Archive for the ‘Benjamin Netanjahu’ Category

Ist der frühere amerikanische Möbelhändler Benjamin Netanjahu ein Spion?

2013/11/19

Ein Auszug aus dem Artikel »Is Netanyahu an Iranian Spy?« von Roi Tov.

(Laut BERLINER ZEITUNG ist Netanjahu sogar gelernter Möbelhändler.)

Is Netanyahu an Iranian Spy?

November 2011 — Ist Netanjahu ein Spion? Für Israelis klingt diese Frage nicht so lächerlich wie für andere Menschen.

Am 4. Juli 1976 führten die »Späher des Generalstabes« (»Sayeret Matkal«), eine Spezialeinheit der israelischen Streitkräfte, »Operation Entebbe« durch, um auf dem Flughafen Entebbe in Uganda eine entführte Air-France-Maschine zu befreien.

Oberstleutnant Jonatan (Yonatan) Netanjahu, Führer des Streitkraft (assault force) und Benjamins Bruder, wurde im Kampf getötet. Benjamin Netanjahu, gegenwärtig Israels Ministerpräsident, war in der Streitkraft ein Offizier. Ehud Barak, gegenwärtig Israels Verteidigungsminister, war in der Streitkraft ein Offizier und der direkte Befehlshaber von Benjamin Netanjahu. Matan Vilnai, gegenwärtig Heimatschutzminister (Minister for Home Front Defense) war in der Streitkraft der Stellvertreter. Schaul Mofas, gegenwärtig stellvertretender Ministerpräsident, war an der Streitkraft beteiligt. Tamir Pardo, gegenwärtig Leiter des Mossad, war ein Mitglied des Stoßtrupps (assault team), offenbar zuständig für die Kommunikation. Das sind diejenigen, die zu öffentlichen Personen geworden sind und ab dem Jahre 2011 in Israel entscheidende Positionen einnehmen. Sie stehen sich näher als Brüder und würden sich ihre Loyalität beweisen, ganz egal, was passiert. Sie haben in Israel im wesentlichen die Macht.

Doch früher war das anders. Der Tod seines Bruders veranlaßte Benjamin, Israel zu verlassen. Er brach in die USA auf, und dort wurde er ein Möbelhändler. Abfällge Artikel gegen ihn in den hebräischen Medien nennen ihn häufig nur »den Möbelverkäufer«. Er wollte dort so sehr leben, daß er seinen Namen änderte, in einen, den Amerikaner leicht aussprechen können. Er erhielt die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Dann kehrte er nach Israel zurück und wurde zu einem leuchtenden Stern in der Partei Likud. YEDIOTH AHARONOT, die größte hebräische Zeitung, behauptete in großen Schlagzeilen, er sei ein Agent der CIA, der während seiner Jahre in den USA ausgebildet wurde. Er behauptet, daß er während dieses Zeitraums ein Möbelhändler war, doch angesichts seiner Position als Erbe der »Krieg führenden Familie« (»Mishpaha Lohemet«) ist diese Behauptung gelinde gesagt fragwürdig.

Wurde er von der CIA ausgebildet, um ein israelischer Führer zu werden? Die Behauptung der Zeitung war durchaus begründet. Tsahi Hanegbi sagte zu der Zeitung, er hätte eine »Black Box« mit Daten, die Netanjahus anomale Zugehörigkeiten belegen. Da Hanegbi als ein weiteres Mitglied der »Krieg führenden Familie« und der Partei Likud außerhalb der Reichweite der Mordanschlagteams des Mossad liegt, wurde er ein Minister in Netanjahus Regierungen, was den unbewiesenen Behauptungen Glaubwürdigkeit verlieh. Die »Black Box« ist immer noch im Dunkeln, so daß wir, das Volk, nichts wissen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Is Netanyahu an Iranian Spy?

WMR Exklusiv: Es existieren Aufzeichnungen, daß der Secret Service bei Netanjahus Sexskandal präsent war

2013/05/25

Wayne Madsen über Netanjahus Theaterbesuch mit dem Secret Service.

Records exist of Secret Service presence at scene of Netanyahu sex scandal

17./18. April 2012 — Quellen des us-amerikanischen Secret Service haben WMR erklärt, daß der Secret Service Aufzeichnungen über den Schutz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu führt, als er im November 2010 während einer kurzen Reiseunterbrechung in New York eine homosexuelle Fesselungs-Sexvorstellung besuchte.

WMR berichtete über den Vorfall mit Netanjahu erstmals am 2. Dezember 2010:

„Eine über profundes Hintergrundwissen verfügende Quelle innerhalb des us-amerikanischen Secret Service informierte WMR unter der Bedingung der Anonymität, daß Netanjahu am 8. November 2010 während einer ‚Geschäftsreise‘ nach New York in West Greenwich Village ein Theater der darstellenden Künste besuchte.

Das Personal des US Secret Service mußte Netanjahu ins Theater begleiten. Die Vorstellung beinhaltete extrem sadomasochistische sowie homosexuelle Motive, so unsere Quelle, die hinzufügte: ‚Ich mußte mich fast übergeben.‘

Netanjahu durchreiste New York auf seinem Weg nach New Orleans, wo er auf der Generalversammlung der ‚Jüdischen Föderation von Nordamerika‘ (‚Jewish Federation of North America‘) sprach.“

WMR wurde von Quellen des Secret Service erklärt, daß die Agentur detaillierte Aufzeichnungen über die Anwesenheit von zwei Sicherheitstruppen mit jeweils fünf Agenten im Theater führt.

Netanjahu verweilte im Theater für eine Dauer, die es erforderlich machte, die erste Truppe des Secret Service durch ein zweites Team zu entlasten.

Laut Berichten sah sich Netanjahu schwule Darsteller bei sexuellen Aktivitäten an, die sie vollständig nackt zeigten.

Netanjahu und seine israelischen Sicherheitsleute teilten dem Secret Service in letzter Minute vor der geplanten Abreise aus New York mit, daß sich die ursprünglichen Pläne, nach New Orleans aufzubrechen, geändert hatten, um Netanjahus Wunsch unterzubringen, das als „schäbig“ beschriebene Theater in West Village zu besuchen.

Eine weitere Entwicklung gibt es im Zusammenhang mit dem Bericht vom 16. April 2012 über das Vorausteam des Secret Service im kolumbischen Cartagena, das vor Ort vom Mossad gefährdet wurde, der dort mit einem israelischen / kolumbianischen Prostitutionsring der jüdischen Mafia arbeitet.

WMR wurde von Quellen des Secret Service erklärt, daß das Team des Secret Service, dem vorgeworfen wurde, vor Präsident Obamas Teilnahme auf der Konferenz „Summit of the Americas“ Prostituierte auf ihre Zimmer im Hotel El Caribe genommen zu haben, von einem feindlichen Nachrichtendienst „hereingelegt“ wurde.

Der Mossad wurde allerdings nicht ausdrücklich als der fragliche feindliche Geheimdienst erwähnt.

Hier finden Sie den Originalartikel, Records exist of Secret Service presence at scene of Netanyahu sex scandal.

Ist Netanjahu der Antichrist?

2012/12/17

Stuart Wilde betet, daß die Juden Netanjahu überleben.

Netanjahu Wile E. Coyote Netanyahu

Die Bibel sagt, daß der Antichrist ein Jude sein wird. Ich fragte mich, ob der israelische Premierminister Netanjahu der Auserwählte sein könnte. Er ist kalt, grausam, gewalttätig und obendrein ein Rassist. Somit hat er Qualitäten, die ihm beim Antichrist-Vorstellungsgespräch zugute kommen würden.

Was aber nicht wirklich zu Netanjahus Vorgehensweise paßt, ist, daß die Bibel sagt, daß der Antichrist mithilfe der Rede von Frieden die ganze Welt für sich gewinnen wird. Und dann — weil sein Karma das schlechteste von allen Menschen auf dem Planeten sein muß — kann man sich nicht vorstellen, daß er als Antichrist lange genug gute Arbeit leisten würde.

Doch wenn er den Iran angreift, wird die Welt pleite gehen, das Öl an den Pumpen wird sprudeln, die Raffinerien im Golf wären zerstört und würden nie wieder produzieren. Nachdem er die Welt in die Knie gezwungen hat, könnte Netanjahu dann zum Antichrist gekrönt werden.

Die „Antidiffamierungsliga“ („Anti-Defamation League“, ADL) hat die Aufgabe, sicherzustellen, daß niemand etwas sagt oder schreibt, was gegen Israel oder die Juden ist. Durch ihre Rachsucht versetzen sie die Journalisten der Massenmedien in Schrecken. Helen Thomas, Korrespondentin des Weißen Hauses, verlor wegen einer Bemerkung, die die Juden nicht mochten, ihren Job und ihren „Lifetime Achievement Award“. Sie war nicht antisemitisch, sie brachte einfach eine entgegengesetzte Ansicht zum Ausdruck. Brutal, was?

Es gibt auf der ganzen Welt aber Hunderttausende von Internetjournalisten, die nicht für die jüdischen Medien, CNN, CBS, ABC, NBC, oder die jüdische Presse, THE NEW YORK TIMES, WASHINGTON POST, LA TIMES, USA TODAY, etc. arbeiten. Sie haben also keine Angst vor den Juden oder der ADL. Deshalb muß die Zeit der ADL-Gedankenpolizei bald vorüber sein.

Die Menschen wissen, daß der Antisemitismusvorwurf nur ein Trick ist, wenig mit Fakten zu tun hat, und nur verwendet wird, um Kritik und politische Kommentare zu steuern. Niemand schenkt der Heuchelei der verbogenen Nachrichten mehr Glauben. Es gibt Hunderte von Millionen von Internetseiten, die über das, was die israelische Regierung tut, die Wahrheit aufdecken.

So wie ich des Internet jeden Tag lesen muß, habe ich abgesehen von einigen Neonazi-Seiten keinen Antisemitismus gefunden, der der Rede wert ist, die Menschen sind respektvoll, also betrachte ich Gremien wie die ADL als nicht notwendig. Sie brauchen New Age und müssen mit den Hippies tanzen und ein wenig lockerer werden.

Und überhaupt sind die Juden oft zutiefst rassistisch. Sie hassen die Christen und Nicht-Juden, ganz offen, und ihr religiöses Buch, der Talmud, sagt, einen Christen zu töten ist Gott wohlgefällig. Die ADL könnte einen Zweck erfüllen, wenn sie alle Arten von Verleumdung untersuchen würde, aber ihre Funktion ist, ihre Lügen aufrecht zu erhalten und die Wahrheit zu verschleiern. Die Welt braucht jetzt einen einen Mittelweg, nicht Terror und Faschismus.

Das war ein Schock, als ich den Teil mit dem Töten von Christen las. Für die Botschaft der Liebe und des Friedens des guten Juden, Jesus Christus, ist das „anti“. Es ist eine rassistische Gewalt, die die christliche Welt nicht wirklich verstehen kann.

Die Juden bombardierten in Gaza absichtlich einen russischen Fernsehsender, „RT“, weil er die Stimme unvoreingenommener Kommentare über Israel ist, so daß jetzt einige sagen, daß Netanjahu eine gute Sache für den Weltfrieden ist, da er es schaffen wird, Israel auszuradieren, und all die Kriege vorbei sein werden. Alles Böse trifft auf eine Übermacht. Die CIA veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel „Vorbereitung für einen Nahen Osten nach Israel“ („Preparing for a post-Israel Middle East“) und Henry Kissinger sagt, das Land wird keine zehn Jahre überdauern. Die Leute ganz oben wissen Dinge, die wir nicht wissen.

Wenn Netanjahu den Iran angreift oder Amerika linkt, dies zu tun, dann könnte er der Antichrist werden, und wenn er es nicht tut, wird er nur ein weiterer liebloser Westentaschenschlächter sein, neben Idi Amin, Pinochet, Ceauşescu, Mussolini, Stalin, Gaddafi, Pol Pot, Hitler und einer Liste, die viel zu lang ist, um sie alle zu nennen. Ich empfinde Trauer für ihn, er kann die Katastrophe nicht sehen, die er den Juden bereitet, sie verdienen ihn nicht. Die Russen zu bombardieren war idiotisch. Je schneller die Juden Netanjahu los werden, desto sicherer werden sie sein.

Wir müssen uns um die Juden kümmern und sicherstellen, daß nichts schief geht, und wenn es ihr Karma ist, mit Netanjahu unterzugehen, dann gibt es nichts, was irgendjemand tun könnte, um ihr Schicksal zu ändern, also müssen wir beten — für das beste Ergebnis für sie und die Welt, egal was passiert.

Teilen Sie die Artikel von Stuart Wilde mit Ihren Freunden, sozialen Netzwerken, Foren und Internetseiten. Mundpropaganda hat dazu beigetragen, daß Stuart Wildes Lehren Millionen von Menschen erreichen. Danke.

Hier finden Sie den Originalartikel, Is Natanyahu the Anti-Christ?

Netanjahu-Fehlschuß: Obama und Hamas vergasen Juden! (Video)

2012/12/12

Gordon Duff über den nächsten Holocaust.

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Opfermythologie benutzt, um Blitzkrieg gegen Zivilbevölkerung von Gaza zu unterstützen

Das Video unten zeigt die Menschen von Gaza beim Bau von Gaskammern und Krematorien, um ganz Israel zu ermorden.

Netanjahu, der Wile E. Coyote der Führer der Welt, rutschte mit seinen wilden Behauptungen, von Präsident Obama verlassen und durch die Hamas mit einem neuen „Holocaust“ bedroht zu sein, wieder einmal in die Welt der Tatsachenverdrehung.

Die Hamas hat klar gemacht, daß sie den Staat Israel, einen nuklear bewaffneten Apartheid-Staat, der UN-Sanktionen aufgrund von US-Vetos weit über 100 Mal umgangen hat, niemals anerkennen wird. Netanjahu hat die „fehlende Anerkennung“ nun weiter vorangebracht.

Er läßt jetzt durchblicken, daß die Menschen des ausgebombten Gaza Gaskammern, Gaswagen und riesige Krematorien bauen und planen, Israel zu überwältigen, Babys auf Bajonette und alte Damen in Krematorien zu werfen, und die ganze Zeit den Gestank von brennendem Menschenfleisch zu bejubeln.

Wenn Sie ein steuerzahlender Amerikaner sind, was heißt, daß Sie entweder arm oder dumm sind, weil jeder „Amerikaner“ von Wert wenig oder gar keine Steuern zahlt, wenn Sie also einer jener Amerikaner sind, die der Regierung Geld schicken, dann sehen Sie sich die Kinder tötenden Waffen an, die Sie gekauft haben.

Wenn Sie dies zulassen und schweigen, dann sind Sie nicht besser als jeder andere Kriegsverbrecher.

Wenn CNN und FOX NEWS Sie überzeugt haben, daß „oben unten ist“, dann ist es vielleicht Zeit, zu akzeptieren, daß Sie eine Gefahr sind — für sich selbst und andere.

Hier finden Sie den Originalartikel, Netanyahu Blowout: Obama and Hamas Gassing Jews! (Video)

Gordon Duff hat sich das nicht ausgedacht.

Hier ist die Meldung auf ISRAEL NATIONAL NEWS:

Lieberman wirft EU Holocaust-Haltung vor

Europa hat „sich selbst ins Gesicht geschlagen“, indem es die Bedrohungen der Hamas ignoriert, wie es die Nazi-Todeslager ignorierte, beklagt Außenminister Lieberman.

Europa hat „sich selbst ins Gesicht geschlagen“, indem es die Bedrohungen der Hamas ignoriert, wie es die Nazi-Todeslager ignorierte, beklagte Außenminister Lieberman am Dienstag, einen Tag nachdem Europa Israel für die Bebauungspläne für Juden in Jerusalem, Judäa und Samaria verurteilte.

Er sagte dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk VOICE OF ISRAEL, daß Europa in der vergangenen Woche stillschweigend eine Rede von Hamas-Chef Chalid Maschal (Khaled Mashaal) geduldet habe, in der er sagte, die Palästinenser würden von dem, was als das historische Palästina bezeichnet wird und womit fast ganz Israel gemeint ist, nicht „einen Zoll abtreten“.

„Wieder einmal hat Europa die Aufrufe zur Vernichtung Israels ignoriert“, sagte Lieberman dem israelischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

„Wir haben dies bereits Ende der 1930er und Anfang der 1940er Jahre gesehen, als Europa wußte, was in den Konzentrationslagern passiert und nicht handelte.

Europa hat sich selbst ins Gesicht geschlagen.

Wenn Juden geopfert werden, müssen Sie sich fragen, wer der nächste sein wird. In Toulouse, tötete der Terrorist, der jüdische Kinder tötete, auch französische Soldaten“, sagte Lieberman und bezog sich auf Mohamed Merah, der im März in der französischen Stadt Toulouse drei jüdische Schüler und einen Lehrer tötete. Drei Tage zuvor ermordete er drei französische Truppen (troops), bemerkte AFP. (Anm.: Truppen? Aha, deshalb brauchte Frankreich während der Wahlkampf-Fuchsjagd nach Mohamed Merah, der plötzlich viel schlanker aussah als nach den ersten Zeugenbeschreibungen, die halbe Armee, um ihn aus dem Badezimmer zu scheuchen — ein Israeli hätte dies im Handumdrehen allein erledigt, indem er einfach dem gesamten Viertel mit sämtlichen Terroristen eine Iron-Dome-Behandlung verabreicht hätte.)

„Der Terrorismus greift die Juden an, hat aber alle Länder und westlichen Werte im Visier. Israel ist nur eine Vorspeise“, fügte Außenminister Lieberman hinzu.

Er kritisierte auch den Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas, weil er Maschals Rede nicht öffentlich kritisierte und die Versöhnung mit der Hamas verfolgt, der palästinensischen Islamistenbewegung, die den Gazastreifen regiert.

Abbas schwieg auch während des tödlichen Raketenangriffs der Hamas auf Israel, der nach Israels achttägiger Operation Wolkensäule (Pillar of Defense, Pillar of Cloud) mit einem Waffenstillstand endete. (Anm.: Könnte sich der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia für die Säule bitte auf eine einheitliche Formulierung einigen? Könnte Israel die  Angriffe  Operationen künftig bitte vielleicht einfach durchnummerieren?)

„Hamas ruft zur Vernichtung Israels auf und weigerte sich, Israel anzuerkennen, und Abu Masen [Mahmud Abbas] unterstützt diese Position während Europa schweigt“, sagte Lieberman.

Arbeiterpartei-Knessetmitglied Yitzchak Herzog warf Lieberman vor, „durch die Herstellung einer Verbindung zwischen der aktuellen Situation und dem Holocaust unter den Israelis Furcht und Angst zu verbreiten“.

Herzog argumentierte, die Entscheidung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, östlich der Hauptstadt auf dem Areal „E1“ von Maaleh Adumim zu bauen, „gefährdet Jerusalem, isoliert Israel und schwächt Abu Mazen, bei gleichzeitiger Stärkung der Hamas“.

Hier finden Sie den Originalartikel, Lieberman Accuses EU of Holocaust Attitude.

Und hier die Meldung der anonymen Journalisten von AFP:

Lieberman: Europas Behandlung Israels erinnert an die Holocaust-Ära

Israels Außenminister Avigdor Lieberman kritisierte am Dienstag Europa und sagte, die Behandlung des jüdischen Staates wäre mit der Politik während des Holocaust vergleichbar.

Lieberman sagte, Europa habe in dieser Woche stillschweigend eine Rede von Hamas-Chef Maschal (Meschaal) geduldet, in der er sagte, die Palästinenser würden vom historischen Palästina, das viel vom modernen Israel einschließt, nicht „einen Zoll abtreten“.

„Wieder einmal hat Europa die Aufrufe zur Vernichtung Israels ignoriert“, sagte Lieberman dem israelischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

„Wir haben dies bereits Ende der 1930er und Anfang der 1940er Jahre gesehen, als Europa wußte, was in den Konzentrationslagern passiert und nicht handelte.

Europa hat sich selbst ins Gesicht geschlagen“, fügte er hinzu.

„Wenn Juden geopfert werden, müssen Sie sich fragen, wer der nächste sein wird. In Toulouse, tötete der Terrorist, der jüdische Kinder tötete, auch französische Soldaten“, sagte Lieberman.

Er bezog sich auf Mohamed Merah, der im März in der französischen Stadt Toulouse drei jüdische Schüler und einen Lehrer tötete, nachdem er Tage zuvor drei französische Truppen (troops) tötete.

„Der Terrorismus greift die Juden an, hat aber alle Länder und westlichen Werte im Visier. Israel ist nur eine Vorspeise“, fügte er hinzu.

Lieberman kritisierte auch den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, weil er Maschals Rede nicht öffentlich kritisierte und die Versöhnung mit der Hamas verfolgt, der palästinensischen Islamistenbewegung, die den Gazastreifen regiert.

„Die Hamas ruft zur Zerstörung Israels auf und weigerte sich, Israel anzuerkennen, und Abu Masen [Mahmud Abbas] unterstützt diese Position, während Europa schweigt“, sagte er.

Liebermans Kommentare kommen nachdem Europa im Zuge der erfolgreichen Abstimmung für einen verbesserten palästinensischen Status innerhalb der Vereinten Nationen die Wiederbelebung der umstrittenen israelischen Siedlungsbaupläne verurteilte.

Seine Kommentare lösten bei Yitzhak Herzog Empörung aus, der Nummer zwei in der oppositionellen Arbeiterpartei, die Lieberman vorwarf, „durch die Herstellung einer Verbindung zwischen der aktuellen Situation und dem Holocaust unter den Israelis Furcht und Angst zu verbreiten“.

Herzog sagte, die Entscheidung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, den umstrittenen Siedlungsplan E1 wiederzubeleben, „gefährdet Jerusalem, isoliert Israel und schwächt Abu Mazen, bei gleichzeitiger Stärkung der Hamas“.

Hier finden Sie den Originalartikel, Europe’s treatment of Israel invokes Holocaust era: Lieberman.

Zahltag für 9/11: Warum Obama Netanjahu hochnehmen sollte

2012/11/14

Kevin Barrett über die Zentralbanken-Mafiafamilie und den 11. September 2001.

Alle Beobachter geben zu, daß der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu alles in seiner Macht stehende tat, um Präsident Barack Obamas politische Karriere zu zerstören.

Präsident Obama sollte den Gefallen erwidern.

Er sollte Netanjahus Karriere auf die spektakulärste Art und Weise zerstören — indem er Netanjahu für 9/11 hochnimmt.

Die großen amerikanischen und internationalen Medien, im Besitz und betrieben von „Hosianna-Rufern“ und „auf-die-Schulter-Klopfern“ für Israel (cheerleaders for Israel), sind von dieser Aussicht so wenig begeistert, daß sie so zu tun, als sei zwischen den USA und Israel — vielleicht sogar zwischen Obama und Netanjahu — alles bestens, trotz der offensichtlichen Blutfehde zwischen dem US-Präsidenten und dem israelischen Ministerpräsidenten.

Mit einer Ausnahme: Die Nachrichtenmeldung auf YAHOO NEWS mit der Überschrift „Obamas Sieg bedeutet für Israels Netanjahu nichts Gutes“. Der Autor, Jeffrey Heller, schreibt:

„Mit Washington und den Kritikern zu Hause, die ihn am Mittwoch beschuldigten, in der US-Präsidentschaftswahl den Verlierer unterstützt zu haben, steht dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eine noch schwierigere Zeit bevor. Mit Irans konservativer Agenda wird Netanyahu nach vier frostigen Jahren mit Barack Obama und einer Kluft wegen der Eindämmung von Teherans Atomprogramm mit einem durch seine zweite Amtszeit gestärkten demokratischen Präsidenten zu kämpfen haben.“

Hellers Artikel formuliert den Streit zwischen Obama und Netanjahu entsprechend der israelischen Propaganda. Danach hat Obama nur die beiden Möglichkeiten, entweder (a) einen großen Krieg gegen den Iran zu starten, wie von Netanjahu gewünscht, oder (b) die Verhängung von Sanktionen fortzusetzen, um das iranische Volk zu verhungern, damit die Führung des Iran für die Verfolgung eines friedlichen Kernenergieprogramms bestraft wird — ein Programm, das nach internationalem Recht völlig legal ist, anders als Israels illegales Atomwaffenprogramm!

Dies sind die einzigen zwei Möglichkeiten, die für Israel akzeptabel sind. Es sind aber nicht die einzigen zwei Möglichkeiten für die Amerikaner.

Der amerikanischen Stratege Zbigniew Brzezinski wies 1999 in seinem Buch „Das großartige Schachbrett“ („The Grand Chessboard“) darauf hin, daß das wichtigste Element einer lebensfähigen US-Strategie in Eurasien die Freundschaft mit dem Iran ist. Was Brzezinski nicht offen erklärte und anspruchsvolle Leser nur „zwischen den Zeilen“ entdecken, ist, daß Israel die nationalen Interessen der USA schwer beschädigt, indem Israel die USA zu einem Feind des Iran macht.

Israel haßt den Iran, weil die iranische Führung den Apartheidstaat Israel als legitimen Staat nicht akzeptiert — wie die überwiegende Mehrheit der Menschen im Nahen Osten.

Das ist in der Tat ein Problem für Israel. Aber warum ist es ein Problem für die USA?

Wenn die USA gute Beziehungen mit dem Iran pflegen — keine Vasallenstaat-Beziehung wie unter dem Schah, sondern eine Freundschaft unter Gleichen (Anm.: nach welchem Vorbild?), die auf gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen basiert — würde die strategische Position der USA in Eurasien stark verbessert werden.

Warum läßt die USA die Iraner dann hungern, ermordet iranische Wissenschaftler, bezahlt Volksmudschahidin-Terroristen, um große Mengen an unschuldigen Menschen zu bombardieren und zu töten? Die kurze Antwort: Weil israelische Interessen die US-Nahost-Politik diktieren.

Einige Apologeten und Verharmloser Israels behaupten, daß es in Wirklichkeit um die Hegemonie des Dollar geht. Sie sagen, daß Irans Schritt, Öl und Gas in anderen Währungen zu verkaufen, den Dollar bedroht, weshalb die USA gegenüber dem Iran so antagonistisch ist. (Anm.: Nach der Logik der Apologeten und Verharmloser müßten die ölexportierenden Länder dann die Supermacht Nummer 1 sein.)

Was diese Kritiker nicht verstehen, ist, daß der US-Dollar nicht der US-Dollar ist. Er ist der zionistische Dollar.

Der US-Dollar wird durch die US-Zentralbank „Federal Reserve“ ausgestellt, ein privates Unternehmen im Besitz der größten „amerikanischen“ Banken. (Anm.: Das allein würde den Nagel natürlich noch nicht auf den Kopf treffen, sieheIs the Fed Privately Owned? Does it Matter?“) Die Banken sind jedoch nicht wirklich amerikanisch. Die führenden  Gangster  Bankster, die die US-Dollars aus dem Nichts schaffen — durch nichts gesichert –, sind ethnisch jüdisch und in erster Linie gegenüber dem Staat Israel loyal.

Und schließlich schuf die Familie Rothschild, die größte der „acht Familien“, Israel als Operationsbasis für ihre kriminellen Aktivitäten. Selbst etablierte Historiker geben zu, daß Lord Rothschild im Jahre 1917 Israel schuf, indem er den Briten ein Angebot machte, das sie nicht ablehnen konnten: „Wir können für Sie den Weltkrieg gewinnen, indem wir Amerika in den Krieg hineinziehen — aber im Gegenzug müssen Sie uns Palästina geben.“ (Anm.: Womöglich meinte Lord Rothschild weniger formell einfach „Wir können für euch den Weltkrieg gewinnen, indem wir Amerika in den Krieg hineinziehen — aber im Gegenzug müßt ihr uns Palästina geben.“)

Um es einfach auszudrücken: Das Rothschild-geführte Bankster-Kartell besetzt Palästina seit 1917. Und es besetzt die USA seit dem „Federal Reserve“-Staatsstreich von 1913.

Die USA und der Iran sind eigentlich Verbündete — keine Gegner — im Kampf gegen die zionistische Dollar-Hegemonie.

Das zionistische Bankster-Kartell, das unsere Währung druckt — aus der Luft — kann problemlos genug Geld ausdrucken, um praktisch alle großen westlichen Medien zu kaufen. Das ist der Grund, warum die meisten Westler unbewußt eine pro-israelische Weltanschauung angenommen haben.

Die Bankster haben auch genug Geld, um so viele Politiker kaufen, wie sie brauchen. (Anm.: Könnte das vielleicht erklären, warum die Goldreserven so zauberhaft unsichtbar sind?) Der US-Kongreß und das Weiße Haus sind deshalb von Israel besetzte Gebiete.

Doch dank Netanjahus anmaßender Chuzpe haben Obama und die alliierten Streitkräfte in US-Militär und Geheimdiensten eine Chance, das zu tun, was seit JFK kein US-Präsident gewagt hat: Israel „Fahr zur Hölle“ zu sagen.

Alles, was Obama zu tun hat, ist ins Fernsehen zu gehen und zu verkünden:

„Wir haben glaubwürdige Beweise einer israelischen Beteiligung an 9/11 und der anschließenden Vertuschung entdeckt. Basierend auf unwiderlegbaren Beweisen, daß unsere Nation von einer feindlichen ausländischen Macht heimlich angegriffen und besetzt wurde, rufe ich ab diesem Moment den nationalen Notstand aus. Ich habe das FBI angewiesen, mehrere Tausend mutmaßliche israelische Agenten zu verhaften, und ich werde eine zweite 9/11-Kommission einberufen, geleitet vom ehemaligen Präsidenten Carter (Anm.: Könnte Obama da nicht gleich Helmut Schmidt oder Angela Merkel nehmen?), um die volle, schreckliche Wahrheit über die 9/11-Anschläge aufzudecken.“

Das wäre genau die „verbrannte Erde“, die Netanjahu verdient.

Netanyahu, ein enger persönlicher Freund des geständigen 9/11-Kriminellen Larry Silverstein, gab unmittelbar nach 9/11 amüsiert zu Protokoll, daß der Angriff auf Amerika „sehr gut“ wäre.

Dann fügte er schnell hinzu, daß er in Wirklichkeit meinte, daß 9/11 sehr gut für Israel wäre.

Es ist Zeit für Präsident Obama, Netanjahu diese Worte aufzutischen. Es ist Zeit für den Präsidenten, diese Worte Netanjahu in den Rachen zu drücken. Es ist Zeit für Barack Obama, zu zeigen, daß er Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist, stolz und unabhängig, und nicht nur eine Marionette Israels und der israelischen Mafia-Bankster. Es ist Zeit für Präsident Obama, Israels Würgegriff zu beenden und die US-Finanz, die US-Medien und die US-Außenpolitik zu befreien.

Es ist Zeit für Präsident Obama, es Netanjahu so zurückzuzahlen, wie er es verdient.

Doch hat Präsident Obama den Mut, die Integrität und die staatsmännische Fähigkeit, die weltweit größte Macht, die USA, vor einem beschi***nen kleinen Land zu retten, das von einem Verückten geführt wird?

Hat er den Mut, die eine Sache zu tun, die den falschen „Krieg gegen den Terror“ beenden wird — und ihn auf diese Weise den bisher unverdienten Friedensnobelpreis verdienen läßt? Hat er die Vision, die eine Sache zu tun, die ihm in den Geschichtsbüchern den „größten Präsident aller Zeiten“-Status verleihen würde?

Kann er damit durchkommen, ohne einem Attentat zum Opfer zu fallen?

Die nächsten vier Jahre werden diese Fragen beantworten.

Hier finden Sie den Originalartikel, Now it’s payback time! Why Obama should bust Netanyahu for 9/11.

Mohammed- und Judenwitze

2012/11/08

Eric Margolis schreibt in Romney and the Neocons Court Nuclear Disaster:

Vor zwanzig Jahren, im Jahr 1992, erklärte Netanjahu, der Iran würde in 3-5 Jahren Atomwaffen einsetzen. Im Jahr 1995 warnten israelische Beamte, der Iran würde bis zum Jahr 2000 Atomwaffen haben. Im Jahr 1998 warnte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, daß der Iran bis 2003 Interkontinentalraketen mit nuklearen Sprengköpfen haben würde, die die Vereinigten Staaten treffen könnten. Inzwischen besteht Netanjahu darauf, daß der Iran innerhalb eines Jahres Atomwaffen haben wird. Der US-Geheimdienst bestreitet diese Behauptung. Selbst voreingenommene UN-Inspektoren sagen, daß der Iran keine Atomwaffen hat.

Und Gordon Duff schreibt in Israel, loser of any anti-Iran scenario:

Israel behauptet nun, daß sie glauben, daß der Iran nun also doch keine Atomwaffe baut, aber sie planen trotzdem, ihn anzugreifen, vielleicht irgendwann im nächsten Sommer, je nach Wetter, Urlaubsplan, und, vielleicht, den Ergebnissen der US-Präsidentschaftswahlen.

Die Assassinen der Illuminatensekte

2012/11/07

Dean Henderson mit Auszügen aus „Big Oil & Their Bankers“, Kapitel 3.

In den 1920er Jahren erweckte ein junger Ägypter namens Hassan Al-Banna die Muslimbruderschaft wieder zum Leben — ihren Ursprung hatte sie in der gleichen „Großen Loge von Kairo“ („Grand Lodge of Cairo“), die auch die Kabbalisten, Freimaurer, Templer und deren Illuminati-Vorstand hervorgebracht hatte. Al-Banna war ein Bewunderer von Adolf Hitler.

In den 1930er Jahren wurde seine Gruppe ein Arm des Nazi-Geheimdienstes. Während des Zweiten Weltkriegs besuchte der Großmufti von Palästina als Vertreter der Muslimbruderschaft Deutschland, um arabische Nazis für eine internationale SS-Division anzuwerben. Die in Kroatien ansässige Gruppe wurde als muslimische „Handschar-Division“ bekannt.

Der britische Geheimdienst stellte nach dem Krieg die Flüchtigen ein und schickte sie mit Hilfe der Franzosen nach Ägypten. Dort wurden sie an die CIA verkauft, die sie verwendete, um die aufkeimende linke arabische nationalistische Bewegung des ägyptischen Präsidenten Gamal Nasser zu infiltrieren und anzugreifen. Nasser verstaatlichte den Suezkanal, holte sowjetische Berater und verbot die Muslimbruderschaft. Der Führer der ägyptischen Muslimbruderschaft, Sayyid Qutb, erhielt vom saudischen König Faisal Zahlungen, um Nasser zu untergraben.

In den 1950er Jahren quartierte die CIA die Führer der Muslimbruderschaft nach Saudi-Arabien um, wo sie Madrasas eröffneten, die eine Mischung aus Nationalsozialismus und Wahhabismus lehrten. Scheich Abdallah Azzam war der Mentor von Osama bin Laden. MI6, Mossad und CIA förderten den faschistischen Wahhabismus, obwohl er von muslimischen Ländern mehr als 60 Mal als Ketzerei verurteilt wurde. Es wird nur in Saudi-Arabien und von den afghanischen Taliban praktiziert. Muslimbruderschafts-Führer Sayyid Qutb erklärte in den 1960er Jahren: „Amerika schuf den Islam.“

CIA-Direktor Allen Dulles war ein Anwalt für das Nazi-Kombinat „I.G. Farben“ und leitete während des Zweiten Weltkriegs den CIA-Vorgänger OSS (Office of Strategic Services). Nach dem Krieg war Dulles OSS-Chef in Bern, wo er dem Schweizer Nazi François Genoud half, das Nazi-Vermögen auf Schweizer Bankkonten zu transferieren. Im Jahr 1952 gründete Dulles in Lausanne die „Banque Commerciale Arabe“. Die Bank stellte einen Pakt zwischen der CIA und dem Muslimbruder Benoist-Mechin dar und besteht aus Mitgliedern der königlichen Familie Saud.

Teil dieses faustischen Paktes war, daß das Haus Saud dem US-Geheimdienst Informationen bereitstellt, wie man bewußtseinskontrollierte Mörder schafft. Die Muslimbruderschaft behauptet, diese Technik im 11. Jahrhundert während der Kreuzzüge als erste perfektioniert zu haben, als sie den brutalen Geheimbund der Assassinen schuf, der bewußtseinskontrollierte „Einzeltäter“ einsetzte, um an nationalistischen muslimischen Sarazenen politische Morde zu verüben. Bei ihren Angriffen auf fortschrittliche Araber arbeiteten die Assassinen der Muslimbruderschaft gemeinsam mit den eindringenden Templern.

Im selben Jahr, als Allen Dulles — Freimaurer 33. Grades, Templer, Gründungsmitglied des „Rates für Auswärtige Beziehungen“ („Council on Foreign Relations“, CFR) und Rockefellers Cousin — seine Allianz mit dem Haus Saud einging, begann die CIA mit LSD aus den schweizerischen Sandoz-Laboratorien der Bankiersdynastie Warburg ihr Bewußseinskontrollprogramm MKULTRA. Dulles‘ OSS-Assistent in Bern war James Warburg.

Mit Sydney Gottlieb am Steuer wollte MKULTRA einen „Manchurian Kandidaten“ schaffen — einen bewußtseinskontrollierten Attentäter für verdeckte CIA-Operationen. Die Stadt Lausanne, wo Dulles seine Geschäfte machte, beherbergte auch eine von Nazi-Geheimdienstoffizier Otto Skorzeny geführte Gruppe, die als „Nazi International“ bekannt war.

Die Assassinen haben ihren Namen von dem arabischen Wort „Hashshasin“, was „Haschischraucher“ bedeutet. „Assasseen“, ein weiteres arabisches Wort, heißt übersetzt „Hüter der Geheimnisse“. Die Gruppe wurde 1094 von Hasan-i Sabbah gegründet, der seinen Nachnamen mit der herrschenden Gaunerfamilie von Kuwait teilt, die ebenfalls vom Haschemiten-Clan abstammt. Hasan wurde in den Geheimnissen der hebräischen Kabbala geschult und studierte an der „Großen Loge von Kairo“, die auch die afghanischen Roshaniya-Aufklärer hervorbrachten, die das Land im 16. Jahrhundert unter der Führung des islamischen Mystikers Bāyazid Ansāri terrorisierten.

Die Assassinen entstanden aus der muslimischen Sekte der Ismailiten, die geltend macht, vom hebräischen Patriarchen Abraham und seiner Ersatzfrau Hagar abzustammen. Die Ismailiten bildeten „Gesellschaften der Weisheit“, aus denen die „Große Loge von Kairo“ wurde. Die Drusen der Loge machten geltend, daß sowohl Christen als auch Muslime und ihr Protokoll die französische Loge „Großer Orient“ („Grand Orient“) widerspiegeln. Die „Große Loge von Kairo“ brachte die Fanatiker hervor, die den Templerorden in ihren Kreuzzugsschlachten gegen nationalistische muslimische Sarazenen unterstützten.

Sabbah, der sich der Großmeister nannte, gründete seine eigene Ismailiten-Sekte der Assassinen. Die Gruppe folgte dem Dogma, daß der Zweck die Mittel heiligt, ein Glaube, den sie mit ihren freimaurerischen Brüdern teilten und ein Markenzeichen der heutigen religiösen und neo-darwinistischen Fundamentalisten auf der ganzen Welt.

Der Freimaurer-Historiker Albert Mackey schreibt, die Assassinen „-Verbindungen zu den Templern haben, wie historisch erwiesen, wohl einen gewissen Einfluß auf diesen Orden gehabt, einige seiner esoterischen Dogmen und Zeremonien zu formen oder zumindest vorzuschlagen … Die Templer gingen zu verschiedenen Zeiten gütliche Einigungen und Verträge mit den Assassinen ein.“

Laut Marco Polo übernahm Sabbah ein Tal, wo er von üppigen Gärten umgebene und von schönen Frauen frequentierte Paläste baute. Junge Besucher wurden unter Drogen gesetzt und glaubten, das Paradies gefunden zu haben. Sabbah versprach ihnen dann eine Rückkehr ins Paradies, wenn sie für ihn politische Morde verüben würden. Sabbahs Versprechen wird bis zum heutigen Tag von Tausenden von jungen islamistischen Märtyrerbombern eingehalten, deren Missionen durch das Haus Saud finanziert werden.

Der islamische Fundamentalismus begann seinen modernen kometenhaften Aufstieg im britisch verwalteten Indien und fand in Pakistan ein dauerhaftes Zuhause. Das Land entstand 1947, als die Briten versuchten, Muslime und Hindus zu trennen. Der pakistanische Islamismus wurde von Sayyid Abul Ala Maududi und einer Reihe von Militärjuntas, die von der Illuminatensekte unterstützt wurden, fortgesetzt. Spirituelles Epizentrum ist die „Aga Khan Stiftung“ („Agha Khan Foundation“) in Karachi, eine Tochtergesellschaft des britischen Behördententakels „Crown Agency“ des Hauses Windsor.

Die Mehrheit der westlichen arabischen Verbündeten begrüßen den islamischen Fundamentalismus, der ziemlich deckungsgleich mit dem globalen Monopolkapitalismus ist, da beide auf eine Rückkehr der Herrschaft unter einer feudalistischen Monarchie hoffen. Die meisten arabischen Feinde des Westens sind säkulare Sozialisten, die die Ausbeutung der Ölvorkommen durch die Vier Reiter (Anm.: Exxon, Chevron, Shell, BP — siehe „The Four Horsemen Behind America’s Oil Wars“) und deren Eigentümer aus acht internationalen Bankiersfamilien stoppen will. Die großen arabischen Führer, darunter der ägyptische Nasser, der algerische Boumedienne, der libysche Gaddafi, der syrische Assad und der irakische Al-Bakr unterstütz(t)en alle einen säkularen Sozialismus, der für die Elite der Illuminatensekte eine sehr reale Bedrohung darstellt — obwohl Gaddafi, um genau zu sein, ein Anarcho-Syndikalist ist.

Nach der iranischen Revolution von 1979 informierten CIA und MI6 den Ayatollah über iranische linke Gruppen wie die Tudeh-Partei, die Nationale Front und die Volksmudschahedin. Diese nationalistischen Parteien hatten Mohammad Mossadegh, das Opfer des CIA/BP-Coups von 1954, unterstützt und später durch ihre Anschläge auf Ölanlagen durch das „Komitee der 60“ („Committee of 60“) in der Provinz Chuzestan die iranische Revolution angeführt.

Die Mullahs stoppten den Verkauf von Öl gegen Waffen mit Israel und starteten eine Schreckensherrschaft — über 4.000 Tudeh-Parteiführer wurden ermordet und mehr als 10.000 gefoltert und inhaftiert. Im Jahr 1989 viele der Inhaftierten wurden zum Tode verurteilt. Khomeini verbot dann die Parteien und bezeichnete sie als „satanische Marxistenelemente“, was nicht einmal der Schah getan hatte. Die USA nutzten islamische Extremisten, um die iranische Linke auszurotten. Sie hatten genau dasselbe getan, als sie Saddam Hussein im Irak installierten, um die „Irakische Kommunistische Partei“ zu terrorisieren.

1978 gestattete der Mossad der fundamentalistischen Hamas, sich als einzige palästinensische Gruppe in Israel zu registrieren. Die Israelis nutzten die islamistische Hamas als eine bequeme Keule gegen Jassir Arafat — dessen Palästinensische Autonomiebehörde aus Fatah und PLO hervorging, die beide eine säkulare linke Agenda des Nationalismus und der arabischen Einheit verfolgten.

Hamas erhält regelmäßig Gelder von den Saudis ohne Intervention durch die Israelis, während Geld für die PLO von israelischen Behörden routinemäßig beschlagnahmt wird. Nach dem Golfkrieg stoppte das Haus Saud die Finanzierung der PLO, um Arafat für seinen Widerstand gegen die US-Bombardierung des Irak zu bestrafen, während die Hamas weiterhin von den Saudis finanziert wurde.

Die Hamas ist ein Ableger der Muslimbruderschaft. Ihre Selbstmordattentäter sind die Assassinen von heute, die Israel als Vorwand für weitere Aggressionen gegen die Palästinenser dienen. Der ehemalige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon spielte im Jahr 1988 eine entscheidende Rolle bei der Gründung der Hamas, als seine Likud-Partei in den besetzten palästinensischen Gebieten des Gazastreifens und der West Bank 800 Genehmigungen für soziale Einrichtungen ausstellte — an Islamisten.

Während seiner Amtszeit in israelischen Likud-Regierungen von 1977 bis 1992 diente Scharon — der Schlächter von Schatila — sowohl den rechten (Anm.: rechts klingt seltsam in einem Land, das Lenins „Neue Ökonomische Politik“ kopierte und das Schnellplanungskommissionen und ein sozialisiertes Gesundheitswesen kennt — siehe auch die vertraute geballte Faust im Kach-Logo und im JDL-Logo) Untergrundterrornetzwerken der „Gusch Emunim“- und der „Kach“-Bewegung/JDL als ideologischer Guru. Er stand im Mittelpunkt der Landbetrüger-Bande, die Millionen einnahm, indem sie Juden in Manhattan und Moskau Häuser verkaufte, die während der 1980er und 1990er Jahre in illegalen Siedlungen auf palästinensischem Land gebaut wurden.

Zu Scharons Partnern zählten Rupert Murdoch, Botschafter Sir David Ormsby-Gore, Prinz Johannes von Thurn und Taxis, Sir Edmund Peck und „World Jewish Congress“-Präsident Edgar Bronfmann, Besitzer des Energiekonzerns „ConocoPhillips“. Die ersten Planungssitzungen für diesen Landraub im Jahr 1982 auf Scharons Ranch in Negev besuchten außerdem Henry Kissinger, MI6 Nahost-Spezialist Nicholas Elliot und Louis Mortimer Bloomfield, Zahlmeister für die Briefkastenfirma Permindex und das Kennedy-Attentat.

Laut dem ehemaligen Mossad-Führungsoffizier Victor Ostrovsky bewaffnete der Mossad die ägyptische Muslimbruderschaft im Jahr 1986 mit Waffen von Mudschaheddin aus Afghanistan und gab den Terroristen des Islamischen Dschihad eine Zielliste. Im Rahmen seines „Jordanien ist Palästina“-Destabilisierungsplans bewaffnete der Mossad im selben Jahr Islamisten in Jordanien, um und alle Palästinenser nach Jordanien zu drängen, während West Bank und Gazastreifen beschlagnahmt wurden.

Verärgert über die Bereitschaft der Regierung Bush, in Madrid bei Friedensgesprächen zwischen Israel und den Palästinensern zu vermitteln, setzte der Mossad laut Ostrovsky drei Hamas-Extremisten ein, um Bush im Oktober 1991 in Madrid zu ermorden. Als ihr Plan scheiterte, wurden diese Palästinenser, wie viele vor ihnen, nach Nes Ziyyona gebracht — eine israelische Anlage zur Prüfung von ABC-Waffen, wo an militanten Palästinensern regelmäßig Experimente durchgeführt werden. Eine ähnliche Mossad-Einrichtung, getarnt als Krankenhaus, existiert in Soweto, Südafrika, wo arme Schwarze Opfer von Experimenten werden.

Die USA nutzen regelmäßig islamische Extremisten, um ihre geopolitischen Ziele zu erreichen. 1982 vereitelte Syriens sozialistische Regierung einen Aufstand militanter Islamisten. Einer der Anführer des Aufstands war Abdallah Yusuf Azzam, der später die CIA-Ausbildung der Mudschaheddin in Peshawar überwachte. Hasan at-Turabi, Anführer der sudanesischen Militärregierung, wird durch den Führer der dortigen Muslimbruderschaft namens Nationale Islamische Front unterstützt.

Bis die Medien berichteten, daß Osama bin Laden den Sudan Mitte der 1990er Jahre als Basis für al-Qaida nutzte, hatten die USA zu den sudanesischen Fanatikern enge Beziehungen. Scheich Omar Abdel Rahman, der Geistliche, den die CIA in die USA brachten, um für die Zerschlagung Jugoslawiens islamische Kämpfer zu rekrutieren, erhielt sein Visum vom US-Konsulat in Khartum.

In den USA verschmilzt die Muslimbruderschaft mit Louis FarrakhansNation of Islam“. Am 21. Februar 1965 ließ die „Nation of Islam“ Malcolm X niederschießen, der sich mit den Islamisten entzweite, nachdem eine Reise nach Mekka sein Weltbild veränderte. Vor der Reise sprach Malcolm X in der Art von Farrakhan und predigte „Black Power“ gegen die „weißen Teufel“. Nach seiner Rückkehr ließ er seine rassische Analyse zugunsten der Klasse fallen und konzentrierte sich auf Gewerkschaften und verarmte Weiße — wie Dr. Martin Luther King, als er ermordet wurde. (Anm.: Gegen den Mythos Mike King hilft der Artikel „Die Bestie als Heiliger: Die Wahrheit über Martin Luther King“ — Google wirbt dafür mit der Aussage: „Aus Rechtsgründen hat Google 16 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt.“)

John Muhammad, der Scharfschütze, dem im Oktober 2002 in der Umgebung von Washington D.C. dreizehn Menschen zum Opfer fielen, behauptete, kürzlich zur „Nation of Islam“ konvertiert zu sein, zu deren Spendern der texanische Ölmilliardär H. L. Hunt gehörte. Hunt traf sich am Tag vor dem Kennedy-Attentat mit Jack Ruby (Jacob Leon Rubenstein) und verschwand dann für einen Monat nach Mexiko. Louis Farrakhan verschwand nach den Schüssen auf Malcolm X auf ähnliche Weise.

„Nation of Islam“-Führer Elijah Muhammad war ein selbsternannter Bote des „Nation of Islam“-Gründers „Meister Fard“ („Master Fard“). Fard wies Muhammad an, die Ursprünge des Islam, der Freimaurerei und der Kabbala zu studieren. Fard imitiert die Templerorden-Propaganda, daß Jesus nicht am Kreuz starb.

Während die „Bruderschaft vom Berg Zion“ („Prieuré de Sion“) erklärt, daß Jesus nach Frankreich ging und die königliche „Sangreal“-Blutlinie (frz. sang réal, „königliches Blut“) der Merowinger begründete, behauptete Fard, Jesus landete in Pakistan, dem globalen Epizentrum des Islamismus, wo der spirituelle Gott/König der Muslimbruderschaft Aga Khan residierte. Das war auch der Ort, wo sich der moderne MI6-Assassine und Lieblingsbösewicht der Illuminatensekte „versteckte“ — Osama bin Laden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Illuminati Assassins.

Siehe auch: Das Kartell der Federal Reserve: der Roundtable und die Illuminati

Israelischer Marxismus

2012/04/28

Steven Plaut über die Chorknaben der Neuen Sozialistischen Internationale.

(Anmerkungen in Klammern)

Es ist schwierig, Menschen, die außerhalb von Israel leben, und besonders den Amerikanern, zu erklären, wie sehr die Israelis wirklich an den Kommunismus glauben.

Manchmal nennen sie es Sozialismus, im Grunde meinen sie aber Kommunismus.

Das soll nicht heißen, daß sie sich in ihrem Privatleben wie Kommunisten verhalten. Ganz im Gegenteil, Israelis leben wie das ultimative Ideal des Kapitalismus. Sie sind enorm individualistisch. Sie sind außergewöhnlich gut darin, Unternehmen zu gründen und zu verwalten, und auch in der Entwicklung und Vermarktung von Innovationen. Das Land Israel hat mehr Start-up-Unternehmen als ganz Europa. Es meldet mehr Patente an als jedes europäische Land.

Doch genau diese Israelis, die jeden Tag unter Beweis stellen, auf den Märkten bestehen zu können, hassen Märkte. Das Wort „Sozialismus“ hat für die Israelis eine enorme romantische und positive Bedeutung. Besonders unter den gebildeten Israelis, die nicht in Rußland geboren wurden. Das Wort Kapitalismus ist für die meisten Israelis so etwas wie eine Obszönität. Ich vermute, daß jemand, der wegen Körperverletzung festgenommen wird, vor Gericht freikommen könnte, wenn er behauptet, das Opfer hätte ihn einen Kapitalisten genannt — eine Form von Volksverhetzung. Die israelischen Medien gebrauchen das Wort „Kapitalismus“ immer in Verbindung mit dem Wort schweinisch. Die einzige Ausnahme bildet ironischerweise der Wirtschaftsredakteur von Haaretz, der einen kapitalistischen Markt unterstützt, während sich der Rest der gleichen Zeitung nach dem Kommunismus sehnt. Die einzig denkbare Form von Marktwirtschaft in den Köpfen der israelischen Redner-Klasse (chattering class) ist der „schweinische Kapitalismus“. Sie würden nicht glauben, wie viele israelische Professoren und Intellektuelle diesen Ausdruck verwenden. Der Kopf der Histadrut, Israels größter organisierter Kriminellen-Familie, verwendet ihn — als loyaler Anhänger des schweinischen Kommunismus.

Darauf hinzuweisen, daß jemand der Kommunistischen Partei angehört, ist in normalen Ländern in der Regel mehr als genug, um diese Person zu diskreditieren. Nicht in Israel. Wer einen Mitgliedsausweis der kommunistischen Partei hat, trägt diesen mit Stolz. Die meisten Mitglieder des Fachbereichs Geschichte an der Universität Tel Aviv sind solche Kommunisten. Ebenso Unmengen anderer Akademiker.

Einerseits machen die funktionierenden Märkte Israel zu einem erfolgreichen, lebensfähigen Land — zu einem Land, das in den letzten 4 Jahren während der globalen Finanz-Krise fast keine Implosion erlebte. Andererseits sind Märkte jedoch etwas, das Israelis unterdrücken wollen. Gebildete Israelis bestehen unisono darauf, daß die Märkte das Problem auf der Welt sind, und daß die Unterdrückung der Märkte die Antwort auf Israels Probleme ist. Märkte sind böse, sie belohnen die Selbstsucht. Was gebraucht wird, sind wohlwollende staatliche Bürokraten, die die Wirtschaft kontrollieren.

Nicht jeder Israeli, wohlgemerkt. Russische Israelis, die heute vielleicht ein Fünftel der Bevölkerung ausmachen, haben für die Predigt der Wunder des Kommunismus keine Geduld. Und sie fehlen vor allem auf den aktuellen Kundgebungen und Märschen für „soziale Gerechtigkeit“, oder, wie ich es genannt habe, auf dem Woodstock-Festival im Yarkon Park. Aus dem Mund orthodoxer Juden kommen die nostalgischen Slogans für eine bolschewistische Zentralplanung der Märkte nur selten, es gibt aber auch Ausnahmen. Der Kommentator der wöchentlichen Tora-Lesung in Maariv kann von Kommunismus nicht genug bekommen und besteht darauf, daß die Unterdrückung des Schweine-Kapitalismus die höchste Form der jüdischen Ethik ist.

Israelische Akademiker sind nahezu komplett anti-kapitalistisch. Ich stehe auf dem Verteiler einer Chat-Liste der Mitglieder des Lehrkörpers für israelische Sozialwissenschaften, und in den letzten Wochen hat es Hunderte von Mitteilungen gegeben, die sich nach sozialistischen Kontrollen sehnen und den Kapitalismus verurteilen. Die Absender phantasieren generell von einem Israel, das einen „Sozialismus“ im skandinavischen Stil kopiert. Abgesehen von einigen Zweifeln darüber, wie angenehm das Leben in Skandinavien wirklich ist, beispielsweise vor kurzem in Norwegen, ist der skandinavische „Sozialismus“ eigentlich nicht wirklich angenehm. Er besteht im Wesentlichen aus freien Märkten, gemischt mit sehr hohen Steuersätzen und einem gigantischen Wohlfahrtsstaat, der soziale von-der-Wiege-bis-zur-Bahre-Leistungen auf Staatskosten bietet. In anderen Worten, die skandinavischen Länder sind immer viel kapitalistischer gewesen als Israel, und sicherlich kapitalistischer als Israel vor den 1980er Jahren. Darüber hinaus hat Israel immer wohlfahrtsstaatliche Leistungen im skandinavischen Stil erbracht, doch ohne die für Skandinavien charakteristische Liberalisierung der Märkte und der Produktion.

Es gibt zwar Ausnahmen, doch akademische Ökonomen schließen sich in der Regel nicht den geweihten Herden an, die sich nach dem Bolschewismus sehnen. Israelische Ökonomen gehören zu den wenigen, die wissen, was ein Markt ist, was ein Preis ist, und was ein Lohn ist. Die Demonstranten haben davon keine Ahnung. Israel hat jedoch eine lange Geschichte der akademischen Prostitution und man kann immer ein paar akademische Ökonomen finden, die bereit sind, die dümmsten „Ideen“ von denen zu unterstützen, die nichts von Wirtschaft verstehen, wenn es ihnen einen Silberling einbringt oder ihrer Karriere hilft. Der leidenschaftlichste Befürworter der Erhöhung der Mindestlöhne ist „Ökonom“ Avishai Braverman, der Kerl, der die Ben Gurion Universität in Hamastan verwandelte, und es finden sich ähnliche Fälle von Ökonomen, die für kontrollierte Mieten, Verstaatlichungen und andere grundlegende Axiome des wirtschaftlichen Bolschewismus auf die Straße gehen.

Die meisten Menschen sind sich dessen nicht bewußt, aber Israels Existenz begann als ein Land mit einem zentral gesteuerten bolschewistischen System. Ben Gurion implementierte in den ersten Jahren ein System nahezu vollständiger Preis- und Lohnkontrollen und massiver Verstaatlichungen. Es unterschied sich nur wenig von der von Lenin geschaffenen wirtschaftlichen Struktur. Wegen dem Unabhängigkeitskrieg und dem nationalen Notstand konnte sich Ben Gurion das eine Weile erlauben. Wie in dem alten Witz, daß es in der Sahara durch Kommunismus zu einem Mangel an Sand kommen würde, war in den frühen 1950er Jahren in Israel alles knapp, und irgendetwas zu kaufen war mit endlosen Warteschlangen im Sowjet-Stil verbunden, wobei die meisten Produkte nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich waren.

Ben Gurion ist jedoch anzurechnen, daß er in den frühen 1950er Jahren die Unnachhaltigkeit des Systems der bolschewistischen Kontrollen erkannte. Seltsamerweise hatte dies auch Lenin verstanden und unternahm Schritte zum Abbau der Kontrollen, bloß daß er starb und von Stalin ersetzt wurde, bevor es in der Sowjetunion zu ernsthaften Reformen kam. Lenin nannte seinen Plan zur teilweisen Entbolschewisierung der Wirtschaft „Neue Ökonomische Politik“ oder NEP, exakt der gleiche Name, den Ben Gurion seinen Reformen in den frühen 1950er Jahren gab. Das war kein Zufall!

Die meisten Preiskontrollen wurden zwar beendet, andere Formen des wirtschaftlichen Bolschewismus ließen Ben Gurion und seine MAPAI Parteigenossen jedoch erhalten. Riesige Teile der israelischen Industrie wurden verstaatlicht, und vieles von dem, was übrig blieb, wurde teilverstaatlicht und, weil es dem Gewerkschaftsverband Histadrut übergeben wurde, auf grobe Weise schlecht verwaltet.

Wettbewerb sollte überall durch die Wirtschaftspolitik unterdrückt werden. Sie wollte die Zahl der Monopole und Kartelle in der Wirtschaft maximieren. Die Regierung kontrollierte enorme Ressourcen, die sie als politische Gefälligkeiten verteilte, oft an Amigos und Oligarchen aus der Partei. Die Steuersätze waren enorm und überstiegen manchmal 100 Prozent. Die Gewinne der Unternehmen entstammten vor allem staatlichen Subventionen und Zuteilungen. Die Politik der Regierung war protektionistisch und wünschte keinen Wettbewerb. Der Kapitalmarkt wurde unterdrückt und verstaatlicht. Die Philosophie der Regierung verlangte im Wesentlichen, daß die Israelis ihr gesamtes Einkommen, ihre Ersparnisse und ihr Vermögen an den Staat übergeben, und die staatliche Bürokratie würde dann wiederum die Bedürfnisse der Öffentlichkeit und Bürger berücksichtigen.

Das Ergebnis war eine Dritte-Welt-Wirtschaft, wenn auch eine, die unter einem politischen System stand, das sogar Wahlen und parlamentarische Prozesse kannte. Israel wurde durch den Bolschewismus verelendet und es blieb arm und unterentwickelt.

Erst in den 1970er Jahren fingen die Dinge an, sich auf signifikante Weise zu ändern. Durch die Unterzeichnung und den Beitritt zu verschiedenen internationalen Handelsabkommen wurde Israel gezwungen, seine Wirtschaft zu liberalisieren und einen Teil der sozialistischen Kontrollen aufzugeben. Die Vertragspartner weigerten sich, der israelischen Regierung zu erlauben, ihre Politik fortzusetzen. Durch die lange Zeit des Null-Wachstums nach dem Jom-Kippur-Krieg wurden sich außerdem einige Leute der Notwendigkeit einer funktionellen Wirtschaft bewußt.

In den 1950er und 1960er Jahren war es nicht ungewöhnlich, die Politik und den Zustand der israelischen Wirtschaft mit dem von Ägypten und anderen verschlafenen Nestern aus der Dritten Welt in einen Topf zu werfen.

In den 1980er Jahren änderten sich die Dinge deutlich. Der Großteil der verstaatlichten Industrien wurde privatisiert, vor allem weil Staatsunternehmen so viel Geld verloren. Teilweise lag es daran, daß sich die öffentliche Bereitschaft, die Kontrollen zu dulden, änderte. Teilweise lag es an der wachsenden Zahl von Menschen, die angefangen hatten, Wirtschaftswissenschaften zu studieren und die Idiotie der bolschewistischen Kontrollen begriffen. Teilweise lag es am High-Tech-Wachstum, das die Regierung weder verstehen noch kontrollieren konnte. Teilweise lag es am Druck internationaler Handelsabkommen.

Es gibt immer noch viele bolschewistische Kontrollen. Israels Gesundheitssystem besteht aus einer staatlichen Einheitskrankenkasse (single-payer: Beitragszahlungen gehen an eine Krankenkasse, und die ist staatlich) mit vier streng regulierten HMO-ähnlichen Anbietern. (Health Maintenance Organisationen bieten den Versicherten ein Leistungspaket mit Basis- und Zusatzversorgung und HMO-Ärzte erhalten meistens ein nach Kopfpauschalen berechnetes Budget.) Es funktioniert besser als man erwarten würde — aus versicherungsfremden Gründen: In Israel gibt es an jeder Ecke einen Dr. med. und eine junge Bevölkerung, die sich gut ernährt. Monopole und Kartelle gibt es immer moch in Mengen. Die Landwirtschaft ist immer noch weitgehend ineffizient und gegen Wettbewerb, und sie wird von Kartellen beherrscht, die von der Regierung errichtet wurden. Die Steuern sind zu hoch. Die Regierung besitzt einen großen Teil des Landes. Einige Bereiche sind durch den Protektionismus noch immer verzerrt, vor allem der Lebensmittelsektor.

Die Woodstock-aus-dem-Yarkon-Park-Demonstranten sind im großen und ganzen liberale linke säkulare Israelis, die eine Rückkehr zu den bolschewistischen Kontrollen der 1950er Jahre fordern. Sie sehnen sich nach der Rationierung und den Kürzungen der damaligen Zeit, weil sie glauben, daß sie von einer Kürzung nicht betroffen sein werden. Die zentrale Forderung der Demonstranten ist die Kontrolle der Mieten.

Dies wird am Ende den israelischen Wohnungsbestand zerstören und ältere Besitzer von Mietwohnungen arm machen, die diese Wohnungen mit der Absicht erwarben, im Alter Mieteinnahmen zu erzielen. Wie in New York und anderen Städten mit Mietpreisbindung, werden die Mietgrenzen Engpässe erzeugen, die bedingen, daß die wahren Kosten für Mietwohnungen steigen, und nicht sinken.

Die Demonstranten sehnen sich nach der sowjetischen Steppe. Sie fordern Preiskontrollen, damit aus Israel ein Land der Breschnew-Ära wird, in dem die Menschen ihre Tage damit verbringen, in Schlangen auf Waren zu warten, die immer knapper werden. Sie verlangen Märkte, die unterdrückt werden, und in denen soziale Gerechtigkeits-Kommandos entscheiden, wer in welcher Wohnung lebt, wer die Waren konsumiert, die fehlen, und wer was verdient. Sie bestehen darauf, daß sich die Löhne nach dem richten, was sich die Menschen nach Meinung der Demonstranten gerechterweise verdient haben. Da es in Israel nicht eine einzige Person gibt, die das verdient, was sie sich ihrer Meinung nach gerechterweise verdient hätte, ergibt sich die Forderung nach einem Lohndirektorium im sowjetischen Stil, das die Löhne für alle Berufe festlegt, und mit denen anfängt, für die gestreikt wird, wie den Ärzten. In anderen Worten: Löhne müssen nach Meinung der Demonstranten nicht die Märkte räumen oder Engpässe und Überschüsse signalisieren. Löhne sollten Maßnahmen der „Fairness“ sein. Versuchen Sie sich vorzustellen, was passiert, wenn sich für die Hälfte der Arbeitsplätze in Israel keine Bewerber finden, weil die fairen Löhne dort nicht ausreichen, um Arbeiter anzuziehen, während sich bei den anderen Arbeitsplätzen für jede Position sechs Bewerber finden, weil die fairen Löhne dort viel zu hoch sind, um den Markt zu räumen. Versuchen Sie sich vorzustellen, wie das Leben aussehen würde, wenn ein marxistischer Soziologe oder ein fürsorglicher Sozialarbeiter zum wirtschaftlichen Diktator berufen wird, um in Zion alle wirtschaftlichen Angelegenheiten und Entscheidungen zu entscheiden.

Jede Gesellschaft auf der Erde und jede Gesellschaft in der Geschichte der Menschheit kennt notleidende und arme Menschen. Es gibt in allen Ländern arme Menschen, auch in Skandinavien. Die Menschheit hat noch keine Innovation entdeckt, die Not und Armut beseitigt.

Doch die fürsorglichen bolschewistischen Träumer vom Rothschild-Boulevard in Tel Aviv — man beachte die Ironie des Namens — fordern eine magische Pille, die alle Not und Ungleichheit sofort beseitigt. Und das Versagen der Regierung, eine solche Pille anzubieten, beweist, daß dafür die bösen „Wirtschaftsmagnaten“ („tycoons“) verantwortlich sind, die verhindern, daß die Regierung dem Volk dient. „Menschen statt Gewinne“ ist das Motto derer, die zu dumm sind, um zu begreifen, daß Gewinne die einzige Möglichkeit sind, um Produzenten dazu zu kriegen, den Menschen zu dienen und Dinge zu produzieren, die die Menschen wollen. Wer Gewinne verbietet, ruft ein Massensterben hervor.

Der Wirtschaftsmagnaten-Fetisch (tycoon fetish) beherrscht weiterhin die Proteste. Ich hatte den Vorschlag gemacht, daß Michael Lerner sein idiotisches Magazin von Tikkun in Tycoon umbenennt. Viele israelische Wirtschaftsmagnaten wurden vor allem zu Zeiten des MAPAI-Sozialismus durch die Sauhäfeli-Saudeckeli-Mentalität des politisches Establishments und ihrer Amigo-Geschäfte zu Wirtschaftsmagnaten gemacht, zumindest außerhalb des High-Tech-Sektors.

Eine andere Ironie ist, daß das Einzige, was die Demonstranten von Netanyahu an „Reformen“ gelernt haben, die Einberufung von „Schnellplanungskommissionen“ („Planning Speed-up Kommissionen“) ist. Und die größte Ironie hierbei ist, daß diese Kommissionen hauptsächlich dazu beitragen werden, die „Wirtschaftsmagnaten“ zu mästen.

Israels kommunale Bauplanung ist ein undurchdringlicher Dschungel aus Korruption und Ineffizienz. Eine Genehmigung, um auf der Veranda eine Fensterscheibe einzusetzen, kostet zwei Jahre und eventuell müssen Sie die Stadtverwaltung auch noch bestechen. Der pingelige Papierkrieg zieht die Bauzeit in die Länge und beeinträchtigt die Immobilienpreise und deren Verfügbarkeit. Gleichzeitig erlauben diese Planungsdinosaurier eine gewisse öffentliche Beteiligung und Intervention, vor allem bei der Bekämpfung von schmutzigen Geschäften zwischen den korrupten Amigos der Kommunen und den „Wirtschaftsmagnaten“ der Bauwirtschaft. Korrupte Kommunalbeamte sind ständig bemüht, die Genehmigung für Bauprojekte zu bekommen, die ihre Bauunternehmer-Amigos bereichern, selbst wenn diese Projekte illegal oder häßlich sind, dem öffentlichen Interesse schaden, und in einigen Fällen auf öffentlichen Parks und Stränden gebaut werden. Die Beamten versuchen, Verordnungen und Raumordnungsgesetze zu beugen, um „ihren Freunden zu helfen“.

Als Trostpflaster für die Demonstranten hat der Knesset soeben die von Netanyahu vorgeschlagene Schaffung von „Schnellplanungskommissionen“ verabschiedet, um die bürokratischen Hindernisse abzubauen. Die Idee hat nur einen Haken: es sind immer noch zwei Jahre und eventuell einige Schmiergelder nötig, um auf der Veranda eine Fensterscheibe einzusetzen. Die Oligarchen werden den Schnellplanungs-Prozeß nutzen, um sinnvolle Raumordnungsgesetze zu unterdrücken und öffentlichen Widerstand beiseite zu schieben. Netanyahu bietet den Oligarchen außerdem öffentliches Land zu Preisen unter dem Marktwert an — Netanyahu glaubt, daß die Immobilienpreise dadurch sinken werden. In Wirklichkeit weiß jeder, der ein Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen hat, daß die Immobilienpreise dadurch nicht einen Schekel fallen werden, sondern daß stattdessen nur die Gewinne der Amigos aufgeblasen werden, die in das Geschäft einsteigen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Israeli Marxism.

Der Soros-Plan zum Sturz Netanjahus

2012/01/23

Daniel Greenfield über die Friedensfachkraft-Projektgruppe-Nahost von George Soros.

(Anmerkungen in Klammern)

Ende Februar (2011) verabschiedete das israelische Parlament (Knesset) mit 40 zu 34 Stimmen das Transparenzgesetz zur Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen (NGO Transparency Funding Bill). Es war eine lange Reise, denn das Gesetz war, obwohl es kastriert wurde, immer noch eine Kriegserklärung seitens der konservativen Likud-Partei gegen das Schattenreich der Nichtregierungsorganisationen — das Prinzip, nach dem George Soros arbeitet.

Das Gesetz konnte zwar nicht mehr die Steuerbefreiung für ausländisch finanzierte NGOs aufheben, und es befaßte sich auch nur noch mit der ausländischen Finanzierung von NGOs durch staatliche Stellen, aber es war ein wichtiger Schritt, um die ausländische Finanzierung transparenter zu machen. Das Soros-Imperium basiert auf Nicht-Transparenz, auf versteckten Spender-Listen und auf Think-Tanks, die Fassaden-Organisationen (front groups) über ein Dutzend verschiedener Organisationen mit Geldmitteln in Form von Zuwendungen finanzieren.

Die Transparenz von NGOs bedroht das gesamte Soros-Imperium, und selbst die Verabschiedung eines kastrierten Gesetzes bedeutet, daß Israel vielleicht endlich bereit ist, den Vorhang der „Stiftung Offene Gesellschaft“ („Open Society Institute“, OSI) zu öffnen, der die faulen Früchte dahinter verdeckt. Erst Regierungen, dann ausländische Geldgeber, Anfragen nach ausländischen Finanzmitteln durch Parlamente und dann der Verlust der Steuerbefreiung für liberale linke Nichtregierungsorganisationen, die Bürgerkrieg spielen.

Die Antwort kam schnell, denn weniger als zwei Monate später präsentierte Stanley Greenberg, dessen Firma für das OSI gearbeitet hatte, einen Plan, um durch soziale Proteste eine neue Mehrheit gegen die Regierung zu schaffen. Ein Teil der Geldmittel für die Proteste kam von Milliardär und Schattenpartei-Amigo S. Daniel Abraham.

Abraham ist ein ehemaliges Vorstandsmitglied von Soros‘ „Internaionaler Krisengruppe“ („International Crisis Group“) und stellte das Personal für (die anti-israelische Lobbygruppe) „J Street“ (bei der das „J“ auch „Jihad“ bedeuten könnte), während die Soros Gelder in den Papieren versteckt blieben, die eigentlich niemand sehen sollte. Der Präsident von der durch Abraham benannten Organisation ist Robert Wexler, J Streets ehemaliger Kongreßabgeordneter und ein Obama-Wahlkampf-Berater zum Thema Naher Osten.

Netanjahus heftiger Streit mit Obama im Mai motivierte sogar Demokraten, die nicht in Soros‘ Westentasche steckten, einen Weg zu finden, um ihn aus dem Amt zu schaffen. Es war nicht mehr nur die Angst, die liberalen linken israelischen Marionetten zu verlieren — die Stimmen der amerikanischen Juden standen auf dem Spiel. Netanjahu durch einen Linken zu ersetzen, der sich dafür einsetzt, die Terroristen zu beschwichtigen, würde den Riß zwischen Obama und den jüdischen Wählern heilen.

Amerikanische und die europäische Linke könnten die finanziellen Mittel und die Strategie bereitstellen, aber liberale Linke in Israel müßten erst einmal die Schwerarbeit leisten, die Millionen von Dollar, die von ihren ausländischen Geldgebern zu ihnen fließen, zu sparen. Auf der israelischen Seite waren linke Veteranen von Clintons erfolgreichem Versuch, Netanjahu zu stürzen. Greenberg war bei dieser Aktion dabei und der Plan war, es noch einmal zu wiederholen. (Greenberg beriet unter anderem: Bill Clinton, Al Gore, John Kerry, Gerhard Schröder, Tony Blair und Michael Häupl.)

Zwei Monate nach Greenbergs Präsentation kam der Ball ins Rollen. Eldad Yaniv (Journalist, Anwalt und Berater Ehud Baraks), der dort gewesen war, als der Masterplan zur Übernahme des Landes enthüllt wurde, sammelte Freiwillige für eine Aktion gegen hohe Immobilienpreise. Und nicht lange später richtete Daphni Leef, eine radikale linke Aktivistin, ein Lager und eine Facebook-Seite ein, um gegen die Immobilienpreise zu protestieren. Wer war Leef? Sie war eine Video-Redakteurin für den New Israel Fund NIF (eine Wutbürger-NGO für soziale Gerechtigkeit und Gleichheit).

Der New Israel Fund ist das Mutterschiff der liberalen linken NGOs Israels und es wird durch die Transparenz von Spendern am stärksten bedroht. Das 25-Millionen-Dollar Jahresbudget des NIF wird verwendet, um noch radikalere Gruppen zu finanzieren, von denen einige zum Boykott oder schlichtweg zur Zerstörung des Staates Israel aufrufen. Kürzlich zitierte ein WikiLeaks-Bericht die örtliche Chefin des NIF, Hedva Radovanitz, mit der Aussage, daß sie erwartet, daß das Land verschwindet und durch einen „demokratischen“ arabischen Staat ersetzt wird.

Soros hatte seine Stiftung Offene Gesellschaft genutzt, um dem NIF Geldmittel zuzuleiten, eine seiner Mitarbeiterinnen wurde zur Sprecherin der Proteste — und der NIF finanzierte die Proteste ebenfalls.

Shatil — NIFs „Empowerment and Training Center for Social Change“ (eine politische Leerhülse, die rhetorisch irgendwie in Richtung „Zentrum für Engagement und Erfahrung“ zielt und wahrscheinlich von Leuten wie den Frankfurter Spontanverirrten oder der Ostblockhostess an der Klassenkampf-Schießbude in den Kampfmittelkoffer der Werbetexter für soziale Gerechtigkeit gepackt wurde) — mobilisierte Demonstranten mit Zelten, schrieb ihnen einen Leitfaden und gab das Geld aus. Die „Rabbis für Menschenrechte“ („Rabbis for Human Rights“) konnten ebenfalls aushelfen, da sie vom Open Society Institute und der Tides Foundation beträchtliche Zuschüsse erhalten. Die „Rabbis für Menschenrechte“ hatten an einem Abend sogar den NIF- und den OSI-Präsidenten ausgezeichnet.

Der Greenberg-Plan versuchte in typischer Soros-Manier, die Organisation in so viele Gruppen wie möglich aufzusplittern, damit sie wie eine Vielzahl von Stimmen in einer populistischen Graswurzelbewegung erscheinen — statt wie ein gut orchestrierter Plan der internationalen finanziellen Unterstützer der linken Seite zum Sturz einer Regierung, die zu einer Bedrohung für sie wurde.

Netanjahus solide Finanzpolitik hatte Israel in ziemlich guter Form durch die weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen gebracht, aber das Land war nicht immun gegen die steigenden Preise, die den arabischen Revolutionsfrühling anheizten. Die sozialen Proteste folgten einem ähnlichen Muster mit einer ähnlichen Absicht.

Israel ist eine parlamentarische Demokratie und die gewählten Vertreter können durch Mißtrauensvota aus dem Amt gezwungen werden. Im Jahr 1999 wurde Netanjahus erste Amtszeit durch ein Mißtrauensvotum beendet. Proteste, falsche Anschuldigungen und Clintons Einmischung erlaubten intrigierenden linken Tycoons und NGOs, Netanjahu zu verdrängen und durch Barak zu ersetzen. Jetzt krachen liberale Linke in Tel Aviv schon wieder, als ob es 1999 wäre.

Liberale Linke machen sich einen taktischen Plan zunutze, den Soros‘ Fassadenorganisationen und Kapitalempfänger rund um die Welt getestet haben. Proteste gegen den Brotpreis auszuschlachten, erlaubten ihm, Mubarak zu stürzen. Jetzt ist Israel an der Reihe.

Die Kampagne zur Transparenz israelischer NGOs bedroht Soros‘ Einfluß in Israel und abtrünnige jüdische Wähler bedrohen seinen Einfluß in Amerika. Für seine israelischen Marionetten steht viel Geld auf dem Spiel. Soros, die Milliardäre der Schattenpartei und die EU haben in liberale Linke ein Vermögen investiert. Liberale Linke israelische Universitätsabsolventen ohne technisches Talent finden in den NGOs eine lukrative Alternative zu den Dotcoms, und wenn ihre NGO-Mafia zusammenbricht, dann würden die Führer der Wohnungsproteste vor echten wirtschaftlichen Problemen stehen, über die sie heulen können.

Inzwischen wurde in Tel Avivs Zentrum der Wohnungsprotest-Zeltstadt eine Guillotine aufgestellt. Der Mann, der Regierungen und Währungen zusammenbrechen ließ, schickt Netanjahu die Botschaft, daß seine Tage gezählt sind.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Soros Plot to Topple Netanyahu.