Archive for the ‘Gehirnwäsche’ Category

Israel-EU-Beziehungen unter noch nie dagewesener Belastung

2013/07/18

Barak Ravid über den internationalen Krieg gegen Israel.

Netanjahu reagiert auf die EU: Israel wird keine externen Edikte an unseren Grenzen dulden

Unprecedented strain on Israel-EU ties

Die neuen Richtlinien der Europäischen Union legen fest, daß Israel vor Unterzeichnung künftiger Abkommen mit Mitgliedstaaten Ostjerusalem, das Westjordanland und die Golanhöhen als besetzte Gebiete anerkennen muß.

16. Juli 2013 — Israels Beziehungen mit der Europäischen Union haben ein beispiellos angespanntes Niveau erreicht:

Nach einer eiligen und dringenden Sitzung am Dienstag in seinem Büro veröffentlichte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Erklärung, die die Europäische Union wegen ihrer Entscheidung angreift (blasting), künftige Abkommen mit Israel unter die Bedingung zu stellen, das Westjordanland, Ostjerusalem und die Golanhöhen als besetzte Gebiete anzuerkennen.

„Wir werden keine externen Edikte über unsere Grenzen akzeptieren“, sagte Netanjahu in einer vernichtenden Antwort.

Haaretz enthüllte am Donnerstag, daß die Europäische Union im vergangenen Monat einen Leitfaden für alle 28 Mitgliedsstaaten veröffentlichte, die alle mit Wohnsitz in den jüdischen Siedlungen im Westjordanland und Ostjerusalem von jeglicher Finanzierung, Zusammenarbeit, Vergabe von Stipendien, Forschungsmitteln oder Preisen ausnimmt.

Die Verordnung, die am Freitag in Kraft tritt, erfordert, daß alle Vereinbarungen oder Verträge, die ein EU-Land mit Israel unterzeichnet, eine Klausel beinhalten, wonach die Siedlungen nicht Teil des Staates Israel und daher nicht Teil der Vereinbarung sind.

Als Reaktion auf den Bericht sagte Netanjahu, daß sich die Europäische Union auf die Beendigung des Bürgerkrieges in Syrien konzentrieren oder das iranische Atomprogramm stoppen sollte, anstatt für Israels Siedlungen Energie aufzubieten.

„Diese Probleme sind ein wenig dringlicher“, sagte Netanjahu. „Sie sollten diese zuerst.“ (Anm.: Im O-Ton nicht besser: „They should these first.“)

„Als Ministerpräsident von Israel werde ich nicht zulassen, daß irgendwo auf der Welt irgendeine Krise zuende geht und Frieden einkehrt daß irgendjemand den Hunderttausenden von Israelis schadet, die in Judäa und Samaria, den Golanhöhen oder Jerusalem leben, unserer vereinigten Hauptstadt“, sagte er. „Die Frage der Grenzen wird nur in direkten Verhandlungen zwischen den Seiten festgelegt werden.“

Ein hochrangiger israelischer Beamter, der anonym bleiben möchte, beschrieb die neue Regelung, die am 30. Juni veröffentlicht wurde, am Dienstag als ein „Erdbeben“.

„Dies ist das erste Mal, daß durch die Einrichtungen der Europäischen Union eine solch offizielle und explizite Richtlinie veröffentlicht worden ist“, sagte der hochrangige Beamte. „Bis heute gab es Absprachen und ruhige Vereinbarungen, daß die Union nicht hinter der Grünen Line [die israelische Grenze von 1967, die vor der Besatzung bestand] arbeitet, jetzt ist daraus eine formale und verbindliche Politik geworden.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Unprecedented strain on Israel-EU ties.

Dies ist das erste Mal, daß ich mich den Maßnahmen unserer EU-Hochleistungsbeamten voll und ganz anschließe.

Die schwarz-rot-grün-gelben Schweißglatzen aller alternativ-europäischen Piratenländer dürften wahrscheinlich Wochen in Israel geschwitzt haben, um zu diesem Gesetzentwurf zu gelangen, denn orthodoxe Siedler, die ihr Leben lang den Talmud und nichts als den Talmud studieren, wird es in ihrem Glauben hundert Pro wie das Fukushima-Erdbeben erschüttern, wenn sie plötzlich keine Stipendien oder Preise von uns bekommen.

Um wieviel mehr diese Maßnahme wohl Israels Wirtschaftszweige Finanzbetrug, Blutdiamanten, Waffen- und Organhandel treffen wird?

Was meinen Sie, Herr Ministerpräsident?

Netanjahu Benjamin Netanyahu

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Das Sag-nicht-schwul-Gesetz geht nicht weit genug

2013/03/01

Alexandra Petri erklärt, wie wichtig es ist, durch politische Gehirnwäsche aufgeklärt zu bleiben.

(Weil wir ohne staatliche Aufklärung sonst schon längst ausgestorben wären.)

Die lustige Entenfamilie

23. April 2011 — In Tennessee gibt es ein Gesetz, das Pädagogen verbietet, in Grund- und Mittelschulen über Homosexualität zu sprechen. Der Senat hat es mit 6 zu 3 Stimmen beschlossen. Seine Gegner, die denken, es geht zu weit, nennen es Sag-nicht-schwul-Gesetz. (Anm.: Ist die Institution QUEER eigentlich politisch korrekt oder sexuell verklemmt, wenn sie sich schämt, Sag-nicht-schwul-Gesetz zu schreiben.)

Ich bin auch dagegen: Ich denke, daß es geht nicht weit genug. Das Gesetz sagt, daß es völlig in Ordnung ist, wenn Pädagogen vom Kindergarten bis zur achten Klasse über Heterosexualität sprechen.

Wie schmutzig!

Wie können sie es wagen, die Gemüter von unschuldigen jungen Kindern auf diese Art und Weise zu verschmutzen? Alles, was Sie rechts und links Ihr ganzes Leben lang sehen, sind Heteros, die diesen Lebensstil zur Schau stellen. In der Werbung. In Filmen. In der Musik. In der gesamten zivilisierten Welt. Sogar in Fernsehsendungen, die von Kindern gesehen werden!

Gut, ich habe kein Problem mit Heteros. Ich bin zufällig selbst hetero. Aber das heißt nicht, daß ich will, daß meine Kinder dem ausgesetzt werden, bevor sie in der neunten Klasse sind. Haben sie noch nicht genug damit zu tun, lesen und schreiben zu lernen und auf Landkarten Länder zu erkennen? Weshalb muß eine soziale Agenda durchgedrückt werden?

Sobald Sie erwachsen sind, finden Sie überall Heteros. Sie essen mit Ihnen zu Mittag. Sie nehmen Sie mit auf den Abschlußball. Manchmal müssen Sie mit einem den Arbeitsplatz teilen und mit ihm oder ihr über seine oder ihre Hobbys sprechen. Viele Kinder haben sogar einen in ihrem Zuhause oder in ihrer Familie. Sind in den Medien und in ihrem Zuhause nicht genug Kinder der Heterosexualität ausgesetzt, ohne daß sie gezwungen werden müssen, davon auch noch in der Schule zu hören? Das muß ihnen nicht erklärt werden! Sie sollten die Bundeshauptstädte auswendig lernen und den Nutzwert dessen, was sie produzieren!

Die Leute würden sich nicht zu den Mitgliedern des anderen Geschlechts hingezogen fühlen, wenn ihnen in ihrer Kindheit nicht jemand aus einem Buch über eine männliche und weibliche Ente vorgelesen hätte, die eine Familie gründen. Wer immer aus diesem Buch vorlas, soll verflucht sein! So etwas lenkt zu sehr ab! So etwas beendete die vielversprechende Karriere von Edward VII!

Warum müssen unsere Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen werden?

Schneiden Sie es erst gar nicht an, wenn es nicht für alle gilt! Manche Leute sagen, sie würden bestimmte sexuelle Positionen bevorzugen. Meine Lieblingsposition ist die, nicht darüber zu reden, niemals, manchmal ein Sandwich zu essen und sich irgendwie einsam zu fühlen.

Also lassen Sie mich nicht mit diesem ‚Sex‘-Phänomen anfangen. Ich weiß nicht, wessen Idee es war, es kann aber nicht natürlich sein. Wenn Gott gewollt hätte, daß wir nach Herzenslust im Adamskostüm mit den Angehörigen des anderen Geschlechts herumtollen, dann hätte er Adam und Eva geschaffen, anstatt zuzulassen, daß wir uns im Laufe der geologischen Zeit langsam entwickeln, bis wir unsere heutige Position erreichten. Ich komme aus einer skandinavischen Familie, meine gesamte sexuelle Aufklärung erfolgte also zu einer Zeit, als wir den Zoo besuchten und zufällig ein paar Affen sahen. „Was auch immer sie tun“, erzählten mir meine Eltern, „NEIN!“

Ich bin jetzt 23 Jahre alt, und ich glaube immer noch, daß ich durch ein kompliziertes Ritual auf die Welt kam, das mit Ayn Rand und acht Störchen zu tun hat. Ich habe voll und ganz die Absicht, ein Kind zu adoptieren, nicht aus Prinzip, sondern weil ich absolut keine Ahnung habe, wie Babys gemacht werden. Ich gehe davon aus, daß sie entweder unbefleckt empfangen werden — mit viel Glück — oder irgendwo billig zusammengebaut und dann verschifft werden, was erklären würde, warum wir davon sprechen, daß Mütter etwas „erwarten“. (Anm.: Selbsttest: Denken Sie zurück und erinnern Sie sich, daß Sie, bevor Sie staatlich aufgeklärt wurden, hoffnungslos manipuliert waren und glaubten, daß Nachwuchs entsteht, wenn Bienchen auf Blümchen steigen.)

Es ist eine ganze Menge, die man sich in den Kopf packen muß, und ich denke nicht, daß Kinder gezwungen werden sollten, darüber nachzudenken. Später können sie der erschreckenden Tatsache ins Auge sehen, daß sie sich irgendwie zu jemandem hingezogen fühlen. Aber bis dahin, sage ich, sollten wir auf alle Bienen und Blumen verzichten. Wenn sie sich in ihrer Freizeit mit dem das Problem beschäftigen wollen — in Ordnung, je weniger wir ihnen verraten, was sie dabei fühlen könnten, desto besser. Es ist unwahrscheinlich, irgendetwas davon auf eigene Faust herauszufinden. Es ist viel zu kompliziert! Sie können unmöglich hoffen, irgendetwas zu verstehen, ohne daß ihnen die Eltern das 83seitige Handbuch geben. Und das Internet bleibt jeder Person unter 25 Jahren ein völliges Rätsel. (Die Zeile „Chatten, flirten und neue schwule Jungs kennenlernen!“ im ersten Ergebnis für die Suche nach Sexualkundeunterricht Bienen und Blumen, beweist, wie wichtig staatliche Aufklärung ist.)

Lady Gaga ist eine Sache. Wir alle wissen, daß sie vollständig entwickelt aus einem Ei auftauchte. Aber unsere Kinder sind eine andere Sache.

Also sage ich, dieses Gesetz ist ein Hohn — es gibt zu viel Sex darin. Sex hat außerhalb des Klassenzimmers zu bleiben, in Labors, oder wo auch immer er betrieben wird. Ich kann es Ihnen wirklich nicht sagen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Tennessee’s ‘Don’t say gay’ bill doesn’t go far enough.

MKULTRA-Opfer: Vorlesung von Carol Rutz an der Universität von Indiana im November 2003

2012/10/31

Carol Rutz über ihre Zeit als CIA-Eigentum.

Es müssen nicht nur Vorkehrungen getroffen werden, um die Operationen vor der Aufdeckung durch feindliche Kräften zu schützen, sondern auch, um diese Aktivitäten vor der amerikanischen Öffentlichkeit zu verbergen. Das Wissen, daß die Agentur unethische und illegale Aktivitäten betreibt, hätte auf politische und diplomatische Kreise schwerwiegende Auswirkungen und würde sich nachteilig auf die Erfüllung ihrer Mission auswirken.

CIA Generalinspekteur über die Vorteile der Erforschung der Bewußtseinskontrolle

Was ich heute beabsichtige, ist, Sie offener und skeptischer zu machen — damit Sie das Unglaubliche sehen und wissen, daß die Realität darin weiter existieren kann. Indem ich Ihnen meine persönliche Geschichte mitteile, in Verbindung mit dokumentierten Fakten, hoffe ich, Ihr Weltbild zu verändern.

Robert Kennedy sagte:

„Die menschliche Geschichte besteht aus zahllosen Taten des Muts und des Glaubens. Jedes Mal, wenn ein Mensch für seine Ideale einsteht, oder etwas tut, um das Leben anderer zu verbessern, oder sich gegen Ungerechtigkeit erhebt, entsteht eine winzige Welle der Hoffnung, und wenn diese Wellen von Millionen Quellen der Kraft und des Muts aufeinander treffen, werden sie zu einer Strömung, die die mächtigsten Mauern der Unterdrückung und des Widerstands niederreißen kann.“

Das ist der Grund, warum ich dieses Buch, „A Nation Betrayed“, schrieb, und einen Teil meines Lebens dieser Arbeit widme. Indem ich den Mißbrauch von Macht aufdecke, der während des Kalten Krieges stattfand, gebe ich unzähligen Opfern eine Stimme.

Ich glaube, die politische Situation der 50er und 60er Jahre — der paranoide Antikommunismus — war ein wichtiger Faktor für die Menschenrechtsverletzungen. Nach unserem Einsatz der Atombombe in Hiroshima, zündeten die Sowjets 1949 ihre eigene Testbombe. Viele Amerikaner glaubten, die Sowjetunion wollte uns erobern. Die Machthaber nutzten diese Angst vor der Auslöschung, um die finanziellen Mittel ins Grenzenlose auszudehnen — und die Macht der Geheimhaltung, die „nationale Sicherheit“, um den „Kommunismus zu bekämpfen“.

Kombinieren Sie dies mit den in die USA gebrachten Nazi-Ärzten und -Wissenschaftlern, die während des Zweiten Weltkriegs an biologischen und chemische Forschungsprojekten teilnahmen, und Sie haben eine tödliche Mischung. In Edgewood Arsenal in Maryland führte das Chemie-Korps der Armee an mehr als 7000 amerikanischen Soldaten Experimente durch und benutzte dabei Auschwitz-Dokumente als Leitfaden.

Deren medizinisches Forschungslabor wurde im Jahr 1954 mit einer Fülle von hoch qualifiziertem Personal besetzt. 130 wissenschaftliche sowie 117 zivile Mitarbeiter, darunter zahlreiche Doktoren führender Universitäten: Harvard Medical College, Cambridge, Duke, Johns Hopkins University, die Universitäten von München, Pennsylvania, Princeton, Berlin, Columbia, Cornell und Stanford. Zusätzlich zu ihren eigenen ausgewählten Mitarbeitern hatten die medizinischen Labore ständigen Input aus dem privaten Sektor der medizinischen Forschung, und zwar in Form von vertraglichen Vereinbarungen, chemischen und medizinischen Beiräten, Wirtschaftskontakten und veröffentlichter Literatur.

Im Jahr 1994 deckte ein Unterausschuß des Kongresses auf, daß durch geheime Tests der Verteidigung zwischen 1940 und 1974 bis zu 500.000 Amerikaner gefährdet wurden. Dazu gehörten verdeckte Experimente mit radioaktiven Stoffen, Senfgas, LSD und biologischen Mitteln.

Nach 9/11 und dem Tod von 3000 Menschen kam es zum „Gesetz zur Stärkung und Einigung Amerikas durch Bereitstellung geeigneter Instrumente, um Terrorismus aufzuhalten und zu blockieren“ („Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Interceptand Obstruct Terrorism Act“, USA PATRIOT Act). Der „Terrorismus“ hat den „Kommunismus“ als Bedrohung abgelöst. Aus Angst vor diesem Terrorismus scheint die amerikanische Öffentlichkeit nun bereit zu sein, viele der Rechte, für die ihre Vorfahren kämpften, aufzugeben. Ich hoffe, daß Ihnen meine Geschichte — die ich in meiner Kindheit erlebte — das Grauen verständlich macht. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen. Wir können nicht zulassen, daß Angst als ein Werkzeug verwendet wird, um uns zu manipulieren.

Ich habe Experimente zur Bewußtseinskontrolle erlebt, die unter dem MKULTRA-Programm der CIA durchgeführt wurden. MKULTRA wurde 1953 als Antwort auf die sowjetischen und chinesischen Gehirnwäsche- und Verhörmethoden geschaffen und bestand aus 149 Teilprojekten in mindestens 80 Institutionen, darunter Krankenhäuser und Universitäten. Der Direktor der Central Intelligence Agency, Stansfield Turner, erklärte 1977, daß das Programm initiiert wurde, weil die Agentur damit konfrontiert war, „zu einer Zeit den Stand der Technik der Verhaltensmodifikation zu erlernen, als die US-Regierung über das unerklärliche Verhalten von Personen hinter dem ‚Eisernen Vorhang‘ und amerikanischen Kriegsgefangenen besorgt war, die einer sogenannten Gehirnwäsche ausgesetz waren“.

Jetzt kurz zu meiner Vergangenheit. Ich habe DIS, eine dissoziative Identitätsstörung, was auch als multiple Persönlichkeitsstörung bekannt war. Die Medien haben „Multiple“ manchmal so dargestellt, daß wir entweder Verrückte, Mörder oder Sexfurien sind. Ich kann Ihnen versichern, ich bin nichts davon. Während ich rede werden mir keine Hörner wachsen und mein Kopf wird sich nicht nach hinten drehen. Es könnte aber sein, daß einiges von dem Material, das ich präsentiere, sehr schwierig anzuhören ist. Wenn Sie aus Sorge um sich selbst und der Gefühle wegen, die dieses Material weckt, gehen müssen, dann habe ich dafür Verständnis.

In meiner Familie wurde Pädophilie von Generation zu Generation weitergegeben. Ich war ein Baby in Windeln, als mein Vater anfing, mich sexuell zu mißbrauchen. Ich war zwei Jahre alt, als mein Verstand das Bedürfnis hatte, meine erste Persönlichkeit zu schaffen, oder die „Andere“ (alter), wie ich sie nennen werde, um mit dem Trauma des fortgesetzten Mißbrauchs durch ihn und andere Familienmitglieder fertig zu werden. Eine „Andere“ zu schaffen erzeugt auch eine amnestische Barriere — was diese Erlebnisse von meiner bewußten Erinnerung vollständig trennt. Als meine Familie aus Europa auswanderte, brachte sie auch okkulte Praktiken mit, die sie durch Katholizismus tarnte. Vor meinem dritten Geburtstag führte das Trauma eines Initiationsrituals einer satanischen Sekte dazu, daß eine weitere Persönlichkeit geschaffen wurde.

Ab dann wurde es zum Standardverfahren. Abkoppelung wurde für mich zu einer Lebensweise, um schweren und anhaltenden Mißbrauch zu bewältigen. Ich hatte darüber keine Kontrolle. Mein Bewußtsein blieb dadurch bei Verstand (sane), während um mich herum alles völlig verrückt und außer Kontrolle war.

Bis vor 12 Jahren blieben meine „Anderen“ vor mir verborgen. Den meisten Mißbrauchsopfern sind während ihrer Kindheit normale menschliche Beziehungen versperrt. Wir neigen dazu, uns zu isolieren, zurückzuziehen, und suchen nur die Gesellschaft, die wir kennen, nicht die, die uns hilft, zu sehen, was „normal“ wirklich ist. Erst nach dem Tod meines Vaters waren einige Teile von mir — meine „Anderen“ oder Persönlichkeiten — frei, um den Heilungsprozess zu beginnen.

Bevor meine Erinnerungen zurückkehrten — bevor die amnestische Barriere abgebaut wurde –, wurde ich an einen Mann verheiratet, der meinem Vater nicht unähnlich war und der mich emotional, körperlich und sexuell mißbrauchte. Nach 18 Jahren und drei Kindern konnte ich mich endlich von dieser Beziehung lösen. Eine anspruchsvolle Arbeit im Management, die die meiste meiner Zeit und Energie verbrauchte, ließ mir wenig Zeit für etwas anderes als das Überleben. Überleben war das, was ich gewohnt war.

1987 begegnete und heiratete ich glücklicherweise den Mann, der mich auf meiner sehr schweren Reise der Heilung unterstützt hat. Nach 4 Jahren Ehe fühlte ich mich sicher und zum ersten Mal in meinem Leben akzeptiert. Mein Unterbewusstsein erlaubte meinen Geheimnissen, durch Rückblenden, Abreaktionen und körperlichen Erinnerungen an die Oberfläche zu kommen. Ich landete in einer posttraumatischen Belastungsstörung, voll ausgewachsen, wie bei Soldaten oder Frauen, die die Schrecken des Krieges erleben, bei denen etwas Alltägliches der Auslöser sein kann. Viele von ihnen erleben Rückblenden und finden sich auf dem Schlachtfeld wieder — sie sitzen nicht mit ihrer Familie in ihrem Wohnzimmer. Das Gleiche passiert Multiplen, wenn sie anfangen, sich ihrer Erlebnisse bewußt zu werden.

Die Abreaktion

Das Gehirn ist so etwas wie eine Schallplatte, es zeichnet die ursprünglichen Geschehnisse auf. Bei einer dissoziativen Identitätsstörung wird die Amnesie für das traumatische Ereignis geschaffen, damit das junge Kind bei Verstand bleibt. Wenn die amnestischen Barrieren beseitigt sind, ist es, wie wenn die Nadel wieder auf die Spur der Platte gesetzt wird, wo die ursprüngliche Erinnerung gespeichert ist. Es wird so wiederholt wie es geschah.

Zu meinen Erinnerungen zählen Inzest, ritueller Mißbrauch und Regierungsexperimente. Wie werden die schrecklichen Erlebnisse, in einem generationsübergreifenden Sektenkult (cult) aufzuwachsen, verstanden und wie wird darüber gesprochen, ganz zu schweigen davon, als Kind von unserer Regierung als Versuchskaninchen eingezogen zu werden?

Als die ersten schrecklichen Erinnerungen zurückkehrten, fragte ich mich viele Dinge. Wie geht es, daß Menschen in meinem Körper leben? Wie konnten viele der Dinge, an die ich mich erinnerte, passieren, und wie soll ich sie verstehen? Wenn ich als Multiple mit dem Leben zurechtkommen wollte, hatte ich scheinbar keine Wahl — ich mußte Hilfe suchen.

Mit Hilfe eines qualifizierten Therapeuten stand ich vor der ersten grausigen Entdeckung, die alle Multiplen machen — ihr ganzes Leben war eine Lüge. Zumindest das, was sie für ihr Leben hielten. Wie akzeptieren Sie die Lügen — den Verrat –, den totalen Zusammenbruch Ihrer Wirklichkeit? Ich wußte, ich war verrückt — ich mußte verrückt sein. Das war zum Glück nicht der Fall, und indem ich das Puzzle meines Lebens zusammensetzte, begann meine Heilung — indem ich jeder einzelnen „Anderen“ erlaubte, ihre Geschichte zu erzählen. Mein Therapeut ermutigte mich von Anfang an, Buch zu führen. Im Laufe der Woche erlaubte ich meinen „Anderen“, die Einzelheiten ihres Mißbrauchs zu schreiben und zu malen. Ich habe mich einfach hingesetzt und all den Personen die Kontrolle gegeben, die sprechen mußten. Dies war der Beginn eines der wichtigsten Dinge, die ich für die Heilung für notwendig hielt — meine Stimme zu finden. Indem ich die Stimme fand, die mir als Kind genommen wurde, konnte ich durch die inneren Barrieren brechen und die Teile erreichen, in denen die Wahrheit über die Erlebnisse ruhte. Die andere Sache, die mir dadurch erlaubt wurde, war, meine Erfahrungen zu bestätigen.

In jenen frühen Tagen, als ich die Bruchstücke meines Lebens auf den Seiten meines Buches festhielt, hatte ich die ganze Zeit Angst, rund um die Uhr. Ich hatte Erinnerungen, Rückblenden und Albträume, die mich überfluteten. Das größte Hindernis, das ich überwinden mußte, bevor wirklich gearbeitet werden konnte, war meine Angst. Ich hatte Angst, mich zu erinnern und ich hatte Angst, mich nicht zu erinnern. Ich hatte Angst, der Sektenkult würde irgendwie wissen, daß ich rede und jemanden schicken, um mich auszulöschen. Ich hatte Angst, daß die Erinnerungen wirklich wahr wären. Ich hatte Angst, daß ich eine Lügnerin wäre und aus irgendeinem Grund alles nur erfinde. Schließlich akzeptierte ich es und wußte, daß ich, egal was es war, das Schlimmste schon durchlebt hatte. Sich an diese Erlebnisse zu erinnern, sie zu verstehen, zu fühlen und sie aufzunehmen, war der Weg, auf dem ich meine „Anderen“ langsam integrierte.

Die Angst zehrte mich so lange auf, bis ich endlich los ließ — und zuließ, daß die Details meines Lebens den Weg aus meinem Kopf auf das Papier fanden und dann in der Therapie aus meinen Mund. Ich fand, der einzige Weg durch die Angst war, zuzulassen, daß meine „Anderen“ endlich eine Stimme haben und die Wahrheit sagen. Meine „Anderen“ fanden Malen und Zeichnen perfekt geeignet, um aufgenommene Szenen auszudrücken — Gesichter, Orte, Gebäude, Zeremonien. Ich wußte nie, was gerade gemalt oder gezeichnet wurde, ich ließ meinen „Anderen“ freien Lauf. Jahre später, als mir eine Übereinstimmung mit echten Menschen und Orten gelang, war die Bestätigung übermächtig und half mir, zu verstehen, was wirklich mit mir geschah.

Ich denke, es ist wichtig, für Sie zu dokumentieren, wie das Muster der Experimente an Kindern aussieht, die es zu der Zeit gab, als ich ein Teil der Regierungsexperimente zur Bewußtseinskontrolle war.

Experimente an Kindern

„Fernald School“ — In den 1940er und 1950er Jahren wurden Knaben an der „Fernald School“ in Massachusetts mit radioaktiven Cerealien ernährt.

Eltern und Kindern wurde einfach erklärt, sie würden eine Nahrung bekommen, die reich an Eisen ist. Laut mündlicher Aussage vor dem „Beratenden Ausschuß des Präsidenten für Strahlenexposition an Menschen“ („President’s Advisory Committee on Human Radiation“) wurde ihnen gesagt, sie würden zum Wissenschaftsclub (Science Club) gehören, damit sie sich für etwas Besonderes halten, und dann wurden sie an den „MIT Faculty Club“ gebracht, wo es leichter war, sie zu kontrollieren. Ein Forscher erklärte: „Es wäre schön, etwas für sie zu tun, weil diese Kinder beteiligt sind, wir mußten sie impfen [mit Nadeln], und sie mußten eine Mahlzeit zu sich nehmen, jeden noch so kleinen Tropfen davon, denn man wollte sicher sein, daß sie 100 Prozent der Radioaktivität bekamen — wäre es nicht schön, etwas für sie tun?“

„Willowbrook State School“ — In den 1950er und 1960er Jahren führte Dr. Saul Krugman von der Universität New York an geistig Schwerstbehinderten Hepatitisstudien durch.

Er infizierte neu angekommene Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren systematisch mit Stämmen des Virus, das aus dem Kot von Willowbrook-Patienten mit Hepatitis entnommen wurde. Dies geschah, um die Geschichte, die Auswirkungen und den Verlauf der Krankheit zu studieren. Franz Ingelfinger, der spätere Herausgeber des NEW ENGLAND JOURNAL OF MEDICINE erklärte: „Die Patienten selbst haben davon profitiert, für eine Krankheit, deren Wesen im Grunde unbekannt ist, an einer sorgfältig überwachten Studie teilnehmen zu dürfen und die beste fachmännische Aufmerksamkeit zu erhalten. … Es ist viel besser, wenn ein Patient, der versehentlich oder absichtlich Hepatitis bekam, unter der Leitung eines Krugman steht, als unter der Obhut eines rechten Eiferers.“ (Anm.: Siehe SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: „Menschenversuche in der Demokratie“)

Nasale Radiumbestrahlung — Von 1948-1954 waren in den öffentlichen Schulen von Baltimore 582 Drittklässler Teil eines Experiments, das die „Johns Hopkins Universiy“ durchführte, um die Auswirkungen einer nasalen Radiumbestrahlung zu testen.

Obwohl früher feststellt wurde, daß diese Kinder das höchste Krebssterblichkeitsrisiko unter allen je von der Bundesregierung untersuchten Experimenten aufwiesen, bei denen die Menschen noch am Leben waren und denen eine medizinische Bekanntmachung und Folgemaßnahmen möglicherweise geholfen hätte, folgte seitens der Bundesregierung weder eine Bekanntmachung noch eine Maßnahme.

Die pränatale Ambulanz des „Vanderbilt University Hospital“ — Von 1945-49 wurden dort 829 Frauen aufgefordert, etwas zu trinken, das gut für ihre Föten wäre.

Die Getränke enthielten in Wirklichkeit unterschiedliche Mengen von radioaktivem Eisen. Innerhalb einer Stunde gelangte der Stoff in die Plazenta und zirkulierte im Blut ihrer ungeborenen Föten. In einer Studie der sechziger Jahre entdeckten Wissenschaftler unter Kindern, die einer pränatalen Strahlung ausgesetzt wurden, vier tödliche Tumore — in der nicht-exponierten Gruppe konnten keine Krebserkrankungen festgestellt werden. (Anm.: Sie werden trotzdem immer auf den Rat Ihrer Regierung hören und bei jeder Rindviehgrippe-Warnung zur Schutzimpfung gehen, vorsichtshalber, richtig?)

Ein „District Training School“ genannter Abschnitt des „D.C. Children’s Center“ in Laurel — In den 1960ern wurden behinderte Kinder als menschliche Versuchskaninchen für die private Industrie und die Regierung benutzt.

Zu den Experimenten gehörte die Prüfung von NeoBazine, eine Diät-Pille, die gemeinhin als „Regenbogen-Pillen“ bezeichnet wurden. Sie enthielten Thyroxin, das Zittern, Nervosität, Schlaflosigkeit und Herzrasen verursacht. Es wurde auf seine Sicherheit und Effizienz getestet. Die Behörde zur Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung „FDA“ („Food and Drug Administration“) befand im Oktober 1964, daß das Medikament nicht sicher ist. Im Jahr 1962 wurden die Kinder wieder benutzt, um ein Arzneimittel für Hautkrankheiten zu testen, das die Ärzte dringend im Verdacht hatten, schwerwiegende Nebenwirkungen auf die menschliche Leber zu verursachen. Mehr als die Hälfte der Kinder erlitt Leberfunktionsstörungen. Acht wurden von der Intensivstation des „D.C. General Hospital“ aufgenommen. Im selben Jahr wurden 17 Kinder vom „Laurel Center“ benutzt, um den Schilddrüsenhormonstoffwechsel bei Kindern zu untersuchen. Den Kindern wurde Thyroxin injiziert, das mit radioaktivem Jod gemischt war, damit die Ärzte die Prozesse im Körper verfolgen können. (Anm.: Zur Größe des „Children’s Center“ fand ich diese Angabe: „The Children’s Center has a rated capacity of 1,260 mentally retarded residents at the District Training School.“)

Wie Sie sehen, läßt sich ein klares Muster erkennen, unschuldige Kinder zu verwenden, die keine Möglichkeit hatten, sich zu schützen.

Peter Lewis erfuhr nach dem Tod seines Adoptivvaters, der in der medizinischen Forschungseinrichtung „Army Medical Research“ gedient hatte, daß biomedizinische Experimente an ihm durchgeführt wurden. Peter und seine Schwester Carol wurden in den frühen 1950er Jahren aus Deutschland adoptiert. Seine Adoptivmutter erzählte ihm, daß er für 1.000 Dollar gekauft wurde und daß er der Armee gehörte. Er bekam sogar eine Erkennungsmarke. Laut Peter sagte sein Adoptivvater seiner Mutter: „Er ist dein Projekt.“ Peter schrieb auch, daß sie zugab, daß ihnen eine Substanz der Ärzte vom „Walter Reed Militärkrankenhaus“ in ihre Frühstücksflocken getan wurde und daß, wenn sie dies wegen dem Geschmack nicht essen wollten, sie unbarmherzig geschlagen wurden. Es gab Gelegenheiten, bei denen seine Arme und Oberschenkel mit sehr schmerzhaften Furunkeln bedeckt waren. Ich frage mich, ob das nicht von der Strahlenschädigung kam, wie auf der „Fernald School“ für geistig Behinderte, wo sie ihnen radioaktive Cerealien gaben. Peters Mutter sagte: „Ich tat meine Pflicht.“

Sie gab Peter angeblich Pillen vom „Walter Reed Militärkrankenhaus“, die Halluzinationen und Albträume verursachten. Da die MKULTRA-Experimente LSD beinhalteten, gehe ich davon aus, daß die Substanz wahrscheinlich das war. Ich denke, wenn wir uns den Fall der vier Kinder aus New Jersey ansehen, der in der vergangenen Woche Schlagzeilen machte, dann verstehen wir, daß alles möglich ist, erst recht mit den Worten „Es ist gut für die nationale Sicherheit“. Die Adoptiveltern aus New Jersey ließen ihre Kinder angeblich systematisch verhungern, während das System durchaus Informationen über das Elend hatte und nichts tat.

Peter sagte: „Nach meinem Verständnis waren die Experimente der alleinige Zweck meiner Adoption. Wir haben Dokumente und Krankenhauspapiere, die dies untermauern. Seit dem Tod meines Vaters konnten wir alles durchgehen und Dokumente, Papiere und Fotografien finden. Das sind militärische Fotografien, die er vernichten sollte, er brachte aber einige nach Hause und hat nicht alles vernichtet.“

Peter hat ein Bild aus dem Jahr 1958 von sich selbst und anderen Pfadfindern im „Walter Reed Militärkrankenhaus“, wo radioaktive Experimente durchgeführt wurden. Im Jahr 2000 erzählte mir Peter von einigen der Experimente, einschließlich einer Reihe von Knochenbiopsien, die erfolgten, nachdem er radioaktives Material trank. Er nannte sie Gammastrahlenexperimente. Er sagt, sie verwendeten Nummern statt Namen, um ihn zu identifizieren, woran ich mich auch erinnere — eine Nummer zu bekommen. Gab es die nicht auch in den Konzentrationslagern?

Peter sagte, sie hatten bei ihm so viele Knochenbiopsien gemacht, daß die Leute anfingen, Fragen zu stellen, weshalb sie versuchten, ihn als zurückgeblieben darzustellen. Sein IQ ist 128. Ich denke, das spricht für sich. Seine Schwester Carol bekam von der Strahlung Hirnkrebs und starb. Der Arzt fand auf ihrem Gehirn eine Verkrustung und sagte ihr, sie hätte sie seit 20, 25 Jahren — zu dem Zeitpunkt wurden die Strahlungsexperimente durchgeführt.

Es ist nicht schwer, zu verstehen, wie verheerend es wäre, zu erfahren, daß Sie allein für den Zweck adoptiert wurden, ein menschliches Versuchskaninchen zu sein.

Karen Coleman Wiltshire, ein weiteres Opfer, half Peter bei einigen seiner Regierungsanfragen auf Grundlage des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ („Freedom of information Act“, FOIA). Sie besuchte als Vertreterin des „Beratenden Ausschusses für Opfer von Menschenexperimenten“ („Advocacy Committee for Human Experimentation Survivors“, ACHES) mehrere öffentliche Foren des Verteidigungsministeriums und sprach bei jeder Gelegenheit für die Opfer. Sie war auch eine der ganz wenigen, die in der Lage war, von der „Johns Hopkins“ ihre medizinischen Akten zu erhalten, die die Experimente an ihr beweisen.

Karens Vater arbeitete an der „Johns Hopkins“ am „Institut für Angewandte Physik“ („Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory“). Sie erhielt ihren Dateien durch pure Beharrlichkeit, Hilfe vom Allmächtigen, und einen Fehler einer Schreiberkraft, die die Informationen nicht hätte herausgeben dürfen. Karen erzählte mir, daß sie sie in privaten Krankenwagen, militärischen Fahrzeugen und gelben Schulbussen in militärische und staatliche Labore in Washington, Maryland und Virginia transportierten. Sie sagte, die Experimente an ihr fanden von 1961 bis 1970 statt. Karen erzählte mir, daß sie der „Johns Hopkins“ im „Harriet Lane Heim für behinderte Kinder“ („Harriet Lane Home for Invalid Children“) untergebracht war, wo es Stationen mit Kindern gab. Ihren Eltern sei gesagt worden, sie werde wegen einem Herzfehler behandelt. Sie sagte, wenn sie zu Besuch kamen, wurde sie mit ihrem Hab und Gut in einen privaten Raum gebracht, damit es scheint, als ob sie schon immer dort gewesen wäre. Wenn ihre Eltern gingen, so sagte sie, brachten sie sie auf die Station, wo sie LSD-, Elektroschock- und andere seltsame Experimente machten. Sie erklärte, eines von ihnen diente dazu, durch verschiedene Foltermethoden und andere Techniken Emotionen und Gefühle zu beseitigen. Das klingt sehr ähnlich wie die Technik der Bewußtseinskontrolle, die an mir durch die CIA und andere Zweige der Regierung eingesetzt wurde.

Dies ist eine Kopie der Einverständniserklärung für Karens Transport zum „Walter Reed Medical Center“ in Washington D.C. Darin heißt es unter anderem: „Ich verstehe, daß die obige Patientin als Patientin des ‚Forschungsinstitutes für Kinderchirurgie‘ (‚Pediatric Clinical Research Unit‘) an einem Forschungsprogramm teilnimmt, das ihre Anwesenheit im ‚Walter Reed Army Medical Center‘ erfordert, und daß eine Reihe von Besuchen in ‚Walter Reed Army Medical Center‘ notwendig sind, um ein solches Programm zu absolvieren.“

Karen spornte mich an, durch Anfragen auf Grundlage des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ Informationen zu erhalten, die mir helfen sollten, meine Erinnerungen zu validieren. Sie hämmerte beharrlich an Türen, um die Wahrheit zu erfahren, besonders als sie herausfand, daß es so viele andere Kinder gab, die als menschliche Versuchskaninchen verwendet wurden. Das Energieministerium (Department of Energy) hätte ihr zwar gesagt, sie wäre die einzige, Pentagon-Quellen hätten ihr aber persönlich gesagt, daß sie „nicht wollen, daß unsere Geschichten herauskommen, um jeden Preis. Der Plan war, ein paar Opfer symbolisch auszuzahlen und den Rest auszublasen (blow off)“. Karen erlebte nicht, daß irgendjemand von uns eine Validierung oder Rechtfertigung erhielt.

Am 5. April 1999 machte Karen im Namen von ACHES eine Präsentation mit dem Titel ETHICS vor der Bioethik-Gruppe des „National Institute of Health“. Sie starb am 23. April 1999, nach intensiven Untersuchungen von Experimenten an Menschen durch das Verteidigungsministerium. Es melden sich immer mehr Kinderopfer. Ich bekomme wöchentlich E-Mails von ihnen und ihren Ärzten, mehr als zwei Jahre nach meiner Buchveröffentlichung. Für die Erinnerungen und Traumata, an die sie sich erinnern, suchen sie Informationen und Validierung. Manche wollen sich einfach nur bedanken. Bis sie mein Buch lasen, dachten sie, sie wären allein und verrückt. (Anm.: Selbstverständlich findet der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia keine Spur von Carol Rutz oder Karen Coleman Wiltshire; dabei war Carol Rutz sogar in den Nachrichten — siehe THE AUSTRALIAN: „Agency’s Strangeloves Altered Mind of a Girl Aged 4“)

Nachdem ich ein klares Muster von Kindern aufgezeigt habe, die als menschliche Versuchskaninchen benutzt werden, möchte ich Ihnen nun meine eigene Suche nach der Wahrheit mitteilen.

Ich fing erst an, die Regierungsprogrammierung zu durchbrechen, als ich in mein Leben sehr viel Stabilität gebracht hatte, als ich von der Fokussierung auf das Trauma meiner Kindheit im Leben im Hier und Jetzt landete. Ich habe gelernt, gefaßt und gefestigt zu bleiben und die alten dissoziativen Bewältigungsstrategien hinter mir zu lassen. Als ich anfing, diese “Anderen“ zu entdecken, die von Männern unserer Regierung programmiert worden waren, begann eine ganz neue Reise. Mein Buch beschreibt diese Reise. Als Opfer des CIA-Programms MKULTRA machte ich mich auf die Suche, um einige der Experimente zu dokumentieren, von denen ich im Alter von vier Jahren ein Teil wurde.

Durch eine Reihe von Anfragen auf Grundlage des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ an verschiedene Abteilungen der Regierung und gründliche Recherchen habe ich eine unglaubliche Menge an Material gesammelt, von dem ich das Gefühl habe, daß es meine persönlichen Erfahrungen bestätigt. Die CIA kaufte meine Dienste im Jahr 1952 von meinem Großvater. Er verlud mich mit meinem kleinen Koffer, während meine Mutter meine jüngere Schwester gebar. An diesem Tag wurde ich nach Detroit gefahren, wo ich ein Flugzeug nach New York bestieg, zu einer von der CIA finanzierten Anlage für verdeckte Experimente. Meine erste Reise mit einem Flugzeug endete in einem Albtraum, der mich die nächsten 45 Jahre verfolgen sollte.

Im Laufe der nächsten 12 Jahre wurde ich auf verschiedene Arten getestet und trainiert. Die Programmierung, die mir von der CIA angetan wurde, sollte meine Persönlichkeit spalten und versklaven. Sie war traumabasiert, mit Dingen wie Elektroschocks, Drogen und sensorischer Deprivation. Später war das Trauma nicht notwendig, nur Hypnose, die mit implantierten Triggern erreicht wurde und gelegentlichen Einstellungen (tune-ups), die auf der „Wright Patterson Air Force Base“ nicht weit von meinem Zuhause stattfanden. (Anm.: Es gibt ein US-Patent mit der Nummer 4.858.612 zum Hören von Stimmen, womöglich könnte mit solchen winzigen Vorrichtungen herumexperimentiert worden sein)

Ich wurde ein menschliches Experiment — ein Teil ihrer Suche nach einem Weg, den Geist eines Menschen zu kontrollieren. Im Verlauf dieser Experimente schufen sie „Andere“, die tun, was immer sie befehlen — der Begriff „Manchurian Kandidaten“ ist angemessen.

In einem Dokument vom 21. November 1951, ca. 7 Monate vor der Zeit, als zum ersten Mal an mir experimentiert wurde, schlug die CIA ein drei- bis fünfjähriges externes Forschungsprojekt vor, um nach besonders begabten Individuen zu suchen, die bei einem Außersinnlichkeitstest (ESP test) sowohl perfekte und breit gestreute Leistungen zeigen. Da ich mediale Fähigkeiten anzeigte, trainierten sie eine „Andere“, die diese Fähigkeiten in einer Weise verwenden sollte, von der sie hofften, daß es der Agentur zugute kommt.

Die CIA sorgte dafür, daß dieses Projekt nie bekannt gemacht werden würde. In dem Dokument heißt es:

„Es wäre notwendig, bei der gründlichen Verschleierung des Unternehmens überaus vorsichtig zu sein. Ich würde nicht wollen, daß irgendjemand hier in der [Worte gelöscht] davon erfährt, außer [Namen gelöscht] und ich selbst … Benötigte Mittel für die Unterstützung der Arbeit würden keine Kennzeichnung führen und keine Fragen aufwerfen.“ (Anm.: Sie finden das komplette CIA-Memorandum, das 1981 freigegeben wurde, wenn Sie in dem Text von Martin Ebon die Zeile „OUTLINE OF 1952 CIA PROJECT ON ESP“ suchen.)

Hier sehen wir deutlich die Abschottung und Geheimhaltung dieser Experimente.

In seinem Buch „Bluebird: Die absichtliche Schaffung einer multiplen Persönlichkeit durch Psychiater“ („Bluebird: Deliberate Creation of Multiple Personality by Psychiatrists“) dokumentiert Dr. Colin Ross jene Ärzte, die unter MKULTRA-Regierungsverträgen daran arbeiteten, den Geist zu brechen und neu aufzubauen. Diese Ärzte, und ich verwende diesen Begriff ungenau, suchten Kinder, die die Fähigkeit hatten, sich für ihre Projekte von der Realität zu trennen. Ich war genau richtig.

In einem sehr ergreifenden freigegebenen Dokument von 1954 heißt es:

„Durchzuführende Untersuchungen — praktisch, nicht theoretisch. Die Natur dieser Untersuchungen beinhaltet 20 spezifische Probleme.“

Hier sind ein paar: SI steht für Schlafinduktion, H für Hypnose.

2. Können wir bei einer unwilligen Person in einer Stunde, zwei Stunden, einem Tag, etc., einen H-Zustand induzieren, der ein solches Ausmaß hat, daß sie zu unserem Nutzen eine Handlung ausführt? (Long Range).

4. Könnten wir eine Person ergreifen und sie durch Post-H-Kontrolle innerhalb von ein oder zwei Stunden ein Flugzeug abstürzen lassen, einen Zug verunglücken lassen, etc.? (Kurze, sofortige Aktivität)

5. Können wir eine (unwillige oder sonstige) Person durch SI- und H-Techniken zwingen, lange Strecken zurückzulegen, bestimmte Handlungen zu begehen und zu uns zurückzukehren oder Dokumente oder Materialien zu bringen? Kann eine Person unter Post-H-Kontrolle erfolgreich lange Strecken zurücklegen?

7. Können wir unter allen Umständen eine totale Amnesie garantieren?

8. Können wir die Persönlichkeit einer Person „ändern“? Wie lange?

10. Können wir SI und H erkennen, indem wir SI und H anwenden (Regression)?

12. Können wir ein System entwickeln, um unwillige Personen zu willigen Agenten zu machen und die Kontrolle dann auf untrainierte Agenten im Außendienst zu übertragen, indem Codes oder identifizierende Zeichen oder Schriftzeugnisse verwendet werden?

13. Wie lange können wir eine Post-H-Suggestion ohne Verstärkung aufrechterhalten?

20. Können wir, während eine Person unter SI- und H-Kontrolle steht, ihr eine Karte zeigen und sie darauf auf bestimmte Gegenstände, Orte, etc., zeigen lassen? Können wir sie auch detaillierte Zeichnungen, Skizzen, Pläne machen lassen? Könnte irgendetwas des oben Erwähnten im Außendienst und in sehr kurzer Zeit durchgeführt werden?

In einem weiteren CIA-Dokument aus dem Jahr 1951 heißt es: „Unsere Arbeit und die Arbeit von anderen zeigt, daß es es sehr wahrscheinlich ist, daß der Nutzung unserer Technik in der Regel eine vollständige Amnesie oder eine fast vollständige Amnesie folgen wird.“

Viele der an mir durchgeführten Experimente wurden gemacht, um außersinnliche Wahrnehmung, Fernwahrnehmung, und die Energie des Geistes zu verstärken und zu benutzen. Die durch unsere Regierung in mir geschaffenan „Anderen“ waren mehrere verschiedene Typen. Eine wurde trainiert, um das „Rote Feuer“ zu nutzen. Das Rote Feuer (Red Fire) war die Energie, die ich während eines Traumas wegräumte (stored away), den Haß und die Angst, die sich im Laufe der Jahre jedesmal ansammelte, wenn ich angegriffen wurde, wenn an mir experimentiert wurde, usw. Ich wurde gelehrt, auf diese Energie zuzugreifen und sie zu verwenden, um psychisch zu töten. Wenn Sie denken, dieses psychische Töten klingt weit hergeholt, wird es Sie vielleicht interessieren, daß die Sowjetunion bereits in den sechziger Jahren Geld und Ressourcen in die Untersuchung von außersinnlicher Wahrnehmung und Psychokinese steckte, Phänomene, die von Forschern auf dem Gebiet insgesamt als „Psi“ bezeichnet werden. Ein Großteil dieser Psi-Forschung erfolgte unter dem sowjetischen Militär und dem KGB. Darüber hinaus untersuchte die Rote Armee Rekruten auf mediale Fähigkeiten und pumpte talentierte Personen mit gefährlichen Drogen voll, um Psi-Zustände zu fördern. In Experimenten zu Psychokinese oder „Fernbeeinflussung“ versuchten Personen, die Herzen von kleinen Tieren anzuhalten oder konzentrierten sich auf ausländische Politiker, bestrahlten sie mit „negativen Psi-Partikeln“.

Sowjetische und tschechische Wissenschaftlern sollen an elektromagnetischen Geräten gearbeitet haben, die Schlaganfälle oder Herzinfarkte verursachen würden, und es wurde sogar gemunkelt, daß sie einen „psychotronischen Generator“ perfektioniert hätten, der über große Entfernungen das Bewußtsein der Menschen zerhacken könnte.

Ein freigegebener Bericht des „US-Geheimdienstes der Armee“ (“Defense Intelligence Agency“) aus dem Jahr 1972 äußerte Bedenken, daß „sowjetische Anstrengungen auf dem Gebiet der PSI-Forschung sie früher oder später befähigen könnte, etwas von folgendem zu tun: (a) Wissen über die Inhalte streng geheimer US-Dokumente, über die Bewegungen unserer Truppen und Schiffe sowie die Lage und Beschaffenheit unserer militärischen Anlagen (b) Die Gedanken der wichtigsten US-Militärs und zivilen Führer aus der Ferne formen (c) Aus der Ferne den sofortigen Tod von irgendeinem US-Beamten verursachen (d) Aus der Ferne US-militärische Ausrüstung aller Art deaktivieren, einschließlich Satelliten.“

Alles, was ich sagen kann, ist, daß wir wohl nicht alle freigegebenen Dokumente über das haben, woran die USA arbeiten, aber wir können sicher sein, daß sie es ihren russischen Amtskollegen gleichtaten, nur daß ein großer Teil davon an kleinen Kindern getan wurde.

Eine meiner kindlichen „Anderen“ wurde sexuell trainiert, um mächtige Männer zu kompromittieren, so daß sie zu einem späteren Zeitpunkt erpreßt werden könnten. Einer weiteren wurde gesagt, es sei ein Roboter zum Speichern von Informationen. Viele Opfer sprechen von ähnlichen Arten der Programmierung.

Alpha ist die allgemeine Programmierung innerhalb der Kontroll-Persönlichkeit.

Beta ist sexuelle Programmierung, das heißt Kinderpornographie, Prostitution und sexuelles Training zum Nutzen von einem Betreuer (handler) für eine Erpressung oder den persönlichen Gebrauch. Diese Programmierung eliminiert im Opfer alle gelernten moralischen Überzeugungen, so daß die Funktion ohne Hemmung durchgeführt werden kann.

Delta ist ein trainierter Killer, ein schlafender Attentäter. Delta-Opfer empfinden keine Angst und sind in der Anwendung spezieller Waffen und alternativer Beseitigungsmethoden trainiert worden. Sirhan Sirhan hatte nach der Ermordung von Robert Kennedy eine totale Amnesie, doch unter Hypnose erinnerte er sich daran. Sirhans Anwalt sagt, sein Mandant wurde zu Kennedys Ermordung von Agenten der Regierung programmiert, die den Krieg in Vietnam verlängern wollten.

Theta ist mediale Tötung, wie das Training, an dem ich beteiligt war. Die meisten Opfer mit Theta-Programmierung haben in ihrem alltäglichen Leben außersinnliche Wahrnehmungen, deren Anzahl ungewöhnlich hoch ist. Viele trainieren sogar alternative Heilmethoden, bevor sie die Theta-Programmierung entdecken. Es scheint ein Weg für die dominante Persönlichkeit zu sein, ihre Energie auf eine positive heilende Weise zu verwenden, was die negative Verwendung dieser gleichen Energie kompensiert.

Omega-Programmierung dient der Selbstzerstörung, die für den Fall installiert wurde, daß sich ein Opfer erinnern würde. Es wurde benutzt, um sie zu hindern, an die Öffentlichkeit zu gehen. Programmierung zur Selbstzerstörung ist allgemein mit Delta-Anschlags-Programmierung verbunden, falls das Opfer gefaßt wird.

Ein Opfer schrieb mir kürzlich folgendes: „Es war schrecklich, sich an solche Ereignisse und Menschen zu erinnern. Es gibt kein öffentliches Bewußtsein, es gibt niemanden, an den Sie sich mit Ihren Erinnerungen wenden können, und wenn Ihre Regierung ihr Feind ist, spüren Sie, daß Sie die Erinnerungen im Innern halten müssen.“

Bücher, die von Opfern dieser Programme geschrieben wurden, erzählen, welche Schrecken sie während ihres Trainings ertragen mußten. Viele dieser Opfer haben ihre Erinnerungen durchgearbeitet, sich mit ihrer Programmierung beschäftigt und sind frei von solchen Auslösern. Wie viele sind noch „Schläfer“, auf die der Anruf ihres Betreuers wartet?

Eine zehn Jahre lang im Verborgenen durchgeführte Studie wurde die Grundlage für die Experimente zu außersinnlicher Wahrnehmung unter MKULTRA-Teilprojekt 136. Eines der Dokumente wies ausdrücklich darauf hin, daß „experimentelle Untersuchungen einiger besonders begabter Probanden durchgeführt würden und daß eine besondere Aufmerksamkeit den dissoziativen Zuständen gewidmet wird, die spontane Erlebnisse außersinnlicher Wahrnehmung tendenziell begleiten. Solche Zustände können mit Hypnose und Drogen zum Teil induziert und gesteuert werden … Die in der Studie verwendeten Daten werden von speziellen Gruppen wie Psychotikern, Kindern und Medien gewonnen … “

In dem Dokument heißt es weiter: „Es werden Lernstudien eingeleitet, in denen der Proband für seine Gesamtleistung belohnt oder bestraft wird und dabei auf verschiedene Weise bestärkt wird, indem ihm gesagt wird, ob er recht hatte, indem ihm gesagt wird, was das Ziel war, mithilfe von Elektroschocks etc.“ Und weiter: „In anderen Fällen werden Drogen und psychologische Tricks benutzt, um seine Haltung zu ändern. Die Experimentatoren werden sich besonders für dissoziative Zustände interessieren, und es wird ein Versuch unternommen, durch Hypnose eine Reihe von Zuständen dieser Art zu induzieren.“

Mein Herz blieb fast stehen, als ich dies las. Es beschrieb genau, was ich in Erinnerung und im Buch aufgezeichnet hatte, als ich im Jahr 1952 mit vier Jahren aus dem Zuhause meines Großvaters genommen wurde.

In den ersten Tagen meiner Experimente verwendeten sie ein Wahrheitsserum sowie Elektroschocks, um die „Anderen“, die derzeit in mir waren, zu identifizieren. Sie verwendeten Visualisierungstechniken, um „Andere“ für ihre eigenen üblen Zwecke zu schaffen. Die gleichen Techniken habe ich später verwendet, um ihre Programmierung rückgängig zu machen.

In meinem Körper gab es zwei Länder mit „Anderen“, zu deren Trennung das Unendlichkeitszeichen, eine auf der Seite liegende Acht, verwendet wurde. Eine Seite meines Körpers enthielt Nimmerland (Neverland) und die andere Seite Schattenland (Shadowland). Meine „Andere“ im Babyalter, die vorsprachlich war, steckte in Nimmerland, wo sie niemals erwachsen wurde, wie Peter Pan.

Sidney Gottlieb (Anm.: geb. Joseph Scheider), operativer Leiter des Technischen Dienstes (Directorate of Operations of the Technical Services Staff, TSS) der CIA, war für deren Verhaltensprogramm unter MKULTRA verantwortlich und hielt diesen Teil und gab ihm die Flasche und er band den Teil mit dem Baby an sich und schuf eine interne Dichotomie, wobei ich dachte, daß die Ernährung von ihm abhing — Essen, Trinken, Liebe usw.

Dem Baby und der „Anderen“ im Schattenland wurde gesagt, sie würden das ewige Leben haben, wenn die „Andere“ im Schattenland die Missionen ausführt, die ihr gegeben wurden. Dieser Teil hatte mediale Fähigkeiten und wurde trainiert, das „Rote Feuer“ zu verwenden, um in „Zielen“ Schläge und Aneurysmen zu bewirken. Wie Sie sehen können, hielt ein Land das Baby und ein anderes die „Andere“ mit der „Gewalt“. Die Programmierer hatten Codes, um auf den Teil mit dem Baby zuzugreifen, und Sie mußten diese Reihenfolge durchlaufen, erst das Baby, dann die Codes, um auf die „Andere“ zuzugreifen, die das rote Feuer verwendete. Es war ein geniales System zur Sicherheit, da das Baby durch „Maslows Theorie“ total süchtig nach diesen Programmierern war und wenn der Körper gefangen wurde, gab es keine Möglichkeit, daß sie jemals zu dem Teil gelangen würden, der für Missionen eingesetzt wurde. Das Unendlichkeitssymbol wurde auf eine Tafel gemalt und durch Hypnose wiederholt verstärkt, bis alle Systeme fest verriegelt waren. Ich hoffe, das ergibt einen Sinn.

Egal, bei welchem Experiment er mich zu einem Teil machen sollte, ich würde den Mann lieben und ihm treu bleiben, den meine „Andere“ im Babyalter als alleinigen Lieferant der Grundlagen von Leben, Nahrung und Liebe betrachtete. Als er 1999 starb, begann meine Programmierung sofort, sich zu verschlechtern. Die gegensätzlichen Gefühle von Liebe und Haß für diesen Menschen waren sehr schwierig zu handhaben. Ein Teil von mir liebte ihn wie einen Vater und andere Teile von mir empfanden Haß und Verachtung.

Im Alter von 12 Jahren wurde mir Curare verabreicht und ich wurde einer sensorischen Deprivation in einer Kiste voller Schlangen unterzogen. Dann fanden am „Montreal Neurological Institute“ der „McGill University“ die Verfahren statt, die Sie sehen. Der McGill-Campus beheimatete auch das „Allen Memorial Institute of Psychiatry“, wo die CIA von Dr. Ewen Cameron durchgeführte Bewußtseinskontroll-Experimente an ahnungslosen Kanadiern finanzierte. Mehrere seiner Opfer verklagten später die US-Regierung und gewannen nach einem langen Kampf vor Gericht. (Anm.: Siehe „1957-1961, Canada: MKULTRA Experiments in Montreal“ und „The Tragedy of Dr. D. Ewen Cameron“)

Der Grund für diese Zeichnung ist, daß ich zeigen will, wie Informationen selbst durch extreme Trauma im Bewußtsein bleiben.

Bevor ich Bilder von tatsächlichen Maschinen fand, machte ich diese Zeichnung.

Meine Zeichnung ist eine von Dr. Wilder Penfield in Montreal in Kanada durchgeführte stereotaktische Hirnoperation. Eine Krankenschwester, die in Montreal arbeitete, trat kürzlich auf einer Konferenz, auf der ich sprach, an mich heran. Sie sah in den 1960er Jahren Kinder, die regelmäßig zwischen dem „Allen Memorial Institute“ und dem „Montreal Neurological Institute“ hin und her pendelten. Die Eltern dieser Kinder hatten wegen deren Epilepsie ihre Zustimmung zur stereotaktischen Operation gegeben. Ihnen wurden nie gesagt, daß Karten der Gehirne ihrer Kinder erstellt werden würden.

Während der Experimente an mir wurden Elektroden in Führungshülsen eingeschoben, und mein Gehirn wurde sondiert, während jemand im Raum aufzeichnete, was gesagt wurde. Dr. Penfield erklärte ihnen, mein Gehirn wäre wie ein Tonbandgerät und er bräuchte mich nur in eine andere Zeit zurückversetzen. Er tat dies, indem er verschiedene Stellen in meinem Gehirn berührte. Sie zeichneten die von Bildern in meiner Vergangenheit induzierten Erinnerungen auf und später verwendete Sidney Gottlieb sie für zukünftige Programmierungssitzungen. Kürzlich entdeckte ich, daß die Sowjets in den 1960er und den 1970er Jahren feststellten, daß sie ihre Fernwahrnehmer durch einen Strom mit niedriger Spannung, der von der Vorderseite des Gehirns zur Rückseite fließt, in den Delta-Zustand versetzen können. Sie gingen davon aus, daß Delta mit diesem künstlichen Mittel die Tür zu telepathischer Beeinflussung, Telekinese und Ferntötung sei.

Die erwachsenen Opfer von diesen Bildern der Experimente des Energieministeriums, die während der 1950er und 1960er Jahre gemacht wurden, haben mir geschrieben. Beide wurden auch in anderen MKULTRA-Experimenten benutzt. Obwohl die CIA den Einsatz von Kindern abstreitet, sind dies Beispiele aus einigen weiteren Beweisstücken.

Dies ist ein Positronen-Emissions-Detektor, etwa von 1962. Es handelt sich um eine frühe Version der Positronen-Emissions-Tomographie. Das heutige Verfahren erzeugt Bilder, wie lebende Gehirnzellen arbeiten, um Erinnerungen abzurufen und Wörter zu bilden — kurz gesagt, die Physik des Denkens.

Meine Zeichnung zeigt, wie jede „Andere“ programmiert wurde. Es gab nachweisbare Energieblitze und eine Aufnahme versicherte den Ärzten, daß sie tatsächlich mit verschiedenen Teilen meiner Persönlichkeit arbeiten, getrennt und abseits von dem Ich, das sie irgendwann wieder erweckten.

In den 1980er Jahren arbeitete Ft. Meade an Stargate, einem Fernwahrnehmungsprojekt, das binaurale Schwebungstöne nutzte, um über Kopfhörer die Hirnströme zu ändern. Es wurde festgestellt, daß ein Hemi-Sync-Gerät, das zwei unterschiedliche Frequenzen in jedes Ohr spielte, veränderte Bewußtseinszustände erzeugt. Vielleicht wurde die Technologie, die sie verwendeten, aus diesen Experimenten abgeleitet, die sie in den 1960er Jahren an Menschen wie mir durchführten. (Anm.: Wäre es nicht lustig, wenn die CIA die Bevölkerung nicht nur nutzen würde, um Drogen zu testen, sondern auch Geräte, am besten auf freiwilliger Basis? Die Antwort auf diese rhetorische Frage lautet: Warum sollte das „Monroe Institute“ die CIA beraten? Ach ja, noch etwas: Robert Monroes Vater, James Monroe, arbeitete für die „Human Ecology Society“, eine CIA-Tarnfirma.)

Unten ist eine portable EKT-Einheit (ect-unit — Anm.: ect steht für electroconvulsive therapy, Elektroschocktherapie; heute Elektrokrampftherapie), mit dem viele Überlebende eine tiefere und intimere Bekanntschaft machten.

Ich bin sicher, Sie finden es moralisch verwerflich und schwer begreiflich, wie jemand auch nur erwägen könnte, für diese Untersuchungen Kinder zu benutzen. Ich bin nur eines der vielen Kinder, die der CIA als Versuchspersonen dienten. Als ich zurückforderte, was mir als Kind genommen wurde, machte ich die Erfahrung, daß die Demütigung, Schuld und Herabsetzung, die auf meinen Schultern lastete, ihnen gehörte — nicht mir.

Winston Churchill sagte,

„Gelegentlich stolpern die Menschen über eine Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.“

Arthur Schopenhauer sagte:

„Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie verspottet. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.“

Die Menschen, die diese Experimente durchführten, glaubten, unsere Programmierung würde nie brechen, und wenn doch, zählten sie auf die wahnsinnig klingende Natur dieser Experimente, um jegliche Opfer, die die Wahrheit sagten, völlig zu diskreditieren. Was sie nie voraussehen konnten, war die unbeugsame Kämpfernatur, die sie vielleicht selbst geschaffen hatten. Die Notwendigkeit, die Wahrheit zu finden und aufzudecken, war viel größer als die Angst, die sie verwendeten, um mich zu kontrollieren.

Ich bin weder auf der Suche nach Berühmtheit noch etwas Besonderes. Ich bin nur eines der vielen Kinder des Kalten Krieges, die einer Gruppe verabscheuungswürdiger Menschen als Laborratten dienten. Hier meine gesamte Lebensgeschichte zu wiederholen, würde weder die Zeit erlauben, noch Ihr Magen aushalten. Informationen über die Menschen in der „Schattenregierung“ und den Import und die Verwendung von Nazis sowie Dokumentationen über biologische, chemische und Strahlenexperimente gibt es in meinem Buch „A Nation Betrayed“.

Ohne diese freigegebenen Dokumente würde meine Geschichte nur wie Science Fiction klingen. In den drei Jahren, die ich brauchte, um „A Nation Betrayed“ zu schreiben, ging ich durch Tränen, manchmal hatte ich das Gefühl, darin zu ertrinken. Die Emotionen der Hunderttausenden von Opfern dieses Albtraums des Kalten Krieges verfolgen mich noch immer. Ich hoffe, dieses Buch wird in den kommenden Jahrzehnten auch weiterhin für die stillen Massen sprechen.

Die Wahrheit kann uns die Freiheit bringen!

Vielen Dank!

Hier finden Sie den Originalartikel, Carol Rutz’s Lecture at Indiana University in November 2003.

Hier finden Sie Artikelsammlungen:

www.stopritualabuse.webs.com
www.letsrollforums.com
www.mcawareness.livejournal.com

7 Milliarden Gehirnwäsche-Kandidaten?

2012/09/30

Laurie Roth über die CIA-Experimente zur Bewußtseinskontrolle.

Viele denken, daß es einfach unmöglich ist, daß jemand anderes aus der Ferne unser Bewußtsein kontrolliert. Wir haben von ein paar Zauberkünstlern gehört, die auf der Bühne ahnungslose Personen hypnotisieren und sie dazu bringen, unglaubliche und peinliche Dinge zu tun. Was wäre aber, wenn Ihre Meinung per Knopfdruck geändert werden könnte? Was wäre, wenn Sie gezwungen werden könnten, von Ihrem Stuhl aufzustehen und etwas zu tun, nur weil jemand ein Rad dreht oder einen Schalter umgelegt? Was wäre, wenn Sie jemand zwingen könnte, aufzustehen, Ihre Waffe zu laden und in einem Kino oder bei einer politischen Veranstaltung alle zu erschießen? Sind Sie sicher, daß die Dinge, die Sie denken, von Ihnen kommen?

Diese Woche erinnerte mich einer meiner Zuhörer an die Welt der Bewußtseinskontrolle und ihre Geschichte und bat mich, darüber nachzudenken. Ich tat es und stellte fest, daß es mit Sicherheit Pläne gibt, Amerika und die Welt zu kontrollieren und zu steuern. Geht es nach bestimmten Wissenschaftlern, Eine-Weltlern und Militärs, werden wir alle „Manchurian-Kandidaten“ sein und wie „Die Frauen von Stepford“ leben. Wir werden die Zielgrade der radikalen Führer der Welt erreichen und es nicht einmal wissen.

Wie konnten die tyrannischen Bewußtseinskontrolleure so etwas tun? Bevor Sie denken, daß ich mich den verrückten Verschwörungskünstlern angeschlossen und meinen Verstand verloren habe, lassen Sie uns ein wenig die Historie der Bewußtseinskontrolle beleuchten.

Bewußtseinskontrolle wird seit mehr als 50 Jahren erforscht, vor allem durch unsere CIA. Eines der frühesten Programme wurde als „Projekt ARTISCHOCKE“ („Project ARTICHOKE“) bezeichnet, im Jahr 1953 dann MKULTRA, und von Dr. Sidney Gottlieb geleitet. Das CIA-Projekt wurde in einem CIA-Memorandum vom 25. Januar 1952 folgendermaßen beschrieben: „die Evaluierung und Entwicklung einer Methode, mit der wir von einer Person gegen ihren Willen und ohne ihr Wissen Informationen erhalten.“ Ziel ist auch „eine Person bis zu dem Punkt zu kontrollieren, wo sie unseren Befehl gegen ihren Willen ausübt, selbst gegen solche fundamentalen Naturgesetze wie die der Selbsterhaltung“.

Steve Lynch ist jemand, der selbst eine Bewußtseinskontrolle / Gehirnwäsche durchgemacht hat, was er in seinem Buch „Remote Control: The Battle For Your Mind“ dokumentiert. Er beschreibt ausfürlich, was er als Häftling im Gefängnis von Illinois erlebte. Er überstand das, was er „Brainscan“-Folter nennt und deckt zusammen mit anderen tapferen Seelen auf, was das Ziel ist.

Die CIA setzte die Experimente zur Bewußtseinskontrolle fort und testete Chip-Implantate und Drogen — und jetzt elektromagnetische Waffen (electromagnetic radiation weapons, EMR weapons). Unsere Regierung experimentiert mit tödlichen psychotronischen und Hochfrequenz-Waffen (psychotronic and radio-frequency weapons) und benutzt sie.

Ich frage mich …

Die progressiven linken Lobbyisten der neuen Weltordnung würden mithilfe der „Agenda 21“ und der Nachhaltigkeitsprojekte, die sich im ganzen Land ausbreiten, gerne die Kontrolle über unsere Eigentumsrechte übernehmen. Wir sehen sie ekstatisch über die Kontrolle unseres Gesundheitswesens sabbern, daß wir auf Listen gesetzt werden, daß uns aus gesundheitlichen Gründen ein Chip implantiert wird und daß unsere Bankkonten verlinkt werden. Und während Eigentum und Gesundheit kontrolliert und der erste Verfassungszusatz und die Redefreiheit angegriffen werden, fliegen über unseren Köpfen im ganzen Land die „Geheimdrohnen“.

Und die Rentenversicherung (Social Security), das Heimatschutzministerium und unzählige andere Ministerien und Polizeibehörden führen militärische Übungen durch und kaufen Hohlspitzgeschosse.

Wie könnten die Menschen kontrolliert werden?

Viele drängen darauf, daß alle bei der Geburt einen Barcode bekommen. Elizabeth Moon, eine Science-Fiction-Autorin, meint, wir alle brauchen eine eindeutige Nummer (ID), die wie ein Barcode dauerhaft an uns angebracht wird. (Anm.: Bill Gates plant Armbänder: „Bill Gates spends $1.1 million fitting students with mood bracelets to see if their teachers are boring“) FOX NEWS hat von einem Mikrochip in einer intelligenten Pille gesprochen. Ein Artikel sprach von Ortungsvorrichtungen (tracking devices) in Schulabzeichen. Andere Schulen drängen darauf, daß jeder Schüler einen Chip bekommt. BUSINESS WEEK sprach von einem Monitor für RFID-Chips, der erkennt, ob Sie Ihre Medikamente genommen haben. Wie er Sie wohl erinnert, wenn Sie sie vergessen haben? Süßigkeiten und Eiscreme sind von gestern. Jetzt haben wir RFID-Chips in Kirsche und Zitrone.

Die Kontrolle mit Funkwellen wird auch immer erfolgreicher, wie die erschreckende Erfahrung von Steve Lynch zeigt. Die Hochfrequenz-Waffen können jetzt aus der Ferne auf Sie zielen, ohne daß Sie es wissen und Ihnen buchstäblich sagen, was sie denken, tun und fühlen sollen. Und ich dachte, der Science-Fiction-Film „Minority Report“ wäre unglaubwürdig. Dort versuchte die Regierung, Sie im Voraus für zukünftige Verbrechen zu verhaften, die Sie noch nicht begangen hatten. Jetzt haben wir die Schlägertypen des CIA und der Neuen Weltordnung, die versuchen, Millionen von Manchurian-Kandidaten zu schaffen. Sie sprechen über die Umverteilung von Reichtum? Versuchen Sie die Umverteilung von Bewußtsein!

Es gibt bestimmte Gebiete in der Forschung, die nicht betreten werden dürfen. Man überfällt nicht das Gehirn anderer Menschen und zwingt sie, Böses zu tun! Man kontrolliert oder verfolgt keine Menschen, indem man ihnen Mikrochips einfügt. Das Gesundheitssystem gehört verdammt. Die Überwachung Ihres Kind gehört verdammt. Ihre Mutter hat Alzheimer? Finden Sie einen anderen Weg, um ihr zu helfen — keine Chips.

Wundern Sie sich nicht über die vielen Amokläufe? Mir ist der Gedanke mehr als einmal in den Sinn gekommen. Steuerte jemand ihre Handlungen? Wird jemand versuchen, Sie und mich zu kontrollieren? Unsere Regierung will uns bereits zu Gesundheits-RFID-Mikrochips zwingen, damit wir unsere Medikamente und unsere Gesundheitsbedürfnisse überwachen können. Ist das nicht so praktisch? NEIN, NEIN und nochmals NEIN. Eher geht in der Hölle das Feuer aus, bevor in meinen oder den Körper meiner Kinder jemand einen Chip implantiert. Ich kontrolliere meine Kinder auf die altmodische Art und Weise — mit Liebe und Disziplin.

Dr. Laurie Roth moderiert die Radiosendung THE ROTH SHOW und hat einen schwarzen Gürtel in Tae Kwon Do. In den späten 1990er Jahren moderierte und produzierte sie eine landesweite, auf 130 Fernsehstationen ausgestrahlte Musiksendung namens CD HIGHWAY.

Hier finden Sie den Originalartikel, Are you ready for millions of Manchurian Candidates?

Sollten Sie jetzt sagen „Diese Suppe ess‘ ich nicht, einem Konservativen glaub‘ ich nicht“, dann serviere ich Ihnen gern dieses progressive Zwölf-Gänge-Menü von Stephen Lendman:

MKULTRA: Das CIA-Programm zur Bewußtseinskontrolle

Experimente zur Bewußteinskontrolle am Menschen sind eindeutig illegal und unethisch. Sie sind heutzutage ausgeklügelterer denn je und die Behauptungen, daß die „MKULTRA“-Experimente in den 1970er-Jahren gestoppt wurden, waren falsch. Sie wurden umbenannt und gehen weiter.

MKULTRA war der Deckname für ein geheimes CIA-Programm zur Bewußtseinskontrolle, das 1953 unter Direktor Allen Dulles begonnen wurde. Das Ziel war vielfältig und umfaßte auch die Verbesserung einer Wahrheitsdroge, um während des Kalten Krieges mutmaßliche Sowjetspione zu verhören. Es folgte der Erforschung von Hypnose und primitiven Drogen im Zweiten Weltkrieg und dem „Projekt CHATTER“ der US-Marine, das deren „Amt für Medizin und Chirurgie“ („Bureau of Medicine and Surgery“) in einer Anfrage auf Grundlage des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ („Freedom of Information Act“, FOIA) wie folgt erklärte:

Es begann „im Herbst 1947 und konzentrierte sich auf das Identifizieren und Prüfen von Drogen (LSD und andere) bei Verhören und das Anwerben von Agenten. Die Forschung beinhaltete Laborexperimente an Tieren und Menschen. Das Programm endete 1953 kurz nach dem Koreakrieg“.

Dr. Charles Savage vom „Medizinischen Forschungsinstitut der Marine“ („Naval Medical Research Institute“) in Bethesda, Maryland, leitete es von 1947 und 1953, und danach wurde es vom „Amt für wissenschaftliche Spionage“ („Office of Scientific Intelligence“) der CIA unter dem Namen Project Bluebird fortgeführt, dem ersten Programm zur Bewußtseinskontrolle. Ziel war es:

• zu erfahren, wie Personen konditioniert werden können, keine Informationen peiszugeben, die ihnen auf bekanntem Wege entlockt werden sollen,

• Verhörmethoden zu entwickeln, um Kontrolle auszuüben,

• Methoden zur Verbesserung des Gedächtnisses zu entwickeln, und

• Wege zu finden, um eine feindliche Kontrolle des Agentenpersonals zu verhindern.

1951 wurde es in „Projekt ARTISCHOCKE“ („Project ARTICHOKE“) umbenannt, dann, 1953, unter dem stellvertretenden CIA-Direktor Richard Helms in „MKULTRA“. Es beabsichtigte die Kontrolle des menschlichen Verhaltens durch psychedelische und halluzinogene Drogen, Elektroschocks, Strahlung, Graphologie, paramilitärische Techniken und psychologische, soziologische, anthropologische und andere Methoden — ein weites Feld für Bewußtseinsexperimente, die an willigen oder ahnungslosen Personen alles ausprobierten, was funktionieren könnte, legal oder sonstwie.

Zu verschiedenen Zeiten liefen an 80 amerikanischen und kanadischen Universitäten, medizinischen Zentren und in drei Gefängnissen 149 Teilprojekte, an denen 185 Forscher, 15 Stiftungen und zahlreiche Pharmaunternehmen beteiligt waren. Alles war streng geheim und die meisten Aufzeichnungen wurden später vernichtet, dennoch konnten durch Klagen auf Grundlage des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ tausende Seiten mit dokumentierten Beweisen über entsetzliche Experimente sowie deren Auswirkungen auf Menschen gerettet werden.

Die meisten waren ahnungslose Versuchskaninchen und jene, die einverstanden waren, wurden über die Gefahren falsch informiert. James Stanley war Berufssoldat, als ihm im Jahr 1958 zusammen mit 1000 anderen militärischen „Freiwilligen“ LSD verabreicht wurde. Sie erlitten Halluzinationen, Erinnerungsverluste, Inkohärenzprobleme und schwere Persönlichkeitsveränderungen. Bei Stanley zeigte sich eine nicht kontrollierbare Gewalttätigkeit. Sie zerstörte seine Familie, beeinträchtigte seine Arbeitsfähigkeit, und er wußte nie warum, bis die Armee ihn bat, an einer Folgestudie teilzunehmen.

Er klagte gemäß dem „Bundesgesetz für Schadenersatzansprüche“ („Federal Tort Claims Act“, FTCA) auf Schadensersatz und sein Fall erreichte als „Vereinigte Staaten vs. Stanley“ den Obersten Gerichtshof. Das Gericht verhandelte und urteilte im Jahr 1987 und lehnte seine Ansprüche mit 5 gegen 4 Stimmen ab, indem es entschied, daß seine Schäden im Militärdienst entstanden. Die Richter Thurgood Marshall, William Brennan und Sandra Day O’Conner hatten abweichende Meinungen und sagten, daß der „Nürnberger Kodex“ gleichermaßen für Soldaten und Zivilisten gilt. Im Jahr 1996 erhielt Stanley 400.000 Dollar Schadenersatz, aber keine Entschuldigung seitens der Regierung.

Das vielleicht am häufigsten beschriebene Opfer von MKULTRA war Frank Olson, ein Biochemiker der in Fort Detrick, Maryland, der für die „Division Spezielle Operationen“ („Special Operations Division“) des „Armee-Chemiekorps“ („Army Chemical Corps“) arbeitete. Am 18. November 1953 wurde ihm LSD verabreicht. Er wurde sofort unruhig und schwer paranoid. Neun Tage später beging er Berichten zufolge Selbstmord, indem er durch das geschlossene Fenster eines New Yorker Hotels vom 13. Stock in den Tod sprang. Seine Familienmitglieder wußten erst, daß er unter Drogen gesetzt wurde, als MKULTRA im Jahr 1975 aufgedeckt wurde.

Präsident Gerald Ford entschuldigte sich und gewährte eine Abfindung in Höhe von 750.000 Dollar, doch Olsons Sohn entdeckte Dokumente, die darauf hindeuteten, daß sein Vater ermordet wurde. Im Jahr 1994 ließ er die Leiche exhumieren und forensisch auswerten und das Ergebnis war Mord, basierend auf einer zuvor nicht entdeckten Schädelfraktur, vermutlich durch einen Schlag auf den Kopf, sowie anderen Ungereimtheiten.

Eine weitere MKULTRA-Tragödie war Stanley Glickman — ein ahnungsloses Opfer von halluzigenen Drogen und Elektroschocks. Er wurde traumatisiert, konnte nicht arbeiten, kaum essen, erlitt einen psychischen Zusammenbruch und hat sich nie vollständig erholt. Als er von den LSD-Experimenten der CIA erfuhr, klagte er im Jahr 1983. Der Prozeß wurde 16 Jahre hinausgezögert und er starb, doch seine Schwester Gloria Kronisch verfolgte den Fall weiter.

Hier geht es um den MKULTRA-Leiter Stanley Gottlieb, angestellt, um das „Technische Personal“ („Technical Service Staff“, TSS) zu leiten, um Gifte für die Ermordung politischer Gegner, Wahrheitsdrogen für Verhöre von Spionen und Bewußtseinskontrolltechniken zu entwickeln, um Robotermörder und ahnungslose Doppelagenten zu schaffen. Er nutzte Nazi-Wissenschaftler und deren hochmoderne Methoden, die an KZ-Opfern perfektioniert worden waren. Einige waren als Programmierer bekannt, die die Kunst beherrschten, den menschliche Geist aufzuschlüsseln und zu steuern.

Die Arbeit von Josef Mengele war ähnlich, er experimentierte ausgiebig mit Kindern und Erwachsenen — mit Meskalin, Elektroschocktherapie, Hypnose, sensorischer Deprivation, Folter, Vergewaltigung, Hunger und der traumatischen Bindung (trauma-bonding). Er war mit letzterer Technik so erfolgreich, daß die Opfer eine starke Zuneigung für ihn zum Ausdruck brachten.

Die CIA und das US-Militär kopierten die Nazi-Methodik in zahlreichen Programmen, einschließlich MKULTRA, wobei MK für die deutsche Schreibweise „Mind-Kontrolle“ steht. Laut vorliegenden Dokumenten funktioniert sie am besten, wenn im Alter von drei Jahren ein schweres Trauma (wie Vergewaltigung) auftritt, die Persönlichkeit spaltet sich dann häufig (dissoziative Identitätsstörung oder multiple Persönlichkeitsstörung), um schmerzhafte Erinnerungen zu unterdrücken.

Multiple Persönlichkeitsstörungen können von Therapeuten hervorrufen werden, doch Trauma in jungen Jahren machen die Opfer besonders anfällig. Gottlieb konzentrierte sich zur Bewußtseinskontrolle auf LSD und für politische Morde auf exotische Gifte und Drogen.

Im Rahmen der „Operation Büroklammer“ („Operation Paperclip“) wurden 9.000 Nazi-Wissenschaftler und -Techniker angeworben, um zu helfen, die Sowjetunion zu untergraben.

Gottlieb begegnete Glickman 1952 in einem Pariser Café, spendierte ihm einen Drink und versetzte ihn mit LSD. Gottlieb wurde krank, als er schließlich zur Rechenschaft gezogen wurde. Der Prozeß wurde vergeschoben, und Glickman starb unerwartet am Vorabend der Wiederaufnahme. Die Nachrufe der NEW YORK TIMES und der LOS ANGELES TIMES berichteten damals, daß sich seine Familie weigere, die Ursache mitzuteilen. Die Nachrichtenseite WORLD NET DAILY erklärte, daß es nach einer „monatelangen Lungenentzündung“ geschah und daß er, nachdem er in die medizinische Abteilung der Universität von Virginia überführt worden war, in ein Koma fiel, aus dem er nicht mehr aufwachte, aber ein Mord konnte nicht festgestellt werden.

Im Prozeß gegen seine Immobilien starb der Richter während der Arbeit an einem Herzinfarkt. Wieder stellte sich die Frage. War es ein natürlicher Tod oder wurde er ermordet, besonders, da sein Nachfolger gegenüber dem Kläger voreingenommen war und er dessen Klage zwei Jahre zuvor abgewiesen hatte. Vielleicht, weil die Jury gegen Glickmans Familie entschied und ihr die Gerechtigkeit versagte.

Am 22. Dezember 1974 enthüllte Seymour Hersh MKULTRA in einem Artikel der NEW YORK TIMES. Unter der Überschrift „CIA-Operation gegen US-Kriegsgegner und andere Dissidenten der Nixon-Jahre“ wurden rechtswidrige Handlungen dokumentiert, einschließlich geheimer Experimente an US-Bürgern in den 1960er Jahren und davor. Ein Kongreßausschuß unter dem Vorsitz von Frank Church leitete eine Untersuchung über mißbräuchliche Geheimdienstpraktiken ein, der fünf Monate später durch den Pike-Ausschuß ersetzt wurde. Die Rockefeller-Kommission unter Vizepräsident Nelson Rockefeller untersuchte die einheimischen Aktivitäten der CIA, des FBI und der militärischen Geheimdienste ebenfalls.

Im Sommer 1975 wurde bekannt, daß die CIA und das Verteidigungsministerium an Personen mit und ohne deren Einwilligung illegale Experimente durchgeführt hatten, um im Verlauf eines umfassenden Programms das menschliche Verhalten zu beeinflussen — durch psychoaktive Drogen (einschließlich LSD und Meskalin) sowie durch chemische, biologische, psychologische Methoden und andere Verfahren.

Die Ursprünge der CIA-Praktiken

Die CIA begann sich für die Arbeit von Dr. Ewen Cameron am „Allan Memorial Institute“ der Universität McGill in Montreal zu interessieren. Dr. Cameron wurde mit dem vollen Wissen der kanadischen Regierung finanziert, um an seinen psychiatrischen Patienten bizarre Experimente durchzuführen; dazu gehörte, sie wochenlang im Schlaf und in Isolation zu halten und ihnen dann große Dosen an Elektroschocks und experimentellen Drogencocktails zu verabreichen, darunter LSD und PCP. (Anm.: Der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia beschreibt unter anderem diesen Fall: „1956/57 begab sich Val Orlikow, die Frau des kanadischen Parlamentsmitglieds David Orlikow, wegen Depressionen zu ihm in Behandlung. An ihr, wie auch an hunderten weiteren Patienten mit geringfügigen Problemen, machte er seine Driving-Experimente mit LSD und Elektroschocks. Als Val Orlikow das Allan Memorial wieder verließ, hatte sie den Verstand eines Kleinkinds und keine Erinnerung mehr an ihren Ehemann und ihre Kinder. Erst zehn Jahre nach Camerons Tod, nachdem die Orlikows von einer Kongressanhörung zu den CIA-Gehirnwäsche-Experimenten lasen, gelang es ihnen, diese ‚Behandlungen‘ aufzudecken“.)

Obwohl es eindeutig unethisch war, glaubte Cameron, Bewußtseinsstörungen auslöschen und eine neue, von ihrem früheren Zustand gereinigte Persönlichkeit aufbauen zu können, indem er das menschliche Gehirn einer Reihe von Schocks aussetzt. Es war eine Voodoo-Wissenschaft und sie scheiterte, aber die CIA gewann eine Fülle an Wissen, das bis heute verwendet wird.

Im Jahr 1951 engagierte die CIA Dr. Donald Hebb, den Direktor für Psychologie der Universität McGill, und andere Leute, um an freiwilligen Studenten Reizentzugs-Experimente vorzunehmen. Sie zeigten, daß intensive Isolation das klare Denken ausreichend stört, um Personen für Suggestion empfänglich zu machen. Es waren hervorragende Verhörtechniken, die Folter gleichkamen, wenn sie unter Zwang verabreicht wurden.

Diese frühen Experimente legten den Grundstein für die zweistufigen Foltermethoden der CIA — Reizentzug gefolgt von Überlastung. Der Historiker Alfred McCoy von der Universität Wisconsin dokumentierte sie in seinem Buch „Foltern und Foltern lassen: 50 Jahre Folterforschung und -praxis von CIA und US-Militär“ („A Question of Torture: CIA Interrogation, from the Cold War to the War on Terror“) und bezeichnete sie als „die erste wirkliche Revolution in der grausamen Wissenschaft des Schmerzes in über drei Jahrhunderten“.

Die CIA entwickelte und kodifizierte sie in Handbüchern und nutzte sie ausgiebig in Südostasien, in Mittelamerika, im Irak, in Afghanistan, in Guantanamo und weltweit an so genannten „black sites“. McCoy verweist auch auf einen Offshore-Mini-Gulag zur Gewinnung von Informationen während des Kalten Krieges und des Krieges gegen den Terror. Außer Sichtweite ist nichts verboten, das gilt auch für physische Härte und psychologisch lähmende Bewußtseinskontrolltechniken, die menschliche Wesen in Brei verwandeln.

MKULTRA war eine dieser Techniken, obwohl es in Gerald Fords Verfügung (Executive Order 11905) aus dem Jahr 1976 hieß: „Zweck dieser Verfügung ist es, Vorschriften zu etablieren, um die nachrichtendienstliche Qualität zu verbessern, die für die nationale Sicherheit notwendig ist, um die Befugnisse und Zuständigkeiten der nachrichtendienstlichen Abteilungen und Dienststellen zu klären, und um eine effektive Aufsicht zu etablieren, um bei der Handhabung und Leitung der Geheimdienstagenturen und Dienststellen der Bundesregierung die Einhaltung der Gesetze sicherzustellen.“

Entsprechend der Richtlinien der Nationalen Kommission verbot die Verfügung „Drogenexperimente an Menschen, ausgenommen mit deren bewußter Einwilligung, schriftlich und von einer unbefangenen Person bezeugt, bei jedem dieser Menschen“. Darauffolgende Direktiven von Carter und Reagan untersagten alle Experimente an Menschen. Dennoch gehen sie weiter und verstoßen gegen den „Nürnberger Kodex“, der besagt:

• Die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson ist unbedingt erforderlich. Das heißt, daß die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muß, ihre Einwilligung zu geben; daß sie in der Lage sein muß, unbeeinflußt durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; …

• Kein Versuch darf durchgeführt werden, wenn von vornherein mit Fug angenommen werden kann, daß es zum Tod oder einem dauernden Schaden führen wird, …

• Der Versuch muß so gestaltet sein, daß fruchtbare Ergebnisse für das Wohl der Gesellschaft zu erwarten sind, welche nicht durch andere Forschungsmittel oder Methoden zu erlangen sind. …

Experimente zur Bewußteinskontrolle am Menschen sind eindeutig illegal und unethisch. Sie sind heutzutage ausgeklügelterer denn je und die Behauptungen, daß die „MKULTRA“-Experimente in den 1970er-Jahren gestoppt wurden, waren falsch. Sie wurden umbenannt und gehen weiter.

Amerikas lange Geschichte der Experimente am Menschen

Frühere Beispiele beinhalten:

• Im jahr 1931 infizierte Dr. Cornelius P. Rhoads unter der Schirmherrschaft des „Rockefeller Instituts für medinische Forschung“ („Rockefeller Institute for Medical Investigations“) menschliche Probanden mit Krebszellen; später führte Rhoads an amerikanischen Soldaten und zivilen Krankenhauspatienten Experimente mit hoher Strahlenbelastung durch;

• Im Jahr 1932 begann an 200 schwarzen Männern das „Tuskegee Syphilis Experiment“; sie wurden über ihre Krankheit nicht aufgeklärt, erhielten keine Behandlung und wurden als menschliche Versuchskaninchen benutzt, um die Krankheitssymptome und deren Verlauf zu beobachten; sie alle sind anschließend gestorben;

• Im Jahr 1940 wurden in Chicago 400 Gefangene mit Malaria infiziert, um die Auswirkungen neuer und experimenteller Medikamente zu studieren;

• Von 1942 bis 1945 benutzte die US-Marine (in Kammern gesperrte) Menschen, um Gasmasken und Kleidung zu testen;

• Seit den 1940er Jahren wurden an Menschen Strahlenexperimente durchgeführt, um die Auswirkungen zu testen und festzustellen, welche Menge tödlich ist; in Gefängnissen, Krankenhäusern, Waisenhäusern und psychiatrischen Einrichtungen wurden ahnungslose Testpersonen benutzt, einschließlich der Frauen, Kinder und Ungeborenen aller Rassen, meistens Menschen aus den unteren sozioökonomischen Gruppen; außerdem wurden mehr als 200.000 US-Soldaten oberirdischen Atomtests ausgesetzt; viele wurden später krank und starben;

• Im Jahr 1945 setzte die „US-Atomenergiekommission“ („US Atomic Energy Commission“, AEC) das „Programm F“ („Program F“) um, die umfangreichste amerikanische Studie über die gesundheitlichen Auswirkungen von Fluoriden — eine wichtige Komponente bei der Atombombenproduktion und eine der allergiftigsten bekannten Chemikalien; sie verursacht nicht zu unterschätzende negative Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem; die Informationen wurden im Interesse der nationalen Sicherheit unterdrückt;

• Im Jahr 1945 wurden Patienten eines Kriegsveteranen-Krankenhauses Versuchskaninchen für medizinische Experimente;

• Im Jahr 1947 gab Oberst E. E. Kirkpatrick von der Atomenergiekommission das Geheimdokument #07075001 heraus, in dem es hieß, daß die Behörde beginnt, menschlichen Probanden intravenös radioaktive Substanzen zu verabreichen;

• Im Jahr 1949 setzte die US-Armee in amerikanischen Städten biologische Stoffe frei, um die Auswirkungen eines echten bakteriologischen Angriffs zu studieren; die Tests wurden bis mindestens in die 1960er Jahre heimlich weitergeführt — in San Francisco, New York, Washington DC, in Panama City und Key West, in FLorida, Minnesota und weiteren Orten des mittleren Westens, entlang der Pennsylvania-Mautstraße und anderswo;

• Im Jahr 1950 begann das US-Vereidigungsministerium in Wüstengebieten mit Atomwaffentests unter freiem Himmel und überwachte dann die medizinischen Probleme und Mortalitätsraten der in Windrichtung liegenden Bewohner;

• Im Jahr 1951 wurden Afroamerikaner im Verlauf eines rassenspezifischen Pilzwaffentests in Virginia potenziell tödlichen Stimulantien ausgesetzt;

• Im Jahr 1953 setzte das US-Verteidigungsministerium über Winnipeg, Kanada, St. Louis, Minneapolis, Fort Wayne, im Monocacy River Valley, Maryland, und in Leesburg, Virginia, Zink-Cadmium-Sulfid-Gas frei, um festzustellen, wie effizient chemische Stoffe verteilt werden können;

• Im Jahr 1953 führten Armee, Marine und CIA in New York und San Francisco gemeinsame Experimente durch, bei denen Zehntausende von Menschen den luftübertragenen Stoffen Serratia marcescens und Bacillus subtilis (Bacillus globigii) ausgesetzt wurden;

• Im Jahr 1955 setzte die CIA aus dem biologischen Kriegsarsenal der Armee in Tampa, Florida, Bakterien frei, um zu testen, ob sie menschliche Populationen infizieren können;

• Im Jahr 1956 setzte das US-Militär über Savannah, Georgia, und über Avon Park, Florida, mit Gelbfieber infizierte Mosquitos frei, um die gesundheitlichen Auswirkungen auf Menschen zu testen;

• Im Jahr 1965 wurden Gefangene im Staatsgefängnis Homesburg, Philadelphia, Dioxin ausgesetzt, dem äußerst giftigen Wirkstoff in „Agent Orange“, um die krebserregenden Auswirkungen zu studieren;

• Im Jahr 1966 wurde das New Yorker U-Bahn-System für ein Experiment zur Kriegsführung mit bakteriologischen Waffen benutzt;

• Im Jahr 1969 tötete ein scheinbares Nervenmittel in Utah Tausende von Schafen;

• Im Jahr 1970 berichtete die MILITARY REVIEW, daß die Entwicklung von „ethnischen Waffen“ intensiviert wurde, um gezielt gegen bestimmte ethnische Gruppen vorgehen zu können, die für genetische Abweichungen und DNA-Variationen anfällig sein sollen;

• Im Jahr 1976 wurden die Amerikaner vor einer Schweinegrippe gewarnt und aufgerufen, sich impfen zu lassen; Millionen befolgten die Warnung und viele erlitten Schäden; es folgten 500 Fälle des Guillain-Barré-Syndromes (GBS ist eine tödliche Nervenerkrankung); die Menschen starben in Folge von schweren Lähmungen an Lungenversagen und das GBS-Risiko erhöhte sich durch den Impfstoff laut Experten um das 8fache;

• In den Jahren 1985 und 1986 wurden über besiedelten Gebieten Tests mit biologischen Stoffen durchgeführt;

• Im Jahr 1990 wurde in Los Angeles mehr als 1.500 sechs Monate alten Babys von Schwarzen und Lateinamerikanern experimentelle Masern-Impfstoffe verabreicht, und deren Eltern nie über die potenzielle Schädigung informiert;

• In den Jahren 1990 und 1991 wurden alle US-Truppen vor dem Einsatz im Persischen Golf mit experimentellen Milzbrand– und Botulinumtoxin-Impfstoffen behandelt, obwohl hinsichtlich ihrer negativen Langzeitwirkung Bedenken erhoben wurden; über 12.000 starben und über 30% erkrankten aufgrund von Faktoren, die nicht mit dem Kriegseinsatz in Verbindung stehen, was später als Golfkriegssyndrom bezeichnet wurde — das Ergebnis der Exposition gegenüber einer Vielzahl von Toxinen;

• Im Jahr 1994 enthüllte Senator Jay Rockefeller in einem Bericht, daß das Verteidigungsministerium seit mehr als 50 Jahren Hunderttausende von US-Militärs benutzte, um ihnen versuchsweise gefährliche Stoffe zu verabreichen; darunter Senf- und Nervengas, ionisierende Strahlung, psychochemische Stoffe, Halluzinogene und andere Stoffe;

• Im Jahr 1995 entdeckte Dr. Garth Nicolson, daß im Golfkrieg eingesetzte toxische Stoffe zuvor an Gefangenen der texanischen Strafvollzugsbehörde getestet wurden;

• Im Jahr 1996 gab das US-Veteidigungsministerium zu, daß die Golfkriegstruppen chemischen Wirkstoffen ausgesetzt wurden;

• Im Jahr 2009 wurden experimentelle Impfstoffe verwendet, um Menschen auf der ganzen Welt gegen eine hochgespielte Schweinegrippe zu impfen — vereinzelte Berichte von Erkrankungen und Todesfällen folgten.

MKULTRA-Opfer Maryam Ruhullah

Am 18. Februar 2010 wird dieser Autor in der Sendung THE PROGRESSIVE RADIO NEWS HOUR (auf PROGRESSIVE RADIO NETWORK) Maryam Ruhullah und den Psychologen Dr. James Randall Noblitt interviewen, um MKULTRA, Ruhullahs Erfahrungen, und Noblitts Arbeit mit Opfern dieses Mißbrauchs und mit Personen, die unter dissoziativer Identitätsstörung leiden, zu diskutieren. Noblitt ist Professor an der „California School of Professional Psychology“ und Vorsitzender der „International Society of Trauma and Dissociation Ritual Abuse/Mind Control Interest Group“.

Die Sendung ist hier archiviert.

Ruhullah, ein MKULTRA-Opfer, wurde das Gedächtnis manipuliert, und in gewisser Weise ist es aufgrund dessen, was sie durchmachte, immer noch beeinträchtigt. Sie erklärte es im Folgenden.

In den frühen 1970er Jahren lebte sie in Boston, Massachusetts, war verheiratet und hatte einen sechs Jahre alten Sohn; sie arbeitete als Rechtsanwältin für eine renommierte Firma, an deren Namen sie sich nicht erinnert. „Eines Tages erschienen (bei ihr) zu Hause unangemeldet zwei Bundesbeamte“, und baten sie, gegen eine angebliche Person des organisierten Verbrechens als Zeugin aufzutreten. Zu ihrer Sicherheit, erklärten sie, würde sie für einen Zeitraum von höchstens sechs Monaten in Schutzhaft genommen werden. Von ihr wurde verlangt, ihre Familie und ihre Arbeit sofort zu verlassen, und ihrem Ehemann sowie ihrem Arbeitgeber nichts zu sagen.

Sie „wurde gezwungen, (ihr) Zuhause mit den Beamten noch an diesem Tag zu verlassen“. Sie hatte keine Wahl und „wurde eher wie eine Gefangene statt eine Zeugin“ behandelt. Sie konnte nicht telefonieren und mit niemandem sprechen, wurde häufig verlegt und an „sehr billigen Orten“ festgehalten — während dieser Zeit wurde ihr Leben „zu einer Abfolge von Mißhandlungen und Ausbeutung“.

„Bis heute“, sagt sie, weiß sie nicht genau, „wann und warum die Regierung beschloß“, sie für MKULTRA-Experimente zu benutzen, „aber einst war (sie) eine Mutter, Ehefrau und Anwältin, dann, (später), hatte (sie) keine Erinnerung an (ihre) Vergangenheit“.

Nachdem sie sich teilweise davon erholt hat, erinnert sie sich, daß ihr „medizinisch nicht notwendige Elektroschocks gegeben wurden. Dies geschah, um eine Amnesie hervorzurufen und um (ihre) Kernpersönlichkkeit (zu blockieren) und sie zu ersetzen“, mit rein wissenswerten Informationen.

Sie erinnert sich, „daß die Schockbehandlung, die (sie) bekam, so intensiv und häufig war, daß eines Tages etwas passierte und“ sie nicht in ihr Zimmer zurückgebracht wurde. Sie spricht von „einer unglaublich langen Liste unmenschlicher Mißhandlungen und schrecklicher Ausbeutung“.

In den späten 1980er Jahren kehrte ihre Erinnerung teilweise zurück. Sie versuchte, durch eine Anfrage auf Grundlage des „Gesetzes zur Informationsfreiheit“ Informationen zu ihrem Fall zu finden, bekam aber die Antwort, daß keine Aufzeichnungen gefunden wurden. Von 1992 bis 1996 half ihr niemand, erst Stephanie Suleiman, ein Mitglied von „B’nai Brith“, bot ihr dies an, brauchte aber ein paar Wochen, um erst eine andere Arbeit abzuschließen.

Als Ruhullah sie wieder kontaktierte, erfuhr sie, daß „diese 32 Jahre alte Mutter von zwei Kindern an einem Herzinfarkt starb“, was angesichts ihres Alters sehr verdächtig ist.

Ruhullah erklärt auch, daß die Bundesbeamten aufhörten, mit ihr zu kommunizieren. Ihre Erfahrungen waren „aus den öffentlichen Aufzeichnungen völlig entfernt“ und „eine vermisste Person wurde zu einer ausgelöschten Person“. Sie ist jetzt geschieden und unfähig, ihre Kinder und ehemaligen Freunde zu kontaktieren. „Die US-Regierung will nicht, daß (ihre) Geschichte herauskommt.“

Sie fügt hinzu, daß das Alter ihres Sohnes die einzige Möglichkeit ist, zu messen, wie lange (sie) festgehalten wurde. Er war sechs Jahre alt, als die Beamten ihr Zuhause betraten, und er ist jetzt Ende 30. Sie betrachtet sich von ihrem Kind, ihren Enkeln, ihrer Familie, ihren Freunden, ihrem Besitz, ihren Erinnerungen und ihren erworbenen Fertigkeiten für immer getrennt.

Sie bezeichnet jeden Tag als eine Erfahrung, gegen ihren Willen festgehalten zu werden, während sie mit der bürokratischen Arroganz lebt, die sich weigert, das, was geschah, anzuerkennen, was noch schlimmer wurde, als sie ihr Leben nicht zurückbekam. Jeder Tag verletzt sie mehr und beraubt sie mehr ihres Lebens.

Sie sagt, daß sie nicht aus der Haft entlassen wurde. Nachdem sie für medizinische Experimente benutzt wurde, implantierte man ihr eine falsche Identität und ließ sie dann mittellos und ohne einen Nachweis ihrer wahren Identität oder Abstammung zurück. Sie betrachtet sich immer noch als Gefangene, als einen Körper ohne Ich, mit wenig Kenntnis ihres früheren Selbst, beraubt von allem, was in ihrem Leben wichtig war.

Die Geschichte von MKULTRA und Ruhullah wird am am 18. Februar in der Sendung THE PROGRESSIVE RADIO NEWS HOUR auf THE PROGRESSIVE RADIO NETWORK vorgestellt. Die Sendung ist hier archiviert.

Stephen Lendman ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am „Centre for Research on Globalization“ und lebt in Chicago, seine Email-Adresse ist lendmanstephen@sbcglobal.net.

Besuchen Sie auch seine Blogseite sjlendman.blogspot.com und hören Sie Montags von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr (UCT) in der Sendung THE GLOBAL RESEARCH NEWS HOUR auf RepublicBroadcasting.org Diskussionen mit prominenten Gästen zu nationalen und internationalen Themen. Alle Sendungen werden archiviert.

Stephen Lendmans Artikel werden mit seiner Erlaubnis im BALTIMORE CHRONICLE veröffentlicht.

Hier finden Sie den Originalartikel, MK-ULTRA: The CIA’s Mind Control Program.

Nick Cassavetes über Inzest: „Wer schert sich darum? Liebe, wen du willst“

2012/09/11

Sharon Waxman über das Frauenbild der Zukunft.

(Anmerkungen in Klammern)

Drehbuchautor und Regisseur Nick Cassavetes stellte auf dem Filmfestival in Toronto an diesem Wochenende seinen neuen Film „Yellow“ vor und verteidigte die inzestuöse Affäre der Hauptfigur mit deren eigenem Bruder.

In „Yellow“ spielt Cassavetes‘ Ex-Frau Heather Wahlquist eine schöne Frau namens Maria, die schmerztablettenabhängig ist. Nachdem sie ihre Arbeit als Lehrerin in L.A. verlor, weil sie am Elternabend Sex in der Besenkammer hatte, kehrt sie auf der Suche nach einem Ort, der ihr Halt gibt, kehrt sie zurück nach Hause in Oklahoma. Wahlquist, die auch Co-Autorin des Films ist, stammt aus Oklahoma. Melanie Griffith spielt ihre Mutter und Sienna Miller ist ihre hysterische Schwester.

Auf dem Weg besucht Maria ihren Bruder im Gefängnis, mit dem sie eine Liebesbeziehung hatte. Die Szene zwischen ihnen ist zart und rührend und signalisieren kein Urteil über die Beziehung. (Diese Botschaft ist bei „zart und rührend“ wohl anzunehmen.)

Cassavetes — ein einzelgängerischer Filmemacher, dessen legendäre Eltern die Schauspielerin Gena Rowlands und der Schauspieler und Regisseur John Cassavetes sind — gestand ein, daß er dies nicht verurteilen könne.

„Ich habe keine Erfahrung mit Inzest“, sagte er THE WRAP am Sonntag in einem Interview. „Wir dachten darüber nach. Wir hatten ein paar Geschichten, in denen Brüder und Schwestern völlig, absolut ineinander verliebt waren. Wissen Sie was? Dieser ganze Film dreht sich um das Urteilen, und um dessen Fehlen, und das zu tun, was Sie wollen.“

Er fuhr fort: „Wer schert sich darum, wenn die Leute über Sie urteilen? Ich sage nicht, daß dies generell gilt, sondern, wenn Sie keine Kinder haben — wer schert sich darum? Liebe, wen du willst. Ist es nicht das? Schwulenehe — Liebe, wen du willst? (Warum sieht man eigentlich nie Aufklärungsfilme, die das Liebesleben von Homosexuellen zeigen, die es doch so lieben, mit ihrem Leben an die Öffentlichkeit zu gehen?) Bei Bruder oder Schwester ist es super-seltsam, aber wenn man es genau betrachtet, wird niemand außer den Personen verletzt, die ausflippen, weil man ineinander verliebt ist.“

Diese Ansicht mag umstritten sein, aber Cassavetes gilt als ein Unabhängiger, der im cineastischen Adel aufgewachsen ist, obwohl er oft außerhalb des Hollywood-Systems arbeitet. Zu seinen früheren Filmen zählen „John Q. — Verzweifelte Wut“, „Wie ein einziger Tag“ und „Alpha Dog — Tödliche Freundschaften“.

„Yellow“, für den es noch keinen US-Verleih gibt, entstand in den letzten drei Jahren, da dem Regisseur das Geld ausging. Cassavetes legte den Film still, nachdem ein Finanzier nach nur fünf Tagen absprang und mußte ihn danach wieder stillegen, als das Geld knapp wurde, bevor er ihn ein Jahr später beendete.

Als halbprofessioneller Spieler verdiente er den Rest des Produktionsbudgets in einem Casino. (Wie wirtschaftlich erfolgreich der liberale linke Adel doch ist.)

Mit „Yellow“ wollte Cassavetes den Archetyp einer bestimmten Art von moderner Frau darstellen, die in seinen Worten sowohl „ein Rockstar“ und „eine Versagerin“ ist („a rock star“ and „a mess“).

„Wir wollten eine übertriebene Version von einem Mädchen, das von einem Ort stammt, wo verschiedene Dinge akzeptabel sind“, sagte er. „Wir wollten ihr einen Grund geben, warum sie nichts fühlt. Sie ist eine wandelnde Leiche.“ (Warum konnte die Hauptrolle nicht Hillary Clinton bekommen?)

Er fügte hinzu: „In gewisser Hinsicht fühle ich mich wie diese Eidechse (lizard — laut satanistischem Illuminatensprech bedeutet die Eidechse im Tarot Aufklärung, Erneuerung und Wiedergeburt), die aller Gefühle beraubt wurde … Etwas Traumatisches und Schönes muß diesem Charakter zugestoßen sein, was sie zu einem Paria machte.

Sie machte auf dieser Welt eine einsame Reise.

Sie ist eine kaputte Versagerin (a wipeout of a mess). Ich hoffe aber, daß die Leute diesen Charakter anfeuern werden, ob kaputt oder nicht.“

Hier finden Sie den Originalartikel, At Toronto Film Fest, Nick Cassavetes on Incest: ‘Who Gives a Damn? Love Who You Want’

Hallo Hollywood, wie wäre es mit einem Prequel, in dem das Traumatische und Schöne gezeigt wird, das diesem Charakter zugestoßen sein muß? Wie wäre es mit einer Rolle für Roman Polanski als Marias Vater?

Das Hakenkreuz-Quiz

2012/06/28

Sie sehen es und sind genauso schockiert wie ich und wischen sich erst einmal den Kaffee von der Tastatur.

Und?

Können Sie sich vorstellen, wo das Hakenkreuz sonst noch zu sehen war, bevor Hitlers Sodomiten-Stammtisch im Bratwurstglöckl darauf abfuhr?

Verbot ist keine Lösung — Aufklärung ist der Weg: Pro-Swastika

Ratgeber Gehirnwäsche: So werden Sie schnell wieder gesund

2012/06/12

Alan Stang bezweifelt, daß Sie momentan ein glücklicher Mensch sind.

(Im Gedenken an Alan Jay Stang; * 16. Februar 1932; † 19. Juli 2009)

Vor kurzem rief mich im Radio während der letzten Tagen meiner Talkshow auf „American Freedom Network“ eine bemerkenswerte Dame an. Sie sagte, daß meine Kommentare im Laufe des Jahres eine dramatische Veränderung in ihrem Denken bewirkt hätten. Bevor sie meine Hörerin wurde, war sie das typische von mir beschriebene Individuum.

Sie fühlte eine namenlose, generalisierte Schuld, keine Schuld für etwas Bestimmtes, das sie getan hätte, sondern für das, was sie war, eine weiße Christin. Und weil sie sich schuldig und betroffen fühlte, entschuldigte sie sich für alles und bedauerte alles. Wenn die Dinge, die sie liebte, angegriffen wurden, würde sie ihr Haupt beugen und demütig wieder heben. Sie würde nichts tun, während ihr Land demontiert wurde. Sie sah sich als das hypothetische Opfer über das ich sprach.

Aber sie konnte zuhören, und meine Botschaft war — ist — bemerkenswert einfach. Erstens hat jeder das Recht, sich gut zu fühlen. Auf den ersten Blick ist der Gedanke so einfach, daß er jugendlich und unausgewachsen klingt, möglicherweise herablassend. Natürlich hat jeder das Recht, sich gut zu fühlen! Hat meine Idee sonst noch einen Sinn?

Sich gut zu fühlen, ist eine der kontroversesten Ideen, die Sie heute haben können. Diejenigen, die gerne mächtig wären, bemühen sich sehr, um sicherzustellen, daß sich Schwarze, Latinos, vor allem illegal eingewanderte, Inder, Sodomiten und so weiter gut fühlen. Sie tun alles, was sie können, um sicherzustellen, daß sich Frauen gut fühlen — außer weiße Christinnen.

Sollten Sie den Fehler machen, eine dieser geschützten Personen zu beleidigen, sollte eine von diesen geschützten Personen auf die Idee kommen, Sie hätten sie oder ihn oder es beleidigt, könnten Sie sich leicht vor Gericht wiederfinden — vor einem kostenlosen Rechtsanwalt der „Antiamerikanischen Kommunistischen Lügen Union“. Sie könnten Ihren Arbeitsplatz verlieren. Natürlich werden Sie sich entschuldigen, sogar ungefragt. Sie können sogar einer formalen Gehirnwäsche — Sensibilisierungstraining — unterzogen werden.

Sehen Sie so etwas nicht fast jede Woche? Der jüngste Täter ist der Präsident der Universität Harvard, der auf einer Tagung etwas über Frauen und Mathematik sagte. Müssen wir hinzufügen, daß er sich entschuldigte? Der Weg ist übersät mit den Leichen der Täter, hin zu John Rocker von den Atlanta Braves — dem nicht gefiel, was er in New York sah — und wieder zurück und darüber hinaus. John und alle anderen wurden öffentlich erschossen.

Nur weiße Christen kommen nicht in den Genuß dieses Schutzes. Sobald sie in das System stoplern, in die kommunistischen staatlichen Schulen, wird ihnen gesagt, sie wären an jedem Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuld, von Arthritis über Hitler bis hin zu Arbeitslosigkeit und Pickeln. Die Schulbücher sagen, sie waren an der Sklaverei schuld. Die Sklaverei ist in diesem Land seit fast 150 Jahren verschwunden, aber die Schule sagt, daß sich selbst heute die reichsten Schwarzen immer noch davon erholen müssen, und daß die Weißen an jedem Problem im „Ghetto“ schuld sind.

Die Kinder weißer Christen bekommen das 12 Jahre lang zu hören. Vier weitere, wenn sie auf die Universität gehen. Nachdem sie ihre Diplome und Abschlüsse haben, hören sie das Gleiche von den kommunistischen Medien. Die meisten von ihnen haben nie etwas anderes gehört. Ist es da ein Wunder, daß sie es glauben?

Deshalb können Sie über weiße Christen heute alles sagen, was Ihnen in den Kopf kommt, wie absurd, wie unverschämt und beleidigend es auch sein mag, und Sie werden sich nicht schämen müssen. Niemand wird sich beschweren. Wann haben Sie das letzte Mal einen Schwarzen oder einen Latino gesehen, der sich in der Öffentlichkeit für etwas entschuldigte, was er oder sie gesagt hat? Stattdessen wird das Ziel der Bemerkung demütig das Haupt beugen.

Wann haben Sie eine Frau und Mutter gehört, die sagt, sie wäre „nur eine Hausfrau“? Diese erniedrigende Charakterisierung ist Teil des Gehirnwäsche-Syndroms. Können Sie sich vorstellen, daß es eine Rolle gibt, die wichtiger ist als die der Haushaltsführung und Mutter? Ich nicht. Ohne sie würden aus Jungen Psychopathen werden, vielleicht sogar Kerry oder Bush.

Immer wenn ich eine Dame höre, die sagt, sie wäre „nur eine Hausfrau“, halte ich sie ganz fest umklammert und lasse sie erst wieder los, wenn sie bereit ist, aufzuhören. Meine Damen, Sie sind gewarnt. Sie haben es hier mit einem grassierenden Ehemann und Vater zu tun, und es ist mir egal, wer es weiß. Männer, macht euch auf die Suche nach solchen Damen und seid bereit, sie wieder in Ordnung zu bringen.

Der erste Teil meiner Botschaft ist also, daß jeder das Recht hat, sich gut zu fühlen. Das gilt natürlich auch für Schwarze und Latinos. Wenn sie sich nicht gut fühlen, werden sie nicht in der Lage sein, die schrecklichen Probleme in ihren Gemeinden zu lösen — was nur sie tun können — egal, wie lange sich Bill Cosby verausgabt. Und das gilt ebenso für weiße Christen.

Der Grund, warum wir alle uns zwingend gut fühlen müssen, ist, daß, wenn wir es nicht tun, unsere zunehmend zersplitterte Zivilisation zusammenbrechen könnte — und das führt mich zum zweiten Teil meiner Botschaft. Es ist zwingend notwendig, daß die Gehirnwäsche-Opfer die Gehirnwäsche-Täter erkennen.

Eine winzige Gruppe der mächtigsten und reichsten Männer in diesem Land, die meisten von ihnen weiß und satanisch brillant — sie benutzen dazu ein paar clevere Männer und Frauen, die dies nicht sind — führen diese Gehirnwäsche durch, die viele Menschen in ein jammerndes Häufchen Elend verwandelt.

Wenn diese Männer so reich und mächtig sind, wie ich sage, und so weiß, warum sollten sie das tun? Die Antwort ist, sie haben von der Macht gekostet und sie wollen mehr. Sie wollen alles. Sie wollen den weltweiten Sozialismus, den sie kontrollieren würden, und in dem unser Land, wie alle anderen, eingetaucht, umgerührt und völlig aufgelöst wäre. Sie sind Psychopathen.

Der Grund, warum sie ihre eigene Rasse erniedrigen und weiße Christen ab dem Kindergarten neutralisieren, ist offensichtlich. Die meisten Amerikaner sind weiße Christen. Wären die meisten Amerikaner schwarz, würden sie es mit Schwarzen tun, oder mit welcher Mehrheit auch immer. Rasse, Ethnizität und Geschlecht sind Waffen — um die Menschen zu neutralisieren, damit die Diktatoren aufsteigen können.

Um das zu beschreiben, worüber wir reden, benutzen wir normalerweise ein Wort, damit wir das, was ich oben sagte, nicht permanent wiederholen müssen, und dieses Wort hat zur Folge, daß die Zombie-Moderatoren der Dreckublikaner (Republicrud) jeden Anrufer aus der Leitung werfen, der es wagt, darüber zu sprechen.

Dieses Wort lautet natürlich „Verschwörung“. Warum rasten die Verschwörer aus, wenn wir dieses Wort benutzen? Naja, warum laufen die kleinen Viecher los, wenn Sie einen flachen Stein umdrehen? Die erste Aufgabe einer Verschwörung besteht darin, ihre eigene Existenz zu leugnen. Sie haben es im Kino gesehen. Die Cosa Nostra lacht und leugnet, daß sie existiert.

Sie brauchen nicht mich, um sich zu beweisen, daß die Gehirnwäsche in den Schulen und Medien der kommunistischen Regierung eine Verschwörung ist, die dem beschriebenen totalitären Zweck dient. Sehen Sie sich die Leute an, die regieren — innerhalb und außerhalb der Regierung.

Sehen Bush, Clinton, Cheney und Kerry — und, viel wichtiger, David Rockefeller und andere, deren Namen Sie nicht kennen — so schuldig aus wie Sie? Entschuldigen sie sich wie Sie? Nein, das überlassen sie Ihnen. Sie grinsen und witzeln und sind 100% selbstzufrieden. Beobachten Sie — denken Sie nach — und Sie werden erkennen, daß die ganze Sache ein Schwindel ist, entworfen von den weltweit führenden Künstlern.

Ich schlage vor, daß Sie Ed Hunters Bücher über Gehirnwäsche lesen, insbesondere „Gehirnwäsche in Rotchina“ („Brainwashing in Red China“).

Der wichtigste Grund, zu erkennen, daß wir es mit einer Verschwörung zu tun haben, ist die motivierende Wirkung. Wenn ich Ihnen sage, daß Ihre Probleme die Ergebnisse von Zufällen oder historischen Zyklen sind, daß sie „einfach so“ passieren, und so weiter, werden Sie mit der Schulter zucken und nach Hause gehen. Es gibt nichts, was Sie tun können.

Wenn ich Ihnen sage, daß dies alles von einer kleinen Clique getan wird, von Männern mit Namen, Gesichtern, Telefonnummern und Adressen, um aus Ihnen und Ihrem Land ein Häufchen Elend zu machen, werden Sie sauer. Sie könnten sogar in den Stall gehen und Ihr Pferd satteln. Dies bringt uns zurück zu der Dame, die mich anrief.

Sie sagt, daß sie sich jetzt endlich gut fühlt. Sie fühlt nicht länger die namenlose Schuld. Sie entschuldigt sich nicht mehr für etwas, das sie niemals tat. Sie fühlt nicht länger die Notwendigkeit, sich für das Christentum zu entschuldigen. Die Last ist weg. Sie erklärt kühn, was sie ist und sie steht aufrecht. Mit einem Wort, ist sie befreit.

Wie diese Frau ist Ihr ergebener Diener ein Absolvent der Schulen der kommunistischen Regierung. Erst nach vielen Jahren und unter erheblichen Anstrengungen ist es mir gelungen, mich zu erholen. Es ist zu schaffen. Stehen Sie auf. Treten Sie hervor. Zeigen Sie sich. Fühlen Sie sich gut und nehmen Sie sich zurück, was Ihnen gehört. Ihr Land. Ihrer Freiheit. Ihre Geschichte.

Alan Stang war einer der ersten Skriptschreiber von Mike Wallace auf „Channel 13“ in New York, wo er einige der Skripte verfasste, die Mike Wallace zu CBS brachten. Stang war selbst Radiomoderator. In Los Angeles wurde er zeitgleich zu Larry King gesendet und hatte laut „Arbitron“ fast doppelt so viele Zuhörer. Er hat als Auslandskorrespondent gearbeitet. Er hat hunderte von Sonderbeiträgen in Zeitschriften im ganzen Land und etwa fünfzehn Bücher geschrieben, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter eine Ehrung durch das Repräsentantenhaus von Pennsylvania für hervorragende journalistische Leistungen. Eines von Stangs Exposés hielt einen kriminellen Versuch auf, die Kontrolle über New Mexico zu erlangen, wo eine Bande ein Gerichtsgebäude eroberte, einen Richter als Geisel nahm und einen Stellvertreter ermordete. Der Plan stand kurz vor dem Erfolg bevor Stang eingriff. Ein weiteres Exposé von Stang inspirierte wichtige Reformen im bundesstaatlichen Arbeitsrecht.

Sein erstes Buch, „Es ist sehr einfach: Die wahre Geschichte der Bürgerrechte“ („It’s Very Simple: The True Story of Civil Rights“), war ein sofortiger Bestseller. Sein erster Roman, „Die höchste Tugend“ („The Highest Virtue“), der in der russischen Revolution spielt, errang eine Fünf-Sterne-Bewertung in der „West Coast Review of Books“, die in nur einem Prozent ihrer Bewertungen fünf Sterne vergab.

Stang hat in jedem amerikanischen Bundesstaat und auf der ganzen Welt Vorträge gehalten und wurde in vielen Sendungen begrüßt, darunter „Cross Fire“ auf CNN. Weil er und seine Frau in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik die meisten Kinder hatten, wo sie damals lebten, wurde die ganze Familie gewählt, um in Sydney Pollacks „Havanna“ mit Robert Redford zu spielen, dem bis dahin teuersten Film. Alan Stang ist der Mann mit den angeklatschten Haaren in dem lächerlichen Harry-Truman-Hawaii-Shirt. Er sagt, daß er dazu gezwungen wurde.

„Erstveröffentlichung auf EtherZone.com: Weiterveröffentlichung unter Angabe dieses Hinweises und der Linkadresse.“

Hier finden Sie den Originalartikel, BRAINWASHING: YOU CAN RECOVER.