Bewegend: Papst Franziskus und ein interreligiöses Friedenstreffen

Die anonymen Journalisten des WORLD JEWISH CONGRESS über die judäochristlamische Relativitätstheorie und eine versteckte Botschaft.
Pope Francis calls meeting with Argentine inter-faith group ‘moving’

28. Februar 2014 — Nach einem Freundschaftsbesuch (goodwill tour) einer Gruppe aus 45 christlichen, jüdischen und muslimischen Führern und Politikern aus Argentinien im Nahen Osten, um Frieden und gegenseitiges Verständnis zu fördern, wurde die Delegation am Donnerstag von Papst Franziskus im Vatikan empfangen. Organisiert wurde Reise vom »Jüdisch-Lateinamerikanischen Kongreß« (»Latin American Jewish Congress«), der Regionalgruppe vom »Jüdischen Weltkongreß« (»World Jewish Congress«, WJC).

»Es ist sehr bewegend, daß Juden, Katholiken und Muslime zusammen nach Jerusalem und Ramallah reisten und hier zusammengekommen sind, so daß wir dieses Treffen für den Frieden haben können«, erklärte Papst Franziskus der Gruppe.

Omar Abboud, einer der muslimischen Teilnehmer, sagte danach: »Noch einmal, das Treffen mit Bergoglio übertraf unsere Erwartungen und seine Botschaft der Hoffnung ermutigt uns, weiter zusammenzuarbeiten.«

Abboud sagte, Franziskus habe bestätigt, daß ein Jude und ein Muslim Teil seiner Nahost-Delegation im kommenden Mai sein würden.

Claudio Epelman, geschäftsführender Direktor vom »Jüdisch-Lateinamerikanischen Kongreß« und einer der Organisatoren des Freundschaftsbesuchs, erklärte: »Die Begegnung, die wir mit dem Papst hatten, war der perfekte Abschluß einer zehntägigen Reise, in der wir unsere Beziehungen weiter stärkten. Gleichzeitig markiert sie den Beginn einer neuen Herausforderung, das heißt, unser Modell des friedlichen und harmonischen Zusammenlebens zu ›exportieren‹.«

Epelman ist für die WJC-Beziehungen mit der katholischen Kirche verantwortlich.

Die Gruppe, zusammengesetzt aus 15 Juden, 15 Christen und 15 Muslimen, traf sich letzte Woche mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres in Jerusalem und mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Rami Hamdallah in Ramallah. Sie besuchte in der Region gemeinsam heilige Stätten der Juden, Christen und Muslime.

Hier finden Sie den Originalartikel, Pope Francis calls meeting with Argentine inter-faith group‘moving’

Auch ZENIT rührte die Friedenstrommeln:

Delegation, die den Papst besucht: Wir zeigen, daß Religionen koexistieren können

Juden, Muslime und Katholiken aus Argentinien vervollständigen ihre Reise ins Heilige Land mit einem Halt im Vatikan

Pope Francis calls meeting with Argentine inter-faith group ‘moving’

28. Februar 2014 — Eine interreligiöse argentinische Delegation aus 15 Katholiken, 15 Juden und 15 Muslimen, die nach Jordanien, Israel und Palästina gereist war, wurde heute von Papst Franziskus im Vatikan empfangen. Die Gruppe wird von Rabbi Daniel Goldman, Vater Guillermo Marco, und Omar Abboud geleitet.

»Die Menschen in der Gegend sahen es als eine einmalige Erfahrung und etwas Positives. Wir sind nicht gekommen, um Respekt für Frieden im Nahen Osten zu fordern, sondern um zu zeigen, daß Koexistenz möglich ist«, erklärte Julio Schlosser, Präsident der »Delegation der Israelitischen Verbände von Argentinien« (»Delegación de Asociaciones Israelítas Argentinas«, DAIA) gegenüber ZENIT.

Ein Kommunique der Pressestelle des Vatikan (Vatican Press Office) erklärte, daß das Treffen von großer Herzlichkeit geprägt war und etwa eine Stunde dauerte. Am Treffen nahm auch Kardinal Kurt Koch teil, Präsident der »Kommission für die Beziehungen mit den Juden« (»Commissione per le Relazioni Religiose con gli Ebrei«, »Commission for Relations with the Jews«) und Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des »Päpstlichen Rates für Interreligiösen Dialog« (»Pontificio Consiglio per il Dialogo Interreligioso«, »Pontifical Council for Interreligious Dialogue«, PCID).

Während der interkonfessionellen Reise, die in Rom endete »trafen wir den Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Rami Hamdallah«, sagte der Präsident der DAIA. Nach dem Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten wurden Bäume des »Jüdischen Nationalfonds« (»Keren Kajemeth LeIsrael«, KKL, »Jewish National Fund«, JNF) gepflanzt. (Anm.: Wenn »Keren Kajemeth LeIsrael« wörtlich »Finanzbemühung für Israel« heißt, warum wird es dann nicht offiziell mit »Finanzfonds für Israel« übersetzt? Und dient es wirklich dem Frieden, wenn judeochristlamische Hobbygärtner um Palästina Bäume für Israel pflanzen?)

»Dann gingen einige mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres und eine andere Delegation, in der ich anwesend war, ging in Israels Parlament und sprach mit einem Stellvertreter«, so Schlosser.

In Jordanien hatte die Delegation die Gelegenheit, die archäologische Stadt Petra zu sehen. (Anm.: Ob es in Israels Siedlungszukunft eine Rolle spielen wird, daß der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia erklärt, die 20 Kilometer von Israel entfernte Stadt »Petra sei der Ort gewesen, an dem Moses beim Exodus des Volkes Israel aus Ägypten mit dem Schlag seines Stabes eine Quelle aus dem Stein habe sprudeln lassen«.) Die Delegation kam gestern in Rom an, nachdem sie in den drei Ländern war, die der Heilige Vater während seiner apostolischen Reise im Mai besuchen wird.

Schlosser fügte hinzu, die Delegation trage der »Verständigung zwischen Personen« bei und »zeigt, daß in unserem Land Religionen koexistieren und in Frieden zusammenarbeiten können«.

Das Programm in Rom beinhaltete »ein Treffen mit Argentiniens Botschafter Juan Pablo Cafiero, um zu reden, denn es gibt immer Dinge, an denen gearbeitet werden kann«, sagte er.

Gefragt, ob dieses Projekt geboren wurde, als der spätere Papst der Kardina-Erzbischof von Buenos Aires war, sagte der Präsident der DAIA ja und fügte hinzu, »Vater Guillermo Marco, Rabbi Daniel Goldman und Omar Abboud vom ›Islamischen Zentrum der Republik Argentinien‹ (›Centro Islámico de la República Argentina‹) haben seit Jahren daran gearbeitet, das heißt am interkonfessionellen Dialog, unter der Mitwirkung und Mitarbeit vom ›Jüdisch-Lateinamerikanischen Kongreß‹ (›Latin American Jewish Congress‹). Wir versuchen der Welt zu zeigen, daß es in Argentinien Koexistenz gibt, und mehr als das, weil gemeinsame Aktivitäten unter allen Glaubensbekenntnissen mit großer Herzlichkeit stattfinden.«

Abschließend sagte er noch, »diese Tage, in denen wir gelebt haben, waren voll von einer totalen Kameradschaft. Und in dem Klima, das herrschte, waren wir alle wie junge Freunde, die zusammenarbeiten.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Delegation That Visits Pope: We Are Showing Religions Can Co-exist.

Und eine Minimeldung der MONTREAL GAZETTE:

0803

28. Februar 2014 — In diesem Bild der vatikanischen Zeitung L’OSSERVATORE ROMANO trifft sich Papst Franziskus am Donnerstag, dem 27. Februar 2014, mit einer interreligiösen Gruppe aus Argentinien im Vatikan. Laut VATICAN RADIO war die Gruppe aus 15 Juden, 15 Muslimen und 15 Katholiken gerade von einer Pilgerreise nach Jordanien, Israel und Palästina zurückgekehrt, wohin Papst Franziskus im Mai reisen soll. (Foto: AP/L’OSSERVATORE ROMANO, ho)

Hier und hier finden Sie den Originaltext.

Haben Sie die versteckte Botschaft entdeckt?

15 15 15 = 1+5 1+5 1+5 = 6 6 6

Ein anderer Kollege benutzte dafür die Finger:

0804

Sie sehen nur Kringel und keine drei Sechsen?

Ein sublimer Hinweis, wie der Trick funktioniert:

0805

Hier finden Sie 333 weitere Beispiele.


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