Archive for the ‘Beschneidung’ Category

Neuer Fall von Säuglingsherpes durch jüdisch-mittelalterliche Beschneidung

2014/02/12

FAILED MESSIAH über ein weiteres Opfer der dämonischen Peniszupfer.

Termini technici
orogenital suction: Oralverkehr (bis zur Erfindung von Begriffen wie »orogenitales Saugen«, »Orogenitalsaugen«, »orogenitales Fellatio« oder »Orogenitalfellatio«)

New Case Of Infant Herpes Transmitted By Metzitzah B'Peh

29. Januar 2014 — »… Es ist belegt, daß direkter Oralverkehr während der jüdischen Ritualbeschneidung (auch bekannt als Metzitzah B’Peh) an männliche Neugeborene das Herpes-simplex-Virus (HSV) Typ 1 überträgt (1-4). Im Januar 2014 erhielt das ›Amt für Gesundheit und geistige Hygiene von New York City‹ (›New York City Department of Health and Mental Hygiene‹) einen Bericht über einen neuen Fall einer HSV-Infektion an einem neugeborenen männlichen Säugling im direkten Anschluß an Oralverkehr. Bis heute sind dem Gesundheitsamt seit dem Jahr 2000 insgesamt 14 laborratifizierte Fälle von HSV-Infektionen gemeldet worden, die direktem Oralverkehr zuzuschreiben sind. Zwei dieser Säuglinge starben und mindestens zwei weitere erlitten Gehirnschäden (4).

Im neusten Fall war der Säugling das Produkt einer vollen Schwangerschaft und einer normalen vaginalen Niederkunft. Er hatte am 8. Lebenstag eine jüdische Ritualbeschneidung mit direktem Oralverkehr. Am 13. Lebenstag wurde bei einer Kindesvisite (well-child visit) an den Genitalien und um die Genitalien ein Ausschlag festgestellt. Das Baby wurde mit einer antibakteriellen Salbe behandelt. Am 16. Lebenstag wurde der Kur wegen einer Verschlechterung des Ausschlags ein Antimykotikum hinzugefügt. Am 18. Lebenstag umfaßten die fortgeschrittenen Läsionen das Perineum und den rechten Fuß. Es wurde eine HSV-Infektion vermutet und der Säugling wurde an einen pädiatrischen Dermatologen weitergeleitet. Nach der Beurteilung des Babys am nächsten Tag nahm der Dermatologe, der ebenfalls HSV vermutete, zwecks einer Visualisierung Einzelproben für eine Virenkultur und das Baby wurde in einem Krankenhaus zur Behandlung aufgenommen. Die Lage der Herpes-Läsionen (auf den Geschlechtsorganen und auf dem Fuß, eine dermatomale Verteilung, die anzeigt, daß die Sakralnerven involviert sind), der Virentyp (HSV-1, der allgemein im Mund von Erwachsenen gefunden wird), und der Verlauf der Infektion (5 Tage nach der Beschneidung), stimmen mit einer Übertragung während des direkten Kontakts zwischen dem Mund des Ritualbeschneiders (Mohel) und dem kürzlich beschnittenen Penis des Säuglings überein.«

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Hier finden Sie den Originalartikel, New Case Of Infant Herpes Transmitted By Metzitzah B’Peh.

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Schwedens Ärztekammer: »Religiöse Beschneidung nur nach Zustimmung«

2014/01/30

Die anonymen Journalisten des SVENSKA DAGBLADET über Schwedens Vorschlag eines Beschneidungsverbots.

Aus medizinischen Gründen würde die Ärztekammer (Läkarförbundet) in Schweden die Vorschriften für die kulturelle und religiöse Beschneidung von Knaben verschärfen. Sie sollte nur nach Zustimmung des Knaben erlaubt werden. Der Minister für Integration Erik Ullenhag der »Volkspartei Die Liberalen« (»Folkpartiet liberalerna«, FP) würde die derzeitigen Regeln jedoch nicht ändern.

Läkarförbundet: ”Kräv samtycke för religiös omskärelse”

25. Januar 2014 — Der »Ethik- und Verantwortungsrat« (»etik- och ansvarsråd«) der Ärztekammer steht jetzt einstimmig hinter einer Erklärung, die männliche Beschneidung ohne vorherige Zustimmung zu beenden. Sie sollte in einem Krankenhaus erfolgen, wenn der Knabe 12 oder 13 Jahre alt ist und nach einer Information über den Schmerz und die Risiken, die die Operation mit sich bringt.

So weit zu gehen, die Prozedur vollständig zu verbieten, wie es in Finnland diskutiert wird, sei in der aktuellen Situation nicht realistisch. Aber im Grunde ist die Ärztekammer der Auffassung, daß die chirurgische Beschneidung durch eine symbolische Beschneidung ersetzt wird, zum Beispiel durch eine Feier. Die Ärztekammer will dies mit jüdischen und muslimischen Vertretern diskutieren.

— Wir sind keine religiösen Experten, aber aus medizinischen Gründen können wir eine Prozedur, die Gewebe an den Genitalien entfernt, wo das Risiko für schwere Komplikationen so hoch ist, nicht bejahen. Die Forschung aus Dänemark zeigt, daß es bei etwa fünf Prozent zu Komplikationen kommt, selbst wenn der Eingriff im Gesundheitswesen (sjukvården) erfolgt. Daß eine von 20 Personen unter einer Infektion oder Blutung leidet, ist ein zu großes Risiko, vor allem, wenn es nicht aus medizinischen Gründen geschieht, sagte Thomas Flodin vom »Ethik- und Verantwortungsrat«.

Omid Aghajari, Praktikant am Karolinska-Hospital in Solna, denkt, es ist offensichtlich, daß es geht darum, was die Ärztekammer kulturell als falsch oder unzivilisiert erachtet. (Anm.: Verwechselt Omid Aghajari die Ärztekammer mit dem Kulturbereicherungsministerium?)

— Sie sollten sich wichtiger Gesundheitsfragen annehmen und nicht als Moralpolizei tätig werden. Darüber hinaus sind sie widersprüchlich. Sie behaupten, die Autonomie des Kindes zu schützen, aber sie zögern bei der Frage, die Abtreibung zu diskutieren, die einen Fötus ohne dessen Zustimmung tötet oder bei der Frage der passiven und aktiven Euthanasie. (Anm.: Und weil zwei Übel praktiziert werden, soll ein weiteres ebenfalls heilig sein?)

Er glaubt zudem, daß es grundsätzlich falsch ist, daß das Risiko für Komplikationen für den Knaben so ernst sein sollte.

— Es ist in der Regel eine sehr kurze Komplikation, die mit Antibiotika und Bandagen behandelt wird, aber kein dauerhafter Schaden. Im Teenageralter ist ein Eingriff schwieriger, als für ein Kind, sagt Omid Aghajari.

Der Minister für Integration, Erik Ullenhag von der »Volkspartei Die Liberalen« glaubt, daß die vorhandene Gesetzgebung ausreichend sei. Ein Verbot würde nur dazu führen, daß es außerhalb des Gesundheitssystems gemacht wird. (Anm.: Was strafrechtlich verfolgt werden könnte.)

— Ich bin noch nie irgendeinem erwachsenen Mann begegnet, der die Beschneidung als Angriff erlebt hätte. (Anm.: Ich bin noch nie irgendeinem erwachsenen Mann begegnet, der mir seinen Penis gezeigt hätte.) Die Prozedur ist nicht sehr umfangreich und Eltern haben das Recht, ihre Kinder nach dem Glauben und der Tradition zu erziehen, der sie angehören. (Anm.: Zwangsehen mit Minderjährigen verfolgen auch einen Glauben und eine Tradition.) Wenn wir es verbieten, müssen wir auch die Frage des christlichen Rituals der Taufe ansprechen, sagt Erik Ullenhag. (Anm.: Und die Frage des Betens und der Beichte und des Vergebens und und und.)

Er ist auch skeptisch, daß die Ärztekammer will, daß Juden und Muslime einen religiösen Brauch ändern.

— Die Mehrheitsgesellschaft (Majoritetssamhället) muß zuhören und das Recht der Minderheiten auf ihre eigenen Traditionen akzeptieren. (Anm.: Ja. Sicher. Ganz bestimmt.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Läkarförbundet: ”Kräv samtycke för religiös omskärelse”

Siehe auch:

Beschneidung von Männern verschlechtert das Sexualleben

Rabbis Anwalt: Säugling hat ein Recht, beschnitten zu sein, gegen den Wunsch der Mutter

2014/01/15

FAILED MESSIAH über orthodoxe Kinderrechte.

Infant Has Right To Be Circumcised Against Mother’s Wishes, Rabbis’ Attorney Says

11. Januar 2014 — Ein Anwalt, der ein staatliches Rabbinergericht berät, schrieb in einem Beratungsbrief, daß es das »Recht« eines Säuglings wäre, beschnitten zu werden, um ihn vor der Ächtung durch seine Altersgenossen zu retten, die »ihn dazu veranlassen könnten, sich unterlegen zu fühlen und unter schweren emotionalen Schäden zu leiden«, berichtete ISRAEL HAYOM.

Der Brief wurde von Rechtsanwalt Shimon Yaakobi in Erwiderung auf eine Petition der Mutter des Knaben an den Gerichtshof (High Court of Justice) geschrieben, die forderte, daß eine in ihrem Scheidungsfall erlassene Entscheidung eines rabbinischen Gerichts, den Knaben zu beschneiden, aus verfassungsrechtlichen Gründen aufgehoben werden soll.

Der Gerichtshof hob die Anordnung des rabbinischen Gerichts zuvor einsweilig auf, die Frau für jeden Tag, den sie sich weigert, ihren Sohn beschneiden zu lassen, mit einem Bußgeld von 500 Schekel (142 Dollar) pro Tag zu belegen.

Yaakobi argumentiert, der Gerichtshof hätte die Anordnung des rabbinischen Gerichts zu Unrecht einstweilig aufgehoben und sagt, das Kind, das noch zu jung ist, um zu sprechen, habe das »Recht«, sofort beschnitten zu werden.

»Die Antragstellerin tut keine gute Sache, zu fordern in ihrem Säugling ein Gefühl zu vermitteln, ein Außenseiter zu sein, was ihn veranlassen könnte, sich minderwertig zu fühlen und unter schweren emotionalen Schäden zu leiden. Die Antragstellerin sieht nicht nach dem besten Interesse des Knaben. Es ist das Recht des Kindes, nicht anders als seine beschnittenen Freunden zu sein.

Das Recht des Kindes und sein Interesse, sich wie jeder jüdische Knabe in Israel beschneiden zu lassen, kann nicht auf dem Altar des Rechts der Antragstellerin auf Religionsfreiheit gegen den Willen seines Vaters geopfert werden.

Meine Haltung ist, daß der Antrag abgewiesen und die einstweilige Verfügung, die das Urteil des Gerichts verzögert, gestrichen werden sollte. Das Kind wurde in einer jüdisch-israelischen Familie geboren. In ein oder zwei Jahren wird das Kind in den Kindergarten gehen, und dort wird er von beschnittenen Knaben umgeben sein. Es ist kein Geheimnis, daß Kleinkinder alles bemerken, was anders ist«, schrieb Yaakobi.

Hier finden Sie den Originalartikel, Infant Has Right To Be Circumcised Against Mother’s Wishes, Rabbis’ Attorney Says.

Zwei Kommentare:

Philadelinquency.com:

Also soll ich davon ausgehen, daß Knaben auf der ganzen Welt ihre Penisse zeigen? Wer zum Teufel sollte in der Grundschule erfahren, ob jemand beschnitten ist oder nicht?

S M L:

Nur in Israel ist es möglich, daß diese Idiotie vorgesehen ist und stattfindet.

Pittsburgh, Pennsylvania: Rabbi verklagt, nachdem er Baby während der Beschneidung verletzte (amputierte)

2014/01/03

Marty Griffin über ein weiteres jüdisches Opfer der dämonischen Peniszupfer.

Rabbi Sued After Baby Injured During Circumcision

→ Video: Rabbi Sued After Baby Injured During Circumcision

27. Dezember 2013 — Ein örtlicher Rabbiner wurde verklagt, nachdem er angeblich eine jüdisch-traditionelle Beschneidung (bris) eines neugeborenen Knaben verpfuschte und den Penis abtrennte.

Der in der Klage beschriebene Vorfall geschah innerhalb des letzten Jahres an der Synagoge »Tree of Life« in Squirrel Hill.

Die jüdische Beschneidungszeremonie wurde von Rabbi Mordechai Rosenberg aus Pittsburgh durchgeführt, der auch ein Beschneider (mohel) ist.

Irgendwann während der Beschneidung trennte Rosenberg laut der Klage den Penis des Babys ab.

Das Baby wurde eilig ins »Children’s Hospital« gebracht, wo die Ärzte eine Notfallmikrochirurgie (emergency microsurgery) durchführten.

»Wenn Ihr Finger, Ihr Daumen abgetrennt und wieder ersetzt wurde, ist das ziemlich aufregend«, sagte Dr. Joe Losee, ein renommierter plastischer Chirurg am UPMC (University of Pittsburgh Medical Center).

Dr. Losee war an der Behandlung des Knaben nicht beteiligt und konnte nichts Konkretes sagen.

Unsere Quellen sagen, es dauerte acht Stunden. Das Baby benötigte sechs Bluttransfusionen und war fast zwei Monate im Krankenhaus. Quellen beschreiben die Wiederbefestigung als erfolgreich.

Dr. Losee sagt, die Mikrochirurgie schreitet jeden Tag voran, sei aber riskant.

»Manchmal funktioniert es nicht immer«, sagt er. »Wenn Sie einen Teilbereich (portion) wiederbefestigen, der Nerven enthält, heilen die Nerven dort, wo Sie ihn wiederbefestigten, manchmal nicht gut. Es gibt also sicherlich Einschränkungen.«

Auf seiner Internetseite sagt Rabbi Rosenberg, er sei als ein »zertifizierter Beschneider vom ›Amerikanischen Vorstand für Ritualbeschneidung‹ (›American Board of Ritual Circumcision‹)« anerkannt. Seine Internetseite sagt auch, »eine medizinische Beschneidung eines Arztes, in der Regel im Krankenhaus durchgeführt, wird nach jüdischem Recht nicht als gültig betrachtet«. (Anm.: Die Internetseite vom »Amerikanischen Vorstand für Ritualbeschneidung« ist anscheinend noch immer untergetaucht.)

»Das ist außerordentlich ernst und es ist außerordentlich selten«, sagte Anwalt David Llewellyn. (Anm.: Warum heißt es dann »Rabbi ist der Meinung, wenn zwei Kinder infolge der Zirkumzision verstorben sind, dann solle das dritte nicht mehr beschnitten werden, während R. Schim’on ben Gabriel postuliert, erst das vierte solle nicht mehr beschnitten werden, wenn auch das dritte gestorben sei.«, was einer Sterberate von 66 bis 75 Prozent gleichkommt?)

Llewellyn behandelt Fälle von Verletzungen während der Beschneidung — sowohl Verletzungen, die von Ärzten im Krankenhaus als auch von Beschneidern in religiösen Zeremonien verursacht wurden. (Anm.: Und wie viele Fälle werden pro Jahr verursacht?)

»Ihr durchschnittlicher Kinderurologe verbringt wahrscheinlich etwa 20 Prozent seiner Zeit mit der Wiederherstellung von Kindern (repairing children), die beschnitten wurden«, sagt Llewellyn. (Anm.: »Manchmal funktioniert es nicht immer« scheint ziemlich hoch zu sein.)

Nach Angaben der »Amerikanischen Akademie für Kinderärzte« (»American Academy of Pediatrics«) treten als Folge der Beschneidung bei einem von 500 neugeborenen Knaben signifikante akute Komplikationen auf. (Anm.: Und wie hoch ist die Zahl mittelschwerer Komplikationen?)

»Das ist so ziemlich unkontrolliert«, sagte Llewellyn.

Er sagt, es gibt keine geregelten Standard für die Ausbildung oder Zertifizierung von mohels , oder an jedem Ort für die Meldung von Verletzungen Beschneidung.

»Es gibt dafür praktisch nirgendwo in den Vereinigten Staaten eine Regelung, von der ich weiß«, sagte Llewellyn. »Ich denke, die Regierung sollte wohl eine Art von Ausbildung verlangen, wenn das geschehen soll.«

Rabbi Rosenberg erklärte KDKA: »Ich bin darin ausgebildet.« Er bezeichnete den Fall außerdem als einen »tragischen Unfall« und eine »schreckliche Situation«. Aber er sagte auch, daß er weiterhin Beschneidungen durchführt.

Dem Fall nahestehende Quellen sagen, daß es nicht möglich ist zu wissen, ob das Baby, während es sich erholt, vollständig genesen wird. Der Vorfall ereignete sich vor etwa acht Monaten.

Hier finden Sie den Originalartikel, Rabbi Sued After Baby Injured During Circumcision.

Pittsburgh, Pennsylvania: Klage behauptet, daß Rabbi die Beschneidung eines 8 Tage alten Knaben verpfuschte

2013/12/27

Adam Brandolph über ein weiteres jüdisches Opfer der dämonischen Peniszupfer.

Lawsuit claims Squirrel Hill rabbi botched 8-day-old's circumcision

18. Dezember 2013 — Ein Rabbi aus Squirrel Hill verpfuschte eine rituelle Beschneidung, was bei einem 8 Tage alten Knaben zu einer »katastrophalen und lebensverändernden Verletzung« führte, behaupten seine Eltern in einer in dieser Woche eingereichten Zivilklage.

Rechtsanwalt Neil Rosen, der Mutter, Vater und Kind — in der Klage durch ihre Initialen aufgeführt — vertritt, bezeichnete den Vorfall als »unvorstellbar«, lehnte eine weitere Stellungnahme jedoch ab. Rosen, sagte, er verwende die Initialen seiner Mandanten, um die Identität des jetzt 8 Monate alten Kindes zu schützen. (Anm.: Damit die jüdische Gemeinschaft nicht drohen kann, sie zu ermorden, weil sie jetzt Moser sind?)

Laut der am Dienstag eingereichten Klage führte Rabbi Mordechai Rosenberg, 54, an dem Knaben am 28. April eine rituelle Beschneidung durch, wie es der jüdische Brauch fordert. Rosenberg, ein orthodoxer Mohel — oder ritueller Beschneider — verwies für Anrufe auf seine Anwälte in der Kanzlei »Weber Gallagher«, die keine Anrufe beantworteten. (Anm.: Wozu?)

Die Klage führt nicht die Verletzungen des Kindes an, sondern behauptet, daß Rosenberg »mit völliger Mißachtung« handelte.

Die Eltern, die erlebten, was geschah, eilten mit ihrem Sohn zwecks Notfallwiederherstellungschirurgie und Blutegeltherapie (leech therapy) zum »Children’s Hospital«, so die Klage. (Anm.: Im Jahr 2008 nutzte eine Anhängerin der Kabbala-Religion eine Blutegeltherapie zum Entgiften ihres hollywoodifizierten Körpers.)

Carrie Sorenson, eine Klinikapothekerin am »St. Alexius Medical Center« in Bismarck, North Dakota, sagte, die Blutegel helfen dem Körper bei der Akzeptanz wieder angenähter Teile, indem sie die Durchblutung und Geweberegeneration fördern. Das Baby benötigt laut der Klage mehrere Nachuntersuchungen.

Rosenbergs Internetseite besagt, daß er von Rabbinern in Pittsburgh und Jerusalem ausgebildet wurde und vom »Amerikanischen Vorstand für Ritualbeschneidung« (»American Board of Ritual Circumcision«) in New York als zertifizierter Beschneider anerkannt ist. Der Vorsitzende, Rabbi Avraham Cohen, antwortete nicht auf Anrufe. (Anm.: Warum wird nicht erwähnt, daß die Internetseite vom »Amerikanischen Vorstand der Ritualbeschneider« von gestern auf heute auf Tauchstation ging?)

Beschneider werden nicht von einer staatlichen Behörde zugelassen, weil die Beschneidung nicht als medizinisches Verfahren, sondern als religiöse Zeremonie gilt.

Fehler sind relativ selten und Beschneidungen von Säuglingen sind in der Regel komplikationslos, sagte Rabbi Julie Pelc Adler, Vorsitzende des Beschneidungstrainings und Zulassungsprogramms der Bewegung des Reformjudentums in Los Angeles. (Anm.: Atomkraftwerke dürften wohl sicherer sein.)

Die Bewegungen des Reformjudentums und konservativen Judentums lassen lieber zugelassene Ärzte zu, um rituelle Beschneidungen durchzuführen, statt Mitglieder des Klerus, wie es das orthodoxe Judentum tut, sagte Adler. (Anm.: Zugelassene Ärzte bohrten auch Löcher in den Kopf, um Epilepsie zu heilen.)

»Während die große Mehrheit wohl noch nie ein derart schreckliches Ergebnis hatte, kann man nicht vorhersagen, an wem und wann ein Fehler wie dieser passieren wird«, sagte sie.

Hier finden Sie den Originalartikel, Lawsuit claims Squirrel Hill rabbi botched 8-day-old’s circumcision.

Frage:

Was ist im jüdischen Kontext mit der zeitgeistgemäßen Null-Prozent-Einstellung, etwas erst zuzlassen, nachdem es sich in vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Diskussionen als gefahrlos und mit ohne Fehler herausgestellt hat?

Antwort:

ZWANGSBESCHNEIDUNG schreibt:

Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, in seiner Stellungnahme in der Expertenanhörung im Rechtsausschuss zum Thema Beschneidung am 26.11.2012: „Im Judentum hat das Leben und die Bewahrung des Lebens den höchsten Stellenwert. Aus diesem Grund dürfen Säuglinge nicht beschnitten werden, wenn gesundheitliche Gründe dagegen sprächen… […] Insofern führen alle ideologisch motivierten Versuche, Kindeswohl versus Judentum gegeneinander in Stellung zu bringen, zwangsläufig ins Leere.“ Zur Todesrate durch die Beschneidung siehe auch Moses Maimonides Anm. 21. Zur allgemeinen Bedeutung von menschlichem Leben im Judentum siehe Israel Shahak Die Entheiligung des Sabbats, um Leben zu retten.

Die Rabbinerin und Beschneiderin Dr. med. Antje Yael Deusel, die leider ihre Absicht, die Beschneidung zu einem Kulturgut zu erheben, verfehlt, schildert in ihrem Buch „Mein Bund, den ihr bewahren sollt“, die sich aus der Todesrate ergebenden Diskussionen der Rabbis: „Hierbei herrscht kein Konsens unter den Rabbanim hinsichtlich dessen, wie oft ein solcher Todesfall in der Familie bereits vorgekommen sein müsse, bevor man weitere männliche Neugeborene der gleichen Familie von einer Brit Mila zurückstellt, wie uns der Babylonische Talmud im Traktat Jevamot 64b mitteilt: Rabbi ist der Meinung, wenn zwei Kinder infolge der Zirkumzision verstorben sind, dann solle das dritte nicht mehr beschnitten werden, während R. Schim’on ben Gamliel postuliert, erst das vierte solle nicht mehr beschnitten werden, wenn auch das dritte gestorben sei.“ (Seite 61)

Hier diskutieren die Rabbis darüber, wieviele Kinder sie sterben lassen wollen, um einen beschnittenen Juden zu produzieren. Das ist Verwertung von menschlichem Leben.

Im Judentum soll das Leben und die Bewahrung des Lebens den höchsten Stellenwert besitzen??? Diese Aussage ist nicht nur widerlegt. Es hat sich eine Frage anzuschließen. Wieviele jüdische Kinder sind durch die Brit Mila gestorben? Wieviele Juden haben ihr Leben durch die Beschneidung verloren? Wieviele Juden sind im Laufe von 4000 Jahren – durch die Beschneidung – vernichtet worden. Sind es Hundertausende? Sind es Millionen?

Brooklyn: Mutter behauptet, Rabbi verpfuschte Beschneidung

2013/12/19

Nick Divito über ein weiteres jüdisches Opfer der dämonischen Peniszupfer.

Mom Claims Rabbi Botched Circumcision

5. Dezember 2013 — Ein Rabbi verpfuschte die Beschneidung (bris) eines Kindes, das einen Geburtsfehler hatte, der seinen Penis betrifft und versagte dann, die Vorhaut zu erhalten, behauptete die Mutter des Knaben vor dem Obersten Gericht der Grafschaft Kings.

Rabbi Eliyahu Shain führte die Beschneidung an Benjamin Altman im Dezember 2009 bei Partnern der Kinderklinik von New York City der Universität von New York durch (at New York University Medical Center’s Pediatric Associates of New York City).

Die Mutter des Knaben, Staci H. Altman, sagt jedoch, daß der Beschneider (mohel) nicht erkannte, daß der Knabe Hypospadie hatte, ein Leiden, bei dem sich die Harnröhre auf der Unterseite des Penis entwickelt.

Laut der Klage leidet der Knabe aufgrund der bleibenden Schäden seitdem unter »starken körperlichen Schmerzen und seelischen Qualen und verlorener Lebensfreude«.

Die Beschneidung wurde angeblich »außerhalb eines Krankenhauses oder einer angemessenen medizinischen Einrichtung« durchgeführt, doch die Klage gibt nicht an, wo. (Anm.: Soll das Kind entführt worden sein oder geschah das »außerhalb« auf Wunsch der Mutter?)

Eine Krankenhaussprecherin antwortete am Donnerstag nicht sofort auf eine Anfrage für eine Stellungnahme. (Anm.: Wozu?)

Die Mutter des Knaben fordert den nicht näher spezifizierten Ersatz des tatsächlichen Schadens und Schadenersatz (unspecified actual and punitive damages) wegen Fahrlässigkeit.

Sie und ihr Sohn werden von John Bailly der Kanzlei Bailly und McMillan vertreten.

Hier finden Sie den Originalartikel, Mom Claims Rabbi Botched Circumcision.

Was anderen dabei einfällt:

Feed me more foreskins

Rabbinergericht belegt Israelin mit 140 Dollar Geldstrafe pro Tag, um sie zur Beschneidung ihres Sohnes zu zwingen

2013/11/28

FAILED MESSIAH über die Zukunft der Beschneidungsdebatte.

Rabbinical Court Fines Woman $140 Per Day In Effort To Try To Force Woman To Circumcise Her Son

25. November 2013 — Eine Israelin wird von einem staatlichen Rabbinergericht jeden Tag mit einer Geldbuße von 500 NIS (140 Dollar) belegt, weil sie sich weigert, ihren ein Jahr alten Sohn zu beschneiden, obwohl es für Juden in Israel keine gesetzliche Verpflichtung gibt, ihre Söhne beschneiden zu lassen und die Frau und ihr Mann nicht religiös sind, berichtete 972MAG, basierend auf einem Nachrichtenbericht, der heute auf ARUTZ 2 ausgestrahlt wurde.

Das Rabbinergericht Haifa verhängte die Geldbuße, nachdem der Mann der Frau an das Gericht appellierte, die Frau zu zwingen, den Sohn beschneiden zu lassen. Das Paar befindet sich in Scheidung. Nach israelischem Gesetz müssen sich alle Juden, sogar säkulare, durch staatliche Rabbinergerichte scheiden lassen, die nun nahezu ausschließlich unter jüdisch-ultraorthodoxer Kontrolle stehen. Diese Gerichte können Ehepartner, die sich ihren Anordnungen widersetzen, ins Gefängnis bringen, und mit der vollen Unterstützung von Polizei und Strafverfolgung Geldbußen und andere Strafen erheben.

»Ich habe viele Informationen über die Beschneidung aufgenommen und beschlossen, mit der Beschneidung nicht fortzufahren. Ich habe kein Recht, an seinen Genitalien zu schneiden und ihn zu verstümmeln, und das Gericht ist nicht befugt, mich zu zwingen«, erklärte die Frau ARUTZ 2. Sie sagte auch, sie sei arbeitslos und habe nicht das Geld, um die Strafe zu bezahlen, und behauptete, daß ihr Mann ursprünglich zustimmte, ihren Sohn unbeschnitten zu lassen, aber seine Meinung während des Scheidungsprozesses änderte.

Die Rabbiner-Richter sagten in ihrer Entscheidung, daß die Frau die Beschneidung blockierte, um zu versuchen, mit ihrem Mann eine Versöhnung zu erzwingen.

Aber diese Rabbiner-Richter wiesen auch auf ihre Befürchtung hin, daß durch eine jüdisch-israelische Frau, der erlaubt wird, ihren Sohn unbeschnitten zu lassen, vor dem Hintergrund der weltweit wachsenden Bewegung gegen die rituelle Beschneidung von Männern in anderen Teilen der Welt, ein Präzedenzfall geschaffen werden könnte.

»Wir haben jetzt seit einiger Zeit in vielen Ländern in Europa und in den Vereinigten Staaten öffentliche und juristische Kämpfe gegen die jüdische rituelle Beschneidung (Brit Mila) erlebt. Die Öffentlichkeit in Israel hat wie ein Mann (has stood as one man) gegen diese Trends gestanden, die sie als einen weiteren Aspekt von Zurschaustellungen (displays) von Antisemitismus sieht, der bekämpft werden muß. Wie wird die Welt reagieren, wenn auch hier die Frage der Beschneidung dem Ermessen einer (Anm.: modern-orthodoxer Singular) Person nach ihren (Anm.: modern-orthodoxer Plural) eigenen Überzeugungen gegeben wird?«, schrieben die Rabbiner-Richter.

Wegen Israels drakonischen Religionsgesetzen kann die Frau diese Entscheidung Berichten zufolge nur in Regress nehmen, indem sie an Israels Hohes Gericht (High Court of Justice) appelliert.

Hier finden Sie den Originalartikel, Rabbinical Court Fines Woman $140 Per Day In Effort To Try To Force Woman To Circumcise Her Son.

Europäische Juden bejubeln Merkels Wiederwahl, laden sie zu einem Besuch ein

2013/09/27

Helen Chernikoff über die Folgen von Angela Kazmierczaks Wahlsieg.

European Jews Hail Merkel's Re-election, Invite Her To Visit

24. September 2013 — Nach Angela Merkels Wiederwahl für eine dritte Amtszeit hat der »Vorstand der Vertreter der Britischen Juden« (»Board of Deputies of British Jews«) sie zu einem Besuch eingeladen, um eine besondere Auszeichnung zu erhalten, laut JEWISH CHRONICLE das erste Mal, daß er eine solche Einladung an irgendeinen deutschen Kanzler ausgesprochen hat.

Der »Vorstand«, das wichtigste Gremium der britischen Juden, erweiterte seine Einladung unter allgemeinem Lob von Merkel durch europäische jüdische Führer, darunter die »Konferenz Europäischer Rabbiner« (»Conference of European Rabbis«) und der »Europäisch-Jüdische Kongress« (»European Jewish Congress«), berichtete der CHRONICLE. (Anm.: Bei der inflationären Diversität kreativer Titel hat sich der Originaltext verstolpert und schrieb »Ruopean Jewish Congress«.)

Der »Europäisch-Jüdische Kongress« (Anm.: treffender wäre wohl der »Jüdische Europakongress«), von dem der »Britische Vorstand« ein Bestandteil ist, hatte die Idee der Auszeichnung, weil er empfand, Merkel habe laut dem CHRONICLE »einen wichtigen Beitrag für das Wohlergehen des deutschen Judentums geleistet«, insbesondere ihre Führung während einer Zeit, als das Land ein Gesetz zum Schutz der religiösen Beschneidung verabschiedete.

Hier finden Sie den Originalartikel, European Jews Hail Merkel’s Re-election, Invite Her To Visit.

Und hier der Vollständigkeit halber für die Sammelfreaks die Meldung des JEWISH CHRONICLE:

Vorstand der Vertreter der Britischen Juden begrüßt Angela Merkel

Board welcomes Angela Merkel

24. September 2013 — Angela Merkels historischer dritter Wahlsieg wurde diese Woche von den europäischen jüdischen Führern herzlich begrüßt — und der »Vorstand der Vertreter« (»Board of Deputies«) wird ihre Unterstützung von Deutschlands jüdischer Gemeinde auszeichnen.

Die Führer des »Vorstands« hoffen, daß sie die besondere Auszeichnung persönlich in Empfang nehmen wird und sprachen an sie eine Einladung aus, sie als erste deutsche Kanzlerin zu besuchen. (Anm.: Gemeint ist nicht die gender-feministische Errungenschaft zur Rettung der Welt, Kanzleresse oder Regierungscheföse, sondern Kanzler, chancellor.)

Rabbi Pinchas Goldschmidt, Präsident der »Konferenz Europäischer Rabbiner« (»Conference of European Rabbis«), begrüßte ihren Erfolg bei den Wahlen am Sonntag als eine »gute Sache für Deutschland, für Europa und für Israel und das jüdische Volk. Unter den Staats- und Regierungschefs Europas ist sie die Beste.«

Der »Vorstand« hofft, ihr die Auszeichnung auf seinem jährlichen Dinner im November zu präsentieren, wo Großbritanniens ranghöchste Politikerin (most senior female politician), Innenministerin Teresa May, als Gastrednerin bestätigt wurde.

Er weiß aber nicht, ob Angela Merkel in der Lage sein wird, die Einladung anzunehmen, bis sie die Verhandlungen zur Bildung ihrer Regierungskoalition abgeschlossen hat.

Laurence Brass, Schatzmeister des »Vorstands« sagte, daß die Idee der Ehrung vom »Europäisch-Jüdischen Kongress« (»European Jewish Congress« kam, von dem der »Vorstand« ein Bestandteil ist. »Sie empfinden, daß sie einen wichtigen Beitrag zum Wohlergehen des deutschen Judentums geleistet hat.«

Moshe Kantor, Präsident des »Europäisch-Jüdischen Kongresses«, sagte: »Als europäische Juden haben wir eine langjährige enge Beziehung mit Kanzlerin Merkel.«

Er fügte hinzu, der »Kongress« sei »sehr zufrieden« mit der Rolle von Bundeskanzlerin Merkel und ihrer Regierung »bei der jüngsten Bedrohung der Beschneidung in Deutschland. (Anm.: Da läuft der Hase.) Außerdem möchte ich unsere Wertschätzung für die Kommentare der Kanzlerin vor den Wahlen über die Bedeutung der Sicherheit Israels zum Ausdruck bringen.« (Anm.: Was soll daran neu sein? Hat bis heute auch nur ein deutscher Regierungschef Israel jemals als Schurkenstaat bezeichnet? Hat irgendjemand irgendwann irgendwo ein Plakat von angehenden Jungpolitikern gesehen, auf dem steht: »Ziofrei und Spaß dabei«?)

Deutschland hat letztes Jahr ein Gesetz zum Schutz der religiösen Beschneidung verabschiedet, nachdem ein Gericht zu erkennen gab, daß es zu strafrechtlichen Ermittlungen führen könnte. (Anm.: Ein Gesetz gegen Strafverfolgung? Ich bin auf das verdutzte Gesicht des Richters gespannt, wenn er glaubt, im Himmel zu sein.)

Angela Merkel wurde im letzten Monat die erste deutsche Bundeskanzlerin, die auf dem Gelände des KZ Dachau bei München die Gedenkstätte betrat. (Anm.: Wenn jeder Politiker jede Holocaust-Gedenkstätte betreten müßte, wäre auch nur ein jüdischer Holocaust-Unterstützer bereit, die Kosten zu tragen?)

Im Frühjahr wurde sie von der »Konferenz Europäischer Rabbiner« mit dem »Lord Jakobowiz Preis für das europäische Judentum« (»Lord Jakobovits Prize for European Jewry«) ausgezeichnet, auch in Anerkennung ihrer Unterstützung für das deutsche Judentum und ihre Opposition gegen Antisemitismus.

Sollte sie am Dinner des »Vorstandes« teilnehmen, würde sie die erste Kanzlerin sein, die dies tut. (Anm.: Womöglich würden noch mehr Deutsche gedenktechnisch gerne zu einem teuren Dinner eingeladen werden, vielleicht die Antifa.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Board welcomes Angela Merkel.

Siehe auch: Kanzlerin für Deutschland. Angela Merkel

Das Beschneidungsritual und der Tod

2013/07/21

Ein Auszug aus dem Artikel „Circumcision“ der modern-orthodoxen JEWISH ENCYCLOPAEDIA von 1906.

(In Kurzform besteht die Beschneidung aus drei Akten. Mila: Das Abschneiden der Vorhaut mit einem Messer. Peri’ah: Das Zerreissen der Membran mit dem Fingernagel. Mezizah: Dem Baby wird aus der blutenden Wunde des Penis mit dem Mund das Blut gesaugt.)

Circumcision

Arbeitsgeräte und Zubehör für die Beschneidung (18. Jahrhundert) 1. Segnungsbecher. 2. Schild. 3. Messer. 4. Gewürzdose. 5. Band. 6. Baumwolle und Öl. 7. Sand. 8. Puder. Moderne Arbeitsgeräte für die Beschneidung 1. Schild. 2. Mundstück. 3. Messer. 4. Becher für Mezizah.

Die Operation [Beschneidung] besteht aus drei Teilen:. „Mila“, „Peri’ah“ und „Mezizah“

Milah: Während das Kind auf einem Kissen auf dem Schoß des Gevatters oder „Sandek“ (derjenige, der die Ehre hat, das Kind zu halten) platziert worden ist, macht der Mohel es frei und entfernt die Kleidung, etc., und weist den Sandek an, wie er die Beine des Kindes zu halten hat. Der Mohel ergreift dann zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand die Vorhaut und übt ausreichend Zugkraft aus, um sie von der Eichel zu ziehen, und positioniert den Schirm (siehe Abb. 1, zweite Spalte) kurz vor der Eichel. Er nimmt nun sein Messer und entfernt mit einem Schwung die Vorhaut. Dies bringt den ersten Akt zum Abschluß. Das am häufigsten verwendete Messer (siehe Abb. 3, zweite Spalte) ist zweischneidig, obwohl häufig auch eines wie jene verwendet wird, die gewöhnlich von Chirurgen benutzt werden.

Peri’ah: Nachdem die Entfernung abgeschlossen ist, greift der Mohel das Innere der Vorhaut, das noch die Eichel bedeckt, mit Daumennagel und Zeigefinger jeder Hand und reißt sie so ein, daß er sie vollständig zurück über die Eichel rollen und diese vollständig freilegen kann. Der Mohel hat seinen Daumennagel für den Zweck in der Regel geeignet beschnitten. In Ausnahmefällen kann das innere der Vorhaut mehr oder weniger intensiv an der Eichel haften, was die leichte Entfernung etwas behindert; durch beharrliches Bemühen wird die Schwierigkeit jedoch überwunden werden.

Mezizah: Damit ist das Saugen von Blut aus der Wunde gemeint. Der Mohel nimmt etwas Wein in den Mund und wendet zum Ausüben des Saugens seine Lippen dem an der Operation beteiligten Teil zu, und stößt die Mischung aus Wein und Blut danach in ein für den Zweck bereitgestelltes Gefäß aus (siehe Abb. 4, zweite Spalte). Diese Prozedur wird mehrmals wiederholt und bringt die Operation zu Ende, mit Ausnahme der Kontrolle der Blutung und dem Verbinden der Wunde. Die für den erstgenannten Zweck eingesetzten Mittel sind unter den verschiedenen Akteuren sowie in den verschiedenen Staaten sehr unterschiedlich. Zur Anwendung kommen weitestgehend adstringierende Pulver. In Norddeutschland wird ausgiebig die folgende Mischung genutzt: ein Teil verdünnte Schwefelsäure, drei Teile Alkohol, zwei Teile Honig und sechs Teile Essig.

Eine weitere Beschreibung findet sich auf Seite 173/174 in „Allgemeines Repertorium der gesammten deutschen medizinisch-chirurgischen Journalistik“ aus dem Jahr 1838:

Ueber die Beschneidung; von W. Boeck, Districtschirurg zu Kongsberg in Norwegen. Die Operation wird bei den Juden nie mit der Scheere, sondern nach dem Talmud mit einem ursprünglich steinernen Messer verrichtet; in den ältesten Zeiten verrichtete sie der Vater (1. B. Mos. XVII. 23.), dann wurde ein eigner Mann (Beschneider) damit beauftragt, im Nothfalle war es auch Weibern erlaubt, die Beschneidung (Mohel) vorzunehmen. Eigentlich war der 8te Tag der normale zu dieser Feierlichkeit, doch bindet man sich nicht streng daran. Bloss bei den Juden ist mit der Circumcisio auch die Denudatio (פךיא), Zerreissung des Frenulums, bei Erwachsenen sehr schmerzhaft, verbunden. Die Operation wird gewöhnlich des Morgens in der Synagoge in Gegenwart von 10 Personen, doch auch zu Hause, vorgenommen. Zwei Stühle werden aneinander, und zwar dem Schranke, in welchem sich die Gesetzbücher befinden, gegenüber gestellt; auf den einen setzt sich der Gevatter, der andere bleibt für den Elias, den man sich gegenwärtig denkt, denkt, leer. Knaben bringen die nöthigen Geräthschaften mit, als Messer, Pulver auf die Wunde zu streun, ein Band, um damit die Wunde zu verbinden, eine brennende Fackel, einen Becher Wein, ein Schälchen mit Oel und einen Teller Sand, worauf sie sich um den Beschneider herumstellen. Letzterer steht gerade vor dem Gevatter und zur Seite des Gevatters, und singt mit hoher Stimme in hebräischer Sprache den 1. Vers vom 15. Cap. II. B. Mose. In der Thüre der Synagoge nimmt dann der Vater das Kind aus den Händen der Weiber, bringt es in die Versammlung und ruft: „Gesegnet sey der, welcher kommt!“ welches von der ganzen Versammlung wiederholt wird. Der Gevatter nimmt jetzt das Kind auf seinen Schooss, der Beschneider entblösst es, setzt die Vorhaut in ein kammähnliches Instrument, welches nur eine Spalte hat, drückt damit die Eichel zurück und schneidet die Vorhaut mit einem Messer ab, welche ins Sandgefäss geworfen oder an der Fackel verbrannt wird. Zur gleichen Zeit sagt der Beschneider: „Gelobt sei Jehova, welcher uns durch sein Gebot geheiligt und die Beschneidung gestiftet hat.“ Um das Blut aus der Wunde zu schaffen, nimmt er den Mund voll Wein, spritzt ihn auf die Wunde, zerreisst hierauf das Frenulum mit den Nägeln, saugt das Blut aus, und speit es auf den Sandteller. Das Kind wird mit einem, in Oel getauchten Lappen verbunden; die Handlung endet mit dem Gebet und festlichem Mahle. Stirbt ein Knabe vor dem 8ten Tage, so wird er im Sarge über dem Grabe von dem Totengräber beschnitten, damit er die Vorhaut nicht mit ins Grab bringe, welches eine Sünde wäre.

Und im „Jahrbuch der gesammten Staatsarzneikunde – Band 3“ aus dem Jahr 1837 heißt es von Seite 460 bis 466:

Ueber die Beschneidung; von W. Boeck, Districtschirurg zu Kongsberg in Norwegen.

Es wurde mir einmal in Würzburg erlaubt, bei dieser Ceremonie gegenwärtig zu sein und ich theile deshalb diese Zeilen, welche für manchen Arzt nicht ohne Interesse sein werden, mit.

Die Beschneidung der in Europa wohnenden Juden wird als ein Zeichen des Vertrages oder Bundes, welchen Gott mit Abraham schloss, indem sie, ohne Zweck und die Bedeutung zu achten, blos auf das erste Buch Moses Cap. 17, V. 10 verweisen, wo es heisst: „Das ist aber mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch, und deinem Samen nach dir; alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden.“ Die Beschneidung wurde von den alten Völkern verschieden ausgeübt und ist zu unserer Zeit nur noch ein religiöser Brauch bei den Mohammedanern und Juden der darin besteht, dass man die Haut, welche die Eichel des Gliedes umgiebt, wegnimmt. Die Operation wird bei den Juden nie mit der Scheere, sondern nach dem Talmud mit einem scharfen Messer, welches in den ältesten Zeiten von Stein gewesen, verrichtet. Als Grund hiervon gibt man an, dass es zu der Zeit, als man die Beschneidung anfing, noch kein Messer von Metall gab, und dass die Juden, wie bekannt, ungern von ihrem Gebrauche abweichen; Andere suchen den Grund in dem Umstande, dass die damit hervorgebrachte Wunde sich nicht so stark entzündet und leichter heilt. Es ist jedoch einleuchtend, dass der Gebrauch des Steinmessers bei den Juden nicht als wesentlich angesehen werden kann, denn sonst würden die strengen Talmudisten nicht in unseren Zeiten den Gebrauch des Metallmessers zugelassen haben. In Folge des ersten Buchs Moses, Cap. 17, V. 23 wurde die Operation ursprünglich vom Vater des Kindes vorgenommen, später wurde ein eigner Mann (Beschneider) hiermit beauftragt; im Nothfalle war es sogar den Weibern erlaubt, die Operation vorzunehmen. Die Beschneidung selbst heisst Mohel. Dieser Ritus wird bei den Juden, so wie früher bei den Egyptiern am 8ten Tage vorgenommen; doch hielt man sich in früheren Zeiten hieran nicht; ja der Talmud erlaubte sie sogar bis auf den 12ten Tag auszusetzen. Zur Zeit Christi war der 8te Tag, als der normale, bestimmt, selbst wenn es am Sabbath war (Luc. Cap. 1, V. 59 und Cap. 2, V. 21); kranke Kinder aber liess man bis zu ihrer Genesung liegen. Zur Zeit der Maccabäer suchten die Juden der Verfolgung der ersteren dadurch zu entgehen, dass sie die Haut über die Eichel zogen, weswegen man ihnen einen Spottnahmen gab; um jedoch wieder in Ruhe unter ihres Gleichen zu wohnen, gaben sie diesen Gebrauch auf; wie sie sich hierbei geberdeten findet man bei Celsus (? Ref.).

Aber diess war für die Juden eine schreckliche Handlung, und um dieser vorzubeugen, wurde nicht allein die Vorhaut abgeschnitten, sondern man zerriss auch das Frenulum, welches kein Volk thut, bei welchem noch die Umschneidung gebräuchlich ist, und diess thun noch die Juden bis auf den heutigen Tag; die Operation besteht bei ihnen aus zwei Theilen: Circumcisio und Denudatio (auf Hebräisch פךיא). Bei Erwachsenen ist diese Operation, besonders der letzte Theil sehr schmerzhaft; denn am 3ten Tage findet sich ein heftiges Wundfieber und hierauf eine bedeutende Eiterung ein. Bei den Juden geschieht diese Operation gewöhnlich des Morgens in der Synagoge in Gegenwart von 10 Personen (doch kann sie auch zu Hause verrichtet werden, ohne dass 10 Personen nöthig sind, welches gerade der Fall war, als ich der Operatiion beiwohnte). Zwei Stühle werden an einander und zwar dem Schranke gegenüber, worin sich die Gesetzbücher befinden, gestellt, auf den einen setzt sich der Gevatter, der andere bleibt für den Elias leer, welchen man sich gegenwärtig denkt. Knaben bringen die nöthigen Geräthe mit, als Messer, Pulver auf die Wunde zu streuen, ein Band, um damit die Wunde zu verbinden, eine brennende Fackel, einen Becher Wein, ein Schälchen mit Oel und einen Teller Sand, worauf sie sich um den Beschneider herumstellen. Letzterer steht gerade vor dem Gevatter und an der Seite des Vaters und singt mit hoher Stimme in hebräischer Sprache den ersten Vers vom 15ten Capitel des 2ten Buch Moses: „Diess sind die Namen der Kinder Israel, die mit Jacob in Egypten kamen; ein jeglicher kam mit seinem Hause heim.“ In der Thüre der Synagoge nimmt alsdann der Vater das Kind aus den Händen der Weiber, bringt es in die Versammlung und ruft „gesegnet sei der, welcher kommt,“ welches von der ganzen Versammlung wiederholt wird. Der Gevatter nimmt jetzt das Kind auf seinen Schooss, der Beschneider entblöst es, setzt die Vorhaut in ein kammähnliches Instrument, welches nur eine Spalte hat, drückt damit die Vorhaut zurück und schneidet die Vorhaut mit einem Messer ab, welche ins Sandgefäss geworfen oder, wie ich sah, an der Fackel verbrannt wird; zu gleicher Zeit sagt der Beschneider: „gelobt sei Jehova, welcher uns durch sein Gebot geheiligt und die Beschneidung gestiftet hat.“ Um das Blut aus der Wunde zu schaffen, nimmt er den Mund voll Wein, spritzt ihn auf die Wunde, zerreisst hierauf das Frenulum mit den Nägeln, saugt das Blut aus und speiet es auf den Sandteller. Das Kind wird mit einem in Oel getauchten Lappen verbunden und dann wieder angekleidet oder bedeckt. Die Handlung endet damit, dass man Gott für die Erhaltung anruft, und bittet, dass er seinen Eltern recht viele Freude machen möge; nach der Beschneidung folgt als Finale ein festliches Mahl. Stirbt ein Knabe vor dem 8ten Tage, so wird er im Sarge über dem Grabe beschnitten, damit er die Vorhaut nicht mit ins Grab bringe, welches eine Sünde wäre. Die zur Beschneidung gehörenden Personen stellen sich ums Grab und der Todtengräber ist in diesem Falle der Beschneider; sobald er das Messer fortgelegt hat, werden Segnungen ausgesprochen, hierauf der Name gegeben, und nun erst geht die Beerdigung vor sich.

Die älteren Dogmatiker vergleichen die Beschneidung der Juden mit der Taufe der Christen. — Was den Ursprung dieser Ceremonie anbetrifft, so glauben die Juden, aus dem Grund, weil das alte Instrument eingeführt wurde, dass sich solches von ihm herschriebe; aber wahrscheinlicher ist es und mehr erwiesen, dass dieser Gebrauch von den Egyptern und Westasiaten herrührte und sich so nach und nach auf Moses verbreitete; denn nach Herodot, Strabo und Anderen war dieser Ritus zuerst bei den Egyptern gebräuchlich und ging dann auf andere Völker über. Eine andre Frage ist die, wie man auf die so schmerzhafte Ceremonie, welche öfter dem Leben gefährlich ist, verfiel? Die älteren Völker glaubten sich nur Gott ganz rein nähern zu dürfen; da sie nun das Membrum virile sehr hoch achteten, so musste diess besonders rein sein, und so glaubt man, dass die Idee der Beschneidung entstanden. Die, welche unter ihnen schon als beschnitten geboren wurden, hielten sie für ausgezeichnete und von Gott geheiligte Manner; die Juden behaupten diess von Noah, Jacob, Joseph, Moses, David u. A.;

Andere meinten sogar, dass Adam ohne Vorhaut geboren worden wäre. Die Egypter erzählen dies auch von ihren Halbgöttern, die Muselmänner von Mahomed und die Perser von Ali. Dieser Ritus war den egyptischen Priestern zur Pflicht gemacht, sowie auch denen, welche sich in die Mysterien einweihen liessen, weshalb sich auch Pythagoras beschneiden liess; die übrigen Völker durften sich nicht beschneiden lassen, aber nichtsdestoweniger geschah es dennoch, weil sie dadurch heiliger zu werden glaubten. Die Juden sollten, wie Moses sagte, ein heiliges Priestervolk sein, sie sollten daher alle beschnitten werden. Alle Unbeschnittene galten für Profane und ein Unbeschnittener war bei den Juden, wie noch heut zu Tage bei den Aethiopiern, ein Spottname. Manche, besonders die Kirchenväter, sahen in dieser Ceremonie nichts Religiöses, sondern einen medicinischen Gebrauch. Philo hält diese Handlung für das beste Vorbauungsmittel für den gefährlichen Carbunkel. In den warmen Ländern sammelt sich als Absonderung der Talgdrüsen eine bedeutende Menge Feuchtigkeit (Smegma) zwischen Vorhaut und Eichel, welche beim Reiben Schmerzen, Entzündungen und Geschwüre macht, wenn nicht auf Reinlichkeit gesehen wird. Andere glauben, dass die Beschneidung zuerst blos bei den Individuen vorgenommen wurde, welche eine enge Vorhaut hatten, die bei den Griechen Phymosis genannt wurde, wovon Celsus sagt, dass die Männer dadurch am Beischlaf und Kinderzeugen verhindert wurden; so z. B. soll Abraham nicht eher zeugungsfähig gewesen sein, als bis er beschnitten wurde, und Sara’s Unfruchtbarkeit soll bis zu der Zeit statt gefunden haben, als Abraham sich dieser Operation unterwarf. So viel Wahrscheinlichkeit auch für diese Meinung herrscht, so kann man doch kaum annehmen, dass der medicinische Grund der alleinige sein sollte, denn dass diese Operation für die Gesundheit nicht nöthig ist und das Zeugungsvermögen nicht beeinträchtigt, sehen wir bei allen Volksarten der heissen Zone, wo sie durchaus nicht gebräuchlich ist; auch hat man den medicinischen Nutzen noch dadurch zu bekräftigen gesucht, dass die Beschneidung selbst bei den Mädchen der alten Araber, Kopten, Aethiopier und einem Theile der Neger statt findet. Diese besteht darin, dass man die Vorhaut der Clitoris wegschneidet, welche wirklich medicinischen Nutzen haben soll; sie geschieht erst im 10ten Jahre und nur dann, wenn die Vorhaut zu lang ist. Manche Juden stehen in der Vermuthung, dass durch diese Operation der Gechlechtstrieb, so wie der Hang zur Onanie vermindert wird; aber die Erfahrung beweist das Gegentheil. (Allerdings hat die Sache etwas für sich, denn die Eichel wird durch das beständige Blostragen gefühlloser, ist das Praeputium fort, so wird die Manipulation der Onanisten schmerzhafter, weshalb auch der alte v. Vogel vor 40 Jahren die Infibulation des Celsus nicht mit Unrecht gegen die Onanie räth, welche jüngst wieder 1831 der verstorbene Weinhold gegen die Uebervölkerung in Gebrauch gezogen wissen wollte. Ref.)

Mahomed hat nicht die Beschneidung befohlen, sondern im 13ten Jahrhundert oder später kam sie erst zur Ausübung, weil Ismael, der Sohn Abraham’s, von welchem die Araber ihren Stammbaum ableiten, sich im 13ten Jahre beschneiden liess. Die Beschneidung geschieht hier im elterlichen Hause, in Gegenwart des Imans, der die Gebete spricht, gewöhnlich durch öffentliche Barbiere, und es ist willkürlich, in welchem Alter sie statt findet, meist erfolgt sie im 13ten, häufig aber auch im 7ten Jahre. Vor oder nach der Beschneidung wird dem Beschnittenen der Name ertheilt und der Ceremonie folgen Feste. (Man vergleiche hiermit: Oppenheim, über den Zustand der Heilkunde und über Volkskrankheiten in der europäischen und asiatischen Türkei. Hamburg, 1833. pag. 128-132.)

In Abyssinien sind endlich alle Christen beschnitten. Die Operation geschieht hier 8 Tage nach der Geburt und wird von einer Frau vorgenommen; sie gilt hier als ein alter Gebrauch, von welchem man nicht gern abweichen will. Dass die ersten Christen beschnitten wurden, ist bekannt. Eben so ist bei den Kopten, Kabylen, Kaffern in Polynesien und bei manchen Südamerikanern die Beschneidung noch heute gebräuchlich.

Und weil gewisse gesundheitliche Probleme auftreten können, sind unsere Medien seit etwa 100 Jahren so frei, gewisse Meldungen zu ignorieren:

Säuglingstod im „Maimonides Hospital“ steht in direktem Zusammenhang mit Beschneidung

3. März 2012 — NEW YORK DAILY NEWS hat erfahren, daß in einem Brooklyner Krankenhaus im September ein zwei Wochen alter Knabe an einer Herpesinfektion starb, bedingt durch ein religiöses Beschneidungsritual, das im Jahr 2005, als ein anderes Kind starb, eine Kontroverse auslöste.

Nach Angaben einer städtischen Sprecherin des ärztlichen Leichenbeschauers, die den Tod nach einer Nachrichten-Anfrage bestätigte, starb der Säugling am 28. September 2011 im „Maimonides Hospital“.

Die Todesursache wurde aufgeführt als „disseminierter Virus vom Typ Herpes Simplex 1; erschwerende rituelle Beschneidung mit oraler Absaugung“.

Vertreter der Stadt lehnten am Freitag eine Stellungnahme ab.

Es ist unklar, wer die Beschneidung durchführte.

Im Jahr 2004 enthüllten Beamte des städtischen Gesundheitswesens, daß ein Knabe nach einer Beschneidung starb, die von einem auf das Jahrhunderte alte, ultraorthodoxe als Metzitzah B’peh bekannte Ritual spezialisierten Rabbi aus der Grafschaft Rockland durchgeführt wurde.

Im Rahmen der Praxis entfernt der Rabbiner oder Mohel mit seinem Mund Blut aus der Wunde — die Beamten des städtischen Gesundheitswesens kritisierten, daß die Praxis für Babys mit „bestimmten Risiken“ verbunden ist.

Im Jahr 2004 wurde festgestellt, daß sich drei Säuglinge, die von Rabbi Jizchak Fischer beschnitten wurden, mit Herpes infiziert haben sollen, sagten Vertreter der Stadt.

Unter ihnen waren Zwillinge, die im Oktober 2004 beschnitten wurden, als Fischer die religiöse, als Brit Mila (bris) bekannte, Zeremonie durchführte.

Hier finden Sie den Originalartikel, Infant’s death at Maimonides Hospital linked to circumcision.

Israels Oberrabbinat erklärt, daß das Saugen mit dem Mund bei der Beschneidung vorzuziehen ist

2013/06/16

Die Kosher Nostra meldet über die Sprachrohre JEWISH TELEGRAPHIC AGENCY und HAARETZ, daß in Deutschland das Saugen des Blutes vom Penis des Babys mit dem Mund erwünscht ist.

Israel’s chief rabbinate says oral suction at circumcision is preferred

24. April 2013 — Die Praxis des Saugens des Blutes vom Penis des Babys mit dem Mund (Metzitzah B’peh) wird in Deutschland aufgrund einer Klage geprüft, die gegen einen Berliner Rabbi wegen angeblicher Körperverletzung während einer Beschneidung (Brit Mila) eingereicht wurde.

Israels Oberrabbinat hat sich in der Frage der Praxis eines in Deutschland umstrittenen Beschneidungsrituals eingeschaltet und erklärt, daß das Saugen des Blutes vom Penis des Babys mit dem Mund zu bevorzugen ist.

Die Praxis, bei der das Blut der Beschneidungswunde oral gesaugt wird, wird in Deutschland geprüft, da gegen einen Berliner Rabbi wegen angeblicher Körperverletzung während einer Beschneidung Klage eingereicht wurde.

Rabbi Moshe Morsiano, Vorsitzender der „Beschneidungsabbteilung für Israels Oberrabbinat“ („Division of Circumcision for the Chief Rabbinate of Israel“), betonte in einem Brief vom 22. April, daß es keine Rechtfertigung gibt, das Saugen des Blutes vom Penis des Babys mit dem Mund zu vermeiden, „es sei denn, der Beschneider (Mohel) hat einen Wunde in seinem Mund oder eine ansteckende Krankheit“. (Anm.: Und Autofahrer müssen in Israel bei Rot nur halten, wenn Gefahr droht.)

Der Brief war an Rabbi Jehuda Teichtal gerichtet, den Kopf der Lubawitscher Juden in Berlin und einer von mehreren offiziellen Rabbis in der Stadt. Teichtal forderte die Antwort an, nachdem ein Anti-Beschneidungs-Aktivist gegen ihn Anzeige erstattete und behauptete, daß bei der Beschneidung von Teichtals Sohn eine Absaugung mit dem Mund durchgeführt wurde. Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft die Lage der Dinge. (Anm.: Da der Brief laut JTA ein juristisches Gutachten ist, werden wir uns dem wohl beugen müssen: „The Jewish legal opinion came from Morsiano after the complaint was lodged against Teichtal.“)

Deutschlands neues Gesetz zur Regelung der rituellen Beschneidung, das im Dezember verabschiedet wurde, verlangt, die Prozedur nach den höchsten medizinischen Standards durchzuführen. Die Praxis des Saugens des Blutes vom Penis des Babys mit dem Mund steht unter Beschuß von vielen jüdischen Gruppen, einschließlich modern-orthodoxer Verbände, da die Ausbreitung von Infektionen für einen Säugling tödlich sein kann. Gegner empfehlen die Verwendung einer Pipette. (Anm.: Rhetorikspielverderber weisen an dieser Stelle darauf hin, daß modern-orthodoxe Verbände so absurd sind wie links-rechts-Befürworter, schwarz-weiße Menschen, konservativ-progressive Lösungen, kommunistisch-kapitalistische Ökonomen oder umweltfreundlich-toxische Bioprodukte.)

In New York erkrankten durch die Verfahrensweise zwischen 2004 und 2011 mindestens 11 Knaben an Herpes, so Vertreter der Gesundheitsbehörde von New York City. Zwei starben an der Krankheit und zwei weitere erlitten Hirnschäden. Im vergangenen September stimmte der Rat für Gesundheit (board of health) 9 zu 0, um Beschneidern abzuverlangen, von den Eltern eine unterzeichnete Einverständniserklärung zu erhalten. (Anm.: Wenn es in New York möglich ist, per demokratischer Abstimmung gesundheitsgefährdende Praktiken zu legalisieren, sollte das in den restlichen Städten der Welt, die unter dem dafür zuständigen Machteinfluß stehen, ebenfalls möglich sein.)

In seinem Brief auf Teichtals Anfrage folgerte Morsiano, daß „dieses Komitee verlangt, daß der Beschneider von der Familie die Erlaubnis erhält, bevor diese Handlung auf die traditionelle Art und Weise durchgeführt wird“. (Anm.: Muß neben Teichtal jetzt auch noch noch Israel verklagt werden?)

Israels Oberrabbinat war die letzte von mehreren internationalen orthodoxen rabbinischen Organisationen, die sich in der Angelegenheit eingeschaltet haben. Seine Unterstützung der Tradition entspricht der des in Brüssel ansässigen „Rabbinischen Europarates“ („Rabbinical Council of Europe“, RCE). (Anm.: Da die Lubawitscher Kosher Nostra in der Namenskürzelverwendung so überaus kreativ ist, schlage ich vor, RCE neben „Rabbinical Council of Europe“ und „Rabbinical Centre of Europe“ außerdem für „Rabbinical Criminals of Europe“ und „Rabbinical Corruption of Europe“ zu verwenden.)

Auf der anderen Seite hat die (Anm.: Nicht-Lubawitscher) Londoner „Konferenz Europäischer Rabbiner“ („Conference of European Rabbis“) eine Erklärung veröffentlicht, die besagt, daß die Verwendung von Pipetten nach jüdischem Gesetz zugelassen und aus gesundheitlichen Gründen zu bevorzugen ist. Der „Zentralrat der Juden in Deutschland“ folgte dem Beispiel.

Teichtal hat nicht kommentiert, ob die Tradition bei der Beschneidung seines Sohnes befolgt wurde.

Hier finden Sie den Originalartikel, Israel’s chief rabbinate says oral suction at circumcision is preferred.

Noch etwas. War Ihnen klar, was Sie oben auf dem Bild sahen?

Israel’s chief rabbinate says oral suction at circumcision is preferred

Hier ist die Quelle.

Und in „Was ist koscher?“ von Paul Spiegel liest sich das so: „Das Baby ist in wenigen Sekunden ‚sternhagelvoll‘ und schläft sofort ein.“

Und was ist mit Gesundheitsschäden?