Blutrituale: Ratsgericht will antike Tempelrituale zu neuem Leben erwecken

Nadav Shragai über Mythen.
Present-day Sanhedrin court seeks to revive ancient Temple rituals

28. Februar 2007 — Das Ratsgericht (Sanhedrin Court) entschied am Dienstag, eine Schafherde zu kaufen, um sie am Vorabend des Pessachfestes am Ort des Tempels rituell zu opfern, was die Gegebenheiten am Tempelberg erlauben (conditions on the Temple Mount permitting).

Der moderne Rat wurde vor einigen Jahren gegründet und wird von Rabbi Adin Steinsaltz geleitet. Der Rat, der sich einmal in der Woche trifft, behauptet, das alte jüdische hohe Gericht zu erneuern, das bis vor etwa 1600 Jahren existierte. (Anm.: Wo bitte existierte um etwa das Jahr 400 ein jüdisches hohes Gericht?)

Professor Hillel Weiss, ein Mitglied des Rates, erklärte HAARETZ am Dienstag, daß die Aktion, wenn auch symbolisch, entwickelt wurde, um auf eine Art und Weise, die für alle offensichtlich ist, zu demonstrieren, daß die Erwartung der Tempelrituale, die sich zeigen wird, real ist und nicht nur Gerede. (Anm.: Erlaubt der Talmud nicht, dies etwas kürzer zu formulieren?)

Vor einigen Jahren führte eine Reihe von Mitgliedern der verschiedenen Tempelbewegungen am Givat Hanania (Givat Hananya), der von Jerusalems Viertel Abu Tur den Tempelberg überblickt, eine (Anm.: reale) symbolische Opferung durch. Während der Zeremonie opferten die Teilnehmer eine junge Ziege, die von einem Anwohner aus Tekoa gespendet wurde. In Übereinstimmung mit dem jüdischen Gesetz (Halacha) bauten die Teilnehmer außerdem einen speziellen zwei Meter hohen Ofen.

Im Vergleich zu anderen im Tempel durchgeführten Arbeiten wird das Pessachopfer als eine einfache Zeremonie betrachtet. (Anm.: Welche Art Opfer fallen nicht unter »einfache Zeremonie«?) Am Mittwoch wird der Rat seine Hauptkonferenz halten, mit dem Titel: »Existenzielle Bedrohungen und Wege, sie zu korrigieren« (»Existential threats and ways to correct them«). Rabbi Menachem Froman, Moshe Feiglin, ein Rechtsaktivist, und Arieh Stav, ein Redakteur von NATIV, werden an der Konferenz teilnehmen. Shlomo Ben-Zvi, der Verleger von MAKOR RISHON, wird der Ehrengast sein.

Hier finden Sie den Originalartikel, Present-day Sanhedrin court seeks to revive ancient Temple rituals.


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