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Kultureller Marxismus für Dummies

2012/11/13

James Jaeger über das Genie der liberalen Linken und den langen Marsch durch die Institutionen.

Termini technici
— the Lenin Marxists: die Lenin-Marxisten i. S. v. „die Hitler-Faschisten“
— spinner group: Spinnergruppe
— social-engineering technologies: Methoden zur Veränderung der Gesellschaft

Als die Lenin-Marxisten die Arbeiter der Welt nicht dazu kriegen konnten, sich zu vereinigen, fiel der Marxismus auseinander, bis eine Spinnergruppe entstand. Antonio Gramsci und sein Buch „Gefängnishefte“ waren der Auslöser für diese Spinnergruppe.

In diesem Buch beschrieb Gramsci den Plan, die kapitalistische Gesellschaft zu zerstören und erst den Sozialismus, und später den von Lenin geträumten Kommunismus einzuführen. Gramscis „Genie“ bestand darin, daß er den Grund erkannte, warum sich die Arbeiter der Welt nicht vereinigen würden: Sie wurden durch ihre jeweilige Kultur stärker zusammengehalten als durch ihren Wunsch, sich als Arbeiter zu vereinigen. Gramsci erkannte, daß, um die kapitalistische Gesellschaft zu zerstören, seine Kultur erst durchdrungen und dann von innen zerstört werden mußte. Dies nannte er „den langen Marsch durch die Institutionen“. In dem Marsch wurden von Gramsci und seinen Kollegen — die spätere Frankfurter Schule — verschiedene Methoden zur Veränderung der Gesellschaft entwickelt und eingesetzt. Die Frankfurter Schule entwickelte die als „Kritische Theorie“, „Kulturpessimismus“ und „Androgynität“ bekannten Methoden. Die „Kritische Theorie“ ist eine Methode, bei der „Experten“ jedes einzelne Element und jede Prämisse einer Kultur hinterfragen. Doch das Ziel einer solchen Untersuchung ist nicht ein tieferes Verständnis der Kultur, sondern darauf einen unbegründeten Verruf zu streuen.

Hier ist ein Beispiel der „Kritischen Theorie“ im täglichen Gebrauch in den kulturell marxistischen Massenmedien.

Was die Medien machen, ist, Fragen zu stellen. Sie machen das dauernd. Nehmen wir zum Beispiel an, ich bin ein marxistischer Redakteur bei einem großen Sender und ich möchte den Ruf von XY ruinieren. Ich bringe einfach einen „Nachrichten“-Artikel mit der folgenden Überschrift: Ist XY schwul? Oder: Ist XY ein Antisemit? Beachten Sie, daß ich nicht behaupte, daß XY schwul oder anti ist, ich stelle einfach nur eine „unschuldige“ Frage. Fragen stellen darf schließlich jeder, nicht wahr? Was soll an einer „unschuldigen“ Frage verkehrt sein? Die gesamte Wissenschaft und die ganze menschliche Zivilisation basieren auf Fragen, nicht wahr? Also stelle ich eine einfache „unschuldige“ Frage, die dann jedem eine kritische Idee implantiert. Und da es kein Gesetz gegen Fragen gibt, kann ich als der Verantwortliche bei einem großen Sender nicht wegen Verleumdung oder übler Nachrede verklagt werden, der Ruf von XY wird aber trotzdem in Mitleidenschaft gezogen. Taucht in den Medien oder anderswo später sein Name auf, dann impliziert die kritische Frage die Theorie, daß er schwul oder antisemitisch ist. Das ist der Grund, warum dieses sozialtechnische Instrument Kritische Theorie genannt wird: endlose Theorien anzufangen, die, unabhängig von den Schäden, den sie in der Gesellschaft anrichten, von einer sehr kritischen Natur sind. Willkommen bei der täglichen Arbeit der Massenmedien.

In unserer „politisch korrekten“, sozial gehackten Gesellschaft sind diese Methoden so sehr implantiert, daß jemand in diesem Forum (die Quelle für diesen Essay) diese Methode verwendete und durch eine „unschuldige“ Frage, die impliziert, ob jemand schwul ist, die gesamte Konversation von einer vernünftigen Diskussion in Richtung einer frivolen und sinnlosen Schmährede umleitete. Wenn Sie auf die Internetseite „Film Industry Reform Movement“ gehen und sich dort die Hunderte von Stunden an Auseinandersetzungen ansehen, werden Sie sehen, daß dies dort von den Apologeten und Verharmlosern Hollywoods die ganze Zeit getan wird.

Doch als Verantwortlicher eines großen Senders — oder als ein Hollywood-Mogul — könnte ich genauso gut fragen: Sind Mütter und Väter wirklich notwendig? Oder: Ist die Kernfamilie veraltet? Oder: Ist Gott tot? Letzteres fragte das marxistisch gefärbte TIME-Magazin in den 1960er Jahren auf der Titelseite. Siehe „CULTURAL MARXISM: The Corruption of America“, auf www.CulturalMarxism.org.

Die wichtigste Methode zur Veränderung der Gesellschaft, die die Frankfurter Schule entwickelte, direkt auf dem Campus der Universität Columbia im marxistisch gefärbten New York — die Kritische Theorie — ist teuflisch „genial“.

Was die kulturellen Marxisten der Frankfurter Schule also taten, war, für die leicht zu beeindruckenden, zugedröhnten Babyboomer die ganzen 1960er und 1970er Jahre lang endlos Bücher zu veröffentlichen. Und die „Kritische Theorie“ wurde nicht nur in Büchern eingesetzt, sondern in allen kulturellen Institutionen: Musik, Malerei, Fotografie, Theater, Literatur, Fernsehsendungen, Werbung, Zeitschriften, Spielfilmen, Rockkonzerten und sogar Kirchen und Hochschulen. Das ist der Grund, warum Hochschulen so liberal links sind und warum aus dem Schulsystem die religiöse Ethik entfernt werden konnte.

Ich erwähnte aber, daß es nicht nur die „Kritische Theorie“ gab — die anderen Methoden heißen „Kulturpessimismus“ und „Androgynität“. Ich überspringe den „Kulturpessimismus“ und gehe direkt zur „Androgynität“. Sie können sich den Film ansehen, er geht auf den „Kulturpessimismus“ genau so ein wie auf die anderen Methoden.

„Androgynität“ ist im Grunde eine Methode zur Veränderung der Gesellschaft, die Männer zu Frauen und Frauen zu Männern macht.

Denken Sie daran, daß der Marxist die kapitalistische Gesellschaft und das freie Unternehmertum zerstören will. Die bürgerliche Gesellschaft ist der Motor der kapitalistischen Gesellschaft und die Familie ist der Grundbaustein der bürgerliche Gesellschaft. Wenn also die Einheit der Familie zerstört werden kann, untergräbt dies die bürgerliche Gesellschaft. Die kapitalistische Gesellschaft würde den Marxisten dann „wie eine reife Frucht“ in den Schoß fallen, wie ein Führer der Frankfurter Schule, Max Horkheimer, schriftlich formulierte. (Anm.: Lenin natürlich auch.) „Androgynität“ ist somit die Methode, die Jugend im Wesentlichen über die Sexualität und die Werte der Familie zu verwirren.

Wenn zum Beispiel angeblich kein einheitliches Modell wie die männlich-weibliche Kernfamilie präsentiert oder vereinbart werden kann, wird die Jugend leicht verwirrt, weil sie wenig oder gar keine Ahnung hat, was seit Tausenden von Jahren etabliert und überlebensfähig ist. Dies liegt daran, weil die „Norm“ durch Modelle verdünnt und verzerrt wird, die von der Zivilisation vor Tausenden von Jahren weitgehend abgelehnt wurden. Und wieder hat die Jugend wenig oder gar keine Ahnung davon, weil sie jung und noch ungebildet ist. Jetzt kommt das Gebet des kulturellen Marxisten, der jede Art von „Familieneinheit“ als „normal“, gleich und praktikabel darstellt — wohingegen dies in Wirklichkeit empirisch nicht bewahrheitet ist. Und wieder ist nur eine Konfiguration langfristig überlebensfähig, und zwar das Modell, das die Zivilisation seit Jahrtausenden nachhaltig erhalten und ausgeweitet hat. Dieses Modell muß wieder hergestellt werden, wenn wir eine Raumfahrt-Zivilisation vom Typ II der Kardaschow-Skala werden wollen (Anm.: Die Sowjets hatten auch Fünfjahrespläne, die nicht funktionierten — warum sollte es mit Weltraumplänen anders sein?), weil wir mit dem eingeschränkten Eine-Weltler-Realitätsbild der kulturellen Marxisten, denen der Blick auf das große Ganze fehlt, keinen neuen Zweig der Menschheit ansiedeln können. Die Vorstellung, daß Mutter Natur eine Population schwul werden läßt, um auf einem übervölkerten Planeten die Geburtenrate zu senken, ist lächerlich. Die Natur hatte für die menschliche Rasse niemals die Absicht, auf nur einem Planeten zu leben. Nur Menschen mit begrenzter Intelligenz denken auf diese Weise.

Der Grund, warum Hollywood und andere „kulturelle“ Institutionen in ihrer zwanghaften Begeisterung für Toiletten- und Gossenhumor (Anm.: „toilet-humor“ ist schon lange mehr Toiletten- als Gossenhumor) für die „Schwulen-Agenda“ kämpfen, ist nicht, weil ihnen an Schwulenrechten irgendetwas liegen würde: alles, was sie wirklich interessiert, ist, unschuldige Schwule zu benutzen, um in die Familienstruktur — und damit in das Gefüge der bürgerlichen Gesellschaft — Verwirrung zu bringen.

Menschen jeder sexuellen Orientierung sollten in der Lage sein, ihrer Tätigkeit nachzugehen, ohne von Politikern oder Filmstudios benutzt, geschädigt oder bevorzugt zu werden.

Die Ausbeutung von Homosexuellen ergänzt jedoch perfekt die Agenda der kulturellen Marxisten, durch „Androgynität“ als Methode zur Veränderung der Gesellschaft die sexuellen und traditionellen Werte anderer Menschen zu zerstören. Ich bin sicher, daß die ihrer eigenen, friedlichen Existenz überlassenen Schwulen und Lesben niemals planten, dies zu tun oder etwas mit dem Versuch zu tun hatten, die grundlegende ein-Mann-eine-Frau-Kernfamilie zu schwächen oder zu zerstören. Dies ist eine ungewollte Folge, denn die Jugend bekommt nicht ein Modell präsentiert, sondern viele widersprüchliche Modelle, und die explodierende Scheidungsrate haben die Gesellschaft so kompliziert gemacht — und es ist kompliziert — es gibt sogar Filme, die Hollywoods eigene demente Kreationen inzestuös ausbeuten.

Hollywood versucht, Männer zu Frauen und Frauen zu Männern zu machen, also können Männer, die „Frauen“ sind, Männer „heiraten“; und Frauen, die „Männer“ sind, können Frauen „heiraten“, und all dies ist „normal“ — es ist halt „kompliziert“. Deshalb ist jeder Hollywood-Film stillschweigend verpflichtet, mindestens eine Frau zu zeigen, die aus einem Mann die Sch***e prügelt (weil dies männlich sein soll), und einen Mann, der sich wünscht, eine Vagina zu haben (weil dies alles sein soll, was eine Frau definiert). Es steht wahrscheinlich schon in den Studio-Verträgen Hollywoods, da das grüne Licht für alle großen Filme von den gleichen 21 politisch liberalen, nicht besonders religiösen, jüdischen Männern mit europäischen Wurzeln kommt, die die Drehbücher kontrollieren und sicherstellen, daß „Androgynität“ und „Kritische Theorie“ richtig implantiert sind. Die Erforschung der Demographie der Studio-Kontrolleure (die nie hinterfragt wird) ist auf www.FilmReform.org zu finden — und die Erforschung, wie die Frankfurter Schule funktioniert, in dem Film „CULTURAL MARXISM: The Corruption of America“ auf YouTube.

Entweder Sie begreifen es oder nicht — oder Sie werden damit konfrontiert.

Hier finden Sie den Originalartikel, Cultural Marxism For Dummies.

Die Aussage über Hollywood wird durch einen Amazon-Kommentar zu Kevin MacDonalds Buch „The Culture of Critique“ bestätigt:

Als Jude kann ich Ihnen sagen, daß Dr. MacDonald Recht hat.

Rezension des Buches: „The Culture of Critique: An Evolutionary Analysis of Jewish Involvement in Twentieth-Century Intellectual and Political Movements“, (Paperback). Als ehemaliger linker Hollywood-Jude (ich schrieb Fernsehsendungen) kann ich aus eigener Erfahrung sagen, daß Prof. MacDonald in diesem Buch 100% Recht hat. Die Sendungen, an denen ich arbeitete, unter anderem die „Mary Tyler Moore Show“, „That Girl“ und „Love American Style“, waren nichts weiter als jüdische Werkzeuge (zum größten Teil), um die Unschuld der weißen angelsächsischen protestantischen US-Kultur zu untergraben („kultureller Marxismus“, wie Prof. MacDonald es nennt). Mich beunruhigte die Studio-„Regel“, daß Kinder gegenüber ihren Eltern als frech und respektlos dargestellt werden sollen. Ich präsentierte meinem Editor (ebenfalls ein jüdischer Bursche), ein paar Mal ein Drehbuch, in dem ich das Kind gegenüber seinen Eltern höflich und respektvoll auftreten ließ. Der Editor änderte die Zeilen, um das Kind görenhaft / frech zu machen und sagte mir dann: „… so sollte es von nun an gemacht werden, es sei denn, ich sage Ihnen etwas anderes“. Da erkannte ich, daß noch etwas anderes los war, außer einfach nur Fernsehen zu machen. Ich erkannte die Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft als Folge von dieser ganzen Propaganda. Ich hörte schließlich mit dem Schreiben auf und wurde Lehrer.

Siehe auch WIKIMANNIA: Die Geschichte der Politischen Korrektheit