Archive for the ‘Michelle Obama’ Category

Mars setzt Snickers auf Diät

2012/06/26

Jacque Wilson über die Neue Ernährung für den Neuen Menschen.

(Anmerkungen in Klammern)

Haben Sie schon einmal in einem Lebensmittelgeschäft in der Nähe der Kasse gestanden, auf das Regal mit Schokoriegeln gestarrt und überlegt, ob Sie jemand für den Kauf eines XXL-Riegels verurteilen würde?

Sie wissen, daß die normale Größe reicht, um Ihren Hunger zu stillen, aber der größere Schokoriegel kostet nur 40 Cent mehr — und er sieht einfach sowas von gut aus.

Sorgen Sie sich nicht länger — Mars nimmt Ihnen diese Entscheidung aus der Hand. Die Firma, die M&Ms, Milky Way, Snickers und Twix produziert, hat geschworen, bis Ende 2013 den Verkauf aller Mars-Schoko-Produkte zu stoppen, die pro Portion mehr als 250 Kalorien haben.

Aktuell hat ein normaler Riegel von Snickers 280 Kalorien und Twix 130 Kalorien — aber seien wir ehrlich, wer ißt nur einen?

Mars wird wahrscheinlich die Produktion all seiner XXL-Schokoriegel auf einmal einstellen, da der große Snickers-Riegel 510 Kalorien hat.

„Das Augenmerk von Mars Petcare Deutschland liegt auf der Unterstützung von Initiativen und Projekten, die sich für ein besseres Miteinander von Menschen und Tieren einsetzen — zum Wohle von Menschen und Tieren“, heißt es auf der (deutschen) Internetseite von Mars. „Es ist daher ein fester Bestandteil des Engagements von Mars … die Arbeit von besonders unterstützenswerten Initiativen und Organisationen nach Kräften zu fördern.“ (In der amerikanischen Version des Textes zur Öffentlichdrecksarbeit geht es nicht um die Chemie zwischen Mensch und Tier, sondern darum, dafür zu sorgen, daß die Inhaltsstoffe der Produkte zu einer ausgewogenen Ernährung passen: „We have a responsibility to help our consumers and the pets they love lead healthy lives. We are committed to making sure the products we offer, and the ingredients they contain, can fit into a balanced diet.“)

Mars produziert auch Dove-Schokoriegel, mehrere Arten von Tiernahrung, mehrere Kaugummi-Marken und Uncle Bens Reis-Produkte.

Dieser Schritt ist Teil einer Vereinbarung den Mars im Rahmen mit mit Michelle Obamas „Partnerschaft für ein gesünderes Amerika“ („Partnership for a Healthier America“) unterzeichnete. Mars ist Teil der „Stiftung Optimalgewicht“ („Healthy Weight Commitment Foundation“), eine Gruppe von 16 Herstellern, die sich dazu verpflichtet haben, bis Ende 2015 durch kleinere Packungsgrößen (haben Sie schon versucht, Benzin zu sparen, indem Sie weniger tanken?) und optionale Kalorienreduzierung (wahrscheinlich das Stichwort für  Schweinemastzusatzstoffe  Süßstoff) 1.500.000.000.000 Kalorien einzusparen.

„Amerikas Nahrungsmittel- und Getränkehersteller haben eine starke Erfolgsgeschichte, sowohl an Innovationen als auch, den Verbraucher mit gesünderen Produkten zu versorgen“, sagte Lisa Gable, Geschäftsführerin der „Stiftung Optimalgewicht“ in einer Pressemitteilung. „Die Mitgliedsunternehmen der Stiftung geben den Amerikanern Werkzeuge, um den Kalorienverbrauch zu reduzieren.“ (So macht Sozialismus Spaß — was Sie nicht über Ihre Steuergelder bezahlen wollen, wird Ihnen in Form von Werkzeugen aufgezwungen.)

Weiterhin erklärt Mars hier oder hier: „Das Engagement von Mars geht jedoch noch weiter. So arbeiten wir stetig an einer Produktweiterentwicklung im Sinne des Verbrauchers. Bereits seit einigen Jahren widmen wir uns dem Gesundheitsthema Transfettsäuren. Durch Optimierung der Produktionsabläufe konnten seit 2002 nahezu alle Prozesse zur Entstehung von künstlichen Transfettsäuren eliminiert werden. Das stolze Ergebnis: eine Senkung des Gehalts an Transfettsäuren in Mars Produkten um 97 Prozent.“ Außerdem plant das Unternehmen, „bis 2015 die Natrium-Werte in allen Mars-Nahrungsmittelprodukten weltweit um 25 Prozent zu reduzieren“. (Obwohl ich mir mit dem Artikel „Schokoriegel werden gesünder“ die Wände tapezierte, ahne ich, warum mir Schokolade nicht mehr schmeckt.)

Mars hat nicht die Gesamtzahl an Fett in Gramm oder die Menge an Zucker in jedem Produkt angesprochen — Faktoren, die laut den meisten Experten eine große Rolle bei der Gewichtszunahme spielen, besonders bei Kindern. (Keine Sorge — fettfreies Fett und zuckerfreier Zucker kommen bestimmt bald aus Dr. Gutmenschs Grünem Gute-Laune-Labor.)

Sie finden die Ernährungsinformationen für Mars-Produkte auf www.marshealthyliving.com

Hier finden Sie den Originalartikel, Mars puts Snickers bars on a diet.

Präsidentin Marie Antoinette

2012/05/01

Arnold Ahlert über die Kompensation des US-Sparkurses.

(Anmerkungen in Klammern)

Am Freitag wurde wieder einmal über das „unerwartet“ schwache US-Wirtschaftswachstum berichtet, das auf eine Jahresrate von 2,2 Prozent sank und damit deutlich unter den von den Ökonomen vorhergesagten 2,5 Prozent liegt (siehe „das unerwartet schwache US-Wirtschaftswachstum“ auf FOCUS.de). Dieser blasse Trend repräsentiert die schwächste wirtschaftliche Erholung seit der Großen Depression. Die meisten Amerikaner verstehen, daß eine solche Realität von ihnen erfordert, den Gürtel enger zu schnallen und zu sparen. Nicht so sehr Präsident Obama und die First Family. Eine Reihe von XXL-Urlauben, die im Wesentlichen vom Steuerzahler übernommen werden, sind auch weiterhin ein integraler Bestandteil des Lebensstils der Obamas.

Kaum ein vernünftiger Amerikaner würde dem Präsidenten oder seiner Familie keine „Auszeit“ gönnen. Doch in einer Zeit, in der das Wort „Urlaub auf Balkonien“ ein zunehmend vertrauter Bestandteil des amerikanischen Lexikons ist, könnte man denken, daß ein Präsident, der die Reichen schmäht und die Amerikaner daran erinnert, daß er nicht „mit einem silbernen Löffel im Mund“ geboren wurde, vielleicht ein bißchen sensibler an die Art des Urlaubs herangeht, den der Präsident und seine Familie nehmen.

Er macht es jedoch auf eine ziemlich seltsame Art und Weise. Als Malia, die 13-jährige Tochter des Präsidenten, mit 12 ihrer Freunde und 25 Secret Service-Agenten einen Frühlingsurlaub nach Mexiko nahm — einen, der den Steuerzahler laut Berichten 2,5 Millionen Dollar kostete — wurde dies von den Medien schnell verborgen. Die erste Meldung kam von AFP, später wurde die Geschichte von Yahoo, der Huffington Post, und der International Business Times aufgegriffen, und auch ausländische Publikationen wie The Daily Mail, The Telegraph und The Australian berichteten darüber.

Doch alle Geschichten waren am gleichen Abend verschwunden. Die aktualisierten Links führten entweder zu den Startseiten oder zeigten 404-Fehlerseiten, auf denen „Seite nicht gefunden“ zu lesen war. (The Blaze hat eine Sammlung mit Screenshots der ursprünglichen Meldungen.) Was war passiert? Das Weiße Haus brachte die willfährigen Medien dazu, die Geschichte zu bereinigen. Kristina Schake, die Kommunikationsleiterin der First Lady, bestätigte dies Politico: „Von Anbeginn der Administration hat das Weiße Haus die Nachrichtenagenturen gebeten, über die Obama-Kinder nicht zu berichten, oder sie zu fotografieren, wenn sie nicht bei ihren Eltern sind und es kein grundlegendes Interesse an Nachrichten gibt. Wir haben die Agenturen an diesen Wunsch erinnert, um die Privatsphäre und die Sicherheit dieser Mädchen zu schützen.“

Solche Bedenken für die Sicherheit der Mitglieder der First Family sind völlig legitim. Doch einige Fragen bleiben unbeantwortet. Wenn wenn texanische Amt für öffentliche Sicherheit warnt, nicht nach Mexiko zu gehen, weil „Kartell-Gewalt und andere kriminellen Aktivitäten eine erhebliche Gefährdung der Sicherheit darstellen, selbst in einigen Urlaubsorten“, warum sollte der Präsident seiner Tochter dann erlauben, dorthin zu reisen? Warum war es notwendig, ein Dutzend Freunde mitzunehmen, so daß die Reise teurer und die Sicherheit weitaus komplizierter wurde? Warum befolgen die Medien Marschbefehle aus dem Weißen Haus? Warum hat die Reise den Steuerzahler 2.500.000 Dollar gekostet?

Vielleicht weil der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. Letzte Woche veröffentlichte Judicial Watch einen Bericht, der enthüllt, daß First Lady Michelle Obamas Reise nach Spanien an die Costa Del Sol im Jahr 2010 den Steuerzahler 467.585 Dollar kostete. Auch in diesem Fall wird jeder vernünftige Mensch einer Frau im Rampenlicht der Öffentlichkeit etwas Ruhe und Entspannung gönnen. Doch wie die New York Times berichtete, beinhaltete dieser Spaß einen Aufenthalt im „Fünf-Sterne-Hotel Villa Padierna bei Marbella, wo mindestens 30 Zimmer für das Gefolge reserviert wurden, einschließlich der Sicherheit. Das Hotel ist eine von Spaniens luxuriöseren Einrichtungen, mit Zimmern, die von 500 Dollar pro Nacht bis zu einer 6.600-Dollar-Suite mit 24-Stunden-Butler-Service reichen.“

Darüber hinaus ist Michelle Obama kaum zurückhaltend, wenn es um Urlaub geht. Ihre Reise nach Aspen, Colorado im Februar 2012 für ein Ski-Wochenende mit den Töchtern Sasha und Malia am (US-amerikanischen Gedenktag) President’s Day markierte den 16. Urlaub, den Obamas Familienmitglieder in etwas mehr als drei Jahren nahmen — die aktualisierte Zahl ist jetzt 17 — Camp-David-Besuche oder kurze Reisen, wie eine New-York-City-„Date-Night“ im Mai 2009, nicht mitgerechnet. Die First Lady oder der Präsident ist scheinbar auch nicht besorgt, dem Steuerzahler die Kosten für separate Flüge zu gleichen Zielen aufzubürden. Es kostete den Steuerzahler 100.000 Dollar, als die First Lady 2010 vor ihrem Mann zu einem Urlaub nach Hawaii flog, und Tausende mehr, als die First Lady in einem separaten Regierungs-Jet nur vier Stunden vor dem Flug des Präsidenten zu einem Urlaub auf Martha’s Vineyard reiste (das Sylt der USA). Ihre Zeit auf Martha’s Vineyard verbrachte die First Family auf der Blue-Heron-Farm, einem Anwesen, das laut Berichten für rund 50.000 Dollar pro Woche vermietet wird. Und Bo, der Hund des Präsidenten, und sein Betreuer flogen auf einer Reise nach Maine im Juli 2010 in einer separaten Maschine zu diesem Ziel.

Eine solche Vorliebe für Extravaganz hat sich zu einer ziemlich entmutigenden Zahl summiert. Die britische Daily Mail, die Quellen des Weißen Hauses zitierte, die die First Lady „einen Urlaubs-Junkie“ nannten, behauptete, Michelle Obama hätte — bis zum Stand August 2011 — „allein im vergangenen Jahr 10 Millionen Dollar an US-Steuergeldern für Urlaube ausgegeben“. Die ungenannte Quelle fährt fort: „Michelle genießt während ihrer Reisen auch teuren Suff (booze). Sie bevorzugt Martinis mit Wodka von bester Qualität und hat eine Vorliebe für reiche Schaumweine.“

Es überrascht nicht, daß ein Mitglied der Medien die Obamas verteidigte. Mark Knoller von CBS erklärt, daß die „Zahl der Tage“ der Urlaube des ehemaligen Präsidenten George W. Bush mehr als doppelt so hoch ist wie die von Obama im gleichen Zeitraum. Doch Bush war auf seiner eigenen Ranch in Crawford, Texas und die mit solchen Reisen verbundenen Kosten sind beispielsweise kaum mit Obamas Weihnachtsurlaub 2011 in Hawaii zu vergleichen, der laut dem Hawaii Reporter 1,5 Millionen überstieg.

Und dieselben Medien, die George Bush wegen seiner Golferei verspotteten, sind bemerkenswert still in Bezug auf zahlreichen Golf-Ausflüge von Präsident Obama, trotz der Tatsache, daß der aktuelle Präsident in seiner ersten Amtszeit öfter gespielt hat als Bush in zwei Amtszeiten. Eine Runde spielte er, anstatt an der Beerdigung des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski teilzunehmen (siehe „Obama spielt Golf während Kaczynski-Beerdigung“ auf RIAN.de).

Die First-Family-Übungen in Extravaganz werden langsam anstrengend, selbst für Demokraten. Der Meinungsforscher John McLaughlin und andere Republikanische Meinungsforscher reisten in 11 umkämpfte Bundsstaaten, um mit Wechselwählern zu sprechen, „größtenteils Demokraten“, die im Jahr 2008 für Obama stimmten, derzeit aber unentschlossen sind. Während die Befragten in Bezug auf die Wirtschaft deprimiert waren und sich über die Reichen und Regierungsarbeiter ärgerten, die ihre Steuergelder „aufsaugen“, äußerten viele der Befragten „bereitwillig Kritik an den Urlauben des Präsidenten, die beschnitten werden sollten“. McLaughlin erläuterte ihre Argumentation: „Sie nehmen alles durch ihre eigene persönliche Situation wahr und wenn sie es sich nicht leisten können, dann können sie es nicht genießen — sie mögen es nicht, daß Obama ihre Steuergelder für sich nutzt“, sagte er. „In diesem Fall sehen sie ihn als realitätsfremd. Während sie kämpfen müssen, nimmt er an diesem Kampf nicht teil, und er tut mit ihren Steuer-Dollars im Grunde genommen das, was sie nicht tun können.“

Ob zu Recht oder Unrecht, das Ergebnis einer Wahl hängt ebenso sehr von der Wahrnehmung ab, wie von den Fakten. Der Präsident ist bemüht, Reichtum im Allgemeinen und Mitt Romneys Erfolg im Besonderen als etwas darzustellen, das verunglimpft und / oder mißgönnt werden soll. Eine solche Botschaft erreicht zweifellos viele Amerikaner. Doch einige Amerikaner beginnen zu bemerken, daß ein wohlhabender Einzelner, dessen Reinvermögen etwa 5 Millionen Dollar beträgt, der einen anderen wohlhabenden Einzelnen verunglimpft, bestenfalls ein gewisses Maß an Unredlichkeit demonstriert und schlimmstenfalls Heuchelei. Verschärft wird diese Unziemlichkeit noch durch einen öffentlich verschwenderischen Lebensstil, der zumindest teilweise vom Steuerzahler übernommen wird, auch wenn der Präsident seine Landsleute zu „gemeinsamen Opfern“ aufgerufen hat.

Obama versucht, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Es wäre mehr als ironisch, wenn der Mann, der die Ressentiments zwischen den Klassen schürt, im kommenden November dadurch annuliert wird, daß sich diese Ressentiments gegen ihn und seine Familie richten. Die kommenden Monaten werden zeigen, ob sich der Präsident und seine Wahlkämpfer für diese Option entscheiden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Our Marie Antoinette President.

Michelle Obamas unappetitlicher Schulspeisungs-Flop

2012/02/20

Michelle Malkin über die größte Gulaschkanone der Welt nach China und Rußland.

(Anmerkungen in Klammern)

Der Weg zu höllischen Magenproblemen ist mit First Lady Michelle Obamas Vorsätzen zum Gouvernantenstaat gepflastert. Nehmen Sie nicht mich beim Wort. Schulkinder haben Obamas Köchin verpiffen, als sie das Ernährungsdiktat des Ostflügels über Los Angeles verhängte. Halten Sie Ihr Imodium akut bereit. Regierungsverschwenderitis verursacht Verdauungsstörungen.

Laut der Los Angeles Times ist die „bahnbrechende Einführung der gesunden Schulspeisung ein Flop gewesen“. Als Reaktion auf die Einschüchterung der Öffentlichkeit und die finanziellen Anreize von Michelle Obamas staatlich subventionierter Schlankheits-Aktion (anti-obesity campaign) ersetzte der Bezirk Chicken-Nuggets, Würstchen im Maisteig und Milchgetränke mit Fruchtgeschmack auf der Speisekarte durch „Rindfleisch mit Reis, Gemüsecurry, Reisnudeln, Linsen mit braunen Reis-Bällchen und Bratlingen mit Schwarzaugenbohnen-Salat“ („beef jambalaya, vegetable curry, pad Thai, lentil and brown rice cutlets, and quinoa and black-eyed pea salads“ — das Wort Ersatznahrungsmittel hat jetzt eine völlig neue Bedeutung).

Köstlich. Theoretisch. Praktisch ist die Aktion das, was Dennis Barrett, der Direktor des Lebensmittel-Service vom Los Angeles Unified School District schlicht als „Katastrophe“ bezeichnet. Während die Obama-Administration den zweitgrößten Schulbezirk der Nation mit Ernährungs-Auszeichnungen überhäuft, stimmten Tausende von Schülern mit ihren gereizten Bäuchen ab und kehrten dem Programm den Rücken. Jetzt entsteht — nicht nur seitens der Schüler, sondern auch durch die Lehrer — ein Schwarzmarkt für verbotene Lebensmittel. Und: „Schulleiter berichten über massive Verschwendung durch ungeöffnete Milchtüten und weggeworfene Speisen, die nicht gegessen werden“.

Dies trotz massiver Ausgaben zur Verbesserung der Ernährung, die für frische Produkte allein in den letzten fünf Jahren von 2 Millionen Dollar auf 20 Millionen Dollar stiegen. Dies trotz einem Haushaltsdefizit von fast 500 Millionen Dollar und 3.000 Entlassungen zuvor in diesem Jahr (2011).

In diesem Frühjahr (2011) räumten die Schulvertreter von Los Angeles ein, daß im Distrikt pro Tag 21.000 nicht verzehrte Mahlzeiten übrig bleiben, zum Teil weil das staatliche Schulspeisungs-Programm „erfordert, daß manchmal mehr Nahrung angeboten wird, als ein Kind essen will“. (Frau Künast, Frau Merkel, Sie werden in den USA gebraucht!) Die Reste werden nun an gemeinnützige Organisationen gespendet. Aber nachdem die Schüler über verschimmelte Nudeln, nicht durchgekochtes Fleisch und harten Reis berichteten, fragt man sich, wie viel von den „kostenlosen“ Nahrungsmitteln bei den Empfänger eingehen werden — oder den Bach runter. Ahhh, genießen Sie den Geschmack von Einheits-Mandaten.

Es ist natürlich in Ordnung, unsere Kinder zu ermutigen, gesünder zu essen. Und es ist in Ordnung, wenn dies lokal betrieben wird, auf Antrieb der Eltern. Wie ich schon bemerkt habe, sorgt sich die staatliche Feinschmecker-Polizei viel weniger um die Taillen der Schüler als um die Gehaltslisten der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und der Regierung.

In einer wenig beachteten Ankündigung erklärten Obama Gesundheitsvertreter vor einigen Monaten ihre Absicht, Schulspeisungen zu nutzen, um die Löhne im staatlichen Gesundheitssystem zu steigern. Vergessen Sie die Eltern.

Regierungs-Programme „für die Kinder“ sind nie für die Kinder. Wären sie für die Kinder, würden Sie in Chicago keine Schulvertreter sehen, die den Schülern verbieten, von zu Hause Mahlzeiten mitzubringen, die Ihnen ihre eigenen Eltern machten. Im April berichtete die Chicago Tribune: „Solange sie keinen ärztlichen Attest haben, müssen sie das Essen essen, das in der Cafeteria serviert wird.“ Schlußfolgerung? Mahlzeiten von Zuhause zu verbieten, bedeutet für die Schule und ihre Lebensmittel-Anbieter einen fetteren Zahltag.

Denken Sie daran: das ungeschriebene Mantra, das Michelle Obamas Einmischung in die Ausdehnung der staatlichen Schulspeisung antreibt, lautet: „Den Kindern etwas abspenstig machen — den Staat füttern.“ Und die größten Nutznießer ihrer Bemühungen waren in den vergangenen drei Jahren die Kumpels ihres Mannes mit den tiefen Taschen in der Dienstleistungsgewerkschaft SEIU (Service Employees International Union — die Mitglieder sind Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen, Regierungangestellte, Sicherheitsbeamte und Lebensmittel-Anbieter). 400.000 Arbeiter sind damit beschäftigt, für amerikanische Schulkinder die Schulspeisung zuzubereiten. SEIU repräsentiert Zehntausende von diesen Arbeitnehmern und versucht um jeden Preis, weitere gewerkschaftlich zu organisieren.

Die Geldmittel für die Cafeteria im Schulbezirk Los Angeles haben dank der politischen Gaunereien von SEIU Local 99 eine Höhe von 20 Millionen Dollar. Die liberalen linken Verbündeten der Gewerkschaft im Schulvorstand und im Büro des Bürgermeisters setzten den Bezirk unter Druck, teilzeitbeschäftigten Cafeteria-Arbeitern im Namen der „sozialen Gerechtigkeit“ Vorteile in der Gesundheitsversorgung zu verschaffen. Wie ein Mitglied des Schulvorstands, das sich der Aufblähung des Budgets widersetzte, sagte: „Jeder in diesem Land verdient Vorteile in der gesundheitlichen Versorgung. Aber es war ein sehr teurer Vorschlag. Und er kam nicht vom Verhandlungstisch, wo die gesundheitliche Versorgung in der Regel ausgehandelt wird. Und niemand hatte eine Ahnung, wo das Geld herkommen würde.“

Anfang nächsten Jahres wird Michelle Obama den „Erfolg“ ihrer Kinder-Ernährungs-Aktion nutzen, um in Abstimmung mit dem Wahlkampf ihres Mannes für mehr Macht und Geld zu werben. Es ist ein Rezept für mehr liberale linke Unausgegorenheit — serviert mit einer Beilage von bitterem Rucola.

Hier finden Sie den Originalartikel, Michelle Obama’s Unsavory School Lunch Flop.

(Klicken Sie auf den letzten Link, um zu sehen wie oft die Suchmaschine diese Schlagzeile findet.)

Der Ober-Heuler

2012/01/17

Ben Shapiro über „Die Obamas“.

(Anmerkungen in Klammern)

In dieser Woche machte Matt Drudge „Die Obamas“ von New York Times-Kolumnistin Jodi Kantor schlagartig zu einem Bestseller, als er eine Meldung verlinkte, in der eine Anekdote aus dem Buch zitiert wird, die behauptet, daß die Obamas keine Kosten scheuten, um im Weißen Haus eine Halloween-Party zu veranstalten. Kantor berichtet: „Für die erste Feier der Obamas im Weißen Haus verwandelten Desiree Rogers und ihr Team das Gebäude in ein gespenstisches Wunderland, mit orangefarbenen Scheinwerfern, Tausend-Pfund-Kürbissen und Musikern in Skelett-Kostümen.“ Im Weißen Haus, auf der VIP-Party, konnten Kinder mit George Lucas‘ echten Wookies spielen. Auffälliger war der Speisesaal, „dekoriert von Regisseur Tim Burton in seinem typisch schaurigen Comic-Stil“, basierend auf seinen neuen Film Alice im Wunderland. Johnny Depp trat als der verrückte Hutmacher auf.

Das Weiße Haus versteckte die Party vor der Öffentlichkeit. Sie wollten nicht, daß der Rest der Nation weiß, wie sie unsere hart verdienten Steuergelder für eine Episode von MTVs (Teenager-Lifestyle-Serie) „My Super Sweet 16“ ausgeben. (Ich hätte nicht gedacht, daß sich DSDS noch steigern läßt.) Also tauchten weder Burton noch Depp auf der Besucherliste des Weißen Hauses auf. (Die NYPost erwähnt noch, daß sichergestellt wurde, daß die Presse artig über die Kinder aus dem gemeinen Volk berichtet: „However, the White House made certain that more humble Halloween festivities earlier that day — for thousands of Washington-area schoolkids — were well reported by the press corps.“)

Diese Enthüllung in Kantors Buch ist zwar erschreckend, doch wirklich schockierend ist ihre Darstellung unseres Oberbefehlshabers. Barack Obama steht da wie ein Mensch mit tiefen persönlichen Problemen, die in einer extremen Ichbezogenheit und Unsicherheit zum Ausdruck kommen. Er ist emotional zerbrechlich, unfähig, Kritik auszuhalten und verwirrt durch Meinungsverschiedenheiten.

Nehmen wir zum Beispiel Obamas Neigung, zu weinen. In Kantors Buch ist Obama immer wieder den Tränen nahe. „Während der Wahlkampagne“, schreibt Kantor, „sagte Obama Freunden, daß er bei Reden nicht auf [Valerie] Jarrett sehen durfte (seine langjährige Beraterin), damit er nicht zu emotional wird und zu weinen anfängt“. Kantor begründet dies damit, daß Jarrett für Obama die Schwester und Mutter spielte. Über die Party zum Buchstart seiner schlecht geschriebenen zweiten Autobiographie, „Hoffnung wagen“, schreibt Kantor: „er stand allein an der Vorderseite des Zeltes, von Tränen überwunden.“ Nur ein paar Seiten später hat Obama wieder „Tränen in den Augen“, als seine Tochter „Tanzbewegungen übt“, da er sie so selten sieht. Die Obamas „fühlten sich besser verstanden als in Washington“, als sie in Oslo waren, zum Erhalt des Friedensnobelpreises — und noch einmal: während seiner Rede mußte Obama „gegen Tränen ankämpfen“.

Sensibilität ist schön und gut, aber allzu oft geht sie mit schwerwiegenden narzisstischen Unsicherheiten einher. (Was für ein Glück haben die Russen, daß Obama nicht  die Sowjetunion  die Russische Föderation anführt.) Das trifft eindeutig auf Obama zu, der sich anscheinend mit Frauen umgibt, die ihn überwältigen — Michelle, Valerie Jarrett — und dann alle anderen schikaniert. Diese Selbstbezogenheit führt zu einem obsessiven Machtdenken, auch wenn es nur in absolute Belanglosigkeiten ausartet. Ein besonders aufschlußreiches Beispiel stammt aus Obamas früher Amtszeit. „Selbst inmitten der verwirrenden Krisen während seiner ersten Monate im Amt“, schreibt Kantor,

„fand Barack Obama Befriedigung in einer einfachen, herrlichen neuen Wahrheit: Er war der Präsident der Vereinigten Staaten. Eines Tages ging er von einer Besprechung ins Büro seines Stabschefs und begann, auf dem Schreibtisch einer jungen Assistentin von [Rahm] Emanuel in einem Zeitschriftenstapel zu blättern. ‚Wem gehören die?‘, fragte er die Assistentin. Nun, sie sind gerade erst angekommen, addressiert an den Stabschef, antwortete sie. Dann hielt sie inne und überdachte ihre Antwort. ‚Aber alles im Weißen Haus gehört ihnen … im Prinzip sind es also Ihre‘, sagte sie. Der Präsident warf ihr einen zufriedenen Blick zu. Am folgenden Tag ging er wieder zu ihrem Schreibtisch und den Magazinen. ‚Wessen Zeitschriften sind das?‘, fragte er. Diesmal hatte sie die Antwort parat. ‚Es sind Ihre Zeitschriften, Mr. President‘, sagte sie. Obama grinste und setzte seinen Weg fort.“

Alles gehört Ihnen, Mr. President. Das sind die Worte, die Obama sehnlichst hören will — und das sind die Worte, die er in seiner gesamtem Karriere sehnlichst hören wollte. Kantor folgt knapp seinem politischen Aufstieg — vermeidet dabei sorgfältig die Erwähnung seiner zweifelhaften Beziehungen zu Jeremiah Wright oder Tony Rezko oder Bill Ayers — und porträtiert ihn als einen Idealisten unter Idealisten, einen naiven Typ wie „Mr. Smith geht nach Washington“ (von Frank Capra aus dem Jahr 1939), der ein nicht-politischer Politiker werden wollte.

Die Wahrheit ist natürlich etwas weniger edel. Obama wirkt in dem Buch als zutiefst machthungrig — als Politiker eines Bundesstaates (State Senator) konnte er nie etwas zustande bringen, also wechselte er in den Senat, im Senat konnte er nie etwas zustande bringen, also wechselte er zur Präsidentschaft.

Die Präsidentschaft frustriert ihn auch. „Als Obama diesen Herbst im Privaten über die Präsidentschaft nachdachte, sprach er häufig über die Grenzen des Amtes“, berichtet Kantor über Obamas ersten Herbst im Weißen Haus. Er litt unter einer „heraufdämmernden politischen Machtlosigkeit“. Dies ist die höchste Form der Ichbezogenheit, die der Mensch kennt. Der Präsident der Vereinigten Staaten ist die mächtigste Person auf der Welt. Er beschwert sich über seinen Mangel an Macht. Kein Wunder, daß Obama öffentlich über die Schönheiten des chinesischen Systems sinnierte — die einzige Stufe, die über der Präsidentschaft liegt, ist die Monarchie oder die Diktatur.

In China müssen die Diktatoren keine Kritik dulden. Und Obama kann Kritik nicht ertragen. Ein weiterer faszinierender Leckerbissen: Obamas Freund Christopher Edley, Dekan an der juristischen Fakultät der Universität Berkeley in Kalifornien, empfahl am Tag nach der Wahl per E-Mail, daß sich Obama nicht Rahm Emanuel als Stabschef nimmt. „Kurz nachdem er die Nachricht sendete“, sagt Kantor, „klingelte das Telefon. Es war Jarrett, die Edley vor einem sehr wütenden Anruf warnte. ‚Warum mußt du dir von allen Tagen ausgerechnet heute aussuchen?‘, stellte Obama Edley zur Rede. Er wollte seinen Augenblick des Sieges frei von aller Kritik genießen, schloß Edley; dafür, zu sehen, daß sein Urteil angezweifelt wird, hatte er nicht viel Toleranz. Die alten Freunde sprachen sich nie wieder.“

Obama hat dieses gereizte Verhalten fortgesetzt. Wir haben ihn nun Tag für Tag auf der öffentlichen Bühne gesehen — ein Mann, der seine persönlichen Dämonen durch Mobbing austreibt und sich durch seine Präsidentschaft jammert, und seinen politischen Gegnern und der amerikanischen Öffentlichkeit für all seine Leiden die Schuld gibt. Es ist nicht schön. Und noch häßlicher ist es, wenn man mit Jodi Kantor hinter die Kulissen blickt.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Cry-Baby in Chief.

Die taz-Presseerklärung zu dem Buch gibt Entwarnung, weil Jodi Kantor „bloss mit Dutzenden von Weisse-Haus-Mitarbeitern und Freunden der Obamas gesprochen“ hat:

Auch die Pressestelle des Weißen Hauses distanziert sich von dem Buch. Nennt es eine „Überdramatisierung von alten Nachrichten“. Geschrieben von einer „Autorin, die zwei Jahre lang nicht mit den beiden Personen gesprochen hat, deren Beziehung sie beschreibt“. Denn Jodi Kantor hat die beiden Obamas zuletzt im Jahr 2009 interviewt. Für ihr Buch hat die Reporterin der New York Times bloss mit Dutzenden von Weisse-Haus-Mitarbeitern und Freunden der Obamas gesprochen.

Ob die taz für Artikel über Obama wohl lieber Quellen mag, die mit Obama gaaanz intime Beziehungen hatten?

Zum Beispiel Obamas Freunde aus dem Badehaus, in dem er Ehrenmitglied ist: „Obama and Emanuel: Members of same gay bath house in Chicago

Nicht witzig, sagen Sie als liberale(r) linke(r) taz-LeserIn? Dann vielleicht das Halloween-Familienfoto auf Chicks on the Right?

Wann ist etwas rassistisch? Wenn liberale Linke sagen, daß es rassistisch ist

2012/01/12

Mark Tapson über die üblichen Reaktionen auf einen Obama Witz.

(Anmerkungen in Klammern)

In einem kurzen Artikel im „Culture Monster“-Teil der Los Angeles Times klagt Christopher Knight über eine satirische Darstellung der First Lady, die sie als luxusverwöhnte Marie Antoinette auf einem Porträt von 1775 zeigt. Das Bild ersetzt Marie Antoinettes Gesicht mit Michelle Obama, und die linke Hand sowie den Ballonärmel der jungen Königin mit einem nackten muskulösen schwarzen Arm — eindeutig ein Witz über Michelle Obamas Vorliebe, ärmellose Kleidung zu tragen, um mit ihrem Fitnesstraining zu protzen. Ihre rechte Hand zeigt auf eine Stelle auf einem Globus, und die Bildüberschrift lautet: „Die Wahl des nächsten Urlaubs.“

Offensichtlich ein spitzer Kommentar über Michelle Obamas Kleiderschrank der Königsklasse und ihre häufigen Glitzerausflüge, wie der nach Spanien, oder die 17-tägige 4.000.000-Dollar-Reise nach Hawaii mit ihrer Familie, richtig? Wenn Sie so denken, dann sehen Sie nicht den offenen Rassismus des Bildes, meint Christopher Knight — und wenn Sie darüber lachen, dann sind Sie wahrscheinlich selbst ein Rassist, meinen liberale Linke.

In seinem Artikel „Ein rassistisches Bild von Michelle Obama auf der Grundlage eines Versailler Gemäldes“ behauptet Knight, daß das Bild „unverblümt rassistisch“ ist, obwohl er nicht erklärt, warum, außer, daß „sich die Karikatur von Obama als verschwenderische Königin auf das rassistische Stereotyp eines ‚hochnäsigen Negers‘ stützt“.

Falsch. Michelle Obamas Karikatur als verschwenderische Königin stützt sich ganz auf ihr dokumentiertes Verhalten als solche. Mit dieser Frage befaßt sich Knight überhaupt nicht, und er ignoriert völlig die Bildunterschrift, die offensichtlich die Heuchelei der Obamas deutlich macht, über den Rest von uns eine Einkommensumverteilung zu verhängen, während sie Lebensstil-technisch in den Champagner-Wünschen und Kaviar-Träumen der Reichen und Berühmten schwelgen. (Robin Leach moderierte „Lifestyle of the Rich and Famous“, und gemeinsam mit Harry Belafontes Tochter Shari Belafonte „Lifestyles with Robin Leach and Shari Belafonte“ — am Ende der Sendung wünschte Robin Leach den Zuschauern „champagne wishes and caviar dreams“.)

Statt seinen Rassismusvowurf zu erklären und zu beweisen fügt Knight vier Absätze — 45% des Artikels — über den Maler von Marie Antoinettes Porträt hinzu, und einen künstlerischen Prozeß, der

in Frankreich den Grundstein für die spätere Entwicklung von serienmäßig hergestellten Chromolithographien legte — Farbbilder, die wohl die Anfänge der modernen Massenmedien repräsentieren. Die Fotografie folgte bald.

Er versucht, aus diesem historischen Nebengleis einen Bahnhof zu machen, und läßt als Zug das satirische Obama-Bild einfahren:

Wie das Internet heute, verbreitete der Farbdruck visuelles Wissen weit und breit. Er hatte aber auch einen Steilhang: Er schuf einen Weg zur Verbreitung von Propaganda — und manche davon war widerlich.

Das Bild erschien auf der rechtskonservativen Blogseite Gateway Pundit, zusammen mit einen Artikel, der nichts mit Michelle Obamas Rasse zu tun hatte. Es ging um den Gastauftritt der First Lady in einer kommenden Episode der Nickelodeon-Serie iCarly. Michelle Obama antwortet darin einem Darsteller, der sie fälschlicherweise mit „Eure Exzellenz“ anredet, mit: „Irgendwie gefällt es mir.“

Ja, diese Zeile wurde für sie ins Drehbuch geschrieben und sollte ein Witz sein. Und er ist ironisch angemessen. Das war der Grund für das Bild von Michelle Obama als Marie „So mögen sie Kuchen essen“ Antoinette auf Gateway Pundit. (Wo sind eigentlich die liberalen Linken, die sich empören, daß die „So mögen sie Kuchen essen“-Geschichtslüge heute noch an Schulen erzählt wird?)

Knight erwähnt, daß Gateway Pundit in einem Artikel auf Media Matters für die „Beleidigung“ von Michelle Obama drangenommen wurde — bloß, daß nicht einmal Media Matters irgendetwas über Rassismus erwähnt. Die liberalen linken Medien müssen ihre Agenda anscheinend besser koordinieren. (Media Matters glaubt, daß nicht begriffen wird, daß es sich um eine Fernsehserie handelt, wenn in einem Artikel mit der Überschrift „Irgendwie gefällt es mir, Eure Exzellenz genannt zu werden“ über eine Szene aus einer Fernsehserie berichtet wird.)

Wann ist etwas rassistisch? Wenn liberale Linke sagen, daß es rassistisch ist — und nur dann. Liberale Linke sehen alles durch ein rassistisches Prisma, und sind doch völlig blind gegenüber ihrem eigenen Rassenwahn.

Der Vorwurf, daß Konservative per Definition und ohne Ausnahme rassistisch sind, ist seit langem eine Strategie der liberalen Linken, eine Waffe, mit der liberale Linke jede vernünftige Diskussion abschalten und vom Rassismus der eigenen Politik und der eigenen Befürworter ablenken. Jetzt, wo liberale Linke einen schwarzen Präsidenten im Amt haben, hat sich diese Strategie natürlich verschärft, obwohl er undankbarerweise nur halb schwarz ist, was Rechtskonservative theoretisch nur zu Halbrassisten machen sollte — oder sie vielleicht nur die Hälfte der Zeit zu Rassisten machen sollte; es ist nicht ganz klar, wieso die Halbrassisten weiterhin Vollrassisten bleiben. Alles, womit liberale Linke nicht einverstanden sind, ist rassistisch — das, wofür sie sind, kann unmöglich rassistisch sien. Deshalb ist die Tea Party rassistisch, obwohl es null Beweise dafür gibt — die Occupy-Bewegung ist jedoch nicht rassistisch, obwohl ihr rassisches Aussehen blütenweiß ist.

So wie alle legitime Kritik am Islam von liberalen Linken heute als Islamophobie niedergeschrien wird, so muß alle berechtigte Kritik an den schwarzen Obamas — oder an einer prominenten schwarzen Persönlichkeit — als Rassismus abgetan werden. Sie denken, daß Lowe’s Baumarkt das Recht hat, seine Werbegelder nicht in einer Fernehserie über Muslime zu versenken, die niemand sieht? Dann sind Sie islamophob. Sie denken, daß die anti-amerikanischen Tiraden von Obamas spirituellem Mentor Pfarrer Wright abstoßend sind? Sie sind rassistisch. Sie denken, daß Obamas ehemaliger Berater für grüne Arbeitsplätze (green jobs czar) Van Jones ein radikaler kommunistischer Opportunist ist? Sie sind rassistisch. Sie denken, daß die Weigerung von Generalstaatsanwalt Eric Holder, die Black Panthers wegen Einschüchterung von Wählern strafrechtlich zu verfolgen, rassistisch ist? Sie sind rassistisch. Sie denken, daß Präsident Obamas Dialog mit Islamisten, die offen unsere Zerstörung wünschen, gefährlich ist? Sie sind rassistisch und islamophob.

Christopher Knight von der LA Times hat in zwei Dingen Recht: erstens, das Internet kann in der Tat „eine Allee für die weite Verbreitung von Propaganda sein“. Diese Propaganda besteht häufig aus unerbittlichen falschen Rassismusvorwürfen gegen Konservative und findet seinen Weg in liberale linke Sprachrohre wie die Los Angeles Times. Und zweitens, solche Propaganda ist wirklich ekelhaft.

Hier finden Sie den Originalartikel, When is Something Racist? When the Left Says It Is.

Michelle Obamas heimliche Affäre kommt ans Licht

2011/12/16

America’s Conservative News über das Sexleben der Obamas.

Globemagazine.com ließ eine Bombe hochgehen und berichtet, daß Michelle Obama eine „feuchte Affäre“ mit einem Mitarbeiter des Secret Service hat. Laut Globe begannen die Gerüchte über eine Affäre, nachdem sie Al Roker auf NBC sagte, daß sie sich häufig aus dem Weißen Haus schleicht — und die viele Zeit, die sie außerhalb des Weißen Hauses verbringt, verbirgt vielleicht „eine knisternde Affäre, die sie mit einem Secret-Service-Agenten hat“.

Eine anonyme Quelle des Globe sagt: „Es gibt Gerüchte, daß sie etwas mit einem Secret Service Agenten hat, der nicht zu ihr abkommandiert ist … Ihre häufigen Ausflüge weg vom Weißen Haus geben ihr und ihm Gelegenheit, zusammen zu kommen.“ Die Quelle fügt hinzu: „Es geht schon seit ein paar Monaten und es ist keine Frage, daß Barack ihre immer häufigeren Ausflüge weg von ihm im Weißen Haus peinlich sind.“

Die Vorwürfe sind natürlich unbegründet und nur die Zeit wird zeigen, ob die Vorwürfe im Sande verlaufen oder im kommenden Präsidentschaftswahlkampf zu einem wichtigen Thema werden. In der Regel werden die Medien nicht über unbegründete Behauptungen anonymer Quellen berichten, doch der jüngste Medienkoller über die unbegründeten Vorwürfe, die gegen den Geschäftsmann Herman Cain erhoben wurden, lassen die Frage offen: Werden die Medien an dieser Geschichte dranbleiben, oder sich sogar anstrengen, diese Geschichte zu untersuchen?

Wenn es um die Medien geht, ist alles möglich. So viel ist klar. Aber werden die Medien bei Obama den gleichen Maßstab anlegen wie bei Cain? Das wird sich noch zeigen.

Globemagazine.com fügt hinzu: „Insider behaupten, daß — nachdem der Autor Larry Sinclair behauptete, er habe mit [Barack] Obama in einer Limousine und im Hotel schwul herumgetollt (had gay romps) — es manche Leute nicht überraschen würde, wenn Michelle sich woanders umsehen würde.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Michelle Obama Secret Affair Allegations Surface.