Archive for the ‘Abtreibung’ Category

„Pro Familia“-Mutterschiff „Planned Parenthood“ im neuen Jahresbericht: Wir hatten 333.964 Abtreibungen (das heißt alle 94 Sekunden eine)

2013/01/14

Penny Starr über die Erfolge der „Großen Sexuellen Revolution“, die dazu führte, daß jede politisch gebildete Frau weiß, daß sich eine ungewollte Schwangerschaft  verhüten läßt  abtreiben läßt.

Planned Parenthood's New Annual Report: We Did 333,964 Abortions; 1 Every 94 Seconds

Laut dem neuesten Jahresbericht für 2011-2012 führten die der „Planned Parenthood Federation of America“ (PPFA) angeschlossenen Kliniken im Geschäftsjahr 2011 insgesamt 333.964 Abtreibungen durch.

Das ergibt im Durchschnitt alle 94 Sekunden eine Abtreibung.

Laut einem Merkblatt, das „Planned Parenthood“ im letzten Jahr veröffentlichte, sind die 333.964 Abtreibungen, die im Geschäftsjahr 2011 durchgeführt wurden, eine Zunahme von 4.519 gegenüber den 329.445 Abtreibungen, die im Jahr 2010 durchgeführt wurden.

Im Lauf von zwei Jahren sind das laut „Planned Parenthood“ 663.409 Abtreibungen.

Der Bericht von 2011-2012 besagt, daß „Planned Parenthood“ 542 Millionen Dollar an „Zuschüssen und Erstattungen der staatlichen Gesundheitsversorgung“ erhielt, darunter nach eigenen Angaben auch „Zahlungen von Medicaid-Versorgungsplänen“.

Der Bericht zeigt auch, daß das Gesamtvermögen von „Planned Parenthood“ mehr als 1 Milliarde Dollar beträgt, und zwar 1.244,7 Milliarden Dollar.

„Wir sind so stolz auf die vielen Erfolge vom letzten Jahr und danken alle Partnern, Sponsoren, Helfern, Mitarbeitern und Freunden, die halfen, sie zu ermöglichen“, heißt es im einleitenden Brief des Berichts, unterzeichnet von PPFA-Präsidentin Cecile Richards und Cecelia Boone, der Vorsitzenden der Organisation.

Hier finden Sie den Originalartikel, Planned Parenthood’s New Annual Report: We Did 333,964 Abortions; 1 Every 94 Seconds.

Sex für Verhütungsmittel und Abtreibung

2012/11/04

Ein weiterer Grund, Obama zu wählen: Lena Dunham

„Dein erstes Mal sollte nicht mit irgendwem sein. Du willst es mit einem tollen Kerl tun. Es sollte ein Kerl sein … der sich wirklich um Frauen sorgt und sie versteht. Ein Kerl, der sich darum sorgt, ob Du eine Krankenversicherung hast, und besonders, ob Du  Verhütungsmittel und eine Abtreibung bekommst  eine Geburtenkontrolle bekommst. …“

(„Your first time shouldn’t be with just anybody. You want to do it with a great guy. It should be with a guy … who really cares about and understands women. A guy who cares about whether you get health insurance, and specifically whether you get birth control. …“)

Siehe auch FRONTPAGEMAG: Have Sex With Barack Obama

Schlampen? Gibt es nicht mehr!

2012/09/23

Ellen Makkai über die 23jährige 30jährige studentische Weltrekordhalterin im Empfängnisverhüten.

Promiskuitiv: nicht auf einen Sexualpartner beschränkt (Merriam Webster, Zehnte Ausgabe 1993)

Schlampe: eine Frau, die viele Sexualpartner hatte (Merriam Webster Learners Dictionary)

Das Land ist empört. Ein berühmter Schwätzer, der die Dinge beim Namen nennt, hat eine Schlampe eine Schlampe genannt. Doch in unserem werteneutralen System bejahen wir eine neue Normalität: mehrere Sexualpartner und den One-Night-Stand.

Die Folge? Die heutigen jungen Frauen erkennen nicht, daß sie jedes Mal, wenn sie die Beine breitmachen, um einen neue Liebhaber zu begrüßen, der Anzeige der Schlampen-Skala eine neue Markierung zufügen. „Schlampe“ ist sprachlich überholt, also sind sie nicht länger Schlampen.

Erinnern Sie sich an den 29. Februar 2012?

Sandra Fluke, Jurastudentin an der Universität Georgetown und ehemalige Präsidentin der Georgetown Jurastudenten für Fortpflanzungs-Gerechtigkeit (Georgetown Law Students for Reproductive Justice) bezeugte vor Demokraten im Kongreß, daß sie und andere Georgetownerinnen aufgrund der Empfängnisverhütungs-Politik der Universität „mit finanziellen, emotionalen und medizinischen Belastungen konfrontiert“ sind.

Als Jesuitenschule verweigern die Gesundheitseinrichtungen der Universität Georgetown gemäß den katholischen Lehren Verhütungsmittel und abtreibende Medikamente. Dies widersprucht einer Empfängnisverhütung auf Wunsch, wie sie im Wesentlichen Obamas Gesundheitsreform fordert.

Fluke bezeugte, daß Georgetown kapitulieren und die religiöse Lehre anpassen soll und ihr Steuergelder in Form von subventionierter Empfängnisverhütung unter Obamacare geben soll. Also ihr Sexualleben subventioniert. Geld für Sex — das klingt vertraut.

Folglich verlieh ihr Radio-Gigant Rush Limbaugh den Status einer Schlampe, die an eine Prostituierte grenzt.

In ihrem Plädoyer für Obamacare-Steuergelder übersprang sie die Tatsache, daß das örtliche Pro-Familia-Büro (Planned Parenthood office — „Planned Parenthood“ ist das Mutterschiff von „Pro Familia“) 4 km entfernt ist — vom Campus der Universität Georgetown eine Fahrt von 9 Minuten. Studenten und ärmere Frauen erhalten von Pro Familia alle Arten von kostengünstigem, manchmal auch kostenlosem, empfängnisverhütendem Rüstzeug — und auch Abtreibungen.

Sandra Fluke sagte aus, daß sie und ihre sexuellen Eidgenossen pro Jahr 1000 Dollar für die Empfängnisverhütung brauchen. Pillen kosten laut Pro Familia monatlich 15 bis 30 Dollar. Das macht durchschnittlich 270 Dollar pro Jahr — mit Kondomen, Spermiziden, Verhütungsschwämmen, „Pille-danach“-Medikamenten usw. nur wenig mehr.

Das ist viel Sex. Wann hat sie Zeit, um zu studieren? Und was ist mit ihren Freunden? Warum sollen wir Steuerzahler ihren sexuellen Appetit unterstützen?

Mit Barak Hussein Obamas Empörung kann Sandra Fluke sicher sein, daß ihre Bezeichnung als „Schlampe“ von niemand anderem als dem Präsidenten der Vereinigten Staaten aufgehoben wurde.

Der Präsident eilte mit einem persönlichen Telefonat zur Rettung unseres entjungferten Mädchens und ihre sexuellen Aktivitäten verloren an Aufmerksamkeit. Er ersetzte die explosive „Schlampe“ mit dem edlen „Bürger“, der lediglich eine Frage zur öffentlichen Ordnung stellte. Obama feuerte auf Limbaugh auch ein „verwerflich und roh“, um Sandra Flukes Schamesröte zu befriedigen.

Fluke sagte nach dem Gespräch: „Er sagte mir, ich sollte meinen Eltern sagen, sie könnten stolz auf mich sein.“

Wirklich? Wie sich die Zeiten ändern.

„Stolz“ ist nicht das, was meine Eltern gewesen wären, wenn ich vor Gott und Land ausgesagt hätte, daß ich für meine Sexkapaden als unverheiratete Frau von den Steuerzahlern jährlich 1000 Dollar brauche.

Rush Limbaughs Einschätzung von Sandra Fluke war unnötig hart, besonders in diesen unglücklichen Zeiten sexueller Freizügigkeit. Letzten Endes ist Fluke ein Kind unseres sexualisierten Systems.

Doch Obama tut dieser geschmähten Dame keinen Gefallen. Wenn der Führer der freien Welt anruft, um Worte der präsidialen Zustimmung zu übermitteln, trägt er nur zu Sandra Flukes moralischem und geistigen Zerfall bei, eine Prognose, von der sie keine Ahnung hat.

Eine Schande.

Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen … (Jesaja 5:20)

Die ehemalige Kolumnistin Ellen Makkai ist eine bibellesende Großmutter, die in den Bergen vor Denver lebt.

Hier finden Sie den Originalartikel, Sluts no more.

**** HAPPENS (Die Wahrheit über Mitt Romney)

2012/06/19

Don Feder über den liberalen linken Republikaner Mitt Romney, der wie der liberale linke Republikaner Arnold Schwarzenegger ein falscher Fuffziger ist.

Termini technici
right to choose: Abtreibung
abortion: Abtreibung
pro-choice: Abtreibung
gun control: Waffenverbot

(Anmerkungen in Klammern)

Stellen Sie sich eine aktualisierte Version der alten Fernsehsendung „Sag die Wahrheit“ vor, wo drei Kandidaten angeblich die gleiche Person sind und Promis zu erraten versuchten, welcher der wirkliche wer auch immer war.

Hier heißen alle Teilnehmer Mitt Romney.

Moderatorin: „Kandidat Nr. 1: Wie ist Ihr Name?“

„Ich bin Mitt Romney und ich unterstütze Abtreibung, Schwulenrechte und Waffenverbote.“

Moderatorin: „Kandidat Nr. 2: Wie ist Ihr Name?“

„Ich bin Mitt Romney, und ich war schon immer gegen Abtreibung — ausgenommen, wenn ich nicht dagegen war. Ich bin für die traditionelle Ehe und ein stolzes Mitglied der Nationalen Schußwaffenvereinigung NRA.“

Moderatorin: „Und Kandidat Nr. 3: Wie ist Ihr Name?“

„Ich bin Mitt Romney, und Sie können mir vertrauen — alles zu sagen, was die Konservativen dazu bringt, meinen Wahlkampf unterstützen.“

Der Romney, der letzte Woche seine Kandidatur verkündete, hat einen inflationären Lieblings-Spruch: „Was Abtreibung betrifft, war ich nicht immer ein Ronald-Reagan-Konservativer. Ronald Reagan, war das auch nicht, nebenbei bemerkt. Aber wie er habe ich aus der Erfahrung gelernt.“

Er war auch was Steuern und Ausgaben betrifft kein Ronald-Reagan-Konservativer, nebenbei bemerkt. Um sich im Jahr 1994 von Reagans Reaganomics zu distanzieren, sagte er dem Publikum, daß er in den 1980er Jahren als Unabhängiger registriert war.

Davon abgesehen wurde Ronald Reagan im Jahr 1979 nicht Ronald Reagan, um sich auf den Wahlkampf im Jahr 1980 vorzubereiten. Reagan war prinzipientreu. Romney ist zweckmäßig. Der katholische Aktivist Larry Cirignano sagt, Romneys Bekehrung erfolgte nicht auf dem Weg nach Damaskus, sondern dem Weg zur Tageszeitung DES MOINES REGISTER.

Zur Abtreibung hat Romney seine Meinung so oft geändert, daß John Kerry dagegen beständig und widerspruchsfrei erscheint.

Im Wahlkampf 1994, als er im Senat gegen Ted Kennedy antrat, verkündete Mitt: „Ich glaube, daß Abtreibung in diesem Land sicher und legal sein sollte. [Hallo, Bill Clinton!] Ich tue es seit der Zeit, als meine Mutter diese Position 1970 als Kandidatin für den US-Senat vertrat. [Abtreibung: eine Romney-Familientradition seit 1970.] Ich glaube seit 20 Jahren, seit dem Gerichtsurteil im Fall „Roe vs. Wade“, daß wir Abtreibung beibehalten und fördern sollten.“

Das war, als er für die Volksrepublik Massachusetts kandidierte. In Utah, im Jahr 2001, sang Romney mit dem „Mormon Tabernacle Choir“ ein anderes Lied und erklärte der SALT LAKE CITY TRIBUNE: „Ich möchte nicht, daß mir das Etikett Abtreibungsbefürworter angehängt wird.“

2002 war er wieder in der Volksrepublik Massachusetts und kandidierte als Gouverneur, und das Etikett paßte ganz gut: „Ich respektiere das Recht der Frau, sich entscheiden zu können …. Frauen sollten sich frei entscheiden können, basierend auf ihrem eigenen Glauben — nicht auf meinem Glauben und nicht auf dem Glauben der Regierung.“

Mitts Position zur wichtigsten moralischen Frage unserer Zeit ändert sich nicht nur von Jahr zu Jahr, sondern von Monat zu Monat.

Im Januar erklärte Romney in South Carolina: „Ich war effektiv für Abtreibung.“ Im Februar erklärte er: „Ich bin gegen Abtreibung … Ich war immer gegen Abtreibung.“ Mit Ausnahme der Zeiten, als er es nicht war.

Romney schreibt seine Bekehrung zur Abtreibung [die zweite oder dritte, aber wer zählt schon mit?] einer angeblichen Diskussion über Stammzellenforschung zu, die er mit einem Harvard-Forscher hatte.

Was, glauben Sie, hätte ihm der Forscher sagen können, das er zuvor nicht wußte? Daß das ungeborene Kind nach 10 Wochen einen Herzschlag und Gehirnwellen hat, und daß der Unterschied zwischen Abtreibung und Kindestötung im Fall Roe vs. Wade vielleicht in Zentimetern und Sekunden gemessen wird, während das Kind im Geburtskanal ist?

Obwohl er 57 Jahre alt ist, wußte Romney offenbar nichts davon — bis zu seiner mythischen Begegnung mit einem namenlosen Harvard-Forscher, mit dem er ein Gespräch führte, über das er sich nur vage äußert.

Falls Sie Romneys Position zur Abtreibung — die auch noch viele Lücken hat — verwirrt, dann sollten Sie erst einmal Mitts Standpunkt über die Ehe betrachten.

Im Januar war Romney die perfekte Fernsehfamilie „Ozzie und Harriet“ auf Wahlkampftour: „Ich war früher und ich bin jetzt gegen Schwulenehe und Lebenspartnerschaft“, behauptete Romney. „Ich bin stolz auf die Tatsache, daß mein Team alles tat, was in unserer Macht und im Rahmen des Gesetzes ist, um die traditionelle Ehe zu verteidigen.“

Nun, nicht wirklich alles.

Als Kandidat lehnte er im Jahr 2002 für Massachusetts einen Verfassungszusatz für die Verteidigung der Ehe ab [Romney rümpfte die Nase, weil dies „zu extrem“ wäre], der der Entscheidung des Obersten Gerichts zur Anordnung der gleichgeschlechtlichen Ehe vorausging.

Als Gouverneur hätte er alles tun können, um die gleichgeschlechtliche Ehe zu stoppen, nachdem der Oberste Gerichtshof in einer Verfassung aus dem 18. Jahrhundert ein Recht entdeckte, das dies ermöglichte.

Artikel V des von John Adams verfaßten Dokuments bestimmt: „Alle Streitsachen für Ehe-, Scheidungs- und Unterhaltsrecht … sollen durch den Gouverneur und den Rat angehört und festgelegt werden“, was bedeutet, daß die Gerichte die Definition der Ehe nicht ändern können. Doch als oberster Verwaltungsbeamter des Commonwealth versuchte Romney nie, diese Bestimmung gegen einen klaren Fall von juristischer Usurpation zu verteidigen.

Artikel X der Verfassung erklärt: „Die Menschen in diesem Commonwealth können nicht durch andere Gesetze kontrolliert werden, als denjenigen, denen die verfassungsmäßige Volksvertretung des Commonwealth zugestimmt hat.“

Das verfassungsmäßige Vertretungsorgan des Staates hat der Schwulenehe nie zugestimmt. Massachusetts‘ Gesetzgeber hat die Gesetzgebung nie entsprechend dem Mandat des Gerichts verabschiedet. Romney hätte die Entscheidung einfach auf Grundlage der beiden Verfassungsbestimmungen abgelehnen können. Stattdessen entschied sich Romney, entsprechend seiner früheren Abtreibungs-Position, nichts zu tun.

Oder Romney hätte versuchen können, mit einem „Bill of Address“ genannten Amtsenhebungsverfahren eine Bande juristischer Autokraten zu entfernen, die dem Staat ihre radikalen Ansichten aufzwingen. Er tat nichts — Mitt reist derzeit durch das Land und schimpft über aktivistische Richter. Reden ist billig. (Durch das „Bill of Address“ genannte Amtsenhebungsverfahren wurden in Massachusetts in folgenden Jahren folgende Richter aus dem Amt entfernt: 1787: Whiting und Perry; 1803: Bradbury; 1803: Sargent und Vinal; 1855: Loring; 1856: Loring; 1858: Loring; 1881: Day; 1882: Day; 1922: Pierce; 1952: Ruby; 1965: Gordon; 1972: Brogna; 1973: Troy; 1978: Bonin; 2001: Lopez)

Was hat der Kämpfer für die traditionelle Ehe also getan?

Das Gericht ordnete an, daß der Gesetzgeber innerhalb von 180 Tagen ein Gesetz für die gleichgeschlechtliche Ehe verabschiedet. Der Gesetzgeber tat nichts. Als das Zeitlimit abgelaufen war, handelte Romney, als ob der Gesetzgeber gehandelt hätte und befahl den Stadtschreibern, Schwulen Heiratsurkunden auszustellen. Ferner ordnete er den Rücktritt von Friedensrichtern an, deren Gewissen ihnen die Durchführung solcher Zeremonien nicht erlaubt hätte.

Außer, ein Lippenbekenntnis für die traditionelle Ehe abzugeben, tat Romney genau das, was Schwulen-Aktivisten von ihm wollten — nada.

In den letzten zwei Jahren unterstützte Romney eine Verfassungsänderung, um die vom Gericht auferlegte Zerstörung der Ehe zu kippen. Seine Unterstützung bestand aus Effekthascherei bei einer Demonstration vor dem Abgeordnetenhaus und öffentlichen Erklärungen. Als er handeln konnte, handelte er nicht.

Romney ist stolz darauf, die traditionelle Ehe zu unterstützen — solange er nicht wirklich etwas tun muß, es sie zu erhalten.

Abgesehen von der Ehe gibt es dann noch die Schwulenrechte — wo Romney eine weitere wunderbare Bekehrung erlebte.

Als er im Jahr 1994 gegen Kennedy antrat, sagte Romney den Ich-möchte-gerne-Musicals-singen-Republikanern der (Sodomitenorganisation) „Log Cabin Republicans“, daß er sich für das so genannte Geschlechtsgleichstellungsgesetz ausspricht [das Arbeitgeber zwingen würde, Männer einzustellen, die wie Carmen Miranda gekleidet zur Arbeit kommen] und sagte, er würde einen besseren Anwalt für Schwulenrechte abgeben als der Amtsinhaber.

„Wir müssen die Gleichberechtigung für Schwule und Lesben zu einem Massenthema machen. Mein Gegner kann das nicht. Ich kann das und ich werde das tun“, psalmodierte der zukünftige Kämpfer für Familienwerte. Während einer Debatte mit Kennedy sagte Romney, die Pfadfinder sollten schwule Führer akzeptieren — was in Zeltlagern zu spannenden Situationen führen würde — Romney war damals Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der „Boy Scouts of America“.

Als Gouverneurskandidat unterstützte Romney im Jahr 2002 häusliche Partnerschaftsleistungen für Schwulenpaare — ein anderer Name für eheähnliche Gemeinschaften, die Präsidentschaftskandidat Romney laut Präsidentschaftskandidat Romney immer ablehnte. Während der Woche des Schwulenstolzes verteilten die Mittster-Wahlkämpfer rosa Flugblätter, die verkündeten: „Mitt und Kerry wünschen euch ein schönes Wochenende!“ Kerry Healey war seine Vizekandidatin.

Als Gouverneur weigerte sich Romney, die „Kommission für schwule und lesbische Jugendliche“ aufzulösen, unterzeichnete pflichtbewußt jährliche Proklamationen für den „Jugendtag des Schwulenstolzes“ und tat nichts, um sein Gesundheitsministerium davon abzuhalten, das Sponsoring für „Das kleine schwarze Buch — Tuntig im 21. Jahrhundert“ zu übernehmen, eine Publikation mit grafischen Anweisungen zur Durchführung von „sicherem Schwulensex“ in einer Sprache, die eine Wüstenrennmaus erröten lassen würde.

Die Homosexuellen-Publikation BAY WINDOWS schrieb am 3. März 2005 in einem Artikel, daß Romneys frühe Ernennungen mit einer Sommerproduktion von „Ein Käfig voller Narren“ verwechselt werden könnte.

„Romney setzte auch Ex-Gouverneur William Welds Tradition fort, offen Schwule in Schlüsselpositionen seiner Administration zu berufen. Eine seiner ersten Ernennungen ins Kabinett war Daniel Grabauskas, für den sich Romney entschied, in seinem Kabinett als Sekretär des ‚Executive Office of Transportation and Construction‘ zu dienen. Auch das Übergangsteam des neuen Gouverneurs beinhaltete mehrere offen Schwule, darunter Grabauskas; den ehemaligen Vizegouverneurs-Kandidaten und derzeitigen Präsidenten der nationalen ‚Log Cabin Republicans‘, Patrick Guerriero; und den ehemaligen ‚Log Cabin‘-Präsidenten für Massachusetts, Mark Goshko.“

Als Präsident würde Mitt die traditionelle Ehe unterstüten — und den Rest des Ladens verschenken.

Das Waffenverbot ist ein weiteres Thema, bei dem Romney einen Sinneswandel erlebt hat, der mit einer Operation am Hirn vergleichbar ist.

1994 begrüßte Romney begeistert das „Brady Bill“ genannte Gesetz, das auf den Verkauf von Handfeuerwaffen eine 5-tägige Wartefrist verhängte und den Verkauf bestimmter halbautomatischer Waffen verbot — die von Waffenverbots-Befürwortern als „Angriffswaffen“ bezeichnet werden.

„Das wird mich nicht zu einem Helden der NRA machen“, sagte Romney und schielte heldenhaft in Richtung Wählerstimmen der Fußballmütter.

Romney ’02 war verdammt stolz auf die drakonischen Waffengesetze seines Staates. „Wir haben harte Waffengesetze in Massachusetts — Ich unterstütze sie“, behauptete Mitt. „Ich werde nicht an ihnen kratzen; ich glaube, daß sie uns beschützen und uns Sicherheit geben.“

Sie werden schockiert — wirklich schockiert — sein, zu erfahren, daß Romney jetzt „glaubt, Amerikaner haben das Recht, Schußwaffen zu besitzen, wie es die US-Verfassung garantiert“, so ein Wahlkampfsprecher. Darüber hinaus ist er ein stolzes [schon wieder dieses Wort] Mitglied der Organisation, für die er sich im Jahr 1994 weigerte, ein Held zu sein. Er selbst bezeichnete den 7. Mai 2005 in Massachusetts sogar als den „The Right To Bear Arms Day“ — ein Recht, auf das er im Jahr 1994 oder 2002 nie anspielte.

Geben wir Mitt die günstige Auslegung zweifelhafter Umstände. Vielleicht hat er nicht verstanden, was eine Waffe ist, bis ihm ein Harvard-Ballistik-Experte das Ding erklärte: „Sehen Sie, Gouverneur, es hat eine zylindrische Trommel. Wenn der ‚Auslöser‘ gedrückt wird, dann feuert es ein Metall-Projektil, genannt ‚Kugel‘.“

Hören Sie nicht all das pseudorepublikanische Zeug, das ich 1994 und 2002 sagte, als ich an die liberalen linken Wähler in Massachusetts appellierte, sondern „schauen Sie auf meine Verdienste als Gouverneur“, plädierte Mitt.

Na schön.

Er war Gouverneur, als die Gerichte verfügten, daß „Catholic Charities“ — die größte Adoptionsagentur des Staates — gleichgeschlechtlichen Paaren die gleichen Möglichkeiten zur Adoption zu geben, oder aus dem Geschäft raus zu sein. Romney tat nichts.

Er hätte die Kirche aus diesem bizarren Szenario retten können. Selbst einer seiner demokratischen Vorgänger, der ehemalige Gouverneur Michael Dukakis, sagte, Romney hätte „Catholic Charities“ durch eine Gouverneurs-Verfügung retten können. Dukakis mahnte: „Die Anti-Diskriminierungs-Gesetze des Staates gewähren der katholischen Organisation keine Freistellung.“

Stattdessen wandte Gouverneur Romney den Blick dezent beiseite und „Catholic Charities“ hörte nach mehr als 100 Jahren auf, Adoptionen anzubieten.

Das war nicht das einzige Mal, daß Romney für seine angeblichen Prinzipien hätte kämpfen können, doch stattdessen behauptete, ihm wären die Hände gebunden.

Im Juli des Jahres 2005, als er sein Image für ’08 polierte, legte Romney sein Veto gegen ein Gesetz ein, das die abtreibende „Pille danach“ rezeptfrei in staatlichen Apotheken erhältlich machte und Krankenhäuser verpflichtete, sie Vergewaltigungsopfern anzubieten. Der Gesetzgeber hob sein Veto auf.

Katholische Krankenhäuser äußerten Bedenken. Im Dezember beschloß Romneys Gesundheitsministerium, daß sich katholische und andere private Krankenhäuser aus religiösen Gründen dagegen entscheiden könnten. Als die Medien zu toben anfingen, war Romneys Anwalt der Meinung, daß alle Krankenhäuser im Staat die Pillen ausgeben müßten — nach reiflicher Überlegung natürlich.

„Schauen Sie auf meine Verdienste als Gouverneur“, plädierte Ronald Reagan Coolidge Romney, in der Hoffnung, dies würde nicht zu einer Überprüfung seiner richterlichen Nominierungen führen.

Laut einer Geschichte aus dem Jahr 2005 im BOSTON GLOBE hatte Romney an diesem Punkt in seiner Amtszeit „die Anwälte der Republikaner in drei Vierteln der 36 freien richterlichen Stellen, mit denen er sich befaßt hat, übergangen, und stattdessen registrierte Demokraten oder Unabhängige eingebracht — darunter zwei schwule Rechtsanwälte, die erweiterte gleichgeschlechtliche Rechte unterstützt haben.“

Ist das der Mann, dem die Konservativen Nominierungen für das Oberste Gericht anvertrauen wollen? Wenn dem so ist, sehe ich über dem „Regan National Airport“ einen Schwarm von David Souters kreisen, die auf die Landung warten. (Vielleicht findet sich einmal ein Regisseur, der David Souter so verfilmt, wie Clint Eastwood J. Edgar verfilmte.)

In dem Film „Lovesick — Der liebeskranke Psychiater“ aus dem Jahr 1983 spielt Dudley Moore einen (verheirateten) Psychiater, der mit einer hübschen Patientin, gespielt von Elizabeth McGovern, eine Affäre hat. Schuldgeplagt sucht er den Rat seines Mentors.

„Guter Gott, Mensch, Sie sind ihr Therapeut!“, sagt der ältere Seelenklempner, der von John Huston gespielt wird. „Jetzt nicht“, verteidigt sich Moore.

„Wirklich?“, sagt Houston. „Wann haben Sie denn aufgehört, sie zu behandeln? Bevor Sie mit ihr geschlafen haben? Nachdem Sie mit ihr geschlafen haben? Während Sie mit ihr geschlafen haben?“

Wann genau wurde Mitt Romney zu einem Konservativen? Als er über eine Präsidentschaft nachdachte? Als er das Gelände auskundschaftete? Als er an seiner Wahlrede schraubte?

Wenn die Konservativen zu Romney ins Bett hüpfen, wird es nicht Elizabeth McGovern sein, die — nun, Sie wissen schon.

Hier finden Sie den Originalartikel, MITT HAPPENS.

Laut gesundem Menschenverstand sollte Mitt Romney keine Chance haben, US-Präsident zu werden. Laut den Bilderberger-Verschwörungskünstlern sieht es aber ganz danach aus, daß Sie jede Wette darauf eingehen können, daß Mitt Romney definitiv der Richtige ist.

Heute Beginn des Bilderberger-Treffens 2012: Themen und Teilnehmer

Heute beginnt das Bilderberger-Treffen 2012 im amerikanischen Chantilly, Virginia. Mit welchen Themen werden sich die einflussreichen Teilnehmer aus aller Welt befassen? Unter anderem natürlich mit den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, ebenso wird die derzeit herrschende Weltdepression eine Rolle spielen. Die Position der westlichen Finanzoligarchie ist momentan ernsthaft gefährdet, eine explosive Lage. Beim diesjährigen Bilderberger-Treffen dürfte es auch um die Übergabe der Geschäfte in jüngere Hände gehen. Ein Bericht unseres USA-Korrespondenten Webster G. Tarpley, der für uns die ganze Veranstaltung über vor Ort ist.

Unser Globus befindet sich in einer äußerst unruhigen Phase. Die Vormachtstellung der amerikanischen und europäischen Banken wackelt. Denn die Herrschaft wird von neuen, starken Mächten angefochten. Einerseits herrscht derzeit eine verheerende Weltdepression, ähnlich der Situation in den dreißiger Jahren. Andererseits gibt es wachsende Herausforderungen durch Russland, China und die übrigen BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika).

Dazu kommt die Frage, wie man die gegebenen Herrschaftsformen in Europa und in den USA aufrechterhalten kann? Der amerikanische Neocon-Schriftsteller Robert Kagan, Berater des US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney, machte sich über die Bilderberger-Teilnehmer etwas lustig, als er sagte, sie seien allesamt uninteressant und langweilig. Das stimmt leider nicht: Wir leben in einer polizentrischen Oligarchie, aber innerhalb dieses Themas spielen die Bilderberger eine wichtige Rolle.

Erste Frage: Wer wird die künftige Macht in den USA, die Macht in den Führungsetagen der ganzen westlichen Allianz, erhalten? Für welchen Präsidentschaftskandidaten wird sich die Bilderberger-Gruppe wohl einsetzen? Für Mitt Romney oder für Barack Obama? Bis jetzt hatte man, wie schon berichtet, eigentlich auf Obama getippt, aber es mehren sich die Zeichen, dass die Bilderberger ihr Hauptaugenmerk nun verstärkt auf Mitt Romney richten könnten. Die Tatsache, dass das Treffen in einem Marriott-Hotel stattfindet, dürfte ein sicheres Anzeichen für Romney sein. Denn Mitt Romney, der in Wirklichkeit Willard Romney heißt, wurde nach dem Begründer der Marriott-Hotel-Gruppe International benannt: J. Willard Marriott.

Ein weiterer wichtiger Aspekt liegt auf dem Vize- Präsidentschaftskandidaten, vor allem für die Republikaner. Die Bilderberger pflegen solche Leute im Voraus zu überprüfen: Wer kommt eigentlich in Frage? Der Senator aus Florida, Marco Rubio, vielleicht? Der Mann ist kubanischer Herkunft und leider war er für eine gewisse Zeit Mormone, wie auch Mitt Romney. Das könnte einfach zu viel Mormonentum sein und sich daher als Schwäche erweisen. Aber Romney kämpft verzweifelt um die Stimmen der Latinos, die inzwischen die größte ethnische Minderheit der USA darstellen. Und Romney war während der Vorwahlen durch sehr ungeschickte Bemerkungen über die Latinos unangenehm aufgefallen. Zwar waren andere Politiker in dieser Hinsicht noch auffälliger als er, doch verlor die Popularität Romneys bei den Latinos dadurch erheblich an Boden. Rubio wäre also eine gute Möglichkeit.

Rob Portman, Senator aus Ohio, wäre der nächste Kandidat. Er ist zwar eine farblose Figur, aber Ohio als Bundesstaat ist für jeden republikanischen Präsidentschaftsbewerber schlicht unentbehrlich. Republikaner müssen in Ohio gewinnen, und die Anwesenheit eines Sohnes dieses Staates ist natürlich immer eine gute Voraussetzung.

Es gibt weitere Möglichkeiten, von denen wir ein paar erwähnen wollen. Der ehemalige Pentagon-Chef und derzeitige Direktor der CIA, General David Petraeus, ist eine Lieblingsfigur der Neocons. Diese Wahl bedeutete eine Wende zum Bonapartismus, eine Wende in die autoritäre Richtung. Für Romney wäre diese Wahl nicht schlecht, weil auch Petraeus ein großes Ansehen genießt und gut als Kriegsheld auftreten könnte, was Romney eher nicht vergönnt wäre.

Wenn es hart auf hart kommt, greift Mitt Romney möglicherweise auch auf eine Frau zurück. So gibt es einige weibliche Gouverneurinnen und Senatorinnen, die vielleicht in Frage kämen. Vielleicht braucht Romney auch eine schwarze Frau. Das wäre zum Beispiel dann die US-Ex-Außenministerin Condoleezza Rice. Noch einige Außenseiter: Rand Paul, Senator aus Kentucky und Sohn von Ron Paul. Hier ist offenbar jedoch das Problem, dass Romney die Delegierten von Ron Paul wahrscheinlich nicht brauchen wird. Und deshalb ist ein Kuhhandel für die Vizepräsidentschaftskandidatur von Rand Paul wohl auch nicht notwendig.

Mitt Romney ist eine langweilige und ungeschickte Figur. Er braucht etwas Schwung durch den Vizepräsidentschaftskandidaten.

Es stellt sich ohnehin zuerst die Frage, ob nun Romney oder Obama nach der Wahl im November ins Weiße Haus einziehen wird. Mit Obama hatte Amerika eine Politik des langsamen Abbaus des Sozialstaats erhalten. Obama hat durch Heuchelei und seine Lügenpolitik das amerikanische Volk erfolgreich hinters Licht geführt, der Widerstand war jedoch sehr niedrig, wenigstens in den ersten zwei Jahren: Die Antikriegsbewegung, die 11.-September-Bewegung, die Impeachment-Bewegung, sie sind im Prinzip alle wieder weg. Danach kam die Teaparty, aber das war eine rein oberflächliche Angelegenheit, und danach gab es noch ein bisschen Occupy, doch auch diese Bewegung darf man eher als Wahlkampfveranstaltung von Barack Obama betrachten.

Barack Obama hat Burgfrieden geschlossen, doch die »Eliten« fragen sich: Ist das Potenzial von Obama als Streikbrecher erschöpft? Möglich. Mit Romney würde es ganz anders aussehen: Romney ist ein Frontalangriff auf den Sozialstaat, mit den unvermeidlichen Reaktionen. Romney würde wahrscheinlich die teilweise oder völlige Abschaffung der staatlichen Krankenkassen für Senioren vornehmen, außerdem würde er ebenso drastische Kürzungen der Pensionen ins Auge fassen im System der Social Security. Die Eliminierung der Arbeitslosenunterstützung wäre ebenso sicher wie viele weitere Posten, die bislang den sozialen Frieden noch einigermaßen stabil gehalten haben. Auf Romneys Tagesordnung findet sich auch der Wunsch nach völliger Abschaffung der Gewerkschaften. Wir sehen die reaktionären republikanischen Gouverneure von Wisconsin, Michigan, Ohio, Indiana, sie haben das auch versucht – mit verschiedenen Resultaten. Einige sind gescheitert, andere hatten Erfolg.

Diese primitive Deflationspolitik ist vielleicht die Grundidee Romneys. Dabei rühmt sich der Politiker, er habe die Autoindustrie 2009 in den Konkurs treiben und liquidieren wollen. Romney als Präsidentschaftsanwärter bringt die Gefahr für bürgerkriegsähnliche Unruhen mit sich. Im Gegensatz zu Barack Obama, wo sich alles mehr oder weniger noch in Grenzen hält.

Die andere Frage, um die es bei den Bilderbergern ab heute gehen wird, ist die Frage nach der umfassenden Weltdepression. Bis jetzt geht es um die Verlagerung der Weltdepression nach Europa, die wirtschaftliche Kriegsführung gegen Europa und den Euro mit der Hauptstoßrichtung der Zerschlagung des Euro durch Kreditderivate, Credit Default Swaps und natürlich mit der Hilfe der Ratingagenturen: Fitch, Moody‘s, Standard & Poor‘s.

Doch nun fordert der ehemalige EZB-Chef Jean-Claude Trichet eine kaum verschleierte Austeritätsdiktatur, also einen strengen, kontrollierten Sparkurs. Dazu kommt das Problem, dass die »Euro-Eliten« jetzt auf den Widerstand der griechischen Linkspartei Syriza gestoßen sind. Hier gibt es derzeit einen erfolgreichen Protest gegen die Austeritätspolitik. Die Partei fordert außerdem ein Schuldenmoratorium, eine Waffe, die die Finanzoligarchen sehr fürchten.

Könnte es sein, dass die Atlantiker der Bilderberger-Gruppe jetzt einen neuen Staatsstreich in Athen erwägen? Das dürfte wahrscheinlich sein. Einige Teilnehmer dieser Gruppe erinnern sich vielleicht gerne an 1967, damals gab es den Staatsstreich der griechischen Obristen, also eine Militärdiktatur, die das Land von 1967 bis 1974 beherrschte. Georgios Papadopoulos wurde zum Premierminister ernannt, es ging alleine um die Macht. Angesichts der Zuspitzung der Situation in dem Land heute darf man auch jetzt davon ausgehen, dass ein getarnter Staatsstreich in Griechenland auf dem Programm stehen könnte.

Eine weitere Herausforderung für die derzeitig explosive Weltlage dürfte der Einfluss der BRICS-Staaten sein. Zu den russischen Präsidentschaftswahlen wollten die Anglo-Amerikaner eine Kulturrevolution organisieren. Doch haben sie eindrucksvoll ihre Ohnmacht unter Beweis gestellt, sie funktionierte nicht, Putin ist nun wieder an der Macht.

In China ist etwas Ähnliches versucht worden mit dem Politiker der Kommunistischen Partei Bo Xilai, das Zentralkomitee der KP setzte Bo Xilai als Parteichef der Metropole Chongqing ab. Wie die Zukunft in diesem Zusammenhang aussehen könnte, weiß derzeit niemand, denn die strategische Herausforderung durch die BRICS-Staaten, durch China und Russland, bleibt und wächst.

Die Destabilisierungskampagne der Anglo-Amerikaner im Nahen Osten ist derzeit ebenso ins Stocken geraten, Syrien hält sich noch, der Iran leistet Widerstand: Was soll hier geschehen? Krieg oder Frieden? Und wenn Krieg, wann?

Die einflussreichen Bilderberger David Rockefeller, Étienne Davignon, der belgische Politiker, Zbigniew Brzeziński, der amerikanische Globalstratege, und der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger sind jetzt in einem hohen Alter, sie sind Greise geworden und werden die öffentliche und nichtöffentliche Bühne in absehbarer Zeit verlassen. Die jüngere Generation, die Nachfolger der Bilderberger, sind durch ihre Profile bereits deutlich erkennbar.

Eine der wichtigsten künftigen Figuren dürfte der US-amerikanische Investor, Gründer von Paypal und Mitbegründer von Facebook, Peter Thiel, sein. Er gehört zu den Anarchokapitalisten der Jetztzeit, zu den jungen Wölfen. Sie nennen sich die Libertären, sehen ihren eigenen Vorteil als wichtigstes Ziel an, dabei stehen sie dem Leiden anderer Menschen weitgehend gleichgültig gegenüber. Die Libertären verachten die humanistische Kultur, eine gefährliche Mischung. Diese Leute würden vor keinen wirtschaftlichen Gräueltaten zurückschrecken.

Durch seine Mitgliedschaft im Facebook-Aufsichtsrat trägt Thiel auch Mitverantwortung für die Verluste der vielen »kleinen Leute« im Rahmen des erst kürzlich eingetretenen Aktienfiaskos von Facebook. Thiel hat außerdem Ron Paul mit 2,7 Millionen Dollar finanziert.

Man kann davon ausgehen, dass der Milliardär Thiel sogar der Anführer der anarchokapitalistischen Fraktion innerhalb der Bilderberg-Gruppe sein könnte und gute Chancen hat, zum David Rockefeller der nächsten Generation der Finanzoligarchie zu werden. Das ist leider eine verhängnisvolle Angelegenheit, denn Thiel und seinesgleichen haben so gut wie kein Wissen über Kriege, über den Kalten Krieg, und sie wissen auch sehr wenig von der letzten Weltdepression.

Für Thiel und Konsorten geht es um etwas anderes als eine ganzheitliche Einschätzung der Weltlage: Für sie gehören Derivate und Giftpapiere selbstverständlich zum Leben wie das tägliche Brot. Die älteren Bilderberger hielten sich verantwortlich für die Weltherrschaft der Finanzoligarchie als Ganze. Bei einem Typen wie Peter Thiel ist es schwer, jetzt schon vorauszusagen, wie er die Zusammenhänge jenseits der eigenen Habgier oder seines Willens zur Macht verstehen wird.

Es ist nicht auszuschließen, dass auf dem bevorstehenden Bilderberger-Treffen, das am heutigen 31. Mai 2012 seine Pforten im Marriott-Hotel in Chantilly, Virgina, öffnet, die Weichen gestellt werden sollen für eine neue faschistische Epoche der kommenden Jahre und Jahrzehnte.

Krieg gegen Frauen? Demokraten lehnen Verbot von Abtreibung durch geschlechtliche Auslese ab

2012/06/03

Dana Loesch über den Krieg der Demokraten.

(Anmerkungen in Klammern)

Nach vielem Heulen und Zähneknirschen über das „Gesetz gegen Gewalt gegen Frauen“ („Violence Against Women Act“, VAWA), das aufgrund der zahlreichen schlecht geschriebenen Zusätze, die aus dem Schumer-Umfeld kamen, angefochten wurde, könnte man meinen, daß die Demokraten das „Gesetz zur pränatalen Gleichbehandlung“ („Prenatal Nondiscrimination Act“, PRENDA) sofort unterstützen würden, um Abtreibungen durch geschlechtliche Auslese zu stoppen. Doch da irren Sie sich. Im Parlament lehnten sie es gerade ab. Heute Morgen (am 30. Mai 2012) befragte Jake Tapper (von ABC News den Pressesprecher des Weißen Hauses) Jay Carney zur Position des Präsidenten:

Tapper: Das Parlament bereitet heute Nachmittag glaube ich ein Gesetz vor, Abtreibungen auf Grundlage geschlechtlicher Auslese in diesem Land verbieten würde. Und ich wunderte mich — ich habe nicht eine Erklärung der Regierung; ich frage mich, ob das Weiße Haus eine Position dazu hatte?

CARNEY: Ich muß das so hinnehmen. Habe mich auf andere Dinge konzentriert, ich werde aber auf Sie zurückkommen.

Hinweis: Das Weiße Haus sagte mir an diesem Abend, daß der Präsident gegen das Gesetz ist.

Der stellvertretende Pressesprecher des Weißen Hauses, Jamie Smith, erklärt: „Die Regierung lehnt geschlechtsspezifische Diskriminierung in allen Formen ab, aber das Endergebnis dieser Gesetzgebung würde Ärzte der Strafverfolgung unterwerfen, wenn sie die Motivationen hinter einer sehr persönlichen und privaten Entscheidung falsch einschätzen würden. Die Regierung sollte sich auf diese Weise in familiäre medizinische Entscheidungen oder familiäre Themen nicht einmischen.“

Die Regierung kann dafür kämpfen, die Antibabypille einem Mandat zu unterstellen, ist aber hilflos, den öffentlich finanzierten Mord (genocide of females) zu beenden. Demokraten schufen zur Bekämpfung der Republikaner bereits im Februar die Phrase „Krieg gegen Frauen“ und griffen während des Streites über VAWA wieder darauf zurück. Doch die Demokraten schwiegen, als gezeigt wurde, daß:

das Weiße Haus Frauen im Durchschnitt 18% weniger bezahlt als Männern.
Demokratische Senatoren Frauen weniger bezahlen als Männern.
die Demokraten mit VAWA ein falsches Spiel spielten.
Frauen siebenmal so viel Arbeitsplätze verloren wie Männer.
— Frauen in diesem Frühjahr mehr Arbeitsplätze verloren als Männer.

Und die Demokraten schweigen wieder — sie setzen sich für (das Pro-Familia-Mutterschiff) Planned Parenthood ein, während die Kliniken heimlich daran arbeiten, weibliche Ungeborene auszulesen. Dies ist der „Krieg gegen Frauen“ der Demokraten.

Hier finden Sie den Originalartikel, War on Women? Democrats Shoot Down Sex-Selective Abortion Ban.

Gendercide Teil 2: Geschlechtliche Auslese durch Abtreibung in New York Citys Margaret Sanger Klinik

2012/06/02

(Anmerkungen in Klammern)

Susan Swift über die unermüdliche Aufklärungsarbeit der Gender-Feministinnen.

Live Action veröffentlichte heute ein zweites beunruhigendes Undercover-Video, das zeigt, wie eine Frau in der New Yorker Margaret Sanger Klinik von Planned Parenthood freimütig beraten wird, wie man Gendercide begeht, die geschlechtsselektive Abtreibung ihres weiblichen ungeborenen Kindes. Eine Mitarbeiterin von (Pro-Familia-Mutterschiff) Planned Parenthood hilft einer Frau, festzustellen, ob ihr ungeborenes Kind weiblich ist, wodurch sie es durch geschlechtliche Auslese abtreiben könnte.

In dem Video gibt Sozialarbeiterin und Planned-Parenthood-Mitarbeiterin Randi Coun der schwangeren Frau den Rat:

„Wenn Sie herausfinden, daß es ein Mädchen ist und Sie kommen zu dem Entschluß, daß sie die Schwangerschaft beenden möchten, dann ist das Ihre Entscheidung.“

Dieses Video ist das zweite aus einer neuen LiveAction-Reihe mit dem Titel „Gendercide: Geschlechtliche Auslese in Amerika“. Im ersten Undercover-Video, das am Dienstag veröffentlicht wurde, zeigte LiveAction, wie eine Planned-Parenthood-Mitarbeiterin in Austin, Texas, einer schwangeren Frau den Rat gibt, das staatliche Medicaid-Programm zu nutzen, um das Geschlecht zu bestätigen und dann, wenn der Fötus ein Mädchen wäre, für eine Abtreibung in die Planned-Parenthood-Klinik zurückzukehren. Die Undercover-Video-Reihe ist auf der neuen Internetseite von LiveAction zu sehen: ProtectOurGirls.

Heute (am 31. Mai 2012) wird sich das Abgeordnetenhaus mit dem pränatalen Gleichbehandlungs-Gesetz (Prenatal Nondiscrimination Act) befassen. Der Parlamentsbeschluß HR 3541 des Abtreibungsgegners und Republikanischen Abgeordneten für Arizona, Trent Franks, würde eine Abtreibung, die auf dem Geschlecht des Fötus basiert, zu einer Straftat machen.

Hier finden Sie den Originalartikel, LiveAction’s ‘Gendercide’ Part II Reveals Sex-Selective Abortion in NYC’s Margaret Sanger Clinic.

Pro-Familia-Mutterschiff Planned Parenthood unterstützt geschlechtliche Auslese mittels Abtreibung

2012/05/31

BREITBART über die neuesten Fortschritte der Gender-Feministinnen.

(Anmerkungen in Klammern)

Live-Action veröffentlichte heute ein neues Undercover-Video, das eine Abtreibungsklinik von (Pro-Familia-Mutterschiff) Planned Parenthood in Austin, Texas, zeigt, in der eine Frau zu einer Spätabtreibung ermutigt wird, weil sie angeblich ein Mädchen bekommt und einen Jungen haben wollte. Das Video ist der Beginn einer neuen Serie mit dem Titel „Gendercide: Geschlechtliche Auslese in Amerika“ („Gendercide: Sex-Selection in America“), das die Abtreibungspraxis der geschlechtlichen Auslese in den Vereinigten Staaten aufdeckt und zeigt, wie Planned Parenthood und der Rest der Abtreibungsindustrie die selektive Eliminierung von kleinen Mädchen erleichtern.

Hier finden Sie den Originalartikel, Live Action Undercover Bombshell: Planned Parenthood Aids Gender-Selective Abortion.

Verhütungsmittel: Sex-verrückte Studentin geht pleite

2012/05/12

Craig Bannister über die 23jährige 30jährige studentische Weltrekordhalterin im Empfängnisverhüten.

(Anmerkungen in Klammern)

Eine Studentin der Universität Georgetown erklärte vor einer Anhörung, zu der sie die Abgeordnete Nancy Pelosi eingeladen hatte, daß die Frauen in ihrem Programm der juristischen Fakultät so viel Sex haben, daß sie pleite gehen, sollten Sie und ich nicht ihre Verhütungsmittel bezahlen.

Anlässlich einer von Nancy Pelosi abgehaltenen Anhörung, die Präsident Obamas Mandat anpreisen sollte, daß praktisch jede Krankenkasse die vollen Kosten für Verhütung und Abtreibung versichert (es wird höchste Zeit, daß es für die schönste Sache der Welt endlich eine Sex-Versicherung gibt), sagte die Georgetown-Jurastudentin Sandra Fluke, daß es zu teuer ist, während des Jurastudiums Sex zu haben, wenn der Versicherungsschutz nicht einem gesetzlichen Mandat unterstellt wird. (Mehr über die fingierte Anhörung und soziale reproduktive Gerechtigkeit im Artikel (Un-)Fruchtbarkeitsmedizin: Ein Krieg gegen Frauen?)

Flukes Forschung zeigt, daß vier von zehn Studentinnen offenbar so viel Sex haben, daß es schwer ist, über die Runden kommen, wenn sie für ihre Verhütungsmittel selbst zahlen müssen.

„Vierzig Prozent der Studentinnen an der Juristischen Fakultät Georgetown meldeten uns, daß sie als Ergebnis dieser Politik finanziell angeschlagen sind“, berichtete Fluke über Georgetowns Versicherung für Studenten, die Empfängnisverhütung nicht abdeckt.

Nach ihren Berechnungen kostet es eine Studentin im Laufe ihres Drei-Jahres-Pensums an der juristischen Fakultät 3.000 Dollar, um geschützten Sex zu haben.

„Ohne Versicherungsschutz kann eine Frau die Empfängnisverhütung während des Jurastudiums, wie Sie wissen, mehr als 3.000 Dollar kosten“, sagte Fluke bei der Anhörung.

3.000 Dollar für Empfängnisverhütung in drei Jahren? Das macht tausend Dollar pro Sex-Jahr — und sie will, daß wir dafür zahlen.

Ja, wir. Woher glauben Sie, bekommen die Versicherungen das Geld zur Deckung der Kosten, damit sich diese Studentinnen den Sex leisten können? Es kommt aus den Krankenkassenbeiträgen, die Sie und ich bezahlen.

Aber zurück zur Beschwerde dieser Frau, daß Frauen während ihrer Zeit an der Universität 3.000 Dollar für Verhütungsmittel ausgeben.

„Für viele Studentinnen, die öffentliche Stipendien bekommen, wie mich, ist das praktisch der Verdienst eines ganzen Sommers“, klagt sie.

Sie können in nur einem Sommer also genug Geld verdienen, um für volle drei Jahre Sex zu bezahlen. Und, ja, es sind volle Jahre — da dies scheinbar dazu führen könnte, drei Jahre in Folge fast drei Mal pro Tag Sex zu haben.

Bei einem US-Dollar pro Kondom würde sie, wenn sie in der CVS-Internet-Apotheke einkauft, für diese 3.000 Dollar 3.000 Kondome bekommen — 1000 für ein Jahr. Warum gibt CVS.com das Gewicht der Kondom-Produkte eigentlich in Pfund an?

Vorausgesetzt, es ist kein Schaltjahr, macht das 1000 geteilt durch 365 — oder 2,74mal Sex pro Tag, jeden Tag, drei Jahre in Folge. Und, ich dachte, Georgetown wäre eine katholische Universität, wo unverheiratete Frauen dazu neigen, zwanglosen Sex zu meiden. Zumindest erstreckt sich die Krankenversicherung von Georgetown nicht auf Verhütungsmittel — doch von Allem, was man subventioniert, bekommt man mehr, als man haben möchte. (Siehe Milchseen, Butterberge, Windparks, Solardächer, Politiker, Gewerkschafter, etc.)

Und das berücksichtigt noch nicht einmal, daß es in ihrer Nachbarschaft Pro-Familia-Kliniken gibt, die Kondome verschenken und mit einem Preisnachlass verkaufen, was nachhaltig dazu beitragen könnte, ihren sexuellen Eifer ökonomischer zu gestalten.

Zudem könnten diese weiblichen Jurastudentinnen bei einigen anderen Ausgaben womöglich Abstriche machen, um in ihren Budgets mehr Platz für Verhütungsmittel zu schaffen, anstatt uns die Zeche zahlen zu lassen. Wer hat neben den Kursen und dem Studieren und all dem Sex eigentlich noch Zeit zum Fernsehen?

Nicht zu vergessen die faulen Freunde — oder zufälligen Eroberungen? — die jeden Tag 2,74mal Sex haben. Wenn Fluke die Regierung auffordert, jemanden zu zwingen, die Rechnung für die Verhütungsmittel ihrer Freunde zu begleichen, sollten es dann nicht diese Kerle sein?

All dies scheint zumindest zwei wichtige Schlußfolgerungen nahezulegen:

1. Wenn diese Frauen Sex haben wollen, sollten wir nicht gezwungen werden, dafür zu zahlen, und
2. Wenn diese Studentinnen wirklich so verrückt nach Kerlen sind, hätte ich Jura studieren sollen. (Wer auf T-Shirt, Sakko drüber und Friedrich-Engels-Frisur steht.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Sex-Crazed Co-Eds Going Broke Buying Birth Control, Student Tells Pelosi Hearing Touting Freebie Mandate.

Der wahre Grund, warum liberale Linke über Limbaugh entrüstet sind

2012/03/05

Bruce Thornton entzaubert faule Argumente zum Thema Verhütung und Abtreibung.

(Der erste Preis für die deutschsprachigen Nachrichtungen zu diesem Thema geht an die Schlagzeile „Rush Limbaugh wird ausfällig“ auf Nachrichten.at, den zweiten Preis verdient die feministisch-kreative Überschrift „USA: Republikanische ‚Vagina-Monologe‘“ auf DiePresse.com und den dritten Preis kassiert der im Brechtschen Duktus gehaltene Blickfang „Rush Limbaugh und die Schlampen“ auf taz.de)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Rush Limbaugh hat in seiner Radiosendung durch einige Bemerkungen über eine Jurastudentin der Universität Georgetown namens Sandra Fluke das Gekreische der progressiven linken Heulbojen ausgelöst. Als Fluke vor den Abgeordneten der Demokraten im Repräsentantenhaus über Präsident Obamas Verordnung sprach, katholische Einrichtungen zu zwingen, für Empfängnisverhütung zu zahlen, hatte sie die absurde Behauptung gemacht, daß die Verhütungskosten für Georgetown-Jurastudentinnen unerschwinglich wären. (Eine Studentin hat zum Thema Abtreibung natürlich so viel Ahnung wie Alice „Ich habe nicht abgetrieben“ Schwarzer zum Thema Luftraumüberwachung.) Limbaugh reagierte darauf, indem er Fluke eine „Schlampe“ und eine „Prostituierte“ nannte, die „so viel Sex hat, daß sie sich die Empfängnisverhütung nicht leisten kann; sie will, daß Sie und ich — die Steuerzahler — ihr das zahlen“. (Wie sieht so jemand wohl aus? T-Shirt? Richtig! Sakko drüber? Richtig! Friedrich-Engels-Frisur? Richtig!)

Die Empörung der progressiven Linken erreichte die Stratosphäre. Die Demokratische Abgeordnete Louise Slaughter schrieb einen Brief, der die „sexuell aufgeladene, offenkundig anstößige, und obszöne Sprache“ und die „grausamen und verletzenden Worte“ von Limbaugh anprangerte. Jonathan Capehart von MSNBC nannte die Bemerkungen „abscheulich“ und „unhöflich“ und sagte, sie wären sogar für Limbaugh „niedrig“. Die Demokratische „Strategin“ Krystal Ball (also eine Kristallkugel) nannte Limbaugh „verabscheuungswürdig“, „ekelhaft“ und eine „widerliche Person.“ Jamila Bey von der Washington Post bezeichnete die Äußerungen als „Volksverhetzung“ und behauptete, sie „kreuzten den Bereich der sexuellen Belästigung“. Der Georgetown-Präsident sagte, die Äußerungen seien“ frauenfeindlich, bissig, und eine Falschdarstellung der Position unserer Studentinnen“.

Und inmitten der Krise im Nahen Osten und der explodierenden Sozialansprüche fand Präsident Obama Zeit, Fluke persönlich anzurufen und Limbaughs „unangemessene persönliche Angriffe“ zu beklagen. Nach dem Verlust einiger Werbekunden entschuldigte sich Limbaugh für das, was er als seinen „Versuch, humorvoll zu sein“ bezeichnete.

Mich interessieren weder Limbaughs Kommentare noch ob sie „angemessen“ sind oder nicht. Wenn man wie Fluke die politische Küche betritt, sollte man darauf gefaßt sein, daß dort gekocht wird. Und wie immer sind die Reaktionen auf die Kommentare viel interessanter — und sie zeigen erneut die monströse Heuchelei der progressiven Linken. Die therapeutischen Bedenkenträger, die ihre Weltoffenheit, ihr nuanciertes Denken und ihre Sensibilität für die zarten Gefühle der anderen verkünden, waren schon immer die engstirnigsten, boshaftesten, fanatischsten, barbarischsten, dogmatischsten, konformistischsten Menschen auf dem Planeten. Nehmen wir den HBO-Angeber Bill Maher, der Sarah Palin eine „F***e“ nannte und meinte, „Jon Huntsman kann meinen S*****z lutschen“. Ich erinnere mich nicht, daß der Präsident Palin oder Huntsman anrief, um zu bedauern, „daß unser politischer Diskurs entwürdigt wurde“, wie sein PR-Fuzzi Jay Carney sagte. Ebenso wenig wird gefordert, daß die Obama unterstütende Spendenorganisation „Priorities USA Action“ die Million Dollar zurückgeben sollte, die sie von Maher bekam. Weshalb sollte sie? Denken Sie daran, als Obama für die Anhänger der Tea Party den vulgären sexuellen Begriff „Tea-Baggers“ benutzte. (In der sexuellen Freizeitgestaltung ist ein „Tee-Beutler“ ein Mann, der seine Hoden über seinem Partner positioniert und wie einen Teebeutel in dessen Mund senkt.) „Angemessen“ und „entwürdigt“ ist, was dem Auge des progressiven linken Betrachters gefällt und hängt von der Ideologie der Person ab, die angegriffen wird.

In der progressiven linken Hysterie werden wir natürlich auch der „Unterdrückung der Redefreiheit“ angeklagt, wie am Freitag in der Morgensendung „Today Show“, als Fluke sagte, Limbaughs Kommentare wären ein „Versuch, mich zum Schweigen zu bringen“. Ihr kommt offenbar nicht in den Sinn, daß ihre Drohung, Limbaugh zu verklagen – die bevorzugte Massenvernichtungswaffe von liberalen Linken, wenn es darum geht, die Redefreiheit zu zerstören – vielleicht ein Versuch sein könnte, ihn zum Schweigen zu bringen. In Wirklichkeit haben Limbaughs Kommentare einer obskuren Jurastudentin, anstatt sie „zum Schweigen zu bringen“, die größte Bühne auf dem Planeten gegeben, während Limbaughs Entschuldigung zur selben Zeit vermuten läßt, daß es seine Redefreiheit ist, die „unterdrückt“ wird. Und sind die Medien so dumm, daß sie nicht sehen, wie absurd es ist, wenn sie als Gast in der „Today Show“ vor 5,6 Millionen Zuschauern behauptet, daß jemand versuchte, sie „zum Schweigen zu bringen“?

Wichtiger als die Zurschaustellung progressiver linker Heuchelei ist Flukes Behauptung, daß sich die Jurastudentinnen einer angesehenen Privatschule keine Geburtenregelung leisten könnte. Wenn Fluke eine ihrer Kolleginnen hervorzaubern könnte, die kein iPhone, kein iPad, keinen iPod, keinen schnellen Internetanschluß oder keinen Fernseher hat; die pro Woche nicht 20 Dollar bei Starbucks ausgibt, oder jede Nacht Ramen essen muß, oder nie Urlaub macht, nie zum Essen ausgeht, nie in Bars oder auf Konzerte geht; oder die Eltern hat, die Sozialhilfe beziehen und nichts für ihr Studium beisteuern können, oder die in Teilzeit in einem Schnellimbiß arbeitet, oder irgendwelche andere Merkmale von einer Frau hat, die so arm ist, daß sie sich keine Antibabypille leisten kann, dann hätte sie vielleicht Recht. Aber selbst dann sind Kondome in zahlreichen Kliniken und sogar in einigen Einzelhandelsgeschäften kostenlos erhältlich. Und Gott bewahre, wir würden vorschlagen, die junge Dame sollte einfach nur nein sagen. (Keine Chance — dies wäre ein Angriff auf die weltweit erfolgreich umgesetzten hessischen Rahmenrichtlinien zur Verteidigung der Triebstruktur.)

Doch die Kosten für die Geburtenregelung sind nur ein Vorwand. Fluke sagte: „Es geht um die Gesundheit der Frauen.“ Die ungewollte Schwangerschaft ist mit anderen Worten eine Krankheit, etwas wie Brustkrebs, das einer Frau einfach irgendwie passiert, und für das sie keine Verantwortung trägt. So sieht es die Demokratische Minderheitensprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi. Pelosi sagte über die im Senat gescheiterte Gesetzesänderung, religiösen Organisationen zu gestatten, Verhütungsmittel nicht zu finanzieren: „Anstatt über Arbeitsplätze zu sprechen, was ist, was das amerikanische Volk von uns erwartet und verdient, daß es getan wird, weshalb es uns hierher schickt, um es zu tun, wechselten wir zu Blunts Gesetzesänderung, einem stumpfen, weitreichenden Übergriff auf die Gesundheit der Frauen, ein Teil der Agenda der Republikaner, Gesundheitsfragen der Frauen zu mißachten, was Arbeitgebern und Arbeitnehmern Einschnitte erlaubt — diese Gesetzesänderung — Einschnitte in der medizinischen Grundversorgung für Frauen, wie Empfängnisverhütung, Mammographien, Gebärmutterhalskrebs- und Vorsorgeuntersuchungen, und vorbeugende Gesundheitsreformen, von denen gerade bei diesen Präventionsdiensten 20 Millionen Frauen profitieren.“

(Im Demokraten-O-Ton klingt das Ganze wie der Theorieansatz eines nüchternen Habermas — oder wie der Theorieansatz eines Habermas auf Droge: „Instead of talking about jobs, which is what the American people expect and deserve us to be doing, what they sent us here to do, we have moved on to the Blunt amendment, a blunt, sweeping overreach into women’s health, part of the Republican agenda of disrespecting women’s health issues, allowing employers and employees to cut, this amendment, to cut basic health services for women, like contraception, mammograms, prenatal and cervical cancer screenings, and preventative health reform, benefiting 20 million women just in that prevention services piece.“)

Und da Schwangerschaft eine Krankheit ist, sollte jemand anderes die Prämien zahlen, damit eine Frau für die Folgen ihres riskanten, nachlässigen Verhaltens versichert ist. Sie sollte nicht einmal dafür verantwortlich sein, sich in der Klinik kostenlose Kondome zu besorgen und sich selbst um das Risiko zu kümmern.

Bei noch näherer Betrachtung erkennen wir die wahre progressive linke Agenda: mehr Macht für die Regierung und ihre bürokratischen Effizienzschergen, indem jede andere Quelle der moralischen Autorität über unser Verhalten diskreditiert und marginalisiert wird, vor allem Institutionen wie Kirchen. (Wenn Sie nebenbei bemerkt die Kirche retten wollen, dann folgen Sie meinem subversiven Rat und geben Sie die Kirchensteuer künftig einmal im Monat persönlich in der Kirche ab, nachdem Sie zuvor beim Amtsgericht Ihren Kirchenaustritt erklärt haben.) Indem die Menschen von der Verantwortung für ihre Entscheidungen durch die Linderung ihrer schädlichen Folgen befreit werden und andere dafür zahlen, kann die Regierung ihre Macht erhöhen. Tocqueville bemerkte diese Tendenz der Ausdehnung der zentralisierten Macht durch die Infantilisierung der Bürger vor 150 Jahren. Tocqueville schrieb, daß die modernen zentralisierten Regierungen handeln, als „hätten sie die Verantwortung für die Handlungen und privaten Verhältnisse der Untertanen, als hätten sie sich verpflichtet, einen jeden von ihnen in den verschiedenen Vorfällen des Lebens zu leiten und zu unterweisen und ganz unabhängig von ihrer eigenen Zustimmung ihr Glück zu sichern.“ Außerdem verdirbt diese heimtückische Bevormundung die Menschen: „Die Einzelnen sehen ihrerseits die staatliche Gewalt mehr und mehr im gleichen Lichte; sie rufen sie in allen ihren Nöten zu Hilfe und richten ihre Blicke allezeit auf sie als auf einen Schulmeister oder Lotsen.“ All das hat einen Preis: wir verschenken unsere Freiheit und unsere Autonomie, die beide verlangen, daß wir für die Folgen unserer Handlungen die beschwerliche und manchmal schmerzhafte Verantwortung übernehmen.

Unsere modernen progressiven Linken haben diesem Prozeß eine neue Wendung gegeben. Die Befreiung des Sexualverhaltens vom Rahmen der traditionellen Autorität und das Wegfallen der Verantwortung für die Folgen von sorglosem Sex, wie einer Schwangerschaft, machen staatlich geförderte Lust zu einer scheinbar kostenlosen Ablenkung von der erodierten Freiheit und Autonomie, wie es Aldous Huxley in „Schöne Neue Welt“ vorhersagte. (Nach der Trennung von Kirche und Staat kommt die Trennung von Gewissen und Staatsbürger.) Die sexuelle Freiheit übertrumpft nun die politische Freiheit und die sexuelle Lust ist der Honig, der das bittere Gift der verminderten Freiheit versüßt. Die progressiven Linken erhöhen Verhütung und Abtreibung zu „Rechten“, um die notwendige Diskussion über die offensichtlichen destruktiven Folgen der sexuellen Promiskuität zu einem Tabu zu machen. Doch diese „Rechte“ haben nichts mit „Frauengesundheit“ zu tun, sondern mit der Konsolidierung und dem Ausbau der Macht der Regierung auf Kosten anderer Autoritäten wie den Kirchen, die etwas zu sagen haben könnten, was den persönlich und sozial destruktiven Preis dieser „Rechte“ betrifft. Das ist die wirkliche Bedeutung des Aufruhrs, den Rush Limbaugh verursachte: nicht seine Rohheit und Gefühllosigkeit, sondern weil er darauf aufmerksam machte, wie wichtig die Rolle der sexuellen Befreiung für die progressive Agenda ist, die Macht der Regierung auf Kosten der individuellen Freiheit auszuweiten.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Real Point of the Left’s Uproar over Limbaugh.

Experten: Töten von Babys unterscheidet sich nicht von Abtreibung

2012/03/03

Stephen Adams über die aktuelle humanitäre Abtreibungsarbeit im Dienst für eine ausgelesene und glückliche Menschheit.

Termini technici
after-birth abortion: nachgeburtliche Abtreibung

(Sollte die nachgeburtliche Abtreibung in naher Zukunft von unseren EU-Familienpolitikern umgesetzt werden, lautet die entsprechende Passage unbestätigten Gerüchten zufolge „nachgeburtliche Abtreibung bis zum Alter von ſt Jahren“.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)


Eine Gruppe von Ethikern argumentiert, daß sich das Töten von Säuglingen von einer Abtreibung nicht unterscheidet

Medizinische Ethiker, die mit der Universität Oxford in Verbindung stehen, argumentieren, daß Eltern die Möglichkeit haben sollten, ihre neugeborenen Babys töten zu lassen, weil sie „moralisch irrelevant“ sind und die Beendigung ihres Lebens einer Abtreibung gleicht.

Der im ‚Journal of Medical Ethics‘ veröffentlichte Artikel sagt, Neugeborene sind keine „tatsächlichen Personen“ und haben kein „moralisches Recht auf Leben“. Die Wissenschaftler argumentieren außerdem, daß Eltern in der Lage sein sollten, ihr Baby töten zu lassen, wenn sich herausstellt, daß es behindert ist, wenn es geboren wird. (Ratsam wäre auch ein IQ-Mindestwert von 127 für Journalisten und 135 für Professoren und Politiker, so daß diejenigen, die ihn nicht erreichen, ein Anrecht auf einen Behinderten-Ausweis haben — der Vorschlag hat höchste Dringlichkeit, um sicherzustellen, daß für den Dienst an der gesellschaftlichen Aufklärungs-, Bildungs- und Politikfront nur die intelligentesten Journalisten, Professoren und Politiker ausgewählt werden, weil wir, das Volk, verdienen, nur von den Besten aufgeklärt, unterrichtet und regiert zu werden.)

Der Redakteur der Zeitschrift, Prof. Julian Savulescu, Direktor am ‚Oxford Uehiro Zentrum für Angewandte Ethik‘ (‚Oxford Uehiro Centre for Practical Ethics‘) sagte, die Autoren des Artikels hätten seit der Veröffentlichung des Artikels Morddrohungen erhalten. (Wäre es Mord, wenn die Autoren unter dem IQ-Mindestwert liegen?) Er sagte, diejenigen, die über die Studie beleidigende und bedrohliche Kommentare machten, wären „Fanatiker, die sich den Werten einer liberalen Gesellschaft widersetzen“.

Der Artikel mit dem Titel ‚Nachgeburtliche Abtreibung: Warum sollte das Baby leben‘ (‚After-birth abortion: Why should the baby live?‘), wurde von zwei ehemaligen Mitarbeitern von Prof. Savulescu geschrieben, Alberto Giubilini und Francesca Minerva.

Sie argumentierten: „Der moralische Status eines Säuglings entspricht in dem Sinne dem eines Fötus, daß beiden jene Eigenschaften fehlen, die rechtfertigen, daß einem Individuum ein Recht zu leben zugeschrieben wird.“

Statt „tatsächliche Personen“ wären Neugeborene „potenzielle Personen“. Sie erklärten: „Sowohl ein Fötus als auch ein Neugeborenes sind sicherlich menschliche Wesen und potenzielle Personen, aber keine ‚Person‘ im Sinne eines ‚Gegenstands eines moralischen Rechts zu leben‘.“

„Mit ‚Person‘ meinen wir eine Person, die in der Lage ist, ihrer eigenen Existenz [mindestens] einen Grundwert zuzuschreiben, so daß der Entzug dieser Existenz einen Verlust für sie bedeutet.“

Sie argumentierten, als solche wäre es „nicht möglich, ein Neugeborenes zu schädigen, indem die Entwicklung der Potentialität verhindert wird, eine Person im moralisch relevanten Sinn zu werden“.

Die Autoren kommen daher zu dem Schluß, daß das, „was wir ‚nachgeburtliche Abtreibung‘ [Tötung eines Neugeborenen] nennen, in allen Fällen zulässig sein sollte, in denen Abtreibung zulässig ist, einschließlich der Fälle, in denen das Neugeborene behindert ist“.

Sie erklärten auch, daß Eltern in der Lage sein sollten, das Baby töten zu lassen, wenn sich herausstellt, daß es behindert ist, ohne daß vor der Geburt davon wußten, und zitierten zum Beispiel, daß in Europa „nur 64 Prozent der Fälle des Down-Syndroms“ durch pränatale Tests diagnostiziert werden.

Sobald solche Kinder geboren wären, gäbe es „für die Eltern keine andere Wahl, als das Kind zu behalten“, schrieben sie.

„Solche Kinder aufzuziehen könnte für die Familie und die Gesellschaft als Ganzes (sprich Kinder gehören nicht Ihnen, sondern der Gesellschaft) eine unerträgliche Last sein, wenn der Staat wirtschaftlich ihre Pflege bereitstellt.“ (Wie gut wird diese Pflege sein? So gut wie eine gesetzliche Krankenkasse? So gut wie die Riesterrente?)

Allerdings argumentierten sie nicht, daß manche Baby-Tötungen vertretbarer wären als andere — ihr grundlegender Punkt war, daß es moralisch keinen Unterschied zur bereits praktizierten Abtreibung gäbe.

Sie zogen es vor, die Formulierung „nachgeburtliche Abtreibung“ statt „Kindestötung“ zu verwenden, um zu „betonen, daß der moralische Status des getöteten Individuums mit dem eines Fötus vergleichbar ist“.

Francesca Minerva und Alberto Giubilini kennen Prof. Savulescu durch Oxford. Minerva war eine wissenschaftliche Mitarbeiterin am ‚Oxford Uehiro Zentrum für Angewandte Ethik‘, bis im Juni letzten Jahres, als sie ans ‚Zentrum für Angewandte Philosophie und Öffentliche Ethik‘ (‚Centre for Applied Philosophy and Public Ethics‘) der Universität Melbourne ging.

Giubilini, ein ehemaliger Gaststudent an der Universität Cambridge, hielt im Januar an der ‚Oxford Martin School‘ — wo Prof. Savulescu auch ein Direktor ist — einen Vortrag mit dem Titel: ‚Was ist das Problem mit Euthanasie?‘ (‚What is the problem with euthanasia?‘)

Auch er ist nach Melbourne gegangen, wenn auch an die Monash Universität. Prof. Savulescu arbeitete an beiden Universitäten, bevor er im Jahr 2002 nach Oxford ging.

Prof. Savulescu verteidigte die Entscheidung zur Veröffentlichung auf einer Blogseite des ‚British Medical Journal‘ und sagte, die Argumente für die Tötung Neugeborener wären „weitgehend nicht neu“.

Was Minerva und Giubilini taten, war, diese Argumente „unter Berücksichtigung der Interessen von Mutter und Familie“ anzuwenden. (Hätte Eva Herman darüber und nicht über Autobahnen geredet, wäre sie für den Alice-Schwarzer-Preis nominiert worden.)

Er akzeptiert, daß viele Menschen mit ihren Argumenten nicht einverstanden sein würden und schrieb: „Das Ziel des ‚Journal of Medical Ethics‘ ist nicht, die Wahrheit zu präsentieren oder moralische Ansicht von jemandem zu fördern. Das Ziel ist, gut begründete Argumente zu präsentieren, die auf weithin anerkannten Prämissen basieren.“

Im Gespräch mit dem Daily Telegraph fügte er hinzu: „Diese ‚Debatte‘ ist ein Beispiel für ‚Hexen-Ethik‘ — eine Gruppe von Leuten weiß, wer die Hexe ist und versucht, sie zu verbrennen. Es ist eine der gefährlichsten menschlichen Tendenzen, die wir haben. Sie führt zu Lynchjustiz und Völkermord. Statt zu argumentieren und einzugreifen, gibt es einen Trieb zu knebeln und, im Extremfall, zu töten, basierend auf der eigenen moralischen Gewißheit. Das ist nicht die Art von Gesellschaft, in der wir leben sollen.“ (Wie pflegte man vor 50 Jahren zu Kommunisten zu sagen? „Dann geh doch nach drüben!“)

Er sagte, das Journal würde die Veröffentlichung eines Artikels erwägen, der postuliert, daß, wenn es zwischen Abtreibung und Tötung Neugeborener keinen moralischen Unterschied gibt, dann auch die Abtreibung illegal sein sollte. (Ich würde erwägen, die Mehrheit der Bevölkerung abstimmen zu lassen, ob dem ‚Journal of Medical Ethics‘ die Geldmittel entzogen werden sollen und zu prüfen, ob die Restbestände des Journals ausreichen, um einen Scheiterhaufen zu errichten.)

Dr. Trevor Stammers, Direktor der medizinischen Ethik am ‚St. Mary’s University College‘, sagte: „Wenn eine Mutter ihr Kind mit einer Decke erstickt, sagen wir dann ‚es spielt keine Rolle, sie kann ein neues bekommen‘, ist es das, was wir uns wünschen?“

„Was diese jungen Kollegen aussprechen, ist, was das unvermeidliche Ziel wäre und was die ethischen Philosophen in den Staaten und Australien seit langem sehen und es ist sicherlich nichts Neues.“

Zum Begriff „nachgeburtliche Abtreibung“ sagte Dr. Stammers: „Dies ist einfach nur verbale Manipulation, das hat nichts mit Philosophie zu tun. Ich könnte Abtreibung künftig als vorgeburtliche Kindestötung bezeichnen.“


(Mein Covervorschlag für das betreffende Journal.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Killing babies no different from abortion, experts say.

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