Archive for the ‘Jesse Jackson’ Category

Mit Steinen und Schlägern: „Gerechtigkeit für Trayvon“

2012/04/27

John Perazzo über selbsternannte Nachbarschaftswächter.

Ein Weißer namens Matthew Owens wurde das jüngste Ziel von schwarzen Angreifern, die Samstagnacht in Mobile, Alabama im Namen von Trayvon Martin ausgleichende „Gerechtigkeit“ suchten. Der Ärger begann etwa um 20.30 Uhr, als Owens eine Gruppe schwarzer Jugendlicher bat, aufzuhören, in der Mitte des Delmar Drive, der Straße direkt vor seinem Haus, Basketball zu spielen. Die Jugendlichen, die dieses Ersuchen offenbar als einen rassischen Angriff sahen, machten sich auf, um kurz danach in Begleitung mehrerer Erwachsener zu Owens‘ Haus zurückzukehren. Bewaffnet mit Schlagringen, Steinen, Stühlen, Schlagstöcken und Stahlrohren stürmten rund 20 Afro-Amerikaner das Haus und schlugen auf der Veranda brutal auf Owens ein. Eine Zeugin berichtete: „Er lag auf dem Boden, voller Blut. Ich meine, es war schrecklich. Sein Kopf, alles. Blut strömte aus dem Kopf, von beiden Seiten. Und sein ganzer Körper war in Blut getränkt.“ Als die Angreifer den Ort des Geschehens verließen, blickte einer von ihnen zurück auf das hilflose Opfer und schrie: „Das ist jetzt Gerechtigkeit für Trayvon!“

Die Angreifer, die Matthew Owens verprügelten, hatten die unaufrichtige Darstellung der liberalen Linken, daß Trayvon Martins Tötung der jüngste Fall in einer langen Reihe rassisch motivierter Gewalttaten ist, die auf schwarze Opfer abzielt, eindeutig geschluckt — komplett. Kein liberaler Linker hat diese ungeheuerliche Lüge lauter oder leidenschaftlicher verbreitet als Jesse Jackson, der unmittelbar nach Martins Tod verkündete, die „Schwarzen werden angegriffen“; daß „es ein großes Geschäft ist, Schwarze ins Visier zu nehmen, zu verhaften, zu verurteilen und uns letztlich zu töten“; daß der Fall Martin „uns einen Einblick gibt, wie schwer es in Amerika ist, schwarz zu sein“; und daß die Wahl von Präsident Obama im November 2008 einen „enormen Rückschlag ausgelöst“ hat, Rassismus, der angeblich Martin Ableben verursachte.

Doch weder die Taten von Owens‘ Angreifern noch die Kommentare von Jesse Jackson ergeben den geringsten Sinn, wenn sie im richtigen Kontext betrachtet werden. Denken Sie über Folgendes nach: Der Angriff auf Matthew Owens ereignete sich genau 55 Tage nach der Erschießung von Trayvon Martin. Hochgerechnet aus den jährlichen Statistiken über Totschlag in den USA fanden als Folge von Totschlag während dieser 55 Tage etwa 1.191 Afro-Amerikaner den Weg in ihre Gräber. Und 1.119 von ihnen — das heißt, 94% von ihnen — wurden von anderen Schwarzen getötet. Ist es dann nicht merkwürdig, daß eine statistische Seltenheit wie der Fall Martin zum Mittelpunkt einer Volksabstimmung über Rassismus in Amerika gemacht wurde? Ist es nicht ebenso merkwürdig, daß sich selbsternannte schwarze Nachbarschaftswächter, wie jene, die Matthew Owens angriffen, entschieden haben, in Martins Namen ihre eigene Art von „Gerechtigkeit“ durchzusetzen, während sie bei den mehr als tausend schwarzen Opfern, die allein in den wenigen Wochen seit Martins Tod von anderen Schwarzen getötet wurden, ein Auge zudrücken? Und vor allem, ist es nicht merkwürdig, daß ein sogenannter „Führer der Bürgerrechtsbewegung“ wie Jesse Jackson, der Martins „kaltblütig[e]“ Tötung als Zeichen für den „klassischen Kampf unserer Zeit“ darstellte, geschworen hat, aus dem „Moment“ des Todes des Teenagers „eine Bewegung“ zu formen — möglichst wie die Tötung von Emmitt Till im Jahr 1955 half, die frühe Bürgerrechtsbewegung zu formen?

„Merkwürdig“ reicht dafür bei weitem nicht aus — die Worte „lächerlich“, „absurd“ und „idiotisch“ sind viel treffender.

Shelby Steele, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hoover Institution, hat beobachtet, daß „Trayvons trauriges Schicksal klar eine Brise perversen Glücks an alle Bürgerrechtsorganisationen in Amerika schickte“, und dies „deutet nichts auf Geringeres hin, als ein hartnäckiges Heimweh nach Amerikas rassistischer Vergangenheit“. Doch dieses Heimweh wird nicht verfliegen, denn die zeitgenössischen Bürgerrechtsorganisationen werden von liberalen Linken beherrscht, die unbeirrt einer Weltanschauung anhängen, die die Gesellschaft in zwei dauerhaft feindliche und konkurrierende Lager aufteilt: Die Unterdrücker und die Unterdrückten; die Teufel und die Engel; die Herrschenden und die Beherrschten. Doch ungeachtet ihrer gequälten Beteuerungen gegen alle Arten von „Ungerechtigkeit“ werden diese sogenannten Herrschenden, Unterdrücker und Teufel dringend gebraucht, da die liberalen Linken sonst ganz plötzlich ihre Kernaufgabe verlieren — unsere hoffnungslos fehlerhafte Gesellschaft radikal zu transformieren. Liberale Linke geben immer nur äußerst ungern zu, daß das weiße Amerika in den letzten Jahrzehnten irgendwelche nennenswerten Fortschritte im Kampf gegen den Rassismus gemacht hat. Seltene Ereignisse wie die Ermordung Martin Trayvons haben deshalb als Zeichen der andauernden schwarzen Opferrolle eine überproportionale Bedeutung — sie sind das Fundament der rassischen Weltanschauung der liberalen Linken.

Hier finden Sie den Originalartikel, ‘Justice for Trayvon’ — with Bricks and Bats.

Das Kopfgeld der New Black Panthers auf George Zimmerman

2012/04/06

John Perazzo über rassistische Bürgerrechtler.

Termini technici
white Hispanic: weißer Lateinamerikaner

(Anmerkungen in Klammern)
[eckige Klammern laut Originaltext]

Die offizielle Geschichtsschreibung von Trayvon Martins Tod zeichnet das Bild eines klar abgegrenzten Kampfes zwischen Gut und Böse, der ungefähr so ablief: In der Nacht vom 26. Februar belästigte ein selbsternannter Nachbarschaftswächter / weißer Bürgerwehrler / rassistischer Kiezwächter namens George Zimmerman in Sanford, Florida ein afroamerikanisches „Kind“, wie die zärtliche Formulierung von Al Sharpton lautete, das „eine Tüte Skittles“ aß und sich um seinen eigenen Kram kümmerte. (Als Marschverpflegung für die Trottel der linken Kompanie gibt es hier das Großgebinde.) Laut Jesse Jackson schoß Zimmerman den Jungen dann „kaltblütig“ nieder — einfach, weil er, wie so viele Amerikaner, alle männlichen Schwarzen instinktiv als potenzielle Kriminelle betrachtet. Zur Betonung der bekannten rassischen „Unterdrücker-versus-Opfer“ Geschichte, die von liberalen Linken so gerne rezitiert wird, beschrieb ein Moderator den Schützen bemerkenswerterweise als einen „weißen Lateinamerikaner“ — ein Begriff, der vor Martins Tod so gut wie nie gebraucht wurde, wenn überhaupt.

Vor kurzem hat sich die New Black Panther Party, die bekannt dafür ist, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, dazu geäußert und ominös erklärt, daß „das weiße Amerika … 400 Jahre … die Schwarzen im Stich gelassen“ hat und „nicht länger schwarze Kinder töten und damit davonkommen“ wird. Um die Sache auf den Punkt zu bringen, boten die Panthers für die „Ergreifung“ von George Zimmerman zunächst ein Kopfgeld in Höhe von 10.000 Dollar. Damit keine Unklarheiten darüber aufkommen, was die Panthers mit „Ergreifung“ meinten, forderte die Gruppe nicht nur „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sondern brachte auch einen Handzettel in Umlauf, auf dem steht: „KALTblütig ERMORDET — Kindermörder von Martin-Trayvon — GESUCHT, TOT oder LEBENDIG“ („MURDERED in Cold BLOOD — Child killer of Trayvon Martin — WANTED DEAD or ALIVE“). Bald danach erhöhten die Panthers den Einsatz auf 1.000.000 Dollar, eine Summe, die sie „von der schwarzen Gemeinschaft [einschließlich] Sportlern und Entertainern“ durch Spenden sammeln will.

Es ist erwähnenswert ist, daß sich die Panthers nicht durch unbequeme Tatsachen beeindrucken ließen, die bekannt wurden, nachdem sie ihr Kopfgeld ankündigten, darunter Zeugen, die aussagten, daß in Wirklichkeit Trayvon Martin George Zimmerman angriff — und nicht umgekehrt — und letzteren kurz vor der Schießerei ziemlich übel zusammenschlug. Natürlich sind noch nicht alle Fakten bekannt, aber so weit es die New Black Panthers betrifft, ist die Erfassung und Auswertung von Beweisen nur eine lästige Formalität, die bloß verzögern würde, daß der rassistische Mörder zur „Gerechtigkeit“ gezogen wird. Der Panthers-Führer Michail Muhammad formulierte es kurz und bündig: „Er [Zimmermann] sollte um sein Leben fürchten. Man kann nicht immer schwarze Kinder töten.“ Gerechte Kreuzzüge gegen das Böse brauchen keine ordentlichen Gerichtsverfahren; sie brauchen nur den Sieg.

Jeder, der die New Black Panthers kennt, weiß, daß sie seit langem den Rassismus ausdünsten, den sie dem „weißen Amerika“ anhängen. Unvergessen bleibt der berühmte verstorbene Panthers-Führer Khalid Abdul Muhammad, der aus Angst vor dem weißen Rassismus seine tiefste „Liebe“ für einen gewissen Colin Ferguson zum Ausdruck brachte, ein schwarzer Schütze, dessen Schüsse während eines rassisch motivierten Amoklaufs im Jahr 1993 in einer New Yorker S-Bahn 19 weiße und asiatische Pendler trafen — sechs von ihnen starben. Entschlossen, den weißen Rassismus mit allen notwendigen Mitteln auszumerzen, erklärte Mohammed: „Ich will den Feind ehrlich töten … . Es wäre mir peinlich, wenn wir eines Tages nicht auf jenen Colin Ferguson zeigen könnten, der beschloß, … einfach jeden gottverdammten Keks (cracker) zu töten, den er sah.“

Als Mohammed im Jahr 2001 an einem Gehirn-Aneurysma starb, übernahm seine Nachfolge als Oberster-Anti-Rassismus-Kreuzritter und Vorsitzender der Panthers sein langjähriger Schützling Malik Zulu Shabazz. Wie sein Mentor versteht Shabazz die amerikanische Geschichte als pausenlose Unterdrückung durch Weiße. Er behauptet zum Beispiel, daß George Washington kaum mehr war als ein Sklavenhalter, der „schwarze Frauen vergewaltigte“, und der „alte Holzzähne und Perücke tragende Thomas Jefferson nichts anderes als ein Slavenaufseher, ein Sklavenhalter, ein Indianerkiller“.

Shabazz war einst ein Redner auf einer von Al Sharpton am Lincoln Memorial organisierten Kundgebung mit dem Titel „Redeem the Dream“, wo der junge Panther — beunruhigt durch die Geißel des amerikanischen Fanatismus — eindeutig zum Rassenkampf aufrief. Shabazz erklärte seine „Solidarität mit Pfarrer Sharpton“ und sprach von einer sprichwörtlichen „schwarzen Jury“, die das „weiße Amerika“ der „Ungerechtigkeit und des Rassismus“ für schuldig befindet; er forderte die jungen Afro-Amerikaner, darunter „Bandenmitglieder“, auf, sich gegen ihren „gemeinsamen Feind zu vereinen“; und er äußerte seinen „schwarzen Traum, daß, wenn wir in der schwarzen Gemeinschaft Särge sehen … wir auch in der Gemeinde unseres Feindes Särge und Beerdigungen sehen werden“.

Nach Shabazz‘ Rechnung schreit der Georg Zimmermann-Trayvon Martin Fall nach genau solcher „gerechter“ Vergeltung. Lange vor diesem Fall machte Shabazz deutlich, daß, wenn irgendeine weiße Person „in diesem Landkreis seine Hand an irgendeinen schwarzen Mann oder irgendeine schwarze Frau legt“, dann sollte die schwarze Gemeinschaft „diesen Teufel zermalmen“.

Um zu vermeiden, daß Shabazz als ein zweidimensionaler Geistesschwacher dargestellt wird, sollte unbedingt auf eine dritte Dimension hingewiesen werden: Der Panthers-Führer verabscheut auf keinen Fall alle Nicht-Schwarzen. Im Zuge der Terroranschläge des 11. September lobte er zum Beispiel einen neuen prominenten Araber namens Osama bin Laden und bezeichnete ihn als muslimischen „Bruder“ und „einem mutigen Mann“, der sich vor dem Westen „nicht beugt“, sondern für seine Überzeugungen „erhebt“ und „dieser Welt Reformen bringt“. Shabazz erklärte: „Die wirklichen Terroristen sind seit jeher die Vereinigten Schlangen von Amerika (United Snakes of America).“

Unter Shabazz‘ Führung halten die New Black Panthers an einer „Zehn-Punkte-Plattform“ fest, die fordert, „die ausstehenden Reparationsschulden“ zu zahlen, denn „diese boshafte rassistische Regierung hat uns bestohlen“; die „alle schwarzen Menschen“ ermahnt, sich zu „vereinigen und eine Afrikanische Einheitsfront (African United Front) zu bilden und uns zur Selbstverteidigung zu bewaffnen“; und die fordert, „daß alle schwarzen Insassen aus den vielen Gefängnissen und Haftanstalten freigelassen werden sollten, weil sie kein faires und unparteiisches Verfahren gehabt haben“. Im Kalkül der Panthers ist die kollektive Unschuld der Schwarzen so axiomatisch wie die Kollektivschuld der Weißen — selbstverständlich einschließlich „weißer Lateinamerikaner“ wie George Zimmerman.

Von dieser Prämisse ist es nur ein kurzer Sprung zur logischen Schlußfolgerung, daß die auf Beweisen beruhenden Besonderheiten irgendeines bestimmten Falles hinsichtlich der Rasse unmaßgeblich sind. Und obwohl Rassengewinnler wie Jesse Jackson und Al Sharpton den Gewaltaufruf der Panthers nicht gutheißen mögen, teilen sie seit Jahrzehnten deren Sichtweise von der weißen Kollektivschuld und der schwarzen Unschuld. Darüber hinaus sind sie grundsätzlich weiterhin bereit, jeden Vorfall auszuschlachten, von dem sie glauben, daß er ihnen helfen könnte, diese Vision am Leben zu halten. Daher konzentrieren sie sich so inbrünstig, so vorhersehbar, auf Vorfälle, die auch nur die entfernteste Ähnlichkeit mit Gewalt von Weißen gegen Schwarze haben, was seit Jahrzehnten eine statistische Seltenheit ist. Und daher kleben sie nun wie Blutegel — siehe die Fotos hier und hier — an Trayvon Martins Eltern, ihren neuen „Gesichtern“ ihrer anachronistischen, moralisch bankrotten Bewegung.

Als Trayvon Martin getötet wurde riet Präsident Obama allen Amerikanern, „ernsthaft in sich zu gehen, um herauszufinden, wie so etwas wie dies passiert“. Es ist bezeichnend, daß er nicht dazu aufruft, für das dumme und abgedroschene Geschwafel der modernen „Bürgerrechtler“ eine ähnliche Analyse zu fordern.

Hier finden Sie den Originalartikel, The New Black Panthers’ Bounty on George Zimmerman.

Ehemaliger NAACP-Führer legt sich mit den Rassen-Strichern an

2012/04/04

Arnold Ahlert über Rassenkampf.

Termini technici
race-hustlers: Rassen-Stricher

(Anmerkungen in Klammern)

Der ehemalige Führer der „Nationalen Organisation für die Förderung farbiger Menschen“ („National Association for the Advancement of Colored People“, NAACP), C.L. Bryant, bezweifelte in einem Interview mit dem Daily Caller die Glaubwürdigkeit von Jesse Jackson und Al Sharpton und beschuldigte sie, den Tod von Trayvon Martin „auszubeuten“, um „dieses Land rassisch zu spalten“. Er beschuldigte das Duo außerdem, „Rassen-Stricher“ zu sein und sagte, sie „handeln, als ob sie Bussarde wären, die über dem Kadaver (carcass) dieses Jungen kreisen“.

Am Montag veranstalteten Jackson und Sharpton in Sanford, Florida, wo Martin erschossen wurde, eine Protestkundgebung, an der Tausende teilnahmen. Al Sharpton nutzte die Gelegenheit, um einen rassistischen Standpunkt herauszuarbeiten, was zu diesem Zeitpunkt so dünn ist, wie es nur geht. „Wir sind hier mit einer von zwei Millionen Menschen unterschriebenen Petition für die sofortige Verhaftung des Mörders von Martin Trayvon“, sagte Sharpton. Wenn nicht schnell gehandelt wird, fügte er hinzu, könnte die Stadt „als ein Ort der rassischen Intoleranz und Doppelmoral zum Birmingham des 21. Jahrhunderts“ werden.

Niemand verkörpert rassische Intoleranz und Doppelmoral besser als Al Sharpton. Es war Sharpton, der orthodoxe Juden als „Diamantenhändler“ bezeichnete, als er im Stadtviertel Crown Heights in Brooklyn, NY (über das sich der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia ausschweigt) eine Trauerrede bei der Beerdigung von Gavin Cato hielt, ein schwarzer Junge, der versehentlich durch ein Auto einer Wagenkolonne eines Rabbiners getötet wurde. „Die Welt wird uns sagen, daß er durch einen Unfall getötet wurde“, sagte Sharpton. „Ja, es war ein sozialer Unfall … Es ist ein Unfall, einen Apartheid-Rettungsdienst mitten in Crown Heights zu lassen … Sprechen Sie darüber, wie Oppenheimer in Südafrika Diamanten direkt nach Tel Aviv versendet und mit den Diamanten-Händlern hier in Crown Heights Geschäfte macht. Antisemitismus ist nicht das Problem; Apartheid ist das Problem … Alles, was wir sagen wollen, ist das, was Jesus sagte: Wenn du einen von diesen Kleinen verletzt, dann mußt du dafür bezahlen. Keine Kompromisse, keine Besprechungen, kein Kaffeeklatsch, keine falsche Freundlichkeit. Bezahle für deine Taten.“

Jemand bezahlte tatsächlich. Der Unfall führte zu schwarzen Ausschreitungen, in denen drei Tage lang (vom 19.-21. August 1991) jüdische Häuser in Brand gesetzt und verwüstet wurden und der (australische) Rabbinerstudent Jankel Rosenbaum von einer Bande von schwarzen Jugendlichen, die ihn umzingelten, erstochen wurde.

Sharpton machte weiter. Im Jahr 1995, nachdem eine schwarze Pfingstkirche (als Eigentümer einer Immobilie in der 125. Straße, über die der Axel Springer Verlag nur Politisch Korrektes berichten kann) den jüdischen Besitzer eines Bekleidungsgeschäftes aufforderte, einen schwarzen Untermieter zu kündigen, der auf dem Grundstück einen Plattenladen besaß, stellte Sharpton Streikposten auf. „Wir werden nicht dastehen und erlauben, daß dieser Bruder auszieht, so daß irgendein weißer Eindringling sein Geschäft erweitern kann“, sagte er. Roland James Smith, Jr., einer der Streikposten, nahm sich Sharptons Worte zu Herzen. Er ging am 9. Dezember in das Bekleidungsgeschäft und befahl allen schwarzen Kunden, das Geschäft zu verlassen und setzte es in Brand. Acht Menschen wurden getötet, darunter Smith.

Im ersten Fall stritt Sharpton eine Beschuldigung durch die „Anti-Defamation League“ ab, den Antisemitismus anzufachen, der zu den Unruhen führte. Im letzten Fall kritisierte er Ermittler, die das Feuer mit den Streikposten in Verbindung brachten. Dennoch ist Sharpton mehr als bereit, den Trayvon Martin Fall zu nutzen, um eine ganze Stadt anzuklagen — und durch Implikation den Rest des Landes.

Jesse Jackson ist natürlich auch mehr als bereit, einen individuellen Fall in eine Anklage gegen Amerika zu verwandeln. Bei einer Versammlung im Sanforder Rathaus sagte er der Menschenmenge am Sonntag, daß Martin ein „Märtyrer“ wäre. „Jetzt müssen wir die Dunkelheit mit dem Licht illuminieren, das von dem Märtyrer kommt“, fügte er hinzu. Am Montag war es nicht anders. „Die ganze Welt schaut heute auf Sanford“, sagte er. „Die ganze Welt schaut heute auf Florida. Das ist Amerika, es steht unter Anklage“, sagte er der Menschenmenge, die applaudierte und in Sprechchören mit (dem liberalen linken Gassenhauer) „Wir wollen Gerechtigkeit“ antwortete.

Und am vergangenen Freitag präsentierte Jackson seine Ansichten in einem Interview mit der Los Angeles Times. „Die Schwarzen werden angegriffen“, sagte er und erklärte weiter, daß „es ein großes Geschäft ist, Schwarze ins Visier zu nehmen, zu verhaften, zu verurteilen und uns letztlich zu töten“.

C.L. Bryant reißt die Fassade herunter, die solche Einfältigkeit verkleidet. „Die größte Gefahr für das Leben von jungen schwarzen Männern sind junge schwarze Männer“, sagt er. Bryant hat Recht. Eine Studie des Justizministeriums (Bureau of Justice Statistics) fand, daß zwischen den Jahren 2001 und 2005 mehr als neun von zehn schwarzen Mordopfern von anderen Schwarzen getötet wurden.

Bryant weiter: „Wo bleibt die Wut über die Massen an Morden, die in den Straßen von Newark und Chicago geschehen? Warum ist niemand wütend, daß dieses sechs Jahre alte Mädchen am vergangenen Wochenende auf ihren Treppenstufen in einem Kreuzfeuer getötet wurde, als zwei Bandenmitglieder in Chicago eine Schießerei anfingen? Wo bleibt hier die Empörung?“ Chicago hat die höchste Mordrate des Landes. Von den 511 Morden die — laut den neuesten Statistiken — im Jahr 2008 in Chicago verübt wurden, waren 74 Prozent der Opfer schwarz — und 76 Prozent der Täter waren ebenfalls schwarz. Und die meisten von ihnen waren jung und männlich.

Angetrieben werden diese jungen schwarzen Männer laut progressiver linker Mythologie durch eine schwarze Opferrolle und einen endemisch weißen Rassismus. Und niemand unterstützt diese Mythologie besser als Jesse Jackson und Al Sharpton.

Bryant glaubt zu wissen, wohin die Unterstützung dieser Mythologie führt. Er spekulierte, Jackson und Sharpton „werden die Entwicklung dieser Tragödie dieses jungen Mannes nutzen, um zu sagen … wenn Sie Obama nicht wieder wählen dann werden jungen Männern mit Kapuzenpullis auf der Straße Ereignisse oder Umstände wie diese widerfahren“.

Bryant weiß, wovon er spricht. Trayvons Eltern besuchten in Washington DC ein von Demokratischen Mitgliedern des Justizausschusses des Repräsentantenhauses gesponsertes Forum über rassische Fahndungskriterien (racial profiling), Volksverhetzung (hate crimes) und Gesetze über das Recht auf Selbstverteidung („stand your ground“ laws). Im Senat des Staates New York zogen sich sechs Demokraten Kapuzenpullis an und verglichen die hochwirksamen Leibesvisitationen (stop-and-frisk) in New York City mit einer rassistischen Kampagne — doch obwohl im Jahr 2010 Schwarze 25 Prozent der Bevölkerung von New York City stellten, waren 67 Prozent der Mordopfer als auch über 60 Prozent der Mordverdächtigen schwarz. Der vielleicht zynischste politische Schachzug des Jahres ist die Ankündigung über Obamas 2012 Twitter-Account, daß auf der Internetseite Kapuzenpullis verkauft werden. „Laß mit dem heutigen Diebesgut jeden wissen, für welches Team du im Jahr 2012 bist: Der Kapuzenpulli im Akademiker-Stil“ („Let everyone know whose team you’re on for 2012 with today’s merchandise steal: the college-style hooded sweatshirt“), hieß es dort.

Es bleibt abzuwarten, ob eine Strategie, die wieder einmal darauf beruht, die Amerikaner zu spalten, nachhaltig sein kann, wenn einer breiteren Öffentlichkeit nach der Hysterie von Sharpton, Jackson und den Medien die Tatsachen bekannt werden. Die rassischen Brandstifter und ihre journalistischen Komplizen haben mächtig daran gearbeitet, eine Geschichte zu etablieren, die weitgehend unabhängig von diesen Tatsachen ist, in dem sicheren Wissen, daß eine 180-Grad-Wendung der Ereignisse — wie im Tawana Brawley Märchen oder dem Lacrosse-Skandal an der Universität Duke — ihrem Ruf oder ihrer Glaubwürdigkeit absolut nichts anhaben werden.

C.L. Bryant repräsentiert im heutigen Amerika die aussterbende Art eines Mannes, der bereit ist, für sich selbst zu denken und diese Gedanken frei und offen auszusprechen. Eine Mehrheit der Amerikaner wird so viel Mut nur schwer zusammenbekommen. Die meisten schwarzen Amerikaner, die noch immer in der rassistischen Mythologie von Jesse Jackson und Al Sharpton verstrickt sind, werden einen solchen Mut mit Verachtung empfangen. Wie auf ein Stichwort sprach Roland Martin von CNN am Dienstag in Starting Point mit Soledad O’Brien und feuerte einen Schuß auf Bryant. „Hier ist das, was ich Pfarrer C.L. Bryant sagen würde. Wie viel Aufmerksamkeit hatte diese Geschichte, bevor schwarze Blogger und Leute in den sozialen Medien die Geschichte vorantrieben?“ fragte Martin. „Gäbe es ohne die Aufmerksamkeit jetzt einen Sonderermittler? Ich würde sagen, nein!“

„Und ich würde sagen, wo ist Pfarrer C.L. Bryant?“ fügte Martin hinzu. „Wo ist sein Kampf für Gerechtigkeit? So einfach ist es.“

Rassenhaß in Umlauf zu bringen, ist einfach. Echte Gerechtigkeit, wie die Meldung, daß die Geschichte des (liberalen linken) Schützen George Zimmerman mit den Beweisen „im Einklang“ ist, kann sich als weitaus komplizierter herausstellen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Former NAACP Leader Takes On the Race Hustlers.

Rassische Fahndungskriterien vs. Rassismus

2012/04/02

Walter Williams über schwarze Gewalt.

Termini technici
racial profiling: rassische Fahndungskriterien

(Anmerkungen in Klammern)

Im Moment ist noch nicht genügend über die genauen Umstände der Erschießung des 17-jährigen schwarzen Trayvon Martin durch den 28-jährigen teilweise lateinamerikanischen (liberalen linken) George Zimmerman bekannt, der in einem Vorort von Orlando, Florida die Nachbarschaft patrouillierte. Wenn sich Hinweise darauf ergeben, daß Zimmermans Handlungen nicht gerechtfertigt waren, sollte er strafrechtlich verfolgt und bestraft werden; es gibt jedoch ein größeres Problem, das nur wenige Menschen verstehen oder — weil sie den Mut haben — bestätigen, nämlich, daß schwarz und jung zum Synonym für Verbrechen und Mißtrauen geworden ist. Wie wir gleich sehen werden, macht es einen nicht zum Rassisten, diese Verbindung herzustellen.

Eine schwarze Washingtoner Kommissarin warnte die Taxifahrer, von denen die meisten Schwarze waren, vor zwölf Jahren davor, gefährlich aussehende Fahrgäste mitzunehmen. Sie beschrieb „gefährlich aussehend“ als einen „jungen Schwarzen … mit einem Shirt, das länger ist als seine Jacke, weiten Halbmast-Hosen (baggy pants), Turnschuhen ohne Schnürsenkel“. Sie warnte Taxifahrer außerdem, Viertel mit Schwarzen mit niedrigen Einkommen zu meiden. Ist die Washingtoner Kommissarin eine Rassistin?

In einigen Städten, zum Beispiel in St. Louis, haben sich schwarze Pizzaboten darüber beschwert, daß sie in bestimmte schwarze Viertel liefern müssen, einschließlich der Stadtteile, in denen sie selbst leben. Sind sie Rassisten? Der Pastor Jesse Jackson sagte einmal: „Zu diesem Zeitpunkt gibt es für mich nichts Schmerzhafteres in meinem Leben, als die Straße entlang zu gehen und Schritte zu hören und an einen Raubüberfall zu denken — [und] sich dann umzuschauen und jemanden zu sehen, der weiß ist und sich erleichtert zu fühlen.“ Ist der Pastor ein Rassist?

Reuben Greenberg, der ehemalige schwarze Polizeipräsident von Charleston, South Carolina, sagte, das Problem, vor dem das schwarze Amerika steht, sind nicht die rassischen Fahndungskriterien. Er sagte: „Das größte Problem in der schwarzen Gemeinschaft ist die Toleranz für ein hohes Maß an Kriminalität.“ Der ehemalige schwarze Polizeipräsident von Los Angeles, Bernard Parks, verteidigte rassische Fahndungskriterien und sagte: „Es ist nicht die Schuld der Polizei, wenn sie Männer, die Minderheiten angehören, anhält oder ins Gefängnis bringt. Es ist die Schuld von Männern, die Minderheiten angehören, Verbrechen zu begehen.

In meinen Augen ist es keine große Offenbarung, daß, wenn Polizeibeamte nach kriminellen Aktivitäten Ausschau halten, sie nach der Art von Menschen Ausschau halten, die in Polizeiberichten aufgeführt sind.“ Sind Greenberg und Parks Rassisten?

Laut der Kriminalitätsstatistik „Uniform Crime Report“ für das Jahr 2009 wurden Schwarze im Alter bis zu 18 Jahren zu 58 Prozent wegen Mord und nicht-fahrlässiger Tötung angeklagt, zu 67 Prozent wegen Raubüberfällen, zu 42 Prozent wegen schwerer Körperverletzung und zu 43 Prozent wegen Auto-Diebstählen. Was Mord betrifft, waren ihre Opfer zu mehr als 90 Prozent schwarz. Diese Statistiken, die eine starke Verbindung zwischen Rasse, Jugend und Kriminalität aufzeigen, sind eine viel bessere Erklärung für rassische Fahndungskriterien und Verdächtigungen als einfach nur Rassismus.

Schwarze Amerikaner haben sich gegen die rassischen Fahndungskriterien der Polizei ausgesprochen. Sie sind gekränkt, wenn ihnen das Personal in Geschäften zusätzliche prüfende Blicke zuteil werden läßt. Sie sind gekränkt, wenn sie den Klang einer Autotür hören, die verriegelt wird, wenn sich ein Schwarzer nähert. Sie sind gekränkt, wenn Taxifahrer einen Schwarzen stehen lassen. Sie sind gekränkt, wenn Taxifahrer einen Weißen mitnehmen. Ich bin mir sicher, daß ein gesetzestreuer Muslim in ähnlicher Weise gekränkt ist, wenn ihm an Flughäfen zusätzliche prüfende Blicke zuteil werden oder wenn er Fox News Reporter Juan Williams hört, der im Jahr 2010 vom öffentlichen Rundfunk gefeuert wurde, weil er sagte, daß er nervös wird, wenn er in einem Flugzeug Menschen sieht, deren Kleidung sie als Muslime ausweist. Schwarze und Muslime, die den Kränkungen durch rassische Fahndungskriterien ins Auge sehen, richten ihre Wut möglicherweise auf diejenigen, die Schwarze und Kriminalität gleichbedeutend gemacht haben und die Terrorismus und Muslime gleichbedeutend gemacht haben.

Gott würde niemals nach rassischen Kriterien fahnden, weil er alles weiß, auch wer ein Krimineller oder ein Terrorist ist. Wir Menschen sind keine Götter, daher müssen wir unsere Entscheidungen oft auf Vermutungen und Ahnungen stützen. Es stellt sich heraus, daß leicht feststellbare physische Eigenschaften, zum Beispiel rassische, sehr stark mit anderen, weniger leicht feststellbaren Merkmalen vernetzt sind.

Für die meisten Schwarzen ist das Eingeständnis der hohen Kriminalitätsrate unter Schwarzen ein Grund für offensichtliches Unbehagen. Darüber hinaus erzeugt sie Mißtrauen und Ressentiments, die sich auf die guten Beziehungen zwischen den Rassen zerstörerisch auswirken, und sie ist verheerend für die schwarze Gemeinschaft, die ihr primäres Opfer ist.

Hier finden Sie den Originalartikel, Profiling vs. Racism.