Archive for the ‘Keuschheitspatrouille’ Category

Keuschheitskader jüdisch-ultraorthodoxer Frauen ordnet an, daß Bekleidungsgeschäfte Keuschheitsregeln für Unterwäsche befolgen

2014/04/19

FAILED MESSIAH über die Unschuld vom Heiligen Lande.

Haredi All Female Modesty Squad Orders Clothing Stores To Follow Their Underwear Modesty Rules

13. Oktober 2013 — Ein Keuschheitskader aus jüdisch-ultraorthodoxen Frauen sandte an alle Bekleidungsgeschäfte in Beitar Illit Briefe, die Ladenbesitzer ermahnen, Keuschheitsregeln für Dessous zu befolgen.

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Großbild hier.

Eine freie Übersetzung der Regeln aus dem von D. O. an mich zugesandten Brief:

Die folgenden Regeln sind das absolute Minimum, das einzuhalten ist:

1) Alle Verkäuferinnen müssen keusch gekleidet sein (keine unverhüllten Teile, keine enge oder kurze Kleidung usw.)

2) Ohne Verpackung ausgestellte Artikel müssen in Schubladen oder Schränken gelagert werden, wo der Türknauf wie bei einer Flügeltür einrastet, nicht hinter Schiebetüren. Artikel, die hinter geschlossenen Vorhängen aufbewahrt werden, dürfen nur traditioneller Art sein.

3) Die Absicht des vorstehenden Satzes bezieht sich auf Artikel e‘ (Anm.: Ajin, 16. hebr. Buchstabe) und Artikel t‘ (Anm.: Taf, 22. hebr. Buchstabe), weibliche Dessous.

4) Diese Artikel dürfen in keiner Farbe bzw. in keinem kühnen und dreisten Stil verkauft werden. Daher sollten keine Artikel der Farbe rot, hellrosa, orange usw. oder Artikel mit Worten oder Bildern vorrätig oder in Schubladen sein.

5) Es ist Verkäuferinnen unter allen Umständen strengstens verboten, Frauen — und vor allem Bräuten — vorzuschlagen, anzuleiten oder zu raten, Artikel zu kaufen, die nicht in den traditionellen Farben weiß, beige oder schwarz sind.

6) Es ist Männern oder Kindern streng verboten, den Laden zu betreten.

7) Sollten auf der Verpackung unkeusche Bilder auftauchen, müssen sie mit Klebeband verdeckt werden.

8) Werbung muß in Stil und Design keusch sein.

9) Von Zeit zu Zeit werden Frauen geschickt, um zu überwachen und zu verfolgen, daß all diese Regeln eingehalten werden, strikt eingehalten werden, und nicht auf eine perverse Art und Weise.

Hier finden Sie den Originalartikel, Haredi All Female Modesty Squad Orders Clothing Stores To Follow Their Underwear Modesty Rules.

Die Purim-Warnung einer jüdisch-ultraorthodoxen Keuschheitspatrouille in London

2014/03/20

FAILED MESSIAH über das orthodox-hochprozentige Purimfest.

12. März 2014 — Trennen Sie Männer von Frauen und Knaben von Mädchen, warnt eine jüdisch-ultraorthodoxe Londoner Keuschheitspatrouille, um zu verhindern, daß betrunkene Juden unerlaubt Sex haben:

London Haredi Modesty Squad Issues Purim Warning
Großbild hier.

Hier finden Sie den Originalartikel, London Haredi Modesty Squad Issues Purim Warning.

Wenig später, etwas abseits vom illuminierten London, laut ARUTZ SHEVA …

Hunderte feiern mit flüchtigem Rabbi Purim in Afrika

Hundreds Celebrate Purim with Fugitive Rabbi in Africa

17. März 2014 — Hunderte von Anhängern von Rabbi Eliezer Berland, der Israel im Zusammenhang mit Vorwürfen von Sexualdelikten verließ, feierten am Sonntag in Simbabwe mit ihm Purim. Die Anhänger der Brazlawer Juden lebten in Marokko, wurden aber durch ein königliches Dekret verbannt, nachdem der König von den Vorwürfen in Israel las.

Rabbi Berland bat seine Anhänger von Anfang an, nicht zu kommen, aus Sorge, daß sich der ganze Tumult nachteilig auf den Aufenthalt des Shuvu-Banim-Führers in der afrikanischen Nation auswirken könnte, doch das hielt sie nicht davon ab, bis zu 1.500 Dollar für den Flug zu bezahlen. (Anm.: Wie viele gute Freunde haben Sie, denen ein Wochenendbesäufnis mit einem gesuchten Straftäter 1500 Dollar wert wäre?)

Hier finden Sie den Originalartikel, Hundreds Celebrate Purim with Fugitive Rabbi in Africa.

Dazu ein Kommentar auf FAILED MESSIAH:

Alter Kocker:

Es zeigt nur, daß ultraorthodoxe Juden nicht in einer Welt der Gesetze und Moral leben. Sie leben in einer Welt, in der alle Frauen niedrigere Wesen sind, die auf irgendeine Weise entsorgt werden, wie es den Männern gefällt. Wird eine Frau vergewaltigt, ist sie eine Hure (curveh, kurwa).

Sie sind keine Irren. Sie haben nur wenig an moralischem Kompaß (little moral compass). Sicherlich, die Tora legt Gesetze fest. Dieser verabscheuungswürdige Kultus verdreht die Gesetze dann, so daß sie nur für Juden gelten. Dann schnitzen sie dies zurecht, so daß es nur für Juden aus Ihrer Sekte gilt. Dann schnitzen sie weiter, nur für jüdische Männer. Frauen und Kinder sind niedrigere Wesen. Dies ist der Boden, auf dem Tiere wie Berland stehen. Es war für ihn in Ordnung, viele Frauen sexuell zu nötigen und zu vergewaltigen. Sie sind sowieso weniger als ein Mensch.

Ehrlich gesagt, sind die Rabbiner ausweglos besorgt, daß ihre Macht bestenfalls dürftig ist. Aufklärung und Aufdeckung in den Medien sind der beste Weg aus dem Kult und sie werden jede Taktik nutzen, die ihnen zur Verfügung steht, um ihre Knechte auf Linie zu halten. Berland wird eines Tages gefaßt und vor Gericht gestellt werden und seine Anhänger werden Antisemitismus schreien.

Was wohl der gefühlte Urmeter für Antisemitismus dazu sagen würde?

»Reinheits-Patrouille« fährt Frauen zum Ritualbad

2013/12/18

Kobi Nachshoni über orthodoxe Spülungen.

'Purity patrol car' drives women to mikveh

16. Dezember 2013 — Eine religiöse Organisation hatte eine kreative Lösung für Frauen in der Gegend von Jerusalem, deren Tage der Menstruation (Niddah) mitten im Schneesturm enden und die nun in ein Ritualbad (Mikwe) tauchen müssen, bevor sie in die Arme ihre Männer zurückkehren. (Anm.: In die Arme oder in die Lenden?)

Das jüdische Gesetz (Halacha) verbietet strikt eine Verzögerung des Eintauchens, und deshalb setzte die Organisation »Taharat Habait« einen speziellen Jeep als Patrouille ein, der auf Anfrage von Haus zu Haus fuhr und Frauen zum nächstgelegenen Ritualbad und zurück beförderte.

Der Jeep bahnte sich am Donnerstag- und Samstagabend in Jerusalem und den umliegenden Gemeinden seinen Weg durch den Schnee, damit die Frauen das monatliche Ritualbad einhalten können.

»Die höchste Priorität der Organisation ist es, das Bewußtsein für die Wichtigkeit des Familienreinheitsritualbades (the family purity mitzvah) zu schärfen«, erklärte der Vorsitzende der Organisation, Rabbi Yehezkel Mutzafi. »Wir sehen es als passend, auch unter solch schweren Bedingungen wie Regen und schwerem Schneefall zu arbeiten, so daß so viele Frauen wie möglich die Reinheitsgesetze befolgen und es schaffen, auf einfachste und bequemste Weise das Ritualbad zu erreichen.«

Zerrissene Sabbatgrenzdrähte (eruv wires) lassen die Menschen zu Hause bleiben

Religiöse Männer hatten ebenfalls Schwierigkeiten, zum Beispiel bei der Durchführung von solch trivialen Handlungen, wie mit mindestens zehn religiösmündigen Juden in der Synagoge zu beten. In den letzten Tagen und vor allem am Sabbat haben es viele schwer gefunden, in den verschneiten Gebieten in die Synagoge zu gehen. Einige beteten in Einheiten zu Hause, während es andere schafften, neun weitere Gläubige für ein improvisiertes Gebetsquorum in der Eingangshalle oder im Untergeschoß ihres Gebäudes zu versammeln.

»Wir beteten im Treppenhaus in eisiger Kälte und Nässe, aber wenn man bedenkt, was draußen vor sich ging, waren das die günstigsten Bedingungen«, sagte Uriah, ein Einwohner von Jerusalem. »Solange es eine einmalige Sache ist, ist es definitiv eine Erfahrung. Aber ich glaube nicht, daß diejenigen in den angrenzenden Straßen, die den gesamten Sabbat von der Stromversorgung abgeschnitten waren, dieser Aussage zustimmen würden.«

Ein weiteres Problem betraf die Sabbatgrenze (Eruv), eine rituelle Grenze, die Juden am Sabbat erlaubt, außerhalb der eigenen Wohnung bestimmte Gegenstände zu tragen. Befürchtungen, daß das stürmische Wetter in den Sabbatgrenzdrähten der umliegenden Städten oder Nachbarschaften Risse verursacht hätte, unterbrachen die tägliche religiöse Routine. Viele vermieden es, während des Sabbat im »öffentlichen Bereich« außerhalb ihres Hauses Gegenstände zu tragen.

Rabbiner und Vertreter der Religionsräte im ganzen Land stellten am Freitag in einem Wettlauf gegen die Zeit sicher, daß die Drähte unbeschädigt waren oder vor Beginn des Sabbat repariert werden, aber nicht jeder schaffte es, die Arbeit rechtzeitig zu erledigen.

In Städten und Gemeinden, in denen die Sabbatgrenze vor Beginn des Sabbat als intakt erklärt wurden, gab es Bedenken, daß sie Stunden später, auf dem Höhepunkt des Sturms, beschädigt wurde.

Als Ergebnis konnten die Menschen, die ihre Häuser während des Ruhetages verlassen wollten, nicht ihre Schlüssel tragen oder einen Kinderwagen schieben, während diejenigen, die zu Sabbatmahlzeiten eingeladen waren, nicht in der Lage waren, das zubereitete Essen mitzubringen, was viele veranlaßte, einfach zu Hause zu bleiben. (Anm.: Es ist wahrscheinlich nur einem Wunder oder intensiver Gebete zu verdanken, daß uns die jüdische Gemeinschaft erspart, am Sabbat gar nichts zu tragen.)

»Wir wollten Schnee, wie sie ihn im Ausland haben, und wir haben ihn den ganzen Weg«, sagte Shai, ein Anwohner aus Jerusalem. »In der Schweiz gibt es ebenfalls keine Sabbatgrenze.« (Anm.: Hat die Schweiz keine jüdische Kultur?)

Hier finden Sie den Originalartikel, ‚Purity patrol car‘ drives women to mikveh.

Dieses YNET-Highlight sorgte auf FAILED MESSIAH für mehr als 50 Kommentare, darunter:

Sarek:

Man kann erfrieren, aber man kann nicht erwarten, daß die Ehemänner warten, bis sie Sex haben. Das wäre eine grausame und ungewöhnliche Bestrafung.

Devorah:

Wenigstens haben sie Sex mit ihren Frauen, und nicht mit ihren Töchtern.

m:

Sex ist für ultraorthodoxe Juden wichtiger, als Menschen zu retten oder zu helfen, die nicht wie sie sind. Deshalb sollten sich normale Menschen oder die Regierung an diesen Vorfall erinnern und ultraorthodoxen Juden unter keinen Umständen helfen.

Was mir dabei einfällt?

Erstens die Frage, warum die öffentlich-rechtlichen Kulturbereicherungsbeauftragten der nichtjüdisch kontrollierten Massenmedien nie über derart spannende Themen berichten, um unser Bewußtsein für die jüdische Kultur zu schärfen.

Zweitens ein neues Logo für »Taharat Habait«:

Taharat Habait

Holocaust-Karneval: Ultraorthodoxe Juden protestieren gegen unfaire Medienbehandlung

2013/02/14

David Lev über israelitisches Marketing.

(Nicht zu verwechseln mit dem verhinderten Gedenk-Event Holocaust-Karneval in Rio 2008, das eine Richterin umgehend unter das Schwert einer Strafe in Höhe von 110.000 Dollar stellte, obwohl Adolf Hitler während des Zweiten Weltkriegs ein Thema von Karnevalssambas war.)

Photo Essay: Hareidim Protest Unfair Media Treatment
Charedische Juden demonstrieren in Meah Shearim — Foto: FLASH 90

Hunderte von charedischen Juden demonstrieren in Jerusalem am Samstagabend gegen eine ihrer Aussage nach unfaire Behandlung durch die Medien

31. Dezember 2011 — Hunderte von charedischen Juden demonstrieren in Jerusalem am Samstagabend gegen eine ihrer Aussage nach unfaire Behandlung durch die Medien der vergangenen Wochen. Die Demonstranten hörten Sprecher, die in Reden zur Frage des Ausschlusses von Frauen aus der Öffentlichkeit die „Diffamierung“ der charedischen Gemeinschaft anprangerten, und sie bekundeten ihre Unterstützung für Shmuel Weisfish, Leiter der „Keuschheitspatrouille“ in Meah Shearim, der am Sonntag eine Gefängnisstrafe beginnen soll.

Dutzende von Kindern und Erwachsenen trugen gelbe Sterne mit dem Wort „Jude“, das an die Zeit des Nationalsozialismus erinnert, und einige Kinder trugen gestreifte KZ-Uniformen. Die Demonstranten sagten, daß es nicht darum geht, Israel mit Nazi-Deutschland zu vergleichen, sondern die anticharedische Stimmung und Aufwiegelung mit der antijüdischen Hetze in Deutschland vor dem Holocaust.

Diese Woche in charedischen Jerusalemer Vierteln veröffentlichte Aushänge beschuldigten die säkularen Medien, „zu versuchen, die Haredim für das Verbrechen zu verurteilen, die Normen der Keuschheit und Heiligkeit aufrechtzuhalten, wie sie das jüdische Gesetz fordert, zum Beispiel in Bussen und außerhalb von Synagogen, wo sich Hunderte von Menschen versammeln“.

In Aushängen, die am Freitag in den charedischen Jerusalemer Vierteln der Stadt Beit Shemesh veröffentlicht wurden, hieß es in Bezug auf die Kontroverse über die Orot Mädchenschule in Beit Shemesh, die Demonstranten demonstrierten „gegen das Beharren, im Herzen eines charedischen Viertels in Beit Shemesh eine Mädchenschule für Nationale Religiöse zu bauen (a girls school for National Religious students), wo sich die Mädchen auf eine Art und Weise unkeusch kleiden, die die Gefühle der Anwohner verletzt, die gutes Geld gezahlt haben, um weit weg von der kranken säkularen Gesellschaft zu leben, die diejenigen verfolgt, die G-tt fürchten“.

Religiöse Nationalisten (Dati Leumi) aus Beith Shemesh — insbesondere der Gegend Givat Sharrett, wo sich die Orot Mädchenschule befindet — bestreiten die Behauptungen der Charedim, daß sich die Schule im „Herz eines charedischen Viertels“ befindet und sagen, daß sie in Wirklichkeit an Gegenden der Dati Leumi angrenzt, und daß die Charedim nicht an „Keuschheit“ interessiert sind, sondern das Gebäude für ihre eigenen Institutionen erhalten wollen.

Laut Berichten versprühte ein charedischer Demonstrant Tränengas in Richtung der Reporter von CHANNEL 10, die über das Ereignis berichteten. Ein großes Polizeiaufgebot begann, einen Verdächtigen zu verfolgen, während Demonstranten begannen, die Polizei mit Steinen zu bewerfen. Die Polizei soll ihn auf einem Dach in die Enge getrieben und verhaftet haben. (Anm.: Gemäß dem aufklärerischen Motto „Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt“ ist diese Gruppierung sowohl die modernste als auch „die theologisch, politisch und sozial konservativste Richtung innerhalb des Judentums“. Der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia schreibt hier: Zu den Zentren der Ultraorthodoxen gehören das Stadtviertel Me’a Sche’arim im Westen Jerusalems und die Stadt Beit Shemesh. An anderer Stelle erklärt der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia dagegen: In Israel, the Religious Zionism of the „Dati Leumi“ (Hebrew: דתי לאומי, „National Religious“) dominates Modern Orthodoxy.)

Fotos: FLASH 90

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Hier finden Sie den Originalartikel, Photo Essay: Hareidim Protest Unfair Media Treatment.

Die Aktion führte sogar zu einem Ratebild:

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Bildquelle: JPOST

(Auflösung des Ratebildes: Nur wir mit unserer weißen Haut, die so viel heller ist als die unserer Nachbarvölker, und unseren Mützen, mit denen wir wie Tataren aussehen, sind Israeliten, die schon seit Jahrtausenden hierher gehören, und nicht die anderen Weißhäutigen, die erst seit 1948 hier leben.)

Auf Platz 1 der Medienhitparade stand dieses Motiv:

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Entschuldigung, ich meinte dieses Motiv:

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Bildquelle: YNET

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Bildquelle: KLEINE ZEITUNG

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Bildquelle: YNET