Hayden: „Das meiste davon ist nicht sehr schmeichelhaft, aber das ist nun einmal die Geschichte der CIA.“
Einige der Akten beweisen: 1960 heuerte die CIA zwei Mafia-Killer an. Sie sollten den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro umbringen!

Es klingt wie ein Spionage-Krimi. Vor fast 50 Jahren nahm FBI-Agent Robert Maheu im Auftrag der CIA Kontakt zu Gangster Johnny Roselli auf.

Maheu gab sich als Vertreter internationaler Unternehmen aus, die sich angeblich an Castro rächen wollten, weil er das Glücksspiel verboten hatte.

Roselli heuerte daraufhin zwei der meistgesuchten Kriminellen der Welt an: Momo Giancana, genannt „Sam Gold“, und Santos Trafficante alias „Joe“.

Die beiden Mafiosi erhielten insgesamt sechs Giftpillen von der CIA. Mehrere Monate lang hätten „Sam Gold“ und „Joe“ dann versucht, diese Castro ins Essen mischen zu lassen.

Die Anschlagsversuche schlugen immer wieder fehl. Wie Hunderte andere auch. Die kubanische Regierung schätzt, dass in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 600 Versuche unternommen wurden, Castro zu töten.

Die Freigabe der CIA-Dokumente bestätigt, was lange vermutet worden war.

Erst vor wenigen Tagen hatte der mittlerweile 80-jährige Staatschef US-Präsident George W. Bush vorgeworfen, seine Ermordung angeordnet zu haben.

Die brisanten CIA-Akten – sie werden auch „family jewels“ genannt: Familienjuwelen. Weil sie gehütet wurden wie ein Schatz. Oder wie ein dunkles Geheimnis.

MKULTRA-Opfer: Vorlesung von Carol Rutz an der Universität von Indiana im November 2003

2012/10/31

Carol Rutz über ihre Zeit als CIA-Eigentum.

Es müssen nicht nur Vorkehrungen getroffen werden, um die Operationen vor der Aufdeckung durch feindliche Kräften zu schützen, sondern auch, um diese Aktivitäten vor der amerikanischen Öffentlichkeit zu verbergen. Das Wissen, daß die Agentur unethische und illegale Aktivitäten betreibt, hätte auf politische und diplomatische Kreise schwerwiegende Auswirkungen und würde sich nachteilig auf die Erfüllung ihrer Mission auswirken.

CIA Generalinspekteur über die Vorteile der Erforschung der Bewußtseinskontrolle

Was ich heute beabsichtige, ist, Sie offener und skeptischer zu machen — damit Sie das Unglaubliche sehen und wissen, daß die Realität darin weiter existieren kann. Indem ich Ihnen meine persönliche Geschichte mitteile, in Verbindung mit dokumentierten Fakten, hoffe ich, Ihr Weltbild zu verändern.

Robert Kennedy sagte:

„Die menschliche Geschichte besteht aus zahllosen Taten des Muts und des Glaubens. Jedes Mal, wenn ein Mensch für seine Ideale einsteht, oder etwas tut, um das Leben anderer zu verbessern, oder sich gegen Ungerechtigkeit erhebt, entsteht eine winzige Welle der Hoffnung, und wenn diese Wellen von Millionen Quellen der Kraft und des Muts aufeinander treffen, werden sie zu einer Strömung, die die mächtigsten Mauern der Unterdrückung und des Widerstands niederreißen kann.“

Das ist der Grund, warum ich dieses Buch, „A Nation Betrayed“, schrieb, und einen Teil meines Lebens dieser Arbeit widme. Indem ich den Mißbrauch von Macht aufdecke, der während des Kalten Krieges stattfand, gebe ich unzähligen Opfern eine Stimme.

Ich glaube, die politische Situation der 50er und 60er Jahre — der paranoide Antikommunismus — war ein wichtiger Faktor für die Menschenrechtsverletzungen. Nach unserem Einsatz der Atombombe in Hiroshima, zündeten die Sowjets 1949 ihre eigene Testbombe. Viele Amerikaner glaubten, die Sowjetunion wollte uns erobern. Die Machthaber nutzten diese Angst vor der Auslöschung, um die finanziellen Mittel ins Grenzenlose auszudehnen — und die Macht der Geheimhaltung, die „nationale Sicherheit“, um den „Kommunismus zu bekämpfen“.

Kombinieren Sie dies mit den in die USA gebrachten Nazi-Ärzten und -Wissenschaftlern, die während des Zweiten Weltkriegs an biologischen und chemische Forschungsprojekten teilnahmen, und Sie haben eine tödliche Mischung. In Edgewood Arsenal in Maryland führte das Chemie-Korps der Armee an mehr als 7000 amerikanischen Soldaten Experimente durch und benutzte dabei Auschwitz-Dokumente als Leitfaden.

Deren medizinisches Forschungslabor wurde im Jahr 1954 mit einer Fülle von hoch qualifiziertem Personal besetzt. 130 wissenschaftliche sowie 117 zivile Mitarbeiter, darunter zahlreiche Doktoren führender Universitäten: Harvard Medical College, Cambridge, Duke, Johns Hopkins University, die Universitäten von München, Pennsylvania, Princeton, Berlin, Columbia, Cornell und Stanford. Zusätzlich zu ihren eigenen ausgewählten Mitarbeitern hatten die medizinischen Labore ständigen Input aus dem privaten Sektor der medizinischen Forschung, und zwar in Form von vertraglichen Vereinbarungen, chemischen und medizinischen Beiräten, Wirtschaftskontakten und veröffentlichter Literatur.

Im Jahr 1994 deckte ein Unterausschuß des Kongresses auf, daß durch geheime Tests der Verteidigung zwischen 1940 und 1974 bis zu 500.000 Amerikaner gefährdet wurden. Dazu gehörten verdeckte Experimente mit radioaktiven Stoffen, Senfgas, LSD und biologischen Mitteln.

Nach 9/11 und dem Tod von 3000 Menschen kam es zum „Gesetz zur Stärkung und Einigung Amerikas durch Bereitstellung geeigneter Instrumente, um Terrorismus aufzuhalten und zu blockieren“ („Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Interceptand Obstruct Terrorism Act“, USA PATRIOT Act). Der „Terrorismus“ hat den „Kommunismus“ als Bedrohung abgelöst. Aus Angst vor diesem Terrorismus scheint die amerikanische Öffentlichkeit nun bereit zu sein, viele der Rechte, für die ihre Vorfahren kämpften, aufzugeben. Ich hoffe, daß Ihnen meine Geschichte — die ich in meiner Kindheit erlebte — das Grauen verständlich macht. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen. Wir können nicht zulassen, daß Angst als ein Werkzeug verwendet wird, um uns zu manipulieren.

Ich habe Experimente zur Bewußtseinskontrolle erlebt, die unter dem MKULTRA-Programm der CIA durchgeführt wurden. MKULTRA wurde 1953 als Antwort auf die sowjetischen und chinesischen Gehirnwäsche- und Verhörmethoden geschaffen und bestand aus 149 Teilprojekten in mindestens 80 Institutionen, darunter Krankenhäuser und Universitäten. Der Direktor der Central Intelligence Agency, Stansfield Turner, erklärte 1977, daß das Programm initiiert wurde, weil die Agentur damit konfrontiert war, „zu einer Zeit den Stand der Technik der Verhaltensmodifikation zu erlernen, als die US-Regierung über das unerklärliche Verhalten von Personen hinter dem ‚Eisernen Vorhang‘ und amerikanischen Kriegsgefangenen besorgt war, die einer sogenannten Gehirnwäsche ausgesetz waren“.

Jetzt kurz zu meiner Vergangenheit. Ich habe DIS, eine dissoziative Identitätsstörung, was auch als multiple Persönlichkeitsstörung bekannt war. Die Medien haben „Multiple“ manchmal so dargestellt, daß wir entweder Verrückte, Mörder oder Sexfurien sind. Ich kann Ihnen versichern, ich bin nichts davon. Während ich rede werden mir keine Hörner wachsen und mein Kopf wird sich nicht nach hinten drehen. Es könnte aber sein, daß einiges von dem Material, das ich präsentiere, sehr schwierig anzuhören ist. Wenn Sie aus Sorge um sich selbst und der Gefühle wegen, die dieses Material weckt, gehen müssen, dann habe ich dafür Verständnis.

In meiner Familie wurde Pädophilie von Generation zu Generation weitergegeben. Ich war ein Baby in Windeln, als mein Vater anfing, mich sexuell zu mißbrauchen. Ich war zwei Jahre alt, als mein Verstand das Bedürfnis hatte, meine erste Persönlichkeit zu schaffen, oder die „Andere“ (alter), wie ich sie nennen werde, um mit dem Trauma des fortgesetzten Mißbrauchs durch ihn und andere Familienmitglieder fertig zu werden. Eine „Andere“ zu schaffen erzeugt auch eine amnestische Barriere — was diese Erlebnisse von meiner bewußten Erinnerung vollständig trennt. Als meine Familie aus Europa auswanderte, brachte sie auch okkulte Praktiken mit, die sie durch Katholizismus tarnte. Vor meinem dritten Geburtstag führte das Trauma eines Initiationsrituals einer satanischen Sekte dazu, daß eine weitere Persönlichkeit geschaffen wurde.

Ab dann wurde es zum Standardverfahren. Abkoppelung wurde für mich zu einer Lebensweise, um schweren und anhaltenden Mißbrauch zu bewältigen. Ich hatte darüber keine Kontrolle. Mein Bewußtsein blieb dadurch bei Verstand (sane), während um mich herum alles völlig verrückt und außer Kontrolle war.

Bis vor 12 Jahren blieben meine „Anderen“ vor mir verborgen. Den meisten Mißbrauchsopfern sind während ihrer Kindheit normale menschliche Beziehungen versperrt. Wir neigen dazu, uns zu isolieren, zurückzuziehen, und suchen nur die Gesellschaft, die wir kennen, nicht die, die uns hilft, zu sehen, was „normal“ wirklich ist. Erst nach dem Tod meines Vaters waren einige Teile von mir — meine „Anderen“ oder Persönlichkeiten — frei, um den Heilungsprozess zu beginnen.

Bevor meine Erinnerungen zurückkehrten — bevor die amnestische Barriere abgebaut wurde –, wurde ich an einen Mann verheiratet, der meinem Vater nicht unähnlich war und der mich emotional, körperlich und sexuell mißbrauchte. Nach 18 Jahren und drei Kindern konnte ich mich endlich von dieser Beziehung lösen. Eine anspruchsvolle Arbeit im Management, die die meiste meiner Zeit und Energie verbrauchte, ließ mir wenig Zeit für etwas anderes als das Überleben. Überleben war das, was ich gewohnt war.

1987 begegnete und heiratete ich glücklicherweise den Mann, der mich auf meiner sehr schweren Reise der Heilung unterstützt hat. Nach 4 Jahren Ehe fühlte ich mich sicher und zum ersten Mal in meinem Leben akzeptiert. Mein Unterbewusstsein erlaubte meinen Geheimnissen, durch Rückblenden, Abreaktionen und körperlichen Erinnerungen an die Oberfläche zu kommen. Ich landete in einer posttraumatischen Belastungsstörung, voll ausgewachsen, wie bei Soldaten oder Frauen, die die Schrecken des Krieges erleben, bei denen etwas Alltägliches der Auslöser sein kann. Viele von ihnen erleben Rückblenden und finden sich auf dem Schlachtfeld wieder — sie sitzen nicht mit ihrer Familie in ihrem Wohnzimmer. Das Gleiche passiert Multiplen, wenn sie anfangen, sich ihrer Erlebnisse bewußt zu werden.

Die Abreaktion

Das Gehirn ist so etwas wie eine Schallplatte, es zeichnet die ursprünglichen Geschehnisse auf. Bei einer dissoziativen Identitätsstörung wird die Amnesie für das traumatische Ereignis geschaffen, damit das junge Kind bei Verstand bleibt. Wenn die amnestischen Barrieren beseitigt sind, ist es, wie wenn die Nadel wieder auf die Spur der Platte gesetzt wird, wo die ursprüngliche Erinnerung gespeichert ist. Es wird so wiederholt wie es geschah.

Zu meinen Erinnerungen zählen Inzest, ritueller Mißbrauch und Regierungsexperimente. Wie werden die schrecklichen Erlebnisse, in einem generationsübergreifenden Sektenkult (cult) aufzuwachsen, verstanden und wie wird darüber gesprochen, ganz zu schweigen davon, als Kind von unserer Regierung als Versuchskaninchen eingezogen zu werden?

Als die ersten schrecklichen Erinnerungen zurückkehrten, fragte ich mich viele Dinge. Wie geht es, daß Menschen in meinem Körper leben? Wie konnten viele der Dinge, an die ich mich erinnerte, passieren, und wie soll ich sie verstehen? Wenn ich als Multiple mit dem Leben zurechtkommen wollte, hatte ich scheinbar keine Wahl — ich mußte Hilfe suchen.

Mit Hilfe eines qualifizierten Therapeuten stand ich vor der ersten grausigen Entdeckung, die alle Multiplen machen — ihr ganzes Leben war eine Lüge. Zumindest das, was sie für ihr Leben hielten. Wie akzeptieren Sie die Lügen — den Verrat –, den totalen Zusammenbruch Ihrer Wirklichkeit? Ich wußte, ich war verrückt — ich mußte verrückt sein. Das war zum Glück nicht der Fall, und indem ich das Puzzle meines Lebens zusammensetzte, begann meine Heilung — indem ich jeder einzelnen „Anderen“ erlaubte, ihre Geschichte zu erzählen. Mein Therapeut ermutigte mich von Anfang an, Buch zu führen. Im Laufe der Woche erlaubte ich meinen „Anderen“, die Einzelheiten ihres Mißbrauchs zu schreiben und zu malen. Ich habe mich einfach hingesetzt und all den Personen die Kontrolle gegeben, die sprechen mußten. Dies war der Beginn eines der wichtigsten Dinge, die ich für die Heilung für notwendig hielt — meine Stimme zu finden. Indem ich die Stimme fand, die mir als Kind genommen wurde, konnte ich durch die inneren Barrieren brechen und die Teile erreichen, in denen die Wahrheit über die Erlebnisse ruhte. Die andere Sache, die mir dadurch erlaubt wurde, war, meine Erfahrungen zu bestätigen.

In jenen frühen Tagen, als ich die Bruchstücke meines Lebens auf den Seiten meines Buches festhielt, hatte ich die ganze Zeit Angst, rund um die Uhr. Ich hatte Erinnerungen, Rückblenden und Albträume, die mich überfluteten. Das größte Hindernis, das ich überwinden mußte, bevor wirklich gearbeitet werden konnte, war meine Angst. Ich hatte Angst, mich zu erinnern und ich hatte Angst, mich nicht zu erinnern. Ich hatte Angst, der Sektenkult würde irgendwie wissen, daß ich rede und jemanden schicken, um mich auszulöschen. Ich hatte Angst, daß die Erinnerungen wirklich wahr wären. Ich hatte Angst, daß ich eine Lügnerin wäre und aus irgendeinem Grund alles nur erfinde. Schließlich akzeptierte ich es und wußte, daß ich, egal was es war, das Schlimmste schon durchlebt hatte. Sich an diese Erlebnisse zu erinnern, sie zu verstehen, zu fühlen und sie aufzunehmen, war der Weg, auf dem ich meine „Anderen“ langsam integrierte.

Die Angst zehrte mich so lange auf, bis ich endlich los ließ — und zuließ, daß die Details meines Lebens den Weg aus meinem Kopf auf das Papier fanden und dann in der Therapie aus meinen Mund. Ich fand, der einzige Weg durch die Angst war, zuzulassen, daß meine „Anderen“ endlich eine Stimme haben und die Wahrheit sagen. Meine „Anderen“ fanden Malen und Zeichnen perfekt geeignet, um aufgenommene Szenen auszudrücken — Gesichter, Orte, Gebäude, Zeremonien. Ich wußte nie, was gerade gemalt oder gezeichnet wurde, ich ließ meinen „Anderen“ freien Lauf. Jahre später, als mir eine Übereinstimmung mit echten Menschen und Orten gelang, war die Bestätigung übermächtig und half mir, zu verstehen, was wirklich mit mir geschah.

Ich denke, es ist wichtig, für Sie zu dokumentieren, wie das Muster der Experimente an Kindern aussieht, die es zu der Zeit gab, als ich ein Teil der Regierungsexperimente zur Bewußtseinskontrolle war.

Experimente an Kindern

„Fernald School“ — In den 1940er und 1950er Jahren wurden Knaben an der „Fernald School“ in Massachusetts mit radioaktiven Cerealien ernährt.

Eltern und Kindern wurde einfach erklärt, sie würden eine Nahrung bekommen, die reich an Eisen ist. Laut mündlicher Aussage vor dem „Beratenden Ausschuß des Präsidenten für Strahlenexposition an Menschen“ („President’s Advisory Committee on Human Radiation“) wurde ihnen gesagt, sie würden zum Wissenschaftsclub (Science Club) gehören, damit sie sich für etwas Besonderes halten, und dann wurden sie an den „MIT Faculty Club“ gebracht, wo es leichter war, sie zu kontrollieren. Ein Forscher erklärte: „Es wäre schön, etwas für sie zu tun, weil diese Kinder beteiligt sind, wir mußten sie impfen [mit Nadeln], und sie mußten eine Mahlzeit zu sich nehmen, jeden noch so kleinen Tropfen davon, denn man wollte sicher sein, daß sie 100 Prozent der Radioaktivität bekamen — wäre es nicht schön, etwas für sie tun?“

„Willowbrook State School“ — In den 1950er und 1960er Jahren führte Dr. Saul Krugman von der Universität New York an geistig Schwerstbehinderten Hepatitisstudien durch.

Er infizierte neu angekommene Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren systematisch mit Stämmen des Virus, das aus dem Kot von Willowbrook-Patienten mit Hepatitis entnommen wurde. Dies geschah, um die Geschichte, die Auswirkungen und den Verlauf der Krankheit zu studieren. Franz Ingelfinger, der spätere Herausgeber des NEW ENGLAND JOURNAL OF MEDICINE erklärte: „Die Patienten selbst haben davon profitiert, für eine Krankheit, deren Wesen im Grunde unbekannt ist, an einer sorgfältig überwachten Studie teilnehmen zu dürfen und die beste fachmännische Aufmerksamkeit zu erhalten. … Es ist viel besser, wenn ein Patient, der versehentlich oder absichtlich Hepatitis bekam, unter der Leitung eines Krugman steht, als unter der Obhut eines rechten Eiferers.“ (Anm.: Siehe SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: „Menschenversuche in der Demokratie“)

Nasale Radiumbestrahlung — Von 1948-1954 waren in den öffentlichen Schulen von Baltimore 582 Drittklässler Teil eines Experiments, das die „Johns Hopkins Universiy“ durchführte, um die Auswirkungen einer nasalen Radiumbestrahlung zu testen.

Obwohl früher feststellt wurde, daß diese Kinder das höchste Krebssterblichkeitsrisiko unter allen je von der Bundesregierung untersuchten Experimenten aufwiesen, bei denen die Menschen noch am Leben waren und denen eine medizinische Bekanntmachung und Folgemaßnahmen möglicherweise geholfen hätte, folgte seitens der Bundesregierung weder eine Bekanntmachung noch eine Maßnahme.

Die pränatale Ambulanz des „Vanderbilt University Hospital“ — Von 1945-49 wurden dort 829 Frauen aufgefordert, etwas zu trinken, das gut für ihre Föten wäre.

Die Getränke enthielten in Wirklichkeit unterschiedliche Mengen von radioaktivem Eisen. Innerhalb einer Stunde gelangte der Stoff in die Plazenta und zirkulierte im Blut ihrer ungeborenen Föten. In einer Studie der sechziger Jahre entdeckten Wissenschaftler unter Kindern, die einer pränatalen Strahlung ausgesetzt wurden, vier tödliche Tumore — in der nicht-exponierten Gruppe konnten keine Krebserkrankungen festgestellt werden. (Anm.: Sie werden trotzdem immer auf den Rat Ihrer Regierung hören und bei jeder Rindviehgrippe-Warnung zur Schutzimpfung gehen, vorsichtshalber, richtig?)

Ein „District Training School“ genannter Abschnitt des „D.C. Children’s Center“ in Laurel — In den 1960ern wurden behinderte Kinder als menschliche Versuchskaninchen für die private Industrie und die Regierung benutzt.

Zu den Experimenten gehörte die Prüfung von NeoBazine, eine Diät-Pille, die gemeinhin als „Regenbogen-Pillen“ bezeichnet wurden. Sie enthielten Thyroxin, das Zittern, Nervosität, Schlaflosigkeit und Herzrasen verursacht. Es wurde auf seine Sicherheit und Effizienz getestet. Die Behörde zur Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung „FDA“ („Food and Drug Administration“) befand im Oktober 1964, daß das Medikament nicht sicher ist. Im Jahr 1962 wurden die Kinder wieder benutzt, um ein Arzneimittel für Hautkrankheiten zu testen, das die Ärzte dringend im Verdacht hatten, schwerwiegende Nebenwirkungen auf die menschliche Leber zu verursachen. Mehr als die Hälfte der Kinder erlitt Leberfunktionsstörungen. Acht wurden von der Intensivstation des „D.C. General Hospital“ aufgenommen. Im selben Jahr wurden 17 Kinder vom „Laurel Center“ benutzt, um den Schilddrüsenhormonstoffwechsel bei Kindern zu untersuchen. Den Kindern wurde Thyroxin injiziert, das mit radioaktivem Jod gemischt war, damit die Ärzte die Prozesse im Körper verfolgen können. (Anm.: Zur Größe des „Children’s Center“ fand ich diese Angabe: „The Children’s Center has a rated capacity of 1,260 mentally retarded residents at the District Training School.“)

Wie Sie sehen, läßt sich ein klares Muster erkennen, unschuldige Kinder zu verwenden, die keine Möglichkeit hatten, sich zu schützen.

Peter Lewis erfuhr nach dem Tod seines Adoptivvaters, der in der medizinischen Forschungseinrichtung „Army Medical Research“ gedient hatte, daß biomedizinische Experimente an ihm durchgeführt wurden. Peter und seine Schwester Carol wurden in den frühen 1950er Jahren aus Deutschland adoptiert. Seine Adoptivmutter erzählte ihm, daß er für 1.000 Dollar gekauft wurde und daß er der Armee gehörte. Er bekam sogar eine Erkennungsmarke. Laut Peter sagte sein Adoptivvater seiner Mutter: „Er ist dein Projekt.“ Peter schrieb auch, daß sie zugab, daß ihnen eine Substanz der Ärzte vom „Walter Reed Militärkrankenhaus“ in ihre Frühstücksflocken getan wurde und daß, wenn sie dies wegen dem Geschmack nicht essen wollten, sie unbarmherzig geschlagen wurden. Es gab Gelegenheiten, bei denen seine Arme und Oberschenkel mit sehr schmerzhaften Furunkeln bedeckt waren. Ich frage mich, ob das nicht von der Strahlenschädigung kam, wie auf der „Fernald School“ für geistig Behinderte, wo sie ihnen radioaktive Cerealien gaben. Peters Mutter sagte: „Ich tat meine Pflicht.“

Sie gab Peter angeblich Pillen vom „Walter Reed Militärkrankenhaus“, die Halluzinationen und Albträume verursachten. Da die MKULTRA-Experimente LSD beinhalteten, gehe ich davon aus, daß die Substanz wahrscheinlich das war. Ich denke, wenn wir uns den Fall der vier Kinder aus New Jersey ansehen, der in der vergangenen Woche Schlagzeilen machte, dann verstehen wir, daß alles möglich ist, erst recht mit den Worten „Es ist gut für die nationale Sicherheit“. Die Adoptiveltern aus New Jersey ließen ihre Kinder angeblich systematisch verhungern, während das System durchaus Informationen über das Elend hatte und nichts tat.

Peter sagte: „Nach meinem Verständnis waren die Experimente der alleinige Zweck meiner Adoption. Wir haben Dokumente und Krankenhauspapiere, die dies untermauern. Seit dem Tod meines Vaters konnten wir alles durchgehen und Dokumente, Papiere und Fotografien finden. Das sind militärische Fotografien, die er vernichten sollte, er brachte aber einige nach Hause und hat nicht alles vernichtet.“

Peter hat ein Bild aus dem Jahr 1958 von sich selbst und anderen Pfadfindern im „Walter Reed Militärkrankenhaus“, wo radioaktive Experimente durchgeführt wurden. Im Jahr 2000 erzählte mir Peter von einigen der Experimente, einschließlich einer Reihe von Knochenbiopsien, die erfolgten, nachdem er radioaktives Material trank. Er nannte sie Gammastrahlenexperimente. Er sagt, sie verwendeten Nummern statt Namen, um ihn zu identifizieren, woran ich mich auch erinnere — eine Nummer zu bekommen. Gab es die nicht auch in den Konzentrationslagern?

Peter sagte, sie hatten bei ihm so viele Knochenbiopsien gemacht, daß die Leute anfingen, Fragen zu stellen, weshalb sie versuchten, ihn als zurückgeblieben darzustellen. Sein IQ ist 128. Ich denke, das spricht für sich. Seine Schwester Carol bekam von der Strahlung Hirnkrebs und starb. Der Arzt fand auf ihrem Gehirn eine Verkrustung und sagte ihr, sie hätte sie seit 20, 25 Jahren — zu dem Zeitpunkt wurden die Strahlungsexperimente durchgeführt.

Es ist nicht schwer, zu verstehen, wie verheerend es wäre, zu erfahren, daß Sie allein für den Zweck adoptiert wurden, ein menschliches Versuchskaninchen zu sein.

Karen Coleman Wiltshire, ein weiteres Opfer, half Peter bei einigen seiner Regierungsanfragen auf Grundlage des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ („Freedom of information Act“, FOIA). Sie besuchte als Vertreterin des „Beratenden Ausschusses für Opfer von Menschenexperimenten“ („Advocacy Committee for Human Experimentation Survivors“, ACHES) mehrere öffentliche Foren des Verteidigungsministeriums und sprach bei jeder Gelegenheit für die Opfer. Sie war auch eine der ganz wenigen, die in der Lage war, von der „Johns Hopkins“ ihre medizinischen Akten zu erhalten, die die Experimente an ihr beweisen.

Karens Vater arbeitete an der „Johns Hopkins“ am „Institut für Angewandte Physik“ („Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory“). Sie erhielt ihren Dateien durch pure Beharrlichkeit, Hilfe vom Allmächtigen, und einen Fehler einer Schreiberkraft, die die Informationen nicht hätte herausgeben dürfen. Karen erzählte mir, daß sie sie in privaten Krankenwagen, militärischen Fahrzeugen und gelben Schulbussen in militärische und staatliche Labore in Washington, Maryland und Virginia transportierten. Sie sagte, die Experimente an ihr fanden von 1961 bis 1970 statt. Karen erzählte mir, daß sie der „Johns Hopkins“ im „Harriet Lane Heim für behinderte Kinder“ („Harriet Lane Home for Invalid Children“) untergebracht war, wo es Stationen mit Kindern gab. Ihren Eltern sei gesagt worden, sie werde wegen einem Herzfehler behandelt. Sie sagte, wenn sie zu Besuch kamen, wurde sie mit ihrem Hab und Gut in einen privaten Raum gebracht, damit es scheint, als ob sie schon immer dort gewesen wäre. Wenn ihre Eltern gingen, so sagte sie, brachten sie sie auf die Station, wo sie LSD-, Elektroschock- und andere seltsame Experimente machten. Sie erklärte, eines von ihnen diente dazu, durch verschiedene Foltermethoden und andere Techniken Emotionen und Gefühle zu beseitigen. Das klingt sehr ähnlich wie die Technik der Bewußtseinskontrolle, die an mir durch die CIA und andere Zweige der Regierung eingesetzt wurde.

Dies ist eine Kopie der Einverständniserklärung für Karens Transport zum „Walter Reed Medical Center“ in Washington D.C. Darin heißt es unter anderem: „Ich verstehe, daß die obige Patientin als Patientin des ‚Forschungsinstitutes für Kinderchirurgie‘ (‚Pediatric Clinical Research Unit‘) an einem Forschungsprogramm teilnimmt, das ihre Anwesenheit im ‚Walter Reed Army Medical Center‘ erfordert, und daß eine Reihe von Besuchen in ‚Walter Reed Army Medical Center‘ notwendig sind, um ein solches Programm zu absolvieren.“

Karen spornte mich an, durch Anfragen auf Grundlage des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ Informationen zu erhalten, die mir helfen sollten, meine Erinnerungen zu validieren. Sie hämmerte beharrlich an Türen, um die Wahrheit zu erfahren, besonders als sie herausfand, daß es so viele andere Kinder gab, die als menschliche Versuchskaninchen verwendet wurden. Das Energieministerium (Department of Energy) hätte ihr zwar gesagt, sie wäre die einzige, Pentagon-Quellen hätten ihr aber persönlich gesagt, daß sie „nicht wollen, daß unsere Geschichten herauskommen, um jeden Preis. Der Plan war, ein paar Opfer symbolisch auszuzahlen und den Rest auszublasen (blow off)“. Karen erlebte nicht, daß irgendjemand von uns eine Validierung oder Rechtfertigung erhielt.

Am 5. April 1999 machte Karen im Namen von ACHES eine Präsentation mit dem Titel ETHICS vor der Bioethik-Gruppe des „National Institute of Health“. Sie starb am 23. April 1999, nach intensiven Untersuchungen von Experimenten an Menschen durch das Verteidigungsministerium. Es melden sich immer mehr Kinderopfer. Ich bekomme wöchentlich E-Mails von ihnen und ihren Ärzten, mehr als zwei Jahre nach meiner Buchveröffentlichung. Für die Erinnerungen und Traumata, an die sie sich erinnern, suchen sie Informationen und Validierung. Manche wollen sich einfach nur bedanken. Bis sie mein Buch lasen, dachten sie, sie wären allein und verrückt. (Anm.: Selbstverständlich findet der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia keine Spur von Carol Rutz oder Karen Coleman Wiltshire; dabei war Carol Rutz sogar in den Nachrichten — siehe THE AUSTRALIAN: „Agency’s Strangeloves Altered Mind of a Girl Aged 4“)

Nachdem ich ein klares Muster von Kindern aufgezeigt habe, die als menschliche Versuchskaninchen benutzt werden, möchte ich Ihnen nun meine eigene Suche nach der Wahrheit mitteilen.

Ich fing erst an, die Regierungsprogrammierung zu durchbrechen, als ich in mein Leben sehr viel Stabilität gebracht hatte, als ich von der Fokussierung auf das Trauma meiner Kindheit im Leben im Hier und Jetzt landete. Ich habe gelernt, gefaßt und gefestigt zu bleiben und die alten dissoziativen Bewältigungsstrategien hinter mir zu lassen. Als ich anfing, diese “Anderen“ zu entdecken, die von Männern unserer Regierung programmiert worden waren, begann eine ganz neue Reise. Mein Buch beschreibt diese Reise. Als Opfer des CIA-Programms MKULTRA machte ich mich auf die Suche, um einige der Experimente zu dokumentieren, von denen ich im Alter von vier Jahren ein Teil wurde.

Durch eine Reihe von Anfragen auf Grundlage des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ an verschiedene Abteilungen der Regierung und gründliche Recherchen habe ich eine unglaubliche Menge an Material gesammelt, von dem ich das Gefühl habe, daß es meine persönlichen Erfahrungen bestätigt. Die CIA kaufte meine Dienste im Jahr 1952 von meinem Großvater. Er verlud mich mit meinem kleinen Koffer, während meine Mutter meine jüngere Schwester gebar. An diesem Tag wurde ich nach Detroit gefahren, wo ich ein Flugzeug nach New York bestieg, zu einer von der CIA finanzierten Anlage für verdeckte Experimente. Meine erste Reise mit einem Flugzeug endete in einem Albtraum, der mich die nächsten 45 Jahre verfolgen sollte.

Im Laufe der nächsten 12 Jahre wurde ich auf verschiedene Arten getestet und trainiert. Die Programmierung, die mir von der CIA angetan wurde, sollte meine Persönlichkeit spalten und versklaven. Sie war traumabasiert, mit Dingen wie Elektroschocks, Drogen und sensorischer Deprivation. Später war das Trauma nicht notwendig, nur Hypnose, die mit implantierten Triggern erreicht wurde und gelegentlichen Einstellungen (tune-ups), die auf der „Wright Patterson Air Force Base“ nicht weit von meinem Zuhause stattfanden. (Anm.: Es gibt ein US-Patent mit der Nummer 4.858.612 zum Hören von Stimmen, womöglich könnte mit solchen winzigen Vorrichtungen herumexperimentiert worden sein)

Ich wurde ein menschliches Experiment — ein Teil ihrer Suche nach einem Weg, den Geist eines Menschen zu kontrollieren. Im Verlauf dieser Experimente schufen sie „Andere“, die tun, was immer sie befehlen — der Begriff „Manchurian Kandidaten“ ist angemessen.

In einem Dokument vom 21. November 1951, ca. 7 Monate vor der Zeit, als zum ersten Mal an mir experimentiert wurde, schlug die CIA ein drei- bis fünfjähriges externes Forschungsprojekt vor, um nach besonders begabten Individuen zu suchen, die bei einem Außersinnlichkeitstest (ESP test) sowohl perfekte und breit gestreute Leistungen zeigen. Da ich mediale Fähigkeiten anzeigte, trainierten sie eine „Andere“, die diese Fähigkeiten in einer Weise verwenden sollte, von der sie hofften, daß es der Agentur zugute kommt.

Die CIA sorgte dafür, daß dieses Projekt nie bekannt gemacht werden würde. In dem Dokument heißt es:

„Es wäre notwendig, bei der gründlichen Verschleierung des Unternehmens überaus vorsichtig zu sein. Ich würde nicht wollen, daß irgendjemand hier in der [Worte gelöscht] davon erfährt, außer [Namen gelöscht] und ich selbst … Benötigte Mittel für die Unterstützung der Arbeit würden keine Kennzeichnung führen und keine Fragen aufwerfen.“ (Anm.: Sie finden das komplette CIA-Memorandum, das 1981 freigegeben wurde, wenn Sie in dem Text von Martin Ebon die Zeile „OUTLINE OF 1952 CIA PROJECT ON ESP“ suchen.)

Hier sehen wir deutlich die Abschottung und Geheimhaltung dieser Experimente.

In seinem Buch „Bluebird: Die absichtliche Schaffung einer multiplen Persönlichkeit durch Psychiater“ („Bluebird: Deliberate Creation of Multiple Personality by Psychiatrists“) dokumentiert Dr. Colin Ross jene Ärzte, die unter MKULTRA-Regierungsverträgen daran arbeiteten, den Geist zu brechen und neu aufzubauen. Diese Ärzte, und ich verwende diesen Begriff ungenau, suchten Kinder, die die Fähigkeit hatten, sich für ihre Projekte von der Realität zu trennen. Ich war genau richtig.

In einem sehr ergreifenden freigegebenen Dokument von 1954 heißt es:

„Durchzuführende Untersuchungen — praktisch, nicht theoretisch. Die Natur dieser Untersuchungen beinhaltet 20 spezifische Probleme.“

Hier sind ein paar: SI steht für Schlafinduktion, H für Hypnose.

2. Können wir bei einer unwilligen Person in einer Stunde, zwei Stunden, einem Tag, etc., einen H-Zustand induzieren, der ein solches Ausmaß hat, daß sie zu unserem Nutzen eine Handlung ausführt? (Long Range).

4. Könnten wir eine Person ergreifen und sie durch Post-H-Kontrolle innerhalb von ein oder zwei Stunden ein Flugzeug abstürzen lassen, einen Zug verunglücken lassen, etc.? (Kurze, sofortige Aktivität)

5. Können wir eine (unwillige oder sonstige) Person durch SI- und H-Techniken zwingen, lange Strecken zurückzulegen, bestimmte Handlungen zu begehen und zu uns zurückzukehren oder Dokumente oder Materialien zu bringen? Kann eine Person unter Post-H-Kontrolle erfolgreich lange Strecken zurücklegen?

7. Können wir unter allen Umständen eine totale Amnesie garantieren?

8. Können wir die Persönlichkeit einer Person „ändern“? Wie lange?

10. Können wir SI und H erkennen, indem wir SI und H anwenden (Regression)?

12. Können wir ein System entwickeln, um unwillige Personen zu willigen Agenten zu machen und die Kontrolle dann auf untrainierte Agenten im Außendienst zu übertragen, indem Codes oder identifizierende Zeichen oder Schriftzeugnisse verwendet werden?

13. Wie lange können wir eine Post-H-Suggestion ohne Verstärkung aufrechterhalten?

20. Können wir, während eine Person unter SI- und H-Kontrolle steht, ihr eine Karte zeigen und sie darauf auf bestimmte Gegenstände, Orte, etc., zeigen lassen? Können wir sie auch detaillierte Zeichnungen, Skizzen, Pläne machen lassen? Könnte irgendetwas des oben Erwähnten im Außendienst und in sehr kurzer Zeit durchgeführt werden?

In einem weiteren CIA-Dokument aus dem Jahr 1951 heißt es: „Unsere Arbeit und die Arbeit von anderen zeigt, daß es es sehr wahrscheinlich ist, daß der Nutzung unserer Technik in der Regel eine vollständige Amnesie oder eine fast vollständige Amnesie folgen wird.“

Viele der an mir durchgeführten Experimente wurden gemacht, um außersinnliche Wahrnehmung, Fernwahrnehmung, und die Energie des Geistes zu verstärken und zu benutzen. Die durch unsere Regierung in mir geschaffenan „Anderen“ waren mehrere verschiedene Typen. Eine wurde trainiert, um das „Rote Feuer“ zu nutzen. Das Rote Feuer (Red Fire) war die Energie, die ich während eines Traumas wegräumte (stored away), den Haß und die Angst, die sich im Laufe der Jahre jedesmal ansammelte, wenn ich angegriffen wurde, wenn an mir experimentiert wurde, usw. Ich wurde gelehrt, auf diese Energie zuzugreifen und sie zu verwenden, um psychisch zu töten. Wenn Sie denken, dieses psychische Töten klingt weit hergeholt, wird es Sie vielleicht interessieren, daß die Sowjetunion bereits in den sechziger Jahren Geld und Ressourcen in die Untersuchung von außersinnlicher Wahrnehmung und Psychokinese steckte, Phänomene, die von Forschern auf dem Gebiet insgesamt als „Psi“ bezeichnet werden. Ein Großteil dieser Psi-Forschung erfolgte unter dem sowjetischen Militär und dem KGB. Darüber hinaus untersuchte die Rote Armee Rekruten auf mediale Fähigkeiten und pumpte talentierte Personen mit gefährlichen Drogen voll, um Psi-Zustände zu fördern. In Experimenten zu Psychokinese oder „Fernbeeinflussung“ versuchten Personen, die Herzen von kleinen Tieren anzuhalten oder konzentrierten sich auf ausländische Politiker, bestrahlten sie mit „negativen Psi-Partikeln“.

Sowjetische und tschechische Wissenschaftlern sollen an elektromagnetischen Geräten gearbeitet haben, die Schlaganfälle oder Herzinfarkte verursachen würden, und es wurde sogar gemunkelt, daß sie einen „psychotronischen Generator“ perfektioniert hätten, der über große Entfernungen das Bewußtsein der Menschen zerhacken könnte.

Ein freigegebener Bericht des „US-Geheimdienstes der Armee“ (“Defense Intelligence Agency“) aus dem Jahr 1972 äußerte Bedenken, daß „sowjetische Anstrengungen auf dem Gebiet der PSI-Forschung sie früher oder später befähigen könnte, etwas von folgendem zu tun: (a) Wissen über die Inhalte streng geheimer US-Dokumente, über die Bewegungen unserer Truppen und Schiffe sowie die Lage und Beschaffenheit unserer militärischen Anlagen (b) Die Gedanken der wichtigsten US-Militärs und zivilen Führer aus der Ferne formen (c) Aus der Ferne den sofortigen Tod von irgendeinem US-Beamten verursachen (d) Aus der Ferne US-militärische Ausrüstung aller Art deaktivieren, einschließlich Satelliten.“

Alles, was ich sagen kann, ist, daß wir wohl nicht alle freigegebenen Dokumente über das haben, woran die USA arbeiten, aber wir können sicher sein, daß sie es ihren russischen Amtskollegen gleichtaten, nur daß ein großer Teil davon an kleinen Kindern getan wurde.

Eine meiner kindlichen „Anderen“ wurde sexuell trainiert, um mächtige Männer zu kompromittieren, so daß sie zu einem späteren Zeitpunkt erpreßt werden könnten. Einer weiteren wurde gesagt, es sei ein Roboter zum Speichern von Informationen. Viele Opfer sprechen von ähnlichen Arten der Programmierung.

Alpha ist die allgemeine Programmierung innerhalb der Kontroll-Persönlichkeit.

Beta ist sexuelle Programmierung, das heißt Kinderpornographie, Prostitution und sexuelles Training zum Nutzen von einem Betreuer (handler) für eine Erpressung oder den persönlichen Gebrauch. Diese Programmierung eliminiert im Opfer alle gelernten moralischen Überzeugungen, so daß die Funktion ohne Hemmung durchgeführt werden kann.

Delta ist ein trainierter Killer, ein schlafender Attentäter. Delta-Opfer empfinden keine Angst und sind in der Anwendung spezieller Waffen und alternativer Beseitigungsmethoden trainiert worden. Sirhan Sirhan hatte nach der Ermordung von Robert Kennedy eine totale Amnesie, doch unter Hypnose erinnerte er sich daran. Sirhans Anwalt sagt, sein Mandant wurde zu Kennedys Ermordung von Agenten der Regierung programmiert, die den Krieg in Vietnam verlängern wollten.

Theta ist mediale Tötung, wie das Training, an dem ich beteiligt war. Die meisten Opfer mit Theta-Programmierung haben in ihrem alltäglichen Leben außersinnliche Wahrnehmungen, deren Anzahl ungewöhnlich hoch ist. Viele trainieren sogar alternative Heilmethoden, bevor sie die Theta-Programmierung entdecken. Es scheint ein Weg für die dominante Persönlichkeit zu sein, ihre Energie auf eine positive heilende Weise zu verwenden, was die negative Verwendung dieser gleichen Energie kompensiert.

Omega-Programmierung dient der Selbstzerstörung, die für den Fall installiert wurde, daß sich ein Opfer erinnern würde. Es wurde benutzt, um sie zu hindern, an die Öffentlichkeit zu gehen. Programmierung zur Selbstzerstörung ist allgemein mit Delta-Anschlags-Programmierung verbunden, falls das Opfer gefaßt wird.

Ein Opfer schrieb mir kürzlich folgendes: „Es war schrecklich, sich an solche Ereignisse und Menschen zu erinnern. Es gibt kein öffentliches Bewußtsein, es gibt niemanden, an den Sie sich mit Ihren Erinnerungen wenden können, und wenn Ihre Regierung ihr Feind ist, spüren Sie, daß Sie die Erinnerungen im Innern halten müssen.“

Bücher, die von Opfern dieser Programme geschrieben wurden, erzählen, welche Schrecken sie während ihres Trainings ertragen mußten. Viele dieser Opfer haben ihre Erinnerungen durchgearbeitet, sich mit ihrer Programmierung beschäftigt und sind frei von solchen Auslösern. Wie viele sind noch „Schläfer“, auf die der Anruf ihres Betreuers wartet?

Eine zehn Jahre lang im Verborgenen durchgeführte Studie wurde die Grundlage für die Experimente zu außersinnlicher Wahrnehmung unter MKULTRA-Teilprojekt 136. Eines der Dokumente wies ausdrücklich darauf hin, daß „experimentelle Untersuchungen einiger besonders begabter Probanden durchgeführt würden und daß eine besondere Aufmerksamkeit den dissoziativen Zuständen gewidmet wird, die spontane Erlebnisse außersinnlicher Wahrnehmung tendenziell begleiten. Solche Zustände können mit Hypnose und Drogen zum Teil induziert und gesteuert werden … Die in der Studie verwendeten Daten werden von speziellen Gruppen wie Psychotikern, Kindern und Medien gewonnen … “

In dem Dokument heißt es weiter: „Es werden Lernstudien eingeleitet, in denen der Proband für seine Gesamtleistung belohnt oder bestraft wird und dabei auf verschiedene Weise bestärkt wird, indem ihm gesagt wird, ob er recht hatte, indem ihm gesagt wird, was das Ziel war, mithilfe von Elektroschocks etc.“ Und weiter: „In anderen Fällen werden Drogen und psychologische Tricks benutzt, um seine Haltung zu ändern. Die Experimentatoren werden sich besonders für dissoziative Zustände interessieren, und es wird ein Versuch unternommen, durch Hypnose eine Reihe von Zuständen dieser Art zu induzieren.“

Mein Herz blieb fast stehen, als ich dies las. Es beschrieb genau, was ich in Erinnerung und im Buch aufgezeichnet hatte, als ich im Jahr 1952 mit vier Jahren aus dem Zuhause meines Großvaters genommen wurde.

In den ersten Tagen meiner Experimente verwendeten sie ein Wahrheitsserum sowie Elektroschocks, um die „Anderen“, die derzeit in mir waren, zu identifizieren. Sie verwendeten Visualisierungstechniken, um „Andere“ für ihre eigenen üblen Zwecke zu schaffen. Die gleichen Techniken habe ich später verwendet, um ihre Programmierung rückgängig zu machen.

In meinem Körper gab es zwei Länder mit „Anderen“, zu deren Trennung das Unendlichkeitszeichen, eine auf der Seite liegende Acht, verwendet wurde. Eine Seite meines Körpers enthielt Nimmerland (Neverland) und die andere Seite Schattenland (Shadowland). Meine „Andere“ im Babyalter, die vorsprachlich war, steckte in Nimmerland, wo sie niemals erwachsen wurde, wie Peter Pan.

Sidney Gottlieb (Anm.: geb. Joseph Scheider), operativer Leiter des Technischen Dienstes (Directorate of Operations of the Technical Services Staff, TSS) der CIA, war für deren Verhaltensprogramm unter MKULTRA verantwortlich und hielt diesen Teil und gab ihm die Flasche und er band den Teil mit dem Baby an sich und schuf eine interne Dichotomie, wobei ich dachte, daß die Ernährung von ihm abhing — Essen, Trinken, Liebe usw.

Dem Baby und der „Anderen“ im Schattenland wurde gesagt, sie würden das ewige Leben haben, wenn die „Andere“ im Schattenland die Missionen ausführt, die ihr gegeben wurden. Dieser Teil hatte mediale Fähigkeiten und wurde trainiert, das „Rote Feuer“ zu verwenden, um in „Zielen“ Schläge und Aneurysmen zu bewirken. Wie Sie sehen können, hielt ein Land das Baby und ein anderes die „Andere“ mit der „Gewalt“. Die Programmierer hatten Codes, um auf den Teil mit dem Baby zuzugreifen, und Sie mußten diese Reihenfolge durchlaufen, erst das Baby, dann die Codes, um auf die „Andere“ zuzugreifen, die das rote Feuer verwendete. Es war ein geniales System zur Sicherheit, da das Baby durch „Maslows Theorie“ total süchtig nach diesen Programmierern war und wenn der Körper gefangen wurde, gab es keine Möglichkeit, daß sie jemals zu dem Teil gelangen würden, der für Missionen eingesetzt wurde. Das Unendlichkeitssymbol wurde auf eine Tafel gemalt und durch Hypnose wiederholt verstärkt, bis alle Systeme fest verriegelt waren. Ich hoffe, das ergibt einen Sinn.

Egal, bei welchem Experiment er mich zu einem Teil machen sollte, ich würde den Mann lieben und ihm treu bleiben, den meine „Andere“ im Babyalter als alleinigen Lieferant der Grundlagen von Leben, Nahrung und Liebe betrachtete. Als er 1999 starb, begann meine Programmierung sofort, sich zu verschlechtern. Die gegensätzlichen Gefühle von Liebe und Haß für diesen Menschen waren sehr schwierig zu handhaben. Ein Teil von mir liebte ihn wie einen Vater und andere Teile von mir empfanden Haß und Verachtung.

Im Alter von 12 Jahren wurde mir Curare verabreicht und ich wurde einer sensorischen Deprivation in einer Kiste voller Schlangen unterzogen. Dann fanden am „Montreal Neurological Institute“ der „McGill University“ die Verfahren statt, die Sie sehen. Der McGill-Campus beheimatete auch das „Allen Memorial Institute of Psychiatry“, wo die CIA von Dr. Ewen Cameron durchgeführte Bewußtseinskontroll-Experimente an ahnungslosen Kanadiern finanzierte. Mehrere seiner Opfer verklagten später die US-Regierung und gewannen nach einem langen Kampf vor Gericht. (Anm.: Siehe „1957-1961, Canada: MKULTRA Experiments in Montreal“ und „The Tragedy of Dr. D. Ewen Cameron“)

Der Grund für diese Zeichnung ist, daß ich zeigen will, wie Informationen selbst durch extreme Trauma im Bewußtsein bleiben.

Bevor ich Bilder von tatsächlichen Maschinen fand, machte ich diese Zeichnung.

Meine Zeichnung ist eine von Dr. Wilder Penfield in Montreal in Kanada durchgeführte stereotaktische Hirnoperation. Eine Krankenschwester, die in Montreal arbeitete, trat kürzlich auf einer Konferenz, auf der ich sprach, an mich heran. Sie sah in den 1960er Jahren Kinder, die regelmäßig zwischen dem „Allen Memorial Institute“ und dem „Montreal Neurological Institute“ hin und her pendelten. Die Eltern dieser Kinder hatten wegen deren Epilepsie ihre Zustimmung zur stereotaktischen Operation gegeben. Ihnen wurden nie gesagt, daß Karten der Gehirne ihrer Kinder erstellt werden würden.

Während der Experimente an mir wurden Elektroden in Führungshülsen eingeschoben, und mein Gehirn wurde sondiert, während jemand im Raum aufzeichnete, was gesagt wurde. Dr. Penfield erklärte ihnen, mein Gehirn wäre wie ein Tonbandgerät und er bräuchte mich nur in eine andere Zeit zurückversetzen. Er tat dies, indem er verschiedene Stellen in meinem Gehirn berührte. Sie zeichneten die von Bildern in meiner Vergangenheit induzierten Erinnerungen auf und später verwendete Sidney Gottlieb sie für zukünftige Programmierungssitzungen. Kürzlich entdeckte ich, daß die Sowjets in den 1960er und den 1970er Jahren feststellten, daß sie ihre Fernwahrnehmer durch einen Strom mit niedriger Spannung, der von der Vorderseite des Gehirns zur Rückseite fließt, in den Delta-Zustand versetzen können. Sie gingen davon aus, daß Delta mit diesem künstlichen Mittel die Tür zu telepathischer Beeinflussung, Telekinese und Ferntötung sei.

Die erwachsenen Opfer von diesen Bildern der Experimente des Energieministeriums, die während der 1950er und 1960er Jahre gemacht wurden, haben mir geschrieben. Beide wurden auch in anderen MKULTRA-Experimenten benutzt. Obwohl die CIA den Einsatz von Kindern abstreitet, sind dies Beispiele aus einigen weiteren Beweisstücken.

Dies ist ein Positronen-Emissions-Detektor, etwa von 1962. Es handelt sich um eine frühe Version der Positronen-Emissions-Tomographie. Das heutige Verfahren erzeugt Bilder, wie lebende Gehirnzellen arbeiten, um Erinnerungen abzurufen und Wörter zu bilden — kurz gesagt, die Physik des Denkens.

Meine Zeichnung zeigt, wie jede „Andere“ programmiert wurde. Es gab nachweisbare Energieblitze und eine Aufnahme versicherte den Ärzten, daß sie tatsächlich mit verschiedenen Teilen meiner Persönlichkeit arbeiten, getrennt und abseits von dem Ich, das sie irgendwann wieder erweckten.

In den 1980er Jahren arbeitete Ft. Meade an Stargate, einem Fernwahrnehmungsprojekt, das binaurale Schwebungstöne nutzte, um über Kopfhörer die Hirnströme zu ändern. Es wurde festgestellt, daß ein Hemi-Sync-Gerät, das zwei unterschiedliche Frequenzen in jedes Ohr spielte, veränderte Bewußtseinszustände erzeugt. Vielleicht wurde die Technologie, die sie verwendeten, aus diesen Experimenten abgeleitet, die sie in den 1960er Jahren an Menschen wie mir durchführten. (Anm.: Wäre es nicht lustig, wenn die CIA die Bevölkerung nicht nur nutzen würde, um Drogen zu testen, sondern auch Geräte, am besten auf freiwilliger Basis? Die Antwort auf diese rhetorische Frage lautet: Warum sollte das „Monroe Institute“ die CIA beraten? Ach ja, noch etwas: Robert Monroes Vater, James Monroe, arbeitete für die „Human Ecology Society“, eine CIA-Tarnfirma.)

Unten ist eine portable EKT-Einheit (ect-unit — Anm.: ect steht für electroconvulsive therapy, Elektroschocktherapie; heute Elektrokrampftherapie), mit dem viele Überlebende eine tiefere und intimere Bekanntschaft machten.

Ich bin sicher, Sie finden es moralisch verwerflich und schwer begreiflich, wie jemand auch nur erwägen könnte, für diese Untersuchungen Kinder zu benutzen. Ich bin nur eines der vielen Kinder, die der CIA als Versuchspersonen dienten. Als ich zurückforderte, was mir als Kind genommen wurde, machte ich die Erfahrung, daß die Demütigung, Schuld und Herabsetzung, die auf meinen Schultern lastete, ihnen gehörte — nicht mir.

Winston Churchill sagte,

„Gelegentlich stolpern die Menschen über eine Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.“

Arthur Schopenhauer sagte:

„Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie verspottet. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.“

Die Menschen, die diese Experimente durchführten, glaubten, unsere Programmierung würde nie brechen, und wenn doch, zählten sie auf die wahnsinnig klingende Natur dieser Experimente, um jegliche Opfer, die die Wahrheit sagten, völlig zu diskreditieren. Was sie nie voraussehen konnten, war die unbeugsame Kämpfernatur, die sie vielleicht selbst geschaffen hatten. Die Notwendigkeit, die Wahrheit zu finden und aufzudecken, war viel größer als die Angst, die sie verwendeten, um mich zu kontrollieren.

Ich bin weder auf der Suche nach Berühmtheit noch etwas Besonderes. Ich bin nur eines der vielen Kinder des Kalten Krieges, die einer Gruppe verabscheuungswürdiger Menschen als Laborratten dienten. Hier meine gesamte Lebensgeschichte zu wiederholen, würde weder die Zeit erlauben, noch Ihr Magen aushalten. Informationen über die Menschen in der „Schattenregierung“ und den Import und die Verwendung von Nazis sowie Dokumentationen über biologische, chemische und Strahlenexperimente gibt es in meinem Buch „A Nation Betrayed“.

Ohne diese freigegebenen Dokumente würde meine Geschichte nur wie Science Fiction klingen. In den drei Jahren, die ich brauchte, um „A Nation Betrayed“ zu schreiben, ging ich durch Tränen, manchmal hatte ich das Gefühl, darin zu ertrinken. Die Emotionen der Hunderttausenden von Opfern dieses Albtraums des Kalten Krieges verfolgen mich noch immer. Ich hoffe, dieses Buch wird in den kommenden Jahrzehnten auch weiterhin für die stillen Massen sprechen.

Die Wahrheit kann uns die Freiheit bringen!

Vielen Dank!

Hier finden Sie den Originalartikel, Carol Rutz’s Lecture at Indiana University in November 2003.

Hier finden Sie Artikelsammlungen:

www.stopritualabuse.webs.com
www.letsrollforums.com
www.mcawareness.livejournal.com

Operation Mitternachtsorgasmus: CIA-LSD in San Francisco

2012/10/29

Troy Hooper über die  Communist Intelligence Agency  CIA.

Termini technici
Operation Midnight Climax: Operation Mitternachtsorgasmus

(Anm.: Das Bild mit den CIA-Prostituierten stammt aus dem Auszug von „The Search for the Manchurian Candidate“ in DER SPIEGEL 15/1979 — wahrscheinlich hatte DER SPIEGEL Tomaten auf den Augen, weshalb er nicht fragte, wie alt diese Prostituierten waren.)

Es ist über 50 Jahre her, doch Wayne Ritchie sagt, er kann sich immer noch erinnern, wie es ist, LSD verabreicht zu bekommen.

Es war eine Feiertagssparty im Jahr 1957 im historischen Post- und Gerichtsgebäude Siebente Ecke Mission — er trank mit anderen Bundesbeamten Bourbon-Soda. Sie machten Witze und erzählten Geschichten, als sich der Raum plötzlich zu drehen begann. Die roten und grünen Lichter am Weihnachtsbaum in der Ecke drehten sich wie wild. Ritchies Körpertemperatur stieg. Sein Blick fixierte die schwindelerregenden Farben um ihn herum.

Der stellvertretende US-Marshal entschuldigte sich und ging die Treppe hinauf in sein Büro, wo er sich hinsetzte und ein Glas Wasser trank. Er mußte sich fassen. Doch stattdessen flippte er aus. Wayne Ritchie fürchtete, die anderen Marshals wollten ihn nicht länger sehen. Dann war er von dem Gedanken besessen, die Bewährungshelfer auf der anderen Seite des Flurs würden ihn nicht mögen. Jeder würde ihn verfolgen. Ritchie mußte fliehen.

Er flüchtete in seine Wohnung und suchte Trost bei seiner Freundin, mit der er zusammenlebte. Es lief nicht so wie geplant. Seine Freundin war da, doch es kam zu einem Streit. Sie erzählte ihm, sie habe von San Francisco genug und wolle zurück nach New York City. Ritchie wurde mit der Situation nicht fertig. Er war außer sich, lief wieder weg, dieses Mal in die „Vagabond Bar“, wo er weitere Bourbon-Soda trank. Es folgten noch einige Bars, und sein Kick wurde stärker. Auf seinem Zurück Richtung Siebente Ecke Mission heckte Ritchie einen Plan aus, der sein Leben verändern würde.

Jetzt, in seinen Mittachtzigern, in San Jose, ist Ritchie womöglich eines der letzten lebenden Opfer von MKULTRA — eine verdeckte Operation der CIA, die an ahnungslosen Amerikanern in San Francisco und New York City von 1953 bis 1964 Lysergsäurediethylamid (LSD) testete.

„Ich erinnere mich an diesen Abend sehr deutlich“, sagte er kürzlich in einem Interview. „Ich war paranoid. Ich war so weit unten, daß ich dachte, jeder — die ganze Welt — wäre gegen mich.“

Als es am 20. Dezember 1957 Nacht wurde, kehrte Ritchie zurück in sein Büro und nahm zwei Dienstwaffen aus seinem Spind.

„Ich dachte, wenn sie mich loswerden wollen, dann werde ich ihnen helfen. Ich nehme aus meinem Büro einfach meine Waffen und suche mir eine Bar“, erinnert sich Ritchie. „Ich dachte: ‚Ich kann genug Geld bekommen, um meiner Freundin einen Flug zurück nach New York zu besorgen und ich werde mich stellen.‘ Aber ich hatte keinen Erfolg.“

In seinem Schädel war jetzt eine Mischung aus Halluzinogen und Alkohol, und Ritchie ging ins „Shady Grove“ in Fillmore — er bestellte einen letzten Bourbon-Soda. Danach richtete er seinen Revolver auf den Barkeeper und forderte Geld. Bevor er Marshal wurde, diente Ritchie fünf Jahre bei den Marines und ein Jahr als Gefängniswärter auf Alcatraz. Doch aus dem Polizist wurde plötzlich ein Räuber.

Es war blitzschnell vorbei. Eine Kellnerin tauchte hinter ihm auf und fragte Ritchie, was er tat. Als sich Ritchie umdrehte, schlug ihn ein Gast bewußtlos. Als er erwachte, standen über ihm zwei Polizisten.

Ritchie sagt, er hatte erwartet, gefangen oder getötet zu werden.

Der Richter verschonte ihn und Ritchie mußte nicht ins Gefängnis. Er beendete seinen Dienst als Marshal, bekannte sich schuldig wegen versuchten Raubüberfalls, zahlte eine Geldstrafe von 500 Dollar und wurde zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt.

Wayne Ritchies Geschichte ist zwar eigenartig, aber nicht einzigartig. Andere Menschen aus San Francisco waren ebenfalls ahnungslose Teilnehmer an einem seltsamen Forschungsprogramm, in dem die Regierung de facto das Gesetz brach, um im Kalten Krieg zu kämpfen.

Seymour Hersh enthüllte MKULTRA im Jahr 1974 in einem Artikel der NEW YORK TIMES, der die gesetzeswidrigen Handlungen der CIA dokumentierte, einschließlich der Verwendung der eigenen Bürger als Versuchskaninchen in Kriegs- und Spionagespielen. In seinem Buch „Die Suche nach dem Manchurian-Kandidaten“ („The Search for the Manchurian Candidate“) dokumentierte John Marks 1979 fachmännisch mehr von der Operation. Es gab auch andere Berichte über das Doping von Zivilisten durch die CIA, aber sie haben sich meistens mit Aktivitäten in New York City befaßt. Berichte über das, was in San Francisco geschah, waren spärlich und sporadisch. Doch neu freigegebene CIA-Unterlagen, aktuelle Interviews und ein persönliches Tagebuch eines Mitarbeiters (operative) der „Stanford Sammlungen und Universitätsarchive“ („Stanford Special Collections“) wirft mehr Licht auf die Operation in San Francisco.

In der sogenannten Bay Area um San Francisco gab es mindestens drei geheime Standorte (safe houses) der CIA, wo experimentiert wurde. Der wichtigste Standort — 225 Chestnut in Telegraph Hill — wurde von 1955 bis 1965 betrieben. Von den Bars in North Beach war es nur eine kurze Fahrt den Hügel rauf zu dem L-förmigen Gebäude mit seiner weitläufigen Aussicht auf das Wasser. Dort servierten von der Regierung bezahlte Prostituierte den ahnungslosen Freiern LSD-Cocktails, während sie martinisaufende Geheimagenten hinter einem halbdurchlässigen Spiegel beobachteten. Einige der Aufnahmegeräte waren als Steckdosen getarnt.

Um die Kunden in Stimmung zu bringen, schmückten die Wände Fotos von gefolterten Frauen in Bondage und provokative Poster vom französischen Künstler Henri de Toulouse-Lautrec. Die Agenten waren fasziniert von den versauten Sexspielen zwischen den Freiern und den Nutten. Der halbdurchlässige Spiegel bot den Agenten eine Nahansicht des Geschehens im „Schlafzimmer“.

Der wichtigste Mann hinter dem Spiegel war der stämmige, glatzköpfige George H. White, ein Drogenbeamter des „Bureau of Narcotics“ (Anm.: Die Evolution der US-Drogenbehörde lautet: Fusion mit dem „Bureau of Drug Abuse Control“ zum „Bureau of Narcotics and Dangerous Drugs“ / BNDD im Jahr 1968, woraus später die heutige „Drug Enforcement Administration“ / DEA wurde), der für die Zerschlagung von Opium- und Heroinringen in Europa, dem Nahen Osten, Lateinamerika und den USA Schlagzeilen machte. Wenige wußten, daß Onkel Sams CIA sein zweites Standbein war. Er überwachte die Operation in San Francisco und gab dem Programm den lustigen Namen „Operation Mitternachtsorgasmus“.

„[White] war ein wirklich eigensinniger Typ“, sagte Ritchie, der in den Gerichtssälen und Büros der Strafverfolgungsbehörden in der Innenstadt von San Francisco regelmäßig mit ihm zusammenstieß. „Alle seine Agenten hatten Angst, etwas ohne seine volle Zustimmung zu tun. White konnte handgreiflich werden. Er war ein sehr harter Kerl.“

Der amerikanische Chemiker Sidney Gottlieb war das Hirn hinter Whites Muskeln. Es war der Höhepunkt der McCarthy-Ära in den frühen 1950er Jahren und die Geheimdienstleiter der Regierung argumentierten mit der Furcht vor kommunistischen Regimes, um für Geständnisse von Kriegsgefangenen in Korea Halluzinogene zu benutzen und Spione durch Gehirnwäsche die Seiten wechseln zu lassen. Gibt es einen besseren Weg, um die Auswirkungen von LSD zu untersuchen, als ahnungslose Bürger in New York City und San Francisco?

In Whites ledergebundenen Protokollbüchern wurde das unglaubliche Labor auf Telegraph Hill „die Bude“ genannt. Whites Witwe stiftete dem „Foothill College“ in Los Altos Hills 10 Kisten seiner persönlichen Gegenstände, nachdem er im Jahr 1975 an Leberzirrhose starb. Die jetzt in Stanford eingelagerten Protokollbücher, Briefe und Fotografien bieten Einblick in das seltsame Leben eines Geheimagenten während des Kalten Krieges.

Bevor White Drogenbeamter wurde, arbeitete er im „Office of Strategic Services“ (OSS), dem CIA-Vorläufer aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. In den 1940er Jahren, auf der Suche nach Wahrheitsdrogen, mischten White und andere OSS-Agenten konzentriertes Tetrahydrocannabinol-Acetat (THCA) in die Lebensmittel und Zigaretten von mutmaßlichen Kommunisten, Kriegsdienstverweigerern und Gangstern. Für die Arbeit an MKULTRA war diese Erfahrung hilfreich.

Dr. James Hamilton, ein Psychiater der „Stanford Medical School“, kannte White aus seiner OSS-Zeit. Er gehörte zu der kleinen Gruppe von Forschern, deren Zugang zur Bude genehmigt war. Gottlieb ebenfalls, doch die Operation Mitternachtsorgasmus kannte keine regelmäßigen ärztlichen Kontrollen.

Und das wurde problematisch. Schon das erste CIA-Bordell von White und Gottlieb in New York City ging schief. Im Jahr 1953 stürzte Frank Olson aus einem Hotelfenster im 10. Stock, neun Tage nachdem die CIA dem US-Spezialisten für biologische Kriegsführung LSD gegeben hatte. Bei einem CIA-Chemiker, der das Hotelzimmer mit Olson teilte, fand die Polizei auf einem Stück Papier in dessen Tasche Whites Initialen und die Adresse eines geheimen Standortes in Greenwich Village. Als die Polizei Olsons Tod untersuchte, wurde die Operation in New York City vorübergehend ausgesetzt.

White, ein gebürtiger Kalifornier und ehemaliger Zeitungsreporter in San Francisco, sehnte sich zurück nach Hause. Im Jahre 1955 ließ Gottlieb ihn gehen.

White war jetzt ein „CIA-Berater“ und hatte, abgesehen von Gottliebs sporadischen Besuchen, uneingeschränkte Freiheit über die geheimen Standorte in San Francisco. Ritchie sagt, daß Whites rechte Hand, Ike Feldman, wie ein „schäbiger Drogendealer“ gekleidet herumlief. Und: „Er wollte wie Al Capone sein.“ Die Bude wurde schnell zu einem Verbindungshaus für Spione. Es gab regelmäßig „Acht-Martini-Mittagessen“, notierte White in seinem Protokollbuch. Und in einigen Fällen beobachtete er die zweifelhafte Forschung auf einer von einem Freund gesendeten tragbaren Toilette. Sie war sein „Beobachtungsposten“.

Was in der Bude vor sich ging, blieb offenbar in der Bude.

Dr. John Erskine hat seit 1954 neben dem Standort gelebt. Er steht vor dem LSD-Haus, sagt: „Ich hatte das Gefühl, daß dort Dinge vor sich gehen, die mich nichts angehen. Es war nicht offen. Es gab keine Leute, die aus den Fenstern riefen.“

Das Gebäude wird renoviert. Mikrofone, Kabel und Aufzeichnungsgeräte wurden erst vor ein paar Monaten durch einen Bautrupp aus den Wänden entfernt.

Ruth Kelley war eine Sängerin in einem Club in San Francisco namens „The Black Sheep“. Ihre unerwartete Reise in eine andere Dimension passierte auf der Bühne.

Die junge, attraktive Kelley fiel White ins Auge, obwohl sie seine Annäherungsversuche zurückwies. Laut einer eidesstattlichen Aussage von Frank Laubinger, ein CIA-Beamter, der in den 1980er Jahren ein Programm leitete, das mit Opfern von MKULTRA Kontakt aufnahm, gab ihr White oder einer seiner Männer LSD, kurz bevor sie auf die Bühne ging. „Das LSD zeigte während ihres Auftritts definitiv eine Wirkung.“ Laut Berichten ging Kelley ins Krankenhaus, war aber in Ordnung … sobald die Wirkung der Droge, die sie nicht kannte, nachließ.

Die Probanden wurden von den Agenten unterschiedlich ausgewählt. Im Falle des geheimen Standortes von Telegraph Hill schleppten die Mädchen die Freier in Bars und Restaurants in North Beach ab und brachten sie dann zum Experimentieren und Beobachten zurück. Andere Male gaben White und seine Frau Dinner-Partys, wo die Gäste ohne ihr Wissen einen halluzinogenen Cocktail bekommen konnten. Und scheinbar zufällige Opfer wie Kelley wurden aus keinem anderen Grund gewählt, weil sich ihre Wege mit White und seinen Männern zur falschen Zeit kreuzten. White schrieb in seinem Protokollbuch, wie er ahnungslosen Zivilisten auf örtlichen Stränden und in Bars und Restaurants in der Stadt LSD gab.

Es gab in der Gegend um San Francisco zwei andere geheime Standorte, wo die CIA LSD und andere Chemikalien untersuchte: Zimmer 49 im „Plantation Inn“, Lombard Ecke Webster St. und die Adresse 261 Green St. in Mill Valley.

Potentielle Ziele waren Menschen aus allen Bereichen des Lebens. In einem internen CIA-Memorandum heißt es: „Die Wirksamkeit der Substanzen auf Einzelpersonen aller gesellschaftlichen Ebenen, hoch und niedrig, Indianer und Fremde, ist von großer Bedeutung, und es sind an einer Vielzahl von Einzelpersonen innerhalb dieser Kategorien Tests durchgeführt worden“, schrieb CIA-Inspektor General Lyman Kirkpatrick im Jahr 1963.

Doch ein „Senatsausschuß über Geheimdienstaktivitäten“ („Senate Select Committee on Intelligence Activities“) wies 1976 darauf hin, daß es keine medizinische Vorauswahl gab. „Paradoxerweise schien die Sicherheit von ausländischen Nationen, gegen die LSD eingesetzt wurde, wichtiger zu sein. In mehreren Fällen [in Übersee] wurden vor der Verwendung von LSD ärztliche Untersuchungen durchgeführt“, berichtete der Ausschuß. „Das Programm [im Inland] … demonstriert ein Versagen der CIA-Führung darin, den Rechten von Einzelpersonen ausreichend Rechnung zu tragen und die CIA-Mitarbeiter effektiv zu führen. Obwohl bekannt war, daß das Testen gefährlich war, wurden die Leben der Probanden gefährdet und ihre Rechte während der 10 Jahre des Testens, die Dr. Olsons Tod folgten, ignoriert.“ Obwohl klar war, daß gegen die Gesetze der Vereinigten Staaten verstoßen wurde, ging das Testen weiter.

CIA-Agenten gaben auch zu, selbst mit LSD experimentiert zu haben. In einem Brief an Harvey Powelson, Psychiatrie-Professor der UC Berkeley, schrieb White 1970, daß er „von Zeit zu Zeit als Versuchskaninchen diente. Meine persönliche Beobachtung war, daß die Wirkung aller dieser Drogen im Wesentlichen die gleiche war, abgesehen vom Grad oder Ausmaß der Wirkung. THCA war stärker als Marihuana und LSD stärker als THCA. Soweit es mich betraf, gab es unter dem Einfluß von jeder dieser Drogen kein ‚klares Denken‘. Ich hatte manchmal das Gefühl einer ‚bewußtseinserweiternden Erfahrung‘, doch dies verschwand unmittelbar nach der Sitzung wie ein Traum.“

Nach allen Berichten genoß White seine verdeckte Arbeit. Vielleicht zu sehr. 1971 schrieb er Gottlieb in einem Brief: „Ich war ein höchst unbedeutender Missionar, ein Ketzer praktisch. Aber ich habe aus ganzem Herzen in den Weinbergen geackert, denn es machte einfach Spaß, Spaß, Spaß. Wo sonst hätte ein echter amerikanischer Bursche mit dem Segen des Allerhöchsten lügen, töten, betrügen, stehlen, vergewaltigen und plündern können? Wirklich guter Stoff, Bruder!“

Sogar innerhalb der CIA wußten nur wenige von MKULTRA und den Teilprojekten. Die Experimente im Inland entzogen sich ein Jahrzehnt der Kontrolle, bis Präsident John F. Kennedy, um seine Schmerzen aus der verpfuschten Schweinebucht-Invasion zu lindern, CIA-Direktor Allen Dulles, der MKULTRA zuerst abzeichnete, zum Rücktritt zwang. Die Aktivitäten in San Francisco waren so geheim, daß sie im Jahr 1963 nicht einmal dem neuen CIA-Direktor, John McCone, mitgeteilt wurden. Der neue CIA-Generalinspekteur John Earman beschönigte allerdings nicht, was er erfuhr. „Die Konzepte zur Manipulation des menschlichen Verhaltens werden von vielen Menschen innerhalb und außerhalb der Agentur als abscheulich und unmoralisch befunden“, schrieb er und stellte in Frage, ob die heimlichen Aktivitäten überhaupt legal wären. „Die Offenlegung einiger Aspekte der MKULTRA-Aktivität könnte in der amerikanischen Öffentlichkeit schwerwiegende unerwünschte Reaktionen induzieren sowie offensive und defensive Maßnahmen seitens ausländischer Geheimdienste fördern.“

Earman wies darauf hin, daß zahlreiche Zivilisten von den Auswirkungen der Psychopharmaka krank wurden, die ihnen heimlich gegeben wurden, und es wäre peinlich, wenn Ärzte entdecken würden, was die Regierung getan hatte. Er empfahl, die geheimen Standorte zu schließen. Hochrangige Geheimdienstler forderten jedoch, Operation Mitternachtsorgasmus fortzuführen. „Ich teile zwar Ihr Unbehagen und Ihre Abscheu für jedwedes Programm, das dazu tendiert, in individuelle private und juristische Befugnisse einzudringen, glaube aber, daß es notwendig ist, daß die Agentur eine zentrale Rolle in dieser Tätigkeit beibehält“, schrieb Richard Helms, der damalige stellvertretende Planungsdirektor der CIA.

Das Testen ahnungsloser Personen wurde im Jahr 1964 ausgesetzt, zumindest offiziell. Dennoch setzte die CIA den Betrieb der geheimen Standorte in San Francisco und New York City länger als eineinhalb Jahre fort. Das CIA-Hauptquartier in Virginia kontrollierte das Programm stärker und 1965 wurden die geheimen Standorte der Bay Area geschlossen. Die Operation in New York City wurde im Jahr 1966 gestoppt. Geheimdienstler räumten ein, daß das Testen von Drogen die Agentur einem ernsthaften „moralischen Problem“ aussetze.

Der Spaß war vorbei. Im Jahr 1965 schied White aus dem Gesetzesvollzug aus und wurde Brandinspektor in Stinson Beach. Er schrieb eine verwegene Autobiographie mit dem Titel „Eine Diät der Gefahr“ („A Diet of Danger“), das seine Abenteuer als Drogenbeamter ausposaunte. Die Operation Mitternachtsorgasmus fehlte auffälligerweise. Verlage lehnten das Buch im Jahr 1971 ab.

Die Gesetzgeber waren skeptisch, als sie von den CIA-Geheimnissen erfuhren. Einzelheiten waren zu der Zeit jedoch dünn gesät.

Helms, einer der ursprünglichen Architekten von MKULTRA, folgte McCone als CIA-Direktor im Jahr 1966. Bevor Helms und Gottlieb in den frühen 1970er Jahren ausschieden, befahlen sie, alle Papiere über das Projekt zu vernichten. Im Jahr 1973, als Washington mitten in den Wirren des Watergate-Skandals stand, kam es zu einer gewaltigen Säuberung. Im selben Jahr wies der neue CIA-Direktor James Schlesinger die Mitarbeiter der Agentur an, ihn über illegale staatliche Aktivitäten zu informieren. So erfuhr er von Olsons tödlichem Sturz in New York City und den LSD-Tests.

Es dauerte nicht lange, bis Details zu Hersh durchsickerten. Der bahnbrechende Artikel des investigativen Journalisten in der NEW YORK TIMES deckte die großen illegalen inländischen CIA-Überwachungsprogramme auf. Der Staat hatte US-Postsendungen durchsucht, Telefone von Journalisten abgehört und Morde geplant. Und er hatte Hunderten von Zivilisten und vielen militärischen Personen im Namen der Verteidigung LSD verabreicht. Die Amerikaner verlangten Antworten.

Donald Rumsfeld, damals Stabschef von Präsident Gerald Ford, und Dick Cheney, Rumsfelds Stellvertreter, wollten, daß Hersh für den Verrat von Regierungsgeheimnissen angeklagt wird. Doch Ford folgte ihrem Rat nicht. Er ernannte ein Komitee unter dem Vorsitz von Vizepräsident Nelson Rockefeller, um das Fehlverhalten zu untersuchen. Im Jahr 1974 leitete US-Senator Frank Church ebenfalls eine Kongreß-Untersuchung von CIA-Gesetzesübertretungen, und Senator Edward Kennedy hielt im Unterausschuß für Gesundheit und wissenschaftliche Forschung Anhörungen zu MKULTRA.

Während die meisten CIA-Aufzeichnungen über die Geheimprogramme vernichtet wurden, rettete die bürokratische Stümperei 20.000 Dokumente vor dem Schredder. Durch eine Anfrage im Rahmen des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ („Freedom of Information Act“, FOIA) gelangte Marks, der Autor von „Die Suche nach dem Manchurian-Kandidaten“, im Jahr 1977 an viele geschwärzte Kopien von nicht vernichteten MKULTRA-Aufzeichnungen.

Im Austausch für Immunität vor Strafverfolgung beantwortete Gottlieb dann Fragen vor dem Senat. Um „Wissen aus erster Hand“ zu gewinnen, so Gottlieb, experimentierten die Agenten mit dem LSD erst „extensiv“ an sich selbst, bevor sie es der Öffentlichkeit gaben.

Kennedy versuchte zu relativieren. „Eine Seite wiegt leicht, es gibt aber auch eine sehr ernste Seite“, sagte er. „An der Ostküste oder Westküste gibt es vielleicht irgendeine Anzahl von Amerikanern, denen Drogen verabreicht wurden, mit allen Arten von körperlichen und psychischen Schäden, die dadurch verursacht werden können.“

CIA-Direktor Admiral Stansfield Turner sagte, daß für die MKULTRA-Forschung, die LSD, Schmerzmittel und andere Medikamente beinhaltete, landesweit 44 Hochschulen und Universitäten, 15 Forschungseinrichtungen und pharmazeutische Unternehmen, 12 Krankenhäuser und Kliniken, und drei Strafanstalten genutzt wurden.

Mittels einer Tarnorganisation verteilte Gottlieb an Stanford, UC Berkeley, und andere Institutionen Millionen von Dollar in Stipendien zur Erforschung von Drogen — die Quelle für das Geld kam erst später heraus. Stanford bestätigte, daß deren Fakultät von dem geheimen Programm der CIA in mehr als acht Jahren an die 40.000 Dollar erhielt. Sie hatte mehrere Studien über die Auswirkungen von Drogen auf Verhöre durchgeführt und entwickelte auch Miniatur-Lügendetektoren und anderes Spionagegerät. (Anm.: Wäre es nicht lustig, wenn die CIA die Bevölkerung nicht nur nutzen würde, um Drogen zu testen, sondern auch Geräte, am besten auf freiwilliger Basis? Die Antwort auf diese rhetorische Frage lautet: Warum sollte das „Monroe Institute“ die CIA beraten? Ach ja, noch etwas: Robert Monroes Vater, James Monroe, arbeitete für die „Human Ecology Society“, eine CIA-Tarnfirma.)

Die Gesetzgeber verurteilten die verdeckten inländischen Aktivitäten der CIA, doch letztlich folgten keine disziplinarischen Maßnahmen. Gottlieb und die anderen Personen hinter den LSD-Experimenten wurden nicht angeklagt oder bestraft.

Der Unterausschuß des Senats verlangte jedoch, die unschuldigen Opfer dieser Programme zu benachrichtigen. Die Opfer aufzuspüren erwies sich als schwierig, da es nach dem Schreddern der Papiere durch die CIA nur wenig entsprechende Daten gab.

Für die Opfer wurde zwar eine Arbeitsgruppe gegründet, doch die Aufzeichnungen zeigen, daß trotz geschätzter Hunderter, vielleicht Tausender von Menschen, die dem CIA-Programm zur Bewußtseinskontrolle ausgesetzt waren, nur 14 von ihnen benachrichtigt wurden.

Dr. Olsons Familie verklagte die Regierung und behauptete, der Tod des Wissenschaftlers hätte in Wirklichkeit nichts mit dem LSD zu tun, das er nahm. Sie behaupteten, ein Regierungsagent hätte ihn aus dem Fenster geworfen, damit er keine Informationen über ein geheimes CIA-Verhör-Programm über die Verwendung von biologischen Waffen im Koreakrieg ausplaudert. Olsons Familie akzeptierte von der US-Regierung für 750.000 Dollar letztendlich einen außergerichtlichen Vergleich. Es gab auch andere Klagen, einschließlich einer Sammelklage von mutmaßlichen Opfern des CIA-Programms in Kanada, und andere Reparationszahlungen.

Im Jahr 2009 reichten die „Vietnam Veterans of America“ im Bundesgericht von San Francisco Klage ein — sie behaupteten, daß mindestens 7.800 Soldaten ohne deren Wissen von der Armee und der CIA bis zu 400 Arten von Drogen und Chemikalien gegeben wurden, darunter Sarin, Amphetamine, Barbiturate, Senfgas und LSD. Erst im vergangenen Monat reichte die Gruppe in San Francisco eine Petition für eine Sammelklage ein. Die Klage fordert kein Geld, sondern will die Aufhebung einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von 1950, die die Regierung aus der Haftung für Schadensersatz unter dem „Federal Torts Claims Act“ befreit. Die Veteranen wollen auch die Stoffe und Dosen erfahren, die sie erhielten, und für daraus resultierende Gesundheitsschäden versorgt werden.

Im Frühjahr 1999 schlug Ritchie eine Ausgabe der SAN JOSE MERCURY NEWS auf und las Gottliebs Nachruf. Dann hatte er sein Aha-Erlebnis.

„Ich kannte diesen Namen überhaupt nicht. Ich hatte noch nie von ihm gehört“, sagte Ritchie. „Was mir aber ins Auge sprang waren LSD und George White. Im Jahr 1957 war George White in San Francisco ein leitender Drogenfahnder, und ich kannte ihn. Als ich den Artikel las, hieß es darin, er hätte mit der CIA gearbeitet und mit der Hilfe von drogenabhängigen Prostituierten Bewußtseinskontroll-Drogen getestet. Ich setzte es zusammen. Er verabreichte Personen ohne deren Wissen Drogen. Ich dachte: ‚Mein Gott, wie konnte er mir das antun?‘“

Ritchie begann seine eigenen Recherchen über die Drogen-Aktivitäten der CIA und kam zu der Überzeugung, daß ihm die CIA Drogen verabreichte. Ritchie klagte gegen die Vereinigten Staaten und ihre Agenten, und behauptete, sein versuchter bewaffneter Raubüberfälle in der Bar wäre ausgelöst worden, als ihm Agenten auf der Weihnachtsfeier LSD in sein Getränk gaben.

Laut Whites Protokollbuch war er an dem Tag, als es zu der Verabreichung der Droge und zu dem Raub kam, am gleichen Ort wie Ritchie. Ein Eintrag in Whites ledergebundenes Buch für den 20. Dezember 1957 lautet „Weihnachtsfeier Behördengebäude Presseraum“.

Ritchies Anzeige stützte sich auf die eidesstattliche Aussage von Feldman, dem ehemaligen Agenten unter White. Feldmans Aussage war stellenweise belastend, stellenweise widersprüchlich. „Ich habe es nicht weiter verfolgt, Punkt, denn es wäre nicht besonders gut, zu fragen: ‚Wie fühlen Sie sich heute?‘ Sie geben keine Hinweise. Sie ziehen sich einfach zurück, wie bei diesem Nichtswisser, Ritchie“, sagte Feldman in einer eidesstattliche Aussage.

Im Jahr 2005 entschied ein Bezirksgericht, daß Ritchie nicht beweisen konnte, daß sein gescheiterter Raubüberfall durch eine LSD-induzierte psychotische Störung ausgelöst wurde. Der Richter nannte es „einen beunruhigenden Fall und, daß, wenn er tatsächlich wahr ist, [Ritchie] im Namen der nationalen Sicherheit einen schrecklichen Preis bezahlt hat“. Der Richter erklärte, daß die Agenten in San Francisco „verwerfliche Dinge“ taten und schloß, daß „das Übergewicht der dem Gericht zur Verfügung stehenden Beweise nicht deutlich hervorgeht, daß Mr. Ritchie LSD verabreicht wurde. Es kann sein, daß es geschah. Doch wir arbeiten nicht auf Verdacht.“ Ritchie sagt, er sei bis zum heutigen Tag „absolut schockiert“, den Fall verloren zu haben.

Jetzt ans Haus gebunden und unter einem Emphysem und an anderen Beschwerden leidend, was er alles dem hohen Alter zuschreibt, ist Ritchie über seine lange, seltsame Reise nicht verbittert. Er begründet es einfach mit einer Regierung, die in schwierigen Zeiten das Beste tut, was sie kann.

„Sie dachten, sie würden dem Land helfen“, Ritchie sagte.

Hier finden Sie den Originalartikel, Operation Midnight Climax: How the CIA Dosed S.F. Citizens with LSD.

Hier finden Sie Artikelsammlungen:

www.stopritualabuse.webs.com
www.letsrollforums.com
www.mcawareness.livejournal.com

Dunkle Schatten: Jimmy Savile und Roald Dahl

2012/10/27

Zwei Artikel (#1, #2) auf AANGIRFAN über prominente Kinderliebhaber.


Die Bestie von Jersey (Anm.: „Die Bestie von Jersey“ ist eine Anspielung auf Edward Paisnell — Bildmontage: David Icke)

1. Jimmy Savile feierte im Hochsicherheitstrakt der psychiatrischen Anstalt des englischen Broadmoor-Krankenhauses unbeaufsichtigte Mädchen-Partys.

2. Savile arrangierte die vorzeitige Entlassung für 60 Broadmoor-Patienten, darunter verurteilte Mörder.

3. Savile organisierte für Patienten des Broadmoor-Krankenhauses einen Tagesausflug in den „Garten hinter dem Haus der Königin“ im Park von Schloß Windsor.

Jimmy-Savile-Skandal: Sexualtäter feierte im Krankenhaus Mädchen-PartysMIRROR


Broadmoor, die Heimat von Ronnie Kray und verschiedenen Serienmördern

4. Eine psychiatrische Krankenschwester hat behauptet, daß ihr eine ehemalige Broadmoor-Patientin sagte, daß sie von Savile unter der Bühne im Krankenhaus in den frühen 1980er Jahren wiederholt vergewaltigt wurde.

Jimmy Savile: Polizei untersucht Vergewaltigungsvorwürfe im Broadmoor-KrankenhausGUARDIAN

5. Das „Stoke Mandeville Hospital“ untersucht Saviles „unbeaufsichtigte Besuche der Leichenhalle“ und prüft Berichten zufolge, ob Savile in der Leichenhalle des Krankenhauses mit den Leichen Sex hatte.

Hat sich Jimmy Savile im „Stoke Mandeville Hospital“ sexuell an Leichen vergangen?INTERNATIONAL BUSINESS TIMES

Roald Dahl


Dahls Kinderfänger

MEROVEE sieht Ähnlichkeiten zwischen Jimmy Savile und Roald Dahls Kinderfänger.

Roald Dahl (1916-1990) wurde von norwegischen Eltern in Großbritannien geboren und war ein Agent des MI6. (Anm.: Der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia läßt diese Information aus.)

Dahl schrieb Geschichten über Kinder und Sadismus.

In einem typischen Märchen ermordet „Die Wirtin“ junge Männer und mumifiziert dann deren Körper.

Die Dahl-Verfilmung „Charlie und die Schokoladenfabrik“ enthält Szenen von großer Grausamkeit.

Willy Wonka freut sich sadistisch, wie einige der Kinder leiden und sterben.


Roal Dahl

Während des Zweiten Weltkriegs hatte Dahl unter anderem die Aufgabe, die Amerikaner für die britische Sache zu gewinnen.

„Die Mädchen fielen Roald einfach vor die Füße“, sagte Antoinette Marsh Haskell, die Tochter von Dahls engstem amerikanischen Freund.

„Ich glaube, er schlief mit jeder an der Ost- und Westküste, die mehr als 50.000 Dollar pro Jahr [wert war].“ — TIMES ONLINE: „Weg mit den Socken! Roald Dahls Sexüberfälle im Krieg

Aleister Crowley arbeitete Berichten zufolge mit Ian Fleming und Roald Dahl für die britischen Sicherheitsdienste.

Richard B. Spence schreibt in seinem Buch „Aleister Crowley, British Intelligence and the Occult“ aus dem Jahr 2008, daß Crowley höchstwahrscheinlich sein Leben lang ein Agent des britischen Geheimdienstes war.

Dahl besuchte die Familie Roosevelt zu Hause in Hyde Park, New York.

Dahl glaubte, daß Roosevelt eine Affäre mit Kronprinzessin Martha von Norwegen hatte — TIMES ONLINE: „Weg mit den Socken! Roald Dahls Sexüberfälle im Krieg

In den USA arbeitete Dahl mit dem britischen spionierenden Kollegen Ian Fleming, ein Sado-Masochist.

Fleming war ein Bekannter des Satanisten Aleister Crowley.


„Blicken Sie in das Gesicht des reinen Bösen. Gene Wilders Darstellung von Roald Dahls Meister-Chocolatier Willy Wonka im Jahr 1971.“ — THE SPELLOUT: „You stole fizzy lifting drinks … so you GET! NOTHING!

„Die meisten von Dahls Büchern predigen ein ähnliches Evangelium: Gehorsam ist langweilig, Autorität und Regeln sind repressiv. Gut, das Gute los zu sein! Eine klassische gnostische Lesung des Sündenfalls. Nach dieser Auffassung sind Sünde und Ungehorsam wünschenswert, und der Teufel wird uns zu Aufklärung und Freiheit führen.“ — Eric Metaxas: Roald Dahl und der Wald der Sünde

In einem von Dahls Büchern, „Das Konrädchen bei den Klitzekleinen“ („The Minpins“), hört Konrädchen (Little Billy) den Teufel ihm ins Ohr flüstern.

Konrädchen folgt dem Rat des Teufels, den Wald der Sünde zu betreten, und „wird mit einem magischen Abenteuer belohnt, das sein Leben verändert. Am Ende der Geschichte gibt Dahl dem Leser den Rat, dasselbe zu tun.“ — Eric Metaxas: Roald Dahl und der Wald der Sünde


Theo Dahl, Lucy Dahl und Ophelia Dahl

Der Kinderfänger in Ian Flemings Film „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ wurde von Roald Dahl geschaffen, dem Drehbuchautor des Films.

Der Kinderfänger entführt und ermordet Kinder.

In Roald Dahls Roman „Hexen hexen“ können die Hexen die Kinder riechen, um sie zu ermorden.

In Dahls “Sophiechen und der Riese“ („The BFG“ — Big Friendly Giant) „schleicht ein schmutziger alter 7-Meter-Mann spät in der Nacht durch die Straßen, wenn alle Erwachsenen schlafen, und späht durch die Fenster von kleinen Kindern“.

„Dies macht den Riesen für manche Kritiker zu einem Roman mit pädophilen Anklängen“. — Sophiechen und der Riese: ein unschuldiges Märchen ohne die geringste Spur von Pädophilie.

(Längere Anm.: Auf den Artikel wurde zwar mehrmals verwiesen, zum Beispiel in einem Kommentar im GUARDIAN, der Link existiert aber nicht mehr.

Die Suche im Internet förderte auf VIGILANT CITIZEN Roald Dahls „Schmatzbeeren“ („snozberries“) von „Willy Wonka“ und „Onkel Oswald“ zutage.

Zitat mit Zitat, wobei die eigene Übersetzung der Schmatzbeeren-Szene dem englischen Original womöglich näher kommt als die offizielle Veröffentlichung:

Eine ziemlich beliebte und oft zitierte Szene in dem lächerlich beliebten und oft zitierten Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ist die Stelle, in der der unausgeglichene Bonbonkoch seine neueste Erfindung zeigt: leckbare Tapete. Während der Führung mit den Kindern und ihren Erziehungsberechtigten erklärt Willy Wonka die Tapete:

„Leckt an einer Orange. Es schmeckt wie eine Orange — die Erdbeeren schmecken wie Erdbeeren — die Schmatzbeeren schmecken wie Schmatzbeeren!“

Wir lachen, weil „Schmatzbeeren“ offensichtlich ein fiktives Phantasiewort ist, und niemand weiß, was sie wirklich sind. Außer daß Roald Dahl, der Autor des Buches, genau wußte, was Schmatzbeeren sind: Es sind Penisse. Schmatzbeeren sind Penisse. Willy Wonka läßt diese Kinder an einer Tapete mit Penisgeschmack lecken.

Es sieht aus, als hatte der Kerl, der sich eine Geschichte über einen verrückten Einsiedler ausdachte, der eine Gruppe von Kindern ermordet, einen ziemlich abgef***ten Sinn für Humor.

Im Jahr 1979 griff Dahl die Schmatzbeeren in seiner Erwachsenengeschichte „Onkel Oswald“ erneut auf. Die ebenso witzige wie ekelhafte Geschichte dreht sich um Oswald Hendryks Cornelius, den „größten Hurenbock aller Zeiten“. Zusammen mit seiner sexy Komplizin Yasmin Howcomely entwirft er einen komplizierten Plan zum schnellen Geld, bei dem Howcomely Europas berühmteste Männer verführt und die gebrauchten Kondome voller Sperma an Frauen verkauft, die sich wünschen, berühmte Nachkommen zu gebären. Denken Sie eine Stunde darüber nach, daß dieses Buch von einem der weltweit beliebtesten Kinderbuchautoren geschrieben wurde.

Der Begriff „Schmatzbeere“ taucht auf, als Yasmin Howcomely über ihre Erfahrungen mit George Bernard Shaw erzählt:

„Wie hast du es geschafft, das alte Gummiding über ihn zu rollen?“

„Wenn sie gewalttätig werden, gibt es nur einen Weg“, sagte Yasmin. „Ich packte seine Schmatzbeere und hing daran wie der grimmige Tod und drehte sie ein oder zwei Mal, um ihn ruhig zu halten.“

„Oh.“

„Sehr effektiv.“

„Das glaube ich.“

„Sie lassen sich herumführen wie du willst, etwa so.“

„Da bin ich mir sicher.“

„Es ist, wie an einem Pferd zu rucken.“

„Die Schokoladenfabrik“ wurde 1964 geschrieben, 15 Jahre bevor „Onkel Oswald“ enthüllt, daß die Tapete wie ein Penis schmeckt. Im engeren Sinne des Wortes sind wir ziemlich sicher, daß dies Willy Wonka zu einem Pädophilen macht. Und ehrlich gesagt, sind wir nicht überrascht.

Zitat Ende)

Zu Marilyn Mansons Lieblings-Autoren zählen Anton LaVey, Aleister Crowley und Roald Dahl.

Auf THE TRUTH NEWS erfahren wir mehr über Roald Dahl:

Wer war Roald Dahl?

„Der Ex-Geheimdienstler James Rusbridger enthüllte, daß Roald Dahl an dunklen okkulten Zeremonien beteiligt gewesen war, einschließlich, wie er glaubte, Kindesopfern, und zu Kriegszeiten wurde in England auch viel darüber gesprochen, daß sich Winston Churchill für diese Fragen interessierte und über seine Verbindung zu MI6-Agent Aleister Crowley und ‚James Bond‘-Erfinder Ian Fleming. Alle waren in der SM-Szene aktiv. Churchills Arzt Lord Moran zeigte seine Abneigung gegen Churchills Besuche der marokkanischen Knabenzelte (bum-boy dens). Zu Kriegszeiten war Devils Chimney an der Südküste der Ort für viele Gerüchte der Einheimischen über Churchills Besuche mit ‚fremden Männern‘ für okkulte Aktivitäten. Eine örtliche AA-Streife sagte in einer Nachrichtensendung, daß diejenigen, die nachts draußen auf den Klippen waren, danach oft scherzen: ‚Ich sagte Hallo zu Mr. Churchill‘!“

„Dahl reiste zum Rockefeller Center, wo er Churchills Astrologen Louis de Wohl traf, der uns sagte, daß Roald Dahl ein okkulter Hypnotiseur wäre, der dies benutzten würde, um grausam Frauen zu verführen — er hatte die Aufgabe, Roosevelt anzutreiben, sich der jüdischen Allianz gegen Hitler-Deutschland anzuschließen.

James Rusbridger enthüllte auch, daß Churchill über den Pear Harbour Angriff vorher Bescheid wußte.“

„Der Okkultismusexperte der Kirche von England, Erzbischof Cosmo Lang, wurde von Dr. Alexander Cannon auf Churchills okkulte Experimente hingewiesen, der dann, für die Dauer des Krieges, auf der Isle of Man unter Hausarrest gestellt wurde.“

Fortsetzung: Wer war Roald Dahl? — THE TRUTH NEWS

Devil’s Chimney

Hier finden Sie den Originalartikel, Savile, Windsor, Dahl.

Der zweite Artikel:

Jimmy Savile, Horace Mann, Roy Cohn, die CIA


Kevin Cook (eingekreist) im Jahr 1976 mit Jimmy Savile im BBC-Fernsehstudio. Kevin Cook behauptet, daß ihn Savile zu der Zeit in einer Umkleidekabine mißbrauchte.

Mitarbeiter von ‚Top Of The Pops‘ „pflückten Mädchen aus dem Publikum, um sie auf Partys zu mißbrauchen“ — DAILY MAIL

„Eine Frau … sagt, daß es bei ‚Top of the Pops‘ im Bereich hinter der Bühne mindestens drei Mitarbeiter gab, die junge Mädchen auf Partys nahmen, wo schreckliche und unangemessene Dinge passierten.“THE SUN

Saviles Produzent der Kinderfernsehsendung „Jim’ll Fix It“ war Roger Ordish.


Roger Ordish, dessen 14-jährige Tochter neben einem Zimmer von Savile schlief.

„Ich habe nichts gesehen und mir wurde nichts berichtet“, sagte er.

„Er schlief in einem Zimmer neben meiner 14-jährigen Tochter und ich hoffe, dies ist ein Zeichen dafür, daß wir keine derartigen Verdächtigungen hatten“, sagte er.

Kevin Cook, ein ehemaliger Club-Scout, sagt, er wurde von Jimmy Savile als Neunjähriger sexuell mißbraucht, nachdem er mit mit Savile in einer Sendung erschien.

Die „Horace Mann Schule“

Die „Horace Mann Schule“ ist eine private Eliteschule in New York.

Sie wurde mit Kindesmißbrauch in Verbindung gebracht.

Die „Horace Mann Schule“ besuchten unter anderem:

— Roy Cohn von der CIA, der einen Pädophilenring betrieb

James Schlesinger von der CIA.

Eliot Spitzer, ehemaliger Gouverneur von New York.

— James Murdoch vom Murdoch-Imperium.


1958: Die Fußball-Champions der „Horace Mann Schule“

Das FORBES MAGAZINE führte die „Horace Mann Schule“ im Jahr 2010 als zweitbeste auf ein College vorbereitende Privatschule des Landes.

Am 6. Juni 2012 veröffentlichte das NEW YORK TIMES MAGAZINE einen Artikel von Amos Kamil, eines ehemaligen Schülers einer Abschlußklasse von 1982, der behauptet, daß es an der Schule mehrere Fälle sexuellen Mißbrauchs von Schülern durch Lehrer gab:

„Die geheime Geschichte des sexuellen Mißbrauchs auf der ‚Horace Mann Schule‘“THE NEW YORK TIMES MAGAZINE

„Ein Schüler, der seit Jahren mißbraucht wurde, brachte sich schließlich um.“NYDAILYNEWS

Die CIA

John Mulholland lehrte an der „Horace Mann Schule“ Industriekunst.

Sidney Gottlieb besuchte John Mulholland am selben Tag, als Allen Dulles das CIA-Gehirnwäscheprojekt MKULTRA genehmigte.

John Mulholland arbeitete dann für die CIA und das Projekt MKULTRA.

Zu lesen in „The Sphinx and the Spy: The Clandestine World of John Mulholland“.

Horace Mann liebte Deutschland. (Anm.: Ja und? Auch Angela Merkel oder die Türkei lieben Deutschland.)

Mann traveled to Germany to investigate how the educational process worked.

Mann reiste nach Deutschland, um das Bildungssystem zu untersuchen.

Nach seiner Rückkehr setzte er sich in den Vereinigten Staaten intensiv für die Annahme des „preußischen Modells“ ein.

Roy Cohn besuchte die „Horace Mann Schule“.


Roy Cohn

Roy Cohn (1927-1986) war ein amerikanischer Anwalt, der während der Untersuchungen von Senator Joseph McCarthy wegen angeblicher Kommunisten in der US-Regierung berühmt wurde, vor allem während der McCarthy-Anhörungen.

Cohn war schwul.

Er besuchte Schwulenbars.

Cohn und McCarthy verfolgten Menschen, weil sie angeblich homosexuelle Neigungen hatten.

Viele verloren Arbeitsplatz, Familie und Zuhause. Als Cohn erfuhr, daß sich ein Opfer umgebracht hatte, feierte er angeblich mit einer Flasche Champagner.

Laut Berichten betrieb Roy Cohn Pädophilenringe für die CIA Pädophilenringe.

In Diskussionen über New York Citys erstes Schwulenrechtsgesetz sagte Cohn, Homosexuellen darf nicht erlaubt werden, als Lehrer zu arbeiten. (Anm.: Wieso? Nicht jeder kann schließlich in die Politik.)

Cohn wurde Anwalt in New York City.

Er arbeitete unter anderem für die Mafiafiguren Tony Salerno, Carmine Galante und John Gotti.

Cohn war ein Berater von Richard Nixon und Ronald Reagan.

Der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates New York entzog Cohn im Jahr 1986 wegen unethischem und unprofessionellen Verhalten die Lizenz, einschließlich Veruntreuung von Mandantengeldern, Druck auf einen Klienten, und Lügen bei der Anmeldung eines Schankbetriebes.

Er starb im Jahr 1986 im Alter von 59 Jahren an den Folgen von AIDS.

Berichten zufolge betrieb Roy Cohn Pädophilenringe für die CIA.

In einem Artikel mit dem Titel „George Bush, die CIA, Bewußtseinskontrolle und Kindesmißbrauch“ („George Bush, The CIA, Mind Control & Child Abuse“) heißt es:

„Ironischerweise war es ein Programm der CIA, das von Edwin Wilson durchgeführt wurde und der Erpressung von US-Politikern diente, durch das es erstmals zum weit verbreiteten Einsatz von Sex kam. Die politischen Ziele sollten ihre sexuellen Phantasien ausleben. Ahnungslose Politiker würden mit versteckten Kameras gefilmt werden, um sie später dazu zu erpressen, die Projekte und Ansichten der Agentur zu unterstützen. Wilsons Geschick in diesen Dingen datierte zurück in die frühen 1950er Jahre, als er von Roy Cohn, dem CIA-Mann und Berater des McCarthy Ausschusses, ein Netzwerk von Homosexuellen und Pädophilenringen übernahm.“


Paul Bonacci vor der Ranch, wo Berichten zufolge Johnny Gosch und andere Jungen gefangen gehalten wurden. Paul A. Bonacci sagte, daß er als Kind vom US-Militär entführt, gefoltert, sexuell mißbraucht und einer Bewußtseinskontrolle unterzogen wurde. Ein Gericht in Omaha befand im Jahr 1999, daß er 1.000.000 Dollar Schadenersatz erhält.

„Nach Watergate veröffentlichte die CIA auf Grundlage des ‚Gesetzes zur Informationsfreiheit‘ (‚Freedom of Information Act‘, FOIA) umfangreiche Dokumente über MKULTRA und andere Projekte.“ — George Bush, The CIA, …

„Während bei MKULTRA in erster Linie Medikamente zur Bewußtseinskontrolle eingesetzt wurden, induzierten andere CIA-Projekte das Bewußtsein des Opfers mit Hilfe von Traumata, beispielsweise das ‚Projekt MONARCH‘.“ — George Bush, The CIA, …

„… Paul Bonaci, der zwei Jahrzehnte Folter unter dem Projekt MONARCH überlebte, hat starke Beweise für Verbrechen und Korruption auf kommunaler/staatlicher Ebene enthüllt, die bis zum Weißen Haus reichen. Er hat als Zeuge über sexuell mißbrauchte männchliche Personen ausgesagt, die in Boy’s Town in Nebraska ausgesucht und zum nahe gelegenen Luftwaffenstützpunkt Offutt gebracht wurden. In Offutt wurden sie Opfer einer MONARCH Programmierung, vor allem durch Commander Bill Plemmons und den ehemalige Oberstleutnant Michael Aquino.“ — Project MONARCH: Nazi Mind Control

„Aquino gründete den ‚Temple of Set‘, ein Ableger von Anton LaVeys ‚Church of Satan‘.“ — George Bush, The CIA, … und Project MONARCH: Nazi Mind Control

Anton LaVey ist Howard Levey, Gründer der „Church of Satan“.

Erledigte Jimmy Savile die Arbeit für das Militär?

Anonym:

„Ich bin ein 64 Jahre alter Mann.

Ich habe eine Frau und 3 Kinder und betreibe ein kleines Bauunternehmen.

Etwas, das ich erlebte, als ich 11 Jahre alt war, wurde heute im Internet erwähnt.

Ich und ein Freund wurden von Jugendbetreuer Jimmy Savile in unserem Zelt sexuell mißbraucht.

Ich habe noch nie einer Menschenseele gesagt, wie viel Schuld und Unbehagen ich deswegen empfinde.

Es ist etwas, womit ich seitdem jeden Tag leben muß, und ich bete zu Gott, daß niemand erfährt, wie sehr ich mich schäme und haße.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Jimmy Savile; Horace Mann; Roy Cohn; the CIA.