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Die wahre „Papstkrise“: Sexuelle Freimaurer und die Neue Weltordnung

2013/03/15

Kevin Barrett über Benedikts Rücktritt.

The Real “Pope Crisis”: Sexual Freemasonry and the New World Order

Warum entfernte die katholische Kirche den Ausdruck „Weltordnung“ aus dem Protokoll der gestrigen Rede von Kardinal Sodom? Entschuldigung, ich meine Kardinal Sodano.

Der Vatikan-Korrespondent Robert Moynihan war von dieser bizarren Zensur so perplex, daß er sie gestern mit 637 Worten analysierte. Hier ist ein Auszug aus Moynihans „Vatikan-Brief Nr. 44“ („Inside the Vatican Letter #44“):

Wie auch immer, an diesem Abend würde ich keinen Brief senden, und dann, beim Lesen der italienischen Presse, stieß ich auf eine seltsame Kleinigkeit, die meine Aufmerksamkeit erregte.

Ich bin immer wieder an „kleinen“ Details wie diesem interessiert. Wie es so schön heißt: „der Teufel steckt im Detail.“

Gut, hier ist die Geschichte.

Unten ist ein Link zu einer Seite, auf der ich einen sonderbaren Kommentar eines Lesers fand.

Der Leser erklärt, daß der offizielle Text der heutigen Predigt von Kardinal Sodano falsch ist und zwei Worte ausläßt, die Sodano während der Predigt tatsächlich sprach.

Welche beiden Worte waren es? Laut Kommentator waren es die Worte „ordine mondiale“ — „Weltordnung“.

Hier ist der Kommentar in italienischer Sprache:

„Strano, il testo ufficiale dell‘ omelia del card. Sodano non corrisponde a ciò che ha detto in Basilica, e che ho ascoltato, le parole ‚ordine mondiale,‘ che del resto mi avevano colpita e lasciata estereffatta, sono sparite.“ [„Seltsam, der offizielle Text der Predigt von Kardinal Sodano entspricht nicht dem, was er in der Basilika sagte, und was ich selbst gehört habe, die Worte ‚ordine mondiale‘, die mich zudem beeindruckten und schockierten, sind verschwunden.“]

Dann, als ich fortfuhr, die italienische Presse zu lesen, stieß ich auf einen italienischen Journalisten, der das gleiche hörte und es so veröffentlichte:

„Gli ultimi Pontefici sono stati artefici di tante iniziative benefiche anche verso i popoli e la comunità internazionale, promovendo senza sosta la giustizia e la pace e l’ordine mondiale — ha proseguito Sodano — preghiamo perché il futuro Papa possa continuare quest’incessante opera a livello mondiale“.

Mit anderen Worten, dieser Journalist zitierte in seinem Artikel Sodanos Rede mit diesen beiden Worten — obwohl diese Worte nicht im offiziellen Text des Vatikans nicht enthalten sind. Er tat dies offenbar, weil er die Worte hörte. Hier ist der Link zu diesem Bericht: Sodano: „Preghiamo che Dio conceda un Papa dal cuore generoso“

Neugierig fragte ich mich: Hat Sodano diese Worte gebraucht oder nicht?

Wirklich nur eine kleine Frage. Was hatte er tatsächlich gesagt?

Also suchte ich nach Videos der Predigt.

Und ich stellte fest, daß es der Wahrheit entsprach. Sodano benutzte diese Worte. Hier ist das Video von der Predigt:

Zwischen 10 Minuten, 30 Sekunden und 10 Minuten, 45 Sekunden hören Sie die entsprechende Stelle. Sodano sagt: „che gli ultimi pontifici sono stati artefici di tante iniziative di benefiche, verso i singoli, verso i popoli, verso la communita internazionale, promovendo la pace, la giustizia, l’ordine mondiale …“ Auf Deutsch: „die letzten Päpste waren Handwerker sehr vieler positiver Initiativen, für Individuen, für Völker, für die internationale Gemeinschaft, für Frieden, für Gerechtigkeit, für die Weltordnung.“

Doch im offiziellen Text des Vatikans taucht „Weltordnung“ nicht auf.

Moynihan wird nicht direkt und erklärt, welcher „Teufel“ in diesem Detail verborgen ist. Er muß immerhin seinen Job als Vatikan-Korrespondent beschützen.

Doch hier bei VETERANS TODAY sind wir von solchen Feinheiten unbelastet.

Platzen wir also einfach damit heraus: Kardinal Sodano — der nicht nur darin verwickelt ist, im Vatikan den Mißbrauchsskandal des Jahrhunderts zu vertuschen, sondern auch „in Solidarität“ zu Maciel steht, dem schlimmsten Pädophilen des Vatikans aller Zeiten — gab seinen Kollegen der Neuen Weltordnung, den „sexuellen Freimaurern“, ein kleines „Nicken und Augenzwinkern“. Und der Vatikan zensierte es.

Wer also sind diese „sexuellen Freimaurer“ der Neuen Weltordnung genau?

Nehmen wir als Anhaltspunkt Moynihans „Vatikan-Brief Nr. 42“, in dem er eine Frau, die er für eine zuverlässige Quelle hält, zitiert, die von einem Versuch spricht, „Benedikts Plan zu vereiteln“, die schwule Verbrecherlobby — auch bekannt als die sexuellen Freimaurer — aus der Kirche zu jagen:

„Womöglich werden sie es versuchen (Benedikts Reinemachen zu vereiteln)“, sagte sie. „Es sind diverse Lobbys und Gruppen. Eine davon ist die Gruppe um Kardinal Sodano — Re, Ruini, Sardi, Sandri — manchmal wird sie auch „Sodane con Maciel“ genannt, in Anlehnung an „Sodale con Maciel“ („Solidarität mit Maciel“). Auf Ratzingers Befehl widersetzten sie sich Sciclunas Aufdeckung der Aktivitäten Maciels.

Wer ist dieser „Pater Maciel“, mit dem sich Kardinal Sodano solidarisiert?

Nur der verbrecherischste und betrügerischste Serien-Pädophile des Vatikans des 20. Jahrhunderts … vielleicht aller Zeiten.

Statt „Sodane con Maciel“ sollte es vielleicht „Sodom con Maciel“ heißen.

Die Kirche gibt zu, daß Maciel, der führende Spendensammler des Vatikans der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, „weniger als 100“ Kinder mißbrauchte. Das sind nur die Fälle, die bekannt sind.

Einzelheiten lesen Sie hier im neuesten NEWSWEEK-Artikel: „Pater Marcial Maciel und die Päpste, die er befleckte“ Hoffen wir, daß das Wort „befleckte“ nicht wörtlich gemeint ist.

Maciel hatte auf der ganzen Welt unter verschiedenen falschen Identitäten uneheliche Kinder von verschiedenen Frauen … und mißbrauchte sie: „Pater Marcial Maciel war mein Vater und mißbrauchte mich, klagt Raul Gonzalez in einem Rechtsstreit“ Er erklärte einer seiner Mätressen, daß er ein CIA-Agent wäre. So stellte sie nicht allzu viele Fragen.

Der Kirche waren Maciels sexuelle und finanzielle Späßchen seit vielen Jahren bekannt, aber sie tat nichts … außer Maciels Opfer der Lüge zu beschuldigen.

Und Kardinal Sodano war der Kopf der Vertuschung. Der die Neue Weltordnung liebende Dekan des Kardinalskollegiums, Angelo Sodano, setzte wiederholt Päpste unter Druck — darunter Johannes Paul II (ihn „besaß“ er offensichtlich) und Benedict XVI (ihn offensichtlich nicht) — Maciels Verbrechen zu vertuschen.

Wie es jetzt scheint, ist dies der Hauptgrund für Papst Benedikts Rücktritt. Nachdem er sich die Ergebnisse der Untersuchung, die er verlangt hatte, ansah und erfuhr, daß Sodano und andere hochrangige Offizielle des Vatikans in die NWO-„Schwulenmafia“ der „sexuellen Freimaurerei“ verwickelt waren, sah Benedikt in seinem Rücktritt die einzige Chance zum Reinemachen. Auf diese Weise könnte ein neuer Papst ein neues Kardinalskollegium ernennen … und Sodano und die gesamte NWO-„Schwulenmafia“ der sexuellen Freimaurer hinauswerfen.

Der Ausdruck „sexuelle Freimaurerei“ ist, nebenbei bemerkt, nicht von mir. Ich habe ihn von Robert Moynihan selbst, der don Ariel S. Levi di Gualdo, Autor von „Und Satan machte sich dreieinig“ („E Satana si fece trino“, 2011) zitiert:

„Ich habe Erfahrung im Seminar, wo sieben oder acht von 10 Seminaristen schwul waren, und die letzten beiden flogen raus, weil sie zu ‚orthodox‘ und ‚normal‘ waren. Dies wiederholt sich in vielen Priesterseminaren. Diejenigen, die weiterkommen, sind Homosexuelle. Es ist eine sexuelle Freimaurerei, und sie erstreckt sich in den Vatikan selbst.

Wenn ich, zusammen mit Joseph Ratzinger in seinen berühmten Meditationen am Karfreitag im Jahr 2005, sage, daß in der Kirche Schmutz ist, und dort ist Schmutz, glaube ich nicht, daß es mir an Barmherzigkeit fehlt“, fuhr don Ariel fort. „Ich denke, ich bin barmherzig. Ich glaube, daß Barmherzigkeit durch Wahrheit und Gerechtigkeit geschieht.“

Was hat diese „sexuelle Freimaurerei“ mit der Neuen Weltordnung zu tun?

Die Neue Weltordnung ist ein langfristiges Projekt einer radikalen Gruppe über mehrere Generationen, das — unter anderem — die Spitze der Freimaurerei und der katholischen Kirche infiltriert hat. Diese radikale Gruppe wird manchmal als „die Illuminaten“ bezeichnet, da ihr Ursprung in dem von den Rothschilds finanzierten Illuminaten-Flügel der Freimaurerei liegt, der im späten 18. Jahrhundert durch den seines Amtes enthoben Priester Adam Weishaupt gegründet wurde.

Im Gegensatz zu dem, was Sie gewisse „Entlarver“ glauben machen wollen, sind die Illuminaten wohlauf und sehr lebendig. Lesen Sie hier über mein Interview mit einem internen Informanten der Illuminaten und hören Sie hier das Interview:

Diese Leute hassen die Religion im Allgemeinen und die katholische Kirche im Besonderen. Sie sind radikale Säkularisten. Sie nennen ihr Projekt aus drei Gründen „Neue Weltordnung“:

1) Sie wäre „neu“, weil sie die erste Gesellschaft in der Geschichte sein würde, die nicht von der Religion regiert wird.

2) Sie wäre „neu“, weil sie die erste Regierung in der Geschichte sein würde, die die gesamte Welt kontrolliert — also eine „Weltordnung“.

3) Sie wäre „neu“, weil von der Neuen Welt aus, das heißt von Nordamerika aus regiert werden würde … speziell von Washington, dessen Gestaltung und Architektur ein einziges großes Labyrinth der freimaurerischen Symbolik ist. (Für die unterhaltsame und irreführende Version, siehe Dan Browns „Das verlorene Symbol“.)

Obwohl sie die Religion hassen, haben die „sexuellen Freimaurer“ eine eigene Religion. Sie heißt Satanismus. In ihren schwarzen Massen parodieren sie die katholische Messe, manchmal mit Menschenopfern. 9/11 war eine solche schwarze Masse, wie Tom Breidenbach und S. K. Bain erklärt haben.

Natürlich werden einige sagen, daß ihre „satanische Religion“ in Wirklichkeit überhaupt keine Religion ist. Sie ist eine Strategie, Symbole und Rituale zu benutzen, um zu versuchen, alle echten Religionen zu zerstören.

Der Illuminaten-Plan zur Zerstörung aller menschlichen Gesellschaften und Religionen benutzt die „sexuelle Freimaurerei“ als Methodik. Gesellschaften werden durch Pornografie, Prostitution, und allgegenwärtige sexuelle Botschaften korrumpiert. (Anm.: Wer es nicht glaubt, versuche sich bitte zu erklären, wie beispielsweise FÜNFjährige Sexualstraftäter geschaffen werden — bestimmt nicht durch den Klapperstorch.) Und Personen, die in Machthierarchien aufsteigen, werden verführt, gefilmt und erpreßt … und so für das sexuelle freimaurerische Projekt rekrutiert.

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(Anm.: Die Übersetzung des im Bild zu sehenden Artikels aus dem Jahr 1989, „VIPs mit Reagan, Bush in Untersuchung über Homosexuellen-Prostitution verwickelt — ‚Callboys‘ auf Mitternachtstour durchs Weiße Haus“, finden Sie hier.)

Es ist nicht nur die katholische Kirche, die von solchen Leuten befallen ist. Die US-Regierung wird von ihnen auf den höchsten Ebenen überrannt. Deshalb haben die „Finder der verlorenen Kinder“ („Finders of Lost Children“), eine Gruppe von Nachrichtendienst-Pädophilen, die oft unschuldige Kinder entführen, mißbrauchen und ermorden, eine „Gehe nicht ins Gefängnis“-Karte haben. Genau wie Pater Maciel.

Die „Finder der verlorenen Kinder“ nutzen ihre minderjährigen Sexslaven, um Politiker, Geschäftsleute, Akademiker und anderen aufstrebende Promis zu umgarnen. Sie laden ihre Ziele auf Partys ein, bieten Alkohol und Kokain, und führen sie dann in Schlafzimmer, wo minderjährige Sexsklaven warten. Die Aktivitäten werden gefilmt, und das Ziel ist ein „gemachter Mann“, für den Rest seines Lebens. Die „sexuellen Freimaurer“ der Neuen Weltordnung kontrollieren alle großen amerikanischen Institutionen. Deshalb ist es unmöglich, sie strafrechtlich zu verfolgen, auch wenn viele im „Franklin-Skandal“ aufgedeckt wurden. Deshalb werden Geschichten über ihre unverschämten Aktivitäten, wie Orgien mit minderjährigen prostituierten Kindersklaven im Weißen Haus, unterdrückt. Und deshalb war Präsident George W. Bush (Anm.: GWB? Oder GHWB?) laut dem ehemaligen NSA-Offizier Wayne Madsen in der Lage, im Weißen Haus eine interne Überwachungskamera einzurichten, damit er und seine Kumpels die Sexfolter und Sodomie von Kindern vor ihren Eltern begaffen konnten, und ähnliche Aktivitäten in Abu Ghraib — Aktivitäten, die von den sexuellen Freimaurern angeordnet und orchestriert wurden: „Hersh: Aufgezeichnet, wie Kinder in Abu Ghraib sodomisiert wurden

Wie George H. W. Bush der Korrespondentin des Weißen Hauses, Sarah McClendon, 1992 zu den Aktivitäten im Irak und Iran erklärte: „Sarah, wenn das amerikanische Volk jemals herausfindet, was wir getan haben, werden sie uns durch die Straßen jagen und lynchen.

Die sexuellen Freimaurer haben es auf ihrem „langen Marsch durch die Institutionen“ weit gebracht.

Wird Papst Benedikt, aller Voraussicht nach ein wohlmeinender Mann, zu einem Reinemachen im Vatikan in der Lage sein? Werden die sexuellen Freimaurer jemals aus den Institutionen, die sie derzeit beherrschen, vertrieben werden?

Der beste Weg, dies zu tun, wären womöglich simultane religiöse Revolutionen in allen Ländern. Schließlich hat die islamische Revolution die sexuellen Freimaurer aus dem Iran vertrieben. Und die wenigen, die blieben, müssen sich tief eingraben und um ihr Leben fürchten.

Sie durch die Straßen zu jagen und zu lynchen — die Idee klingt gar nicht so schlecht.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Real “Pope Crisis”: Sexual Freemasonry and the New World Order.

UPDATE:

Schlechte Nachrichten: „Die Antidiffamierungsliga (ADL) begrüßte heute die Wahl von Kardinal Jorge Bergoglio als den nächsten Papst Franziskus.

Der Zusammenbruch des Kommunismus: Die verschwiegene Geschichte

2012/11/17

Jamie Glazov interviewt Robert Buchar über den „toten Sowjet“.

Zu Gast beim heutigen Frontpage-Interview ist Robert Buchar, außerordentlicher Professor und Autor des Kameramann-Programms (author of the Cinematography Program) am „Columbia College“ in Chicago — und politischer Flüchtling aus der ehemaligen Tschechoslowakei. Er produzierte den Dokumentarfilm „Velvet Hangover“ über die Filmemacher der tschechoslowakischen „Neuen Welle“ (1963-1969), wie sie die Zeit der „Normalisierung“ überlebten und ihre Reflexionen über die sogenannte „Samtene Revolution“ des Jahres 1989. Er ist außerdem der Autor von „Czech New Wave Filmmakers in Interviews“ und „And Reality be Damned … Undoing America: What The Media Didn’t Tell You About the End of the Cold War and Fall of Communism in Europe“. Sein neuester Dokumentarfilm ist „The Collapse of Communism: The Untold Story“.

FP: Robert Buchar, willkommen zum Frontpage-Interview. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Dokumentarfilm.

Buchar: Danke für die Gelegenheit, darüber zu sprechen, Jamie. Es dauerte acht Jahre, ihn fertigzustellen, aber es ist vollbracht.

FP: Beginnen wir mit dieser Frage: Warum sollten wir über den Zusammenbruch des Kommunismus reden? Warum ist es wichtig?

Buchar: Richtig, warum über etwas reden, das vor 23 Jahren passierte? Das Wort Kommunismus ist nicht einmal mehr in unserem Wortschatz und die neue Generation hat keine Ahnung, was es eigentlich bedeutet.

Und dennoch eliminierte der Kommunismus während der 70 Jahre seines Bestehens über 100 Millionen Menschen. Das sind genug Leichen, um auf unserem Planeten den Äquator zu bedecken, wenn die Körper nebeneinander gelegt werden. Als der Kommunismus im Jahr 1989 „zusammenbrach“, warfen die Medien nie die Frage auf, wo die Verantwortlichen für all die Gräueltaten waren. Wir hörten in den Medien nie, daß jemand fragte, wohin all die Kommunisten verschwanden.

Sollten wir wirklich glauben, daß Millionen von Kommunisten über Nacht Kapitalisten und gute Bürger wurden? Überraschung! Sie erwiesen sich als die Führer des neuen Systems. Es spielt keine Rolle, welche politische Partei in den ehemaligen sowjetischen Satellitenstaaten Sie betrachten, sie alle, links oder rechts, wurden von ehemaligen Kommunisten geschaffen und werden von ihnen geführt.

Der Kommunismus ist also nicht wirklich verschwunden und weg. Er paßte sich einfach an, verwandelte sich in das neue System, um seine Mission fortzusetzen.

Als Ergebnis muß der Westen jetzt mit den Konsequenzen seiner eigenen Naivität leben. Und wir müssen nicht besonders weit gehen, um zu sehen, wovon ich rede. Sehen Sie sich an, was in Amerika los ist.

FP: Was ist mit dem Kalten Krieg, ist er wirklich beendet? Wer hat gewonnen?

Buchar: Es kommt darauf an, wen Sie fragen. Es gibt Linke, die sagen, daß es ihn nie gab. Sie glauben, daß der Kalte Krieg bloß unsere eigene Propaganda war. Und es gibt Konservative, die glauben, daß sie den Kalten Krieg gewannen. Sie werden leider nie akzeptieren, daß die Perestroika nur eine Täuschung war — aus dem einfachen Grund, daß sie ihren verkündeten Sieg aufgeben und eingestehen müßten, daß sie Unrecht hatten.

Es gibt in Amerika wirklich nur sehr wenige Menschen, die glauben, daß der Westen den Kalten Krieg verlor. Aber wie wollen Sie dann erklären, daß der Sozialismus nach dem „Fall des Kommunismus“ weltweit auf dem Vormarsch ist? Der internationale Terrorismus, vom KGB geplant und unterstützt, war nach dem Zerfall der Sowjetunion fast nicht mehr existent, doch im Jahr 1996 explodierte er in der neuen Form des islamischen Terrors dann erneut und der Antia-Amerikanismus wurde, wohin man sieht, zum bevorzugten Zeitvertreib.

Der Westen erklärte zwar den Sieg und das Ende des Kalten Krieges, doch Moskaus Täuschung war nicht zu Ende. Im Gegenteil, sie wurde noch intensiver. Tschekisten haben immer noch das Sagen. Der Westen tat genau, was die KGB-Strategen erwarteten: er baute seinen Schutz ab, eliminierte die Spionageabwehr, gab Rußland Millionen von Dollar und machte es zum gleichberechtigten Partner. Es ist daran zu erinnern, daß (Anm.: der zu den Sowjets übergelaufene) Aldrich Ames damals der CIA-Chef für die Ostblockländer war und daß alle unsere Spione in Moskau hingerichtet wurden, bis auf einen, Oleg Gordievsky. Er war der (Anm.: von den Sowjets übergelaufene) Agent der Briten und er spricht über all dies in meinem Film.

Und es ist daran zu erinnern, daß Marc Rich, die verantwortliche Person, die Rußland mit Millionen von Dollar versorgte und die in letzter Minute in einem magischen schwarzen Loch verschwand, von Präsident Bill Clinton begnadigt wurde. Er lebt jetzt wer weiß wo. CIA und MI6 sind sich einig, daß die Spionage des KGB/FSB jetzt stärker ist als je zuvor.

Es spielt also keine Rolle, ob wir es den Kalten Krieg oder den Zweiten Kalten Krieg nennen — das Streben der Tschekisten nach der Weltherrschaft geht weiter. Und es wird weitergehen, solange die Tschekisten im Kreml das Sagen haben.

FP: Was das aktuelle politische System und die Wirtschaft in den ehemaligen sowjetischen Satellitenstaaten betrifft, was weiß das amerikanische Volk darüber? Und warum sollte es darüber etwas wissen?

Buchar: Die amerikanischen Menschen wissen darüber sehr wenig oder gar nichts. Sie sind damit beschäftigt, einzukaufen und sich zu unterhalten. Sie haben keine Ahnung von ausländischen Mächten, die ihr Leben gestalten. Und wenn Sie es Ihnen sagen, sehen sie Sie ungläubig an.

Als ich mit dem Manuskript meines Buches „And Reality be Damned …“ fertig war, gab ich es meinem Kollegen in Chicago, um ein Feedback zu bekommen. Er antwortete: „Um zu akzeptieren, was in Ihrem Buch steht, müßte ich alles aufgeben, was ich mein Leben lang glaubte.“

Amerikaner mögen es nicht, schlechte Nachrichten zu hören (Anm.: Europäer erwähnen wir lieber auch nicht) und als Folge wird es sie hart treffen. Das Sprichwort sagt: „Du weißt erst, was du hast, wenn du es verlierst.“ In diesem Fall könnte es aber zu spät sein. Es steht zu viel auf dem Spiel. Die Menschen schaffen es nicht, aktuelle Ereignisse im Zusammenhang zu sehen, weil sie die Geschichte ignorieren und deshalb nichts aus ihr lernen können.

Im Jahr 2005 wollte ich für meinen Film den Genossen Rudolf Hegenbart interviewen. Er war ein ranghohes Führungsmitglied des Politbüros der „Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei“ („Komunistická strana Československa“, KSČ) , Chef der Abteilung 13, zuständig für die Überwachung der Umstellung, einschließlich der Überwachung der Dissidenten. Er lehnte meinen Wunsch ab, denn nachdem Vaclav Havel Präsident war, wurde er von Havels Leuten gewarnt, daß, wenn er jemals reden würde, er in einem Sack am Grunde der Talsperre Slapy enden würde.

Doch nachdem ich mein Buch veröffentlicht hatte, schrieb er mir folgendes: „Ihr Buch ist historisch wichtig. Ihre Informationen sind korrekt. Als ich in Moskau studierte, wurden uns all diese Sachen gelehrt.“ (Anm.: wenn Sie Vaclav Havel mit seiner „Demokratie ohne Parteien“ bisher für einen den Kommunismus bekämpfenden Kapitalisten wie Gorbatschow 1986 mit seiner „Perestroika“ und Lenin 1921 mit seiner „Neuen Ökonomischen Politik“ hielten, bedenken Sie, daß Vaclav Havel im Januar 1990 Helmut Kohl fragte: „Warum arbeiten wir nicht zusammen, um alle politischen Parteien aufzulösen? Warum richten wir nicht einfach eine Partei ein, die Partei von Europa?“) Wenn Sie Amerikanern sagen, daß das Vorhaben, das kapitalistische Amerika zu zerstören, im Jahr 1922 begann, kurz nachdem in Moskau (Anm.: im Jahr 1919) die „Kommunistische Internationale“ gegründet wurde, dann denken sie, Sie sollten einen Psychiater besuchen.

FP: Man würde denken, daß die Marxisten/Sozialisten nach all dem Versagen, Gemetzel, Völkermord und Elend jetzt diskreditiert wären. Und dennoch sind sie auf dem Vormarsch. Sagen Sie uns, wie das möglich ist und warum.

Buchar: Eine sehr gute Frage. Es ist etwas, das mich immer genervt hat. In meinem Film sagt ein Student: „Ich denke, daß der Kommunismus funktionieren könnte, wenn er richtig gemacht wird.“

Die Idee des Kommunismus/Sozialismus war für schlecht gebildete und wirtschaftlich benachteiligte Menschen schon immer attraktiv. Die Menschen lieben schöne Träume. Es ist die alte kommunistische Propaganda-Leier: „Alle kriegen das, was sie brauchen.“ Ich erinnere mich noch, daß wir in der Schule gelehrt wurden, daß unter dem Kommunismus überall auf den Straßen Autos stehen werden, und wenn man eins zum Fahren braucht, sucht man sich bloß eins aus.

Es gibt diese nie endende Propaganda/Täuschung. Das Ziel ist nicht, den Sozialismus zu errichten, sondern die westliche Demokratie zu stören und zu zerstören, speziell in Amerika. Amazon verkauft „Das Manifest der Kommunistischen Partei“ sehr gut. Nikita Chruschtschow sagte im Jahre 1959 zu Vizepräsident Richard Nixon:

„Ihr Amerikaner seid so leichtgläubig. Nein, Ihr werdet den Kommunismus nichtn vorbehaltlos akzeptieren, aber wir werden Euch weiter mit kleine Dosen des Sozialismus füttern, bis Ihr schließlich aufwachen und feststellen werdet, daß Ihr den Kommunismus bereits habt. Wir werden Euch nicht bekämpfen. Wir werden Euch wirtschaftlich so schwächen, bis Ihr wie eine überreife Frucht in unsere Hände fällt.“ (Anm.: Zu diesem Zitat gibt es viele Jahreszahlen und KEINE Quelle, bessere Chruschtschow-Zitate sind jedoch belegt, zum Beispiel: „Wenn Stalin sagt: tanze, dann tanzt ein kluger Mann.“)

Und hier sind wir auch schon ziemlich dicht am Problem. Wie ich es sehe, haben Linke ein klares Ziel und eine langfristige Strategie, und sie haben ein weltweit etabliertes Netzwerk. Sie sind gut organisiert, diszipliniert und haben die Absicht, ihr Ziel unter allen Umständen zu erreichen. Konservative haben dagegen weder ein Ziel noch eine Strategie.

Sie sind mehr auf das Individuum ausgerichtet. Geblendet durch die politische Korrektheit, werden sie sich kaum einig, wer ihr Feind ist und finden aus diesem Grund nie eine erfolgreiche Gegenstrategie.

Der einzige Ausweg ist Bildung; den Menschen das zu zeigen, was sie in den Massenmedien nicht finden und in den Schulen nicht erfahren. Und wir sprechen hier nicht über Geheim-Informationen. Stellen Sie heute jemandem eine Frage über die „Venona-Papiere“, die „Operation Solo“, die „Kommunistische Internationale“ und so weiter — er hat keine Ahnung, noch nie davon gehört. Als ich mit dem Filmen meiner Dokumentation begann, gab es an diesem Thema überhaupt kein Interesse.

Seit der Veröffentlichung meines Buches „And Reality be Damned …“ erschienen ein paar sehr interessante Bücher. Da ist Paul Kengors „The Communist“, Pavel Stroilovs „Allegations“, oder Ihr „High Noon for America: The Coming Showdown“ — um nur einige zu nennen. Blickt man in die Geschichte, dann ist die Demokratie noch sehr jung und zerbrechlich. Sie muß sorgfältig gepflegt werden, und in einer ungebildeten, verwirrten Gesellschaft kann sie nicht funktionieren. Sind die Grundlage der Stimmabgabe eine Emotion, das persönliche Erscheinungsbild des Kandidaten, seine Rasse oder religiösen Überzeugungen, dann wird die ganze Nation zu einer dysfunktionalen Familie — ein perfekter Nährboden für den Sozialismus oder eine andere Form der Diktatur.

Nebenbei bemerkt erfordert die Installation des Sozialismus keine Mehrheit. Revolutionen kommen in der Regel durch eine stark engagierte Minderheit zustande — pathetische oder manipulierte Massen helfen dabei nur.

FP: Warum können die westlichen Geheimdienste und Regierungen das Konzept der Desinformation nicht begreifen?

Buchar: Für die westliche Kultur ist Täuschung ein Fremdwort. Joseph Douglass und Bill Gertz sprechen über dieses Thema in meinem Film. Nach ihnen hat das Establishment unserer Nachrichtendienste von dem, was Täuschung darstellt, ein sehr primitives und sogar falsches Verständnis. Nur mit Anatoli Golizyns „Perestroika Deception“ bekamen sie die Möglichkeit, das Gesamtbild zu sehen, aber sie haben diese Möglichkeit trotzdem vertan. Sie weigerten sich, seine Informationen zu akzeptieren.

Bill Gertz spricht über die anti-antikommunistische Denkweise der CIA. Pete Bagley erzählte mir, daß ihm erst nach dem Ende des Kalten Krieges klar wurde, daß alle Operationen der CIA in Polen vom KGB eingerichtet wurden, um die Opposition loszuwerden. Die Tatsache, daß die Opposition in den kommunistischen Ländern in Wirklichkeit eine „künstliche Opposition“ („controlled opposition“) war, ist für die in Demokratien lebenden Menschen schwer zu glauben. Als ich im Jahr 1980 aus der Tschechoslowakei überlief, wurde ich zweimal befragt. Zuerst in Österreich, dann in den USA. Mir wurde nie eine Frage von Bedeutung gestellt. Im Jahre 2005 fragte mich ein CIA-Beamter, wie mir „RADIO FREE EUROPE“ gefiel.

Er war überrascht, als ich ihm sagte, daß der Empfang dieser Sendung sehr stark gestört wurde und es unmöglich war, sie zu hören.

Die CIA hatte einfach keine Ahnung, was hinter dem Eisernen Vorhang los war. Sie interessierten sich nicht für Ideologie und Propaganda, sondern nur für militärische Informationen. Aus diesem Grund „verpaßten sie den Anschluß“. Das Buch „Disinformation“ von Generalleutnant Ion Mihai Pacepa und Ronald Rychlak wird dieses äußerst wichtige Thema an die Öffentlichkeit bringen. Hoffen wir, daß die Amerikaner in der letzten Minute erkennen, daß sie auf die Schippe genommen wurden.

FP: Warum ist es wichtig, sich Ihren neuen Film „The Collapse of Communism: The Untold Story“ anzusehen?

Buchar: Viele Amerikaner sind heutzutage nicht glücklich, welche Richtung ihr Land eingeschlagen hat. Sie fragen sich, wie die progressiven Linken so stark wurden, daß sie aus dem Land eine weitere große EU machen. Die Geschichte und das Wachstum der amerikanischen Linken sind zwar nicht besonders bekannt, aber gut dokumentiert — die Ausbreitung des Sozialismus in den Vereinigten Staaten ist aber kein rein internes Problem. Um vollständig zu verstehen, was heute in Amerika los ist, müssen wir wissen, wer den Angriff auf unser Leben begann, wann, und wie die Strategie aussieht.

Ich interviewe jetzt seit fünf Jahren Nachrichtendienst-Experten, Dissidenten, Überläufer und Kalte Krieger. Dabei erschloß sich mir eine ganz andere Realität. In den Vereinigten Staaten braut sich etwas zusammen und der Schlüssel zum Verständnis liegt in den Jahren 1989 und 1991. Da wir uns der Endstation der sogenannten Neuen Weltordnung nähern, ist es sehr wichtig, zu erkennen, wer diese Reise plante. Wäre es möglich, daß das politische Establishment im Westen einfach nicht die Wahrheit wissen will?

FP: Robert Buchar, ich danke Ihnen, daß Sie bei uns waren — und für diesen Film und Ihre Hingabe an die Wahrheit.

Wir möchten alle unsere Leser ermuntern, sich diesen neuen Film anzusehen und www.collapseofcommunism.com zu besuchen.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Collapse of Communism: The Untold Story.

Besonders interessant ist der Ausrutscher, daß der islamische Terrorismus eine Erfindung ist, schließlich ist FRONTPAGEMAG eine islamkritische Seite, aber egal. Und abgesehen vom falschen Chruschtschow-Zitat ist ja soweit alles richtig.

Man muß aber kein Überläufer sein, um das zu erkennen, oder zu fragen, wo die Massenmedien gerade waren, um nach dem angeblichen Zusammenbruch der Sowjetunion über die Entsowjetisierung, die Prozesse gegen die Massenmörder, die aus den Gulags strömenden Häftlinge und die Familienzusammenführungen zu berichten.

Der verstorbene Alan Stang hatte diesen Gedanken bereits im Jahr 2008.

„Der Zusammenbruch der Sowjetunion“ unter der Lupe

Wie Sie wissen, ist die Regierung von Presidente Jorge W. Boosh beim gegenwärtigen Flächenbrand im Kaukasus der Auffassung, daß Georgien Recht hat und Rußland Unrecht. Zumindest in dieser Frage liegt Boosh damit bemerkenswert eng im Bett mit Obama, denn Senator Hussein Obamas Führungsoffizier (handler) ist Zbigniew Brzezinski, der im Namen von David Rockefellers Trilateraler Kommission Jimmy Carter als Präsident einstellte, und der nun offenbar den Auftrag hat, Hussein als Präsident einzustellen. Brzezinski stimmt Boosh sicherlich zu.

Während ich dies schreibe, konfrontiert Philip Berg, ein Rechtsanwalt und Demokratischer Beamter aus Philadelphia, Senator Hussein vor einem Bundesgericht mit der Behauptung, kein gebürtiger US-Bürger zu sein. Rechtsanwalt Berg sagt, er hätte Dokumente, die beweisen, daß Hussein Obama in Kenia geboren wurde, nicht in Hawaii, und daher nicht beanspruchen kann, Präsident zu sein. Bergs Internetseite ist www.obamacrimes.com. Sehen Sie nach und entscheiden Sie selbst. Wenn Hussein Obama überlebt, wird dies noch viel mehr über Zbig Brother Brzezinski sagen.

Gehen Sie jetzt vom Flächenbrand im Kaukasus ein paar Jahre zurück und betrachten Sie sich den „Zusammenbruch der Sowjetunion“. Woher wissen wir, daß die Sowjetunion „zusammengebrochen“ ist? Wir wissen, daß sie zusammenbrach, weil die Sowjetunion sagte, daß sie es tat, und die Spatzenhirne in unseren kommunistischen Massenmedien plappern schon lange nach, was die Sowjets sagen. Soweit ich mich erinnere, schluckten die Spatzenhirne das sowjetische Vogelfutter komplett.

Erinnern Sie sich an Mike Gorbatschow. Er ist der Mann mit dem Kainsmal auf seinem Haupt. Einst war er ein sowjetischer Diktator. Am nächsten Tag „fiel“ die Sowjetunion. Und am nächsten Tag taucht Mike in San Francisco auf, schlägt sein Hauptquartier im „Presidio“ auf, der historischen US-Militärbasis, und betreibt eine steuerbefreite Stiftung (Anm.: das „State of the World Forum“), die vor dem „Zusammenbruch“ der Sowjetunion geschaffen wurde. Wußte da oben vielleicht jemand Bescheid?

Wir reden über den Mann, der das „Reich des Bösen“ leitete, die KGB-Folterkammern, den Archipel Gulag, den Mann, der auf der ganzen Welt den Terrorismus finanzierte, etc. Warum tat Washington so etwas? Hatte Mike Reue gezeigt? War aus ihm jetzt ein überzeugter Verfechter der amerikanischen Werte und der Verfassung geworden? Überhaupt nicht! In seinen Büchern erklärt er, daß er sein Leben lang ein Kommunist ist, daß der Wandel in der Sowjetunion keinen Wandel seiner Absicht bedeutet, und daß „Perestroika“ einfach ein neuer Weg ist, um überall auf der Welt den Kommunismus durchzusetzen. (Anm.: Ein Ostblockwitz lautete: Q: What comes after perestroika? A: Perestrelka. — Frage: Was kommt nach Perestroika? Antwort: Erschießung.)

Jetzt war Mike ein „Öko“. Seine Gorbatschow-Stiftung veranstaltete Treffen, an denen George H. W. Bush und andere Weltregierungs-Verschwörer teilnahmen und die Frage diskutierten, wie viele Menschen auf der Welt für den „Umweltschutz“ ausgerottet und wie sie getötet werden sollten. Ted der Verräter Turner, der fünf Kinder hat, sagt zum Beispiel: „Eine Gesamtbevölkerung von 250 – 300 Millionen Menschen, ein Rückgang um 95% der heutigen Zahlen, wäre ideal.“ Seltsamerweise hat sich Ted der Verräter nicht freiwillig zur Exekution gemeldet.

Wir reden über ein Szenario, das so unglaublich ist, daß es mit Worten kaum zu beschreiben ist. Es wäre gleichbedeutend, wenn wir Onkel Hitler oder Onkel Heinrich aus dem Bunker oder dem Konzentrationslager hierher gebracht und zu Harvard-Professoren gemacht hätten. Über dieses Szenario hätte es bergeweise Belege geben müssen. Aber unsere kommunistischen Massenmedien haben es einfach so geschluckt, ohne zu rülpsen.

Was hätten wir sehen sollen, wenn der „Zusammenbruch der Sowjetunion“ echt gewesen wäre? Die Antworten liegen auf der Hand, wenn wir ihn mit dem Zusammenbruch der Nazis am Ende des Zweiten Weltkriegs vergleichen. Zunächst erinnern wir uns, daß die Konzentrationslager der Nazis befreit wurden. Die Tore wurden geöffnet, die Opfer strömten heraus. Wir sahen sie. Wir sahen amerikanische Truppen, die sich entsetzt die Nase zuhielten. Wir sahen endlose Berichte in den Medien. Bei einem echten Zusammenbruch der Sowjetunion hätten wir die gleiche Sache im Gulag sehen sollen.

Wir sahen es nicht. Es gab keine Befreiung, es gab keine Millionen, die strömten, keine tränenreichen Familientreffen. War das keine große Geschichte? Aber es gab keine Nachrichtenberichte, nicht einmal eine ehrenvolle Erwähnung. Dies muß bedeuten, daß der Archipel Gulag noch immer intakt ist, daß die Millionen noch immer dort sind und daß es keinen Zusammenbruch gab.

Als nächstes wurde das deutsche Militär aufgelöst. Die Wehrmacht war nicht mehr. Japan wurde ebenfalls entwaffnet. Das gleiche hätte beim „Zusammenbruch“ der Sowjetunion passieren müssen. Ist es passiert? Nein. Das Militär der Sowjets blieb intakt. Ja, zu der Zeit wurde etwas über die Zerstörung von einigen Raketen gesagt, aber diese Raketen hätten planmäßig ersetzt werden sollen. Deren Abbau hatte nichts mit Abrüstung zu tun. Die Sowjets sind nach wie vor eine gewaltige militärische Macht.

Drittens sollten nun andere Leute zu sehen sein. In Deutschland wurden die Nazis rausgeschmissen und gejagt. Israel ging nach Argentinien und entführte Eichmann. In Deutschland gab es neue Namen. Konrad Adenauer — „Der Alte“ — war Kanzler. General MacArthur tat das Gleiche in Japan. Togos Militaristen verschwanden. Und wer ist jetzt in Moskau zuständig? KGB-Oberst Vlad der Pfähler Putin.

Ja, Presidente Jorge W. Boosh blickte in Putins Augen und sah in seine Seele — und ihm gefiel, was er sah. Inzwischen hat Boosh seine Meinung vermutlich geändert. Wem glauben Sie? Wie es scheint, gibt es nach dem „Zusammenbruch“ die gleichen Leute wie zuvor. Und sollte es nicht wie in Nazi-Deutschland Prozesse gegen die Kriegsverbrecher geben, gegen die Männer, die den Gulag betrieben? Gab es welche? Nein.

Betrachten Sie schließlich die Tatsache, daß es all dies bereits früher gab. 1921 brachen die von Washington und dem Westen unterstützten Roten zusammen. Es herrschte Hunger, weil der „Kriegskommunismus“ keine Wirtschaft erlaubte. Der sowjetische Diktator Lenin machte einen Schritt zurück. Er schrieb sogar ein Buch und erklärte seinen Fanatikern, daß es zur Bewahrung des Kommunismus gut wäre, ein oder zwei Schritte zurück zu gehen.

Lenin führte die „Neue Ökonomische Politik“ ein, in der einen ein wenig Handel nicht gleich ins Gefängnis brachte. „NÖP-Männer“ tauchten auf; Händler, die ein wenig handelten. Der Westen hörte, daß Lenin „zur Besinnung gekommen“ wäre. Der Kommunismus hatte „versagt“. Das Sowjetsystem würde „umstrukturiert“ werden. Auf Russisch würden Sie es wahrscheinlich „Perestroika“ nennen.

Herbert Hoover, der sieben Jahre später US-Präsident wurde, traf in Moskau als Leiter der „American Relief Administration“ ein, mit Tonnen an Lebensmitteln und Investitionskapital. Die Sowjets feierten. Der Kommunismus war gerettet. Moskaus Verdauungsprozeß dauerte drei Jahre. Dann meldete sich der Kommunismus zurück.

Washington unterstützte die Kommunisten noch einmal und rettete sie vor dem Zusammenbruch. Im Zweiten Weltkrieg tat es die Verschwörung zur Weltregierung wieder. Bitte nennen Sie mir eine kommunistische Diktatur, irgendwo, die nicht von den Vereinigten Staaten geschaffen wurde. Rotchina? Falsch. Kuba? Wieder falsch. Zimbabwe. Falsch. Ich kenne keine. Zur Förderung des Kommunismus hat die US-Regierung auf der ganzen Welt mehr getan, als irgendein anderes Land. Ohne die Vereinigten Staaten wäre der Kommunismus eine Fußnote in einem staubigen Geschichtstext.

Was sind die Folgen des letzten „Zusammenbruchs“ der Sowjetunion? Es floß wieder einmal Investmentkapital. Die Sowjets erlebten einen diplomatischen Triumph. Ihr Mann Michael Gorbaschrott erklärt jetzt amerikanischen Industriellen, was zu tun ist. Dem sowjetisch geförderten Terrorismus wird keine Aufmerksamkeit mehr gewidmet. Der Fokus liegt jetzt auf dem „islamischen Fundamentalismus“, der auf mysteriöse Weise mitten auf der Bühne auftauchte, während die Sowjets an den Seiten verschwanden, fast so, als ob die ganze Sache ein Plan war.

Erinnern Sie sich daran, daß die Sowjets die Rekrutierung, Ausbildung, Finanzierung und Etablierung von Strohmännern erfanden, die ihre Terrorismusarbeit erledigten, während die Sowjets als Philantrophen posierten. Erinnern Sie sich daran, daß der ekelerregende Jassir Arafat, Führer der Palästinensischen Befreiungsorganisation und Knabenliebhaber, sein Leben lang ein Angestellter der Sowjets war. Arafat ist natürlich nur ein Beispiel von vielen.

Die Sowjets planen solche Dinge nicht nur ein oder zwei Jahre im Voraus. Sie sind Schachmeister, sie planen in Jahrzehnten, in Generationen. Hat diese jüngere Geschichte etwas mit dem Flächenbrand im Kaukasus zu tun? Meine eine Antwort wird wie immer kurz, direkt und nachvollziehbar sein. Ich weiß es nicht. Offensichtlich gibt es eine Beziehung — ich weiß aber noch nicht, was es ist. Im Laufe der Zeit wird der Zweck vielleicht deutlich werden. Wir können uns wie üblich darauf verlassen, daß das, was uns gesagt wurde, so falsch ist wie ein Ein-Dollar-Schein.

Wir müssen uns gerade jetzt daran erinnern, was geschah. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie in der Vergangenheit waren und was geschah, werden Sie nie verstehen, wo Sie jetzt sind und was zu tun ist. Fürs Erste ist klar, daß wir wieder zu einer amerikanischen Außenpolitik finden müssen, in der wir uns um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern und darauf bestehen, daß andere Nationen sich um ihre Angelegenheiten kümmern.

Wir können uns leider nur auf die Tatsache verlassen, daß beide Seiten des Konflikts, Moskau und Washington, daran arbeiten, die Sache der Weltregierung voranzutreiben. Beenden wir diese kurze Übersicht mit einer Frage: Ist die gegenwärtige Inszenierung im Kaukasus eine typische Demonstration des dialektischen Materialismus, in dem die Verschwörung zur Weltregierung beide Seiten manipuliert?

Alan Stang war einer der ersten Skriptschreiber von Mike Wallace auf „Channel 13“ in New York, wo er einige der Skripte verfasste, die Mike Wallace zu CBS brachten. Stang war selbst Radiomoderator. In Los Angeles wurde er zeitgleich zu Larry King gesendet und hatte laut „Arbitron“ fast doppelt so viele Zuhörer. Er hat als Auslandskorrespondent gearbeitet. Er hat hunderte von Sonderbeiträgen in Zeitschriften im ganzen Land und etwa fünfzehn Bücher geschrieben, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter eine Ehrung durch das Repräsentantenhaus von Pennsylvania für hervorragende journalistische Leistungen. Eines von Stangs Exposés hielt einen kriminellen Versuch auf, die Kontrolle über New Mexico zu erlangen, wo eine Bande ein Gerichtsgebäude eroberte, einen Richter als Geisel nahm und einen Stellvertreter ermordete. Der Plan stand kurz vor dem Erfolg bevor Stang eingriff. Ein weiteres Exposé von Stang inspirierte wichtige Reformen im bundesstaatlichen Arbeitsrecht.

Sein erstes Buch, „Es ist sehr einfach: Die wahre Geschichte der Bürgerrechte“ („It’s Very Simple: The True Story of Civil Rights“), war ein sofortiger Bestseller. Sein erster Roman, „Die höchste Tugend“ („The Highest Virtue“), der in der russischen Revolution spielt, errang eine Fünf-Sterne-Bewertung in der „West Coast Review of Books“, die in nur einem Prozent ihrer Bewertungen fünf Sterne vergab.

Stang hat in jedem amerikanischen Bundesstaat und auf der ganzen Welt Vorträge gehalten und wurde in vielen Sendungen begrüßt, darunter „Cross Fire“ auf CNN. Weil er und seine Frau in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik die meisten Kinder hatten, wo sie damals lebten, wurde die ganze Familie gewählt, um in Sydney Pollacks „Havanna“ mit Robert Redford zu spielen, dem bis dahin teuersten Film. Alan Stang ist der Mann mit den angeklatschten Haaren in dem lächerlichen Harry-Truman-Hawaii-Shirt. Er sagt, daß er dazu gezwungen wurde.

Hier finden Sie den Originalartikel, "Soviet Collapse" Revisited.

Und hier die Definition von Außenpolitik laut George Washingtons Abschiedsbotschaft:

„… Die große Verhaltensregel hinsichtlich fremder Nationen liegt für uns darin, bei der Ausweitung unserer Handelsbeziehungen so wenig politische Verbindung wie möglich mit ihnen zu haben. Soweit wir bereits Verpflichtungen eingegangen sind, laßt sie in vollendet gutem Glauben erfüllt werden. — Hier aber laßt uns Halt machen.

Europa hat ein Gefüge primärer Interessen, die keine oder sehr entfernte Beziehungen zu uns haben. Deshalb muß es in häufige Auseinandersetzungen geraten, deren Ursachen unseren Anliegen wesentlich fremd sind. Daher also muß es unklug für uns sein, uns durch künstliche Bande in die gewöhnlichen Wechselfälle seiner Politik oder die gewöhnlichen Kombinationen und Zusammenstöße seiner Freund- oder Feindschaften zu verwickeln. Unsere abgesonderte und entfernte Lage veranlaßt uns und setzt uns instand, einen anderen Kurs zu verfolgen. Wenn wir ein einiges Volk unter einer wirksamen Regierung bleiben, ist die Zeit nicht fern, wo wir beträchtlicher Schädigung durch auswärtige Staaten trotzen können; wo wir eine Haltung einnehmen können, die die Neutralität achten lassen wird, die wir zu irgendeiner Zeit beschließen mögen; wo kriegführende Nationen angesichts der Unmöglichkeit, Erwerbungen bei uns zu machen, nicht leichthin damit spielen werden, uns zu provozieren; wo wir Krieg oder Frieden wählen können, wie unser Interesse, geleitet vom Recht, es geraten sein läßt.

Warum sich der Vorteile einer so besonderen Lage begeben? Warum unseren eigenen Boden verlassen, um auf fremdem zu stehen? Warum durch Verflechtung unseres Geschicks mit dem irgendeines Teils von Europa unseren Frieden und unseren Wohlstand in die Netze europäischer Ambition, Rivalität, Interesses, Stimmung oder Laune verstricken?

Unsere wahre Politik ist, uns fernzuhalten von allen dauernden Bündnissen mit irgendeinem Teil der ausländischen Welt; insoweit, meine ich, als wir jetzt frei sind es zu tun; denn laßt mich nicht so verstanden werden, als wäre ich für Untreue gegenüber bestehenden Verpflichtungen. Ich halte die Maxime für nicht weniger anwendbar auf öffentliche als auf private Angelegenheiten, daß ehrlich immer am längsten währt. Ich wiederhole es deshalb, laßt diese Verpflichtungen in ihrem wirklichen Sinn beobachtet werden. Aber meiner Meinung nach ist es unnötig und wäre es unklug, sie auszudehnen.

Wenn wir immer darauf sehen, uns durch geeignete Einrichtungen in achtunggebietendem Verteidigungszustand zu halten, können wir ohne Gefahr zeitweiligen Bündnissen für ungewöhnliche Notlagen vertrauen …“

Aus der „Abschiedsbotschaft“ George Washingtons, 1796

(Herbert Strauß: Botschaften der Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zur Außenpolitik, 1793-1947, S. 13 f.)

Tod einer Verschwörung: Johnny Gosch, Jeff Gannon und Hunter S. Thompson

2012/10/25

Tim Schmitt mit dem interessantesten Artikel über den Jungen, der 1982 verschwand — denn nach dem Artikel „verschwand“ das Magazin, das ihn veröffentlichte.

(Anm.: Das Cover der Druckausgabe — Bildquelle: DECLARE PEACE)

April 2005 — Noreen Gosch sitzt im „Village Inn“ in West Des Moines und schafft es, trotz ihrer überlebensgroßen Persönlichkeit in dem fast leeren Restaurant unbemerkt eine Tasse Kaffee zu trinken. Sie legt ihre Gedanken offen dar und ist bereit, ihre Informationen mit anderen zu teilen, doch bleibt sie auf eine Art und Weise vorsichtig und nachdenklich, die fälschlicherweise oft als kalt und abweisend erscheinen kann. Sie überlegt sorgfältig, während sie über ihren Sohn Johnny spricht — und über die Beteiligten einer bizarren Verschwörungstheorie rund um sein Verschwinden im Jahr 1982.

„Nur weil Sie etwas nicht glauben wollen“, sagt Noreen langsam, „heißt das nicht, daß es nicht wahr ist.“

Eine Aussage, die wiederholt werden muß:

„Nur weil Sie etwas nicht glauben wollen, heißt das nicht, daß es nicht wahr ist.“

Wer die Theorien rund um Johnny Goschs Verschwinden am 5. September 1982 gehört hat — und wer in Iowa hat das nicht? — weiß, daß sie nur schwer zu glauben sind. Wenn es in den oberen Ebenen der Regierung und Strafverfolgungsbehörden pädophile Satanisten gibt, die auf dem schwarzen Markt Kinder verkaufen und sie zu Prostitution, Pornographie, Erpressung und weitaus schlimmeren Dingen zwingen, ist es leichter, solche Dinge einfach nicht zu glauben.

Aber sie könnten wahr sein.

Und Noreen weiß dies nur zu gut. Daß ihr Kind entführt, sexuell mißbraucht, gefoltert, einer Gehirnwäsche unterzogen und in die Sklaverei verkauft wurde, wollte Sie zuerst nicht glauben, doch jetzt ist es eine unbestreitbare Wahrheit.

Und auch viele andere akzeptieren die Existenz eines riesigen Netzwerks von Personen aus der Öffentlichkeit — mächtige Politiker, Wirtschaftsführer, Strafverfolgungs- und Regierungsbeamte –, die unter Entarteten in einer Subkultur leben, in der es Entführungen, Kinderpornographie, Snuff-Filme, Drogen, Teufelsanbetung und Gehirnwäsche gibt. Und Noreen glaubt, daß Johnny von denen, die ihn entführten, in dieses Leben gezwungen wurde — und hunderte von anderen Kindern mit ihm.

(Anm.: Vermisstenmeldung aus dem Jahr 1984; Johnny Gosch war eines der ersten Kinder, deren Vermisstenmeldungen auf Milchkartons erschienen — Bildquelle: WANDERVOGELDIARY)

Doch Johnnys Geschichte wurde tausende Male erzählt. Sie wurde ebenso häufig analysiert, abgestritten und belächelt, und wir haben weder die Zeit, noch die Absicht, sie in voller Länge zu wiederholen. Wie tragisch es auch sein mag, es gibt nichts Neues, und die in der Geschichte Beteiligten schweigen oder werden seit Jahren einfach vermißt.

Bis vor kurzem.

In den vergangenen Monaten gab es unter den Menschen, die mit seinem Fall und der Verschwörungstheorie in Verbindung stehen, eine Vielzahl von Aktivitäten. Und einige glauben, daß Johnny Gosch gefunden wurde und sehr lebendig ist.

Die jüngsten Ereignisse begannen mit Jeff Gannon, dem rechten Journalisten, der mit falschem Namen und ohne Zeugnis Zugang zum Pressekorps des Weissen Hauses fand. Kurz darauf folgte der Tod von Hunter S. Thompson. Die Festnahmen von zwei Männern in Nebraska und Virginia, innerhalb weniger Tage nach der Gannon-Geschichte und Thompsons Tod, die scheinbar in keinem Zusammenhang stehen, spielen ebenfalls eine Rolle.

Und einige machen den Vorschlag, daß all diese Ereignisse mit dem 12-jährigen Zeitungsjungen aus West Des Moines zusammenhängen, der vor 23 Jahren entführt wurde.

Johnny lebt

Ende Januar kam heraus, daß ein konservativer Journalist in Washington D.C. Zugang zum Pressekorps des Weissen Hauses fand, trotz der Tatsache, daß er einen falschen Namen verwendete, und trotz der Tatsache, daß er einmal als homosexueller Luxus-Callboy arbeitete.

Jeff Gannon war ein Korrespondent des Weißen Hauses für TALON NEWS, der regelmäßig an Pressesitzungen im Weißen Haus und an mindestens vier Pressekonferenzen mit Präsident George W. Bush teilnahm. Am 26. Januar 2005 stellte Gannon dem Präsidenten eine Frage, die so freundlich und sachlich falsch war, daß sich einige seiner Kollegen seine Vergangenheit ansahen.

TALON NEWS entpuppte sich als Werkzeug der Republikanischen Partei, und Gannons Zeugnisse als Journalist bestanden lediglich aus einem Trainingskurs an der „Leadership Broadcast School of Journalism“. Nach zwei Trainingstagen, die 50 Dollar kosteten, war Gannon offiziell ein Absolvent einer Journalistenschule und auf dem Weg ins Pressekorps im Weißen Haus.

Bald wurde entdeckt, daß Gannon in Wirklichkeit Jeff Guckert heißt und daß er auch den Spitznamen „Bulldog“ hatte, als er sich als homosexueller Callboy und persönlicher Trainer ins Internet stellte und für seine „diskreten“ Dienstleistungen 200 Dollar pro Stunde berechnete.

Gannon wurde am 8. Februar aus dem Weißen Haus entfernt und beendete seine Tätigkeit für TALON NEWS und „Gannongate“ wurde schnell zum Präsidenten-Skandal der Stunde, doch die Geschichte verschwand aus der Öffentlichkeit, als Politiker und Medien ihre Aufmerksamkeit eifrig auf solch wichtige Themen wie Steroide im Baseball und Terri Schiavo lenkten.

Doch es dauerte nicht lange, bis Blogseiten die Geschichte der Regierung von Präsident Bushs Vater aufgriffen, der von einem Skandal getroffen wurde, in dem ein hochrangiger Beamter männlichen Teenagerprostituierten private Nacht-Touren durch das Weiße Haus gab. Die NEW YORK TIMES und die WASHINGTON POST schrieben beide über die Geschichte, die schließlich zum Tod des Washingtoner Lobbyisten Craig Spence führte, der Berichten zufolge die Besuche anordnete. Spence, so wurde vorgeschlagen, wollte öffentlich zugeben, daß er die Jungen im Teenageralter benutzte, um hochrangige Politiker zu erpressen. Er beging Suizid, bevor er die Gelegenheit hatte. (Anm.: Siehe „Die Pädophilokratie“, das aus dem Englischen übersetzte Buch „The Pedophocracy“ von David McGowan auf www.anti-kinderporno.de — Craig Spence wird an dieser Stelle erwähnt.)

Mit einem schwulen Callboy im Weißen Haus der Regierung Bush und vielen der gleichen Beamten aus den 80er Jahren, die wieder an der Macht sind, stellt sich die Frage nach einem Zusammenhang.

Der Privatdetektiv Sherman H. Skolnick schrieb am 19. Februar auf der für Verschwörungstheorien bekannten Internetseite RENSE einen Artikel über das Gannon-Debakel und erklärte, daß Jeff Gannon Johnny Gosch ist.

Andy Stephenson, ein Blogger aus Seattle, der mit den Details im Fall Johnny Gosch und den im Buch „The Franklin Cover-Up“ beschriebenen Kindersexringen in Nebraska vertraut ist, ging der Behauptung mit einer Gruppe anderer Autoren nach. Sie suchten nach markanten Punkten auf Gannons Körper und verglichen sie mit denen, die über Johnny Gosch berichtet wurden. Sie berücksichtigten das Fehlen von persönlichen Informationen über Gannons frühe Jahre. Sie zogen in Betracht, daß Johnny für Erpressungszwecke als schwuler Prostituierter verwendet wurde. Sie zogen in Betracht, daß im Rahmen der Regierungprogramme „MONARCH“ und „MKULTRA“ Kinder, darunter Johnny, entführt und einer Gehirnwäsche unterzogen wurden, um ihre eigenen Pläne voranzutreiben. Und sie kontaktierten Noreen Gosch und diskutierten mit ihr diese Idee — sie hörte diese Theorie zum ersten Mal — und auch sie kamen zu dem Schluß, daß Jeff Gannon kein anderer als Johnny Gosch ist.

Das Internet ist seitdem mit der Theorie voll. Und in gewisser Weise ergibt sie durchaus Sinn. Ein Kind wird im Rahmen eines streng geheimen Programm zur Bewußtseinskontrolle entführt und einer Gehirnwäsche unterzogen — und jetzt, als Erwachsenen, warum sollte man ihn nicht auf Pressekonferenzen im Weißen Haus einsetzen, um den Präsidenten besser aussehen zu lassen? Viele machten den Vorschlag, daß Gannon ein Kind aus dem „Project MONARCH“ sei, das erwachsen wurde.

Laut Ermittlern wie Skolnick ist Gannon in ranghohe Spionageaktivitäten involviert und außerdem ein Experte für Folter. Er soll ein Durchdringungsexperte sein, der Sex benutzt, um negative Daten über US- und ausländische Regierungsbeamte zu sammeln, und soll im Weißen Haus auch für das Leck im Fall Valerie Plame verantwortlich sein, das angeblich dazu führte, daß 70 verdeckte Ermittler des CIA ermordet wurden.

Wieder andere vermuten, daß Gosch die Identität von James Gannon/Jeff Guckert annahm und Zugang zum Weißen Haus suchte, um letztendlich die Menschen aufzudecken, die ihn entführten und ihm und seiner Familie die Hölle bereiteten. Gannon soll einen Vertrag mit einem russischen Verlag haben, von dem einige glauben, daß daraus ein Enthüllungsbuch folgt, das diejenigen aufdeckt, die für seine „Dienstleistungen“ bezahlt haben, und ebenso den Pädophilenring, dem er als Gosch nach seiner Entführung zum Opfer fiel.

„Ich bin 99 Prozent überzeugt, daß er Johnny Gosch ist“, sagt Ted Gunderson, ein pensionierter FBI-Agent, der seit mehr als einem Jahrzehnt am Fall Gosch arbeitet. „Der einzige Weg, wie ich 100 Prozent sicher sein würde, ist, wenn es einen DNA-Test gäbe, oder wenn er es zugeben würde.“

Er stützt sich auf eine vertrauliche Quelle, von der er behauptet, eine Aussage auf Videoband zu haben, auf der Gannon als Gosch identifiziert wird.

„In der Vergangenheit hat mir meine Quelle gesagt, daß er mit Johnny Gosch Kontakt gehalten hat“, sagt Gunderson. „Sagen wir einfach, er ist in einer Position, um es zu wissen. Die Kinder sind alle miteinander in Kontakt. Es ist ein Band, das sie alle teilen.“

Die Kinder, auf die er sich bezieht, sind diejenigen, die in die Sexsklavereiringe und in die staatlich geförderten Programme zur Bewußtseins- und Verhaltenskontrolle gezwungen werden. Ein Mann namens Paul Bonacci ist eines dieser „Kinder“, der behauptet, an der Entführung von Johnny Gosch beteiligt gewesen zu sein, und sagt, daß er gezwungen wurde, die erste Person zu sein, die Johnny mißbrauchen mußte. Bonacci hat lange behauptet, Teil des riesigen Kindernetzes zu sein, die geschult wurden, um für die Regierung zu arbeiten und durch abweichende sexuelle Handlungen die Erpressung von Politikern zu ermöglichen.

Im Jahr 1999 gewann Bonacci eine Klage in Höhe von 1 Million Dollar gegen Lawrence E. King, den ehemaligen Direktor der „Franklin Community Federal Credit Union“ in Nebraska, den er beschuldigt, ihn in den Pädophilenring gezwungen zu haben. Der Bundesrichter entschied, daß Bonacci in seiner Aussage die Wahrheit sagte, darunter seine Behauptung, daß er einer von mehreren jungen männlichen Prostituierten war, die in den 1980er Jahren durch das Weiße Haus tourten.

Gunderson behauptet, daß Bonacci nicht seine Quelle für die Gannon-ist-Gosch-Behauptung sei, fügt aber hinzu, daß Bonacci ihm eine Weile zuvor mitteilte, daß Gosch sein Aussehen verändert hätte. John DeCamp, Autor von „The Franklin Cover-Up“ (Anm.: Plaudernde Politgrößen? Vorsicht!), sagt, daß Bonacci ihm dasselbe erzählte.

„Ich weiß, daß Johnny Gosch sein Aussehen veränderte und daß die Veränderungen, von denen ich gehört habe, damit übereinstimmen, wie Gannon jetzt aussieht“, sagt er. „Paul sagte mir, Sie könnten direkt neben ihm stehen, ohne zu wissen, daß es Johnny ist.“

Und er sagt, daß Gannon diese Frage gestellt wurde, er sich aber weigert, die Frage zu beantworten.

„Ein Kollege in New York City ging an seine Tür und fragte ihn nach seiner Mutter in Iowa, und er schlug ihm die Tür zu“, sagt er. „Darüber würde er überhaupt nicht reden.“

Der Instinkt einer Mutter

Noreen Gosch hat sich das Videoband, das Gunderson mit seinem Informanten gemacht hat, angesehen, und glaubt, daß der Mann glaubwürdig ist.

„Ted schickte mir ein Video von seinem Interview mit seiner Quelle, und er sagte, Gannon sei Gosch — und er sagte es, ohne zu zögern“, erinnert sich Noreen. „Und er sagte, er wisse es seit Monaten.“

Als die Theorie zum ersten Mal aufkam, wurde Noreen alle 15 Minuten von Bloggern, Ermittlern, Radio- und Fernsehsendern angerufen, und alle fragten, ob sie Gannon als ihren Sohn identifizieren würde. Sie hat es nicht getan. Sie verglich die zahlreichen Fotos aus dem Internet mit denen von Johnny, sich selbst und John Gosch Sr. und suchte nach ähnlichen Merkmalen.

(Anm.: Geklont? Johnny Gosch und Jeff Gannon — Bildquelle Gosch/Bildquelle Gannon)

„Ich konnte einige der Ähnlichkeiten sehen, über die die Blogger redeten“, sagt sie. „Ich konnte bei (Gannon) die Merkmale sehen, die Johnny hatte. Und als ich Paul Bonacci das letzte Mal sah, erzählte er mir, daß Johnny sein gesamtes Erscheinungsbild wieder geändert hätte. Daß er sich jetzt seinen Kopf rasiert.“

Sie sagt, das Muttermal auf Johnnys Brust ist zumindest auf einem Foto dem Mal sehr ähnlich, das auf Gannons Brust zu sehen ist. Und sie weist darauf hin, daß Gannon auf der gleichen Stelle wie Johnny einen Fleck auf seiner rechten Wange hat. Manchmal ist sie fast überzeugt. Aber es reicht nicht aus, und sie kann einfach nicht mit Sicherheit sagen, ob Gannon ihr Sohn ist.

„Die Leute haben mich gefragt, warum ich ihn nicht erkennen kann, wenn ich ihn 1997 sah, und ich sage ihnen, daß ein Bild aus dem Internet anders ist als jemand, der in Ihrer Küche sitzt“, sagt sie.

Noreen behauptet, daß Johnny sie 1997 in ihrer Wohnung in West Des Moines besuchte, ihr aber sagte, er könne nicht aus seinem Versteck, weil sein und ihr Leben in große Gefahr käme.

Aber was ist mit ihrem Bauchgefühl, ihrem mütterlichen Instinkt?

„Ehrlich gesagt, es ändert sich“, sagt sie. „Manchmal denke ich, ‚Oh, ja, das sieht ihm ähnlich‘, und ein anderes ist es zu viel, daran zu denken. Es ist schwer zu glauben. Ich habe deswegen viele schlaflose Nächte gehabt. Ich wünschte wirklich, ich könnte es mit Sicherheit sagen.“

Aber Noreen ist nicht dumm. Sie weiß wie riskant es ist, auf die eine oder andere Art und Weise zu sagen, daß dies ihr Sohn sei. Wenn er es ist, und er sich entschieden hat, nichts zu sagen, versteht sie, daß er für seine Geheimhaltung seine Gründe hat, die wahrscheinlich lebensbedrohlich sind, und sie ihn sehr wohl in Gefahr bringen könnte. Sollte sich ihre Behauptung, daß Gannon Johnny ist, später als falsch herausstellen, dann würde sie jede Glaubwürdigkeit verlieren. „Selbst wenn er (Gannon) es zugeben sollte, würde ich immer noch einen DNA-Test wollen“, sagt sie. „Es ist so surreal. Es sind fast 23 Jahre vergangen und wir wissen, daß er am Leben ist, aber es ist einfach nicht möglich, Ihr Kind, das Sie lieben, zu finden. Wenn sich herausstellen würde, daß dies Johnny ist, wäre es für alle, die wissen, was passiert ist, ein Segen, und alles wäre in Ordnung.“

Versteckte Hinweise

Das wird in absehbarer Zeit wohl nicht geschehen. Obwohl das Internet dem Thema Millionen von Wörtern widmete und von Hunderten von Internet-Detektiven Untersuchungen durchgeführt wurden, hat Gannon die Spekulationen nicht zugegeben.

Trotzdem, so sagen einige, gibt Gannon auf seiner Internetseite www.jeffgannon.com, die immer noch (Anm.: bis 2010) aktiv ist, Hinweise auf seine wahre Identität.

Kurz nachdem die Theorie bekannt wurde, schrieb Gannon den Artikel „So versteckt, daß es jeder sieht“ („Hiding in Plain Sight“) und die Kolumne „Angst und Schrecken im Presseraum“ („Fear and Loathing in the Press Room“), den manche für einen Verweis auf den kürzlich verstorbenen Hunter S. Thompson halten, dem in den 1980er Jahren ebenfalls Aktivitäten in Kindersklaverei- und Pädophilenringe vorgeworfen wurden — siehe weiter unten.

Andere halten schon seinen Namen für einen Hinweis auf seine wahre Identität. Jeff Gannon und James Guckert haben beide die gleichen Initialen wie Johnny Gosch. Darüber hinaus richtete Noreen kurz nach Johnnys Verschwinden einen persönlichen Appell an die Herausgeber von „THE DES MOINES REGISTER“, Johnnys Arbeitgeber. Die Zeitung druckte ihren Brief und verspottete ihn, indem sie der Polizei erlaubte, ihn zu zerpflücken. Den Namen des Herausgebers war James Gannon.

„Ich würde sagen, daß dies versteckte Botschaften sind“, sagt Gunderson, der dies für einen Versuch von Gannon hält, seine Identität durchschlüpfen zu lassen.

Jim Rothstein, ein pensionierter New Yorker Kriminalbeamter, der mehr als 35 Jahre diente und während eines großen Teils davon gegen Kindersklaverei und Pädophilenringe ermittelte, stimmt zu, daß die Beweise stark darauf hindeuten, daß Gannon in Wirklichkeit Johnny Gosch ist.

„Für mich sieht Gannon wie Johnny aus“, sagt Rothstein. „Es paßt einfach alles — das Profil, die Vorgehensweise, einfach alles.“

Rothstein beschäftigt sich seit den letzten Jahren als Privatdetektiv mit dem Fall Gosch und sagt, daß er daran arbeitet, den endgültigen Beweis für Gannons wahre Identität zu bekommen.

„Wir versuchen, eine DNA-Probe von ihm zu bekommen“, sagt er. „Ich verstehe immer noch nicht, warum niemand weiß, wo er (Gannon) 10 Jahre lang war.“

Im Internet gibt es einige Artikel über Gannons Leben, doch laut Rothstein beruhen sie auf fadenscheinigen Informationen.

„Belege lassen sich leicht herstellen“, sagt er. „Vielleicht starb ein Kind namens Guckert und jemand übernahm dessen Identität. Wenn es nicht Johnny Gosch ist, dann ist es eines der anderen Kinder wie Johnny Gosch.“

Noreen sagt: „Wenn all das wahr ist, glaube ich nicht, daß er bereit war, jetzt aufgedeckt zu werden.“

Hunter S. Thompson und Snuff-Filme

Die Gannon/Gosch-Verbindung wurde erstmals am frühen Morgen des 20. Februar publik. Später am selben Tag wurde Hunter S. Thompson als Opfer einer scheinbar selbstverschuldeten Schußverletzung tot in seiner Wohnung aufgefunden. (Anm.: Hier, in der letzten Zeile, finden Sie eine Verbindung zwischen Hunter S. Thompson und einem bekannten US-Politiker.)

Nur wenige Menschen haben Thompson und Gosch jemals in Verbindung gebracht, doch diejenigen, die mit den in „The Franklin Cover-Up“ dokumentierten Geschichten über Kindesmißbrauch und Pädophilie vertraut sind, ein Buch, das der ehemalige Senator von Nebraska, John DeCamp, im Jahr 1994 veröffentlichte, begreifen die Verbindung.

In seinem Buch bezieht sich DeCamp auf viele Interviews und Diskussionen mit Paul Bonacci, dem jungen Mann, der behauptet, an der Entführung von Johnny Gosch beteiligt gewesen zu sein. Bonacci erzählte schreckliche Geschichten, zu Sex mit Erwachsenen und anderen Kindern gezwungen worden zu sein. In einem Fall erinnert er sich, daß er mit einem anderen Jungen, den er nicht kannte, nach Nevada geflogen wurde. Sie nahmen dort einen anderen Passagier auf und steuerten einen abgelegenen Ort an, wo Bonacci, so sagt er, gezwungen wurde, mit dem jüngeren Jungen Sex zu haben. Bonacci behauptet in diesem Buch, daß der Junge auch gezwungen wurde, mit erwachsenen Männern Sex zu haben, die den Jungen dann mit einem Schuß in den Kopf töteten. Bonacci sagt, er wurde dann zu Sex mit der Leiche gezwungen.

Der Passagier, den sie in Nevada aufnahmen, filmte die ganze Sache, und Bonacci erinnerte sich daran, daß sein Name Hunter Thompson war.

„Ich denke, es ist irgendwie seltsam, daß Hunter Thompson zu diesem Zeitpunkt Suizid begehen sollte“, sagt Gunderson. „Mehrere Kinder sagten uns, daß er bei Snuff-Filmen Regie führte. Ich denke, es ist sehr gut möglich, daß er ermordet wurde, und ich vermute, daß alles zusammenhängt.“

Im Internet wird spekuliert, daß Thompson entweder umgebracht wurde, um zu verhindern, daß er etwas sagt, oder daß er sich umgebracht hat, weil er befürchtete, daß sich seine Rolle als Regisseur von Kinder-Snuff-Filmen bewahrheiten würde.

DeCamp äußerte auch eine gewisse Überraschung über den Zeitpunkt von Thompsons Tod und sagt, daß er Bonaccis Behauptung für wahr hält. Stephenson, der Blogger aus Seattle, der den Fall Gosch untersucht hat, ist ebenfalls mißtrauisch.

„Ich frage mich, ob er etwas wußte. Angesichts der Aussage von Paul (Bonnaci) über den Snuff-Film, denke ich, daß er ziemlich viel wußte“, sagt er. „Der Zeitpunkt für seinen Tod war interessant.“

Der Snuff-Film, den Thompson mit Paul Bonacci angeblich machte, soll, ausgehend von Bonaccis Beschreibung der Umgebung, in Bohemian Grove gefilmt worden sein, eine Art Sommerlager für die Reichen und Mächtigen. Bohemian Grove ist ein abgelegenes Gebiet außerhalb von Sacramento, Kalifornien, wo sich führende Politiker und Würdenträger jährlich zu einer Ruhepause mit neo-heidnischen Aktivitäten treffen, einschließlich der gespielten Opferung von Menschen vor einer großen, „Moloch“ genannten Eulen-Statue. Die Teilnehmer dieses Rituals, das sie „Die Einäscherung der Sorge“ („The Cremation of Care“) nennen, kleiden sich wie Druiden und singen vor „Moloch“.

Informationen über diese Zusammenkünfte sind schon länger bekannt, doch Videomaterial ist erst vor kurzem aus dem Ort durchgesickert. Das Gelände ist ziemlich abgesichert und weltweit nur wenigen Menschen zugänglich. Als Kind konnte Bonacci keinen Zugang gehabt haben, doch er beschrieb den Ort genau, einschließlich der großen Eulen-Statue.

Noreen Gosch sagt, daß ihre Internetseite www.johnnygosch.com an einen Abend mehr als 50 Besucher hatte, die aus einem 16-km-Radius um Bohemian Grove kamen.

Der pädophile CIA-Mann

In ihrem Buch „Warum Johnny nicht nach Hause kann“ („Why Johnny Can’t Come Home“) schreibt Noreen Gosch über einen Mann, der sie nur sechs Monate nach Johnnys Verschwinden kontaktierte und behauptete, daß er für eine Regierungsbehörde arbeiten würde, die pädophile Organisationen untersucht.

George Paul Bishop — oft nur als Paul Bishop bekannt — gab sich als CIA-Mann aus und behauptete, im Juli 1984 in Des Moines eingetroffen zu sein, um den Goschs seine Unterstützung anzubieten. Bevor er ging, stellte er eine detaillierte Karte des Tatorts der Entführung zur Verfügung. Laut Noreens Buch rief Bishop oft aus dem Washingtoner Büro von Senator Charles Grassley an, mit dem Noreen an Johnnys Fall gearbeitet hatte.

„Paul Bishop rief mich viele Male aus Senator Grassleys Büro an, und wenn er mit dem Gespräch fertig war, reichte er das Telefon einem von Grassleys Mitarbeitern, mit denen ich vertraut war“, schrieb Noreen in ihrem im Jahr 2000 veröffentlichten Buch. „Das hat mich überzeugt, daß Paul in Washington bekannt wäre.“

Deshalb glaubte Noreen, daß Bishop für die Absicherung ihrer Einladung verantwortlich wäre, um im US-Capitol vor Senator Arlen Specters „Anhörung über die organisierte Kriminalität und deren Verbindung zu Entführungen“ („Hearing on Organized Crime and its Relationship to Kidnapping“) auszusagen. Bishop holte Noreen tatsächlich von ihrem Washingtoner Hotel ab und begleitete sie zu den Anhörungen.

Bishops Kontakt wurde intensiver, und er bezeichnete Noreen sogar als „Mama“ („Mom“), doch plötzlich, 1985, verschwand er von der Bildfläche. Die Telefonnummer, die er hinterlassen hatte, war nicht mehr gültig, und niemand wußte, wie man ihn erreicht. Seit fast 20 Jahren hatte niemand von ihm etwas gehört oder gesehen, bis er am 4. Februar dieses Jahres (Anm.: 2005) plötzlich in Virginia festgenommen wurde, nachdem die Polizei in seinem Haus ein explizites Video von einem 16-jährigen Jungen fand.

Nachdem eine Beschwerde einging, daß Bishop Teenagern bei sich Zuhause erlauben würde, zu trinken und Drogen zu nehmen, durchsuchten Kriminalbeamte die Räumlichkeiten und fanden das Band.

Noreen fragt sich jetzt, ob Bishop in Johnnys Fall auf der falschen Seite stand. War er in die Entführung verwickelt und zu der Zeit lediglich bemüht, die Aufdeckung zu verhindern? Sollte durch seine Verhaftung eine größere Geschichte verheimlicht werden?

Oder war er von Anfang an ehrlich und seine jüngste Verhaftung lediglich ein Versuch, ihn zu diskreditieren, bevor er jemand Mächtigen bedroht und aufdeckt?

So oder so, Bishop schien über Johnnys Verschwinden im Jahr 1982 eine Menge zu wissen, und sein plötzliches Auftauchen, das zeitgleich mit der Geschichte von Jeff Gannon zusammenfällt, und dem Tod von Thompson, und der Verhaftung eines anderen Mannes, der in den Fall verwickelt ist (siehe unten) — das sind für einige Leute zu viele Zufälle.

„Es ist üblich, jemanden hereinzulegen und zu verhaften, um ihn zu diskreditieren“, sagt Rothstein.

Der Fotograf

Rusty Nelson behauptete, daß er einmal ein Angebot von 50.000 Dollar von Hunter S. Thompson ablehnte, bei der Produktion von einem Snuff-Film zu helfen. Das Angebot kam angeblich, weil Nelson mit Lawrence E. King arbeitete, der wichtigen Figur in der „Franklin-Vertuschung“ („Franklin Cover-Up“), der vorgeworfen wurde, in einen Kindersklaverei- und Pädophilenring verwickelt zu sein. Nelson begleitete King oft zu besonderen Partys, wo er als Fotograf arbeitete und kompromittierende Fotos von hochkarätigen Personen mit Jungen und Mädchen machte.

Nelson sagte vor Gericht aus, daß er als Fotograf teilnahm, behauptet aber, daß er, obwohl er kompromittierende Fotos machte, nie pornographische Hardcorebilder machte und daß er jedwede Beteiligung an Kinderpornographie absolut ablehnte. Und er behauptet, daß King für diesen Zweck einen Nelson-Doppelgänger anstellte, um mit den Fotos sowohl die mächtigsten Leute als auch Nelson selbst zu kompromittieren. Nelson hat zugegeben, Zehntausende von Fotos gemacht zu haben, von denen viele beschlagnahmt und entweder vernichtet wurden oder dauerhaft unter Verschluß kamen, um die abgebildeten Personen zu schützen.

Trotz seiner Dementis saß Nelson für seine Fotos einige Zeit im Gefängnis, nachdem er vor Jahren in Oregon mit einem Lieferwagen voller Fotos festgenommen wurde, von denen mindestens eines der Bilder eine minderjährige Person bei einer nicht ganz legalen Aktivität gezeigt haben soll. Er lebt seit einiger Zeit in Nebraska und bietet privaten Ermittlern alle Informationen an, die er kann, um zu versuchen, sein Leben wieder zu kitten. Zuletzt arbeitete er mit einem Freund, um ein auf Hochzeitsfotografien spezialisiertes Studio zu eröffnen.

Doch zwei Tage nach Thompsons Tod wurde Nelson von der Polizei verhaftet, angeblich weil er sich nicht als Sexualstraftäter registrierte — in einer Grafschaft, in der er nicht mehr wohnt.

John DeCamp holte Nelson aus dem Gefängnis und sagt, daß er denkt, daß die Verhaftung eine Warnung an ihn und andere sein sollte, am besten den Mund zu halten. Andere stimmen dem zu.

„Das Timing ist interessant“, sagt Stephenson. „Besonders in Verbindung mit Thompsons Tod und Paul Bishops Verhaftung. Ich würde die Männer wegen Suizidgefahr unter Beobachtung stellen lassen.

“Ich glaube, bald wird eine Menge Mist am Dampfen sein„, fügt er hinzu. “Ich wundere mich wirklich über das Timing. Ich habe mich oft gefragt, warum all diese Leute plötzlich aus der Versenkung auftauchen. Ich frage mich, ob eine ‚Säuberungsaktion‘ läuft. Ich glaube nicht, daß Ungerechtigkeit das öffentliche Bewußtsein jemals verläßt. Ich denke, hier passiert weit mehr, als wir wissen.“

Warum also jetzt? Nach all dieser Zeit? Warum das erneute Interesse am Fall Johnny Gosch und den Geschichten über Kindesentführungen, Sklaverei und Prostitution? Klingt die Theorie zu wahr, daß Gannon in Wirklichkeit Johnny Gosch ist?

Eine Vermutung ist, daß die Akteure in dem Jahrzehnte alten Skandal durch die erhöhe Aufmerksamkeit der Medien nervös werden und versuchen, sich zu schützen.

Nick Bryant, der Mann, der Gannon in seinem Haus konfrontierte und nach Johnny Gosch fragte, hat an dieser Geschichte offenbar bereits seit mehreren Jahren gearbeitet und sucht nun einen Verleger. (Anm.: 2009 erschien sein Buch „The Franklin Scandal: A Story of Powerbrokers, Child Abuse and Betrayal“)

Rothstein sagt, daß er seit mindestens drei Jahren mit Bryant arbeitet, und daß Bryants Geschichte ursprünglich in ROOLING STONE erscheinen sollte, dann aber verworfen wurde. Die NEW YORK TIMES und einige andere Medien haben Berichten zufolge an der Geschichte vor kurzem ebenfalls Interesse gezeigt.

Bryant wollte sich dazu nicht äußern. Rothstein sagt aber, daß, seit Bryant anfing, seinen Artikel herumzuzeigen, die Akteure wieder aktiv geworden sind.

„Etwas ist jetzt am Kochen“, sagt er. „Sie werden den Wölfen jemanden zum Fraß vorwerfen, es ist aber nicht abzusehen, auf welcher Ebene.“

Wer an der Geschichte beteiligt ist, gibt zu, daß sie wie eine verrückte Verschwörungstheorie klingt, doch der Beweis für die Verschwörung ist einfach zu groß.

„Ich glaube an eine Verschwörung, weil es eine Verschwörung gibt“, so Gunderson, der sagt, daß er erst vor zwei Wochen von einem Unbekannten mit einer Schußwaffe durch seine Nachbarschaft gejagt wurde.

Und Rothstein fügt hinzu: „Wenn an der Entführung dieses Kindes zwei Menschen beteiligt waren, dann ist es eine Verschwörung. Da diese Leute nicht allein arbeiten, ist es ebenfalls eine Verschwörung. Sie versuchen, Sie zu diskreditieren, indem sie Sie einen Verschwörungstheoretiker nennen. Dann bin ich ein Verschwörungstheoretiker — weil es genau das ist.“

Letzten Endes ist es eine Geschichte über einen Jungen, der seiner Familie gestohlen wurde. Diese Tragödie geht in den komplizierten Theorien und Vermutungen häufig verloren, trotzdem bleibt es die einzige, unbestreitbare Wahrheit in der Geschichte.

„Ich hoffe, daß wir in Kontakt kommen“, sagt Noreen über ihren Sohn. „Wir wissen, daß er lebt, und bis vor ein paar Jahren wußten wir, was er machte. Vielleicht könnte er mit seiner Mutter in Kontakt kommen, aber zurück nach Des Moines ziehen, um hier zu leben? Diese Möglichkeit ist verschlossen. Ich höre die schrecklichen Dinge, die die Menschen über mich sagen. Angesichts der Dinge, die er durchgemacht hat, kann ich mir vorstellen, was sie über ihn sagen.

„Johnny weiß, daß ich alles versucht habe, und wer kann schon sagen, daß es vorbei ist. Wir wissen es nicht.“

Pointblank Des Moines
521 Fleur, Suite A-2
Des Moines, Iowa 50321
515-953-4822
515.953.1394 (fax)

Hier finden Sie den Originalartikel, Death of a Conspiracy — Johnny Gosch, Jeff Gannon, Hunter Thompson and the unraveling of a troubling tale.

Nachdem der Artikel erschien, wurde das Magazin, POINTBLANK, sofort verkauft und fusioniert, und 10 Mitarbeiter wurden gekündigt, darunter der Autor des Artikels. Das Magazin heißt seitdem CITYVIEW.

Bush bekennt Farbe: rot und rosarot

2012/09/16

Alan Stang über das Sexleben im Weißen Haus vor und nach Clinton.

Termini technici
Republicrud: Dreckublikaner
Democrud: Dreckokraten
President Smirk: Präsident Grinsebacke [Bush]
President Scumbag: Präsident Drecksack [Clinton]
bu**er: Ars*****ker
District of Criminals: Kriminellenhochburg Washington
gay basher: Schwulenschläger

(Im Gedenken an Alan Jay Stang; * 16. Februar 1932; † 19. Juli 2009)

Wie dumm ist die Partei der Dreckublikaner eigentlich? Wir sind dabei, es herauszufinden. Lange vor der Wahl von 2000 warnte ich, daß der einzige Unterschied zwischen Bush und Clinton darin besteht, daß Letzterer die Neigung hat, seine Hose fallen zu lassen und Sex haben zu wollen, was die Medien nutzten, um von seinem Verrat mit Rotchina abzulenken.

Ich hatte mich geirrt. Abgesehen von China können Sie sagen, daß Präsident Grinsebacke viel schlimmer ist als Präsident Drecksack, und die gleichen kommunistischen Massenmedien, die den einen in Schutz nahmen, schützen auch den anderen, während die Dreckublikaner-Zombies gedankenlos versuchen, alles zu erklären. Gehen wir die Liste durch.

Durch welches Loch gelangt ein homosexueller Prostituierter, der einen Alias benutzt und vorgibt, ein Reporter zu sein, ins Pressekorps des Weissen Hauses und bleibt dort zwei Jahre, um dem Präsidenten harmlose Fragen zu stellen? Unnötig zu sagen, daß die Dreckublikaner-Zombies und ihre Medien-Potemkins Limbaugh, Hannity, etc. vor einem Rätsel stehen.

Die Chronologie zeigt uns, daß der Ars*****ker kurz nach 9/11 ins Weiße Haus kam, als die Kriminellenhochburg Washington zu einer Stadt im Belagerungszustand wurde. Ist es sinnvoll, darüber zu spekulieren, daß es in einer solchen Atmosphäre so leicht sein könnte, an den Präsidenten heranzukommen und daß seine Sicherheitsleute so inkompetent sein könnten? Ist es möglich, daß niemand etwas wußte? Oder ist es wahrscheinlicher, daß Präsident Grinsebacke und seine Leute nichts Falsches darin sahen?

Berücksichtigen Sie, daß Grinsebacke ein Homosexualist ist — jemand, der „normal“ sein kann und die Perversion dennoch vorantreibt. Wir sehen das in dem kürzlich veröffentlichten Gespräch, das der ehemalige Freund von Grinsebacke heimlich aufzeichnete. Wir sahen es am Tag nach der letzten Wahl, als der biologisch weibliche „Ehepartner“ von Grinsebackes Dil**-Tochter als Mitglied der Familie auf der Bühne erschien.

Menschen, die mitschreiben und Punkte zählen, sagen uns, daß, wenn es darum geht, Sodomiten in Top-Positionen zu ernennen, der Drecksack im Vergleich zur Grinsebacke wie ein „Schwulenschläger“ aussieht. Die Sodomiten-Medien lecken jetzt Blut. Sie suchen nach anderen heimlichen Sodomiten, die sich „outen“ sollen, was daran erinnert, warum Sicherheitsexperten diese Perversion immer als ein Risiko einschätzen, das zur Disqualifikation führt .

Natürlich passierte etwas Ähnliches im Weißen Haus der Dreckublikaner unter dem Heiligen Ronald, einschließlich Kreditkartenbelastungen für Sodomitendienste, bloß daß es keinen Sodomiten gab, der als Reporter posierte. Und denken Sie daran, daß die Kommunisten die organisierte Sodomie als Waffe einsetzen, um die moralischen Grundlagen der Nation zu zerstören.

Wir erfahren jetzt, daß Grinsebacke mit den Monstern im Irak verhandelt — die Monster, die 1.400 unserer Männer ermordet haben. Laut Theorie morden die Monster, weil wir die Wirtschaft ruiniert haben, so daß der Terrorismus die einzige Arbeit ist, die sie finden können — finanziert mit den Milliarden, die Saddam zurückließ.

Was gibt es da zu verhandeln? Falls Sie es noch nicht gehört haben, werden Sie jetzt denken, Sie sind verrückt, aber Grinsebacke schlägt offenbar vor, die Monster zu bezahlen, damit sie mit dem Morden, Entführen und Enthaupten aufhören. Alle anderen stehen ja auch auf der Gehaltsliste des Staates. Warum nicht auch die Terroristen im Irak? Bekämen sie auch staatliche Gesundheitsversorgungsleistungen und staatlichen Schulunterricht mit Hirnwäschegarantie für ihre Kinder? Wenn ja, dann würden wir beim Krieg sogar noch was sparen.

Das bedeutet wahrscheinlich, daß Himmler und Dr. Mengele zu früh geboren wurden, für Präsident Grinsebackes revolutionären Vorschlag gibt es jetzt aber einen Präzedenzfall. Wie Sie sich vielleicht erinnern können, gab es ein paar sowjetische KGB-Generäle, die für das Heimatschutzministerium gearbeitet haben und denen sich jetzt der Kommunist Markus Wolf anschließen wird, der ehemalige Chef der Stasi, der ohne Zweifel helfen wird, den neuen Personalausweis zu perfektionieren. Ihre Papiere bitte!

Dieser Ausweis, auch bekannt als Führerschein, wird nicht helfen, den Terrorismus zu bekämpfen — womit er begründet wird. Er dient der Zusammenführung von uns mit Kanada und Mexiko auf dem Weg zur Weltregierung und bringt gar nichts gegen Grinsebackes Kumpels in der Sowjetunion und in Rotchina, die weltweit größten Förderer des Terrorismus.

Als Präsident Grinsebacke seinen Amtseid leistete, verkündete er in ebenso vielen Worten, daß es auf dem Teppich im Oval Office in Zukunft weder Spermaspuren noch Knieabdrücke von Praktikantinnen gäbe. Doch jetzt verknüpfte sein Vater den Namen seiner Familie mit dem Mann, der durch seinen Sohn abgewählt wurde. George „Neue Weltordnung“ Bush (41) und Bill „Auf die Knie und nimm einen Zug an meiner Zigarre“ Clinton sind ein Element.

Sie reisen zusammen und suchen nach Tsunami-Opfern. Bush (41) sagt sogar, er und Clinton sind schon lange Freunde. Was ist passiert? Signalisiert die Verschwörung für eine Weltregierung, daß Roboter Hillary, die landesweit führende Ursache für Hexenschuß, unser nächster Präsident wird?

Beachten Sie auch, daß die kommunistischen Medien derzeit links und rechts darüber reden, wie schlecht die UNO ist. Aber sie lieben die UNO. Die UNO ist genauso kommunistisch wie sie. Bis jetzt konnte sie nichts falsch machen. Aber jetzt berichten sie jeden Tag über den „Öl für Lebensmittel“-Skandal, über Mädchen, die als UNO-Sexsklavinnen benutzt werden, über die Mißstände von Kofi Annan, etc.

Aber erledigt der ehemalige Präsident Drecksack nicht alle Arten von humanitären Dingen unter der Zustimmung der UNO? Warum wird Kofi nicht ausgezahlt und Präsident Drecksack zur Rettung geschickt? Als Präsident der Welt könnte er so viele exotische Frauen nageln, wie ein Mann mit einem Bypass anbaggern kann. Und Roboter Hillary wäre Präsident der ehemaligen Vereinigten Staaten.

Ist das der Plan? Meine Antwort ist wie immer kurz, direkt und nachvollziehbar. Ich weiß es nicht. Aber wenn überhaupt kein Grund zur Sorge besteht, warum stehen dann Ihre Nackenhaare zu Berge? Sie werden sehen, ich habe Recht. Wir wissen, daß Bush (41) keine Mühen scheut. Muß ich hinzufügen, daß die Dreckublikaner-Zombies vor einem Rätsel stehen?

Apropos Clinton und Irak, erinnern Sie sich daran, daß Präsident Grinsebacke seinen Unmut über den „nationalen Bauprozeß“ („nation building“) seines Vorgängers äußerte und uns zu verstehen gab, er würde ihn stoppen. Viele Amerikaner waren begeistert, weil die US-Regierung keine Nation bauen sollte, unsere eigene eingeschlossen. Jetzt will Präsident Grinsebacke Geld, um den Irak zu bauen.

In die „Lesen Sie meine Lippen“-Rubrik gehört Präsident Grinsebackes Vorschlag, die bestehende 90.000-Dollar-Grenze für Sozialversicherungssteuern anzuheben. Würde das nicht auf die Steuererhöhung hinauslaufen, über die Präsident Grinsebacke sagte, daß er sie ablehnen würde? Erinnnern Sie sich, daß Präsident Grinsebackes Vater die Wiederwahl verlor, weil er die Steuern erhöhte, nachdem er uns zuvor sagte, daß er sie nicht erhöhen würde. „Lesen Sie meine Lippen.“ Aber Präsident Grinsebacke muß sich natürlich nicht mehr sorgen, ob er wiedergewählt wird.

Seit dem Massenmörder Franklin Roosevelt ist die Partei der Dreckokraten mehr und mehr die Partei der allmächtigen Regierung geworden. Clinton war sicherlich ein Verfechter davon. Präsident Grinsebacke grinst zwar weiter über ein freies Unternehmertum (Free Enterprise) und die neue Eigentümergesellschaft („Ownership Society“), aber er läßt alle vorhergehenden Präsidenten der Dreckokraten, einschließlich Clinton und sogar Johnson, wie Ebenezer Scrooge aussehen.

Ich könnte hier als Beweis ein paar Meter statistischen Kompost einfügen, aber das wäre redundant. Sie kennen die Zahlen so gut wie ich. Unter Präsident Grinsebacke hat das Budget jede Bedeutung verloren. Der Dollar kollabiert.

Das neue Buch von Finanzanalyst Jim Turk hat tatsächlich den Titel „The Coming Collapse of the Dollar“. Was passiert, wenn die Nationen, die derzeit US-Papiere kaufen, aussteigen? Sie kaufen uns gerade unser Land weg. Der „Dollar“ wird bald nicht mehr die Reservewährung der Welt sein.

Bitte zeigen Sie mir einen Teil ihres Lebens, in den sich die Regierung unter Präsident Grinsebacke nicht einmischt und fragen Sie sich, ob das einem Dreckokraten gelungen wäre. Wäre Clinton damit davongekommen? Nein. Präsident Grinsebacke kam davon, weil er ein Dreckublikaner ist und routinemäßig seine Begeisterung für sogenannte Dreckublikaner-Ideen kundtut. Sie sehen die klassische Umsetzung des marxistischen dialektischen Materialismus, in dem wir von zwei Seiten mit dem gleichen Bazillus bedrängt werden.

Frage: Wenn uns ein Präsident in die Knie zwingen wollte, was würde er tun? Ja, ich weiß, ein solcher Gedanke ist undenkbar, unerträglich und unmöglich. Denken Sie ihn trotzdem, nur für einen Moment. Bleiben Sie unauffällig, damit niemand merkt, was Sie tun. Wenn ein US-Präsident wirklich das Ziel hätte, dieses Land zu zerstören, was würde er tun?

Offensichtlich könnte er dies nur unter Ausflüchten tun. Er dürfte sein Ziel nicht ankündigen. Er müßte über freies Unternehmertum reden, über die Bibel, über Moral, über Patriotismus, über die Ausweitung der Freiheit auf der ganzen Welt. Das sind die Sachen, über die er reden würde. Ist das nicht genau das, was Präsident Grinsebacke jetzt tut?

Gibt es einen Punkt, an dem die Dreckublikaner-Zombies aufwachen und endlich erkennen, daß Kaiser Grinsebacke ein rotes Kleid trägt? Ich bezweifle es, weil sie Präsident Grinsebacke verehren wie eine Religion. Die Heilige Grinsebacke wird bald im Pantheon der Dreckublikaner neben dem Heiligen Ronald zu sehen sein.

Was bedeutet, daß das Schicksal der Nation von Ihnen abhängt. Ist das nicht inspirierend?

Alan Stang war einer der ersten Skriptschreiber von Mike Wallace auf „Channel 13“ in New York, wo er einige der Skripte verfasste, die Mike Wallace zu CBS brachten. Stang war selbst Radiomoderator. In Los Angeles wurde er zeitgleich zu Larry King gesendet und hatte laut „Arbitron“ fast doppelt so viele Zuhörer. Er hat als Auslandskorrespondent gearbeitet. Er hat hunderte von Sonderbeiträgen in Zeitschriften im ganzen Land und etwa fünfzehn Bücher geschrieben, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter eine Ehrung durch das Repräsentantenhaus von Pennsylvania für hervorragende journalistische Leistungen. Eines von Stangs Exposés hielt einen kriminellen Versuch auf, die Kontrolle über New Mexico zu erlangen, wo eine Bande ein Gerichtsgebäude eroberte, einen Richter als Geisel nahm und einen Stellvertreter ermordete. Der Plan stand kurz vor dem Erfolg bevor Stang eingriff. Ein weiteres Exposé von Stang inspirierte wichtige Reformen im bundesstaatlichen Arbeitsrecht.

Sein erstes Buch, „Es ist sehr einfach: Die wahre Geschichte der Bürgerrechte“ („It’s Very Simple: The True Story of Civil Rights“), war ein sofortiger Bestseller. Sein erster Roman, „Die höchste Tugend“ („The Highest Virtue“), der in der russischen Revolution spielt, errang eine Fünf-Sterne-Bewertung in der „West Coast Review of Books“, die in nur einem Prozent ihrer Bewertungen fünf Sterne vergab.

Stang hat in jedem amerikanischen Bundesstaat und auf der ganzen Welt Vorträge gehalten und wurde in vielen Sendungen begrüßt, darunter „Cross Fire“ auf CNN. Weil er und seine Frau in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik die meisten Kinder hatten, wo sie damals lebten, wurde die ganze Familie gewählt, um in Sydney Pollacks „Havanna“ mit Robert Redford zu spielen, dem bis dahin teuersten Film. Alan Stang ist der Mann mit den angeklatschten Haaren in dem lächerlichen Harry-Truman-Hawaii-Shirt. Er sagt, daß er dazu gezwungen wurde.

„Erstveröffentlichung auf EtherZone.com: Weiterveröffentlichung unter Angabe dieses Hinweises und der Linkadresse.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Bush Shows True Colors: The Red And The Pink.

Zum Glück hat sich wenigstens das politische Sexualverhalten hierzulande dank der Aufklärungsarbeit der Massenmedien inzwischen als gehässige Erfindung herausgestellt.

Fräulein Körner arbeitete nie als Bademeisterin

Die Kebse des deutschen Bundespräsidenten, die dem Papst ihre unkeusche Hand reichen wird, wurde vor allem durch ihre Tätowierung bekannt.

Am 22. September (2011) wird Papst Benedikt XVI. um 10.30 Uhr auf dem Flughafen Berlin-Tegel ankommen.

Um 11.15 Uhr erfolgt die offizielle Begrüßung durch den deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff, 52.

Wulff gehört zur Homo- und Abtreibungspartei CDU.

Er bezeichnet sich als katholisch.

Chaotische Verhältnisse

Wulff ist seit dem Jahr 1988 mit seiner Ehefrau Christiane verheiratet.

Die zwei lernten sich im Jahr 1983 kennen, als sie beide in Osnabrück Rechtswissenschaften studierten.

Dem Paar wurde im Jahr 1993 die Tochter Annalena geboren.

Im Juni 2006 gab Wulff bekannt, daß er die Familie mit seiner Ehefrau und Tochter verraten wolle.

Im März 2008 verkuppelte sich der Ehebrecher vor dem Staat mit einem gewissen Fräulein Bettina Körner, 37.

Einen Monat später gebar das Fräulein ihm den illegitimen Sohn Linus Florian, der protestantisch getauft wurde.

Die dekadenten Protestanten legitimierten Wulffs Lotterleben und Verrat an Frau und Kind, indem sie für ihn eine evangelische Trauung inszenierten.

Das Fräulein brachte den im Jahr 2003 von einem anderen Mann geborenen illegitimen Sohn Leander Balthasar in die Verkuppelung ein.

Im vergangenen Mai schob der Berliner Homo- und Regime-Jesuit, Pater Klaus Mertes, die Schuld für Wulffs familiäre Betrügereien und persönliches Lotterleben dem Papst in die Schuhe.

Ein Burg-Fräulein

Dem konkubinierenden Fräulein gelang es in der Vergangenheit über eine Tätowierung auf dem rechten Schulterblatt, die konzentrierte Aufmerksamkeit der deutschen Medienbosse auf sich zu ziehen.

Was die händereibenden niedersächsischen Sozialisten über diese Tätowierung erzählen, ist in Berlin ein offenes Geheimnis.

Ehebrecher Wulff stammt aus Niedersachsen.

Nach Angaben der Genossen war der deutsche Konkubinats-Präsident schon vor der Tattoo-Medienkampagne nicht der einzige Kenner dieser Hautmarkierung.

Denn seine Kebse, die dem Papst ihre unkeusche Hand reichen wird, soll in Niedersachsen einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen sein, bei der die Tätowierung möglicherweise einem weiteren Publikum zu Gesicht kam.

Fräulein Körner arbeitete nie als Bademeisterin.

Bekannt geworden sei die Tätowierung, als sie ihren Lebensunterhalt als Bardame in einem „Château“ am Schwanensee verdiente.

Dieses solle sich in der Nähe der Stadt Wolfsburg befinden.

In ihm würden auch Manager des Automobilherstellers ‘Volkswagen AG’ verkehren.

Wulff gehört in Familien-Therapie

Nach Angaben der Genossen besitzt Wulff die Mobiltelefon-Nummern der Chefredakteure der Berliner Regimezeitungen.

Um sie bei Laune zu halten, stelle er sich ihnen gerne für Homestorys und Hintergrundgespräche zu Verfügung.

Die ‘Welt am Sonntag’ vom vergangenen Sonntag publizierte einen zweiseitigen Artikel über Wulff und seine Herkunft.

Dabei erzählt er wie so oft, daß er seine an Multiple Sklerose erkrankte Mutter gepflegt habe, was aber nicht ganz der Faktenlage entsprechen soll.

Wulff stammt selber aus völlig zerrütteten Familienverhältnissen.

Seine Eltern trennten sich, als Wulff zwei Jahre alt war. Sein Vater verfiel einer wenig ehrenhaften Dame.

Anschließend lebte Wulffs Mutter im Ehebruch. Als er sechzehnjährig war, verließ auch der Unzuchtspartner seiner Mutter die Familie.

Die Schwester des Bundespräsidenten, Bettina Mertschaft-Wulff, 49, lebt – nach Angaben der deutschen Illustrierten ‘Bunte’ – von Hartz IV in Niedersachsen.

Ihre äußere Kennzeichen sind Augenbrauen-Piercing und Indianermähne.

Ihren ebenfalls verlotterten Bruder hat sie nach Angaben der ‘Bunten’ das letzte Mal vor dreizehn Jahren am Grab ihres gemeinsamen Vaters gesehen.

Wieso haben liberale linke Politiker mit der ganzen Geschichte überhaupt ein Problem? Wo bleibt die konzertierte Antidiskriminierungskampagne von links bis rechts?

Da wir heute bereits homosexuelle Politiker haben, warum morgen nicht Prostituierte? Und übermorgen Kinderprostituierte als Juniormanager in der Partei- und Gewerkschaftsjugend?

Trayvon Martin: Die Wiederbelebung von Rodney King

2012/04/28

Ben Shapiro schließt liberale linke Gedächtnislücken.

(Anmerkungen in Klammern)

Die Wirtschaft ist marode. Ein Schwarzer kommt unter weniger als klaren Umständen zu Schaden, die Rassenhetzer sind schnell dabei und verkünden, daß der gewalttätige Vorfall Amerikas endemischen Rassismus symbolisiert. Die Männer, die für den Vorfall verantwortlich sind, kommen vor Gericht und werden weitgehend freigesprochen. Der Präsident der Vereinigten Staaten steckt mitten in seiner Wiederwahl und zerreißt das Urteil.

Dies ist der Fall Rodney King. Und daran muß erinnert werden, weil die Ähnlichkeiten zwischen ihm und dem Fall Trayvon Martin viel zu unheimlich sind, als daß man sie ignorieren könnte. Und es muß daran erinnert werden, daß der Fall King mit einer amerikanischen Großstadt endete, die in Flammen stand.

Am 2. März 1991 fuhren Rodney King und zwei seiner Freunde, Bryant Allen und Freddie Helms, durch Los Angeles. King fuhr betrunken — wahrscheinlich mit dem Doppelten der gesetzlichen Promillegrenze. Zwei Polizisten sahen King um 00.30 Uhr bei einer Geschwindigkeitsübertretung. Sie verfolgten King durch die Straßen von Los Angeles, wobei King mit Bleifuß und über 130 kmh (80 mph) durch Wohngebiete raste. King gab später zu, daß er versuchte, den Polizisten zu entkommen, weil ihn ein Alkohol- oder Drogenmißbrauch am Steuer als Bewährungsverstoß bei einer Anklage wegen Raubes wieder zurück ins Gefängnis gebracht hätte.

Schließlich war Kings Fahrzeug von Polizisten umgeben. Allen und Helms stellten sich ruhig und wurden nicht verletzt. King weigerte sich jedoch, aufzutauchen und blieb im Fahrzeug. Als er das Fahrzeug verließ, griff er nach seinem Hosenbund; einer der Polizisten zog die Waffe und befahl King, sich auf den Boden zu legen. Er folgte. Doch als ihn vier Polizisten — Laurence Powell, Timothy Wind, Theodore Briseno und Rolando Solano — überwältigen wollten, teilte er aus. Stacey Koon taserte King dann. King weigerte sich jedoch, nach unten zu gehen. Die Polizisten, denen bekannt ist, daß Taser diejenigen, die davon getroffen werden, sofort flachlegen, glaubten, daß King auf PCP (Phencyclidin) war.

Das ist der Zeitpunkt, als die berühmte Aufnahme begann. Powell, Wind, und Briseno fingen an, King zu schlagen, der wiederholt versuchte, aufzustehen. Nach 56 Schlägen lag King schließlich still.

Die Polizei lehnte das Video zunächst ab; die Person, die es aufgenommen hatte, gab es dann den Medien. Der Aufschrei war ohrenbetäubend. Die vollständigen Fakten des Falles wurden der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt — dem Publikum wurde der Eindruck vermittelt, daß die Polizisten einfach beschlossen, einen etwas unkooperativen Schwarzen zu verprügeln.

Koon, Powell, Briseno und Wind wurden des Einsatzes unverhältnismäßiger Gewalt angeklagt. Das Schwurgerichtsverfahren sollte ursprünglich in einer Gegend stattfinden, in der Minderheiten vorherrschen, wurde aber nach Simi Valley verlegt, eine sehr weiße Gegend. Die vier Polizisten wurden im Wesentlichen freigesprochen.

Und die Unruhen brachen aus. Gewaltige Unruhen in South Central Los Angeles. Geschäfte wurden geplündert. Insbesondere Geschäfte von Asiaten wurden zum Ziel der Angriffe und bis auf den Boden niedergebrannt.

Und die Rassenhetzer machten weiter. Sie erklärten, daß die Polizisten freigesprochen wurden, weil Weiße erfreut waren, zu sehen, wie King verprügelt wird. Die Demokratische Kongreßabgeordnete für Kalifornien Maxine Waters wurde schnell zur Anwältin für die Aufständischen und verlangte, daß Präsident George H. W. Bush eine Erklärung veröffentlicht, die das Urteil anprangert und eine Untersuchung durch das Justizministerium ankündigt.

Und Präsident Bush folgte: „Von außerhalb des Prozesses betrachtet war es schwer zu verstehen, wie das Urteil mit dem Video übereinstimmen könnte. Diese Bürgerrechtler, mit denen ich mich traf, waren verblüfft. So wie ich und Barbara und meine Kinder.“

Bis zum Ende der Unruhen waren 53 Menschen getötet worden, fast 2.400 verletzt, und mehr als 3.000 Geschäfte beschädigt. Die finanziellen Verluste betrugen fast 1 Milliarde Dollar.

Machen Sie sich bereit. Im Fall Trayvon Martin finden sich die gleichen Elemente. Die anfängliche Raserei der Medien schürte die Emotionen des amerikanischen Volkes, ohne ihnen sämtliche Fakten mitzuteilen. So wie Rodney King der Öffentlichkeit als anständiger Kerl präsentiert wurde, den die Polizei gezielt verfolgte, wurden Trayvon Martins engelsgleiche, fünf Jahre alte Bilder hervorgekramt und von den Medien als Blume der amerikanischen Jugend verbreitet. So wie die Polizisten im Rodney-King-Prozeß schnell — ohne Beweise — als Rassisten verteufelt wurden, so wurde auch George Zimmerman schnell als weißer Rassist dargestellt, obwohl er nach dem meisten, was man hört, ein nicht-rassistischer Lateinamerikaner ist. So wie die Rassenhetzer aus der Versenkung auftauchten, um im Namen für Rodney King politische Aufklärungsarbeit zu leisten, so arbeiten sie es auch mit Trayvon Martin. So wie ein kleinmütiger Präsident dem politischen Druck eines Kommentars zu Rodney King nachgab, so prescht auch in diesem Fall ein rassenhetzerischer kleinmütiger Präsident in die Schlacht.

Und wird es Unruhen geben? Nach Twitter zu urteilen, lautet die Antwort sicherlich ja. Es gibt nicht genügend Hinweise, um Zimmermann zu verurteilen. Es gibt aber mehr als genug Hinweise darauf, daß diejenigen, die für Rodney randalierten, nur allzu gerne bereit sind, das gleiche für Trayvon zu tun.

Hier finden Sie den Originalartikel, Trayvon Martin: Rodney King, Redux.

VIPs mit Reagan, Bush in Untersuchung über Homosexuellen-Prostitution verwickelt — „Callboys“ auf Mitternachtstour durchs Weiße Haus

2012/04/16

Paul M. Rodriguez und George Archibald über den US-Prostitutionsskandal — nein, nicht die „geheime Dienstleistung“ („Secret Service“) unter Obama, sondern das, was laut Washington Times unter Ronald Reagan geschah.

(Die Scans der Washington Times vom 29. Juni 1989 finden Sie hier, oder hier und hier.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Dies sind drei von Hunderten von Kreditkartenbelegen, ausgestellt auf Professional Services Inc., die der Washington Times zugingen. Namen und Nummern der Kunden, die auf den Originalen zu sehen sind, wurden hier gelöscht.

Bundes- und Bezirksbehörden ermitteln gegen einen Homosexuellen-Prostitutionsring, zu dessen Kunden unter anderem ranghohe Vertreter der Regierungen Reagan und Bush, Militärs, Kongreß-Helfer sowie US-amerikanische und ausländische Geschäftsleute mit engen sozialen Bindungen zu Washingtons politischer Elite gehören, wie Dokumente, die die Washington Times erhielt, zeigen.

Einer der hochkarätigen Kunden des Rings hatte so gute Verbindungen, daß er am Sonntag, dem 3 Juli des letzten Jahres (1988) im Weißen Haus, mitten in der Nacht, eine Tour für seine Freunde arrangieren konnte. Unter den sechs Personen auf der außergewöhnlichen 01.00 Uhr Tour waren zwei männliche Prostituierte.

Die Times erfuhr, daß die Bundesbehörden, darunter der Secret Service, die strafrechtlichen Aspekte des Rings untersuchen wird und daß den männlichen Prostituierten und ihren homosexuellen Kunden mitgeteilt wurde, daß eine Grand Jury während des Sommers über die Beweise beraten wird.

Reporter dieser Zeitung untersuchten Hunderte von Kreditkartenbelegen, ausgestellt auf Firmen- und persönlichen Karten und zahlbar an den Escort-Service, der den Homosexuellenring betrieb. Viele der Belege wurden über ein sogenanntes „Sub-Merchant“ Unterkonto des Chambers Bestattungsinstitutes von einem Sohn des Besitzers gebucht, ohne das Wissen des Unternehmens.

Unter den Namen der Kunden auf den Belegen — identifiziert durch Prostituierte und Escort-Vermittler — sind Regierungsbeamte, lokal stationierte US-Militärs, Geschäftsleute, Anwälte, Banker, Kongreß-Helfer und anderes Fachpersonal.

Redakteure der Times sagten, die Zeitung würde nur die Namen derjenigen drucken, die in sensiblen staatlichen Stellen oder einflußreichen Positionen tätig sind. „Es gibt nicht die reißerische Absicht, irgendwelche Namen oder Fakten über die Operation zu veröffentlichen“, sagte Chefredakteur Wesley Pruden. (Erinnern Sie sich, was geschah, als Hans Meiser einen Prostitutionsskandal aufdecken wollte?)

Das Büro von US-Justizminister Jay B. Stephens, dem ehemaligen stellvertretenden Berater des Weißen Hauses unter Präsident Reagan, koordiniert die Untersuchung, weigerte sich aber, über die Ermittlungen oder die Grand Jury zu diskutieren.

Laut den Kreditkarten-Datensätzen finden sich mehrere ehemalige Mitarbeiter von Jay B. Stephens aus dem Weißen Haus unter den Kunden des Homosexuellen-Prostitutionsringes, und diese Personen haben die Buchungen bestätigt.

Jay B. Stephens‘ Büro, das zuerst zusagte, bei der Untersuchung der Times zu kooperieren, zog das Angebot gestern zurück und lehnte auch ab, zu sagen, ob Stephens den Fall aufgrund möglicher Interessenkonflikte wegen Befangenheit abgibt.

Mindestens ein hochrangiger Vertreter der Bush-Regierung und ein reicher Geschäftsmann, die von dem Escort Service, der den Ring betrieb, homosexuelle Prostituierte bezogen, kooperieren laut mehreren Quellen mit der Untersuchung.

Unter den Kunden, die in den vergangenen 18 Monaten Homosexuellen-Prostituiertendienste über gängige Kreditkarten abrechneten, sind Charles K. Dutcher, ehemaliger stellvertretender Direktor des Präsidentenpersonals der Reagan-Administration, und Paul R. Balach, Verbindungsmann von Arbeitsministerin Elizabeth Dole im Weißen Haus.

Charles K. Dutcher war in den 1970er Jahren ein Kongreß-Berater des ehemaligen republikanischen Abgeordneten Robert Bauman von Maryland, der aus dem Repräsentantenhaus zurücktrat, nachdem er sexuelle Beziehungen mit jungen männlichen Prostituierten einräumte. Charles K. Dutcher arbeitete auch im Mitarbeiterstab von Vizepräsident Dan Quayle, als er im Repräsentantenhaus einen Bezirk von Indiana vertrat.

Ein Zahlungsvorgang wurde auch auf der Kreditkarte eines ehemaligen Mitarbeiters des Weißen Hauses festgestellt, der in der Reagan-Administration die tägliche Zusammenfassung der Nachrichten für den Präsidenten vorbereitete. Todd A. Blodgett sagte, er hätte die Zahlung nicht getätigt.

Einer der zahlungskräftigen Großkunden des Rings ist Craig J. Spence, laut Dokumenten und Interviews mit Vermittlern und Prostituierten, die mit Craig J. Spence Sex hatten, ein Angehöriger der feinen Washingtoner Gesellschaft und ein internationaler Handelsberater.

Craig J. Spence zahlte pro Monat mehr als 20.000 Dollar für männliche Prostituierte, die ihm und seinen Freunden Sex boten, darunter anscheinend Militärpersonal, das sich als seine „Bodyguards“ ausgab. Es war Spence, der die nächtliche Tour durch Reagans Weißes Haus anordnete. Wiederholte Versuche, Spence zu erreichen, per Telefon, Fax und persönlich zu Hause, waren erfolglos.

Kreditkartenbelege bestätigen, daß Craig J. Spence über American Express- und Visa-Karten Tausende von Dollar zahlte und seine Karten für einen Escort-Service namens Professional Services Inc. manchmal auch mehrmals am Tag in Höhe von 600 Dollar belastete.

Professional Services ist laut Werbung in Washingtoner Boulevard-Zeitungen und den Gelben Seiten eine von mehreren Dachgesellschaften (one of several umbrella companies), die von den Betreibern genutzt wird, um männliche Prostituierte als Begleitpersonen zu vermitteln.

Kreditkarten-Unterlagen zeigen, daß auch Mitglieder großer Nachrichtenagenturen Escort-Dienste von dem Ring bezogen. Darunter Stanley Mark Tapscott, der ein assistierender Chef vom Dienst der Washington Times war. (Warum gibt es eigentlich keine investigativen Berichte über das „Coming Out“ von Redakteuren von Tageszeitungen, die käufliche Liebe machen?)

Stanley Mark Tapscott, dessen Rücktritt am 20. Juni 1989 angenommen wurde, sagte, er habe keine homosexuellen Begleitpersonen oder sexuelle Dienstleistungen irgendeiner Art in Anspruch genommen. Er sagte in einem Interview, er habe mit zwei Frauen gesprochen, die er über den Escort-Service im Rahmen einer Untersuchung eines Telefon-Sex-Dienstes traf, die er ein Jahr zuvor begonnen hatte, als er Redakteur des Finanzteils der Zeitung war. (Klingt fast wie die Selbstverteidigung dieses SPD-Freibeuters.) Die Zahlungen wurden auf der American-Express-Karte seiner Firma verbucht. Seinen Redakteuren war eine solche Untersuchung nicht bekannt.

Vor seiner Tätigkeit bei der Times arbeitete Stanley Mark Tapscott in der Reagan-Administration für das Büro des Personal-Managements.

Manager des Escort-Rings sagten, daß für Kunden mit spezifischen Wünschen „ein paar Frauen“ genutzt wurden, daß aber der normale Stall (the regular stable) insgesamt männlich war.

Die Dokumente zeigen, daß eine Reihe von Kunden — Rechtsanwälte, Ärzte und Geschäftsleute — Firmen-Kreditkarten nutzten, um Escort-Dienste in Anspruch zu nehmen und daß eine Reihe von Offizieren aus den Vereinigten Staaten und verbündeten Ländern — darunter ein ausländischer Offizier mit der Kreditkarte eines Verteidigungsministeriums — männliche Escort-Dienste buchten.

Ein ehemaliger ranghoher Vertreter des Pentagon sagte, daß die militärischen und zivilen Geheimdienstbehörden seit den letzten acht Jahren besorgt sind, daß „ein Nest von Homosexuellen“ auf höchster Ebene der Reagan-Regierung von sowjetisch unterstützten Spionen durchdrungen worden sein könnte, die sich als männliche Prostituierte ausgeben.

Ein großes Problem wäre laut dem ehemaligen Vertreter mit langjährigen Beziehungen zu hochkarätigen militärischen Geheimdienst-Offizieren, daß feindliche ausländische Geheimdienste junge männliche Prostituierte nutzen, um ranghohe Regierungshomosexuelle (top administration homosexuals) zu kompromittieren und erpressbar zu machen.

„Uns ist seit vielen, vielen Jahren bekannt, daß es eine Abteilung des KGB gibt, deren Aufgabe es ist, sexuellen Abweichlern nachzustellen“, sagte der pensionierte Generalleutnant Daniel Graham, ehemaliger Leiter des Verteidigungsnachrichtendienstes DIA (Defense Intelligence Agency).

Weil „heimliche“ Homosexuelle im Staatsdienst durch Erpressung für Spionagezwecke leicht „umgedreht“ werden können, so General Graham, „waren wir immer sehr bemüht, bekannten Homosexuellen keine als geheim eingestuften Informationen zu geben“.

Die von der Times Befragten bestätigten, daß es Erpressungsversuche seitens männlicher Prostituierter gab, die Geld und andere Vergünstigungen verlangten, um das geheime sexuelle Leben von Kunden zu schützen.

Die befragten Kunden sagen, daß eine Polizeirazzia am 28 Februar in einem Haus in Washington mit der Adresse 6004 34th Place NW durch Berichte über Erpressung und möglichen Kreditkartenbetrug sowie Beschwerden von Hotelbetreibern über Prostitution in Gang gesetzt wurde. (2011, als ich diesen Artikel entdeckte, fand ich hier noch ein Foto des Hauses mit der Adresse 6004 34th Place NW, das inzwischen verschwunden ist.)

Bei der von der Washingtoner Außenstelle des Secret Service geleiteten Razzia fanden die Behörden eine Telefonzentrale, die genutzt wurde, um ein halbes Dutzend von Homosexuellen-Escortdiensten zu betreiben.

Während der Razzia beschlagnahmten Secret Service Agenten und leitende Ermittler der Bezirkspolizei finanzielle Aufzeichnungen sowie Geschäftsbücher, Fotos, Tagebücher, Telefonaufzeichnungen, Adressverzeichnisse und Kundenlisten des Prostitutions-Netzwerkes und luden im Anschluß vor das Washingtoner Landgericht.

Obwohl das beschlagnahmte Material noch am Tatort der Bezirkspolizei übergeben wurde, sagen Zeugen und Strafverfolgungsbehörden, daß der Secret Service eine Kiste mit Dateien behielt, die Namen und andere Informationen über hochrangige Regierungsbeamte enthielt, die Kunden des männlichen Escortdienstes waren.

Verteter der Bezirkspolizei sagen, daß dies ihres Wissens nach das erste Mal ist, daß der Secret Service jemals an einer solchen Razzia in dieser Gegend beteiligt ist.

Zunächst bestritt der Secret Service, an der Razzia beteiligt zu sein, doch nachdem an der Adresse 34th Place am 18. Mai eine zweite Razzia erfolgte, räumte die Behörde ihre Beteiligung an der Untersuchung ein.

Secret-Service-Sprecher Bob Snow sagte, daß die Behörde wegen ihrer Zuständigkeit für Kreditkartenbetrug an der Durchsuchung und Beschlagnahmung teilnahm: „Wir greifen in der Regel auf Antrag eines US-Anwalts in solche Operationen ein … wenn der Betrug 10.000 Dollar oder mehr beträgt … Wir sind an keiner Untersuchung über lokale Prostitution beteiligt.“

Zeugen der Razzia vom Februar sagten, daß 12 Agenten des Secret Service in blauen Parkas das Haus betraten und mehrere Stunden lang Kisten mit Dateien sammelten und wegräumten.

Bundes- und Bezirksermittler haben seitdem sowohl mehrere Prostituierte verhört, die für den Ring arbeiten, als auch Kunden der Homosexuellen-Escortdienste, die unter Namen wie „Jovan“, „Man-to-Man“, „Metrodate“, „Ultimate Models“ und „Ultimate First Class“ arbeiteten.

Zusätzlich zu Kreditkartenbetrug konzentrieren sich die Ermittlungen auf illegale zwischenstaatliche Prostitution, Entführung und Ausnutzung Minderjähriger zum Zweck sexueller Perversion, Erpressung, Diebstahl sowie damit verbundenen illegalen Drogenhandel und -konsum durch Prostituierte und ihre Kunden.

Sowohl einer der wichtigsten Betreiber von Professional Services Inc. als auch ein regelmäßiger Kunde der Dienste spekulierten in getrennten Interviews, daß die Untersuchung eingestellt werden würde (would be restricted), weil „große Namen“ involviert wären.

„Henry Vinson (der Betreiber) sagte, ein hochrangiger Vertreter werde versuchen, die Ermittlungen zu blockieren und möglicherweise Erfolg haben“, erklärte Paul R. Balach, der Verbindungsmann der Arbeitsministerin zum Weißen Haus. Henry Vinson sagte, daß er glaubt, daß ein hochgestellter Regierungsvertreter, den er nicht nennen möchte, daran arbeitet, die Untersuchung zu behindern, wollte dies aber nicht näher ausführen.

Die Behörden untersuchen seit vergangenem Herbst einen möglichen Kreditkartenbetrug durch die Betreiber des Rings.

Bereits im Oktober letzten Jahres — Monate vor der Razzia — wurde Paul R. Balach von Ermittlern zu schwerem Großdiebstahls befragt, der laut ihm von einem männlichen Escort namens Jason Michael Manos begangen wurde.

In einem Interview sagte Paul R. Balach, daß er und Jason Manos im vergangenen Sommer traf und sich mit ihm nach einem bezahlten „Date“ von „Man-to-Man“ anfreundete, einer der von den Betreibern von Professional Services beworbenen Escort-Dienste. Befragungen von Freunden von Paul R. Balach bestätigten seine Beziehung zu Michael Manos.

Laut Paul R. Balach, der im Juni 1988 zum ersten Mal homosexuelle Prostituierte aus dem Netzwerk bestellte, wurden mehrere Kunden, darunter er selbst, von den Prostituierten erpresst.

Die Betreiber des Rings sagten gegenüber der Times, daß Videobänder, Tonbänder und Fotos von den sexuellen — und auch perversen — Handlungen zwischen den Kunden und den Callboys gemacht wurden.

Dokumente belegen, daß den Kunden „Videobänder“ berechnet wurden.

Professional Services versuchte für einige Kunden, den Verwendungszweck der Kreditkartenrechnung zu verbergen und stellte Rechnungen für harmlose Gegenstände wie „Urnen“ oder „Andachtsbildchen“ aus. Eines der Unternehmen für die „Kreditkarten-Abwicklung“ des Rings wurde von Robert A. Chambers gegründet, einem Beerdigungsleiter, dessen Familie Chambers Funeral Home besitzt.

Robert A. Chambers, der ein Interview ablehnte, soll in den Kreditkarten-Konten der Firma Chambers Funeral Home bei der Sovran Bank in Silver Spring sogenannte Sub-Merchant-Konten auf den Namen Professional Services Inc. eingerichtet haben. Über diese Sub-Merchant-Konten wurden die Kreditkarten-Belege und Schecks der männlichen Escort-Dienste abgewickelt.

Laut Angaben des Rechnungsprüfers von Chambers Funeral Home kündigten Vertreter der Firma auf Geheiß von W. W. Chambers, dem Oberhaupt des Familienunternehmens, das nicht genehmigte Professional-Services-Konto nach der Polizeirazzia am 28. Februar. Robert Chambers wurde zu diesem Zeitpunkt von seinem Vater offiziell aus dem Unternehmen gefeuert, sagte ein Unternehmenssprecher.

Henry Vinson, der Callboy-„Abfertiger“ („dispatcher“) von Professional Services, ist gelernter Bestatter, der auch einmal als Sachbearbeiter für das US-Represäntantenhaus arbeitete.

Paul R. Balach, der seine Prokura einmal Michael Manos verlieh, mit dem er eine „Liebesbeziehung“ hatte, sagte er sei durch die betrügerische Verwendung seiner Kreditkarte sowie durch gefälschte Unterschriften auf Schecks und Versicherungen um mehr als 40.000 Dollar geprellt worden.

Paul R. Balach ist wegen MasterCard-Rechnungen von Michael Manos in Paul R. Balachs Namen über die Zahlung von Tausenden von Dollar noch in einen Zivilprozeß mit einer örtlichen Bank involviert.

in einem Interview sagte Paul R. Balach, daß Michael Manos ihn im letzten Herbst hinters Licht führte, als er nach Griechenland reiste, um ein Beschäftigungsverhältnis bei einem griechischen Reederei-Großindustriellen zu finden, dem Michael Manos Homosexuellen-Dienste leistete.

Als Paul R. Balach aus Athen zurückkehrte, stellte er fest, daß Michael Manos von den Girokonten seiner Bank 4.000 Dollar genommen hatte — „meine Bankkonten waren überzogen“ — Sparbriefe eingelöst hatte, und bei großen Kaufhäusern entlang der Ostküste in seinem Namen rund ein Dutzend Spesenkonten eröffnet hatte.

Außerdem sagte Paul R. Balach, daß, als er auf der Reise nach Griechenland war, Michael Manos sein Auto stahl und es demolierte.

„Das war für mein Leben ein Albtraum“, sagte Paul R. Balach und erklärte, daß er sich wegen seiner „Einsamkeit und Bequemlichkeit“ („loneliness, laziness“) mit Michael Manos einließ.

Paul R. Balach sagte, seine finanziellen Verluste traten ein, nachdem Michael Manos drohte, seinen Regierungsvorgesetzten seine homosexuelle Verstrickung in den Prostitutions-Ring darzulegen. Paul R. Balach sagte, er meldete die Erpressungsversuche und andere Probleme im Zusammenhang mit Michael Manos seinem Vorgesetzten Edward Guss bei OPM (kurz für das Personalbüro der Regierung, „US Office of Personnel Management“).

Der Times ist es nicht gelungen, Michael Manos zu finden, der Berichten zufolge in den letzten Wochen in den Bezirk zurückkehrte.

Charles K. Dutcher, der jetzt eine private Beratungsfirma namens „The Dutcher Co.“ leitet, wurde angeklagt, während der letzten Jahre der Reagan-Präsidentschaft im öffentlichen Dienst Reagan-orientierte Konservative platziert zu haben.

Er beschreibt sich selbst als „bisexuell“ und sagte, „Streß“ trieb ihn dazu, zu einem männlichen Prostituierten zu gehen. „Ich nutzte den Dienst nur einmal. Ich sah die Person nur einmal. Diese Person war nicht länger als 35 Minuten da“, sagte Charles K. Dutcher.

Er bestätigte eine Zahlung von 155 Dollar, die über seine Visa-Karte gezahlt wurde. Die sexuelle Begegnung war kurz und der Sex „war sicher — sehr sicher … Ich habe Freunde, die an AIDS starben“, sagte Charles K. Dutcher.

Charles K. Dutcher sagte, er nutzte seine persönliche Position im Weißen Haus Personal nie, um irgendjemanden, von dem er wußte, daß er homosexuell war, in eine Regierungsposition zu bringen. „Meine Arbeit hatte Vorrang, nicht mein Privatleben“, sagte er.

Laut einem Kreditkarten-Beleg, wurde das Konto von Todd Blodgett am 19. Mai 1988 für männliche Escort-Dienste mit 325 Dollar belastet, „genehmigt“ durch („referral“ by) Professional Services.

Todd Blodgett, ein Mitarbeiter der Landesgruppe der Republikaner (Republican National Committee), zuständig für die landesweite „systematische Beobachtung der gegnerischen Kandidaten“ („Opposition Research“) der Demokraten, sagte in einer Reihe von Interviews, daß ein Freund, der homosexuell ist, seine Karte verwendete, um einen männlichen Escort zu beschaffen. (Homosexuelle sind eindeutig die besseren Freunde — wie viele gute Freunde haben Sie, mit denen Sie die Kreditkarte tauschen?)

Todd Blodgett brachte den Freund, Benedict J. Hastings, Antiquitätenhändler bei der Firma Bostin, am Dienstag zu einem Interview, um seine Behauptung zu untermauern, daß er nichts Illegales getan hat. Er sagte: „Ich bin unschuldig“.

Benedict Hastings sagte, daß Todd Blodgett ihm bei zahlreichen Gelegenheiten erlaubte, seine American-Express-Karte und seine Wohnung zu benutzen, und daß er wiederum Todd Blodgett gelegentlich erlaubte, seine Kreditkarte zu nutzen.

Benedict Hastings sagte, er verwendete Todd Blodgetts Kreditkarte, um unbemerkt von dem Republikanischen Mitarbeiter einen männlichen Escort zu beschaffen.

Benedict Hastings sagte, die Person wurde für ein schnelles Arrangement in Todd Blodgetts Wohnung im Bezirk als Barmann eingestellt. „Ich brauchte … jemanden, der bloß eine schwarze Fliege und Shorts tragen würde“, sagte er.

Todd Blodgett sagte, daß ihm Benedict Hastings diese und andere Rechnungen in bar erstattete, als er in die Stadt zurückkehrte. Er sagte, daß er die Details über diese Geschäfte erst in dieser Woche erfuhr, und daß er seinem Freund seit sechs Jahren „vertraut“.

Jerry Seper trug zu diesem Bericht bei.

Hier finden Sie den Originalartikel, Homosexual prostitution inquiry ensnares VIPs with Reagan, Bush — ‘Call boys’ took midnight tour of White House.

Wie naiv war eigentlich Hans Meiser, als er dachte, er könnte unter seinem Namen über Deutsche Minister im Bordell und Bundestagsabgeordnete als Kinderschänder berichten?

Hans Meiser und die Staatsgeheimnisse – Warum der bekannte Fernsehmoderator Insolvenz anmelden musste

Hans Meiser ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Fernsehmoderatoren. Auf RTL moderierte er die Sendung »Notruf«, produzierte »Der heiße Stuhl«, die Talkshows »Bärbel Schäfer« sowie »Hans Meiser« und war auch als Quizmaster tätig. Der Mann ist ein lebendes Erfolgsrezept. Irgendwann hatte Hans Meiser die Nase voll von seichten Sendungen. Er wollte den Deutschen in einem Nachrichtenmagazin Dinge präsentieren, die sie noch nie gehört hatten: Deutsche Minister im Bordell, Bundestagsabgeordnete als Kinderschänder und viele andere wahre Begebenheiten. Doch das waren Staatsgeheimnisse. Und Hans Meiser traf auf eine Mauer des Schweigens. Seine Fernseh-Produktionsfirma hat nun Insolvenz angemeldet. Das freut die Hüter der Staatsgeheimnisse.

In der Leyboldstraße 12 in Köln-Hürth ist der Sitz der Fernsehproduktionsgesellschaft CreaTV. Zusammen mit Erich Wagner hat Hans Meiser dort ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Nun musste die Firma Insolvenz anmelden. Und Journalisten berichten, die von Hans Meiser produzierten Formate seien »offenkundig nicht mehr gefragt«. Das Gegenteil war der Fall. Hans Meiser und Erich Wagner hatten eine lange Liste mit Geschichten recherchieren lassen, die offenkundig als Staatsgeheimnisse angesehen werden. Die großen Fernsehsender waren begeistert, mochten sich allerdings mit den brisanten Reportagen nicht die Finger verbrennen.

Hans Meiser hatte im Print-Bereich schon einen Kooperationspartner gewonnen: den Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Die Bild-Zeitung war grundsätzlich bereit, exklusiv am Ausstrahlungstag vorab über die brisanten Fernsehreportagen der geplanten neuen Meiser-Produktion zu berichten – vorausgesetzt, sie waren gut recherchiert, hieb- und stichfest und hatten einen guten Sendeplatz. Hans Meiser hat vielen leitenden Redakteuren bei den bekannten Fernsehsendern eine lange Liste mit wahrlich exklusiven Geschichten vorgelegt.

Ausnahmslos alle Verantwortlichen waren bei den von Hans Meiser angesprochenen Fernsehsendern zunächst begeistert – dann bekamen sie kalte Füße und dachten an ihre eigene Zukunft. Kurzum: Keiner wollte die brisanten Themen im Programm haben.

Was aber waren das für Geschichten? Nachfolgend eine kleine Auswahl von mehr als 100 Themen, die eigentlich ein neues investigatives Sendeformat ergeben sollten:

Hans Meiser wollte einige Namen einer Liste von mehr als 100 deutschen Prominenten veröffentlichen, die neben Michel Friedman Kunden eines exklusiven Call-Girl-Rings gewesen waren. Hans Meiser verstand nicht, warum einzig Michel Friedman 2003 in Zusammenhang mit Zwangsprostituierten in die Schlagzeilen geriet, der Bundesinnenminister die Akte zur Chefsache machte und die Namen der anderen Kunden (unter ihnen ein Fußballtrainer, drei Fußballer der Bundesliga, zwei Schlagersänger, 17 Politiker, acht Unternehmer und 34 Journalisten) aber von der Bundesregierung wie ein Staatsgeheimnis gehütet wurden. Hans Meiser hatte viele solcher Geschichten.

Hans Meiser bot den Fernsehsendern einen Bericht über Bundestagsabgeordnete an, die regelmäßig vom Bundestag mit einem Taxischein – also auf Kosten der Steuerzahler – auf den Berliner Kinderstrich fuhren. Hans Meiser berichtete über einen ehemaligen deutschen Minister, der Stammgast in einem Berliner Bordellbetrieb ist und dort stets für Ekel unter den Prostituierten sorgt, weil sie sich in seiner Gegenwart stets eine Flasche Piccolo in den After schieben mussten – der Herr Minister pflegt den Inhalt der Flasche dann zu trinken. Der Herr Ex-Minister wirkt im Fernsehen immer so sympathisch – da kennen ihn zwei Berliner Prostituierte völlig anders. Sie bekommen Brechreiz, wenn sie den Mann sehen – aber sie brauchen das Geld. Es gab Belege für alle vorgenannten Geschichten. Und es gab bei Weitem nicht nur Rotlichtgeschichten. Hans Meiser hatte recherchieren lassen, welche Unternehmer und Politiker bestechlich waren. Und er hatte recherchieren lassen, welche Politiker eine kriminelle Vergangenheit hatten – und, kaum im Amt, die eigene Ermittlungsakte vernichten ließen.

Die Fernsehproduktionsgesellschaft CreaTV hatte Material, das kein anderer Sender in Deutschland hatte. Und nun meldete man Insolvenz an. Ein Verantwortlicher bei einem privaten Fernsehsender sagte Hans Meiser bei einem Treffen, die brisanten Themen seien wirklich gut und garantierten hohe Einschaltquoten. Er werde den Zuschauern aber vorsichtshalber lieber weiterhin Seifenopern vorservieren – alles andere sei politisch nicht durchsetzbar und schade der eigenen Karriere.

Nachdem Hans Meiser dieses Produktionsvorhaben bei vielen großen Sendern bekannt gemacht hatte, hieß es, seine Formate passten nicht ins Programm. Kurz: Es gab keine Aufträge mehr. Warum nur?