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Richter: Mordpläne sollen Ermittlungen gegen Dutroux stoppen

2013/02/08

Ambrose Evans-Pritchard über den Richter, der vom System gekillt wurde.

(Damit Sie verstehen, warum auch morgen kein Politiker gefaßt wird.)

Judge tells of murder plots to block Dutroux investigation

5. März 2004 — Der belgische Richter, der zwei junge Mädchen aus Marc Dutrouxs Pädophilen-Kerker rettete, brach gestern im Zeugenstand zusammen, als er von Mordplänen berichtete, die seine Ermittlungen gegen eine Pädophilenmafia verhindern sollen.

Jean-Marc Connerotte erstickte am vierten Prozeßtag in Tränen, als er beschrieb, daß kugelsichere Fahrzeuge und bewaffnete Wachen nötig sind, um ihn vor zwielichtigen Gestalten zu schützen, die verhindern wollen, daß die volle Wahrheit herauskommt.

„Nie zuvor ist in Belgien auf einen Untersuchungsrichter im Dienst des Königs ein solcher Druck ausgeübt worden“, sagte er.

“Wir wurden von der Polizei über [Mord-]Aufträge gegen die Obrigkeit unterrichtet. Da die Gefahr zunimmt, wurden Notfallmaßnahmen ergriffen.“

Danach erstarrte er in Schweigen und das Gericht wurde vertagt, bis er sich erholt.

Er behauptete, daß „organisierte Verbrechensmethodenen“ angewandt wurden, um seine Arbeit zu diskreditieren und sicherzustellen, daß seine Untersuchung als „richterliches Versagen“ endet.

Richter Connerotte, für Millionen von Belgiern ein Held, wurde der Fall Dutroux entzogen, nachdem er mit Angehörigen der Opfer im Oktober 1996 zu Abend aß, was als ein Interessenkonflikt erachtet wurde.

Der Schritt führte zu Streiks und einem Schweigemarsch von 300.000 Menschen durch Brüssel.

Sieben Jahre später boykottieren einige der Familien den Prozeß, den sie als einen „Zirkus“ beschreiben, und sagen, daß die Untersuchung in dem Moment zum Stillstand kam, als Richter Connerotte vom Fall entbunden wurde.

Als Richter Connerotte gestern im Justizpalast in Arlon vor zwölf Geschworenen sprach, durchlebte er den Moment des August 1996, als sein Team die beiden Mädchen, Sabine Dardenne, 12, und Laetitia Delhez, 14, aus dem Käfig unter Dutroux‘ Haus in den Slums von Charleroi befreite.

Er sagte, die Mädchen, wichen zurück in die Zelle, als die verborgene, 200 kg schwere Tür geöffnet wurde, weil sie fürchteten, die pädophile „Bande“ wäre gekommen, um sie zu holen.

Als Dutroux sie herauslockte und sagte, sie hätten nichts zu fürchten, klammerten sie sich an ihn, als wäre er ihr Beschützer.

„Sie bedankten sich und umarmten ihn, das ist wirklich ekelhaft“, sagte Richter Connerotte. „Das zeigt, wie weit sie konditioniert wurden. Es war skrupellos.“

Sabine wurde ergriffen, als sie zur Schule radelte, dann im Kofferraum eines Autos nach Charleroi geschmuggelt und 79 Tage lang festgehalten, die meiste Zeit am Hals angekettet.

Dutroux gestand diese Woche, daß er sie 20 Mal vergewaltigte, er bestreitet aber, daß er ein Pädophiler ist.

Er sagte, es war geplant, sie als „Sendung“ dem kriminellen Netz zu übergeben, aber er behielt sie, weil er „deprimiert“ war und „seine Familie zu erweitern“ wollte. Richter Connerotte sagte, Dutroux hätte bei der Gestaltung der geheimen Zellen eine „erschreckende Professionalität“ gezeigt: „Sie wurden ganz klar gebaut, damit sie nicht gefunden werden konnten“, sagte er.

„Er hatte ein Lüftungssystem installiert, so daß die Gerüche von oben extrahiert wurden. Die Hunde konnten die Anwesenheit der jungen Mädchen nicht riechen.“

Trotzdem geißelte er die Behörden von Charleroi, nicht viel früher gehandelt zu haben. Im Juli 1995 wurde Dutroux laut Polizeiakten der Entführung der beiden achtjährigen Mädchen Julie Lejeune und Melissa Russo verdächtigt — mehr als ein Jahr, bevor ihre Körper auf Dutroux‘ Land gefunden wurden.

„Wenn ich mich richtig erinnere, spricht die Akte von der Ergreifung von Kindern, ausländischem Menschenhandel, und sogar von Zellen“, sagte Richter Connerotte.

„Als Preis für die Mädchen wurde die Summe von 3700 Euro (150.000 Franken) erwähnt. Ich war erschlagen vom Reichtum dieser Unterlagen. Jeder Amtsrichter hätte so handeln müssen, wie ich es später tat.“

Obwohl Dutroux‘ Haus fünf Monate nach dem Hinweis durchsucht wurde, scheint es eine oberflächliche Besichtigung gewesen zu sein. Es wurde nichts gefunden.

Die Mädchen verhungerten offenbar im Kerker, als Dutroux für 106 Tage im Gefängnis war.

„Ein medizinischer Sachverständiger sagte mir, ein Erwachsener kann maximal 60 Tage aushalten“, sagte der Richter. „Bis wir herausfinden, wie Julie und Melissa tatsächlich gestorben sind, werden wir diesen Fall nicht lösen.“

Im Widerspruch zu seinen früheren Aussagen sagte Dutroux diese Woche aus, daß die Mädchen bereits tot waren, als er aus dem Gefängnis zurückkehrte.

Er sagte nüchtern, daß er die Leichen für eine Woche in den Gefrierschrank legte, damit sie aus dem Weg sind. Seine Frau bestand darauf, daß sie noch lebten, als er zurückkam. Im Januar 1996 schrieb Richter Connerotte an König Albert und behauptete, seine Untersuchungen über kriminelle Netze würden blockiert werden, weil Verdächtige „offenbar ernsthaften Schutz geniessen“.

Er fuhr fort, daß die „dysfunktionale Justiz“ zerbrechen würde und Mafiagruppen heimlich die Kontrolle über die „wichtigsten Institutionen des Landes“ übernehmen würden.

Seine Feinde schlugen zurück, nachdem ihm der Fall entzogen wurde. Zusammen mit zwei Hauptermittlern wurde er formell wegen Manipulation von Zeugenaussagen, Fälschung und undichten Stellen angeklagt.

Die Ermittlungen dauerten drei Jahre und zogen Polizeikräfte ab, während der Hauptfall Dutroux dahinsiechte. Am Ende wurden die drei von allen Anklagen freigesprochen. „Man hätte gedacht, daß das Dutroux-Dossier so ernst wäre, daß die Ermittler alles tun würden, was in ihrer Macht liegt, um die Wahrheit zu aufzudecken“, sagte Richter Connerotte.

„Es geschah aber genau das Gegenteil. Selten ist so viel Energie aufgewendet worden, um sich einer Ermittlung entgegenzustellen.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Judge tells of murder plots to block Dutroux investigation.

Kinderanwalt Andrew Vachss erzählt die Vorgeschichte:

Der Fall Dutroux

Bilden Sie sich ein eigenes Urteil über die Rolle von Justiz und Politik

Eine Chronik der Geschehnisse von 1995 bis 2004

Vor kurzem hatten wir den Fall Andras Pandy geschildert, in dessen Keller man die Gebeine und Zähne von 13 verschiedenen Menschen fand. Der Fall Pandy ging fast unter vor dem Hintergrund eines anderen jahrelangen Skandals, der sich ebenfalls in Belgien abspielte und noch immer abspielt. Der Fall des Kinderschänders Marc Dutroux.

Das Vorleben des Marc Dutroux

Dutroux wurde 1956 in Brüssel geboren. Er flog wegen des Verkaufs von Pornofotos von der Schule und beging Diebstähle, bevor er Elektriker wurde. 1989 wurde er wegen Entführung und Vergewaltigung von fünf jungen Frauen zwischen 12 und 19 zu dreizehneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Wegen guter Führung kam er 1992 frei. 1996 wurde Dutroux wieder festgenommen. Ihm werden die Entführung von sechs und die Ermordung von vier Mädchen zur Last gelegt.

Die Taten

In den Jahren 1995 und 1996 soll Dutroux die Mädchen Melissa, Julie, An, Eefje, Sabine und Laetitia entführt, sich an ihnen vergangen, sie gefoltert und die ersten vier getötet haben. Im Sommer 1996 wurde der damals 39jährige Dutroux im belgischen Charleroi verhaftet. Kurze Zeit später fand die Polizei im Haus des einschlägig vorbestraften Kinderschänders zwei vermisste Mädchen und vier Kinderleichen. Auch ein Komplize Dutroux` starb in den Kellerverliesen des Hauses. Mindestens fünf Morde soll Dutroux zusammen mit Freunden begangen haben. Zwei der Mädchen – die acht Jahre alten Julie und Melissa – waren im Keller seines Hauses verhungert von der Polizei gefunden worden, obwohl das Gebäude schon einmal von Beamten durchsucht worden war – die beiden Mädchen hätten gerettet werden können.

Der Fluchtversuch

Im April 1998 gelang Dutroux für wenige Stunden eine spektakuläre Flucht aus der Untersuchungshaft. Dutroux hatte damals in Neufchateau seine Akten einsehen wollen, um sich auf seine Verteidigung vorzubereiten. Der einschlägig vorbestrafte Dutroux war in dem Gerichtsgebäude entgegen dem üblichen Vorgehen mangelhaft bewacht worden. Normalerweise wurde er wegen zahlreicher Morddrohungen von schwerbewaffneten Polizisten begleitet. Außerdem war er nicht angekettet, wie es sonst bei der Durchsicht von Akten durch Häftlinge üblich ist. Dutroux schlug er einen Polizisten nieder, nahm ihm die Dienstwaffe ab, stürmte ins Freie und zwang einen Autofahrer zur Herausgabe seines Wagens. Vier Stunden später konnte Dutroux, der als bestbewachter Häftling Belgiens galt, im Zuge einer Großfahndung gefasst werden. An der Verfolgungsaktion hatten sich 5 000 Polizisten aus Belgien, Luxemburg, Deutschland und Frankreich beteiligt.

Für den Fluchtversuch wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Gericht in der Ardennenstadt Neufchateau begründete sein Urteil damit, das Dutroux während der Flucht Menschen bedrohte und Diebstähle beging.

Das Ermittlungsverfahren – und die unfassbaren Vorgänge im Zusammenhang damit

Bisher sind mindestens 17 Personen aus dem Umfeld der Ermittlungen ums Leben gekommen: Eine Sozialarbeiterin starb bei einem Autounfall; sie hatte zuvor Todesdrohungen bekommen. Ein Polizeiinformant fiel plötzlich tot um. Eine Frau, die über Dutroux aussagen wollten, wurde erwürgt aufgefunden. Die Bekannte seines Komplizen fand man erhängt. Ein Verdächtiger raste gegen ein Haus und starb. Der Schrotthändler, der Dutroux‘ Tatfahrzeug zerlegte, wurde vergiftet. Die Ehefrau des Schrotthändlers verbrannte im Bett.Und der Staatsanwalt, der die Anklage gegen die Kinderschänder formulieren sollte, beging angeblich Selbstmord.

In einem geheimen Fernsehinterview bestätigte Dutroux, dass es ein Netzwerk mit kriminellen Verästelungen gebe – und löste damit erneut einen Politik-Skandal aus. Ein Senator aus Ostende, Parteifreund des liberalen belgischen Premierministers Guy Verhoftstadt, hatte einem Journalisten ohne Genehmigung der Justizbehörden Zutritt zu Dutroux‘ Zelle im Gefängnis der südbelgischen Stadt Arlon verschafft. Jean-Marie Dedecker konnte den Journalisten durch die Wachen schleusen, weil er ihn als seinen Chauffeur ausgab. Knapp anderthalb Stunden sprachen die beiden mit Dutroux, nur gute 18 Minuten dauerte die Tonbandaufzeichnung im belgischen Fernsehen durch den privaten Fernsehsender VTM. Ausgiebig darf Dutroux darin alte Verdächtigungen wiederholen über ein angebliches Pädophilen-Netzwerk, das sich bis in höchste politische Kreise im Königreich erstreckt.

Unter http://www.investigateur.ms/ stellte der Luxemburger Journalist Jean Nicolas die Dutroux-Akte ins internet. Nicolas, der unter anderem 1998 die Vetternwirtschaft um die EU-Kommissarin Edith Cresson aufdeckte, beschäftigt sich seit Jahren mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern. In diversen Büchern wirft er der belgischen Justiz Versäumnisse beim Kampf gegen Pädophilie vor. Im August 2001 machte Nicolas mit dem Buch „Akte Pädophilie“ Schlagzeilen. Darin warf er dem belgischen König Albert II vor, in den 80er Jahren Gast bei Sexparties gewesen zu sein, auf denen Kinder missbraucht wurden. Die belgische Justiz wurde aktiv, suchte Nicolas per internationalem Haftbefehl. Aus einem Interview der Zeitschrift „Die Welt“ vom 03.04.2002 mit Nicolas:

DIE WELT: Und was steht nun in den Akten, die Ihnen so viel Ärger bereiten?

NICOLAS: Ich und andere Journalisten wissen, dass die Justiz in den Dutroux-Akten Fälschungen vorgenommen hat. Da wurde aus einem Ja in einer Aussage plötzlich ein Nein. Da wurde einfach beim Übertragen umgeschrieben. Die Akten, die ich im Internet veröffentliche, sind die Originalpapiere, noch vor der Fälschung. Das soll der Öffentlichkeit die Möglichkeit zum Vergleich geben, wenn der Dutroux-Prozess dann mal stattfinden wird. (Anm.: Der Artikel, für den sich laut Anzahl der Suchergebnisse niemand interessierte, heißt „Wenn der Jäger zum Gejagten wird“)

Ähnliche Schwierigkeiten wie der Journalist Nicolas bekamen auch ermittelnde Polizeibeamte, wie Patick Debaets, dem „Superflic“, dem „besten Bullen Belgiens“, wie man ihn vor der Dutroux Affäre nannte. DeBaets war es, der die Zeugin X1, Regina Louf, als erster vernahm. De Baets sagt: „Sobald man gegen Pädophilie vorgehen will, stößt man auf ein System von Protektionen und bekommt sofort Probleme. In Belgien hat der größte Teil der Presse die Opfer und die Ermittler lächerlich und unglaubwürdig gemacht um selbst eben keine Probleme zu bekommen“ Manipulierte Zeugenaussagen, Beweise, die verschwinden, Verleumdungen: Mit allen Mitteln hat man versucht, die Ermittlungen zu sabotieren. Sein Kollege Aimé Bille fügt hinzu: „Wir müssen gegen alle kämpfen, gegen die Richter, gegen unsere Hierarchie, gegen die Presse, selbst gegen Politiker, wir haben alle gegen uns.“

Als Informant gegenüber der Presse betätigte sich auch der zwielichtige Brüsseler Immobilienmakler Jean Michel Nihoul. Sexorgien und Partnertausch der feinen Gesellschaft – über sie besitzt Jean Michel Nihoul nach eigenen Worten intime Informationen. „Ich traf Minister und Richter auf den Sexpartys, Leute in den höchsten Positionen, wichtige Personen aus der Wirtschaft und ich traf Mitglieder des Adels“, sagt Nihoul.

Die Prozesseröffnungen:

Zu guter Letzt muss nun Carine Russo vor Gericht, die Mutter des ermordeten Mädchens Melissa. Sie hatte den Ex-Ermittlungsleiter Michel Demoulin in einem Brief an den belgischen Justizminister beschuldigt, Aussagen gefälscht zu haben. Dieser fühlte sich verleumdet und erhob Klage.

Nach sechsjähriger Arbeit hat die belgische Justiz ihre Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Kindermörder Marc Dutroux abgeschlossen. Der 46-Jährige soll sich nun wegen Mordes, Entführung und Vergewaltigung vor einem Geschworenengericht verantworten, hieß es.

Stand 18.01.2003. Aus den Berichterstattungen von „Der Spiegel“, „Die Welt“, „Rhein-Zeitung“, „ARD-Tagesthemen“, „Neue Züricher Zeitung“.

Update 30.06.2003:

Die Generalstaatsanwältin Anne Thily verkündet, dass nun endlich der Prozess gegen Marc Dutroux eröffnet werden solle – im März 2004. Außer Dutroux werden auch dessen Ex-Frau Michelle Martin sowie seine mutmaßlichen Komplizen Michel Lelievrè, Gérard Pion und Michel Nihoul wegen Kindesmissbrauchs und der bestialischen Ermordung der vier Mädchen Julie, Meslissa, An und Eefje angeklagt werden. Unklar bleibt, ob Dutroux der Chef eines Netzwerks war, das Kinder auf Bestellung entführte und sie für die Herstellung pädosexueller Filme missbrauchte. (ausführlicher dazu: „Die Welt“ vom 30.06.2003)

Update 08.01.2004:

Marc Dutroux (Foto) und seine Mitangeklagten müssen sich wegen Entführung, sexuellen Missbrauchs und Tötung von vier jungen Mädchen verantworten. Der Prozess beginnt am 1. März 2004. Neben Dutroux angeklagt: Michelle Martin, 44, Grundschullehrerin und zweite, mittlerweile geschiedene Ehefrau Dutroux, Michel Lelièvre, 32-järiger Komplize von Dutroux und Michel Nihoul, 62-jähriger Geschäftsmann und Organisator von Sex-Parties.

Verbunden mit scharfen Angriffen gegen die belgische Justiz hat der Hauptverteidiger des mutmaßlichen Kinderschänders Marc Dutroux sein Mandat niedergelegt. Es bestehe von Seiten der Justiz kein Interesse daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen, begründete der Anwalt Daniel Kahn am Donnerstag seinen Schritt. Kahn bekräftigte seine bisherige Verteidigungsstrategie, wonach Dutroux als „Sündenbock“ für die ungesühnten Verfehlungen eines Ringes gesellschaftlich hochstehender Kinderschänder herhalten solle: „Das System, eine Verflechtung von Menschen und Mächten, will in diesem Fall nicht die Wahrheit. Man will um jeden Preis die These von einem isolierten Einzeltäter festhalten, obwohl dies keine gute These ist.“

Zum Prozess gegen Marc Dutroux und seine Mitangeklagten:

1. Verhandlungswoche
2. Verhandlungswoche
3. Verhandlungswoche
4. Verhandlungswoche
5. Verhandlungswoche
6. Verhandlungswoche
7. Verhandlungswoche
8. Verhandlungswoche
9. Verhandlungswoche
10. Verhandlungswoche
11. Verhandlungswoche
Die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Nebenklägern
Die Plädoyers der Verteigung und das Schlusswort des Marc Dutroux
Das Urteil

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