Archive for the ‘Jüdische Gesetzgeber’ Category

Anzahl jüdischer Gesetzgeber weltweit auf Rekordhoch

2014/07/27

Amiram Barkat über internationales Recht.

Number of Jewish lawmakers worldwide reaches record high

26. November 2006 — Laut dem »Internationalen Rat Jüdischer Parlamentarier« (»International Council of Jewish Parliamentarians«, ICJP) brachten die US-Wahlen vom Dienstag die Zahl jüdischer Parlamentarier auf ein weltweites Rekordhoch.

Dem gestrigen Ergebnis zufolge stieg die Zahl von Juden im Senat von 11 auf 13 und in der Abgeordnetenkammer von 26 auf 30. Doch für die Zahl von jüdischen Gesetzgebern kommen die Vereinigten Staaten nach Israel und Großbritannien weltweit nur noch auf den dritten Platz.

Trotz einer jüdischen Gemeinde, die 20 Mal kleiner ist als die der Vereinigten Staaten, hat Großbritannien 59 jüdische Abgeordnete, darunter 18 im Unterhaus und 41 im Oberhaus. Letztere Zahl umfaßt sieben Barone (barons), deren Sitz bis vor kurzem erblich war. Allerdings sagte die Dachorganisation der britischen Juden, daß die Zahl der Juden im Oberhaus mit mindestens 46 in Wirklichkeit noch höher ist.

Nach Großbritannien und den Vereinigten Staaten kommen Frankreich und die Ukraine, mit jeweils 18 jüdischen Gesetzgebern, gefolgt von Rußland mit 13, Brasilien mit 11, und Kanada und Ungarn mit jeweils 10. Das einzige arabische Land mit einem jüdischen Abgeordneten ist Tunesien.

Laut dem ICJP gibt es weltweit, ohne Israel, 246 jüdische Gesetzgeber, gegenüber 208 im Jahr 2005 — ein Anstieg von etwa 18 Prozent. Dies ist die höchste Zahl seit die Organisation im Jahr 1988 gegründet wurde. (Anm.: Beachten Sie in der Jahreszahl die freimaurerische ’88.)

Die Organisation wies darauf hin, daß sie bei der Bestimmung, ob ein Gesetzgeber jüdisch ist, nicht die halachische Definition eines Juden gebraucht. (Anm.: Das Recht des auserwählten Volkes wird als Resultat eines höheren Wesens betrachtet, so daß seine Befolgung gleichzeitig ethische und weltbürgerliche Pflicht ist, was durch aufgeklärte Freimaurer seit der Französischen Revolution zunehmend unterstützt wird.)

Der Direktor des israelischen Büros des »Jüdischen Weltkongresses« (»World Jewish Congress«), Bobby Brown, sagte, daß die Daten den wachsenden Erfolg der Juden widerspiegeln, sich in die Länder einzubauen (integrating into the countries), in denen sie leben. Brown, der die Arbeiten des ICJP in Israel koordiniert, wies auch darauf hin, daß die Zusammenarbeit zwischen den jüdischen Gesetzgebern in den letzten Jahren weltweit zugenommen hat.

Hier und hier finden Sie den Originalartikel, Number of Jewish lawmakers worldwide reaches record high.

Schön, daß so etwas nicht immer zu Krieg oder Völkermord führen muß und auch lustige Seiten hat.

STREET MD über Schweine im jüdischen Luftraum:

Schweinefleisch und das israelische Gesetz

Pork and Israeli Law

10. Januar 2011 — In einem Land mit einem Haufen Juden (with a bunch of Jews) muß man sich natürlich fragen,wie toll dort der Speck ist? Nun, wie erwartet ist das Thema ziemlich umstritten. Die religiösen Juden denken, daß die bloße Anwesenheit von Schweinefleisch in Israel ein Sakrileg ist, und daß es den Hauptvorwand verunreinigt, warum Israel gegründet wurde. Auf der anderen Seite werden moderate und säkulare Juden, die nicht koscher sind und vor allem Touristen, die nach Israel kommen, innerhalb von 24 Stunden nach der Landung in Tel Aviv unter akutem Schweinefleischentzug stehen.

Kriegen Sie in Israel nun Schweinefleisch? Ja! Typisch russische Metzger auf dem »Carmel Shuk«, der Hauptmarkt von Tel Aviv, haben es. Von den großen Lebensmittelketten in Israel hat es nur eine namens »Tiv Ta’am«. Ich weiß das, weil ich fast ein Jahr ohne Schweinefleisch war, genug hatte und ein halbes Pfund Speck fand, das ich aufbackte und mit einigen anderen schweinehungrigen Freunden vernichtete.

Einige Restaurants haben es, und wann immer ich ein Verlangen habe, lande ich bei »Benedicts«, das in Tel Aviv ein berühmter Ort zum brunchen ist, mit viel Speck auf der Speisekarte. Einige der Burgerbuden in der Gegend haben es ebenfalls, vor allem »Moses Burger«, der mehrere Standorte hat.

Das verrückte an Israel sind die Gesetze rund um die Beschaffung von Schweinefleisch. Zunächst einmal werden die Gesetze in Israel, vor allem diejenigen, die sich mit religiösen Themen befassen, koscher ist eins davon, vom Regierungsorgan beschlossen, der Knesset. Eines der Gesetze, das 1962 von dieser Gruppe bestimmt wurde, macht geltend, daß auf dem Land Israel keine Schweine gezüchtet werden sollen. Ähnlich wie in Bill Mahrs Dokumentarfilm »Religulous«, fanden die Jungs eine Umgehungslösung.

Obwohl Sie auf dem Land Israel keine Schweine züchten können, können Sie eine Plattform bauen und ÜBER dem Land Israel Schweine züchten. Wenn die Schweine das Land nicht berühren, können Sie loslegen, kaum zu glauben, wie? Wenn Sie immer noch skeptisch sind, erkundigen Sie sich nach »Kibbuz Lahav«, der einzige Ort, wo sie gezüchtet werden. Die Auswirkungen zeigen sich sogar auf dem Kibbutz, viele Menschen halten den Sabbat ein und sind koscher, darunter auch viele der Bauern.

Während die Religiösen also sehr dagegen sind, geht die Schweinehaltung in Israel irgendwie weiter. Aus medizinischer Sicht habe ich etliche Chirurgen in Kliniken an Schweinen üben sehen, eine gängige Praxis in anderen Teilen der Welt, und anscheinend bestehen biomedizinische Forschungsgesetze, die solche Praktiken erlauben, trotz der religiösen Sichtweise des Landes. Darüber hinaus gibt es viele religiöse Juden mit Herzerkrankungen, die ihr Leben der Implantationen von Schweineherzklappen verdanken. Solange die Erhaltung des Lebens auf dem Spiel steht, ist das jüdische Gesetz sehr flexibel.

Mit der Schweinegrippe (Swine Flu) in Tel Aviv, wurde in beiläufigen Gesprächen unter Israeis in gebrochenem Englisch mit einer neuen »Borstenviehgrippe« (»Pig Flu«) umhergeworfen. Ich bin sicher, Sie können sich vorstellen, wie unterhaltsam es war, das zu hören. Dies gesagt, verlasse ich Sie mit der Mahlzeit, die ich plane, wenn ich daheim in den Staaten bin.

Hier finden Sie den Originalartikel, Street Medicine: Pork and Israeli Law.

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