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GROUPON? Eher wie „grapsch an“

2012/05/03

Bob Unruh über kreative Sexismusgestaltung.

GROUPON — das Unternehmen, das durch die Werbung für einen Porno-Produzenten eine Boykott-Kampagne auslöste — hat den Wetteinsatz in der Sex-Industrie jetzt verdoppelt und bietet Kunden eine Reise zur Playboy-Villa: „Versuchen Sie herauszufinden, welches der sechs anwesenden Playboy-Bunnies echt flauschige Ohren hat.“

Bekannt wurde die neue Werbung des Rabatt-Anbieters für eine Fantasy-Tour durch die Playboy-Villa durch Morality in Media.

„Nachdem die VIPs aus ihrem Shuttle steigen, werden sie von Tour-Guides durch die glamouröse Naturstein-Landschaft geführt, um in der legendären Grotte ein Bad zu nehmen“, erklärt die Werbung des Konzerns.

Morality in Media sagt, sie werden „GROUPON weiterhin drängen, ihre Unterstützung der sexuellen Ausbeutung von Frauen und Mädchen zu beenden, doch obwohl MIM das Unternehmen landesweit boykottiert, was dazu führte, daß mehr als 10.000 Kunden GROUPON nicht mehr nutzen, hat das Unternehmen dies nicht getan.“

„Woran liegt das? Vielleicht haben wir eine Antwort“, sagte die Gruppe.

Dawn Hawkins, Geschäftsführerin von Morality in Media, sagte, sie durchsuchten die Online-Informationen von GROUPON, „um die Namen der weiblichen Führungskräfte des Unternehmens zu erfahren, damit wir an sie appellieren können“.

„Und stellen Sie sich vor“, sagte sie, „GROUPON hat keine!

„Vielleicht erklärt das, warum das Unternehmen so unsensibel gegenüber der sexuellen Ausbeutung von Frauen und Mädchen ist“, sagte sie.

Hawkins sagte, Playboy „hat mehr als jede andere Person auf der Welt getan, um die sexuelle Ausbeutung von Frauen zu fördern“.

Zu dem Boykott kam es, als War on Illegal Pornography bekanntmachte, daß GROUPON für 28 Dollar eine Tour durch das historische San Francisco Armory anbot, ein ehemaliges Waffenarsenal im alten San Francisco.

Das Problem ist laut War on Illegal Pornography, daß das Gebäude jetzt Kink.com beheimatet, einen Internet-Porno-Konzern.

„GROUPON wirbt sogar damit, daß Besuchergruppen live sehen können, wie gefilmt wird“, so die Anti-Porno-Gruppe.

GROUPON, die eine Anfrage von WND nicht beantworteten, erklärten War on Illegal Porngraphy, „wir bemühen uns um interessante und spannende Angebote, die unsere breite Kundenbasis ansprechen“.

In der Antwort von „Christy A“ vom GROUPON-Kundenservice heißt es weiter: „Wir überprüfen die von uns angebotenen Unternehmen gründlich, weshalb wir diese Bedenken ernst nehmen. Glücklicherweise hat sich dieses Unternehmen als verantwortungsbewußtes Mitglied der Gemeinschaft bewiesen und die in diesem Angebot enthaltene Tour ist historischer und informativer Natur.“

Kink.com sagt, es ist spezialisiert auf Filme mit „jungen sexy Teenagern, die überwältigt werden und in der Unterzahl sind“ und Frauen, die „gefesselt, geschlagen, gedemütigt und zu Objekten gemacht werden“.

Hawkins‘ Organisation fragt: „Ist das wirklich unternehmerische Verantwortung?“

Hawkins‘ Kommentar:

Hier finden Sie den Originalartikel, Groupon? More like ‘grope on’

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