Die Eurasische Union (EaU)

Aus dem Transkript eines Interviews des russischen Botschafters Witali Tschurkin mit Charlie Rose vom 24. März 2014 auf BLOOMBERG; Zeitmarke 22:21 Uhr (10:21pm).
Eurasian Union

Was halten Sie von der eurasischen Idee?

Doktor Kissinger hat absolut recht. Wir verfolgen diesen Plan seit einigen Jahren. Das Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 diese Euroasiatische Wirtschaftsunion (euro asian economic union) zu schaffen, und neue Länder schließen sich an. Wir denken, es wird sehr wichtig sein, sich diesem Projekt anzuschließen, das unseren Ländern ermöglichen wird, ein wirtschaftliches Niveau zu erreichen, wo wir mit der Europäischen Union mehr interagieren werden, da eine Partnerschaft das Problem beenden wird — das ist dabei das Wichtigste.

Sie wollen als gleichberechtigte Partner arbeiten und Sie haben nicht das Gefühl, daß Sie ein gleichberechtigter Partner sind.

Nein, wir sind ein gleichberechtigter Partner und mit anderen mehr als gleich. Es ist nicht nur politisch wichtig. Sein Interesse ist nicht politisch, sondern wirtschaftlich. Wenn Sie mit der Ukraine interagieren, sollen Sie sich dem Assoziierungsabkommen anschließen. Sie wird ein Juniorpartner sein, und ihre Wirtschaft wird leiden. Es gibt eine nationale Tragödie. Wir wollen nicht das Gleiche. Wir wollen nicht untergeordnet sein. Das ist unsere Idee, wie wir mit der Europäischen Union interagieren können. Es ist so, daß die baltischen Länder besorgt sind, daß Rußland sie verfolgen wird, einige NATO-Staaten. Alle von ihnen sind NATO-Staaten. Rußland wird sie nicht verfolgen, denn das würde am Vertrag vorbeigehen. Wenn die Ukraine ein NATO-Mitglied gewesen wäre, hätte Rußland seine Finger davon gelassen.

Hier finden Sie die Sendung mit Charlie Rose auf BLOOMBERG, hier den Satz, mit dem der Auszug beginnt, hier ein Cache, in dem der Satz gelb unterlegt ist.

Erläuterungen zur Flagge finden Sie hier.

Siehe auch das Thema »Euwjetische Union« oder »Euwjetunion«:

Die »Neue Europäische Sowjetunion«


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