Archive for the ‘Bevölkerungskontrolle’ Category

Zahl äthiopischer Frauen in Israel, denen Depo-Provera verabreicht wird, sinkt um rund 40 Prozent

2013/07/14

Yarden Skop und Dan Even über Ethik für reinrassige Israelis.

Termini technici
HMO, Health Maintenance Organization: Krankenversicherung mit Vertragsärzten

Israel admits Ethiopian women were given birth control shots
Mitglieder des Falashmura-Gemeinde in Äthiopien warten darauf, nach Israel zu emigrieren. Photo: Anshel Pfeffer

11. Juli 2013 — Gesundheitsministeriums-Generaldirektor Ronni Gamzu sagte am Mittwoch, daß seit Januar, als er Israels vier HMO-Krankenversicherungen anwies, äthiopischen Frauen, die nach einem Verhütungsmittel fragen, nicht automatisch Depo-Provera zu geben, solche Behandlungen 30 bis 40 Prozent gesunken sind.

Gamzu machte seine Bemerkungen vor dem Knesset-Komitee für Arbeit, Soziales und Gesundheit (Knesset Labor, Welfare and Health Committee). Das Gesundheitsministerium betonte, daß die von Gamzu am Mittwoch vorstellten Zahlen vorläufige Daten sind, die von den HMO-Krankenversicherungen auf Antrag des Ministeriums eingereicht wurden, und das Ministerium sie noch überprüft.

Obwohl es immer noch keine Hinweise auf einen bewußten Versuch gibt, die äthiopische Geburtenrate zu unterdrücken, stärken die Zahlen den Vorwurf, daß äthiopischen Frauen die Spritzen bis jetzt ohne eine Erklärung über Nebenwirkungen oder alternative Verhütungsmethoden verabreicht wurden.

Zu den Nebenwirkungen des Medikaments zählen unregelmäßige Blutungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Magenschmerzen, Gewichtsveränderungen, Angstzustände und Depression.

Gamzu sagte, daß das Ministerium angesichts der Daten den ungewöhnlichen Schritt erwägt, daß Frauen vor Erhalt der Spritzen verpflichtet werden, eine Einverständniserklärung zu unterzeichnen, um sicherzustellen, daß sie zuerst die erforderlichen Erklärungen erhalten. Einverständniserklärungen sind derzeit nur für invasive Verfahren erforderlich.

Angesichts von Daten der zentralen Statistikbehörde (Central Bureau of Statistics), die im Forschungszentrumsbericht der Knesset zitiert wurden, äußerten mehrere Knesset-Abgeordnete den Verdacht, daß die Spritzen bewußt verabreicht wurden, um die äthiopische Geburtenrate zu senken. Diese Daten zeigten, daß bei Frauen, die zwischen 2000 und 2010 aus Äthiopien einwanderten — d. h. diejenigen, bei denen es am wahrscheinlichsten ist, daß ihnen Depo-Provera verabreicht wurde — die Fertilitätsrate um 38,2 Prozent niedriger ist als die durchschnittliche israelische Fertilitätsrate im Jahr 2010 und 40 Prozent niedriger als der Durchschnitt bei Frauen, die in den 1990er Jahren aus Äthiopien einwanderten.

Die Likud-Knesset-Abgeordnete Orly Levi-Abekasis, die auch einen von mehreren anderen MKs mitunterzeichneten Brief organisierte, forderte Shapira auf, die Angelegenheit zu untersuchen und sagte, sie wäre durch die Daten zutiefst beunruhigt.

„Es ist bekannt, daß diese Spritzen vermieden werden sollten, wann immer dies möglich ist — sie sind das letzte Mittel“, sagte sie während der Anhörung am Mittwoch. „Warum wurden diesen Frauen keine Alternativen vorgestellt? Warum wurden die Spritzen weiterhin verabreicht, ohne die medizinischen Akten der Patienten aus früheren Jahren zu untersuchen, als sie noch in Äthiopien waren? Warum ist die Rate der Personen, die die Spritzen erhalten, bei Frauen äthiopischer Abstammung so viel höher als bei anderen israelischen Frauen?“

Daten von zwei der vier HMO-Krankenversicherungen, die vom Knesset-Forschungszentrum auf Antrag von Levi-Abekasis kompiliert wurden, zeigen, daß Verabreichungen von Depo-Provera bis dahin auf dem Vormarsch waren. Bei Meuhedet stieg die Zahl der Frauen, die die Spritzen erhielten, zwischen 1998 und 2012 um einen Faktor von 7,2, von 56 auf 407, mit einer 62prozentigen Zunahme allein von 2010 bis 2011. Bei Leumit stieg die Zahl von nur einer Person im Jahr 2008 auf 521 im Jahr 2012. (Anm.: Erstaunliche Wachstumsraten für ein sozialistisches Land.)

Clalit und Maccabi, die beiden größten HMO-Krankenversicherungen, lehnten es unter Berufung auf eine Sammelklage gegen sie ab, Daten zu der Frage zu liefern — obwohl die Klage auch Meuhedet betrifft. Doch laut einer Studie aus dem Jahr 2009 durch die feministische Organisation Isha L’Isha gab es in der Zahl der äthiopischen Frauen, denen bei diesen HMO-Krankenversicherungen Depo-Provera verabreicht wurde, auch in den Jahren von 2000 bis 2009 einen deutlichen Anstieg.

Zum Abschluß der Anhörung am Mittwoch forderte der Ausschuß Staatskontrolleur Joseph Shapira auf, den Einsatz von Depo-Provera unter äthiopischen Frauen zu untersuchen. Gesundheitsministerin Yael German, die an der Anhörung teilnahm, schlug ebenfalls vor, daß in der Sache ein parlamentarischer Untersuchungsausschuß aufgestellt werden soll.

Zufälligerweise hielt das Bezirksgericht Tel Aviv am Mittwoch eine Anhörung zur Sammelklage gegen Clalit, Maccabi und Meuhedet, die von drei äthiopischen Frauen eingereicht wurde, die behaupten, daß ihnen Depo-Provera ohne entsprechende Erklärungen zu den Nebenwirkungen verabreicht wurde. Die nächste Anhörung in dem Fall wird im November stattfinden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Number of Ethiopian women in Israel given Depo-Provera drops by some 40%.

Ein Kommentar auf FAILED MESSIAH lautet:

Die Lektionen von Dr. Mengele wurden gut gelernt.

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Wile-E-Coyote-Netanyahu

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Israel: Äthiopischen Frauen wurden Verhütungsmittel gespritzt

2013/02/02

Talila Nesher über das israelische Programm zur Abwicklung ethnischer Konkurrenz.

Termini technici
HMO, Health Maintenance Organization: Krankenversicherung mit Vertragsärzten

Der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums weist alle Kassen-Gynäkologen in Israels vier HMO-Krankenversicherungsorganisationen an, Frauen nicht das langwirkende Kontrazeptivum Depo-Provera zu spritzen, wenn sie die Auswirkungen der Behandlung nicht verstehen.

Israel admits Ethiopian women were given birth control shots
Mitglieder des Falashmura-Gemeinde in Äthiopien warten darauf, nach Israel zu emigrieren. Photo: Anshel Pfeffer

Ein Regierungsvertreter hat erstmals die Praxis anerkannt, Frauen äthiopischer Herkunft das langwirkende Verhütungsmittel Depo-Provera zu spritzen.

Prof. Ron Gamzu, Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, hat die vier HMO-Krankenversicherungsorganisationen angewiesen, die selbstverständliche Praxis zu stoppen.

Das Ministerium und andere staatlichen Stellen hatten zuvor bestritten, von der Praxis, über die vor fünf Jahren zum ersten Mal berichtet wurde, zu wissen oder dafür verantwortlich zu sein.

Gamzus Brief weist alle Kassen-Gynäkologen an, „Rezepte für Depo-Provera für Frauen äthiopischer Herkunft nicht zu erneuern, wenn es aus irgendeinem Grund Bedenken gibt, daß sie die Auswirkungen der Behandlung vielleicht nicht verstehen.“

Er wies die Ärzte auch an, wenn es nötig ist, Übersetzer in Anspruch zu nehmen.

Gamzus Brief war die Reaktion auf einen Brief von Sharona Eliahu-Chai vom „Bürgerrechtsverband Israel“ („Association of Civil Rights in Israel“), der mehrere Frauenrechtsgruppen und Gruppen äthiopischer Einwanderer repräsentiert. Der Brief forderte, die Injektionen sofort einzustellen und die Praxis zu untersuchen.

Vor etwa sechs Wochen enthüllte der Journalist Gal Gabbay in einer Sendung im Bildungsfernsehen die Ergebnisse von Interviews mit 35 äthiopischen Einwanderern, wobei die Aussagen der Frauen bei der Erklärung helfen könnten, weshalb die Geburtenrate von Israels äthiopischer Gemeinde in den letzten 10 Jahren um fast 50 Prozent zurückging. Laut der Sendung wurden die Frauen, während sie noch im Durchgangslager in Äthiopien waren, manchmal bedroht oder eingeschüchtert, die Spritzen zu nehmen. „Sie erklärten uns, daß sie Impfungen waren“, sagte eine der interviewten Frauen. „Sie sagten uns, daß Menschen, die häufig Kinder zur Welt bringen, leiden. Wir nahmen es alle drei Monate. Wir sagten, wir wollten es nicht.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Israel admits Ethiopian women were given birth control shots.

(Klicken Sie auf den letzten Link, um zu sehen wie oft die Suchmaschine diese Schlagzeile findet.)

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Wile-E-Coyote-Netanyahu

Australiens Dr. Tod und „Die friedliche Pille“

2012/06/18

Ben-Peter Terpstra über Mord als Audrucksform von Individualität und Freiheit.

In der ersten Folge der vierten Staffel von „The Office“ besucht der „Assistent des Regionalmanagers“, Dwight Schrute, seine Arbeitskollegin Meredith Palmer, die sich von einem Arbeitsunfall erholt, im Krankenhaus. Dwight sieht eine Möglichkeit, sie von der Pein des Lebens zu erlösen:

Krankenhausbesucher Dwight: „Blinzeln Sie, wenn ich den Stecker ziehen soll.“

Krankenhauspatientin Meredith: „Ziehen Sie nicht irgendeinen Stecker.“

Dwight ist ein Bevölkerungskontrollfreak mit Naziverwandten, und seine Theologie rechtfertigt er folgendermaßen:

„Mit dem Strom, den wir brauchen, um Meredith am Leben zu halten, könnten wir zwei Tage lang einen kleinen Ventilator betreiben. Ist das unethisch?“

Spaß beiseite, obwohl: es gibt Aktivisten wie Dwight und Patienten wie Meredith. Darüber hinaus gibt es auch noch politische Parteien und dubiose Ärzte, die eine Kultur des Todes oder die neue Pflicht zu sterben unterstützen. Australiens „Liberal-Demokratische Partei“ („Liberal Democratic Party“, LDP) formuliert es einfach zu schön:

Die Liberal-Demokratische Partei glaubt, Erwachsene haben das Recht, ihr eigenes Leben zu beenden, mit oder ohne Hilfe, und das Recht auf Zugang zu Informationen, die ihnen helfen, es zu tun.

Es gibt keinen fundamentaleren Ausdruck der individuellen Freiheit als das Recht, zu entscheiden, was Sie mit Ihrem eigenen Körper tun.

Wenn das Gesetz rationale Erwachsene [im Sinne der Partei] davon abhält, frei darüber zu entscheiden, was wir mit unserem eigenen Körper tun, dann sind wir in Wirklichkeit überhaupt nicht frei, weil unser Körper nicht uns gehört, sondern dem Staat.

Hitlers NSDAP argumentierte ähnlich. Die Liberal-Demokratische Partei gießt jedoch Öl ins Feuer und wirbt auf ihrer Internetseite für das „Handbuch der friedlichen Pille“ („Peaceful Pill Handbook“) des Australiers Dr. Philip Nitschke, bekannt als Dr. Tod.

Wieder geschieht alles im Namen der „Freiheit des Individuums“, es muß also gut sein, richtig? Ein Blick unter die Oberfläche zeigt jedoch, daß Australiens Doktor Tod glaubt, daß seine so genannte Forschung auch für — ich zitiere — „das verhaltensauffällige Kind“ zur Verfügung gestellt werden sollte, was darauf hindeutet, daß es hier um mehr geht. Bringt uns die Nazi-Zukunft auch „das verhaltensauffällige Kind“?

Bis jetzt will die Liberal-Demokratische Partei Dr. Tods „friedliche Pillen“ (meiner Einschätzung nach) für verhaltensauffällige Omas mit geldgierigen Verwandten, verhaltensauffällige Frauen mit „rationalen“ Umweltängsten, verhaltensauffällige Männer mit nicht diagnostizierten Depressionen, verhaltensauffällige Opas mit Leseproblemen, verhaltensauffällige Mütter, die unter Druck stehen, verhaltensauffällige Schauspieler, die sich selbst hassen und verhaltensauffällige Künstler mit finanziellen Problemen. Europas Elite geht mit gutem Beispiel voran: flämische Ärzte schalten jetzt sogenannte nutzlose Esser ab, ohne daß deren Zustimmung nötig gewesen wäre.

Die gute Nachricht? Meredith Dwight blieb die Nazitheologie von Dwight Schrute glücklicherweise erspart. Ist das unethisch?

Ben-Peter Terpstra ist ein australischer Satiriker und Cartoon-Liebhaber. Seine Arbeiten erschienen auf AMERICAN THINKER, DAILY CALLER, QUADRANT ONLINE und MENZIES HOUSEWEEKEND LIBERTARIAN ist seine aktuelle Blogseite.

Hier finden Sie den Originalartikel, Of Australia’s Dr Death and “Peaceful Pills”

Letzte Grenze der Klimapolitik: Neue Menschen

2012/04/12

Catherine Armitage besucht die Welt von Morgen.

(Wenn nicht irgendwann ein Riegel gefunden wird, der verhindert, daß gewisse Subjekte in Politik, Medien und Wissenschaft geraten, werden wir bald in Umerziehungslager geraten — es gibt für moderne Philosophen schließlich noch Zilliarden anderer Jobs, zum Beispiel nach Art von „American Beauty“ in Frittenbuden.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Ein radikaler Vorschlag, wegen (der Religion) der Klimaänderung den Körperbau und das Verhalten zu ändern, sorgte für Empörung, schreibt Catherine Armitage.

Wenn es so schwer ist, das Klima zu verändern, um es den Menschen anzupassen, warum nicht die Menschen verändern, um sie an den Klimawandel anzupassen, fragen Philosophen der Universitäten Oxford und New York.

Sie schlagen vor, Menschen zu modifizieren, sodaß sie kleiner werden, kein Fleisch mögen, weniger Kinder haben und eher bereit sind, mit sozialen Zielen zu kooperieren.

Veränderungen des Verhaltens könnten nicht ausreichen, um den Klimawandel zu verhindern, selbst wenn sie weithin umgesetzt werden würden, und internationale Abkommen für Maßnahmen wie den Emissionshandel sind bisher ausgeblieben, sagen Matthew Liao von der Universität New York und Anders Sandberg und Rebecca Roache von der Universität Oxford.

Human Engineering verdient in der Diskussion darüber, wie der Klimawandel zu lösen ist, also ernsthafte Beachtung, schreiben sie in einer Arbeit für die akademische Zeitschrift „Ethik, Politik und Umwelt“ („Ethics, Policy & Environment“).

Der ökologische Fußabdruck einer Person korreliert direkt mit der Größe, weil größere Menschen (larger people) mehr essen als leichtere Menschen (lighter people), ihre Autos mehr Treibstoff benötigen, um sie zu transportieren und sie verschleißen Schuhe, Teppiche und Möbel früher als leichtere Menschen, schreiben die Autoren. Sie schlagen vor, daß Hormonbehandlungen verwendet werden könnten, um das Wachstum von Kindern zu unterdrücken, oder daß Embryonen für eine kleinere Größe ausgelesen werden könnten.

Eine Verringerung des Konsums von rotem Fleisch könnte erhebliche ökologische Vorteile haben, sagt die Arbeit unter Berufung auf Schätzungen, daß bis zu 51 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung stammen. Sie sagen, daß Menschen, denen die Motivation oder Willenskraft fehlt, um das Essen von Fleisch aufzugeben, mit „Fleisch-Pflastern“ („meat patches“ — also wohl gesetzlich von den Krankenkassen empfohlene Pflaster für „Fleischer“ ähnlich den Nikotin-Pflastern für Raucher) auf ihrer Haut geholfen werden könnte, Hormone zu liefern, um in ihrem Immunsystem Abwehrreaktionen gegen herkömmliche Rinderproteine anzuregen.

„Das Essen von ‚umweltfeindlichen‘ Lebensmitteln würde unangenehme Erfahrungen auslösen“, sagen die Autoren.

Besser gebildete Frauen haben weniger Kinder, also könnte durch Human Engineering zur Verbesserung des Erkenntnisvermögens die Fruchtbarkeit reduziert werden — „ein positiver Nebeneffekt vom Standpunkt der Bekämpfung des Klimawandels“, argumentiert die Arbeit. (Und Leute, die Hosen mit Bügelfalten tragen, konsumieren weniger Drogen als Leute, die Hosen mit Löchern tragen — auf in den Kampf gegen Drogen.)

Pharmakologische Behandlungen wie mit der „Liebesdroge“ Oxytocin könnten die Menschen dazu ermutigen, als Gruppe zu handeln und ihre Wertschätzung für andere Lebensformen und die Natur steigern, sagen die Autoren. (Interessante Formulierung — wenn ich von der Erdoberfläche die Natur abziehe, bleiben als „andere Lebensformen“ offensichtlich nur noch alternative generationenübergreifende Experimentalsex-Lebensweisen nach Dr. Kinsey übrig.)

Die Arbeit hat in der Blogosphäre einen Sturm ausgelöst. Der Umweltschützer Bill McKibben twitterte, daß die Autoren „die schlimmsten Klimawandel-Lösungen aller Zeiten“ vorgeschlagen hätten. Sie wurden auch als Nazis und Ökofaschisten denunziert.

Die Autoren sind verwirrt, zeigen aber keine Reue. Würden die Menschen in Erwägung ziehen, „wirklich gefährliche“ Geo-Engineering-Lösungen wie Weltraum-Spiegel zu nutzen, um das solare Reflexionsvermögen der Erde zu ändern, dann muß auch Human Engineering auf den Tisch, sagte Dr. Liao.

„Jedenfalls verlassen sich die von uns beschriebenen Human-Engineering-Lösungen auf bewährte Technologien, deren Risiken zumindest auf individueller Ebene vergleichsweise gering und gut bekannt sind.“

Die Autoren betonen, daß sie nicht die Einführung von Human Engineering befürworten, sondern nur, es in Betracht zu ziehen. Sie stellen es sich als einen freiwilligen Akt (voluntary activity) vor, der ggf. durch Anreize wie Steuererleichterungen oder durch das Gesundheitswesen unterstützt wird, nicht als etwas Aufgezwungenes oder als eine Verpflichtung.

Dr. Sandberg vom „Institut für die Zukunft der Menschheit“ („Future of Humanity Institute“) an der Universität Oxford schreibt, die Arbeit hätte versehentlich „zwei gefährliche Knöpfe gedrückt“ — Klimawandel und „Herumpfuschen an der menschlichen Natur“. Er sagte voraus, die Arbeit würde zu einer Geschichte mutieren, daß Wissenschaftler daran arbeiten, grüne Menschen zu schaffen und sie würde als „ein weiteres Beweisstück für die große Verschwörung“ übernommen werden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Final frontier of climate policy — remake humans.

Die Arbeit „Human Engineering and Climate Change“ finden Sie hier.

Für eine Neuauflage von Aldous Huxleys ernstgemeintem Klassiker habe ich folgenden Covervorschlag mit Bildern von Matthew Liao, Anders Sandberg und Rebecca Roache:

Kommunismus durch Versicherungspflicht

2012/02/16

Ann Coulter über die Vorteile einer Einheitsversicherung.

(MSNBC wurde zuerst durch SPIEGEL-TV und dann durch EMMA-TV und schließlich durch Alice-Schwarzer-TV ersetzt.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Eine Theorie, warum Barack Obama kostenlose Verhütungsmittel will, ist, daß es Rick Santorum hilft. Andere vermuten, es ist, weil Obama ein anti-religiöser Eiferer mit einer liberalen linken Agenda ist. Einsichtige Menschen können darüber streiten.

Am Ende könnte dies Mitt Romney helfen, die Leute daran zu erinnern, daß der „individuelle Auftrag“ das geringste Problem mit ObamaCare ist. Der „individuelle Auftrag“ ist einfach das rechtliche Argument dafür, warum ObamaCare in einem Land verfassungswidrig ist, das eine verfassungsgemäße Sozial- und Krankenversicherung hat.

Das ist weder ein katholisches Problem, noch ein religiöses. Die Konservativen gehen den Demokraten in die Falle, wenn sie es als solches bezeichnen. Es ist ein freiheitliches Problem. Oder „das F-Wort“, wie die Demokraten es nennen.

Wenn liberale Linke etwas wollen, wird es subventioniert, wenn sie es nicht wollen, wird es verboten. Und jetzt können sie ihren liberalen linken Autoritarismus über das ganze Land verhängen, indem Sie ihre Aufträge und Verbote „Versicherung“ nennen.

Liberale linke Fundamentalisten sagen: Ich verstehe nicht, warum jemand Tiere jagen muß; ich verstehe nicht, warum jemand Fleisch essen muß; ich verstehe nicht, warum jemand jeden Tag baden muß; ich verstehe nicht, warum es jemand stört, in einer wassersparenden Toilette Urin zu sehen; ich verstehe nicht, warum jemand Glühbirnen braucht.

Leckt mich, liberale Linke. Ich verstehe nicht, warum jemand eine Abtreibung, kostenlose Verhütungsmittel, Fäkal-‚Kunst‘ mit Fotos von Vaginas auf der Jungfrau Maria, Bauern ohne Landwirtschaft, oder eine 1.000.000-Dollar-Rente für Anthony Weiner braucht.

Aber ich muß das alles subventionieren.

Und jetzt sollen wir alle gezwungen werden, die gesamte Wunschliste der Stadtverordneten von Berkeley zu subventionieren, die ab jetzt „Krankenversicherung“ heißt.

Versicherungen sind nicht für gewöhnliche Aufwendungen im normalen Lauf der Dinge gedacht, wie zum Beispiel Multivitamine, Wandfarben oder Ölwechsel. Versicherungen sind für unerwartete Katastrophen: Brände, Unfälle, Krebs.

Die Grundidee ist, das Risiko von unvorhergesehenen Katastrophen für den Einzelnen auf viele Schultern zu verteilen. Ihren Tank aufzufüllen, ist zum Beispiel keine unvorhergesehene Katastrophe — unter Obama wird es aber eine sein.

Warum also fällt die Geburtenkontrolle unter eine Versicherung? Antibabypillen sind weder sehr teuer — Generika kosten etwa 20 Dollar im Monat — noch kommt die Notwendigkeit dafür wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Warum werden von Krankenversicherungen nicht Maniküren, Rückenmassagen, Karottenkuchen und Kindermädchen abgedeckt?

Liberale Linke fragen verschnupft, warum es so wichtig für die katholische Kirche ist, Versicherungs-Pläne zur Geburtenkontrolle nicht zu bezahlen, aber die bessere Frage ist: Warum ist es für liberale Linke so wichtig, sie dazu zu zwingen? Warten Sie ab, bis Sie für vibrierende Popo-Stöpsel zahlen sollen!

Die Antwort ist: sie wollen, daß die Regierung offiziell die Geburtenkontrolle genehmigt und später die Abtreibung. Das kommt als nächstes. Sie wollen es aus dem gleichen Grund, weshalb Schwule die Ehe für Schwule wollen — es ist rein symbolisch.

Laut Betty Friedan glauben Gender-Feministinnen, daß die Pille von solch einer zentralen Bedeutung für die Nation ist, daß dafür von allen gezahlt werden muß, d.h. über die Versicherung. Das Argument für subventionierte Abtreibungen wird lauten: wir glauben nicht an ein grundlegendes Menschenrecht!

Unabhängig davon, ob es kein „Recht“ ist oder doch, ist es kein Bereich für eine „Versicherung“. Abtreibung ist ein elektiver Eingriff. Keine Familie geht bankrott, weil sie für eine Abtreibung bezahlen mußte — was etwa so viel kostet wie ein Haarschnitt für John Edwards oder Bill Clinton. Können wir die Krankenkassen, für die wir alle gesetzlich verpflichtet sind, nicht auf finanziell ruinöse Probleme begrenzen?

Nein, das ist nicht vorgesehen. Ebenso wie liberale Linke die Verfassung zu einem Vehikel gemacht haben, um all die liberale linke Politik durchzusetzen, für die Amerikaner niemals wählen würden, wollen sie jetzt die „Versicherung“ für den gleichen Zweck einsetzen. Ihre neue Methode verlangt nicht einmal, daß fünf Richter am Obersten Gerichtshof zustimmen.

Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius wird es ganz allein durchsetzen.

Alles, was in der Nähe des feministischen Herzens schlägt, ist im Begriff, ein obligatorischer Bestandteil des Versicherungsschutzes zu werden: Behandlung von Unfruchtbarkeit, Bioresonanztherapie, ein Jahr Vaterschaftsurlaub, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Massagen, Aromatherapie, Alice-Schwarzer-TV, Geschlechtsangleichungen, Geschlechtsumwandlungen, Geschlechtsrückwandlungen. (Dafür sollte ein neues Wort wie Geschlechtshinundherverwandlung geschaffen werden und die Industrie, die Spielzeug zum Umschnallen anbietet, könnte dann vom Gesundheitsministerium gefördert werden — und vom Bildungsministerium, weil der ganze Krempel ja ab dem Kindergarten verfügbar sein muß.)

Und dann, wenn jede einzelne Versicherung im Land gesetzlich verpflichtet ist, eine Million liberaler linker Aufträge zu erfüllen, die nichts mit medizinischen Problemen zu tun haben, werden die Demokraten gerne bereit sein, Krankenversicherungen über die Staatsgrenzen hinweg abzuschließen. Wählen Sie eine Versicherung, die ganz weit weg ist. Alle Versicherungen werden gleich sein.

Das Diktat der regierungsamtlichen Empfängnisverhütung ist nur der Anfang der Kontrolle Ihres Lebens unter ObamaCare. Es gibt schätzungsweise 100.000 weitere Dinge, die das Gesundheitsministerin unter ObamaCare machen muß, gegen die Sie nichts machen können.

Der Gesetzesentwurf hätte „Kathleen Sebelius‘ Traumtagebuch“ heißen sollen.

Wie wir sehen, ist Sebelius keine Gesundheitsministerin, die mit dem Strom schwimmt. Sie ist eine doktrinäre Feministin, der es wichtig ist, eine Botschaft zu senden, indem sie etwas durchsetzt, das mit der Gesundheitsversorgung nur entfernt verbunden ist und alle mehr kosten wird.

Verstehen Sie, warum dies kein katholisches Problem ist? Was nutzt also ein „Kompromiß“, der die katholischen Bischöfe glücklich macht? Sie unterstützten ObamaCare! Sie sollten gezwungen werden, mit den Folgen des totalitären Regimes zu leben, das dem Rest von uns mit ihrer Hilfe aufgezwungen wird.

Vielleicht werden sie vom Auftrag der Empfängnisverhütung aus religiösen Gründen befreit — so wie Gewerkschaften und Obama-freundliche Unternehmen befreit wurden, als sie merkten, daß ObamaCare nichts ist.

Was ist mit dem Rest von uns? Diejenigen, die ObamaCare nicht unterstützen? Wir müssen weiter unter der Fuchtel einer verrückten Gender-Feministin leben, mit unbegrenzter Autorität, alles zu verbieten, was sie nicht will und alles zu subventionieren, was sie will und es „Versicherung“ zu nennen.

Falls Obama im November dieses Jahres wiedergewählt und ObamaCare nicht aufgehoben wird, dann bleibt den Republikanern bloß die Option, unter dem nächsten Republikanischen Präsidenten — falls wir je einen haben — Rick Santorum zum Leiter des Gesundheitsministeriums zu machen.

Er kann den Versicherungskonzernen verbieten, etwas wie Verhütung, AIDS oder Drogenmißbrauch abzudecken, und ihnen den Auftrag geben, alles von Homeschooling-Müttern über Homeschooling-Nachhilfe bis hin zum Kauf seines Buches „It Takes a Family“ zu subventionieren.

Solche Lifestyle-Entscheidungen haben mit „Versicherungen“ genauso viel zu tun wie Verhütungsmittel.

Hier finden Sie den Originalartikel, Communism By Insurance Mandate.