Archive for the ‘Hassverbrechen’ Category

Kanadischer Internetdienstanbieter sperrt Haß-Seite

2014/06/27

Die anonymen Journalisten von MARKETWIRED über die »Freunde vom Simon-Wiesenthal-Zentrum für Holocaust-Studien«.

Canadian Internet Service Provider Shuts Down Internet Hate Site

22. August 2008 — Ein schnell reagierender kanadischer Internetdienstanbieter hat eine Internetseite geschlossen, die antisemitischen Haß fördert, nachdem ihn die »Freunde vom Simon-Wiesenthal-Zentrum für Holocaust-Studien« (»Friends of Simon Wiesenthal Center for Holocaust Studies«, FSWC) alarmierten.

Als FSWC seinem kanadischen Internetdienstanbieter REAL JEW NEWS meldete, wurde dessen Inhalt überprüft und sowohl als Verletzung des Rahmenvertrags (master service agreement) als auch der kanadischen Werte bestimmt (determined). Obwohl der kanadische Internetdienstanbieter die anstößige Seite schnell und entschlossen entfernte, tauchte sie innerhalb von Tagen auf einem anderen Server auf, dieses Mal in einem anderen Land.

Das Internet ist weltweit zu einem Hauptwerkzeug für extremistische und terroristische Aktivitäten geworden. Die kanadische Gesetzgebung und ihre Bestimmungen zum Umgang mit Internetstraftätern sind dennoch ein Modell für die internationale Ordnungspolitik (international governance).

Leo Adler, FSWC-Direktor für nationale Angelegenheiten (director of National Affairs, FSWC) kommentiert: »Unser kanadisches System schafft das perfekte Gleichgewicht zwischen zwei wirklich kanadischen Idealen, nämlich Redefreiheit und Abscheu für Haß und Intoleranz.«

FSWC verlangt die Schaffung eines internationalen Abkommens und anschließende Überwachung, um mit dem wachsenden viralen Phänomen des globalen Internethasses effektiv und proaktiv umzugehen.

FSWC überwacht Internetextremismus und recherchiert, überwacht, meldet und eliminiert Haß und Terrorismus im Internet. FSWC hat sich als unschätzbare Quelle zu Informationen und Wissen über Internetextremismus platziert. Die FSWC-Initiative »Digitaler Terrorismus und Haß 2.0« (»Digital Terrorism & Hate 2.0«) ist bereits im elften Jahr der weltweit umfangreichste Bericht über extremistische Elemente, die im Internet operieren.

Über die »Freunde vom Simon-Wiesenthal-Zentrum für Holocaust-Studien«:

Die »Freunde vom Simon-Wiesenthal-Zentrum für Holocaust-Studien« sind eine kanadische Menschenrechtsorganisation, die der Förderung von Toleranz und Verständnis durch gemeinschaftliches Engagement (community involvement) Bildungsangebote und soziales Handeln gewidmet ist. Sie hat 25.000 Mitglieder in ganz Kanada und stellt sich (confronts) den wichtigten zeitgenössischen Themen wie Rassismus, Antisemitismus, Terrorismus und Völkermord. Das Zentrum ist dem in Los Angeles ansässigen »Simon Wiesenthal Zentrum« (»Simon Wiesenthal Center«) angegliedert, eine weltweite akkreditierte Nichtregierungsorganisation von Rang bei (with status at) internationalen Organisationen, einschließlich der Vereinten Nationen, der UNESCO, der OSZE und dem Europarat. Mit über 400.000 Mitgliedern aller Glaubensrichtungen (Anm.: mit doppelter Staatsangehörigkeit?) auf der ganzen Welt hat das »Simon Wiesenthal Zentrum« Büros in New York, Miami, Paris, Jerusalem, Buenos Aires und Toronto. Simon Wiesenthal starb 2005, nachdem er sein Leben der Bewahrung der Erinnerung an die Opfer des Holocaust widmete, während er gleichzeitig die Kriegsverbrecher vor die Justiz brachte (seeking justice for the war criminals). Besuchen Sie die »Freunde vom Simon-Wiesenthal-Zentrum für Holocaust-Studien«.

Hier finden Sie den Originalartikel, Canadian Internet Service Provider Shuts Down Internet Hate Site.

Die zionistischen Bosse hinter der EU

2014/05/31

Nathanael Kapner, früher Jude, heute REAL JEW NEWS, über Zions Kronkolonie.

Zionist Bosses Behind The EU

Weiterverbreitung bitte mit Urheberschaft und Link zu www.realjewnews.com

1. Juli 2008 — Die jüdisch-zionistischen Bosse des »Europäischen Jüdischen Kongresses« (»European Jewish Congress«, EJC) werden sich vom 1. bis 4. Juli 2008 mit EU-Spitzenfunktionären in Brüssel treffen, um »Anliegen« für die Juden Europas zu diskutieren.

Mit Sitz in Paris repräsentiert der »Europäische Jüdische Kongreß« rund 38 (!) jüdische Organisationen in ganz Europa.

Der »Europäische Jüdische Kongreß« begrüßte kürzlich Europas »Verbesserung der Beziehungen zu Israel«. In ihrem Applaus verwendete der EJC die berühmte zionistische Lüge, die Israel als »die einzige Demokratie im Nahen Osten« bezeichnet — Israel ist keine Demokratie!

Zionistische Juden lieben es, Christen Strafen aufzuerlegen. EJC-Präsident Moshe Kantor wird an die EU-Funktionäre in Brüssel diese Woche Forderungen stellen.

• Härtere Strafen für Irans »Terrorismus«.

• Härtere Strafen für »Fremdenfeindlichkeit«.

• Härtere Strafen für »Antisemitismus«.

Zions Bosse wollen Krieg im Iran

In einer Erklärung, die EJC-Präsident Moshe Kantor vor den Gesprächen vom 1. bis 4. Juli 2008 machte, sagte er, er werde die EU auffordern, einen Krieg gegen den Iran zu erwägen:

»Sollte der Iran, das Zentrum des Weltterrors von heute, nuklear werden, wird die Gefahr von Terroranschlägen in Europa ein friedliches Leben hier unmöglich machen … und den Weltfrieden weiter destabilisieren.«

In Wahrheit ist Israel »das Zentrum des Weltterrors von heute« und nicht der Iran. Und es sind die Zionisten, die »den Weltfrieden weiter destabilisieren«.

Auf dem »Luxemburg-Forum zur Prävention von nuklearen Katastrophen« (»International Luxembourg Forum on Preventing Nuclear«) der EU vom 12. Juni 2008, sprach der zionistische Jude Alexej Arbatow (Alexei Arbatov) in typisch zionistischer Manier eine verschleierte Kriegsdrohung gegen den Iran aus, indem er Bushs jüngste Warnung an den Iran zitierte: »Alle Optionen sind auf dem Tisch, wenn die Diplomatie scheitert.«

Die zionistischen Bosse des EJC sagten, das Forum »konzentrierte sich auf die Gefahren von Atomwaffen in den Händen von Schurkenstaaten«.

Aber nicht der Iran ist der »Schurkenstaat«, sondern Israel. Der politische Analyst Terrell E. Arnold betont: »Israel braucht in der Region nur deshalb ein nuklears Monopol, weil es beabsichtigt, die ethnische Säuberung Palästinas fortzusetzen. Es braucht einen größeren Club als jeder andere, um diesem Kurs unangefochten fortsetzen.«

Zionistische Juden machen Fremdenfeindlichkeit zu einem Verbrechen

Kein Strafgericht auf der Welt definiert »Fremdenfeindlichkeit« als ein Verbrechen. Doch Moshe Kantor vom EJC wird die zionistische Definition von Fremdenfeindlichkeit auf den EU-Tisch bringen: »Niemand soll wagen, uns Juden zu kritisieren!«

Am 2. Januar 2008 rief Moshe Kantor dazu auf, gegen Christen »Toleranzgesetze« einzusetzen:

»Wir leben in einem christlichen Europa … Europa hat … die Inquisition durchlebt, die … Nichtchristen … verbrannte. Europa braucht dringend Toleranzgesetze für die Koexistenz von Katholiken und Protestanten … und Juden.« (Anm.: Auch nicht schlecht: »Europe ist auch Ghettos, Konzentrationslager und Flammen aus Krematorien …«)

Am 20 April 2007 stimmten die EU-Funktionäre neuen Vorschriften für die Gesetzgebung zu, um Fremdenfeindlichkeit in allen Mitgliedstaaten zu kriminalisieren. Die EU-Funktionäre forderten Gefängnisstrafen für diejenigen, die »gegen eine Gruppe von Personen« Haß schüren, die durch ihre »Rasse, Hautfarbe, Religion, Abstammung oder nationale oder ethnische Herkunft« definiert ist.

Und wissen Sie, welche »Gruppe« gemeint ist? Juden! Doch die Palästinenser sind die wirklichen Opfer von Fremdenfeindlichkeit — nämlich Verbrechen zionistischer Fremdenfeindlichkeit gegen Palästinenser!

Hier finden Sie den Originalartikel, Zionist Bosses Behind The EU.

Wie denken Sie vor diesem Hintergrund über die EU-Flagge?

Die Zwölfzahl der Sterne ist ein Hinweis auf die zwölf Stämme Israels (Gen 37,9) und somit auf das auserwählte Volk Gottes - DIE WELT, 26.08.98

Und so klingt EJC-Präsident Moshe Kantor, nachdem mit freundlicher Unterstützung des Mossad vier zionistische Propagandaopfer zu beklagen sind:

EJC-Präsident Kantor fordert in Europa verstärkte Regierungsmaßnahmen, um Antisemitismus zu bekämpfen und jüdische Gemeinschaften zu schützen

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25. Mai 2014 — EJC-Präsident Dr. Moshe Kantor (»Europäischer Jüdischer Kongreß«, »European Jewish Congress«) hat die europäischen Regierungen im Zuge des Terroranschlags vom Samstag in Belgiens Jüdischen Museum im Zentrum von Brüssel aufgerufen, härtere Gesetze gegen Antisemitismus zu erlassen und die Sicherheit an jüdischen Einrichtungen zu verbessern.

Drei Personen wurden am Samstagnachmittag am Eingang des Museums erschossen. Eine vierte Person ist in einem ernsten Zustand in einem Brüsseler Krankenhaus.

»Der EJC warnt seit über zwei Jahren, seit dem mörderischen Terroranschlag an der jüdischen Schule in Toulouse, daß solche Akte fortgesetzt werden, wenn keine zusätzlichen Ressourcen (Anm.: Steuergelder?) geschaffen werden (put in place), um die Sicherheit unserer Gemeinschaften zu garantieren, die nachrichtendienstliche und Strafverfolgungskooperation sowie härtere Strafen zu teilen (to share tougher punishments)«, sagte Dr. Kantor.

»Es ist inakzeptabel, daß diese Situation, die auf der Einfuhr des Nahost-Konflikts oder auf irgendeiner anderen antisemitischen Motivation basiert (Anm.: welche Maßnahmen hat der EJC denn aktiv ergriffen, um den Nahost-Konflikt und Israel auszugrenzen?), mit tödlichen Folgen im Herzen unserer Gemeinschaften auf die Straßen von Europa gebracht wird«, fügte Kantor hinzu.

»Wie viele tödliche Anschläge auf jüdische Einrichtungen braucht unserer Gemeinschaft, um durchzuhalten, bis die europäischen Regierungen mit einem Klima zunehmenden Hasses auf Juden endlich ernst machen?«, fuhr Kantor fort. »Die Zeit der Worte und Phrasen ist vorbei. Wir fordern, daß unsere Gemeinschaften geschützt sind. (Anm.: Darf es eine Mauer sein?) Es ist unser Grundrecht, als europäische Bürger unserem täglichen Leben in voller Sicherheit nachzugehen.«

Der EJC sendet den Angehörigen der Opfer sein tiefes Mitgefühl.

Hier finden Sie den Originalartikel, EJC President Kantor Calls for Enhanced Government Measures in Europe To Fight Anti-Semitism and to Protect Jewish Communities.

Klein-Zion meldete sich ebenfalls brav zur Stelle:

Netanjahu bietet Belgiens Untersuchung des Anschlags im Jüdischen Museum Unterstützung an

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25. Mai 2014 — Der belgische Premierminister Elio Di Rupo rief seinen israelischen Amtskollegen Benjamin Netanjahu am Sonntag an, um ihn über die Details der Untersuchung der tödlichen Schießerei in der Nacht zuvor vor dem (outside) Jüdischen Museum (Musée Juif de Belgique) zu informieren.

Inzwischen stieg die Zahl der Todesopfer bei dem Anschlag am Sonntag auf vier, nachdem ein Regierungsfunktionär sagte, daß ein Mann, der schwer verletzt wurde, an seinen Wunden starb. Die Funktionäre erbaten, nicht identifiziert zu werden, da die Nachricht noch nicht offiziell bekanntgegeben wurde.

Zwei der Todesopfer waren israelische Bürger, ein Paar in den 50ern aus Tel Aviv. Der dritte Todesfall war ein französischer Staatsangehöriger, der im Museum freiwillig tätig war. Ein viertes Opfer, ein belgischer Staatsbürger in seinen 20ern, der vom Museum angestellt war, wurde schwer verletzt und starb am Sonntag an seinen Verletzungen.

Netanjahus Büro veröffentlichte nach der Anruf eine Erklärung und sagte, daß der israelische Premier seinem belgischen Amtskollegen Unterstützung bei der Untersuchung bot.

Di Rupo sagte für seinen Teil, daß er von dem Anschlag schockiert war, Antisemitismus in allen Formen (Anm.: seit wann wird Antisemitismus differenziert?) verurteilte und den Familien der Opfer sein Beileid schickte.

Netanjahu, der zuvor während der wöchentlichen Kabinettssitzung über den Mangel an europäischer Verurteilung auskeilte (lashed out), dankte Di Rupo für den Anruf. Der Ministerpräsident erklärte Di Rupo, daß er der erste europäische Führer war, der ihn kontaktierte, und fügte hinzu, daß er vom Anstieg des Antisemitismus in Europa sehr betroffen war. Gegen das Phänomen muß eine Null-Toleranz-Politik ergriffen werden, erklärte er Di Rupo.

Auf der Kabinettssitzung erklärte Netanjahu den Ministern: »Es gibt Elemente in Europa, die sich beeilen, jeden Bau einer Wohnung in Jerusalem zu verurteilen, sich aber nicht beeilen, die Ermordung von Juden zu verurteilen, andernfalls (or else) kleinlaut«, erklärte Minister Netanjahu auf der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem.

»Wir werden uns dieser Heuchelei entgegenstellen«, sagte Netanjahu, »Wir werden protestieren. Wir werden auch weiterhin unaufhörlich die Wahrheit sagen, wir werden weiterhin den Terror bekämpfen und weiterhin unseren Staat befestigen und bauen (fortify and build).«

Netanjahus Zurechtweisung der europäischen Staats- und Regierungschefs war nicht akkurat. Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, veröffentlichte innerhalb einer Stunde nach der Schießerei eine Verurteilung und definierte den Anschlag als terroristisch.

»Ich verurteile uneingeschränkt den schrecklichen Anschlag heute in Brüssel beim Jüdischen Museum«, sagte Ashton. »Ich sendete den Familien der Opfer mein Beileid und bringe meine Solidarität mit den belgischen Behörden und der jüdischen Gemeinschaft zum Ausdruck. Es muß alles getan werden, um diejenigen, die diesen Anschlag durchführten, zu finden. Es darf für Terrorismus keine Straffreiheit geben.« (Anm.: Ab wann?)

Belgien: Noch immer kein klares Motiv für den Museumsanschlag

Die belgische Polizei wird voraussichtlich Fotos eines Verdächtigen im Fall der Schießerei beim Jüdischen Museum in Brüssel veröffentlichen und erbittet bei der Identifizierung der Person die Hilfe der Öffentlichkeit, sagte eine Sprecherin am Sonntag.

»Der Täter war vermutlich allein, gut vorbereitet und bewaffnet«, sagte die Sprecherin.

Den Opfern — zwei Männer und zwei Frauen — wurde in den Bereich von Gesicht und Kehle (throat) geschossen, berichteten mehrere Medien. Der Mann im Krankenhaus sollte von einem Gehirnchirurgen untersucht werden, sagte die Nachrichtenagentur BELGA.

Der Täter zielte zuerst auf die beiden Touristen im Eingang des Gebäudes, bevor er auf einen Mitarbeiter an der Rezeption und eine Freiwillige (an employee manning the reception and a female volunteer) schoß, sagte das Museum auf seiner Internetseite.

»In dieser Phase haben wir weder Informationen noch eine Erklärung der Motive für diese abscheuliche Tat«, erwähnte das Museum in seiner Erklärung und sagte, daß »die immense Tragödie … nichts vorhersagte (nothing foretold … the immense tragedy)«. (Anm.: Die Tragödie laut Musée Juif de Belgique: »Es ist eine große Tragödie für unsere Institution, und doch gab es keinen Hinweis darauf.« — »Il s’agit d’une immense tragédie pour notre institution, et pourtant rien ne laissait présager de celle-ci.«)

Die Ermittler untersuchen, ob der Anschlag am Samstag durch Antisemitismus motiviert war. In Israel wird die Schießerei als »Terroranschlag« beschrieben.

»Diese Mordtat ist das Ergebnis der ständigen Hetze gegen Juden und ihren Staat«, sagte Netanjahu am Samstagabend in einer Erklärung. (Anm.: Seit wann gibt es einen »Juden«-Staat?) »Verleumdung und Lügen gegen den Staat Israel werden auf dem europäischen Erdreich (soil) weiterhin gehört.«

Der »Europäische Jüdische Kongreß« (»European Jewish Congress«, EJC) forderte härtere Antisemitismusgesetze und höhere Sicherheit an jüdischen Einrichtungen in Europa und verwies außerdem auf die tödliche Erschießung (deadly shooting) jüdischer Schüler und eines Rabbiners im Jahr 2012 in der französischen Stadt Toulouse.

Mohamed Merah, ein Kleinkrimineller, der im Gefängnis zum radikalen Islam konvertierte und zur Terroristenausbildung nach Pakistan und Afghanistan reiste, behauptet, er wurde von al-Qaida beauftragt, diese Anschläge auszuführen. Er wurde von der Polizei bei einer Razzia erschossen.

»Der EJC warnt seit über zwei Jahren, seit dem mörderischen Terroranschlag an der jüdischen Schule in Toulouse, daß solche Taten fortgesetzt werden, wenn keine zusätzlichen Ressourcen in Verkehr gebracht werden (put in place), um die Sicherheit unserer Gemeinschaften zu garantieren«, sagte EJC-Präsident Moshe Kantor.

»Wie viele tödliche Anschläge auf jüdische Einrichtungen braucht unserer Gemeinschaft, um durchzuhalten, bis die europäischen Regierungen mit einem Klima zunehmenden Hasses auf Juden endlich ernst machen?«, fuhr Kantor fort. »Die Zeit der Worte und Phrasen ist vorbei.«

Nach der Schießerei, die um 15.50 Uhr in einem belebten Viertel im Zentrum von Brüssel stattfand, ist an jüdischen religiösen und kulturellen Stätten in der belgischen Hauptstadt die Sicherheit verschärft worden.

Die Polizei hatte am Samstag einen Mann festgenommen, ließ ihn aber frei, nachdem sie feststellte, daß er nur ein Zeuge war. Die Ermittler verfolgten eine Spur, daß der Verdächtige zu Fuß geflüchtet sein könnte, berichtete der Sender RTFB. Die Behörden sagten, daß Aufnahmen von Kameras in der Nähe untersucht wurden.

»Es wird alles getan, um den oder die Täter in dieser Tragödie zu identifizieren und festzunehmen«, sagte die belgische Regierung am Samstag in einer Erklärung.

Das Jüdische Museum sagte, daß es der Justiz und der Polizei vertraut, »die Schuldigen zu finden und diese schreckliche Tragödie zu erhellen«. Es wird ein »Reflexionskomitee« (»reflection committee«) geschaffen, um die Sicherheit des Museums zu diskutieren, hieß es. Das Institut plant, am Dienstag wieder zu öffnen.

Der Anschlag schockierte die Belgier einen Tag vor den Parlaments- und Europawahlen. Es gibt Bedenken, daß die europäische Abstimmung in anderen europäischen Ländern für rechtsextreme Parteien Gewinne bringen wird. (Anm.: Wenn es die zwölf Weisen des Talmud meinen.)

»Daß der Anschlag antisemitisch gewesen zu sein scheint und das Jüdische Museum zum Ziel hatte, macht diese tragische Tat umso beunruhigender«, sagte Jean-Claude Juncker, der als der nächste Präsident der Europäischen Kommission kandidiert, in einer Erklärung.

»Religiöse Intoleranz hat keinen Platz auf unserem (Anm.: koscheren?) Kontinent«, fügte er hinzu.

Am Sonntagabend soll in Brüssel eine Kerzenlichtmahnwache gehalten werden. Die »Schau der Solidarität« (»show of solidarity«) wird um 19.00 Uhr in der Straße stattfinden, wo sich das Museum befindet, schrieb die Brüsseler Abgeordnete Viviane Teitelbaum auf ihrer Facebook-Seite. (Anm.: Eine Internetsuche findet die richtige Bezeichnung »Manifestation de solidarité«.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Netanyahu offers to aid Belgium probe of Jewish Museum attack.

Neben Kerzen erstrahlen vereinzelt auch Holocaust-Nachbrenner:

Tausende besuchen das Jüdische Museum Rom, um Brüssel Solidarität zu zeigen

3104

27. Mai 2014 — Tausende von Menschen standen Schlange, um das Jüdische Museum Rom (Museo Ebraico di Roma) zu besuchen, das am Montagabend außerplanmäßig (specially) umsonst geöffnet wurde, um sich mit dem Jüdischen Museum in Brüssel (Musée Juif de Belgique) solidarisch zu zeigen und die Opfer des bewaffneten Anschlags (shooting attack) vom Samstag zu ehren, bei dem es vier Tote gab.

Montagnacht öffneten in Italien auch andere jüdische Einrichtungen, darunter die Holocausgedenkstätte in Mailand.

»Dies ist unsere Antwort auf den Anschlag, eine ›weiße Nacht‹ gegen die Angst«, erklärte Riccardo Pacifici, Präsident der jüdischen Gemeinschaft Rom (Comunità Ebraica di Roma), den italienischen Medien.

In Rom sprachen jüdische Führer und politische Persönlichkeiten zu der Menge, darunter die Präsidenten der Regionen Latium und Apulien,bevor sie das Museum betraten. Die Botschafter von Belgien und Israel nahmen auch an einer Eröffnungszeremonie teil, die live im italienischen Fernsehen übertragen wurde.

»Die Brüsseler Attentäter wollten in das Herz der Kultur schlagen, an einem Ort, wo man lernen will«, sagte (Anm.: der koschere Kulturbereicherer) Pacifici. »Sie wollten die jüdische Gemeinschaft und die allgemeine Öffentlichkeit einschüchtern. Heute Abend öffnet das Museum seine Türen für wer immer wünscht, es zu erfahren.«

»Es gibt keine andere Wahl mehr, als uns selbst in einen Ort der Kultur zu finden, um auf Haß und Unwissenheit zu reagieren«, sagte Nicola Zingaretti, Präsident der Region Latium. »Der Akt, daß wir alle hier sind, sendet die Botschaft, daß wer auch immer einen Akt der Ignoranz durchführt, die Augen der Welt für immer auf ihnen haben wird (The act of us all being here sends out the message that whoever carries out an act of ignorance will always have the eyes of the world upon them).«

Dario Disegni, der Präsident der »Stiftung Jüdisches Kultuerbe Italien« (»Fondazione Beni Culturali Ebraici in Italia«), veröffentlichte am Montag eine Erklärung, die mehr als ein Dutzend weiterer jüdischer Museen in Italien drängte, in dieser Woche für die Öffentlichkeit ebenfalls einen Tag kostenlos zu öffnen. »Wir sind zuversichtlich, daß die Zivilgesellschaft in unserem Land die moralische Verpflichtung spüren will, Zeugnis zu geben — durch Solidarität mit den Opfern des Verbrechens, für eine feste Verpflichtung zur Wahrung der Demokratie und für den Aufbau einer Zukunft in Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit«, sagte er.

Der »Verband der Europäischen Jüdischen Museen« (»Association of European Jewish Museums«, AEJM) veröffentlichte eine Erklärung über den Brüsseler Anschlag:

»Ein Mordanschlag hat am Samstag, dem 24. Mai, im Jüdischen Museum von Belgien in Brüssel vier Leben genommen. Der AEJM ist zutiefst schockiert über diese Gräueltat gegen eine Institution, die seit vielen Jahren für gegenseitiges Verständnis, Toleranz und interkulturellen Austausch steht — ein Symbol für die einzig mögliche Zukunft von Europa. Uns fehlen die Worte, um unsere Gefühle des Schreckens zu beschreiben und wir wollen demütig unsere Solidarität mit unseren Freunden zum Ausdruck bringen. Hoffentlich wird der Mörder bald identifiziert und gefaßt und es möglich sein, über dieses Verbrechen Aufschluß zu geben. Wir trauern mit unseren Kollegen des Jüdischen Museums in Brüssel und den Familien derer, die bei diesem Anschlag ihre Angehörigen verloren.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Thousands visit Rome Jewish Museum, show Solidarity to Brussels.

Kansas City: Idiotischer Judenhasser ermordet zwei Methodisten und eine Katholikin

2014/04/15

Kevin Barrett über die »Schüsse auf jüdische Einrichtungen«.

Reports: Idiot Jew-hater kills three Methodists in KC

14. April 2014 — Am Sonntagabend vor dem Pessachfest, gerade als die kämpferischen Behörden in Nevada den Rückwärtsgang einlegten (Anm.: die Behörden sollten Vieh von Land schaffen, das der Sohn von Senator Harry Reid angeblich für eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Form einer 5-Mrd.-Dollar-Solaranlage verplanwirtschaften wollte), erschoß ein Idiot in Kansas City vor einem jüdischen Gemeindezentrum und einem jüdischen Altersheim drei Menschen.
                              translation::CRITICOM::blog
Berichten zufolge war keines der Opfer jüdisch. (Anm.: Die Opfer des Haßverbrechens sind William Corporon und sein 14jähriger Enkel Reat Griffin Underwood sowie Theresa »Terri« Rose Hastings Lamano — zwei Methodisten und eine Katholikin.)
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Der Verdächtige, ein »notorischer Antisemit« und FBI-Informant (federal informant) namens Frazier Glenn Miller, schrie Berichten zufolge »Heil Hitler«, als er von der Polizei abtransportiert wurde.
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Für die »Antidiffamierungsliga« (»Anti Defamation League«, ADL), das »Südliche Armut-Rechtszentrum« (»Southern Poverty Law Center«, SPLC), das »Amerikanisch-Israelische Komitee für öffentliche Angelegenheiten« (»American Israel Public Affairs Committee«, AIPAC) und den Rest der Israellobby ist der Vorfall eine PR-Goldgrube jenseits der kühnsten Träume. Die Musikanlage der Massenmedien spielt ihre übliche Scheibe und warnt vor der Bewegung der Patrioten. Das nächste Mal, wenn Sie jemandem erklären, wer wirklich hinter 9/11, den Medien oder dem Terror in Palästina steckt, werden Sie zu hören bekommen: »Oh, Sie müssen einer von diesen verrückten judenhassenden Nazis sein, so wie Glenn Miller!«
                              translation::CRITICOM::blog
Ein perfektes PR-Ereignis wie dieses ist überzeugender als eine Million rationale Argumente. Und die Zionisten wissen es. Sie sind Experten, solche »Vorfälle« in den Dienst ihrer Sache zu stellen.
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Sie produzieren auch in großem Stil »Judenhasser«, im realen Leben und vor allem im Internet. Ein Teil ihres Gefasels ist regelmäßig in den Kommentaren hier auf VETERANS TODAY zu finden. Sie sind diejenigen, die alle Juden hassen, weil sie Juden sind. Einige von ihnen könnten vielleicht echt sein, aber ich wette, daß die große Mehrheit Marionetten sind.
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Auf CBS NEWS hieß es: »Das ›Südliche Armut-Zentrum‹ (›Southern Poverty Law Center‹, SPLC), das Haßgruppen verfolgt, sagte, daß es Millers Frau Marge per Telefon erreichte und daß sie sagte, daß die Behörden bei ihr waren und ihr sagten, daß ihr Mann bei den Anschlägen am Sonntag festgenommen wurde.« CBS und der Rest der Medien kamen jedoch nicht durch.
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Hat Morris Dees vom SPLC Glenn Miller als Kurzwahlnummer?
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Dees und Miller haben eine lange Vergangenheit. Miller saß drei Jahre (1987-1990), weil er versuchte, Dees zu ermorden und kam als ein FBI-Informant heraus — und als Werbesprecher (walking, talking advertisement) für Dees‘ obsessiv-exzessive Finanzmittelbeschaffung. Miller läuft seitdem mit einem großen Schild auf dem Rücken, auf dem steht: »Gefährlicher rassistischer Nazitrottel — bitte schicken Sie Geld an Morris Dees und die ADL, damit sie die Gesellschaft vor Leuten wie mir schützen können.«
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Man vermutet, daß ein gewisser Dr. Louis Jolyon »Jolly« West Millers Gefängnispsychiater war und daß seine gesamte Karriere nach dem Gefängnis eine einzige große psychologische Operation war. Jolly West, ein berüchtigter MK-Ultra-Spezialist für Bewußtseinskontrolle, »behandelte« andere SPLC/ADL-Werbesprecher, darunter Timothy McVeigh, den Sündenbock für den Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City. Wer immer Wests Praxis erbte, wendet bei Leuten wie Glenn Miller vermutlich Hypnotherapie an.
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Andererseits ist es möglich, daß Menschen wirklich so dumm sein können, ohne Hilfe von außen.
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Doch gelinde gesagt ist alles an diesem Fall suspekt — das Timing, die Wahl der Opfer, ein »berühmter weißer Rassist« als Verdächtiger, und zufällig ist er auch noch ein FBI-Informant.

Hier finden Sie den Originalartikel, Reports: Idiot Jew-hater kills three Methodists in KC.

Ein Kommentar:

Pat Kittle:

Ich verfolgte, wie die zionistischen Medien dies hochspielen und gelangte zur sorgfältig manipulierten Vorstellung, die Opfer wären Juden.

Danke dafür, die Sache richtigzustellen, Kevin.

Die drei toten Gojim werden die kommenden Jahre den Interessen der jüdischen Opferindustrie dienen, doch dafür sind die Gojim da, oder?

Preisschild-Anschlag in Israel: »Jesus ist ein Affe« auf katholisches Kloster gesprüht

2014/04/05

FAILED MESSIAH über eine Episode aus der Serie »Judentum heißt Frieden«.

Termini technici
Preisschild wird im englischen Wörterbuch von Wildhagen & Héraucourt von 1963 mit tag übersetzt, im Business-Wörterbuch von Langenscheidt von 2003 mit price tag. Was uns die Tagesschmierer als Erfindung israelischer Widerstandssiedler vermitteln, ist eine Art journalistische Kindsprache, die price tag seit ungeraumer Zeit synonym für Kosten bzw. Preis verwendet, Dutzende von Beispielen dafür folgen unten.

“Jesus Is A Monkey” Spray Painted On Catholic Monastery In Israel In Apparent Price Tag Attack

1. April 2014 — Ein katholisches Kloster in Deir Rafat in der Nähe von Bet Schemesch ist laut JTA durch ein antiamerikanisches und antichristliches Graffiti verunstaltet worden, was wie es scheint ein weiterer Preisschild-Anschlag jüdischer Siedler und ihrer Sympathisanten im Westjordanland war. (Anm.: Warum gibt es aus George Orwells Bilderbuch-Überwachungsstaat darüber eigentlich nie Aufzeichnungen von Überwachungskameras?)

»Jesus ist ein Affe«, »Maria ist eine Kuh«, »Amerika ist Nazideutschland« und »Preisschild — Friedensabkommen« wurde Berichten zufolge auf die Wände des Klosters gesprüht. (Anm.: Wenn sie sich gegen die Nazis nicht wehren, sollten sie sich eigentlich nicht beklagen, wenn sich die Geschichte irgendwie wiederholt.)

Außerdem wurden die Reifen von vier Fahrzeugen aufgeschlitzt.

Der Vandalismus wurde heute Morgen von Mönchen entdeckt.

Die Jerusalemer Polizei, die für das etwa 20 Meilen westlich von Jerusalems Hauptstadt gelegene Gebiet zuständig ist, ermittelt.

In der Vergangenheit wurden andere Klöster und Moscheen auf ähnliche Weise verunstaltet, manchmal zusammen mit Versuchen, die Gebäude komplett oder teilweise niederzubrennen.

Die Polizei macht in diesen Fällen nur selten Festnahmen, angeblich aufgrund der Schwierigkeit, die Täter zu finden.

Hier finden Sie den Originalartikel, “Jesus Is A Monkey” Spray Painted On Catholic Monastery In Israel In Apparent Price Tag Attack.

Keine zwei Jahre zuvor berichtete RT:

Preis des Hasses: Radikale israelische Siedler beschädigen christliches Kloster

0502

2. Oktober 2012 — Radikale jüdische Siedler beschädigten eine christliche Kirche außerhalb von Jerusalem und sprühten »Jesus ist ein Bastard« und »Preisschild« auf die Außentür. Trotz Versprechen seitens der Polizei, Haßverbrechen im Heiligen Land Einhalt zu gebieten, sind solche Angriffe auf dem Vormarsch.

Das blaue Graffiti, das die zentrale Figur der christlichen Religion verunglimpft, wurde am frühen Dienstag auf die Tür des Franziskaner-Klosters in der Nähe der Abteikirche Dormitio (Dormition Abbey Church) gekritzelt. Es wurde kurz darauf entfernt.

Viele Christen glauben, daß die Abteikirche Dormitio auf dem Berg Zion außerhalb der Mauern der Altstadt der Ort ist, wo die Jungfrau Maria starb. (Anm.: Ein Punkt, der die offizielle Geschichtsschreibung in die Nähe der Flagge auf dem Mond rückt.)

Polizeisprecher Mickey Rosenfeld erklärte AFP: »Was stattfand, ist, daß eine Kirche auf dem Berg Zion zum Ziel wurde. Es wurde ein Graffiti gegen das Christentum auf sie geschrieben, und ›Preisschild‹, und jetzt untersuchen wir den Vorfall.«

Der Begriff »Preisschild« wird als Bezeichnung für Verbrechen gegen die örtlichen Palästinenser oder israelische Sicherheitskräfte verwendet, um Maßnahmen zu vergelten, die ergriffen werden, um die Expansion der Siedlungen einzudämmen. (Anm.: Warum machen das eigentlich nie UN-Truppen?)

»Preisschild-Aktionen stehen im Gegensatz zur jüdischen Religion (Anm.: Belege?) und verursachen großen Schaden für Israel«, sagte der israelische Präsident Schimon Peres in einer Erklärung als Antwort auf den Anschlag am Berg Zion, berichtet REUTERS. »Heilige Stätten dürfen nicht geschädigt werden.«

»Preisschild-Anschläge« sind in den letzten Monaten auf dem Vormarsch, wobei palästinensische und israelisch-arabische Autos, Moscheen und Olivenbäume häufig das Ziel von Brandstiftung werden. Die Täter haben ihren Opferkreis in den letzten Monaten erweitert und konzentrieren sich zunehmend auf Kirchen, israelische Soldaten und Bürger, die die Expansion der Siedlungen ablehnen.

Der Angriff am Dienstag war der zweite in weniger als einem Monat, der eine christliche Stätte zum Ziel hatte.

Im September verunstalteten Siedlungsvandalen das Kloster Latrun im Westjordanland und schrieben in großen orangenen Buchstaben »Jesus ist ein Affe« auf die Außenwand. Nachdem der (Anm.: illegale) Außenposten Migron (Anm.: am Wochenende auf Anordnung des Obersten Gerichts Israels) geräumt worden war, steckten sie außerdem die Holztür am Eingang des Klosters in Brand.

(Anm.: Uri Avnery über die Übernahmebemühungen im Raum Latrun im Jahre 1967: »Direkt nach den Kämpfen kam der Schriftsteller Amos Kenan zu mir. Er befand sich in einem Schockzustand und erzählte mir, dass er gerade Zeuge geworden war, wie Tausende von Bewohnern der drei Dörfer im Raum Latrun vertrieben worden waren. Ich bat ihn, sich hinzusetzen und einen Bericht über das zu schreiben, was er gesehen hatte. Es war ein erschreckendes Dokument. Ich fuhr gleich danach zum Dorf Imwas — vielleicht der biblische Ort Emmaus — und sah, wie Bulldozer ein Haus nach dem anderen einebneten. Als ich versuchte, Photos zu machen, trieben mich die Soldaten weg.«)

Im Februar wurden zwei Autos und ein Steinzaun am Kloster Tal des Kreuzes in Jerusalem mit Phrasen wie »Jesus fall tot um« und »Tod den Christen« beschädigt. Außerdem wurden die Reifen der Autos aufgeschlitzt.

Christliche Führer verurteilten den Angriff und sagten, die »Mächte des Hasses« würden sie mit diesen Gewalttaten zu einer Art von Sündenbock machen.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, diejenigen, die für die »kriminelle Tat« vom letzten Monat verantwortlich sind, müssen »streng bestraft« werden.

Rosenfeld sagte, daß eine Sonderermittlungseinheit geschaffen wurde, um die antichristlichen Haßverbrechen zu untersuchen. (Anm.: Warum keine israelische Schnellplanungskommission?)

Palästinenser und israelische Anti-Siedlungsaktivisten haben die Wirksamkeit der Arbeitsgruppe in Frage gestellt und sagen, daß wenig getan wurde, um diejenigen zu verhaften, die für solche Anschläge verantwortlich sind.

Hier finden Sie den Originalartikel, Price of hate: Radical Israeli settlers vandalize Christian monastery.

Und hier journalistische Preisschilder von 2014 bis 2001:

26.02.2014 – Every item had a price tag for 2013. Estimates are that IEC calculated these costs at over 4 billion shekels a year, on which private power …

12.08.2013 – A Euro 580 million price tag for Leo Messi?‘ When will soccer fans awake from the moral degeneration that has taken over the game?

30.09.2012 – The additional amounts could add as much as $9.5 million to the price tag for the drug. Huntington’s disease is fatal. It usually manifests in …

21.05.2012 – The NIS 1.27 billion price tag for the stake in Clal reflects a market cap of NIS 2.55 billion, which is about 7% more than the equity capital …

24.10.2011 – … is still significantly higher than the NIS 550,000 price tag for a similar second- hand apartment in the city’s Tashluz neighborhood, according to …

28.07.2011 – What could establish a NIS 1.3 billion price tag for a company lacking a proven profitability track record? And what occurred over the next 19 …

06.07.2011 – Nir Inbar, Hapoel Tel Aviv’s CEO, points to other elements besides talent and form: „Some clubs set a price tag for a player according to his …

23.06.2011 – … two-thirds of all residents, within weeks. Bat Yam city supports the project. The price tag for the deal is estimated at NIS 235 million. (Shlomit …

24.03.2011 – It seems the price tag for Maariv has finally fallen below what it is worth to Dankner. Most of Israel’s media companies, including Maariv, are …

18.01.2011 – The treasury estimated the price tag for a sale at $300 million to $500 million. Other possibilities included splitting IMI into two divisions, one …

07.10.2010 – He said a reasonable price tag for the company is NIS 20 million. Since the transaction involves the purchase of the firm’s operations rather …

05.10.2010 – The opponents complained mostly about the price tag for the fighter planes and argued the purchase would tie up U.S. defense aid to Israel for …

19.08.2010 – The price tag for each plane, according to the ministry, is around $100 million. But there are experts, including Yiftah Shapir of Tel Aviv …

30.07.2010 – As for the price tag for the whole city: With 11,001 hotel rooms (as of April 2010, according to the Israel Hotel Association website ) at $150,000 …

29.07.2010 – As long as the price tag for the system is $100,000, the product would be considered only by middle management-department heads, division …

27.07.2010 – Now they are staring at a $3 billion price tag for 20 F-35s. They said Israel should not be developing military platforms but only accessory …

09.03.2010 – … shareholder capital of NIS 2.7 billion, which served as a portion of the collateral for a NIS 6.5 billion loan – the price tag for the acquisition.

02.03.2010 – Therefore, the sides viewed the $10 million as the true value of the deal, reflecting a $37 million price tag for the entire newspaper, only slightly …

29.12.2009 – In addition to the $17.5 million price tag for the 14-story building itself, an estimated $3.5 million will be needed for improvements to the building …

09.07.2009 – Drilling partners reveal infrastructure plan for gas discoveries. price tag for extraction could reach $2.5 billion.

07.10.2008 – Standing alongside Barak is MK Avishay Braverman, who has a clear price tag for Labor’s entry into the new government: increasing next …

02.07.2008 – Netanyahu was not interested at the time in the price tag for the fantastic Japanese line, but there is no doubt that he knew how to calculate the …

13.05.2008 – In sum, it is already possible to determine the price tag for the bribery suspicions: a bloated budget and failure to implement important reforms.

12.05.2008 – The price tag for the controlling stake had been set at NIS 52.6 million. (TheMarker). An incorporated group of former Arkia employees is …

04.05.2008 – The sum covers most of the $22.21 billion price tag for the project, which is expected to become a major tourist attraction. One part of the project …

28.10.2007 – The price tag for a rented house with a yard in the old neighborhood of Shaked, for example, is now $450 instead of the former average rate of …

03.10.2007 – The final price tag for the conversion of the Plaza will reach an estimated $400 million. All told Tshuva has paid about $1.1 billion. The Plaza …

11.06.2007 – In recent years, residents have come to the conclusion that the price tag for this pampering is too high. Maintenance sometimes added an …

20.11.2006 – The hefty half-billion and more price tag for Protect Data is no problem for Check Point, which ended the third quarter of 2006 with $1.61 billion …

08.11.2006 – Zagreb has touted 10 million euros as a price tag for its young talent, but he is expected to go for around 7-8 million. In an interview with …

13.08.2006 – The price tag for that could reach billions of dollars. These demands will confront Israeli society with a cruel dilemma: Invest the billions in …

02.08.2006 – The NIS 3.5 billion price tag for the Ashdod refinery is a coup for the treasury clerks, who over the years had willingly laid back for the rich and …

14.03.2006 – The market is abuzz over the price tag for the Ashdod refinery, with numbers ranging from $250 million to over $700 million. Asked if he knows …

09.08.2005 – Partner is traded at a market value of $1.5 billion, in comparison to the estimated $2.1-2.2 billion price-tag for Cellcom. comments …

15.02.2005 – However, this week may demonstrate that the final word regarding the price tag for privatization or structural change has yet to be uttered.

29.12.2004 – „I think that a double figure price tag for Elisra is too extreme on the down side,“ he said, adding „I have full faith in the committee and the …

29.12.2004 – The talks are believed to hinge on a $50 million price tag for the company, 25 percent higher than its market capitalization on the Tel Aviv Stock …

10.12.2004 – That brings the price tag for the Prius, for instance, down from NIS 240,000 to NIS 190,000. That is still 50 to 100 percent higher than the prices …

02.03.2003 – ILA values Dankner land in Atlit, Eilat at one-tenth of price tag for Leumi collateral . The value of the Dankner family-controlled Israel Salt …

13.11.2002 – … number of consequences, most notably the price tag for the deal being considered far more reliable than various valuations recently reported …

24.02.2002 – … ratio reflecting an excessive price tag for Phoenix insurance portfolios, and that this share allocation thus unfairly waters down their holdings.

13.02.2002 My question about the price tag for one of his cypress paintings, in case I want to buy one, evokes a mocking response: „How should I know?

07.12.2001 – Though he would not comment on the expected price-tag for Virtual Jerusalem, Abramowitz told Anglo File, „The economics of running …

22.07.2001 – The $3.3 billion price tag for the company would give each partner a pre-tax windfall of about $1 billion, after paying off debts. In December …

All diese Beispiele stammen von HAARETZ.

Beispiele für BLOOMBERG finden Sie hier, für die DAILY MAIL hier, für die DENVER POST hier, für die INTERNATIONAL BUSINESS TIMES hier, für die LOS ANGELES TIMES hier, für den MIRROR hier, für die NEW YORK TIMES hier, für den PHILADELPHIA INQUIRER hier, für das WALL STREET JOURNAL hier und für die WASHINGTON TIMES hier.

Tel Aviv: Verhaftung von vier Männern, die afrikanische Migranten zusammenschlugen und ausraubten

2013/08/30

Ben Hartman über jüdische Haßverbrechen.

Four men arrested for beating, robbing African migrants

Polizei: Tatverdächtige waren von Haß getrieben, Beraubung war ein nachträglicher Einfall.

27. August 2013 — Am Montag wurden von der Tel Aviver Polizei vier von Haß auf Ausländer angetriebene Männer verhaftet, die in den letzten Monaten im Süden von Tel Aviv afrikanische Migranten zusammenschlugen und ausraubten.

Die Tel Aviver Polizei sagte am Dienstag, daß die vier Männer in den Vierteln Hatikva und Shapira operierten, und um den Bereich des zentralen Busbahnhofs. Die Polizei sagte, daß sie sich Ausländer herauszugreifen pflegten, die in diesen Vierteln herumliefen und sie dann mit Flaschen und Stöcken „mit großer Grausamkeit“ angriffen, um sie in die Unterwerfung zu prügeln (to beat them into submission).

Die Polizei sagte, daß die Diebstähle von untergeordnetem Interesse für die Männer gewesen wären, die von einem Haß auf Ausländer getrieben wurden und sie zusammenschlagen und terrorisieren wollten, und sie als eine Art von nachträglichem Einfall ausraubten.

Die Männer, alle im Alter von 22 und 21, sind selbst Bewohner des südlichen Tel Aviv, und sollen am Dienstag für eine erweiterte Untersuchungshaft (remand extension) vor das Amtsgericht Tel Aviv gebracht werden.

Im April verhaftete die Tel Aviver Polizei fünf israelische Männer, darunter zwei Minderjährige, für eine Reihe von Angriffen auf Afrikaner im Süden von Tel Aviv.

In zwei Fällen schlugen die Männer äthiopische Juden, darunter einen, der ausgeraubt und mit einer Kopfwunde ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Im Januar verhaftete die Polizei von Eilat außerdem eine Gruppe von vier ortsansässigen Männern, darunter ein Soldat und ein Minderjähriger, die, so heißt es, in der Stadt in einer Serie von Fällen (carried out a series) afrikanische Migranten zusammenschlugen und ausraubten. In allen Fällen wurden die Männer zusammengeschlagen und mußten medizinisch versorgt werden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Four men arrested for beating, robbing African migrants.

Haben Sie auf die Verwendung des J-Wortes geachtet? FAILED MESSIAH hat den Artikel der JERUSALEM POST ebenfalls entdeckt und antwortete einem Neunmalklugen, der bemerkte, daß von Juden als Tätern nirgendwo die Rede sei: „Alle in diesen Angriffen Beschuldigten waren bisher Juden.“

Und hieße es nicht „israelische Männer“ sondern „palästinensische Männer“, dann wären die quasi-verbeamteten Buchstabenexperten und Informationsfachkräfte bestimmt so frei, die Geschichte als einen weiteren Antisemitismusklassiker in einer Nachrichtenendlosschleife durch alle Kanäle zu posaunen.

Kreuz nahe Grab von Rabbi Nachman verunstaltet

2013/08/19

Die JEWISH TELEGRAPHIC AGENCY über die Feierlichkeiten im besetzten Uman.

Termini technici
chassidisch: fromm

Cross defaced near grave of Rabbi Nachman

16. August 2013 — Ein Kreuz in der Nähe der Grabstätte eines jüdischen Weisen im ukrainischen Uman wurde mit einer hebräischen Inschrift verunstaltet.

Die ukrainische Nachrichtenseite ALLDAY berichtete, daß am 12. August ein hebräisches Graffiti auf einem Kreuz gegenüber dem Grab von Rabbi Nachman aus Brazlaw entdeckt wurde, dem Gründer der jüdisch-frommen Brazlawer Bewegung aus dem 18. Jahrhundert.

„Um Rache an den Heiden zu erzwingen“ lautet die Botschaft, die über den Torso einer Christusfigur gekritzelt wurde. Eine weitere Inschrift auf Jesus‘ Bein lautet: „Hört auf, den Namen Gottes zu entweihen.“

Uman ist ein wichtiger Wallfahrtsort für die Anhänger von Rabbi Nachman, dessen Grabstätte der Brennpunkt eines jährlichen Rosch-Haschana-Festes ist. Im vergangenen Jahr zogen die Feierlichkeiten schätzungsweise 40.000 Juden an.

Das Kreuz wurde im Sommer installiert, zum 1.025jährigen Jubiläum der Massenkonversion des mittelalterlichen Großreiches Kiewer Rus, dem Vorläufer des heutigen Rußland und der Ukraine.

Die Spannungen zwischen Pilgern und einheimischen Bürgern haben in den letzten Jahren zugenommen, da die Zahl der Pilger gestiegen ist. Die JERUSALEM POST berichtete, daß die letztjährige Rosch-Haschana-Feier von gewalttätigen Ausschreitungen überschattet wurde.

Im Zuge des Graffiti-Vorfalls haben jüdische Führer in Uman die Verlagerung des Kreuzes gefordert.

„Wir respektieren andere Religionen und wünschen nicht, Symbole anderer Religionen zu beschädigen. Aber leider verstehen dies nicht alle unsere Glaubensgenossen. Sie könnten das Kreuz zerbrechen oder zerstören. Das würde zu einem echten Krieg zwischen frommen Juden und Christen führen. (Anm.: Wir warnen die anderen Religionen, auf unser Konto gehen nicht umsonst „Einbrüche, Schlägereien, Messerstechereien, Prostitution, Verhaftungen, Autoverfolgungsjagden, Alkohol und Drogen“.) Wir können das nicht zulassen, also bitten wir, das Kreuz an eine andere Stelle zu versetzen“, sagte Shimon Busquila, ein Vertreter des „Internationalen Fonds Rabbi Nachman“ („Rabbi Nachman International Fund“), der von der russischen Nachrichtenseite KORRESPONDENT zitiert wurde.

Laut der ukrainischen Zeitung VZGLYAD forderte Umans stellvertretender Bürgermeister, Vladimir Vibliy, daß lokale Aktivisten das Kreuz verlagern. Doch die Anwohner lehnten strikt ab.

Ein Anwohner, der nicht genannt werden wollte, sagte VZGLYAD: „Wenn sie das Kreuz berühren, werden wir uns am Grab ihres Zaddik rächen.“

Sergei Yaremchuk, ein Mitglied des Ortskomitees von Svoboda, die rechtsextreme, nationalistische Partei der Ukraine, beschrieb den Vorfall als „eine Provokation, um den ethnischen Haß zu schüren“. (Anm.: Und wenn vom Verfassungsschutz bezahlte Muslime das Kreuz verunstaltet hätten, dann wären unsere und die weltweiten Medien sicher so frei, über dieses Ereignis zu berichten.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Cross defaced near grave of Rabbi Nachman.

Was mir dabei einfällt?

Ein neues Logo für die JEWISH TELEGRAPHIC AGENCY:

Jewish Agency

Siedler sprüht „Schlachtet Juden“ auf eigenes Auto

2013/07/16

Noam Dvir über den alltäglichen Terror im Land der grenzenlosen Euphemismen.

Junger Jude gesteht der Polizei, daß er die „arabische Preisschild“-Handlung inszenierte, um das „Bewußtsein zu schärfen“

Settler sprays 'slaughter Jews' on own car

12. Juli 2013 — Freitagnacht wurde ein junger Jude festgenommen, weil er an seinem eigenen Fahrzeug eine „arabische Preisschild“-Handlung inszenierte.

Der 22jährige, der in einer Siedlung in der Nähe von Jerusalem lebt und in der Hauptstadt im Stadtteil Kirjat Mosche die Familie besuchte, rief kurz nach Mitternacht die Polizei am und sagte dem Abfertiger der Einsatzleitung, daß jemand „Itbah al-Yahud“ („schlachtet die Juden“ auf arabisch) auf sein Auto gesprüht und die Reifen aufschlitzt hätte.

Er behauptete auch, daß auf die Motorhaube eine Mischung aus Zucker und Silizium gegossen wurde.

Polizisten, die am Tatort eintrafen, verhörten den jungen Mann, der schließlich zugab, daß er sein eigenes Fahrzeug beschädigte, um gegenüber „Preisschild“-Handlungen, die von Arabern an Juden begangen werden, das „Bewußtsein zu schärfen“.

Er verbrachte die Nacht  in einer Nervenheilanstalt  in einer Haftanstalt.

Hier finden Sie den Originalartikel, Settler sprays ’slaughter Jews‘ on own car.

Und hier finden Sie eine lange Liste solcher „Preisschilder&ldquo.

Was mir dabei einfällt?

Die Abenteuer des Rabbi Jacob

Ob das auch mit dem „echten“ Rabbi Jacob geht?

1603

In der Tat.

Die Abenteuer des Rabbi Jacob

Siehe auch:

Ratfacedjews.com gehört der Antidiffamierungsliga

Australien: Abgeordnete greifen im Kampf gegen den globalen Antisemitismus zur Fackel

2013/06/08

Dan Goldberg über Australiens ernstgemeinten Testballon, Kritik an Israel strafrechtlich als antisemitsch zu verfolgen.

Australian MPs pick up torch in fight against global anti-Semitism

Alle 105 Abgeordneten und Senatoren der Liberalen bejahen die Londoner Erklärung zur Bekämpfung des Antisemitismus.

22. Mai 2013 — Trotz über 500 antisemitischer Vorfälle im jüngsten Jahresbericht des „Exekutivrates des australischen Judentums“ („Executive Council of Australian Jewry“) ist die Bedrohung durch das Gespenst des Antisemitismus in Australien gering.

Immerhin ist Australien nicht Europa. Es ist immer noch das „glückliche Land“, vor allem für die Juden und Israel. Erleben Sie mehr als 100 Abgeordnete bei der letztwöchigen Massenunterzeichnung einer Erklärung, die versprach, den globalen Antisemitismus zu bekämpfen.

Die Australier schlossen sich einer von Gesetzgebern angeführten Kampagne an, darunter der kanadische Abgeordnete Irwin Cotler, der israelische Knessetabgeordnete Isaac Herzog und der amerikanische Kongreßabgeordnete Chris Smith. Es ist eine im Jahr 2009 gegründete internationale Koalition von Gesetzgebern zur Bekämpfung „eines eskalierenden, ausgeklügelten, globalen, virulenten und sogar tödlichen Antisemitismus, der seit dem Ende des Holocaust seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wohl beispiellos und ohne Präzedenz ist“.

Ein Sprecher der interparlamentarischen Koalition zur Bekämpfung von Antisemitismus sagte HAARETZ in dieser Woche, daß über 300 andere Gesetzgeber aus rund 60 Ländern die Londoner Erklärung zur Bekämpfung von Antisemitismus unterzeichnet haben. Davon sind etwa 50 Kanadier, 18 Briten, sechs Israelis und zwei Amerikaner.

Australische Gesetzgeber bilden jetzt das größte Kontingent der Unterzeichner und es wird erwartet, daß weitere der 226 Parlamentarier in Canberra die Erklärung in dieser Woche unterzeichnen. Der britische Abgeordnete John Mann, Vorsitzender der interparlamentarischen Koalition, war über die Unterstützung erfreut.

„Die Londoner Erklärung zur Bekämpfung von Antisemitismus ist ein Dokument mit klaren Empfehlungen, die Art und Weise, wie Antisemitismus entgegengetreten wird, zu verbessern“, sagte er HAARETZ. „Wir hoffen, daß diese Unterstützung aus Australien Kollegen in anderen Teilen der Welt ermutigen wird, dem zu folgen.“

Die Erklärung nimmt sich vor, „politische Akteure, die Haß gegen Juden ausüben und den Staat Israel als jüdische Kollektivität ins Visier nehmen, bloßzustellen, zu bekämpfen und zu isolieren“. Sie unterstützt auch die Definition von Antisemitismus der „Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ („European Monitoring Center on Racism and Xenophobia“), die anerkennt, daß manche Angriffe auf Israel antisemitisch sein können.

Im letzten Monat wurde Australiens Premierministerin Julia Gillard zum vierten unterzeichnenden Staatsoberhaupt, nach Gordon Brown und David Cameron aus Großbritannien, und Stephen Harper aus Kanada, der im Jahr 2010 das Ottawa-Protokoll unterzeichnete und die Erklärung von London bekräftigte.

„Die Erklärung von London ist vor allem eine Warnung und ein Zeugnis für diejenigen, die Ämter des öffentlichen Vertrauens innehaben“, sagte Gillard und drängte ihre Gesetzgebergenossen (fellow lawmakers) zur Unterzeichnung. „In den 1930er Jahren bestand eine andere Generation von Führern den Test nicht. Wir stehen vor dem gleichen Test — und wir müssen ihn bestehen.“

Am 10. Mai folgte der Abgeordnete der Liberalen, Christopher Pyne, ein ehemaliger Vorsitzender der Gruppe „Parlamentarische Freunde Israels“ („Parliamentary Friends of Israel“), dem Beispiel von Gillard.

„Aktivismus, Boykotte und manche Sanktionsaktionen sind nicht immer antisemitisch, aber wenn man einzelne Unternehmen aussucht, weil sie jüdisch sind, ist es eindeutig antisemitisch“, sagte Pyne bezüglich einer Aktion zum Boykott von Max Brenner, der in Israel gegründeten Chocolaterie, die in Australien mehr als 20 Filialen hat. Am Dienstag unterzeichneten der Premier von New South Wales, Barry O’Farrell, und der Oppositionsführer, John Robertson, die Erklärung in Sydney.

Eine abweichende Stimme

Doch nicht jeder unterstützte diesen neuesten Anfall von Philosemitismus. „Der Rückgriff auf Antisemitismusvorwürfe in Bezug auf die weltweite Kritik an der völkerrechtswidrigen Politik der israelischen Regierung ist eine uralte Technik, um jede Kritik an eklatanten Menschenrechtsverletzungen zu ersticken“, sagte Prof. Stuart Rees, ein scharfer Kritiker Israels am „Zentrum für Friedens-und Konfliktforschung“ an der Universität Sydney. (Anm.: Eine sozialistische Friedensbude kritisiert den sozialistischen Staat Israel? Wie originell.)

Rees‘ „polemische Attacke“ war ein „viel bedeutenderer Auslöser für diesen Schwung an Unterschriften als die BDS-Kampagne selbst, die in Australien auffällig gescheitert ist“, sagte Peter Wertheim, der geschäftsführende Direktor des „Executivrates des australischen Judentums“. Er bezog sich auf die internationale „Boykott, Desinvestition und Sanktionen“-Kampagne gegen Israel. (Anm.: Wenn die Kampagne gescheitert und Australien quasi Israel II ist, wozu dann die Aktivitätenhektik?)

Einräumend, daß Rees‘ Äußerung der Sache „Schwung“ hinzufügte, versammelte der (Anm.: jüdische) Abgeordnete der Liberalen, Joshua Frydenberg, seine Parteifreunde in Canberra, und bis zum Ende der vergangenen Woche hatten alle 105 Abgeordneten und Senatoren der Liberalen die Londoner Erklärung unterzeichnet.

„In keinem anderen Land haben alle Parlamentarier einer großen politischen Partei auf diese Weise unterzeichnet“, sagte Frydenberg und leugnete, daß die Labor nur wenige Monate vor einer Wahl in der Frage verkeilt war.

Generalstaatsanwalt Mark Dreyfus fügte hinzu: „Die Premierministerin repräsentierte unsere Nation, unsere Regierung und die ‚Parlamentarische Arbeiterpartei‘ (‚Parliamentary Labour Party‘), als sie die Londoner Erklärung unterzeichnete.“ (Anm.: Das hat er möglicherweise nicht gesagt, da es in Australien keine „Parlamentarische Arbeiterpartei“ gibt, sondern eine „Australische Arbeiterpartei“.)

Dr. Danny Lamm, Präsident des „Exekutivrates des australischen Judentums“, sagte, er erwarte zu diesem Thema „keine Teilung“ zwischen den großen Parteien. „Es wird von Labor und der Koalition zu gleichen Teilen unterstützt werden. Es zeigt, in was für einem tollen (terrific) Land wir leben“, sagte er und fügte hinzu, daß er zu Beginn dieses Monats Antisemitismus aus erster Hand erfuhr.

Aber nicht in Australien. Er war in Ungarn bei der jährlichen Versammlung des „Jüdischen Weltkongresses“ („World Jewish Congress“), als eine Bande begann, der Gruppe jüdischer Führer, mit der er ging, Naziparolen zuzurufen. „So etwas wie das habe ich hier noch nie gesehen oder gehört“, sagte Lamm. (Anm.: Warum versammelt sich der „Jüdische Weltkongreß“ in Ungarn, wenn er in Israel besser aufgehoben wäre?)

„Antisemitismus finden Sie nur in muslimischen und linksradikalen Kreisen, er stellt jedoch eine sehr kleine Minderheit dar“, (Anm.: Wozu dann das ganze Theater?) sagte er HAARETZ am Samstagabend aus Melbournes großem Sportstadion, wo er seinem australischen Footballteam mit fast 70.000 Fans zusah.

„Ich sitze mit einer Kippa im ‚Melbourne Cricket Ground‘ und habe keine Bedenken.“ (Anm.: Politiker bekommen regelmäßig Schweißglatzen, um religiöse Symbole aus der Öffentlickeit zu verbannen — gibt es hier einen kleinen blinden Fleck?)

Hier finden Sie den Originalartikel, Australian MPs pick up torch in fight against global anti-Semitism.

Und hier als Beweisstück die Polizeistaatsreform, die am 21. Februar 2009 auch auf ACHSE DES GUTEN beworben wurde:

Die Londoner Erklärung zur Bekämpfung des Antisemitismus

Präambel

Wir, Parlamentarier aus aller Welt, sind in London zur Gründung und zur Konferenz der Interparlamentarischen Koalition zur Bekämpfung des Antisemitismus (ICCA) zusammengetreten, und lenken die Aufmerksamkeit der demokratischen Welt auf das Wiederaufleben von Antisemitismus als einer mächtigen Kraft in der Politik, in den internationalen Beziehungen und in der Gesellschaft.

Wir beobachten den dramatischen Anstieg der registrierten antisemitischen Hassverbrechen und Angriffe auf jüdische Personen und ihr Eigentum sowie auf jüdische religiöse, schulische und kommunale Institutionen.

Wir sind alarmiert angesichts des erneuten Auflebens der alten Sprache der Vorurteile und ihrer modernen Ausdrucksformen:
in Reden und und politischem Handeln – gegen Juden, die jüdische Religion und den Staat Israel.

Wir sind alarmiert über staatlich unterstützten Antisemitismus im Allgemeinen und staatlichen Antisemitismus, der zum Völkermord führt, im Besonderen.

Wir, als Parlamentarier, bekräftigen unsere Entschlossenheit, dieser Herausforderung mit einem umfassenden Aktionsprogramm zu begegnen.

Wir appellieren an nationale Regierungen, Parlamente, internationale Institutionen, politische und zivile Führungspersönlichkeiten, nichtstaatliche Organisationen und die Zivilgesellschaft, demokratische und menschliche Werte zu festigen und eine Gesellschaft zu schaffen, deren Grundlagen Respekt und Staatsbürgerschaft sind, sowie alle Bekundungen von Antisemitismus und Diskriminierung zu bekämpfen.

Wir beschliessen am heutigen Tag in London

Antisemitismus zu bekämpfen:

  1. Parlamentarier sollten politische Akteure, die Hassgefühle gegen Juden zeigen und den Staat Israel als jüdische Einheit bekämpfen wollen, entlarven, ihnen die Stirn bieten und isolieren;
  2. Parlamentarier sollten ihre Stimme gegen Antisemitismus und Diskriminierung, die gegen Minderheiten gerichtet sind, erheben und sich vor Ausflüchten, Zögerlichkeit und Rechtfertigung gegen Zeichen von Hass hüten;
  3. Regierungen sollten alle Entscheidungsträger weltweit, Politiker oder Personen des öffentlichen Lebens, die den Holocaust leugnen, verunglimpfen oder verharmlosen, zur Rede stellen und die Zivilgesellschaft dazu verpflichten, gegenüber diesem Phänomen wachsam zu sein und es offen verurteilen;
  4. Parlamentarier sollten sich bei ihrer Regierung dafür einsetzen, internationale Vereinbarungen zur Bekämpfung des Antisemitismus einzuhalten, einschliesslich der Berliner Erklärung der OSZE und ihrer acht Hauptgrundsätze;
  5. Die Vereinten Nationen sollten ihren Aufruf erneuern, dass jeder Mitgliedsstaat sich zu den Grundsätzen der Initiative zum Holocaust-Gedenken bekennen sollte, einschliesslich besonderer und gezielter Strategien, um die Leugnung und Verharmlosung des Holocaust zu vermeiden;
  6. Regierungen und die Vereinten Nationen sollten beschliessen, dass die Institutionen der internationalen Gemeinschaft und der Dialog unter den Staaten niemals wieder dazu missbraucht werden, dem Antisemitismus irgendeine Form von Legitimation zu verschaffen, zum Beispiel, indem man Israel herausstellt und international diskriminiert. Wir wollen keine weitere Versammlung der Vereinten Nationen gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Zeichen der Intoleranz wie die von Durban im Jahr 2001 erleben oder daran teilnehmen;
  7. Die OSZE sollte ihre Mitgliedsstaaten dazu anhalten, ihre Versprechen, die sie in der Berliner Erklärung von 2004 geleistet haben, zu erfüllen und Programme zur Bekämpfung von Antisemitismus, unter Einbeziehung des Programms für Strafverfolgungsbeamte zur Bekämpfung der Hasskriminalität der OSZE, LEOP, vollständig auszuschöpfen;
  8. Die Europäische Union, zwischenstaatliche Institutionen, multilaterale Gremien und Religionsgemeinschaften müssen gemeinsame Anstrengungen zur Bekämpfung des Antisemitismus leisten und ihre Mitglieder dazu bringen, bewährte und erfolgreiche Handlungsweisen bei der Bekämpfung des Antisemitismus zu übernehmen;
  9. Führungspersönlichkeiten aller Glaubensrichtungen sollten dazu aufgerufen werden, Antisemitismus und alle Arten von diskriminierender Feindschaft zwischen Gläubigen und der Gesellschaft im Allgemeinen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen;
  10. Der EU-Ministerrat sollte eine Sondersitzung zur Bekämpfung des Antisemitismus auf Basis der Londoner Konferenz zur Bekämpfung des Antisemitismus und der Londoner Erklärung durchführen.

    Verbote auszusprechen:

  11. Regierungen sollten die Konvention zum Völkermord vollauf bekräftigen und aktiv für sie eintreten, zur Kenntnis nehmen, dass die Unterzeichnerstaaten bei Aufhetzung zum Völkermord die selbstverständliche Pflicht haben, entsprechende Handlungsweisen einzuleiten. Dazu können Sanktionen gegen Länder gehören, die Völkermord verüben bzw. ihn androhen, diese Angelegenheit dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu überantworten oder eine zwischenstaatliche Beschwerde beim Internationalen Strafgerichtshof einzulegen;
  12. Parlamentarier sollten wirksame Gesetze gegen Hassverbrechen unter Berücksichtigung von „durch Hass verschlimmerte Vergehen“ verabschieden und im Einklang mit lokalen Rechtsnormen Vergehen der „Aufhetzung zum Hass“ zum Tatbestand machen und Strafverfolgungsbehörden die Kompetenzen einräumen, diese entsprechend zu verurteilen;
  13. Regierungen, die Unterzeichnerstaaten des ‚Hassredenprotokolls des Europarates‘ des ‚Übereinkommens über Computerkriminalität‘ (des ‚Zusatzprotokolls über Computerkriminalität betreffend die Kriminalisierung mittels Computersystemen begangener Handlungen rassistischer und fremdenfeindlicher Art‘ ) sind, sollten eine ähnliche nationale Gesetzgebung durchsetzen;

    die Bedrohung zu erkennen:

  14. Parlamentarier sollten in ihre Gesetzgebungsinstanz, ihr Parlament oder ihre Versammlung zurückkehren und Untersuchungskommissionen einrichten, die damit beauftragt werden, die bestehende Art und den Stand des Antisemitismus in ihrem Land festzustellen und Empfehlungen für Massnahmen der Regierung und der Zivilgesellschaft auszuarbeiten;
  15. Parlamentarier sollten mit ihren Regierungen zusammenarbeiten, um die Wirksamkeit bestehender Strategien und Funktionsweisen zu beurteilen und bewährte und erfolgreiche Handlungsweisen zur Antisemitismusbekämpfung zu empfehlen;
  16. Regierungen sollten sicherstellen, dass sie über öffentlich verfügbare Meldesysteme für Vorfälle verfügen, ferner, dass die über Antisemitismus gesammelten Statistiken Gegenstand regelmässiger erneuter Prüfungen und Massnahmen durch Regierung und Staatsanwaltschaft sind und dass ein angemessener rechtlicher Rahmen vorhanden ist, um Hassverbrechen zu bekämpfen;
  17. Regierungen sollten den Gebrauch der ‚Arbeitsdefinition von Antisemitismus der EUMC‘ verstärkt übernehmen, um Einfluss auf Massnahmen nationaler und internationaler Organisationen auzüben und diese als Grundlage für Schulungsmaterial für Strafverfolgungsbehörden einzusetzen;
  18. Polizeikräfte sollten Anschuldigungen von Hassverbrechen und Vorfällen erfassen, einschliesslich von Antisemitismus, und zwar als routinemässige Meldung eines Vergehens;
  19. Die OSZE sollte mit den Mitgliedsstaaten zusammmenarbeiten, um konsequente Datenerfassungssysteme zu Antisemitismus und Hassverbrechen auszuarbeiten.

    für Bildung, Aufklärung und Ausbildung Sorge zu tragen:

  20. Regierungen sollten Polizeikräfte, Staatsanwaltschaften und Richter umfassend ausbilden. Diese Ausbildung ist unerlässlich, wenn die Straftäter antisemitischer Hassverbrechen erfolgreich festgenommen, strafrechtlich verfolgt, verurteilt und bestraft werden sollen. Das Programm für Strafverfolgungsbeamte zur Bekämpfung der Hasskriminlität der OSZE, LEOP, ist eine beispielhafte Initiative, die aus einem internationalen Fachgremium von Polizeibeamten besteht, das Polizeikräfte in mehreren Ländern ausbildet;
  21. Regierungen sollten Schulungsmaterialien zu den Themen des Holocaust, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung ausarbeiten, die in die nationalen Lehrpläne aufgenommen werden sollten. Alle Lehrmaterialien sollten auf Werte wie Universalität, Integration, Akzeptanz und Achtung gegründet und so konzipiert sein, dass Lernende Antisemitismus und alle Arten von Hassreden erkennen und bekämpfen können;
  22. Der Europarat sollte sich wirksam für die vollständige Umsetzung seiner ‚Erklärung und seines Programms für die Erziehung zur demokratischen Bürgertugend‘, die am 7. Mai 1999 in Budapest verabschiedet wurden, einsetzen;
  23. Regierungen sollten ein umfassendes Schulungsprogramm im gesamten Strafrechtssystem, unter Verwendung von Programmen wie LEOP einsetzen;
  24. Kultusbehörden sollten sicherstellen, dass die Redefreiheit innerhalb des gültigen Rechts eingehalten wird und Lernende sowie Lehrende vor unrechtlichen antisemitischen Reden und einem feindlichen Umfeld, gleichgültig welcher in Form, einschliesslich Aufrufen zu Boykotten, geschützt werden.

    Gemeinsame Unterstützung zuteil werden zu lassen:

  25. Das Strafrechtssystem sollte öffentlich lokale Gemeinden davon in Kenntnis setzen, wenn antisemitische Hassverbrechen von den Gerichten strafrechtlich verfolgt werden, um Vertrauen in den Gemeinden in die Meldung und das Umsetzen von Verurteilungen durch das Strafrechtssystem zu schaffen;
  26. Parlamentarier sollten mit der Zivilgesellschaft und führenden nichtstaatlichen Organisationen zusammenarbeiten, um Partnerschaften zu schaffen, die lokalen, nationalen und internationalen Wandel bewirken und Anstrengungen unterstützen, die Aufklärung über den Holocaust, den Dialog zwischen den Religionen und kulturellen Austausch zu fördern.

    Die Medien und das Internet einzubeziehen:

  27. Regierungen sollten die Herausforderungen und die Chancen der neu entstehenden Kommunikationsformen erkennen;
  28. Medienaufsichtsbehörden sollten die ‚Arbeitsdefinition von Antisemitismus der EUMC‘ übernehmen, um Grundlagen für Mediennormen zu schaffen;
  29. Regierungen sollten angemessene und notwendige Massnahmen ergreifen, um das Senden antisemitischer Programme auf Satellitenkanälen zu unterbinden und auf das Land, in dem ein Sender beheimatet ist, Druck auszuüben, damit verhindert wird, dass antisemitische Programme gesendet werden;
  30. Die OSZE sollte nach Möglichkeiten suchen, wie die Massnahmen von Mitgliedsstaaten, gegen den Gebrauch des Internet als Mittel von Aufhetzung einzuschreiten, koordiniert werden können;
  31. Strafverfolgungsbehörden sollten Strafbestände wie nationales „Hassverbrechen“, „Aufhetzung zu Hass“ und andere Gesetze sowie andere Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen, nutzen und, falls zulässig, „Hass im Internet“ strafrechtlich verfolgen, wenn rassistische und antisemitische Inhalte beheimatet, veröffentlicht und verfasst werden;
  32. Eine internationale Arbeitsgruppe von Internetexperten, bestehend aus Parlamentariern und Sachverständigen, sollte eingerichtet werden, um gemeinsame Massstäbe zur Beurteilung des Antisemitismus und anderer Bekundungen von Hass im Internet zu schaffen und strategische Empfehlungen auszuarbeiten sowie praktische Instrumente für Regierungen und nationale Rahmen zu entwickeln, um diese Probleme zu bekämpfen.

    Die Interparlamentarische Koalition zur Bekämpfung des Antisemitismus:

  33. Die Teilnehmer werden sich darum bemühen, mit ihren Kollegen während des Rahmens der Arbeitsgruppe in Verbindung zu bleiben und Erfolge zu melden bzw. gegebenenfalls um weitere Untersützung zu bitten;
  34. Die Delegierten sollten bei der nächsten ICCA-Konferenz in Kanada im Jahr 2010 wieder zusammentreffen, aktive Mitglieder der interparlamentarischen Koalition werden und die Londoner Erklärung zur Bekämpfung von Antisemitismus fördern und sie zu einer Priorität ihres Handelns machen.

Lancaster House, den 17. Februar 2009

Wieso heißt das Ding nicht „Globale Erklärung Rothschildistans zur Verfolgung von Kritikern an Israel“?