Archive for the ‘Konservative’ Category

Neue Schwarze Liste: Meat Loaf als Republikaner „verboten“

2012/04/21

John Nolte über das Coming-Out von Meat Loaf.

(Der Titel von Meat Loafs erwähntem Album „Hell in a Handbasket“ bedeutet „den Bach runtergehen“.)

Diejenigen von uns, die verstehen, wie die neue Schwarze Liste funktioniert, sind nicht überrascht, wenn Meat Loaf sagt, daß, nachdem er sich als Republikaner outete, es weniger Medien gibt, die sich für seine Arbeit interessieren.

Am interessantesten ist jedoch die Reaktion des Esquire-Journalisten:

MEAT LOAF: Ich behandle solche Themen nicht — „Hell in a Handbasket“ befaßt sich nicht mit der politischen Natur des Landes. Es befaßt sich mit der Menschlichkeit und dem Mitgefühl der Welt. Ich kann Ihnen ein Beispiel geben — ich bin in zwei Fernsehsendungen verboten.

ESQUIRE: Weshalb?

MEAT LOAF: Weil USA Today mich als Republikaner aufgelistet hat.

ESQUIRE: Und die Sendungen wollen keine Republikaner als Gäste?

MEAT LOAF: Ja. Ich habe diese Geschichten gehört, aber ich habe sie nicht so richtig geglaubt, daß sie das tun würden.

ESQUIRE: Das eigentliche Thema, das Sie auf dem Album andeuten, ist also ein Mangel an Menschlichkeit und Mitgefühl in der Welt?

MEAT LOAF: Ja, total. Ein Mangel an Menschlichkeit. Ein Mangel an Mitgefühl. Ein Mangel an Selbstprüfung, das ist, worum es in [dem ersten Lied] „All of Me“ geht — die völlige Mißachtung der eigenen Menschlichkeit und des Selbstbildes.

Der Autor Adam K. Raymond ist nicht nur nicht überrascht, sondern übergeht dieses Problem, als ob es nichts Besonderes wäre.

Jede andere Schwarze Liste wäre wahrscheinlich die Schlagzeile des Tages und das Thema überhaupt. Aber alles, was Republikaner zu hören bekommen, ist Gleichgültigkeit.

Wie auch immer, herzlich willkommen im Club, Meat Loaf. Sie werden feststellen, daß Sie jetzt zwar weniger, aber umso treuere Freunde haben. Sie werden sogar feststellen, daß, selbst wenn Sie wieder ein liberaler Linker werden, wir weiterhin Ihre Freunde bleiben.

Hier finden Sie den Originalartikel, New Blacklist: Meatloaf ‘Banned’ For Being Republican.

Warum liberale Linke Sarah Palin hassen

2012/03/08

Während die BILD-Zeitung immer mehr in Richtung taz abdriftet — die Kochstraße 50 ist von der Rudi-Dutschke Straße 23 nur noch 19 Sekunden oder 300 Meter entfernt — und hofft, daß Sarah Palin endlich aufgibt, gibt uns Evan Sayet handfeste Gründe, Sarah Palin aus tiefsten Vernunftgründen zu verachten.

(Harry Tisch hatte Evan Sayets Artikel auch entdeckt: Warum wir Sarah Palin hassen.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Es ist wieder passiert.

Ich verbringe viel Zeit in meinem Coffee-Shop bei mir in der Nähe. Ich schreibe gerne außerhalb, und nebenbei habe ich die Möglichkeit, mit den Menschen, die kommen und gehen, politische Gespräche anzufangen — stets in der Hoffnung, sie darüber zu erleuchten, was Konservative wirklich glauben — und nicht, was ihnen die liberalen linken Medien erzählen.

Heute kam das Gespräch auf Sarah Palin und meine neueste Bekanntschaft platzte heraus: „Oh, ich hasse sie.“ Da sie meine politische Einstellung noch nicht kannte, und da wir uns in Los Angeles befanden, ist es logisch, daß sie erwartete, als Erwiderung das zu hören, was normalerweise in dieser Stadt erwidert wird: „Ja, ich hasse sie auch.“ Stattdessen fragte ich sie, warum.

An diesem Punkt hätte ich ihre Antwort vorhergesagt haben können — denn es ist die gleiche Antwort, die liberale Linke geben, ganz egal, von welchem konservativen Rechten die Rede ist: „Weil sie dumm ist.“ Ich antwortete: „Dumm zu sein, ist kein Grund, jemanden zu hassen, aber sagen Sie mir doch — was an ihrer Politik lehnen Sie ab?“ Ihre Antwort vorherzusagen, war nicht schwer: „Alles davon!“

Ich hakte weiter nach. „Na dann, wenn es alles davon ist, müßten Sie leicht ein Beispiel nennen können.“ Ihre Antwort? „Es ist zu viel, um es aufzuzählen.“

„Dann zählen Sie nichts auf — nennen Sie mir bloß ein Beispiel“, sagte ich.

Das ging eine ganze Weile, bis meine neue Bekanntschaft endlich zugab, daß sie nichts über die Politik von Sarah Palin wußte. Bevor sie weglief — Demokraten laufen immer weg, wenn Sie aufgefordert werden, Fakten zu liefern, um ihren Haß auf die Republikaner zu rechtfertigen — schaute ich ihr in die Augen und sagte: „Wenn Sie nichts von ihrer Politik wissen, sollten Sie vielleicht mal nachforschen.“ Sie versprach, es zu tun. Sie wird es nicht tun. Wenn es etwas gibt, auf das bei Demokraten Verlaß ist, dann ist es ihre Faktenlücke, die sie mit Haß aufgefüllt haben.

Aber es gab mir zu denken. Da diese Menschen keine der politischen Positionen von Sarah Palin kennen, warum hassen sie sie dann? Es muß ihre Lebensgeschichte sein. Für jeden anständigen Menschen könnte Sarah Palins Lebensgeschichte nicht lobenswerter sein. Sie heiratete ihre Highschool-Liebe, blieb verheiratet und offensichtlich liebt sie ihn immer noch. In der rauhesten Natur arbeitete sie in Todds kleinem Fischerei-Betrieb, der offenbar gut genug lief, um ein Haus zu kaufen und eine Familie großzuziehen. Trotz der vielen Stunden, die für den Familienbetrieb und die Kindererziehung nötig sind, trat Sarah Palin, als sie sah, daß die öffentlichen Schulen bei der Erziehung ihrer Kinder keine gute Arbeit leisten, dem örtlichen Lehrer-Eltern-Ausschuß bei und war so effektiv, daß die Menschen, die sie am besten kannten — und in kleinen Städten wie Wasilla gibt es sehr wenige Geheimnisse — sie zu ihrer Bürgermeisterin wählten.

Anscheinend war Sarah Palin in diesem Job so effektiv, daß die Bürgermeister der anderen kleinen Örtchen und großen Städte sie zur Präsidentin der Bürgermeisterkonferenz von Alaska wählten. Nach einer sehr erfolgreichen Zeit als Vorsitzende der „Alaska Oil and Gas Conservation Commission“ führte sie einen harten Kampf gegen einen etablierten republikanischen Gouverneur und wurde im größten Staat der Nation zur Gouverneurin gewählt. Sie machte ihre Arbeit so gut, daß ihre Beliebtheit in Umfragen — trotz ihrer Konkurrenz zur führenden politischen Familie in Alaska — 80 Prozent erreichte.

Als Sarah Palins politische Aussichten immer größer wurden, wurde sie schwanger, mit ihrem vierten Kind, einem Baby mit Down-Syndrom. Obwohl sie schon vorher wissen kann, daß dieses Kind noch mehr Aufmerksamkeit und Pflege benötigen wird als andere Kinder, entschied sich Sarah Palin, ihrem Kind — Trig — das Leben zu geben.

Wenn also diejenigen, die Sarah Palin hassen — hassen!!! — nichts über sie wissen, was über diese Tatsachen hinausgeht, was an Sarah Palins Lebensgeschichte erzeugt dann diesen blinden Haß? Die Antwort ist, daß Sarah Palins Geschichte die Mythen der Opferrolle und Ichbezogenheit entlarvt, die im Mittelpunkt der modernen liberalen linken Ideologie stehen.

Zunächst ist Sarah Palin verheiratet und hat Kinder. Der wohlbehütete Schatz der Demokratischen Partei lautet, daß Frauen mit Kindern — besonders jene, die sich die Zeit nehmen, sich selbst um sie zu kümmern — unterdrückt, schikaniert und dazu verdammt sind, ein Leben ohne persönliche Erfüllung zu führen. Sarah Palins Leben beweist das Gegenteil und die Demokraten hassen sie dafür. Wenn Sarah Palin eine Demokratin wäre, würde sie das letzte Kind nicht haben, es ausgeschaltet haben, bevor es geboren wurde, so daß sie mehr „Ich“ Zeit hätte, um ihren eigenen Wünschen und Freuden nachzugehen. Es läuft eindeutig etwas sehr „falsch“ bei dieser Frau, die einem Kind mit „besonderen Bedürfnissen“ zu leben erlaubt. Dafür hassen sie sie.

Einer der offensichtlichsten demographischen Unterschiede zwischen liberalen Linken und konservativen Rechten ist, daß Kinderlose — diejenigen, die zu egozentrisch und eifersüchtig auf andere sind, die ihnen „ihre“ Aufmerksamkeit stehlen, wütende und hasserfüllte „Feministinnen“, radikale Homosexuelle und Schüler, die zu jung sind, um eine Familie zu gründen — in der Wahlkabine so gut wie sicher zum Schreibtischtäter werden, wenn irgendjemand ein „D“ neben seinem Namen stehen hat. Diejenigen, die verheiratet sind und Kinder haben, erkennt man regelmäßig daran, daß sie „R“ wählen. (In Nachrichten kennzeichnet der oft auch in Klammern stehende Buchstabe „D“ bzw. „R“ die Parteizugehörigkeit — in deutschsprachigen Medien gilt die goldene Journalistenregel, das „D“ bei Skandalen, also immer, wegzulassen und das „R“ in jedem Fall mit Fanatiker, Extremisten, Multimillionäre, Rechtsradikale, Umstürzler, Reaktionäre zu ergänzen.)

Und Sarah Palin hatte einen kleinen Betrieb. Demokraten betreiben keine Unternehmen. Tatsache ist, Demokraten tun nichts. Wären von Wahlen alle ausgeschlossen, die nichts anderes tun, als reden — Akademiker, Nachrichtensprecher, Schauspieler, Politiker — und diejenigen, die das System austricksen, auf der Jagd nach „Abfindungen“, Sozialhilfe, Essensmarken und Unterstützung für Arbeitslose, wie viele Menschen, die Demokraten wählen, würden übrig bleiben?

Sagen wir es so: wäre es eine Vorbedingung, gearbeitet haben zu müssen — etwas getan zu haben, das entweder körperliche Arbeit voraussetzt, oder das eigene Geld zu riskieren — um einen Job im Weißen Haus zu bekommen, dann müßte Barack Obama 94 Prozent seiner Top-Berater feuern. Das ist eine echte Zahl. Neunzig Prozent von Obamas Top-Beratern haben noch nie so etwas getan, wie ein kleines Unternehmen zu führen, eine Brücke zu streichen, die Leitungen in einem Haus zu verlegen oder irgend etwas anderes, als mit ihren Lippen zu klappern.

Das ist die Genesis der Idee, daß Palin „dumm“ ist. Liberale Linke sind überzeugt, daß mit arbeitenden Menschen „etwas los ist“. Das meinen sie mit „Was ist los mit Kansas?“, denn in Kansas arbeiten die Menschen — in Hollywood, Cambridge Massachusetts, den Sendestudios in Manhattan reden die Menschen. (Der Journalist Thomas Frank versucht in seinem 2004 veröffentlichtem Buch „Was ist los mit Kansas?“ — „What’s the Matter with Kansas?“ — zu erklären, warum die Menschen in seinem Heimatbundesstaat Kansas sich auf die Seite der Republikaner geschlagen haben.) Jeder, der arbeitet, muß für liberale Linke dumm sein, schließlich kann nicht jeder so gut reden wie sie, aber eine Ausrede dafür finden, von der Stütze abhängig zu sein und zu Hause zu sitzen.

In Wirklichkeit sind arbeitende Menschen für moderne, liberale Linke nicht nur dumm, sondern gefährlich. Diese Menschen „klammern“ sich an ihre Waffen und ihre Religion, weil sie für ihren Lohn arbeiten. Diese Leute leben ständig am Rande der Gewalt, ganz gleich, ob es ein Angriff ist, wie jener, den sie — nach der liberalen linken Schreibweise — in Tucson (gegen Gabrielle Gifford) verursachten oder ob sie einfach nach Hause gehen und ihre Kinder prügeln. Wie in Bruce Springsteens „Troubadour der Arbeiterklasse“ (dem Song „Factory“ von 1978):

„Früh am Morgen, die Werkssirene dröhnt
Männer wachen auf, und ziehen sich was an.
Das Mittagessen nicht vergessen und den ersten Bus nicht verpassen
Das ist die Arbeit, das ist das Arbeitsleben.

Spät am Abend, die Werkssirene heult
Männer kommen aus den Toren, mit dem Tod in ihren Augen.
Und du, mein Junge, wirst es heute Abend zu spüren kriegen.
Warum? So ist die Arbeit, so ist dieses Arbeitsleben!“

Was anderes zu tun, als zu reden, das ist die Arbeit, das ist das Arbeitsleben — deshalb ist Sarah Palin für diejenigen, die ihre Millionen gemacht haben, indem sie nichts anderes taten, als zu reden, dumm und gefährlich. Dies ist nicht Springsteens einziges Beispiel seiner Ansicht derjenigen, die arbeiten, da ist noch der Horror seines „Vaters“, der „sein ganzes Leben arbeitete, für nichts als den Schmerz“. In diesem Song, „Adam zog einen Kain auf“ („Adam Raised a Cain“, ebenfalls von 1978), prügelt Papa natürlich seine Kinder: „jetzt geht er durch diese leeren Zimmer, sucht nach etwas, dem er die Schuld geben kann“. Und es wird natürlich schlimmer, klar, weil ein Kind, das geschlagen wird, setzt die Spirale der Gewalt fort und prügelt sein Kind: „Du erbst die Sünden, Du erbst die Flammen“. Selbst für einen der sympathischsten liberalen Linken wie Springsteen werden somit nicht eine, nicht zwei, sondern drei Generationen zerstört, bloß weil „Papa“ arbeiten mußte.

Und sie hassen Sarah Palin, weil sie dem Lehrer-Eltern-Ausschuß beitrat, und die Sache besser machte. Nein, nein, das kann unmöglich passieren. Schulen (sprich: die Lehrer-Gewerkschaft) brauchen mehr Geld, allein mehr Geld kann die Probleme in den Schulen lösen. Sarah Palin muß zerstört werden!

Und schließlich hassen sie Sarah Palin, weil sie eine erfolgreiche Bürgermeisterin und Gouverneurin war. Die Geschichtsschreibung der Demokratischen Partei lautet, daß das amerikanische Volk zu dumm ist, um sich erfolgreich selbst zu regieren und Elitisten aus Harvard und Yale braucht, um ihnen zu diktieren, wie sie ihr Leben leben sollten. Wenn aber eine Absolventin der „Universität Idaho“ (wie Sarah Palin) erfolgreich den größten Bundesstaat (Alaska) führen kann, dann kann es auch ein Kind, das seinen Abschluß auf der „Texas A&M University“ (wie Rick Perry) machte oder sogar ein Kind mit einem Diplom vom „Eureka College“ (wie Ronald Reagan).

Es wäre eine Sache, wenn die Demokraten Sarah Palins Themen nicht zustimmen würden. Es ist aber nicht so, daß sie ihr „nicht zustimmen“, sie hassen sie, und sie hassen sie, ohne sich einen Deut darum zu kümmern, wie sie zu den Themen steht. Sie hassen sie, weil sie der lebende Beweis ist, daß die gesamte Deutungshoheit der Demokratischen Partei eine Lüge ist, und aus diesem Grund darf sie nicht gemocht werden — denn wenn Demokraten sie leiden könnten, würden sie ja vielleicht auf ihre Politik hören.

Hier finden Sie den Originalartikel, Why the Left Hates Sarah Palin.

(Klicken Sie auf den letzten Link, um zu sehen wie oft die Suchmaschine diese Schlagzeile findet.)

Liberale Linke feiern den Tod von Andrew Breitbart

2012/03/03

Charlie Spiering präsentiert einen Einblick in die Hirne aufgeklärter, moderner, sozialer, fortschrittlicher, urbaner, humanitärer, humanistischer, emanzipierter, emanzipativer, emanzipatorischer, unabhängiger, realistischer, kritischer, progressiver, toleranter, zivilisierter, gebildeter, friedlicher, friedliebender, demokratischer, liberalistischer, libertärer, liberaler Linker.

(Danach wissen Sie, warum Sie gegen aufgeklärte, moderne, soziale, fortschrittliche, urbane, humanitäre, humanistische, emanzipierte, emanzipative, emanzipatorische, unabhängige, realistische, kritische, progressive, tolerante, zivilisierte, gebildete, friedliche, friedliebende, demokratische, liberalistische, libertäre, liberale Linke jede Diskussion verlieren.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Als heute Morgen der Tod des konservativen Journalisten Andrew Breitbart gemeldet wurde (der in Obamas perfektem Gesundheitssystem irgendwie verloren gegangen und laut Notaufnahme in keiner Notaufnahme zu finden war), feierten die liberalen Linken die Neuigkeit auf Twitter.

Der einflußreichste Tweet kam von Slates Matt Yglesias, @mattyglesias: „Konventionen um tote Menschen sind lächerlich. Die Welt hat mit einem toten @AndrewBreitbart etwas bessere Aussichten.“

AlmightyBob @AlmightyBoob: @AndrewBreitbart haha du bist tot und in der Hölle bist du ein Schwuler mit Hitler

Jeff Glasse @jeffglasse: Andrew Breitbart genießt jetzt den Nachmittagstee mit Hitler #goodriddanceyouhack

@darrenfiorello: Andrew Breitbart ist gestorben? Ist es falsch, daß ich darüber glücklicher bin als damals, als sie Bin Laden und Saddam erwischten?

Kellie Allen @thirtyseven: Breitbart half, die Karriere von jemandem zu zerstören, den ich kenne. Und tschüss, Abschaum. (Mit „die Karriere“ ist wohl Shirley Sherrod gemeint und SPIEGEL und SÜDDEUTSCHE stellen sich hinter diese Verschwörungstheorie — Fakten hier.)

Scott On Da Rox @ridinchillwaves: RT UND TSCHÜSS .. faschistischer Scheißkerl @Gawker: Andrew Breitbart tot? gawker.com/5889586/

Josh M @TheSocialest: Und tschüss Breitbart. Hoffentlich legen sie James O’Keefe in deinen Sarg.

Johannes Kapp @johnkapp: Andrew Breitbart war rassistisch, sexistisch, homophob. Und tschüss.

Gabriel @gabriel0923: Andrew #Breitbart ist gestorben und wurde endlich von seinem widerlichen Haß verzehrt! Die Welt ist ohne ihn besser dran!

Dufus @Dufus: Haben wir geweint, als Hitler starb? Nein.. #Breitbart ich sehe dich in der Hölle Arschloch

Natasha Yar-Routh @xiomberg: Andrew Breitbart ist tot, Und tschüss Müll. Für ein menschliches Wesen war er eine Widerwärtigkeit

Dave Lartigue @daveexmachina: Andrew Breitbart ist gestorben. Und tschüss, ehrlich. Er half, das Land, in dem ich lebe, zu vergiften und ohne ihn sind wir besser dran.

Lalo Alcaraz @laloalcaraz RT @Mfusion66: RIP Breitbart? Nein, zu schön, um wahr zu sein

vtred @vtred1: Und tschüss Andrew Breitbart – ein Spinner wie McCarthy.

Sean Paul Kelley @seanpaulkelley: Andrew Breitbart ist gestorben: bigjournalism.com/lsolov/2012/03 … Wenn es so ist, und tschüss.

CpG-@ Crow1138: Ich weiß, es ist falsch, trotzdem und tschüss „@cnnbrk: Anwalt sagt, konservativer Blogger Andrew #Breitbart ist gestorben. cnn.com/wkDt4g“

TahitiNut @TahitiNut: Vergib mir, Gott, denn ich habe gesündigt. Ich irre, erfreut zu sein über den Tod … von Andrew Breitbart. Und tschüss.

Michael Mayer @prisonforbush: Breitbart tot? D Und tschüss. Seinem Beispiel sollten mehr Republikaner folgen.

DAC @dac2527: Satan ruft Andrew Breitbart … Und tschüss!

Kate WITKO @katewitko: Andrew Breitbart ist mit 43 eines „natürlichen Todes“ gestorben. Hm ja ich nehme an, Wein ist ziemlich natürlich. Und tschüss, Arschloch.

WeirdArchives @WeirdArchives: Sieht offiziell aus. Andrew Breitbart ist tot. Ich persönlich mag den Kerl nicht, also, und tschüss Müll.

Mike Hightower @MikeHightower1: Und tschüss andrew breitbart.

Nick Huinker @towndrinker: und tschüss müll. kein grund, um jemanden zu trauern, der es sich zur aufgabe gemacht hat, diese welt zu einem unangenehmen ort zu machen. #breitbart

Michael David @renmiked: Und tschüss Andrew #Breitbart.

@Sttbs73: Es ist sehr schwer, für eine üble Person wie Andrew Breitbart Sympathie zu haben! Ich bin fertig mit NETT sein.

@CleverTrousers: Andrew Breitbart ist gestorben! Es sieht aus, als ob heute ein TOLLER Tag wird. #deadgasbags

@Crmlqt: Andrew Breitbart ist tot….ein Rassist weniger!!!!!

@Jawillie: Das traurigste an Andrew Breitbarts Tod ist, daß er als so ein Depp starb.

Inglorious Basterdz @TheLibertyLamp: Andrew Breitbart zerstörte Leben durch LÜGEN, ich werde kein falscher liberaler Linker sein und Beileid heucheln. Schmore in der Hölle ANDREW DU BASTARD!

Hier finden Sie den Originalartikel, Liberals celebrate death of Andrew Breitbart.

So sieht ein Mob aus

2011/12/09

Ann Coulter über den Unterschied zwischen Occupy Wall Street und der Tea Party.

Termini technici
Community Organizing: Gemeinwesenarbeit (Trojanisches Pferd von Rudi Dutschkes intellektuellem Opa Saul Alinsky, dem Erfinder der modernen Unterwanderung von Kirche und Staat durch Bürgerinitiativen und Stadtteilarbeit)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Ich bin nicht die erste, der die großen Unterschiede zwischen den Wall-Street-Demonstranten und der Tea-Party auffallen. Um drei zu nennen: Die Anhänger der Tea-Party haben Jobs, sie haben Duschen und sie haben Recht.

Niemand weiß, was die Wall-Street-Demonstranten wollen — was für Mobs typisch ist. Sie sagen, sie wollen, daß Obama wiedergewählt wird, behaupten aber, die „Wall Street“ zu hassen. Die gleiche Wall Street, die Obama die größte Wahlkampfspende der Geschichte machte, der wiederum die Banken rettete und Goldman Sachs zum vierten Staatsorgan machte.

Das ist, als würde man gegen Übergewicht und falsche Ernährung protestieren und gleichzeitig Michael Moore zujubeln — was die Demonstranten in dieser Woche ebenfalls taten.

Der auffälligste Unterschied zwischen den Anhängern der Tea-Party und dem Pöbel von „Occupy Wall Street“ ist für mich aber, neben dem Geruch von Patschuli, daß liberale linke Demonstranten immer behaupten müssen, daß alle ihre heroischen Versammlungen historisch sind.

In ihren Sprechchören rufen sie: „Die Welt sieht zu!“ „So sieht Demokratie aus!“ „Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben!“

Auf die Gefahr hin, zuzugeben, daß ich tatsächlich „zusehe“, so sieht Demokratie ganz sicher nicht aus.

Sally Kohn, die sich als „Gemeinwesenarbeiterin“ zu erkennen gab, lobte die Wall Street Trödler auf CNN und verglich den Protest mit der Boston Tea Party, die, wie sie behauptete, „die Amerikanische Revolution entzündete“, wobei sie hinzufügte, „und ja, der Protest wurde letztendlich sehr gewalttätig“. (Sally Kohn meint natürlich, daß letztendlich ihre Protestfreunde gewalttätig werden.)

Zuallererst ist die Boston Tea Party nicht vergleichbar mit schmalbrüstigen tätowierten 19-jährigen mit Piercings, die sich zum Spaß mit der Polizei prügeln. Der nächtliche Überfall von Paul Revere war ausschließlich dazu gedacht, um gegen eine neue britische Teesteuer zu protestieren. Die Wall-Street-Demonstranten würden eher für eine neue Steuer kämpfen, als gegen eine.

Paul Revere stellte sicher, daß ein aufgebrochenes Schloß auf einem der Schiffe ersetzt wird und ein Teilnehmer, der für sich etwas von dem Tee stahl, streng bestraft wurde. Samuel Adams (einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten) verteidigte den Sturm und sagte, daß es keine Möglichkeit gab, auf etwas anderes zurückzugreifen — wie zum Beispiel Wahlen (wegen der großen Distanz zwischen den nordamerikanischen Kolonien und dem Mutterland Großbritannien).

Unsere Revolution — die einzige Revolution, die seit mindestens 1688 zu mehr Freiheit führte — war kein Akt des Pöbels.

Die Mennoniten argumentierten 1688, daß Schwarze und Weiße im wesentlichen gleich wären, und daß Sklaverei ungerecht wäre und dem Christentum widersprechen würde. Sie betonten, daß christliche Sklavenhalter nicht besser wären als die „Türken“ oder Muslime, die die Sklaverei in Asien und Afrika betrieben.

So speziell und begrenzt die Boston Tea Party auch war — sie war dennoch zu pöbelhaft, um bei den Briten etwas anderes als Vergeltungsmaßnahmen auszulösen. Sowohl amerikanische als auch britische Unterstützer, wie etwa Edmund Burke, wurden entmutigt und der Gedanke an die amerikanische Unabhängigkeit erfuhr einen Rückschlag.

George Washington mißbilligte es, die Teeladungen zu vernichten. Benjamin Franklin forderte, die britische East India Trading Company dafür zu entschädigen. Die Boston Tea Party wurde in den nächsten 50 Jahren nicht gefeiert, weil sie von vielen der Gründerväter als eine Peinlichkeit empfunden wurde.

Erst drei Jahre nach der Boston Tea Party sollten die Gründerväter ihre wahrhaft revolutionäre Tat begehen: Die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung (was von Jusos über Grüne bis zu den Piraten undenkbar wäre, weil es in einem Staat basisdemokratisch Gleichgesinnter nur Staatsbürger gäbe, die planen — Staatsbürger, die unangenehme Arbeiten verrichten und wirtschaftliche Risiken eingehen, wären eine Mangelware, weil man selbst mit sieben 24-Stunden-Arbeitstagen bei einem Steuersatz von 100 Prozent auf Rettungspakete zurückgreifen müßte, um diese Form von Basisdemokratie zu finanzieren).

In diesem Dokument schilderten unsere christlichen Vorfahren in klaren Worten ihre Beschwerden über die britische Herrschaft, ihre früheren Versuche, Lösungen zu finden, und appellierten für die Unabhängigkeit von der Krone an den Obersten Richter der Welt (und nein, damit ist kein Oberster Richter im Sinne einer Welt-EU gemeint).

Die Armeen der Rebellen, die die Unabhängigkeitserklärung verteidigten, waren kein ungeordneter Haufen, der öffentliches Eigentum verunstalted und vor der Presse mit Sprechchören auftritt.

Selbst die Minutemen, die Freiwilligen-Milizen, deren erste Zusammenstöße mit den Briten den Krieg einleiteten, waren eine echte, Armee mit den Rängen, Koordination, Drill und Ausrüstung. In den historischen Aufzeichnungen wird nirgends erwähnt, daß die Minutemen mit kleinen Stoffsäckchen namens Hacky-Sack spielten, in „Frieden und Liebe“ zusammengesammelte Kerzen anzündeten, oder im Kreis herumsaßen und trommelten.

Ein britischer Generalleutnant, der gegen die Minutemen kämpfte, beobachtete: „Wer auch immer sie als einen uneinheitlichen Mob betrachtet, wird schnell feststellen, daß er sich irrt.“

Die orientierungslosen Loser, die gegen „Wall Street“ protestieren — Obamas größte Wahlkampfspender — posieren dagegen vor den Kameras, während sie austauschbare liberale linke Klischees ablesen (die sie sich vom basisdemokratischen Informationsdachverband Wikipedia kopierten), denen jede Vernunft oder Kohärenz fehlt.

Weil aber alles, was liberale Linke tun, heroisch ist, müssen sich die Freunde von „Occupy Wall Street“ mit diesen historischen Helden der Nation vergleichen.

Einer erzählte Bill Schulz von Fox News: „Ich wurde geboren, um hier zu sein, im Augenblick geben die Gründerväter die Fackel an diese Generation weiter, damit unser Land wieder groß wird.“

Adbusters, die kanadische Umweltschutzorganisation hinter Occupy Wall Street, hat die Wall Street „Revolutionäre“ mit Amerikas Gründervätern verglichen. Übrigens: diejenigen, die gegen die amerikanische Revolution waren, flohen nach dem Krieg nach Kanada.

Die Kanadier — schon wieder! — frohlockten: „Man spürt, daß sie eine neue Unabhängigkeitserklärung ausarbeiten.“

Ich nehme an, man „spürt“ es nur deshalb, weil sonst nichts passiert. Sie sagen, sie wollen die Abschaffung des „Kapitalismus“ und Mao als Präsident — wie einer zu Schulz sagte.

Die modernen Anhänger der Tea Party zogen nie narzisstisch herum und verglichen sich mit General George Washington. Und doch sind sie diejenigen, die politisch auf die Art und Weise aktiv geworden sind, für die Washington kämpfte.

Die Bezeichnung Tea Party wurde aus Spaß gewählt, inspiriert durch eine amüsante Beschimpfung von Rick Santelli am 19. Februar 2009 auf CNBC, der als Reaktion auf Obamas Rettungspläne für unverantwortliche Hypothekenbanken zu einer weiteren Tea Party aufrief.

Die Anhänger der Tea Party behaupteten nicht arrogant, eine neue Unabhängigkeitserklärung auszuarbeiten. Mit dem Original sind sie vollkommen zufrieden und glücklich.

Die Anhänger der Tea Party blockierten nicht den Verkehr, schliefen nicht auf Bürgersteigen, trugen keine Skimasken, kämpften nicht mit der Polizei und urinierten nicht in der Öffentlichkeit. Sie lasen die Verfassung, brachten ernsthafte politische Argumente vor, und übergaben der Regierung eine Petition gegen Obamas verfassungswidrige Gouvernantenpolitik vor, insbesondere gegen die Anschubfinanzierung und (die staatliche Einheitskrankenversicherung namens) Obamacare.

Dann sammelten sie ihre eigenen Müll ein und gingen ruhig nach Hause. Offenbar mußten viele von ihnen früh zur Arbeit gehen.

In den zwei Jahren seit der Gründung der Bewegung spielte die Tea Party eine wichtige Rolle dabei, daß Teddy Kennedy seinen Sitz an die Republikaner verlor, daß Chris Christie Gouverneur von New Jersey wurde, und daß die Republikaner bei den Wahlen im Jahr 2010 einen historischen Erdrutschsieg erlebten. Wahrscheinlich werden sie bei den Wahlen im nächsten Jahr erfolgreich einen Präsidenten rausschmeißen.

So sieht Demokratie aus.

Hier finden Sie den Originalartikel, This Is What a Mob Looks Like.

Konservative Schwarze haben schnell was im Rücken

2011/12/06

Ann Coulter über den zweiten Rufmordanschlag gegen Herman Cain.

(Anmerkungen in Klammern)

Wenn die Medien (von Boulevardpresse bis Qualitätsmedien, von BILD bis taz) über eine angebliche Affäre des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Herman Cain berichten, wie lange wird es dann dauern, bis sie die Nachricht unterbreiten, daß ihr 2004er Vizepräsidentschaftskandidat seine Geliebte Rielle Hunter schwängerte und ein uneheliches Kind zeugte? (Der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia schreibt: „Im August 2008 sagte Edwards zu ABC News, dass er eine außereheliche Beziehung mit der Schauspielerin Rielle Hunter gehabt und während seines Wahlkampfes im Jahr 2008 über diese Sache gelogen habe. Er behauptete weiterhin, nicht der Vater ihres Kindes zu sein, und erklärte, dass dies bedarfsweise über einen Vaterschaftstest bestätigt werden könnte. Rielle Hunter verzichtete allerdings darauf. Am 21. Januar 2010 räumte John Edwards die Vaterschaft ein.“)

Liberale Linke versuchen, Cain mit den windigen Vorwürfen von drei besorgten Frauen zu zerstören. Einzeln betrachtet sind die Anschuldigungen völlig unglaubwürdig. Zusammen sind sie noch unglaubwürdiger. Dies ist die Art und Weise, wie liberale Linke einen Menschen zerstören — aus dem Nichts.

Nach der ersten Runde meldete sich ein endloser Strom von Experten und argumentierte auf der obersten Stufe der Originalität: „Es geht nicht um er-sagte-und-sie-sagte; es geht um er-sagte-und-sie-sagte-und-sie sagte-und-sie-sagte-und-sie-sagte.“

Im Gegenteil: Wir hatten zwei Mal „sie“ und nur ein Mal „sagte“.

Zur Auffrischung: Nur zwei Frauen waren bereit, ihren Namen zu nennen. Und als sie es taten, entdeckten wir, daß sie außer ihrer persönlichen Ehre nichts hatten, was die Anschuldigungen stützte. Nur eine der beiden war später bereit, zu sagen, was Cain angeblich getan hat.

Die erste war Sharon Bialek, die behauptete, Cain hätte in einem Auto ihren Schritt begrapscht (und folgt man der liberalen linken Logik, die in Fällen wie Polanski oder Clinton oder Edwards oder Schwarzenegger zur Anwendung kommt, dann sollte es eigentlich nicht weiter stören, wenn Männer Frauen begrapschen und danach Samenreste nachgewiesen werden können).

Dann sahen wir, daß Bialek ständig finanzielle Schwierigkeiten hatte, in einen Vaterschafts-Prozeß verwickelt war, als „Goldgräber“ bekannt war, eine ganze Reihe von Schulden hatte und zweimal persönlich Konkurs angemeldet hatte. Sie gestand außerdem ein, daß sie David Axelrod kannte, Obamas Experte für schmutzige Tricks, weil sie im gleichen Haus wie er lebte.

Ihre persönliche Geschichte ist relevant, weil sie keine Beweise vorbrachte. Wir mußten ihren Worten glauben — die nicht glaubhafter wurden, als Gloria Allred neben ihr stand (die feminoide Anwältin, die vor kurzem Ex-Porno-Star Ginger Lee vertrat, um Unklarheiten über die Sex-Emails mit Twitter-Politiker Anthony Weiner auszuräumen, dem Held in Unterhose, der momentan einen Gesundheitsurlaub nimmt).

Nummer 2, Karen Kraushaar, machte vage Behauptungen über eine „feindliche Umgebung“ zu der Zeit, als sie für Cain arbeitete, weigert sich aber, zu sagen, was diese Anschuldigung bedeutet. Dies trotz der Tatsache, daß der US-Gaststättenverband NRA (National Restaurant Association) ihre Vertraulichkeitsvereinbarung aufhob, was ihr ermöglicht, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Das ist genau ein „sie“, aber kein „sagte“.

Cain sagte, er habe Kraushaar einmal gesagt, sie sei so groß wie seine Frau — das wäre ohne jeden Zweifel eine der ernstzunehmendsten sexuellen Belästigungen der letzten Jahre.

Warum sie wohl nichts genaueres sagt? Wir reden hier nicht über Vergewaltigung. Kraushaar kann nichts sagen, weil sie nicht sagen kann, „Ich will das nicht noch einmal seelisch durchmachen, daß mir gesagt wird, ich wäre so groß wie seine Frau!“ Entweder erklärt uns Kraushaar den Unsinn der „feindlichen Umgebung“ und verrät uns, was Cain angeblich getan hat, oder ihr Vorwurf ist weniger wert als nichts.

Als ob das noch nicht genug wäre, stellte sich heraus, daß Kraushaar bei ihrem nächsten Job, nur drei Jahre später, wegen einem Manager, der über den Email-Verteiler einen sexuellen Witz verschickte, in dem Computer mit Männern und Frauen verglichen werden, ebenfalls eine Beschwerde eingereicht hatte. Sie forderte eine Gehaltserhöhung und das Recht, zu Hause zu arbeiten. (Ich kenne nur einen Witz, der Computer mit Männern und Frauen vergleicht: Eine Französischlehrerin fragte ihre Klasse, ob “Computer” im französischen männlich oder weiblich sei und zwar Mädchen und Jungen getrennt. Die Mädchen entschieden sich für “männlich”, “le computer”. Die Begründung: 1: Um überhaupt etwas damit anfangen zu können, muss man sie anmachen 2: Sie können nicht selbständig denken 3: Sie sollen bei Problemen helfen, aber meist sind sie das Problem 4: Sobald man sich für ein Modell entscheidet, kommt ein besseres raus. Die Jungs entscheiden sich für “weiblich”, “la computer”. Die Begründung: 1: Niemand außer dem Hersteller versteht die innere Logik 2: Die Sprache, die sie zur Kommunikation mit anderen Computern benutzen, ist für andere unverständlich 3: Auch der kleinste Fehler wird langfristig gespeichert 4: Sobald man sich für einen entschieden hat, geht das halbe Gehalt für Zubehör drauf.)

Vielleicht ist Kraushaar die unglücklichste Frau der Welt. Die einfachere Erklärung ist jedoch, daß sie als Zeugin für die Atmosphäre am Arbeitsplatz nicht glaubwürdig ist.

Und jetzt kommt Ginger White und behauptet, daß sie mit Cain eine 13-jährige Affäre hatte. Cain gibt zu, daß er mit White befreundet war, aber er bestreitet vehement, eine Affäre mit ihr gehabt zu haben.

White hat eine ganze Palette fragwürdiger Eigenschaften: Sie ist eine weitere zweifach geschiedene, arbeitslose alleinerziehende Mutter in finanziellen Schwierigkeiten, die in der Vergangenheit wegen sexueller Belästigung klagte, einmal Konkurs anmeldete, wegen Stalking angeklagt wurde und in diesem Jahr wegen Verleumdung verurteilt wurde. Im Jahr 2011 wurden bisher neun Pfändungen ihres Grundbesitzes erwirkt.

Weil sie aber die dritte Frau ist, die einen zweifelhaftem Charakter hat, sollen wir das alles ignorieren. Liberale Linke sagen, daß es hier ein Muster gibt, doch das einzige Muster sind ihre weit hergeholten sexuellen Anschuldigungen gegen Cain.

Ginger Whites Beweis, daß sie eine 13-jährige Affäre hatte, sind zwei von Cain signierte Bücher: eins mit der belastenden Inschrift „Für immer Freunde! Alles andere ist ein Bonus“, und die andere lautet, „Miss G, Sie haben wirklich etwas erreicht! Konzentrieren Sie sich weiterhin auf Ihr nächstes Ziel“ — ja, ich weiß: ein dreckiges!

Wenn das der Beweis einer Affäre ist, dann habe ich Tausende gehabt, ohne es zu merken.

White brachte außerdem Beweise vor, daß Cain ihr Handy in vier nicht aufeinander folgenden Monaten 61 Mal anrief oder Textnachrichten schickte — hat aber nicht den Inhalt dieser Textnachrichten verraten. „Würden Sie mir bitte meinen Rasenmäher zurückgeben?“

Wenn das der Nachweis für eine Affäre ist, dann habe ich in diesem Augenblick Hunderte.

Wirkliche Beweise gegen ein sexuelles Raubtier sehen anders aus: Bill Clintons Anklägerinnen hatten Geschenke, auf Band aufgenommene Telefongespräche und ein Samen-geschwängertes Kleid.

Gennifer Flowers hatte Telefonaufnahmen mit Clinton — Tausende von Worten — in denen er ihr Ratschläge gab, wie sie ihre Affäre leugnet: „Wenn sie dich damit jemals konfrontieren, sage einfach nein, und gehe weiter. Es gibt nichts, was sie tun können … Aber wenn sie, wenn dich jemand kontaktiert, dann muß ich es wissen … Alles, was du tun mußt, ist es zu leugnen.“

Paula Jones hatte mehrere Zeugen für den selben Tag — darunter die Polizisten, die für Clinton arbeiteten und gegenüber der Presse bereits von einer „Paula“ gesprochen hatten, die sie zu Clintons Hotelzimmer brachten. Und das betraf nur einen einzelnen Vorfall.

Monica Lewinsky hatte viele Geschenke von Clinton, darunter eine Hutnadel, zwei Broschen, eine Bärenfigur aus Marmor, ein T-Shirt von der Urlaubsinsel Marthas Vineyard und Walt Whitmans „Grashalme“ („Leaves of Grass“), die sie während der Untersuchung alle auf mysteriöse Weise mit Clintons Sekretärin Betty Currie vorbrachte, mitsamt einem Samen-gefärbten Kleid, das Monica behielt (ob sie die Färbung entfernen ließ, weiß Google leider nicht).

Ginger White behauptet, sie hatte mit Cain eine 13-jährige Affäre — und alles, was sie hat, sind zwei Bücher mit Widmungen, die während einer Signierstunde mit Cain für einen Klempner geschrieben worden sein könnten, der in der Schlange stand und wartete. Selbst ihr Geschäftspartner während der angeblichen Affäre, sagt, daß White niemals Cains Namen erwähnte.

Diese Frauen sind wie Oberliga-Spieler (Triple-A ball players) mit folgenden Eckdaten: Anzahl der Insolvenzen, niedrigster Kontostand, Anzahl der Pfändungen, häufigste falsche Behauptungen, Anzahl der unehelichen Kinder, Distanz zu David Axelrod in Zentimetern, Anzahl der Reisen in die Personalabteilung, und so weiter.

Das wäre nicht entscheidend — wenn da nicht die Tatsache wäre, daß es außer ihrem Wort keinen einzigen Beweis gibt.

So bearbeiten Liberale Linke Ihre weiße Weste, wenn sie nichts in der Hand haben: sie kommen mit einer Reihe von falschen Anschuldigungen, wohl wissend, daß die Menschen zu beschäftigt sind, um jeder Geschichte nachzugehen und zu merken, daß sie alle in Sackgassen enden.

Die Geschichte der liberalen linken Medien ist eine alte Geschichte, aber sie wird immer wieder zu einer großen Geschichte, wenn es darum geht, etwas aus der Luft zu greifen und den Eindruck eines Skandal zu erwecken.

Die meisten Leute sagen: „Wo Rauch ist, ist auch Feuer.“ Ich sage: „Wo Rauch ist, und in der Nähe steht ein Konservativer, dann ist dort auch ein Journalist, der wütend versucht, zwei Stöcke aneinander zu reiben.“

Hier finden Sie den Originalartikel, When You Go Conservative Black, You Better Watch Your Back.

David Axelrods sexuelles Fehlverhalten

2011/12/06

Ann Coulter über den ersten Rufmordanschlag gegen Herman Cain.

Herman Cain hat sein Leben damit verbracht, im ganzen Land zu arbeiten — in Indiana, Georgia, Minnesota, Nebraska, Kansas, Washington — aber nie in Chicago.

Es ist also merkwürdig, daß alle Sex-Vorwürfe gegen Cain von Chicago ausgehen, der Heimat von Richard M. Daley und Obama-Berater David Axelrod.

Der Verdacht fiel bereits auf Sheila O’Grady, die David Axelrod nahesteht und die vom Posten der Stabschefin von Chicagos ehemaligem Bürgermeister Richard M. Daley zügig zum Posten der Präsidentin des Gaststättenverbandes Illinois IRA (Illinois Restaurant Association) marschierte — und die Person ist, die Herman Cains Personalakte des Gaststättenverbandes NRA (National Restaurant Association) ausgrub.

Die von Daley kontrollierte IRA arbeitet Hand in Hand mit der NRA. Und seltsam genug ist Cains kurze, drei-jährige Tätigkeit bei der NRA offenbar die einzige Periode in seiner jahrzehntelangen Karriere, in der er angeblich ein Sexualstraftäter gewesen ist.

Nachdem Sheila O’Gradys Name wundersam im Zusammenhang mit der Erscheinung von Cains Personalakten aus der NRA auftauchte, verweigerte sie in Clintonscher Manier jegliche Beteiligung — indem sie kräftig leugnete, daß sie Cain kannte, als er bei der NRA tätig war. Ach.

Und nun, nach einer Woche konservativen Augenrollens über nicht näher spezifizierte, anonyme Anschuldigungen gegen Cain, haben wir plötzlich sehr spezifische Vorwürfe über sexuelle Übergriffe von einer völlig neuen Anklägerin — wieder aus Chicago.

Herman Cain hat noch nie in Chicago gelebt. Aber wissen Sie, wer dort gelebt hat? David Axelrod! Und raten Sie mal, wer in Axelrods Wohnhaus lebte? Wieder richtig: Cains neueste Anklägerin, Sharon Bialek.

Bialek Anschuldigungen waren sicherlich spezifisch. Aber sie haben auch gezeigt, warum anonyme Anschuldigungen wertlos sind.

Innerhalb von 24 Stunden nach Bialeks Pressekonferenz traten Freunde und Bekannte von ihr nach vorne, um zu sagen, daß sie eine „Goldgräberin“ ist, daß sie ständig in finanziellen Schwierigkeiten steckt — zweimal persönlichen Konkurs angemeldet hat — und natürlich, daß sie unter der Anschrift 505 North Lake Shore Drive in Axelrods Apartmentgebäude gelebt hatte, wo sie, wie sie zugibt, den Mann kannte, den die New York Times als Obamas „angeheuerten Kämpfer“ („hired muscle“) bezeichnet.

Packen wir noch ein wenig Steuerhinterziehung dazu, und sie ist Obamas nächste Wahl für das Kabinett.

Der Grund, warum all dies relevant ist, ist, daß sowohl Axelrod als auch Daley eine Historie von Hetzkampagnen haben, politische Gegner mit Anschuldigungen über sexuelles Fehlverhalten zu verleumden.

John Brooks, Chicagos ehemaliger Beigeordneter für das Feuerwehrwesen (fire commissioner), reichte gegen Daley vor sechs Monaten eine Klage ein, mit der Anschuldigung, daß Daley drohte, ihn mit Vorwürfen über sexuelle Belästigung zu verleumden, wenn Brooks nicht zurücktritt. Er trat zurück — und die Anschuldigungen über sexuelle Belästigung stellten sich später als völlig falsch heraus.

Und wie ich in meinem Buch „Schuldig: Liberale linke ‚Opfer‘ und ihr Angriff auf Amerika“ („Guilty: Liberal ‘Victims’ and Their Assault on America“) ausfürlich schildere, ist der einzige Grund, warum Obama US-Senator wurde — wodurch er für das Präsidentenamt kandidieren konnte — der, daß David Axelrod versiegelte Scheidungsunterlagen aus dem Hut zog: zuerst gegen Obamas Demokratischen Gegner, und dann gegen Obamas Republikanischen Gegner.

Einen Monat vor den Demokratischen Vorwahlen für die US-Senat im Jahr 2004 war Obama in den Umfragen auf dem Weg nach unten und kurz davor, gegen Blair Hull, einen millionenschweren Wertpapierhändler, zu verlieren.

Doch dann veröffentlichte die Chicago Tribune — wo Axelrod früher arbeitete — die Behauptung, daß Hulls zweite Ex-Frau Brenda Sexton während ihres Scheidungsverfahrens im Jahr 1998 gegen ihn einen Antrag auf Kontaktverbot beantragt hatte.

Von da bis zum Wahltag war Hull in den Vorwurf verstrickt, er sei ein „Frauenprügler“. Er und seine Ex-Frau einigten sich schließlich darauf, ihre versiegelten Scheidungsunterlagen zu veröffentlichen. Seine erste Ex-Frau, sowie die Töchter und das Kindermädchen verteidigten ihn auf einer Pressekonferenz und schworen, daß er nie gewalttätig war. Während einer Demokratischen Diskussion wurde Hull gezwungen, zu erklären, daß seine Frau ihn trat und er zurücktrat.

Durch das Nonstopinteresse der Medien an seinen Scheidungsunterlagen stürzte Hulls beträchtliche Führung einen Monat vor den Vorwahlen in sich zusammen. Obama segelte vorne und gewann die Vorwahlen. Hull erreichte mit 10 Prozent der Stimmen den dritten Platz.

Zum Glück für Axelrod hatte Obamas Gegner in den landesweiten Wahlen auch eine Scheidung hinter sich.

Der republikanische Kandidat war Jack Ryan, ein Absolvent von Dartmouth sowie der Law und der Business School von Harvard, der seine lukrative Partnerschaft mit Goldman Sachs verloren hatte, um an einer innerstädtischen Schule in Chicagos South Side zu unterrichten.

Doch einige Jahre zuvor hatte Ryans Ex-Frau, Hollywood Sex-Kätzchen Jeri Lynn Ryan, bei einem Sorgerechtsstreit um das Kind behauptet, daß Jack sie, während das Paar verheiratet war, in Swinger Clubs in Paris und New York mitgenommen hatte.

Jack Ryan bestritt die Vorwürfe vehement. Im Interesse des Schutzes ihres Sohnes forderte er außerdem, daß die Unterlagen dauerhaft unter Verschluss genommen werden.

Axelrods Maulwürfe im Gericht kamen an die „versiegelten“ Unterlagen heran und in kürzester Zeit waren sie in den Händen von jedem politischen Aktivisten in Chicago. Wohl wissend, was in den Akten steht, flogen Anwälte der Chicago Tribune nach Kalifornien und forderten, daß das Gericht sie offiziell „entsiegelt“ — gegen die Einwände von Jack und Jeri Ryan.

Euer Ehren, wer weiß, was in diesen Aufzeichnungen stehen könnte!

Ein kalifornischer Richter ordnete an, sie zu entsiegeln, was Zeitungen ermöglichte, die anzüglichen Vorwürfe zu veröffentlichen, und vier Tage später fiel Ryan aus dem Rennen, unter dem Druck der idiotischen Republikaner — die aufgespürt und erschossen werden sollten.

Mit einem Last-Minute-Ersatz durch Alan Keyes als republikanischem Konkurrent war Obama in der Lage, bei der Senatswahl in Illinois mit 43 Prozent Abstand ein Allzeit-Rekordergebnis zu erzielen.

Und so wurde Obama, vier Jahre nachdem er gegen Bobby Rush verlor, Senator — in einer katastrophalen Wende der Ereignisse wurde Rush nicht geschieden.

Axelrod zerstörte die beiden einzigen Männer, die zwischen Obama und dem Senat standen, mit reißerischen Behauptungen über ihre Vergangenheit, die er sich illegal beschaffte.

Im Jahr 2007, lange nachdem sich Obama sicher im US-Senat eingenistet hatte, berichtete die New York Times: „Der Tribune Reporter, der den Anfangsartikel (über Hulls versiegelte Scheidungsunterlagen) schrieb, gab später in einem gedruckten Artikel zu, daß die Obama-Lager ‚aggressiv hinter dem Kulissen arbeiteten‘, um die Geschichte voranzutreiben.“

Einige waren der Meinung, daß die Times in dem Artikel auch noch schrieb, daß Axelrod „eine viel größere Rolle hatte — daß er die ursprüngliche Geschichte durchgesickern ließ“.

Diesmal haben Obamas kleine Helfer nicht nur eine Bombe in die Republikanischen Vorwahlen geworfen — sie hoffen auch, daß der Mann zerstört wird, der den Demokraten im Jahr 2012 ihr einziges Argument nimmt: Wer gegen Obama ist, muß ein Rassist sein.

Hier finden Sie den Originalartikel, David Axelrod’s Pattern Of Sexual Misbehavior.