Archive for the ‘Judentum’ Category

Die Religion der Zukunft

2014/05/11

Nathanael Kapner, früher Jude, heute REAL JEW NEWS, über Glaubensklempner und Welterleuchter.

The Religion Of The Future

Weiterverbreitung bitte mit Urheberschaft und Link zu www.realjewnews.com

23. April 2014 — Im Judentum ist eine Bewegung im Gange, die auf die Religion der Zukunft hindeutet.

Sie heißt »Tikkun Olam«, was »Die Reparatur der Welt« bedeutet.

Basierend auf der Kabbala, daß Juden »heilige Partner mit dem Göttlichen« sind, versprechen ihre Führer Rabbi Zalman Schacter-Shalomi und Rabbi Michael Lerner ihren Anhängern, daß ihre Bewegung die »Welt heilen« und »unser Herz heilen« wird.

Doch Juden haben die Welt zerstört und ein Haufen neurotischer Juden wird gar nichts heilen.

Sie haben uns schon mit der Vorstellung angeschwindelt, daß sie ein »Licht für die Völker« sein würden, wenn sie ihren eigenen Staat haben.

Doch auf Palästina, wo die Juden bis zum heutigen Tag morden und plündern, fiel die Finsternis.

Der Zustand der Beziehungen mit ihren eigenen Nachbarn ist alles andere als repariert — und Juden wollen die Welt reparieren?

Ich glaube nicht.


(Anm.: Kein Video? Stattdessen EU-Zensur? Sehen Sie die Predigt hier.)

»Tikkun Olam« ist ein weiterer Schwindel aus listig jüdischen Klischees, ein weiterer Turm voller Dummgebabbel (Tower of Babble) — ohne Christus.

[Video: »Wenn wir ein ›Wir‹-Bewußtsein schaffen könnten, ein Bewußtsein für uns alle gemeinsam.

Denn es gibt in der Tat Millionen und Millionen von Menschen, die eine andere Wirklichkeit wollen — aus Liebe und Fürsorge, aus Güte und Großzügigkeit, aus einem Gefühl für einen Sinn und Zweck des Lebens, der den Individualismus und Egoismus der amerikanischen Gesellschaft transzendiert.

Außerhalb von Tikkun hören Sie so etwas nicht.

Einige Leute ziehen zu den religiösen Rechten, weil sie innerhalb der religiösen Rechten zumindest hören, daß darüber gesprochen wird, selbst wenn darüber gesprochen wird und dann auf eine extrem verzerrte Art und Weise.»]

Der Gründer der Bewegung, Rabbi Zalman, der sich selbst als ein »jüdischer Praktiker für Allgemeinreligion (Jewish practitioner of generic religion)« ausgibt, hat eine Art New Age des Judentums zusammengebraut, für deren Beitritt Sie noch nicht einmal jüdisch sein müssen.

[Video: »Also habe ich die Menschen gelehrt, daß jede Religion ein lebenswichtiges Organ des Planeten ist. Die jüdische Erneuerung sagt das wirklich. Daß es eine neue Sichtweise auf die Kosmologie gibt, und auf unseren Platz und die Ordnung von diesem Organismus namens Erde.«]

Es ist ein Vorläufer der Religion der Zukunft. Denn sie will uns alle schlucken.

Sie können Hindu, Muslim, Buddhist, Atheist und sogar ein Wiccaner sein, der Hexerei praktiziert — so lange Sie Juden über sich herrschen lassen.

Sie können glauben, was Sie wollen.

Doch die Grenze zwischen »jüdischer und nichtjüdischer Welt« wird von den jüdischen Hoflieferanten des göttlichen in Stein gemeißelt werden — entsprechend vernebelt, damit sich die Heiden zugehörig fühlen.

Die Sprache kmag sich vom herkömmlichen Judentums unterscheiden, doch die Absicht dieses New-Age-Judentums ist die gleiche:

Juden sind Götter und die Gojim sind Vieh.

Vor zweitausend Jahren wurde es Licht, doch die Juden gekreuzigten Christus und löschten es aus, damit sie es nur für sich haben — sie sind versessen darauf, es für alle anderen auszulöschen.

Das Judentum hat der Welt nichts zu bieten, außer der fortwährenden Kreuzigung von allem, was gut und schön ist. Sie ermordeten den Herrlichsten, der jemals existiert hat. Was kann von ihnen an Gutem kommen?

Wir brauchen kein weiteres jüdisches Utopia.

Wir haben unseren Anteil gekriegt — erst mit der bolschewistischen Revolution, dann mit der zionistischen Biege (convolution). In Jerusalem fließt immer noch Blut.

Die Reparatur der Welt ist nichts für Juden ohne Jesus.

Und die ultimative Zerstörung der Welt wird ihre Religion der Zukunft sein.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Religion Of The Future.

Rabbi in New York: Wir würden es lieben, in Hebron einen Völkermord zu verüben

2013/12/07

FAILED MESSIAH über jüdischen Dschihad.

Haredi Rabbi: We Would Love To Commit Genocide Against Palestinians

21. November 2013 — Rabbi Jisrael Reisman, ein Dekan (Rosch Jeschiwa) der Brooklyner Talmudschule »Yeshiva Tora Vodaas«, deren öffentliche Kurse weltweit live übertragen werden, erklärte seinen Schülern am Samstagabend, daß »wir« es lieben würden, alle nichtjüdischen Einwohner von Hebron und den anderen Städten und Gemeinden im Land Israel zu töten, so wie wir in biblischen Zeiten die Kanaaniter töteten.

Hier ist eine Audiodatei.

Ein Leser schreibt:

Wie Sie wissen, wird Rabbi Jisrael Reismans Bibeltext-Lektion (Tanach Schiur) zu den Stunden nach dem Sabbat (Motzei Schabbat) an Tausende von Juden überall in den Vereinigten Staaten gestreamt und übertragen und hinterher umfassend verbreitet. Diese vergangenen Stunden nach dem Sabbat begann Rabbi Reisman seine Lektion mit der Diskussion von Jehoschuas (Yehoshus) Eroberungen in Kanaan, in der er von Stadt zu Stadt kommt und deren gesamte Bevölkerungen tötet. Die völligen Zerstörung von Hebron durch Jehoschua beschreibend, fügt Rabbi Reisman in einer spontanen Bemerkung hinzu: »Zumindest Hebron (Chevron) können wir uns vorstellen. Nach Hebron zu kommen und alle seine Bewohner zu vernichten ist etwas, das wir lieben würden, wenn es noch einmal passiert (we would love to happen again).«

Es ist fast ein Handzettel und darin liegt seine große Gefahr. Die Art, wie es beiläufig geliefert wurde, erlaubte es, in die Köpfe von Tausenden seiner Zuhörer einzudringen und ohne kritische Reflexion akzeptiert zu werden. Rabbi Reisman bot keinen Wunsch, für Israels aktuellen Konflikt mit den Arabern eine friedliche Lösung zu finden. Stattdessen lernen wir, daß es sein Traum ist und seine religiöse Weltanschauung widerspiegelt, alle arabischen Bewohner Hebrons zu töten. Zu seiner Verteidigung verlangte er nicht nach Juden (he did not call for Jews), tatsächlich hinauszuziehen (to go out) und Araber zu töten. Vielleicht liegt es so nur ein bißchen hinter der jüdischen Version von Dschihad.

Hier ist eine Audiodatei des gesamten Kurses. Der Auszug ist nach etwa 6 Minuten zu hören.

Hier finden Sie den Originalartikel, Haredi Rabbi: We Would Love To Commit Genocide Against Palestinians.

Talmudzeilen: Hurerei, beim Manne ist nichts dabei

2013/11/13

Aus dem Babylonischen Talmud, Band VI, Seite 10, in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt.

Babylonischer Talmud Bd 6 S 10

Großbild hier.

Derweil, im jüdisch-frommen New York …

Jüdisch-fromme Kleinanzeige: »Suchst du eine junge Frau, die jede Nacht mit dir schläft?«

12. November 2013 — Aus der jiddischen Zeitung DER BLATT der frommen Satmarer Juden:

»Nachtbegleiter. Suchst du eine junge Frau, die jede Nacht mit dir schläft? [xxx-xxxx] Ruf an.«

Hasidic Classified Ad: "Are You Looking For A Young Woman To Sleep With You Every Night?"

Großbild hier.

Hier finden Sie den Originalartikel, Hasidic Classified Ad: „Are You Looking For A Young Woman To Sleep With You Every Night?“

Ein Kommentar meint:

Moment mal, ist sein Name Yungerman oder haben sie jüngeren Mann falsch geschreiben? Ich bin sicher, das Telefon würde explodieren, wenn es hieße: »Suchst du einen Jungen, der jede Nacht mit dir schläft?«

Ein weiterer Kommentar meint:

Ist das nicht, wie König David die schöne Jungfrau Abishag fand, um ihn in der Nacht warm zu halten? Was könnte koscherer sein?

Talmudzeilen: Gerichtet mit siedendem Sperma

2013/11/12

Aus dem Babylonischen Talmud, Band VI, Seite 368, in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt.

Babylonischer Talmud Bd 6 S 368

Großbild hier.

Das Erbe von Menachem Mendel Schneerson

2013/09/17

FAILED MESSIAH über die dunkle Seite der Chabad-Lubawitscher Juden.

Termini technici
Aus dem Glossar von Salcia Landmanns Jüdische Anekdoten und Sprichwörter:
Rabbi, reb, row etc.: alle diese Wörter kommen von h. raw = viel, mächtig; ein vornehmer Herr. Row (h. raw), Rabbiner. rebbe (h. rabbi), ›mein Herr‹, mein Rabbi.«

The Legacy Of Menachem Mendel Schneerson

9. August 2005 — In einer Diskussion auf MENTALBLOG wurde erwähnt, daß Chana Gourary von einem frommen Lubawitscher Juden zusammengeschlagen wurde. Chana, Mitte Achtzig, die älteste Tochter des 6. Lubawitscher Rebben Yosef Yitzchok Schneersohn und Schwiegertochter des 7. Rebben Menachem Mendel Schneerson, wurde am Sabbat von einem Schüler der Chabad-Lubawitscher Haupt-Talmudschule zusammengeschlagen. Chana Gourarys Ehemann Rabbi Shmaryahu Gourary war vor dem Zweiten Weltkrieg der Leiter der Talmudschule in Polen gewesen.

Warum wurde Chana Gourary zusammengeschlagen?

Weil Chana Gourary als eines der beiden noch lebenden Kinder des 6. Rebben und als Mutter seines einzigen Enkelkindes den Anteil des Nachlasses (estate) ihrer Familie wollte. Der 7. Rebbe, Mendel Schneerson, war dagegen. Als klar wurde, daß Chana Gourary und ihr Sohn Barry Gegenstände aus dem Nachlass nahmen, wurde der Rebbe wütend und redete über die »Diebe«. Ein wütender Anhänger ging dann zu Chana Gourarys Wohnung und griff sie an.

Der Rebbe weigerte sich, zu einem neutralen Gericht (Beit Din) zu gehen, um den Disput zu klären und brachte den Fall stattdessen — in Verletzung des normativen Rechts (Halacha) — vor ein weltliches Gericht, das schließlich feststellte, daß der Nachlass »allen frommen Juden« gehörte und nicht das persönliche Eigentum des 6. Rebben oder seiner Nachkommen war — eine Entscheidung, die vor einem unparteiischen Gericht (Beit Din) nicht erreicht worden wäre. (Anm.: Manche Menschen nehmen sich das Recht, das ihnen den größten Profit bringt.) Bis zum heutigen Tag halten die Lubawitscher Juden viel des Nachlasses unter Verschluß, so daß er für Forscher und fromme Juden gleichermaßen unsichtbar ist (unavailable for viewing) — was wohl kaum die öffentliche Nutzung ist, die sich das weltliche Gericht vorstellte.

Nachdem der Angreifer ihre Wohnung verlassen hatte, rief die schwer verletzte Chana Gourary ihre Schwester Chaya Mussia, die Frau des Rebben, um Hilfe. Es war Sabbat. Telefone werden nicht benutzt und Anrufe nicht beantwortet. Chana telefonierte dennoch und Chaya Mussia ging ans Telefon. Das war vor Zeiten von Anruferkennung oder speziellen Klingeltönen. Chaya Mussia bekam Hilfe.

Der Angriff sprach sich in Crown Heights herum. Die »Behörden« (»authorities«) der Lubawitscher Juden brachten den Angreifer schnell in Verborgenheit und arrangierten — am Sabbat — auf dem ersten zur Verfügung stehenden Flugzeug einen Flug nach Israel. Als die Polizei auf der Suche nach ihm eintraf, war der Angreifer bereits außerhalb des US-Luftraums. Er heiratete und lebt ein normales Leben in Israel, als Teil der dortigen Juden der Chabad-Lubawitscher-Gemeinschaft. Er wurde in keiner Weise beschämt oder ausgegrenzt.

In den 1970er Jahren lehnte ein älteres Mitglied des Chabad-Lubawitscher Vaad HaRabbonim (Anm.: laut Rebbe-Marketing »The American Board of Rabbis«, also quasi so etwas wie ein US-Zentralrat der Rabbis mit Fluxgenerator und Düsenantrieb zur Kulturbereicherung) ein direktes Gesuch des Rebben ab, einen israelischen Politiker zu exkommunizieren, der die Wünsche des Rebben mißachtet hatte. Rabbi Rivkin betonte, daß es für die Exkommunikation keine gesetzlichen Gründe gäbe und lehnte das Gesuch des Rebben respektvoll ab. Ähnlich wie in Gourarys Fall sprach sich der Rabbi öffentlich und bösartig gegen den aus, der nicht unterzeichnen würde. Der Rebbe veröffentlichte auch die von den anderen Mitgliedern des Va’ad HaRabbonim unterzeichnete Exkommunikationsverfügung, so daß allen klar sein würde, wer dieser »eine« war.

Rabbi Rivkin wurde auf der Straße angespuckt, ein Nazi genannt, sein Haus mit Graffiti beschmiert, seine Fenster eingeschlagen. Er erhielt am späten Abend drangsalierende Anrufe. Er wurde bedroht. Als älterer Mann wurde Rabbi Rivkin mit der Belastung nicht fertig. Er hatte einen Schlaganfall, stürzte seine Treppe hinunter und starb.

Der Rebbe bestritt, daß seine frommen Juden beim Drangsalieren von Rabbi Rivkin irgendeine Rolle spielten, eine sonderbare Behauptung, weil a) der Rebbe selbst Rabbi Rivkin öffentlich und in direkter Verletzung des jüdischen Gesetzes schikanierte und b) ein Großteil der Graffiti auf Jiddisch verfaßt war. Niemand, der bei den frommen Lubawitscher Juden lernt, könne so etwas zu tun, sagte der Rebbe zu Reportern. Nur ein paar Jahre später prügelte ein anderer frommer Jude des Rebben, ein Mann, der in seiner Talmudschule studierte und viel Lubawitscher Frömmigkeit lernte, eine wehrlose ältere Frau in den Tod.

Wie zuvor war der Rebbe ungerührt und uneinsichtig.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Legacy Of Menachem Mendel Schneerson.

Hat bei Ihnen irgendeine Glocke geläutet?

Wie auch, »Chabad hat eine große PR-Organisation und bekommt in der Presse viele gute Berichte« und die feindlich besetzten Massenmedien sind ja schließlich nicht so frei, zu berichten, daß die CDU in Berlin auf Anregung von Beschneiderrabbi Teichtal einen Teil der Münsterschen Straße in Rabbiner-Schneerson-Platz umbenennen will:

Der lange Weg zum Berliner Schneerson-Platz

12. August 2013 — Schon vor längerem hatte die CDU-Fraktion den Vorschlag Rabbiner Teichtals aufgenommen, einen kleinen Teil der Münsterschen Straße als Rabbiner Schneerson-Platz auszuweisen.

Was mir dabei einfällt?

Wien hat schon einen Rabbiner-Schneerson-Platz.

Rabbiner-Schneerson-Platz

Das Glossar aus: »Jüdische Anekdoten und Sprichwörter« von Salcia Landmann

2013/09/11

Und als Zugabe ein Witz aus: »Neues von Salcia Landmann«

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Die Abkürzungen:

aram. = aramäisch. Aramäisch ist eine alte semitische Sprache, die in der Spätantike fast im gesamten Vorderen Orient gesprochen wurde und zur Zeit Jesu das klassische Hebräisch im Lande Israel bereits verdrängt hatte. Jesus hat aramäisch gepredigt. Große Teile des nachbiblischen Schrifttums der Juden sind ebenfalls aramäisch abgefaßt. Im Jiddischen finden sich viele aramäische Ausdrücke. Da viel Aramäisches in der Spätantike auch ins hebräische Schrifttum eingeflossen ist, kann man manche Wörter — genau wie im Deutschen z. B. Genie oder Ingenieur — nach Belieben als Fremdwörter des Hebräischen oder als aramäische Ausdrücke kennzeichnen.

d. = deutsch

h. = hebräisch

j. und jid. = jiddisch

mhd. = mittelhochdeutsch

p. = polnisch

r. = russisch

ukr. = ukrainisch

Glossar

apikójress, pI. apikórssim (h. apikoráss = Epikuräer), Ketzer, Freidenker.

as (d.), als, daß, wenn.

awáde (d. a = ein + h. wadáj = sicher), sicher, gewiß.

balebóss (h. ba’al-habajit), wörtl. Hausherr. Familienvater.

bess-méresch (h. bejt-hamidrásch), wörtl. Lehrhaus. Im J. immer zugleich Bethaus. Im Bess-médresch beteten im allgemeinen nur die Männer, die dort zugleich die religiöse Bibliothek benützten, um vor oder nach dem Gebet ein wenig zu studieren. Da es in den kleinen Städtchen des Ostens keine Cafés gab und das Wirtshaus nur aus einem Schnapsausschank für die Bauern bestand, war das Bess-médresch zugleich der Treffpunkt für die Männer, wo sie plauderten, bei kleinen Festanlässen einen gemeinsamen Imbiß einnahmen, und wo Fremde oder Studenten mitunter auch auf den Bänken nächtigten.

bócher, pI. bócherim (h. bachúr, bachurím), Jüngling. Im J. oft in der Zusammensetzung ›jeschiwe-bócher‹, Student an der jeschíwe (s. d.). Bocher kann auch = Junggeselle sein, ganz unabhängig vom Alter. Da Heirat bei den Juden ein religiöses Gebot ist, brachte man dem Junggesellen eine gewisse Verachtung entgegen. Und alte Jungfern gab es im traditionsgebundenen Osten nicht: die Mädchen wurden immer verheiratet.

chapn (p. chapać), packen, ergreifen.

chássene (h. chatuná), Hochzeit, Heirat. ›chássene machn‹ = verheiraten.

chóchem, pI. chachómim (h. chachám, chachamím), klug, der Kluge, der Weise.

chóchme (h. chochmá), Weisheit.

chóssid, pI. chassídim oder chssídim (h. chassíd, chassidím), der Fromme. Als ›Chassidim‹ bezeichneten sich auch mystische Sektierer sowohl in Deutschland im Mittelalter, wie auch seit dem 17. Jahrhundert im slawischen Osten. Der Chassidismus des Ostens zeichnet sich andern jüdisch-mystischen Strömungen gegenüber durch seine naive Volkstümlichkeit und Wundergläubigkeit aus. Nur der Chassidismus kennt und anerkennt einen Rabbi, der nicht in erster Linie ein großer Schriftgelehrter, sondern eher ein Tröster der Unglücklichen und ein Heiliger ist.

chóssen oder chóssn, pI. chassánim (h. chatán, chataním), Bräutigam. cf. chássene.

éfscher (h. efschár), vielleicht.

éjder (d.), ehe, bevor.

émess (h. emét), Wahrheit, im J. auch adjektivisch: wahr.

épess (d. = etwas): ›farwóss épess‹ = ›warum nur?‹ ›épess a rébe‹ = ›so etwas wie ein Rabbi‹.

gábe (h. gabáj), früher Steuereinnehmer und Verwalter der Armenkasse der Kultusgemeinde. Heute nur noch ehrenamtlicher Synagogenvorstand. Bei den Chassidim ist der Gabe auch Manager und Sekretär des Wunderrabbi.

gan-éjdn (h. gan-éden), Garten Eden, Paradies.

gánew, pI. ganówim (h. ganáw, ganawím), Dieb, Gauner, ›Ganef‹. Davon genéjwe (h. g’néjwa), Diebstahl.

gehénem (h. gej-hinóm), Tal Hinnom, Hölle.

gemóre (h. g’mará v. gamór = vollenden). Das Wort wird von manchen gleichbedeutend mit Talmud (s. d.) gebraucht und von andern nur für den spätern Teil des Talmud, der in die (frühere) Mischna und die (spätere) Gemara zerfällt.

jeschíwe (h. j’schiwá), wörtl. Sitz. Im J. immer nur = Talmudhochschule. Es gab — und gibt auch heute — an der Jeschiwa keinen eigentlichen Abschluß. Man kann beliebig lang weiterstudieren. Künftige Rabbiner besuchten meist eine Jeschiwa, doch bekamen sie ihre Approbation nicht durch irgendeine Art von Abschlußprüfung, sondern durch einen andern, bereits approbierten Rabbiner, der die Kenntnisse prüfte, ohne zu fragen, wie und wo sie erworben worden waren. Da die Studenten an der Jeschiwa oft sehr arm waren, aßen sie bei den Bürgern der betreffenden Stadt »teg« = Tage, d. h. sie waren an bestimmten festen Wochentagen während des ganzen Semesters zu den Mahlzeiten eingeladen. Der Jeschiwe-Bocher übernachtete oft auf den Bänken der Jeschiwe und mußte oft regelrecht hungern.

Jissró’ejl (h. jissra’éjl), sowohl Land wie auch Volk Israel.

kále, pI. káless (h. kalá, kaIót), Braut, auch Schwiegertochter.

kále-mejdl = präsumptive Braut; Mädchen, das als Braut in Frage kommt und auch als solche vorgeschlagen wird.

kásche (h. kuschiá), wörtl. Schwierigkeit. Im J. immer = Frage, und zwar meist eine schwierige Frage in rituellem Zusammenhang.

kehíle oder kíle (h. k’hilá), Gemeinde. Gemeint ist immer nur die jüdische Kultusgemeinde.

kejn (d.), 1. = kein, 2. nach (Richtung), vermutlich von d. ›gegen‹, ev. von h. ›kan‹ = hier.

klésmer, pI. klesmórim (h. klej-sémer = Musikinstrumente), J. nur = Musikant. Das Wort ist ähnlich gebildet wie im D. ›Schildwache‹.

klern (d. = klären), durch Nachdenken klären. Gleichbedeutend mit ›trachtn‹ (d. = trachten).

kóscher (h. kaschéjr), wörtI. rein, tauglich. Rituell erlaubt. Übertragen: korrekt.

lebn, 1. neben, 2. Leben. Oft im Zusammenhang mit Namen: Jankl-lebn. Dieses angehängte Leben bedeutet entweder den Wunsch, daß der Betreffende lange leben möge, oder vielleicht auch, daß er dem Sprecher so teuer ist wie das eigene Leben.

léjnen oder léjenen (v. altfranz.lejre), lesen.

mágid (h. magíd = der Sprecher), Wanderprediger. Meist ein eher ungebildeter Mann, der volkstümliche Predigten vor allem für die Frauen hielt.

mázze, pI. mázzess (h. mazzá, mazzót), Brotfladen aus ungesäuertem Teig. Die Juden feiern ihr Osterfest (Pessach) zur Erinnerung an den Exodus aus Ägypten. Damals reichte vor der Flucht die Zeit nicht aus, das Brot für den Proviant anzusäuern. Darum essen die Juden noch heute zur Osterzeit 8 Tage lang an Stelle von Brot ungesäuerte Fladen: Mazzes.

melámed, pI. melámdim (h. melaméjd, m’lamdím), Lehrer. Im J. immer nur der Elementarlehrer für Hebräisch, und zwar für Knaben. Der Unterricht begann im 5., manchmal schon im 3. Lebensjahr, und Schrift und Sprache wurden direkt aus dem hebräischen Bibeltext beigebracht. Der Melamed wurde schlecht besoldet und seine Bildung war beschränkt.

meschúge (h. m’schugá), verrückt, ›meschugge‹.

mlúche (h. mluchá), Königsherrschaft, Regierung.

nébich, ein mitleidig-herablassender Ausruf, über dessen Etymologie die Philologen sich nicht einigen können. Vorgeschlagen werden unter anderm deutsche (»nie bei Euch!«), slawische (p. nje boże = bei Gott nicht!) und hebräische (nawúch = gedrückt) Ableitungen.

nógid, pI. negídim (h. nagíd, n’gidím), reich, der Reiche.

oremán (d.), armer Mann.

plúzlung, plúzem, plötzlich.

pónem, pI. pénemer (h. paním = Gesicht, Oberfläche. Im H. ist das Wort bereits eine Pluralbildung, an die aber im J. noch einmal eine d. Pluralendung = er angehängt werden kann), Gesicht. »a ponem« = es ist offenbar, es scheint.

póriz, pI. prízim (h. paríz, parizím = Wegelagerer, Gewalttäter), j. nur = Gutsherr, Graf, vornehmer Herr. Die Herleitung des Wortes ist soziologisch interessant.

Rabbi, reb, row etc.: alle diese Wörter kommen von h. raw = viel, mächtig; ein vornehmer Herr. Row (h. raw), Rabbiner. rébbe (h. rabbí), ›mein Herr‹, mein Rabbi. Reb: immer nur im Zusammenhang mit einem Namen, z. B. ›reb Jankl‹. Hier ist die Bedeutung von ›reb‹ auf ›Herr‹ zusammengeschrumpft, und zwar bis zu einem solchen Grade, daß man sagen kann: ›der row reb Jankl‹ = der Rabbiner Herr JankI. Rabojssáj (h. rabotáj), meine Herren! — Die polnische Form ›rábin‹ wird im J. gleichbedeutend mit rébe (Rabbi) benützt, dagegen bezeichnet im J. die aus dem D. übernommene Form »rabíner« einen Reformrabbiner, dem der Witz neben mangelnder Frömmigkeit meist auch ungenügende Kenntnisse vorwirft. — Der chassidische Wunderrabbi wird in der direkten Ansprache ›rébe‹ genannt, spricht man dagegen von ihm, dann nennt man ihn ebenso oft statt ›der rébe‹: ›der zádik‹ (s. d.). Kinder — nicht aber erwachsene Männer — nennen auch den Melamed ›Rébe‹.

schábess (h. schabát), Sabbat. Der Sabbat beginnt, wie die meisten Feiertage der Juden, am Vorabend. Am Sabbat ist fast nur geistige Arbeit erlaubt. Körperliche Anstrengung muß auf ein Minimum reduziert werden. Die Vorschriften sind sehr genau. Unter anderm ist auch Schreiben und Rauchen verboten, letzteres, weil es das Entfachen einer Flamme voraussetzt, und Anzünden und Löschen von Feuer ist am Sabbat untersagt. Man läßt das gewöhnlich von Nichtjuden besorgen, und zwar auf Grund einer Dauerabmachung. Denn es ist auch verboten, am Sabbat den Befehl zu einer verbotenen Arbeit zu erteilen, und sei es auch an einen Nichtjuden. Die Dauerabmachung ist ein Trick, im Grunde eine Gebotsumgehung. — Dagegen ist jede körperliche Hantierung auch am höchsten Feiertage erlaubt, wenn es gilt, Menschen aus Lebensgefahr zu retten. (Anm.: Siehe Ultraorthodoxe Juden, Nichtjuden und das menschliche Leben.)

schádchen, pI. schadchónim (h. schadchán, schadchaním), Heiratsvermittler. Da es früher in den gutbürgerlichen Kreisen der Ostjuden keine freie Ehewahl, sondern nur die vermittelte Ehe zwischen Partnern aus passenden Familien gab, spielte der Berufsschadchen eine große Rolle.

schámess (h. schamásch), Diener. Im J. immer = Synagogendiener.

schíker (h. schikór), betrunken, ›schiker‹.

schíksse, dazu die männliche Form: schégez (v. h. schékez = Abscheu, Greuel), grober Ausdruck für gewöhnliches nichtjüdisches Mädchen, auch Dienstmagd oder Dirne.

schóchn, pI. schchéjnim (h. schachéjn, schchejním), Nachbar.

schójte (h. schoté), Dummkopf, ›Schaute‹.

schólem aléjchem (h.schalóm alejchém). Friede mit Euch! Üblicher Gruß, auch im Arabischen (salem alejkum).

schul (d. Schule). Gemeint ist im J. nie die eigentliche Schule, sondern die Synagoge, wobei aber zu beachten ist, daß die männlichen Juden in ihren Beträumen immer auch religiöse Schriften zu studieren pflegten. ›Religiöse Schriften studieren‹ heißt im J. = ›lernen‹.

ssach (h.), Summe, Menge, im J. auch adjektivisch: a ssach viel.

ssójcher, pI. ssóchrim (h. ssochéjr, ssochrím), Kaufmann.

tajtsch, wörtl. »deutsch«, Sinn, Bedeutung. farta&jacute;tschn = erklären, deuten. — Die j. Sprache wurde von den Juden anfangs mit der deutschen Sprache in eins gesetzt. Stieß man in den hebräisch und aramäisch abgefaßten religiösen Schriften auf eine schwierige Stelle, dann diskutierte man sie in j. Sprache. Tajtschn oder farta&jacute;tschn bedeutet daher nicht nur durch Übersetzung, sondern vor allem durch Deutung verständlich machen.

táke (p. tako), so, also, wirklich, dennoch etc.

tálmud (h. talmúd = Lehre), nachbiblische Lehren, die zunächst mündlich überliefert und im Jahre 500 n. Chr. endgültig kodifiziert wurden. Der Talmud enthält Kommentare zur Bibel, Angleichung von Bibelgesetzen an die Exilumstände, juristische und religiöse Debatten, Erbauliches, Sagen.

teg essn, »Tage essen«. Ein großer Teil der Talmudstudenten, der Jeschiwe-bocherim, war sehr arm. Stipendien gab es keine, dafür aber pflegten die Bürger der betreffenden Stadt sich zu verpflichten, einen oder einige Studenten an bestimmten Wochentagen das ganze Semester hindurch bei sich zu verköstigen. Der Student pflegte dann bei den betreffenden Hausherren »teg essn«, wie der feste Ausdruck hierfür hieß.

to (p.), da, das, also, nun.

tómer (h. tomár = du wirst sagen), häufig gebrauchter Ausdruck in der talmudischen Debatte, der zunächst nur den Einwand des Gegners als mögliches Gegenargument vorwegnimmt. Später im J. nur noch = vielleicht.

táte (p. tata = Papa), Vater. Táte-máme(Vater-Mutter), Eltern.

tschólent (altfranz. chauld = warm). Da die Juden am Sabbat kein Feuer anfachen dürfen, mußten sie am Sabbat entweder kalt essen — was man aber an einem Festtag nicht gern tut — oder Speisen erfinden, die in einem schon Freitag angeheizten Ofen bei sachter Wärme bis Sabbat Mittag garschmoren. Schon der Talmud kennt Speisen dieser Art und bezeichnet sie aramäisch als ›chamin‹ (h. cham = warm).

wós-sche oder wósche (d. was + p. że = also, denn), was also.

zádik, pI. zadíkim (h. zadík, zadikím), 1. der Gerechte, Heilige, 2. feste Benennung für den chassidischen Wunderrabbi.

zi (p. czy), ob.

zóre, pI. zóress (h. zará, zarót), Sorge, Kummer.

Laut und stolz: Jüdischer Rassismus

2013/08/21

Zvi Bar’el über das Einmaleins der jüdischen Identität.

Loud, proud Jewish racism - now in a town near you

7. August 2013 — Versteckter Rassismus kann ein Anzeichen für einen bösartigen Tumor oder ein Geschwür sein, wie Blut in einer Stuhlprobe. Dabei besteht die Gefahr, eine dringende Behandlung in dem irrigen Glauben aufzuschieben, daß schon alles in Ordnung sei.

Nehmen wir zum Beispiel die gerichtliche Verfügung gegen das Unternehmen „Israel Aerospace Industries“, das eine saftige Entschädigung zahlen mußte, weil es sich weigerte, einen Sanitäter einzustellen, dessen Nachname ein Zeichen dafür war, daß er aus einer jüdisch-arabischen Familie kam. Die Entscheidung des Gerichts erzeugte ein gutes Gefühl — das Gefühl, daß die Krankheit des Rassismus behandelt wurde.

Der Oberrabbi von Safed drängt die Anwohner, nicht an Araber vermieten? Das ist nicht so schlimm. Er repräsentiert die Ausnahme. Die Knesset ist dabei, Gesetze zu verabschieden, die verhindern, daß Araber ins Parlament gewählt werden? Das ist nicht gerade Rassismus, denn letzten Endes wird das Gesetz auch jüdischen Parteien schaden. Außerdem haben die arabischen Parteien immer die Möglichkeit, die Gesetzgebungsvorlagen zu überwinden, indem Sie eine Einheitsliste bilden. Die Banken Hapoalim und Mizrahi-Tefahot lehnen die Gleichbehandlung von Arabern ab? Immerhin reagierte das „Knesset-Komitee für wirtschaftliche Angelegenheiten“ („Knesset Economic Affairs Committee“), indem es eine Anhörung zu dem Thema plant.

Verdeckter Rassismus ist eine Art von Dementi, die Verteidigung und Selbstrechtfertigung beinhaltet und aus der Notwendigkeit erwächst, etwas zu schützen: die jüdische Identität und die zionistische Mission, das Land vor dem inneren Feind zu schützen. Natürlich will niemand rassistisch sein, aber es gibt keine Alternative. Entweder sie oder wir.

Die nationale Prioritätenskala sagt, der versteckte Rassist braucht Rassismus, unter der Bedingung, daß er so gemäßigt, versteckt und höflich wie möglich ist und daß er von den Gerichten überwacht wird. Es sollte unseren Wunsch, ein westliches Land zu sein, mit der Angst, unsere jüdische Identität zu verlieren, in Einklang bringen können. Zum Beispiel ist es wichtig sicherzustellen, daß der israelische Rassismus nicht das überschreitet, was es in Frankreich gegenüber Immigranten aus muslimischen Ländern gibt — oder bei Amerikanern gegenüber Lateinamerikanern, oder bei Deutschen gegenüber Türken, oder in der Ukraine gegenüber der russischen Minderheit.

Es sollte ein einvernehmlicher, universeller Rassismus sein, der keine selbstgerechten Anklagen gegen uns erzeugen würde und uns erlauben würde, zu zeigen, daß wir auf einer internationalen Ebene des Rassismus nicht schlechter und tatsächlich sogar besser sind als andere. Denn unser Rassismus unterscheidet nicht zwischen Arabern und arabischen Juden oder zwischen Äthiopiern und denen ohne eine bestimmte Religion. Unser versteckter Rassismus ist gerechter, gleicher; ein Rassismus, der als Licht unter den Völkern dienen kann, als ein Beispiel für die Welt.

Es wäre möglich gewesen, diese Art von Rassismus auch weiterhin zu pflegen, hätte sich Shimon Gapso, Bürgermeister von Upper Nazareth, nicht dazu entschieden, mit den Konventionen zu brechen und den Rassismus ans Licht zu bringen. Gapso, der seine Kampagne zur Wiederwahl auf offen rassistische Parolen stützt, ist vielleicht der einzige, der versteht, daß es zwischen offenen und versteckten Arten von Rassismus wirklich keinen Unterschied gibt. Er erspart uns die Selbstgerechtigkeit und ist geradeheraus Rassist. Er begreift, daß der verdeckte Rassismus nur Wahlwert hat, wenn man bereit ist, ihn beim Namen zu nennen, offen zu zeigen und in einen Wert zu verwandeln, der Respekt verdient. Seine Wahlplakate auf den Straßen von Upper Nazareth, die Zitate von Arabern zeigen, die seinen Rassismus verurteilen, führen zum gewünschten Ergebnis. Gapso ist sich sicher, daß ihn die Parolen zum Helden machen, wenn es ihm gelingt, unter seinen Wahlunterstützern Haß auf Araber zu injizieren. Und sie müssen sich mit seinen Ansichten nicht einmal öffentlich identifizieren. Alle, die ihn wählen, können mit ihrem versteckten Rassismus einfach weitermachen, ohne öffentliche Bloßstellung.

Indem er sich in seiner Kandidatur mit Rassismus identifiziert, tut er aber nicht nur den Bewohnern seiner Stadt einen Gefallen. Jüdische Israelis, die sich nicht auf den Weg machen, um gegen Gaspo zu protestieren und Politiker, die weiterhin freundschaftliche Beziehungen mit ihm pflegen, sind nicht anders als die Bewohner von Upper Nazareth, die ihn wählen. Gaspo ist der Sprecher für einen lauten und stolzen Rassismus. Er verachtet die heimlichen Rassisten, diejenigen, die nicht wie er bereit sind, zu erkennen, daß das Judentum Rassismus ist und es einem nicht peinlich sein sollte.

Doch zu Gapsos Unglück könnte dieser Sieg für den Rassismus durch eine Bestechungsanklage gegen ihn vereitelt werden. Es wäre eine Schande, wenn die Bürger von Israel — die jüdischen — einen Tacheles redenden Führer verlieren würden, der den Mut hat, reinen Rassismus zu symbolisieren, der anderen Politikern den Weg freimachen könnte, die sich hinter gewundenen Gesetzen, vagen kommunalen Satzung und scheinbar liberalen Parolen verstecken, die ihre wahren Überzeugungen dämpfen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Loud, proud Jewish racism – now in a town near you.

Die jüdische Seite von James Gandolfini

2013/07/06

Nathan Abrams über die jüdische Seite der organisierten Kriminalität.

(Was wohl los wäre, wenn anstelle der organisierten Sprachrohre FORWARD/HAARETZ/REUTERS unsere Medien so frei wären, so einen Artikel zu schreiben? Mit größter anzunehmender Wahrscheinlich eine psychologische Operation wie diese.)

The Jewish Side of James Gandolfini

20. Juni 2013 — Der italoamerikanische Schauspieler James Gandolfini, der mit 51 starb, zeigte eine tiefe Verbundenheit mit den Juden — obwohl er kein Jude war. Seine berühmteste Rolle, Tony Soprano, in der preisgekrönten Mafia-Fernsehserie „Die Sopranos“, war in einem sehr jüdischen Geschäft. Sowohl im Film als auch in der Realität gab es sehr viele jüdische Gangster und Kriminelle. Dazu gehörte der von Lee Strasberg in „Der Pate: Teil 2“ von 1974 gespielte Verbrecherkönig (crime czar) Hyman Roth — ein fiktiver Charakter, der stark auf dem aus dem wahren Leben stammende Gangster Meyer Lansky basiert.

Einer der engsten Vertrauten von Tony war Herman „Hesh“ Rabkin, ein Musikproduzent-Industrieller im Ruhestand, der Tonys verstorbenen Vater kannte. Tony baute oft auf Heshs Rat — gelegentlich auch Geld — und war im Gegenzug eine der wenigen Figuren, die kein vorzeitiger Tod treffen sollte.

Brutal aber zerbrechlich kämpfte Tony mit den emotionalen Anforderungen, das Oberhaupt einer Familie zu sein — in beiden Bedeutungen dieses Begriffes. Folglich besuchte er regelmäßig eine Psychoanalytikerin. Obwohl er als Therapeutin eine Italoamerikanerin wählt, Dr. Jennifer Melfi, gespielt von Lorraine Bracco, ist er sich der jüdischen Herkunft der Tätigkeit sehr bewußt. Wie seine angewiderte Mutter Livia, gespielt von Nancy Marchand, unverblümt formulierte: „That’s nothing but a racket for the Jews.“ (Anm.: Ich weiß nicht, in welcher Form die Dialogzeile „That’s nothing but a racket for the Jews.“ in der deutschsprachigen Synchronisation der Episode „Vater und Sohn“ / „Down Neck“ auftaucht.)

Tonys Tochter, Meadow, wurde von der jüdischen Schauspielerin Jamie-Lynn Sigler gespielt. Als Meadow eine Beziehung mit einem halbschwarzen und halbjüdischen Kommilitonen der Universität Columbia beginnt, hat Tony zwar viel dazu zu sagen, bringt aber keinen Ärger über dessen Judentum zum Ausdruck.

Außerhalb von „Die Sopranos“ spielte Gandolfini die Rolle des Tony Baldessari in Sidney Lumets „Strangers“ von 1992, ein Polizeidrama, das sich innerhalb der jüdisch-frommen New Yorker Gemeinde entwirrt. In „Nacht über Manhattan“ von 1996 arbeitete er wieder mit dem jüdischen Regisseur zusammen. Zwischen diesen beiden Filmen tauchte er 1995 in Barry Sonnenfelds „Schnappt Shorty“ auf.

Doch seine vielleicht jüdischste Rolle folgte 2009 in Spike Jonzes „Wo die wilden Kerle wohnen“, eine Adaption der klassischen illustrierten Kindergeschichte von Maurice Sendak.

Lesen Sie dazu auf HAARETZ den Artikel: „James Gandolfinis jüdische Verbindungen: Seelenklempner, Gangster und Maurice Sendak

(Anm.: Lesen Sie dazu lieber Debbie Schlussel: „Als Kind dachte ich immer, daß Maurice Sendaks Buch ‚Wo die wilden Kerle wohnen‘ überbewertet wäre. Als Erwachsene weiß ich das ganz sicher. Doch mit dieser langweiligen Zeitverschwendung wird das Buch zu einem Meisterwerk. Wollen Sie Ihre Kinder wirklich in eine langweilige melodramatische Seifenoper mit Figuren in Pelztierkostümen nehmen? Ich haßte diesen Film. Ich wollte losgehen, um Besorgungen zu machen und ich wünsche, ich hätte es getan. Obwohl dies als Kinderfilm vermarktet wird, ist es keiner. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob Kinder das mögen werden, oder verstehen, was los ist. Ich jedenfalls nicht, in beiderlei Hinsicht.

Riesige, imaginäre Tiere, die vorgeben, daß ein Kind in einem Tierkostüm ihr König ist, bauen ein Haus aus Zweigen, kämpfen dann und weinen? Was soll das? Fragen Sie mich nicht, weil ich nicht ganz sicher bin, außer, daß James Gandolfini — die Stimme von einem der Tiere — nach den ‚Sopranos‘ noch mehr Geld verdienen soll. Als mein kleiner Bruder drei Jahre alt war, hätte er eine viel unterhaltsamere Geschichte schreiben können als diese Schlaftablette.

Kaufen Sie Ihren Kindern stattdessen ‚Ein Jahr als Robinson‘, ein Film über die Abenteuer eines kleinen Jungen allein in der Wildnis, der weitaus bezaubernder, unterhaltsamer und kinderfreundlicher ist.“)

Gandolfini, dessen Auftritt als Tony Soprano ihn bekannt machte und eine neue Ära amerikanischer Fernsehdramen einleitete, sollte am Samstag in Sizilien den Abschluß des „Taormina Film Festivals“ zu besuchen.

Er erlitt womöglich einen Herzinfarkt, sagte Mara Mikialian, die Sprecherin der Senderkette HBO, die „Die Sopranos“ produzierte, gegenüber REUTERS.

Er wurde von seinem Hotel in Rom in die städtische „Poliklinik Umberto I.“ gebracht, wo das Personal feststellte, daß sein Herz bereits um etwa 23 Uhr Ortszeit (21:00 GMT) aufhörte zu schlagen, so ein Sprecher des Krankenhauses. (Anm.: 23 Uhr Ortszeit bedeutet israelische Ortszeit.)

Seit „Die Sopranos“ im Juni 2007 nach sechs Staffeln endete, erschien Gandolfini in einer Reihe großer Leinwandrollen, darunter (Anm.: das PropagandaGeschichtsmärchen) „Zero Dark Thirty“, ein Film über die Jagd nach Osama bin Laden, und das Krimidrama „Killing Them Softly“.

Zum Zeitpunkt seines Todes hatte er zwei Kinofilme, die nächstes Jahr erscheinen sollen und arbeitete an der kommenden HBO-Serie „Criminal Justice“.

„Wir sind alle zutiefst schockiert und empfinden unermeßliche Trauer, ein geliebtes Mitglied unserer Familie verloren zu haben“, sagte HBO in einer Erklärung. „Er war ein besonderer Mensch, ein großes Talent, und, noch wichtiger, eine sanfte und liebevolle Person, die alle mit dem gleichen Respekt behandelte, ganz gleich welchen Titel oder welche Position sie hatten.“

Gandolfini begann seine Karriere als Theaterschauspieler in New York und verdiente für seine Rolle in der ursprünglichen Besetzung der schwarzen Broadway-Komödie „Der Gott des Gemetzels“ („God of Carnage“) von 2009 eine Tony-Nominierung.

Er teilte Tony Sopranos italoamerikanisches Erbe und dessen Herkunft aus New Jersey. Der Schauspieler war für eine reservierte Haltung bekannt, wenn die Kamera aus war und scheute die Öffentlichkeit.

In der HBO-Serie schuf Gandolfini einen Gangster, der anders war als alle, die im amerikanischen Film und Fernsehen bisher zu sehen waren. Er war in der Lage, Feinde mit seinen eigenen Händen zu töten, war aber anfällig für Panikattacken. Er liebte seine von Edie Falco gespielte Frau Carmela und war ein liebender Vater, hatte aber eine Reihe von Affären.

Er ging regelmäßig zu einer Therapeutin, gespielt von Lorraine Bracco, um seine Probleme mit seinen Ängsten und seiner Mutter aufzuarbeiten.

Zu Beginn der letzten Sendestaffel erklärte Gandolfini, er wäre bereit, zu sanfteren Rollen zu wechseln, wenn seine Gangstertage im Fernsehen einmal vorbei wären.

„Ich bin zu müde, um weiter ein harter Kerl oder irgendetwas von diesem Zeug zu sein“, sagte er. „Wir haben in dieser Sendung so ziemlich alles davon verwendet.“ (Anm.: Übersetzung: Wir hätten es nie in die Liste der am längsten ausgestrahlten Fernsehsendungen geschafft.)

Kritikerlob

Die Sendung, die Gandolfini drei Emmy Awards als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie einbrachte, wurde von vielen Kritikern als das beste Drama erachtet, das jemals im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde. (Anm.: Wie oft wurde uns diese Schleichwerbung für jede einzelne Staffel an Serienschrott schon verkauft?)

Die Serie war ein wichtiger Faktor, HBO — ein Bezahl-Kabelsender, der sich einst auf die Ausstrahlung von Spielfilmen konzentrierte — als eine Schmiede des originellen, dramatischen Fernsehkinos zu schaffen und die anspruchsvollen Geschichten, die einst der großen Leinwand vorbehalten waren, ins TV umzuschichten. (Anm.: Klar, und wenn HBO an der Börse einen neuen Markt starten würde, hätten bald darauf viele Menschen ein schlankes Konto.)

Die Sendung gewann im Jahr 2004 den Emmy als beste Dramaserie, und erneut im Jahr 2007 nach ihrer letzten Staffel. Die Serie endete mit einer letzten Folge, die stark andeutete, Tony würde ermordet werden, bevor sie abrupt mitten in einer Szene endet, die Gandolfinis Gesicht zeigt, und nach einem Schnitt einen leeren Bildschirm.

Seine Rolle ebnete den Weg für eine Hauptsendezeitparade populärer Sendungen rund um Figuren und Antihelden voller Makel und Fehler, von „Dexter“ über „Breaking Bad“ bis hin zu „Mad Men“ und „Nurse Jackie“. (Anm.: Wann kriegen wir als SuperheldIn endlich eine Frau der Öffentlichkeit, die in ihrem Keller Sex mit Leichen hat und überall auf der Welt Katastrophen auslöst, um die Welt zu retten?)

David Chase, Schöpfer von „Die Sopranos“, würdigte seinen ehemaligen Star in einer Erklärung und erinnerte an ihn als „ein Genie“ und „einen der größten Schauspieler dieser oder irgendeiner Zeit“.

„Ein großer Teil dieses Genie wohnte in diesen traurigen Augen. Ich erinnere mich, ihm viele Male gesagt zu haben: ‚Du verstehst es nicht. Du bist wie Mozart.‘ Am anderen Ende des Telefons war dann ein Schweigen“, erinnerte sich Chase.

Schauspielerin Marcia Gay Harden, sein Co-Star in „God of Carnage“, sagte über Gandolfini, er war ein „großartiger Partner, meisterhafter Schauspieler und ein liebevoller, großzügiger Mensch“. Susan Sarandon, die 2005 in der romantischen Komödie „Romance & Cigarettes“ seine Frau spielte, erinnerte sich an ihn in einer Mitteilung auf Twitter: „Einer der süßesten, lustigsten, großzügigsten Schauspieler, mit denen ich je gearbeitet habe.“ (Anm.: Trauerfeiern auf Twitter zu verrichten, ist ein interessanter Gedanke, um Geld zu sparen — vielleicht könnten ihn Politiker aufgreifen und ihre Debatten per Email oder Videokonferenz führen, anstatt dafür um die halbe Welt zu reisen und Ressourcen zu verbrauchen.)

New Jerseys Gouverneur Chris Christie jubelte „ein guter Schauspieler, ein Ex-Rutgers-Student und ein echter Kerl aus Jersey“.

Gandolfini ist im nächsten Jahr in dem Film „Enough Said“ als Schwarm von Comic-Schauspielerin Julia Louis-Dreyfus auf der großen Leinwand zu sehen, und in einer Rolle in dem New Yorker Krimidrama „Animal Rescue“. In den USA werden beide vom „News Corp“-Filmstudio „Fox Searchlight“ veröffentlicht.

Vor seiner Karriere als Darsteller arbeitete Gandolfini als ein LKW-Fahrer, Türsteher und Nachtclub-Manager in New York City, bevor er mit einem Freund auf eine Schauspielschule ging und danach süchtig wurde.

„Ich war davor außerdem nie unter Schauspielern“, sagte er TIME MAGAZINE, „und ich sagte zu mir selbst ‚Diese Leute sind verrückt, das ist irgendwie interessant.‘.“

Gandolfini wurde in Westwood, New Jersey, geboren und wuchs in einer italoamerikanischen Arbeiterfamilie auf, sein Vater war ein Maurer und Gymnasiumsaufseher (high school custodian), seine Mutter arbeitete in einer Schulcafeteria.

In einem Interview in der Fernsehsendung „Inside the Actors Studio“ sagte er, seine Eltern sprachen zu Hause italienisch, wenn sie nicht wollten, daß die Kinder sie nicht verstehen.

„Also brachten sie es meinen Schwestern und mir nicht bei“, sagte er.

Mit seiner ersten Frau, Marcy Wudarski, von der er sich im Jahr 2002 scheiden ließ, hatte Gandolfini einen Sohn, Michael. Im Jahr 2008 heiratete er das Model Deborah Lin, die im Jahr 2012 eine Tochter zur Welt brachte, Liliana.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Jewish Side of James Gandolfini.

Was mir dabei einfällt?

The Jewish Side of James Gandolfini

Frau von ultraorthodoxem Führer flüchtet, nachdem sie von frommen Juden geschlagen wurde

2013/06/25

FAILED MESSIAH über das Leben unter der jüdischen Burka.

Termini technici
charedisch: ultraorthodox
chassidisch: fromm

Wife Of Haredi Cult Leader Escapes Cult After Being Beaten By Hasidim

Berichten zufolge ist die Frau von Rabbi Shlomo Helbrans, dem Führer der ultraorthodoxen „Lev Tahor“-Juden in Quebec, aus Sicherheitsgründen nach Israel geflohen, nachdem sie ein Mob von Anhängern ihres Mannes schlug.

Rabbi Helbrans‘ Frau beanstandete die Schläge und Strafen, die gegen erst sechs Monate alte Kleinkinder verhängt wurden, und die erzwungene Trennung von erst sechs Monate alten Kleinkindern von ihren Familien.

„Ich hörte ein Klopfen von der Männerseite [der Synagoge]. Acht oder zehn Männer kamen mit weißen Plastikstühlen [auf die Frauenseite] und schlugen mich mit ihnen. Ich dachte, ich würde sterben, [ich] schrie … Ich begriff nicht, was los war, ich begriff nicht, warum [es geschah. Ich floh.] Sie verfolgten mich nach Hause … bewarfen mich mit Schnee … und schlugen mich, und schlugen mich, und schlugen mich“, sagte sie zu einer verwandten Person in einem aufgezeichneten Telefongespräch, das der israelischen Nachrichtenseite BEHAREI HAREDIM bereitgestellt wurde.

„Lev Tahor“-Mitglieder werden Berichten zufolge durch illegale Strafmaßnahmen hart und häufig geahndet oder „erzogen“.

Diese Strafmaßnahmen beinhalten das rohe Schlagen von Kindern, Zwangsverheiratungen und Zwangsscheidungen, die Zwangsverheiratung von erst 14jährigen Kindern (womöglich und wahrscheinlich gab es auch Zwangsverheiratungen von noch jüngeren Kindern, doch sie wurden nicht dokumentiert), das Zwingen von Mitgliedern, Schuhe zu tragen, die mehrere Nummern zu klein sind, extreme Ausgrenzung, Bußgelder, die Verweigerung von Nahrung, das Konfiszieren von religiösen Büchern als Strafe für Fehlverhalten, die erzwungene Trennung von Eltern und erst sechs Monate alten Kindern, die oft Monate und sogar Jahre dauert, und die völlige Isolation von nicht zugehörigen Familien von Mitgliedern.

Jüdisch-ultraortodoxe Führer, darunter der vorhergehende Rabbi der Satmarer (Anm.: Holocaust-)Juden (Anm.: die der rumänischen Stadt Satu Mare / Sathmar / Satmar / Szatmár entstammen) und die rabbinische Führung der antizionistischen jüdisch-ultraorthodoxen Dachorganisation „Edah Haredit“ / „Edah HaChareidis“ aus dem Jerusalemer Viertel Me’a Sche’arim unterstützten Rabbi Shlomo Helbrans und „Lev Tahor“ über Jahre, bis sie vor kurzem — nach Jahren des Leugnens von Berichten über Kindesmißbrauch und andere Verbrechen — endlich zugaben, daß der religiöse Kultus „Lev Tahor“ in Wirklichkeit ein destruktiver Kultus ist.

Hier finden Sie den Originalartikel, Wife Of Haredi Cult Leader Escapes Cult After Being Beaten By Hasidim

Der jüdische Pornostar von nebenan

2013/06/01

Emily Shire über James Deen, Hollywoods Erwachsenenfilmdarsteller mit „Deenager“-Kinderfangemeinde.

(Da die Pornogeneration in den Redaktionen sitzt, war nicht zu erwarten, daß sich von dort eine Stimme gegen HAARETZ und FORWARD erhebt, um gegen deren Teeniepornogehirnwäsche zu protestieren. Aber wo steckten die Kinder- und Jugendschützer? Etwa hinter dem Antisemitismusvorhang?)

The Jewish porn star next door

13. Februar 2013 — James Deen, ein preisgekrönter Pornostar, erzählt über den Verlust seiner Jungfräulichkeit in einem jüdischen Sommerlager, über sein Streben seit der dritten Klasse, ein Pornostar zu sein, über seine „quasi-monogamen“ Beziehungen, und welche jüdische Figur er in einem Porno gerne spielen möchte.

James Deens Rolle neben Lindsay Lohan in der kommenden Verfilmung des Romans „The Canyons“ von Bret Easton Ellis ist der erste Hollywood-Film des Schauspielers. Aber es ist nicht sein erster Auftritt: Deen, 27, hat seit seinem 18. Lebensjahr schon in Tausenden von pornographischen Filmen gespielt. Mit 1,72 m und einer relativ schmächtigen Gestalt sticht der gebürtige Kalifornier aus Pasadena unter den bulligeren Alphamännchen der Pornodarsteller hervor. Als Folge dieses softeren Images erarbeitete er sich eine Legion weiblicher Teenie-Fans, die sich selbst „Deenager“ nennen.

Er erarbeitete sich einen Ruf als der „Pornojunge von nebenan“ und als der „nette Pornojude von nebenan“ (as „Porn’s Boy-Next-Door“ and as the „Nice Jewish Guy of Porn“). Dennoch ist Deen mehr als ein hübsches Gesicht — oder ein anderes Teil. Im Alter von 22 war er die jüngste Person, die von ADULT VIDEO NEWS den „männlichen Darsteller des Jahres“ gewann — den Oscar der Pornoindustrie. Er gilt als einer der am härtesten arbeitenden Darsteller in der Pornoindustrie und hat nur selten einen freien Tag ohne Filme zu drehen, produzieren oder editieren. Deen identifiziert sich außerdem als tiefreligiöser Jude und hat in seinem Schlafzimmer einen jüdischen Gebetsmantel (Tallit) von seiner jüdischen Religionsmündigkeitsfeier (Bar-Mizwa) hängen.

Er sprach mit Emily Shire von FORWARD über seinen Verweis von der jüdischen Ganztagsschule, seinen ersten Sex in einem zionistischen Ferienlager, und welche jüdische Figur er in einem Porno gerne spielen möchte.

Emily Shire: Wie stark war das Judentum in Ihrer Erziehung?

James Deen: Das Judentum war ein ziemlich starker Teil meiner Erziehung. Was ich am meisten schätzte, war die Ermutigung, Fragen zu stellen und immer nach Wahrheiten zu suchen. Meine Rabbis haben mich immer geliebt, von ihnen kam „Gott sagt, tu dies“ und meine Antwort war „Warum ist das so?“. Sie haben die Befragung der Tora und der Regeln immer geschätzt. Ich habe die Glaubens-Gottes-Sache (faith-God type of situation) nie wirklich geglaubt, doch was ich genoß, war die zionistische Bewegung, die Kultur dahinter, die Gemeinde.

Sie gerieten einmal in Schwierigkeiten, als Sie in der Grundschule sagten, daß Sie ein Pornostar werden wollten. (Anm.: Daran müßten sich an der Schule doch so einige erinnern, die ein investigativer Journalist befragen könnte.)

In der dritten Klasse [auf der Weizmann Day School] redeten wir für das Buch-Bastelprojekt über das, was wir als Erwachsene tun wollten. Meine Antwort war, daß ich Pornos machen wollte. Es kam ein „Ha, ha, was möchtest du tun?“, und ich sagte „Ich möchte wirklich Pornos machen“. Ich bekam am Ende einen Verweis, weil sie dachten, ich würde die Klasse stören.

Das erste Mal, als Sie Sex hatten, war in einem jüdischen Ferienlager, als Sie 12 waren. Hatten Sie das Gefühl, daß es dort eine starke sexuelle Kultur gab? (Anm.: Ist der Interviewerin noch nie jemand begegnet, der in einem Ferienlager war?)

Nicht mehr als anderswo. Ich bin eine sehr sexuelle Person. Darüber hinaus sind alle Ferienlager so; es gibt einen Haufen Kinder, und der älteste, der die Aufsicht hat, ist 20 oder 19 Jahre alt. Er wird sagen: „Stört mich nicht. Ich will auch bloß Sex haben.“ Sie werfen ein paar Kinder unbeaufsichtigt in den Wald, und sie werden anfangen, sich gegenseitig zu bespringen. Es ist fast wie ein muß, eine einfache Möglichkeit, Ihre Kindern über Sex zu unterrichten.

Sie kommen aus einer sehr gebildeten Familie. Was haben Ihre Eltern bei Ihrer Entscheidung empfunden, Pornos zu machen? (Anm.: Was würden Ihre Eltern empfinden? Was würden Ihre Redakteure empfinden?)

Es gab kein anderes Thema, als sicherzustellen, daß ich gesund und geschützt war und daß ich, wenn ich dies tun wollte, irgendeine Art von Karriereplan hatte. Ich denke, ihre Sorge war nicht Porno, sondern daß ich in der Unterhaltungsbranche Karriere mache. Sie lehrten mich, daß man diversifizieren und investieren muß — man kann nicht einfach einen MC Hammer abziehen. Sie sagten „Wir lieben dich, egal was ist, und das wird sich niemals ändern“. Meine Eltern sind sehr gute Eltern, und sie sind stolz auf ihren Sohn, daß er etwas tut, das er liebt und daß er darin erfolgreich ist.

Sehen Sie sich irgendwann heiraten und eine große, laute jüdische Familie haben? (Anm.: Werden die Kinder frühzeitig in die Fußstapfen des Vaters treten? Wird es einen Familienfilm geben?)

Ich bin offen für den Gedanken, daß ich meine Meinung eines Tages ändern werde und Kinder haben, aber derzeit will ich es nicht. Ich würde lieber 10, 20 oder 30 Jahre eine Beziehung haben, und dann, wenn wir alt und grau sind, heiraten. Ich will nur einmal heiraten.

Beeinflußt die Arbeit im Porno eine monogame Beziehung? (Anm.: Können Journalisten dieses Frage nicht selbst beantworten?)

Nein, ich hatte davor monogame Beziehungen. Ich nenne sie „quasi-monogam“, weil es schwer ist, sie monogam zu nennen, wenn man täglich als Arbeit Sex mit anderen Leuten hat. Aber es ist ein großer Unterschied, ob Sie bei der Arbeit Sex mit jemandem haben oder ob Sie zu Hause sind. Nur weil das körperliche Gefühl genau so erfreulich ist, bedeutet nicht, daß die emotionale Reaktion die gleiche ist. (Anm.: Warum versuchen Sie es bei der Arbeit nicht mit Nächstenliebe?)

Juden haben ein kompliziertes Verhältnis zum Sex. Es wird oft angenommen, daß wir im sexuellen Ausdruck viel liberaler sind, aber wir haben die gleichen überaus neurotischen Blockierungen und Komplexe mit Schuldgefühlen am Laufen wie ein Alexander Portnoy. (Anm.: Ist Woody Allen nicht mehr angesagt?)

Ich denke, Juden sind in dieser Hinsicht offener. Ich denke, die Neurotizismen, Selbstironie und Schuld sind zu 100 Prozent wahr. Zum Beispiel gibt es, obwohl das orthodoxe Judentum zum Thema Sex sehr spezifisch ist, auch all diese seltsamen Grauzonen: Sie haben nur Sex mit Ihrer Frau, Sie können keinen Sex mit einer Schikse haben, etc. Ich habe mich in der jüdischen Kultur nie sexuell unterdrückt gefühlt.

Haben Sie in der Industrie zufällig irgendwelche jüdischen Vorbilder oder Figuren?

Ich gehe nicht irgendwo hin und denke: „Ich bin Jude. Wer noch? Ich muß mit ihnen arbeiten.“ Ich respektiere alle Rassen, Religionen, Farben, Religionen, universell. Die Juden wissen, daß wir besser als alle anderen sind. Das ist alles, was zählt.

Das wird in dem Artikel der Aufmacher sein.

(Lacht) Es ist wahr. Wir sind das auserwählte Volk. (Lacht) Es ist eine Tatsache.

Haben sich Judentum und Pornographie in Ihrer Arbeit jemals überschnitten? (Anm.: Haben sich Judentum und Medien jemals überschnitten?)

Ich identifiziere mich mit dem Judentum als Kultur, und die Kultur gab mir die Kraft, zu lernen, Fragen zu stellen und nach Wissen zu streben. Ich weiß, wie man dreht und ausleuchtet und editiert, weil ich immer versuche, bei der Arbeit nach Wissen zu streben. Ich glaube nicht, daß ich diese Art von Mentalität haben würde, wenn ich meine jüdische Erziehung nicht hätte.

Gibt es eine jüdische Figur, die Sie in einem Porno jemals darstellen möchten?

Vielleicht Jacob. Hatte Jacob nicht vier Ehefrauen oder so etwas? Ich denke, ein guter Porno sollte eine Menge Sex beinhalten, und ein Kerl, der Sex mit mindestens vier verschiedenen Mädchen hat, wäre also ziemlich überzeugend, nicht wahr?

Emily Shire ist leitende Rechercheurin bei THE WEEK und freiberufliche Schriftstellerin. Ihre Arbeit finden Sie auf emilyshire.wordpress.com

Hier finden Sie den Originalartikel, The Jewish porn star next door.

Was mir dabei einfällt?

Eine Bildkomposition mit James Deen:

The Jewish porn star next door

Und da es in den Kontext paßt, weil der Artikel über James Deen auf HAARETZ erschien, eine gute Gelegenheit, weitere auserwählte jüdische Mitglieder der Belustigungsindustrie aufzuführen:

Aaron, Caroline
Abdul, Paula
Adamowsky, Shelby
Adams, Mason
Adelstein, Paul
Adler, Jacob Pavlovitch
Adler, Jerry
Adler, Stella
Adlon, Pamela
Agron, Dianna
Ahdout, Jonathon
Aimée, Anouk
Albertson, Jack
Alexander, Jason
Allen, Woody
Almagor, Gila
Amalric, Mathieu
Ames, Ed
Amsterdam, Morey
Ancona, Ronni
Anderson, Broncho Billy
Appleby, Shiri
Arch, Lisa
Arenberg, Lee
Arkin, Adam
Arkin, Alan
Arnold, Tom
Arquette, David
Arquette, Patricia
Arquette, Rosanna
Arthur, Beatrice
Askin, Leon
Asner, Ed
Atias, Moran
Atkin, Harvey
Attal, Yvan
Aumont, Jean-Pierre
Auster, Sophie
Austin, Matt
Avital, Mili
Azaria, Aviva Hank

Bacall, Lauren
Baddiel, David
Bain, Barbara
Balaban, Bob
Balaban, Liane
Balsam, Martin
Banks, Elizabeth
Banner, John
Barkin, Ellen
Bara, Theda
Barr, Roseanne
Barrie, Barbara
Baruchel, Jay
Bartha, Justin
Basche, David Alan
Bass, Alfie
Bataille, Sylvia
Batinkoff, Randall
Beck, Julian
Belzer, Richard
Benjamin, Richard
Benny, Jack
Benson, Amber
Benson, Robby
Berle, Milton
Berfield, Justin
Berg, Gertrude
Bergman, Mary Kay
Bergner, Elisabeth
Berkoff, Steven
Berman, Shelley
Bernardi, Herschel
Bernhard, Sandra
Bernhardt, Sarah
Besser, Joe
Beyer, Troy
Bialik, Mayim
Bikel, Theodore
Bierko, Craig
Billard, Lani
Bilson, Rachel
Binder, Mike
Black, Jack
Black, Michael Ian
Blaine, David
Blair, Selma
Blanc, Mel
Bleeth, Yasmine
Bloom, Claire
Blue, Ben
Blyden, Larry
Bobo, Jonah
Bochner, Hart
Bochner, Lloyd
Bonet, Lisa
Bonham-Carter, Helena
Borstein, Alex
Bosley, Tom
Bowman, Josh
Braff, Zach
Braun, Tamara
Brener, Shirly
Bresslaw, Bernard
Brice, Fanny
Brie, Alison
Britt, May
Broderick, Matthew
Brody, Adam
Brody, Adrien
Bron, Eleanor
Brooks, Albert
Brooks, Mel
Brown, Sarah
Bruce, Lenny
Burke, Brooke
Burns, George
Buttons, Red
Bynes, Amanda

Caan, James
Caan, Scott
Cabot, Susan
Caesar, Sid
Callis, James
Campbell, Neve
Cannon, Dyan
Cantor, Eddie
Caplan, Lizzy
Capshaw, Kate
Carmel, Eddie
Carter, Nell
Carteris, Gabrielle
Charles, Josh
Chaykin, Maury
Chekov, Michael
Cheulkar, David Abraham
Chmerkovskiy, Maksim
Charvet, David
Chriqui, Emmanuelle
Clary, Robert
Clayburgh, Jill
Cobb, Lee J.
Cohen, Lynn
Cohen, Matt
Cohen, Patrick
Cohen, Sacha Baron
Cohen, Scott
Cohn, Mindy
Collins Joan
Collins, Lauren
Connelly, Jennifer
Corduner, Allan
Cortez, Ricardo
Couric, Katie
Coyote, Peter
Cross, David
Cross, Flora
Crystal, Billy
Curtis, Jamie Lee
Curtis, Tony

Da Silva, Howard
Day-Lewis, Daniel
Daley, John Francis
Dane, Eric
Dangerfield, Rodney
Daniels, Erin
Davalos, Alexa
David, Larry
Davis, Jr., Sammy
Dennings, Kat
Deutch, Zoey
Devlin, Dean
Diamond, Neil
Diamont, Don
Dohan, Meital
Douglas, Jerry
Douglas, Kirk
Douglas, Melvyn
Douglas, Michael
Drake
Dratch, Rachel
Drescher, Fran
Dreyfuss, Richard
Dunham, Lena
Dylan, Bob

Edelstein, Lisa
Efron, Zac
Eggert, Nicole
Ehrenreich, Alden
Eigenberg, David
Einstein, Bob
Eisenberg, Hallie
Eisenberg, Jesse
Elfman, Richard
Elman, Jamie
Elton, Ben
Epstein, Jake
Essman, Susie

Falk, Peter
Farber, Stacey
Favreau, Jon
Fehr, Oded
Feiffer, Halley
Feldman, Ben
Feldman, Donna
Feldman, Marty
Feldman, Shane
Feldshuh, Tovah
Feltz, Vanessa
Fenton, Leonard
Ferdman, Jeremy
Feuerstein, Mark
Fielding, Fenella
Fierstein, Harvey
Fine, Larry
Finkel, Fyvush
Fisher, Carrie
Fisher, Eddie
Fisher, Isla
Flynn, Sean
Ford, Amir Harrison
Foster, Ben
Foster, Jon
Fox, Shayna
Franco, James
Franken, Al
Franklin, Bonnie
Frey, Sami
Friedlander, Judah
Fry, Stephen
Fuchs, Jason
Furlan, Mira
Futterman, Dan

Gabel, Seth
Gabor, Eva
Gabor, Zsa Zsa
Gad, Josh
Gadot, Gal
Gainsbourg, Charlotte
Garai, Romola
Garber, Victor
Garfield, Andrew
Garfield, John
Garlin, Jeff
Garrett, Brad
Garson, Willie
Gavron, Rafi
Gellar, Sarah Michelle
George, Brian
Gershon, Gina
Getty, Estelle
Gertz, Jami
Gifford, Kathie Lee
Gilbert, Melissa
Gilbert, Sara
Gilsig, Jessalyn
Gingold, Hermione
Ginzburg, Esti
Givati, Sarai
Glaser, Paul Michael
Gleason, Joanna
Glenn, Scott
Glick, Gideon
Glickman, Stephen Kramer
Goddard, Paulette
Gold, Elon
Gold, Judy
Goldberg, Adam
Goldberg, Bill
Goldblum, Jeff
Goldsbie, Jake
Goodman, Henry
Goodwin, Ginnifer
Gordon, Susan
Gordon, Zachary
Gordon-Levitt, Joseph
Gottfried, Gilbert
Gould, Alexander
Gould, Elliott
Graham, Aubrey Drake
Graham, Kat
Grant, Lee
Graynor, Ari
Green, Jenna Leigh
Green, Eva
Green, Seth
Greene, Lorne
Greenberg, Bryan
Greenblatt, Richard
Greenfield, Max
Grey, Jennifer
Grey, Zena
Grodin, Charles
Gross, Arye
Grossman, Leslie
Grunberg, Greg
Guest, Christopher
Gurwitch, Annabelle
Guttenberg, Steve
Gyllenhaal, Jake
Gyllenhaal, Maggie

Hackett, Buddy
Haim, Corey
Hall, Monty
Handler, Evan
Hankin, Larry
Hannigan, Alyson
Harris, Danielle
Harris, Estelle
Hart, Kitty Carlisle
Hart, Mary
Hartley, Nina
Harvey, Laurence
Hauser, Cole
Hawn, Goldie
Heald, Anthony
Hecht, Jessica
Hedaya, Dan
Helberg, Simon
Held, Anna
Hershey, Barbara
Herschman, Adam
Hill, Jonah
Hill, Steven
Hirsch, Judd
Himelstein, Aaron
Hoffman, Dustin
Hoffman, Jake
Hoffman, Max
Hollander, Xaviera
Holliday, Judy
Hood, Alex
Horan, Monica
Horwitz, Dominique
Hotz, Kenny
Howard, Curly
Howard, Leslie
Howard, Moe
Howard, Shemp
Hudson, Kate
Hudson, Oliver
Hunt, Helen

Irving, Amy
Isaacs, Jason

Jacobi, Lou
Jacobson, Peter
Jaffe, Sam
James, Sid
Janowitz, Will
Jay, Ricky
Jay, Tony
Jenkins, Carter
Jenkins, Noam
Jeremy, Ron
Jessica Parker, Sarah
Johansson, Scarlett
Jolson, Al
Jones, Daryn
Jones, Rashida

Kahn, Madeline
Kalem, Toni
Kaminska, Ida
Kana, Sean
Kane, Carol
Kaplan, Gabe
Karlin, Miriam
Kash, Daniel
Kattan, Chris
Kaufman, Andy
Kavner, Julie
Kay, Lesli
Kaye, Danny
Kaye, Judy
Kaye, Paul
Kazan, Lainie
Kazinsky, Robert
Keitel, Harvey
Keltz, Jonathan
Kent, Heather Paige
Kind, Richard
King, Alan
Kingsley, Ben
Kippel, Shane
Kirk, Justin
Kirshner, Mia
Klein, Robert
Kline, Richard
Klemperer, Werner
Klugman, Jack
Knopf, Sascha
Koenig, Walter
Kohner, Susan
Korman, Harvey
Korot, Alla
Kossoff, David
Kotto, Yaphet
Kramer, Stepfanie
Kravitz, Zoe
Kroll, Nick
Krumholtz, David
Kudisch, Marc
Kudrow, Lisa
Kunis, Mila
Kusnitz, Jared

LaBeouf, Shia
Lamarr, Hedy
Lamberg, Adam
Landau, Martin
Landis, John
Landon, Michael
Lasser, Louise
Lansing, Sherry
Laurent, Melanie
Laurie, Piper
Lavin, Linda
Lawrence, Marc
Lawrence, Steve
Lederer, Francis
Lee, Michele
Lehr, John
Leifer, Carol
Jason Leigh, Jennifer
Lembeck, Michael
Lerman, Logan
Lerner, Sam
Levene, Sam
Levieva, Margarita
Levine, Samm
Levy, Dani
Levy, Eugene
Levy, William
Levy-Boeken, Julia
Lewis, Al
Lewis, Jerry
Lewis, Richard
Lewis, Shari
Lieberstein, Paul
Light, Judith
Linden, Hal
Linder, Max
Linz, Alex D.
Lipman, Maureen
Lipnicki, Jonathan
Lipton, Peggy
Lister, Zoe
Loeb, Philip
Lorre, Peter
Louise, Tina
Lovitz, Jon
Lucas, Matt
Lunden, Joan
Luner, Jamie
Lyonne, Natasha

Maccabbee, Benjamin
Macht, Gabriel
Macht, Stephen
Macy, Bill
Magaro, John
Maimon, Shiri
Malina, Josh
Maltin, Leonard
Mamet, Zosia
Mandel, Howie
Manheim, Camryn
Manoff, Dinah
Marcus, Rachel
Margolyes, Miriam
Margulies, Julianna
Marienthal, Eli
Markowitz, Mitch
Martin, Ross
Marx, Brett
Marx, Chico
Marx, Groucho
Marx, Gummo
Marx, Harpo
Marx, Zeppo
Maslow, James
Mason, Jackie
Masur, Richard
Matthau, Walter
Mayron, Melanie
Mazar, Debi
Matlin, Marlee
May, Elaine
Mazursky, Paul
McDonnell, Thomas
Meara, Anne
Mechlowicz, Scott
Melamed, Fred
Mellor, Kay
Menken, Adah Isaacs
Menzel, Idina
Messing, Debra
Meyer, Dina
Meyers, Ari
Michele, Lea
Midler, Bette
Mikhoels, Solomon
Miller, Larry
Miller, Ezra
Miller, Larry
Mintz, Libby
Mintz-Plasse, Christopher
Mitchell, Sasha
Mitchell, Warren
Mitchell, Yvonne
Mizrahi, Isaac
Monroe, Marilyn
Moody, Ron
Moranis, Rick
Morgan, Chesty
Morgenstern, Maia
Morris, Julian
Morrison, Shelley
Morrow, Rob
Morrow, Vic
Mosseri, Ido
Most, Don
Mostel, Zero
Muni, Paul
Murray, Jan
Myers, Carmel

Nadira
Nazimova, Alla
Nelson, Judd
Nelson, Tim Blake
Neuwirth, Bebe
Newley, Anthony
Newman, Barry
Newman, Jaime Ray
Newman, Paul
Newman, Ryan
Newman, Laraine
Nimoy, Leonard
Nissen-Saloman, Henriette
Novak, B. J.

Oberman, Tracy-Ann
O’Brien, Logan
Okonedo, Sophie
Olin, Ken
Osbourne, Kelly
Oz, Frank

Paltrow, Gwyneth
Pascal, Adam
Patinkin, Mandy
Patterson, Lorna
Patterson, Scott
Paxton, Sara
Paymer, David
Peck, Josh
Peldon, Ashley
Peldon, Courtney
Peltz, Nicola
Penn, Sean
Perlman, Rhea
Perlman, Ron
Phoenix, Joaquin
Phoenix, Liberty
Phoenix, River
Phoenix, Rain
Phoenix, Summer
Picon, Molly
Pinchot, Edon
Pitlik, Noam
Piven, Jeremy
Pol, van der, Anneliese
Pollak, Kevin
Port, Whitney
Porter, Alisan
Portman, Natalie
Prepon, Laura
Press, Nathalie
Proval, David
Pryor, Rain

Rachel
Ritz Brothers
Radcliffe, Daniel
Radner, Gilda
Radnor, Josh
Rae, Charlotte
Raimi, Sam
Raimi, Ted
Rainer, Luise
Ramis, Harold
Ramos, Nathalia
Ramos, Sarah
Randall, Tony
Rapaport, Michael
Rappaport, Ben
Rauch, Melissa
Reed, Nikki
Reems, Harry
Refaeli, Bar
Reiner, Rob
Reiser, Paul
Reitman, Catherine
Remini, Leah
Rendall, Mark
Resnik, Regina
Reubens, Paul
Rhyser, Max
Rice, Spencer
Rich, Adam
Rickles, Don
Riegert, Peter
Rifkin, Ron
Rivers, Joan
Roberts, Doris
Roberts, Tanya
Robinson, Edward G.
Rogen, Seth
Roiz, Sasha
Rosenbaum, Michael
Rosenberg, Alan
Ross, Jeffrey
Ross, Tracee Ellis
Rossum, Emmy
Roth, Cecilia
Roth, Eli
Roth, Lillian
Ruah, Daniela
Rubinek, Saul
Rubinstein, Ida
Rudd, Paul
Rudner, Rita
Rudolph, Maya
Rue, Sara
Russell, Keri
Ryder, Winona

Sabara, Daryl
Sabara, Evan
Sacher, Lara
Sachs, Andrew
Sadoff, Fred
Sagal, Katey
Saget, Bob
Saltzman, Avery
Samberg, Andy
Sandler, Adam
Savage, Ben
Savage, Fred
Savage, Herschel
Schafer, Natalie
Schaeffer, Rebecca
Schiff, Richard
Schildkraut, Joseph
Schneider, Max
Schneider, Rob
Schram, Bitty
Schreiber, Liev
Schwartz, Ben
Schwartzman, Jason
Schwimmer, David
Seagal, Steven
Seder, Sam
Sedgwick, Kyra
Segal, George
Segel, Jason
Seinfeld, Jerry
Sellers, Peter
Serling, Rod
Seymour, Jane
Shandling, Garry
Shatner, William
Shawn, Wallace
Shearer, Harry
Sheedy, Ally
Shenkman, Ben
Sher, Sir Antony
Shor, Miriam
Shore, Dinah
Shore, Pauly
Showalter, Michael
Shuster, Frank
Sidney, Sylvia
Siff, Maggie
Silver, Ron
Sigler, Jamie-Lynn
Signoret, Simone
Silverman, Jonathan
Silverman, Laura
Silverman, Sarah
Silvers, Phil
Silverstone, Alicia
Skye, Ione
Slate, Jenny
Slater, Helen
Sloane, Lindsay
Slowe, Georgia
Smirnoff, Karina
Smith, Gregory
Sofer, Rena
Sokoloff, Marla
Sol, Yamit
Solway, Larry
Soomekh, Bahar
Somers, Steve
Spaisman, Zypora
Specter, Rachel
Sperber, Wendie Jo
Spielberg, Sasha
Spielberg, Steven
Spiner, Brent
Spiro, Jordana
St. John, Jill
Stein, Adiel
Stein, Ben
Steinberg, David
Steinfeld, Hailee
Stern, Daniel
Stern, Howard
Stern, Shoshanna
Stewart, Jon
Stiller, Ben
Stiller, Jerry
Stilley, Margo
Stoll, Corey
Stone, Harold J.
Stone, Stuart
Storm, Lauren
Strasberg, Susan
Streisand, Barbra
Stroheim, von, Erich
Strong, Danny
Stuart, Russell
Stuhlbarg, Michael
Sulkin, Gregg
Sussman, Josh
Sussman, Kevin
Suzman, Janet
Switzer, Kyle

Tal, Alona
Tambor, Jeffrey
Tayeb, Ninet
Taylor, Elizabeth
Taylor, Renee
Tiefenbach, Dov
Thomas, Eddie Kaye
Thomas, Khleo
Thomashefsky, Boris
Tisdale, Ashley
Tishby, Noa
Tobolowsky, Stephen
Topol, Chaim
Tormé, Mel
Tovah, Mageina
Trachtenberg, Michelle
Trebor, Robert
Tucker, Jonathan
Tucker, Sophie
Tzelniker, Meier

Ullman, Ricky

Vartan, Michael
Vigoda, Abe

Wallace, Mike
Wallach, Eli
Walter, Jessica
Walters, Barbara
Wanamaker, Sam
Wanamaker, Zoe
Warren, Leslie Ann
Waxman, Al
Wayne, Johnny
Weinberg, Matt
Weisman, Kevin
Weisz, Rachel
Weitz, Bruce
Weizenbaum, Zoe
Welch, Michael
Westfeldt, Jennifer
Wilder, Gene
Williams, Anson
Wilson, Mara
Winger, Debra
Winkleman, Sophie
Winkler, Henry
Winningham, Mare
Winokur, Marissa Jaret
Winter, Alex
Winters, Mike & Bernie
Winters, Shelley
Wiseman, Joseph
Wolf, Scott
Wolff, Alex
Wolff, Nat
Wolk, James
Wood, Evan Rachel
Wyle, Noah
Wynn, Ed
Wynn, Keenan

Yago, Gideon
Yelchin, Anton

Zegen, Michael
Ziering, Ian
Ziering, Nikki
Zimmerman, Joey
Zurer, Ayelet