Archive for the ‘Kiryas Joel’ Category

Kiryas Joel, New York: Spielplatz weiterhin nach Geschlechtern getrennt

2014/05/07

FAILED MESSIAH über die Zweiklassengesellschaft unter dem Zionstern.

Kiryas Joel Playground Still Gender Segregated Despite Settlement With Civil Liberties Union

16. April 2014 — Wie FAILED MESSIAH im letzten Monat berichtete, war die Einigung zwischen der »Bürgerrechtsunion New York« (»New York Civil Liberties Union«, NYCLU) und Kiryas Joel dumm und nicht erzwingbar und würde von Kiryas Joel einfach ignoriert werden.

Die »Bürgerrechtsunion New York« hat die Klage gegen Kiryas Joel fallengelassen und im Fall des geschlechtergetrennten Parks von Kiryas Joel aufgegeben, berichtete die jiddischsprachige Zeitung von Kiryas Joel. Sie fügt hinzu, daß Kiryas Joels Parksverwaltung (parks department) für die Mädchen ein neues Spiel (zip-game) kaufte, um in dem Park die strengen Vorschriften für Keuschheit und Geschlechtertrennung (tznius) zu stärken, wie es Aharon Teitelbaum, der Rabbi der Satmar-Juden von Kiryas Joel anordnet.

Diese Vorschriften, so das Blatt, sollen vom Keuschheitskader (va’ad ha-tznius) des Ortes durchgesetzt werden, das von der Gemeinde bezahlt wird.

Mit anderen Worten war die Einigung zwischen der »Bürgerrechtsunion New York« und Kiryas Joel, über die FAILED MESSIAH am 31. März berichtete, lächerlich und würde von Kiryas Joel einfach ignoriert werden, und die Erklärung der »Bürgerrechtsunion New York«, sie hätte einen Sieg errungen, war dumm:

Diese Einigung ist wahrscheinlich bedeutungslos. Kiryas Joels Bewohner können einen Außenseiter ohne Probleme erkennen und die »Bürgerrechtsunion New York« quillt vor Mitarbeitern und Freiwilligen, die Jiddisch sprechen oder lesen, nicht gerade über.

Kiryas Joels Führer werden die Anhänger entweder in der Synagoge oder durch aufgezeichnete Fließbandanrufe (robo calls) anweisen, die Geschlechtertrennung »freiwillig« durchzuführen. Die Anhänger werden es tun, der Park wird nach Geschlechtern getrennt sein, und die »Bürgerrechtsunion New York« wird verloren haben, trotz ihres heute verkündeten Sieges.

Selbst wenn die »Bürgerrechtsunion New York« Kiryas Joel dabei erwischt, auf dem Spielplatz illegal nach Geschlechtern trennen, bedeutet dies nur, daß der Fall erneut vor Gericht kommt — wo es zu weiteren Verzögerungen durch Kiryas Joel kommen wird.

Das ist das Muster im Fall von Kiryas Joel seit Anbeginn der Existenz des Ortes, und es gibt keinen Grund zu glauben, es hätte sich jetzt geändert.

Und es hat sich nicht geändert.
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Das Spielplatzschild mit der Keuschheitswarnung vom letzten Jahr:

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Hier finden Sie den Originalartikel, Kiryas Joel Playground Still Gender Segregated Despite Settlement With Civil Liberties Union.

Siehe auch:

New York: Jüdisches Schtetl Kiryas Joel wegen Geschlechtertrennung verklagt

Orthodoxer Mann aus Kiryas Joel wegen unsittlichen Berührens verhaftet

2014/03/22

Die Polizei des Staates New York über einen Kinderliebhaber aus Kiryas Joel, New York.

Kiryas Joel Man Arrested for Forcible Touching

20. März 2014

Mann aus Kiryas Joel wegen unsittlichen Berührens verhaftet

POLIZEI DES STAATES NEW YORK
Major Patrick Regan
Leiter Abschnitt F (Troop F Commander)

PRESSEMITTEILUNG

Am 19. März 2014 verkündet die Polizei des Staates New York in Monroe die Festnahme von Joel Gluck, 27, aus Kiryas Joel, New York, wegen unsittlichen Berührens (Forcible Touching) und Gefährdung des Wohles eines Kindes.

Am Vorabend des 17. März 2014 war Gluck auf einem Gemeindetreffen in Kiryas Joel und lockte ein 9jähriges Kind zu einem entfernten Bereich, wo er das Kind gewaltsam intim berührte. Das Opfer vertraute sich auf der Veranstaltung seinen Eltern an und meldete dies der Öffentlichkeitssicherheit von Kiryas Joel (Kiryas Joel Public Safety), die mit der Polizei des Staates New York zusammenarbeitet. (Anm.: Der Euphemismus Öffentlichkeitssicherheit ist eine Polizei in einem Gottesstaat mit einem vorauseilenden Ruf.)

Gluck wurde auf seine eigene Anerkenntnis (recogizance) hin freigelassen und soll am 24. März um 17:30 Uhr im Gericht der Town of Monroe erscheinen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Kiryas Joel Man Arrested for Forcible Touching.

Was ein jüdisches Schtetl wirklich kostet

2014/02/22

FAILED MESSIAH über die Kosten orthodoxer Kulturbereicherung im Hinterhof von New York.

What A Hasidic Village Really Costs

11. Februar 2014 — Während die Grafschaft Orange, der Bundesstaat New York und die Town of Monroe (Anm.: im Bundesstaat New York liegt die Grafschaft Orange, in welcher die Town of Monroe liegt, die die Orte Monroe, Kiryas Joel und einen Teil von Harriman umfaßt) weiterhin mit dem Versuch des jüdisch-frommen Schtetls Kiryas Joel zu kämpfen haben, 507 Hektar städtisches Land zu annektieren, nimmt der Widerstand gegen diesen Schritt weiter zu. (Anm.: Annexionen scheint das auserwählte Volk irgendwie im Blut zu haben.)

Auf der gestrigen Sitzung des Verwaltungsrates (town board meeting) von Monroe, die Berichten zufolge von mindestens 225 Bewohnern besucht wurde, erklärte ein Gesetzgeber der Grafschaft Orange eine der finanziellen Auswirkungen, die fromme Satmar-Juden auf die Grafschaft haben, wie die MIDHUDSON NEWS berichtete:

… Michael Anagnostakis, Gesetzgeber der Grafschaft Orange, erhielt den lautesten Applaus, als er sagte, daß die geplante Annexion durch Kiryas Joel in der Grafschaft Angst erzeugen würde.

»Hören Sie«, sagte er, »ich vertrete die Städte Newburgh und Montgomery, doch dieses Problem überschreitet die Stadtgrenzen. Dies wird sich auf alle Bewohner der Grafschaft Orange auswirken.«

Anagnostakis sagte, daß die Steuerzahler der Grafschaft Orange in diesem Geschäftsjahr 181 Mio. Dollar für Sozialhilfeprogramme zahlen werden.

»Ein unverhältnismäßig hoher Anteil [des Sozialhilfebudgets der Grafschaft] geht an Kiryas Joel«, sagte er. »Ich kann mich nicht auf den genauen Dollarbetrag einlassen, aber Kiryas Joel macht ein größeres Dollarvolumen an Sozialhilfekosten aus, als die meisten anderen Städte der Grafschaft Orange zusammen — 20 bis 25 Städte.« …

Hier finden Sie den Originalartikel, What A Hasidic Village Really Costs.

Rabbi der Satmar-Juden aus Kiryas Joel, New York, sagt, es ist Zeit für einen heiligen Krieg

2014/02/20

YESHIVA WORLD über das Recht, lebenslang faulzupelzen, um das heilige Orakel zu befragen.

Satmar Rebbe Of Kiryas Yoel Says It’s Time to Declare War

19. Februar 2014 — Rabbi Aaron Teitelbaum Shlita der Satmar-Juden kam am Mittwoch, dem 19. März 2014 (19. Adar I 5774) in Israel an. Auf seinem Weg zum beten (daven) des Nachmittagsgebets (Mincha) in Savion, wo er der Gast des Philanthropen Meir Gurwitz ist, wurde der Rabbi über das »Shaked-Komitee« (»Shaked Committee«) und die mit ihm einhergehenden Bemühungen informiert, Kinder (Bnei) auf Talmudschulen (Jeschiwas) in den Wehrdienst einzuberufen.

Der Rabbi war durch die Ereignisse Berichten zufolge überrascht und bestürzt und erklärte nachdrücklich: »Jetzt weiß jeder, daß das ultraorthodoxe Judentum — vereint unter allen Fraktionen und Gemeinden gegen die Dekrete (Gezeiros) — in den Krieg ziehen muß, in einen, der auf der ganzen Welt gehört wird.

Wir müssen einen heiligen Krieg anfangen, um die Talmudschüler (Bocher) zu schützen, die keine Talmudschulen besuchen. Selbst diejenigen, die nicht lernen, verdienen keine Bestrafung durch geistige Vernichtung.«

Im Hinblick auf die jüngsten Bedenken prominenter jüdisch-sephardischer Talmudausleger (Poskim), daß die jüdisch-aschkenasische Gemeinde sie aufgeben wird, erklärte der Rabbi, daß es in der Schlacht keine Unterscheidung zwischen Aschkenasim und Sephardim geben wird, »denn wir werden uns um alle kümmern«.

Es gibt Berichte, daß der Rabbi während seines Aufenthalts daran arbeiten wird, gegen die Einberufung einen Massenprotest anzuberaumen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Satmar Rebbe Of Kiryas Yoel Says It’s Time to Declare War.

Warum laden unsere Kulturbeauftragten und Zentralratinstanzen eigentlich nie Vertreter dieser Gemeinschaft einer Weltstadt ein, um uns noch mehr für die jüdische Kultur zu sensibilisieren?

Falls die Satmarer Juden gerade nicht kommen können, weil sie mit Geschlechtertrennung, Beschneidungsdebatten und heiligen Kriegen beschäftigt sind, könnten es vielleicht die Sanzer Juden, Gerer Juden, Rogatscher Juden, Wischnitzer Juden, Belzer Juden, Bobower Juden, Kotzker Juden, Munkatscher Juden, Lelower Juden, Kalischer Juden oder Klausenberger Juden.

Jiddischer Leserbrief: Zeigen Sie keine Bilder von Gojim, weil sie alle böse sind

2014/01/10

FAILED MESSIAH über orthodoxen Toleranzismus.

Don't Publish Pictures Of Goyim Because They Are All Evil, Hasidic Letter Writer Says

7. Januar 2014 — Der folgende Brief wurde am Freitag in DER BLATT veröffentlicht, die jiddische Zeitung der frommen Satmarer Juden. Die in Brooklyn erscheinende Zeitung gilt als das Sprachrohr der Satmarer Aharon-Fraktion aus dem Schtetl Kiryas Joel. Der Brief wurde ohne einen Kommentar der Redaktion von DER BLATT veröffentlicht:

Kritik an Bildern von Gojim und nichtreligiösen Juden

Als Leser Ihrer/unserer Zeitung möchte ich Sie auffordern, daß Sie mit Bildern vorsichtig sein sollten, die Nichtjuden und nichtreligiöse Juden betreffen.

Die Worte aus dem Talmud in Megilah 28 sind wohlbekannt: »Rabbi Jochanan sagte, es ist verboten, eine Person anzusehen, die böse ist.« Es ist selbstverständlich, daß die Obengenannten (die Nichtjuden und nichtreligiösen Juden) zu dieser Kategorie gezählt werden.

Wie furchtsam sind die Worte des heiligen [Buches] »Degel Machaneh Ephraim«: »Es ist bekannt, daß, wenn man das Gesicht eines Zaddik (einer gerechten Person) sieht, es Licht in die Seele dessen bringt, der es sieht, und das Gegenteil trifft zu, wenn man das Gesicht eines bösen Menschen sieht, und deshalb sollte man das Gesicht einer bösen Person nicht sehen.«

Da Ihre Zeitung von Tausenden von Juden gelesen wird, tragen Sie immense Verantwortung, Sie nicht zu veranlassen, die Gesichter von bösen Menschen zu sehen.

Es sei darauf hingewiesen, daß Sie in bestimmten Artikeln, die Bilder zeigen, gewährleisten, daß die Bilder von Gojim unscharf gemacht werden (are blurred out). Wir danken Ihnen dafür und wir bitten Sie, daß dies die Politik für Ihre gesamte Publikation sein sollte.

Wir müssen immer daran denken, daß wir Juden sind, und wir haben keine Beziehung zum Goy, und wir sollten nicht sein Bild sehen.

Obwohl wir dem Goy in bestimmten Fällen schmeicheln sollten, denn schließlich sind wir im Golus [Exil], reicht es aber nur für diesen Moment, und es reicht, nur die Nachrichten zu berichten. (Anm.: Das sinnlose Aneinanderreihen von Worten scheint eine Art Droge zu sein.) Aber Bilder sind nicht nötig — sie verdunkeln die Seiten einer jüdischen Publikation, einschließlich der Bilder von örtlichen jüdischen Liebschaften, die sich mit Nichtjuden fotografieren, als ob es eine Ehre ist.

Somit bitten wir Sie: Säubern Sie Ihre Zeitung vom Schmutz der Bilder von Gojim und nichtreligiösen Juden.

[Unterzeichnet…] הרוצה בעילום שמו [Das hebräische Äquivalent für »Anonymus«. Es wird allgemein angenommen, daß die Mitarbeiter von DER BLATT viele der veröffentlichten Briefe selbst schreiben.]

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Hier finden Sie den Originalartikel, Don’t Publish Pictures Of Goyim Because They Are All Evil, Hasidic Letter Writer Says.

New York: Jüdisches Schtetl Kiryas Joel wegen Geschlechtertrennung verklagt

2013/12/31

Die NEW YORK CIVIL LIBERTIES UNION gegen das auserwählte Volk.

11. Dezember 2013 — Die »New Yorker Bürgerrechtsunion« (»New York Civil Liberties Union«, NYCLU) und die »Amerikanische Bürgerrechtsunion« (»American Civil Liberties Union«, ACLU) reichten heute eine Klage gegen die Weigerung des Schtetls (village) Kiryas Joel (Anm.: in orthodoxer Schreibweise manchmal auch Kiryat Yoel) ein, öffentliche Aufzeichnungen über einen geschlechtergetrennten Park offenzulegen.

Der Park befindet sich auf 283 Hektar rechtlich unselbständigem Land und wurde laut Presseberichten im vergangenen Jahr in der Enklave frommer Satmarer Juden eröffnet. Medienfotos zeigen, daß Frauen und Mädchen im Park auf Bereiche mit roten Bänken, Rutschen und Klettergerüsten beschränkt werden, während Knaben und Männer im Park auf Bereiche mit blauer Ausstattung beschränkt werden. Gesonderte Wege unterstützen die Geschlechtertrennung. Nachrichtenberichte deuten darauf hin, daß der Park vom religiösen Führer des Dorfes, dem Großrabbiner und seinem »Komitee für Keuschheit« (»Committee on Modesty«) überwacht wird. Durch den Bürgermeister wurde offenbar eine Sonderfinanzierung zur Verfügung gestellt. (Anm.: Befindet sich der Park damit auf israelitischem Territorium?)

»Öffentliche Parks können nicht mehr aufgrund des Geschlechts getrennt, oder nach Rasse oder nationaler Herkunft«, sagte NYCLU-Geschäftsführerin Donna Lieberman. »Die New Yorker haben das Recht zu erfahren, ob dies hier geschieht und ob Steuergelder etwas so offensichtlich Rechtswidriges unterstützen.«

Im Juli reichten die Bürgerrechtsunionen NYCLU und ACLU über den Kauf, die Finanzierung, den Betrieb und die Instandhaltung des Parks eine Anfrage nach dem »Gesetz über die Informationsfreiheit« (»Freedom of Information Act«, FOIA) ein, um festzustellen, ob der Park tatsächlich getrennt ist und ob er mit öffentlichen Mitteln finanziert wurd. Doch der Antrag wurde im August abgelehnt. Anwälte der Bürgerrechtsunionen NYCLU und ACLU fochten die Ablehnung an, doch das Schtetl reagierte weder auf die Anfrage noch bestätigte es sie. Das Versäumnis, innerhalb von 10 Tagen zu reagieren, stellt nach New Yorker Recht eine Zurückweisung der Beschwerde (denial of the appeal) dar.

Im Rahmen der Anfrage über die öffentlichen Aufzeichnungen reichten die Bürgerrechtsunionen NYCLU und ACLU Nachrichtenartikel ein, in denen Offizielle von Kiryas Joel die Existenz des Parks und des »Komitees für Keuschheit« bestätigten. Führer des Schtetls reagierten auf die Anfrage zu Informationen jedoch, indem sie leugneten, daß der Park existiere.

»Das Schtetl hat keinen geschlechtergetrennten öffentlichen Park«, schrieb Donald Nichol, Anwalt des Schtetls. Führer des Schtetls bestritten auch jede Kenntnis von einem »Komitee für Keuschheit«, trotz markanter Schilder im Park, die die Autorität des Komitees bescheinigen.

»Es ist Gesetz für die Gemeinden, grundlegende Finanzaufzeichnungen zu machen, wie die von uns angefragten«, sagte NYCLU-Anwalt Brooke Menschel. »Kiryas Joels Behauptung, daß solche Aufzeichnungen nicht existieren, ist lächerlich.«

Wegen der übermäßigen religiösen Verfilzung aller Aspekte des Lebens war Kiryas Joel Gegenstand zahlreicher rechtlicher Auseinandersetzungen. 1994 zitierte ein Urteil des Obersten Gerichtshofs eine verfassungswidrige »Verschmelzung von staatlichen und religiösen Funktionen« in Kiryas Joel. Im Jahr 1986 erklärte ein Bundesgericht eine Vorschrift für nichtig, die Frauen in Kiryas Joel das Fahren von Schulbussen untersagten, weil die Vorschrift sowohl die »Establishment Clause« (Anm.: zum Schutz vor der Schaffung einer Staatsreligion) als auch das unter »Title VII« (Anm.: des amerikanischen Bürgerrechtsgesetzes »Civil Rights Act«) geltende Verbot der Geschlechterdiskriminierung am Arbeitsplatz verletzte.

»Dies ist die erste Meldung eines geschlechtergetrennten öffentlichen Parks in den Vereinigten Staaten, es ist also wichtig zu erfahren, wie der Park entstand«, sagte Daniel Mach, ACLU-Leiter für das »Programm für die Freiheit von Religion und Glauben« (»Program on Freedom of Religion and Belief«). »Wir können nicht zulassen, daß die Religion als Schutzschild für staatlich geförderte Trennung verwendet wird.«

Mariko Hirose, Beth Haroules und Christopher Dunn, alle drei von der Bürgerrechtsunion NYCLU, schlossen sich Menschel und Mach in dem Fall an.

Hier finden Sie den Originalartikel, NYCLU, ACLU Sue Hasidic Enclave Kiryas Joel for Information on Sex-Segregated Park.

FAILED MESSIAH veröffentlichte zwei Bilder eines Hinweisschildes, das zeigt, daß sich die jüdischen Kulturbereicherer den öffentlichen Park quasi aneigneten.

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Quizfrage: Wie kann sich die offiziell ärmste Bevölkerungsschicht Amerikas ein so schönes Ghetto leisten?

Kiryas Joel: Salz aus Geflügelschlachthof landet tonnenweise in Fluß

2013/11/15

Chris Mckenna über die komplett andere Welt in der jüdischen Kleinstadt nahe New York, die noch nie etwas von Versalzung gehört hat.

KJ poultry slaughterhouse's salt cited in river readings

19. Juli 2013 — Wasseruntersuchungen in Kiryas Joel legen den Schluß nahe, daß Tonnen von Salz, die jeden Tag in einem Schlachthof verwendet werden, um Huhn zu koscherisieren, den Salzgehalt in einem Bach in die Höhe treiben, der den Fluß Ramapo speist.

Unklar ist allerdings, ob sich das Salz auf das Leben im Wasser und die Trinkwasserversorgung auswirkt, da es stromabwärts verdünnt wird.

Ein im vergangenen Jahr der Grafschaft Orange vorgelegter Bericht führt auf, daß der Geflügelverarbeitungsbetrieb »Kiryas Joel Poultry Processing Plant« pro Tag etwa 14 Tonnen Salz verwendet, von denen etwa 10 Tonnen wiedergewonnen und einer Gerberei zur Wiederverwendung verkauft werden. Der Rest verläßt die Anlage als Abwasser, das zunächst in eine nahe gelegene Kläranlage und dann in einen Nebenfluß des Ramapo gespült wird.

Die Wasserbehörde, die seit 2004 die Wasserqualität in Bächen und Flüssen überwacht, veröffentlichte im Februar einen Bericht über Kiryas Joel und machte im Frühjahr eine Folgeuntersuchung, die feststellte, daß der Salzgehalt unterhalb der Kläranlage etwa um das 20fache anstieg.

Die Wasserbehörde und die Abteilung für öffentliche Arbeiten der Grafschaft untersuchen das Problem in Absprache mit den staatlichen und bundesstaatlichen Umweltbehörden. David Church, der Planungskommissar der Grafschaft, der die Wassserbehörde leitet, sagte, daß die Grafschaft die möglichen Auswirkungen des Salzgehaltes noch untersucht und keine Schlußfolgerungen hat.

»Wir wollen sicherstellen, daß dies richtig angesprochen wird, bevor es eine Art von Problem wird«, sagte er.

Seit der Eröffnung im Jahr 2004 ist der Schlachthof zu einem bedeutenden Anbieter für koschere Läden und einen Supermarkt in der Region geworden, eine Fairway-Filiale in Paramus, New Jersey.

Es werden riesige Mengen von grobem Salz verwendet, um aus dem Fleisch, bevor es verpackt wird, alles Blut zu entfernen, wie es das jüdische Gesetz verlangt. Das Huhn wird vollständig davon bedeckt.

Im vergangenen Jahr zeigte ein Bericht an, daß der Schlachthof etwa 5 Tonnen Chlorid, eine der Komponenten von Salz, in die Kläranlage entleert. Die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Grundwasser in der Nähe des Ramapo wurden kürzlich in einem Rechtsstreit zitiert, den die Stadt Woodbury und die Dörfer Woodbury und Harriman gegen Kiryas Joel vorbrachte.

Anwälte der drei Gemeinden schrieben, Harrimans Brunnen »weisen nun einen besonders hohen Gehalt an Chloriden aus, offenbar als Folge, zumindest teilweise, von Kiryas Joels langjähriger unzureichender Behandlung seiner Bearbeitungsabfälle des geflügelverarbeitenden Betriebs«.

Hier finden Sie den Originalartikel, KJ poultry slaughterhouse’s salt cited in river readings.

Woodbury kämpft gegen Fernleitung in Kiryas Joel

2013/08/27

Joshua Rosenau über soziale Buddelarbeiten.

Woodbury fights K.J. pipeline

30. Juni 2013 — Es war ein volles Haus am Donnerstag, als John Burke, Supervisor, und Roxanne Donnery, Gesetzgeberin für die Grafschaft Orange, mit Anwalt David Gordon zusammentrafen, um den Bau der Fernleitung für die Gemeinde Kiryas Joel zu diskutieren und die Bemühungen, den Bau zu stoppen.

Der Konflikt zwischen der Regierung von Woodbury und dessen Bewohnern und den Aktionen von Kiryas Joel und dessen Führern (Anm.: Autonome ohne Regierung?) verschärfte sich, als Bautrupps in diesem Frühjahr begannen, Abschnitte für eine Fernleitung für ein Projekt auszuheben, das erst noch die volle Zustimmung des Staates erhalten muß. (Anm.: Gibt es auch Zustimmung light?)

Wenn die Fernleitung gebaut wird, würde sie Kiryas Joel Wasser vom Viadukt New York City zuführen. Die Fernleitung wird die Wassernutzung im Dorf von voraussichtlich 1,6 Millionen Gallonen pro Tag auf 2,5 Millionen Gallonen pro Tag erweitern, mit einer maximalen Kapazität von 6 Millionen Gallonen pro Tag.

Am Donnerstagabend bezeichnete Burke das Kiryas-Joel-Projekt als eine direkte Bedrohung für die Zukunft von Woodbury.

„Das ist wirklich ein Treffen zum Messen der Widerstandskraft (gut-check meeting)“, sagte er. „Jede Stadt würde gerne ihr Schicksal selbst steuern — das ist keine schlechte Art zu leben. Allerdings gibt es viele Kräfte, die unserem Schicksal ihre Ideen, Gedanken und Wünsche aufdrücken. Das ist sehr ärgerlich. Immer wieder.“

Woodbury, Burke und Donnery sind als Gegner der Fernleitung derzeit Parteien in mehreren Klagen, die von Gordon erläutert wurden, dem Mann, der angeheuert wurde, um ihre Verteidigung aufzubauen.

Die zentrale Klage ist Woodburys Fall gegen Kiryas Joel wegen der zu niedrig angegebenen Umweltauswirkungen der Fernleitung gegenüber der Naturschutzbehörde DEC (Department of Environmental Conservation). Eine der Auswirkungen ist unter anderem, so Gordon, daß die erhöhte Wassermenge aus der Fernleitung zu Millionen von Gallonen an zusätzlichem Abwasser aus Kiryas Joel führen würde, das die Kläranlage der Grafschaft in Harriman nicht ausreichend behandeln kann.

Die Klage argumentiert auch, daß eine Sicherungspumpstation (back-up well) die Kiryas Joel für eine Verbindung mit dem Viadukt New York City benötigt, die Grundwasserzuführung für eine Woodbury bereits genehmigte Pumpstation beeinträchtigen würde, die 500.000 Gallonen pro Tag liefern soll.

Warum die Fernleitung weiterhin gebaut wird

Anstrengungen, den Bau der Fernleitung anzuhalten, sind vor Gericht ins Stocken geraten.

Francis A Nicolai, Richter am Obersten Gerichtshof, verweigerte eine einstweilige Verfügung (preliminary injunction), die Gordon forderte, als er für Woodbury zum ersten Mal vor Gericht erschien, sagte Gordon.

Gordon hat seitdem eine Unterlassungsklage (formal injunction filing) eingereicht, Nicolais Beratungen haben aber die 20-Tage-Frist überschritten. Der Richter hat noch nicht entschieden, sagte Gordon.

Obwohl sich Woodbury und die benachbarte Stadt Cornwall zusammenschlossen, um sich dem Projekt zu widersetzen, haben die Kommunen keine Kontrolle über die Arbeit auf Grafschafts- und Bundesstraßen (have no control over the work because it has be routed across county and state roads), sagte Burke.

Donnery sagte, daß Landrat Ed Diana vereinbarte, Kiryas Joel die Genehmigungen zu geben, die errforderlich sind, um mit dem Bau zu beginnen.

„Wissen Sie was? Es gibt absolut nichts, was die Stadt tun kann“, sagte Donnery. „Es gibt nichts, was irgendjemand dagegen tun kann, weil das Genehmigungsverfahren, das erteilt wurde, kam von unserem DPW (Department of Public Works) der Grafschaft Orange.“

Burke sagte, daß die für die Genehmigung der Pläne verantwortlichen Grafschafts- und Staatsvertreter erst nach Woodbury kamen, nachdem der Deal perfekt war.

„Es war eine bewußte Entscheidung. Es war eine strategische Entscheidung“, sagte er.

Ein Versuch, das Projekt durch öffentliche Proteste von Burke und Donnery zu bremsen, veranlaßte Anwälte für Kiryas Joel, unverzüglich gegen sie Klage zu erheben.

In Reaktion auf diesen Fall ist der Richter aufgefordert worden, Grundregeln für öffentliche Proteste zu bewilligen.

Sowohl das Verfahren gegen Burke und Donnery als auch die Regeln für Proteste bleiben weiterhin unangekündigt, sagte Gordon.

Nächste Schritte

Kommentare aus der Naturschutzbehörde DEC führten dazu, daß der Staat in der Angelegenheit über die Fernleitung einer öffentlichen Anhörung zustimmte.

Gordon forderte Bürger (members of the public) mit einem Interesse an dem Projekt auf, die Anhörung zu besuchen und ihre Beschwerden bekanntzumachen, sobald der Termin dafür festgelegt ist.

„Für die Naturschutzbehörde DEC gilt: ‚Eine Nervensäge bekommt am Ende, was sie will.‘“, sagte er.

Anwohner, deren Grundstück vom Bau betroffen sein könnte, forderte Burke auf, die Bereiche vorher und nachher zu fotografieren, um jedwede Auswirkungen zu dokumentieren.

Mit sich nähernden Wahlen beschworen einige der Besucher das Publikum, ihre Gesetzgeber und Vertreter vor Ort anzurufen, um zu dem Fall Stellung zu beziehen.

Was die genaue Lage betrifft, wo Kiryas Joel weitere Rohrleitungen im Boden vergraben will, sagte Burke, sind die Führer von Kiryas Joel die einzigen, die es wissen.

„Wir rufen sie jeden Tag an und fragen sie,“ sagte er. „Bisher hat es funktioniert.“

Das Fernleitungsprojekt muß erst noch eine Genehmigung vom Verkehrsministerium (Department of Transportation) erhalten, um auf der ganzen Strecke der Route 32 bis zum endgültigen Bestimmungsort verlängert zu werden, sagte Gordon.

„Der Grund ist, sie haben keinen Antrag gestellt“, sagte er.

Hier finden Sie den Originalartikel, Woodbury fights K.J. pipeline.

Konnten Sie der obigen Meldung eigentlich entnehmen, daß es bei Woodburys Nachbarn, die es sich als soziale Gruppe mit der höchsten Armut der gesamten USA leisten können, ohne Genehmigung Rohrfernleitungen zu bauen, einen Zusammenhang mit kriminellem Verhalten gibt? Siehe hier, hier, hier und hier.

Oder daß es sich um Religions- und Kulturbereicherer handelt?

Folgendes stammt (hier und hier) aus dem basisdemokratischen Informationsdachverband Wikipedia:

„… Kiryas Joel (auch Kiryas Yo’el oder KJ, hebräisch: קרית יואל, „Stadt des Joel“) … hat das jüngste Durchschnittsalter (15 Jahre) von allen Bevölkerungszentren über 5.000 Einwohnern in den Vereinigten Staaten. Die jüdischen Einwohner von Kiryas Joel haben typischerweise große Familien …“

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