Kiryas Joel, New York: Spielplatz weiterhin nach Geschlechtern getrennt

FAILED MESSIAH über die Zweiklassengesellschaft unter dem Zionstern.
Kiryas Joel Playground Still Gender Segregated Despite Settlement With Civil Liberties Union

16. April 2014 — Wie FAILED MESSIAH im letzten Monat berichtete, war die Einigung zwischen der »Bürgerrechtsunion New York« (»New York Civil Liberties Union«, NYCLU) und Kiryas Joel dumm und nicht erzwingbar und würde von Kiryas Joel einfach ignoriert werden.

Die »Bürgerrechtsunion New York« hat die Klage gegen Kiryas Joel fallengelassen und im Fall des geschlechtergetrennten Parks von Kiryas Joel aufgegeben, berichtete die jiddischsprachige Zeitung von Kiryas Joel. Sie fügt hinzu, daß Kiryas Joels Parksverwaltung (parks department) für die Mädchen ein neues Spiel (zip-game) kaufte, um in dem Park die strengen Vorschriften für Keuschheit und Geschlechtertrennung (tznius) zu stärken, wie es Aharon Teitelbaum, der Rabbi der Satmar-Juden von Kiryas Joel anordnet.

Diese Vorschriften, so das Blatt, sollen vom Keuschheitskader (va’ad ha-tznius) des Ortes durchgesetzt werden, das von der Gemeinde bezahlt wird.

Mit anderen Worten war die Einigung zwischen der »Bürgerrechtsunion New York« und Kiryas Joel, über die FAILED MESSIAH am 31. März berichtete, lächerlich und würde von Kiryas Joel einfach ignoriert werden, und die Erklärung der »Bürgerrechtsunion New York«, sie hätte einen Sieg errungen, war dumm:

Diese Einigung ist wahrscheinlich bedeutungslos. Kiryas Joels Bewohner können einen Außenseiter ohne Probleme erkennen und die »Bürgerrechtsunion New York« quillt vor Mitarbeitern und Freiwilligen, die Jiddisch sprechen oder lesen, nicht gerade über.

Kiryas Joels Führer werden die Anhänger entweder in der Synagoge oder durch aufgezeichnete Fließbandanrufe (robo calls) anweisen, die Geschlechtertrennung »freiwillig« durchzuführen. Die Anhänger werden es tun, der Park wird nach Geschlechtern getrennt sein, und die »Bürgerrechtsunion New York« wird verloren haben, trotz ihres heute verkündeten Sieges.

Selbst wenn die »Bürgerrechtsunion New York« Kiryas Joel dabei erwischt, auf dem Spielplatz illegal nach Geschlechtern trennen, bedeutet dies nur, daß der Fall erneut vor Gericht kommt — wo es zu weiteren Verzögerungen durch Kiryas Joel kommen wird.

Das ist das Muster im Fall von Kiryas Joel seit Anbeginn der Existenz des Ortes, und es gibt keinen Grund zu glauben, es hätte sich jetzt geändert.

Und es hat sich nicht geändert.
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Das Spielplatzschild mit der Keuschheitswarnung vom letzten Jahr:

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Hier finden Sie den Originalartikel, Kiryas Joel Playground Still Gender Segregated Despite Settlement With Civil Liberties Union.

Siehe auch:

New York: Jüdisches Schtetl Kiryas Joel wegen Geschlechtertrennung verklagt


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