Archive for the ‘Grüne Arbeitsplätze’ Category

Google steckt 200 Millionen Dollar in texanischen Windpark

2013/01/28

Zain Shauk über die neuesten Fortschritte in den Gewerben und Manufacturen zur Rettung der Welt.

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Google hat wieder einmal weit ausgeholt, um in ein Projekt für erneuerbare Energien zu investieren, diesmal fließen 200 Millionen Dollar in einen Windpark in der texanischen Region Panhandle, erklärte der Konzern am Mittwoch.

Das „Spinning Spur Wind Project“, etwa 35 Meilen von Amarillo, hat 70 Siemens-Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 2,3 Megawatt.

Der von „EDF Renewable Energy“ gebaute 161-Megawatt-Windpark wurde im Dezember in Betrieb genommen.

„Wir suchen Projekte wie ‚Spinning Spur‘, weil dies nicht nur zusätzliche erneuerbare Energien schafft und die örtliche Wirtschaft stärkt, sondern auch intelligente Investitionen darstellen, die im Verhältnis zu den Risiken attraktive Renditen bieten und uns Investitionen in einem breiten Spektrum von Vermögenswerten ermöglichen“, erklärte Kojo Ako-Asare, der leitende Unternehmensfinanzierungsmanager, auf Googles Blogseite.

„Spinning Spur“ ist der neueste Zugang im 1 Milliarde Dollar schweren Erneuerbare-Energien-Portfolio des Unternehmens in Mountain View.

Eine andere Energieinvestition von Google ist der Windpark „Atlantik Wind Connection“ vor der Küste, der 7.000 Megawatt an Windenergie erzeugen soll.

Das Projekt soll laut Google die Windkraft vor der Atlantikküste entlang einer Strecke von 250 Meilen vorantreiben, von New Jersey bis Virginia. An der ersten Phase des Projekts hat das Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von 37,5 Prozent. (Anm.: In der zweiten Phase sieht man wahrscheinlich zu, daß man rechtzeitig aussteigt.)

Google hat auch 280 Millionen investiert, um einen Fonds zu schaffen, der bei der Finanzierung von Solarinstallationen in Eigenheimen durch SolarCity aus San Mateo helfen soll.

SolarCity zahlt für die Installation und Wartung von Solaranlagen an Häusern, mit Kunden, die an die Firma Voraus- oder monatliche Mietzahlungen leisten, so Google.

Das Unternehmen hat seit 2010 insgesamt 11 Erneuerbare-Energien-Investitionen getätigt.

„Insgesamt sind die Erneuerbare-Energien-Projekte, in die wir investiert haben, in der Lage, 2 Gigawatt Leistung zu erzeugen“, wirbt erklärte Google auf seiner Blogseite.

Ein Gigawatt sind 1.000 Megawatt. Nach Schätzungen des wichtigsten staatlichen Netzbetreibers kann ein Megawatt unter normalen Bedingungen 500 bis 700 durchschnittliche texanische Haushalte versorgen, oder etwa 200 an den heißesten Tagen.

Für den vom Windpark „Spinning Spur“ erzeugten Strom wurde laut Google SPS unter Vertrag genommen, ein Versorger für Texas und New Mexico.

Hier finden Sie den Originalartikel, Google puts $200 million in Texas wind farm.

Arthur Robinson rechnete bereits 2009 nach, wie windig Googles Investitionen sind.

Googles 1500-Dollar-Kaffeemaschinen

Google Inc. verbringt sehr viel Zeit damit, sein selbst geschaffenes Image eines „grünen“ Unternehmens zu polieren — weitgehend mit Hilfe der Solaranlage auf der Unternehmenszentrale. Google versucht auch, den Gesetzesentwurf der Regierung zum Emissionshandel zu unterstützen, indem so getan wird, als könnten Kohlenwasserstoff-, Atom- und Wasserkraft durch Solarkraft ersetzt werden.

Google erklärt, seine Multimillionen-Dollar-Solaranlage hätte in den vergangenen zwei Jahren genügend Strom erzeugt, um 5.158 Kaffeemaschinen täglich eine Stunde lang betreiben zu können. Google erwähnt jedoch nicht, daß diese Solaranlage nicht genügend Strom erzeugt, um die Computer für Googles Suchmaschine pro Tag auch nur für eine Minute betreiben zu können, und daß jede Kaffeemaschine, wenn man sie mit Solarkraft betreiben würde, pro Stück etwa 1.500 Dollar kosten würde.

Google behauptet, daß die Gebäude der Zentrale in Mountain View, Kalifornien, mit Sonnenkollektoren zugepflastert sind, die eine Leistung von 1,6 Megawatt haben. Die Installation wurde im Juni 2007 beendet, etwa zur gleichen Zeit wie die 14-Megawatt-Solaranlage auf dem Nellis Luftwaffenstützpunkt für 100 Millionen Dollar, die der „Energie-Experte“ Obama — der jetzt versucht, die Energiewirtschaft der Vereinigten Staaten zu kontrollieren — kürzlich besuchte und als Beispiel dafür ankündigte, was seine Regierung für Amerika plant.

Am 21. Juni 2009 meldete Google, daß diese Anlage 4.592.364 Kilowattstunden Strom erzeugt, oder etwa 2,29 Gigawattstunden pro Jahr. Nellis meldet 30,1 Gigawattstunden pro Jahr. Nellis produziert also 25 Prozent der angekündigten Menge und Google produziert 16 Prozent. Die scheinbaren Verluste von 75 Prozent und 84 Prozent entstehen, weil die Sonne nicht 24 Stunden am Tag scheint, und weil diese Anlagen üblicherweise überschätzt werden. Tatsächlich erzeugt die Anlage von Google im Durchschnitt nur 0,26 Megawatt — nicht 1,6 Megawatt.

Google prahlt damit, daß die durchschnittliche 24-Stunden-Leistung der Solaranlage ausreicht, um 5.158 Kaffeemaschinen täglich eine Stunde lang zu betreiben — basierend auf den täglichen Nachrichtenmeldungen. Die Kosten dieser Solaranlage werden jedoch nicht genannt. Wenn wir davon ausgehen, daß die Anlagen bei Google und Nellis ähnlich kostengünstig sind — die Technologie von beiden entspricht dem Jahr 2007 und unsere Annahme erlaubt technische Unterschiede in den Anlagen, wie die Positionsüberwachung bzw. Positionskorrektur (Solar-Tracking-Arrays) bei Nellis — dann kostete die Anlage von Google schätzungsweise 7.500.000 Dollar. Mit den aktuellen Strom- und Wartungskosten wird sich diese Solaranlage nicht einmal in mehr als 40 Jahren bezahlt machen, so daß sie nichts produziert, was einen Ertragswert hat.

Läßt man die Abschreibung, die Reinigung der Kollektoren, sowie die Mitarbeiter, die für die Anlage zuständig sind unberücksichtigt, dann ergeben diese 7.500.000 Dollar pro Kaffeemaschine 1.454 Dollar. Kostet eine Kaffeemaschine dann mit einem Händlerrabatt vielleicht 46 Dollar und schafft es die Solaranlage von Google, sie pro Tag durchschnittlich eine Stunde zu betreiben, dann beträgt der Preis pro Kaffeemaschine 1.500 Dollar.

Um es klarzustellen: Google ist ein privates Unternehmen. Wenn die Direktoren ihren Mitarbeitern Kaffeemaschinen für 1.500 Dollar zur Verfügung stellen wollen, dann gibt es keinen Grund, sich darüber zu beklagen. Immerhin ist dies nicht unser Geld — oder vielleicht doch? Google verrät nicht den Ursprung der Mittel, mit denen die Solaranlage gebaut wurde — fast alle von diesen Anlagen in den Vereinigten Staaten werden jedoch mit Steuergeldern des Bundes und der Länder gebaut. Diese Steuergelder setzen sich aus Steuergutschriften, Steuervergünstigungen, Zuschüssen öffentlich finanzierter Organisationen, und anderen steuerlichen Subventionen zusammen. Wahrscheinlich wurden diese 1.500-Dollar-Kaffeemaschinen also auf Kosten der Steuerzahler aufgestellt.

Google hat weder eine praktische, Energie erzeugende Solaranlage gekauft, noch wurde deren Kauf vom Steuerzahler akzeptiert. Stattdessen beschaffte sich Google eine 7.500.000 Dollar teure Werbung. Google stellt sich selbst als ein „grünes“ Unternehmen dar — wie grün ist es aber wirklich?

Googles Geschäft ist die Internetsuche. Die Ausrüstung besteht primär aus riesigen Reihen von Computern, die so viel Energie brauchen, daß das neue Rechenzentrum, das derzeit in Oregon in der Stadt The Dalles gebaut wird, in der Nähe des Wasserkraftwerks „Columbia River Hydroelectric Power“ liegt — nicht in der Nähe einer Solaranlage.

Wie bei dem Solar-Werbe-Projekt hält Google auch die Kosten des Stromverbrauchs der Computer geheim. Die Leistungsaufnahme der Anlage in Oregon wird auf 100 Megawatt geschätzt, 24 Stunden am Tag, 365 Tage pro Jahr. In den Vereinigten Staaten hat Google schätzungsweise 19 solcher Zentren und 17 weitere werden in anderen Ländern gebaut oder sind in der Entwicklung. Die Anlage in der Stadt The Dalles ist eine der größten. Wenn wir davon ausgehen, daß die Zentrale in der Stadt The Dalles etwa das Doppelte der durchschnittlichen Größe hat, dann verbraucht Google in den USA schätzungsweise 1.000 Megawatt — oder etwa die Leistung eines Atomreaktors von Palo Verde. Selbst wenn der tatsächliche Verbrauch von Google nur halb so hoch sein sollte, ist unsere Analyse noch brauchbar.

Würde Google mit Sonnenkollektoren, wie den am Firmensitz angepriesenen, 1.000 Megawatt Leistung produzieren, würde der Bau etwa 30.000.000.000 Dollar kosten. Außerdem wären die Kunden von Google unglücklich, wenn sie die Internetdienste nur zur Mittagszeit und bei gutem Wetter nutzen könnten, so daß die meiste Zeit eine Kohlenwasserstoff-Anlage oder ein Atomkraftwerk nötig wäre, um die benötigte Leistung zu liefern.

Wäre die Anlage mit der effizienteren Positionskorrektur aus Nellis ausgestattet, würde diese 1.000-Megawatt-Solaranlage eine Fläche von 40.000 Hektar oder 163 Quadrat-Kilometern (63 square miles) bedecken. Da Googles Gewinn pro Jahr etwa 4.000.000.000 Dollar beträgt, wären für den Bau dieser Anlage die gesamten Unternehmenserträge aus acht Jahren erforderlich — wahrscheinlich eine Ausgabe, die das Management lieber bleiben läßt.

Alternativ könnte Google die 30.000.000.000 Dollar vom amerikanischen Steuerzahler über Freunde in Washington erhalten — Google ist sehr Obama-freundlich. Damit wären die Führungskräfte von Google jedoch staatlichen Lohnkontrollen unterstellt.

Die Direktoren von Google haben für ihre Computer definitiv die beste Option gewählt. Sie betreiben ihr energieintensives Unternehmen mit Kohlenwasserstoff, Kernenergie und Wasserkraft — ihre „grüne“ Energie beschränken sie auf Kaffeemaschinen und andere kleine Dinge an ihrem Firmensitz. Die Energie, die Google in ihren Computer-Anlagen verwendet, trägt dazu bei, ein sehr nützliches Produkt zu schaffen, wie vieles andere, das die Amerikaner mit Energie produzieren können. Weder Google noch das Vermögen seiner Gründer würde ohne die Energie-Wirtschaft, die durch Amerikas freies Unternehmertum geschaffen wurde, existieren — eine Wirtschaft, die durch die Technikfeinde der „grünen“ Obama-Administration jetzt dämonisiert wird.

Das Google-Werbeabteilung praktiziert jedoch unverhohlene Heuchelei. Statt damit zu werben, daß die durchschnittliche 24-Stunden-Leistung ihrer Solaranlage in der Lage ist, 5.158 Kaffeemaschinen für eine Stunde zu betreiben — warum sagen sie uns nicht, wie lange die durchschnittliche 24-Stunden-Leistung ihrer Solaranlage Google selbst betreibt? Aus unserer Berechnung anhand dieser Zahlen sind es 23 Sekunden pro Tag.

Berücksichtigt man die Unsicherheiten aus Googles Verschwiegenheit, schätze ich, daß die gesamte 24-Stunden-Leistung aus Googles Solaranlage ausreichen wird, um Google täglich 10 bis 60 Sekunden zu betreiben — auf Anfrage weigerte sich Google, Informationen bereitzustellen, die eine genaue Schätzung erlauben würden.

Die Amerikaner importieren derzeit 30 Prozent ihres Energiebedarfs — ein Luxus, den sie sich nicht mehr leisten können. Diese 30 Prozent werden nicht in Amerika erzeugt, weil die Steuererhöhungen und Regulierungen sowie das Sponsoring zugunsten von Rechtsstreitigkeiten gegen die amerikanische Energiewirtschaft in den vergangenen 40 Jahren ein wirtschaftliches Umfeld geschaffen haben, das für die Produktion von Energie sehr ungünstig ist. Obwohl die Vereinigten Staaten also über ausreichende nukleare Ressourcen, Kohle, Öl, Erdgas und andere Kohlenwasserstoff-Ressourcen verfügen, wird die meiste neue Energie stattdessen im Ausland erzeugt.

Der Kongreß und die Obama-Regierung treiben einen neuen „Energie-Gesetzesentwurf“ voran, einschließlich des sogenannten „Emissionshandels“, was die Besteuerung und Regulierung der Energiewirtschaft stark erhöhen wird. Um diese Unterdrückung des freien Unternehmertums zu verkaufen, werben die Politiker in Washington für schicke Energietechnologien wie Sonne und Wind, ohne zu erwähnen, daß diese Methoden nur sehr geringe Mengen an Energie erzeugen und mit hohen Kosten verbunden sind. Diese Kosten sind so hoch, daß sie nicht nur enorme Subventionen durch den Steuerzahler erforderlich machen, sondern gar nicht erst in ausreichender Menge finanziert werden können — was zu Energieknappheit und hohen Energiepreisen führt, und letztlich zu Rationierungsmaßnahmen und sinkendem Wohlstand.

Google unterstützt diese politische Farce. Zur Versorgung des unbedeutenden Bürobedarfs und zur Verbesserung des öffentlichen Images verwendet Google Sonnenenergie, und um das Geschäft am laufen zu halten, werden gleichzeitig große Energiemengen genutzt, die durch Kernkraft, Kohlenwasserstoff und Wasserkraft erzeugt werden. Google denkt wohl, daß sich die Amerikaner durch „grüne“ Werbung dazu verlocken lassen, die Produkte von Google zu nutzen und die politische Agenda ihrer Freunde zu unterstützen.

Diese Heuchelei sollte nicht belohnt werden, und Google sollte sich nicht daran beteiligen.

Dr. Arthur Robinson ist Präsident und Forschungsprofessor am „Oregon Institute of Science and Medicine“.

Hier finden Sie den Originalartikel, Google’s $1,500 coffee makers.

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Grüne Arbeitsplätze: Der Betrug der Regierung Obama

2012/09/22

Gregory S. McNeal über Arbeitsplätzchen.

Hat der Teenager, der gebrauchte CDs verkauft, einen grünen Arbeisplatz? Was ist mit einem Öl-Lobbyisten, oder jemand, der in einem Antiquitätengeschäft arbeitet? Nach dem obersten Statistiker der Obama-Administration am „Amt für die Arbeitsmarktstatistik“ („Bureau of Labor Statistics“, BLS) haben sie alle „grüne Arbeitsplätze“.

Die Initiative für „grüne Arbeitsplätze“ kostete 38,6 Milliarden Dollar oder 5 Millionen Dollar pro Arbeitsplatz, und nun erfahren wir durch die Arbeit des Untersuchungsausschusses mehr darüber, wie die Obama-Administration zur Förderung ihrer ideologischen Interessen mit dem Geld der Steuerzahler spielte. Werfen Sie einen Blick in den Video-Auszug des Untersuchungsausschusses:

Diejenigen von uns, die aufmerksam sind, wissen natürlich, daß die Bewegung für grüne Arbeitsplätze die ganze Zeit ein Schwindel ist. Man muß nur die „Green Job Myths“ von Morriss, Bogart, Dorchak und Meiners lesen, um zu wissen, daß schlecht bezahlte Arbeitsplätze zu nicht besonders wünschenswerten Konditionen entstehen, wenn nicht auf die Produktivität Wert gelegt wird, sondern auf spezialisierte Arbeitsplätze, die der Markt nicht nachfragt.

Wie konnte es soweit kommen? Zum Teil können wir das Debakel der grünen Arbeitsplätze dem Vertrauen der Obama-Adminstration auf Interessenverbände zuschreiben, die die Idee der grünen Arbeitsplätze förderten, indem sie in ihre Analyse dubiose Annahmen und Techniken einbetteten. Kurz gesagt waren die gepriesenen „wissenschaftlichen“ Kräfte der liberalen Linken mehr durch Ideologie angetrieben und weniger durch Empirie. Morriss et. al. haben 7 Mythen über grüne Arbeitsplätze vorhergesagt, die sich über jegliche Wissenschaft und Logik hinwegsetzen:

Mythos 1: Jeder versteht, was ein „grüner Arbeitsplätze“ ist.

Fakt 1: Es existiert keine Standarddefinition von einem „grünen Arbeitsplatz“.

Mythos 2: Die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen wird die produktive Beschäftigung steigern.

Fakt 2: Die Schätzungen über grüne Arbeitsplätze in diesen häufig zitierten Studien beinhalten große Mengen an geistlichen (clerical), bürokratischen und administrativen Positionen, die keine Waren und Dienstleistungen für den Konsum produzieren.

Mythos 3: Die Prognosen zu grünen Arbeitsplätzen sind zuverlässig.

Fakt 3: Die Schätzungen in den Studien über grüne Arbeitsplätze verwendeten schlechte wirtschaftliche Modelle, die auf dubiosen Annahmen basierten.

Mythos 4: Grüne Arbeitsplätze fördern das Beschäftigungswachstum.

Fakt 4: Indem anstelle von mehr Produktivität zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, fördern die in der Literatur beschrieben grünen Arbeitsplätze in Wirklichkeit schlecht bezahlte Arbeitsplätze zu weniger erwünschten Konditionen. Wirtschaftliches Wachstum kann nicht durch den Kongreß oder durch die UNO angeordnet werden. Die Einmischung der Regierung in die Wirtschaft — wie zum Beispiel die Beschränkung von erfolgreichen Technologien zugunsten von spekulativen Technologien, die von bestimmten Interessengruppen bevorzugt werden — erzeugt Stagnation.

Mythos 5: Die Weltwirtschaft kann neu erschaffen werden, ohne daß unser Lebensstandard dramatisch abnimmt, indem der Handel verringert und vor Ort produziert und weniger verbraucht wird.

Fakt 5: Die Geschichte zeigt, daß einzelne Nationen nicht alles produzieren können, was seine Bürger brauchen oder wünschen. Menschen und Länder haben Talente, die eine Spezialisierung auf Produkte und Dienstleistungen ermöglichen, die sie zu immer effizienteren und kostengünstigeren Produzenten machen, wodurch alle Menschen reicher werden.

Mythos 6: Regierungverordnungen ersetzen den freien Markt.

Fakt 6: Unternehmen reagieren auf die Forderungen des Kunden / des Marktes schneller und effizienter als auf schwerfällige Regierungverordnungen.

Mythos 7: Es ist ausreichend, den Wunsch nach technologischem Fortschritt zu erfüllen.

Fakt 7: Einige Technologien, die in den Studien zu grünen Arbeitsplätzen bevorzugt werden, sind nicht effizient genug, um das für die heutigen Anforderungen erforderliche Niveau zu erreichen.

Fast jeder Mythos hat sich inzwischen als genau das herausgestellt, was er ist: ein Mythos, der sich auf nichts anderes stützt als auf Ideologie. Solyndra und die dubiosen Zählmethoden der Obama-Administration sind nur ein weiterer Beweis für den Betrug mit grünen Arbeitsplätzen. Morris et. al. erklärten: „Der Versuch, die moderne Gesellschaft nach den Vorgaben der Literatur über grüne Arbeitsplätze zu transformieren, ist ein Versuch von atemberaubender Komplexität und Größe. Dies auf Basis des Wunschdenkens und der schlechten Wirtschaftspolitik der Literatur über grüne Arbeitsplätze zu tun, wäre der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.“ In Anbetracht der zweifelhaften Zählmethoden, mit denen das „Amt für die Arbeitsmarktstatistik“ rechnete, war der Betrug mit grünen Arbeitsplätzen tatsächlich der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.

Gregory S. McNeal ist ein auf Recht und öffentliche Ordnung spezialisierter Professor.

Hier finden Sie den Originalartikel, Rep. Issa Exposes the Obama Administration’s Green Jobs Scam.

Wer einen Blick ins Grüne wirft, entdeckt auch die folgenden beliebten Politikerlügen:

Die zehn Lebenslügen der Ökolobby

Mythos 1: «Der Strom von Wind und Sonne ist im Moment zwar noch teuer, doch die höhere Stromqualität macht den Aufpreis wett.»

Tatsache ist: Strom ist Strom, egal, aus welcher Quelle er kommt. Der Mehrwert ist ideologischer Natur, ökonomisch betrachtet ist der vermeintliche (siehe unten) «Ökostrom» praktisch wertlos. Weil immer nur genau so viel Strom produziert werden muss, wie konsumiert wird, ist die Verfügbarkeit der entscheidende Faktor. Doch wegen der Witterung ist die Produktion von Solar- und Windanlagen weder planbar noch steuerbar und unterliegt extremen Schwankungen. In Norddeutschland laufen Kohlekraftwerke zeitweise im Leerlauf, um bei Bedarf die Produktionsschwankungen von Windanlagen abdecken zu können.

Mythos 2: «Die Alternativenergien sind umweltfreundlich, weil sie keine Ressourcen verbrauchen und kein CO2 erzeugen.»

Tatsache ist: In Anbetracht der geringen Produktivität und der beschränkten Lebensdauer fällt bei den alternativen Stromerzeugern die sogenannte graue Energie massiv ins Gewicht. Das heisst: Für die Herstellung von Solarzellen wird so viel Energie aufgewendet, wie die Anlage in drei bis sechs Jahren erzeugt (bei der Windenergie sind es zwei bis sechs Monate). Entsprechend gross ist der Verschleiss an Rohstoffen und Raum. Das renommierte Paul-Scherrer-Institut (PSI) hat errechnet, dass bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Atomstrom zehnmal weniger CO2 anfällt als bei der gleichen Menge Solarstrom (siehe Grafik).

Mythos 3: «Die Kernenergie ist überholt, die Zukunft gehört den alternativen Energieträgern.»

Tatsache ist: Die Windenergie wird seit Urzeiten genutzt, die Umwandlung von Sonnenlicht in Elektrizität wurde vor 170 Jahren entdeckt – trotzdem konnten sich beide Technologien in der Stromproduktion nie durchsetzen. 1921 bekam Albert Einstein den Nobelpreis, weil er die Grundlagen zur Fotovoltaik lieferte, seit den 1950er Jahren werden Solarzellen bei Satelliten kommerziell genutzt. Im gleichen Zeitraum wurden die ersten zivilen Kernreaktoren gebaut und seither laufend weiterentwickelt. Der nächste Schritt ist die Kernfusion, die kaum radioaktive Abfälle hinterlässt.

Mythos 4: «Die Wirtschaft hat kein Interesse, alternative Energieträger zu fördern, die auch von der Wissenschaft vernachlässigt werden.»

Tatsache ist: Alternativenergie ist ein seit Jahren boomendes Business – allerdings ein hochsubventioniertes. Gemäss Uno setzte die Branche allein im Jahr 2007 weltweit 148 Milliarden Dollar um. Seit 1990 wendet die öffentliche Hand in der Schweiz jährlich über 100 Millionen Franken zur Erforschung von erneuerbaren Energien (EE) und Sparmassnahmen auf (die Kern- und Fusionstechnologie erhielt rund 50 Millionen). Dazu kommen direkte Subventionen in Milliardenhöhe. Trotzdem bewegt sich der Anteil der EE an der Gesamtproduktion im Promillebereich.

Mythos 5: «Die Kernenergie wird subventioniert.»

Tatsache ist: Das Gegenteil ist der Fall. Die Schweizer AKWs haben Rückstellungen in Milliardenhöhe für den künftigen Abbau der Anlagen und die Endlagerung der nuklearen Abfälle gemacht. Auf Kosten der AKWs werden heute alternative Energieträger quersubventioniert. Die Kernenergie verfügt schon lange über keine gewichtige Lobby mehr – sehr wohl aber ihre professionell organisierten Gegner.

Mythos 6: «Subventionen an alternative Energieträger fördern die Innovation.»

Tatsache ist: Mit dem neuen Fördergesetz wurde das Gegenteil erreicht. Weil die Vergütungen für Alternativstrom fünf Prozent Rendite bei voller Amortisation garantieren, besteht kein Anreiz, die Anlagen zu optimieren, zu erneuern oder der Nachfrage anzupassen.

Mythos 7: «Alternativenergie schafft neue und nachhaltige Arbeitsplätze.»

Tatsache ist: Eine spanische Studie hat gezeigt, dass jeder «grüne» Job 2,2 Stellen in der realen Wirtschaft vernichtete, weil das Geld für andere Projekte fehlte oder weil die Industrie wegen der Strompreise ins Ausland abwanderte. Die Fördergelder haben lediglich einen kurzen Boom im Baugewerbe ausgelöst, die meisten Solarzellen werden mit billigem Kohlestrom in Fernost fabriziert.

Mythos 8: «Tschernobyl ist überall.»

Tatsache ist: Bei der weltweit bisher einzigen AKW-Katastrophe mit Todesfolgen starben 1986 in Tschernobyl gemäss Schlussbericht der Atomenergieagentur IAEA und der WHO insgesamt 56 Menschen; dazu kommen 9000 mutmassliche Krebserkrankungen. Die Havarie im teilweise militärisch genutzten Reaktor «Wladimir Iljitsch Lenin» wäre in einem westlichen Kraftwerk technisch nicht möglich.

Mythos 9: «Keine Versicherung übernimmt die vollen Risiken einer AKW-Katastrophe.»

Tatsache ist: Jede Versicherung ist nach oben begrenzt. Mit der Forderung nach einer höheren Deckung wollen AKW-Gegner lediglich den Atomstrom verteuern.

Mythos 10: «Die Entsorgung von nuklearen Abfällen ist nicht gelöst.»

Tatsache ist: In der Schweiz wurde eine sichere Endlagerung von der Bundesbehörde Nagra nachgewiesen. Gemessen an all den giftigen chemischen Abfällen, die wir der Nachwelt hinterlassen, geht es hier um sehr kleine Mengen. Der nukleare Brennstoff, den ein AKW pro Jahr verbraucht, hat im Kofferraum eines Autos Platz. Neuere Anlagen werden ausserdem immer effizienter.

91 Millionen Dollar für Radwege

2012/09/15

BREITBART / REBEL PUNDIT über nachhaltiges Verkehrs-Chaos.

(Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Radwege auf der Fahrspur für Autos sollen?)

Occupy Chicagos Spitzname für Chicagos berühmt-berüchtigten Bürgermeister Rahm Emanuel, „Bürgermeister 1%“, paßt besser denn je — allerdings aus Gründen, die nicht in die typische Erzählweise der selbsternannten „99 Prozent“ passen. Rahm Emanuels Plan, Millionen für die 1% Prozent auszugeben, wird den Applaus der Occupy-„Umweltschützer“ bekommen.

Die 91 Millionen Dollar werden ausgegeben, um der Stadt Chicago in den nächsten acht Jahren etwa 1050 km (650 miles) neuer geschützter Radwege zu geben. Dies, so Bürgermeister Emanuel, schafft mehr „Auswahl an Transportmöglichkeiten“ („transportation choices“) und hilft der Stadt bei Unternehmensgründungen.

Ironischerweise zwingt das Projekt die Gegenfahrbahnen des Kfz-Verkehrs viel enger zusammen, obwohl ein weiterer erklärter Grund für die neuen Radwege die Sicherheit ist. Die Radwege, die normalerweise nur gemalte Spuren sind, die mit dem Kfz-Verkehr verlaufen, werden nun neben dem Bürgersteig verlaufen, mit fest installierten Pylonen, die sie vor parkenden Autos schützen. Dies verschiebt wiederum auch die Parkstreifen näher an den fließenden Verkehr, da der gesamte Raum für die Fahrspur viel enger ist, denn für die bidirektionalen Radwege werden auf jeder Seite der Straße etwa 2,1 Meter (7 feet) Straßenraum entfernt.

Derzeit pendeln nur 1,3 Prozent der Chicagoer mit dem Fahrrad, eine Zahl, die laut „Chicago Vorwärts: Aktionsagenda des Verkehrsministeriums“ („Chicago Forward: CDOT Action Agenda“) viel höher sein muß.

Etwas mehr als 1% der Chicago Pendler entscheiden sich für das Fahrrad. Während sich diese Zahl in jedem der letzten zwei Jahrzehnte fast verdoppelt hat, ist sie immer noch kleiner als die beneidenswerten 6% in Portland, Oregon oder die 4,5% im kalten Minneapolis. Selbst im Zentrum der Stadt finden nur 2% aller Fahrten — Besorgungen, Mittagessen und Pendeln — mit dem Fahrrad statt. Das läßt sich steigern.

Investitionen in die richtige Infrastruktur und in sicherheitserhöhende Maßnahmen helfen, die Zahl der Chicagoer zu erhöhen, die aktive Transportmöglichkeiten wählen und so zu einer gesünderen, glücklicheren und produktiveren Bevölkerung und Stadt beizutragen.

Der Fahrradplan ist nur ein Teil einer riesigen Chicagoer Initiative für die Infrastruktur, die von der Grunderneuerung von Wassersystemen bis hin zu Straßen reicht und die Stadt Abermilliarden von Dollar kosten wird. Der Finanzierungsmechanismus des Plans, ein „öffentlich-privater-Infrastruktur-Trust“, wurde stark kritisiert, sowohl, was die Transparenz betrifft, als auch wie sich private Interessen auf das Projekt auswirken.

Emanuel verteidigte seinen Plan und seinen öffentlich-privaten Finanzierungsmechanismus gegenüber BLOOMBERG BUSINESS WEEK in einem Interview, das letzte Woche veröffentlicht wurde: „Alle Gesetze, die in den Bücher zu finden sind, werden vollständig einhalten. Alles wird total transparent sein. Jede Reform, jede Veränderung, jede Abänderung, die ich annahm, behandelte die Regierungsgewalt. Ich verstehe die Sorgen der Menschen aufgrund früherer Aktionen, an denen sie alle beteiligt waren …. Wir sind die einzige Wirtschaft, die ihre Infrastruktur immer noch auf einem sozialistischen Modell ausführt, staatseigen (a socialist model, state-owned) …. wissen Sie, daß es nördlich von uns, in Kanada, 147 verschiedene Projekte gibt, die alle öffentlich-privat sind? Es ist ein Werkzeug. Es ist nicht das Ende.“

Die Stadt steht vor einem Haushaltsdefizit in Höhe von 650 Milliarden Dollar, vor einer Krise der staatlichen Renten und vor einem drohenden Lehrerstreik. Chicago führt das Land nun als „Weltklasse-Stadt“ an, mit 500 Morden allein in diesem Jahr, aber aufgrund fehlender finanzieller Mittel gibt es einen Polizeimangel und jetzt wird die Stadt von der „Islamischen Nation“ („Nation of Islam“) patrouilliert.

Trotzdem fingen die Chicagoer Medien an, Propaganda zu betreiben, um den Plan des Bürgermeisters zu unterstützen, den Ehrgeiz des Bürgermeisters anzupreisen, die „fahrradfreundlichste Stadt“ des Landes zu werden und ihre Berichterstattung auf die Sicherheit von Fahrrädern und Fußgängern und auf mehr „Auswahl beim Reisen“ zu konzentrieren.

Sogar der Verkehrsreporter von CBS 2 CHICAGO, Kris Habermehl, sprach in seinem Bericht über die angekündigten 53 km (33 miles) an Fahrspuren, die in diesem Jahr entstehen sollen — zusammen mit einer, die ihre eigenen Verkehrssignale bekommt. Nach Habermehl „wird jede Meile etwa 140.000 Dollar kosten, aber wenn es die Fahrräder von den Autos getrennt hält, ein guter Weg, um in die City von Chicago zu kommen, warum nicht?“.

Wird sich Occupy Chicago und der Rest der liberalen linken „Kämpfer gegen Absprachen zwischen Unternehmen und Regierung“ also gegen diese Art von Partnerschaft zwischen Regierung und Unternehmen aussprechen?

Irgendetwas in meinem Bauch sagt mir: nein, wahrscheinlich nicht. Wenn die Ausgaben von Bürgermeister 1 Prozent einem anderen 1 Prozent helfen, und zwar dem 1 Prozent der Chicagoer, die zur Arbeit radeln, dann sollten — bei insgesamt 7,3 Milliarden Dollar Ausgaben für die Infrastruktur in den nächsten Jahren — 91 Millionen Dollar für Radwege helfen, sie zum Schweigen zu bringen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Rahm to Spend $91 Million on Bike Lanes for the One Percent.

The Dark Knight Rises: Batman gegen Bane, Nolan gegen „Occupy“

2012/07/20

Christian Toto über Batmans Botschaft.

(Yes, this photoshopped Obama-Bane can also be used freely in any whatever.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Die konservativen Themen, die durch „The Dark Knight“ geisterten, waren kein Zufall.

„The Dark Knight Rises“, der Abschluß von Regisseur Christopher Nolans Batman-Trilogie, zeigt den ideologischen Hintergrund sogar noch deutlicher als zuvor. Es ist unmöglich, Nolans Ekel vor „Occupy Wall Street“ nicht zu spüren, eine Bewegung, die der Film sowohl als inkohärent als auch gewalttätig darstellt, dank einem Klassenkampf-Bösewicht, der mit Atomwaffen bewaffnet ist.

Doch Nolan sendet nicht einfach nur verschlüsselte konservative Botschaften. Er hat die Trilogie auf eine mitreißende Art und Weise zu Ende gebracht und meistert mit Bravour Schauplätze, die den Rahmen der besten Comic-Serie vermitteln, die jemals verfilmt wurde.

Es ist acht Jahre her, seit den Ereignissen von „The Dark Knight“, und Gotham City lebt dank des gesetzlichen Erbes von Harvey Dent in Frieden. Für Batman, der geholfen hatte, Dents betrügerische Heldensaga auf Kosten seines guten Namens aufzubauen, gibt es keine Verbrechen mehr, die er bekämpfen muß. Bruce Wayne, gespielt von Christian Bale, kann seine Tage deshalb abgeschieden von der Gesellschaft in seiner geräumigen Villa verbringen.

Eine neue Welle des Terrors weckt jedoch seine Aufmerksamkeit. Eine bullige Figur namens Bane, gespielt von Tom Hardy, schürt Ressentiments gegen die Reichen und tötet dabei Menschen, was Bruce zwingt, die Kutte abzustauben, um Gotham City zu schützen.

Das wird nicht leicht.

Banes Schergen sind eine beeindruckende Menge, und die Pläne des Erz-Bösewichts, die Stadt — und ihre wohlhabende Elite — zu bezwingen, sind so beharrlich, daß die Situation für jede Superheldenfigur aussichtslos erscheint.

Der neue Film wartet mit einigen neuen Gesichtern auf, darunter Joseph Gordon-Levitt als verdammt guter Cop und Marion Cotillard, die für Bruce Waynes Firma „Wayne Enterprises“ tätig ist. Anne Hathaway spielt Selina Kyle, die Katzendiebin mit einem bösen Aufwärtshaken und tödlichen Stiefeln.

Eine Frau mit einem rotierenden moralischen Kompaß macht solange Spaß, wie Hathaway durch den Set schleicht und ihr Geplänkel mit einem sündhaft drolligen Selbstwertgefühl auflädt.

Ihr Charakter hätte alles um sie herum zum Einsturz bringen können. Ihr Körper hätte wie Michelle Pfeiffer von Banes Bedrohung ablenken können. Dazu eine Reihe von albernen Dialogen und, na ja, denken wir lieber nicht darüber nach.

Stattdessen macht Nolan Selinas emotionalen Bogen zu einer würdigen Ergänzung für die ausgedehnten Diskussionen über Gut gegen Böse. Nolan bringt in den dritten Batman-Film sowohl Komplexität als auch eine gewissenhafte Klarheit, doch Alfred, gespielt von Michael Caine, ist diesmal nicht lange genug präsent, um Batman die Worte zu geben, die er braucht, um den entsprechenden Mut aufbringen.

„The Dark Knight Rises“ vergißt nicht die beiden Vorgänger. Er greift die wesentlichen Elemente zugunsten des weiteren Rahmens auf, wodurch die Trilogie ein Gesamtbild ergibt, in der jeder Teil einem Zweck dient. Wir bekommen immer noch fanfreundliche Cameo-Auftritte, die für den Moment angemessen sind und helfen, die Geschichte der drei Filme auf eine Art und Weise zu vereinen, bei der andere Filmemacher hätten stolpern können.

Der Sinn für Realismus, der schon die beiden Vorgänger durchzog, kehrt mit voller Wucht zurück. Der Film beginnt mit Bruce Wayne, der durch seine Villa humpelt, da die Knorpel in seinen Knien unter der Last der Verbrechensbekämpfung dünner geworden sind. Und weder Bane noch Selina haben irgendwelche Superkräfte. Hardys massige Erscheinung vermittelt die Stärke, die in Banes Schlägen steckt, und Selinas akrobatische Fähigkeiten können mit einer geladenen Pistole in Frage gestellt werden.

Nolan fällt auf seinen „Inception“-Spleen zurück und überlastet die Dialoge, indem er zu viel von Banes Hintergrundgeschichte erklärt. Bruces Liebesgeschichte überzeugt selbst nach Comic-Standards nicht, und der „Battle Royale“ im Mittelteit endet viel zu schnell.

Was Bane betrifft, hat Hardy die wenig beneidenswerte Aufgabe, einem Darsteller zu folgen, der uns Jack Nicholsons Auftritt als Joker vergessen ließ. Doch Hardys fast surreale Masse, und die Art, wie er wie ein Dritte-Welt-Diktator an seiner Kleidung zupft, gibt „The Dark Knight Rises“ eine Bedrohung, die fast so furchtbar ist wie der durchgeknallte Joker.

„The Dark Knight Rises“ erwähnt nie die 99 Prozent oder andere „Occupy Wall Street“-Parolen. Aber Nolan zeigt deutlich den Geist der Patchwork-Bewegung mit ihrem Hang zur Gewalt. (Da sich ein „Occupy“-Mitglied vom Film distanziert, siehe den Artikel „Don’t Occupy Gotham City: A Protester Reviews ‘The Dark Knight Rises’“ auf THE DAILY BEAST, scheint Batmans Botschaft voll angekommen zu sein.) Banes Schergen attackieren buchstäblich Wall Street, prügeln brutal die Reichen und versprechen den guten Menschen von Gotham: „tomorrow, you claim what is rightfully yours.“ (Ich würde mir zwar zutrauen, vorherzusagen, daß überübermorgen der Dritte Weltkrieg ausbricht, aber das, was die Synchronisation aus obiger Dialogzeile macht, muß noch ergänzt werden, vielleicht: „Morgen gehört euch das, was euch rechtmäßig zusteht.“) Catwomans von Juno Temple gespielte Genossin versichert ihr an einem Punkt, als sie eine protzige Hütte betreten, daß „dies das Zuhause von jedem ist“.

Wir haben noch nicht einmal erwähnt, wie Bruce einen guten Teil seines Vermögens verliert, indem er in ein gescheitertes Programm für saubere Energie investiert.

Das ist das Schöne an Nolans Batman-Trilogie. Sie sendet die Art soziopolitischer Botschaften, die nur selten auf der Leinwand zu sehen sind, ohne die Phantasie zu beeinträchtigen. Und mit Hans Zimmer erzeugt „The Dark Knight Rises“ eine Freude, die im Film nur selten erreicht wird.

Hier finden Sie den Originalartikel, ‘The Dark Knight Rises’ Review: Batman Battles Bane, Nolan Nukes Occupy Wall Street.

Derweil, bei den selbsternannten Wächtern auf ABC NEWS …

BREITBART-Interview mit dem lateinamerikanischen „Tea Party“-Mitglied James Michael Holmes, der von ABC fälschlicherweise als Täter genannt wurde

BREITBART NEWS sprach mit „Tea Party“-Mitglied James Michael Holmes, der von Brian Ross und George Stephanopoulos in der ABC-Sendung „Good Morning America“ an diesem Morgen fälschlicherweise als möglicher Verdächtiger in der Schießerei während einer Vorführung des neuen Batman-Films „The Dark Knight Rises“ genannt wurde. Er ist ein 52-jähriger lateinamerikanischer Konservativer, der sich der „Tea Party“ anschloß, weil er mit der Republikanischen Partei unzufrieden war.

„Es war abgefahren“, sagte Holmes über seine Reaktion, als ABC NEWS spekulierte, daß er der Täter wäre, der in einem vollen Kino auf Dutzende von unschuldigen Männern, Frauen und Kinder geschossen haben soll. Er stellte sein Telefon ab und sagt, daß er sich wegen seinen Familienmitgliedern Sorgen macht, die von den Medien kontaktiert werden könnten.

ABC NEWS hat den ersten Bericht inzwischen korrigiert, versuchte aber zuerst, „sozialen Medien“ und „Personen aus der Bevölkerung“ die Schuld zu geben:

Ein früherer Bericht von ABC NEWS deutete darauf hin, daß ein Jim Holmes von einer „Tea Party“-Organisation aus Colorado der Verdächtige sein könnte, doch dieser Bericht war nicht korrekt. Über soziale Medien wurden von Personen aus der Bevölkerung auch mehrere andere Anwohner mit ähnlichen Namen kontaktiert, die mit dem Verdächtigen verwechselt wurden.

Die Korrektur wurde jetzt aktualisiert und ABC NEWS und Brian Ross übernahmen die volle Verantwortung und entschuldigten sich:

Ein früherer Bericht von ABC NEWS deutete darauf hin, daß ein Jim Holmes von einer „Tea Party“-Organisation aus Colorado der Verdächtige sein könnte, doch dieser Bericht war nicht korrekt. ABC NEWS und Brian Ross entschuldigen sich für den Fehler und dafür, diese Information verbreitet zu haben, bevor sie genau geprüft wurde.

Holmes kontaktierte BREITBART NEWS, um zu erklären, daß er weder der Verdächtige ist, der zunächst von ABC NEWS genannt wurde, noch der James Holmes, der in einem Artikel von BREITBART NEWS erwähnt wurde.

Er ist ein konservativer Aktivist, der in der Strafverfolgung tätig ist und in Aurora am Gerichtsgebäude des Countys, in der Nähe des Kinos, in dem die Schießerei stattfand, arbeitete.

Er erklärte seine Entscheidung, warum er den „Tea Party Patriots“ beitrat:

Über das, was ich als die etablierten Republikaner bezeichnen würde, gab es bei mir eine allgemeine Unzufriedenheit. Ich war auf Republikanischen Versammlungen, um zu versuchen, mich zu engagieren, um zu sehen, wem ich mich anschließen könnte. Ich wollte für mein Land eine Veränderung bewirken. Ich würde nicht sagen, daß ich ausgeschlossen wurde, aber niemand in der Republikanischen Partei antwortete mir — keine Menschenseele kontaktierte mich. Ich habe sogar bezahlt, um mich für die „Colorado Hispanic Republicans“ zu engagieren und nichts geschah. Die einzigen Leute, die mich wirklich offen und ehrlich einladen würden, waren die „Tea Party Patriots“. Ich hatte Angebote, diesen Vortrag und jenen Vortrag zu besuchen, und zu Schulungen zu kommen, es war also etwas, bei dem ich spürte, daß ich politisch aktiv war.

Ach ja, denken Sie bitte daran:

Obama-Regierung: 10.000.000.000 Dollar für 355 Arbeitsplätze pro Jahr

2012/06/23

Der FREE BEACON berichtet, daß Nachrechnungen zur Nachhaltigkeit ergaben, daß ein grüner Arbeitsplatz den Steuerzahler jeweils 28.136.014 Dollar und 8 Cent kostet.

Laut einem Experten vom „Wissenschaftlichen Dienst des Kongresses“ („Congressional Research Service“, CRS), der am Dienstag vor dem Kongreß aussagte, investierte die Obama-Administration 10 Milliarden Dollar, um pro Jahr 355 nachhaltige grüne Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien (renewable energy jobs) zu schaffen.

Auf die Frage des Republikanischen Abgeordneten für Colorado, Cory Gardner, „wie viele Arbeitsplätze“ 2009 und 2010 unter dem von der Obama-Regierung genehmigten „1603 erneuerbare Energien Förderprogramm“ („1603 renewable energy grant program“) geschaffen wurden, räumte ein CRS-Spezialist für öffentliche Finanzen ein, daß 10 Milliarden Dollar ausgegeben wurden, um in der Bauwirtschaft über einen Zeitraum von zwei Jahren 3.666 Arbeitsplätze zu schaffen — und nur 355 Arbeitsplätze pro Jahr, die vorangetrieben werden.

Dr. Molly Sherlock, die CRS-Spezialistin, sagte zuerst, die Gesamtsumme der Arbeitsplätze wäre von der Art der Arbeit abhängig und differenzierte zwischen „induzierten“, „direkten“ und „indirekten“ Arbeitsplätzen, worauf Gardner eine Zahl verlangte.

„Ich möchte nur wissen, wie viele Arbeitsplätze geschaffen wurden“, sagte Gardner während der Anhörung.

„Wenn Sie die direkten Arbeitsplätze interessieren, dann haben wir in der Bauphase eine Schätzung von 3.666 geschaffenen direkten Arbeitsplätzen, und 355 geschaffene direkte Arbeitsplätze“, sagte Sherlock. „Direkte Arbeitsplätze wären nur die Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft und die laufenden Betriebs- und Instandhaltungsarbeiten. Aber wenn Sie die damit verbundenen Arbeitsplätze in anderen Branchen interessieren, dann sind die anderen Zahlen interessant.“

„Wenn wir also nur das erste Jahr betrachten, das heißt die durchschnittliche Zahl von Arbeitsplätzen pro Jahr, dann sind es 355 Arbeitsplätze pro Jahr — in zwei Jahren sind das pro Jahr 355 Arbeitsplätze und 10 Milliarden Dollar?“, fragte Gardner.

„Das wären die Arbeitsplätze pro Jahr, die vorangetrieben werden“, erwiderte Sherlock„, dies wären also Arbeitsplätze, die erhalten werden, die durchschnittliche Zahl von Arbeitsplätzen pro Jahr, die vorangetrieben werden, ja.“

„Für 10 Milliarden Dollar?“, fragte Gardner zur Bestätigung.

„Ja“, sagte Sherlock.

In einer Erklärung an den FREE BEACON verteidigte das Energieministerium das Förderprogramm 1603.

„Das sehr erfolgreiche steuerliche Programm 1603 hat eine entscheidende Rolle gespielt, Amerikas Industrie für erneuerbare Energien in den vergangenen drei Jahren dramatisch auszubauen, mehr als 30.000 Projekte mit erneuerbaren Energien zu unterstützen, mehr als 25 Milliarden Dollar an Investitionen in den Privatsektor zu bringen, und in Montage, Bau und Betrieb sowie im gesamten Spektrum der Versorgungskette Zehntausende von Arbeitsplätzen zu schaffen“, erklärte die Sprecherin des Energieministeriums, Jen Stutsman. „Dieses Programm hat dazu beigetragen, eine Infrastruktur zu schaffen, die im Land langfristig die wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen anspornt und sicherstellt, daß die Vereinigten Staaten in der sauberen Energiewirtschaft weltweit wettbewerbsfähig bleiben.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Obama administration program spent $10B to create 355 jobs per year.

Gesundheitsgremium: Ausdehnung von Lebensmittel-Verboten

2012/06/20

Luke Funk über die Neue Gesunde Ernährung unter der Schönen Neuen Weltordnung.

(Anmerkungen in Klammern)


McDonalds Antwort auf Bürgermeister Michael Bloomberg

Die von Bürgermeister Michael Bloomberg handverlesene Behörde, die sein Verbot genehmigen muß, in Restaurants große zuckerhaltige Getränke zu verkaufen, sucht sich möglicherweise andere Ziele.

Die „Behörde für Gesundheit von New York City“ (nicht das „New York City Department of Health“, sondern das „New York City Board of Health“) zeigte am Dienstag bei einem Treffen in Queens ihre Unterstützung, die Größen von zuckerhaltigen Getränken zu begrenzen. Die Mitglieder kamen darin überein, den Prozeß zur Formalisierung für ein Verbot großer Getränke einzuleiten, indem sie zustimmten, eine Sechs-Wochen-Frist für öffentliche Stellungnahmen zu starten. (Das hätte Radio Eriwan gewiß nicht schöner formulieren können.)

Bei dem Treffen sagten einige Mitglieder des Behörde, daß sie für kalorienreiche Lebensmittel andere Begrenzungen in Betracht ziehen sollten.

Ein Mitglied, Bruce Vladeck, denkt, es sollten Größenbegrenzungen für Kino-Popcorn in Betracht kommen.

„Das Popcorn ist nicht viel besser als die Limonade“, sagte Vladeck.

Ein anderes Mitglied der Behörde denkt, daß Milchgetränke unter die Größenbegrenzungen fallen sollten.

„Es gibt sicherlich Milchshakes und Milchkaffee-Getränke, die monströse Mengen an Kalorien haben“, sagte Behördenmitglied Dr. Joel Forman. (Diese Sitzung hätte Mark Twain ohne Zweifel zu einem Essay inspiriert, das „Unruhige Tage in Österreich“ übertrifft.)

Laut Bürgermeister Bloomberg sind die Getränkevorschriften ein Versuch der Stadt, die Fettleibigkeit zu bekämpfen. Sie würden Schnellrestaurants in der Stadt die Beschränkung auferlegen, keine Getränke anzubieten, die größer sind als 473 ml (16 ounces), Nachfüllungen jedoch erlauben. (Ich hätte einen besseren Vorschlag: die Behörden sollten statistisch die Fettleibigkeit anderer Länder erfassen und dann deren Lebensmittelpackungsgrößenverordnung übernehmen — dies würde nebenbei noch eine Behörde zur Erfassung der Fettleibigkeit schaffen.)

Die Restaurantvereinigung von New York City bekämpft den Vorschlag und erwägt rechtliche Schritte, sollte er in Kraft treten.

Laut einer am Mittwoch von der Universität Quinnipiac veröffentlichten Umfrage, wird das von Bürgermeister Michael Bloomberg vorgeschlagene Verbot für den Verkauf von übergroßen zuckerhaltigen alkoholfreien Getränken von 51 Prozent der Wähler von New York City abgelehnt und von 46 Prozent befürwortet. (Ich hätte nie gedacht, daß New York City einen Idiotenanteil von 46 Prozent hat — die Zahlen müssen gefälscht sein.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Health panel talks about wider food ban.

Letzte Grenze der Klimapolitik: Neue Menschen

2012/04/12

Catherine Armitage besucht die Welt von Morgen.

(Wenn nicht irgendwann ein Riegel gefunden wird, der verhindert, daß gewisse Subjekte in Politik, Medien und Wissenschaft geraten, werden wir bald in Umerziehungslager geraten — es gibt für moderne Philosophen schließlich noch Zilliarden anderer Jobs, zum Beispiel nach Art von „American Beauty“ in Frittenbuden.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Ein radikaler Vorschlag, wegen (der Religion) der Klimaänderung den Körperbau und das Verhalten zu ändern, sorgte für Empörung, schreibt Catherine Armitage.

Wenn es so schwer ist, das Klima zu verändern, um es den Menschen anzupassen, warum nicht die Menschen verändern, um sie an den Klimawandel anzupassen, fragen Philosophen der Universitäten Oxford und New York.

Sie schlagen vor, Menschen zu modifizieren, sodaß sie kleiner werden, kein Fleisch mögen, weniger Kinder haben und eher bereit sind, mit sozialen Zielen zu kooperieren.

Veränderungen des Verhaltens könnten nicht ausreichen, um den Klimawandel zu verhindern, selbst wenn sie weithin umgesetzt werden würden, und internationale Abkommen für Maßnahmen wie den Emissionshandel sind bisher ausgeblieben, sagen Matthew Liao von der Universität New York und Anders Sandberg und Rebecca Roache von der Universität Oxford.

Human Engineering verdient in der Diskussion darüber, wie der Klimawandel zu lösen ist, also ernsthafte Beachtung, schreiben sie in einer Arbeit für die akademische Zeitschrift „Ethik, Politik und Umwelt“ („Ethics, Policy & Environment“).

Der ökologische Fußabdruck einer Person korreliert direkt mit der Größe, weil größere Menschen (larger people) mehr essen als leichtere Menschen (lighter people), ihre Autos mehr Treibstoff benötigen, um sie zu transportieren und sie verschleißen Schuhe, Teppiche und Möbel früher als leichtere Menschen, schreiben die Autoren. Sie schlagen vor, daß Hormonbehandlungen verwendet werden könnten, um das Wachstum von Kindern zu unterdrücken, oder daß Embryonen für eine kleinere Größe ausgelesen werden könnten.

Eine Verringerung des Konsums von rotem Fleisch könnte erhebliche ökologische Vorteile haben, sagt die Arbeit unter Berufung auf Schätzungen, daß bis zu 51 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung stammen. Sie sagen, daß Menschen, denen die Motivation oder Willenskraft fehlt, um das Essen von Fleisch aufzugeben, mit „Fleisch-Pflastern“ („meat patches“ — also wohl gesetzlich von den Krankenkassen empfohlene Pflaster für „Fleischer“ ähnlich den Nikotin-Pflastern für Raucher) auf ihrer Haut geholfen werden könnte, Hormone zu liefern, um in ihrem Immunsystem Abwehrreaktionen gegen herkömmliche Rinderproteine anzuregen.

„Das Essen von ‚umweltfeindlichen‘ Lebensmitteln würde unangenehme Erfahrungen auslösen“, sagen die Autoren.

Besser gebildete Frauen haben weniger Kinder, also könnte durch Human Engineering zur Verbesserung des Erkenntnisvermögens die Fruchtbarkeit reduziert werden — „ein positiver Nebeneffekt vom Standpunkt der Bekämpfung des Klimawandels“, argumentiert die Arbeit. (Und Leute, die Hosen mit Bügelfalten tragen, konsumieren weniger Drogen als Leute, die Hosen mit Löchern tragen — auf in den Kampf gegen Drogen.)

Pharmakologische Behandlungen wie mit der „Liebesdroge“ Oxytocin könnten die Menschen dazu ermutigen, als Gruppe zu handeln und ihre Wertschätzung für andere Lebensformen und die Natur steigern, sagen die Autoren. (Interessante Formulierung — wenn ich von der Erdoberfläche die Natur abziehe, bleiben als „andere Lebensformen“ offensichtlich nur noch alternative generationenübergreifende Experimentalsex-Lebensweisen nach Dr. Kinsey übrig.)

Die Arbeit hat in der Blogosphäre einen Sturm ausgelöst. Der Umweltschützer Bill McKibben twitterte, daß die Autoren „die schlimmsten Klimawandel-Lösungen aller Zeiten“ vorgeschlagen hätten. Sie wurden auch als Nazis und Ökofaschisten denunziert.

Die Autoren sind verwirrt, zeigen aber keine Reue. Würden die Menschen in Erwägung ziehen, „wirklich gefährliche“ Geo-Engineering-Lösungen wie Weltraum-Spiegel zu nutzen, um das solare Reflexionsvermögen der Erde zu ändern, dann muß auch Human Engineering auf den Tisch, sagte Dr. Liao.

„Jedenfalls verlassen sich die von uns beschriebenen Human-Engineering-Lösungen auf bewährte Technologien, deren Risiken zumindest auf individueller Ebene vergleichsweise gering und gut bekannt sind.“

Die Autoren betonen, daß sie nicht die Einführung von Human Engineering befürworten, sondern nur, es in Betracht zu ziehen. Sie stellen es sich als einen freiwilligen Akt (voluntary activity) vor, der ggf. durch Anreize wie Steuererleichterungen oder durch das Gesundheitswesen unterstützt wird, nicht als etwas Aufgezwungenes oder als eine Verpflichtung.

Dr. Sandberg vom „Institut für die Zukunft der Menschheit“ („Future of Humanity Institute“) an der Universität Oxford schreibt, die Arbeit hätte versehentlich „zwei gefährliche Knöpfe gedrückt“ — Klimawandel und „Herumpfuschen an der menschlichen Natur“. Er sagte voraus, die Arbeit würde zu einer Geschichte mutieren, daß Wissenschaftler daran arbeiten, grüne Menschen zu schaffen und sie würde als „ein weiteres Beweisstück für die große Verschwörung“ übernommen werden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Final frontier of climate policy — remake humans.

Die Arbeit „Human Engineering and Climate Change“ finden Sie hier.

Für eine Neuauflage von Aldous Huxleys ernstgemeintem Klassiker habe ich folgenden Covervorschlag mit Bildern von Matthew Liao, Anders Sandberg und Rebecca Roache:

Grüne Regierungs-Fiaskos nehmen zu

2012/03/06

Rich Trzupek über Kurzschlüsse.

(Anmerkungen in Klammern)

Die Obama-Administration hat drei Jahre und Milliarden an Steuergeldern investiert, um in den Vereinigten Staaten eine Industrie mit „grüner Energie“ zu schaffen. Der Präsident sagt, daß „nachhaltige“ saubere Energiequellen die Zukunft sind und über die zukünftige Sicherheit Amerikas und das Wohlergehen des ganzen Planeten entscheiden. Und doch, nach all der Zeit und all dem Geld, ist alles, was die Regierung nach diesen Bemühungen zeigen kann, eine Reihe spektakulärer Flops, die einen weniger arroganten Führer erröten lassen würden.

Das Solyndra-Fiasko erregte zwar das größte Aufsehen, ist aber schwerlich die einzige grüne Pleite des Präsidenten. Es vergeht kaum eine Woche, ohne daß wir von neuen staatlich geförderten Geldverschwendungen in „saubere Energien“ erfahren. Betrachten wir einige Beispiele.

Ende letzten Jahres (am 30. Oktober 2010) beantragte die „Beacon Power Company“ Insolvenzschutz. Beacon hatte zuvor zur Forschungsfinanzierung für die Produktion von Energiespeichern im industriellen Maßstab ein staatlich garantiertes Darlehen in Höhe von 39.000.000 Dollar erhalten. Diese Art von „Super-Batterien“ werden ausschließlich benötigt, um die Mängel und die Unzuverlässigkeit von Solar- und Windenergie zu decken. (BMW verkauft Ihnen den nächsten Superflop: Agent Ethan Hunts Superauto aus „Mission Impossible: Phantom Protokoll“ fährt superbatteriebetrieben ganze 35 — fünfunddreissig — Kilometer. Stellen Sie sich vor, wie viele Arbeitsplätze durch Konzerne wie BMW entstehen könnten, würde Angela Merkel beschließen, daß für solche Autos auf Autobahnen neben jedem Kilometrierungsschild eine Tankstelle gebaut werden muß. Hitlers Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen würden vor Neid erblassen.)

Am vergangenen Donnerstag (am 26. Januar 2012) beantragte „Ener1 Inc.“ Insolvenzschutz. Ener1 entwickelt Lithium-Akkus für Elektroautos, die von einer Firma namens Think Holdings AS hergestellt werden, die wiederum einen Herstellerbetrieb in Elkhart, Indiana, hat. Ener1 erhielt ein Konjunkturpaket über 130.000.000 Dollar sowie ein Darlehen des Energieministeriums in Höhe von 480.000.000 Dollar und versprach, in Indiana 1.400 Arbeitsplätze zu schaffen, während Think Holdings weitere 415 Arbeitsplätze schaffen würde. Bis heute hat Ener1 stolze 275 Arbeitsplätze geschaffen, während Think Holdings auf 2 Leute geschrumpft ist, die einen Betrieb bewachen, in dem etwa 100 Elektrofahrzeuge lagern — die meisten von ihnen nicht fertig.

Vor einem Jahr pries Vizepräsident Joe Biden Ener1 als eines der „100 Recovery Act-Projekte, die Amerika verändern“ („100 Recovery Act projects changing America“). Zu der Zeit sagte er: „Ein anderthalb Jahren traf diese Regierung ein Urteil. Wir entschieden, daß es nicht ausreicht, neue Arbeitsplätze zu schaffen, wir müssen komplett neue Industrien schaffen.“ (Man braucht nur ein Konjunkturerholungsgesetz und, zack, die Konjunktur erholt sich, als hätte Hitler persönlich das Gesetz erlassen — erholt sie sich nicht, muß so lange ein besseres Konjunkturerholungsgesetz her, bis sich die Konjunktur erholt.) Zu seinem Leidwesen mußte Ener1 erfahren, daß der freie Markt die Begeisterung des Vizepräsidenten nicht teilte. Die Nachfrage nach kleinen teuren Elektroautos mit kurzer Reichweite ist nicht eingetreten und damit gibt es für das Produkt von Ener1 keinen Markt.

Selbst der vielgepriesene Chevrolet Volt wurde zu einem Desaster. Abgesehen von der Brandgefahr gibt es für das Fahrzeug einfach keine Nachfrage — abgesehen von der Regierung, ein paar Konzernen, die Geld zu vergeuden haben und reichen, prominenten Baumknutschern, die sich den Luxus der Anmaßung leisten können. Chevrolet hoffte auf 10.000 verkaufte Volt im Jahr 2011. Tatsächlich wurden 7.671 verkauft. GM hat auf der Volt Fertigungsstraße vorübergehend 1.200 Arbeiter freigestellt und erwägt eine Verlangsamung der Produktion (wobei es weniger Geld verschwenden würde, die Produktion erst dann aufzunehmen, wenn eine Nachfrage einsetzt und so lange erst einmal wie die Griechen von Rettungspaketen zu leben). Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, daß die realen Kosten des (40.000 Dollar teuren) Volt — unter Berücksichtigung aller staatlichen Subventionen, die mit der Entwicklung und dem Bau des Fahrzeugs verbunden sind — bei über 250.000 Dollar pro Stück liegen. (Wie viele Millionen dürfte dann der BMW i8 kosten?) In Anlehnung an einen Lieblingsbegriff der Umweltbewegung ist es schwer zu erkennen, wie die Produktion des Volt auf dem freien Markt jemals nachhaltig sein könnte.

Ironischerweise werden diese grünen Katastrophen zu einem Zeitpunkt enthüllt, wenn sich wissenschaftliche Daten und Meinungen zunehmend gegen den Alarmismus der globalen Erwärmung richten, die die Regierung dazu getrieben hat, dumme grüne Investitionen zu tätigen. Am vergangenen Freitag bezogen sechzehn prominente Wissenschaftler in einem Leitartikel im Wall Street Journal gegen die Panikmacher Stellung. Unter den Unterzeichnern finden sich Koryphäen wie Richard Lindzen, Professor für atmosphärische Wissenschaften, MIT; Rodney Nichols, ehemaliger Präsident und CEO der New York Academy of Sciences; Burt Rutan, Luftfahrt-Ingenieur und Konstrukteur der Voyager und SpaceShipOne; und Harrison H. Schmitt, Apollo 17 Astronaut und ehemaliger US-Senator. die Wissenschaftler sagten unter anderem:

Die vielleicht unbequemste Tatsache ist das Fehlen der globalen Erwärmung seit mehr als 10 Jahren. Wie die „Climategate“ E-Mail des Klimaforschers Kevin Trenberth aus dem Jahr 2009 zeigt, ist dies dem Erwärmungs-Establishment bekannt: „Tatsache ist, daß wir derzeit den Mangel an Erwärmung nicht erklären können, und es ist eine Schande, daß wir es nicht können.“ Doch die Erwärmung fehlt nur, wenn man Computer-Modellen glaubt, bei denen sogenannte Rückkopplungen, die durch Wasserdampf und Wolken verursacht werden, die geringe Wirkung des CO2 erheblich verstärken. (Darum gibt es in Klimaforschungszentren wahrscheinlich auch nur Podiumsdiskussionen und keine Tage der offenen Tür, an dem man den Forschern beim forschen zusehen kann — die Bundesregierung kann nicht riskieren, daß sich unschuldige Bürger totlachen.)

Am Sonntag wies ein Artikel in der Daily Mail auf die ebenso unangenehme Tatsache hin, daß von der berüchtigten „Klimagruppe“ („Climate Unit“) der „University of East Anglia“ veröffentlichte Daten bestätigen, daß es seit 1997 keine nennenswerte Erwärmung gibt. Die Modelle, auf die sich der „Zwischenstaatliche Ausschuß für  Klimaregelungen  Klimaänderungen“ (IPCC) verläßt, prognostizierte, daß die durchschnittlichen globalen Temperaturen über die letzten anderthalb Jahrzehnte hätten steigen sollen. Warum stimmen die Voraussagen nicht mit der Realität überein? Dr. Nicola Scafetta von der Duke University in North Carolina glaubt wie viele Wissenschaftler, daß die Panikmacher beim Klima zu viel Wert auf die Rolle der Treibhausgase legen und nicht genug auf die Sonnenaktivität. „Wenn die Temperaturen weiterhin gleich bleiben oder wieder zu fallen beginnen, wird die Divergenz zwischen den Modellen und den aufgezeichneten Daten schließlich so groß werden, daß die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft die aktuellen Theorien in Frage stellen wird“, sagte er. (Garantiert nicht, solange die Menscheit auch andere Theorien glaubt, wie, daß, wenn Sie eine Million haben und ich keine, und Sie mir Ihre Million leihen und dafür einen Schuldschein bekommen, am Ende zwei Millionen rauskommen.)

Doch trotz der ständig wachsenden Beweise, daß „Klimawandel“ ein Hirngespinst der Phantasie eines Computers ist, fährt die Obama-Administration fort, Geld in Unternehmen zu kippen, deren einzige Existenzberechtigung darin besteht, ein nicht vorhandenes Problem zu bekämpfen. Stellen Sie sich vor, wo wir heute wären, wenn der Präsident diese Gelder nicht verschwendet und stattdessen die Entwicklung billiger zuverlässiger heimischer Energiequellen zugelassen hätte. Wir wären so viel weiter auf dem Weg zur Unabhängigkeit im Energiesektor, wenn wir unsere riesigen Reserven an Kohle und Öl anzapfen und mehr Energie von unseren Freunden in Kanada beziehen würden. Leider sorgt Obamas Energiepolitik dafür, daß unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl zunimmt, während er gleichzeitig nichts tut, um unsere wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Hier finden Sie den Originalartikel, An Administration’s Green Fiascos Pile Up.

(Klicken Sie auf den letzten Link, um zu sehen wie oft die Suchmaschine diese Schlagzeile findet.)

Von Demokratischen Spendern geleitete Solar-Unternehmen erhielten Kreditbürgschaften

2012/02/06

John Rossomando über nachhaltige Sonnenenergie-Pleiten.

(Anmerkungen in Klammern)

Eine Untersuchung des ‚Daily Caller‘ hat ergeben, daß neben dem Pleite gegangenen Unternehmen Solyndra mindestens vier weitere Solarhersteller, die von der Obama-Administration mehr als 500.000.000 Dollar an Kreditbürgschaften erhalten haben, Angestellte oder Vorstandsmitglieder beschäftigen, die den Demokraten große Wahlkampfspenden zukommen ließen.

Und während sich Fragen über mögliche Verbindungen zwischen und diesen bevorzugenden finanziellen Arrangements und politischen Spenden aufdrängen, fingen Obama’s Mitarbeiter im Weißen Haus am Mittwoch plötzlich an, die Fragen des ‚Daily Caller‘ an das ‚Democratic National Committee‘ (die Parteizentrale) umzulenken.

Die Anfrage nach einem Kommentar über die Verbindung zwischen demokratischen Großspendern und Bürgschaften der Obama-Regierung für die von ihnen vertretenen Firmen beantwortete das Weiße Haus dem ‚Daily Caller‘ am Mittwoch mit einem einzigen Satz: „Wir verweisen Sie mit Ihrer Frage an das Democratic National Committee.“

Über Solyndras finanzielle Gesundheit und Bedenken hinsichtlich der langfristigen Lebensfähigkeit berichtete der Daily Caller bereits im Februar — nun sind weitere Unternehmen hinzugekommen, die ebenfalls Bürgschaften erhielten.

Diese Unternehmen leiden trotz ihres bevorzugten Status im Weißen Haus unter sinkenden Aktienkursen. Doch mit dem Ende des Geschäftsjahres der Bundesregierung am Freitag (dem 30. September 2011) könnte sich eine neue Reihe von Bürgschaften ankündigen, die mehr als neun Mal so hoch sind wie das, was die Steuerzahler bereits an dem Pleite gegangenen Unternehmen Solyndra verloren haben.

Als der Daily Caller Joe Barton kontaktierte, den Republikanischen Abgeordneten für Texas, fragte dieser: „Wer war während dieser Zeit zu Besuch im Weißen Haus?“ Barton war ein Vorsitzender im Ausschuß für Energie und Handel (House Energy and Commerce Committee). „Mit wem haben sie gesprochen und worüber haben sie gesprochen? Gibt es weitere Bürgschaften, die in Gefahr sind, nicht zurückgezahlt zu werden? Sind dies sinnvolle Investitionen oder politische Gefälligkeiten?“

„Die Menschen in Amerika haben gerade eine halbe Milliarde Dollar verloren und bevor noch mehr Geld verschwendet wird, verdienen sie, daß diese Fragen beantwortet werden. Ich denke, bis wir genau wissen, was vor sich ging, sollten wir dieses Bürgschafts-Programm abbremsen und auf jeden einzelnen Fall einen genaueren Blick werfen.“

„Die Enthüllungen zeigen immer deutlicher, daß im Fall Solyndra Warnschilder mißachtet wurden,“ fuhr Barton fort. „Doch in den nächsten 48 Stunden wird das Energieministerium weitere 5.000.000.000 Dollar an Bürgschaften bewilligen — eine Frist, die noch geändert werden kann.“

Insgesamt haben Unternehmen wie First Solar, SolarReserve, SunPower Corporation und Abengoa SA von der Obama-Administration bereits Milliarden an Krediten erhalten, um im Südwesten der USA im Rahmen von Konjunkturprogrammen Solarkraftwerke zu bauen.

Doch mit Ausnahme des sich in Privatbesitz befindenden Unternehmens SolarReserve fielen die Aktienkurse der anderen Unternehmen jedesmal, wenn sie die Abgeordneten der Obama-Administration und des Kongresses zur Zustimmung zu Kreditbürgschaften in Milliardenhöhe gewinnen konnten.

Die Zeitung Hill berichtete am Mittwoch, daß das Energieministerium dem in Santa Monica, Kalifornien ansässigen Unternehmen SolarReserve für den Bau einer Solaranlage in Nevada eine Bürgschaft in Höhe von 737.000.000 Dollar zusicherte.

Dieses Unternehmen hat Beziehungen zu Milliardär George Kaiser aus Oklahoma, der im Jahr 2008 für Präsident Obamas Wahl 53.500 Dollar spendete. Durch sein Private Equity Unternehmen Argonaut verfügt Kaiser über eine Mehrheitsbeteiligung an Solyndra.

In der Person von Steve Mitchell, der zugleich im Aufsichtsrat von Solyndra dient, hat Argonaut einen Stimmrechtsanteil im Aufsichtsrat von SolarReserve.

Darüber hinaus zeigen Aufzeichnungen der Kontrollbehörde für Präsidentenwahlen (Federal Election Commission), die das ‚Center for Responsive Politics‘ veröffentlichte, daß James McDermott, Vorstandsmitglied von SolarReserve, seit 2008 insgesamt 61.500 Dollar zu verschiedenen Demokratischen Wahlen beisteuerte, darunter 30.800 Dollar zu Obamas Präsidentschaftswahl.

McDermotts Unternehmen ‚U.S. Renewable Energy Group‘ hat an SolarReserve eine erhebliche finanzielle Beteiligung und zog wegen Verbindungen zu Harry Reid, dem Mehrheitsführer im Senat, die Aufmerksamkeit auf sich — und weil grüne Arbeitsplätze angeblich nach China gingen.

Und Lee Bailey — Vorstandskollege bei SolarReserve und Investor bei U.S. Renewables Group‘ — spendete seit dem Jahr 2008 insgesamt 21.850 Dollar an demokratische Kandidaten, darunter Präsident Obama, den Mehrheitsführer im Senat Harry Reid, die kalifornische Senatorin Barbara Boxer und die damalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

Zum Vorstand von SolarReserve gehört auch Jasandra Nyker von der (grün-alternativen) Vermögensverwaltungsgesellschaft Pacific Corporate Group, in der Ronald Pelosi, der Schwager der ehemaligen Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi, eine führende Position hat.

Andere Zahlen des Center for Responsive Politics zeigen, daß SolarReserve an die Podesta Group im Jahr 2009 100.000 Dollar für  Öffentlichdrecksarbeit  Lobbyarbeit zahlte. Der Direktor des Unternehmens ist Tony Podesta, der Bruder von John Podesta — der Barack Obamas Team zur Regierungsübernahme (transition team) leitete. (Die friedensbewegte ‚grüne Heinrich Böll Stiftung‚ beschreibt ihn so: „John Podesta leitete das ‚TransitionTeam‘ von Präsident Obama, das den Machtwechsel von der Administration Bush zur neuen amerikanischen Regierung organisierte. Er gilt als einer der Vordenker für eine neue progressive Agenda in den Vereinigten Staaten.“)

Die Finanzen von SolarReserve sind nicht öffentlich einsehbar, da das Unternehmen privat geleitet wird, doch First Solar bietet ein transparentes Beispiel. Die Aktie des Solarenergie-Unternehmens seit ihrem Höhepunkt am 17. Februar 2011, an dem sie bei 170,80 Dollar erreichte, mehr als 100 Dollar an Wert verloren. Die Aktie des Unternehmens wurde am Mittwochnachmittag mit 65,77 Dollar gehandelt.

Dieser Marktsturz kam trotz der etwa 2.100.000.000 Dollar an Kreditbürgschaften, die First Solar vom Energieministerium erhielt. Das Unternehmen verkündete am Mittwoch, daß es sich für eine weitere Kreditbürgschaft in Höhe von 1.500.000.000 Dollar vor Ablauf des 30. September nicht qualifizieren würde.

First Solar Gründer und Vorstandsvorsitzender Michael Ahearn, der laut Reuters letzten Monat von dem Unternehmen einen Aktienanteil in Höhe von 68.900.000 Dollar verkaufte, hat, zusammen mit seiner Frau, während der letzten drei Amtszyklen an die Demokratische Partei und an Demokratische Kandidaten 123.650 Dollar gespendet, vor allem in Arizona.

Das größte Solarenergie-Unternehmen der Nation gab seit 2009 außerdem mehr als 1.500.000 Dollar aus, um im Kongreß und in der Obama-Regierung eine starke Lobby für die Konjunkturpakete und die daraus resultierenden grünen Jobs zu schaffen. Dazu zählten etwa 400.000 Dollar, die an die (Unternehmensberatungsgesellschaft) Washington Tax Group LLC gezahlt wurden, die auch Solyndra vertreten. (Das Phrasendresch der Firmenbeschreibung: „The Washington Tax Group LLC is a cutting-edge government relations firm specializing in the development and implementation of legislative and regulatory solutions on a broad range of tax, energy, agricultural, and financial services matters.“)

The Motley Fool‚, die Internetseite für Anleger, meldete am Mittwoch, daß First Solar eine potenziell düstere Zukunft bevorsteht, da ihre Technologie zunehmend im Schatten der Konkurrenz steht.

„Da die Kosten für [Solar] Kollektoren sinken, werden die Systemkosten immer wichtiger, was die aktuellen Probleme von First Solar unterstreicht,“ schreibt Travis Hoium auf Motley Fool. „Kollektoren, die weniger effizient sind, benötigen mehr Land, mehr Montagekräfte, und mehr Zusatzkomponenten als Kollektoren, die effizienter sind. Und weil es in Europa Einspeisevergütungen für Aufdachanlagen gibt, ist First Solar jetzt nicht mehr zeitgemäß.“

SunPower, die Konkurrenz von First Solar, hat für ein Solar-Projekt in Kalifornien eine vergleichbare Kreditbürgschaft in Höhe von 1.300.000.000 Dollar erhalten, doch was die finanzielle Gesundheit der Gesellschaft betrifft, war Wall Street alles andere als optimistisch.

Wie die Aktie von First Solar hat SunPower in den vergangenen Monaten enorm an Wert verloren. Am 29. April 2011 erreichte sie an der Börse 21,40 Dollar und jetzt liegt die Aktie unter 8,36 Dollar. Der Morningstar aus Toronto prognostiziert, daß das Unternehmen „sowohl 2011 als auch 2012 Verluste bekanntgeben wird“. Der Morningstar warnt, daß die Technologie von SunPower „im Vergleich zu seinen Konkurrenten zu teuer“ werden dürfte und erwartet in der absehbaren Zukunft nur „mittelmäßige“ Gewinne.

Für die  Öffentlichdrecksarbeit  Lobbyarbeit von Patrick Murphy, einem engen Vertrauten von Harry Reid, dem Mehrheitsführer im Senat, hat SunPower seit 2009 mindestens 290.000 Dollar gezahlt.

Im Jahr 2010 zahlte die Wahlkampfinitiative (political action committee) von SunPower 15.650 Dollar an Kongreß-Kandidaten der Demokraten und nur 500 Dollar an einen einzigen Kandidaten der Republikaner. Mit 4.000 Dollar ging das größte Stück vom Kuchen an Reid.

Das spanische Unternehmen Abengoa Solar erhielt für ein Solar-Projekt in Arizona eine Kreditbürgschaft in Höhe von 1.450.000.000 Dollar — und hat ähnliche finanzielle Nöte. Für ein anderes Projekt in Arizona erhielt Abengoa Solar vor kurzem eine zweite Kreditbürgschaft in Höhe von 1.200.000.000 Dollar.

Doch trotz der erfolgreichen Finanzierung durch die Obama-Administration hat das Unternehmen seit März beständig an Wert verloren. Der Aktienwert fiel von einem Hoch, das vor sechs Monaten bei 16,50 Dollar lag, am Mittwoch auf 10,45 Dollar pro Aktie.

Fred Morse, der unter Carter und Reagan im Energieministerium diente, leitet für Abengoa Solar die  Öffentlichdrecksarbeit  Lobbyarbeit. Laut dem Center for Responsible Politics hat das Unternehmen seit dem Jahr 2009 an Ernst and Young 330.000 Dollar für  Öffentlichdrecksarbeit  Lobbyarbeit gezahlt.

Laut dem Institute for Energy Research nahm Abengoa Solar auch die Hilfe der Demokratischen Senatorin für Kalifornien Dianne Feinstein in Anspruch, um das Energieministerium zu schnelleren Kreditbürgschaften zu drängen.

„Es ist falsch, wenn wir den Staat entscheiden lassen, wer die Gewinner und die Verlierer sind“, sagte Mark Kramer, ein Fakultätsmitglied der Wharton School of Business an der University of Pennsylvania. „Wenn sie nicht privat finanziert werden können, dann sollten sie wohl nicht existieren.“

In einem Interview mit dem Daily Caller beschrieb Kramer diese Firmen als Fehlinvestitionen, deren Zusammenbruch nicht die Steuerzahler finanzieren sollten.

Doch Rhone Resch, der Geschüftsführer des Industrieverbandes Solarenergie (Solar Energy Industries Association), verteidigt das Kreditbürgschaftsprogramm als eine Investition in saubere Technologien, die Tausende von Arbeitsplätzen geschaffen und die Innovation vorangetrieben haben.

Er vertritt die Meinung, daß die Vereinigten Staaten in die amerikanischen Solarunternehmen investieren müssen, damit sie wachsen, was angesichts der chinesischen Konkurrenz schwieriger geworden ist.

Der harte Wettbewerb wurde als ein Hauptgrund angegeben, als Evergreen Solar aus Massachusetts und SpectraWatt aus New York Anfang dieses Jahres Gläubigerschutz beantragten.

Hier finden Sie den Originalartikel, More solar companies led by Democratic donors received federal loan guarantees.