Archive for the ‘Homosexualität’ Category

Schwule Gerüchte verfinstern Condis Glorie

2014/06/26

Tony Allen-Mills über den Grund, warum Condoleezza Rice dem Volksfest zur Kandidatur für die US-Präsidentschaft fernblieb.

Gay rumours eclipse Condi’s glory moment

2. Dezember 2007 — Es hätte Condoleezza Rices größte Stunde als US-Außenministerin sein sollen, als Präsident George W. Bush zu einer Nahost-Friedenskonferenz lud, für deren Planung sie monatelang kämpfte.

Doch als Rices Foto in der vergangenen Woche auf der Titelseite von Amerikas Bestseller-Wochenzeitung NATIONAL ENQUIRER erschien, hatte er nichts mit ihren Friedensbemühungen zu tun. Sie war in einem Artikel mit der Überschrift »Wer schwul ist und wer nicht« (»Who’s Gay and Who’s Not«).

Der Artikel weckte langjährigen Washingtoner Klatsch über Rices Sexualität und löste die übliche Flut von Internetgeschwätz über ihre hohe Position in einer Republikanischen Regierung aus, die gegenüber Schwulen weithin als feindlich betrachtet wird.

Er unterstrich auch die zunehmende Reibung in der amerikanischen Politik zwischen einem hochgeistigen, Schlafzimmerklatsch verachtenden Medienestablishment und einer von Konsumenten angetriebenen Welt permanenter Internetskandale. Eine Google-Suche nach den Worten »Condoleezza« und »lesbian« ergab in der vergangenen Woche 146.000 Treffer. (Anm.: Diese dürften ab dieser Woche in Europa »möglicherweise aufgrund der Bestimmungen des europäischen Datenschutzgesetzes entfernt« werden. Aber kein Grund zur Sorge, wenn das Internet gezielt irgend etwas zum Guten verändern würde, wäre es ganz abgeschaltet.)

Während die meisten führenden US-Zeitungen mit ernsten politischen Themen wie dem Irak und der illegalen Einwanderung beschäftigt waren, weidete sich New Yorks Boulevardpresse an verblüffenden neuen Details über Rudolph Giuliani, der ehemalige Bürgermeister der Stadt, der verdächtigt wird, die Kosten für den Sicherheitsschutz verschwiegen zu haben, den er brauchte, während er mit seiner damaligen Geliebten auf geheimen Verabredungen war.

Giuliani wies die Vorwürfe, die nur Stunden vor einer Fernsehdebatte zwischen den Republikanischen Präsidentschaftskandidaten auftauchten, als »politischen Auftragsmord« und »schmutzigen Trick« ab. Obwohl es schien, daß Giuliani nichts gesetzwidriges getan hatte, lenkte der Lärm die Aufmerksamkeit erneut auf sein buntes Privatleben und könnte seine Anziehungskraft an die konservativen Wähler beschädigen.

Politische Insider wiesen auch darauf hin, daß die detaillierten Vorwürfe, einschließlich der belegten Beweise über die verwendeten Konten, die Giulianis potentiell peinliche Unkosten verbergen sollten, nicht von einer Zeitung veröffentlicht wurden, sondern von POLITICO, einer zunehmend einflußreichen Internetseite.

Die US-Massenmedien ignorierten auch eine der in der letzten Woche meistgelesenen politischen Geschichten im Internet, ein Bericht in der TIMES über eine Kampagne mit schmutzigen Tricks in South Carolina, darunter anonyme Anschuldigungen, daß Senatorin Hillary Clinton eine Affäre mit Huma Abedin hat, ein weibliches Mitglied ihres Wahlkampfteams. Demokratische Funktionäre wiesen die Vorwürfe als offensichtlichen Versuch ab, die an der Spitze laufende Präsidentschaftskandidatin anzuschmieren.

Der ehemalige Senator John Edwards, Clintons Demokratischer Rivale, spürte die Boulevardpeitsche, als der NATIONAL ENQUIRER behauptete, daß auch er eine Affäre mit einer Wahlkampfhelferin haben würde, während seine krebskranke Frau anderswo für ihn warb. Edwards prangerte die Geschichte an — als »falsch, völlig unwahr, lächerlich« — und sagte, daß der NATIONAL ENQUIRER keine Beweise beibringen kann, »weil sie erfunden ist«.

Der stetige Fluß von anzüglichen und oft schwach belegten Sexgeschichten bereitet den US-Zeitungsredakteuren, die durch schrumpfende Auflagen und den Internetwettbewerb niedergeknüppelt wurden, Kopfschmerzen, haften aber immer noch an Werten, die von einem Blogger letzte Woche als »verschlafen, zimperlich und hochmütig« beschrieben wurden.

Das Abdriften in Richtung Internet-Sensationsgier wurde früher in diesem Jahr als so ernst angesehen, daß das Magazin COLOMBIA JOURNALISM REVIEW, eine Bastion des US-Medienelitismus, ein Gremium von Top-Redakteuren einberief, um zu prüfen, ob die Regierung einschreiten sollte, um seriöse Zeitungen nach dem Vorbild der BBC als wertvollen öffentlichen Dienst subventionieren sollte.

Der NATIONAL ENQUIRER beschrieb seinen Artikel als »das ultimative Ratespiel unter Hollywoodfans — zu versuchen, herauszufinden, welche namhaften Stars schwul sind«. Der Bericht weiter: »Laut dem Trubel unter den politischen Insidern ist es ein offenes Geheimnis, daß … Rice schwul ist.« (Anm.: Trotz des englischsprachigen Zitats ist der Artikel des NATIONAL ENQUIRER wie wegzensiert.)

Der Artikel zitierte einen ungenannten »eingeweihten« Blogger mit den Worten, daß Rice während ihrer Jahre als Kanzlerin (provost) an der Stanford University in Kalifornien, »kompett als Lesbe raus war und es war kein Skandal, bloß eine Realität«. Das Blatt bezog sich auf Berichte, daß Rice im Jahr 1998 mit einer »speziellen Freundin« ein Haus kaufte, eine weitere unverheiratete Frau, eine Filmemacherin namens Randy Bean.

Es war alles andere als das erste Mal, daß sie mit lesbischen Gerüchten in Verbindung gebracht worden war. In einer kürzlich erschienenen Biografie von Rice wies Glenn Kessler, diplomatischer Korrespondent der WASHINGTON POST, darauf hin, daß Bean, beschrieben als eine »liberale Progressive«, ihre »engste Freundin« war. Es war Kessler, der bei einer Durchsuchung von Immobiliendatensätzen entdeckte, daß Rice und Bean zusammen ein Haus besaßen.

Rice äußert sich nicht über ihr Privatleben, und sie ist keine gewählte Vertreterin, so daß ihre Sexualität noch nie ein Wahlkampfthema war. (Anm.: Als Privatsache wäre Homosexualität für die Politik tabu wie das Thema Religion.) Doch die Schwulengemeinschaft ist wegen ihrer Verbindung mit konservativen Republikanern, die gegen die Schwulenehe sind, und ihrer Verbindung mit evangelischen Christen, die Homosexualität als Sünde betrachten, seit langem beunruhigt. (Anm.: In irgendeiner fernen Zukunft wird sich womöglich herausstellen, daß der Fall eher Margaret Thatcher ähnelt.)

Im letzten Jahr wurde Rice einmal als mögliche Kandidatin der Republikaner im 2008er Rennen ums Weiße Haus angesehen. Doch die meisten Kommentatoren waren sich einig, daß sie als Kandidatin zögerte, und ein Kolumnist der WASHINGTON POST kam su dem Schluß, daß sie es »bei weitem nicht einmal annähernd« war, wie es sich herausstellte.

Der Kolumnist Chris Cillizza schwieg über Rices Sexualität, und es war eine Internetleserin namens Anne Roifes, die die WASHINGTON POST daran erinnern sollte, daß hohe journalistische Standards manchmal das Thema verfehlen.

»In schwulen Kreisen wird weithin geglaubt, daß Condi eine Lesbe ist«, kommentierte Roifes. »Das könnte ein Grund sein, warum sie nicht kandidieren wird.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Gay rumours eclipse Condi’s glory moment.

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Papst küßt die Hand eines Schwulen

2014/06/19

DAILY SLAVE über die samtene Mafia.

Pope Kisses The Hand Of A Queer

23. Mai 2014 — Papst Franziskus, der vollständig als projüdischer Papst bloßgestellt wurde, ist nun noch einen Schritt weiter gegangen. Er entschied sich, die Hand eines schwulen Priesters (queer priest) zu küssen, der eine homosexualistische Aktivistenorganisation (homosexualist activist organization) gründete, die die katholische Kirchenlehre ablehnt. Dies ist ein weiteres Beispiel, wie jüdisch-progressive Agenden helfen, in allen traditionellen Institutionen, darunter eine, deren Geschichte Tausende von Jahren zurück reicht, radikale Veränderungen zu schaffen.

LIFESITE NEWS berichtet:

Papst Franziskus sorgte Anfang dieses Monats für hochgezogene Augenbrauen, als er mit einem führenden homosexuell aktivistischen Priester (homosexual activist priest), der für Änderungen der Kirchelehre zur Homosexualität kämpft, eine gemeinsame Messe hielt und dessen Hand küßte. Am 6. Mai empfing Franziskus den 93jährigen Priester, der die homosexualistische Aktivistenorganisation »Agedo Foggia« mitbegründete, die die katholische Kirchenlehre ablehnt. (Anm.: AGEDO steht für »Associazione Genitori di Omosessuali«, das heißt »Verband homosexueller Eltern«; Foggia ist die Hauptstadt der gleichnamigen italienischen Provinz Foggia; der andere Mitbegründer, Gabriele Scalfarotto, schoß sich am 8. Oktober 2013 in den Kopf.)

Don Michele de Paolis hielt mit Papst Franziskus im Domus Santa Martha (Anm.: im Gästehaus im Vatikan) gemeinsam die Messe und überreichte dem Papst als Geschenke dann einem hölzernen Kelch und Hostienteller und eine Ausgabe seines jüngsten Buches: »Lieber Don Michele… Fragen an einen unbequemen Priester« (»Caro don Michele… Domande a un prete scomodo«).

Hier finden Sie den Originalartikel, Pope Kisses The Hand Of A Queer.

Anwalt: Fotos zeigen Bryan Singer mit jüngstem Mißbrauchsankläger

2014/05/15

Nancy Dillon über »Sex-Men«.

Bryan Singer seen in old photos with latest sexual abuse accuser: lawyer

5. Mai 2014 — Der Anwalt aus Florida, der den »X-Men«-Regisseur Bryan Singer öffentlich beschuldigt, minderjährige Jungen sexuell belästigt zu haben, legte am Montag Fotos vor, die seinen jüngsten Klienten mit Singer kurz vor einem angeblichen sexuellen Übergriff zeigen.

Die Fotos zeigen den unbekannten Jungen im Jahr 2006, damals 17 Jahre alt, nach der Londoner Premiere des Films »Superman Returns« neben dem berühmten Regisseur, stehend und sitzend.

Das Gesicht des Jungen wurde unkenntlich gemacht und zeigt nur seinen grün und weiß gestreiften Pullover neben Singers lächelndem Gesicht.

Eines der Fotos zeigt die Schauspielerin Kate Bosworth auf Singers Schoß.

Laut einer am Samstag im Bundesgericht eingereichten Klage bot Singer dem Jungen eine (Anm.: Droge namens) Quaalude an und drängte ihm Alkohol auf, bevor er ihn mit dem Mitangeklagten Gary Goddard, ein Produzent von Freizeitparkfahrgeschäften, für den angeblichen sexuellen Übergriff zu seiner Londoner Hotelsuite zurückbrachte.

Singer und Goddard haben die Vorwürfe zurückgewiesen und sind über die Klage hergezogen (trashed), einschließlich der Vorwürfe, daß sie den Jungen begrapschten und warteten, als ihn ein »muskelbepackter« Mann schlug.

Die Klage sagt aus, daß der Teenager zuerst gerne mit den Männern feierte, aber protestierte, als Singer seine Boxershorts auszog.

Laut der Klage hörte Singer angeblich nicht hin und befahl dem Teenager auf ihm zu sitzen und zu masturbieren.

Singer versuchte auch, ihn anal zu penetrieren, behauptet die Klage, die den Teenager nur (Anm.: fiktiv als) als John Doe Nr. 117 identifiziert.

»Was mein Klient behauptet, ist ziemlich schrecklich«, sagte Anwalt Jeff Herman am Montag nach einer Pressekonferenz zu NEW YORK DAILY NEWS.

»Er hatte Angst und empfand, dem nachkommen zu müssen, was von ihm verlangt wurde. Es hat ihn sehr in Mitleidenschaft gezogen«, sagte Herman und fügte hinzu, daß der Klient unter Angstzuständen und Depressionen leidet.

Herman sagte, daß ihn der jetzt 25jährige Mann kontaktierte, nachdem er erfuhr, daß Michael Egan III, ein anderer Klient, Singer, Goddard und zwei weitere Medienmogule vor kurzem verklagte und behauptet, in den späten 1990er Jahren auf mit Drogen- und Alkohol angeheizten Hauspartys mißbraucht worden zu sein.

»Rückblickend glaubt er (John Doe Nr. 117) jetzt, daß er angemacht (groomed) wurde, um mißbraucht zu werden. Das passiert, wenn Erwachsene nachdenken, und die anderen Klagen waren für ihn ein Auslöser«, sagte Herman.

John Doe Nr. 117 sagt, er war 14 Jahre alt, als ihn Goddard, jetzt 59, zum ersten Mal über soziale Medien kontaktierte und versprach, ihn Personen vorzustellen, die seiner Schauspielkarriere helfen könnten.

Die Klage behauptet, daß die Beziehung des Jungen mit Goddard schnell von Internetsex vor der Webcam zu echtem Sex umsprang, als Goddard anreiste, um ihn zu treffen.

Goddard, der Broadway-Produktionen von »Hair«, »Jekyll & Hyde« und »Jesus Christ Superstar« produziert hat, schickte dem Teenager nach dem Treffen angeblich eine beunruhigende E-Mail. Herman zeigte die E-Mail am Montag den Reportern und sagte, sie wäre ein Teil der physischen Beweise, die er in dem Fall verwenden will.

»Die Sache, die ich habe, die einem ›frechen‹ Foto von dir am nächsten kommt«, hieß es in der E-Mail, die sich auf ein angehängtes Foto des Teenagers bezog, der nur ein Handtuch um die Hüfte trug.

»Haha — so frech ist es auch nicht, weil du mich keins von dir machen ließest, das auch nur ein bißchen von deinem Po zeigt«, hieß es in der angeblich von Goddards E-Mail-Adresse gesendeter E-Mail.

Herman zeigte auch eine Kopie einer handschriftlichen Notiz von 2004, die Goddard dem Teenager angeblich mit einer Schachtel Hershey-Schokolade schickte. Unterzeichnet war es mit: »Liebe Grüße, Gary.«

»Er schickte diesem Jungen buchstäblich Süßigkeiten«, sagte Herman am Montag.

Goddards Anwalt kritisierte die Klage am Sonntag heftig, wobei er andeutete, der neue Kläger würde versuchen, auf den fahrenden Zug von Egans »unechten« und »falschen« Behauptungen aufzuspringen, um zu profitieren.

»Die Vorwürfe gegen Gary Goddard werden vehement bestritten und in jedem Prozeß dieser Angelegenheiten energisch verteidigt, und Herr Goddard ist gänzlich zuversichtlich, daß er in vollem Umfang rehabilitiert wird«, sagte Goddards Anwalt Alan Grodin in einer Erklärung.

Singer, dessen neuer Film »X-Men: Zukunft ist Vergangenheit« (Anm.: in den USA) am 23. Mai starten soll, brandmarkte Egans Klage zuvor als »Erpressung« (»shakedown«) und sagte, er würde sich in diesem Monat von jeglichen Aktivitäten am roten Teppich zurückziehen, um seine Stars zu schützen.

Inzwischen ist John Doe Nr. 117 bereit, als Zeuge auszusagen, wenn sein Fall vor Gericht geht, erklärte Herman THE NEWS am Montag.

Der Mann will, daß von einer Jury über eine finanzielle Entschädigung entschieden wird, sagte Herman.

Er sagte, der Mann hoffte anonym zu bleiben, zumindest am Anfang des Prozesses, um sich und seine Familienmitglieder vor einer möglichen Verleumdungskampagne zu schützen.

Herman sagte, daß er von weiteren möglichen Opfern sexuellen Mißbrauchsopfern kontaktiert worden ist, die mit Hollywood in Verbindung stehen und er plant, in der Zukunft mehr Klagen einzureichen, darunter eine, die einem anderen mutmaßlichen Sexring betrifft.

»Ich denke, das ist ein Wendepunkt für Hollywood«, erklärte er Reportern am Montag. »Die Art von Widerstand, die ich sehe, erinnert mich an die frühen Tage der Mißbrauchsskandale des Klerus in der katholischen Kirche mit den Vertuschungsdementis (blanket denials)«, sagte er. »Die Menschen wollten es nicht glauben. Sie waren nicht vorbereitet.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Bryan Singer seen in old photos with latest sexual abuse accuser: lawyer.

Bryan Singer steht vor neuer Klage wegen sexuellem Übergriff gegen Teenager

2014/05/14

Tim Teeman über den Fall »John Doe 117« gegen Bryan Singer; im Hintergrund läuft die massenmediale Gegenanwaltsbeschallung.

Exclusive: Bryan Singer Faces New Teen Sex Assault Lawsuit

4. Mai 2014 — THE DAILY BEAST kann zeigen, daß Bryan Singer, der Regisseur von »X-Men« und anderen Hollywood-Blockbustern, von einer weiteren Rechtsklage getroffen wurde, die behauptet, daß er einen Minderjährigen sexuell mißbrauchte.

Bryan Singer wurde bereits von dem Anwalt für Michael Egan, 31, beschuldigt, Egan als Teenager in einer Reihe von Vorfällen in Hawaii und Kalifornien angeblich körperlich mißbraucht zu haben.

Die neue von Jeff Herman, Egans Anwalt, eingereichte Klage behauptet, daß Singer und der Broadway-Produzent Gary Goddard einen britischen Teenager sexuell mißbrauchten. Er wird in der Klage (Anm.: fiktiv) als »John Doe Nr. 117« aufgeführt, da er »weitere psychische Verletzungen« fürchtet, sollte sein Name enthüllt werden.

Die Anwälte für Goddard und Singer haben zuvor alle früheren Anschuldigungen gegen ihre Klienten energisch bestritten. Bryan Singer selbst behauptete, er sei das Opfer einer »kranken, verdrehten Erpressung (shakedown)«. Sein Anwalt sagte, die neuen Anschuldigungen seien »völlig falsch«.

Laut der Klage, die Herman offiziell am Montag um 14 Uhr im »Beverly Hilton Hotel« in Los Angeles verkünden will, kontaktierte Goddard den Teenager zum ersten Mal über soziale Medien, als er 14 war. Der Produzent erklärte dem jungen Mann angeblich, er sehe gut aus und daß er in London und Hollywood Personen kenne, die ihm helfen könnten, in seiner Schauspielkarriere Arbeit zu bekommen. Goddard fügte angeblich hinzu, eine dieser Personen sei Singer.

Als der Teenager 14 oder 15 war, teilte Goddard, wie die Klage behauptet, mit, daß er John Doe liebte. Er »überzeugte« den Knaben laut der Klage außerdem, ihm Nacktfotos von sich selbst zu senden, Videos von ihm, masturbierend, und nahm an einer Webcam-Session teil, in der beide nackt waren und Goddard masturbierte. Die Klage unterstellt, daß Goddard später, als der Knabe 15 oder 16 war, drängte, sich auszuziehen und daß sie sich nackt auf ein Bett legten und küßten. Bei einer anderen Gelegenheit drängte er dem Teenager laut der Gerichtsakte angeblich Alkohol auf und »verwickelte ihn in (engaged him in) Analverkehr«.

Als der Teenager 17 war, behauptet die Klage, daß Goddard dem Teenager erklärte, er und Singer würden für eine Superman-Filmpremiere nach London kommen. Die Klage behauptet, daß Singer dem Teenager auf der After-Party eine (Anm.: Droge namens) Quaalude anbot, die der Teenager zurückwies. Im Schlafzimmer der Hotelsuite, wo eine »After«-After-Party stattfand, kam es laut der Klage dazu, daß Singer und Goddard »anfingen, John Doe auf eine sexuelle Weise zu greifen«. Der Teenager forderte die Männer auf aufzuhören. Goddard kam angeblich mit einem »großen, muskelbepackten Mann« wieder, der laut der Klage anfing, den Teenager zu schlagen.

Die Klage behauptet, daß der Teenager, als Singer seine Boxershorts auszog, sagte: »Ich will das nicht tun.« Singer befahl dem Teenager laut der Klage, auf ihm zu sitzen und zu masturbieren, und wollte, daß der Teenager auf ihn ejakuliert. Singer versuchte den Teenager anal zu penetrieren. Laut der Klage kontaktierte Singer den Teenager am nächsten Morgen, um sich zu entschuldigen.

Die Klage behauptet, dem Teenager »wurde erst vor kurzem bewußt, daß er als Folge der sexuellen Handlungen der Beklagten psychische und emotionale Verletzungen, seelischen Schmerz und den Verlust der Lebensfreude erlitt. Solche Verletzungen sind schwer, anhaltend und dauerhaft.«

Die Klage behauptet, daß Singer gegen das Gesetz verstieß, indem er den Teenager sexuell mißbrauchte, daß er für »rechtswidrige Handlungen mit einem Minderjährigen« in ein fremdes Land reiste, daß er es eingerichtet hatte, sich »mit einem Minderjährigen zu treffen, um sich unzüchtig und lasziv zu verhalten«, und daß Singer auf die Weise, wie er den Teenager angeblich zwang, »Gendergewalt/geschlechtsspezifische Gewalt (gender violence)« gegen ihn ausübte.

Die Klage zitiert lieber die US-Altersgrenze von 18 Jahren, anstatt die britische Altersgrenze, die bis 1994 für schwule Männer 21 war, dann 18; und dann, im Jahr 2001, 16, gleich der heterosexuellen Altersgrenze, nach vielen Kampagnen von Schwulenrechtsaktivisten. Die Klage verdeutlicht nicht das Jahr oder die Jahre der angeblichen Straftaten. Eine Sprecherin für Herman lehnte am Sonntag ab, dies zu klären.

Die Klage behauptet, daß Goddard gegen das Gesetz verstieß, indem er mit einem Minderjährigen für rechtswidriges Verhalten in ein fremdes Land reiste und ihn ermutigte, sich an sexuellen Handlungen zu beteiligen, mit der Absicht sie »bildlich darzustellen«. Der Schaden, den Goddard angeblich verursachte, war »subtil, nicht wahrnehmbar und schädlich«. Die Klage macht außerdem geltend, daß Goddard einen Minderjährigen für Sex getroffen haben soll und in dem Hotelzimmer unter Anwendung von »Gendergewalt/geschlechtsspezifischer Gewalt« gegen den Teenager mit Singer zusammengespielt haben soll.

Marty Singer, der (Anm.: nicht verwandte) Anwalt für Bryan Singer, erklärte THE DAILY BEAST, die in der jüngsten Klage enthaltenen Behauptungen seien »völlig unwahr«.

Marty Singer sagte: »Nachdem die Substanz von Jeff Hermans früherer verleumderischer und fabrizierter Klageeinreichung in Hawaii auf der Grundlage von unangreifbaren Beweisen widerlegt wurde, hat Jeff Hermans Verzweiflung ihn dazu geführt, diese neuen anonymen Anschuldigungen gegen Brian Singer zu fabrizieren, die wir ebenfalls als völlig falsch beweisen werden.«

Der Anwalt fügte hinzu: »Es ist Zeit für die Medien und die Öffentlichkeit, ihre Aufmerksamkeit auf Jeff Hermans ruchlose Motive und Taktiken zu richten, die allein durch sein Bedürfnis angetrieben zu sein scheinen, einen unschuldigen Mann wie Bryan Singer zu erpressen (shake down). Wir beabsichtigen, für sein rücksichtsloses und unethisches Verhalten, Sanktionen gegen Jeff Herman zu erwirken.«

Alan Grodin, ein Rechtsanwalt für Goddard, erklärte THE DAILY BEAST in einer E-Mail: »Es ist eine Schande, daß die fadenscheinige Behauptung von Herman im Fall Egan zu dieser neuen Behauptung führte, die, wie wir feststellen, über 10 Jahre alt ist.« Grodin sagte, er und Goddard würden auf die neueste Klage voll reagieren, wenn sie sie angemessen eingeschätzt haben. »Im Moment werden wir sagen, daß die Vorwürfe abgelehnt werden und daß sich Gary energisch verteidigen wird.«

AKTUALISIERT, vom 6. Mai, eine umfassendere Aussage von Grodin: »Garry [sic] Goddard bestreitet vehement die äußerst schwerwiegenden, falschen und verleumderischen Anschuldigungen, die gegen ihn erhoben wurden. Und es ist eine traurige Anklage der Gesellschaft, daß, wenn in einer Klage falsche Behauptungen gemacht wurden, womöglich andere ähnliche Behauptungen folgen — vor allem, wenn eine Entschädigung beansprucht wird. Ungeachtet des Umfangs der uninformierten und schädlichen Kommentare zu der Angelegenheit in den Medien sind die Vorwürfe noch nicht geprüft worden, geschweige denn durch den Gerichtsprozeß. Wir werden diese unverschämten Vorwürfe mit nichts anderem als einer kräftigen Leugnung im Namen unserer Klienten würdigen, und durch die Bestätigung, daß sie in jedem Prozeß heftig verteidigt werden, wobei Herr Goddard gänzlich zuversichtlich ist, daß er in vollem Umfang rehabilitiert werden wird.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Exclusive: Bryan Singer Faces New Teen Sex Assault Lawsuit.

»X-Men«-Regisseur Bryan Singer angeklagt, Minderjährigen mißbraucht zu haben

2014/05/13

L. A. Ross über den Fall Michael Egan gegen Bryan Singer.

‘X-Men’ Director Bryan Singer Accused of Sexually Assaulting Underage Boy

16. April 2014 — Laut Gerichtsakten, die THE WRAP erhielt, werden dem »X-Men«-Regisseur Bryan Singer in einer am Mittwoch eingereichten Klage Drogengebrauch (drugging), Vergewaltigung und die Ausnutzung seiner Macht vorgeworfen, um einen Teenager auszubeuten.

Laut der vor einem Bundesgericht in Hawaii eingereichten Klage war der Kläger Michael Egan, der in einer Pressemitteilung seiner Anwälte genannt wurde, 17 Jahre alt, als er von Singer unter anderem gewaltsam sodomisiert wurde, so die Vorwürfe.

Der Angeklagte, BRYAN JAY SINGER, gebrauchte (manipulated) seine Macht, seinen Reichtum und seine Position in der Unterhaltungsindustrie, um den minderjährigen Kläger durch den Gebrauch von Drogen, Alkohol, Drohungen und Anreizen sexuell zu mißbrauchen und auszubeuten, was bei dem Kläger katastrophale psychische und emotionale Verletzungen verursachte. Der Beklagte Singer tat dies im Rahmen einer Gruppe von erwachsenen Männern, die in ähnlicher Weise in der Unterhaltungsindustrie positioniert sind und Jungen in einem Sexring (sordid sex ring) hielten und ausbeuteten. Ein Hollywood-Mogul darf seine Position nicht dazu nutzen, um minderjährige Schauspieler sexuell auszubeuten.

Ein Anwalt für Singer sagte, die Klage wäre »völlig unbegründet«.

»Wir sind sehr zuversichtlich, daß Bryan in dieser absurden und diffamierenden Klage rehabilitiert wird«, sagte Martin Singer. (Anm.: Martin Singer ist nicht mit Bryan Singer verwandt.) »Es ist offensichtlich, daß diese Klage eingereicht wurde, um Publicity zu bekommen, wenn in ein paar Wochen Bryans neuer Film starten soll.«

Die Klage behauptet, daß Singer Egan mit Drogen und Alkohol versorgte und ihn im Jahr 1999 zu mehr als einer Gelegenheit für Sex nach Hawaii flog, wo Singer ihn »anal vergewaltigte«, und sie behauptet, daß Egan nicht der einzige minderjährige Junge war, der mißbraucht wurde.

Der Kläger hat ein Gerichtsverfahren ersucht und macht für die Anschuldigungen der vorsätzlichen Zufügung von emotionalem Streß, der Körperverletzung und der Verletzung der Privatsphäre durch unzumutbare Eingriffe Schadensersatzansprüche in unbestimmter Höhe geltend.

Die Klage wurde einen Monat vor dem Start von Singers nächstem Film, »X-Men: Zukunft ist Vergangenheit«, eingereicht. Fox, die Filmproduktionsfirma, die den Film veröffentlicht, teilte THE WRAP in einer Erklärung mit: »Dies sind schwere Vorwürfe und sie werden im entsprechenden Forum gelöst werden. Dies ist eine persönliche Angelegenheit, die Bryan Singer und seine Vertreter getrennt angehen werden.«

Die Klage behauptet, daß der Mißbrauch angeblich im Jahr 1998 begann, kurz nachdem Egan zu Partys in einem Haus im kalifornischen Encino gelockt wurde, ein High-School-Freund lebte. Die Klage behauptet, daß das als »M & C Estate« bekannte Haus oft der Ort von »berüchtigten Partys« war, wo erwachsene Männer angeblich männlichen Kindern nachstellten (preyed on young boys).

Laut der Klage war Egan ein Model und angehender Schauspieler. Die Dokumente behaupten, daß Singer Egan auf einer solchen Party erklärte, daß »die Erwachsenen, die im ›M & C Estate‹ wohnten oder es aufsuchten, Hollywood kontrollierten und entscheiden können, ob die Berufswünsche und Hoffnungen des Klägers realisiert werden würden« und daß er auch dabei war, als Egan gewarnt wurde, diese Männer »bei Laune« zu halten (to keep those men »happy«) oder er und seine Familie seien in Gefahr.

Die Männer erklärten Egan angeblich, sie seien sicher, daß er ihrem »Schwulenradar« (»Gaydar«) zufolge schwul wäre, obwohl Egan sagte, er sei hetero (straight), und sie drängten ihm gegen seinen Willen und oft ohne sein Wissen Drogen und Alkohol auf.

»Der Kläger wurde oft gezwungen, alkoholische Getränke und Drogen zu konsumieren, und ihm wurden auch heimlich Drogen verabreicht, wenn sie in Getränke getan wurden, die er konsumierte«, so die Klage.

Einer der Männer, der angeblich im »M & C Estate« lebte, der frühere »Digital Entertainment Network«-Vorsitzende Marc Collins-Rector, ist angeklagt, den sexuellen Mißbrauch von Egan eingeleitet zu haben, sowie für Singer arrangiert zu haben, Egan zu vergewaltigen.

Etwa 2 bis 3 Monate nachdem Collins-Rector begann, den Kläger sexuell zu mißbrauchen, pflegte der Beklagte Singer mit Collins-Rector Geselligkeit beim Schwimmbecken des Anwesens und der Kläger war im Becken. In Übereinstimmung mit den von Collins-Rector auferlegten »Vorschriften«, daß den Personen im Schwimmbeckenbereich nicht erlaubt war, Kleidung zu tragen, war der Kläger wie auch der Beklagte Singer nackt.

Collins-Rector forderte den Kläger auf, das Becken zu verlassen und der Beklagte Singer umarmte den Kläger und packte seinen nackten Hintern. Sie gingen dann zu dem Sprudelbad, wo Collins-Rector den Kläger auf seinem Schoß sitzen ließ und die Genitalien des Klägers streichelte. Collins-Rector reichte den Kläger dann an den Beklagten Singer und der Kläger wurde ersucht (was made), auf dem Schoß des Beklagten Singer zu sitzen.

Der Beklagte Singer versorgte den Kläger mit einem alkoholischen Getränk und erwähnte, für ihn in einem kommenden Film, in dem er Regie führen würde, eine Rolle zu finden. Der Beklagte Singer erklärte dem Kläger, wie »diese Gruppe« Hollywood kontrolliert und daß er sexy sei. Der Beklagte Singer masturbierte den Kläger und praktizierte dann an ihm Oralsex. Der Beklagte Singer ersuchte (solicited) den Kläger, an ihm Oralsex zu praktizieren, wogegen sich der Kläger widersetzte.

Der Beklagte Singer mißachtete den Widerwillen des Klägers eklatant und zwang den Kopf des Klägers unter Wasser, damit der Kläger an ihm Oralsex praktiziert. Als der Kläger seinen Kopf aus dem Wasser zog, um zu atmen, forderte der Beklagte Singer, daß er fortfahre, was der Kläger ablehnte. Der Beklagte Singer zwang den Kläger dann, fortzufahren, an ihm außerhalb des Pools Oralsex zu praktizieren und sodomisierte den Kläger anschließend gewaltsam.

Collins-Rector, ein verurteilter Sexualstraftäter, der sich im Jahr 2004 schuldig bekannte, fünf minderjährige Personen über die Staatsgrenzen gelockt zu haben, um Sex mit ihnen zu haben, wurde außerdem vorgeworfen, Egan eine Waffe vorgehalten und zu feuern gedroht zu haben, sollte er sich dem sexuellen Kontakt weiterhin widersetzen.

Diese Drohung überzeugte Egan angeblich davon, Singers mutmaßlichem Aufforderungen nach Sex weiterhin nachzukommen, als er nach Hawaii geflogen wurde. Singer versprach Egan angeblich auch Schauspielrollen,sollte er nachkommen.

Der Beklagte Singer versprach dem Kläger Schauspielrollen in einem »X-Men«-Film, in der Werbung und in anderen seiner Projekte und erklärte, daß er es für den Kläger arrangieren würde, für Rollen und Projekte in anderer Produktionen vorzusprechen. Wagte es der Kläger, sich den Forderungen des Beklagten Singer zu widersetzen, drohte er häufig, Collins-Rector die Weigerung des Klägers zu melden, was dem Kläger Angst machte — aufgrund von Collins-Rectors Vergangenheit, ihm und seiner Familie Schaden angedroht zu haben, zuvor seine Waffe gezeigt zu haben, den Kläger zuvor in einen Waffenschrank gesperrt zu haben, und des Vorhandenseins von Schußwaffen auf dem Paul-Mitchell-Anwesen (Paul Mitchell estate).

Während der ersten Hawaii-Reise legte Singer dem Kläger angeblich »eine Handvoll Kokain vor (against) die Nase und zwang ihn, es zu inhalieren« und »versorgte den Kläger mit einem Getränk, das er trank, was signifikant sein Bewußtsein und seine motorischen Fähigkeiten beeinträchtigte«, bevor er ihn zweimal anal vergewaltigte.

Während der ersten der oben genannten Reisen nach Hawaii wurde der Kläger in Kenntnis gesetzt, daß er die ersten zwei Nächte in einem Raum mit dem Beklagte Singer verbringen würde. In der ersten Nacht machte der Kläger einen langen Spaziergang. Als er zum Paul-Mitchell-Anwesen zurückkehrte, stieß er auf den Beklagten Sänger, der im Schwimmbeckenbbereich war. Der Beklagte Singer konfrontierte den Kläger verbal und lautstark, nicht früher für ihn verfügbar gewesen zu sein und verlangte, sich auszuziehen.

Der Beklagte Singer schüchterte den Kläger ein, indem er ihn in das Becken drückte und den Kläger für seine Haltung zurechtwies und ihn daran erinnerte, daß er da sei, um die Menschen bei Laune zu halten (keep people happy). Der Beklagte Singer legte eine Handvoll Kokain vor (against) die Nase des Klägers und zwang ihn, es zu inhalieren. Der Beklagte Singer versorgte den Kläger dann mit einem Getränk, das er trank, was sein Bewußtsein und seine motorischen Fähigkeiten deutlich beeinträchtigte.

Der Beklagte Singer betrat dann das Becken, wo er den Kläger uneinvernehmlich masturbierte und an ihm Oralsex praktizierte. Der Beklagte Singer veranlaßte den Kläger, seinen erigierten Penis am Gesäß des Beklagten Singer zu reiben. Er zwang den Kopf des Klägers unter Wasser und kopulierte den Kläger oral (and made Plaintiff orally copulate him). Er veranlaßte den Kläger, aus dem Becken zu kommen und sich mit dem Gesicht nach unten auf einen Liegestuhl zu legen. Um den sexuellen Mißbrauch fortzusetzen, spuckte der Beklagte Singer auf das Gesäß des Klägers, versohlte ihn und brachte gewaltsam (and forced) eine Handvoll Kokain auf das Gesicht des Klägers.

Dann vergewaltigte er den Kläger anal. Er veranlaßte, daß sie anschließend zum Brausebad gehen, wo er den Kläger mit einem weiteren Getränk versorgte. Der Beklagte Singer versuchte, seinen Penis in den Mund Klägers zu führen, wogegen sich der Kläger widersetzte, doch er war schließlich in der Lage, seinen Penis in den Mund Klägers zu zwingen. Der Beklagte Singer beförderte den Kläger dann in ihr Zimmer, wo er den Kläger wieder anal vergewaltigte.

Staatsanwalt Jeff Herman sagte, er plane, gegen Singer und andere an den angeblichen Partys beteiligten Personen, weitere Klagen einzureichen.

»Hollywood hat ein Problem mit der sexuellen Ausbeutung von Kindern«, sagte Herman. »Dies ist der erste von vielen Fällen, die ich einreichen werde, um diesen Opfern eine Stimme zu geben und das Problem aufzudecken.«

Herman vertrat zuvor die fünf Kläger, die den »Elmo«-Puppenspieler Kevin Clash der »Sesamstraße« beschuldigten, sie sexuell mißbraucht zu haben. Drei der Klagen wurden aufgrund von Verjährung fallengelassen, doch die Kläger gelobten, Berufung einzulegen. Ein weiterer Kläger ließ seine Beschwerde fallen, und die Klage eines fünften Klägers ist gerade aktiv.

Kevin Clash zog sich im November 2012 aus der Sesamstraße zurück, nachdem der zweite Ankläger eine Klage gegen ihn einreichte.

Pamela Chelin, Jethro Nededog und Sharon Waxman trugen zu diesem Bericht bei.

Hier finden Sie den Originalartikel, ‘X-Men’ Director Bryan Singer Accused of Sexually Assaulting Underage Boy.

Sex-Men: Die A-Schwulen von Los Angeles auf der After-Party von Roland Emmerich und Bryan Singer

2014/05/12

Die anonymen Journalisten von QUEERTY über Bacchusfeierlichkeitenn à la Hollywood.

Los Angeles’ A-Gays Gather at Roland Emmerich + Bryan Singer’s Post-Pride Party

15. Juni 2009 — Wenn es in Los Angeles etwas Schwules gibt, gibt es auf dem Anwesen von »2012«-Regisseur Roland Emmerich immer eine After-Party. Mit dem »Operation Walküre«-Regisseur/Produzent Bryan Singer (links im Bild) an seiner Seite, versammeln sich die A-Schwulen (A-gays), um ihre Aufwartung zu machen — bevor sie sich bis auf ihre »Speedos« ausziehen und in den Pool tauchen.

Mit der gestrigen Schwulenstolzparade (gay pride parade) in West Hollywood machte es nur Sinn, daß Emmerich für die Schwulen von LA wieder seine Tore öffnete. Ein Teilnehmer sendet Fotobeweise des Aufruhrs, der mit einem Auftritt von Candis Cayne (Anm.: geboren als Brendan McDaniel) unter einem Hai-Motto komplett war (am Ende wurde sie »angegriffen« und endete im Pool voller »Blut«) — obwohl die Fotos in unserem Posteingang mehr »Stehversuch« als Auftritt zeigen.

Leider können wir nicht bestätigen, ob der unfreiwillige Erwachsenenfilmstar Dustin Lance Black das Soiree des gestrigen Abends besuchte, wofür er bekannt ist.

Und Entschuldigung, wir haben weder Bilder von der After-After-Party (die in der Regel eine FKK-Politik hat), noch von dem, was passierte, als Roland und Bryan (zu sehen auf Seite 3) ein paar ausgewählte junge Männer für private Rollenbesetzungen in das Haus nahmen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Los Angeles’ A-Gays Gather at Roland Emmerich + Bryan Singer’s Post-Pride Party.

Vier Kommentare:

Mike:

Ein Bryan-Singer-Event und es gibt keine 15jährigen Burschen? Irgendetwas stimmt hier nicht. Diese Party ist auf jeden Fall weiß.

Kyle:

Ich denke, das »A« in »A«-Schwulen steht nicht für attraktiv. Von dem, was ich auf dem Foto sehe, ist es kein besonders gutaussehendes Publikum.

prissysissy:

Was für eine Konzentration von Escorts, Pornodarstellern und durchgängig Schlampen an einem Ort.

Cam:

Wow, A-Schwuler hat sich geändert. Früher bedeutete es gutaussehend.

Kritiker: Betriebliche Schulungen für Vielfalt sind eine Tarnung für Homosexuellen-Aktivismus

2014/05/03

Lawrence Morahan über politisch korrektes Sexualverhalten am Arbeitsplatz.

Corporate Diversity Training a Cover for Homosexual Activism, Critics Say

2. August 2002 — Mit immer mehr US-Konzernen, die homosexuellen-freundliche Arbeitsplätze schaffen wollen, sind Mitarbeiter, die Homosexualität aus moralischen Gründen ablehnen, laut Wirtschaftsbeobachtern zunehmend zwischen der Loyalität zu ihrem Arbeitgeber und dem Eintreten für ihre Überzeugungen hin- und hergerissen.

Laut den Wirtschaftsbeobachtern könnten Menschen mit traditionellen religiösen Überzeugungen die linken Aktivisten als führende Kritiker der US-Konzerne ablösen.

»Ich denke, das Hauptproblem liegt in einer Unternehmens-Organisation, die versucht, Menschen mithilfe verpflichtender Seminare und Arbeitskreisen zu zwingen, bestimmte Dinge zu glauben«, sagte ein Mitarbeiter des weltweiten Elektronik-Unternehmens Motorola.

Der Mitarbeiter kritisierte Motorolas verpflichtende »Homophobie am Arbeitsplatz«-Arbeitskreise.

»Ich denke, es verstößt offensichtlich gegen viele Gründungsprinzipien dieser Nation«, sagte der Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte.

Anfragen an Motorola wurden nicht beantwortet. Wirtschaftsbeobachter sagten allerdings, daß die Homosexuellen-Lobby verpflichtende Arbeitskreise und Antidiskriminierungsprogramme mit beachtlichem Erfolg einsetzt, um ihre Agenda in amerikanischen Unternehmen voranzutreiben.

»Betriebliche Schulungen für Vielfalt (Anm.: eine andere Übersetzungsmöglichkeit für das englische »Diversity training« wäre vielleicht Sensitivitätstraining und Toleranzkurse) sind der Katechismusunterricht für die Kirche der politisch Korrekten«, sagte Jordan Lorence, ein Rechtsanwalt und der stellvertretende Vorsitzende für den »Alliance Defense Fund«, eine konservative Organisation in Arizona, die sich mit Fragen zur öffentlichen Ordnung befaßt.

Traditionell trennen die Amerikaner freundliche Umgangsformen und persönliche Überzeugungen, sagte Lorence.

»Was jetzt geschieht, ist, daß wir eine subtile, aber radikale Umgestaltung dieser traditionellen Norm sehen, und das Vehikel, das diesen Wandel bringt, sind Arbeitgeber, die betriebliche Schulungen für Vielfalt durchführen, entweder öffentlich oder privat«, sagte er.

»Ich will die rassischen Spannungen oder sexuellen Belästigungen nicht kleinreden«, fügte er hinzu. »Seminare oder Schulungen können helfen, die Unterschiede zwischen den Menschen zu respektieren, sie können aber keine Gleichförmigkeit des Denkens aufzwingen.«

US-Unternehmen werben auch aggressiv für homosexuelle Konsumenten, die laut Studien in der Regel wohlhabend sind und über ein mittleres Haushaltseinkommen verfügen, das deutlich über dem US-Durchschnitt liegt.

Laut der »Menschenrechtskampagne« (»Human Rights Campaign«), eine nationale Homosexuellen-Interessengruppe, beinhaltet die Antidiskriminierungs-Firmenpolitik von nicht weniger als 300 der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt die sexuelle Orientierung.

Das »Schwulen-Finanz-Netzwerk« (»Gay Financial Network«) listete vor kurzem die zehn »mächtigsten und schwulenfreundlichsten börsennotierten US-Unternehmen« auf. Es sind American Express, Walt Disney, Microsoft, Lucent Technologies, Xerox, IBM, Hewlett-Packard, Apple Computer, AMR Corporation, und Citigroup.

Laut der Internetseite des Netzwerks hing die Unternehmenseinstufung von folgenden Kriterien ab: Betriebliche Schulungen für Vielfalt, Sozialleistungen, Antidiskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, Homosexuellen-Werbung und ein Verbot negativer Stereotypen aufgrund der sexuellen Orientierung.

Die Unternehmen berichten, daß betriebliche Schulungen für Vielfalt ein gutes Arbeitsumfeld schaffen und gut für das Geschäft sind.

Bei American Express, einem Finanzdienstleistungsunternehmen, das weltweit 84.000 Menschen beschäftigt, sind betriebliche Schulungen für Vielfalt verpflichtend, so Molly Faust, eine Unternehmenssprecherin.

Das Unternehmen hat auch ein innerbetriebliches Trainingsprogramm über die sexuelle Orientierung, da es mit Problemen am Arbeitsplatz und Strategien für die Schaffung einer integrativeren Arbeitsumgebung im Zusammenhang steht, sagte sie.

»Insgesamt stellen wir sicher, jede einzelne Person mit Respekt und Würde zu behandeln und ein Arbeitsumfeld zu bieten, das frei von Diskriminierung und Belästigung jeglicher Art ist«, so Faust.

Das Unternehmen finanziert 10 Mitarbeiter-Netzwerke, die die Vielfalt am Arbeitsplatz fördern. Neben einem für homosexuelle Mitarbeiter gibt es Mitarbeiter-Netzwerke für Afroamerikaner, Asiaten, Christen, Arbeitnehmer über 40 und andere, sagte sie.

Die Netzwerke, die allen Mitarbeitern offen stehen, dienen laut Faust der Berufserfahrung und unterstützen die Unternehmensziele.

Seit 1997 fördert das Unternehmen seine Mitarbeitern mit Leistungen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Im Jahr 2000 dehnte es die medizinische Versorgung für Rentner auf die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften der Mitarbeiter aus. Das Unternehmen beteiligt sich auch an Rekrutierungs-Aktionen während der »Schwulenstolz«-Woche (»gay pride« week).

»Dies alles dient unseren Bemühungen zur Gewinnung und Bindung der talentiertesten Personen, unabhängig von individuellen Unterschieden«, sagte Faust.

American Express hat außerdem ein großes philantrophisches Programm, das Homosexuellen-Organisationen bezuschußt oder mit Leistungen unterstützt.

Familiengruppen sind jedoch besorgt, daß die Konzerne, statt homosexuelle Mitarbeiter vor Diskriminierung zu schützen, dem Druck von homosexuellen Mitarbeitern nachgeben, die unter dem Namen des Konzerns für eine aktivistische Agenda Werbung machen.

Eine Gruppe von Mitarbeitern des Telekommunikationskonzern AT&T kündigte vor kurzem an, sie würden helfen, die Rechnungen von Studenten zu bezahlen, die sich als homosexuell zu erkennen geben. Das Stipendium kommt von der AT&T-Stiftung LEAGUE, oder »lesbisch, bisexuell, transgeschlechtlich und schwul vereinigte Mitarbeiter« (»Lesbian, Bisexual, Gay & Transgendered United Employees«).

Am Freitag unterstützt der Telekommunikationskonzern Verizon »Schwarzenstolz NYC« (»Black Pride NYC«), eine New Yorker Organisation »die sich stark dafür einsetzt, lesbische, schwule und bisexuelle und transgeschlechtliche (Lesbian, Gay, and Bisexual and Transgender, LGBT) Gemeinden afrikanischer Abstammung zu unterstützen und auszubilden, indem Werkstätten und Seminare angeboten werden, die sie stärken«.

Während Forscher sagen, daß es schwierig ist, Amerikas homosexuelle Bevölkerung zu messen, erklären Studien, daß sich etwa fünf Prozent der US-Konsumenten als homosexuell bezeichnen. Diese Männer und Frauen geben laut den Studien pro Jahr 250 bis 300 Milliarden Dollar aus, einen Großteil davon für höherwertigere Produkte und Dienstleistungen. (Anm.: Wieviel geben die restlichen 95% aus?)

Weil es in Homosexuellen-Haushalten weniger Kinder gibt, verfügen die Konsumenten nicht nur über ein höheres Einkommen, sondern auch über mehr freie Zeit.

Peter LaBarbera, politischer Analyst am »Institut für Kultur und Familie« (»Culture and Family Institute«), kritisierte Unternehmen, die »Schwulenstolz«-Aktionen oder das »Bildungsnetzwerk für Schwule, Lesben und Heteros« (»Gay, Lesbian and Straight Education Network«, GLSEN) unterstützen, das seiner Aussage nach Homosexuellen-Aktivismus in Schulen finanziert.

»Es scheint, einige von ihnen kalkulieren, ›wir werden ein pro-schwules Unternehmen und kümmern uns nicht darum, was die Leute denken‹«, so LaBarbera.

Betriebliche Schulungen für Vielfalt werden laut Jordan Lorence nicht nur in Unternehmen und Regierungsbehörden mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit, sondern auch an vielen staatlichen und privaten Hochschulen. Studienanfänger und Wohnheimtutoren müssen immer häufiger Sensitivitätstraining und Toleranzkurse ableisten.

In vielen Bundesstaaten müssen Fachkräfte, die eine berufliche Zulassung benötigen, ebenfalls betriebliche Schulungen für Vielfalt ableisten. In vier Bundesstaaten — Minnesota, Kalifornien, Oregon und Arizona — müssen laut Lorence alle zugelassenen Anwälte Sensitivitätstraining und Toleranzkurse ableisten.

»Die Begründung lautet, daß es im Rechtssystem Voreingenommenheiten gibt, die ausgelöscht werden müssen«, sagte er.

Hier finden Sie den Originalartikel, Corporate Diversity Training a Cover for Homosexual Activism, Critics Say, hier nicht mehr.

Warum Juden von der Macht beseitigt werden müssen

2014/04/27

Nathanael Kapner, früher Jude, heute REAL JEW NEWS, über sexuellen Materialismus.

Why Jews Must Be Purged From Power

Weiterverbreitung bitte mit Urheberschaft und Link zu www.realjewnews.com

1. Januar 2014 — »Wir bringen Amerika die Pest«, erklärte Sigmund Freud seinen Kollegen, als er aus Österreich im Jahr 1909 New York erreichte und von Bord ging.

Freud etablierte bald eine Elite — eine Art »apostolische Erbfolge«.

Diese Erbfolge begann mit dem Juden Alfred Adler, der im Jahr 1932 in den USA am »Long Island College of Medicine« einen Lehrstuhl für Psychoanalyse einrichtete.

Adler setzte Freuds subtile Legitimation der »Bisexualität« fort.

Und so ging aus den perversen jüdischen Herzen von Freud und Adler die so genannte »Schwulenrechtsbewegung« (»Gay Rights Movement«) hervor.

1956 protestierte ein Arzt in »The American Journal of Psychiatry«:

»Entwickeln wir womöglich das Äquivalent einer säkularen Kirche? Eine durch staatliche Gelder unterstützte säkulare Kirche, besetzt mit einem genitalbesessenen Apostolat, das eine Brühe aus Atheismus, Hedonismus und Perversion verabreicht?«

Dieses »genitalbesesse Apostolat« findet seine Urquelle in dem Juden Freud, dessen Behandlung von »neurotischem Verhalten« seiner eigenen eingestandenen neurotischen Disposition entstammt.

Freud und seine Mitarbeiter brachten die Pest nach Amerika. Und Juden haben die Pest wie eine ansteckende Krankheit über ganz Amerika verbreitet.

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Jüdische Ansteckung (Jewish Contagion)

Der Geist des Materialismus ist im Wesentlichen der Geist des Judaismus, der die Auferstehung Jesu Christi abgelehnt hat.

Die im Judaismus inhärente Hoffnungslosigkeit, die über die jüdische Weltanschauung Auskunft gibt, führt zu einer Fokussierung auf »die Dinge der Erde«, auf den »Materialismus«.

Folglich ist es für Amerika katastrophal, wenn die Juden mit ihrer hoffnungslosen Flugbahn die Wissenschaft und die Medien steuern. Das ewige Gejammer von Elie Wiesel über das Schicksal der jüdischen Toten ist ein Sinnbild für die jüdische Welt (Jewish locus) der irdischen Dinge.

Die Wiederherstellung und der Weg heraus aus unserer von Juden beherrschten (Jew-ruled) Nation beginnt im familiären Umfeld (in the home), mit den lehrbaren Tugenden des Christentums, die von den Eltern ständig praktiziert und an die Kinder weitergegeben werden. Das ist wirklich die intensivste Kampfzone gegen den jüdischen Geist.

Der unerbittliche Angriff auf die Familie durch homosexuellenhausierende jüdische Führer wie Abe Foxman von der »Antidiffamierungsliga« (»Anti Defamation League«, ADL), Donna Lieberman von der »Amerikanischen Bürgerrechtsunion« (»American Civil Liberties Union«, ACLU) und die jüdische Lesbe Randi Weingarten vom »Amerikanischen Bund für Lehrer« (»American Federation of Teachers«, AFT) hat uns gezeigt, wo wir den Kampf beginnen müssen, nämlich im familiären Umfeld (in the home).

Die Entmachtung (purging) der Juden muß eine »Spiritualität« als Ziel haben, erhoben aus dem Sumpf der spirituellen Krankheit des Judentums — dem »Materialismus«.

So wie manche Krankheiten ansteckend sind, so ist es die moralische und geistige Degeneration. Der »jüdische Geist«, über den die Deutschen vor dem Zweiten Weltkrieg so bitter klagten, ist der Materialismus.

Jüdischer Materialismus gebiert als seine Töchter die Bastarde Rassenvorherrschaft, Habgier, Rachsucht, Nützlichkeitsdenken, endlose Gewinnsucht, sowie moralischen Relativismus und moralisches Feilschen, so zeigt es sich im Talmud.

Es ist ein angemessener Neujahrsvorsatz, daß wir die Juden durch eine Wiederbelebung des christlichen Glaubens entmachten. Schlucken Sie nicht die jüdische Lüge, daß wir in einer »weltlichen« Gesellschaft leben. Das ist ein Trick der Juden, um ihre totalitäre Herrschaft zu verbergen.

Wir können entweder ein christliches oder ein jüdisches Amerika haben. Dazwischen gibt es nichts.

Hier finden Sie den Originalartikel, Why Jews Must Be Purged From Power.

Siehe auch:

→ Dieter E. Zimmer: Tiefenschwindel. Die endlose und die beendbare Psychoanalyse

Stellvertretender Religionsminister: Schwule Juden haben »höhere Seelen« als Nichtjuden

2014/04/21

Die anonymen Journalisten von HAARETZ über die homoreligiöse Klassengesellschaft.

Gay Jews have 'higher souls' than gentiles, says deputy minister

29. Dezember 2013 — Homosexuelle Juden haben »höhere Seelen« (»higher souls«) als homosexuelle oder heterosexuelle Nichtjuden, erklärte der stellvertretende Religionsminister der israelischen Tageszeitung MAARIV in einem am Freitag veröffentlichten Artikel.

Trotzdem würde er jedes Gesetz für eine gleichgeschlechtliche Ehe ablehnen, so wie er die Ehe zwischen einem Juden und einem Nichtjuden ablehnen würde, sagte Rabbi Eli Ben Dahan, ein Mitglied der rechtsextremen Partei »Jüdisches Heim« (»Habayit Hayehudi«).

Die gleichgeschlechtliche Ehe sei »unnatürlich«, fügte der Rabbi Politiker hinzu und sagte, »es ist natürlich, daß die Welt Kontinuität durch Beziehungen zwischen einem Mann und einer Frau will«.

Ben Dahan sagte seine Meinung, als seine Partei und die Partei »Es gibt eine Zukunft« (»Jesch Atid«, »Yesh Atid«) einen Kompromiß erreichten, der in der Knesset den Weg für ein vorläufigen Gesetz ebnete, gleichgeschlechtlichen Eltern Steuererleichterungen zu bieten.

Die schriftliche Vereinbarung zwischen den beiden Koalitionspartnern wird unter Verschluß gehalten, es wird aber erwartet, daß das Gesetz ad acta gelegt wird und daß gleichwertige Steuergutschriften eher durch das Finanzministerium als durch die Gesetzgebung umgesetzt werden.

Ben Dahan, der bei der Stimmabgabe in der Knesset abwesend war, sagte, daß er Schwule nicht verfolgen wolle und seine Ablehnung des Gesetzentwurfs seinem Engagement für Israels jüdische Natur entstamme.

»Ich muß den Staat jüdisch halten. Dinge, die den Werten, der Kultur oder der Tradition widersprechen sollten, werden keine offene Zustimmung erhalten«, sagte er.

Hier finden Sie den Originalartikel, Gay Jews have ‚higher souls‘ than gentiles, says deputy minister.

Laut einer israelischen Meldung vom 1. August 2013 glänzte der stellvertretende Religionsminister zuvor mit der Aussage, daß Palästinenser »Tiere« sind.

Aus verständlichen Meinungsbildungs- und Zensurgründen gibt es dafür weniger Suchergebnisse als für die höheren Seelen.

Hier ist die hebräische Quelle, hier ist ein etwas besserer Übersetzer.

Röhm? Putsch? Sicher?

2013/11/24

Kopiert und eingefügt aus »Das saubere Reich« (S. 127-135) von Hans Peter Bleuel.

DAS SAUBERE REICH

Bezeichnungen wie bürgerlich, bourgeois oder Spießer, die er gerne in Zusammenhang brachte, waren für den Sohn einer alten bayerischen Beamtenfamilie Schimpfworte. Mit seinen homoerotischen Anlagen hatte das wenig zu tun, auch wenn sie diesen Affront natürlich verschärften. Die Welt und das Lebenselexier des Ernst Röhm lagen außerhalb ziviler Begriffe und bürgerlicher Normvorstellungen. Seiner 1928 erschienenen Autobiographie gab er den selbstherrlichen Titel »Geschichte eines Hochverräters«, und noch nach der Machtergreifung, als sich die Parteigrößen in der Reichsführung zumindest um den Anschein privater Wohlanständigkeit bemühten, erklärte er einem ausländischen Diplomaten mit dem Gestus eines Kondottiere, daß er sich »eher mit einem gegnerischen Soldaten als mit einem deutschen Zivilisten verständigen würde; denn dieser ist ein Schwein, und ich verstehe seine Sprache nicht«.

Für den Hauptmann Röhm, dem Kompromisse zutiefst zuwider waren, ging der Krieg nie zu Ende. Auch deshalb mußte der Führer auf der letzten Strecke Weges zur totalen Macht sich seiner entledigen. Zuvor aber hatte er diesen organisatorisch hochbefähigten und arbeitswütigen Troupier, der keinerlei Skrupel kannte, gebraucht wie keinen anderen.

Hauptmann Röhm, der 1919 in Freikorps und Reichswehrdiensten zum Kampf gegen die Republik antrat, hatte dem kleinen V-Mann Hitler praktisch zur Erkenntnis seiner agitatorischen Fähigkeiten verholfen Er förderte den angehenden Parteipolitiker, indem er ihm die Verbindung zu den ob der patriotischen Schmach verbitterten Offizierskreisen im gärenden München herstellte. Er schuf durch Kontrolle der geheimen Munitionslager und Zusammenführung der rechtsrevolutionären Wehrverbände die Voraussetzungen, unter denen der Putschversuch im Jahre 1923 möglich wurde. Vor allem formte er dem Parteiführer aus einer hemdsärmeligen Saalschutztruppe eine schlagkräftige Privatarmee, die zum Durchsetzungsinstrument des nationalsozialistischen Terrors wurde.

Die erste Entfremdung zwischen den Duzfreunden fand während der Landsberger Haft Hitlers statt. Der rücksichtslose Landsknechttyp Röhm konnte sich keinen anderen Weg zur Macht als den der nackten Gewalt, der militanten Auseinandersetzung denken. Hitler aber entschloß sich unter dem Eindruck des gescheiterten Putsches zum »legalen Weg« der Unterwanderung und Aushöhlung des demokratischen Systems. Und dafür konnte er den kompromißlosen Haudegen Röhm zunächst nicht verwenden; seine eigene Autorität hätte eine fortgesetzte Gegnerschaft des SA-Gründers kaum unbeschädigt überstanden. Als Hitler 1925 mit dem Neuaufbau der Partei begann, mußte Röhm aus dem inneren Kreis ausscheiden und zog sich widerwillig zurück.

Klagen und Beschwerden über wüste Sauforgien und üble Ausschweifungen, über Korruption und Gemeinheit im Kreise des SA-Obersten waren schon zuvor reichlich eingegangen. In der braunen Miliz, die sich überwiegend aus entwurzelten Soldaten, verwilderten Freischärlern und dem halbkriminellen Bodensatz städtischer Elendsviertel zusammensetzte, wurde das weniger tragisch als selbstverständlich genommen. Man war ja auch sonst in der Wahl der Mittel nicht gerade zimperlich, und die Bewaffnung der Sturmabteilungen — Schlagringe, Gummiknüppel (»Radiergummi«), Eisenketten, Brechstangen, Messer, Revolver (»Feuerzeug«) — stammte ebenfalls aus dem Waffenarsenal der Halbwelt. In den Saal- und Straßenschlachten erwies sich Röhms SA jedenfalls als eine einsatzstarke und erfolgreiche Truppe, und das war auch für die Parteileitung der einzig wichtige Gesichtspunkt.

Seine homosexuelle Veranlagung entdeckte Röhm nach eigenem Geständnis erst 1924. »Ich kann mich vorher an eine Reihe auch gleichgeschlechtlicher Gefühle und Akte bis in meine Kindheit erinnern, habe aber auch mit vielen Frauen verkehrt. Allerdings nie mit besonderem Genuß. Auch drei Tripper habe ich mir erworben, was ich später als Strafe der Natur· für widernatürlichen Verkehr ansah.«

Um seinen Ruf hatte sich Röhm nie viel geschert. Beim Amtsgericht Berlin-Mitte wurde er unter dem Aktenzeichen 197 D 18/25 seine homosexuelle Natur gerichtskundig. Röhm hatte einen siebzehnjährigen Strichjungen mit dem klangvollen Namen Hermann Siegesmund wegen Diebstahls angezeigt. Er hatte ihn im Januar 1925 zuerst zu einem Glas Bier und dann auf sein Hotelzimmer eingeladen. Als Röhm ihm »einen mir widerlichen Geschlechtsverkehr abverlangte, auf den ich nicht eingehen konnte«, machte der prüde Lustknabe sich auf die Socken. Ganz zufällig — wie er aussagte — stellte er dann fest, daß er einen Gepäckschein mitgehen ließ, den er prompt gegen einen Koffer Röhms einlöste. In dem Gepäckstück steckten enthüllende Briefe, und Röhm erhob Klage.

Im Mai 1932 schrieb der einstige Parteigänger Hitlers, General Ludendorff: »Ich habe die Unterlagen dafür in Händen, daß Hitler schon im Jahre 1927 auf die ernsten Mißstände innerhalb der Organisation durch die gleichgeschlechtliche Veranlagung der Unterführer Röhm und Heines und im besonderen auf die Verseuchung der Hitlerjugend durch Heines hingewiesen worden ist. Herr Hitler lehnte zunächst die Enthebung der Genannten völlig ab.« Hitler lehnte die Entlassung der beiden nicht nur »zunächst« ab; er suspendierte sie lediglich einstweilig vom Dienst. Doch das hatte mit ihrer homosexuellen Veranlagung nichts zu tun. Edmund Heines jagte er im Mai 1927 davon, weil der Mann disziplinlos war und nicht parierte. Und er holte ihn vier Jahre später zurück, als er nach dem Stennes-Putsch für den verstoßenen SA-Führer Stennes einen scharfen, durchgreifenden Nachfolger brauchte. Und Röhm war ihm bei dem neuen SA-Konzept, das Franz Pfeffer von Salomon verwirklichen sollte, im Wege. Doch tat dies seiner freundschaftlichen Beziehung zu ihm keinen Abbruch. Sonst hätte der altbewährte Kämpfer — seit 1919 in der (damals noch Deutschen Arbeiter-)Partei — schwerlich so wohlgemut gehöhnt: »Mit dem Herrn Alfred Rosenberg, dem tölpelhaften Moralathleten, stehe ich in schärfstem Kampf. Seine Artikel sind auch vor allem an meine Adresse gerichtet, da ich aus meiner Einstellung kein Hehl mache. Das mögen Sie daraus ersehen, daß ›man‹ sich bei mir eben an diese verbrecherische Eigenheit in den nationalsoz. Kreisen hat gewöhnen müssen.«

Kurze Zeit später saß der Reichswehrhauptmann a. D. als Oberstleutnant im Generalstab der bolivianischen Armee. Hitler hatte ihn allerdings mitnichten dorthin abgeschoben, wie Ludendorff meinte, sondern Röhm war dem unverhofften Ruf als militärischer Instrukteur nach Südamerika gerne gefolgt: »Ich kann so prüfen, ob mein Geist noch aufnahmefähig ist oder nicht.« Mit seiner Arbeit war der Entwicklungshelfer ganz zufrieden. Arge Pein bereitete ihm aber der sexuelle Notstand Boliviens, in dem »die von mir bevorzugte Art der Betätigung« unbekannt zu sein schien. Von fern her sandte er an den Gesinnungsfreund Dr. Heimsoth bewegte Klage: »Da steh ich nun, ich armer, Tor, und weiß gar nicht, was ich machen soll. Traurig denke ich an das schöne Berlin zurück, wo man so glücklich sein kann.« Mit der Zeit verstand er es zwar, »bei bescheidenen Ansprüchen« seinem Drang Linderung zu verschaffen, aber das Heimweh verließ ihn nicht. »Was sie über Berlin schreiben, hat wieder alle meine Sehnsucht nach dieser einzigen Stadt erweckt. Herrgott, ich zähle schon die Tage, wo ich wieder dort sein kann, und will hier wirklich, wenn’s einmal möglich ist, sparen, damit ich dort etwas vom Leben habe. Das Dampfbad dort ist aber doch m. A. nach der Gipfel alles menschlichen Glücks. Jedenfalls hat mir dort die Art und Weise des Verkehrs ganz besonders gefallen. An Frenzel sagen Sie besonders hzl. Gruß; auch wenn Sie meine übrigen schwarzen Bekannten — dieser Typ ist mein Ideal — im Bade oder Dampfbad wiedersehen.« Er erinnerte sich auch an des Briefpartners »so berückend schöne Bildersammlung einschlägiger Szenen« und bat ihn, ihm einige Bildchen zu schicken.

Röhm brauchte nicht mehr lange die Tage zu zählen. Im Herbst 1930 setzte Hitler seinen Obersten SA-Führer Pfeffer von Salomon ab und ernannte sich selbst zurn OSAF. Der richtige Typ, die durcheinandergeratene 100 000-Mann-Armee wieder zu straffen und zu organisieren, schien ihm jetzt sein homosexueller Mann in La Paz. Hitler erinnerte den lieben Ernst an alte Treue, und im Januar 1931 trat Röhm sein neues altes Amt als Stabschef der SA an. Neu an dieser Situation war, daß ihm nun Hitler als oberster SA-Herr vorstand.

Der Chef machte ihm am 3. 2. 1931 den Weg frei von störenden Zwischenrufen, mit einem Erlaß, wie er eindeutiger kaum gedacht werden kann. »Der Obersten SA-Führung liegen eine Reihe von Meldungen und Anzeigen vor, die sich gegen SA-Führer und -Männer richten und vor allem Angriffe wegen des Privatlebens dieser Persönlichkeiten enthalten.

Die Prüfung ergibt meist, daß es sich um Dinge handelt, die gänzlich außerhalb des Rahmens des SA-Dienstes liegen. Vielfach sind einfach Angriffe politischer oder persönlicher Gegner ohne weiteres übernommen.

Den obersten und oberen SA-Führern wird zugemutet, über diese Dinge, die rein auf privatem Gebiet liegen, Entscheidungen zu treffen. Ich weise diese Zumutung grundsätzlich und in aller Schärfe zurück.

Abgesehen davon, daß wertvolle Zeit, die im Freiheitskampf notwendiger ist, nutzlos vertan wird, muß ich feststellen, daß die SA eine Zusammenfassung von Männern zu einem bestimmten politischen Zweck ist. Sie ist keine moralische Anstalt zur Erziehung von höheren Töchtern, sondern ein Verband rauher Kämpfer. Aufgabe der Prüfung kann hier nur sein, ob der SA-Führer oder -Mann in der SA seine Dienstpflicht erfüllt oder nicht. Das Privatleben kann nur dann Gegenstand der Betrachtung sein, wenn es wesentlichen Grundsätzen der nationalsozialistischen Anschauung zuwiderläuft.«

Das war im Falle Röhm offensichtlich nicht der Fall. Hitler drohte an: Man werde in Zukunft prüfen müssen, ob nicht der Denunziant zur Verantwortung zu ziehen sei, weil er im Verband rauher Kämpfer Unfrieden stifte.

Mit diesem Freibrief seines Führers in der Hand organisierte Röhm nicht nur zu dessen höchster Zufriedenheit die neue SA, sondern zur eigenen Befriedigung auch seinen persönlichen Verkehr. Neben anderen schleppte ihm Peter Granninger, sinnigerweise in der SA-Nachrichtenabteilung eingestellt und aus eigener Erfahrung mit den sexuellen Ansprüchen des Stabschefs vertraut, die gewünschten Sexpartner heran. 200 Mark kassierte er monatlich für seine Dienste, die sich auch auf Schüler und Lehrlinge erstreckten. Im Münchner »Bratwurstglöckl« lebte die alte Stammtischrunde Röhms wieder auf. Heines war wieder dabei, Karl Ernst erschien aus Berlin und mancher neue SA-Obere, der seinen Rang vornehmlich gleichgeschlechtlichen Leistungen verdankte. In der Partei wurde heftiger Unwillen laut, aber Hitler hatte taube Ohren.

Als im März 1932 Röhms Klagebriefe aus Bolivien an die Öffentlichkeit kamen — der Zwischenträger blieb unbekannt -, versuchte der oberste Parteirichter, Walter Buch, auf eigene Faust für sittliche Läuterung in der SA-Spitze zu sorgen. Er beklagte sich bei einem alten badischen Kumpel aus der Frühzeit der SA über Verrat und homosexuelle Umtriebe in der Partei und nannte Namen. Emil Traugott Danzeisen verstand und mobilisierte eine ad-hoc-Einsatzgruppe unter Karl Hom. Ihr Auftrag: Ein Herr Bell sollte mit dem Hammer erschlagen und aufgehängt werden, Stabsführer Julius Uhl desgleichen und endlich auch Röhm. Den Anfang sollten die Attentäter mit dem alten Röhm-Vertrauten und Nachrichtenchef der SA machen, mit Karl Leonhardt Graf Du Moulin-Eckart. Doch statt den Grafen mit einem fingierten Autounfall aus dem Leben zu befördern, ging Hom zu ihm und petzte. Die Autorschaft Buchs kam heraus. Himmler stellte ihn zur Rede.

Doch die Geschichte blieb nicht intern, und dies nicht nur, well Du Moulin und sein Kollege Graf Spreti den Parteirichter Buch und seine Gesellen bei einem ordentlichen Gericht angezeigt hatten. (Verurteilt wurde im Oktober 1932 nur Danzeisen zu sechs Monaten wegen Mordanstiftung!) Auch Röhm und sein Adlatus Georg Bell hatten es mit der Angst bekommen und ihr Heil in der Flucht gesucht.

Bell, der auch für die Sozialdemokraten als Konfident diente, war beim Auftauchen der lästigen Briefe von Röhm zu einem alten Kameraden aus Reichswehrtagen geschickt worden. Der Major Karl Mayr stand jetzt im republikanischen »Reichsbanner« auf der anderen Seite — und ausgerechnet er sollte Röhm nun garantieren, daß die Briefe in der SPD-Presse nicht mehr veröffentlicht würden! Doch noch schlimmer: Zu dem Mann flüchteten Röhm und Bell nun am 1. April 1932 und erbaten Material gegen den SA-Genossen Paul Schulz, den sie als Urheber der Anschläge wähnten. Und ein paar Tage spater ging Bell auch noch zum sozialdemokratischen Vorwärts und schwärzte die braune Prominenz an.

Das war denn doch zuviel. Der Schwiegersohn des Sittenrichters Buch, Martin Bormann, sandte seinem Chef Rudolf Heß in den Dachauer Urlaub ein empörtes Schreiben: »Ich habe auch nichts gegen die Person Röhms an sich. Meinetwegen mag sich jemand in Hinterindien mit Elefanten und in Australien mit Känguruhs abgeben, es ist mir herzlich gleichgültig.« Aber: »Jedem SA-Mann, jedem einfachen Parteigenossen wird eingeremst, und für den Fall Röhm war das besonders nötig, daß er seine Kameraden, seine Führer auch bei Vorliegen von Fehlern bis zum letzten zu decken habe — der prominenteste SA-Führer geht hin und verleugnet und verleumdet in dieser krassen Art und Weise. Wenn der Führer diesen Mann nach diesem Vorgehen noch hält, so verstehe auch ich ihn, wie schon zahllose andere, nicht mehr und das ist auch nicht zu verstehen.« Der Führer hielt diesen Mann Röhm völlig unbeirrt, und Bormann lernte den Führer ja später besser verstehen.

Brach solcher »Parteiverrat« dem alten Freund schon nicht das Genick, so erst recht nicht seine homosexuelle Ader. Am 4. April 1932 beantragte Röhm eine einstweilige Verfügung gegen die Verbreitung seiner intimen Bekenntnisse. Sie wurde abgelehnt, weil Röhm nicht bestritt, diese Briefe geschrieben zu haben. Zwei Tage darauf unterzeichnete Hitler ein Flugblatt mit der Ehrenerklärung seines SA-Führers: »Röhm bleibt mein Stabschef jetzt und nach den Wahlen. An dieser Tatsache wird auch die schmutzigste und widerlichste Hetze, die vor Verfälschungen, Gesetzesverletzungen und Amtsmißbrauch nicht zurückschreckt und ihre gesetzesmäßige Sühne finden wird, nichts ändern.« Das war auch eine Interpretation für eine einwandfreie Tatsachenfeststellung und einen abgewiesenen Verfügungsantrag.

Röhm versuchte es beim Landgericht München I knapp drei Wochen später noch einmal und scheiterte an der gleichen Begründung. Auf die zweite Beschwerde hin setzte das Oberlandesgericht München eine mündliche Verhandlung an — und wies am 20. Juli die einstweilige Verfügung abermals ab. Röhm legte Einspruch ein — und zog ihn am 7. September wieder zurück. Nicht schnell genug, allerdings, denn zuvor noch konnte Oberlandesgerichtsrat Dr. Kemmer unter Eid erklären, daß ihm Röhm die Echtheit der drei Briefe bestätigt habe.

Törichter und dreister konnte der Stabschef seine homosexuelle Veranlagung kaum in den Wind schreiben. Es wurde allmählich auch alten Parteifreunden zuviel. Der bewährte Hitlerförderer und ultrareaktionäre Verlagsherr J. F. Lehmann schickte einen Beschwerdebrief in die Reichsleitung der NSDAP. Er klagte dem Dr. Stellrecht, daß Röhm allseits das Ansehen der Partei schädige. Der Führer solle ihn durch stillschweigenden Rücktritt verschwinden lassen, weil Röhm in SA und SS die Führerstellen nach seinen Neigungen besetze. »Der Fisch stinkt vom Kopf … «

Den Parteiführer störte der Gestank nicht. Er brauchte den tüchtigen Söldnerführer Röhm und mochte die Schlagkraft seiner tadellos funktionierenden Bürgerkriegsarmee jetzt nicht moralischer Skrupel wegen aufs Spiel setzen. Auch den Reichskanzler Hitler störte zwar der Machtanspruch seines Stabschefs und Reichsministers Röhm, der dauernd von der zweiten Revolution dröhnte, aber nicht der moralische Gestank. Der starke Mann im Staate, dessen 500 000-Mann-Heer auch die Reichswehr zu fürchten hatte, entwarf sich dafür einen Tagesbefehl, mit dem er es all diesen »Zivilistenschweinen« zeigen wollte: »Ich will das Oberhandnehmen derartiger, oft geradezu lächerlicher Auswüchse von Prüderie und Schlimmerem zum Anlaß nehmen, um einmal eindeutig festzustellen, daß die deutsche Revolution nicht von Spießern, Muckern und Sittlichkeitsaposteln gewonnen worden ist, sondern von revolutionären Kämpfern. Diese allein werden sie auch sichern. Die Aufgabe der SA besteht nicht darin, über Anzug, Gesichtspflege und Keuschheit anderer zu wachen, sondern Deutschland durch ihre freie und revolutionäre Kampfgesinnung hochzureißen.

Ich verbiete daher sämtlichen Führern und Männern der SA und SS, ihre Aktivität auf diesem Boden einzusetzen und sich zum Handlanger verschrobener Moralästheten herzugeben. Das gilt vor allem auch für diejenigen SA- und SS-Führer, die von mir als Polizeipräsidenten oder für sonstige staatliche Stellen zur Verfügung gestellt sind. Der Chef des Stabes. Röhm.«

Der Stabschef lebte goldene Tage in seiner geliebten Stadt Berlin, wo man im »Kleist-Kasino«, in der »Silhouette« oder im Dampfbad so glücklich sein konnte. Dazu kamen rauschende Gelage und Orgien in seinem Hauptquartier. Das anzügliche Mai-Datum ließ er sich auch im Jahre 1934 nicht entgehen und verschickte Billettchen an liebe Freunde: »Stabschef Ernst Röhm würde sich freuen, Brigadeführer Adolf Koch zum Bowlenabend am Donnerstag, den 17. Mai um 21 Uhr, bei sich zu sehen.«

Sechs Wochen später war Röhm tot. Hitler ließ ihn umbringen, weil er ihm beim Ausgleich mit der Reichswehr im Wege war. Er suchte diesen Ausgleich, um nach Hindenburgs baldigem Tod auch noch Reichspräsident werden zu können. Himmler und Göring inszenierten den sogenannten Röhm-Putsch, das Blutbad des 30. Juni, um einen starken Konkurrenten auszuschalten und zugleich einen Haufen konservativer Gegner zu beseitigen und einen Stapel alter Rechnungen zu begleichen.

Vorbereitungen zu einem Putsch der SA hat es nie gegeben, auch wenn Hitler das kurze Zeit seinen beiden Einbläsern geglaubt haben wollte. Doch das war nicht die Ursache für Röhms Ermordung. Die Reichspressestelle verlautbarte auch: »Seine bekannte unglückliche Veranlagung führte allmählich zu so unerträglichen Belastungen, daß der Führer der Bewegung und Oberste Führer der SA selbst in schwerste Gewissenskonflikte getrieben wurde.«

Das stimmte noch viel weniger. Die homosexuellen Neigungen und Umtriebe seines Freundes Ernst waren dem Führer vollkommen gleichgültig. Solange er ihn brauchen konnte, schirmte er Röhm mit seiner ganzen Autorität gegen Angriffe ab.