Archive for the ‘Adolf Hitler’ Category

Hitlers jüdische Soldaten: Die verschwiegene Geschichte der NS-Rassengesetze und von Männern jüdischer Abstammung im deutschen Militär

2014/06/17

Der Bildauszug auf der Internetseite des Verlages University Press of Kansas zur englischsprachigen Ausgabe des Buches von Bryan Mark Rigg.

(Für die der Berichterstattung über Vorgänge der Geschichte dienenden Bilddarstellungen von Personen jüdischer Abstammung mit Hakenkreuzen gilt der Rechtsrahmen des § 86 Absatz 3 StGB.)

Hitler's Jewish Soldiers

Wehrpaß des »Halbjuden« Hermann Aub.

1802

Soldaten leisten den Treueeid auf Hitler.

1803

Der »Halbjude« Horst Geitner wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und dem Verwundetenabzeichen in Silber ausgezeichnet.

1804

Dieses Foto des »Halbjuden« Werner Goldberg, der blond und blauäugig war, wurde von einer NS-Propagandazeitung für dessen Titelseite verwendet. Es trug die Bildunterschrift »Der ideale deutsche Soldat«.

1805

Der »Halbjude« Fregattenkapitän Paul Ascher, Erster Admiralstabsoffizier von Admiral Lütjens auf dem Schlachtschiff »Bismarck«; Ascher erhielt Hitlers »Deutschblütigkeitserklärung«. Militärische Auszeichnungen: EK I, EK II und Kriegsverdienstkreuz II. Klasse.

1806

Der »Vierteljude« Admiral (Anm.: in der deutschen Buchausgabe Vizeadmiral) Bernhard Rogge, geschmückt mit dem Ritterkreuz; er erhielt Hitlers »Deutschblütigkeitserklärung«. Militärische Auszeichnungen: Eichenlaub zum Ritterkreuz, Ritterkreuz, Samurai-Schwert, verliehen vom Kaiser von Japan, EK I und EK II. (Anm.: Die deutsche Buchausgabe erwähnt, daß Rogge 1962 das große Verdienstkreuz des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielt. Es wird nicht erwähnt, ob zionistische Antifanten dazu die Medienbarrikaden erklommen, um ihre Betroffenheit kundzutun.)

1807

Der »Halbjude« Johannes Zukertort, zuletzt Generalleutnant, erhielt Hitlers »Deutschblütigkeitserklärung«.

1808

Der »Halbjude« Oberst Walter Hollaender, dekoriert mit dem Ritterkreuz und dem Deutschen Kreuz in Gold; er erhielt Hitlers »Deutschblütigkeitserklärung«. Militärische Auszeichnungen: Ritterkreuz, Deutsches Kreuz in Gold, EK I, EK II und Nahkampfspange.

1809

Der »Halbjude« und spätere Luftwaffengeneral Helmut Wilberg; Hitler erklärte ihn 1935 zum Arier. Militärische Auszeichnungen: Kreuz mit Schwertern der Ritter von Hohenzollern, EK I und EK II.

1810

Der »Halbjude« und Generalfeldmarschall Erhard Milch (links) mit General Wolfram von Richthofen. Hitler erklärte Milch zum Arier. 1940 wurde er für seine Verdienste im Norwegenfeldzug mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

1811

General (Anm.: in der deutschen Buchausgabe Generalmjor) Gotthard Heinrici, der mit einer »Halbjüdin« verheiratet war, begegnet Hitler im Jahr 1937.

Zur Buchbeschreibung »Hitler’s Jewish Soldiers«.

Hier finden Sie den Originalartikel.

Der hintere Klappentext:

»Die Erkenntnis, daß Deutsche jüdischer Herkunft im Wissen um das Wesen des Naziregimes Hitler als Angehörige seiner Wehrmacht dienten, muß wie ein tiefer Schock wirken. Sie wird sogar Spezialisten für die NS-Jahre überraschen.«

John Keegan

»Ich bin davon überzeugt, daß die Ernsthaftigkeit von Riggs Auseinandersetzung mit dem Thema zu neuen Erkenntnissen eines Teils der deutschen Militärgeschichte im 20. Jahrhundert führen wird.«

Helmut Schmidt, Bundeskanzler, a. D.

»Ein erhellendes und zugleich provozierendes Buch. Es verdient viele Leser und wird viele Diskussionen hervorrufen.«

Prof. Dennis E. Showalter, Colorado College

»Mit dem Geschick eines Meisterdetektivs hat Rigg die überraschende und weithin unbekannte Geschichte von Deutschen jüdischer Abstammung in der Wehrmacht enthüllt. Seine Arbeit verbessert unser Verständnis der Vielschichtigkeit von Glauben und Identität im Dritten Reich.«

Prof. Paula E. Hyman, Yale University

»Rigg hat persönliche Geschichten und private Archive erschlossen, von deren Existenz buchstäblich niemand etwas wußte. Sein Buch ist ein bedeutender Beitrag zur deutschen Geschichte.«

Prof. Jonathan Steinberg, University of Pennsylvania

»Eine eindrucksvolle Forschungsarbeit mit bedeutenden Weiterungen für einige heiß umstrittene Fragen. Rigg erzählt bittere und ergreifende Geschichten individueller menschlicher Erfahrungen, die unser Bild von Staat und Gesellschaft im Dritten Reich nicht einfacher machen.«

Prof. Nathan A. Stoltzfus, Florida State University

»Ein hervorragendes Buch. Es erweitert unser Verständnis des deutschen Militärs, der Stellung der Menschen jüdischer Herkunft im NS-Staat und des Holocaust in hohem Maße.«

Dr. Geoffrey P. Megargee, Center for Advanced Holocaust Studies, U.S. Holocaust Memorial Museum, Washington

»Ein unschätzbarer Beitrag.«

Prof. Michael Berenbaum, University of Judaism, Los Angeles

Das Buch zeigt auch zwei »Volljuden«:

1812

Leutnant Paul-Ludwig (Pinchas) Hirschfeld, ein »Volljude«. Militärische Auszeichnungen: Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern und Verwundetenabzeichen.

1813

Paul-Ludwig (Pinchas) Hirschfeld 1996 auf einem Soldatenfriedhof bei Hannover; er zeigt sein Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern (Foto: Ian Jones, London Telegraph).

1814

Der »Volljude« Hauptmann Edgar Jacoby, Kompaniechef der Propagandakompanie 696 in Frankreich. Militärische Auszeichnungen: EK I, EK II und Verwundetenabzeichen.

NEW YORK TIMES: Hitler-Verwandte hier; britische Freiwilligen-Helferin

2014/05/23

Die anonymen Journalisten der NEW YORK TIMES über Hitlers Schwägerin.

25. Juni 1941 — Die Schwägerin von Adolf Hitler begann gestern als Freiwillige in der Zentrale der »British War Relief Society«, 730 Fifth Avenue. Sie ist Frau Brigid Elizabeth Hitler, die in Irland geborene Frau von Hitlers Halbbruder Alois, der Berichten zufolge bigamistisch wieder geheiratet haben und in Berlin jetzt ein Restaurant betreiben soll.

Als sie eintrat, um ihre Dienste anzubieten, räumte sie in einem starken Dubliner Brogue (Anm.: irischer Arbeiterschichtenakzent) ein, es sei »ein bißchen lächerlich, aber mein Name ist Hitler und dennoch werde ich genauso hart arbeiten wie jeder«. (Anm.: Wer arrangierte das Interview? Der MI6?) Dann erklärte sie hastig, daß sie hofft, eine Annullierung ihrer Ehe zu erhalten, während sie in diesem Land ist, und es »sehr lieben« würde, eine amerikanische Staatsbürgerin zu werden, es zu diesem Zeitpunkt aber nicht kann, weil sie nur mit einem Besuchervisum hier ist.

Hängen, erklärte Frau Hitler, wäre zu schön für ihren Schwager, Adolf.

Ihr Sohn, William Patrick Hitler, ist in Kanada auf einer Vortragsreise und beschreibt die Verhältnisse in Deutschland. Frau Hitler ist 49 Jahre alt und wohnt in der 505 West 142 Street.

Hier und hier finden Sie den Originalartikel, Hitler Relative Here Volunteer British Aide.

Deutscher Charakterkopf begrüßt Adolf Hitler

2014/04/25

CLI FI CENTRAL über Timur Vermes und seinen witzigen Bestseller »Er ist wieder da«.

''Er ist wieder da'' ...aka ''he's baaaaaaack!''

6. Februar 2013 — Timur Vermes, der »deutsche« Autor von »Er ist wieder da« ist vielleicht selbst jüdischer Abstammung, da er mütterlicherseits halb Ungar und halb Deutscher ist. Folglich wurde dieses Buch nicht von einem Deutschen geschrieben, sondern von einem Mischling. Ist das der Grund, warum Hitler so leicht auf eine geschmacklose Art und Weise zum Ziel werden konnte? Ein deutscher Schriftsteller könnte dies nicht tun.

Timur Vermes wurde 1967 geboren. Jetzt ist es 2013. Die Übersetzungsrechte wurden nach Frankreich, Italien, Dänemark, Holland, Norwegen, Schweden, und an siebzehn weitere Nationen verkauft. Die Option für eine Verfilmung soll angeblich auch verkauft worden sein. Der Filmhype ist aber vielleicht einfach nur ein Hype und es wird nie einen Film geben.

Vermes ist kein ethnisch deutscher Name, Timur ebenfalls nicht. Könnte dieses Buch ein echter Deutscher geschrieben haben? Ich glaube nicht. Der Status als Außenseiter bringt Einblick, Satire und Freiheit. Er hat etwas erreicht, aber was? »Die Banalisierung des Bösen«, wie Daniel Erk schreibt?

Hier finden Sie den Originalartikel, “Er ist wieder da“ …aka “he’s baaaaaaack!“

Schüttelte Hitler dem schwarzen Olympia-Helden Jesse Owens 1936 die Hand?

2014/02/21

Allan Hall über die Gewinner im Mitlaufen.

(Das Wahrheitsministerium der DAILY MAIL schwächte die Überschrift des Artikels nachträglich ab. Die ursprüngliche Überschrift lautete: Hitler ’shook hands‘ with black 1936 Olympic hero Jesse Owens)

Did Hitler shake hands with black 1936 Olympic hero Jesse Owens?

11. August 2009 — Es galt lange als die größte Brüskierung in der Sportgeschichte, daß Adolf Hitler in Berlin aus dem Olympiastadion stürmte, weil Deutschland von einem schwarzen Mann gedemütigt wurde.

Es war 1936 und ein unglaublicher amerikanischer Athlet namens Jesse Owens hatte mit seinem Sieg im 100-Meter-Lauf gerade seine erste von vier Goldmedaillen gewonnen.

Hitler, der am Vortag allen deutschen Olympiasiegern die Hand geschüttelt hatte, verließ wütend das Stadion, weil seine arischen Supermenschen geschlagen wurden — durch einen ihrer angeblich rassisch untergebenen Menschen.

So oder ähnlich lautet die Geschichte.

Doch jetzt meldete sich in Deutschland ein altgedienter Sportreporter, um zu behaupten, daß Hitler das Stadion nach dem Rennen zwar tatsächlich verließ, aber erst, nachdem er Owens‘ die Hand schüttelte.

Siegfried Mischner, 83, behauptet, daß Owens in seiner Brieftasche ein Foto mit sich führte, auf dem der Führer genau das tut.

Owens, der empfand, daß die Zeitungen »unfair« über Hitlers Einstellung ihm gegenüber berichteten, versuchte Mischner und seine Journalistenkollegen in den 1960er Jahren dazu zu bekommen, die akzeptierte Version der Geschichte zu ändern.

Mischner behauptete, daß Owens ihm das Foto zeigte und sagte: »Das war einer meiner schönsten Momente.«

Mischner sagte: »Es wurde hinter der Ehrentribüne gemacht und folglich nicht von der Weltpresse festgehalten. Aber ich sah es, ich sah ihn Hitlers Hand schütteln.

Die vorherrschende Meinung im Deutschland der Nachkriegszeit war, daß Hitler Owens ignoriert hätte.

Wir hatten daher beschlossen, über das Foto nicht zu berichten. Der Konsens war, daß Hitler in Bezug auf Owens weiterhin in einem schlechten Licht dargestellt werden mußte.«

Mischner, der später ein Buch über die Olympischen Spiele 1936 schrieb, sagte, daß er an dem Tag, als Owens das Foto hervorholte, in Begleitung anderer Journalisten war und sie auch nicht darüber berichteten.

»Owens war enttäuscht«, sagte er. »Er schüttelte mißbilligend den Kopf. Die Presse war damals sehr gehorsam. Ich kann mich nicht herausreden, aber niemand wollte derjenige sein, Hitler das Monster gut aussehen zu lassen.

Alle meine Kollegen sind tot, Owens ist tot. Ich dachte, das wäre die letzte Chance, die Sache richtig zu stellen. Ich habe keine Ahnung, wo das Foto ist oder ob es überhaupt noch existiert.«

Owens, der 1980 starb, war der Sohn einer Farmpächter-Familie und gewann in Berlin vier Leichtathletik-Goldmedaillen; im 100-Meter-Lauf, Weitsprung, 200-Meter-Lauf und 4-mal-100-Meter-Staffellauf.

Er bestand darauf, daß er von Hitler nicht brüskiert wurde, erwähnte aber nicht, ihn getroffen zu haben und ihm die Hand geschüttelt zu haben. »Ihm wurde wahrscheinlich zu verstehen gegeben, den Mythos zu glauben wie wir«, fügte Mischner hinzu.

Owens sagte später, daß er in Deutschland besser behandelt wurde, als in Amerika, wo die Schwarzen der Segregation ausgesetzt waren.

Hier finden Sie den Originalartikel, Did Hitler shake hands with black 1936 Olympic hero Jesse Owens?

Weitere schockierende Bilder:

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Stalins Mitschuld an »Operation Barbarossa«

2014/01/01

Henry Makow über den größten Feldherrn aller Zeiten: Die Illuminaten.

Stalin's Complicity in "Operation Barbarossa"

26. Januar 2010 — Stalins Untätigkeit, trotz Vorkenntnis von »Operation Barbarossa«, Hitlers Invasion in Rußland im Jahr 1941, ist eines der großen Rätsel des Zweiten Weltkriegs.

Wie beim unwahrscheinlichen Dünkirchen, wo Hitler die Flucht von 330.000 alliierten Soldaten erlaubte, liegt die Erklärung in der Absprache der Kriegsführer: Hitler, Churchill, Roosevelt und Stalin.

Die Bankiers der Illuminaten spielen Krieg, um die Agenda einer satanischen Weltregierung voranzubringen. Die Kriegsführer gehörten dem Orden der Illuminaten an und wurden ausgewählt, um der Menschheit eine weitere Katastrophe aufzuzwingen. Ihr unangebrachtes Verhalten sollte den Krieg verlängern.

Laut dem Autor David Murphy hatte Stalin über »Operation Barbarossa« präzise Informationen, dennoch »wies er sie ab und weigerte sich, seinem Militär die erforderlichen Maßnahmen zu genehmigen, damit sie die Deutschen nicht ›provozieren‹«.

What Stalin Knew: The Enigma of Barbarossa (2005, S. XIX)

Vorherwissen ab August 1940

Der russische Nachrichtendienst hatte die Reihen der Nazis gründlich durchdrungen. Bereits ab August 1940 gab es Hunderte von sorgfältigen Berichten, die auf die zukünftige Invasion der Nazis wiesen. Einer der maßgeblichsten kam von einem Spion namens Victor Sorge, ein mit dem deutschen Botschafter in Japan eng befreundeter Journalist.

Sorge schickte Moskau am 5. Mai 1941 einen Mikrofilm eines Telegramms von Außenminister Ribbentrop, in dem es heißt: »Deutschland wird Mitte Juni 1941 einen Krieg gegen die UdSSR beginnen.« Zehn Tage später berichtete Sorge das genaue Datum, die Morgendämmerung des 22. Juni. (S. 87)

Als Lohn nannte Stalin Sorge »ein kleines Stück Sch***e«, einen Zuhälter und Kriegsgewinnler. Nach der Verhaftung von Sorge schlugen die Japaner Rußland einen Gefangenenaustausch vor. Stalin ließ den begnadeten Spion sterben.

Am 17. April 1941 meldete »Starshina«, ein Agent im Nachrichtenwesen der Luftwaffe, daß Bombenziele ausgewählt und die Besatzungsbehörde organisiert worden waren. (S. 100)

Am 18. April desertierte ein Nazi-Unteroffizier mit der genauen Stunde des Angriffs: 4.00 Uhr am Morgen des 22. Juni. Churchill warnte Stalin am nächsten Tag ebenfalls vor dem Plan der Nazis. (S. 262)

Wie konnte Stalin all diese Warnungen ignorieren, wenn die Nazis an seiner Grenze neun Armeen aus 150 Divisionen mit viereinhalb Millionen Soldaten und 650.000 Fahrzeugen aufstellten?

Sollen wir glauben, daß Stalin, ein skrupelloser Verbrecher, Hitlers »Ehrenwort« glaubte, daß diese Truppenkonzentration für eine Invasion Englands gedacht und außerhalb der Reichweite der Bomber aufgestellt war? (S. 258)

Stalins Weigerung, eine Mobilisierung zu genehmigen oder Gegenmaßnahmen zu ergreifen führten zum Verlust von 20 Millionen Leben.

Er hat sein Land 1941 nicht nur ungedeckt gelassen. Stalin hatte die Abwehrkräfte der UdSSR für mindestens fünf Jahre untergraben.

Der tatsächliche Verräter

1937 säuberte Stalin die Rote Armee: Marshall Michail N. Tuchatschewski (Mikhail N. Tukhachevsky) wurde ermordet und das Offizierskorps dezimiert. Murphy schreibt: »Tausende von Offizieren mit Kampferfahrung und Hochschulbildung wurden hingerichtet, in den Gulag geschickt oder aus dem Dienst entlassen. Diese Aktionen … dauerten bis in die frühen Tage der deutschen Invasion.« (S. XVI)

Bezeichnenderweise lautete der Vorwand für die Exekution von Tausenden russischen Offizieren »verräterische« Briefe, gefälscht von Reinhard Heydrich, stellvertretender Leiter des Geheimen Staatspolizeiamtes, ein weiteres Beispiel für die Absprachen der Illuminaten.

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Darüber hinaus erlaubte Stalin der Luftwaffe ein Jahr vor der Invasion, über Westrußland Hunderte von Aufklärungsflügen zu machen und verbot seiner Luftwaffe, sich einzumischen. Warum in aller Welt sollte er das tun?

Nazi-Deutschland erhielt von Rußland im Gegenzug für Ausrüstungen außerdem Millionen von Tonnen von Rohstoffen. Dies stammt aus Wikipedia (Anm.: Bezeichnenderweise findet sich diese Information nicht im deutschsprachigen Eintrag der kollektivschuldigen Verlierer, sondern im englischsprachigen Eintrag der lichtbringenden Gewinner):

»Deutschland erhielt eine Million Tonnen Getreide (cereals), eine halbe Million Tonnen Weizen, 900.000 Tonnen Öl, 100.000 Tonnen Baumwolle, 500.000 Tonnen Phosphate und erhebliche Mengen an anderen lebenswichtigen Rohstoffen, zusammen mit einer Million Tonnen Sojabohnen aus der Mandschurei. Diese und andere Versorgungsgüter wurden durch sowjetische und besetzte polnische Gebiete transportiert. Die Sowjets erhielten einen Marinekreuzer, die Pläne für das Schlachtschiff Bismarck, schwere Schiffsgeschütze, weitere Marineausrüstung und dreißig von Deutschlands neuesten Kampfflugzeugen,darunter die Jäger ›Me 109‹ und ›Me 110‹ und den Schnellbomber ›Ju 88‹. Die Sowjets erhielten außerdem Öl- und Elektroanlagen, Lokomotiven, Turbinen, Generatoren, Dieselmotoren, Schiffe, Werkzeugmaschinen und Proben von Deutschlands Artillerie, Panzern, Sprengstoffen, chemischen Kampfstoffen und anderen Gegenständen.«

In der Nacht der Invasion passierten Züge mit Eisenerz aus Rußland das von den Nazis besetzte Polen. Wikipedia kommt zu der Schlußfolgerung: »Die Einfuhr von sowjetischen Rohstoffen nach Deutschland über die Dauer der wirtschaftlichen Beziehungen der Länder erwies sich für Barbarossa als äußerst wichtig.«

Einmal in Gang gekommen, übernahmen Hitler und Stalin das Kommando ihrer jeweiligen Armeen und trafen katastrophale Entscheidungen, womöglich bewußt.

Zum Beispiel war die Heeresgruppe Mitte vor Ende Juli 1941 bereit, das nur 200 km entfernte Moskau einzunehmen. Doch Hitler bestand darauf, die entscheidenden Panzereinheiten in die Ukraine umzuleiten. die Offensive gegen Moskau sollte erst wieder am 2. Oktober aufgenommen werden, doch bis dann hatte das Wetter umgeschlagen. (S. 233)

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Gleichermaßen gestattete Stalin seinen Truppen während dieser Verlegung gen Kiew nicht, sich zurückzuziehen und eine Verteidigungsposition einzunehmen. Die Schlacht endete am 26. September mit der Vernichtung von fünf sowjetischen Armeen, der Gefangennahme von 665.000 Mann und der Eroberung einer Unmenge an Ausrüstung. (S. 233)

Fazit

Gemessen an ihren Handlungen waren Hitler und Stalin entschlossen, den Krieg zu verlängern und so teuer wie möglich zu machen. Ich vermute, daß dies kein Kampf zwischen der UdSSR und Nazideutschland war.

Kommunismus und Faschismus waren böse, praktisch spiegelbildliche Zwillinge aus austauschbaren Teilen, die dem gleichen Mutterleib der Illuminaten entstammen. Beide waren Fassaden des Monopolkapitals, in beiden Fällen des gleichen Monopolkapitals.

Nein, die wahre Schlacht fand zwischen den Illuminaten und der menschlichen Rasse statt. Die Bankiers der Illuminaten sind eine relativ kleine Gruppe. Sie müssen teilen und herrschen, um die Menschheit zu erniedrigen, die sich dann selbst vernichtet. Sie tun dies, indem sie ihre Bauern an die Macht bringen und die Massenmedien benutzen, um die Illusion von Konflikten zu zaubern.

→ DAILY MAIL: Stalin ‚blocked two Soviet plans to kill Hitler over fears Western powers would make peace with the Nazis‘
      (Übersetzung im Anschluß)

Henry Makow, Ph.D. ist der Erfinder des Brettspiels Skrupel — Beschreibung hier — und Autor von »A Long Way to go for a Date«. Seine Artikel über Feminismus und die Neue Weltordnung erscheinen auch auf Etherzone.com

Hier finden Sie den Originalartikel, Stalin’s Complicity in „Operation Barbarossa“

Und hier die Meldung über die verhinderten Pläne, Hitler zu ermorden:

Stalin blockierte zwei Sowjet-Pläne, Hitler zu ermorden, weil er befürchtete, die Westmächte würden mit den Nazis Frieden schließen

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27. Mai 2010 — Laut einem russischen General blockierte Josef Stalin während des Zweiten Weltkriegs zwei Versuche, Adolf Hitler zu ermorden.

Der sowjetische Diktator untersagte 1943 und 1944 Attentatsversuche an Hitler, weil er fürchtete, daß sein Nachfolger mit den westlichen Alliierten Frieden schließen würde.

General Anatoli Kulikow (Anatoly Kulikov) sagte: »Es wurde ein Plan erarbeitet, Hitler in seinem Bunker zu ermorden, doch Stalin hob ihn im Jahr 1943 plötzlich auf, aufgrund von Befürchtungen, daß seine Mitarbeiter nach Hitlers Tod mit Großbritannien und den Vereinigten Staaten einen separaten Friedensvertrag schließen würden.«

Indem er den Krieg bis zum bitteren Ende führt, hoffte Stalin, Deutschland als künftige Bedrohung zu vernichten und auch mehr Einfluß in Osteuropa zu gewinnen.

General Kulikow erklärte einer historischen Konferenz in Moskau, daß auf Stalins Befehl ein Plan abgesagt wurde, im Jahr 1943 Hitlers Bunker anzugreifen.

1944 planten die Sowjets wieder, Hitler zu töten, nachdem es einem potentiellen Attentäter gelang, das Vertrauen der NS-Führung zu gewinnen.

»Es wurde ein detaillierter Attentatsplan vorbereitet, doch Stalin sagte ihn wieder ab«, sagte General Kulikow.

Hitler tötete sich am 30. April 1945, als sowjetische Truppen Berlin einnahmen, den Krieg in Europa beendeten und die Bühne für den Kalten Krieg zwischen Rußland und dem Westen bereiteten.

Im Krieg mit Nazi-Deutschland starben von 1941 bis 1945 schätzungsweise 27 Millionen Sowjetbürger.

General Kulikow war unter Präsident Boris Jelzin von 1995 bis 1998 der russische Innenminister.

Er sagte, der »Club der Kapitäne der Rußischen Föderation« (»Клуб военачальников Российской Федерации«), den er leitet, würde in einem demnächst erscheinenden Buch über den Zweiten Weltkrieg Details über die Attentate einbeziehen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Stalin ‚blocked two Soviet plans to kill Hitler over fears Western powers would make peace with the Nazis‘

Röhm? Putsch? Sicher?

2013/11/24

Kopiert und eingefügt aus »Das saubere Reich« (S. 127-135) von Hans Peter Bleuel.

DAS SAUBERE REICH

Bezeichnungen wie bürgerlich, bourgeois oder Spießer, die er gerne in Zusammenhang brachte, waren für den Sohn einer alten bayerischen Beamtenfamilie Schimpfworte. Mit seinen homoerotischen Anlagen hatte das wenig zu tun, auch wenn sie diesen Affront natürlich verschärften. Die Welt und das Lebenselexier des Ernst Röhm lagen außerhalb ziviler Begriffe und bürgerlicher Normvorstellungen. Seiner 1928 erschienenen Autobiographie gab er den selbstherrlichen Titel »Geschichte eines Hochverräters«, und noch nach der Machtergreifung, als sich die Parteigrößen in der Reichsführung zumindest um den Anschein privater Wohlanständigkeit bemühten, erklärte er einem ausländischen Diplomaten mit dem Gestus eines Kondottiere, daß er sich »eher mit einem gegnerischen Soldaten als mit einem deutschen Zivilisten verständigen würde; denn dieser ist ein Schwein, und ich verstehe seine Sprache nicht«.

Für den Hauptmann Röhm, dem Kompromisse zutiefst zuwider waren, ging der Krieg nie zu Ende. Auch deshalb mußte der Führer auf der letzten Strecke Weges zur totalen Macht sich seiner entledigen. Zuvor aber hatte er diesen organisatorisch hochbefähigten und arbeitswütigen Troupier, der keinerlei Skrupel kannte, gebraucht wie keinen anderen.

Hauptmann Röhm, der 1919 in Freikorps und Reichswehrdiensten zum Kampf gegen die Republik antrat, hatte dem kleinen V-Mann Hitler praktisch zur Erkenntnis seiner agitatorischen Fähigkeiten verholfen Er förderte den angehenden Parteipolitiker, indem er ihm die Verbindung zu den ob der patriotischen Schmach verbitterten Offizierskreisen im gärenden München herstellte. Er schuf durch Kontrolle der geheimen Munitionslager und Zusammenführung der rechtsrevolutionären Wehrverbände die Voraussetzungen, unter denen der Putschversuch im Jahre 1923 möglich wurde. Vor allem formte er dem Parteiführer aus einer hemdsärmeligen Saalschutztruppe eine schlagkräftige Privatarmee, die zum Durchsetzungsinstrument des nationalsozialistischen Terrors wurde.

Die erste Entfremdung zwischen den Duzfreunden fand während der Landsberger Haft Hitlers statt. Der rücksichtslose Landsknechttyp Röhm konnte sich keinen anderen Weg zur Macht als den der nackten Gewalt, der militanten Auseinandersetzung denken. Hitler aber entschloß sich unter dem Eindruck des gescheiterten Putsches zum »legalen Weg« der Unterwanderung und Aushöhlung des demokratischen Systems. Und dafür konnte er den kompromißlosen Haudegen Röhm zunächst nicht verwenden; seine eigene Autorität hätte eine fortgesetzte Gegnerschaft des SA-Gründers kaum unbeschädigt überstanden. Als Hitler 1925 mit dem Neuaufbau der Partei begann, mußte Röhm aus dem inneren Kreis ausscheiden und zog sich widerwillig zurück.

Klagen und Beschwerden über wüste Sauforgien und üble Ausschweifungen, über Korruption und Gemeinheit im Kreise des SA-Obersten waren schon zuvor reichlich eingegangen. In der braunen Miliz, die sich überwiegend aus entwurzelten Soldaten, verwilderten Freischärlern und dem halbkriminellen Bodensatz städtischer Elendsviertel zusammensetzte, wurde das weniger tragisch als selbstverständlich genommen. Man war ja auch sonst in der Wahl der Mittel nicht gerade zimperlich, und die Bewaffnung der Sturmabteilungen — Schlagringe, Gummiknüppel (»Radiergummi«), Eisenketten, Brechstangen, Messer, Revolver (»Feuerzeug«) — stammte ebenfalls aus dem Waffenarsenal der Halbwelt. In den Saal- und Straßenschlachten erwies sich Röhms SA jedenfalls als eine einsatzstarke und erfolgreiche Truppe, und das war auch für die Parteileitung der einzig wichtige Gesichtspunkt.

Seine homosexuelle Veranlagung entdeckte Röhm nach eigenem Geständnis erst 1924. »Ich kann mich vorher an eine Reihe auch gleichgeschlechtlicher Gefühle und Akte bis in meine Kindheit erinnern, habe aber auch mit vielen Frauen verkehrt. Allerdings nie mit besonderem Genuß. Auch drei Tripper habe ich mir erworben, was ich später als Strafe der Natur· für widernatürlichen Verkehr ansah.«

Um seinen Ruf hatte sich Röhm nie viel geschert. Beim Amtsgericht Berlin-Mitte wurde er unter dem Aktenzeichen 197 D 18/25 seine homosexuelle Natur gerichtskundig. Röhm hatte einen siebzehnjährigen Strichjungen mit dem klangvollen Namen Hermann Siegesmund wegen Diebstahls angezeigt. Er hatte ihn im Januar 1925 zuerst zu einem Glas Bier und dann auf sein Hotelzimmer eingeladen. Als Röhm ihm »einen mir widerlichen Geschlechtsverkehr abverlangte, auf den ich nicht eingehen konnte«, machte der prüde Lustknabe sich auf die Socken. Ganz zufällig — wie er aussagte — stellte er dann fest, daß er einen Gepäckschein mitgehen ließ, den er prompt gegen einen Koffer Röhms einlöste. In dem Gepäckstück steckten enthüllende Briefe, und Röhm erhob Klage.

Im Mai 1932 schrieb der einstige Parteigänger Hitlers, General Ludendorff: »Ich habe die Unterlagen dafür in Händen, daß Hitler schon im Jahre 1927 auf die ernsten Mißstände innerhalb der Organisation durch die gleichgeschlechtliche Veranlagung der Unterführer Röhm und Heines und im besonderen auf die Verseuchung der Hitlerjugend durch Heines hingewiesen worden ist. Herr Hitler lehnte zunächst die Enthebung der Genannten völlig ab.« Hitler lehnte die Entlassung der beiden nicht nur »zunächst« ab; er suspendierte sie lediglich einstweilig vom Dienst. Doch das hatte mit ihrer homosexuellen Veranlagung nichts zu tun. Edmund Heines jagte er im Mai 1927 davon, weil der Mann disziplinlos war und nicht parierte. Und er holte ihn vier Jahre später zurück, als er nach dem Stennes-Putsch für den verstoßenen SA-Führer Stennes einen scharfen, durchgreifenden Nachfolger brauchte. Und Röhm war ihm bei dem neuen SA-Konzept, das Franz Pfeffer von Salomon verwirklichen sollte, im Wege. Doch tat dies seiner freundschaftlichen Beziehung zu ihm keinen Abbruch. Sonst hätte der altbewährte Kämpfer — seit 1919 in der (damals noch Deutschen Arbeiter-)Partei — schwerlich so wohlgemut gehöhnt: »Mit dem Herrn Alfred Rosenberg, dem tölpelhaften Moralathleten, stehe ich in schärfstem Kampf. Seine Artikel sind auch vor allem an meine Adresse gerichtet, da ich aus meiner Einstellung kein Hehl mache. Das mögen Sie daraus ersehen, daß ›man‹ sich bei mir eben an diese verbrecherische Eigenheit in den nationalsoz. Kreisen hat gewöhnen müssen.«

Kurze Zeit später saß der Reichswehrhauptmann a. D. als Oberstleutnant im Generalstab der bolivianischen Armee. Hitler hatte ihn allerdings mitnichten dorthin abgeschoben, wie Ludendorff meinte, sondern Röhm war dem unverhofften Ruf als militärischer Instrukteur nach Südamerika gerne gefolgt: »Ich kann so prüfen, ob mein Geist noch aufnahmefähig ist oder nicht.« Mit seiner Arbeit war der Entwicklungshelfer ganz zufrieden. Arge Pein bereitete ihm aber der sexuelle Notstand Boliviens, in dem »die von mir bevorzugte Art der Betätigung« unbekannt zu sein schien. Von fern her sandte er an den Gesinnungsfreund Dr. Heimsoth bewegte Klage: »Da steh ich nun, ich armer, Tor, und weiß gar nicht, was ich machen soll. Traurig denke ich an das schöne Berlin zurück, wo man so glücklich sein kann.« Mit der Zeit verstand er es zwar, »bei bescheidenen Ansprüchen« seinem Drang Linderung zu verschaffen, aber das Heimweh verließ ihn nicht. »Was sie über Berlin schreiben, hat wieder alle meine Sehnsucht nach dieser einzigen Stadt erweckt. Herrgott, ich zähle schon die Tage, wo ich wieder dort sein kann, und will hier wirklich, wenn’s einmal möglich ist, sparen, damit ich dort etwas vom Leben habe. Das Dampfbad dort ist aber doch m. A. nach der Gipfel alles menschlichen Glücks. Jedenfalls hat mir dort die Art und Weise des Verkehrs ganz besonders gefallen. An Frenzel sagen Sie besonders hzl. Gruß; auch wenn Sie meine übrigen schwarzen Bekannten — dieser Typ ist mein Ideal — im Bade oder Dampfbad wiedersehen.« Er erinnerte sich auch an des Briefpartners »so berückend schöne Bildersammlung einschlägiger Szenen« und bat ihn, ihm einige Bildchen zu schicken.

Röhm brauchte nicht mehr lange die Tage zu zählen. Im Herbst 1930 setzte Hitler seinen Obersten SA-Führer Pfeffer von Salomon ab und ernannte sich selbst zurn OSAF. Der richtige Typ, die durcheinandergeratene 100 000-Mann-Armee wieder zu straffen und zu organisieren, schien ihm jetzt sein homosexueller Mann in La Paz. Hitler erinnerte den lieben Ernst an alte Treue, und im Januar 1931 trat Röhm sein neues altes Amt als Stabschef der SA an. Neu an dieser Situation war, daß ihm nun Hitler als oberster SA-Herr vorstand.

Der Chef machte ihm am 3. 2. 1931 den Weg frei von störenden Zwischenrufen, mit einem Erlaß, wie er eindeutiger kaum gedacht werden kann. »Der Obersten SA-Führung liegen eine Reihe von Meldungen und Anzeigen vor, die sich gegen SA-Führer und -Männer richten und vor allem Angriffe wegen des Privatlebens dieser Persönlichkeiten enthalten.

Die Prüfung ergibt meist, daß es sich um Dinge handelt, die gänzlich außerhalb des Rahmens des SA-Dienstes liegen. Vielfach sind einfach Angriffe politischer oder persönlicher Gegner ohne weiteres übernommen.

Den obersten und oberen SA-Führern wird zugemutet, über diese Dinge, die rein auf privatem Gebiet liegen, Entscheidungen zu treffen. Ich weise diese Zumutung grundsätzlich und in aller Schärfe zurück.

Abgesehen davon, daß wertvolle Zeit, die im Freiheitskampf notwendiger ist, nutzlos vertan wird, muß ich feststellen, daß die SA eine Zusammenfassung von Männern zu einem bestimmten politischen Zweck ist. Sie ist keine moralische Anstalt zur Erziehung von höheren Töchtern, sondern ein Verband rauher Kämpfer. Aufgabe der Prüfung kann hier nur sein, ob der SA-Führer oder -Mann in der SA seine Dienstpflicht erfüllt oder nicht. Das Privatleben kann nur dann Gegenstand der Betrachtung sein, wenn es wesentlichen Grundsätzen der nationalsozialistischen Anschauung zuwiderläuft.«

Das war im Falle Röhm offensichtlich nicht der Fall. Hitler drohte an: Man werde in Zukunft prüfen müssen, ob nicht der Denunziant zur Verantwortung zu ziehen sei, weil er im Verband rauher Kämpfer Unfrieden stifte.

Mit diesem Freibrief seines Führers in der Hand organisierte Röhm nicht nur zu dessen höchster Zufriedenheit die neue SA, sondern zur eigenen Befriedigung auch seinen persönlichen Verkehr. Neben anderen schleppte ihm Peter Granninger, sinnigerweise in der SA-Nachrichtenabteilung eingestellt und aus eigener Erfahrung mit den sexuellen Ansprüchen des Stabschefs vertraut, die gewünschten Sexpartner heran. 200 Mark kassierte er monatlich für seine Dienste, die sich auch auf Schüler und Lehrlinge erstreckten. Im Münchner »Bratwurstglöckl« lebte die alte Stammtischrunde Röhms wieder auf. Heines war wieder dabei, Karl Ernst erschien aus Berlin und mancher neue SA-Obere, der seinen Rang vornehmlich gleichgeschlechtlichen Leistungen verdankte. In der Partei wurde heftiger Unwillen laut, aber Hitler hatte taube Ohren.

Als im März 1932 Röhms Klagebriefe aus Bolivien an die Öffentlichkeit kamen — der Zwischenträger blieb unbekannt -, versuchte der oberste Parteirichter, Walter Buch, auf eigene Faust für sittliche Läuterung in der SA-Spitze zu sorgen. Er beklagte sich bei einem alten badischen Kumpel aus der Frühzeit der SA über Verrat und homosexuelle Umtriebe in der Partei und nannte Namen. Emil Traugott Danzeisen verstand und mobilisierte eine ad-hoc-Einsatzgruppe unter Karl Hom. Ihr Auftrag: Ein Herr Bell sollte mit dem Hammer erschlagen und aufgehängt werden, Stabsführer Julius Uhl desgleichen und endlich auch Röhm. Den Anfang sollten die Attentäter mit dem alten Röhm-Vertrauten und Nachrichtenchef der SA machen, mit Karl Leonhardt Graf Du Moulin-Eckart. Doch statt den Grafen mit einem fingierten Autounfall aus dem Leben zu befördern, ging Hom zu ihm und petzte. Die Autorschaft Buchs kam heraus. Himmler stellte ihn zur Rede.

Doch die Geschichte blieb nicht intern, und dies nicht nur, well Du Moulin und sein Kollege Graf Spreti den Parteirichter Buch und seine Gesellen bei einem ordentlichen Gericht angezeigt hatten. (Verurteilt wurde im Oktober 1932 nur Danzeisen zu sechs Monaten wegen Mordanstiftung!) Auch Röhm und sein Adlatus Georg Bell hatten es mit der Angst bekommen und ihr Heil in der Flucht gesucht.

Bell, der auch für die Sozialdemokraten als Konfident diente, war beim Auftauchen der lästigen Briefe von Röhm zu einem alten Kameraden aus Reichswehrtagen geschickt worden. Der Major Karl Mayr stand jetzt im republikanischen »Reichsbanner« auf der anderen Seite — und ausgerechnet er sollte Röhm nun garantieren, daß die Briefe in der SPD-Presse nicht mehr veröffentlicht würden! Doch noch schlimmer: Zu dem Mann flüchteten Röhm und Bell nun am 1. April 1932 und erbaten Material gegen den SA-Genossen Paul Schulz, den sie als Urheber der Anschläge wähnten. Und ein paar Tage spater ging Bell auch noch zum sozialdemokratischen Vorwärts und schwärzte die braune Prominenz an.

Das war denn doch zuviel. Der Schwiegersohn des Sittenrichters Buch, Martin Bormann, sandte seinem Chef Rudolf Heß in den Dachauer Urlaub ein empörtes Schreiben: »Ich habe auch nichts gegen die Person Röhms an sich. Meinetwegen mag sich jemand in Hinterindien mit Elefanten und in Australien mit Känguruhs abgeben, es ist mir herzlich gleichgültig.« Aber: »Jedem SA-Mann, jedem einfachen Parteigenossen wird eingeremst, und für den Fall Röhm war das besonders nötig, daß er seine Kameraden, seine Führer auch bei Vorliegen von Fehlern bis zum letzten zu decken habe — der prominenteste SA-Führer geht hin und verleugnet und verleumdet in dieser krassen Art und Weise. Wenn der Führer diesen Mann nach diesem Vorgehen noch hält, so verstehe auch ich ihn, wie schon zahllose andere, nicht mehr und das ist auch nicht zu verstehen.« Der Führer hielt diesen Mann Röhm völlig unbeirrt, und Bormann lernte den Führer ja später besser verstehen.

Brach solcher »Parteiverrat« dem alten Freund schon nicht das Genick, so erst recht nicht seine homosexuelle Ader. Am 4. April 1932 beantragte Röhm eine einstweilige Verfügung gegen die Verbreitung seiner intimen Bekenntnisse. Sie wurde abgelehnt, weil Röhm nicht bestritt, diese Briefe geschrieben zu haben. Zwei Tage darauf unterzeichnete Hitler ein Flugblatt mit der Ehrenerklärung seines SA-Führers: »Röhm bleibt mein Stabschef jetzt und nach den Wahlen. An dieser Tatsache wird auch die schmutzigste und widerlichste Hetze, die vor Verfälschungen, Gesetzesverletzungen und Amtsmißbrauch nicht zurückschreckt und ihre gesetzesmäßige Sühne finden wird, nichts ändern.« Das war auch eine Interpretation für eine einwandfreie Tatsachenfeststellung und einen abgewiesenen Verfügungsantrag.

Röhm versuchte es beim Landgericht München I knapp drei Wochen später noch einmal und scheiterte an der gleichen Begründung. Auf die zweite Beschwerde hin setzte das Oberlandesgericht München eine mündliche Verhandlung an — und wies am 20. Juli die einstweilige Verfügung abermals ab. Röhm legte Einspruch ein — und zog ihn am 7. September wieder zurück. Nicht schnell genug, allerdings, denn zuvor noch konnte Oberlandesgerichtsrat Dr. Kemmer unter Eid erklären, daß ihm Röhm die Echtheit der drei Briefe bestätigt habe.

Törichter und dreister konnte der Stabschef seine homosexuelle Veranlagung kaum in den Wind schreiben. Es wurde allmählich auch alten Parteifreunden zuviel. Der bewährte Hitlerförderer und ultrareaktionäre Verlagsherr J. F. Lehmann schickte einen Beschwerdebrief in die Reichsleitung der NSDAP. Er klagte dem Dr. Stellrecht, daß Röhm allseits das Ansehen der Partei schädige. Der Führer solle ihn durch stillschweigenden Rücktritt verschwinden lassen, weil Röhm in SA und SS die Führerstellen nach seinen Neigungen besetze. »Der Fisch stinkt vom Kopf … «

Den Parteiführer störte der Gestank nicht. Er brauchte den tüchtigen Söldnerführer Röhm und mochte die Schlagkraft seiner tadellos funktionierenden Bürgerkriegsarmee jetzt nicht moralischer Skrupel wegen aufs Spiel setzen. Auch den Reichskanzler Hitler störte zwar der Machtanspruch seines Stabschefs und Reichsministers Röhm, der dauernd von der zweiten Revolution dröhnte, aber nicht der moralische Gestank. Der starke Mann im Staate, dessen 500 000-Mann-Heer auch die Reichswehr zu fürchten hatte, entwarf sich dafür einen Tagesbefehl, mit dem er es all diesen »Zivilistenschweinen« zeigen wollte: »Ich will das Oberhandnehmen derartiger, oft geradezu lächerlicher Auswüchse von Prüderie und Schlimmerem zum Anlaß nehmen, um einmal eindeutig festzustellen, daß die deutsche Revolution nicht von Spießern, Muckern und Sittlichkeitsaposteln gewonnen worden ist, sondern von revolutionären Kämpfern. Diese allein werden sie auch sichern. Die Aufgabe der SA besteht nicht darin, über Anzug, Gesichtspflege und Keuschheit anderer zu wachen, sondern Deutschland durch ihre freie und revolutionäre Kampfgesinnung hochzureißen.

Ich verbiete daher sämtlichen Führern und Männern der SA und SS, ihre Aktivität auf diesem Boden einzusetzen und sich zum Handlanger verschrobener Moralästheten herzugeben. Das gilt vor allem auch für diejenigen SA- und SS-Führer, die von mir als Polizeipräsidenten oder für sonstige staatliche Stellen zur Verfügung gestellt sind. Der Chef des Stabes. Röhm.«

Der Stabschef lebte goldene Tage in seiner geliebten Stadt Berlin, wo man im »Kleist-Kasino«, in der »Silhouette« oder im Dampfbad so glücklich sein konnte. Dazu kamen rauschende Gelage und Orgien in seinem Hauptquartier. Das anzügliche Mai-Datum ließ er sich auch im Jahre 1934 nicht entgehen und verschickte Billettchen an liebe Freunde: »Stabschef Ernst Röhm würde sich freuen, Brigadeführer Adolf Koch zum Bowlenabend am Donnerstag, den 17. Mai um 21 Uhr, bei sich zu sehen.«

Sechs Wochen später war Röhm tot. Hitler ließ ihn umbringen, weil er ihm beim Ausgleich mit der Reichswehr im Wege war. Er suchte diesen Ausgleich, um nach Hindenburgs baldigem Tod auch noch Reichspräsident werden zu können. Himmler und Göring inszenierten den sogenannten Röhm-Putsch, das Blutbad des 30. Juni, um einen starken Konkurrenten auszuschalten und zugleich einen Haufen konservativer Gegner zu beseitigen und einen Stapel alter Rechnungen zu begleichen.

Vorbereitungen zu einem Putsch der SA hat es nie gegeben, auch wenn Hitler das kurze Zeit seinen beiden Einbläsern geglaubt haben wollte. Doch das war nicht die Ursache für Röhms Ermordung. Die Reichspressestelle verlautbarte auch: »Seine bekannte unglückliche Veranlagung führte allmählich zu so unerträglichen Belastungen, daß der Führer der Bewegung und Oberste Führer der SA selbst in schwerste Gewissenskonflikte getrieben wurde.«

Das stimmte noch viel weniger. Die homosexuellen Neigungen und Umtriebe seines Freundes Ernst waren dem Führer vollkommen gleichgültig. Solange er ihn brauchen konnte, schirmte er Röhm mit seiner ganzen Autorität gegen Angriffe ab.

Agent Hitler

2013/09/21

Kopiert und eingefügt aus dem Vorwort von 1951/52 von »Der große Plan der Anonymen« von Douglas Reed.

from smoke to smother - Douglas Reed - Der große Plan der Anonymen

Die Zeit verging. Meine Überzeugung wuchs, daß hinter all diesen Ereignissen viel mehr steckte, als nur die kriegerischen Gelüste Hitlers. Vom Augenbick an, als er die Sowjetunion angriff, erkannte ich immer deutlicher, daß der ganze Verlauf des »Hitler-Krieges« von unsichtharen, geschickten Händen geleitet wurde, damit der Endsieg zwei Mächten zufalle: dem Sowjetkommunismus und dem zionistischen Nationalismus. Die breiten Massen der Völker vermochten das nicht zu erkennen, so wenig, wie sie 1938 die Dinge durchschauten, die für mich auf der Hand lagen: daß Hitler sich im gegebenen Moment mit Stalin verbünden werde. Jetzt erkennen sie es, denn es sind sechs Jahre verflossen, seit ein amerikaniseher Präsident den Befehl erließ »Die Russen dürfen Berlin erobern«. Und fast ebensoviele Jahre sind verflossen, seitdem er befahl, das entlegene Palästina solle aufgeteilt, und die einheimischen Araber aus der einen Hälfte des Landes zugunsten der zionistischen Einwanderer aus Osteuropa vertrieben werden.

Und trotzdem gewahrt die breite Öffentlichkeit noch immer nicht, was meine Meinung ist: daß die persönlichen Taten eines Hitler für dieses Gesamtbild (die Realität sieht heute ganz anders aus, als sie damals erschien) ebenso bestimmend waren wie die eines Roosevelt. Heute weiß jeder, daß während der duldsamen (oder verschlafenen) zwanziger und dreißiger Jahre die Regierungen und Amtsstellen des Westens mit kommunistischen und zionistischen Agenten verseucht wurden, die bei Kriegsausbruch nach einem seit langem vorbereiteten Plan ans Werk gingen. Falls der Kriegsausgang selbst diese Behauptung noch nicht belegt, so wurde sie doch durch die zahlreichen Enthüllungen in Amerika und England hinreichend bewiesen. Jeder, der sich für Politik ernstlich interessierte, war im Bild, ehe diese Enthüllungen gemacht wurden.

Aber sogar heute finde ich kaum einen Menschen, den seine Phantasie befähigt, eine geradezu einleuchtende Möglichkeit zu erkennen: daß Hitler selbst ein bewußter und nicht nur ein unbewußter Agent dieser Zielsetzung gewesen ist. Meiner Meinung nach war dies das Geheimnis, das Speer kannte, und das mag auch der Grund sein, weshalb der Mann, der Hitler zu ermorden versuchte, von denen, die behaupten, die »Zerstörung der Hitlerei« sei ihr eigentliches Kriegsziel gewesen, für 20 Jahre eingesperrt wurde. Ich glaube, daß Rauschning das gleiche Geheimnis entdeckte oder wenigstens vermutete und daß viele, die nach dem 20. Juli 1944 hingerichtet wurden, auf der gleichen Fährte gewesen sind. Das würde auch erklären, weshalb Hitler, Goebbels und Bormann (ausgerechnet diese drei!) niemals auf die Anklagebank in Nürnberg kamen.

Diese Theorien und der Glaube an ihre Richtigkeit wurden in mir wesentlich durch die massiven und unaufhörlichen Versuche, mich und meine Schriften zu unterdrücken, bestärkt. Ich halte weder meine Bücher, noch mich selbst für sehr bedeutend. Offenbar aber findet irgend eine andere Seite, daß meine Bücher doch schädlich genug sind, um eine große und dauernde Anstrengung bezahlt zu machen, sie vom Buchmarkt zu verdrängen. Über diese Tatsache besitze ich ungezählte Beweise. Es sind erstaunliche Dinge, die sich im Zeitraum weniger Jahre zugetragen haben, und sie werden einmal ein weit unterhaltsameres Buch füllen, als ich jemals zuvor geschrieben habe. Nur eine äußerst mächtige Organisation, mit Stützpunkten in allen Ländern und mit der festen Absicht, alle Spatzen von den Dächern abzuschießen, die ihr mißfallen, konnte es fertig bringen, gegen einen einzelnen, recht unbekannten Schriftsteller einzig und allein aus dem Grunde, weil er sich in aller Öffentlichkeit mit zwei aktuellen politischen Bewegungen auseinandersetzt, eine weltumfassende Kampagne einzuleiten. Ich staune über diese offensichtlich organisierte Feindschaft und was mich persönlich anbetrifft, finde ich diese Sache ganz lustig. Aber darüber hinaus sehe jch mich durch sie tausendfach in meinem Glauben bestärkt, daß hinter den Köpfen und den Kulissen der sichtbaren Regierungen, ausgedehnt über die ganze Erde, geheime und mächtige Mächte am Werk sind. Wenn schon ein solcher Einsatz von Energie lediglich zur Vernichtung eines einzelnen, unabhängigen Schriftstellers möglich ist, der doch im besten Fall nur einige Nadelstiche versetzen kann, dann muß es eine Organisation geben, für deren Aufmerksamkeit keine Einzelheit zu gering ist und die über mächtige Mittel verfügt, ihren Willen überall aufzuzwingen. Ich glaube, daß unter den englischen Schriftstellern dieses Jahrhunderts nur G. K. Chesterton und sein Bruder Cecil auf eine derart organisierte Feindschaft gestoßen sind; vielen deutschsprachigen Lesern wird ihre Geschichte bekannt sein.

In diesem Buche habe ich geschrieben, was ich glaube. Aus seinem Inhalt wird der Leser demnach erfahren, welche Art von Aussagen diese mächtige (aber noch nicht allmächtige) Zensur, die in der heutigen Welt besteht, gerne unterdrücken möchte. Sie hatte nichts einzuwenden, als ich 1938 ein Buch schrieb, in welchem ich feststellte, der Krieg stehe vor der Tür. Ganz im Gegenteil! Sie ließ diesem Buch alle Unterstützung angedeihen, denn damals benötigte sie den Krieg zur Verwirklichung ihrer Pläne.

Das lädierte Cover der englischen Ausgabe:

from smoke to smother - Douglas Reed

Machte Hollywood „Heil Hitler“?

2013/06/29

Danielle Berrin über die Nazis aus Hollywood.

Ätsch, verarscht!

In einer verrückten Geschichte, die „Ich war ein Gelehrter der Nazis“ („Confessions of a Nazi Scholar“) genannt werden könnte, wird die schockierende Enthüllung gemacht, daß Hollywoods Umgang mit Hitlers Drittem Reich vielleicht viel enger und kollaborativer verlief als bisher bekannt war. (Anm.: „Confessions of a Nazi Scholar“ ist eine Anspielung auf den Film „Confessions of a Nazi Spy“ / „Ich war ein Spion der Nazis“.)

Laut einem neuen Buch von Historiker Ben Urwand, einem Mitglied der „Harvard Society of Fellows“, arbeitete Hollywood aktiv mit Nazi-Deutschland und Adolf Hitler zusammen, um die Stellung im deutschen Film-Markt zu halten.

Die NEW YORK TIMES schreibt:

In „Kollaboration: Hollywoods Pakt mit Hitler“ („The Collaboration: Hollywood’s Pact With Hitler“) stützt sich Ben Urwand auf eine Fülle bisher nicht zitierter Dokumente, um zu argumentieren, daß die Studios in dem Bemühen, den deutschen Markt für ihre Hollywood-Filme zu schützen, die Nazi-Zensur nicht nur duldeten, sondern mit den weltweiten Propaganda-Anstrengungen dieses Regimes auch aktiv und mit Begeisterung kooperierten.

Die verstörend intime Beziehung, die für Jack Warner nach dem Krieg eine Rhein-Kreuzfahrt auf Hitlers Yacht beinhaltete, war für beide Seiten vorteilhaft: Hollywood behauptete seinen Profit in Übersee — und Hitler nutzte den internationalen Einfluß der Filmindustrie.

„Hollywood hat mit Nazi-Deutschland nicht nur kollaboriert“, sagte Urwand der NEW YORK TIMES über die Zeit der 1930er Jahre. „Es hat auch mit der Person und dem menschlichen Wesen Adolf Hitler kollaboriert.“

Der erstmals von Professor David Mimics von der Universität Houston in TABLET MAGAZINE berichtete Gedanke, daß sich die Köpfe der Hollywood-Studios aus der Ära des Zweiten Weltkriegs — von denen die meisten Juden waren — beim Hitler-Regime heimlich einschmeichelten, ist eine besorgniserregende Offenlegung, die Hollywoods jüdisches Erbe umzustülpen droht.

Die NEW YORK TIMES über Urwands Arbeit:

„Seite für Seite zeigt er Studio-Bosse, viele von ihnen jüdische Einwanderer, die in Filmen Szene für Szene schneiden, um den Nazi-Funktionäre gerecht zu werden; sie produzieren Material, das in Nazi-Propagandafilmen nahtlos wiederverwendet werden könnte; und laut einem Dokument helfen, die Herstellung deutscher Rüstungsgüter zu finanzieren.“

Sogar Jack Warner, der von Groucho Marx gelobt wurde, „das einzige Studio mit Mumm zu betreiben“ nachdem er für den 1939er Film „Ich war ein Spion der Nazis“ grünes Licht gab, erhält einige revisionistische Schläge. Ben Urwand schreibt, es war Warner persönlich, der anordnete, daß in dem 1937er Film „Das Leben des Emile Zola“ das Wort „Jude“ aus allen Dialogen entfernt werden soll, und sein Atelier war das erste, das in sein Hauptquartier in Los Angeles Nazi-Funktionäre einladen sollte, um Filme vorzuführen und Schnittvorschläge zu machen.

„Es gibt einen ganzen Mythos, daß Warner Brothers Kreuzritter gegen den Faschismus waren“, sagte Ben Urwand. „Doch sie waren die ersten, die im Jahre 1933 versuchen sollten, die Nazis zu beschwichtigen.“

Urwand stolperte angeblich in diese Forschung, als er an der Universität von Kalifornien in Berkeley in einem Aufbaustudium war. Sein erster Anhaltspunkt bestand darin, ein Interview mit dem Drehbuchautor Budd Schulberg zu finden, der ein Treffen zwischen Louis B. Mayer und einem deutschen Konsul in Los Angeles erwähnte. Bald darauf recherchierte er das Thema seiner Dissertation im Landesarchiv Berlin und fand dort „einen Brief von der deutschen Niederlassung von 20th Century Fox vom Januar 1938, der fragte, ob Hitler seine Meinung über amerikanische Filme mitteilen möchte …“

Er war mit „Heil Hitler!“ unterzeichnet.

Hier finden Sie den Originalartikel, Did Hollywood Heil Hitler?

Siehe auch:

51 Dokumente über die Nazikollaboration der Zionisten
Ein Jude in Buchenwald

Möchten Sie die Nazis aus Hollywood künftig boykottieren? Dann laden Sie Hollywood ab sofort herunter, ohne sich um irgendwelche Abmahnungen sorgen zu müssen. (Wenn Sie auf Torrent-Filesharing-Seiten zugreifen, können Abmahnungen kommen, aber nicht, wenn Sie auf Direkt-Download-Seiten zugreifen.) Suchen Sie sich dazu einfach irgendeine alte Referenzdatei, zum Beispiel „Battleship.2012.German.DTS.DL.1080p.BluRay.x264-MB“, und Sie haben künftig immer ein halbes Dutzend Seiten, auf denen Sie neue Downloadangebote finden. Das gesparte Geld können Sie dann in Robin-Hood-Manier umverteilen und der Suppenküche des Diakonischen Werkes spenden.

Die sexuelle Revolution ißt vegetarisch

2013/02/01

Kopiert und eingefügt aus Das saubere Reich von Hans Peter Bleuel.

DAS SAUBERE REICH

Seite 114, Zitat Adolf Hitler: »Die Gesellschaft der Zukunft wird vegetarisch leben.«

Seite 7, Zitat Adolf Hitler: »Wenn wir Deutschland groß machen, haben wir ein Recht, auch an uns zu denken. Wir haben es nicht nötig, uns an die bürgerlichen Vorstellungen von Ehre und Reputation zu haIten. Mögen diese Herren von der ›Guten Kinderstube‹ es sich gesagt sein lassen, daß wir das mit gutem Gewissen tun, was sie heimlich tun und mit bösem.«

Seite 11, Zitat Joseph Goebbels: »Ich hasse diese Prüderie und Sittenschnüffelei. Was hat das mit unserem Kampf zu tun? Das sind solche abgestandenen Vorstellungen von reaktionären Kaffeetanten wie der Hugenberg, die sich eine nationale Erneuerung nur mit tugendhaften Sitten und strengem Geist vorstellen können. ›Tugendbund und christlich-deutsche Tischgesellschaft‹, ›die materiellen Verluste der Nation durch Geist ersetzen‹: und wie diese blechernen patriotischen Phrasen lauten. Unser Aufbruch hat nichts mit bürgerlicher Tugend zu tun. Wir sind der Aufbruch der Kraft unserer Nation. Meinetwegen auch der Kraft ihrer Lenden. Ich werde keinem meiner Leute ihren Spaß verderben. Wenn ich von ihnen das Äußerste verlange, so muß ich ihnen auch freigeben, sich auszutoben wie sie es wollen, nicht wie es alten Betschwestern paßt. Meine Leute sind, weiß Gott, keine Engel, und sollen es nicht sein. Sie sind Landsknechte und sollen es bleiben. Ich kann Duckmäuser und Tugendbündler nicht brauchen. lch kümmere mich nicht um ihr Privatleben, so wie ich es mir verbitte, daß man hinter meinem Privatleben herschnüffelt. Die Partei hat nichts mit Konventikeln zu tun und mit diesen albernen Reden von moralischer Erneuerung aus dem Geiste und der Geschichte unseres Volkstums.«

Seite 30: Mit Selbstverständlichkeit, selbstbewußt geworden durch ihren Einsatz im Krieg, bewegten sich jetzt die Frauen aller Schichten in der Öffentlichkeit. Am auffälligsten spiegelte sich die neue Ungezwungenheit in ihrem äußeren Erscheinungsbild, in der Mode. Die gewaltigen Hutkreationen, die den Kopf zur Bedeutungslosigkeit degradierten, schrumpften zu knappen Kappen. Die bodenlangen Röcke, die zu gemessenem Wandel verpflichteten, rutschten in Kniehöhe und betonten jene Körperpartien, die zuvor auch im ehelichen Gemach noch schamvoll umhüllt waren. Der korsettgeschnürte Busen, Zeichen der Mutternatur so gut wie züchtig verdeckter Blickfang, erhielt wieder seine natürliche Form und schien in der Garçon-Linie (Anm.: Garçon-Linie würde heute vielleicht »im sonst mannhaften Auftreten« formuliert werden — »comme des garçons« bedeutet »so wie Jungen«) fast schon lästig. Die umständlich kunstvoll zu drapierende Haartracht fiel der Schere zum Opfer, der lässige Bubi-Kopf kam en vogue.

Seite 137, Zitat Adolf Hitler: »Von einer Schule wird in Zukunft der junge Mann in die andere gehoben werden. Beim Kinde beginnt es, und beim alten Kämpfer wird es enden. Keiner soll sagen, daß es für ihn eine Zeit gibt, in der er sich ausschließlich selbst überlassen sein kann.«

Seite 141: Geistliche wurden aus dem Schuldienst entfernt. Für den Religionsunterricht wurden Eckstunden gewählt: Das regte die Schüler zum Schwänzen an und erleichterte den Eltern den erwünschten Entschluß, ihre Kinder vom Religionsunterricht abzumelden. Die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen ist auch unter diesem kirchenfeindlichen Aspekt zu sehen.

Seite 145: Entsprechend war der Lehrplan gestaltet. Es gab fünf Pflichtfächer für die ganze Schulzeit: Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Rassenkunde und Biologie. Das waren genau jene Fächer, die für weltanschauliche Schulung prädestiniert waren. Dazu kamen ab Untersekunda — da durfte man bereits auf Mathematik verzichten — zwei Wochenstunden »Nationalpolitischer Unterricht«. Gemäß dem Konzept einer ganzheitlichen Erziehung suchte man auch die seelischen Kräfte der Jungen, ihre ästhetischen Neigungen und irrationalen Bedürfnisse weltanschaulich zu binden. Die musischen Fächer erhielten breiten Raum: Kunsterziehung, Zeichnen, handwerklicher Unterricht, Musik und Laienspiel boten reiche Gelegenheit, das mit der rechten volkhaft deutschbewußten Betonung zu tun.

Seite 150: Zeugnisse oder Versetzung gab es in der AHS nicht. Bei der ungleichartigen Vorbildung der Pimpfe ließ sich auch schwer ein befriedigender Maßstab finden. Statt dessen wurde in einer »Leistungswoche« eine Art Klassen- und Schulwettkampf veranstaltet. Die Erfinder brüsteten sich neuer Unterrichtsformen: Arbeitsgemeinschaften, der Lehrer als Kamerad seiner Schüler, das »Kampfgespräch« als neue Diskutiermethode.

Seite 168, Zitat Baldur von Schirach: »Die Erziehung der Jugend ist ein unveräußerliches Hoheitsrecht des Staates. Das Ziel der staatlichen Jugenderziehung ist die systematische Heranbildung des unbewußten Jungen zum bewußten Staatsbürger und Träger der Staatsidee.« (Anm.: Man denke jetzt um Gottes willen nicht an Hillary Clintons »So etwas wie Kinder anderer Leute gibt es nicht.« — »There is no such thing as other people’s children.«.)

Seite 170: Die politische Pädagogik des Dritten Reiches war schließlich von Erfolg gekrönt. Eltern wagten es nicht mehr, vor ihren Kindern offen zu sprechen.

Seite 225, Zitat Heinrich Himmler: »Die heutige Form der Ehe ist ein satanisches Werk der katholischen Kirche, die Ehegesetze selbst sind unmoralisch.«

Seite 225: Im Mai 1943 vertraute Himmler seinem Masseur strahlend an, der Führer habe sich entschlossen, unmittelbar nach dem Krieg die Doppelehe einzuführen.

Seite 241: Dies war wohl das auffälligste und entsprechend glossierte Element im Kaleidoskop nationalsozialistischer Bildkunst: die Aktmalerei. Prallbrüstige fleischesfrohe Frauenkörper von eindeutig zweideutigem Zuschnitt wurden unter den verwegensten Vorwänden mit anschaulichem Strich auf die Leinwand gebracht. Kammerpräsident Ziegler, der sich mit seinem detailgeübten Pinsel den Ehrentitel »Meister des Schamhaares« ermalte, hielt es vor allem mit der Allegorie. Die vier Elemente nannte er zum Beispiel ein Gemälde, auf dem vier hockende Schönheiten mit strammen Schenkeln und straffen Brüsten, symbolisch garniert mit Fackel, Ähren, einem Topf Wasser und wehenden Haarzotteln, die »Freude am gesunden Körper« ideologiegerecht demonstrierten. Gänzlich untänzerische Übergrößen zeichnen Ober- und Unterpartie seiner Terpsichore aus; dafür trägt die Muse des Tanzes im geziert gewinkelten linken Arm — der rechte ist zwecks Straffung der Brust kokett erhoben — ein neckisches Tambourstäbchen mit der Grazie eines Funken-Mariechens.

Seite 242: Paul Padua, an Formkraft dem Akademieprofessor sogar noch überlegen und in jüngerer Zeit als Prominentenporträtist geschätzt, ging weniger umständliche Wege. Seine Leda mit Schwan ist so fade obszön, wie das ein phantasieloser Zeitgeschmack nur zuließ. Der Oberbayer Sepp Hilz drapierte Fleischeslust mit rustikalem Interieur. Seine drallen Dirnen mit der ausgeprägten Bauchfalte und den plastischen Brustwarzen werden durch Bauernbett oder Barockschrank als Dorfschöne bei der Abendtoilette ausgewiesen.

Seite 293: Goebbels klagte 1942, bei einer Razzia seien über 15 Prozent der aufgegriffenen Frauen geschlechtskrank, meist syphilitisch gewesen. Die neue Linie bot willkommene Gelegenheit, unter dem Vorwand geschlechtshygienischer Erfordernisse einesteils die längst als unvermeidlich erkannte Prostitution verständnisvoll zuzugestehen, zum anderen auch diesen geheimen Teil des öffentlichen Lebens, die Unzucht, in Zucht zu nehmen. Erleichtert schier stellte der Berliner Gauleiter und Minister für Volksaufklärung fest: »Auf die Dauer werden wir wohl um die Begründung eines Bordellviertels in der Reichshauptstadt nicht herumkommen, ähnlich wie das auch in Hamburg, Nürnberg und anderen großen Städten der Fall ist. Man kann eine Vier-Millionen-Stadt nicht nach bürgerlich-moralischen Gesichtspunkten organisieren und verwalten.«

Da das Bordellwesen nun schon einmal sanktioniert war, sollte es auch in vollem Umfang dem Volkswohl dienstbar gemacht

werden. Das nahm bizzarre Formen an, die auf Himmler als dem Urheber wiesen. So experimentierte eine absonderliche wissenschaftliche Forschung mit männlichem Sperma, um ein Ersatzmittel für Bluttransfusionen herzustellen. Die Freudenhäuser wurden als Samenlieferanten herangezogen. Die Dirnen der Stuttgarter Klosterstraße, so hält ein zuverlässiges Zeugnis fest, waren verpflichtet, nur mit Präservativen zu verkehren und die spermagefüllten Reagenzbeutel nach jedem Verkehr in einem besonderen Behälter aufzubewahren, der in bestimmten Abständen von einem Sonderbeauftragten des Forschungsinstitutes abgeholt wurde.

Seite 294: Ende 1943 waren im Reichsgebiet »zum Schutze deutschen Blutes« 60 Bordelle für ausländische Arbeiter in Betrieb, 50 weitere kurz davor. Die »Einsatzstellen« waren mit rund 600 Prostituierten belegt, die in Paris, in Polen und im Reichsprotektorat Böhmen und Mähren angeworben worden waren. Sie konnten jederzeit in ihre Heimat zurückkehren. Die Baracken standen unter strenger gesundheitlicher, hygienischer und natürlich polizeilicher Kontrolle. Für Verpflegung, Heizung, Licht und Wäsche mußten die Damen einen bestimmten Tagessatz abführen. Ihre Einnahmen waren beträchtlich. Spitzenkräfte bedienten täglich bis zu fünfzig Männer. Eine Virtuosin aus Frankreich, im Bitterfelder Einsatz, erklärte, an manchen Tagen bis zu 200 Mark zu verdienen: »Sie selbst sei in Paris bereits Besitzerin von zwei Mietshäusern und hatte einen Freund dort, der für sie zwei weitere Häuser kaufen solle. Sie würde nach Ablauf ihrer Vertragszeit nach Paris zurückkehren und sich dann auf Grund ihres Besitzes von vier Häusern zur Ruhe begeben.«

Seite 300: Nach den Statistiken der Justiz fielen die Schranken zwischen Fremdarbeitern und deutschen Mädchen vor allem auf dem Land. Die Städte waren aus naheliegenden Gründen von der Entwicklung nicht so stark betroffen. Dort lebte man mit den Helfern selten in Hausgemeinschaft. Eine rassenbewußtere nationalsozialistische Einstellung war dabei gewiß nicht am Werk. Im Gegenteil, gerade unter urbanen Verhältnissen stach die Absurdität dieser Maximen noch stärker hervor, wurden die Widersprüche der Ideologen noch durchsichtiger.

Klage führte nämlich auch die Reichsstudentenführung über das unwürdige Verhalten deutscher Maiden. Unter den Studentinnen sei Verwirrung eingekehrt, weil offiziell sogar Japaner oder Siamesen für rassisch wertvoll, den Ariern gleichgestellt erklärt worden waren. Und nun waren diese deutschen Frauen instinktlos genug, ihre angeblich normalen Hemmungen gegenüber Ausländern fallenzulassen, gaben sich mit orientalischen Kommilitonen, mit Iranern und Indern ab! Die rassenpolitischen Amtswalter jedoch hatten ihren Instinkt bewahrt und rempelten diese ausländischen Gäste an, wenn sie ihnen mit deutschen Mädchen begegneten.

Seite 308: Im ostpreußischen Bezirk Holland wurde Ende 1939 bei einer ärztlichen Reihenuntersuchung von Schulmädchen festgestellt, daß viele von ihnen kurz zuvor einen Beischlaf vollzogen haben mußten. Im hessisch-ländlichen Bezirk Marburg stellte man das gleiche bei Mädchen unter vierzehn Jahren fest. In Frankfurt entsetzte sich der Generalstaatsanwalt über die Zunahme von Sittlichkeitsdelikten unter Halbwüchsigen. Das städtische Jugendamt lieferte die Beispiele. In einem Fall hatten fünf Hitlerjungen zwischen vierzehn und siebzehn Jahren vierzehnjährige Mädchen in eine Mansarde gelockt, und während drei die Opfer festhielten, wurden sie von den beiden anderen vergewaltigt. In zwei anderen Fällen ging die Aktivität von den Schulmädchen aus. Sie nutzten ihre Besuche in Soldatenunterkünften, um erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln. Nicht einmal, sondern mehrfach, und nicht mit einem, sondem mit mehreren. Ihr Alter: dreizehn und vierzehn Jahre.

Seite 309: Drei Jungen und drei Mädchen im Alter von dreizehn Jahren fanden sich zu Übungen im Gruppensex zusammen. Zwei andere Knaben, dreizehn und sechzehn Jahre alt, holten sich zu gleichen Exerzitien drei neunjährige Mädchen. Ein Sechzehnjähriger verdingte sich als Lustknabe. Eine Volksschülerin hielt ihren Klassenkameradinnen Vorträge über Praktiken des Beischlafs und den Gebrauch von Verhütungsmitteln. Fünfzehn- und sechzehnjährige Mädchen versicherten sich gegenseitig, daß französische Kriegsgefangene »es viel besser können als die Deutschen« und bewiesen sich das durch Taten, zu denen auch »pervertierter Geschlechtsverkehr« zählte. Zwei fünfzehnjährige Mädchen zogen mit Flaksoldaten in Stellung und übten einige Abende Stellungen. Andere Schulmädchen machten daraus ein Geschäft, das sie sich in Unkenntnis ihres rassischen Wertes allerdings nur mit Groschenbeträgen honorieren ließen.

Seite 311: In Frankfurt am Main wurde 1940 die OK-Gang und der Haarlem-Klub ausgehoben. Der Klub bestand seit Anfang 1939. 88 Mädchen, dreizehn bis achtzehn Jahre alt, und 72 Jungen zwischen vierzehn und zwanzig Jahren, fanden sich da zusammen. Sie besuchten durchweg höhere Schulen und stammten aus den besseren Kreisen. Die meisten gehörten der HJ und dem BdM an. Ihre Interessen richteten sich auf Schlager, Tanz und Kaffeehausbesuche. Sie liebten auffallende Kleidung und schienen politisch uninteressiert. Das Untersuchungsprotokoll zeichnet ein Bild wahlloser und intensiver Promiskuität. — Im Freien, in Kaffees, auf Hausbällen und auf einer Skihütte bei Oberreifenberg im Taunus. Text einer Einladung: »Herren erscheinen in der Badehose, Damen: oben nichts, unten nichts, in der Mitte Hohlsaum.« Spirituosen waren auf diesen Festen reichlich vorhanden, intime Räume auch, in denen die Paare verschwinden konnten. Durch pornographische Literatur verschafften sich die Klubmitglieder Lustgewinn und Anregungen. Partnertausch war die Regel, Gefühlsbindungen kamen nicht auf.

Seite 311: Eine Siebzehnjährige ging nach einer Veranstaltung von »Glaube und Schönheit« auf Tour, war aber zu abgeschlafft: »Ich war so besoffen, daß ich geschleift wurde, deshalb ist es nicht zum Verkehr gekommen.«

51 Dokumente über die Nazikollaboration der Zionisten

2012/09/17

Lenni Brenner über die mit  Opferblut  Kunstblut geschriebene Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg.

(Zugegeben, selbst ein liberaler Linker hat manchmal in manchen Punkten Recht — trotzdem wird Lenni Brenners Buch „51 Documents: Zionist Collaboration with the Nazis“ nicht so schnell in deutscher Sprache erscheinen.)

Im Jahr 1983 veröffentlichte Croom Helm Ltd. mein erstes Buch, „Zionismus und Faschismus: Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten“ („Zionism in the Age of the Dictators“). Amerikanische Schriftsteller erwarten von der LONDON TIMES keine positiven Kritiken, doch Leitartikler Edward Mortimer erklärte: „Brenner ist in der Lage, zahlreiche Fälle zu nennen, wo Zionisten mit antisemitischen Regimes kollaborierten, einschließlich dem Hitler-Regime.“

Eine traumhafte trotzkistische Kritik in der sowjetischen Regierungsgazette ISWESTIJA war noch besser: „Brenner weist darauf hin, daß der Zionismus während des Weltkrieges seine wahre Bedeutung zeigte: zum Wohle seiner Ambitionen opferte er das Blut von Millionen Juden.“

Louis Rapoport, ein gescheiterter Berkeley-Linker, verurteilte das Buch in der JERUSALEM POST als „linkes Geschwätz“. Dennoch räumte er ein, daß es „sehr reale Anschuldigungen“ gäbe, die den Zionismus weiterhin verfolgen werden, „bis ehrlich mit ihnen umgegangen wird“.

Im Jahr 1987 ließ der berühmte britische Film- und Fernsehautor Jim Allen das Theaterstück „Perdition“ auf dem Buch basieren. Als das Stück nach intensivem Druck auf das Londoner „Royal Court Theatre“ abgesagt wurde, debattierten wir zur Hauptsendezeit landesweit auf ITV mit dem Co-Autor der Biografie von Winston Churchill, Sir Martin Gilbert, und dem Leiter der „Vereinigung britischer Zionisten“ („British Zionist Federation“), Stephen Roth. Die LONDON REVIEW OF BOOKS erklärte, das Vorhaben der Zionisten „machte es zu einem der berühmtesten Stücke des Jahrzehnts“. Und da die Queen gerade nicht krank auf dem Klo saß, konnte uns dank der strategischen Anweisungen von Regisseur Ken Loach jeder an Politik oder Theater interessierte Brite gewinnen sehen.

Dieses außergewöhnliche Interesse gab es in den US-Medien nicht. Alex Cockburn lobte das Buch in VILLAGE VOICE und NATION. Die VILLAGE VOICE weigerte sich jedoch, es zu rezensieren. Und die NATION schickte es an jemanden, aber „er schickte die Rezension nie ein“, leider.

Walter Laqueur mußte nach dem „Perdition“-Debakel in der zionistischen NEW REPUBLIC bellen: „Manches in Brenners Buch ist erfunden, manches übertrieben oder aus dem Zusammenhang gerissen“. Aber selbst er räumt ein: „Deutsche Zionisten verstanden die Bedeutung von Hitler nicht vollständig, als er 1933 an die Macht kam. Einige ihrer Kommentare und Erklärungen sind 50 Jahre später eine peinliche Lektüre.“

Trotz aller Bemühungen des Zionismus wurde es in 18 Jahren über 5.000 Mal verkauft und schließlich ins Internet gestellt. Dann entdeckte Lyle Stuart von Barricade Books, daß ein Freund, ein zionistischer Propagandist, den vollständigen Vorschlag der „Stern-Bande“, zionistische Terroristen der 1940er Jahre, auf Hitlers Seite in den Krieg zu ziehen, nie gelesen hatte. „51 Dokumente“ war geboren. Jetzt kann jeder die Beweise lesen und selbst urteilen.

Es gibt sechs ausgewählte Schriften über das Verhältnis des Zionismus zu Antisemitismus und Rassismus in der Zeit vor Hitler. Die 51 Dokumente, darunter 35 Briefe, Memos, Artikel und Berichte von Zionisten, betreffen die Hitler-Ära und die Zeit danach. Sieben stammen von den Nazis, vor allem aus Eichmanns in Argentinien geschriebenen Memoiren über den ungarischen Kollaborateur Rezso Kasztner. Fünf dieser sechs Schriften und 43 der 51 Dokumente sind vollständig. Der Rest sind umfangreiche Auszüge aus wichtigen Berichten. Es gibt erstmalig vier Artikel, die aus dem Deutschen, Hebräischen, Italienischen und Rußischen vollständig ins Englische übersetzt wurden.

Der Zionismus überführt sich selbst. Am 21. Juni 1933 sandte die „Vereinigung deutscher Zionisten“ („German Zionist Federation“) den Nazis ein geheimes Memorandum:

„Der Zionismus macht sich keine Illusion über die Schwierigkeit der jüdischen Situation, bestehend vor allem in einem abnormalen Beschäftigungsmuster (occupational pattern) und in einer fehlerhaften intellektuellen und moralischen Haltung, die nicht in der eigenen Tradition verwurzelt ist. Der Zionismus erkannte Jahrzehnte zuvor, daß sich als Ergebnis der Neigung zur Assimilation Symptome einer Verschlechterung zeigen mußten, die er durch die Durchführung seiner Aufgabe, das jüdische Leben komplett umzugestalten, zu überwinden sucht.

Es ist unsere Meinung, daß eine für das Deutsche Reich befriedigende Lösung der jüdischen Frage nur durch die Zusammenarbeit mit der jüdischen Bewegung, die sich für die soziale, kulturelle und moralische Erneuerung des Judentums einsetzt, erreicht werden kann, daß eine solche nationale Erneuerung zuerst die entscheidenden sozialen und geistigen Voraussetzungen für alle Lösungen schaffen muß.

Der Zionismus glaubt, daß die Wiedergeburt des nationalen Lebens eines Volkes, wie sie sich nun in Deutschland auf christlicher und nationaler Gründlage vollzieht, auch für das jüdische Volk kommen wird. Auch für das jüdische Volk müssen Abstammung, Religion, gemeinsames Schicksal und ein Sinn für Einzigartigkeit von entscheidender Bedeutung für seine Existenz sein. Dies erfordert die Ausschaltung des ichsüchtigen Individualismus der liberalen Zeit und seine Ersetzung durch einen Sinn für die Gemeinschaft und die kollektive Verantwortung.“

1936 erschien in der (JERUSALEM) POST die Eilmeldung „Deutsche Zionisten suchen Anerkennung“:

„Die kühne Forderung, daß die ‚Vereinigung deutscher Zionisten‘ durch die Regierung als das einzige Instrument für die ausschließliche Kontrolle des deutsch-jüdischen Lebens anerkannt wird, wurde heute durch den Vorstand dieses Körpers in einer Proklamation gemacht. Alle deutschen jüdischen Organisationen, so wurde erklärt, sollten vom zionistischen Geist beherrscht werden.“

Zionistische Parteigruppen wetteiferten um die Ehre, sich mit Hitler zu verbünden. In der Zeit von 1940-41 präsentierte die „Stern-Bande“, unter ihnen Yitzhak Shamir, später Ministerpräsident von Israel, die Nazis die Grundzüge des Vorschlages der Nationalen Militärischen Organisation in Palästina (Irgun Zewai Leumi) betreffend der Lösung der jüdischen Frage Europas und der aktiven Teilnahme der N.M.O. am Kriege an der Seite Deutschlands.“

Avraham Stern und seine Anhänger erklärten:

„Die N.M.O., der die wohlwollende Einstellung der deutschen Reichsregierung und ihrer Behörden zu der zionistischen Tätigkeit innerhalb Deutschlands und zu den zionistischen Emigrationsplänen gut bekannt ist, ist der Ansicht, daß

1. eine Interessengemeinschaft zwischen den Belangen einer Neuordnung Europas nach deutscher Konzeption und den wahren nationalen Aspirationen des jüdischen Volkes, die von der N.M.O. verkörpert werden, bestehen könne;

2. eine Kooperation zwischen dem Neuen Deutschland und einem erneuerten, völkisch-nationalen Hebräertum möglich wäre und

3. die Errichtung des historischen Judenstaates auf nationaler und totalitärer Grundlage, der in einem Vertragsverhältnis mit dem Deutschen Reiche stünde, im Interesse der Wahrung und Stärkung der zukünftigen deutschen Machtposition im Nahen Orient sei.

Ausgehend aus diesen Erwägungen tritt die N.M.O. in Palästina, unter der Bedingung einer Anerkennung der oben erwähnten nationalen Aspirationen der Israelitischen Freiheitsbewegung seitens der Deutschen Reichsregierung, an dieselbe mit dem Angebote einer aktiven Teilnahme am Kriege an der Seite Deutschlands heran.“

Für Äußerungen wie diese hängten sie nach dem Zweiten Weltkrieg in ganz Europa Menschen. Doch dieser gegen die Juden gerichtete Verrat war im Vorfeld der Schaffung des zionistischen Staates im Mai 1948 praktisch unbekannt. Neunzig Prozent der amerikanischen Juden wurden plötzlich zu emotionalen Zionisten. In den Präsidentschaftswahlen im November (1948), als Demokraten, Republikaner und sogar die kommunistische „Fortschrittspartei“ („Progressive Party“) um jüdische Stimmen warben, wurden mit Harry Trumans Hilfsgeldern von der sowjetischen Tschechoslowakei Waffen gekauft und es wurde ein Israel geboren, das von den Gesinnungsgenossen der deutschen Zionisten in Jerusalem geleitet wurde. (Anm.: Harry Trumans Hilfsgelder sind die Geldmittel des Marshall-Plans: Eastern Bloc countries except Czechoslovakia had immediately rejected Marshall Plan aid — interessant ist auch der Artikel „Secret CIA Documents On Truman & Zionist Terrorism“)

Juden und andere Amerikaner wissen noch immer wenig über die schmutzige Vergangenheit des Zionismus. Nach der Lektüre der Fakten können heute aber nur programmierte Fanatiker Zionisten bleiben. Laut einer „Umfrage zur amerikanisch-jüdischen Identität“ („American Jewish Identity Survey“) des Jahres 2001 betrachten sich weniger als 22% aller Juden als Zionisten.

Die Opposition gegen den Zionismus wächst auch unter den gebildeten liberalen linken Heiden — jedes Mal, wenn Pat Robertson, ihr erklärter Feind, für das orthodoxe Israel heult.

Die Anti-Vietnamkrieg- und Anti-Apartheid-Bewegung entschieden sich anstelle von nachhaltigem Wissen für Demonstrationen, und auch die breite Masse hatte für auswärtige Angelegenheiten nicht viel übrig. Kein In der amerikanischen Öffentlichkeit sind die Kenntnisse über die arabische Welt, den Islam, die Ölindustrie, den Zionismus und Washingtons Rolle selbst nach 9/11 minimal. Die gegenwärtige Anti-Irakkriegs-Bewegung hat jedoch keine andere Wahl, als sich selbst und die Öffentlichkeit systematisch zu bilden. Die Probleme sind mehr als komplex. Unwissenheit über einen der Mitspieler bedeutet den sicheren Tod für x Araber, Israelis, Kurden, Muslime und Amerikaner.

„51 Dokumente“ kann eine wichtige Rolle dabei spielen, eine informierte Anti-Kriegs-Bewegung zu schaffen, die stark bleibt, bis die gegenwärtige parteiübergreifende Machtstruktur zerstört und ersetzt ist. (Anm.: Die Idioten vom Arabischen Frühling bewiesen eindrucksvoll, daß die liberalen linken Prioritäten woanders liegen.)

Hier finden Sie den Originalartikel, 51 Documents: Zionist Collaboration with the Nazis.