Ein weiterer Agent Provocateur: Geert Wilders

Anthony Migchels‘ Antwort auf die Frage von Henry Makow (www.henrymakow.com), ob Geert Wilders ein zionistischer Bauer ist.
Another Agent Provocateur: Geert Wilders

15. März 2010 — Sie haben Recht über Geert Wilders. Er ist in der Tat ein zionistischer Bauer. Er ist viel durch Israel gereist und unterstützt Israel total in seinem Krieg gegen den barbarischen und terroristischen Islam. Er war dort über vierzig Mal und verbrachte ein Jahr in einem Kibbuz, als er jünger war.

Überraschenderweise lehnte er die Fortsetzung des Afghanistan-Einsatzes ab, was hier vor ein paar Wochen zum Sturz des Kabinetts führte. Aber nur, weil die Mission hier zutiefst unpopulär ist.

Es hat einige Diskussionen darüber gegeben, wer ihn finanziert. Er offenbart es nicht, aber er ist in den USA sehr beliebt beim Publikum des »Amerikanisch-israelischen Komitees für öffentliche Angelegenheiten« (»American Israel Public Affairs Committee«, AIPAC) und der »Antidiffamierungsliga« (»Anti Defamation League«, ADL) und es gibt gute Gründe zu glauben, daß sie ihn zumindest teilweise finanzieren.

Er war im niederländischen Fernsehen und rief zu seinen zionistischen Hintermännern in den USA: »Wir alle sind Israel.« Spielen Sie im Video die Stelle ab 03:57.

Eine andere Partei führt sogar ein neues Gesetz ein, um ihn zum Offenlegen zu zwingen, wer hinter ihm steht. Er mag es, über die so genannte »linke« Elite zu schreien, die sozusagen die Niederlande führt. Wouter Bos von der »Partij van de Arbeid« kommt von Shell, doch solche Details sind Geert Wilders zu hoch. Er wird nie in Frage stellen, wer Ende der sechziger Jahre, Anfang der siebziger Jahre begann, diese Türken und Marokkaner zu importieren. Sie wurden hierher gebracht, weil die Holländer offenbar nicht länger willens waren, die schmutzige Arbeit zu machen: Wir hatten in jenen Tagen Vollbeschäftigung. Der Faktor Preiselastizität weist allerdings darauf hin, daß Sie die Löhne erhöhen müssen, wenn Sie keine Arbeiter bekommen, doch das ist, was unsere Jungs in den Unternehmen damals nicht wollten.

Geert ist nur ein weiterer Provokateur, ein nützlicher Idiot, oder angeheuert, den populären Dissens in eine Sackgasse zu führen. Die Muslime sind seine Buhmänner. Er schürt in den Niederlanden einen Rassen- bzw. Religionskonflikt, für den es eine gewisse Unterstützung gibt, weil die großangelegte Masseneinwanderung hier auf zunehmenden Groll stößt.

Er ignoriert völlig die Banker, selbst in Zeiten dieser großen Krise. (Anm.: Die heutigen Banken sind die biblischen Wucherer.)

Auf diese Weise unterstützt er die neokonservative Agenda des Dritten Weltkriegs und leitet die Hitze von den Bankern ab. Er scheint in der Bevölkerung eine solide Basis von 15 bis 20% zu haben. Nicht schlecht, aber nicht genug, um im politischen Konstrukt der Niederlande wirklich mächtig zu werden. In unserem System sind die Parteien gezwungen, Koalitionen einzugehen, um in der wichtigsten parlamentarischen Kammer, der »Zweiten Kammer« (»Tweede Kamer«), Mehrheiten zu bekommen. Er wird mit den Christdemokraten kooperieren müssen, die ihm allerlei nette Fiesheiten erlauben werden, beispielsweise Verbote von Kopftüchern für muslimische Mädchen, aber keinerlei Zugeständnisse in Sachen EU, NATO oder Polizeistaat, den er natürlich als eine notwendige Maßnahme gegen die bärtigen Hooligans unterstützt.

Er hat einen schönen Stil, seine politischen Gegner als »totale Idioten« zu bezeichnen. Er hat sich als ein guter Überlebender herausgestellt, denn er wird von der Presse hier fertig gemacht. Die »qualitativ« wichtigsten Medien hier sind hirntote liberale Zeitungen, immer so zivilisiert und nuanciert. Sie spielen ihre Rolle und erklären ihn zu einer Beleidigung für die Zivilisation.

Sein Hauptverdienst ist, daß er es politisch korrekt machte, zu behaupten, daß der Import von Ausländern — »Multikulturalismus« — eine Farce ist. Die Diskussion hier ist durch ihn mehr auf den Punkt gekommen. Es ist nun zumutbar, darauf hinzuweisen, daß sich die Neuankömmlinge anpassen und integrieren müssen. Der Tag, an dem er seine Freunde von der jüdischen Glaubensrichtung einlädt, das gleiche zu tun, würde seiner Argumentation zumindest eine gewisse Konsequenz verleihen.

Geert ist einer von diesen »besten Feinden, die man für Geld kaufen kann« (one of those »best enemies money can buy«). Der Skandal mit seinem Film »Fitna«, basierend auf der obskuren zionistischen Produktion »Obsession«, der nie wirklich in Fahrt kam, wurde von Ministerpräsident Balkenende angeschoben, durch seine lautstarke Diffamierung des Films. Selbst die Massenpresse wunderte sich, warum ihm ein erstklassiges politisches Tier wie Balkenende so viel Aufmerksamkeit schenken sollte, wohl wissend, daß schlechte Publicity immer noch Publicity ist. Die Briten verhalfen ihm vor ein paar Monaten zu Ansehen, als sie ihn nicht ins Land ließen.

Geert wird strafrechtlich für das »Haßverbrechen« verfolgt, den Koran mit Mein Kampf zu vergleichen. Dies dient natürlich nur dazu, seine Popularität zu erhöhen. Selbst ich fühle bei solchem Unsinn mit ihm mit. Ob er ist sich der Paradoxie bewußt ist, daß seine ADL-Meister der Zionistischen Korrektheit hinter dieser bizarren Aufführung stehen, ist mir unklar.

Die Tatsache, daß Geert jetzt in den kommenden Wahlen im Juni ein echter Anwärter auf den Ministerposten ist, liegt weniger an seiner Stärke als am Verrotten der traditionellen Kraftpakete CDA (Christen Democratisch Appèl) und PvdA (Partij van de Arbeid), deren Basen in den letzten 15 Jahren stark erodiert sind und die 9 Jahre zuvor von Pim Fortuyn fast zerstört wurden. PvdA und CDA haben in der Regel jeweils rund 35 bzw. 45 Sitze, von insgesamt 150 Sitzen. Bei der nächsten Wahl werden beide offenbar unter die kritischen 30 Sitze fallen. Geert hat Chancen, auf 30 Sitze zu kommen. Die stärkste Partei wird in den Koalitionsverhandlungen die Initiative ergreifen und den Premierminister stellen, wenn eine Koalition gebildet werden kann. (Anm.: Die PvdA kam 2010 auf 30 Sitze, die CDA auf 21, die PVV von Geert Wilders auf 24.)

Wenn dies geschieht, wird Geert bald in der politischen Schlangengrube Den Haag mit ihren endlosen Kompromissen festgefahren sein. So lange er keine Kompromisse einzugehen braucht, ist er dieser großartige Macho, doch wenn er mit der Axt vor dem Staatshaushalt steht — 150 Milliarden für die Banker hier, die die Kranken, Alten und Arbeitslosen zu zahlen haben — und all den politischen Machtkämpfen dieses Alptraums gegenübersteht, wird er die Hitze zu spüren bekommen.

Kurz: Unser Geert ist kein Jörg Haider und er wird seine Pension an der Küste von Tel Aviv genießen, nicht in Form eines Autounfalls, es sei denn, seine Führungskräfte (handler) finden es sinnvoller, ihn für PR-Zwecke wie ein Schwein abschlachten zu lassen. Wie im Fall seiner ebenfalls hochintelligenten aber einfältigen Vorgänger Pim Fortuyn und Theo van Gogh.

Hier finden Sie den Originalartikel, Another Agent Provocateur: Geert Wilders.

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Geert Wilders: We are all Israel


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