Kritiker: Betriebliche Schulungen für Vielfalt sind eine Tarnung für Homosexuellen-Aktivismus

Lawrence Morahan über politisch korrektes Sexualverhalten am Arbeitsplatz.
Corporate Diversity Training a Cover for Homosexual Activism, Critics Say

2. August 2002 — Mit immer mehr US-Konzernen, die homosexuellen-freundliche Arbeitsplätze schaffen wollen, sind Mitarbeiter, die Homosexualität aus moralischen Gründen ablehnen, laut Wirtschaftsbeobachtern zunehmend zwischen der Loyalität zu ihrem Arbeitgeber und dem Eintreten für ihre Überzeugungen hin- und hergerissen.

Laut den Wirtschaftsbeobachtern könnten Menschen mit traditionellen religiösen Überzeugungen die linken Aktivisten als führende Kritiker der US-Konzerne ablösen.

»Ich denke, das Hauptproblem liegt in einer Unternehmens-Organisation, die versucht, Menschen mithilfe verpflichtender Seminare und Arbeitskreisen zu zwingen, bestimmte Dinge zu glauben«, sagte ein Mitarbeiter des weltweiten Elektronik-Unternehmens Motorola.

Der Mitarbeiter kritisierte Motorolas verpflichtende »Homophobie am Arbeitsplatz«-Arbeitskreise.

»Ich denke, es verstößt offensichtlich gegen viele Gründungsprinzipien dieser Nation«, sagte der Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte.

Anfragen an Motorola wurden nicht beantwortet. Wirtschaftsbeobachter sagten allerdings, daß die Homosexuellen-Lobby verpflichtende Arbeitskreise und Antidiskriminierungsprogramme mit beachtlichem Erfolg einsetzt, um ihre Agenda in amerikanischen Unternehmen voranzutreiben.

»Betriebliche Schulungen für Vielfalt (Anm.: eine andere Übersetzungsmöglichkeit für das englische »Diversity training« wäre vielleicht Sensitivitätstraining und Toleranzkurse) sind der Katechismusunterricht für die Kirche der politisch Korrekten«, sagte Jordan Lorence, ein Rechtsanwalt und der stellvertretende Vorsitzende für den »Alliance Defense Fund«, eine konservative Organisation in Arizona, die sich mit Fragen zur öffentlichen Ordnung befaßt.

Traditionell trennen die Amerikaner freundliche Umgangsformen und persönliche Überzeugungen, sagte Lorence.

»Was jetzt geschieht, ist, daß wir eine subtile, aber radikale Umgestaltung dieser traditionellen Norm sehen, und das Vehikel, das diesen Wandel bringt, sind Arbeitgeber, die betriebliche Schulungen für Vielfalt durchführen, entweder öffentlich oder privat«, sagte er.

»Ich will die rassischen Spannungen oder sexuellen Belästigungen nicht kleinreden«, fügte er hinzu. »Seminare oder Schulungen können helfen, die Unterschiede zwischen den Menschen zu respektieren, sie können aber keine Gleichförmigkeit des Denkens aufzwingen.«

US-Unternehmen werben auch aggressiv für homosexuelle Konsumenten, die laut Studien in der Regel wohlhabend sind und über ein mittleres Haushaltseinkommen verfügen, das deutlich über dem US-Durchschnitt liegt.

Laut der »Menschenrechtskampagne« (»Human Rights Campaign«), eine nationale Homosexuellen-Interessengruppe, beinhaltet die Antidiskriminierungs-Firmenpolitik von nicht weniger als 300 der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt die sexuelle Orientierung.

Das »Schwulen-Finanz-Netzwerk« (»Gay Financial Network«) listete vor kurzem die zehn »mächtigsten und schwulenfreundlichsten börsennotierten US-Unternehmen« auf. Es sind American Express, Walt Disney, Microsoft, Lucent Technologies, Xerox, IBM, Hewlett-Packard, Apple Computer, AMR Corporation, und Citigroup.

Laut der Internetseite des Netzwerks hing die Unternehmenseinstufung von folgenden Kriterien ab: Betriebliche Schulungen für Vielfalt, Sozialleistungen, Antidiskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, Homosexuellen-Werbung und ein Verbot negativer Stereotypen aufgrund der sexuellen Orientierung.

Die Unternehmen berichten, daß betriebliche Schulungen für Vielfalt ein gutes Arbeitsumfeld schaffen und gut für das Geschäft sind.

Bei American Express, einem Finanzdienstleistungsunternehmen, das weltweit 84.000 Menschen beschäftigt, sind betriebliche Schulungen für Vielfalt verpflichtend, so Molly Faust, eine Unternehmenssprecherin.

Das Unternehmen hat auch ein innerbetriebliches Trainingsprogramm über die sexuelle Orientierung, da es mit Problemen am Arbeitsplatz und Strategien für die Schaffung einer integrativeren Arbeitsumgebung im Zusammenhang steht, sagte sie.

»Insgesamt stellen wir sicher, jede einzelne Person mit Respekt und Würde zu behandeln und ein Arbeitsumfeld zu bieten, das frei von Diskriminierung und Belästigung jeglicher Art ist«, so Faust.

Das Unternehmen finanziert 10 Mitarbeiter-Netzwerke, die die Vielfalt am Arbeitsplatz fördern. Neben einem für homosexuelle Mitarbeiter gibt es Mitarbeiter-Netzwerke für Afroamerikaner, Asiaten, Christen, Arbeitnehmer über 40 und andere, sagte sie.

Die Netzwerke, die allen Mitarbeitern offen stehen, dienen laut Faust der Berufserfahrung und unterstützen die Unternehmensziele.

Seit 1997 fördert das Unternehmen seine Mitarbeitern mit Leistungen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Im Jahr 2000 dehnte es die medizinische Versorgung für Rentner auf die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften der Mitarbeiter aus. Das Unternehmen beteiligt sich auch an Rekrutierungs-Aktionen während der »Schwulenstolz«-Woche (»gay pride« week).

»Dies alles dient unseren Bemühungen zur Gewinnung und Bindung der talentiertesten Personen, unabhängig von individuellen Unterschieden«, sagte Faust.

American Express hat außerdem ein großes philantrophisches Programm, das Homosexuellen-Organisationen bezuschußt oder mit Leistungen unterstützt.

Familiengruppen sind jedoch besorgt, daß die Konzerne, statt homosexuelle Mitarbeiter vor Diskriminierung zu schützen, dem Druck von homosexuellen Mitarbeitern nachgeben, die unter dem Namen des Konzerns für eine aktivistische Agenda Werbung machen.

Eine Gruppe von Mitarbeitern des Telekommunikationskonzern AT&T kündigte vor kurzem an, sie würden helfen, die Rechnungen von Studenten zu bezahlen, die sich als homosexuell zu erkennen geben. Das Stipendium kommt von der AT&T-Stiftung LEAGUE, oder »lesbisch, bisexuell, transgeschlechtlich und schwul vereinigte Mitarbeiter« (»Lesbian, Bisexual, Gay & Transgendered United Employees«).

Am Freitag unterstützt der Telekommunikationskonzern Verizon »Schwarzenstolz NYC« (»Black Pride NYC«), eine New Yorker Organisation »die sich stark dafür einsetzt, lesbische, schwule und bisexuelle und transgeschlechtliche (Lesbian, Gay, and Bisexual and Transgender, LGBT) Gemeinden afrikanischer Abstammung zu unterstützen und auszubilden, indem Werkstätten und Seminare angeboten werden, die sie stärken«.

Während Forscher sagen, daß es schwierig ist, Amerikas homosexuelle Bevölkerung zu messen, erklären Studien, daß sich etwa fünf Prozent der US-Konsumenten als homosexuell bezeichnen. Diese Männer und Frauen geben laut den Studien pro Jahr 250 bis 300 Milliarden Dollar aus, einen Großteil davon für höherwertigere Produkte und Dienstleistungen. (Anm.: Wieviel geben die restlichen 95% aus?)

Weil es in Homosexuellen-Haushalten weniger Kinder gibt, verfügen die Konsumenten nicht nur über ein höheres Einkommen, sondern auch über mehr freie Zeit.

Peter LaBarbera, politischer Analyst am »Institut für Kultur und Familie« (»Culture and Family Institute«), kritisierte Unternehmen, die »Schwulenstolz«-Aktionen oder das »Bildungsnetzwerk für Schwule, Lesben und Heteros« (»Gay, Lesbian and Straight Education Network«, GLSEN) unterstützen, das seiner Aussage nach Homosexuellen-Aktivismus in Schulen finanziert.

»Es scheint, einige von ihnen kalkulieren, ›wir werden ein pro-schwules Unternehmen und kümmern uns nicht darum, was die Leute denken‹«, so LaBarbera.

Betriebliche Schulungen für Vielfalt werden laut Jordan Lorence nicht nur in Unternehmen und Regierungsbehörden mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit, sondern auch an vielen staatlichen und privaten Hochschulen. Studienanfänger und Wohnheimtutoren müssen immer häufiger Sensitivitätstraining und Toleranzkurse ableisten.

In vielen Bundesstaaten müssen Fachkräfte, die eine berufliche Zulassung benötigen, ebenfalls betriebliche Schulungen für Vielfalt ableisten. In vier Bundesstaaten — Minnesota, Kalifornien, Oregon und Arizona — müssen laut Lorence alle zugelassenen Anwälte Sensitivitätstraining und Toleranzkurse ableisten.

»Die Begründung lautet, daß es im Rechtssystem Voreingenommenheiten gibt, die ausgelöscht werden müssen«, sagte er.

Hier finden Sie den Originalartikel, Corporate Diversity Training a Cover for Homosexual Activism, Critics Say, hier nicht mehr.


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