Archive for the ‘Filmkritiken’ Category

Ein Rabbi aus Dallas hilft Noah ins Kino

2014/04/01

Jonathan Mark über den kabbalistischen Blockbuster.

Noah Comes To The Big Screen With Help From A Dallas Rabbi

19. März 2014 — Als sein Baby geboren wurde, schauten einige Freunde mit Arche-Noah-Dekorationen vorbei, darunter Tierpaare, ein netter Mann mit flauschigem Bart und ein rundes, nicht zu großes Boot, so lustig wie Yellow Submarine. Und der Vater, Rabbi Geoffrey Dennis, sagte danke, aber »ich denke, das ist eine schreckliche, schreckliche Geschichte!«.
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Eine apokalyptische Sintflut tötet alles außer den Fischen und acht Menschen; um sich greifende sexuelle Ausbeutung und weitverbreiteter Raub; das Herabkommen gefallener Engel (Anm.: Luzifer) und wilder Riesen namens Nephilim; Zerrbilder der Natur; seltsame Tiere, die sich seltsam verhalten; die Söhne von (Anm.: dem Gott der Hebräher namens) Elohim, »die sich Frauen nehmen, von wem sie wollen«, sagt Raschi (Anm.: »Das jüdische Worms hatte seinen Ruf vor allem ihm zu verdanken«), seien es verheiratete Frauen, andere Männer oder Tiere; 10 Generationen nach Adam und es war wieder einmal finster auf der Tiefe und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
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Das ist die Geschichte von Noah, noch bevor sich Noah und seine Familie mit Hunderten von Tieren, Vögeln und Reptilien mehr als ein Jahr eine Arche teilten, lange nach den 40 Tagen und Nächten des Regens, mit einem überlebenden Riesen, dem berühmten Og, König von Basan, der auf dem Dach der Arche war, gespeist von Noah. Und dann war da noch die unglückliche Episode eines betrunkenen und gedemütigten Noahs nach der Flut. »Kaum eine niedliche Geschichte für Kinder«, sagt Rabbi Dennis.
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Der einzige heitere Moment in der Geschichte ist die Taube, die mit einem Olivenzweig zur Arche zurückkehrt, was sogar Jahrtausende später ein Symbol des Friedens ist. (Anm.: Auch gegenüber Palästinensern, dem Irak, Lybien, Syrien und dem Iran?)
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Vor rund zwei Jahren erhielt Rabbi Dennis, 54, der in den Vororten von Dallas eine Reformsynagoge führt und an der University of North Texas jüdische Forschung unterrichtet, einen Anruf von Ari Handel, dem Produzenten von Filmen wie »Pi«, »Black Swan« und »The Wrestler«. Handel produzierte, zusammen mit dem Regisseur Darren Aronofsky als Mitautor, »Noah«, der Film, der nächste Woche in die Kinos kommt. Als Siebtklässler, der in Manhattan Beach, Brooklyn, die Schule besuchte, schrieb der junge Aronofsky ein Gedicht über Noah (Anm.: »und hielt eine Rede vor der ›UN‹«): »Der Regen dauerte an und die Schreie von Männern erfüllten die Nacht. (The rain continued through the night and the cries of screaming men filled the air.)«
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Jetzt gab ihm Paramount 130 Mio. Dollar, um die Geschichte mit Russell Crowe und Emma Watson zu verfilmen und Aronofsky gab seiner Lehrerin der siebten Klasse einen Auftritt in dem Film. Aronofsky hat zugegeben, daß »Noah« von »zwei nicht sehr religiösen jüdischen Jungs« geschrieben wurde (Anm.: Aronofsky und Handel), also rief Handel Rabbi Dennis an, Autor der »Encyclopedia of Jewish Myth, Magic and Mysticism« und 2007 ein »National Book Award«-Finalist, um der Geschichte einen jüdischen Sinn zu geben. (Anm.: Jüdischer Mythos, Zauber und Mystizismus ist Kabbalismus.)
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»Wenn Sie sich den Trailer ansehen«, sagt der Rabbi, »gibt es einen Moment, in dem Noah die Erde mit einem flammenden Schwert zum Beben bringt. Ich sprach mit ihnen über Methusalem, Noahs Großvater, der ein Schwert mit dem Namen Gottes hatte. Er benutzte das Schwert, um dämonische Geister zu zähmen, die die Menschheit quälen.« Es war nicht das flammende Schwert der Engel, das den Garten Eden schützte, »aber sie haben die beiden vielleicht verschmolzen«, weil das Schwert im Trailer brennt.
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Rabbi Meir Fund, ein orthodoxer Bibelgelehrter und geistiger Führer des Minjan (Anm.: jüdischer Gottesdienst) von Flatbush, sagte, was er in einem Film über Noah gerne sehen würde, wäre weniger das Übernatürliche, sondern eine Auseinandersetzung mit der Debatte über Noah als »Rechtschaffener in seiner Generation«. In anderen Worten, ob er der Beste der Schlechtesten war oder besser, weil er in einer solch negativen Atmosphäre rechtschaffen war.
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Was die vorsintflutlichen Geheimnisse betrifft, sagt Rabbi Fund: »Je weiter wir in der Zeit zurückgehen, desto weniger können wir erwarten, daß die Dinge so sind wie heute.« (Anm.: Echt jetzt?) Wie versteht Rabbi Fund die Nefillim, die Idee der Riesen und gefallenen Engel? (Anm.: Schon wieder Luzifer.) »Ich weiß es wirklich nicht, und ich bin bereit, es nicht zu wissen.« Vor der Sintflut konnte eine Schlange zu Eva sprechen und die Natur war so anders, daß es keine Regenbogen gab. Rabbi Fund kommt zu dem Schluß, daß Demut die einzige Antwort ist. »Wie Schlomo [Carlebach] immer sagte: ›Was wissen wir wirklich?‹«
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Aronofsky hatte andere Interessen. Er erklärte dem NEW YORKER: »In dem Film gibt es eine riesige Aussage, eine starke Botschaft über die kommende Flut durch die globale Erwärmung.« Aronofsky erklärte anderen Unterhaltungsreportern: »Es geht um eine Umweltapokalypse, was für mich das größte Thema ist, gerade jetzt, das, was auf diesem Planeten passiert. … Noah war der erste Umweltschützer.«
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Der Film stößt bei religiösen Fokusgruppen auf starken Widerstand, weil er zu sehr von der Bibel (from the text) abweicht. Mehrere islamische Länder verbieten den Film. Ägyptens sunnitisches Al-Azhar-Institut verkündete »das Verbot des demnächst erscheinenden Films über Allahs Gesandten Noah«, ein Film, der die »Gefühle der Gläubigen« aufbringen wird. (Anm.: Gesteuert von Hollywood und der CIA?)
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Nachdem er ein nicht datiertes Drehbuch sah, artikulierte Brian Godawa, Drehbuchautor und Autor eines Romans mit dem Titel »Noah Primeval«, auf BREITBART die christliche Kritik. (Anm.: Laut Godawa kam sein Artikel groß in die Medien, weil die Bluthunde negative Kritiken suchten: »the blood hound media scoured the internet for negative quotes, found my post, and it went viral.«) Der Film, schreibt er, präsentiert uns »ein anachronistisches Weltuntergangsszenario mit globaler Erwärmung. Wie der Mensch der Jungsteinzeit in der Lage war, die Umwelt zu zerstören, ohne die ›bösen‹ Kohlendioxidemissionen der modernen industriellen Revolution, wird nicht erklärt«. Postmodernisten »ändern die Bedeutung von Texten, damit sie ihren Zielen entsprechen … Dies ist manipulativer narzisstischer Unsinn. … War Noah der erste Umweltschützer und Tierschützer? War das moralische Versagen des Menschen in der Genesis Respektlosigkeit gegenüber der Umwelt? War das der Grund, warum Gott komplett die Umwelt zerstörte und mit Ausnahme der Tiere auf der Arche alle Landtiere tötete? Natürlich nicht.«
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Weitere Kritik von den »National Religious Broadcasters« veranlaßte Paramount, dem Film eine Mitteilung (advisory) hinzufügen, er wäre nur durch Noah »inspiriert« und »es gibt künstlerische Freiheiten (artistic license). … Die biblische Geschichte von Noah ist im Buch Genesis zu finden.« (Anm.: Paramount schnitzte sich eine neue Marketingstrategie.)
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Ironischerweise enthält die Noah-Geschichte das deutlichste biblische Versprechen gegen Klimawandel: »Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.« Was nicht heißt, daß der Mensch gegenüber der Natur jetzt gefühllos sein kann. Der Talmud erklärt, daß Noah die Abfälle der Arche nicht ins Wasser außerhalb der Arche warf, sondern sie innerhalb der Arche auf die untersten drei Decks schaffte. (Anm.: In der Bibel hat die Arche nur drei Decks: »Und er soll drei Boden haben: einen unten, den andern in der Mitte, den dritten in der Höhe.« Der talmudischen Filmfassung zufolge hat Noah anscheinend im Chaos gelebt.)
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Künstlerische Freiheiten sind unvermeidlich, wenn es dazu kommt, Noahs Geschichte zu erzählen. Es gibt nicht ein einziges biblisches Zitat über die Flut, das Noah zugeschrieben wird, nichts über seine Gefühle, von irgendjemand Abschied zu nehmen. Die Bibel sagt, daß das Hochwasser sieben Tage verzögert wurde, eine Trauerzeit für Methusalem, Noahs Großvater. Es wird gesagt, Gott »will die Menschen, die ich gemacht habe, vertilgen von der Erde … Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN.«
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Wenn Sie Aronofskys ursprüngliche Vision sehen wollen, sagt Rabbi Dennis, »müssen Sie sein französisches (Anm.: oder deutsches) Comicbuch über Noah sehen. Es ist ein Storyboard für einen Film.« (Anm.: Mad Max sucht das Game of Thrones?) Es gibt einen Verweis auf 6flügelige Engel in Jesaja, so der Rabbi. (Anm.: Beachten Sie die magische 6.) Der Film bezieht sich auf den Tzohar, den Edelstein, der Adam von einem Engel gegeben wird und den Noah zur Ausleuchtung der Arche verwendet. (Anm.: Luzifer, der gefallene Engel, ist auch der Lichtbringer.) Wächter, die als gefallene Engel gesehen werden, sind in dem apokryphen Buch Henoch zu finden, das Noahs Urgroßvater schrieb. (Anm.: In der Bibel hat die Arche keine Illuminatenbeleuchtung: »Ein Fenster sollst du daran machen obenan, eine Elle groß.« Im Hebräischen heißt Fenster Tsohar: »Ein tsohar [רהצ] sollst du für die Arche machen.« Seltsamerweise heißt das wichtigste Buch der Kabbalisten Zohar.)
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Rabbi Dennis fügt hinzu: »In den Schriftrollen vom Toten Meer gibt es eine Version eines Buches namens ›Buch der Riesen‹ (›Book of Giants‹). In jedem dieser Bücher gibt es eine raffiniertere Erzählung darüber, wer die gefallenen Engel waren, was sie taten und wie sie die Erde korrumpierten. Es ist so dualistisch, daß es für die Rabbiner problematisch wurde. Das Judentum entwickelte eine Theologie der Engel, in der Engel keinen freien Willen haben. Wenn Engel keinen freien Willen haben, können Engel nicht rebellieren.« (Anm.: Kann Luzifer rebellieren?)
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Die Tradition, so Rabbi Dennis, vergleicht Noah negativ mit Abraham und mit Moses. Allerdings lehrt der kabbalistische Text »Shaar HaGilgulim«, daß Moses die »Wiedergeburt«/»Gilgul« und »Reparatur«/»Tikkun« von Noah ist. Beiden wurde ein Bund gegeben. Beide wurden gerettet, indem sie auf Wasser schwebten. Im Hebräischen ist »Teva« sowohl das Wort für »Arche« als auch für Moses‘ »Korb«. Eine von einem weiteren halben Dutzend Ähnlichkeiten ist die Zeit der Flut, die dem Sinai entspricht, wo es zur Zeit der Offenbarung regnete.
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Noah lebte lange genug, um sich 58 Jahre eine Welt mit Abraham zu teilen. In dem Film wird Noah von seiner Schwiegertochter gefragt: »Ist dies von allem das Ende?« »Der Anfang«, sagt Noah. »Der Anfang von allem.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Noah Comes To The Big Screen With Help From A Dallas Rabbi.

Da die Kabbala Hollywood so wichtig erscheint:

Sollte es am 20. April zu einer Geo-Katastrophe kommen, war die Noah-Preview am 28. März 2014 zur Superbowl ein Zahlenspiel der zwangsgestörten Kabbala-Freimaurer, um dies anzumelden.

3/28/2014 = 3 + 2 + 8/2014 = 13/2014 = 1 + 3/2014 = 4/2014 = 4/20/14 = April 20, 2014.

Das Datum für die Eröffnung des »MetLife«-Stadions war 4/10/10 = 4 + 10 +10 = 4 + 20 = 4/20.

Die Anschläge von Madrid:

11. März 2004 = 3/11/2004 = 3 + 11 + 20 + 04 = 14/20/4 = April 20, 2014

Die Anschläge von Norwegen:

22. Juli 2011 = 22/07/2011 = 2 + 2 + 7 + 2 + 11 = 4 + 20 = April 20.

Heath Ledger wurde am 4. April 1979 geboren = 4/4/79 = 4 + (4 + 7 + 9 ) = 4 + 20.

Heath Ledger starb am 22. Januar 2008 = 22/01/2008 = 2 + 2 + 0 + 1 + 2 + 0 + 0 + 8 = 2 + 2 + 12 + 8 = 4 + 20.

Paul Walker starb am 30. November 2013 = 11/30/2013 = 4/20/14 (rückwärts).

Philip Seymour Hoffman starb am 2. Februar 2014 = 2/02/2014 = 2 + 0 + 2 + 20 + 14 = 4/20/14.

Christian Bale wurde am 30. Januar 1974 geboren = 30.01.74 = 4 + 17 + 3 (rückwärts) = 4 + 20.

Und vorwärts 3 + 0 + 0 + 1 + 1 + 9 + 7 + 4 = 3 + (1 + 1 + 9) + (7 + 4) = 3 + 11 + 11.

Georg H. W. Bushs Geburtstag = 6/12/24 = 4 + 2 + 12 + 6 (rückwärts) = 4 + 20.

Bill Clintons Geburtstag = 8/19/46 = 8 + 1 + 9 + 4 + 6 = 8 + 29 = 8/29 = der Tag, an dem Katrina Louisana traf.

Michael Keaton wurde am 5. September 1951 geboren = 9/05/51 = 9 + 5 + 5 + 1 = 9 + 11.

Psychologen/Mathematiker sind gerne eingeladen, die Wahrscheinlichkeit der Zufälle zu analysieren/berechnen.

9/11 = 9 + 1 + 1 = 11.

Columbus entdeckte Amerika am 12. Oktober 1492 = 10/12/1492 = (1 + 1 + 2 + 1 + 4) + (9 + 2) = 11 + 9.

Columbus wurde 1451 zu Halloween geboren = 31/10/1451 = 3 + (1 + 1) + (1 + 4 + 5 + 1) = 3/11/11 = 3/22 (Skull and Bones).

Die US-Premiere des Films Ghost Writer war der 19. März 2010 = 3/19/2010 = 3 + (19 + 2 + 1) = 3 + 22.

Ewan McGregor wurde am 31. März 1971 geboren = 3 + (1 + 3 ´+ 1 + 9 + 7 + 1) = 3 + 22.

Das Datum für die Eröffnung des Spielfelds »Mets Citi Field« in FLUSHing war 3/29/2009 = 3 + 11 + 11.

Am gleichen Abend lief die Simpsons-Folge »Wedding for Disaster«.

Am 21. September 1997 läuft die Folge »Homer und New York« (»The City Of New York Vs. Homer Simpson«) in der Homer Simpson den Tagtraum »Überflutete Wiesen« (»Flushing Meadows«) hat.

9/21/1997 = (9 + 2 + 1) + (1 + 9 + 9 + 7) = 12 + 26 = 12/26 = 26/12 = Sumatra-Beben.

Das Sumatra-Beben hatte das Datum 26/12/04 = 4 + 12 + 6 + 2 (rückwärts) = 4 + 20.

Das Geburtsdatum von James Cromwell, der in »Der Anschlag« (»Sum of all Fears«) den Präsidenten spielt, ist der 27. Januar 1940.

27 + 1 + 1 + 9 + 4 + 0 = 4 + 9 + 1 + 1 + 7 + 2 (rückwärts) = 4 + 20.

In der Fernsehserie »24« (4 + 20) spielt James Cromwell den Vater von Jack Bauer.

Wiederholungstäter sind 9/11, 3/11, 4/20 (Ostern) und Weihnachten.

Eine Woche nach der Flüchtlingskatastrophe vor der italienischen Insel Lampedusa lautete eine Schlagzeile:

311 Leichen nach Unglück vor Lampedusa geborgen

Das Aurora-Massaker hatte das Datum 7/20/12 = 7 + 2 + 0 + 2 + 0 + 1 + 2 = 3/11 (rückwärts).

Der Sandy-Hook-Amoklauf hatte das Datum 12/14/12 = 12 + 14 + 12 = 12 + 26 = 12/26 = 12/26 (rückwärts).

Der Columbine-Amoklauf vom 20. April 1999 (Hitlers 110. Geburtstag) im Bundesstaat Colorado begann um 11:19 Uhr = 9/11/1 (rückwärts).

Der Columbine-Amokläufer Dylan Klebold wurde am 11. September geboren = 9/11.

1899 (1 + 8 + 9 + 9 = 9 + 9 + 9) wurde die Akelei (Columbine flower; lat. Columba = Taube) zur Staatspflanze von Colorado erklärt.

Die Anschläge von London waren am 7/7/2005 = 7 + 7 + 7.

Die Anschläge von Mumbai 2006 waren 7 Bomben innerhalb von 11 Minuten am 11. Juli = 7/11.

Die Anschläge von 9/11 waren am 254. (2 + 5 + 4 = 11) Tag des Jahres.

Von 9/11 bis zum Jahresende liegen 111 Tage.

Zwischen 9/11 (New York) und 3/11 (Madrid) lagen 911 Tage.

Der erste Flug, der die Türme des World Trade Centers traf, war Flug 11.

Flug 11 hatte 11 Personen Besatzung, 76 Passagiere, 5 Entfüher, 76 + 5 = 81 = 8 + 1 = 9.

Flug 77 (7 x 11) hatte 6 Personen Besatzung + 5 Entführer = 11 + 53 Passagiere = 64 = 8 x 8.

Flug 93 hatte 7 Personen Besatzung + 4 Entführer = 11 + 33 Passagiere = 11 + 3 x 3 = 11 + 9.

Flug 175 hatte 9 Personen Besatzung + 5 Entführer + 51 Passagiere = 9 + 5 + 5 + 1 = 9 + 11.

Die beiden Haupttürme des World Trade Centers hatten jeweils 110 Stockwerke = 1 + 1 + 0 = 11.

Das dritte Hochhaus des World Trade Centers hatte 47 Stockwerke = 4 + 7 = 11.

Die Bauzeit des World Trade Centers betrug 11 Jahre.

11 symbolisert alles Böse und Unvollkommene, 13 symbolisiert den Aufstand gegen Gott.

New York war der 11. Bundesstaat, der sich der Union aus 13 Bundesstaaten anschloß, um die Unabhängigkeit von England zu erklären.

Flug 175 = 1 + 7 + 5 = 13

Flug 93 läßt sich drehen, 93 = 39 = 13 x 3.

Die vier Flüge flogen in der Reihenfolge 11, 175 (1 + 7 + 5 = 13), 77 (7 + 7 = 14), 93 (9 + 3 = 12).

11, 13, 14, 12 = 3 + 11 (vorwärts und rückwärts).

13 Häuserblöcke vom Weißen Haus liegt ein Freimaurertempel des 33. Grades.

Auf Gabrielle Giffords wurde am 8. Januar 2011 geschossen, Jan. 1, 2011 = 1/08/11 = 1 + 8 + 11 = 911.

Disneys Film Frozen hatte am 19. November Premiere, Nov. 19 = 11/19 = 9/11/1 rückwärts.

Die Buchstaben des Monats September haben im Chaldäischen Alphabet die numerischen Werte 3 + 5 + 8 + 4 + 5 + 4 + 2 + 5 + 2 = 38 = 3 + 8 = 11.

Flug 77 hat in der Schreibweise Flight (77) die numerischen Werte 8 + 3 + 1 + 3 + 4 (+ 7 + 7) = 24 (+ 14) = 38 = 3 + 8 = 11.

Das Pentagon, das von Flug 11 getroffen wurde, hat die numerischen Werte 8 + 5 + 5 + 4 + 1 + 3 + 7 + 5 = 38 = 3 + 8 = 11.

Die größte Länge des Pazifischen Ozeans mißt 9.000 Meilen und die größte Weite 11.000 Meilen.

Fortsetzung folgt sporadisch.

Der Jude von der Wall Street

2014/01/26

Henry Makow über Hollywood und die nichtjüdische Frage.

The Jew of Wall Street

18. Januar 2014 — Martin Scorseses »The Wolf of Wall Street« ist ein Film über Juden, die sich mit Kokain und Prostituierten aufzehren und Nichtjuden abzocken. Sie können es aber nicht wissen, weil der Protagonist ein von Leonardo DiCaprio gespielter Goj ist, um die satanischen Werte des Films besser etablieren zu können.

So wie viele Juden ihre Namen änderten, verdrehte Hollywood die Ethnizität. Der von Richard Gere in »Chicago« gespielte jüdische Anwalt ist zum Beispiel der Ire »Billy Flynn«. In »Shattered Glass« wird der jüdische homosexuelle Plagiator als heterosexueller Nichtjude dargestellt, um die Gojim besser zu überzeugen, daß schwules jüdisches Verhalten ihr Verhalten ist. In »Hexenkessel« macht Martin Scorsese die Straßenkriminellen weiß, obwohl sie im wirklichen Leben schwarz sind.

Im Laufe der Geschichte war Antisemitismus gerechtfertigt, weil Juden die christlichen Gesellschaften verdarben und christliche Werte untergruben. »The Wolf of Wall Street« ist die Geschichte des jüdischen Börsenbetrügers Jordan Belfort, der seinen Kunden Millionen an betrügerischen Wertpapieren verkaufte. Er erlebte einen Drogenabsturz, eine Scheidung und verbrachte 22 Monate im Gefängnis. Er hat seine Opfer noch immer nicht ausgezahlt.

Der Film feiert Betrug, expliziten Sex und Drogenkonsum, darunter Homosexuellenmasturbation und Kokain, das aus der Poritze einer Prostituierten geschnüffelt wird. Das F-Wort fällt 569 Mal. Der Film erhielt begeisterte Kritiken, hat bis heute mehr als 80 Millionen Dollar eingespielt und wurde für fünf Oscars nominiert, darunter bester Film, bester Regisseur und bester Darsteller.

Typischerweise lief der Film zu Weihnachten an.

Die wahre Geschichte

Die wahre Geschichte wird nicht erzählt. Warum empfanden Belfort und seine jüdischen Kollegen keine Reue, Menschen das zu nehmen, was sie sich ein Leben lang erspart haben? Die Antwort ist, weil sie Nichtjuden sind!

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Ein jüdischer Autor, Ron Eshman, behandelt das Thema im Artikel »›Der Wolf‹ und das Judenproblem« (‚The Wolf‘ and the Jewish problem).

»Sprechen wir doch über Belfort den Juden, einfach nur unter uns [Juden]. In dem Film begreifen Sie nie wirklich, wie jemand, der so begabt ist, moralisch so abgedriftet (unmoored) sein kann. Doch in seinen Memoiren, auf denen der Film basiert, wird die Diagnose klarer, wann immer Belfort sich auf seine jüdischen Wurzeln bezieht.

Er ist ein Kind aus Long Island. ›… in der alten jüdischen Bronx, in der schwelenden Asche der Weltwirtschaftskrise‹, wuchs sein Vater Max auf. Belfort hatte keineswegs eine arme Kindheit, er war einfach nicht reich genug. Das Loch in ihm entstand nicht durch Armut, sondern aus Sehnsucht nach Akzeptanz. Die ›blaublütigen weißen protestantischen Amerikaner angelsächsischer Abstammung‹ (›blue-blooded WASPs‹), so Belfort ›sahen mich als eine junge jüdische Zirkusattraktion‹. (Anm.: Die jüdische Opfergeschichte zum sechsmillionenundeinsten Mal.)

Belfort hatte einen Kompex so groß wie ein Polopferd, und so auch alle, die er rekrutierte. Sie waren, schreibt er, ›die grausamsten (most savage) jungen Juden überall auf ganz Long Island — der Städte Jericho und Syosset. Aus dem Mark dieser beiden jüdischen Gettos der oberen Mittelklasse kam der Großteil meiner ersten hundert Strattoner (Strattonites) gekommen …‹ [Er gab seiner Firma den Goj-Namen Oakmount Stratton (Anm.: In der Nähe von Oakmont, Pennsylvania, finden sich der Gesellschaftsclub ›Oakmont Country Club‹ und eine der ältesten amerikanischen Golfanlagen).]

Es ist wirklich nicht kompliziert. Der arme kleine Jordan wollte diesen weißen protestantischen Amerikanern angelsächsischer Abstammung, deren Gesellschaftsclubs er nicht beitreten konnte, zeigen, daß er klüger, reicher und besser war. Was er nicht begriff, ist, daß schier jedem Juden und jeder Minderheit die gleichen Regungen gemein sind. Aber nur einige wenige entscheiden, daß der einzige Weg, sich selbst zu helfen, darin besteht, andere zu verletzen.«

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Eshman begeht den typischen jüdischen Selbstbetrug, zu glauben, daß Juden auf Antisemitismus reagieren, wohingegen ihn in Wirklichkeit viele selbst verursachen. Der Talmud predigt, daß Nichtjuden Tiere sind, geschaffen, um den Auserwählten zu dienen. Es sind die aus diesem Rassismus herrührenden Einstellungen und Verhaltensweisen, sowie der Satanismus der Kabbala, die zu Antisemitismus führten.

Eshman fordert die Juden auf, zu untersuchen, ob mit ihren Werten etwas Grundlegendes nicht stimmt:

»Belfort ist ein extremes Beispiel, wie Bernie Madoff. Das sind Typen, die das Gefühl haben, nichts zu haben und nichts zu sein, deshalb werden sie alles tun, um alles zu haben. Sie überschreiten eine ziemlich klare Grenze und machen einfach weiter.

Die Frage, die an mir nagt, ist, ob es in der großen Grauzone, die sich bis zu dieser Grenze erstreckt, an irgendetwas fehlt. Sind die Belforts und Madoffs unnatürliche Mutationen oder sind sie unvermeidliche Auswüchse und Einstellungen, die in unseren Gemeinschaften Fuß gefaßt haben? In diesen Tagen streiten wir über den Boykott israelischer Akademiker durch die ›American Studies Association‹ und ob jüdische Studenten der jüdischen Hochschulgemeinde (Hillel) am ›Swarthmore College‹ antizionistische Redner einladen sollten. … Doch das sind die Gespräche, die wir haben müssen. … unsere Gemeinschaften werden Brutstätten für den nächsten Madoff, den nächsten Belfort. Das ist kein Film. Das ist eine Schande.«

Fazit

Hut ab vor Rob Eshman, so weit zu gehen, wie er es tut. Doch Juden müssen noch einen Schritt weiter gehen und erkennen, daß das Judentum im Wesentlichen ein kabbalistischer Satanskult ist. Die Tatsache, daß er die Welt unter dem Deckmantel des Säkularismus übernommen hat, bedeutet nicht, daß es deswegen weniger wichtig wäre.

Und jeder sollte Hollywood für dessen verderblichen Einfluß auf die moderne Gesellschaft angreifen. Ein Drehbuchautor trat Scorsese und DiCaprio in einer Aufführung tatsächlich entgegen und sagte: »Sie sollten sich schämen. Ekelhaft.« Eine Schauspielerin namens Hope Holiday twitterte: »Drei Stunden Folter. Der gleiche ekelhafte Mist, immer wieder und wieder.« Und die Tochter eines Kollegen von Belfort brachte die Augenwischerei seines Lebensstils an die Öffentlichkeit. »Hinter all dem steckte wirklich nur eine heimtückische, die Seele aussaugende Schande, maskiert durch eine Sucht, dir wir gerne Ehrgeiz nennen, die aber tatsächlich nur Gier ist.«

Ein weiterer Schlag gegen Juden war, daß sie nichts produzieren, sondern nur handeln. Ich glaube nicht, daß das für all die gilt, die sehr hart in einer Vielzahl von Berufen arbeiten. Der Aktienmarkt ist ein gewaltiges Spielcasino geworden und inzwischen sind auch die Gojim mordsmäßige Händler. CNBC sendet 24 Stunden kaufen und verkaufen. Zu jedem Projekt lautet die Frage: »Wie sieht der Handel aus?« Dann kommt der Star Jim Cramer mit »Mad Money« und verärgert die Gojim noch mehr.

Der Aktienmarkt ist größer als jeder Po**o. Wer kann der Versuchung widerstehen, mit einem Tastendruck ein Vermögen zu machen?

»The Wolf of Wall Street« gibt vor, ein abschreckendes Märchen zu sein, doch letztlich fördert der Film die Sache, die er zu verurteilen vorgibt. Weshalb ich mich frage: »Leiten uns die Juden und Freimaurer der Illuminaten zu einem ähnlichen Crash, wie dem von Jordan Belfort?«

Henry Makow, Ph.D. ist der Erfinder des Brettspiels Skrupel — Beschreibung hier — und Autor von »A Long Way to go for a Date«. Seine Artikel über Feminismus und die Neue Weltordnung erscheinen auch auf Etherzone.com

Hier finden Sie den Originalartikel, The Jew of Wall Street.

Judenwitz mit Gasmaske: The Holocausters

2013/12/28

Preisverleihung à la Hollywood im Film »Killer Babes« von Dick Maas, in einer kurzen Sequenz in der letzten Viertelstunde, 10 Minuten nach der Szene, in der eine Cessna in ein Hochhaus fliegt.

The Holocausters

The Holocausters

Killer Babes (2007)

Könnte das erklären, weshalb der Film so wenig IMDb-Punkte hat?

Moderne jüdische Filme: Das ist das Ende

2013/08/22

Joey McGoebbels über hypersexualisierte Kulturbereicherer.

Termini technici
Jew Crew: Juden-Besatzung

Seth Rogen: This Is The End & Modern Jewish Films

Der jüdische Filmautor Seth Rogen setzt die Reihe der „Juden-Besatzung“ fort

In diesem Sommer hat „Das ist das Ende“ über 100 Millionen Dollar eingespielt und wurde zu einem der größten Filme des Jahres.

Es ist der jüngste Film des jüdischen Autors und Regisseurs Seth Rogen, ein Gründungsmitglied der „Juden-Besatzung“. Die Gruppe wurde von jüdischen Filmautor Judd Appatow gegründet und umfaßt Jonah Hill, James Franco, Paul Rudd, Christopher Mintz-Plasse, Jay Baruchel, Danny McBride und Jason Segel.

„Das ist das Ende“, der jüngste Film der „Juden-Besatzung“, handelt von einer Gruppe von Freunden, die versucht, eine weltweite Apokalypse zu überleben. Andere Filme der „Juden-Besatzung“ sind:

2005: Jungfrau (40), männlich, sucht… (177 Mio. Dollar)
2007: Beim ersten Mal (219 Mio. Dollar)
2007: Superbad (169 Mio. Dollar)
2008: Nie wieder Sex mit der Ex (105 Mio. Dollar)
2008: Ananas Express (101 Mio. Dollar)
2009: Wie das Leben so spielt (71 Mio. Dollar)
2012: Immer Ärger mit 40 (88 Mio. Dollar)

Mit anderen Worten, Rogen und die „Juden-Besatzung“ produzieren Filme über junge Männer, die sich zusaufen / zukiffen, etwas Dummes tun, in eine schlimme Situation geraten und aus ihr wieder herauskommen. Ach ja, ein Großteil des Films handelt davon, daß die Filmfiguren versuchen, Frauen abzuschleppen. Klingt das nicht irgendwie vertraut?

Im Jahr 1999 schufen der jüdische Filmautor Adam Herz und der jüdische Produzent Paul Weirz „American Pie“. Es ging um eine Gruppe von jungen Männern, die im Grunde einen Pakt schlossen, ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, bevor sie ihr Reifezeugnis erhalten. Der Film war sehr beliebt, machte 235 Mio. Dollar Gewinn und führte zu drei lukrativen Fortsetzungen.

Die „Juden-Besatzung“ plagiiert schamlos die Themen und Ideen aus „American Pie“. Sie inspirieren eine ganze Generation junger Männer, zu vermeiden, erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen.

In „Das ist das Ende“ ist die Gruppe bei einer Einweihungsparty nach einem Umzug, als die Apokalypse eintritt. Schließlich werden die meisten der Charaktere rauschen in den „Himmel“, soll heißen, in „ein Paradies, in dem jeder Wunsch in Erfüllung geht“. Der Himmel sieht aus wie eine Party mit den Backstreet Boys.

Trotz der Popularität des Films, waren die meisten Kritiker nicht beeindruckt. Rick Groen behauptete in THE GLOBE AND MAIL: „Das ist das Ende läßt die Zuschauer fragen: Wann ist es zu Ende?“ Er schrieb auch:

„Zugegebenermaßen gibt es hier ein Argument, das für Gott spricht: Die Existenz der Apokalypse ist de facto der Beweis für die Existenz Gottes. Falls dem so ist, wollen wir hoffen, daß Gott kein Kritiker ist. Wenn nicht, bin ich wieder einmal froh, Gott zu spielen und seinen Zorn über die Faulen und Privilegierten und Freudlosen kommen zu lassen.“

Mit anderen Worten, über die Juden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Seth Rogen: This Is The End & Modern Jewish Films.

Für Kinder: Aliens mit Schwänzen

2013/06/28

Ein Auszug aus Debbie Schlussels Filmkritik zu „Star Trek Into Darkness“.

Star Trek Into Darkness

Dieser Film war soooo schwul, bis zu dem Punkt, daß ich dachte, Spock (Zachary Quinto, der im wirklichen Leben schwul ist) und Kirk (Chris Pine) würden in einer bestimmten Szene Sex haben. Sie weinen und „berühren“ sich mit den Fingern, die sie auf ein Fenster legen, das sie trennt. Ooooch. William Shatner und Leonard Nimoy (der in diesem Film wieder einen Cameo-Auftritt hat, wie im Teil davor) würden nie weinen. Zumindest haben sie es in den guten alten Tagen nicht gewagt. Und muß ein Science-Fiction-Film, dessen Macher wissen, daß ihn junge Kinder sehen (und an die sie ihn vermarkten), wirklich eine Ménage-á-trois zeigen? Mama, Mama, warum ist Captain Kirk im Bett mit zwei Alien-Mädchen mit Schwänzen? War das eine „Star Trek“-Version der Doublemint-Werbung mit den Zwillingen a la „Erotik zwischen verschiedenen Rassen“?

Andere Sachen, die ich an diesem Film haßte: wenn ich einen „Star Trek“-Film gehe, ich will alle möglichen Aliens in seltsamen Farben mit seltsamen Gesichtern und Körpern sehen. Dieser Film hatte nichts davon. Die sehr wenigen Aliens, die wir sahen (und das auch nur ein paar Mal ganz flüchtig) waren Humbug. Und sie zeigten sie zum größten Teil nur im Vorbeigehen oder sehr kurz. Es ist wie mit einem James-Bond-Film, in den Männer gehen, um eine Menge von spärlich bekleideten schönen Frauen zu sehen. Und wenn Sie einen „Star Trek“-Film oder einen „Star Wars“-Film sehen (und der nächste „Star Wars“-Film hat wie dieser Film Abrams als Regisseur), dann erwarten Sie, sehr viele seltsam aussehende Aliens zu sehen. Das fehlte hier. Außerdem war der Film voller dummer und dümmerer Geschichten, wie Uhuras (Zoe Saldana) Liebeskrach mit Spock (ja, noch mehr „Erotik zwischen verschiedenen Rassen“, aber zumindest wird er nicht auf der Leinwand gezeigt, vor Kindern).

Hier finden Sie den Originalartikel, Wknd Box Office: Star Trek Into Darkness, The Iceman, Erased, The Company You Keep.

Gottesdienst mit Lincoln: Mehr Politik, mehr Politiker, mehr Staat, mehr Polizeistaat

2013/01/18

Thomas J. DiLorenzo über Steven Spielbergs Gehirnwäsche-Meisterwerk „Lincoln“.

Termini technici
Booboisie: Diplom-Idiotologen
— hedge: verhandeln (to hedge: ein Sicherungsgeschäft abschließen; winden; behindern; erschweren)

Time’s Rx: More Politics, More Politicians, More Lincoln Worship

„Im Mittelpunkt von Steven Spielbergs neuem Film steht Abraham Lincoln als politischer Stratege. Er jongliert mit dem Patronat, handelt mit Wählerstimmen, verhandelt Prinzipien und manövriert am Rande der Täuschung. Er redet, schmeichelt und droht.“

~ David Von Drehle, „Lincoln: Was die Präsidentschaftskandidaten des Jahres 2012 vom Meisterpolitiker von 1862 lernen können“ („Lincoln to the Rescue: What the Master Politician of 1862 Can Teach the Presidential Hopefuls of 2012“, TIME, 5. Nov. 2012)

„Lincoln war ein Meisterpolitiker, das heißt, ein Lügner, Manipulator und Verschwörer.“

~ Murray N. Rothbard, „Zwei gerechte Kriege: 1776 und 1861“ („Two Just Wars: 1776 and 1861“)

Steven Spielberg muß eine Pinocchio-Nase gewachsen sein, als er vor kurzem verkündete, daß sein Film über Lincoln — basierend auf dem Buch „Team of Rivals“ von der bekennenden Plagiatorin Doris Kearns-Goodwin — kein politischer Film wäre, da er erst nach der Wahl veröffentlicht wird (siehe „A Plagiarist’s Contribution to Lincoln Idolatry“, meine Buchkritik von Goodwins Buch auf LewRockwell.com). Am 5. November 2012 ließ TIME die Katze aus Spielbergs Sack und veröffentlichte eine glühende Hommage — auf Politik, Politiker, Gouvernantenstaat und die Legende von Abraham Lincoln.

Auf dem Cover ist ein Bild von Schauspieler Daniel Day-Lewis als Lincoln mit der Schlagzeile: „Was würde Lincoln tun?“ Die Ausgabe enthält eine langatmige Abhandlung von Lincoln-Historiker/-Götzendiener David Von Dehle; einen „Zuschauer-Ratgeber“ von der unehrlichen Doris Kearns-Goodwin; und die Geschichte „Wie Daniel Day-Lewis zu Lincoln wurde“.

Zweck der Lincoln-Legende ist schon immer, zu behaupten, daß unsere „Erlösung“ in der Politik liegt, nicht in Gott. Lincoln ist unser säkularer „Gott“, und unsere Herrscher lassen uns das nie vergessen. Das ist der Grund, warum die US-Regierung in den vergangenen Jahren zum Gedenken an „Abes“ 200. Geburtstag Millionen für die Veröffentlichung von Dutzenden von Büchern, Konferenzen, Filmen, Dokumentationen, Dramen, etc. ausgab (das war 2009 und die „Feierlichkeiten“ halten immer noch an). Das ist der Zweck des kommenden Spielberg-Films und des Freudenfestes in den Medien.

Wahrheit und Lügen über Politik und Politiker

In seinem TIME-Essay setzt David Von Drehle die eineinhalb Jahrhundert lange Vergöttlichung (die schlimmste Art von Gotteslästerung) von Lincoln fort, indem er feiert, wie verlogen und hinterhältig dieser Politiker war. Er zitiert zustimmend Lincolns Anwaltspartner William Herndon, der sagte, Lincoln war der „geheimniskrämerischste Mensch, der je existierte“. Man fragt sich, warum er so „geheimniskrämerisch“ sein mußte, wenn das, was er tat, im „öffentlichen Interesse“ war, wie uns ständig erzählt wird.

Lincoln war in erster Linie ein schmieriger, kleinkarierter Gouvernantenstaatsapparatschik aus Illinois. Wie Drehle schreibt, schenkte er „der Politik kleinkarierte Aufmerksamkeit“ und „brachte jede Woche Dutzende von Stunden zu, mühsam die schnell wachsende Zahl von Regierungsarbeitsplätzen zu verteilen, die er zur Verfügung hatte“. Lincoln „widmete dennoch Berge an Zeit, um durch das erste Steuergesetz (internal-revenue act) autorisierte Steuersammler auszuwählen“, selbst als die Konföderierten auf dem Schlachtfeld einen Sieg nach dem anderen einfuhren und Washington, D.C., eingenommen zu werden drohte.

Laut Drehle tat er dies alles, um „die Union zusammen zu halten“. Falsch. Er tat dies, um die freiwillige Union der Gründerväter zu zerstören und sie durch ein imperialistisches Imperium zu ersetzen. Die Idee einer freiwilligen Union ist offenbar eines jener „Prinzipien“, die Lincoln „verhandelte“, was Drehle so glücklich macht. Er drohte wegen Einfuhrzöllen in seiner ersten Antrittsrede mit Krieg, und machte seine Drohung wahr, nachdem er die Konföderierten überlistete, in Fort Sumter den ersten Schuß abzugeben (wo kein Mensch verletzt, geschweige denn getötet wurde — außer ein Pferd).

Lincoln wird in TIME auch für die Invasion der Südstaaten angebetet, wodurch er Verrat beging (Artikel III, Abschnitt 3 der US-Verfassung definiert: „Als Verrat gegen die Vereinigten Staaten gilt nur die Kriegführung gegen sie …“ Was genau das ist, was Lincoln tat. Andere Arten der Sicherung von Prinzipien, über die wir wahrscheinlich begeistert sein sollen, sind seine illegale Aussetzung des Habeas-Corpus-Grundsatzes; Massenverhaftungen von Zehntausenden von politischen Kritikern aus dem Norden ohne ordentliches Verfahren; die Einstellung von Hunderten von Zeitungen der Opposition; die Zensur der Post; die Beschlagnahme von Schußwaffen; Wahlfälschung; die Deportation eines Kongreßabgeordneten der Opposition (Clement L. Vallandigham); die Orchestrierung der illegalen Abspaltung von West Virginia, dem letzten der Union beigetretenen Sklavenstaat; und mehr.

Lincolns größter Fehler

Lincoln war in der Tat ein Meisterpolitiker, wie im Zitat am Anfang dieses Artikels von Murray Rothbard beschrieben. Als ein solcher war sein größter Fehler, daß er seine berühmten politischen Fähigkeiten nicht nutzte, um das zu tun, was der Rest der Welt mit der Sklaverei tat — sie friedlich abzuschaffen. Dazu gehören alle der Nordstaaten sowie Großbritannien, Spanien, Frankreich, Dänemark, Schweden, die Niederlande, und alle anderen Länder, in denen die Sklaverei im neunzehnten Jahrhundert existierte (siehe „Greatest Emanzipation“ von Jim Powell, und „Slavery in New York“ von der „New York Historical Society“; „Disowning Slavery“ by Joanne Pope-Melish, und die Internetseite, „Slavery in the North“).

Anstatt die Sklaverei friedlich in der britischen Tradition zu beenden, führte Lincolns gewissenloses, betrügerisches, bedrohendes, und diktatorisches Verhalten, das von Spielberg, Goodwin, Drehle und TIME so gelobt wird, nach neuen Schätzungen zum Tod von mehr als 800.000 Amerikanern, und zu mehr als doppelt so vielen Verkrüppelten. Übertragen auf die heutige Bevölkerung wären das mehr als 8 Millionen amerikanische Tote in einem vier Jahre langen Krieg.

Doch wie uns Drehle beschwichtigend mitteilt, ist Lincolns hinterhältiges, manipulatives und betrügerisches Verhalten das, was ihm ermöglichte, „die visionären Gesetze zu verabschieden, die die transkontinentale Eisenbahn, das moderne Steuersystem, die Heimstätten-Bewegung und die staatlichen Universitäten schufen“. Also keine Sorge. „Es hat noch nie einen Moment in der Geschichte gegeben, in dem so viel in so kurze Zeit komprimiert wurde“, zitiert Drehle einen politischen Zeitgenossen von Lincoln. Die Innenpolitik der Regierung Lincoln wurde „The New Deal“ genannt, eine Phrase, die von Roosevelt 70 Jahre später plagiiert werden würde.

Die staatlich subventionierten transkontinentalen Eisenbahnen waren kolossal ineffizient und führten zum größten Korruptionsskandal in der Geschichte, bis heute, und das „moderne Steuersystem“ in Form der nationalen Währungs– und Zahlungsmittelgesetze (National Currency Acts ans Legal Tender Acts) verstaatlichte die Geldmenge, was zu endlosen monetären Manipulationen und Auf-und-Abschwungs-Zyklen führte, die durch nachfolgende Generationen von ebenso gerissenen Politikern wie Lincoln verursacht wurden. Wie der Historiker Ludwell Johnson zeigte, ging das meiste Land, das unter dem „Heimstätten-Gesetz“ weggegeben wurde, an Großunternehmer der Bereiche Bergbau, Eisenbahn, Forstwirtschaft und anderen Branchen, die die Republikanische Partei unterstützten; und die Gesetze für die staatlichen Universitäten (Land Grant Acts) öffneten die Tür zur Verstaatlichung und Politisierung der Hochschulen — und der Pest der politischen Korrektheit. Hurra für Lincoln!

Die Tatsache, daß die Republikanische Partei das Land in Richtung der merkantilistischen Whig-Agenda aus Unternehmenssubventionen, protektionistischen Zöllen und einem verstaatlichten Geldsystem fahren konnte, gibt der von Doris Kearns Goodwin und Steven Spielberg erzählten Geschichte die Lüge, daß Lincoln, wenn es um Politik ging, so ein unvergleichliches Genie war. Als die Demokraten im Süden die Union verließen und so das Recht verwirkten, über die Ausdehnung der Sklaverei in den Territorien — das große Thema der Wahl von 1860 — etwas zu sagen, war die Republikanische Partei in der Lage, zu tun, was sie wollte, unabhängig von Lincoln.

Die meisten der großen gesellschaftlichen Probleme von heute — von Arbeitslosigkeit und Armut über Verbrechen bis hin zum sinkenden Lebensstandard und weiter — werden durch die Politisierung der Gesellschaft verursacht, die schon seit Generationen andauert und von liberalen Linken wie Steven Spielberg und Doris Kearns-Goodwin vergöttert und gefeiert wird. Sie nehmen immer wieder hochkarätige Schauspieler, Visagisten, und Kameramänner, um Lincolns verrotteter Leiche einen glänzenden Auftritt zu geben, und die Diplom-Idiotologen über ihre eigene Geschichte dumm und glücklich und ungebildet zu halten.

Amerikas Gründerväter würden heute beim Betrachten von Spielbergs Lincoln Tomaten im Kino werfen. Der erste Wurf käme wahrscheinlich von Thomas Jefferson, da er glaubte, daß die Regierung „von den Ketten der Verfassung gebunden“ sein muß — so wenig vertrauenswürdig waren Politik und Politiker. In seiner Abschiedsrede erinnerte George Washington die Amerikaner, daß Politiker in der Regel „schlaue, ehrgeizige und gewissenlose Menschen“ sind, und Thomas Paine schrieb, die Regierung sei bestenfalls „ein notwendiges Übel“. Das ist genau das Gegenteil der infantilen Tiraden von TIME und Spielbergs „Lincoln“.

Thomas J. DiLorenzo ist Professor für Wirtschaftswissenschaften am Loyola College in Maryland und Autor von „The Real Lincoln“, „Lincoln Unmasked: What You’re Not Supposed To Know about Dishonest Abe“, „How Capitalism Saved America“, „Hamilton’s Curse: How Jefferson’s Archenemy Betrayed the American Revolution – And What It Means for America Today“ und „Organized Crime: The Unvarnished Truth About Government“.

Hier finden Sie den Originalartikel, Time’s Rx: More Politics, More Politicians, More Lincoln Worship.

Siehe auch:

— mehr-freiheit.de: Abraham Lincoln

Von wegen „Siehe auch“, die Seite existiert nicht mehr, was wieder einmal beweist, wie genial Blogseiten sind: sie kosten nichts und laufen ewig.

Den Text hatte ich zum Glück archiviert:

Abraham Lincoln

Abraham Lincoln, geboren am 12.02.1809, gestorben am 15.04.1865, war von 1861 bis 1865 der 16. Präsident der USA. Er hat zweifellos sein Land nachhaltig verändert, ob zum Guten oder zum Schlechten, soll hier untersucht werden. Er gilt als großer Staatsmann, weil er die Sklaven befreit habe. Wir wollen herausfinden, ob auch für ihn die Aussage Lord Actons gilt: „Great men are almost always bad men.“

In der herkömmlichen Geschichtsschreibung heißt es, daß Lincoln einen Krieg geführt habe, um die Sklaverei in den Südstaaten der USA zu beseitigen. Tatsächlich hat er am 22.09.1862 mit der Emancipation Proclamation die Sklavenhaltung entschädigungslos abgeschafft. War das ein Ausdruck der Freiheitsliebe, wie Lincoln selbst es immer behauptete? In seiner berühmten Rede am 19.11.1863 auf dem Schlachtfeld von Gettysburg erklärte er, daß sein Ziel sei: „…government of the people, by the people, for the people.“

„The Gettysburg speech was at once the shortest and the most famous oration in American history…the highest emotion reduced to a few poetical phrases. Lincoln himself never even remotely approached it. It is genuinely stupendous. But let us not forget that it is poetry, not logic; beauty, not sense. Think of the argument in it. Put it into the cold words of everyday. The doctrine is simply this: that the Union soldiers who died at Gettysburg sacrificed their lives to the cause of self-determination – that government of the people, by the people, for the people, should not perish from the earth. It is difficult to imagine anything more untrue. The Union soldiers in the battle actually fought against self-determination; it was the Confederates who fought for the right of their people to govern themselves.“ H.L. Mencken

Ging es um die Sklaven?

  • In den Südstaaten gab es eine breite Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei. Der Oberkommandierende der Südstaatenarmee, General Robert E. Lee, schrieb 1856 z. B. in einem Brief an seine Frau: „…that slavery as an institution, is a moral and political evil in any country.“
  • Zu Beginn der 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts war die Sklavenhaltung nur noch in den USA, Brasilien und Cuba legal. Auch dort war die Befreiung der Sklaven auf der Tagesordnung. Die Sklaverei war nicht nur moralisch diskreditiert, sondern auch ökonomisch gesehen immer weniger rentabel. Weltweit ging die Zahl der Sklaven in dem Maße zurück, wie die Industrialisierung voranschritt.
    Nur in den USA wurde die Sklaverei durch einen Krieg beseitigt. In allen anderen Ländern, wo Sklavenhaltung betrieben worden war, erfolgte die Abschaffung ohne Anwendung von Gewalt.
  • In seiner Amtsantrittsrede erklärte Lincoln: „I have no purpose, directly or indirectly, to interfere with the institution of slavery in the states where it exists. I believe I have no lawful right to do so, and I have no inclination to do so.“
    Bald erkannte die Kriegspartei in den Nordstaaten, daß sich die Sklavenfrage sehr gut eignete, um den Krieg gegen die Südstaaten zu rechtfertigen. Im August 1862 empfahl der Herausgeber der New York Times in einem Leitartikel, die Abschaffung der Sklaverei als Zweck des Krieges zu deklarieren, damit dieser an moralischer Legitimation gewinne. Zu diesem Zeitpunkt war Lincoln noch nicht von der propagandistischen Nützlichkeit dieser Behauptung überzeugt. Am 25. August 1862 erklärte Lincoln in einem Leserbrief an die NYT: „My paramount object in this struggle is to save the Union, and it is not either to save or destroy slavery. If I could save the Union without freeing any slave I would do it, and if I could save it by freeing all the slaves I would do it; and if I could save it by freeing some and leaving others alone, I would also do that. What I do about slavery and the colored race, I do because I believe it helps to save the Union.“
  • Doch bald erkannte Lincoln, daß die Sklavenfrage eine enorme außenpolitische Bedeutung hatte. England, dessen Textilindustrie von der Baumwolle der Südstaaten abhängig war, litt besonders unter der Blockade der Häfen der Südstaaten durch die Unionsflotte. In der englischen Öffentlichkeit gab es eine breite Unterstützung für die Sezession der Südstaaten. Es war bekannt, daß William Gladstone,der damalige Schatzkanzler und spätere Ministerpräsident der britischen Regierung, eine militärische Intervention Großbritanniens zugunsten der Südstaaten befürwortete. Lincoln wußte, daß er den Eintritt Englands in den Krieg, der kriegsentscheidend gewesen wäre, nur verhindern konnte,wenn es ihm gelang, den Krieg des Nordens gegen den Süden als einen Kampf um die Sklaverei darzustellen. Die Emancipation Declaration hatte genau diesen Zweck und Lincoln erreichte mit ihr das gewünschte Ziel, England vom Eintritt in den Krieg an der Seite der Südstaaten abzuhalten. Lord Acton bemerkte dazu: „Slavery was not the cause of secession, but the reason of its failure.“
  • Die Emancipation Declaration Lincolns erklärte die Skaverei nur in den von der Union abgefallenen Südstaaten für illegal, nicht aber in den 4 Sklavenhalterstaaten, die in der Union verblieben waren: Delaware, Kentucky, Maryland und Missouri. Außerdem wurden jene Landkreise in den Südstaaten, die sich der Sezession vom Norden nicht angeschlossen hatten, von der Geltung der Proklamation ausgenommen, d. h., daß dort Sklaven weiterhin legal gehalten werden konnten. Überdies enthielt die Proklamation die Bestimmung, daß sie zum vorgesehenen Datum, dem 1. Januar 1863, nicht in Kraft treten werde, wenn vor diesem Termin die abgefallenen Südstaaten wieder in die Union zurückkehrten. Lincoln war also ein sehr selektiver Sklavenbefreier.

Der ökonomische Hintergrund

Wenn es nicht um die Sklaverei ging, worum ging es dann? Warum haben sich die Südstaaten zur Sezession entschlossen? Und vor allem: warum ließ Lincoln sie nicht gehen? Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nord und Süd näher betrachten.

Vor dem Sezessionskrieg bezog die Bundesregierung 80% ihrer Einnahmen aus Zöllen. Der Süden exportierte drei Viertel seiner Produktion, vor allem Baumwolle, nach Übersee und wollte für die Erlöse seiner Exporte Industriewaren aus Europa kaufen, die ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis hatten als die Industrieprodukte des Nordens. Die industriell geprägten Staaten Neu-Englands waren bestrebt, durch hohe Schutzzölle ihre nicht wettbewerbsfähige Industrie vom Weltmarkt abzuschirmen.

Die Südstaaten, in denen ein Drittel der Bevölkerung der USA lebte, zahlten drei Viertel aller Bundessteuern, von denen der Großteil dem Norden zugute kam. In der Legislative des Bundes waren die Vertreter der Südstaaten bereits seit längerer Zeit in der Minderheit. Die Repräsentanten der Nordstaaten nutzten ihre Überzahl, um die überwiegend vom Süden aufgebrachten Steuern vor allem für Projekte im Norden auszugeben.

Die Unternehmer und Konsumenten des Südens waren gezwungen, entweder hohe Einfuhrzölle auf europäische Waren zu bezahlen oder Industrieprodukte des Nordens zu kaufen, deren Preis durch die Schutzzölle künstlich hoch gehalten wurde. Egal welches der beiden Übel sie wählten, in jedem Fall wurde Reichtum vom Süden in den Norden transferiert.

Der Süden sah sich zu recht als Objekt wirtschaftlicher Ausbeutung durch den Norden. Bereits in 1832 hatte die Bundesregierung versucht, einen extrem hohen Einfuhrzoll durchzusetzen, war aber durch einen Volksaufstand in South Carolina daran gehindert worden. Lincoln, der Führer einer neuen radikalen Partei, versprach im Wahlkampf die Rückkehr zu einer Politik der extremen Benachteiligung des Südens. Seine wichtigstes Wahlversprechen war die Wiedereinführung hoher Einfuhrzölle. Nach der Wahl verwirklichte er zielstrebig sein Programm. Am 2. März 1861 setzte er im neu gewählten Parlament ein drastische Erhöhung des Einfuhrzolls durch. Er betrug nun 47% des Wertes importierter Güter, das war eine Verdopplung gegenüber dem bisher gültigen Zollsatz.

Die Südstaaten erkannten, daß sie innerhalb der Legislative des Bundes der Tyrannei der Mehrheit hilflos ausgeliefert waren. Im März 1861 wurde in Montgomery, Alabama, der Konföderation der Südstaaten eine neue Verfassung gegeben. Diese war kein völlig neues Dokument, sondern eher der Versuch, die freiheitliche Verfassung der USA zu bewahren und in einigen entscheidenden Punkten zu verbessern. Zu den Änderungen gehörten:

  • die Abschaffung der allgemeinen Wohlfahrtsklausel, die bisher immer als Vorwand gedient hatte, um Zuständigkeit und Umfang der Bundesregierung auszudehnen;
  • die Beschränkung der Regierungszeit des Präsidenten auf eine einzige Amtszeit von 6 Jahren;
  • die Abschaffung aller Zölle, d. h. uneingeschränkter Freihandel;
  • das Verbot, Steuereinnahmen für öffentliche Arbeiten zu verwenden, mit Ausnahme der Regulierung von Flüssen und Häfen.

Der Historiker Charles Adams beschrieb sehr genau den Kriegsgrund: „Secession was unquestionably the cause of the Civil War…Southern slavery was to be tolerated by the North; Southern free ports were not.“

Lincolns Kriegsführung

Der in der Bevölkerungszahl und seinen industriellen Kapazitäten eindeutig unterlegene Süden war bestrebt, einen Krieg zu vermeiden. Nicht so Lincoln, der darauf aus war, den Süden so lange zu provozieren, bis dieser den ersten Schuß abgab. Auf dem Boden der Südstaaten gab es etliche militärische Anlagen des Bundes, voll allem in den Häfen, um das Eintreiben der Zölle durchzusetzen. Dazu gehörte auch Fort Sumter,das den Hafen von Charleston beherrschte und als Zitadelle der Steuereintreiber galt. Gegen den Rat seines Außenministers William Henry Seward und seines militärischen Beraters General Winfield Scott entsandte Lincoln weitere Bundestruppen nach Fort Sumter, wohl wissend, daß dieser Schritt in der angespannten Lage zum Krieg führen mußte.

In den ersten drei Monaten des Krieges herrschte Lincoln als absoluter Diktator ohne jede gesetzliche Grundlage. Er war Verwaltung, Gesetzgebung und Rechtssprechung in einer Person. Gegen den großen Widerstand vieler Bürger führte er die allgemeine Wehrpflicht ein, die in vielen Gegenden gewaltsam durchgesetzt werden mußte, wobei es zu blutig niedergeschlagenen Aufständen kam.

Der Krieg im Süden wurde von Lincoln besonders grausam, unter Mißachtung der bis dahin gültigen Kriegsregeln, geführt. Murray Rothbard bemerkt dazu: „…in this war between the States, the South may have fought for its sacred honor, but the Northern war was the very opposite of honorable. We remember the care with which the civilized nations had developed classical international law. Above all, civilians must not be targeted; wars must be limited. But the North insisted on creating a conscript army, a nation in arms, and broke the 19th-century rules of war by specifically plundering and slaughtering civilians, by destroying civilian life and institutions so as to reduce the South to submission. Sherman’s infamous march through Georgia was one of the great war crimes, and crimes against humanity, of the past century-and-a-half.“

Der Sezessionskrieg kostete 620.000 Soldaten das Leben. Hunderttausende Zivilisten in den Südstaaten fielen dem Terror der Unionstruppen zum Opfer. Der Süden wurde weitgehend zerstört, seine wirtschaftliche und kulturelle Infrastruktur als Konkurrent des Nordens ausgeschaltet. Eine Generation seiner Bewohner mußte in tiefer Armut leben und der durch den Krieg verursachte Entwicklungsrückstand des Südens hielt bis weit in das 20. Jahrhundert an.

Lincolns Herrschaft im Norden

Lincolns Krieg war im Norden keineswegs populär. Außerhalb Neu Englands, wo Lincoln relativ viel Rückhalt hatte, war eine Mehrheit der Bevölkerung dagegen, den Süden mit Waffengewalt in der Union zu halten. In vielen Nordstaaten, wie z. B. Maryland, New Jersey und Pennsylvania, forderte eine breite Volksbewegung die Unabhängigkeit ihrer jeweiligen Staaten von der Union. So schlug nach Kriegsausbruch der Bürgermeister von New York City vor, daß sich seine Stadt von der Union trennen solle, um mit dem Süden Frieden zu schließen und mit ihm freien Handel zu treiben.

Auf diese Friedensbestrebungen reagierte Lincoln mit drakonischen Unterdrückungsmaßnahmen:

  • er hob die normale Gerichtsbarkeit auf und führte Kriegsrecht ein, sogar in Staaten, die weit von der Front entfernt waren und ein funktionierendes Rechtswesen hatten, wie New York, Ohio und Illinois;
  • er suspendierte das seit Jahrhunderten bestehende habeas corpus Recht, das besagt, daß Beschuldigte nur auf Grund einer richterlichen Anordnung verhaftet bzw. in Haft gehalten werden können und ließ 30.000 politische Gegner ohne ordentliches Gerichtsverfahren einkerkern;
  • er befahl das Verbot von 300 oppositionellen Zeitungen;
  • er beschlagnahmte alles Eigentum, das „der Rebellion der Konföderierten nützt“ (Konfiskationsgesetz vom 6. 8. 1861) und zwangsverpflichtete viele Unternehmen;
  • er löste bundesstaatliche Parlamente auf, die sich seiner Politik widersetzten und warf deren Abgeordnete ins Gefängnis.

In seiner Wirtschaftspolitik setzte Lincoln eine Ausweitung der Macht des Staates durch. Die Bundesregierung, die sich bis dahin vor allem durch die Erhebung von Zöllen finanziert hatte, führte am 5. August 1861 erstmals in der US-Geschichte eine Einkommensteuer ein. In 1862 folgte der Internal Revenue Act,mit dem eine Steuerbürokratie geschaffen wurden, wie wir sie heute kennen. Die neu geschaffene Behörde wurde mit dem Einzug einer Fülle zusätzlicher Steuern beauftragt: Briefmarkensteuer, Luxussteuern, Verbrauchssteuern, Erbschaftssteuer, Mehrwertsteuer auf Industrieprodukte.

Die zusätzlichen Einnahmen wurden genutzt, um neue Bürokratien zu schaffen, so z. B.: Bureau of Internal Revenue, Department of Agriculture, Bureau of Immigration. Die Grundlagenforschung wurde militarisiert und ihre Finanzierung zentralisiert. Viele Wirtschaftsbereiche wurden einer Regulierung unterworfen, die einer weitgehenden Enteignung gleichkam. Beschlagnahmungen privaten Eigentums waren an der Tagesordnung.

Das Erbe von Lincoln

Lincoln zerstörte die Republik, die auf den freiheitlichen Ideen der Günderväter beruhte. Bereits bei der Gündung der USA gab es eine Auseinandersetzung zwischen liberalen Kräften, deren wichtigster Repräsentant Thomas Jefferson war, und Befürwortern einer kollektivistischen Ideologie, die in Alexander Hamilton ihren Wortführer hatten. Damals konnten sich die Liberalen durchsetzen und eine Verfassung schaffen, die:

  • die Befugnisse des Staates eng begrenzte;
  • den Schutz des Eigentums und der Vertragsfreiheit garantierte;
  • eine weitgehende Autonomie der einzelnen Bundesstaaten gewährleistete.

„The destruction of the South and its Jeffersonian Ideals of a free market, a non-interventionist foreign policy, and a limited central government were replaced by the ideals of Hamilton, thereby completely transforming the American government created by its founders. The Civil War was, in effect, a new constitutional convention held on the battlefield, and the original document was drastically amended by force in order to have a strong centralized federal government…“ John Denson

Lincoln schuf durch seine besonders grausame Kriegsführung einen Präzedenzfall, auf den sich „große Männer“ nach ihm berufen konnten. Lincoln demonstrierte, daß der angeblich edle Zweck jedes Mittel rechtfertigt, daß ein „humanitäres“ Ziel die Mißachtung des Völkerrechts erlaubt. Lincoln und seine Generäle Ulysses Grant und William Sherman führten mit voller Absicht und systematisch einen Terrorfeldzug gegen die Zivilbevölkerung des Südens und dies alles im Namen höchster Ideale. Lincoln gehört zu jenem Politikertypus, den Isabel Paterson so treffend als „Humanist mit Guillotine“ bezeichnet hat.

„…by targeting and butchering civilians, Lincoln and Grant and Sherman paved the way for all the genocidal horrors of the monstrous 20th century…we must never forget…those who, in modern times, opened the Pandora’s Box of genocide and the extermination of civilians: Sherman, Grant, and Lincoln.“ Murray Rothbard

Das Recht auf Sezession

„Das Selbstbestimmungsrecht in bezug auf die Frage der Zugehörigkeit zum Staate bedeutet also: wenn die Bewohner eines Gebietes, sei es eines einzelnen Dorfes, eines Landstriches oder einer Reihe von zusammenhängenden Landstrichen, durch unbeeinflußt vorgenommene Abstimmungen zu erkennen gegeben haben, daß sie nicht in dem Verband jenes Staates zu bleiben wünschen, dem sie augenblicklich angehören, sondern einen selbständigen Staat bilden wollen oder einem anderen Staat zuzugehören wünschen, so ist diesem Wunsch Rechnung zu tragen.“ Ludwig von Mises

Ein Blick in die Verfassungsgeschichte der USA zeigt, daß die Sezession des Südens nicht nur legitim, sondern auch legal war. Die USA selbst sind durch eine Sezession entstanden, bezeichnenderweise ebenfalls verursacht durch einen Streit über die Besteuerung durch die Zentralgewalt. Die 13 amerikanischen Kolonien, die sich vom britischen Empire lossagten,waren 13 eigenständige Republiken mit jeweils eigenen Verfassungen, welche die Zuständigkeiten der Regierungen stark begrenzten, die Rechte der Bürger gegenüber dem Staat betonten und eine Gewaltenteilung vorschrieben. Diese 13 selbständigen Republiken entsandten Vertreter in den Continental Congress, aus dem sich später eine Konföderation bildete, um den gemeinsamen Kampf gegen den britischen König zu führen. Die damaligen Sezessionisten waren der Auffassung, daß ihr Verhältnis zum Empire auf einem Vertrag beruhte, der jederzeit kündbar ist. Es ist offenkundig, daß die Schöpfer der US-Verfassung in ihr einen Vertrag sahen, der genauso kündbar war wie der, den sie gerade dem britischen König gekündigt hatten. Die Gründerväter der USA haben nicht für sich das Recht der Sezession in Anspruch genommen, um dies in Zukunft anderen zu verweigern.

„…does anyone seriously believe for one minute that any of the 13 states would have ratified the Constitution had they believed that it was a perpetual one-way Venus fly trap – a one-way ticket to sovereign suicide? …The separate Southern states then exercised their contractual right as sovereign republics to come together in another confederation, the Confederate States of America. If the American Revolutionary War was just, then it follows as the night the day that the Southern cause, the War for Southern Independence, was just.“ Murray Rothbard

Wenn die politischen Erben Lincolns am 4. Juli den Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der amerikanischen Kolonien, also einen Sezessionsakt, feiern und gleichzeitig die kriegerische Unterdrückung einer anderen Sezession rechtfertigen, dann ist das pure Heuchelei.

Die Alternative

Die Soldaten der Südstaaten zogen nicht in den ihnen aufgezwungenen Sezessionskrieg, um die Sklavenhaltung zu verteidigen. Nur eine sehr kleine Gruppe im Süden hatte überhaupt Sklaven. Andererseits darf man nicht vergessen, daß die Armee der Konföderierten ausschließlich aus Freiwilligen bestand. Diese griffen nicht zu den Waffen, um für die Besitzansprüche einiger Plantagenbesitzer zu kämpfen. Im Sezessionskrieg ging es um:

  • Zwangsmitgliedschaft in einem Staat oder nationale Selbstbestimmung;
  • Zentralismus oder Föderalismus;
  • Protektionismus oder Freihandel;
  • hohe oder niedrige Steuern;
  • Interventionsstaat oder wirtschaftliche Freiheit der Bürger;
  • Zwang zum Kriegsdienst oder Freiwilligenarmee.

Die Niederlage der Südstaaten im Sezessionskrieg bedeutete die Ausschaltung der von Thomas Jefferson begründeten freiheitlichen Linie der USA-Politik. Abraham Lincoln hat die Verfassung der USA auf dem Schlachtfeld umgeschrieben. An die Stelle eines Bündnisses gleichberechtigter Bundesstaaten trat ein aggressiver Zentralstaat, der immer mehr Zuständigkeiten für sich beanspruchte. Der Weg in den sozialistischen Wohlfahrtsstaat war eröffnet.

„I saw in State Rights the only availing check upon the absolutism of the sovereign will, and secession filled me with hope… Therefore I deemed that you were fighting the battles of our liberty, our progress, and our civilization; and I mourn for the stake which was lost at Richmond more deeply than I rejoice over that which was saved at Waterloo.“ Lord Acton,in einem Brief an General Robert E. Lee

„…I yet believe that the maintenance of the rights and authorities reserved to the states and the people [is] … the safeguard to the continuance of a free government … whereas the consolidation of the states into one vast republic, sure to be aggressive abroad and despotic at home, will be the certain precursor of that ruin which has overwhelmed all those that have preceded it.“ Robert E. Lee,in seinem Brief an Lord Acton vom 15. Dezember 1866

Literatur

Rothbard, Murray: America’s Two Just Wars: 1775 and 1861. In: Denson, John V. (Hg.), The Costs of War. America’s Pyrrhic Victories. Transaction Publishers, New Brunswick and London, 2. Auflage, 2001.

Gamble, Richard: Rethinking Lincoln. In: Denson, John V. (Hg.), The Costs of War. Ebd.

Denson, John V.: War and American Freedom. In: Denson, John V. (Hg.), The Costs of War. Ebd.

Nick Cassavetes über Inzest: „Wer schert sich darum? Liebe, wen du willst“

2012/09/11

Sharon Waxman über das Frauenbild der Zukunft.

(Anmerkungen in Klammern)

Drehbuchautor und Regisseur Nick Cassavetes stellte auf dem Filmfestival in Toronto an diesem Wochenende seinen neuen Film „Yellow“ vor und verteidigte die inzestuöse Affäre der Hauptfigur mit deren eigenem Bruder.

In „Yellow“ spielt Cassavetes‘ Ex-Frau Heather Wahlquist eine schöne Frau namens Maria, die schmerztablettenabhängig ist. Nachdem sie ihre Arbeit als Lehrerin in L.A. verlor, weil sie am Elternabend Sex in der Besenkammer hatte, kehrt sie auf der Suche nach einem Ort, der ihr Halt gibt, kehrt sie zurück nach Hause in Oklahoma. Wahlquist, die auch Co-Autorin des Films ist, stammt aus Oklahoma. Melanie Griffith spielt ihre Mutter und Sienna Miller ist ihre hysterische Schwester.

Auf dem Weg besucht Maria ihren Bruder im Gefängnis, mit dem sie eine Liebesbeziehung hatte. Die Szene zwischen ihnen ist zart und rührend und signalisieren kein Urteil über die Beziehung. (Diese Botschaft ist bei „zart und rührend“ wohl anzunehmen.)

Cassavetes — ein einzelgängerischer Filmemacher, dessen legendäre Eltern die Schauspielerin Gena Rowlands und der Schauspieler und Regisseur John Cassavetes sind — gestand ein, daß er dies nicht verurteilen könne.

„Ich habe keine Erfahrung mit Inzest“, sagte er THE WRAP am Sonntag in einem Interview. „Wir dachten darüber nach. Wir hatten ein paar Geschichten, in denen Brüder und Schwestern völlig, absolut ineinander verliebt waren. Wissen Sie was? Dieser ganze Film dreht sich um das Urteilen, und um dessen Fehlen, und das zu tun, was Sie wollen.“

Er fuhr fort: „Wer schert sich darum, wenn die Leute über Sie urteilen? Ich sage nicht, daß dies generell gilt, sondern, wenn Sie keine Kinder haben — wer schert sich darum? Liebe, wen du willst. Ist es nicht das? Schwulenehe — Liebe, wen du willst? (Warum sieht man eigentlich nie Aufklärungsfilme, die das Liebesleben von Homosexuellen zeigen, die es doch so lieben, mit ihrem Leben an die Öffentlichkeit zu gehen?) Bei Bruder oder Schwester ist es super-seltsam, aber wenn man es genau betrachtet, wird niemand außer den Personen verletzt, die ausflippen, weil man ineinander verliebt ist.“

Diese Ansicht mag umstritten sein, aber Cassavetes gilt als ein Unabhängiger, der im cineastischen Adel aufgewachsen ist, obwohl er oft außerhalb des Hollywood-Systems arbeitet. Zu seinen früheren Filmen zählen „John Q. — Verzweifelte Wut“, „Wie ein einziger Tag“ und „Alpha Dog — Tödliche Freundschaften“.

„Yellow“, für den es noch keinen US-Verleih gibt, entstand in den letzten drei Jahren, da dem Regisseur das Geld ausging. Cassavetes legte den Film still, nachdem ein Finanzier nach nur fünf Tagen absprang und mußte ihn danach wieder stillegen, als das Geld knapp wurde, bevor er ihn ein Jahr später beendete.

Als halbprofessioneller Spieler verdiente er den Rest des Produktionsbudgets in einem Casino. (Wie wirtschaftlich erfolgreich der liberale linke Adel doch ist.)

Mit „Yellow“ wollte Cassavetes den Archetyp einer bestimmten Art von moderner Frau darstellen, die in seinen Worten sowohl „ein Rockstar“ und „eine Versagerin“ ist („a rock star“ and „a mess“).

„Wir wollten eine übertriebene Version von einem Mädchen, das von einem Ort stammt, wo verschiedene Dinge akzeptabel sind“, sagte er. „Wir wollten ihr einen Grund geben, warum sie nichts fühlt. Sie ist eine wandelnde Leiche.“ (Warum konnte die Hauptrolle nicht Hillary Clinton bekommen?)

Er fügte hinzu: „In gewisser Hinsicht fühle ich mich wie diese Eidechse (lizard — laut satanistischem Illuminatensprech bedeutet die Eidechse im Tarot Aufklärung, Erneuerung und Wiedergeburt), die aller Gefühle beraubt wurde … Etwas Traumatisches und Schönes muß diesem Charakter zugestoßen sein, was sie zu einem Paria machte.

Sie machte auf dieser Welt eine einsame Reise.

Sie ist eine kaputte Versagerin (a wipeout of a mess). Ich hoffe aber, daß die Leute diesen Charakter anfeuern werden, ob kaputt oder nicht.“

Hier finden Sie den Originalartikel, At Toronto Film Fest, Nick Cassavetes on Incest: ‘Who Gives a Damn? Love Who You Want’

Hallo Hollywood, wie wäre es mit einem Prequel, in dem das Traumatische und Schöne gezeigt wird, das diesem Charakter zugestoßen sein muß? Wie wäre es mit einer Rolle für Roman Polanski als Marias Vater?

The Dark Knight Rises: Batman gegen Bane, Nolan gegen „Occupy“

2012/07/20

Christian Toto über Batmans Botschaft.

(Yes, this photoshopped Obama-Bane can also be used freely in any whatever.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Die konservativen Themen, die durch „The Dark Knight“ geisterten, waren kein Zufall.

„The Dark Knight Rises“, der Abschluß von Regisseur Christopher Nolans Batman-Trilogie, zeigt den ideologischen Hintergrund sogar noch deutlicher als zuvor. Es ist unmöglich, Nolans Ekel vor „Occupy Wall Street“ nicht zu spüren, eine Bewegung, die der Film sowohl als inkohärent als auch gewalttätig darstellt, dank einem Klassenkampf-Bösewicht, der mit Atomwaffen bewaffnet ist.

Doch Nolan sendet nicht einfach nur verschlüsselte konservative Botschaften. Er hat die Trilogie auf eine mitreißende Art und Weise zu Ende gebracht und meistert mit Bravour Schauplätze, die den Rahmen der besten Comic-Serie vermitteln, die jemals verfilmt wurde.

Es ist acht Jahre her, seit den Ereignissen von „The Dark Knight“, und Gotham City lebt dank des gesetzlichen Erbes von Harvey Dent in Frieden. Für Batman, der geholfen hatte, Dents betrügerische Heldensaga auf Kosten seines guten Namens aufzubauen, gibt es keine Verbrechen mehr, die er bekämpfen muß. Bruce Wayne, gespielt von Christian Bale, kann seine Tage deshalb abgeschieden von der Gesellschaft in seiner geräumigen Villa verbringen.

Eine neue Welle des Terrors weckt jedoch seine Aufmerksamkeit. Eine bullige Figur namens Bane, gespielt von Tom Hardy, schürt Ressentiments gegen die Reichen und tötet dabei Menschen, was Bruce zwingt, die Kutte abzustauben, um Gotham City zu schützen.

Das wird nicht leicht.

Banes Schergen sind eine beeindruckende Menge, und die Pläne des Erz-Bösewichts, die Stadt — und ihre wohlhabende Elite — zu bezwingen, sind so beharrlich, daß die Situation für jede Superheldenfigur aussichtslos erscheint.

Der neue Film wartet mit einigen neuen Gesichtern auf, darunter Joseph Gordon-Levitt als verdammt guter Cop und Marion Cotillard, die für Bruce Waynes Firma „Wayne Enterprises“ tätig ist. Anne Hathaway spielt Selina Kyle, die Katzendiebin mit einem bösen Aufwärtshaken und tödlichen Stiefeln.

Eine Frau mit einem rotierenden moralischen Kompaß macht solange Spaß, wie Hathaway durch den Set schleicht und ihr Geplänkel mit einem sündhaft drolligen Selbstwertgefühl auflädt.

Ihr Charakter hätte alles um sie herum zum Einsturz bringen können. Ihr Körper hätte wie Michelle Pfeiffer von Banes Bedrohung ablenken können. Dazu eine Reihe von albernen Dialogen und, na ja, denken wir lieber nicht darüber nach.

Stattdessen macht Nolan Selinas emotionalen Bogen zu einer würdigen Ergänzung für die ausgedehnten Diskussionen über Gut gegen Böse. Nolan bringt in den dritten Batman-Film sowohl Komplexität als auch eine gewissenhafte Klarheit, doch Alfred, gespielt von Michael Caine, ist diesmal nicht lange genug präsent, um Batman die Worte zu geben, die er braucht, um den entsprechenden Mut aufbringen.

„The Dark Knight Rises“ vergißt nicht die beiden Vorgänger. Er greift die wesentlichen Elemente zugunsten des weiteren Rahmens auf, wodurch die Trilogie ein Gesamtbild ergibt, in der jeder Teil einem Zweck dient. Wir bekommen immer noch fanfreundliche Cameo-Auftritte, die für den Moment angemessen sind und helfen, die Geschichte der drei Filme auf eine Art und Weise zu vereinen, bei der andere Filmemacher hätten stolpern können.

Der Sinn für Realismus, der schon die beiden Vorgänger durchzog, kehrt mit voller Wucht zurück. Der Film beginnt mit Bruce Wayne, der durch seine Villa humpelt, da die Knorpel in seinen Knien unter der Last der Verbrechensbekämpfung dünner geworden sind. Und weder Bane noch Selina haben irgendwelche Superkräfte. Hardys massige Erscheinung vermittelt die Stärke, die in Banes Schlägen steckt, und Selinas akrobatische Fähigkeiten können mit einer geladenen Pistole in Frage gestellt werden.

Nolan fällt auf seinen „Inception“-Spleen zurück und überlastet die Dialoge, indem er zu viel von Banes Hintergrundgeschichte erklärt. Bruces Liebesgeschichte überzeugt selbst nach Comic-Standards nicht, und der „Battle Royale“ im Mittelteit endet viel zu schnell.

Was Bane betrifft, hat Hardy die wenig beneidenswerte Aufgabe, einem Darsteller zu folgen, der uns Jack Nicholsons Auftritt als Joker vergessen ließ. Doch Hardys fast surreale Masse, und die Art, wie er wie ein Dritte-Welt-Diktator an seiner Kleidung zupft, gibt „The Dark Knight Rises“ eine Bedrohung, die fast so furchtbar ist wie der durchgeknallte Joker.

„The Dark Knight Rises“ erwähnt nie die 99 Prozent oder andere „Occupy Wall Street“-Parolen. Aber Nolan zeigt deutlich den Geist der Patchwork-Bewegung mit ihrem Hang zur Gewalt. (Da sich ein „Occupy“-Mitglied vom Film distanziert, siehe den Artikel „Don’t Occupy Gotham City: A Protester Reviews ‘The Dark Knight Rises’“ auf THE DAILY BEAST, scheint Batmans Botschaft voll angekommen zu sein.) Banes Schergen attackieren buchstäblich Wall Street, prügeln brutal die Reichen und versprechen den guten Menschen von Gotham: „tomorrow, you claim what is rightfully yours.“ (Ich würde mir zwar zutrauen, vorherzusagen, daß überübermorgen der Dritte Weltkrieg ausbricht, aber das, was die Synchronisation aus obiger Dialogzeile macht, muß noch ergänzt werden, vielleicht: „Morgen gehört euch das, was euch rechtmäßig zusteht.“) Catwomans von Juno Temple gespielte Genossin versichert ihr an einem Punkt, als sie eine protzige Hütte betreten, daß „dies das Zuhause von jedem ist“.

Wir haben noch nicht einmal erwähnt, wie Bruce einen guten Teil seines Vermögens verliert, indem er in ein gescheitertes Programm für saubere Energie investiert.

Das ist das Schöne an Nolans Batman-Trilogie. Sie sendet die Art soziopolitischer Botschaften, die nur selten auf der Leinwand zu sehen sind, ohne die Phantasie zu beeinträchtigen. Und mit Hans Zimmer erzeugt „The Dark Knight Rises“ eine Freude, die im Film nur selten erreicht wird.

Hier finden Sie den Originalartikel, ‘The Dark Knight Rises’ Review: Batman Battles Bane, Nolan Nukes Occupy Wall Street.

Derweil, bei den selbsternannten Wächtern auf ABC NEWS …

BREITBART-Interview mit dem lateinamerikanischen „Tea Party“-Mitglied James Michael Holmes, der von ABC fälschlicherweise als Täter genannt wurde

BREITBART NEWS sprach mit „Tea Party“-Mitglied James Michael Holmes, der von Brian Ross und George Stephanopoulos in der ABC-Sendung „Good Morning America“ an diesem Morgen fälschlicherweise als möglicher Verdächtiger in der Schießerei während einer Vorführung des neuen Batman-Films „The Dark Knight Rises“ genannt wurde. Er ist ein 52-jähriger lateinamerikanischer Konservativer, der sich der „Tea Party“ anschloß, weil er mit der Republikanischen Partei unzufrieden war.

„Es war abgefahren“, sagte Holmes über seine Reaktion, als ABC NEWS spekulierte, daß er der Täter wäre, der in einem vollen Kino auf Dutzende von unschuldigen Männern, Frauen und Kinder geschossen haben soll. Er stellte sein Telefon ab und sagt, daß er sich wegen seinen Familienmitgliedern Sorgen macht, die von den Medien kontaktiert werden könnten.

ABC NEWS hat den ersten Bericht inzwischen korrigiert, versuchte aber zuerst, „sozialen Medien“ und „Personen aus der Bevölkerung“ die Schuld zu geben:

Ein früherer Bericht von ABC NEWS deutete darauf hin, daß ein Jim Holmes von einer „Tea Party“-Organisation aus Colorado der Verdächtige sein könnte, doch dieser Bericht war nicht korrekt. Über soziale Medien wurden von Personen aus der Bevölkerung auch mehrere andere Anwohner mit ähnlichen Namen kontaktiert, die mit dem Verdächtigen verwechselt wurden.

Die Korrektur wurde jetzt aktualisiert und ABC NEWS und Brian Ross übernahmen die volle Verantwortung und entschuldigten sich:

Ein früherer Bericht von ABC NEWS deutete darauf hin, daß ein Jim Holmes von einer „Tea Party“-Organisation aus Colorado der Verdächtige sein könnte, doch dieser Bericht war nicht korrekt. ABC NEWS und Brian Ross entschuldigen sich für den Fehler und dafür, diese Information verbreitet zu haben, bevor sie genau geprüft wurde.

Holmes kontaktierte BREITBART NEWS, um zu erklären, daß er weder der Verdächtige ist, der zunächst von ABC NEWS genannt wurde, noch der James Holmes, der in einem Artikel von BREITBART NEWS erwähnt wurde.

Er ist ein konservativer Aktivist, der in der Strafverfolgung tätig ist und in Aurora am Gerichtsgebäude des Countys, in der Nähe des Kinos, in dem die Schießerei stattfand, arbeitete.

Er erklärte seine Entscheidung, warum er den „Tea Party Patriots“ beitrat:

Über das, was ich als die etablierten Republikaner bezeichnen würde, gab es bei mir eine allgemeine Unzufriedenheit. Ich war auf Republikanischen Versammlungen, um zu versuchen, mich zu engagieren, um zu sehen, wem ich mich anschließen könnte. Ich wollte für mein Land eine Veränderung bewirken. Ich würde nicht sagen, daß ich ausgeschlossen wurde, aber niemand in der Republikanischen Partei antwortete mir — keine Menschenseele kontaktierte mich. Ich habe sogar bezahlt, um mich für die „Colorado Hispanic Republicans“ zu engagieren und nichts geschah. Die einzigen Leute, die mich wirklich offen und ehrlich einladen würden, waren die „Tea Party Patriots“. Ich hatte Angebote, diesen Vortrag und jenen Vortrag zu besuchen, und zu Schulungen zu kommen, es war also etwas, bei dem ich spürte, daß ich politisch aktiv war.

Ach ja, denken Sie bitte daran:

Neue Schwarze Liste: Hollywood macht „Act of Valor“ zu „Triumph des Willens“

2012/04/19

Ben Shapiro über die Filmkritikschmiede Hollywood.

(Anmerkungen in Klammern)

Hollywood ist entsetzt über den Erfolg von „Act of Valor“, der mit 24.500.000 Dollar über das Wochenende auf Platz eins kam. Die Kritiken für den Film waren einheitlich mies — darüber hinaus haben die Kritiken entweder erklärt oder impliziert, daß der Film Propaganda ist. Nehmen wir zum Beispiel diese Kritik (die sich leider nicht einbetten läßt: Six Second Review: Act of Valor).

Falls es zu schnell war: der Film wurde als „unverblümte Propaganda“ bezeichnet. Und das ist nicht ungewöhnlich. Dax Shepherd aus der Fernsehserie „Parenthood“ twitterte: „Sah heute nacht ‚Triumph des Willens‘, Moment mal, ich meine ‚Act of Valor‘, tolle Action.“ Barry Falls von NinerOnline meinte, der Film wäre „nichts weiter als ein Stück Propaganda statt ein realistischer Einblick in das Leben von Navy SEALs“. Christian Toto hat die Kritiken hier zusammengefaßt. Der liberale linke Konsensradar scheint den „Panzerkreuzer Potemkin“ zu orten.

Wer hätte diese Reaktion der liberalen Linken erwartet, wo Hollywood doch jede positive Darstellung des Militärs offen verachtet. Aber es gibt noch etwas anderes: Hollywood und die Filmkritiker wollen subtil mitteilen, daß diejenigen, die pro-militärische Filme machen, als naziartige Propagandisten verleumdet werden. (Aktuell versuchen liberale linke Filmkritiker gerade, Battleship zu verdauen und erwähnen deshalb militärisch präzise mit keinem Wort, wie aus einer anfänglichen Flasche von Bruder — Taylor Kitsch als Alex Hopper — ein Held wird oder wie ein KriegsversehrterGregory D. Gadson als Lieutenant Colonel Mick Canales — auf Beinprothesen die Aliens vermöbelt oder wie 90-jährige Veteranen unter AC/DC-Musikuntermalung auf der aus dem Trockendock geliehenen USS Missouri zum Finale satteln — und thematisieren stattdessen lieber alles andere, zum Beispiel Brooklyn Decker als Samantha mit ihren „blonden Haaren, blauen Augen und großen Brüsten“.)

So funktioniert Hollywoods Schwarze Liste. „Act of Valor“ übertraf am Wochenende alle Erwartungen und schreibt bereits schwarze Zahlen. Doch werden die Regisseure, Mike „Mouse“ McCoy und Scott Waugh, Einladungen in die Promi-Clubs erhalten? Werden sie von den Studios Film-Angebote bekommen? Sie benötigten kein riesiges Budget, um einen riesigen Action-Film machen, aber wird man sie neben Michael Bay sehen?

Natürlich nicht. Sie werden auf die schwarze Liste gesetzt, so wie Mel Gibson nach „The Passion of the Christ“, aber lange vor seinem wahnsinnigen betrunkenen Geschwafel. Die Kritiker werden sie als Extremisten bezeichnen, als Spinner, die nur daran interessiert sind, neue „Tötungsmaschinen“ zu rekrutieren. Niemand bezeichnet die Schöpfer von „Green Zone“ als Propagandisten im Auftrag der irakischen Friedensbewegung; doch wer einen pro-militärischen Film macht, wird als Paria dargestellt.

In Hollywood zählt der Ruf. Freunde, die öffentliche Wahrnehmung und vor allem der Ruf in der Branche entscheiden, ob man einen Job bekommt. Wird man als Lockvogel für das Militär bezeichnet, dann ist der Ruf befleckt. Man ist kein „freier Denker“ oder Künstler, sondern ein „Propagandist“, dessen Adresse mit Lepra diagnostiziert, aus dem Adressverzeichnis genommen und auf Eis gelegt wird.

Es gibt nur einen Weg, sich zu wehren: neue Studios und neue Vertriebswege schaffen. Was Hollywood wirklich erschreckt, ist, daß sie „Act of Valor“ ignorierten, verspotteten, und hitlerisierten. Und die Amerikaner gingen trotzdem ins Kino.

Aber ein Treffer macht noch keine Infrastruktur. Hollywood besitzt immer noch die über Jobs und Zukunft entscheidende Beziehungs-Maschine und die Infrastruktur. Wir müssen unsere eigene Maschine bauen. Und „Act of Valor“ zeigt uns, warum. Die Schwarze Liste wird sonst fortgesetzt — und die Politik der persönlichen Zerstörung, durch das liberale linke Hollywood.

Hier finden Sie den Originalartikel, The New Blacklist: How Hollywood Turned ‘Valor’ Into ‘Triumph of the Will’

US-militärischer „Act of Valor“: Liberale linke Filmkritiker heulen auf

2012/03/20

Christian Toto über den Überraschungserfolg „Act of Valor“.

(Da Filmkritiker im deutschsprachigen Raum üblicherweise von ihren US-Kollegen abschreiben, können Sie hier lesen, wie die Kritiken aussehen werden, wenn der Film erscheint.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Der neue Film „Act of Valor“ wirft amerikanischen Soldaten weder Kriegsverbrechen vor, noch stellt er sie als eiskalte Tötungsmaschinen dar.

Das paßt vielen Filmkritikern nicht, die sich an antimilitärische Filme klammern, die an den Kinokassen routinemäßig als Flop enden. „Act of Valor“ setzte Laiendarsteller ein — Navy SEALs im aktiven Dienst — und kann natürlich für deren flache Dialoge kritisiert werden. Und auch der episodenhafte Charakter des Films lädt zu reichlich Kritik ein, selbst wenn bemerkenswerterweise routinemäßig mit scharfer Munition gespielt wurde. Doch viele Kritiker taten mehr, als ihre Pflicht zu erfüllen, einen Film niederzuknüppeln, der es wagte, Navy SEALs als Helden zu zeigen, und ihre Bemühungen, Terroristen aufzuhalten, als edles Unternehmen.

Joshua Rothkopf beschreibt den Film auf Time Out New York als „beängstigend“, mit einer „lächerlich eingeschränkten Sicht der amerikanischen Gerechtigkeit“.

Steve Persall von der Tampa Bay Times bezeichnet „Act of Valor“ als „eine Landmine für jeden, der kein Militär-Veteran ist und den Kult des Krieges nicht abkauft“ und fügte hinzu: „Pazifisten werden nicht annähernd so beeindruckt sein.“

Was ist mit Zuschauern, die Terroristen als eine legitime Bedrohung sehen und eine militärische Intervention als notwendig, um sie davon abzuhalten, Hunderte, wenn nicht gar Tausende von Unschuldigen auszurotten? (Ist ja richtig, aber warum wurde dann nie die Sowjetunion angegriffen — oder zumindest Kuba, das mit etwa 111.000 Quadratkilometern nur etwas größer ist als Baden-Württemberg und Bayern?)

David Hiltbrand von Philly.com schienen Szenen aufzuregen, in denen Menschen, die für die Gefangennahme und Folterung eines CIA-Agenten verantwortlich waren, ihrem grausigen Schicksal begegneten:

Sie sehen, wie einer unserer Scharfschützen heruntergekommene, untrainierte Campesinos einen nach dem anderen leidenschaftslos und aus großer Entfernung mit Kopfschüssen erledigt.

Für „heruntergekommene, untrainierte Campesinos“ sollte es also Freibriefe geben, die ihnen erlauben, eine Frau zu foltern. Im weiteren Verlauf des Films erreicht Hiltbrands moralische Verwirrung ihren Höhepunkt:

Gegen Ende degeneriert der Film zu einem ausgedehnten, chaotischen Feuergefecht. Sie wissen, wen Sie anfeuern sollen, weil es diejenigen sind, die Uniformen tragen, aber man verliert leicht den Bezug, warum eigentlich.

Eine kleine Hilfe — diejenigen Leute, die terroristische Handlungen begehen wollen, sind die bösen Jungs und müssen aufgehalten werden. Diejenigen, die sie aufhalten, sind die Helden. Ist das so schwer?

Und dann ist das Roger Ebert, der Dekan der liberalen linken Filmkritiker. „Mr. Thumb“ erwähnt tatsächlich einige positive Dinge, wie die ausgezeichnete Action. Aber Ebert kommt nicht umhin, den Film mit „Hell and Back Again“ zu vergleichen, eine Dokumentation über einen Soldaten, der zu den Marines ging, weil er Menschen töten wollte.

Warum Roger Ebert das in „Act of Valor“ dargestellte Heldentum mit einem einzigen Soldaten vergleicht, der ein schweres psychisches Problem hat, ist nicht nachvollziehbar. (Vielleicht um Lehrer der Nation zu spielen?)

Ironischerweise bewertete die liberale linke Satirezeitschrift „The Onion“ den Film hart, aber fair.

Kein Film sollte über alle Kritik erhaben sein, aber die Art der aufgeführten Angriffe hat nichts mit Qualität zu tun, sondern damit, daß den Schriftgelehrten unwohl wird, wenn sie Navy SEALs sehen, die für ihre Tapferkeit in Feuergefechten mit scharfer Munition als Helden betrachtet werden sollten — auf der Leinwand oder im Einsatz.

Hier finden Sie den Originalartikel, Liberal Movie Critics Decry Pro-Military, Pro-American ‚Act of Valor‘.