Archive for the ‘1944’ Category

Das dunkelste Geheimnis des D-Days

2014/06/10

Mark S. Smith über Kanonenfutter.

D-Day's Darkest Secret

8. Mai 1984 — Während der 40. Jahrestag des D-Day naht, erinnern sich die Engländer an das »dunkelste Geheimnis« der Invasion, die Nacht, als deutsche Torpedoboote in eine nebelverhangene Bucht an der englischen Kanalküste schlüpften und drei Landungsboote torpedierten, die für den Angriff in der Normandie übten. (Anm.: In Amerika wurden die feindlichen deutschen Schnellboote »torpedo boats« genannt.)

Mindestens 749 GIs wurden getötet, mehr als die Zahl, die fünf Wochen später bei der echten Landung starben, als ihre Einheiten auf (Anm.: einem französischen Küstenabschnitt mit dem Decknamen) »Utah Beach« an Land stürmten.

Der Angriff war so verheerend, daß General Dwight D. Eisenhower, der Oberbefehlshaber der Alliierten, anordnete, ihn geheim zu halten. Die Opfer wurden in Massengräbern verscharrt und ihre Familien erfuhren die Wahrheit erst nach dem Krieg.

Es war kurz nach Mitternacht am 28. April 1944, als der Konvoi der Landungsboote an der Küste von Devon langsam in die Bucht Lyme tuckerte.

An Bord waren Soldaten der 4. US-Division, vor allem Ingenieure mit schweren Rucksäcken, die in den frühen Morgennebel spähten. Das Ziel Slapton Sands wurde wegen seiner Ähnlichkeit mit »Utah Beach« gewählt.

Um ca. 1:30 Uhr fuhren zwei kleine Flotten feindlicher deutscher E-Boote, wie die Torpedoboote genannt wurden, in die Bucht und ließen auf den Konvoi eine Reihe von Torpedos los. (Anm.: In England wurden die feindlichen deutschen Schnellboote »E-boats« genannt, »enemy boats«.) Während die E-Boote wendeten und flohen, gab es Blitze, Gedröhne und Schreie (flashes, booms and shouts).

Drei Landungsboote wurden getroffen. Zwei sanken.

»Mindestens 1000 Meter achtern von uns konnte man einen Jeep durch die Luft fliegen sehen«, erinnert sich Manny Reuben, ein Signalmann (signalman) der US-Marine auf einem der Schiffe.

»Am Rande davon konnte man schwarze Punkte sehen, die, wie wir wußten, Männer waren. Es war wie die Hölle, wie der Alptraum jedes Seemanns.«

Diejenigen, die nicht in den Explosionen getötet wurden, ertranken unter dem Gewicht der Ausrüstung oder verbrannten, als sich brennendes Benzin über das Wasser ergoß.

»Als es heller wurde, kam für uns der schrecklichste Anblick«, sagte Reuben. »So weit man ins Meer blicken konnte, schwammen da Männer — Leichen.«

Aufzeichnungen der US-Armee zeigen einen Verlust von mindestens 749 Männern, doch der Rechercheur, der sie in einer Akte anlegte, sagte, »sie sind womöglich nicht unvollständig«.

Gordon Harrison sagte 1951 in »Cross-Channel Attack«, seiner offiziellen D-Day-Geschichte der US-Armee, das Fiasko der »Übung Tiger« (»Exercise Tiger«) war »im Hinblick auf den allgemeinen Mangel an Landungsbooten besonders kritisch.

General Eisenhower berichtete dem gemeinsamen Planungsstab (combined chiefs of staffs), daß der Untergang den Überschuß der LSTs — Landungsboote — auf nichts reduzierte.« (Anm.: LST ist die Abkürzung für »Landing Ship, Tank«, Panzerlandungsschiff.)

Doch wegen der Geheimhaltung — die so streng war, daß die Überlebenden in einem Isolationslager festgehalten wurden — wußten die Deutschen nicht, wie tödlich sie gewesen waren. (Anm.: Trotz erbeuteter Pläne, die auf die bevorstehende Landung hinwiesen?)

Hans Schirren, einer der Schnellbootkommandanten, erfuhr es erst in diesem Jahr, als sich eine britische Fernsehgesellschaft mit ihm in Verbindung setzte, die für einen Dokumentarfilm recherchierte. Er lehnte es ab, interviewt zu werden, schrieb aber: »Zu meiner großen Überraschung habe ich nun von Ihnen erfahren, daß in der letzten Nacht in Lyme Bay etwa 750 Menschen ums Leben kamen. (Anm.: Wurde dies 2004 in der Dokumentation mit Hans Schirren erwähnt?) Bitte erlauben Sie mir zu sagen, daß ich über die schweren Verluste sehr traurig bin.«

Die (Anm.: nicht auffindbare) Dokumentation »Sands of Silence«, die vom britischen Sender INDEPENDENT TELEVISION NETWORK ausgestrahlt wurde, bezeichnete »Übung Tiger« als »einen erstaunlichen Katalog an Inkompetenz und Mißverständnissen«.

Die Übung wurde mit scharfer Munition durchgeführt. Als ein Munitionslastwagen explodierte, wurden 50 GIs getötet. Zwei junge Schüler wurden getötet, als sie eine Handgranate fanden und den Stift zogen.

In der Nacht der Landung kollidierte ein Geleitzerstörer mit einem Sturmschiff und mußte in den Hafen zurückkehren. Der Operation blieb nur eine Begleitung, die britische Korvette »HMS Azalea«. (Anm.: Die HMS Azalea war eine Korvette der Blumenklasse, auch Gladiolenklasse genannt. Der Gattungsbegriff Blume entstammt der Verwendung von Blumennamen für Schiffe dieser Klasse.) Inzwischen gingen am Strand Lieferungen verloren und es gab schreckliche Massenkarambolagen.

Als die Dokumentation für die Anwohner in Devon ausgestrahlt wurde, enthüllte eine von ihnen, Dorothy Seekings aus Stoke Fleming in der Nähe von Dartmouth, einen der grausigsten Aspekte dessen, was die Londoner DAILY MAIL »D-Day’s Darkest Secret« nannte. (Anm.: Der Artikel ist nicht auffindbar.)

Sie schrieb einer Lokalzeitung und sagte, sie erinnerte sich, in einem Feld etwa zwei Meilen von ihrem Haus »Dutzende« Leichen von GIs in Massengräbern aufgestapelt gesehen zu haben.

Dorothy Seekings, jetzt 64, war in jenem Frühling 23 und lieferte an die in der Nähe von ihrem Haus stationierten Soldaten Brot und Donuts. Sie reiste mit einem speziellen Pass und wurde von einem Soldaten in einem Armeelastwagen mitgenommen. Kurz nachdem er sie mitnahm, bog er an den Straßenrand und sagte, er hätte eine Lieferung zu machen.

»Ich dachte, es wäre Munition oder so«, erinnert sie sich.

»Erst als ich ausstieg und hinten um den Wagen ging, sah ich all diese Toten einen auf dem anderen hinten auf dem LKW liegen«, erklärte sie ASSOCIATED PRESS.

Abseits der Straße grub eine Gruppe Soldaten in einem Feld, »und ich konnte die aufgehäufte Erde im Feld sehen, und sie kamen heraus und trugen diese Männer ins Feld«.

Eine Sprecherin des »U.S. Army Military History Institute« in der Kaserne Carlisle in Pennsylvania, die zu Dorothy Seekings‘ Schilderung befragt wurde, bestätigt deren Richtigkeit.

»Etwa die Hälfte der Opfer wurde nie gefunden und der Rest wurde am nächsten Tag in einem Feld in Devon begraben«, sagte die Sprecherin, die nicht genannt werden wollte. »Nach dem Krieg wurden sie exhumiert und und gemäß den Wünschen ihrer nächsten Angehörigen auf andere Friedhöfe verlegt.«

Am Strand in der Nähe von Plymouth wurde ein Obelisk errichtet und seine Gedenktafel dankt den Menschen in South Devon für ihre Geduld und Opfer während der Vorbereitungen für die D-Day-Landungen.

Eine Katastrophe, von der die Menschen vor Ort als die dunkelste Stunde der Invasion sprechen, wird aber mit keinem Wort erwähnt.

Sie finden Sie den Originalartikel unter unterschiedlichen Überschriften nur als Scan, zum Beispiel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Bei der Opferzahl wurde womöglich gemogelt:

Die geheime D-Day-Katastrophe

1102

6. Oktober 2012 — Wir alle kennen die Geschichte des D-Day, der Landung der Alliierten an den Stränden der Normandie am 6. Juni 1944. Doch am 27. und 28. April 1944 wurde vor der Südküste Englands bei Slapton Sands eine groß angelegte Generalprobe der D-Day-Landungen zu einer Katastrophe, die fast den gesamten Einmarsch in der Normandie in Gefahr brachte.

Bis zum heutigen Tag steht die offizielle Zahl der Todesopfer vom 28. April bei 749 getöteten Männern. Der Historiker Richard Bass untersucht das Geheimnis, die Geheimhaltung und die Kontroversen um die »Übung Tiger« nun genauer. Seine Forschung enthüllt Beweise, daß die Zahl der Todesopfer womöglich viel höher ist, als die offizielle Schilderung angibt.

→ Video 1: Secret D-Day Disaster – part 1/2
→ Video 2: Secret D-Day Disaster – part 2/2

Hier und hier finden Sie den Originalartikel, Secret D-Day Disaster.

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Der Judenrat Soros

2012/04/11

Pamela Geller exhumierte am 30. Oktober 2006 Steve Krofts Interview mit George Soros über das Jahr 1944 auf „CBS“ in „60 Minutes“ am 20. Dezember 1998.

Dieses Gespräch zwischen George Soros und Steve Kroft auf „60 Minutes“ gibt Ihnen einen Einblick in das „Herz“ eines seelenlosen bösen Menschen. Soros‘ angebliche Kollaboration mit dem Nazi Francois Genoud — beide Pro-Weltregierung — nach dem Krieg bleibt unerwähnt, mehr darüber hier.

Transkript des „60 Minutes“-Interviews:

Als die Nazis im Jahre 1944 Budapest besetzten, war George Soros‘ Vater ein erfolgreicher Anwalt. Er lebte auf einer Donauinsel und pendelte am liebsten in einem Ruderboot zur Arbeit. Wissend, daß auf die Juden Probleme zukamen, beschloss er, seine Familie aufzuteilen. Er kaufte ihnen gefälschte Papiere und bestach einen Beamten, den 14-jährigen George Soros aufzunehmen und ihn als seinen christlichen Patensohn auszugeben. Doch der Preis für das Überleben war hoch. Während hunderttausende ungarische Juden in die Todeslager verschickt wurden, begleitete George Soros seinen erfundenen Patenonkel bei seinen Kontrollgängen, das Eigentum der Juden konfiszierend.

(Archivmaterial: Juden gehen in einer Reihe, ein Mann zieht einen kleinen Jungen in die Reihe)

KROFT: (Stimme aus dem Off) Dies sind Bilder aus dem Jahr 1944, die zeigen, was George Soros‘ Freunden und Nachbarn widerfuhr.

(Archivmaterial: Frauen und Männern gehen, über ihren Schultern tragen sie Säcke; eine Menschenmenge an einem Zug)

KROFT: (Stimme aus dem Off) Sie sind ein ungarischer Jude …

SOROS: (Stimme aus dem Off) Mm-hmm.

KROFT: (Stimme aus dem Off) … der dem Holocaust entkam …

(Archivmaterial: Frauen gehen an einem Zug vorbei)

SOROS: (Stimme aus dem Off) Mm-hmm.

(Archivmaterial: Menschen besteigen den Zug)

KROFT: (Stimme aus dem Off) … indem — indem Sie sich als Christ ausgaben.

SOROS: (Stimme aus dem Off) Richtig.

(Archivmaterial: Frauen, die sich gegenseitig auf den Zug helfen, die Tür von einem Güterwagen mit Menschen wird geschlossen)

KROFT: (Stimme aus dem Off) Und Sie sahen viele Menschen, die in die Todeslager verschickt wurden.

SOROS: Richtig. Ich war 14 Jahre alt. Und ich würde sagen, das war, als mein Charakter geprägt wurde.

KROFT: In welcher Art und Weise?

SOROS: Daß man vorausdenken sollte. Man sollte verstehen, und — und Ereignisse im Voraus bedenken, und wenn — wenn man bedroht wird. Es war eine ungeheure Bedrohung des Bösen. Ich meine, es war eine — eine sehr persönliche Erfahrung des Bösen.

KROFT: Mein Verständnis ist, daß Sie hinausgingen, mit diesem, Ihrem Beschützer, der schwor, daß Sie sein angenommener Patensohn sind.

SOROS: Ja. Ja.

KROFT: Tatsächlich hinausgingen, und bei der Konfiszierung des Vermögens von Juden halfen.

SOROS: Ja. Das ist richtig. Ja.

KROFT: Ich meine, das ist — das klingt wie eine Erfahrung, die viele Menschen auf eine psychiatrische Couch bringen würde, für viele, viele Jahre. War es schwierig?

SOROS: Überhaupt nicht. Überhaupt nicht. Vielleicht sehen Sie als Kind nicht — Sie sehen nicht die Verbindung. Aber es war — es erzeugte kein — überhaupt kein Problem.

KROFT: Kein Gefühl von Schuld?

SOROS: Nein

KROFT: Zum Beispiel, „Ich bin Jude und hier bin ich, sehe diese Leute weggehen. Ich könnte genauso einfach dort sein. Ich sollte dort sein.“ Nichts von alledem?

SOROS: Nun, natürlich, ich — ich könnte auf der anderen Seite sein oder ich könnte derjenige sein, dem die Sache weggenommen wirda. Aber es machte keinen Sinn, daß ich nicht da sein sollte, denn das war — na ja, eigentlich, auf eine lustige Art, ist es wie in Märkten — wenn ich nicht da wäre — natürlich, ich konnte es nicht tun, aber jemand anderes würde — würde — würde es sowieso wegnehmen. Und es war — ob ich da war oder nicht, ich war nur ein Zuschauer, das Eigentum wurde weggenommen. Also — hatte ich keine Funktion im Wegnehmen dieses Eigentums. Also hatte ich kein Schuldgefühl.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Judenrat Soros.

Ergänzend der sechste Absatz aus dem „TIME“-Artikel „Der Mann, der alles in Gold verwandeln kann“ („The Man with the Midas Touch“) vom 31. Mai 1993:

Während des Zweiten Weltkriegs in Budapest wurden aus der Soros-Familie, ungarische Juden, Flüchtlinge vor der Verfolgung durch die Nazis, unter falschen Namen lebend, und manchmal versteckt in einem Keller. Mit Mühe und Not überlebten Soros, seine Eltern und sein Bruder den Krieg — nur um zu sehen, wie Ungarn unter die Gewalt der Sowjetunion gerät. Es war eine erschütternde Zeit, doch im Nachhinein trotzdem positiv — für den jungen Soros. „1944 war das beste Jahr meines Lebens“, behauptet er. „Ich war 14, als die Welt in mein Leben eindrang. Ich war alt genug, um zu wissen, was los war, und jung genug, um davon begeistert zu sein.“