Hollywoods Sexualstraftäterproblem eskaliert

Michelle Malkin über Kinderfreunde in der Superstarbranche.
Hollywood's Sexual Predator Problem Explodes

6. Mai 2014 — Hollywood ist krank, krank, krank. Hinter dem Vorhang der päpstlichen Fortschrittlichkeit haben die Top-Stars aus der Entertainment-Welt schutzbedürftige Kinder und Jugendliche einer wachsenden Zahl von Opfern zufolge auf die versauteste Art und Weise sexuell mißbraucht. Nach Jahren der Vertuschung ist dieser institutionelle Skandal nun dabei, zu explodieren. Endlich. (Ja. Sicher. Ganz bestimmt. Feuilletons und Promimagazine werden demnächst Hollywoods dunkle Seite der Macht untersuchen und politische Kinderschützer werden für besorgte Eltern satirische Fahndungshandzettel mit den Gesichtern von Roman Polanski, Woody Allen und Bryan Singer austeilen.)

Die neuesten angeblichen Gräueltaten betreffen den »X-Men«-Regisseur Bryan Singer und mindestens drei weitere Spieler aus der Branche — den altgedienten Sendeverantwortlichen Garth Ancier, den früheren Disney-Präsidenten David Neuman und den Theaterproduzenten Gary Goddard. Im vergangenen Monat reichte Michael Egan, früher Kinderschauspieler und Model, Zivilklagen gegen die Männer ein, mit der Behauptung, daß sie in den späten 1990er Jahren minderjährige Knaben »wie Fleischstücke auf Sexpartys« herumreichten. Egans nicht jugendfreie Klage deckt eine Clique mutmaßlicher Sexualstraftäter auf, die Knaben und Teenagern harte Drogen und Alkohol aufdrängten, bevor sie sie sexuell mißbrauchten.

Egan sagt, daß er in einem berüchtigten Schwulensex-Herrenhaus im Süden Kaliforniens ab dem Alter von 15 wiederholt belästigt, vergewaltigt und geschlagen wurde. Das Herrenhaus gehörte einem weiteren mutmaßlichen Täter, der sich an Egan verging — dem Drecksack und Internetvideomogul Marc Collins-Rector. Er ist ein registrierter Sexualstraftäter, der über das Internet Knaben köderte, sie unter Drogen setzte und vergewaltigte und Berichten zufolge mit einer Schußwaffe bedrohte, wenn sie sich nicht fügten.

Collins-Rector wurde für den Transport fünf minderjähriger Jungen über die Staatsgrenzen, mit der Absicht, sie zu vergewaltigen, im Jahr 2004 verurteilt. Laut THE HOLLYWOOD REPORTER machte er im Jahr 2006 einen »Gehirntumor« geltend und ihm wurde erlaubt, die USA zu verlassen. Die britische SUN berichtete im Jahr 2007, daß er »durch Großbritannien stolziert, in einer Limousine mit Chauffeur gefahren wird und sich mit Knaben umgibt«. Trotz angeblicher polizeilicher »Überwachung« kann er nicht mehr ausfindig gemacht werden.

Jeff Herman, der Anwalt der Familie, sagt, daß Egans Mutter den Mißbrauch im Jahr 2000 dem FBI und der Polizei von Los Angeles meldete. Es wurde nichts unternommen.

Singers Anwalt bezeichnet Egans Klage als »absurd« und »diffamierend«. Doch die Vorwürfe häufen sich. Singer ist jetzt Gegenstand einer weiteren, diese Woche von einem jungen britischen Mann eingereichten Klage, der behauptet, Singers Produzentenkumpel Gary Goddard machte ihn über das Internet an (groomed him online), als er 14 Jahre alt war, vergewaltigte ihn mit 16 und teilte ihn sich nach der Londoner Premiere von Singers Film »Superman Returns« im Jahr 2006 mit Singer. Im Internet sind seit Jahren Fotos im Umlauf, die Singer mit einem Korso von Knaben und Männern zeigen, die an ihm kleben (draped around him).

Besonders unerquicklich sind Egans Behauptungen im Lichte ähnlicher Vorwürfe von vor 17 Jahren auf dem Set von Singers Film »Der Musterschüler«. Drei minderjährige Jungen im Alter von 14, 16 und 17 reichten mit der Behauptung Klage ein, Singer und seine Crew zwangen sie, in einer Duschszene für den Film pfirsichfarbene String-Tangas abzulegen und nackt zu strippen. Die Behörden ermittelten. Die Klage wurde abgewiesen. Es wurde nichts unternommen.

»Jeder duckt sich weg«, sagte Paul Petersen, ein früherer Kinderschauspieler und Vertreter von Kinderdarstellern, ENTERTAINMENT WEEKLY im Jahr 1997. »Es ist ein Totalausfall von Hollywoods vorgeblichem Kinderschutz.«

Die gleiche Branche, die mit Obamas Weißem Haus scheinheilig Gipfeltreffen gegen Mobbing einberuft und Konservative fälschlicherweise beschuldigt, einen »Krieg gegen Frauen« zu führen, hat zugelassen, daß unzählige Kinder von Hollywoods Sexualstraftätern auf der Besetzungscouch, in Filmbussen und auf drogen- und alkoholgetränkten Partys belauert, angemacht, geschlagen, mißbraucht und vergewaltigt werden. (Anm.: Finden Sie den politischen Unterschied zwischen »Obama und Emanuel: Mitglieder im gleichen Chicagoer Schwulen-Badehaus« und »VIPs mit Reagan, Bush in Untersuchung über Homosexuellen-Prostitution verwickelt«) Der angebliche, von Egan aufgedeckte Kindervergewaltigungsskandal existiert nicht in einem Vakuum:

• Im vergangenen Jahr veröffentlichte der frühere Kinderschauspieler Corey Feldman mutig seine vernichtenden Memoiren und warnte vor der ungezügelten Pädophilie. Er erzählte, wie sein bester Freund, der verstorbene Corey Haim und Star in »Lucas«, auf dem Filmset von einem älteren Mann sodomisiert wurde. Die Jungen wurden von einer Reihe von Sexualstraftätern mit Kokain gefüttert und besuchten mit Marty Weiss, ein Vertreter für Kinderdarsteller und Talentmanager aus Hollywood, Partys. Weiss, jetzt ein registrierter Sexualstraftäter, plädierte im Jahr 2012 im Sinne der Anklage, an einem Kind unter 14 Jahren Unzucht begangen zu haben. Das Opfer, ein weiterer junger Kinderschauspieler, behauptete, ab dem Alter von 11 Jahren von Weiss angeblich zwischen 30 und 40 Mal sexuell mißbraucht worden zu sein.

• Der registrierte Sexualstraftäter Jason Murphy, ein Agent für Rollenverteilungen aus Hollywood, hatte einen 8jährigen Knaben entführt und mißbraucht, bevor er sich der Filmbranche anschloß.

• Lou Pearlman, ein Impresario für Boygroups, war ein Betrüger und Widerling, der Übernachtungspartys veranstaltete und dabei nur ein Handtuch trug und sich von jungen Sängern massieren ließ. »Es passierten gewisse Dinge und es zerstörte beinahe unsere Familie«, sagte die Mutter von Nick Carter, dem Boygroup-Star (Anm.: der Backstreet Boys), vor Jahren zu VANITY FAIR. »Ich habe versucht, alle zu warnen.«

• Der frühere Kinderstar Todd Bridges aus »Noch Fragen Arnold?« sagt, er wurde von seinem Agenten mißbraucht.

• Die frühere Teeniepop-Prinzessin Debbie Gibson hat von »älteren männlichen Tonträgerführungskräften« gesprochen, die sie anbaggerten, als sie noch minderjährig war.

• Trotz beunruhigender und langjähriger Vorwürfe über sexuelle Belästigung und Vergewaltigung, genießen die Regisseure Woody Allen und Roman Polanski weiterhin die Anbetung und berufliche Anerkennung von ihren Kollegen.

• Der perverse Modefotograf Terry Richardson genießt weiterhin die Unterstützung von Lady Gaga, Beyonce, Rihanna und Miley Cyrus, trotz jahrelanger Vorwürfe von Frauenfeindlichkeit, Manipulation und sexuellem Fehlverhalten gegenüber jungen Models.

Wenn alle diese Kranken katholische Priester, Mitglieder von Studentenverbindungen oder Lehrer von Vertragsschulen (charter schools) gewesen wären, würden wir immer noch davon hören, ohne daß das Ende in Sicht wäre. Vielleicht sollten Hollywoods linke Bewußtseinsmahner für soziale Gerechtigkeit eine Pause dabei einlegen, den Finger auf alle anderen zu richten — und den Monstern in ihrer eigenen Mitte ein Ende bereiten.

Hier finden Sie den Originalartikel, Hollywood’s Sexual Predator Problem Explodes.


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