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Australien, der Mossad-Stützpunkt

2013/03/13

Jim W. Dean über das australische Spionageproblem.

Australia, Mossad base for espionage
Die Geschichte über den Spion Ben Zygier auf den Titelseiten australischer Zeitungen

Seit im Fall des „Gefangenen X“ in Australien vor kurzem der Bericht über die Fehler der Regierung hinsichtlich der Kontakte und Benachrichtigung beim Ben-Zygier-Suizid veröffentlicht wurde, beobachte ich sorgfältig die Nachwehen. Der Bericht war ein Persilschein für die Regierung. Vertuschung würde es besser beschreiben.

Ich las zunächst aus dem Kaffeesatz der Parameter, die vorgegeben wurden, als das Auswärtige Amt eine „Prüfung“ ankündigte. Der Fokus lag komplett auf „administrativen Verbesserungen“, und kein Offizieller wagte sich in die Nähe des Themas „israelische Spionage in Australien“. Warum ist das so? Darum: weil sie bereits seit Jahrzehnten an der israelischen Spionage innerhalb ihres eigenen Landes mitschuldig sind.

Sie lassen israelische Agenten Australier rekrutieren, einerseits, um unter den vielen Ausländern, die dort leben, andere Spione zu rekrutieren, und auch um die Australier selbst auszuspionieren. Die Zionisten schöpfen für ihr Überleben alle Beziehungen mit allen Ländern aus, um so viel Kontrolle und Einfluß wie möglich auszuüben.

Ich sah heute ein kurzes Video über eine studentische Vorlesung des „Amerikanisch-israelischen Ausschusses für öffentliche Angelegenheiten“ („American Israel Public Affairs Committee“, AIPAC), das mir von jemandem zugeschickt wurde, in dem erklärt wurde, wie sie den Boykott gegen Israel auf den Hochschulen durch die Übernahme der Studierendenparlamente stoppen wollen, so wie sie es in Washington mit dem Kongreß taten. Ich muß sagen, daß ich von dem Eingeständnis überrascht war.

Wie können sie damit durchkommen? Ihre bewährte Methode ist die politische Spionage. Sie verbringen Jahre damit, alle großen Parteien zu infiltrieren und gewinnen so an Einfluß, egal wer an der Macht ist. Neben dem uralten Zuckerbrot — Gelder für den Wahlkampf — für hohe und gerade erst aufsteigende Politiker haben sie auch die Peitsche, die Erpressung von Feinden und, wenn notwendig, sogar Freunden.

Der offensichtliche Rückzieher der Zygier-Familie während des Nachrichtenskandals um den „Gefangenen X“ überraschte mich zwar nicht, ich war aber enttäuscht. Sie wußten, was auf dem Spiel stand, nicht nur ihr Sohn, sondern der Schutz der israelischen Spionage in Australien. Die Israelis wissen, wie die Diaspora zu manipulieren ist. Sie haben viel Erfahrung darin, rücksichtslos zu sein, selbst mit ihren eigenen Leuten.

Neben FOREIGN CORRESPONDENT, der ABC-Sendung, die die Sache in Australien aufdeckte, kommt die einzig anständige Berichterstattung über Zygier von der australischen Anti-Israel- und Anti-Apartheid-Linken, sowohl von Juden als auch von Nichtjuden. Ihre Berichterstattung ist aber auf zweitrangige Medienplattformen verbannt worden.

Der Name Rupert Murdoch und sein Pressereich muß erst noch erwähnt werden, da sie wahrscheinlich nicht wußten, wie sich das Spiel entwickeln würde. Ja, die Israelis würden ihn warnen, wenn sichergestellt werden muß, daß nichts gedruckt wird.

Der berühmte israelische Autor und Sicherheits-Kolumnist Yossi Melman teilte im australischen Fernsehen mit, daß ihre Nachrichtendienstleute, aufgrund der langen und engen Zusammenarbeit, schon früh über den Fall informiert waren. Die Israelis haben dies in der Tat zugegeben, so daß die Australier in die Falle ihrer eigenen Lüge tappten.

Ich verfolgte dies bereits sehr frühzeitig, als sie vermieden, mit den Leuten vom Auswärtigen Amt und dem Konsulat schriftliche Aufzeichnungen zu schaffen, damit hinterher jeder so viel Deckung wie möglich hat, um zu sagen, daß sie von nichts nichts wußten, einschließlich des Premierministes. Insgeheim wurde er informiert. Er log natürlich. Das tun sie immer.

Aus der Geschichte wurde auch der Hintergrund ausgeklammert, daß, als die ehemalige Regierung Rudd unterging, die Generalstaatsanwalt-Karte einem Nicola Roxon zugespielt wurde, der vor kurzem vom Zionisten Mark Dreyfus ersetzt wurde. Im Nachrichtendienstgeschäft nennt man dies die „Reise nach Jerusalem“ — aufgrund der Übernahme der Ministerien können alle behaupten, sie wußten von nichts oder können sich nicht erinnern.

Unsere radikalen Zionisten infiltrieren immer die Justizministerien der Zielländer, um dort Augen und Ohren zu haben. Außerdem wollen sie in der Lage sein, Untersuchungen zu blockieren, nicht nur über israelische Spionage, sondern auch Fälle, die die jüdische Gemeinschaft betreffen. Das Geld für die korrupte Wahlkampffinanzierung kommt zu einem großen Teil aus der Industriespionage und die Belohnungen rotieren jährlich. Zum Schutz sitzen die Politiker mit im Kreislauf.

Der Beweis? Sie schnappen in Australien nie irgendwelche israelischen Spione oder zerschlagen irgendwelche Spionagenetzwerke, weil sie es erst gar nicht wirklich versuchen. Sie können sich vorstellen, welchen verderblichen Einfluß dies auf die mittleren Positionen der Regierung hat, die dieses Spiel beobachten, eine Regierung nach der anderen. Die Spieler wechseln, aber „die Kontrolle“ bleibt bestehen, dauerhaft.

Das Land verrottet von innen heraus, und das wird zur Geheimsache gemacht. Das größte Geheimnis dieser infiltrierten Länder ist, daß sie keine Sicherheitseinrichtungen haben, weil sie an Dritte verkauft wurden. Israel hat diesen nachrichtendienstlichen Staatsstreich (intelligence coup) in einem Land nach dem anderen wiederholt, mit der großen Hilfe der Diaspora.

Generalstaatsanwalt Dreyfus hat eine Untersuchung seiner eigenen Abteilung abgelehnt, was natürlich den Umgang des eigenen Nachrichtendienstes mit dem „Gefangenen X“ beinhalten würde. Die harte Infiltrationsarbeit der zionistischen Lobby hat sich wieder einmal bezahlt gemacht, und es gibt viele nichtjüdische australische Helfer, die ihren Hintern ebenfalls retten wollen. Sie haben viel zu verlieren.

Was in den meisten Medien ebenfalls fehlt, ist eine Zeitleiste entscheidender Nachrichtendienst- und Spionage-Ereignisse während des Zygier-Falles. Unabhängige Medien brachten Zygier nicht nur mit dem Dubai-Mord mit dem Pass-Betrug in Verbindung, sondern mit weiteren terroristischen Operationen, die Israel im Rahmen der normalen Geschäfte betreibt. (Anm.: Liberale Linke und liberale Neokonservative machen sich in solchen Fällen Gedanken über einen James Bond ohne Morde, siehe „Ex-Mossad-Agent über Dubai-Mord“ — taz: „Gibt es keine andere Möglichkeit, als die Pässe von noch lebenden Menschen für so eine Aktion zu missbrauchen?“)

Die Quellen des US-Bloggers Richard Silverstein berichteten, daß Zygier nach dem Attentat in Dubai zu den Behörden ging und später wieder vom Mossad geschnappt wurde. Ich bin sicher, das ist ein Trick. Außerdem hatten die Israelis auf der Gaza-Flottille Australier zusammengeschlagen, ausgeraubt und erschossen, und wir wissen jetzt, daß sie wegen Problemen mit der australischen Regierung nicht sehr besorgt waren.

Amir Oren, der Verteidigungs-Analytiker von HAARETZ, berichtete, daß Zygier einem israelischen Freund, einem Soldaten der Special Forces, erzählt hatte, daß er im Libanon, während er eine verdeckte israelische Operation absicherte, einen Jungen und ein Mädchen getötet hatte. Dieser Vorfall veranlaßte ihn, die Armee zu verlassen, und er wurde danach mit einem Trauma für einen Monat in ein Krankenhaus eingewiesen.

Zygier kehrte dann nach Australien zurück, um auf die Hochschule zu gehen, wo ihn der Mossad beobachtete und ausländische Studenten rekrutierte — historisch ein erstklassiges Jagdgebiet, das in die Zeit zurückreicht, als die Sowjets in Oxford britische Adlige rekrutierten.

Es ist enttäuschend zu sehen, daß die Australier diese Gelegenheit verstreichen lassen, das Unkraut der zionistischen Lobby, das ihre Gesellschaft befallen hat und eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellt, auszurotten (eradicate). Dies wurde vom Journalisten Anthony Loewenstein in Australien bestätigt.

NEW MATILDA sprach mit einem ehemaligen hochrangigen australischen Botschafter, der sagte, daß ASIO und ASIS mit der israelischen Regierung Hand in Hand arbeiten, einschließlich der Unterstützung beim Heranziehen potenzieller Spione auf australischem Boden an Universitäten wie Monash in Melbourne und Militärakademien wie Duntroon. Australien hat von seinem Militär und Nachrichtendienst sowie seiner außenpolitischen Souveränität schon seit langem viel an Israel und Amerika ausgelagert. „Es gibt nur wenig, was wir [Australien] nicht tun würden, um ihnen gefällig zu sein“, sagt meine Quelle.

Kanada ist in dieser Hinsicht zwar in einem schlechteren Zustand als Australien, aber beide sind Mossad-Stützpunkte für Israels umfangreiche internationale Spionage. Und beide haben sich für die Korruption geöffnet, die entsteht, wenn sie die erpresserische Übernahme durch ein extremistisches Regimes in einem kleinen Land zulassen. Es gibt ihnen eine Blankovollmacht, um unter staatlichem Schutz Operationen gegen Australier und Kanadier zu betreiben.

Nicht wenige aus dem Nachrichtendienst würden dies als Verrat bezeichnen. Ich sicherlich. Und es ist schlimmer als das, was oben beschrieben wurde. Nicht nur, daß beide Länder Israel erlauben, Pässe der eigenen Bürger zu stehlen, sondern daß sie dies in dem Wissen tun, israelische Terror-Operationen zu unterstützen.

Gordon Duff gab dafür in dieser Woche auf PRESS TV VIEWPOINTS ein Beispiel … In einem Interview mit einem Schweizer Polizei-Sprecher wurde VETERANS TODAY gesagt: „Die kanadische Botschaft in der Schweiz stellt für Kriminelle, darunter Terrorverdächtige, falsche Pässe aus.“ Vielen Dank Kanada.

Sowohl Australiens als auch Kanadas Regierung und Medien sind völlig infiltriert und deren Bürger leben in einer Comic-Demokratie, eine Art von Zaubervorstellung, wo sie denken, der Trick ist echt, doch es ist nur ein Trick. Diejenigen, die dies tun, verachten die Öffentlichkeit.

Wenn die Öffentlichkeit nur den Willen hätte, könnte sie sich um diese schrecklich kompromittierte Sicherheitslage kümmern. Als sich der zionistische Generalstaatsanwalt Dreyfus weigerte, sein Ministerium und die Sicherheitsdienste zu untersuchen, hätten die Australier vor seinem Büro so lange Zelten sollen, bis er zurücktritt eine vollständige offene Untersuchung der israelischen Spionagetätigkeit in Australien eingeleitet wird. Und wenn sie den Mut haben, gilt das gleiche für die Kanadier.

Hier finden Sie den Originalartikel, Australia, Mossad base for espionage.

Wer sich über den Zustand unserer Demokratien noch mehr wundern will, sollte auf YouTube das Video „Skandal bei Markus Lanz: Nato Killertruppe GLADIO“ suchen — bevor es von unseren demokratischen Medienwächtern gelöscht wird.

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