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Armeebericht: Einheit für psychologische Operationen inszenierte den Sturz von Saddams Statue

2013/09/09

Jon Elmer über Bilder, die sich in Geschichtsbücher einbrennen.

Army report confirms Psy-ops staged Saddam statue toppling

3. Juli 2004 — Eine interne Untersuchung der Armee über den Krieg im Irak hat bestätigt, daß der berüchtigte Sturz der Statue von Saddam Hussein am Firdos-Platz im Zentrum von Bagdad am 9. April 2003 von amerikanischen Truppen inszeniert und keine spontane Reaktion von Irakern war. Laut der Studie entschied ein Oberst (colonel) der Marine zunächst, die Statue zu stürzen, und eine Einheit der Armee für psychologische Operationen (psychological operations unit) machte daraus ein Propagandaereignis.

An einem Punkt der Inszenierung drapierten Soldaten der Marine die Statue von Saddam Hussein mit einer amerikanischen Flagge. Als die Menge auf diese Geste negativ reagierte, wurde die US-Flagge von einem Feldwebel (sergeant) der Einheit für psychologische Operationen durch eine irakische Flagge von vor 1990 ersetzt, ohne die Worte »Gott ist groß«. Laut der Untersuchung brachten die Soldaten der Marine jubelnde irakische Kinder mit ein, um die Szene authentisch erscheinen zu lassen.

Behauptungen, daß das Ereignis inszeniert war, wurden im April des vergangenen Jahres vor allem von Gegnern des Krieges gemacht, wurden von der US-Regierung und den wichtigsten (most visible) Medien aber ignoriert oder belächelt.

Hier finden Sie den Originalartikel, Army report confirms Psy-ops staged Saddam statue toppling.

INTELLIHUB entdeckte die Meldung über Saddams Statue ebenfalls:

Erwischt: Nachrichten über Syrien wurden von CNN mit Schauspielern inszeniert

30. August 2013 — Der primäre »Zeuge«, den die Masssenmedien als Quelle in Syrien nutzen, ist beim Inszenieren erfundener Nachrichten erwischt worden. Videos beweisen, daß der vermeintliche Aktivist namens »Syrien-Danny« (»Syria Danny«), der auf CNN um eine militärische Intervention gebettelt hat, in Wirklichkeit nur ein bezahlter Schauspieler und Lügner ist.

Während Assad definitiv ein Tyrann ist, so wie jedes andere Staatsoberhaupt, ist eine US-Invasion des Landes für die Menschen, die dort leben ein GAU (worst case scenario).

Indem wir darlegen, daß die Massenmedien ihre gesamte Berichterstattung über die Vorgänge orchestrieren, leugnen wir nicht, daß es in Syrien zur Zeit sehr viel Tod und Gewalt gibt. Allerdings werden wir zeigen, daß die Version der Massenmedien geplante (scripted) und inszenierte Propaganda ist.

Das folgende Video zeigt, wie er sich widerspricht, während er nicht auf Sendung ist und sogar Anweisungen gibt, für seine Videokonferenz mit Anderson Cooper auf CNN »die Schußgeräusche bereitzuhalten«.

»Syrien-Danny« ist auch in vielen anderen Nachrichtensendungen erschienen und jedes einzelne Mal war seine Geschichte über bestimmte Ereignisse anders.

Dies ist nicht das erste Mal, daß die Propaganda der Massenmedien aufgedeckt wurde, es passiert die ganze Zeit, vor allem aber in Zeiten des Krieges.

Einige der meistpublizierten Kriegsnachrichtenbilder unserer Zeit waren einfach nur inszennierte Öffentlichkeitsarbeit, konzipiert für die psychologische Kriegsführung.

Niemand in Amerika kann das Bild vergessen, als Saddam Husseins Statue gestürzt und mit einer amerikanischen Flagge verhüllt wurde, doch nur wenige Menschen wissen, daß dies eine Falschmeldung war, eine inszenierte psychologische Operation, koordiniert zwischen dem Militär und den Medien. Im Juli 2004 entdeckte der Journalist Jon Elmer eine interne Armeeuntersuchung über den Krieg, die zeigte, daß dieses ganze Szenario mit der Statue tatsächlich arrangiert war.

Elmer schreibt, »daß der berüchtigte Sturz der Statue von Saddam Hussein am Firdos-Platz im Zentrum von Bagdad am 9. April 2003 von amerikanischen Truppen inszeniert und keine spontane Reaktion von Irakern war. Laut der Studie entschied ein Oberst (colonel) der Marine zunächst, die Statue zu stürzen, und eine Einheit der Armee für psychologische Operationen (psychological operations unit) machte daraus ein Propagandaereignis. … Laut der Untersuchung brachten die Soldaten der Marine jubelnde irakische Kinder mit ein, um die Szene authentisch erscheinen zu lassen. Behauptungen, daß das Ereignis inszeniert war, wurden im April des vergangenen Jahres vor allem von Gegnern des Krieges gemacht, wurden von der US-Regierung und den wichtigsten (most visible) Medien aber ignoriert oder belächelt.«

Die Falschmeldung über die Statue war nur ein Beispiel in einer langen Liste von Lügen und psychologischer Operationen rund um die verschiedenen Kriege im Irak. Zu Beginn der Operation »Wüstensturm« (»Desert Storm«) im Jahr 1990 gab eine PR-Firma namens »Hill and Knowlton« im Namen der Regierung Millionen von Dollar aus und konstruierte Nachrichten, um den Krieg der amerikanischen Öffentlichkeit zu verkaufen. Einer der bewegendsten Streiche dieser Kriegstreiberei war die Aussage eines 15jährigen Mädchens aus Kuweit, das nur mit ihrem Vornamen, Nayirah, bekannt war. In einem Video, das später an die Medien verteilt wurde, sagte sie: »Ich arbeitete freiwillig im Krankenhaus ›al-Addon‹, als ich dort die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kommen sah, und in den Raum gehen sah, wo … Babys in Brutkästen waren. Sie nahmen die Babys aus den Brutkästen, nahmen die Brutkästen, und ließen die Babys auf dem kalten Boden zu sterben.«

Klingt schrecklich, nicht wahr? Nun, zum Glück ist es nie passiert, weil auch dieses erfundene Ereignis fabriziert wurde, um das irakische Volk zu entmenschlichen. Die ganze Sache wurde aufgedeckt, als die Journalisten entdeckten, daß die Zeugin Nayirah in Wirklichkeit die Tochter eines US-Botschafters (Anm.: namens Saud bin Nasir Al-Sabah) war, der von Spezialisten für psychologische Operationen des Militärs überredet wurde. Wenn die Regierung und die Medien zusammenarbeiten, um die amerikanische Öffentlichkeit in Zeiten des Krieges zu täuschen, dann sollten Sie nicht den geringsten Zweifel haben, daß die gleichen Techniken in Zeiten des Friedens verwendet werden, und vor allem bei Wahlen.

Ein weiterer inszenierter Nachrichtenklassiker, den CNN ausstrahlte:

Hier finden Sie den Originalartikel, CNN Caught Staging News Segments on Syria With Actors.