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Der Soros-Plan zum Sturz Netanjahus

2012/01/23

Daniel Greenfield über die Friedensfachkraft-Projektgruppe-Nahost von George Soros.

(Anmerkungen in Klammern)

Ende Februar (2011) verabschiedete das israelische Parlament (Knesset) mit 40 zu 34 Stimmen das Transparenzgesetz zur Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen (NGO Transparency Funding Bill). Es war eine lange Reise, denn das Gesetz war, obwohl es kastriert wurde, immer noch eine Kriegserklärung seitens der konservativen Likud-Partei gegen das Schattenreich der Nichtregierungsorganisationen — das Prinzip, nach dem George Soros arbeitet.

Das Gesetz konnte zwar nicht mehr die Steuerbefreiung für ausländisch finanzierte NGOs aufheben, und es befaßte sich auch nur noch mit der ausländischen Finanzierung von NGOs durch staatliche Stellen, aber es war ein wichtiger Schritt, um die ausländische Finanzierung transparenter zu machen. Das Soros-Imperium basiert auf Nicht-Transparenz, auf versteckten Spender-Listen und auf Think-Tanks, die Fassaden-Organisationen (front groups) über ein Dutzend verschiedener Organisationen mit Geldmitteln in Form von Zuwendungen finanzieren.

Die Transparenz von NGOs bedroht das gesamte Soros-Imperium, und selbst die Verabschiedung eines kastrierten Gesetzes bedeutet, daß Israel vielleicht endlich bereit ist, den Vorhang der „Stiftung Offene Gesellschaft“ („Open Society Institute“, OSI) zu öffnen, der die faulen Früchte dahinter verdeckt. Erst Regierungen, dann ausländische Geldgeber, Anfragen nach ausländischen Finanzmitteln durch Parlamente und dann der Verlust der Steuerbefreiung für liberale linke Nichtregierungsorganisationen, die Bürgerkrieg spielen.

Die Antwort kam schnell, denn weniger als zwei Monate später präsentierte Stanley Greenberg, dessen Firma für das OSI gearbeitet hatte, einen Plan, um durch soziale Proteste eine neue Mehrheit gegen die Regierung zu schaffen. Ein Teil der Geldmittel für die Proteste kam von Milliardär und Schattenpartei-Amigo S. Daniel Abraham.

Abraham ist ein ehemaliges Vorstandsmitglied von Soros‘ „Internaionaler Krisengruppe“ („International Crisis Group“) und stellte das Personal für (die anti-israelische Lobbygruppe) „J Street“ (bei der das „J“ auch „Jihad“ bedeuten könnte), während die Soros Gelder in den Papieren versteckt blieben, die eigentlich niemand sehen sollte. Der Präsident von der durch Abraham benannten Organisation ist Robert Wexler, J Streets ehemaliger Kongreßabgeordneter und ein Obama-Wahlkampf-Berater zum Thema Naher Osten.

Netanjahus heftiger Streit mit Obama im Mai motivierte sogar Demokraten, die nicht in Soros‘ Westentasche steckten, einen Weg zu finden, um ihn aus dem Amt zu schaffen. Es war nicht mehr nur die Angst, die liberalen linken israelischen Marionetten zu verlieren — die Stimmen der amerikanischen Juden standen auf dem Spiel. Netanjahu durch einen Linken zu ersetzen, der sich dafür einsetzt, die Terroristen zu beschwichtigen, würde den Riß zwischen Obama und den jüdischen Wählern heilen.

Amerikanische und die europäische Linke könnten die finanziellen Mittel und die Strategie bereitstellen, aber liberale Linke in Israel müßten erst einmal die Schwerarbeit leisten, die Millionen von Dollar, die von ihren ausländischen Geldgebern zu ihnen fließen, zu sparen. Auf der israelischen Seite waren linke Veteranen von Clintons erfolgreichem Versuch, Netanjahu zu stürzen. Greenberg war bei dieser Aktion dabei und der Plan war, es noch einmal zu wiederholen. (Greenberg beriet unter anderem: Bill Clinton, Al Gore, John Kerry, Gerhard Schröder, Tony Blair und Michael Häupl.)

Zwei Monate nach Greenbergs Präsentation kam der Ball ins Rollen. Eldad Yaniv (Journalist, Anwalt und Berater Ehud Baraks), der dort gewesen war, als der Masterplan zur Übernahme des Landes enthüllt wurde, sammelte Freiwillige für eine Aktion gegen hohe Immobilienpreise. Und nicht lange später richtete Daphni Leef, eine radikale linke Aktivistin, ein Lager und eine Facebook-Seite ein, um gegen die Immobilienpreise zu protestieren. Wer war Leef? Sie war eine Video-Redakteurin für den New Israel Fund NIF (eine Wutbürger-NGO für soziale Gerechtigkeit und Gleichheit).

Der New Israel Fund ist das Mutterschiff der liberalen linken NGOs Israels und es wird durch die Transparenz von Spendern am stärksten bedroht. Das 25-Millionen-Dollar Jahresbudget des NIF wird verwendet, um noch radikalere Gruppen zu finanzieren, von denen einige zum Boykott oder schlichtweg zur Zerstörung des Staates Israel aufrufen. Kürzlich zitierte ein WikiLeaks-Bericht die örtliche Chefin des NIF, Hedva Radovanitz, mit der Aussage, daß sie erwartet, daß das Land verschwindet und durch einen „demokratischen“ arabischen Staat ersetzt wird.

Soros hatte seine Stiftung Offene Gesellschaft genutzt, um dem NIF Geldmittel zuzuleiten, eine seiner Mitarbeiterinnen wurde zur Sprecherin der Proteste — und der NIF finanzierte die Proteste ebenfalls.

Shatil — NIFs „Empowerment and Training Center for Social Change“ (eine politische Leerhülse, die rhetorisch irgendwie in Richtung „Zentrum für Engagement und Erfahrung“ zielt und wahrscheinlich von Leuten wie den Frankfurter Spontanverirrten oder der Ostblockhostess an der Klassenkampf-Schießbude in den Kampfmittelkoffer der Werbetexter für soziale Gerechtigkeit gepackt wurde) — mobilisierte Demonstranten mit Zelten, schrieb ihnen einen Leitfaden und gab das Geld aus. Die „Rabbis für Menschenrechte“ („Rabbis for Human Rights“) konnten ebenfalls aushelfen, da sie vom Open Society Institute und der Tides Foundation beträchtliche Zuschüsse erhalten. Die „Rabbis für Menschenrechte“ hatten an einem Abend sogar den NIF- und den OSI-Präsidenten ausgezeichnet.

Der Greenberg-Plan versuchte in typischer Soros-Manier, die Organisation in so viele Gruppen wie möglich aufzusplittern, damit sie wie eine Vielzahl von Stimmen in einer populistischen Graswurzelbewegung erscheinen — statt wie ein gut orchestrierter Plan der internationalen finanziellen Unterstützer der linken Seite zum Sturz einer Regierung, die zu einer Bedrohung für sie wurde.

Netanjahus solide Finanzpolitik hatte Israel in ziemlich guter Form durch die weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen gebracht, aber das Land war nicht immun gegen die steigenden Preise, die den arabischen Revolutionsfrühling anheizten. Die sozialen Proteste folgten einem ähnlichen Muster mit einer ähnlichen Absicht.

Israel ist eine parlamentarische Demokratie und die gewählten Vertreter können durch Mißtrauensvota aus dem Amt gezwungen werden. Im Jahr 1999 wurde Netanjahus erste Amtszeit durch ein Mißtrauensvotum beendet. Proteste, falsche Anschuldigungen und Clintons Einmischung erlaubten intrigierenden linken Tycoons und NGOs, Netanjahu zu verdrängen und durch Barak zu ersetzen. Jetzt krachen liberale Linke in Tel Aviv schon wieder, als ob es 1999 wäre.

Liberale Linke machen sich einen taktischen Plan zunutze, den Soros‘ Fassadenorganisationen und Kapitalempfänger rund um die Welt getestet haben. Proteste gegen den Brotpreis auszuschlachten, erlaubten ihm, Mubarak zu stürzen. Jetzt ist Israel an der Reihe.

Die Kampagne zur Transparenz israelischer NGOs bedroht Soros‘ Einfluß in Israel und abtrünnige jüdische Wähler bedrohen seinen Einfluß in Amerika. Für seine israelischen Marionetten steht viel Geld auf dem Spiel. Soros, die Milliardäre der Schattenpartei und die EU haben in liberale Linke ein Vermögen investiert. Liberale Linke israelische Universitätsabsolventen ohne technisches Talent finden in den NGOs eine lukrative Alternative zu den Dotcoms, und wenn ihre NGO-Mafia zusammenbricht, dann würden die Führer der Wohnungsproteste vor echten wirtschaftlichen Problemen stehen, über die sie heulen können.

Inzwischen wurde in Tel Avivs Zentrum der Wohnungsprotest-Zeltstadt eine Guillotine aufgestellt. Der Mann, der Regierungen und Währungen zusammenbrechen ließ, schickt Netanjahu die Botschaft, daß seine Tage gezählt sind.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Soros Plot to Topple Netanyahu.

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