Hitlers jüdische Soldaten: Die verschwiegene Geschichte der NS-Rassengesetze und von Männern jüdischer Abstammung im deutschen Militär

Der Bildauszug auf der Internetseite des Verlages University Press of Kansas zur englischsprachigen Ausgabe des Buches von Bryan Mark Rigg.

(Für die der Berichterstattung über Vorgänge der Geschichte dienenden Bilddarstellungen von Personen jüdischer Abstammung mit Hakenkreuzen gilt der Rechtsrahmen des § 86 Absatz 3 StGB.)

Hitler's Jewish Soldiers

Wehrpaß des »Halbjuden« Hermann Aub.

1802

Soldaten leisten den Treueeid auf Hitler.

1803

Der »Halbjude« Horst Geitner wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und dem Verwundetenabzeichen in Silber ausgezeichnet.

1804

Dieses Foto des »Halbjuden« Werner Goldberg, der blond und blauäugig war, wurde von einer NS-Propagandazeitung für dessen Titelseite verwendet. Es trug die Bildunterschrift »Der ideale deutsche Soldat«.

1805

Der »Halbjude« Fregattenkapitän Paul Ascher, Erster Admiralstabsoffizier von Admiral Lütjens auf dem Schlachtschiff »Bismarck«; Ascher erhielt Hitlers »Deutschblütigkeitserklärung«. Militärische Auszeichnungen: EK I, EK II und Kriegsverdienstkreuz II. Klasse.

1806

Der »Vierteljude« Admiral (Anm.: in der deutschen Buchausgabe Vizeadmiral) Bernhard Rogge, geschmückt mit dem Ritterkreuz; er erhielt Hitlers »Deutschblütigkeitserklärung«. Militärische Auszeichnungen: Eichenlaub zum Ritterkreuz, Ritterkreuz, Samurai-Schwert, verliehen vom Kaiser von Japan, EK I und EK II. (Anm.: Die deutsche Buchausgabe erwähnt, daß Rogge 1962 das große Verdienstkreuz des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielt. Es wird nicht erwähnt, ob zionistische Antifanten dazu die Medienbarrikaden erklommen, um ihre Betroffenheit kundzutun.)

1807

Der »Halbjude« Johannes Zukertort, zuletzt Generalleutnant, erhielt Hitlers »Deutschblütigkeitserklärung«.

1808

Der »Halbjude« Oberst Walter Hollaender, dekoriert mit dem Ritterkreuz und dem Deutschen Kreuz in Gold; er erhielt Hitlers »Deutschblütigkeitserklärung«. Militärische Auszeichnungen: Ritterkreuz, Deutsches Kreuz in Gold, EK I, EK II und Nahkampfspange.

1809

Der »Halbjude« und spätere Luftwaffengeneral Helmut Wilberg; Hitler erklärte ihn 1935 zum Arier. Militärische Auszeichnungen: Kreuz mit Schwertern der Ritter von Hohenzollern, EK I und EK II.

1810

Der »Halbjude« und Generalfeldmarschall Erhard Milch (links) mit General Wolfram von Richthofen. Hitler erklärte Milch zum Arier. 1940 wurde er für seine Verdienste im Norwegenfeldzug mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

1811

General (Anm.: in der deutschen Buchausgabe Generalmjor) Gotthard Heinrici, der mit einer »Halbjüdin« verheiratet war, begegnet Hitler im Jahr 1937.

Zur Buchbeschreibung »Hitler’s Jewish Soldiers«.

Hier finden Sie den Originalartikel.

Der hintere Klappentext:

»Die Erkenntnis, daß Deutsche jüdischer Herkunft im Wissen um das Wesen des Naziregimes Hitler als Angehörige seiner Wehrmacht dienten, muß wie ein tiefer Schock wirken. Sie wird sogar Spezialisten für die NS-Jahre überraschen.«

John Keegan

»Ich bin davon überzeugt, daß die Ernsthaftigkeit von Riggs Auseinandersetzung mit dem Thema zu neuen Erkenntnissen eines Teils der deutschen Militärgeschichte im 20. Jahrhundert führen wird.«

Helmut Schmidt, Bundeskanzler, a. D.

»Ein erhellendes und zugleich provozierendes Buch. Es verdient viele Leser und wird viele Diskussionen hervorrufen.«

Prof. Dennis E. Showalter, Colorado College

»Mit dem Geschick eines Meisterdetektivs hat Rigg die überraschende und weithin unbekannte Geschichte von Deutschen jüdischer Abstammung in der Wehrmacht enthüllt. Seine Arbeit verbessert unser Verständnis der Vielschichtigkeit von Glauben und Identität im Dritten Reich.«

Prof. Paula E. Hyman, Yale University

»Rigg hat persönliche Geschichten und private Archive erschlossen, von deren Existenz buchstäblich niemand etwas wußte. Sein Buch ist ein bedeutender Beitrag zur deutschen Geschichte.«

Prof. Jonathan Steinberg, University of Pennsylvania

»Eine eindrucksvolle Forschungsarbeit mit bedeutenden Weiterungen für einige heiß umstrittene Fragen. Rigg erzählt bittere und ergreifende Geschichten individueller menschlicher Erfahrungen, die unser Bild von Staat und Gesellschaft im Dritten Reich nicht einfacher machen.«

Prof. Nathan A. Stoltzfus, Florida State University

»Ein hervorragendes Buch. Es erweitert unser Verständnis des deutschen Militärs, der Stellung der Menschen jüdischer Herkunft im NS-Staat und des Holocaust in hohem Maße.«

Dr. Geoffrey P. Megargee, Center for Advanced Holocaust Studies, U.S. Holocaust Memorial Museum, Washington

»Ein unschätzbarer Beitrag.«

Prof. Michael Berenbaum, University of Judaism, Los Angeles

Das Buch zeigt auch zwei »Volljuden«:

1812

Leutnant Paul-Ludwig (Pinchas) Hirschfeld, ein »Volljude«. Militärische Auszeichnungen: Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern und Verwundetenabzeichen.

1813

Paul-Ludwig (Pinchas) Hirschfeld 1996 auf einem Soldatenfriedhof bei Hannover; er zeigt sein Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern (Foto: Ian Jones, London Telegraph).

1814

Der »Volljude« Hauptmann Edgar Jacoby, Kompaniechef der Propagandakompanie 696 in Frankreich. Militärische Auszeichnungen: EK I, EK II und Verwundetenabzeichen.


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