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Im Weißen Haus sitzt der Kommunist Antonio Gramsci

2012/01/20

Kathy Barkulis über den heutigen Kulturkampf.

(Anmerkungen in Klammern)

Wer ist Antonio Gramsci und was verbindet ihn mit den liberalen Linken in Amerika? Die Theorien dieses kommunistischen Philosophen aus Italien werden seit mindestens 50 Jahren heimlich in unsere Kultur eingebaut. Sie mögen nie von Gramsci gehört haben, aber Sie würden seine Ideen sicherlich erkennen, sowohl im Weißen Haus unter Präsident Clinton als auch unter Präsident Obama. Gramsci glaubte, daß der beste Weg zur Integration des Marxismus in kapitalistischen Gesellschaften von unten nach oben erfolgt, indem heimlich die kulturellen Überzeugungen verändert werden, genannt „kulturelle Hegemonie“.

Kulturelle Hegemonie beinhaltet die Aufweichung oder Radikalisierung des gesunden kulturellen Menschenverstandes (culture’s beliefs) hinsichtlich verschiedener sozialer Fragen wie Homosexualität, Ehe, Bildung, Feminismus (women’s issues), Religion, Scheidung, Pornographie, Medien, Abtreibung und etablierte politische Parteien. Die Idee ist, alles auf die linke Seite zu ziehen, so daß sich in der Gesellschaft schließlich neue Normen verwurzeln.

Ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Agenda: Grinding America Down“ erläutert den bisherigen Stand dieser Strategie. Unsere wichtigsten Institutionen wurden von unseren intellektuellen Führern so erfolgreich mit der marxistischen Ideologie durchdrungen, daß „ihre Regeln“ schleichend zu den anerkannten Kommunikations- und Denkregeln geworden sind. Beginnend mit der öffentlichen Bildung, dann den Medien, den Kirchen, und so weiter, wußte Gramsci, daß die Gesellschaft schließlich neue Moralvorstellungen und Gesetze akzeptieren würde. Sobald dies erreicht wäre, würde es viel einfacher sein, die kapitalistische Infrastruktur und die etablierten politischen Parteien zu zerstören und marxistisch zu transformieren.

Die politisch korrekte Sprache würde etabliert und anerkannt werden und letzten Endes auch die politisch korrekten Ideen, ohne jemals die hinter ihnen stehende Philosophie preiszugeben. Ihre Organisationen und Think Tanks würden nie Worte gebrauchen, die im Zusammenhang mit Sozialismus, Marxismus oder Kommunismus stehen. Begriffe wie allgemeine Gesundheitsversorgung, reproduktive Rechte (Kostprobe auf Linguee.de) und Gemeinwesenarbeit / Bürgerinitiativen / Stadtteilarbeit (Community Organizing) würden Wörter wie sozialisierte Medizin, Abtreibung und Kommunismus ersetzen.

Wenn man bedenkt, was im öffentlichen Schulsystem heute geschieht, ist es offensichtlich, daß Gramscianische Strategien seit Jahren berücksichtigt werden, ohne daß wir dies jemals realisieren. Lehrbücher, Lehrergewerkschaften, liberale linke Kirchen, Feministinnen (women’s movement), und Vorzeige-Intellektuelle haben unsere traditionellen Werte infiltriert und durch eine liberale linke Mentalität ersetzt, die den Einzelnen zugunsten des globalen Gemeinwohls (global good) negiert. Dies erklärt die Bedeutung der Umweltpolitik, der Gesetze gegen Volksverhetzung und Haßreden, erpresserische Bürgerinitiativen wie ACORN (die wegen Wahlbetrug verurteilt wurde und sich im April 2010 nach ihrer vorgetäuschten Auflösung neu organisierte), und die Gefährdung der nationalen Sicherheit durch Regierungsbehörden, die die Politische Korrektheit auf die Spitze treiben.

Wer beeinflusste Saul Alinsky? Höchstwahrscheinlich basieren seine Strategien auch auf der Gramscianischen Philosophie der kulturellen Hegemonie. (Dann darf Rudi Dutschke nicht fehlen. Der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia schreibt: In 1967, the German student movement leader Rudi Dutschke reformulated Gramsci’s philosophy of cultural hegemony with the phrase „Der lange Marsch durch die Institutionen“ — The long march through the institutions — denoting the war of position, in allusion to the Long March of the Communist Chinese People’s Liberation Army.) Wenn Sie den Einfluß von Saul Alinskys „Anleitung zum Mächtigsein“ („Rules for Radicals“) auf Barack Obama untersuchen, werden Sie viele Eigenschaften von Antonio Gramsci finden. Auch Clintons Politik ließ häufig die Taktiken von Gramsci erkennen. Nichts davon ist über Nacht passiert.

All dies wurde durch die Medien und Populärkultur erleichtert. (Denken Sie an Sigmar Gabriel und das neugeschaffene Amt des Beauftragten für Popkultur und Popdiskurs, kurz Popbeauftragter.) Mit der heimlichen Einführung Gramscianischer Taktiken in die Kultur haben die Medien diese Werte übernommen und jede Generation beeinflußt. Es ist zwingend notwendig, daß wir diese Einflüsse bekämpfen und erkennen, was in unseren Schulen und Kirchen und in der Regierung geschieht. Lassen wir weiterhin zu, daß sie uns kulturell neu definieren, dann werden wir von diesem Wahnsinn für immer versklavt werden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Communist Antonio Gramsci Resides In The White House.