Archive for the ‘Christenverfolgung’ Category

Ist Netanjahu der Antichrist?

2012/12/17

Stuart Wilde betet, daß die Juden Netanjahu überleben.

Netanjahu Wile E. Coyote Netanyahu

Die Bibel sagt, daß der Antichrist ein Jude sein wird. Ich fragte mich, ob der israelische Premierminister Netanjahu der Auserwählte sein könnte. Er ist kalt, grausam, gewalttätig und obendrein ein Rassist. Somit hat er Qualitäten, die ihm beim Antichrist-Vorstellungsgespräch zugute kommen würden.

Was aber nicht wirklich zu Netanjahus Vorgehensweise paßt, ist, daß die Bibel sagt, daß der Antichrist mithilfe der Rede von Frieden die ganze Welt für sich gewinnen wird. Und dann — weil sein Karma das schlechteste von allen Menschen auf dem Planeten sein muß — kann man sich nicht vorstellen, daß er als Antichrist lange genug gute Arbeit leisten würde.

Doch wenn er den Iran angreift, wird die Welt pleite gehen, das Öl an den Pumpen wird sprudeln, die Raffinerien im Golf wären zerstört und würden nie wieder produzieren. Nachdem er die Welt in die Knie gezwungen hat, könnte Netanjahu dann zum Antichrist gekrönt werden.

Die „Antidiffamierungsliga“ („Anti-Defamation League“, ADL) hat die Aufgabe, sicherzustellen, daß niemand etwas sagt oder schreibt, was gegen Israel oder die Juden ist. Durch ihre Rachsucht versetzen sie die Journalisten der Massenmedien in Schrecken. Helen Thomas, Korrespondentin des Weißen Hauses, verlor wegen einer Bemerkung, die die Juden nicht mochten, ihren Job und ihren „Lifetime Achievement Award“. Sie war nicht antisemitisch, sie brachte einfach eine entgegengesetzte Ansicht zum Ausdruck. Brutal, was?

Es gibt auf der ganzen Welt aber Hunderttausende von Internetjournalisten, die nicht für die jüdischen Medien, CNN, CBS, ABC, NBC, oder die jüdische Presse, THE NEW YORK TIMES, WASHINGTON POST, LA TIMES, USA TODAY, etc. arbeiten. Sie haben also keine Angst vor den Juden oder der ADL. Deshalb muß die Zeit der ADL-Gedankenpolizei bald vorüber sein.

Die Menschen wissen, daß der Antisemitismusvorwurf nur ein Trick ist, wenig mit Fakten zu tun hat, und nur verwendet wird, um Kritik und politische Kommentare zu steuern. Niemand schenkt der Heuchelei der verbogenen Nachrichten mehr Glauben. Es gibt Hunderte von Millionen von Internetseiten, die über das, was die israelische Regierung tut, die Wahrheit aufdecken.

So wie ich des Internet jeden Tag lesen muß, habe ich abgesehen von einigen Neonazi-Seiten keinen Antisemitismus gefunden, der der Rede wert ist, die Menschen sind respektvoll, also betrachte ich Gremien wie die ADL als nicht notwendig. Sie brauchen New Age und müssen mit den Hippies tanzen und ein wenig lockerer werden.

Und überhaupt sind die Juden oft zutiefst rassistisch. Sie hassen die Christen und Nicht-Juden, ganz offen, und ihr religiöses Buch, der Talmud, sagt, einen Christen zu töten ist Gott wohlgefällig. Die ADL könnte einen Zweck erfüllen, wenn sie alle Arten von Verleumdung untersuchen würde, aber ihre Funktion ist, ihre Lügen aufrecht zu erhalten und die Wahrheit zu verschleiern. Die Welt braucht jetzt einen einen Mittelweg, nicht Terror und Faschismus.

Das war ein Schock, als ich den Teil mit dem Töten von Christen las. Für die Botschaft der Liebe und des Friedens des guten Juden, Jesus Christus, ist das „anti“. Es ist eine rassistische Gewalt, die die christliche Welt nicht wirklich verstehen kann.

Die Juden bombardierten in Gaza absichtlich einen russischen Fernsehsender, „RT“, weil er die Stimme unvoreingenommener Kommentare über Israel ist, so daß jetzt einige sagen, daß Netanjahu eine gute Sache für den Weltfrieden ist, da er es schaffen wird, Israel auszuradieren, und all die Kriege vorbei sein werden. Alles Böse trifft auf eine Übermacht. Die CIA veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel „Vorbereitung für einen Nahen Osten nach Israel“ („Preparing for a post-Israel Middle East“) und Henry Kissinger sagt, das Land wird keine zehn Jahre überdauern. Die Leute ganz oben wissen Dinge, die wir nicht wissen.

Wenn Netanjahu den Iran angreift oder Amerika linkt, dies zu tun, dann könnte er der Antichrist werden, und wenn er es nicht tut, wird er nur ein weiterer liebloser Westentaschenschlächter sein, neben Idi Amin, Pinochet, Ceauşescu, Mussolini, Stalin, Gaddafi, Pol Pot, Hitler und einer Liste, die viel zu lang ist, um sie alle zu nennen. Ich empfinde Trauer für ihn, er kann die Katastrophe nicht sehen, die er den Juden bereitet, sie verdienen ihn nicht. Die Russen zu bombardieren war idiotisch. Je schneller die Juden Netanjahu los werden, desto sicherer werden sie sein.

Wir müssen uns um die Juden kümmern und sicherstellen, daß nichts schief geht, und wenn es ihr Karma ist, mit Netanjahu unterzugehen, dann gibt es nichts, was irgendjemand tun könnte, um ihr Schicksal zu ändern, also müssen wir beten — für das beste Ergebnis für sie und die Welt, egal was passiert.

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Hier finden Sie den Originalartikel, Is Natanyahu the Anti-Christ?

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Jerusalem: Christen wollen, daß Juden aufhören, sie zu bespucken

2012/07/12

Amiram Barkat über die andere Art der Christenverfolgung im Nahen Osten.

(Anmerkungen in Klammern)


(Bild: PANORAMIO)

Vor ein paar Wochen (im Herbst 2004) besuchte ein hochrangiger griechisch-orthodoxer Geistlicher in Israel ein Treffen in einem Regierungsbüro im Jerusalemer Stadtteil Givat Shaul. Als er zu seinem Wagen zurückkehrte, kam ein älterer Mann mit einer Kippah und klopfte an das Fenster.

Vor ein paar Wochen besuchte ein hochrangiger griechisch-orthodoxer Geistlicher in Israel ein Treffen in einem Regierungsbüro im Jerusalemer Stadtteil Givat Shaul. Als er zu seinem Wagen zurückkehrte, kam ein älterer Mann mit einer Kippah und klopfte an das Fenster. Als der Geistliche das Fenster herunterließ, spuckte der Passant in sein Gesicht.

Der Geistliche zog es vor, bei der Polizei lieber keine Beschwerde einzureichen und erzählte einem Bekannten, daß er es gewohnt wäre, von Juden bespuckt zu werden. Viele Jerusalemer Geistliche sind auf diese Art beschimpft worden. Meistens ignorieren sie es, doch manchmal können sie es nicht.

Am Sonntag entwickelte sich ein Tumult, als ein Jeschiwa-Schüler auf das Kreuz spuckte, das der armenische Erzbischof während einer Prozession in der Altstadt in der Nähe der Grabeskirche trug. Das erzbischöfliche Kreuz aus dem 17. Jahrhundert wurde während der Schlägerei zerbrochen und er schlug den Jeschiwa-Schüler.

Beide wurden von der Polizei befragt und der Jeschiwa-Schüler wird vor Gericht gestellt. Das Jerusalemer Bezirksgericht hat dem Schüler inzwischen für 75 Tage verboten, sich der Altstadt zu nähern.

Doch die Armenier sind weit davon entfernt, mit der Handlungsweise der Polizei zufrieden zu sein und sagen, derartige Dinge passieren nun schon seit Jahren. Erzbischof Nourhan Manougian sagt, er erwartet, daß der Bildungsminister etwas dazu sagt.

Er fragt: „Wenn es irgenwo auf der Welt einen Angriff gegen die Juden gibt, dann ist die israelische Regierung erzürnt — warum ergreifen sie also keine härteren Maßnahmen, wenn unsere Religion und unser Stolz verletzt werden?“

Laut Daniel Rossing, ehemaliger Berater des Religionsministeriums bei christlichen Angelegenheiten und Leiter eines Jerusalemer Zentrums für christlich-jüdischen Dialog, gab es vor kurzem eine Zunahme solcher Vorfälle, „als Teil einer allgemeinen Atmosphäre mangelnder Toleranz im Land“.

Rossing sagt, es gibt bei den Vorfällen bestimmte gemeinsame Merkmale hinsichtlich Zeit und Ort. Er verweist auf die Tatsache, daß es mehr Zwischenfälle in Gebieten gibt, in denen sich Juden und Christen mischen, wie in den jüdischen und armenischen Vierteln der Altstadt und am Jaffator.

An bestimmten Zeiten des Jahres gibt es eine Zunahme, zum Beispiel während des Purimfests. „Ich kenne Christen, die sich während des gesamten Purimfests einschließen“, sagt er.

Der ehemalige Berater des Bürgermeisters für christliche Angelegenheiten, Shmuel Evyatar, bezeichnet die Situation als „eine große Schande“. Er sagt, die meisten der Anstifter sind in der Altstadt studierende Jeschiwa-Schüler, die die christliche Religion mit Verachtung sehen.

„Ich bin sicher, das Phänomen würde enden, sobald es Rabbiner und namhafte Pädagogen verurteilen. In der Praxis ignorieren es die Rabbiner von Jeschiwas oder sie unterstützen es sogar“, sagt er.

Evyatar sagt, er selbst wurde nahe seines Hauses angespuckt, als er mit einem serbischen Bischof durch das jüdische Viertel ging. „Eine Gruppe von Jeschiwa-Schülern spuckte uns an und ihr Lehrer stand nur daneben und sah zu.“

Städtische Beamte aus Jerusalem sagten, sie sind sich des Problems bewußt, es muß jedoch von der Polizei behandelt werden. Polizeisprecher Shmuel Ben-Ruby sagte, sie hatten in den vergangenen zwei Jahren nur zwei Beschwerden von Christen. Er sagte, daß die Täter in beiden Fällen gefaßt und bestraft wurden.

Er sagte, die Polizei setzt bei ihrem Versuch, Ordnung zu halten, in der Altstadt und ihrer Umgebung eine übermäßig hohe Zahl an Patrouillen und spezieller Technologie ein.

Hier finden Sie den Originalartikel, Christians in Jerusalem want Jews to stop spitting on them.

Fünf Jahre später

Orthodoxer Jude spuckt auf den Mailänder Kardinal

In Jerusalem ist die Beleidigung und Bespuckung von Kardinälen, Patriarchen, Bischöfen oder Priestern die Regel – nicht die Ausnahme. Der rechtsradikalen Staatsführung ist das egal. (Wenn „rechtsradikal“ zutreffen würde, warum heißt es dann „Israelischer Marxismus“?)

kreuz.net – Pater Samuel Aghoyan [68] ist ein armenischer Mönch aus Jerusalem. In den letzten zehn Jahren ist er „ungefähr fünfzehn bis zwanzigmal“ von ultraorthodoxen Juden bespuckt worden.

Das berichtete die englischsprachige Zeitung ‘The Jerusalem Post’ am 26. November (2009).

Nach Angaben von Pater Aghoyan wurden auch alle seine Mitbrüder in der armenischen Sankt-Jakobs-Kathedrale in Jerusalem bespuckt: „Es geschieht am Tag und in der Nacht.“

Demütigung einer Klosterfrau

Pater Athanasius Macora ist ein aus Texas stammender Franziskaner, der in Jerusalem Pilger betreut.

Er erklärt vor der ‘Jerusalem Post’ in den letzten sechs Monaten etwa fünfzehn Mal von ultraorthodoxen und nationalistischen Juden und jüdischen Kindern angespuckt worden zu sein.

Nach Angaben des Franziskaners sind alle 15 Mitbrüder seines Klosters bereits bespuckt worden.

Eine sechzigjährige Klosterfrau, die seit Jahrzehnten in Ostjerusalem lebt, berichtete vor der Zeitung, vor 25 Jahren das erste Mal von einem Ultraorthodoxen bespuckt worden zu sein. Seither wurde die Schwester noch weitere sieben Male bespuckt.

Doch ihr schlimmstes Erlebnis war, als ihr auf einem Jerusalemer Gehsteig eine Gruppe ultraorthodoxer Juden entgegenkam. Die Männer zeigten wortlos auf die Kante des Gehsteigs und zwangen die Ordensfrau, auf die Straße auszuweichen: „Das machte mich unglaublich traurig“ – erklärt die Schwester.

Nach Angaben von ‘Jerusalem Post’ hat sich das Spuck-Problem in den letzten Jahren massiv verschärft.

Moslems werden nicht bespuckt

Ein griechisch-orthodoxer Bischof fuhr im Auto in die Jerusalemer Altstadt, als ein junger Jude ihn bat, das Fenster zu öffnen. Nachdem der Geistliche der Bitte Folge geleistet hatte, spuckte der Jude ihm ins Gesicht.

Vor einem Jahr wurde sogar der Erzbischof von Mailand, Dionigi Kardinal Tettamanzi, Opfer einer Klasse halbwüchsiger ultraorthodoxer Burschen in Begleitung ihrer Lehrer.

Der Kardinal war in Anwesenheit weiterer Bischöfe, als die Burschen ihn anspuckten.

„Mein Eindruck ist, daß christliche Kleriker in der Jerusalemer Altstadt praktisch täglich angespuckt werden“ – erklärt Daniel Rossing, der jüdische Leiter des Jerusalemer ‘Zentrums für Jüdisch-Christliche Beziehungen’.

Für Rabbiner David Rosen vom ‘American Jewish Committee’ in Jerusalem sind diese Zustände „Alltag“.

Die jüdischen Fanatiker getrauen sich nicht, Moslems in der Altstadt zu bespucken, weil von ihnen Widerstand zu befürchten wäre.

Schwerste jüdische Übergriffe

Nach Angaben der ‘Jerusalem Post’ ist der umstrittene aschkenasische Jerusalemer Oberrabbiner Yona Metzger [56] bisher der einzige israelische Behördenvertreter gewesen, „der sich wegen dieser Sache besorgt gezeigt hat.“

Am 11. November schrieb er einen Brief an die „Rabbiner des jüdischen Quartiers“ als Antwort auf einen Appell des armenischen Erzbischofs Nourhan Manougian [61].

Der Appell nahm Bezug auf einen Zwischenfall vom 5. September, als ein ultraorthodoxer Mann eine Gruppe armenischer Seminaristen bespuckte, die diesen im Gegenzug verprügelten.

Das war nicht die erste Intervention von Metzger. Bereits vor fünf Jahren mußte er eingreifen, als der armenische Patriarch während einer Prozession von einem Juden bespuckt wurde.

Der Patriarch knallte dem Spucker eine Ohrfeige. Dieser riß dem Geistlichen in der Folge ein Porzellankreuz vom Hals, warf es auf den Boden und zerstörte es.

Als „Strafe“ wurde der Spucker 75 Tage aus der Jerusalemer Altstadt verbannt.

Die Polizei schaut weg

Der Patriarch erzählt von anderen Vorfällen – so von einem jüdischen Jungen, der auf armenische Frauen spuckt, die Kreuze um den Hals tragen, und dann davonrennt.

Er erwähnt auch einen ultraorthodoxen Juden, der sich bei einer armenischen Prozession in der Jerusalemer Altstadt ständig durch die Reihen zwängte.

Als die Polizei ihn festnahm, erklärte er: „Es ist mir freigestellt zu gehen, wo ich will.“

Jüdische Provokateure werden zwar von der Polizei zurechtgewiesen. Doch ihr Tun bleibt ohne Folgen.

Pater Aghoyan erklärt, daß die Polizei den bespuckten Klerikern empfehle, die Täter zu fassen und zur Wache zu bringen.

Doch der Geistliche ist enttäuscht: „Ich habe bei der Polizei viele Beschwerden eingereicht – doch dann geschieht nichts.“

Der Sprecher der Jerusalemer Polizei wollte die Situation nicht kommentieren: „Wir sind keine Soziologen, nur Polizisten.“

Auch die Jerusalemer Stadtverwaltung wollte davon nichts wissen. Man habe keine Beschwerden in dieser Sache erhalten.

Nicht alle Juden sind christenfeindlich

Die bespuckten Kleriker betonen, daß nicht alle israelischen Juden christenfeindlich sind. Der Umgang mit Juden – ob religiös oder ungläubig – sei im allgemeinen gut.

Ein armenischer Sprecher erinnert sich aber an bessere Tage – vor allem in den ersten zwanzig Jahren nach der Besetzung der Jerusalemer Altstadt durch israelische Truppen:

„Solche Verbrecher wurden damals von der Polizei für eine Nacht in Gewahrsam genommen.“ Das sei eine gute Abschreckung gewesen.

Der aus Wien eingewanderte Bürgermeister von Jerusalem, Teddy Kolleg [† 2007], Leute im Außen- und Innenministerium sowie israelische Botschafter hätten sich sehr um die Christen gekümmert.

Damals sei Israel ein „viel liberaleres“ Land gewesen. Außerdem hätten die jüdischen Machthaber der christlichen Welt zeigen wollen, daß auf sie in Jerusalem Verlaß sei:

„Doch jetzt braucht Israel für seine Herrschaft über Jerusalem die Zustimmung der Welt nicht mehr. Darum spielen wir keine Rolle mehr.“

Rabbiner Rosen erinnert daran, daß orthodoxe Juden – und sogar der ehemalige Chefrabbiner von Jerusalem, Avraham Shapira [† 2007] – die Christen für „Götzendiener“ halten.

Von der gegenwärtigen rechtsextremen israelischen Regierung erklärt Rabbiner Rosen, daß die spuckenden Juden für einige Minister ein „höchst bedauerliches“ Phänomen seien – „während die Haltung anderer Minister, Nichtjuden im allgemeinen gegenüber völlig bedauerlich ist.“